Rückblick auf das zweite Quartal 2023

Und wieder ist ein Quartal vorbei. Wir befinden uns in den heißen Tagen des Jahres und meine Filmflaute hält weiter an. Diese kann nur bedingt durch Serienkonsum, aber vor allem durch meinen Buchkonsum begründet werden. So wollen wir dennoch auf das letzte Quartal zurückblicken mit meinen Highlights aus den Monaten April bis Juni.

Meine vier Kinohighlights

Dungeons & Dragons: Frisch aus dem Gefängnis entkommen, müssen sich der Barde Edgin und die Kriegerin Holga der Wahrheit stellen, dass sie von ihrem früheren Freund Forge verraten wurden. Um Edgins Tochter aus dessen Fängen zu befreien, müssen sie sich nicht nur mit einer mächtigen und gefährlichen Magierin anlegen, sondern auch einige Abenteuer bestehen. Mit dabei sind der Nachwuchs-Magier Simon und die Druidin Doric. – Ein gut gemachter Fantasy-Film mit witziger Handlung, auch für nicht Pen and Paper Fans.

Renfield: Robert Montague Renfield sucht sich eine Selbsthilfegruppe für toxische Beziehungen. Dort fühlt er mit den anderen mit, verschließt sich aber selbst. Denn seine Abhängigkeit ist anders. Er ist der Diener von niemand geringerem als Graf Dracula. Doch als er bei der Beschaffung von Blut für seinen Meister auf die Polizistin Rebecca  trifft, nimmt er sich wirklich vor sein Leben zu ändern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Wie viel Splatter darf es sein? Ja! Dazu eine wunderbare Analogie zu toxischen Beziehungen, wobei diese vollkommen ernst genommen werden. Ein Highlight.

Suzume: Die 17-jährige Suzume trifft auf ihrem Schulweg auf einen gutaussehenden jungen Mann namens Sota, der auf der Suche nach einer Tür ist. Neugierig folgt sie ihm in eine verlassene Stadt, wo sie aus Versehen eine Tür öffnet und den Wächter zum Leben erweckt. Zusammen mit Sota versucht sie den Wächter wieder einzufangen, doch der verwandelt Sota kurzerhand in einen Stuhl. Suzume muss durch Japan reisen, um Türen zu schließen und Erdbeben zu verhindern. – Besser als Weathering with you, schwächer als Your Name, ein schöner Coming of Age Anime mit übernatürlicher Komponente.

Super Mario Bros. Mario und Luigi haben sich als Klempner selbstständig gemacht, doch so richtig kommt das Geschäft nicht in Fahrt. Als in der Stadt eine Überschwemmung herrscht, sehen sie ihre Möglichkeit gekommen. Dabei werden sie jedoch von einer Röhre in eine andere Welt gezogen. Während Mario im Pilzkönigreich bei Prinzessin Peach landet, hat Luigi weniger Glück. Er landet bei Bowser, der kurz davor ist, das Pilzkönigreich anzugreifen. Ein Abenteuer für die beiden Brüder steht bevor. – Ein schöner kurzweiliger Film aus dem Super Mario Franchise, der es schafft die Brücke zwischen unabhängiger Geschichte für Einsteiger und Easter Eggs für die Kenner zu schlagen.

Bonus: Agust D Live aus Japan

Meine drei filmischen Highlights

Suga: Road to D-Day: Min Yoongi, besser bekannt als Suga von BTS hat kürzlich unter seinem Rapperpseudonym Agust D sein drittes Album herausgebracht: D-Day. In dieser Dokumentation begleiten wir ihn bei der Entstehung von seinen neuen Hits, wie Haegum, Amygdalla oder People pt. 2 und seinem Treffen und Zusammenarbeiten mit einigen Musiker*innen. – Interessante Doku über einen Musiker, der eigentlich alles erreicht hat, aber trotzdem viel hinterfragt. Gerade im Abschnitt um das Lied Amygdalla sehr niederschmettern, da hier viel aufgearbeitet wurde. Für alle Musikbegeisterte, nicht nur für BTS Fans.

Die Braut, die sich nicht traut: Ike Graham ist Kollumnist und zieht da gern über Frauen her. Damit macht er sich nicht unbedingt beliebt. Als er von einer Frau hört, die regelmäßig von ihren Hochzeiten wegläuft, wittert er eine gute Story. Maggie Carpenter liest diesen Artikel und stellt in einer Beschwerde viele übertriebene Sachverhalte richtig, da Graham nicht richtig recherchierte. Daraufhin verliert dieser seinen Job und reist zu Maggie, um vor Ort diesmal richtig zu recherchieren. Denn Maggie steht kurz vor Hochzeit Nummer 4. – Schöner Klassiker, auch wenn sehr vorhersehbar.

Permission to Dance: BTS, das sind RM, Jin, J-Hope, Suga, V, Jimin und Jungkook. Nachdem sie durch Corona Konzerte absagen mussten, konnten sie 2022 endlich ihre Permission to Dance Tour geben. Den Konzertfilm veröffentlichte nun Disney+. – Ob man BTS nun mag oder nicht, sie können eine Wahnsinnsshow abliefern. Und das haben sie hier einmal mehr unter Beweis gestellt.

Meine fünf serientastischen Highlights

Business Proposal – K-Drama: – Shin Ha-Ri mag ihren Job als Food Specialist bei einer großen Firma für Tiefkühlgerichte. Doch als ihre beste Freundin sie bittet für sie zum Blind Date zu gehen und den Typen zu vergraulen, den ihr Vater für sie ausgesucht hat, ahnt Ha-Ri nicht, dass es sich dabei um den CEO der Firma handelt, für sie sie arbeitet. Und dass er sie trotz des desaströsen ersten Dates direkt heiraten will. – Fing etwas cringe an, aber mausert sich schnell zu einer tollen Geschichte mit viel Witz und viel Gefühl. Highlight K-Drama!

Rennervations – Staffel 1: Jeremy Renner ist nicht nur Schauspieler und Musiker, sondern engagiert sich auch viel für verschiedene Charity Projekte. Unter anderem hat er einen riesen Fuhrpark an ausrangierten Fahrzeugen, denen er neues Leben einhauchen will. Wie aus einem alten Schulbus ein mobiles Tanzstudio werden kann und ähnliche Umbauten, entdecken wir in Rennervations – Wegen Jeremy Renner mit der Serie angefangen, wegen seines Teams habe ich die Staffel durchgebinged. So herzlich und sympathisch, mit tollen Geschichten und viel Herz für die Charity Projekte

Crash Course in Romance – K-Drama: Choi Chi-Yeol ist ein berühmter Mathelehrer und seine Privatkurse sind heiß umkämpft. Nam Haeng-Seon hat einen Banchan-Laden und versucht für ihre Nichte die beste Schulbildung rauszuholen. Doch als sie für sie einen Platz bei Chi-Yeol erkämpft, hat sie keine Ahnung, dass dieser kurz darauf ihr Herz erobert. –  Ein sehr tolles Drama, zwischendurch vielleicht ein bisschen zu viel Drama, aber ich mochte die Geschichte sehr und Jung Kyun-Ho spielte mit, was für mich immer ein Pluspunkt ist

Queer Eye – Staffel 7: Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle homosexuell bzw. non-binär und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in New Orleans, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. Die Fab5 sind zurück und machen diesmal New Orleans unsicher. Dabei versprühen sie wie immer ihren Charme und können nicht anders als gute Laune zu verbreiten

Haikyuu – Staffel 4: Nach ihrem Sieg in den Vorrunden geht es für das Volleyball-Team der Karasuna Oberschule nun nach Tokio zum Frühlingsturnier. Doch dort warten neue Gegner und vielleicht gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. – Haikyuu schließt nach einer kurzen Aufwärmphase schnell an die Spannungskurve der vorherigen Staffeln an und hält einem bis zum Schluss in Atem

Meine fünf buchigen Highlights

Gallant: Olivia Prior ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Da sie nicht sprechen kann, wurde ihr gern das Leben schwer gemacht. Nur die Worte ihrer Mutter in einem alten Tagebuch konnten ihr Trost spenden. Dort wird sie vor einem Ort namens Gallant gewarnt. Doch als ein Brief von ihrem Onkel eintrifft, lädt er sie genau dorthin ein. Olivia folgt dem Ruf, in der Hoffnung ihre Familie wiederzufinden, doch vor Ort ist alles ganz anders. Ein Geheimnis liegt auf Gallant, das Olivia lösen will. – Mysteriös, düster, mit einer tollen Protagonistin. Mochte diesen Ausflug in ein mir eher unbekanntes Genre sehr.

XOXO: Jenny ist angehende Cellistin und legt all ihre Anstrengungen darauf, an einer guten Musikschule angenommen zu werden. Eines Abends trifft sie auf den geheimnisvollen Jaewoo, der ihr Herz berührt. Doch dann zieht ihre Mutter für ein halbes Jahr nach Korea, um ihre Großmutter zu unterstützen. Jenny beschließt mitzukommen und besucht dort eine gute Musikschule. Nicht ahnen, dass Jaewoo ebenfalls diese Schule besucht. Doch es gibt ein Problem: Er ist ein K-Pop Idol und eine Freundin ist daher streng untersagt. – Endlich in deutscher Übersetzung, habe ich dieses Buch direkt verschlungen! Ich mochte die Charaktere, die Geschichte, das gut dosierte Drama und der Schreibstil war einfach nur super. Monatshighlight.

Chaoskuss: May ist eine ägyptische Hexe in Ausbildung, die sich zusätzlich mit einer normalen amerikanischen Highschool rumschlagen muss. Dabei will sie nur ein bisschen Normalität und mit dem Menschen Noah auf einer Party knutschen. Doch dann geraten nicht nur ihre Kräfte außer Kontrolle, es gibt auch einen Toten. May verspricht das Verbrechen aufzuklären, was gar nicht so einfach ist. – Sehr witziger und spannender Auftakt mit tollen Referenzen zur ägyptischen Mythologie. Bin sehr gespannt auf Band 2, den ich direkt vorbestellen musste!

Loveless: Georgia hat nur ein Ziel: Geküsst zu werden, bevor es aufs College geht. Doch sie verspürt so gar keine Anziehung zu egal welchem Geschlecht. Auch auf dem College geht die Sehnsucht weiter. Küssen und Beziehungen gehören doch zum Erwachsen werden Prozess dazu, oder? Doch wieso fühlt Georgia nichts davon? – Ein sehr gutes Buch über das A in LGBTQIAP+. Dem Thema wird sich von mehreren Seiten genähert und auch immer wieder auf das Spektrum hingewiesen. Eine große Leseempfehlung.

Sweeter than fame: Ani Bennett hat sich bewusst in die beschauliche Kleinstadt Wildwood zurückgezogen. Doch dann zieht der Rockstar Garrett Hayes ins Haus nebenan ein und mit der Ruhe scheint es vorbei zu sein. Dabei scheint auch er genau diese nach dem Tod seiner Frau zu suchen. Garretts bester Freund scheint jedoch der Ansicht zu sein, dass er wieder daten sollte und überredet Ani zu einem Nicht-Date mit dem Rockstar. Doch welche Chancen hat sie mit ihrer Angststörung bei einem berühmten Rockstar? – Wieder ein toller Rockstar-Roman von Kylie Scott, nur das Ende war mir etwas zu übereilt. Da wurde zu viel in zu kurzer Zeit gewollt. Zumal die Angststörung am Ende keine Rolle mehr spielte.

Was waren eure Highlights im zweiten Quartal?

Rückblick auf den Juni 2023

Hallo. Es ist warm. Wusstet ihr vielleicht noch nicht, vielleicht doch, aber falls nicht, wisst ihr es jetzt. Und eigentlich ist in den warmen Monaten meist mein Plan mich im kühlen Kino breit zu machen, aber mein Stammkino ist ein wenig kaputt (technische Probleme). Okay, vielleicht hätte ich es auch sonst nicht unbedingt öfter ins Kino geschafft, denn die Tendenz der letzten Monate zieht sich weiter durch und es ist wieder ein sehr filmarmer Monat geworden.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Agust D Live aus Japan: Rapper Agust D (bekannt als Suga von BTS) ist zum Release seines dritten Soloalbums D-Day auf Welttournee gegangen. Sein Konzert in Japan wurde live in viele Länder weltweit in die Kinos gestreamt. – Mit dem Album D-Day hat sich Agust D selbst übertroffen und das Konzert war einfach nur richtig cool. Da hat sie auch die längere Anfahrt gelohnt.

No hard feelings: Maddie hat Geldprobleme. Als dann auch noch ihr Auto beschlagnahmt wird, hat sie als Uber-Fahrerin keine Einnahmequelle mehr. Da kommt ihr die Anzeige für einen alten Buick gerade recht. Die einzige Bedingung ist, dass sie mit dem Sohn der Besitzenden ausgehen soll. Doch daraus entsteht eine ganz eigene Dynamik. – Viel Fremdschampotential, Handlung voller längst überholter Klischees, einige problematische Szenen. Das war leider gar nichts.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Permission to Dance: BTS, das sind RM, Jin, J-Hope, Suga, V, Jimin und Jungkook. Nachdem sie durch Corona Konzerte absagen mussten, konnten sie 2022 endlich ihre Permission to Dance Tour geben. Den Konzertfilm veröffentlichte nun Disney+. – Ob man BTS nun mag oder nicht, sie können eine Wahnsinnsshow abliefern. Und das haben sie hier einmal mehr unter Beweis gestellt.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Spider-Man – Across the Spider-Verse: Der zweite Teil der Spider-Verse Reihe sah schon in den Trailern richtig stark aus, nachdem mich Teil eins (im Gegensatz zu gefühlt allen anderen) nicht ganz abgeholt hatte. Vielleicht schaffe ich es noch ihn nachzuholen.

The Flash: DC will sich neu ausrichten, doch vorher haben sie noch The Flash aus der Schublade der verschobenen Filme geholt. Dabei sieht er optisch erstmal gut aus und könnte auch handlungstechnisch etwas drauf haben.

Elemental: Der neue Film aus dem Hause Pixar befasst sich nach Emotionen und Seelen nun mit Elementen. Dabei wirkt die Handlung laut Trailer erstmal ziemlich generisch, es könnte aber etwas werden.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Kurokos Basketball – Staffel 1 (Etwas wenig Charaktervorstellungen, es geht gleich direkt in die Spiele, ich brauchte ein wenig um mit der Serie warm zu werden, aber dann wird sie durchaus sehr spannend. Freue mich sehr auf Staffel 2)

Crash Course in Romance – K-Drama (Ein sehr tolles Drama, zwischendurch vielleicht ein bisschen zu viel Drama, aber ich mochte die Geschichte sehr und Jung Kyun-Ho spielte mit, was für mich immer ein Pluspunkt ist)

XO, Kitty – Staffel 1 (Leider sehr platt, das koreanische Setting kam kaum durch, sehr amerikanisiert, Protagonistin war super unsympathisch, die Witze haben kaum gezogen und alle Charaktere haben sich ständig um 180° gedreht. Schade, hatte als Ableger von All the boys I loved before etwas mehr Charme gewünscht)

Picard – Staffel 3 (Langatmiger Einstieg, man weiß nicht so recht, worauf die Serie hinaus will. Aber nach und nach kommen immer mehr Chameos dazu, bis die Nostalgiewelle die Spannung in die Hand nimmt. Hinten raus noch einmal eine starke Staffel.)

Weighlifting Fairy Kim Bok Joo – K-Drama (Sehr witziges K-Drama, mochte es sehr, dass die Protagonistin als Gewichtheberin eben mal nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach. Leider an vielen Stellen auch einfach problematisch, wenn mit schwierigen Themen nicht gut umgegangen wurde bzw. der Protagonist auch einfach viel zu oft übergriffig ist)

Indian Matchmaking – Staffel 3 (Wieder besser als Staffel 2, konnte mich wieder mehr überzeugen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 5.040
Seiten pro Tag: 168 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 9

Drowning Souls: Sierra ist nach dem Unglück im Krankenhaus mit die erste am Unfallort. Dabei muss sie auch Mitch bergen, der voller Brandwunden ist. Zusammen versuchen sie die Geschehnisse zu verarbeiten und kommen sich dabei immer näher. Dabei versucht gerade Sierra ihr Privatleben zu verbergen. – Starker zweiter Teil der Whitestone Hospital Reihe. Mochte Sierra als Protagonistin sehr. Ava Reed watet wieder mit schweren Themen auf, die sie aber gut umsetzt.

5 Tage am Meer: Hanne ist Hochzeitsfotografin, doch ein Großauftrag auf der Insel Vesbö wird kurzfristig abgesagt. Da sie das Zimmer nicht mehr storniert kriegt, beschließt sie die Reise trotzdem anzutreten. Nur, um dem Bruder der Braut bereits am Hafen in die Arme zu laufen. – Locker leichte Sommerlektüre, wie sie sein soll. Nicht viel Tiefgang, aber erzeugt ordentlich Meerweh.

Where summer stays: Charlie wird im Zuge ihres Praktikums bei einem Klassikradio auf ein großes Rockfestival geschickt. Leider hat sie soziale Ängste und die Menschenmassen auf dem Festival sind ihr persönlicher Horror. Dann trifft sie Levy, der sie durch seinen ganz eigenen Charme mutig macht. Doch Levy verhält sich immer mal wieder seltsam, doch auch nach dem Festival schlägt Charlies Herz noch für ihn. – Hat leider überhaupt keine Festivalstimmung erzeugt. Als New Adult Buch grundsätzlich gut, ich mochte auch die Charaktere, aber die Festival-Prämisse wurde leider nicht gut umgesetzt, voller Klischees und ohne Stimmung.

Loveless: Georgia hat nur ein Ziel: Geküsst zu werden, bevor es aufs College geht. Doch sie verspürt so gar keine Anziehung zu egal welchem Geschlecht. Auch auf dem College geht die Sehnsucht weiter. Küssen und Beziehungen gehören doch zum Erwachsen werden Prozess dazu, oder? Doch wieso fühlt Georgia nichts davon? – Ein sehr gutes Buch über das A in LGBTQIAP+. Dem Thema wird sich von mehreren Seiten genähert und auch immer wieder auf das Spektrum hingewiesen. Eine große Leseempfehlung.

Das Gold der Krähen: Nach dem geplatzten Deal und Inejs Gefangennahme brennt Kaz Brekker darauf Rache zu nehmen. Zusammen mit seinen Krähen spinnt er einen tollkühnen Plan. Doch es tauchen mehr Parteien auf dem Feld auf, als zunächst eingeplant. – Nach dem sehr genialen ersten Band habe ich mich endlich an Band 2 gewagt. Bin leider sehr schwierig in die Geschichte reingekommen, weil sie sehr langgestreckt wurde. Aber sobald ich einmal drin war, gab es kein Halten mehr.

Proof of Faith: Sierra liebt Arbeit in der Proof of Love Agency, wo die Treue von Menschen getestet wird. Als sie Caleb Barnes kennenlernt, ein Mann, der ihr Herz sofort höherschlagen lässt, ahnt sie nicht, dass er ihr nächster Mandant wird. Monate später zieht Caleb neben ihr ein. Single. – Deutlich stärker als Band 1, die Charaktere hatten eine tolle Chemie. Leider hat der Klappentext das Drama etwas vorweg genommen, aber ich freu mich sehr auf Band 3.

Can’t stop cursing you 2: Eine Frau taucht im Polizeipräsidium auf und teilt den verdutzten Beamten mit, dass sie mehrere Menschen verflucht hat. Curse Breaker Saeyama wird um Hilfe gebeten. Dieser kann mit der Frau ein Spiel aushandeln. Doch dafür müssen sie alle potentiellen Opfer finden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. – Es geht sehr spannend weiter, man lernt mehr von Saeyama und seinem Vorgehen kennen und bekommt einen Einzelfall präsentiert, der trotzdem mit der Rahmenhandlung zusammenhängt.

Ein Apfelbaum am Meer: Julie wollte eigentlich eine neue Karriere in einer Patisserie in Florenz beginnen, und ihren italienischen Wurzeln treu bleiben. Doch eine Einladung zum Geburtstag und Notstand in der Bäckerei einer alten Freundin bringt sie nach Juist, wo sie auf eine Geschichte rund um ihre Großmutter stößt, die sie noch nicht kannte. – Ein Spin-off, so dass wir noch einmal bekannte Charaktere auf Juist wiedertreffen. Bin leider nicht wirklich in die Geschichte reingekommen und dann war sie sehr schnell auch schon wieder vorbei. Da hatte ich schon stärkere von Anne Barns.

Lore Olympus 3: Persephone beginnt ihr Praktikum bei Hades. Dieser wirkt jedoch wieder wesentlich distanzierter und scheint in einer Beziehung zu sein. Doch bei beiden ist noch immer diese Anziehungskraft, der sie kaum entkommen können. – Auch hier konnte sich die Stärke der ersten beiden Bände leider nicht halten. Es ist immer noch eine verdammt gute Graphic Novel, aber nicht mehr ganz das Highlight. Liegt vermutlich daran, dass nur sehr wenig passiert ist. Warte trotzdem schon sehnsüchtig auf Band 4.

Obisidian 5 – Opposition: Die Lux sind auf die Erde gekommen und Daemon und seine Familie haben sich ihnen im Kampf gegen die Menschenheit angeschlossen. Kat blieb zurück, und muss nun nicht nur einen Weg finden, mit ihrem gebrochenem Herzen umzugehen, sondern auch die Vernichtung der Menschheit irgendwie stoppen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. – Ich bin mit der Obsidian Reihe nie so richtig warm geworden und letztlich war sie einfach viel zu lang. Band 5 dehnt sich auch noch einmal, obwohl eigentlich zielstrebig aufs Finale hingearbeitet wird. Bin auch mit Daemons Art weiterhin nicht zurecht gekommen. 

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 3: Nach der Aufklärung des Falls auf der Sternwarte wird Ron einiges klar: Sein Ausscheiden aus den Detektivkreisen und seine Angewohnheit überführte Täter*innen zum Selbstmord zu drängen, hängen mit einer merkwürdigen Gruppierung zusammen. Doch bevor er diesen weiter auf den Grund gehen kann, stehen noch ein paar verzwickte Fälle an. – Die Rahmenhandlung wird endlich deutlicher, mir persönlich ist sie etwas zu groß geraten, aber mal schauen, was daraus wird. Erstmal haben wir noch ein paar echt schöne Einzelepisoden, die wieder viel Spaß gemacht haben.

Spiegelstadt: Max und seine beste Freundin Robin wollten sich eigentlich nur bei einer Party im 20er Jahre Stil ablenken, doch als sie auf den geheimnissvollen Lenyo treffen, landen sie in der Spiegelstadt. Ein Berlin, das wirklich in den 1920er Jahren stehen geblieben zu sein scheint. Und nicht nur das, die Spiegelstadt wird von allerlei Feenwesen bewohnt. Schneller als es ihnen lieb ist, sind beide mitten drin in einem Strudel aus Intrigen, Geheimnissen und Machtgier und müssen um ihr Leben bangen. – Leider kein Babylon Berlin Fan und auch Feen sind nun nicht meine bevorzugten magischen Wesen. Dementsprechend schwer bin ich in die Geschichte reingekommen, auch wenn der magische Stil von Handel und Suchanek es einem eigentlich leicht machen sollten.

Percy Jackson 5 – Die letzte Göttin: Kronos und seine Armee marschieren auf den Olymp zu. Percy und seine Freunde aus dem Halbblutcamp müssen alle ihre Ressourcen zusammentragen, um den finalen Kampf zu bestreiten. – Spannender Abschluss, der das Niveau der Vorgänger halten kann.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst: Kurt Krömer hatte Depressionen. Seinen Weg bis zur Erkenntnis, sein Leben damit und sein Kampf dagegen, beschreibt er in diesem Buch. – Schwieriges Thema, sehr persönlich, aber sehr gut erzählt. Regt viel zum Nachdenken an und zur Selbstreflexion.

Wie war euer Juni?

Rückblick auf das halbe Jahr 2023

Die Periode Dezember-Mai ist vorbei und damit wird es Zeit für meinen Halbjahresrückblick. Wie jedes Jahr geht es hier eher um ein kurzes Zwischenfazit als um ausführliche Besprechungen, gespickt mit Top 10 Listen. Dann starten wir auch direkt ohne weiteres Vorgeplänkel.

I. Filme – auf großer Leinwand gesehen

16 Filme habe ich im ersten Halbjahr im Kino gesehen (-10 im Vergleich zum Vorjahr). Ein Film davon war im Anime-Special. Es war allgemein ein schwieriges Kinojahr bisher. Entweder haben die Filme mich nicht interessiert, oder sie liefen nicht bei mir im Kino oder ich hatte einfach keine Zeit für die ganzen Filme mit Überlänge (z. B. John Wick 4). – Meine Highlights ohne Ranking und nur acht Plätze, wegen geringer Auswahl.

1 Renfield
2 Super Mario Bros.
3 Dungeons & Dragons
4 Suzume
5 Operation Fortune
6 Maurice, der Kater
7 Ein Mann namens Otto
8 Shazam 2

II. Filme – auf großem Fernseher gesehen

22 Filme liefen im ersten Halbjahr bei mir im Heimkino (21 weniger als letztes Jahr). Davon 3 Wiederholungstäter, 9 Originals (aller Plattformen) und 1 Reportagen/Dokumentationen. Von meiner 23 für 2023 Liste sind 8 Filme gesehen. Meine Highlights (ohne Ranking) und wegen der geringen Auswahl auf 8 begrenzt.

1 Glass Onion
2 Guillermo del Toros Pinocchio
3 See how they run
4 Das Fenster zum Hof
5 Suga: Road to D-Day
6 Asterix erobert Rom
7 Die Braut, die sich nicht traut
8 Weihnachtsball im Wunderland

III. Serien – ein kurzer Überblick

31 verschiedene Serien mit 41 Staffeln (-14 im Vergleich zum Vorjahr) sind gesehen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Wednesday – Staffel 1
2 Haikyuu – Staffel 1-4
3 Haus der Eulen – Staffel 2
4 Spy x Family – Staffel 1
5 Pinocchio – K-Drama
6 Free – Staffel 1-3
7 Business Proposal – K-Drama
8 Rennervations – Staffel 1
9 Queen Charlotte – Staffel 1
10 Queer Eye – Staffel 7 & Queer Eye Brazil – Staffel 1

IV. Bücher – das beste aus den Lesemonaten

86 Bücher sind ausgelesen (+22 Bücher im Vergleich zum letzten Jahr). Davon sind 19 von meiner 23 für 2023 Liste gelesen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Fragile Heart
2 Lore Olympus Band 1-2
3 Lock Down Under
4 Die theoretische Unwahrscheinlichkeit der Liebe & Das irrationale Vorkommnis von Liebe
5 Gewitterleuchten
6 Vergiss uns. Nicht.
7 Chaoskuss 1
8 Sweeter than fame
9 XOXO
10 Spielmannsbraut

Wie sah euer erstes Halbjahr aus?
Welcher Film/Buch/Serie fehlt definitiv in meiner Liste?

Rückblick auf den Mai 2023

Ich melde mich wie versprochen aus der Blogpause mit dem Monatsrückblick auf den Mai zurück. Ich hatte einen wunderbaren Urlaub in Wales mit erstaunlich gutem Wetter und vielen tollen Eindrücken. So richtig zur Ruhe bin ich nicht gekommen, da wir sehr aktiv unterwegs waren, trotzdem hat mir die Pause gut getan und ich starte wieder hochmotiviert in diesen Blog. Daher nun auch ohne viele Vorworte geht es direkt in meinen medialen Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Super Mario Bros.: Mario und Luigi haben sich als Klempner selbstständig gemacht, doch so richtig kommt das Geschäft nicht in Fahrt. Als in der Stadt eine Überschwemmung herrscht, sehen sie ihre Möglichkeit gekommen. Dabei werden sie jedoch von einer Röhre in eine andere Welt gezogen. Während Mario im Pilzkönigreich bei Prinzessin Peach landet, hat Luigi weniger Glück. Er landet bei Bowser, der kurz davor ist, das Pilzkönigreich anzugreifen. Ein Abenteuer für die beiden Brüder steht bevor. – Ein schöner kurzweiliger Film aus dem Super Mario Franchise, der es schafft die Brücke zwischen unabhängiger Geschichte für Einsteiger und Easter Eggs für die Kenner zu schlagen.

Guardians of the Galaxy 3: Während Star-Lord (Chris Pratt) noch damit beschäftigt ist, Gamora (Zoe Saldana) hinterher zu trauern, haben die übrigen Guardians alle Hände voll damit zu tun Nowhere weiter aufzubauen. Dabei taucht Adam (Will Poulter) auf, der es auf Rocket (Bradley Cooper) abgesehen hat. Dieser wird dabei schwer verletzt. Die Guardians brechen auf, um ein Heilmittel zu finden und stoßen dabei weit in Rockets verborgener Vergangenheit vor. – Erstaunlich emotionaler Film, vor allem wenn es um Rockets Vergangenheit geht. Die Dynamik der Gruppe selbst wirkt eher unstrukturiert und kann nicht an die Vorgänger anknüpfen.

Renfiel: Robert Mantague Renfield (Nicholas Hoult) sucht sich eine Selbsthilfegruppe für toxische Beziehungen. Dort fühlt er mit den anderen mit, verschließt sich aber selbst. Denn seine Abhängigkeit ist anders. Er ist der Diener von niemand geringerem als Graf Dracula (Nicolas Cage). Doch als er bei der Beschaffung von Blut für seinen Meister auf die Polizistin Rebecca (Awkwafina) trifft, nimmt er sich wirklich vor sein Leben zu ändern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Wie viel Splatter darf es sein? Ja! Dazu eine wunderbare Analogie zu toxischen Beziehungen, wobei diese vollkommen ernst genommen werden. Ein Highlight.

Arielle: Tief unten im Meer lebt Arielle (Halle Bailey) als Tochter des Meereskönigs Triton (Javier Bardem). Unglücklich mit ihrem Leben, träumt sie davon an die Oberfläche zu schwimmen, doch dass hat ihr Vater streng verboten. Bei einem Sturm kommt es jedoch zu einem Schiffsunglück, bei dem Arielle trotz des Verbotes eingreift und Prinz Eric vorm Ertrinken rettet. Um ihm näher zu sein, geht sie auf einen Handel mit der Meerhexe Ursula (Melissa McCarthy) ein. Doch diese verfolgt ganz eigene Pläne. – Leider wenig neues, auch wenn es gute Ansätze gab, wirkt die Handlung doch sehr künstlich gestreckt. Konnte nicht wirklich überzeugen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Shrek 2,  Asterix bei den Briten und Asterix erobert Rom

School for Good and Evil: Die besten Freundinnen Sophie (Sophia Anne Caruso) und Agatha (Sofia Wylie) werden auserwählt, um an der School for Good and Evil aufgebildet zu werden. Doch während sich Sophie als eine gute Prinzessin sieht und Agatha sich eher auf der ruppigen bösen Seite, werden sie doch genau anders herum eingeteilt. Ein herber Schlag für beide Freundinnen, die nicht müde werden, sich über diesen „Fehler“ zu beschweren. – Sehr vorhersehbare Entwicklungen, gute Optik, die aber nicht über das schwache Drehbuch hinwegtäuschen konnte.

Die Braut, die sich nicht traut: Ike Graham (Richard Gere) ist Kollumnist und zieht da gern über Frauen her. Damit macht er sich nicht unbedingt beliebt. Als er von einer Frau hört, die regelmäßig von ihren Hochzeiten wegläuft, wittert er eine gute Story. Maggie Carpenter (Julia Roberts) liest diesen Artikel und stellt in einer Beschwerde viele übertriebene Sachverhalte richtig, da Graham nicht richtig recherchierte. Daraufhin verliert dieser seinen Job und reist zu Maggie, um vor Ort diesmal richtig zu recherchieren. Denn Maggie steht kurz vor Hochzeit Nummer 4. – Schöner Klassiker, auch wenn sehr vorhersehbar.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Von denen, die ich unbedingt sehen wollte, habe ich alle gesehen. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Beau is afraid, Spoiler-Alarm und Living.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Hillarious – Staffel 1 (Maria Hills neue Serie schafft leider nicht an ihre Knallerfrauen heran zu kommen und kann nur noch leicht erheitern)

Haikyuu – Staffel 4 (Haikyuu schließt nach einer kurzen Aufwärmphase schnell an die Spannungskurve der vorherigen Staffeln an und hält einem bis zum Schluss in Atem)

Queen Charlotte – Staffel 1 (Der Brigerton Ableger schafft es schnell sich aus dem Schatten hervorzuarbeiten und eine noch schönere, und auch traurigere Geschichte zu erzählen, die davon lebt diesmal deutlich weniger Charaktere zu haben)

Queer Eye – Staffel 7 (Die Fab5 sind zurück und machen diesmal New Orleans unsicher. Dabei versprühen sie wie immer ihren Charme und können nicht anders als gute Laune zu verbreiten)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 4.173
Seiten pro Tag: 135 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 6
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 2

Der Sommer, in dem Hikaru starb 1: Yoshiki ist sich sicher, dass sein bester Freund Hikaru gestorben ist. Doch dieser spaziert putzmunter herum. Doch etwas scheint anders an ihm zu sein, als wäre ein anderes Wesen in ihn gefahren. Doch Yoshiki bleibt an Hikarus Seite, doch die mysteriösen Vorfälle scheinen sich zu häufen. – Etwas langsamer Auftakt einer Mystery-Geschichte, die ich noch nicht ganz greifen kann. Freu mich aber auf Band 2.

Vergiss uns. Nicht.: Vor fünf Jahren waren April und Gavin noch gut befreundet, obwohl er älter und der beste Freund ihres Bruders war. Doch dann hat er ihr von einem auf den anderen Tag die Freundschaft gekündigt. Doch während sie sich eigentlich auf die Uni und ihr Projekt zur Unterstützung Studierender mit wenig Einkommen konzentrieren will, trifft sie immer auf Gavin, dem es nicht gut zu gehen scheint. Die Vergangenheit scheint beide einzuholen und April muss ihr Herz in Sicherheit bringen. – Wie fies war bitte dieser Cliffhanger? Davor braucht die Geschichte einige Zeit, um in Fahrt zu kommen und entwickelt sich dann zu einem typischen Laura Kneidl mit viel Gefühl. Brauche jetzt bitte Band 2!

Red Riding Huntress: Diaz ist ein Gestaltwandler. Als sein Rudel mehrfach von einer Hexe angegriffen wird, beschließt er Hilfe von außerhalb zu holen. Dabei findet er Zinnja, eine bekannte Monsterjägerin, die ihm ihre Hilfe zusichert. Dass es beide auf ein großes Abenteuer schickt, war wohl beiden vorher nicht bewusst. – Rotkäppchen mal anders. Spannende Geschichte, für mich hat leider der letzte Funken gefehlt.

Bleib bei mir, Sam: Julie und Sam haben klare Pläne, was sie nach ihrem Abschluss machen wollen. Zusammen an die Uni und der Kleinstadt entfliehen. Doch dann stirbt Sam und lässt Julie zurück. Diese kann sich auf nichts mehr konzentrieren und versucht ihre Trauer zu verarbeiten. Dabei wählt sie Sams alte Handynummer, um seine Stimme nochmal zu hören. Doch statt der Mailbox geht Sam ran. – Sehr starker Anfang, guter Mittelteil, gegen Ende wurde es etwas langatmiger. Vielleicht waren meine Vorstellungen vom Buch auch nur etwas anders. Dennoch starker Umgang mit dem Thema Trauerbewältigung.

Gallant: Olivia Prior ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Da sie nicht sprechen kann, wurde ihr gern das Leben schwer gemacht. Nur die Worte ihrer Mutter in einem alten Tagebuch konnten ihr Trost spenden. Dort wird sie vor einem Ort namens Gallant gewarnt. Doch als ein Brief von ihrem Onkel eintrifft, lädt er sie genau dorthin ein. Olivia folgt dem Ruf, in der Hoffnung ihre Familie wiederzufinden, doch vor Ort ist alles ganz anders. Ein Geheimnis liegt auf Gallant, das Olivia lösen will. – Mysteriös, düster, mit einer tollen Protagonistin. Mochte diesen Ausflug in ein mir eher unbekanntes Genre sehr.

Sweeter than fame: Ani Bennett hat sich bewusst in die beschauliche Kleinstadt Wildwood zurückgezogen. Doch dann zieht der Rockstar Garrett Hayes ins Haus nebenan ein und mit der Ruhe scheint es vorbei zu sein. Dabei scheint auch er genau diese nach dem Tod seiner Frau zu suchen. Garretts bester Freund scheint jedoch der Ansicht zu sein, dass er wieder daten sollte und überredet Ani zu einem Nicht-Date mit dem Rockstar. Doch welche Chancen hat sie mit ihrer Angststörung bei einem berühmten Rockstar? – Wieder ein toller Rockstar-Roman von Kylie Scott, nur das Ende war mir etwas zu übereilt. Da wurde zu viel in zu kurzer Zeit gewollt. Zumal die Angststörung am Ende keine Rolle mehr spielte.

Chaoskuss 1: May ist eine ägyptische Hexe in Ausbildung, die sich zusätzlich mit einer normalen amerikanischen Highschool rumschlagen muss. Dabei will sie nur ein bisschen Normalität und mit dem Menschen Noah auf einer Party knutschen. Doch dann geraten nicht nur ihre Kräfte außer Kontrolle, es gibt auch einen Toten. May verspricht das Verbrechen aufzuklären, was gar nicht so einfach ist. – Sehr witziger und spannender Auftakt mit tollen Referenzen zur ägyptischen Mythologie. Bin sehr gespannt auf Band 2, den ich direkt vorbestellen musste!

The girl in the love song: Violet und Miller sind seit Jahren beste Freund*innen. Sie relativ wohlhabend, er in bitterer Armut aufgewachsen. Um aus dieser zu entfliehen, beginnt Miller an seiner Musikerkarriere zu arbeiten, wobei Violet ihn tatkräftigt unterstützt, nicht ahnen, dass sie das Mädchen in jedem seiner Songs ist. Doch sie will ihr Herz nicht an ihn verlieren, um die Freundschaft nicht zu zerstören. – Sehr ruhig erzählt über mehrere Zeitebenen, hat mir ein bisschen zu lang gedauert, um in Schwung zu kommen.

Momo – the blood taker 3: Eine Sondereinheit der Polizei taucht auf und macht den Vampiren das Unleben schwer. Momo kann sie aufhalten, ist dadurch aber stark geschwächt. Und wieso sieht der Chef der Einheit dem zweiköpfigen Vampir so ähnlich? – Noch spannender als die ersten beiden Bände geht es hier rasant weiter.

Talus 3 – Die Runen der Macht: Während Jessica nach einem Weg sucht, um die Höhlen der Hexendengemeinschaft zu vergrößern, taucht eine neue Gruppierung auf und bieten ihr an, was unmöglich scheint: Die letzte Rune, die Talus vollendet und die Negativwirkung nimmt. Sie könnte ihre verlorene Liebe zurückholen, doch etwas lässt sie zögern. Warum wurde der Tarotleger Maxwell, den ihre Mitbewohnerin Emily beschatten sollte, ebenfalls entführt? – Tolle Fortführung der Reihe, obwohl diese eigentlich abgeschlossen war. Neue Geheimnisse und Intrigen. Eine schöne Rückkehr in die Welt von Talus.

Mein Untergang an der Schule Gottes: In einer Welt, in der es „Himiko“, magiebegabte Menschen, gibt, die sogar zu Götter werden können, ist sich Nagi sicher, dass sie keinerlei Kräfte hat, vor allem, da ihr Bruder bereits begabt ist. Doch nach einem Vorfall erhält sie ihre Zusage an der Schule Gottes. Dort scheint jedoch keiner rausfinden zu können, was ihre besondere Gabe ist. – Interessanter Auftakt der Reihe, bin mir noch nicht sicher, wo sie sich hinentwickeln will.

XOXO: Jenny ist angehende Cellistin und legt all ihre Anstrengungen darauf, an einer guten Musikschule angenommen zu werden. Eines Abends trifft sie auf den geheimnisvollen Jaewoo, der ihr Herz berührt. Doch dann zieht ihre Mutter für ein halbes Jahr nach Korea, um ihre Großmutter zu unterstützen. Jenny beschließt mitzukommen und besucht dort eine gute Musikschule. Nicht ahnen, dass Jaewoo ebenfalls diese Schule besucht. Doch es gibt ein Problem: Er ist ein K-Pop Idol und eine Freundin ist daher streng untersagt. – Endlich in deutscher Übersetzung, habe ich dieses Buch direkt verschlungen! Ich mochte die Charaktere, die Geschichte, das gut dosierte Drama und der Schreibstil war einfach nur super. Monatshighlight.

My home hero 2: Tetsuo und seine Frau sind sich eigentlich sicher, alle Spuren verwischt zu haben, doch die Yakuza suchen noch immer nach ihrem verschwundenen Mitglied. Dabei entführen sie auch das Ehepaar und versuchen ein Geständnis zu erzwingen. Doch Tetsuo war auch darauf vorbereitet. – Knüpft gut an Band 1 an, nimmt eine interessante Wendung und ist einmal eine völlig andere Geschichte.

Rückblick auf den April 2023

Mit Ostern und dem 1. Mai im Rücken, Himmelfahrt und Pfingsten vor uns, sind wir mitten in der Feiertagsphase des Jahres. Und bevor ich mich im Mai in die urlaubsbedingte Blogpause verabschiede, wollen wir noch einmal auf den April zurückblicken, der zumindest wettertechnisch seinem Ruf alle Ehre gemacht hat. Medial schwächeln vor allem wieder die Filme, aber auch die Serien hatten vergleichsweise einen Hänger. Bookbeat sei Dank, können zumindest  die Bücher ihre Statistik halten, wobei ich mir deswegen aber auch einfach keinen Stress mache. So das waren wieder einmal viele Wörter, für die übliche Einleitung. Hier also mein medialer Rückblick auf den April.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Dungeons & Dragons: Frisch aus dem Gefängnis entkommen, müssen sich der Barde Edgin und die Kriegerin Holga der Wahrheit stellen, dass sie von ihrem früheren Freund Forge verraten wurden. Um Edgins Tochter aus dessen Fängen zu befreien, müssen sie sich nicht nur mit einer mächtigen und gefährlichen Magierin  anlegen, sondern auch einige Abenteuer bestehen. Mit dabei sind der Nachwuchs-Magier Simon und die Druidin Doric. – Ein gut gemachter Fantasy-Film mit witziger Handlung, auch für nicht Pen and Paper Fans.

Anime Special: Suzume: Die 17-jährige Suzume trifft auf ihrem Schulweg auf einen gutaussehenden jungen Mann namens Sota, der auf der Suche nach einer Tür ist. Neugierig folgt sie ihm in eine verlassene Stadt, wo sie aus Versehen eine Tür öffnet und den Wächter zum Leben erweckt. Zusammen mit Sota versucht sie den Wächter wieder einzufangen, doch der verwandelt Sota kurzerhand in einen Stuhl. Suzume muss durch Japan reisen, um Türen zu schließen und Erdbeben zu verhindern. – Besser als Weathering with you, schwächer als Your Name, ein schöner Coming of Age Anime mit übernatürlicher Komponente.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Enola Holmes 2: Enola Holmes hat nach dem Erfolg ihres ersten Fall eine eigene Detektei eröffnet. Doch die Fälle bleiben aus, wird doch eher ihr berühmter älterer Bruder Sherlock beauftragt. Bis eines Abends doch noch ein Fall an die Tür klopft. Dieser führt sie in eine Streichholzfabrik. Und was mit einem verschwundenen Mädchen begann, wächst schnell zu einer großen Verschwörung. – Deutlich schwächer als der erste Film, funktioniert noch als leichte Unterhaltung für zwischendurch, aber leider nicht mehr.

Suga – Road to D-Day: Min Yoongi, besser bekannt als Suga von BTS hat kürzlich unter seinem Rapperpseudonym Agust D sein drittes Album herausgebracht: D-Day. In dieser Dokumentation begleiten wir ihn bei der Entstehung von seinen neuen Hits, wie Haegum, Amygdalla oder People pt. 2 und seinem Treffen und Zusammenarbeiten mit einigen Musiker*innen. – Interessante Doku über einen Musiker, der eigentlich alles erreicht hat, aber trotzdem viel hinterfragt. Gerade im Abschnitt um das Lied Amygdalla sehr niederschmettern, da hier viel aufgearbeitet wurde. Für alle Musikbegeisterte, nicht nur für BTS Fans.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Super Mario Bros.: Videospielverfilmung im Animationsbereich und dann sah die Geschichte noch so herrlich witzig und kunterbunt aus, dass ich interessiert war, obwohl ich mit dem Franchise vergleichsweise wenig anfangen kann.

Empire of Light: Ein kleines Kino in Südengland, eine Frau mit bipolarer Störung und ein Mann, der aufgrund seiner Hautfarbe Rassismus ausgesetzt ist. Dies sind die Grundbausteine für Empire of Light. Ich bin sehr gespannt auf Sam Mendes neuen Film.

The Whale: Brendan Fraser gewann für diese Rolle als übergewichtiger Lehrer den Oscar. Allein die Thematik interessierte mich schon, Frasers Rückkehr auf die Leinwand ebenfalls, also ein Film, den ich gern noch sehen möchte.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Air

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Business Proposal – K-Drama (Fing etwas cringe an, aber mausert sich schnell zu einer tollen Geschichte mit viel Witz und viel Gefühl. Highlight K-Drama!)

Free – Staffel 3 (Guter Übergang von Oberschule zu Uni, aber dann tauchen viel zu viele neue Charaktere auf, dass man komplett den Überblick verliert. Daher leider schwächer als die vorherigen Staffeln, aber dennoch gefühlvolles Finale)

Last one Laughing – Staffel 4 (Auch in der vierten Staffeln funktioniert das Konzept wunderbar und das Studio ist wieder deutlich stärker als Staffel drei)

Rennervations – Staffel 1 (Wegen Jeremy Renner mit der Serie angefangen, wegen seines Teams habe ich die Staffel durchgebinged. So herzlich und sympathisch, mit tollen Geschichten und viel Herz für die Charity Projekte)

Taiwan Crime Stories – Staffel 1 (Vierteilige Anthologie-Serie, leider sind die einzelnen Folgen sehr langatmig und die eigentlich spannenden Fälle werden dadurch sehr zäh.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 4.706
Seiten pro Tag: 157 im Durchschnitt
Taschenbuch: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 2
Hörbuch: 9

Der Gesang der Flusskrebse: Kya Clark lebt allein in der Marsh, einer Sumpflandschaft in North Carolina. Von der Familie zurückgelassen, muss sie irgendwie überleben. Dabei findet sie in wenigen helfenden Hände Freundschaften und vielleicht auch Liebe. Doch Ende der 1960er Jahre wird sie eines Mordes beschuldigt. – Nachdem mir der Film so gut gefiel, habe ich noch das Buch gelesen. Bietet wenig  Neues, aber ist sehr schön geschrieben und fängt die Stimmung der Marsh wunderbar ein.

Horimiya 2: Hori und Miyamura festigen weiter ihre Freundschaft. Während die beiden von anderen bereits als Paar angesehen werden, meistern sie Schülerkomittees und Backherausforderungen. – Die Geschichte geht nett weiter, kein Highlight, aber eine schöne Geschichte für zwischendurch.

Lady of the Wicked – Das Herz der Hexe & Die Seele des Biestes: Darcia Bonnet wurde aus der Schattenstadt Babylon verbannt. Um ihre Rache zu bekommen versucht sie in New Orleans zur Lady of the Wicked aufzusteigen. Doch dafür muss sie 13 Hexen töten. Und dann taucht der fluchgeplagte Valens auf und wirft ihren Plan ordentlich durcheinander. – Spannende Geschichte, toller Schreibstil, wunderbarer Weltenbau. Zwischendurch hatte ich ein paar Probleme mir die ganzen Charaktere zu merken.

Spin this heart: Carmen hat große Pläne und arbeitet an ihrer Karriere, obwohl ihr eigener Vater ihr Steine in den Weg legt. Für Liebe hat sie keine Zeit. Daran ändert auch ihr Poledance Lehrer Tian nichts, egal wie sehr die Funken zwischen beiden fliegen. – Etwas schwächer als Band 1, was aber auch an der Hörbuch-Stimme von Carmen liegen könnte, da sie ihren Charakter zickiger als nötig rübergebracht hat. Bin mit ihr dadurch nicht ganz warm geworden, was das Buch aber generell nicht schlecht macht.

Your Name: Mitsuha lebt in einem kleinen Dorf in Japan und träumt davon irgendwann ihrer Situation entfliehen zu können. Taki lebt in Tokio und ist auch nicht allzu zufrieden mit seinem Leben. Beide haben merkwürdige Träume. Bis sie feststellen, dass sie tatsächlich an manchen Tagen die Körper tauschen. Also beschließen sie das beste aus der Situation zu machen und versuchen irgendwie zu planen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie im Körper des jeweils anderen sind. – Kommt nicht an den Charme des Films ran, trotzdem war es schön die Geschichte noch einmal zu lesen. Tolle Bilder und in der Edition sehr schön aufgearbeitet.

Runaway: Vor einigen Wochen hat Miriam im Podcast ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Kira über ihre Abtreibung gesprochen. Bewusst hatte sie dies vor ihrer Familie geheim gehalten, da sie ihre Meinung kannte. Doch ihre Schwester hat den Podcast gefunden. Elyas liebt die Arbeit im Boxcentrum. Doch mit seiner Bachelor-Arbeit und den Aufgaben in der Firma seiner Familie, stößt er an seine Grenzen. – Wieder starke Themen, die angesprochen wurden, kamen mir zwischendurch etwas zu kurz. Dennoch der stärkste Teil der Reihe und ein toller Abschluss.

Der Klang des Feuers: Die Gruppe rund um den Wanderer  und der Bardin haben sich getrennt, um in Gruppen die drei Türme des Lichts wieder zu entzünden. Doch der Weg ist lange und beschwerlich, das Nichts rückt näher und die Furcht ist ihre steter Begleiterin. – Starke Geschichte, toller Weltenbau ein einzigartiger faszinierender poetischer Schreibstil und doch war das Buch einfach nicht meins. Objektiv richtig gut, mir persönlich hat es durch die Brutalität der Welt gar nicht zugesagt.

Gewitterleuchten: Als ihr Ziehvater nach einem Unfall im künstlichen Koma landet, bricht für Leo eine Welt zusammen. Zu viele Erinnerungen an den frühen Tod ihres Vaters strömen auf sie ein. Ihr rettender Anker ist Aaron, auch wenn sie das nie für möglich gehalten hätte, hat er ihr doch das Leben stets zur Hölle gemacht. Doch wo kommen dann die Gefühle auf einmal her? – Auch hier ein starker Abschluss der Reihe. Wichtige Themen, die mir bei der Auflösung am Ende etwas lasch auserzählt wurden, aber das schmälert das Leseerlebnis nicht. (Trotzdem bleibt Band 2 mein Lieblingsteil der Reihe)

Bambi: Das Rehkitz Bambi erblickt im Wald das Licht der Welt. Umsorgt von der Mutter, erlebt es schöne Sommertage und bitterkalte Winter. Dabei hat er als Junges eines mächtigen Vaters ein großes Erbe vor sich, und muss doch mit den Widrigkeiten der Natur kämpfen. – Ein sehr zäher und langatmiger Klassiker. Wesentlich realitätsnäher als die Disneyverfilmung. (Funfact: Bambi ist im Buch wirklich ein Rehkitz, bei Disney dann ein Hirsch, wird aber auch bei Disney als Rehkitz bezeichnet, was für viel Verwirrung sorgte).

Thron der Macht: David wird von dem Zauberer Gremlord in die Welt Fargos geholt, wo er als Sohn der Königin den Fluch, der auf ihm und allen in Fargos liegt, besiegen soll. Doch die Aufgabe scheint unlösbar und ist ein Wettlauf mit der Zeit. Sollte David scheitern, würden dunkle Mächte übernehmen. – Für mich leider eher enttäuschend. Bin mit dem Protagonisten nicht warm geworden und konnte mich nicht in die Geschichte reinfühlen. Schade.

Der Donnerstagsmordclub: In der Seniorenresidenz in Coopers Chase treffen sich Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim jeden Donnerstag, um über alte Mordfälle zu sinnieren. Bis einer direkt vor ihrer Haustür geschieht. Trotz ihres fortgeschrittenene Alters mangelt es den Vier an Scharfsinn nicht und so sind sie der Polizei stets ein Schritt voraus. – Kurzweilige Kriminalgeschichte. Mir waren es etwas zu viele Charaktere und Verstrickungen, so dass ich bei der Auflösung am Ende nicht mehr mitgekommen bin, aber der Witz kam gut durch.

Was waren eure Highlights im April?

 

Rückblick auf das 1. Quartal 2023

Das erste Quartal ist vorbei und ich hab unglaublich wenig Filme gesehen. Aber da kommen viele Faktoren zusammen und zumindest im Serien- und Buchbereich konnte ich an bisherige Statistiken anknüpfen. Dann begrüßen wir mal den Frühling, in dem wir ein letztes Mal auf die kalten und grauen Monate zurückblicken. Hier also meine Highlights aus den Monaten Januar bis März.

Meine vier Kino Highlights

Maurice, der Kater: Maurice, der Kater versteht sich darauf Geld zu verdienen. Zusammen mit einer Gruppe von Ratten, die allesamt wie er sprechen und denken können, reist er von Dorf zu Dorf, täuscht dort eine Rattenplage vor, um diese dann mit seinem Kumpel Keith als Rattenfänger zu vertreiben. Doch als die Truppe in das kleine Städtchen Bad Blintz einkehrt, ist keine Spur von anderen Ratten und es sind erstaunlich viele Fallen aufgestellt. Als sie dann die Bücher liebende und häufig tagträumende Bürgermeister-Tochter Malicia treffen, erzählt diese von einer seltsamen Hungersnot. Schneller als ihnen lieb ist, finden sich Maurice und seine Gruppe in einem Abenteuer wieder. – Süßer und witziger Animationsfilm nach Vorlage von Terry Pratchett. 

Ein Mann namens Otto: Otto sieht nach dem Tod seiner Frau keinen Sinn mehr zu leben und beschließt sich umzubringen. Doch da ziehen Marisol und Tommy gegenüber ein, die sich nicht an die Regeln der Hausverwaltung halten. Dem muss Otto Einhalt gebieten. Als sich kurz darauf Tommy auch noch den Fuß bricht, wird Otto auch wieder um Hilfe gebeten. Es entwickelt sich eine ganz neue Dynamik in der ruhigen Nachbarschaft, so dass Otto sich immer neuen Aufgaben widmet. – Gute Adaption der schwedischen Vorlage, auch wenn die Tiefe ein bisschen fehlte.

Operation Fortune: Nathan Jasmine bekommt die Aufgabe ein MI6 Team zusammenzustellen, um eine gestohlene Geheimwaffe sicherzustellen. Unter der Führung von Orson Fortune begibt sich das Team nach Hollywood, um den Schauspieler Danny Francesco zu rekrutieren. Denn ihr Ziel ist der Waffenhändler Greg Simmonds und dieser ist ein großer Fan von Francesco. Doch als eine ungeplante zweite Partei auftaucht, wird der Auftrag komplizierter als zunächst angenommen. – Guter Heist-Movie. Erfindet das Rad nicht neu, punktet aber mit guten Einfällen.

Shazam 2 – Fury of the Gods: Nach den Geschehnissen im ersten Teil haben nun auch Billy Batsons Geschwister Superheld*innen-Kräfte. Das ruft drei Titanen-Töchter auf den Plan, die nichts Gutes im Schile führen. Und das obwohl Billy gerade in einer Sinnkrise steckt. – Witziger und spannender als die ganze Phase 4 von Marvel. Kann die Handlung gut voran treiben, auch wenn die Bösewichtinnen etwas wankelmütig sind.

Meine drei filmischen Highlights

See how they run: In der Theatervorstellung von Agatha Christies “Die Mäusefalle“ kommt es zu einem Mord. Inspector Stoppard und Constable Stalker werden damit betraut, dem Vorfall auf den Grund zu gehen. Dabei landen sie ungewollt in einem typischen whodunnit. – Für Liebhaber des whodunnit, nimmt das Genre ein bisschen aufs Korn, ganz sympathisch gestaltet, es fehlte am Ende vielleicht das letzte Fünkchen. 

Der weiße Hai: Im beschaulichen Städtchen Amity stehen alle Zeichen auf die Sommersaison. Doch als eine Leiche gefunden wird, zeigen die Spuren deutlich, dass der Tod durch einen Haibiss entstand. Doch Polizei und Politiker sind sich uneinig über die Maßnahmen und so kommen die Ermittlungen nur langsam voran. – Ich verstehe warum es ein Klassiker ist, ich sehe, warum der Film viele folgende beeinflusst hat, aber bei mir ist der Funke nicht übergesprungen. Ich fand ihn nicht schlecht, aber er konnte mich auch nicht begeistern (und ist dennoch ein Quartalshighlight…)

Das Fenster zum Hof: Durch ein Gipsbein ist der Fotograf L. B. „Jeff“ Jefferies an seine Wohnung gefesselt. Um sich die Langeweile zu vertreiben, beobachtet er die Nachbarschaft. Dabei beobachtet er auch das verdächtige Verhalten des Nachbarn Thorwalds, dessen bettlägerige Ehefrau auf einmal verschwunden ist. Leider fehlem ihm die Beweise und die Polizei glaubt ihm daher nicht. Doch er versucht diese zu finden. – Fast kammerspielartiger Klassiker von Hitchcock, der Vorbild einer Filme ist, und das durchaus zu recht. Spannend und dabei doch so minimalistisch.

Meine fünf serientastischen Highlights

Haikyuu – Staffel 2-3: Das Volleyball-Team der Karasuno Oberschule muss nach der Niederlage im letzten Turnier ihre Wunden lecken und wieder aufstehen. Dafür lernen sie alle über sich hinauszuwachsen. – Während die zweite Staffel noch eine gute Mischung aus Handlung und Spannung bietet, war die dritte das reinste an meinen Nerven rütteln. Und ich habe jede Sekunde davon geliebt!

Free – Staffel 1-2: Nachdem sie bereits früher zusammen in einer Staffel schwammen gründen Haruka Nanase, Makoto Tachibana und Nagisa Hazuki einen Schwimmclub in der Oberschule, aber dafür brauchen sie noch einen vierten Schwimmer. Außerdem taucht Rin Matsuoka wieder auf, allerdings an der Konkurrenzschule. Die vier verbindet eine Vergangenheit, die sie auseinander gerissen hat. – Ein Anime über ein Schwimmteam, da war ich doch dabei. An das Drama muss man sich etwas gewöhnen, aber sehr schöne Metaphern zum Schwimmen und eine tolle Geschichte über Freundschaft, die sich in der zweiten Staffel noch wesentlich besser entfaltet.

Pinocchio – K-Drama: Choi Dal-po hat eine große Abneigung gegen Journalisten seit eine seine Familie zerstörte. Seine Adoptivschwester Choi In-ha hingegen versucht trotz ihres Pinocchio-Syndroms, durch das sie nicht lügen kann, Journalistin zu werden. Da er sie nicht davon abhalten kann, versucht er ihr zu helfen und wird dadurch in dem Job angenommen, den er nie wollte. –  Absolutes Highlight K-Drama! Jede Folge war spannend, mitreißend, gefühlvoll und witzig. Gute Debatte über Journalismus und deren Konsequenzen. Konnte kaum ausschalten

Zoogeflüster – Staffel 1-2: Viel los im Columbus Zoo. Neben Neugeborenen stehen viele Kleinigkeiten im Alltag an. Dramatische Operationen, aber auch die kleinen Lichtblicke, die den Alltag als Tierpflegende so aufregend macht. – Immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge geschaut, aber toller Einblick und vor allem tolle Tiere! Da wusste man gar nicht, in welches man sich zuerst verlieben sollte.

Star Trek: Lower Decks – Staffel 3: Es ist viel zu tun auf der USS Cerritos, einem eher unbedeutenderen Schiff der Sternenflotte. Das alles reibungslos funktioniert liegt wohl vor allem an den Ensigns, die auf den unteren Decks arbeiten, weit entfernt von der Brücke. Diesmal geht es um die Abenteuer dieser Crew. – Die dritte Staffel schafft es nochmal die ersten beiden in der Spannung zu übertrumpfen, vielleicht weil sich die Serie inzwischen wie nach Hause kommen anfühlt.

Meine fünf buchigen Highlights

Lock Down Under: Maya liebt ihr Leben als digitale Nomadin. So schreckt sie auch die Nachricht eines sich schnell verbreitenden Virus nicht ab und sie reist von Thailand nach Australien weiter. Dort soll sie auf eine Villa aufpassen, wodurch sie ein wenig Geld verdient und ihrer Arbeit als Online-Assistentin nachgehen kann. Doch durch den Lockdown kann Troy, der Besitzer der Villa, nicht zu seiner Dienstreise aufbrechen. Und so sitzen sie beide auf unbestimmte Zeit in der Villa fest. – Eine einfache Romance Geschichte erwartet und so viel mehr bekommen. Verschiedene Lebensrealitäten prallen hier aufeinander und schaffen eine schöne Geschichte, die gleichzeitig die Herzen der Romance Liebhaber höher schlagen lässt und doch die klassischen Klischees umschifft. Klare Empfehlung!

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe: Doktorandin Olive wollte eigentlich nur ihre Freundin beruhigen und gaukelt ein Date vor. Als diese sie jedoch in der Uni antrifft, muss sie handeln. Und küsst den ersten Mann, dem sie begegnet. Leider ist das niemand geringeres als Dr. Adam Carlsen, der wohl größte Unsympath der Uni. Doch bei ihr scheint er ganz anders zu sein und lässt sich auf die Fake-Date Geschichte ein. Doch die birgt auch allerlei Stolpersteine. – Ich LIEBE dieses Buch. Zwar war das Ende irgendwo absehbar, aber der Weg dahin ist so witzig, gefühlvoll und einfach hach, dass ich das Buch am liebsten jedem in die Hand drücken möchte. Vor allem die weibliche Sicht auf die Wissenschaft gibt dem Buch die extra Portion Sympathie.

Das irrationale Vorkommnis der Liebe: Bee bekommt als Neurologin die Chance bei einem großen Projekt bei der NASA zu arbeiten. Doch dafür muss sie mit ihrem Erzfeind Levi Ward zusammenarbeiten. Der sich ziemlich widersprüchlich verhält. Da bleibt Bee nichts anderes übrig als sich an ihr großes Idol zu klammern. Denn: Was würde Marie Curie tun? – Der zweite Band von Ali Hazelwood und auch hier bin ich schockverliebt. Tolle Geschichte, wenn auch in Liebesdingen eher vorhersehbar, aber sehr süß, sehr witzig und einfach zum durchsuchten.

Book Love: Debbie Tung skizziert in dieser Graphic Novel das Leben als Buchliebhaber*in. Vom Geruch neuer Bücher, bis zum Traum der eigenen Bibliothek werden Alltagssituationen geschildert und wie Bücherwürmer damit umgehen. – Sehr treffend skizziert, ich habe jede Seite geliebt und mich sehr verstanden gefühlt. Einziges Manko ist, dass ich es viel zu schnell durch hatte, also auch schnell wieder gehen lassen musste.

Der Kater unterm Korallenbaum: Yuki geht nach dem Tod ihres Vaters bis auf den Familienkater fast leer aus. Während ihr Bruder das Haus und ihre Schwester den Blumenladen erbten, steht sie vor einigen Problemen. Doch der Kater Sazuke kann sprechen und bietet Hilfe an. Doch Wünschen will gelernt sein. – Auch wenn mich die Handlung mehr als einmal in die Verzweiflung getrieben hat, ist es doch eine sehr süße moderne Der gestiefelte Kater Adaption.

Was waren eure Highlights im vergangenen Quartal?

Rückblick auf den März 2023

Was für ein Monat! Eigentlich wollte ich mich nur in meinen Urlaub verabschieden, hatte dann aber noch ein paar Viren im Gepäck und war die darauffolgende Woche auch ausgeknockt. Das zeigt sich natürlich auch in meinen Statistiken. Denn Kino ging über zwei Wochen nicht und so wurden es wieder nicht gerade viele Filme. Zwischenzeitlich ging kaum mehr als ein bisschen Sitcom bingen, aber nunja genug Gejammer, gehen wir gestäkt in den April. Aber natürlich nicht  ohne noch ein letztes Mal medial auf den März zurückzublicken.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

65: Bei einer Expeditionsmission stürzen das Raumschiff ab. Nur Astronaut Mills und das Mädchen Koa überleben und machen sich auf den Weg zur Rettungskapsel. Dabei müssen sie feststellen, dass der Planet, auf dem sie gelandet sind, die Erde vor 65 Millionen Jahren ist. Und diese noch von Dinosauriern bewohnt ist. – Atmosphärischer Dino-Horror, wobei die Dinos eher Platzhalter für Monster sind und nicht wirklich Dinomäßig. 

Shazam 2 – Fury of the Gods: Nach den Geschehnissen im ersten Teil haben nun auch Billy Batsons Geschwister Superheld*innen-Kräfte. Das ruft drei Titanen-Töchter auf den Plan, die nichts Gutes im Schile führen. Und das obwohl Billy gerade in einer Sinnkrise steckt. – Witziger und spannender als die ganze Phase 4 von Marvel. Kann die Handlung gut voran treiben, auch wenn die Bösewichtinnen etwas wankelmütig sind.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Vom Winde verweht: Scarlett O’Hara lebt auf der Planatage ihrer Familie, ist eigentlich unsterblich in den Erben der Nachbarplantage verliebt, der sich aber mit einer anderen verlobt. Kurz darauf bricht der amerikanische Bürgerkrieg aus und sie findet sich an verschiedenen Orten wieder. Jahre später kehrt sie zur Plantage ihrer Familie zurück und muss sie von Grund auf wieder aufbauen. – 4 Stunden Melodram vom Feinsten mit der wohl nervigsten Protagonistin der Filmgeschichte. Ein Klassiker, der mich leider nicht überzeugen konnte.

Das Fenster zum Hof: Durch ein Gipsbein ist der Fotograf L. B. „Jeff“ Jefferies an seine Wohnung gefesselt. Um sich die Langeweile zu vertreiben, beobachtet er die Nachbarschaft. Dabei beobachtet er auch das verdächtige Verhalten des Nachbarn Thorwalds, dessen bettlägerige Ehefrau auf einmal verschwunden ist. Leider fehlem ihm die Beweise und die Polizei glaubt ihm daher nicht. Doch er versucht diese zu finden. – Fast kammerspielartiger Klassiker von Hitchcock, der Vorbild einer Filme ist, und das durchaus zu recht. Spannend und dabei doch so minimalistisch.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Die Fabelmans: Es soll Steven Spielbergs persönlichster Film sein und um die Liebe zum Filme machen gehen. Das allein ist für mich Grund trotz durchwachsener Kritiken dem Film eine Chance zu geben.

John Wick 4: Ich mochte den ersten Teil sehr gern. Die Fortsetzungen waren zwar teilweise inszenatorisch beeindruckend, konnten mich aber nicht mehr wirklich abholen. Nun ein weiterer Teil mit einer Lauflänge von fast 3 Stunden? Da bin ich mal gespannt, ob das wirklich nötig war.

Dungeons & Dragons: Ich bin keine Rollenspielerin und war daher eher wenig fasziniert von der Ankündigung des Films. Aber die Trailer sahen sehr witzig aus und nach einer tollen Fantasy-Geschichte. Ich bin doch angefixt.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es Tar und Der Pfau

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Free – Staffel 2 (Die zweite Staffel schließt ebenso spannend an die erste nahtlos an. Es gibt wieder viele tolle Schwimmsequenzen und neue Charaktere)

Alchemy of Souls – Teil 2 (Wird dem tollen ersten Teil leider gar nicht gerecht. Durch den Zeitsprung braucht sie zu lange sich wieder aufzubauen und vergisst dadurch die Handlung nachvollziehbar zu halten. Auch fehlt der Witz. Sehr schade!)

Shadow & Bone – Staffel 2 (Nach der sehr starken ersten Staffel leider eher enttäuschend. Weiß nicht so recht, welche Geschichte er erzählen soll. Bin etwas ratlos, wie das passieren konnte)

Schitt’s Creek – Staffel 3-6 (Eigentlich bin ich ja nie in die Serie reingekommen. Aber ab Staffel 3 hat es mich dann doch erwischt und ich bin nur so durch die Folgen geflogen. Hat immer noch deutliche Schwächen, aber da sich ein paar Charaktere gut weiter entwickelt haben, war es jetzt doch deutlich besser.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 16
Seiten insgesamt: 4.752
Seiten pro Tag: 153 im Durchschnitt
gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 7
Hörbuch/Hörspiel: 2
E-Book: 1

Die Chemie des Todes: David Hunter versucht nach dem Tod seiner Familie einen Neustart als Landarzt. Doch als eine Leiche gefunden wird, ist die örtliche Polizei auf seine Erfahrungen als forensicher Anthropologe angewiesen. Doch das kommt nicht überall im Dorf gut an. – Wollte nochmal einem Thriller mit Krimielementen eine Chance geben, aber bin überhaupt nicht in die Geschichte rein gekommen. Aber hey, immerhin hatte ich Recht mit dem Mörder. Lese dann glaub ich wirklich nur noch Cozy Crime.

Das irrationale Vorkommnis der Liebe: Bee bekommt als Neurologin die Chance bei einem großen Projekt bei der NASA zu arbeiten. Doch dafür muss sie mit ihrem Erzfeind Levi Ward zusammenarbeiten. Der sich ziemlich widersprüchlich verhält. Da bleibt Bee nichts anderes übrig als sich an ihr großes Idol zu klammern. Denn: Was würde Marie Curie tun? – Der zweite Band von Ali Hazelwood und auch hier bin ich schockverliebt. Tolle Geschichte, wenn auch in Liebesdingen eher vorhersehbar, aber sehr süß, sehr witzig und einfach zum durchsuchten.

Morpheus Töchter: Thea lebt in einer Welt, in der das Träumen verboten ist. Doch sie ist eine der wenigen Träumenden und lebt daher versteckt. Doch als ihre Mutter ihr von ihrer Zwillingsschwester erzählt, setzt sie alles daran, diese aus den Fängen der Städter zu befreien. – Tolle Grundidee, scheitert leider an Umsetzung und Erzählstil. Schade, hatte hier mehr erhofft.

Die Tagebücher der Apothekerin 4: Die Intrigen im Kaiserpalast gehen weiter und Maomao wurde einmal mehr zu den Ermittlungen hinzugezogen, nicht ahnen, welch weitreichende Folgen das diesmal hat. – Es bleibt spannend und gleichzeitig auch wieder witzig.

Angels of Death 2: Nachdem sie den beiden Mördern der ersten beiden Etagen entgehen konnte, steht die nächste bevor. Wird Rachel wieder einen Weg finden zu überleben? Und wer versteckt sich hinter den Grabsteinen? – Es bleibt spannend, tolle Hintergrundgeschichten und einfach eine Geschichte zum wegsuchten.

Soulmate 1: Yu Qi erwacht zehn Jahre in der Vergangenheit. Sie erkennt ihre Chance ihre Freundin früher kennenzulernen und vielleicht ihre Erkrankung zu verhindern. Allerdings ist ihr zehn Jahre jüngeres Ich in ihrem Körper aufgewacht und sehr verwirrt. – Ein sehr süßer und witziger Einstieg und mal ein chinesischer Manga (also ein Manhua).

Tanz in die abendliche Stille 1: 1984 ist rhythmische Sportgymnastik das erste Mal olympisch. Auch Rintaro, der den Tod seiner Mutter nicht richtig verarbeitet hat, fühlt sich von dem Sport magisch angezogen. Doch ein Junge bei rhythmischer Sportgymnastik? – Ein sehr süßer Manga, der mit Vorurteilen aufräumt und die große Liebe zum Sport gut umsetzt.

Legend Academy 2 – Mythenzorn: Graylee muss sich irgendwie aus dem Loch, in dem ihre Doppelgängerin sie gesteckt hat, befreien. Doch damit ist das Problem noch nicht gelöst, denn es scheint ihr niemand glauben zu wollen. – Spannender Abschluss der Dilogie, auch wenn es zwischendurch wenig Nachvollziehbare Handlung der Lehrer*innen gab.

Attack on Titan 4: Die Schlacht um den Bezirk Trost geht in den entscheidenden Abschnitt. Wird Eren es in seiner Titanengestalt schaffen das Loch zu schließen und kehrt der Aufklärungstrupps rechtzeitig zurück? – So richtig werde ich mit dem Zeichenstil nicht warm, aber die Geschichte ist einfach super. Gefällt mir als Anime aber immer noch besser.

Flüster mir ein Liebeslied 1: Auf einem Schulkonzert verliebt sich Himari auf den ersten Blick in die Sängerin Yori. Als Fan der ersten Stunde freut sie sich, dass sie ihrem Schwarm immer näher kommt. Und auch Yori hat sich auf den ersten Blick verliebt. – Sehr süße girls love Geschichte mit einem tollen Einstieg.

Niu: Carmen und Thomas wandern nach New York aus. Doch so richtig schaffen sie es nicht in der Stadt anzukommen. Da treffen sie beide unabhängig voneinander Niu, die sie mit ihrer Art sofort begeistert. Sie beginnen beide auf eine andere Art auf ihr Leben zu blicken. – Grundsätzlich gut geschrieben, war schnell und flüssig zu lesen, aber die Geschichte, die noch gut begann, hinterließ bei mir eine Menge Fragezeichen.

Proof of Hope: Die Proof of Love-Agentur ist darauf spezialisiert Treue zu testen. Zusammen mit ihren Schwestern leitet Aurora diese. Dabei gibt es eine wichtige Regel: Keine Beziehungen zu Mitarbeitenden und Kund*innen. Doch der neue potenzielle Investor Elijah James schafft es ihr Herz zum schmelzen zu bringen. Doch sie muss ihn auf Abstand halten. Ob ihr das gelingt? – Ich mochte die Idee, ich mag die Autorin sehr gern, aber in die Geschichte hab ich nicht reingefunden. Es war sehr viel Drama, was sich dann mit einem einzigen Gespräch lösen ließ. Das war nichts für mich. Dennoch klingt Band 2 wieder sehr spannend.

Can’t stop cursing you 1: Ein ganz normaler Schulalltag, bis es zwei Tote gibt. Beide hatten vorher einen Curse Call. Die Polizei ist ratlos, bis sich der neue Biolehrer als Curse Breaker zu erkennen gibt. Ein Katz und Maus Spiel beginnt. – Tolle Idee und Umsetzung, hatte gute Death Note Vibes und bietet doch genug Neues zum mitfiebern.

Houston Hall: Anthony Houston hat sich nach den Morden an seiner Familie komplett in das Anwesen zurückgezogen. Bis das neue Dienstmädchen Mary an die Tür klopft und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Doch sie scheint ein Geheimnis zu umgeben, dass enger mit der Geschichte seiner Familie verwoben ist, als er wahr haben will. – Während der erste Teil eher aufbauender Natur ist, schafft es die zweite Hälfte eine wunderbare Spannung zu kreiieren.

Der Kater unterm Korallenbaum: Yuki geht nach dem Tod ihres Vaters bis auf den Familienkater fast leer aus. Während ihr Bruder das Haus und ihre Schwester den Blumenladen erbten, steht sie vor einigen Problemen. Doch der Kater Sazuke kann sprechen und bietet Hilfe an. Doch Wünschen will gelernt sein. – Auch wenn mich die Handlung mehr als einmal in die Verzweiflung getrieben hat, ist es doch eine sehr süße moderne Der gestiefelte Kater Adaption.

Magische Fabelwesen und mythische Kreaturen: Von Banshee bis Vampir, von Rabe bis Donnervogel, Diesseits, Jenseits, bietet dieses Büchlein einen kompakten Überblick über die Welt der Fabelwesen und Kreaturen aus aller Welt. – Mit wunderschönen Illustrationen bietet das Buch eine gute Einführung in bekannte und weniger bekannte Fabelwesen. Schöner Einstieg zur Inspiration.

Wie war euer März?

Rückblick auf den Februar 2023

Und da ist der kürzeste Monat des Jahres auch schon wieder vorbei. Während die Filmfront weiterhin mau aussieht, haben in diesem Monat klar die Serien gewonnen und die Bücher zumindest durch die vielen Mangas einen guten Stand erreicht. Das ich das mal sagen würde! Aber nun geht es ohne weitere Umschweife weiter mit meinem medialen Rückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Maurice der Kater: Maurice, der Kater versteht sich darauf Geld zu verdienen. Zusammen mit einer Gruppe von Ratten, die allesamt wie er sprechen und denken können, reist er von Dorf zu Dorf, täuscht dort eine Rattenplage vor, um diese dann mit seinem Kumpel Keith als Rattenfänger zu vertreiben. Doch als die Truppe in das kleine Städtchen Bad Blintz einkehrt, ist keine Spur von anderen Ratten und es sind erstaunlich viele Fallen aufgestellt. Als sie dann die Bücher liebende und häufig tagträumende Bürgermeister-Tochter Malicia treffen, erzählt diese von einer seltsamen Hungersnot. Schneller als ihnen lieb ist, finden sich Maurice und seine Gruppe in einem Abenteuer wieder. – Süßer und witziger Animationsfilm nach Vorlage von Terry Pratchett.

Ein Mann namens Otto: Otto sieht nach dem Tod seiner Frau keinen Sinn mehr zu leben und beschließt sich umzubringen. Doch da ziehen Marisol und Tommy gegenüber ein, die sich nicht an die Regeln der Hausverwaltung halten. Dem muss Otto Einhalt gebieten. Als sich kurz darauf Tommy auch noch den Fuß bricht, wird Otto auch wieder um Hilfe gebeten. Es entwickelt sich eine ganz neue Dynamik in der ruhigen Nachbarschaft, so dass Otto sich immer neuen Aufgaben widmet. – Gute Adaption der schwedischen Vorlage, auch wenn die Tiefe ein bisschen fehlte.

Ant-Man and the Wasp – Quantumania: Nach den Ereignissen in Endgame will Scott Lang eigentlich nur ein ruhiges Leben genießen. Seine Tochter Cassie, inzwischen im Rebellinnenalter, macht ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung. Sie hat ein Gerät entwickelt, mit dem sie die Quantenebene erforschen will, damit ihr Vater dort nicht wieder verloren gehen kann. Dabei hat sie jedoch Mächte geweckt, die sie, sowie Hope, Janet und Hank in die Quantenebene zieht. Dabei stellt sich heraus, dass Janet gelogen hat, als sie meinte, dass es dort kein Leben gäbe. Denn eine Variante von Kang, dem Eroberer, wurde dorthin verbannt. Eine Schlacht um die Quantenebene beginnt. – Phase 5 beginnt spannend, zwar voller Logiklöcher und bei weitem nicht mehr auf früherem Niveau, aber deutlich besser als Phase 4.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

See how they run: In der Theatervorstellung von Agatha Christies “Die Mäusefalle“ kommt es zu einem Mord. Inspector Stoppard und Constable Stalker werden damit betraut, dem Vorfall auf den Grund zu gehen. Dabei landen sie ungewollt in einem typischen whodunnit. – Für Liebhaber des whodunnit, nimmt das Genre ein bisschen aufs Korn, ganz sympathisch gestaltet, es fehlte am Ende vielleicht das letzte Fünkchen.

Der weiße Hai: Im beschaulichen Städtchen Amity stehen alle Zeichen auf die Sommersaison. Doch als eine Leiche gefunden wird, zeigen die Spuren deutlich, dass der Tod durch einen Haibiss entstand. Doch Polizei und Politiker sind sich uneinig über die Maßnahmen und so kommen die Ermittlungen nur langsam voran. – Ich verstehe warum es ein Klassiker ist, ich sehe,  warum der Film viele folgende beeinflusst hat, aber bei mir ist der Funke nicht übergesprungen. Ich fand ihn nicht schlecht, aber er konnte mich auch nicht begeistern.

Taran und der Zauberkessel: Taran ist ein Assistenz-Schweinehirte mit nur einem Schwein Hen Wen, träumt sich jedoch als schillernden Ritter. Doch Hen Wen hat hellseherische Fähigkeiten und wird deswegen vom gehörnten König entführt, während Taran es in Sicherheit bringen sollte. Ungewollt startet er ein großes Abenteuer, um den Zauberkessel zu beschützen, der dem gehörnten König unheimliche Kräfte verleihen würde. – Einer der wenigen Filme aus der Disney-Meisterwerke-Reihe, die ich noch nie gesehen hatte. Hat mich auch nicht wirklich überzeugt und war erstaunlich düster für Disney.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

What’s love got to with it: Sieht wie eine sympathische Rom-Com aus mit kulturellem Einfluss aus Indien. Könnte sich dadurch aber auch am Thema verheben. Einen Blick würde ich aber schon gern noch wagen.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Die Frau im Nebel, Knock at the cabin und Magic Mike 3 – the last dance

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Inside Job – Staffel 2 (Die zweite Staffel führt die Charaktere weiter aus und hat mir fast nochmal besser gefallen als Staffel 1)

Alchemy of Souls – Teil 1 – K-Drama (Der Hype ist größtenteils berechtigt, aber zwischenzeitlich etwas langatmig. Und das Ende war furchtbar. Mal sehen was Teil 2 bringt)

Star Trek: Lower Decks – Staffel 3 (Auch wenn die namensgebenden unteren Decks kaum noch eine Rolle spielen, habe ich wieder jede Folge genossen)

Spy x Family – Staffel 1.2 (Auch der zweite Teil der ersten Staffel ist wunderbar manganah und fängt die Atmosphäre gelungen ein. Witzig, spannend und elegant)

Haikyuu – Staffel 2-3 (Während die zweite Staffel noch eine gute Mischung aus Handlung und Spannung bietet, war die dritte das reinste an meinen Nerven rütteln. Und ich habe jede Sekunde davon geliebt!)

Ooran High School Host Club (Hatte durchaus seine witzigen Momente, man musste es aber aus der Sicht der Entstehungszeit  sehen, sind doch einige Darstellungen heutzutage nicht mehr tragbar. Driftet gegen Ende immer mehr in die Belanglosigkeit und kann den durchaus sympathischen Start nicht halten)

Zoogeflüster – Staffel 2 (Erneut süße, aber auch dramatische Einblicke in den Columbus Zoo. Für Fans von Zooserien)

Pinocchio – K-Drama (Absolutes Highlight K-Drama! Jede Folge war spannend, mitreißend, gefühlvoll und witzig. Gute Debatte über Journalismus und deren Konsequenzen. Konnte kaum ausschalten)

Obi-Wan – Staffel 1 (Nach Boba Fett die zweite Star Wars Serie, die in die Belanglosigkeit andriftete. Kaum Handlung, alles künstlich gestreckt, wäre vielleicht ein spannender Film geworden, aber hat als Serie nicht funktioniert. Schade um die Charaktere.)

Free – Staffel 1 (Ein Anime über ein Schwimmteam, da war ich doch dabei. Die Dynamik kommt nicht so gut rüber wie in anderen Genrevertretern wie Haikyuu, aber die Charaktere machen es wett und auch wenn die Auflösung der Rivalität irgendwie belanglos schien, hatte ich eine schöne Zeit)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 3533
Seiten pro Tag: 126 im Durchschnitt
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 7
Hörbuch/Hörspiel: 2
E-Book: 2

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 2: Nachdem der Cliffhanger-Fall aus Band 1 gelöst wurde, scheint es eine Durststrecke für Ron und seinen Partner Toto zu geben. Doch bei einem Besuch in einem Planetarium kommt es zu einem Mord. Und der Mordverdächtige ist niemand geringeres als Ron selbst. – Verliert sich zwischenzeitlich ein bisschen, kann im großen und ganzen aber auch wieder überzeugen.

Wenn ich die Augen schließe: Norah erwacht im Krankenhaus. Sie hatte einen schlimmen Autounfall, als sie mit ihren Freund*innen betrunken von einer Party heim gefahren ist. Auch wenn sie ihr Gedächtnis nicht vollständig verloren hat, so kann sie sich doch nicht mehr an ihre Gefühle erinnern. Welche Pizzasorte mag sie am liebsten? Trägt sie lieber Röcke oder Hosen? Sie weiß aber, wer ihr auf jeden Fall helfen kann. Sam, ihr bester Freund. Doch sie muss feststellen, dass Sam ihr zwar hilft, sie aber nicht mehr befreundet sind. Je mehr sie über sich selbst erfährt, fragt sie sich, wie sie zu der Person werden konnte. Und will sie sich überhaupt erinnern? – Sehr tiefgründiges Buch, regt zum nachdenken an und hat trotzdem eine sehr schöne Geschichte. Auf jeden Fall eine Empfehlung.

Tee? Kaffee? Mord! 1 – Der doppelte Monet: Nathalie erbt von ihrer Tante ein Café mit Pub und Pension auf dem Land. Während ihr Partner Glenn wenig begeistert vom Landleben ist, wird Nathalie nicht nur mit offenen Armen empfangen, sondern ermittelt im Fall eines Monets, der nicht der echte Monet ist. Als dann auch noch eine Leiche auftaucht, ist das Chaos perfekt. – Sehr lange Einführung, nur kurzer Ermittlungsfall. Da es aber auch mehr ein Auftaktband zu sein scheint, ist hier auf jeden Fall viel Potential für die Reihe vorhanden.

Oscar Wilde & Mycroft Holmes – Sonderermittler der Krone 1 – Zeitenwechsel: Oscar Wilde wird von der Sittenpolizei festgenommen, bekommt jedoch von niemand geringerem als dem Bruder des berühmten Sherlock Holmes einen Deal. Wenn er bei den Ermittlungen hilft, die das Empire gefährden könnten, könnte er begnadigt werden. Wilde zögert, doch der Fall reizt ihn. Und so muss er sich mit Schilderungen über Bestien und dem Reich der Toten auseinander setzen. – Konnte mich nicht richtig überzeugen, ohne dass ich genau benennen könnte, woran es lag.

Momo – the blood taker 2: Keigo wird von Momo ihrem Vater, dem gewaltigen Urvampir Kudlak, vorgestellt. Das kommt nicht bei allen in der Vampirgemeinschaft gut an. Zeitgleich schmiedet das ungleiche Paar weiterhin Pläne, um an den doppelköpfigen Vampir heranzukommen. – Es geht spannend weiter, auch wenn Band zwei um Vergleich zum ersten ein bisschen nachlässt.

Angels of Death 1: Rachel erwacht in einer Nervenheilanstalt. Da sie ihre Anwesenheit für ein Versehen hält, sucht sie einen Ausweg. Doch eine Ansage ertönt, dass die Spiele beginnen können. Und kurz darauf trifft sie auch schon auf einen Psychopathen mit Axt, der versucht sie umzubringen. Und er soll nicht der letzte bleiben. – Ich habe die Geschichte praktisch eingeatmet. Sie war herrlich verrückt und doch spannend und faszinierend. Freue mich sehr auf den nächsten Band.

Lock Down Under: Maya liebt ihr Leben als digitale Nomadin. So schreckt sie auch die Nachricht eines sich schnell verbreitenden Virus nicht ab und sie reist von Thailand nach Australien weiter. Dort soll sie auf eine Villa aufpassen, wodurch sie ein wenig Geld verdient und ihrer Arbeit als Online-Assistentin nachgehen kann. Doch durch den Lockdown kann Troy, der Besitzer der Villa, nicht zu seiner Dienstreise aufbrechen. Und so sitzen sie beide auf unbestimmte Zeit in der Villa fest. – Eine einfache Romance Geschichte erwartet und so viel mehr bekommen. Verschiedene Lebensrealitäten prallen hier aufeinander und schaffen eine schöne Geschichte, die gleichzeitig die Herzen der Romance Liebhaber höher schlagen lässt und doch die klassischen Klischees umschifft. Klare Empfehlung!

Love and Fortune 1: Wako ist Anfang 30 und in einer festen Beziehung mit Fuuta. Mehr oder weniger glücklich haben sie sich mit ihrem Schicksal abgefunden und werden von der Gesellschaft gedrängt bald zu heiraten. Bei ihrem Job im Kino lernt sie den minderjährigen Yumeaki kennen und fühlt sich durch Gemeinsamkeiten direkt zu ihm hingezogen. Doch der Altersunterschied ist extrem, daraus kann doch keine Beziehung sich entspinnen. Oder doch? – Von der Grundthematik schon eher schwieriger, wenn man das akzeptiert, aber eine runde Geschichte.

Emerald Witches 2 – Seidenblume: Nach ihrer verzweifelten Flucht wird Kang Hana doch vom freigelassenen Dämonenfürst Woong eingefangen. Ihr Bewacher ist niemand anderes als der totgeglaubte Bobby, der sein Gedächtnis verloren zu haben scheint. Gefangen zwischen ihren Gefühlen für Bobby und der Angst vor Woongs Macht, sucht sie einen Ausweg  und muss dafür bis zu ihren Wurzeln zurück finden. – Runder Abschlussband der Emerald Witches Reihe. Hatte zwischendurch leichte Längen, aber im großen und ganzen ein tolles Fantasywerk mit koreanischen Sagen und Mythen und einem atemraubenden Finale.

More than a doll 2: Gojo hat es geschafft und Marins Cosplay fertig geschneidert. Da steht auch schon die erste Convention an, bei der sie noch einmal mehr über den jeweils anderen erfahren. – Es geht ruhig weiter mit der süßen Geschichte über Cosplay. Mochte die Charaktere sehr und freu mich auf den nächsten Band.

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe: Doktorandin Olive wollte eigentlich nur ihre Freundin beruhigen und gaukelt ein Date vor. Als diese sie jedoch in der Uni antrifft, muss sie handeln. Und küsst den ersten Mann, dem sie begegnet. Leider ist das niemand geringeres als Dr. Adam Carlsen, der wohl größte Unsympath der Uni. Doch bei ihr scheint er ganz anders zu sein und lässt sich auf die Fake-Date Geschichte ein. Doch die birgt auch allerlei Stolpersteine. – Ich LIEBE dieses Buch. Zwar war das Ende irgendwo absehbar, aber der Weg dahin ist so witzig, gefühlvoll und einfach hach, dass ich das Buch am liebsten jedem in die Hand drücken möchte. Vor allem die weibliche Sicht auf die Wissenschaft gibt dem Buch die extra Portion Sympathie.

Die Hexe und das Biest 1: Guideau und Ashaf ziehen als Hexenjäger*innen durch das Land. Denn Guideau ist einst von einer verflucht wurden und kann nur erlöst werden, wenn sie genau diese Hexe tötet. Doch diese zu finden stellt sich als schwierig heraus. Dabei erleben sie allerlei Abenteuer. – Konnte mich nicht richtig überzeugen, auch wenn der erste Band sehr spannend gestaltet war.

Die Waage der Welt: In Yacantha wird jede Lüge, jede Ungerechtigkeit und einfach alles schlechte, was eine schwarze Iona hervorrufen könnte, bestraft. Dafür sorgen die Wächter. Doch Rieka zieht die schwarzen Ionas ungewollt an und kann sie aufnehmen. Das muss sie jedoch dringend verbergen, denn diese Fähigkeit hatten die inzwischen ausgelöschten Schattenwächter. Dabei begegnet sie Kae, einem Wissenschafts-Wächter, der ihr helfen möchte. Doch kann sie ihm trauen? – Faszinierende Welt, spannender Auftakt, wäre dann bereit für Band 2.

Book Love: Debbie Tung skizziert in dieser Graphic Novel das Leben als Buchliebhaber*in. Vom Geruch neuer Bücher, bis zum Traum der eigenen Bibliothek werden Alltagssituationen geschildert und wie Bücherwürmer damit umgehen. – Sehr treffend skizziert, ich habe jede Seite geliebt und mich sehr verstanden gefühlt. Einziges Manko ist, dass ich es viel zu schnell durch hatte, also auch schnell wieder gehen lassen musste.

Wie war euer Februar? Was waren eure Highlights?

 

Rückblick auf den Januar 2023

Gefühlt habe ich gerade erste die letzten Rückblicke aus dem letzten Jahr durch, da geht es hier auch schon mit dem ersten aus dem aktuellen Jahr weiter. Der Januar ist frisch vorbei und ich habe es wieder ins Kino geschafft. Dafür waren es wieder weniger Filme im Heimkino, also anscheinend geht zur Zeit nur eins von beidem. Mehr Details im heutigen Beitrag.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Das Kleid: Ben ist seit 1,5 Jahren von seiner Frau getrennt, sieht die beiden gemeinsamen Kinder nur zu Besuchstagen und ist in seinem Job als Polizist unglücklich. Um das zu kompensieren trinkt er zu viel Alkohol. Als seine Ex-Frau mit Vorwehen ins Krankenhaus kommt, will er seine Kinder nicht bei deren neuen Lebensgefährten lassen und holt sie kurzerhand ab. Dabei stellt er fest, dass sich eins der Kinder als trans identifiziert und fortan unter dem Namen Lily lebt. Damit will sich der überforderte Vater jedoch nicht anfreunden und versucht alles, um sie von dieser „Modeerscheinung“ wieder abzubringen. – Er hat sich dem Thema leider von der komplett falschen Seite genähert und funktioniert daher nicht wirklich, auch wenn zwischendurch starke Szenen vorhanden sind.

I wanna dance with somebody: Whitney Elisabeth Houston wird bei einem Auftritt, wo sie für ihre Mutter einspringt, entdeckt und bekommt ihren Plattenvertrag. Nach dem ersten großen Erfolg kommen die Probleme, sowohl familiär als auch immer massiver werdender Drogenmissbrauch. Kann die Jahrhundertstimme das aushalten? – Leider absolut nichtssagendes Biopic. Nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht mehr als ein Wikipedia-Artikel.

Operation Fortune: Nathan Jasmine bekommt die Aufgabe ein MI6 Team zusammenzustellen, um eine gestohlene Geheimwaffe sicherzustellen. Unter der Führung von Orson Fortune begibt sich das Team nach Hollywood, um den Schauspieler Danny Francesco zu rekrutieren. Denn ihr Ziel ist der Waffenhändler Greg Simmonds und dieser ist ein großer Fan von Francesco. Doch als eine ungeplante zweite Partei auftaucht, wird der Auftrag komplizierter als zunächst angenommen. – Guter Heist-Movie. Erfindet das Rad nicht neu, punktet aber mit guten Einfällen.

Caveman: Bobby erzählt nach einem Streit mit seiner Freundin bei einem Stand-up Event, wie es dazu kommen konnte. Dabei durchleuchtet er die Probleme, die in der Kommunikation zwischen Männer und Frauen entstehen können. Er trifft auf seinen inneren Höhlenmenschen, der ihn auf die Evolution und den Unterschied zwischen Jäger und Sammlerinnen aufmerksam macht. – Absolut unzeitmäßig, funktioniert weder in Erzählweise noch in Aussage. Leider ein Film zum Fremdschämen.

Babylon: Im Hollywood der 1920er Jahre treffen der begehrte Schauspieler Jack Conrad, die Newcomerin Nelly LaRoy und der Arbeiter Manny Torres bei einer rauschenden Orgie das erste Mal zusammen. Den Wandel von Stumm- zu Tonfilm erleben sie alle mit, wobei sich ihre Schicksale unterscheiden. – Provokanter Film, der einen zeitgleich in seinen Sog zieht und doch alles gibt, um einen abzustoßen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Bubble: Tokio ist von sogenannten Blasen durchzogen und damit größtenteils unbewohnbar, da diese die Schwerkraft beeinflussen. Im Kampf ums tägliche Überleben finden Wettläufe über die Blasen statt, woran eine Gruppe Jugendlicher Waisen regelmäßig teilnimmt. Dabei trifft einer der Gruppe auf ein geheimnisvolles Mädchen, das er kurzerhand mitnimmt, in der Annahme, dass es sich bei ihr auch um eine Waise handelt. – Interessanter Ansatz für eine die kleine Meerjungfrau-Adaption, konnte mich aber nicht mitreißen.

Agatha und die Wahrheit des Verbrechens: Kurz vor der Scheidung und in Ermangelung eines neuen Romans, steht Agatha Christie vor einer Krise. Da kommt ihr die Bitte einer Hilfesuchenden ganz recht. Christie gibt sich als Notarin aus, um ein Erbe zu verwalten, sucht dabei jedoch nach der Mörder*in. Dabei scheint jeder der Verdächtigen ein Geheimnis zu haben. – Etwas liebloses Whodunnit mit einer kriselnden Agatha Christie. Nett für zwischendurch, aber nicht mehr.

Filme –  leider in diesem Monat verpasst

The Banshees of Inisherin: Die Geschichte über das abrupte Ende einer langen Freundschaft brachte einige Oscarnominierungen ein. Mich reizt vor allem das irische Setting .

The Son: The Father war zurecht ein oscarnominierter Film, der mit seinem schweren Thema gut umzugehen wusste. Ich bin neugierig, ob the Son da mithalten kann.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Die Ringe der Macht – Staffel 1 (Sehr lange Exposition, kommt erst gegen Ende in Fahrt, punktet aber durch atemberaubende Bilder und eine wunderbare Optik)

Snack vs. Chef – Staffel 1 (In diesem Wettbewerb müssen die Teilnehmenden bekannte Snacks, wie Pringles oder Cheetos nachmachen, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Interessanter Ansatz, funktioniert über eine Staffel auch gut, aber ich bräuchte keine zweite)

Zoogeflüster – Staffel 1 (Sympathische Reportage über den Columbus Zoo. Sehr große Tiernähe und hat mich von Anfang an mit Gepardenbabys verzückt)

1899 – Staffel 1 (Die Dark-Macher zieht es diesmal auf eine Atlantik-Überquerung. Funktioniert zunächst gut, geht dann aber in eine etwas vorhersehbare Schiene. Leider nach der ersten Staffel abgesetzt, wodurch die finalen Aufklärungen wegbleiben)

Little Witch Academy – Staffel 1 (Leider sehr schwach, da die ewig gleichen Charaktere an einem Hexeninternat einfach nicht mehr funktionieren. Sehr nervige Protagonistin. Hat mich eher gelangweilt als unterhalten)

Decendants of the Sun – K-Drama (Schönes Drama aus Korea, auch wenn die Militärthematik etwas gewöhnungsbedürftig war. Hatte für mich etwas zu viele Katastrophen, aber die Liebesgeschichte war wirklich schön)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.495
Seiten pro Tag: 145 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 7
Hörbuch: 1
E-Book: 3

*bei den Hörbüchern habe ich mit der Seitenzahl der Printausgaben gerechnet

Mona 3 – Zwischen Himmel und Hölle: Noch immer sind die Nosdroff-Brüder auf freiem Fuß und versuchen Mona und ihren Pakt zu Erzdämon Balthasar in die Finger zu kriegen. Dieser versucht alles, um seine Familie zu beschützen, stößt dabei aber immer mehr an seine Grenzen. Und dann steht noch ein ganz anderes Großereignis bevor: Mona und Balthasar wollen heiraten. Also nochmal, so mit Zeremonie und so. Das Chaos ist vorprogrammiert. – Schöner und runder Abschluss, bleibt aber hinter den Vorgängern zurück (die aber auf einem unfassbar hohem Niveau waren, dass es nicht heißt, dass der dritte Teil schlecht war)

Komi can’t communicate 1: Komi ist eine der beliebtesten Schülerinnen. Dabei ist sie sehr schweigsam. Tadano ist der typische Außenseiter. Doch er freundet sich mit Komi an und erfährt von ihren sozialen Ängsten, weswegen es ihr schwer fällt zu reden. Dabei hat sie einen großen Wunsch, bei dem Tadano ihr helfen soll: Sie will 100 Freund*innen finden. – Ebenso liebevoll wie der Anime, zeigt wenig Neues, wenn man den Anime kennt, aber funktioniert auch als Manga wunderbar.

Wie das Feuer zwischen uns: Früher waren Logan und Alyssa unzertrennlich. Während sie unter einer strengen Mutter aufwuchs, wird er schon früh in den Drogensumpf gezogen. Mit einer abhängigen Mutter und einem gewalttätigen Vater, flüchtet er regelmäßig zu Alyssa. Doch nach einem dramatischen Vorfall verschwindet er komplett aus ihrem Leben ohne ein Lebenszeichen. Bis die das Schicksal wieder zusammenführt. – Hat mir leider gar nicht gefallen. Ist nicht richtig in Schwung gekommen, hat sich immer wieder im Kreis gedreht. Habe mich eher durchgequält und es eigentlich abgebrochen gehabt, aber letztlich doch noch zu Ende gelesen.

Horimiya 1: Kyoko ist in der Schule eines der beliebtesten Mädchen, doch hat sie Nachmittags immer etwas vor und vertröstet ihre Freund*innen. Izumi ist in der Schule eher unauffällig und bleibt für sich. Als sich die beiden zufällig nach der Schule treffen, erkennen sie auch die Gründe. Während Kyoko eher zweckmäßig gekleidet ist und sich um Haushalt und ihren kleinen Bruder kümmert, ist Izumi stark tätowiert und entspricht dem Bild eines Unruhestifters. Die beiden freunden sich an, bleiben in der Schule jedoch weiterhin auf Distanz. – Leichter Einstieg in die Geschichte, auch wenn noch nicht wirklich viel passiert, sind es doch die Charaktere, die es locker leicht zu lesen machen.

Die Tagebücher der Apothekerin 3: Nach dem Gartenfest schafft Maomao es sich ein paar freie Tage in der Heimat zu erkaufen. Dabei trifft sie den Mann, der ihr alles über Kräuter und Heilmittel beibrachte. Zurück im Palast, warten neue Probleme auf sie. – Auch der dritte Band hat mich immer wieder zum schmunzeln gebracht durch Maomaos herrliche Art.

More than a doll 1: Gojos Familie führt eine Manufaktur zur Herstellung von Puppen, wodurch er eine besondere Begeisterung zu Handarbeiten hat. Deswegen wird sich gern über ihn lustig gemacht. So glaubt er es auch, als Marin, eine der beliebtesten Mädchen, auf ihn zukommt. Doch diese möchte unbedingt ein Cosplay nähen, ist dafür aber zu ungeschickt. Dabei findet sie sein Hobby sehr faszinierend. Eine Freundschaft entwickelt sich. – Klassische Außenseiter/It-Girl Geschichte, aber sehr süß aufgebaut und mit Cosplay-Hintergrund. Ich werde weiterlesen.

Schattengold: Rede nicht mit Feenwesen, iss nichts von Feenwesen, mache keine Deal mit Feenwesen. Farah muss für ihr Überleben und das ihrer Familie alle Regeln brechen. Eingesperrt in einem Turm soll sie Stroh zu Gold spinnen. Dabei ahnt sie nicht, welche Mächte sie weckt. – Düstere Rumpelstilzchen-Adaption, die mir hintenraus etwas zu langgezogen war. Aber Handels wunderbare Art Geschichten zu erzählen, funktioniert auch hier wieder wunderbar.

Verfalle mir besser nicht: Adriana versteckt sich noch immer bei Remero, Darcio und Nevio. Während sie den drei Männern immer näher kommt, wird sie immer noch gesucht. Ist sie bei den Männern weiterhin sicher? Und wie soll es für sie weitergehen? – Wirkte wie eine Zusammenstellung aus alten D.C. Odesza  Büchern. Hatte wenig Neues/Überraschendes zu bieten. Schade.

Die App: Hendrik und seine Verlobte Linda sind sehr glücklich über ihr Smart-Home System Adam. Doch dann verschwindet Name ohne jegliche Spur. Die Polizei geht davon aus, dass sie kalte Füße vor der Hochzeit bekommen hat, doch Hendrik ist sich sicher, dass sie entführt wurde. Bei seinen eigenhändigen Ermittlungen stößt er auf immer mehr Ungereimtheiten mit Adam. – Grundsätzlich spannend, interessant und gut aufgebaut. Aber ich merke immer wieder, dass mir Cozy Crime viel mehr zusagt, weil mir die „normalen“ Krimis/Psychothriller immer zu abgedreht sind.

Chainsaw Man 1: Auf der Suche nach Essen stößt Denji auf den kleinen Teufel Pochita, mit dem er sich anfreundet. Doch als beide in Lebensgefahr geraten, opfert sich dieser. Denji kann sich fortan in Chainsaw Man verwandeln, was die Regierung auf ihn aufmerksam macht. Sie bietet ihm einen Job, den er mit Aussicht auf regelmäßiges Essen nur zu gern annimmt. – Es gibt allerlei positive Ressonanz auch für den Anime, mich hat der Manga leider überhaupt nicht bageholt. Das liegt weniger an der Geschichte, als vielmehr am Erzähl- und Zeichenstil. Schade.

Eine Chauffeurin zum Verlieben: Lizzy kann ihr Glück kaum fassen. Die Chauffeur-Firma, für die sie arbeitet, hat einen Vertrag mit ihrer liebsten Football-Mannschaft an Land gezogen. Um dies zu feiern, zieht sie mit ihrer besten Freundin um die Häuser. In einer angesagten Bar fällt sie betrunken dem charmanten Brandon in die Arme. Ein paar Tage später treffen sie sich wieder, er erkennt  Lizzy jedoch in ihrer Chauffeursuniform nicht wieder. Dabei erfährt sie drei Dinge: Er ist der Erbe ihrer liebsten Football-Mannschaft, er ist sehr unfreundlich zu „einfachem Personal“ und er sucht die geheimnisvolle Elisabeth von der Party. Da beschließt sie ihm eine Lektion zu erteilen und stimmt über Umwege einem Date zu. – Locker leichte Romanze, die mir stellenweise zu oberflächig blieb, aber für die erzählte Stimmung absolut passend.

Wolkenschloss: Fanny Funke arbeitet als Jahrespraktikantin im Wolkenschloss, einem alten Hotel hoch in den Alpen. Wie jedes Jahr zu Silvester werden einige hochkarätige Gäste erwartet. Dabei haben die Angestellten alle Hände voll zu tun. Als dann auch noch ein wertvolles Kollier geliefert werden soll, geht es hoch her im Wolkenschloss. Und Fanny ist irgendwie mittendrin in den Geschehnissen. – Beschäftigt sich lange Zeit nur mit den einzelnen Gästen und das Personal, kommt erst gegen Ende richtig in Fahrt, funktioniert aber gerade durch  die Charaktere dennoch. Vielleicht ein bisschen zu lang, aber das wird durch eine gute Portion Humor wett gemacht.

The gender of Mona Lisa 8: Hinase beschließt nach dem Mädchentag mit Ritsu nun auch einen Männertag mit Shiori zu machen. Dabei fällt es ihm wirklich schwer typisch männliche Dinge zu unternehmen. Doch Hinase scheint es zu helfen. Doch die schwerste Entscheidung sieres Lebens steht noch bevor. – Ein schöner Abschluss einer tollen Reihe. Ich bin sehr gespannt auf die beiden Spin-offs im Sommer.

Kaiju No8 1: Kafka arbeitet in der Abteilung für Kaiju-Beseitigung, wo er auf Reno trifft, der sich auf die Eignungsprüfung im Verteidigungskorps vorbereitet. Bei einem Zwischenfall mit einem Kaiju wird Kafka gebissen und kann sich fortan teilweise in einen Kaiju verwandeln. Das müssen die beiden aber unbedingt geheim halten. Gar nicht so leicht, zumal sie sich beide für die Prüfung angemeldet haben. – Spannender Einstieg, baut bisher die Geschichte aber eher auf. Es bleibt spannend, wie es weitergeht.

Stolen 2 – Verwoben in Verrat: Bastian kämpft noch immer mit den Weben, die er Abby genommen hat, um Cross aufzuhalten. Nicht nur, ist ihm das nicht gelungen, Abby ist auch sehr wütend auf ihn. Doch sie müssen sich zusammen reißen, um mehr über Abbys Vater herauszufinden und gleichzeitig Cross Pläne zu vereiteln. Doch ihre Gefühle stehen ihnen immer wieder im Weg. – Springt  ziemlich in der Handlung hin und her und daher nochmal schwächer als Band 1, aber die Geschichte bleibt weiterhin spannend genug, dass ich wissen will, wie es weitergeht.

Wie war euer Januar? Was waren eure Highlights?

23 für 2023 – die Filme – Erwartungen

Nach den Büchern sind auch wieder die Filme dran. Hier habe ich im Blu-Ray-Bereich meist nur eine geringe Liste ungesehener Filme. Meine Watchlist wird meist vor allem durch das Streaming ziemlich groß. Daher habe ich mir für dieses Jahr überlegt einfach eine gute Mischung aus beiden Formaten zu haben. Neben einigen Blu-Rays, die sich größtenteils aus vorherigen Formaten fortsetzen (Studio Ghibli-Sammlung, Tom Hanks Sammlung, Liste der Schande und den jährlichen Hitchcock und Audrey Hepburn Filmen), habe ich auch mal meine Streaming Watchlisten durchgesehen und mir die restlichen Filme aus diesen zusammengesucht. Welche es sind, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

1.    Wie der Wind sich hebt
(Nachdem ich wohl die größten Klassiker aus dem Hause Ghibli inzwischen nachgeholt habe, fehlen mir dennoch einige Filme aus diesem Studio. Dies ist ein Film, der mir bei der Recherche immer wieder vorgeschlagen wurde, weswegen er auf die Liste durfte)
2.    Erinnerungen an Marnie
(Das diesmal beide Ghibli Filme eine blaue Hülle haben, ist tatsächlich Zufall, passte aber irgendwie erstaunlich gut. Auch dieser Film ist mir bei der Recherche immer wieder vorgeschlagen worden)
3.    Der Junge im gestreiften Pyjama
(Es hat sich irgendwie eingespielt, dass ich auch jedes Jahr unbewusst einen Film über die NS-Zeit oder den 2. Weltkrieg mit dabei hatte. Auch dieses Jahr stolperte ich über ein Angebot zu diesem Film, weswegen er mit durfte)
4.    Das Fenster zum Hof
(Der jährliche Hitchcock und gleichzeitig eine Inspiration für einige Filme. Ich bin gespannt, wie die Umsetzung ist, und ob ich mit der Thematik zurechtkomme, da ich sie sonst eher scheue)
5.    Der weiße Hai
(Ja, ich habe diesen Klassiker noch nie gesehen. Da er auch schon länger auf meiner Liste der Schande steht, wird es dieses Jahr endlich Zeit dafür)
6.    Der talentierte Mr. Ripley
(Auch ein Film, den ich schon seit Ewigkeiten mal sehen wollte und dessen Blu-Ray ich im Angebot gefunden habe und nicht widerstehen konnte)
7.    Cloud Atlas
(Der jährliche Tom Hanks Film ist diesmal einer, der eher keine so guten Stimmen bekommen hat. Gleichzeitig war Lana Wachowski drin verwickelt, was in der Kombination mich dennoch neugierig macht)
8.    Ein Herz und eine Krone
(Und der jährliche Audrey Hepburn Film wurde zu diesem Klassiker. Also zwei Fliegen mit einer Klappe würde ich sagen)
9.    Vom Winde verweht
(Ein Film, den man wohl definitiv durch die Augen seiner Entstehungszeit sehen muss, dennoch ein Klassiker, den ich schon sehr lange auf der Liste habe. Es wird sich zeigen, ob er in der heutigen Zeit noch schaubar ist)
10.  Agatha und die Wahrheit des Verbrechens
(Ich bin ja immer noch dabei die Bücher von Agatha Christie nach und nach zu lesen. Daher hatte mich dieser Film direkt angesprochen und landete auf meiner Watchlist. Es wird wohl Zeit ihn zu befreien)
11.  Spencer
(Spätestens seit der letzten The Crown Staffel ist die Ehe von (inzwischen) König Charles und Diana wieder in aller Munde. Doch bereits zuvor gab sich Kristin Stewart die Ehre und erweckte die verstorbene Prinzessin für die Leinwand wieder zum Leben. Durch die vielen positiven Stimmen bin ich neugierig geworden und habe ihn noch auf meiner Watchlist)
12.  Blind Side
Ein Film, den ich schon sehr lange auf meiner Watchlist habe. Zwischendurch war er verschwunden, tauchte bei einem anderen Streaming-Anbieter wieder auf und jetzt wird ich ihn wohl mal sehen, bevor er wieder in der Versenkung verschwindet)
13.  Bubble
Auch abgesehen von den Studio Ghibli Produktionen wollte ich noch einen Anime mit auf die Liste setzen. Da kam dieses Netflix Original wie gerufen. Wobei gerade dieser Zusatz in letzter Zeit ja leider eher kein Qualitätsmerkmal ist)
14.  Matilda – das Musical
(Kinderbuchklassiker von Roald Dahl als Musical? Ich bin gespannt und freu mich auf den Film)
15.  What’s love got to do with it
(Schon weit vor den aktuellen Musiker*innenverfilmungen gab es diese über Tina Turner. Zum einen interessiert mich ihre Biographie, zum anderen interessiert mich, wie sie im Vergleich zur aktuellen Formel umgesetzt wurde)
16.  Die Braut, die sich nicht traut
(Auch ein Film, den ich seit Ewigkeiten sehen will. Spätestens seit ich auf meiner Hochzeit abends zum Tanzen weiße Stoffschuhe unterm Kleid trug, tauchte der Vergleich mehrfach auf, weswegen ich nun noch neugieriger bin)
17.  Ed Wood
(Ein Film, den ich auf meiner Watchlist fand und ich kann nicht mehr sagen warum und woher. Welch besseren Grund als diesen kann es geben, ihn auf diese Liste zu setzen)
18.  The hate u give
(Ein Film, der wohl leider an Aktualität nicht eingebüßt hat. Ich bin gespannt, wie das Thema aufgearbeitet wurde)
19.  Amsterdam
(Ganz frisch aus dem Kino, und rauf auf die Watchlist. Aber bevor er darauf einstaubt, wie andere Filme, durfte er gleich wieder runter)
20.  See how they run
(Das Gleiche gilt für diesen Film. Zumal mich hier das Whodunnit und die Umsetzung auch sehr fasziniert, weswegen ich mich sehr auf den Film freue)
21.  Der seltsame Fall des Mr. Poe
(Und Nummer 3 im Bunde der Filme, die es frisch aus dem Kino gleich von der Verpasst Liste runterschaffen sollen. Zumal mich allein der Titel unglaublich anspricht)
22.  School of Good and Evil
(Plakat und Titel hatten mich bereits in den Bann gezogen, bevor die eher negative Stimmen zu mir durchdringen konnten. Da ich die Buchvorlage nicht kenne, will ich ihm dennoch eine Chance geben)
23.  Enola Holmes 2
(Den ersten Teil mochte ich recht gerne und auch wenn der zweite wesentlich schlechtere Kritiken erhielt, möchte ich mir selbst ein Bild von dem Film machen)

Habt ihr einen der Filme gesehen? Wie fandet ihr sie?