Mein Jahresrückblick 2023 – #3 – Die Serien

Willkommen zum dritten Jahresrückblick in diesem Jahr. Heute widmen wir uns den Serien, die weiterhin einen großen Anteil in meinem Leben einnehmen. Dabei liege ich statistisch leicht unter dem im letzten Jahr, bin aber an sich ganz zufrieden damit, da ich eigentlich alle Serien, die ich unbedingt sehen wollte, auch geschafft habe.

Zur Statistik:

2023 habe ich 67 verschiedene Serien gesehen (2022=77), dabei 98 Staffeln (2022=103)

Mit einer (gerundeten) Lauflänge von
…  50.420 Minuten
…  840 Stunden
…  35 Tagen
…  5 Wochen
…  1,25 Monaten

Davon
… 18 Staffeln Wiederholungstäter
…  2 Staffeln Comedy Special
… 13 Staffeln Reportagen
… 11 Staffeln K-Drama
… 19 Staffeln Anime
… 20 Staffeln fortgesetzter Serien
… 15 Staffeln neuer Serien

I. Wiederholungstäter

2023 habe ich 4 Serien mit 18 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking:

Vicious – Staffel 1

Friends – Staffel 4-10

Big Time Rush – Staffel 1-2

Gilmore Girls – Staffel 1-7 + Reunion

II. Comedy Special

2023 habe ich 2 Comedy Specials mit 2 Staffeln gesehen – ohne Ranking:

LOL – Staffel 4

Nach dem Vorbild der japanischen Serie no suberanai hanashi moderiert Michael „Bully“ Herbig diese Comedy-Sendung, in der Comedians sechs Stunden lang in einen Raum gesperrt werden mit nur einer Aufgabe: Nicht lachen. Denn wer zuletzt lacht, gewinnt 50.000 Euro für den guten Zweck. – Auch in der vierten Staffeln funktioniert das Konzept wunderbar und das Studio ist wieder deutlich stärker als Staffel drei.

Hillarious – Staffel 1

Martina Hill ist mit einer neuen Show zurück. Dabei erzählt sie in ihren Sketchen wieder Geschichten aus dem Alltag, wie immer etwas überzeichnet und doch nah an dem, was man manchmal gern sagen würde. – Maria Hills neue Serie schafft leider nicht an ihre Knallerfrauen heran zu kommen und kann nur noch leicht erheitern.

III. Reportagen

2023 habe ich 12 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 13 Staffeln gesehen. Interessanterweise gab es hier nicht so wirklich eine Enttäuschung. Manche waren nur einfach besser als die Anderen – im Ranking:

Platz 12: Indian Matchmaking – Staffel 3

Sima Taparia ist eine Heiratsvermittlerin. Sie lebt in Mumbai, hat aber Klienten in ganz Indien und den USA. Die Serie verfolgt sie bei ihrer Arbeit und erzählt die Hintergründe der indischen Tradition der Heiratsvermittlung und wie sich die moderne Variante von der früheren unterscheidet. – Wieder besser als Staffel 2, konnte mich wieder mehr überzeugen, aber war einfach schwächer als die anderen Serien.

Platz 11: Johnny Depp vs. Amber Heard – Miniserie

Der Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard wurde live übertragen und führte dazu, dass das Internet wild mit diskutierte und sich eindeutige Lager bildeten, wobei eins deutlich größer war als das andere. In dieser Dokumentation geht es aber eher um das Internet-Phänomen dahinter und wie der Prozess die Gemüter beeinflusste. – Weniger eine Dokumentation über den Gerichtsprozess als vielmehr über die Berichterstattung und Vorverurteilungen. Interessante Doku darüber, wie das Internet funktioniert.

Platz 10: Snack vs. Chef – Staffel 1

Küchenchefs treten gegeneinander an, um die besten Imitationen beliebter Snackklassiker zu gestalten. Von Pringels über Oreos bis hin zu KitKat ist hier allerhand vertreten. Doch auch ihre eigenen Ideen sind gefragt. Wer schafft es bis ins Finale? – In diesem Wettbewerb müssen die Teilnehmenden bekannte Snacks, wie Pringles oder Cheetos nachmachen, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Interessanter Ansatz, funktioniert über eine Staffel auch gut, aber ich bräuchte keine zweite.

Platz 9: Takeshis Castle (2023) – Staffel 1

Takeshis Castle ist zurück. Wieder wurde eine große Armee an tapferen Recken gefunden, die bereit sind das Schloss zu stürmen. Doch vorher müssen diesmal erstmal andere Burgen eingenommen werden. Dafür müssen wieder allerhand schlammreiche Hindernisse überwunden werden. – Die Neuauflage ist nicht weniger verrückt als das Original, aber noch immer sehr witzig.

Platz 8: Hack my Home – Staffel 1

Dieses Einrichtungsteam hat sich auf kleine Räume spezialisiert, die sie mit allerhand Hacks aufwerten, um so mehr Platz zu schaffen. Dabei hat jeder seine ganz eigene Aufgabe und zusammen kommen wahre Platzwunder dabei heraus. – Innerhalb kürzester Zeit durchgebinged, mochte die Ideen sehr und das Team war auch sehr sympathisch. Gerne mehr Folgen!

Platz 7: Zoogeflüster – Staffel 1-2

Viel los im Columbus Zoo. Neben Neugeborenen stehen viele Kleinigkeiten im Alltag an. Dramatische Operationen, aber auch die kleinen Lichtblicke, die den Alltag als Tierpflegende so aufregend macht. – Immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge geschaut, aber toller Einblick und vor allem tolle Tiere! Da wusste man gar nicht, in welches man sich zuerst verlieben sollte. – Sympathische Reportage über den Columbus Zoo. Sehr große Tiernähe und hat mich von Anfang an mit Gepardenbabys verzückt.

Platz 6: BTS – Bon Voyage – Staffel 1

BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. In 2016 bekamen sie eine Stunde Zeit, um Handgepäck für 10 Tage zu packen. Das Ziel war Norwegen. Dort mussten sie immer wieder mit einem überschaubarem Budget bestimmte Ziele erreichen. Da kann man nur Bon Voyage wünschen. – Etwas chaotisch und gefühlt war ich nur damit beschäftigt die Hände über den Kopf zu schlagen, weil schon wieder jemand etwas vergessen oder gar verloren hatte, aber dennoch wie immer sehr sympathisch mit den Jungs.

Platz 5: Queer Eye Brazil – Staffel 1

Die Fab Five sind diesmal Fred, Rica, Luca, Yohan und Guto, die durch Brasilien reisen und ganz im Sinne des Vorbilds Menschen unter die Arme helfen, die Probleme haben ihren Alltag zu bewältigen. Dabei darf auch hier die typische quirrlige Art, viel Verständnis und herzerwärmende Botschaften nicht fehlen. – Nach dem Original aus den USA und dem ersten Ableger in Deutschland, gibt es nun auch eine brasilianische Ausgabe. Wie immer voller Herzenswärme und Charme und funktioniert damit wunderbar.

Platz 4: BTS – In the Soop – Staffel 1

BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. 2020 machte die Pandemie ihre Tourpläne zunichte und so hatten sie endlich mal Zeit für eine Auszeit. Dafür wurde ein Ferienhaus gemietet, mit allerlei Annehmlichkeiten ausgestattet, die sich die Jungs vorher wünschen durften und dann hieß es einfach mal nur ausspannen. – Wenn die Frage danach, ob es heute endlich die angekündigten Pasta mit Steak gibt, das spannendsten an der Serie ist, und man sieben Jungs über lange Zeit beim Nichtstun zu gucken kann, dann ist es die unvergleichliche Energie von BTS. Hat sehr gut funktioniert, gern mehr davon.

Platz 3: Traumhaus Makeover – Staffel 4

Shea McGee hat zusammen mit ihrem Mann eine Renovierungsfirma gegründet. Egal, ob das ganze Haus oder nur einzelne Zimmer, egal ob großes oder kleines Budget, die McGees kümmern sich um alle Wünsche. Mit ihrem unvergleichlichen Einrichtungsstil treffen sie dabei immer ins Schwarze. – Auch in der vierten Staffel begeistert mich die Serie noch, da die Hosts absolut sympathisch sind und sie tolle Gestaltungsideen haben.

Platz 2: Queer Eye – Staffel 7

Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle homosexuell bzw. non-binär und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in New Orleans, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. Die Fab5 sind zurück und machen diesmal New Orleans unsicher. Dabei versprühen sie wie immer ihren Charme und können nicht anders als gute Laune zu verbreiten

Platz 1: Rennervations – Staffel 1

Jeremy Renner ist nicht nur Schauspieler und Musiker, sondern engagiert sich auch viel für verschiedene Charity Projekte. Unter anderem hat er einen riesen Fuhrpark an ausrangierten Fahrzeugen, denen er neues Leben einhauchen will. Wie aus einem alten Schulbus ein mobiles Tanzstudio werden kann und ähnliche Umbauten, entdecken wir in Rennervations – Wegen Jeremy Renner mit der Serie angefangen, wegen seines Teams habe ich die Staffel durchgebinged. So herzlich und sympathisch, mit tollen Geschichten und viel Herz für die Charity Projekte.

IV. K-Dramen

2023 habe ich 11 Serien mit insgesamt 12 Staffeln aus Korea gesehen. Nachdem ich das Genre 2022 für mich entdeckt habe, konnte ich hier wieder einige tolle Dramen entdecken. Hinweis: K-Dramen bestehen i.d.R. nur aus einer abgeschlossenen Staffel, daher werden die Staffelnummern nur bei den Ausnahmen erwähnt – im Ranking:

Platz 11: Dr. Stranger

Park Hun und sein Vater werden nach einem politischen Komplott in Nordkorea eingeschleust und hinterher nicht wieder rausgelassen. Jahre später und nach einer spektakulären Flucht durch Budapest, wo er seine Verlobte gestorben glaubte, betreibt er eine kleine Klinik, die sich auf Banden und ähnliches spezialisiert hat. Da bekommt er das Angebot an einer renommierten Klinik zu arbeiten und gerät in einen Wettstreit mit einem Chirurgen darum, wer den erkrankten Ministerpräsidenten operieren darf. Noch ahnt Hun nicht, dass eben jeder vor all den Jahren dafür sorgte, dass er Nordkorea nie wieder verlassen sollte. – Hat sich leider sehr gezogen und immer wieder im Kreis gedreht, dafür am Ende sehr gehetzt. Leider eines der schlechteren Dramen, die ich gesehen habe.

Platz 10: My Holo Love

Han So-Yeon kämpft seit ihrer Kindheit mit Gesichtsblindheit, die sie aber verschweigt. Dadurch wird sie von ihren Kolleg*innen eher gemieden, und auch darüber hinaus führt sie eher ein zurückgezogenes Leben. Das ändert sich, als sie den Prototypen einer Brille in die Hände bekommt, mit der sie Holo sehen kann. Diese KI hilft ihr im Alltag. Doch sie bekam die Brille nur, weil die Erfinderfirma sie vor Dieben schützen wollte. Nun wollen sie ihren Prototypen dringend zurück. Blöd, dass So-Yeon eine starke Bindung zu Holo aufgebaut hat. Doch beruht diese auf Gegenseitigkeit? – Leider eher schwaches Drama, dreht sich viel im Kreis, kommt nicht vorwärts und nutzt die Grundidee so gar nicht.

Platz 9:  Descendants of the sun

Captain Yoo Si-Jin und Master Sergeant Seo Dae-Yeong gehören bei der koreanischen Armee zu einer speziell ausgebildeten Sondereinheit für besonders schwierige Einsätze. Alles ist gut, bis Si-Jin durch einen Zufall auf die Ärztin Dr. Kang Mo-Yeon trifft und sich verliebt. Doch durch seinen Job scheitert eine Beziehung. Ein paar Monate später treffen sie sich unfreiwillig in Uruk wieder, wo die koreanische Armee zur Stabilisierung beitragen soll. Und das Kribbeln zwischen ihnen beiden kehrt zurück. – Schönes Drama aus Korea, auch wenn die Militärthematik etwas gewöhnungsbedürftig war. Hatte für mich etwas zu viele Katastrophen, aber die Liebesgeschichte war wirklich schön.

Platz 8: Destined with you

Lee Hong-Jo arbeitet im Landschaftsamt im Rathaus, wo sie jedoch aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit von ihrem Team eher gemieden wird. Bei einem Außeneinsatz in einem „Spukhaus“ trifft sie auf Jang Sin-Yu. Dieser ist Anwalt und arbeitet inzwischen auch im Rathaus. Eigentlich will er nichts mit der übereifrigen Beamtin zu tun haben, doch bekommt er den Auftrag eine alte verschlossene Kiste an eben diese zu übergeben. Durch Neugier hält er den Kontakt und beide finden heraus, dass ein Zauberbuch in der Kiste ist. Hong-Jo glaubt eigentlich nicht an Magie, aber warum den Liebeszauber nicht einmal an ihrem Schwarm austesten. Nur leider kommt Sin-Yu dazwischen. – Die Grundidee klang gut, leider waren die Charaktere am Anfang sehr unsympathisch und es gab viel unnötiges hin und her, wodurch sich die Serie unnötig streckte. Wurde gegen Ende spannender, aber da hatte sie mich an vielen Stellen schon verloren.

Platz 7: Weightlifting Fairy Kim Bok-Joo

Kim Bok-Joo studiert an einer Sportuniversität mit Schwerpunkt Gewichtheben. Dabei trifft sie auf Jung Joon-Hyung, einem Schwimmer, den sie aus der Grundschule kennt. Doch Bok-Joo schwärmt für dessen Cousin, dem sie jedoch nur durch seinen Job näher zu kommen glaubt. Allerdings ist Jae-I als Arzt, spezialisiert auf Diäten. – Sehr witziges K-Drama, mochte es sehr, dass die Protagonistin als Gewichtheberin eben mal nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach. Leider an vielen Stellen auch einfach problematisch, wenn mit schwierigen Themen nicht gut umgegangen wurde bzw. der Protagonist auch einfach viel zu oft übergriffig ist.

Platz 6: Itaewon Class

Park Saeroyi hat Probleme an seiner neuen Schule, da er das Mobbing eines Mitschülers nicht duldet. Da dieser aber der Sohn eines einflussreichen CEO ist, fliegt er von der Schule und sein Vater verliert seinen Job. Als kurz darauf sein Vater vom gleichen Mobber tot gefahren wird, dreht er durch und landet dadurch im Gefängnis. Doch Saeroyi hat einen Plan. Viele Jahre später eröffnet er in Itaewon eine kleine Bar und versucht diese zum Erfolg zu führen, um gegen die Familie, die ihn alles gekostet hat, bestehen zu können. – Harter Einstieg, aber die Freundschaften sind wirklich toll, auch wenn es immer schwierig bleibt mit den Themen.

Platz 5: Alchemy of Souls – Staffel 1-2

Die mächtige Magierin Naksu führt, um zu überleben, die verbotene Magie der Seelen durch. Dabei gelangt ihre Seele in den Körper des blinden Mädchens Mu-Deok. In dieser Form trifft sie auf einen mächtigen Erben einer Magierlinie Jang Uk. Dieser ist aufgrund eines Geheimnisses um seine Geburt von den Lehren ausgeschlossen, auch wenn er enge Beziehungen zu den Anführern hegt. Mu-Deok wird zunächst seine Dienerin, doch bald stellt er fest, dass sie seine größte Chance ist, um sein verschlossenes Energieportal öffnen zu lassen. – Der Hype ist größtenteils berechtigt, aber zwischenzeitlich etwas langatmig. Und das Ende des ersten Teils war schrecklich, da wäre ein gutes Ende bereits möglich gewesen. Der zweite Teil wird dem tollen ersten gar nicht gerecht. Durch den Zeitsprung braucht sie zu lange sich wieder aufzubauen und vergisst dadurch die Handlung nachvollziehbar zu halten. Auch fehlt der Witz. Sehr schade!

Platz 4: Business Proposal

Shin Ha-Ri mag ihren Job als Food Specialist bei einer großen Firma für Tiefkühlgerichte. Doch als ihre beste Freundin sie bittet für sie zum Blind Date zu gehen und den Typen zu vergraulen, den ihr Vater für sie ausgesucht hat, ahnt Ha-Ri nicht, dass es sich dabei um den CEO der Firma handelt, für die sie arbeitet. Und dass er sie trotz des desaströsen ersten Dates direkt heiraten will. – Fing etwas cringe an, aber mausert sich schnell zu einer tollen Geschichte mit viel Witz und viel Gefühl. Highlight K-Drama!

Platz 3: Pinocchio

Choi Dal-po hat eine große Abneigung gegen Journalisten seit eine seine Familie zerstörte. Seine Adoptivschwester Choi In-ha hingegen versucht trotz ihres Pinocchio-Syndroms, durch das sie nicht lügen kann, Journalistin zu werden. Da er sie nicht davon abhalten kann, versucht er ihr zu helfen und wird dadurch in dem Job angenommen, den er nie wollte. – Absolutes Highlight K-Drama! Jede Folge war spannend, mitreißend, gefühlvoll und witzig. Gute Debatte über Journalismus und deren Konsequenzen. Konnte kaum ausschalten.

Platz 2: Crash Course in Romance

Choi Chi-Yeol ist ein berühmter Mathelehrer und seine Privatkurse sind heiß umkämpft. Nam Haeng-Seon hat einen Banchan-Laden und versucht für ihre Nichte die beste Schulbildung rauszuholen. Doch als sie für sie einen Platz bei Chi-Yeol erkämpft, hat sie keine Ahnung, dass dieser kurz darauf ihr Herz erobert. – Ein sehr tolles Drama, zwischendurch vielleicht ein bisschen zu viel Drama, aber ich mochte die Geschichte sehr und Jung Kyun-Ho spielte mit, was für mich immer ein Pluspunkt ist.

Platz 1: Doom at your service

Tak Dong-Kyung hat einen wirklich beschissenen Tag. Sie erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat, dass ihr Freund bereits verheiratet ist und ihr Bruder sich ein Teil des Erbes ihrer Eltern für eine dumme Geschäftsidee krallen will. In ihrer Frustration schreit sie in die Nacht, dass sie die Welt brennen sehen will. Dies hört Myul Mang, das Unheil. Er schließt einen Vertrag mit ihr, um die Schmerzen ihrer letzten Wochen von ihr zu halten, dafür muss sie sich das Ende des Welt wünschen, damit er ihren Wunsch erfüllen kann. Doch es soll anders kommen. – Highlight K-Drama! Sehr tolle Geschichte, spannend, mitreißend, und vor allem sehr gefühlvoll

V. Anime

2023 habe ich 12 Animes mit insgesamt 19 Staffeln entdeckt – im Ranking:

Platz 12: Little Witch Academia – Staffel 1

Akko Kagari will ihrem großen Vorbild, der Hexe Chariot, nacheifern und schreibt sich an der Hexenakademie Luna Nova ein. Nur leider hat sie kaum magische Begabung und muss so immer wieder kämpfen, um in den Fächern mithalten zu können. Dabei helfen ihr ihre Zimmermitbewohnerinnen. Gar nicht begeistert davon ist hingegen die beliebte Diana. – Leider sehr schwach, da die ewig gleichen Charaktere an einem Hexeninternat einfach nicht mehr funktionieren. Sehr nervige Protagonistin. Hat mich eher gelangweilt als unterhalten.

Platz 11: Shinobi no Ittoki – Staffel 1

Ittoki Satubara dachte, dass er ein ganz normales Leben führen würde. Doch als seine Mutter ihm offenbahrt, dass sie die Anführerin eines Ninja-Clans ist und er fortan an eine Schule für angehende Ninjas geschickt wird, ändert sich sein Leben schlagartig. Doch damit nicht genug, ist seine Familie auch in eine alte Fehde verwickelt, die neu entflammt ist. – Langatmig, drehte sich immer wieder im Kreis, viel zu schnelle Fähigkeitenentwicklung, mochte die ganze Geschichte nicht.

Platz 10: Ooran High School Host Club

Die Ooran High School ist eine Privatschule für die Elite. Durch ein Stipendium schafft Haruhi es an die Schule, um in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Dabei landet sie in einem vermeintlich leerem Zimmer, um in Ruhe zu lernen. Doch hier ist der Host Club der Schule ansässig, der sie misstrauisch beäugt. Eins führt zum anderen und nachdem Haruhi eine Vase zerbrochen hat, muss sie die Schulden dafür abarbeiten. Das einzige Problem ist nur, dass sie als Mädchen in einem Host Club eigentlich nicht arbeiten dürfte. Doch durch ihre offene Art zieht sie die anderen Hosts in ihren Bann und wird fortan als Junge ausgegeben. – Hatte durchaus seine witzigen Momente, man musste es aber aus der Sicht der Entstehungszeit sehen, sind doch einige Darstellungen heutzutage nicht mehr tragbar. Driftet gegen Ende immer mehr in die Belanglosigkeit und kann den durchaus sympathischen Start nicht halten.

Platz 9: Blue Lock – Staffel 1

Nachdem die japanische Nationalmannschaft weiterhin im Fußball kaum Erfolge vorzuweisen hat, wurde das Blue Lock Programm ins Leben gerufen. Nachwuchskicker aus dem ganzen Land wurden eingeladen, nicht ahnend, dass es die schwerste Prüfung wird, die sie je hatten. – Interessante Idee, braucht ein wenig um sich aufzubauen, aber ist mal ein etwas anderer Sportanime.

Platz 8: Re-Main – Staffel 1

Minato ist erfolgreich im Wasserball, bis er nach einem Turnier einen Autounfall hat. Als er auf dem Koma erwacht, ist ein Jahr vergangen und er hat keine Erinnerung an die letzten drei Jahre. Da er in seinem Team nicht mehr mithalten kann, muss er die Schule wechseln. Dort versucht Jo gerade ein Wasserball-Team zu gründen. – Richtig starker Sport-Anime zum Thema Wasserball. Leider fand ich den Plottwist in der Mitte sehr schwierig und hat mir die Leichtigkeit der Serie genommen. Konnte sich aber gegen Ende wieder etwas bessern, weswegen ich mich auf eine mögliche zweite Staffel freue.

Platz 7: Sailor Moon – Staffel 1

Bunny Tsukino ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das schnell emotional wird, gern verschläft und auch ansonsten eher faul ist. Als ihr die Katze Luna zuläuft, erfährt sie, dass sie eine der Sailor Kriegerinnen ist, nämlich Sailor Moon. Fortan muss sie neben der Schule für Liebe und Gerechtigkeit kämpfen, denn die Mächte des Bösen versuchen immer wieder die Macht über ihre Welt zu übernehmen. Zum Glück findet sie bald Hilfe bei anderen Sailor Kriegerinnen. – Meine erste Begegnung mit den Sailor Kriegerinnen, aber ich mochte die einzelnen Geschichten und das Schwelgen in der Welt. Werde bestimmt weiterschauen.

Platz 6: Romantic Killer – Staffel 1

Videospiele, ihre Katze und ungesunde Snacks sind die drei großen Laster von Anzu Hoshino. Bis sie auf ein magisches Wesen trifft, das der Ansicht ist, dass sie sich unbedingt verlieben muss, worauf Anzu so überhaupt keine Lust hat. Also verbannt das Wesen ihre drei großen Laster aus ihrem Leben und bringt stattdessen ein paar Jungs durch Zufälle in Anzus Leben, die davon überhaupt nicht begeistert ist. Doch der einzige Weg in ihr bisheriges Leben ist es, ein wenig mitzuspielen. – Gute Ausgangsidee und zwischendurch einige gute Ideen, aber ich habe sehr mit der Protagonistin mitgelittten.

Platz 5: Beautiful Bones – Staffel 1

Shoutaru, ein Oberschüler, ist vor einiger Zeit auf Sakurako getroffen, die als Präparatorin eine merkwürdige Vorliebe für Knochen hat. Doch bei ihren Ausflügen finden sie gern auch mal eine Leiche, deren Geschichte die Polizei meist überfordert, weswegen die beiden immer wieder einschreiten. – Liebevoll gestalteter Anime, tolle Charaktere, spannende Fälle, leider mit Cliffhanger und ohne Aussicht auf eine Fortsetzung.

Platz 4: Kurokos Basketball – Staffel 1-3

Die Teko Mittelschule hat unzählige Preise im Basketball gewonnen, was vor allem an fünf Spielern lag, die als die Wundergeneration bekannt sind. Kuroko wurde als geheimes sechstes Mitglied geführt. An der Oberschule gehen sie auf getrennte Schulen. Da die Wundergeneration vor allem durch ihre Egos bekannt wurde, will Kuroko mit seinem neuem Team zeigen, dass Teamgeist über alles steht. – In der ersten Staffel noch etwas schwächer, da man direkt in die Geschichte reingeworfen wurde, aber es wurde immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker wurde, mitreißende Spiele und ein tolles Ende. – Etwas wenig Charaktervorstellungen, es geht gleich direkt in die Spiele, ich brauchte ein wenig um mit der Serie warm zu werden, aber dann wird sie durchaus sehr spannend. Danach wurde es immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker war, mitreißende Spiele und ein tolles Ende.

Platz 3: Spy x Family – Staffel 1.2

Twilight ist Spion aus Westalis und wird nach Ostania geschleust. In Berlint soll er sich unter der Tarnidentität Loid Forger Zugang zu einem der führenden Politiker verschaffen. Der einfachste Weg ist über die Eden-Akademie, eine der führenden Schulen. Dafür benötigt er jedoch ein Kind. In einem Waisenhaus adoptiert er die Telepathin Anya, ohne von ihren Fähigkeiten zu wissen. Doch leider akzeptiert die Eden nur vollständige Familien, weswegen Loid noch eine Frau braucht. Diese findet er in Yor, weiß jedoch nicht, dass sie eine berühmte Auftragskillerin namens Dornenprinzessin ist. – Auch der zweite Teil der ersten Staffel ist wunderbar manganah und fängt die Atmosphäre gelungen ein. Witzig, spannend und elegant.

Platz 2: Free – Staffel 1-3

Nachdem sie bereits früher zusammen in einer Staffel schwammen gründen Haruka Nanase, Makoto Tachibana und Nagisa Hazuki einen Schwimmclub in der Oberschule, aber dafür brauchen sie noch einen vierten Schwimmer. Außerdem taucht Rin Matsuoka wieder auf, allerdings an der Konkurrenzschule. Die vier verbindet eine Vergangenheit, die sie auseinander gerissen hat. – Ein Anime über ein Schwimmteam, da war ich doch dabei. Die Dynamik kommt nicht so gut rüber wie in anderen Genrevertretern wie Haikyuu, aber die Charaktere machen es wett und auch wenn die Auflösung der Rivalität irgendwie belanglos schien, hatte ich eine schöne Zeit. Staffel Zwei konnte damit gut mithalten. Bei Staffel Drei hab es einen guten Übergang von Oberschule zu Uni, aber dann tauchen viel zu viele neue Charaktere auf, dass man komplett den Überblick verliert. Daher leider schwächer als die vorherigen Staffeln, aber dennoch gefühlvolles Finale.

Platz 1: Haikyu – Staffel 1-4

Nach einem weniger erfolgreichen Volleyballturnier in der Mittelschule kommt Hinata in die Oberschule und freut sich auf das Volleyball-Team. Leider ist sein Kontrahent aus eben jenem ersten und letzten Turnier auch dabei und Kageyama ist ebenso wenig begeistert. Doch sie werden nur zusammen ins Team aufgenommen. Gezwungenermaßen müssen sie zusammenarbeiten. – Ich hasse Volleyball. Aber diese Serie mit faszinierenden Charakteren rund um den Sport ist absolut mitreißend und spannend. Während die zweite Staffel noch eine gute Mischung aus Handlung und Spannung bietet, war die dritte das reinste an meinen Nerven rütteln. Und ich habe jede Sekunde davon geliebt! Die vierte beginnt wieder etwas ruhiger, aber auch hier wird es bald wieder sehr spannend.

VI. Fortgesetzte Serien

2023 habe ich 14 Serien fortgesetzt und dabei 20 neue Staffeln entdeckt. Dabei gab es auch hier keine wirkliche Enttäuschung und auch insgesamt fiel mir hier das ranken am schwersten. – im Ranking:

Platz 14: Loki – Staffel 2

Loki wird durch sogenannte Zeitzerrungen immer wieder in der Zeit hin und her geworfen, nachdem Sylvie jenen, der bleibt, erstochen hat. Zum Glück hat Mobius eine Idee und sie wenden sich an Ouroborus, einem Techniker, der sich dem Problem annimmt. Doch ein viel größeres Problem steht bevor. Der Zeitapparat ist gefährlich überlastet. Loki und seine Freund*innen müssen sich an eben jene wenden, die sie zuvor enttäuscht haben, um die Zeit zu retten. – Wieder eine deutlich stärkere Serie aus dem MCU, aber scheint dennoch zu lang für die erzählte Handlung. Teilweise etwas zäh, dafür mit einem gewaltigen Ende.

Platz 13: Brooklyn 99 – Staffel 8

Viel Betrieb im 99. Revier des NYPD. Auf humorvolle Weise begleitet die Serie den Alltag des Reviers und dessen sehr unterschiedliche Charaktere. – Der Abschied vom 99. fiel sehr schwer, denn wo zuvor deutlich die Luft raus war, hat diese Staffel noch einmal viel rausgerissen. Auch das Aufgreifen aktueller Thematiken hat der Serie sehr gut getan.

Platz 12: Schitt’s Creek – Staffel 3-6

Familie Rose, das sind die Eltern Johnny und Moira, sowie die Kinder David und Alexis, sind reich. Zumindest bis der neue Geschäftsführer ihrer Firma keine Steuern zahlt und die Steuerbehörde ihnen fast alles wegnimmt. Geblieben ist ihnen eine kleine Stadt namens Schitt’s Creek, die Johnny David vor ein paar Jahren als Witz zum Geburtstag schenke. Dort müssen sie nun in einem heruntergekommenen Motel in zwei Zimmern ohne abschließbare Tür leben und sich mit den Kleinstadtgewohnheiten auseinander setzen. – Eigentlich bin ich ja nie in die Serie reingekommen. Aber ab Staffel 3 hat es mich dann doch erwischt und ich bin nur so durch die Folgen geflogen. Hat immer noch deutliche Schwächen, aber da sich ein paar Charaktere gut weiter entwickelt haben, war es jetzt doch deutlich besser.

Platz 11: Shadow & Bone – Staffel 2

Alina und Mal sind auf der Flucht, doch kommen nicht weit. Der Dunkle findet sie und zwingt sie dazu ihnen zu helfen die Meeresgeisel und damit den zweiten großen Kräftemehrere zu finden. Dabei bekommen sie unerwartete Hilfe. Währenddessen versuchen die Krähen ihre Schulden im Barrell zu begleichen. Dafür benötigen sie Hilfe von der Grisha Nina, doch diese stimmt nur unter einer Bedingung zu: Matthias Helvar muss aus dem Gefägnis befreit werden. Doch das ist gar nicht so einfach. – Nach der sehr starken ersten Staffel leider eher enttäuschend. Weiß nicht so recht, welche Geschichte er erzählen soll. Bin etwas ratlos, wie das passieren konnte.

Platz 10: Inside Job – Staffel 2

Reagan Ridley arbeitet als Wissenschaftlerin bei Cognito Inc., eine Firma, die sich mit Verschwörungstheorien befasst bzw. für deren Geheimhaltung zuständig ist. Zusammen mit ihrem Team hat sie dabei alle Hände voll zu tun. – Die zweite Staffel führt die Charaktere weiter aus und hat mir fast nochmal besser gefallen als Staffel 1.

Platz 9: Hilda – Staffel 2

Hilda lebt mit ihrer Mutter und ihrem Hirschfuchs Hörnchen mitten in der Wildnis. Bis sie dort ein Problem mit den Elflingen und ein paar Riesen hat. Ihre Mutter beschließt daher nach Trolberg zu ziehen, damit Hilda in einer sichereren Umgebung aufwächst. Diese ist davon nicht begeistert, zumal es ihr schwer fällt sich einzuleben. Doch in David und Frida findet sie Freunde. – Gewohnt schöne Geschichten, wenn auch einmal zu oft der Konflikt mit der Mutter ausgespielt wurde.

Platz 8: Good Omens – Staffel 2

Der Engel Erziraphael und der Dämon Crowley konnten die Apokylpse abwenden und widmen sich wieder ihrem ruhigen Leben auf der Erde. Bis der Erzengel Gabriel vor Erziraphaels Buchladen auftaucht, mit einer mysteriösen Kiste, aber ohne Erinnerungen. Der Engel und der Dämon müssen recherchieren, was es auf sich hat, denn auch die Hölle hat ein großes Interesse an dem Erzengel. – Kommt leider nicht an die brilliante erste Staffel heran. Verrennt sich ein wenig in dem, was sie aussagen will und kommt erst gegen Ende zum Punkt.

Platz 7: Star Trek Picard – Staffel 3

Jean-Luc Picard bekommt einen Notruf von einer alten Bekannten. Zusammen mit William Riker folgt er diesem und geht dafür an Bord der USS Titan, an der auch Seven of Nine dient. Dabei finden sie heraus, dass die Förderation unterwandert wurde. Zeitgleich sucht Raffi undercover nach Hinweisen. – Langatmiger Einstieg, man weiß nicht so recht, worauf die Serie hinaus will. Aber nach und nach kommen immer mehr Chameos dazu, bis die Nostalgiewelle die Spannung in die Hand nimmt. Hinten raus noch einmal eine starke Staffel.

Platz 6: Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 2-3

Luz hat sich entschieden auf den brodelnden Inseln zu bleiben und kann daher nicht zu ihrer Mutter zurückkehren, zumal das Portal zerstört wurde. Nun suchen sie und ihre Freund*innen verzweifelt nach einem neuen Weg. Gleichzeitig hat Imperator Belos etwas großes geplant. Am Tag der Einheit soll es enthüllt werden, doch Ida ist sich sicher, dass es sich dabei um etwas gefährliches handelt. King ist unterdessen auf der Suche nach seiner Herkunft und seiner Familie. – Im Ganzen funktioniert die zweite Staffel sehr gut, im Einzelnen gab es ein paar zu viele Folgen, die lediglich auf das Finale angespielt haben. Aber die Liebesgeschichte war einfach nur so haaach. Immerhin hat die Serie nach dem riesen Cliffhanger überhaupt noch eine Fortsetzung bekommen. Das geplante Finale in drei Folgen quetschen zu müssen, hat ihr aber leider nicht gut getan.

Platz 5: Only murders in the building – Staffel 3

Oliver hat es endlich geschafft und wieder ein Stück am Broadway inszeniert, mit Charles in einer der großen Rollen. Doch bei der Premierenfeier kommt es zu einer Tragödie und der Hauptdarsteller Ben wird vergiftet. Bei einer Trauerfeier im Arkonia taucht dieser jedoch wieder lebendig auf, nur um kurz darauf im Fahrstuhl endgültig ermordet zu werden. Mabel und Charles wollen wieder ermitteln und eine dritte Staffel ihres Podcasts auflegen. Doch Oliver hat zuviel damit zu tun, seine Produktion zu retten. – Der Wechsel vom Haus zum Theater funktioniert nur bedingt, es gab zu viele Doppelungen und die Dynamik des Dreierteams passt diesmal so gar nicht. Dennoch nicht schlecht, aber man merkt, dass der Serie die Luft ausgeht.

Platz 4: Heartstopper – Staffel 2

Nick und Charlie sind inzwischen zusammen, doch da Nick noch nicht sein Coming Out hatte, weiß es nur der engste Freundeskreis. Nick will das schnellstmöglich nachholen, doch findet einfach nicht den richtigen Zeitpunkt. Und dann stehen auch noch die Prüfungen und die Paris-Reise an. – So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen. – So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen.

Platz 3: How I met your father – Staffel 2

Sophie und Jesse nähern sich langsam wieder an, doch nachdem Sophie ein paar nicht so gut laufende Dates und Beziehungen hatte, beschließt sie, dass es Zeit wird ihren Vater zu finden. – Sagt, was ihr wollt, aber ich liebe die Gruppe von Freund*innen einfach sehr. Ich liebe den Humor, die Geschichten und einfach alles. Habe mich über jede neue Folge sehr gefreut und hoffe nun auf eine dritte Staffel.

Platz 2: Star Trek Lower Decks – Staffel 3-4

Es ist viel zu tun auf der USS Cerritos, einem eher unbedeutenderen Schiff der Sternenflotte. Das alles reibungslos funktioniert liegt wohl vor allem an den Ensigns, die auf den unteren Decks arbeiten, weit entfernt von der Brücke. Diesmal geht es um die Abenteuer dieser Crew. – Auch wenn die namensgebenden unteren Decks kaum noch eine Rolle spielen, habe ich wieder jede Folge genossen.

Platz 1: Big Time Rush – Staffel 3-4

Nach turbulenten Zeiten für Kendall, Carlos, Logan und James, ging es endlich auf große Welttournee. Doch auch zurück im geliebten Palm Woods müssen sie sich neuen Herausforderungen stellen. So knistert es ganz schön zwischen Kendall und Lucy, sie werden von Paparazzi verfolgt und noch vieles mehr. Auf jeden Fall wird es als Superstar nicht langweilig. – Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere.

VII. Neue Serien

2023 habe ich 12 Serien neu entdeckt und davon 15 Staffeln gesehen – im Ranking:

Platz 12: Secret Invasion – Staffel 1

Nick Fury und Martina Hill reisen nach Moskau, wo sie auf einen Skrull treffen, der sich als Everett Ross ausgibt, um an geheime Informationen zu kommen. Dabei stellen sie fest, dass sich eine Gruppierung der Skrulls gebildet hat, die von Fury enttäuscht sind, da dieser seit den 1990er Jahren keinen neuen Heimatplaneten für sie gefunden hat, und deswegen nun die Erde einnehmen wollen. Und dafür gehen sie über Leichen. – Leider wieder ein Reinfall aus dem Hause Marvel. Sehr langatmig, gefühlt ist nichts passiert, ständig drehte sich alles im Kreis.

Platz 11: Obi-Wan Kenobi – Staffel 1

Nach der Order 66 und dem Fall der Republik lebt Obi-wan zurückgezogen als Ben Kenobi auf Tattoine und wacht aus der Ferne über Luke Skywalker. Bis Prinzessin Leia entführt wird und sein alter Freund Bail Organa ihn um Hilfe bittet, verlässt er sein Exil und muss sich erstmals wieder seinem ehemaligem Schützling stellen. – Nach Boba Fett die zweite Star Wars Serie, die in die Belanglosigkeit andriftete. Kaum Handlung, alles künstlich gestreckt, wäre vielleicht ein spannender Film geworden, aber hat als Serie nicht funktioniert. Schade um die Charaktere.

Platz 10: XO, Kitty – Staffel 1

Kitty Song Covey hat eine Fernbeziehung zu Kim Dae-heon nach Seoul. Doch da bekommt sie die Zusage für ein Auslandsjahr an der Schule, die auch ihre verstorbene Mutter besucht hat und die auch Dae besucht. Doch vor Ort muss sie feststellen, dass Dae eine andere Freundin hat. Dass es sich nur um eine Scheinbeziehung handelt, muss sie erst noch herausfinden. – Leider sehr platt, das koreanische Setting kam kaum durch, sehr amerikanisiert, Protagonistin war super unsympathisch, die Witze haben kaum gezogen und alle Charaktere haben sich ständig um 180° gedreht. Schade, hatte als Ableger von All the boys I loved before etwas mehr Charme gewünscht.

Platz 9: Die Ringe der Macht – Staffel 1

Elbenkriegerin Galadriel landet nach ihrer erfolglosen Suche nach Sauron auf dem Meer, wo sie zusammen mit Halbrand vom Seefahrer Elendil nach Numenor gerettet. Gleichzeitig verschwinden immer mehr Menschen in den Südlanden, die Zeit der Elben scheint zu Ende zu gehen, weswegen Elrond zu den Zwergen geschickt wird und die Harfüße bestaunen nach einem gefallenen Meteorit einen geheimnisvollen Fremden. – Sehr lange Exposition, kommt erst gegen Ende in Fahrt, punktet aber durch atemberaubende Bilder und eine wunderbare Optik.

Platz 8: Taiwan Crime Stories – Staffel 1

Während zwei Versicherungsangestellte eine Zugentgleisung untersuchen, versucht ein Reporter herauszufinden, ob ein verurteilter Straftäter wirklich seine Familie ermordet hat, ein Polizist versucht den Mord an seiner Tochter, einer Grundschullehrerin, aufzuklären und zwei Brüder untersuchen den Mord an einem Jungen, wo das Militär sich einmischt. – Vierteilige Anthologie-Serie, leider sind die einzelnen Folgen sehr langatmig und die eigentlich spannenden Fälle werden dadurch sehr zäh.

Platz 7: 1899 – Staffel 1

1899 ist das Schiff Kerberos auf dem Weg von London nach New York. An Bord allerlei Auswandernde, die sich ein besseres Leben erhoffen. Unterwegs fangen sie einen Funkspruch der vermissten Prometheus ab. Der Kapitän Eyk Larsen beschließt die Route zu verlassen, um eventuell Hilfe zu leisten, nicht ahnen, dass er eine Kettenreaktion auslöst. – Die Dark-Macher zieht es diesmal auf eine Atlantik-Überquerung. Funktioniert zunächst gut, geht dann aber in eine etwas vorhersehbare Schiene. Leider nach der ersten Staffel abgesetzt, wodurch die finalen Aufklärungen wegbleiben.

Platz 6: Queen Charlotte – Staffel 1

1761 wird Charlotte von Mecklenburg-Strelitz mit King George III verheiratet. Nach einem kurzen Kennenlernen scheinen die Sympathien da zu sein, doch George verhält sich merkwürdig und weicht Charlotte aus. Die ist entschlossen die Gründe dafür herauszufinden. 56 Jahre später versucht Queen Charlotte die Thronfolge zu erhalten, in dem sie ihre Söhne und Töchter zur Ehe drängt. – Der Brigerton Ableger schafft es schnell sich aus dem Schatten hervorzuarbeiten und eine noch schönere, und auch traurigere Geschichte zu erzählen, die davon lebt diesmal deutlich weniger Charaktere zu haben.

Platz 5: Kohlrabenschwarz – Staffel 1

Der Psychologe Stefan Schwarz wollte eigentlich nur eine ruhige Zeit im Voralpenland verbringen, doch nach mehreren mysteriösen Morden wird er von der Kriminalpolizeit Rosenheim wieder mit einbezogen, was nicht allen gefällt. Doch die Morde scheinen auf alten bayrischen Sagen und Märchen zu beruhen. Stefan muss zusammen mit der engagierten Polizistin Anna Leitner, seiner Ex-Frau Susanne und dessen neuen Freund dem Pfarrer Franz herausfinden, dass hinter dem ganzen deutlich mehr steckt als es zunächst schien. – Etwas zäher Einstieg, wollte schon abbrechen, ab Folge 2 in einem Stück durchgebinged. Sehr schöne Kombination aus deutschen/bayrischen Märchen und Sagen, Krimi und Phantastik. Gern mehr davon.

Platz 4: iCarly (2021) – Staffel 1-3

Nach ihrer Zeit als Teenager, wo sie und ihre Freund*innen die Webvideos unter den Namen iCarly produzierten, kehrt Carly nach vielen Jahren aus dem Ausland zurück. Frisch von ihrem Freund getrennt, will sie iCarly wieder beleben und neuen, aber erwachseneren Content machen. Wieder mit dabei ist ihr Jugendfreund Freddy, der inzwischen eine adoptierte Tochter hat, ihr Bruder Spencer und neu mit an Bord ihre neue besten Freundin Harper. – Die Reunion der Serie konnte mit alten und neuen Charakteren wunderbar unterhalten und doch wesentlich aktuell werden, gut für zwischendurch.

Platz 3: Wednesday – Staffel 1

Wednesday Adams wird von ihren Eltern auf die Nevermore Academy geschickt, nachdem sie ihrer anderen Highschool verwiesen wurde. Dort trifft sie auf ihre Mitschüler*innen, die allesamt übersinnliche Fähigkeiten haben. Als es jedoch zu einem Monsternagriff auf sie kommt, beginnt sie zu ermitteln. Immer an ihrer Seite: Eiskaltes Händchen. – Vielleicht nicht das Highlight, was der Hype versprochen hat, aber eine starke Geschichte mit kultigem Charakter.

Platz 2: Star Trek Strange New Worlds – Staffel 1-2

Die Enterprise geht nach ihren Erlebnissen auf der Discovery wieder auf eine mehrjährige Mission. Captain Pike versammelt dafür sein Team und sie reisen dorthin, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Das bietet natürlich allerlei Platz für Abenteuer, aber auch menschliche Entwicklungen an Bord. – Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche.

Platz 1: One Piece – Staffel 1

Monty D. Ruffy möchte Pirat werden. Nachdem er immer wieder gehört hat, dass er zu jung sei, bricht er Jahre später allein auf. Dabei erlebt er allerlei Abenteuer und trifft auf erste Verbündete. Sei es der Piratenjäger Zorro, die Navigatorin Nami, der Lügenbaron Lysopp oder der Koch Sanji. – Kunterbunter Piratenspaß, der sich zwar Freiheiten rausnimmt und doch die Mangareihe würdevoll umsetzt.

Was waren eure Highlights im Serienbereich? Welche Serie sollte ich unbedingt noch nachholen? Und mit welcher Platzierungen seid ihr überhaupt nicht einverstanden?

Rückblick auf den November 2023

Der November ist vorbei und für mich damit auch offiziell das Filmjahr. Die Jahresrückblicke stehen also bevor, aber zuvor wenden wir uns noch einmal dem November zu. Der war mit Urlaub und anschließender Erkältung wieder alles andere als gewöhnlich. Aber immerhin habe ich so Zeit gefunden Paramount+ einmal auszutesten und ein paar Serien zu bingen, die dort auf meiner Liste standen. Und so will ich gar nicht so viele Worte verlieren, widmen wir uns doch lieber dem ersten Rückblick in einer langen Reihe von bevorstehenden Rückblicken.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The Marvels: Carol Danvers aka Captain Marvel untersucht eine seltsame Erscheinung, die an ein schwarzes Loch erinnert, doch bei der Berührung tauscht sie auf einmal den Körper mit Kamala Khan aka Ms. Marvel und Monika Rambeau. Während diese noch versuchen die Ursachen zu finden, taucht Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree auf. Ihr Ziel ist es ein Artefakt zu finden, mit dem sie ihren Heimatplaneten Hala wieder zu altem Glanz führen kann. Doch der Preis dafür ist der Verlust von anderen Planeten. Und sie hat noch eine Rechnung mit Carol offen. So müssen Carol, Kamala und Monika sich zusammen tun, um gemeinsam Dar-Benn aufzuhalten. – Sehr witzige Frauenpower, Handlung eher normal, aber immerhin mal wieder unterhaltsam.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Wie der Wind sich hebt: Jiro Horikoshi träumt seit seiner Kindheit während des ersten Weltkrieges vom Fliegen. Da er stark kurzsichtig ist, hat er jedoch keine Chance ein Pilot zu werden. Stattdessen wird er Flugzeugkonstrukteur. Während seines Lebens erlebt er mehrere Katastrophen mit, doch gibt niemals auf. – Ich bin irgendwie mit den ganzen Zeitsprüngen nicht zurecht gekommen, daher für mich eher ein schwächerer Studio Ghibli Film.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Die Tribute von Panem X: Zu den 10. alljährlichen Hungerspielen wurde sich ein Mentor*innenprogramm ausgedacht, um die Zuschauendenzahlen zu steigern. Auch der junge Coriolanus Snow wurde dafür ausgewählt. Doch er bekommt ausgerechnet District 12 zugeteilt. Mit Lucy Gray als Tribut bekommt er die Chance sein Ansehen zu ändern. Doch was ist der Preis dafür? – Die Vorgeschichte rund um den jungen President Snow hat schon als Buch eher mäßig funktioniet, dennoch bin ich durch die faszinierenden Bilder des Trailers sehr gespannt auf den Film.

Wish: Disney feiert 100 Jahre. Dazu präsentiert der Konzern uns pünktlich zum umsatzstärksten Kinomonat Dezember seinen neuen Film. Doch der Trailer rund um die 17-jährige Asha und ihre Ziege Valentino und die Macht des Wünschens sieht zumindest im Trailer rein optisch schonmal nicht so gut aus. Dennoch stellt sich mir die Frage, ob die Geschichte da einiges retten kann und ob sich Disney nach 100 Jahren nun selbst abgeschrieben hat.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Napoleon

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Big Time Rush – Staffel 1-2 (noch immer eine comfort Serie für mich)

Big Time Rush – Staffel 3-4 (Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere)

BTS: Bon Voyage – Staffel 1 (Etwas chaotisch und gefühlt war ich nur damit beschäftigt die Hände über den Kopf zu schlagen, weil schon wieder jemand etwas vergessen oder gar verloren hatte, aber dennoch wie immer sehr sympathisch mit den Jungs)

Loki – Staffel 2 (Wieder eine deutlich stärkere Serie aus dem MCU, aber scheint dennoch zu lang für die erzählte Handlung. Teilweise etwas zäh, dafür mit einem gewaltigen Ende)

BTS: In the Soop – Staffel 1 (Wenn die Frage danach, ob es heute endlich die angekündigten Pasta mit Steak gibt, das spannendsten an der Serie ist, und man sieben Jungs über lange Zeit beim Nichtstun zu gucken kann, dann ist es die unvergleichliche Energie von BTS. Hat sehr gut funktioniert, gern mehr davon)

Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 3 (Immerhin hat die Serie nach dem riesen Cliffhanger überhaupt noch eine Fortsetzung bekommen. Das geplante Finale in drei Folgen quetschen zu müssen, hat ihr aber leider nicht gut getan)

Star Trek Lower Decks – Staffel 4 (Die Crew bekommt mehr Verantwortung, was ihr aber keinesfalls den Witz oder Charme nimmt. Noch immer sehr witzig und charmant)

Kohlrabenschwarz – Staffel 1 (Etwas zäher Einstieg, wollte schon abbrechen, ab Folge 2 in einem Stück durchgebinged. Sehr schöne Kombination aus deutschen/bayrischen Märchen und Sagen, Krimi und Phantastik. Gern mehr davon)

Star Trek: Strange New Worlds – Staffel 1-2 (Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche)

iCarly (2021) – Staffel 1-3 (Die Reunion der Serie konnte mit alten und neuen Charakteren wunderbar unterhalten und doch wesentlich aktuell werden, gut für zwischendurch)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten insgesamt: 2.601
Seiten pro Tag: 87 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 4

Der Panfluch: Taja ist Geschichtenerzählerin und begeistert ihr Volk mit den Abenteuern von Peter Pan. Doch etwas dunkles zieht in Nimmerland auf und Taja ist sich sicher, dass nur Pan sie alle retten kann. Doch dieser bleibt verschwunden. Also beschließt sie sich zu ihrem eigenen Abenteuer auf zu machen. – Ich hatte etwas Probleme mit dem Erzählstil, wodurch sich das Buch für mich etwas gezogen hat, auch wenn ich die Geschichte grundsätzlich mochte.

Der Preis der Magie: Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Helena ein altes Buch ihres Vaters vererbt, der die Familie vor vielen Jahren einfach verließ. Dadurch entdeckt sie nicht nur die Magie in sich, sondern auch ihre Tante Elizabeth, von der sie jahrelang nichts wusste. Doch so verlockend die Geschichten ihrer Tante auch klingen, so lernt Helena schnell, dass Magie immer einen Preis hat. – Fängt typisch an und haut einem dann die Erwartungen und Klischees ordentlich um die Ohren. Mochte es, wie unvorhersehbar die Geschichte dadurch wurde, auch wenn am Ende vielleicht ein paar Seiten fehlten.

Twisted Wonderland 1: Der Oberschüler Yu landet durch Zufall in einer anderen Welt zur Aufnahmeprüfung am Night Raven College. Dort wird er nicht nur mit Magie konfrontiert, die Häuser sind auch nach bekannten Disney Bösewichten geordnet. Wird er seinen Weg zurück finden? – Für den Auftakt ganz okay, vielleicht waren auch einfach die Erwartungen zu hoch. Mal schauen, was die Reihe noch so kann.

The Gender of Mona Lisa Y: Hinase hat sich entschieden. In diesem Band werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ihr Leben sich entwickeln könnte, wenn sie sich entscheidet ein Mann zu werden. Bleibt sie mit ihren Freund*innen befreundet oder entwickeln sich gar mehr Gefühle? – Die Geschichten waren ein wenig schwächer als in X, auch wenn es schön war noch einmal die Gegendarstellung lesen zu können.

Demon’s Diaries 3: Mia und Cay sind ziemlich hohe Tiere in der Hölle. Das hindert sie nicht daran ab und an in Schwierigkeiten zu geraten, sich mit dem überbürokratischen Himmel auseinander setzen zu müssen. Auch im dritten Band müssen sie sich wieder neuen Herausforderungen stellen und erleben so manche Überraschung. – Ich liebe die Kurzgeschichten. Sie sind abwechslungsreich, bieten immer wieder Platz zum Schmunzeln und gleichzeitig auch einen guten Grad an Spannung.

Spy x Family 10: Agent Twilight ist inzwischen berühmt berüchtigt unter den Spionen und befasst sich weiter mit seiner Scheinfamilie für Operation Stryx. Doch wie kam er eigentlich zu Wise und was hat es mit dem Krieg auf sich, der Jahre zuvor zwischen Ost und West wütete. – Spannend mit den neuen Hintergrundinformationen, aber hat sich zwischendurch auch etwas gezogen. Jetzt heißt es wieder warten.

Die 7. Farbe des Regenbogens: Ella hat Angst um ihren besten Freund Nick. Meist ist er verschlossen, doch nach dem letzten Wochenende scheint er eine schlimme Nachricht erhalten zu haben und ist danach verschwunden. Auf der Suche nach ihm, landet sie in einer seltsamen grauen Welt. Ein Wesen namens Mirin bietet ihr einen Deal an: Sie und Nick müssen Prüfungen bestehen, eine für jede Farbe des Regenbogens. Doch Ella hat keine Ahnung, welche Tür sie damit geöffnet hat. – Schwieriges Thema, toller Umgang damit. Spannende und mitfühlende Geschichte, die auf so vielen Wegen gelungen ist. Dennoch Vorsicht mit der Triggerwarnung Suizid.

Chaosherz: Noah ist wieder ein Mensch, doch damit immer distanzierter gegenüber May. Das stachelt das Chaos in ihr weiter an, das immer schwieriger zu kontrollieren wird. Doch damit nicht genug. Ihr Cousin Horus scheint sich in seinem Schlaf zu regen und hat es wohl auf May abgesehen. Weil ein Teenager mit Liebeskummer ja nicht schon genug Probleme hat. – Der typische zweite Füller-/Vorbereitungsband, aber dennoch habe ich das Buch nur so verschlungen. Ich liebe die Charaktere und wollte alles neue wissen. Und der Vorteil ist, dass man hier noch einiges über die Welt lernen konnte. Kann Band 3 gar nicht erwarten.

Fallen Princess: Zoey ist beliebt, kommt aus einer einflussreichen Familie und bereitet sich gerade darauf vor, die neue Miss Everfall zu küren als ihre Magie erwacht. Doch statt die Heilerkräfte ihrer Mutter zu erben, wie erwartet, bricht ein Schrei aus ihr raus. Sie ist eine Banshee. Dadurch ändert sich ihr komplettes Leben und sie muss an der Akademie den Zweig wechseln. Fallengelassen von ihren Freund*innen versucht sie ihr Gesicht zu wahren. Doch ein Schüler ist gestorben und sie scheint das nächste Ziel zu sein. – Mona Kasten hat bewiesen, dass sie Liebesgeschichten schreiben kann und mit ihrem super leichten Schreibstil konnte ich auch diesmal wieder in der Geschichte versinken. Toller Bezug zur irischen Mythologie, aber ansonsten leider alles sehr nach der bekannten Fantasy-Einstiegsformel. Wenig überraschendes, die gewohnten Charaktere, das gewohnte Verhalten. Tolles Buch mit einem Aber.

Die Tagebücher der Apothekerin 6: Der Eunuch Jinshi, dem Maomao inzwischen unterstellt ist, will ein paar Nachforschungen anstellen. Dafür muss Maomao ihn jedoch zu einem bürgerlichen schminken, was sich als gar nicht so leicht entpuppt. – Neue Hintergründe werden enthüllt und es bleibt spannend.

Wie war euer November? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf das dritte Quartal 2023

Der Herbst ist final eingezogen, die Kuschelsocken entstaubt und deswegen wird es Zeit, dass wir noch einmal auf das sommerliche dritte Quartal zurückblicken. Ein bisschen verspätet, aber immerhin hab ich es noch vorm Ablauf des vierten Quartals geschafft… Filmtechnisch bleibt es mau, es ist einfach nicht mein Filmjahr, weswegen die üblichen Top 5 wieder einmal etwas reduziert werden musste. Ansonsten ohne groß weiter Worte zu verlieren, der Rückblick auf das dritte Quartal 2023:

Meine vier Kinohighlights

Mission Impossible 7.1Dead Reckoning Part 1: Der Test einer neuen Tarnkappentechnik an Bord eines russischen U-Bootes geht schief. Doch an Bord soll auch eine neue Superintelligenz gewesen sein. Um an diese zu kommen, benötigt es zwei Schlüssel, die nur zusammen funktionieren. Ethan Hunt bekommt den Auftrag diese zu beschaffen, merkt aber schnell, dass es diesmal keinen klaren Gegner gibt. Als dann auch noch ein Phantom aus seiner Vergangenheit auftaucht, will er am liebsten sein Team abziehen und außer Gefahr bringen. – Der beste Mission Impossible seit Phantom Protokoll! Gute Action, stimmige Handlung, die erstaunlicherweise über die ganze Spielzeit funktioniert, aber alles auch wieder etwas reduzierter, gezielter eingesetzt.

Barbie: In Barbieland kannst du als Barbie alles sein. Vor allem aber, bist du glücklich und lebst in Harmonie. Doch eines Tages hat Stereotyp-Barbie merkwürdige Gedanken und darauf folgen einige Pannen, inklusive, dass ihre Ferse den Boden berührt. Dies soll an einem Riss zwischen Barbieland und der realen Welt liegen. Sie bricht also auf, um diesen zu kitten. Ken folgt ihr, da er nur mit Barbie glücklich sein kann. Doch in der realen Welt ist alles ganz anders als erwartet. – Anwärter aufs Jahreshighlight. Barbie als feministischen Film und trotzdem voller popkultureller Anspielungen und gut gesetzter Witze, funktioniert dank Greta Gerwig einfach wunderbar.

Oppenheimer: Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe, wird nach dem Krieg in einem Ausschuss zu seiner Sicherheitsfreigabe mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Dabei geht es um seine Studienjahre, seinen Einsatz für das Manhattan-Projekt und der damit verbundenen Entwicklung der Atombombe. – Ein etwas anderer Nolan und auch wenn es gerade am Anfang ein paar Stolperer gab, war ich so sehr in der Atmosphäre des Films, dass die 180 Minuten Laufzeit einfach verflogen sind.

Die Geistervilla: Gabbie und ihr Sohn Travis ziehen für einen Neuanfang in eine große Villa, die Gabbie zu einem Bed & Breackfast umbauen will. Nur leider ist die Villa voller Geister, die gar nicht erfreut sind über die neuen Bewohnenden. In ihrer Not wendet sich Gabbie unter anderem an den Geistlichen Ken und an den Fotografen für Übernatürliches Ben. Kurz darauf sitzen diese ebenfalls in der Villa fest. Zusammen versuchen sie den Fluch zu brechen. – Kurzweiliger atmosphärischer und sehr unterhaltsamer Film basierend auf der Disneyland-Attraktion.

Meine vier filmischen Highlights

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf dem ersten Blick: Hadley verpasst ihren Flieger nach London zur Hochzeit ihres Vaters. Auf dem Flughafen trifft sie auf Oliver. Bei beiden funkt es sofort, doch das Schicksal scheint gegen sie zu sein. – Die wohl schönste Romanze des Jahres! Hier passt einfach alles. Es war cozy, süß und einfach zum träumen.

Erinnerungen an Marnie: Die 12-jährige Anna wird wegen ihres Asthmas für den Sommer aufs Land zu Verwandten geschickt. Dort lernt sie Marnie kennen und erlebt einzigartige Momente mit ihr. Doch Marnie scheint immer wieder zu verschwinden. – Ein weiterer toller Klassiker aus dem Hause Ghibli, mit viel Sommergefühl.

Mein Nachbar Totoro: Professor Tatsuo Kusakabe zieht mit seinen Töchtern Satsuki und Mei aufs Land. Die Mutter erholt sich aktuell im Krankenhaus von einer schweren Krankheit. In diesem Sommer erleben die Schwestern allerhand Dinge. Unter anderem treffen sie auf Totoros, Waldgeister, die nur Kinder sehen können. – Liebevoller Anime, super Sommerstimmung und tiefgehende Familiengeschichte.

Kurokos Basketball – Final Game: Bei einem Streetbalturnier wird Japan von einem Team aus den USA vorgeführt. Als diese dann auch noch den kompletten japanischen Basketball verhöhnen, wird ein neues Team gegründet, dass vor allem aus der Wundergeneration besteht, die sich zu diesem Anlass noch einmal zusammenraufen. Auch Kuroko und Taiga sind dabei. Doch dieses Match verlangt ihnen alles ab. – Der Film vereint alles, was sich der Anime in drei Staffeln aufgebaut hat. Ein würdiger Abschluss und ein tolles Wiedersehen mit den Charakteren.

Meine fünf serientastischen Highlights

Doom at your service – K-Drama: Tak Dong-Kyung hat einen wirklich beschissenen Tag. Sie erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat, dass ihr Freund bereits verheiratet ist und ihr Bruder sich ein Teil des Erbes ihrer Eltern für eine dumme Geschäftsidee krallen will. In ihrer Frustration schreit sie in die Nacht, dass sie die Welt brennen sehen will. Dies hört Myul Mang, das Unheil. Er schließt einen Vertrag mit ihr, um die Schmerzen ihrer letzten Wochen von ihr zu halten, dafür muss sie sich das Ende des Welt wünschen, damit er ihren Wunsch erfüllen kann. Doch es soll anders kommen. – Highlight K-Drama! Sehr tolle Geschichte, spannend, mitreißend, und vor allem sehr gefühlvoll

One Piece – Staffel 1: Monty D. Ruffy möchte Pirat werden. Nachdem er immer wieder gehört hat, dass er zu jung sei, bricht er Jahre später allein auf. Dabei erlebt er allerlei Abenteuer und trifft auf erste Verbündete. Sei es der Piratenjäger Zorro, die Navigatorin Nami, der Lügenbaron Lysopp oder der Koch Sanji. – Kunterbunter Piratenspaß, der sich zwar Freiheiten rausnimmt und doch die Mangareihe würdevoll umsetzt.

Heartstopper – Staffel 2: Nick und Charlie sind inzwischen zusammen, doch da Nick noch nicht sein Coming Out hatte, weiß es nur der engste Freundeskreis. Nick will das schnellstmöglich nachholen, doch findet einfach nicht den richtigen Zeitpunkt. Und dann stehen auch noch die Prüfungen und die Paris-Reise an. – So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen.

How I met your father – Staffel 2: Sophie und Jesse nähern sich langsam wieder an, doch nachdem Sophie ein paar nicht so gut laufende Dates und Beziehungen hatte, beschließt sie, dass es Zeit wird ihren Vater zu finden. – Sagt, was ihr wollt, aber ich liebe die Gruppe von Freund*innen einfach sehr. Ich liebe den Humor, die Geschichten und einfach alles. Habe mich über jede neue Folge sehr gefreut und hoffe nun auf eine dritte Staffel.

Kurokos Basketball – Staffel 2-3: Die Teko Mittelschule hat unzählige Preise im Basketball gewonnen, was vor allem an fünf Spielern lag, die als die Wundergeneration bekannt sind. Kuroko wurde als geheimes sechstes Mitglied geführt. An der Oberschule gehen sie auf getrennte Schulen. Da die Wundergeneration vor allem durch ihre Egos bekannt wurde, will Kuroko mit seinem neuem Team zeigen, dass Teamgeist über alles steht. – Es wurde immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker war, mitreißende Spiele und ein tolles Ende.

Meine fünf buchigen Highlights

Mit dir oder ohne dich: Cara hat in dem verträumten Städtchen Silver Heights, ein kleines Café, in dem sie Speisen für Leute mit Unverträglichkeiten anbietet. Eines Tages läuft ihr Adam über den Weg, der ihr sofort sympathisch ist. Doch es liegt eine Reihe von Missverständnissen vor ihnen. Doch vor allem muss Cara ihre Unsicherheit überwinden und Adam mit der Vergangenheit abschließen, was alles andere als einfach ist. – Anwärter Jahreshighlight. Habe die Geschichte geliebt, die Charaktere sind toll und es war irgendwie sehr cozy, aber hatte doch auch wichtige Themen und war einfach ein Wohlfühlbuch.

In love with a star: Georgia will nach einem langen Flug nur noch unter die Dusche und dann ins Bett fallen. Doch ein gestrichener Anschlussflug und ein ausgebuchtes Hotel machen ihr einen Stich durch die Rechnung. Dabei trifft sie auf Alexander Kim, dem älteren Bruder ihrer früheren besten Freundin. Er bietet ihr an, sich das Zimmer zu teilen und sie kommen sich näher. Doch am nächsten Tag muss sie feststellen, dass sie mit einem berühmten Schauspieler geschlafen hat. – Ich habe mich schockverliebt in das Buch, auch wenn ich den sehr hohen Spiceanteil nicht erwartet hatte. Konnte es kaum aus der Hand legen.

Tokioregen: Malu reist für ein Auslandsjahr nach Tokio. Ihre Gastschwester stellt ihr Kentaro vor, der ihr eine ganz besondere Seite der ganz besonderen Stadt zeigt. Doch die Geister der Vergangenheit scheinen sie nicht loszulassen. – Und ein weiteres Jahreshighlight. Die Geschichte ist absolut süß und cozy und ich bin nur so durch die Seiten geflogen und ich liebe die Protas und ich möchte gerade einfach nur jedem dieses Buch in die Hand drücken.

Heimwärts*: 1959 findet ein Reisender die Familie Turner nach einem Picknick am Fluss tot auf. Das Geschehene erschüttert den beschaulichen Ort Tambilla. 2018 kehrt Jess von London nach Sydney zurück, da ihre Großmutter Nora gestürzt ist. Im Krankenhaus scheint Nora verwirrt zu sein und Angst zu haben, dass man ihr ihr Baby wegnähme. Jess versucht die Ursache herauszufinden und stößt auf ein altes Familiengeheimnis. – Fernweh nach Australien incoming. Ansonsten eine tolle Familiengeschichte mit kleineren Stolperern, aber im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin etwas schwächer.

Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit: Mai Thi Nguyen Kim, bekannt für ihren Youtube Kanal MaiLab, nimmt einige heiß diskutierte Themen auseinander, betrachtet ihre wissenschaftliche Seite und versucht die kleinste gemeinsame Wirklichkeit zu finden. – Die Fangfragen haben mich regelmäßig kalt erwischt und die Ausführungen waren spannend, interessant und gut für Laien aufgearbeitet. Gerade das Hörbuch von der Autorin eingesprochen, funktioniert gut.

Rückblick auf den September

Da ist ein sehr goldener September auch wieder vorbei, hat er uns doch gefühlt mehr Sonnenstunden beschert, als der Sommer. Bei mir war es ein Auf und Ab, doch kamen schließlich doch einige berichtenswerte Dinge zusammen. Durch den Manga-Day kamen vor allem aus diesem Medium einiges zusammen. Wie immer folgt mein medialer Rückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Anime Special: Over the sky: Mio ist mit Shin seit Kindheitstagen befreundet, doch langsam regen sich tiefere Gefühle für ihn in ihr. Damit er das aber nicht mitbekommt, provoziert sie einen Streit. Diesen  bereut sie noch am gleichen Tag und fährt im strömendem Regen zu Shin, wobei sie jedoch in einen Unfall gerät. Kurz darauf findet sie sich in einer anderen Welt wieder und muss eine vergessene Erinnerung in ihrem Inneren suchen. – Man merkt, dass die Handlung für einen Kurzfilm ausgearbeitet wurde, etas langatmig, alles schonmal gesehen und zwischendrin sehr over the top. Konnte nicht richtig überzeugen, obwohl er  zu Anfang gut funktionierte.

A haunting in Venice: Hercule Poirot lebt inzwischen in Venedig und ist im Ruhestand. Doch als seine langjährige Freundin die Autorin Ariadne Oliver auftaucht und ihm von einer realen Seance berichtet, ist seine Neugier geweckt. Und wahrhaftig scheint es in dem Haus von Rowena Drake nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Doch Poirot ist gewillt alles aufzuklären, muss er jedoch zunehmend an seinem Verstand zweifeln. – Sehr düster und atmosphärisch, starker Kontrast zu den beiden bisherigen Poirot-Verfilmungen, enttäuscht gerade bei der Aufklärung, davor eigentlich solide.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Spencer: Weihnachten 1991 reist Prinzessin Diana verspätet zu den Weihnachtsfeierlichkeiten der königlichen Familie. Vor Ort kämpft sie mit der Distanz der anderen Mitglieder des Königshauses, ihrer Essstörung und der ständigen Überwachung. – Sehr eigenwilliger Film mit einer sehr guten Hauptdarstellerin, der irgendwo zwischen Klaustophobie und Wahnsinn sich ansiedelt.

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf dem ersten Blick: Hadley verpasst ihren Flieger nach London zur Hochzeit ihres Vaters. Auf dem Flughafen trifft sie auf Oliver. Bei beiden funkt es sofort, doch das Schicksal scheint gegen sie zu sein. – Die wohl schönste Romanze des Jahres! Hier passt einfach alles. Es war cozy, süß und einfach zum träumen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Retribution und Trauzeugen

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich (passend zum Start in den Herbst): Gilmore Girls – Staffel 1-5

Good Omens – Staffel 2 (Kommt leider nicht an die brilliante erste Staffel heran. Verrennt sich ein wenig in dem, was sie aussagen will und kommt erst gegen Ende zum Punkt)

Johnny Depp gegen Amber Heard – Miniserie (Weniger eine Dokumentation über den Gerichtsprozess als vielmehr über die Berichterstattung und Vorverurteilungen. Interessante Doku darüber, wie das Internet funktioniert)

Takeshis Castle (2023) – Staffel 1 (Die Neuauflage ist nicht weniger verrückt als das Original, aber noch immer sehr witzig)

Heartstopper – Staffel 2 (So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen)

Itaewon Class – K-Drama (Harter Einstieg, aber die Freundschaften sind wirklich toll, auch wenn es immer schwierig bleibt mit den Themen)

One Piece – Staffel 1 (Kunterbunter Piratenspaß, der sich zwar Freiheiten rausnimmt und doch die Mangareihe würdevoll umsetzt)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 23
Seiten insgesamt: 6.026
Seiten pro Tag: 200 im Durchschnitt
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 15
Hörbuch: 5

Die sechs Kraniche: Prinzessin Shiori musste ihr ganzes Leben über ihre Magie verheimlichen. Doch ihre Stiefmutter Raikama findet es heraus und verflucht daraufhin ihre sechs Brüder in Kraniche. Der Fluch sorgt dafür, dass Shiori von niemanden mehr erkannt wird und nicht sprechen kann, wenn nicht ihre Brüder sterben sollen. – Elizabeth Lim vereint ostasiatisches Setting mit grimmschen Märchen, was theoretisch gut funktioniert, aber ich bin mit ihrem Erzählstil einfach nicht klar gekommen. Daher hat es sich für mich ganz schön gezogen.

Silver & Poison 1: Avery ist eine Poisonerin, die mit dem Mischen von Drinks Menschen dazu bringen kann, bestimmte Dinge zu tun. Da sie in Schuld bei dem Boss einer gefährlichen Gang steht, gerät sie ins Visier der Polizei. Doch mit Hayes verbindet sie eine Vergangenheit. Als in der magischen Welt seltsame Dinge vor sich gehen, muss Avery mit Hayes zusammen arbeiten. – Faszinierende Welt, in die ich nicht so richtig reingekommen bin. Fand aber die Charaktere sehr faszinierend, weswegen ich mich auf Band 2 freue.

Emotiondancer: In der Zukunft sind alle Menschen durch das Cybernet verbunden und fühlen, was der Gegenüber fühlt, wodurch die Kriminalitätsrate auf Null gesunken ist. Doch Kaja hat regelmäßige Gefühlsausbrüche, die eine Gefahr für ihre Mitmenschen sind und sie wertvolle Erinnerungen kosten. In Skyscrape sucht sie nach Antworten, doch diese sind gar nicht so leicht zu beschaffen. – Gelungener zweiter Teil, auch wenn ich hier ein bisschen länger gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen. Am Ende etwas übereilt, dennoch eine Empfehlung.

Can’t stop cursing you 3: Es gibt einen erneuten Curser an der Yamimori Schule. Diesmal wurden alle Schüler*innen eingesperrt und müssen nun Fangen um ihr Leben spielen. Yamazaki ist dort mit einer neuen Schülerin gefangen, während Saeyama versucht von außen zu helfen. – Sehr spannender dritter Teil mit altem Setting, aber neuen Art des Cursens. Freue mich sehr auf den vierten Band.

Neon Genesis Evangelion 1: 15 Jahre, nachdem die Welt durch den Klimawandel komplett zerstört wurde, hat die Menschheit es geschafft mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Doch genau zu diesem Zeitpunkt tauchen Engel auf, die erneut alles in Schutt und Asche legen. Shinji wird in der Not von seinem entfremdetem Vater rekrutiert um einen EVA zu steuern. Ein riesiger Kampfanzug, mit dem versucht wird die Engel aufzuhalten. – Interessanter Auftakt, die Charaktere wirken noch sehr distanziert, dafür gab es viele Actionszenen.

One Piece 6-11: Ruffy und seine Piratenbande brauchen unbedingt noch einen Smutje. Sie treffen auf Sanji, der jedoch gar nicht so leicht zu überzeugen ist, sich ihnen anzuschließen. Zudem tauchen noch andere Piraten auf, die ihnen das Leben schwer machen. – In Vorbereitung auf die Serie, mal wieder ein paar Bände weitergelesen. So richtig bin ich in die Mangas nicht reingekommen, aber die Welt ist schon faszinierend.

Momo – the blood taker 4: Keigo startet einen eigenen Angriff auf seine ehemaligen Kollegen und nimmt dafür heimlich Momos Blut. Das hat jedoch ungeahnte Folgen. – Die Reihe bleibt spannend und blutig.

Zuckerwatteküsse: Abby arbeitet in einem Resort im Restaurant. Das Gehalt reicht zwar kaum für die Miete, aber immerhin verdient sie so Geld. Allerdings gibt es eine wichtige Regel. Sie darf nichts mit Gästen anfangen. Als Theo, der Sohn des Besitzers, in seinen Semesterferien im Resort auftaucht, wird ihr Vorsatz ganz schön auf die Probe gestellt. – Sehr süße Geschichte, die in ihrer Kürze gut funktioniert.

Das Mädchen, dass in den Wellen verschwand: Um den Meeresgott zu besänftigen und die Stürme in ihrer Heimat aufhören zu lassen, wird in Minas Dorf jedes Jahr ein Mädchen als Braut des Meeresgottes ausgewählt. Durch ihr Eingreifen, um ihren Bruder zu schützen, gelangt diesmal Mina ins Geisterreich, nur um festzustellen, dass ein Fluch auf dem Gott liegt und sie nur 30 Tage Zeit hat, um diesen zu brechen. – Der Einstieg war etwas schwierig, aber die Entwicklung der Geschichte war einfach toll und am Ende habe ich die Geschichte geliebt.

Tokioregen: Malu reist für ein Auslandsjahr nach Tokio. Ihre Gastschwester stellt ihr Kentaro vor, der ihr eine ganz besondere Seite der ganz besonderen Stadt zeigt. Doch die Geister der Vergangenheit scheinen sie nicht loszulassen. – Und ein weiteres Jahreshighlight. Die Geschichte ist absolut süß und cozy und ich bin nur so durch die Seiten geflogen und ich liebe die Protas und ich möchte gerade einfach nur jedem dieses Buch in die Hand drücken.

Haikyu 2: Hinata und Kageyama haben es ins Team geschafft. Training steht auf dem Plan und sie haben sogar ihr erstes Trainingsspiel gegen die sehr starke Aoba-Johsai. – Die Geschichte geht gewohnt impulsiv weiter.

My roommate is a cat 8: Subaru verkauft das letzte Katzenbaby und Haru muss schauen, ob es auch das richtige zu Hause ist. Außerdem legen sie sich einen Kratzbaum zu. – Endlich ein neuer Band der schnuckeligen Reihe rund um den zerstreuten Autoren mit der süßen Katze.

More than a doll 3: Marins großes Vorbild Juju taucht bei Gojo auf und wünscht sich ebenfalls ein Cosplay von ihm. Dieser stimmt zu, doch arrangiert für Marin eine tolle Gelegenheit. – Die Freundschaft wird gut weiterentwickelt und auch das Cosplay bekommt eine neue Ebene.

Soulmate 2: Yu Qi muss feststellen, dass sie mit ihrem Vater zerstritten ist. Dies versucht Yuanzi zu kitten. Gleichzeitig müssen ihre Vergangenheits-Ichs ein neues Hindernis aus dem Weg räumen. – Es geht sehr emotional weiter und einige neue Hindernisse tauchen auf, ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weiter geht.

Solo Leveling 1: Sung Jin-Woo ist ein Hunter für leichte Dungeons, die durch regelmäßig auftauchende Portale mit der unseren Welt verbunden sind. Doch bei einem eigentlich leichten Auftrag finden die Hunter ein geheimes Dungeon, das sich jedoch als tödliche Falle entpuppt. – Spannender Einstieg, auch wenn noch vieles offen bleibt und sich die eigentliche Geschichte erst am Ende offenbahrt.

Mieses Karma: Die Moderatorin Kim Lange wird kurz nach ihrem großen Triumpf von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen. Da sie in ihrem Leben eine Menge mieses Karma gesammelt hat, wird sie als Ameise wiedergeboren. Da ihr Mann auch noch von einer neuen Frau belagert wird, beschließt sie, ganz viel gutes Karma zu sammeln, um das nächste Mal als etwas nützliches wiedergeboren zu werden. – Grundsätzlich ganz amüsant, man merkt aber, dass es schon etwas älter ist und ein paar Problemstellen dabei sind.

Pick me Girls: Sophie Passmann bietet einen kritischen Blick auf ihr Leben als Frau im Patriarchat und wie sie sich durch die gesellschaftlichen Konventionen entwickelt hat und wie es hätte anders sein können. – Schonungslose Abrechnung mit dem System und gleichzeitig wunderbar ehrlich. Bestimmt nicht für jeden was, aber ich mochte die offene Art.

Wie war euer September? Was waren eure Highlights?

Eine Handvoll Serien – 6/23

Herzlich Willkommen zur sechsten Ausgabe der serientastischen Handvoll – ganz ohne Special. Heute mit: Licht auf der Flucht, Krimis in Taiwan, einer königlichen Liebesgeschichte, einer Austauschschülerin in Seoul und einem trekkigen Wiedersehen.

Shadow & Bone – Staffel 2

Die Handlung: Alina und Mal sind auf der Flucht, doch kommen nicht weit. Der Dunkle findet sie und zwingt sie dazu ihnen zu helfen die Meeresgeisel und damit den zweiten großen Kräftemehrere zu finden. Dabei bekommen sie unerwartete Hilfe. Währenddessen versuchen die Krähen ihre Schulden im Barrell zu begleichen. Dafür benötigen sie Hilfe von der Grisha Nina, doch diese stimmt nur unter einer Bedingung zu: Matthias Helvar muss aus dem Gefägnis befreit werden. Doch das ist gar nicht so einfach.

Meine Meinung: Groß waren die Erwartungen an die zweite Staffel, nachdem die erste alle Erwartungen übertroffen hat. Während die Grisha-Reihe drei Bände umfasst, ging ich davon aus, dass jetzt der zweite Band aufgegriffen wurde. Die Krähen haben nur eine Dilogie, weswegen die Handlung aus der ersten Staffel nicht auf dem Buch basierte. Also war es theoretisch nun Zeit dafür. Doch irgendwie kam alles anders. Es wurden Grisha Band zwei und drei in eine Staffel gequetscht, nebenbei wurden Motive aus der Krähendilogie übernommen, ohne die eigentliche Handlung und was soll ich sagen: Es funktioniert einfach nicht. Die Handlung ist wirr, übereilt und nichts ist wirklich auserzählt. Vor allem die Handlung der Krähen wirkt irgendwie überflüssig. Hier merkt man, dass die Vorlage gänzlich fehlt. Warum man nicht einfach das bestehende Material nutzte und die Grishareihe auf die drei Staffeln ausgedrehnt hätte, bleibt fraglich. Vielleicht war ich als Buchleserin auch einfach zu kritisch. Allerdings habe ich die Serie zusammen mit meiner besten Freundin geguckt, die keins der Bücher gelesen hat und sie hat es genauso empfunden. Durch das Zusammenstauchen der Grishabücher sind natürlich auch ein paar Stolpersteine der Vorlage aus dem Weg geräumt, aber es bleibt unrund. Woran es jedoch keine Zweifel gibt, ist, dass die Darstellenden noch immer perfekt gecastet sind und die Welt optisch wunderschön umgesetzt wurde. Da gibt es definitiv nichts zu meckern.

Taiwan Crime Stories – Staffel 1

Die Handlung: Während zwei Versicherungsangestellte eine Zugentgleisung untersuchen, versucht ein Reporter herauszufinden, ob ein verurteilter Straftäter wirklich seine Familie ermordet hat, ein Polizist versucht den Mord an seiner Tochter, einer Grundschullehrerin, aufzuklären und zwei Brüder untersuchen den Mord an einem Jungen, wo das Militär sich einmischt.  

Meine Meinung: Nachdem ich einige K-Dramen intus hatte, wollte ich noch einmal meinen Horizont etwas erweitern und da kam diese Serie aus Taiwan wie gerufen. In vier Einzelfälle mit je drei Folgen werden Kriminalfälle, die von wahren Ereignissen inspiriert sind, erkunden wir das Land und sehen neben den Geschichten an sich auch strukturelle Probleme. Gerade in der Letzten, die überwiegen auf Militärgelände spielt, kommen noch ganz andere Probleme ans Licht als nur der Fall. Natürlich ist eine Krimiserie nicht wirklich aussagekräftig dazu, dennoch war es ein interessanter erster Einblick ins Land. Und auch die Fälle an sich waren interessant und tendeziell spannend, doch drei Folgen für jeden, waren einfach zu lang. Dadurch war einfach viel zu schnell die Luft raus. Die Hälfte der Zeit hätte definitiv gereicht und es hätte nichts essentielles gestrichen werden müssen. So war die Serie insgesamt ganz nett, aber ich würde keine zweite Staffel sehen.

Queen Charlotte – Staffel 1

Die Handlung: 1761 wird Charlotte von Mecklenburg-Strelitz mit King George III verheiratet. Nach einem kurzen Kennenlernen scheinen die Sympathien da zu sein, doch George verhält sich merkwürdig und weicht Charlotte aus. Die ist entschlossen die Gründe dafür herauszufinden. 56 Jahre später versucht Queen Charlotte die Thronfolge zu erhalten, in dem sie ihre Söhne und Töchter zur Ehe drängt.

Meine Meinung: 2020 kam kaum jemand an dem Riesenerfolg von Bridgerton vorbei. Inzwischen um eine zweite Staffel erweitert, war es zunächst verwunderlich, dass statt der erwarteten dritten Staffel ein Spin-off angekündigt wurde. Doch da Queen Charlotte ein sehr interessanter Charakter ist, lag die Wahl dennoch nah. Und die Geschichte von Charlotte und George ist absolut süß. Ist sie in Bridgerton ein ziemlich unnahbarer Charakter, so ist sie hier eine starke Persönlichkeit, die für ihr Glück einsteht und dabei so nachvollziehbar ist. Und das macht sie unfassbar sympathisch und man leidet mit ihr mit. Denn so süß die Geschichte auch ist, so tragisch ist der Ausgang dieser, der von vornherein feststeht und durch Bridgerton bereits bekannt ist. Schön ist es auch, dass altbekannte Gesichter wieder auftauchen und wir so auch die Hintergrundgeschichte von anderen kennenlernen.

XO, Kitty – Staffel 1

Die Handlung: Kitty Song Covey hat eine Fernbeziehung zu Kim Dae-heon nach Seoul. Doch da bekommt sie die Zusage für ein Auslandsjahr an der Schule, die auch ihre verstorbene Mutter besucht hat und die auch Dae besucht. Doch vor Ort muss sie feststellen, dass Dae eine andere Freundin hat. Dass es sich nur um eine Scheinbeziehung handelt, muss sie erst noch herausfinden.

Meine Meinung: Ich habe die To all the boys I loved before Filme geliebt. Die Geschichte von Lara-Jean war einfach sehr süß und die Filme unglaublich cozy. Also habe ich mich sehr gefreut, dass ihre jüngere Schwester Kitty nun eine ganze Serie als Spin-off bekommt. Als ich dann noch rausfand, dass die Geschichte hauptsächlich in Korea spielt, konnte ich es kaum noch erwarten. Das Problem an der Sache ist nur, dass hier ein US-Team versucht ein K-Drama zu inszenieren, was leider überhaupt nicht funktioniert. Die Schule ist sehr international aufgebaut, weswegen es auch normal ist, dass viel englisch gesprochen wird, aber selbst bei Gesprächen zwischen zwei Muttersprachlern wird oft wild zwischen koreanisch und englisch hin- und hergewechselt. Das größte Problem ist aber, dass so ziemlich alle Charaktere unsympathisch sind. Kitty ist einfach nur nervig und ändert ihre Meinung gefühlt ständig und ist auch nicht immer fair ihren Mitschüler*innen gegenüber. Auch die Handlung an sich ist ziemlich wirr und funktioniert einfach nicht. Kurzum die Serie klang super, war aber einfach eine einzige Enttäuschung.

Picard – Staffel 3

Die Handlung: Jean-Luc Picard bekommt einen Notruf von einer alten Bekannten. Zusammen mit William Riker folgt er diesem und geht dafür an Bord der USS Titan, an der auch Seven of Nine dient. Dabei finden sie heraus, dass die Förderation unterwandert wurde. Zeitgleich sucht Raffi undercover nach Hinweisen.

Meine Meinung: Der Vorteil an Picard ist, dass jede Staffel eine komplett eigene Handlung hat, die in sich abgeschlossen ist. Dennoch schien es so, als wäre nach der zweiten Staffel endgültig alles erzählt. Doch irgendwie war der Abschluss noch nicht ganz rund. Also wurde hier nochmal eine Handlung aus dem Hut gezaubert, die wieder besser funktioniert hat als die zweite Staffel. Dennoch wirkt es ziemlich zusammengeschustert, um möglich nochmal die ganze Crew von Next Generation und die neuen Charaktere aus den bisherigen Staffeln Picard zu vereinen. Und wenn man es darauf reduziert, funktioniert die dritte Staffel mit am besten. Es war Wiedersehen über Wiedersehen und manche haben besser funktioniert, aber sie waren einfach alle schön. Auch die Spannungskurve ist sehr hoch, da durch die Invasion der Wechselbälder genug Stoff da war, um immer wieder Kämpfe, Verfolgungsjagden und ähnliches zu inszenieren. Und auch, wenn ich die dritte Staffel sehr genossen habe, so war der absolut perfekte Abschiedsmoment da, also hoffe ich doch, dass es keine vierte Staffel geben wird.

Habt ihr eine davon gesehen? Wie fandet ihr sie?

Eine Handvoll Serien – 05/23 – Sportanime Special

Herzlich Willkommen zur fünften Handvoll Serien in diesem Jahr. Und dem ersten Anime Special in diesem Jahr! Und weil das noch nicht special genug war, gibt es sogar ein Sportanime Special. Heute mit: Volleyball, Basketball, Fußball, Wasserball und Schwimmen.

Haikyu – Staffel 1-4 – Volleyball

Die Handlung: Nach einem weniger erfolgreichen Volleyballturnier in der Mittelschule kommt Hinata in die Oberschule und freut sich auf das Volleyball-Team. Leider ist sein Kontrahent aus eben jenem ersten und letzten Turnier auch dabei und Kageyama ist ebenso wenig begeistert. Doch sie werden nur zusammen ins Team aufgenommen. Gezwungenermaßen müssen sie zusammenarbeiten.

Meine Meinung: Fangen wir diesmal direkt mit meinem Highlight an. Während ich in der Schule Volleyball absolut gehasst habe (und gefühlt jedes Jahr wieder spielen musste), war ich dementsprechend kritisch, ob mir eine Serie über diese Sportart gefallen könnte. Aber der Pärchengatte war sehr penetrant und schwärmte immer wieder und was soll ich sagen: Er hatte Recht. Nach einer leichten Eingewöhnungsphase, in der sich das Team finden musste, ist es gerade der Teamgeist, der trotz der verschiedenen Charaktere, die aufeinanderprallen funktioniert, der die Serie so lebendig macht. Und von dort geht es Schlag auf Schlag. Turniere, Training, Trainingcamps, Freundschaftsspiele und nebenbei schafft die Serie es ausreichend Platz für Charakterentwicklungen zu lassen. Dabei liegt der Fokus zwar schon stark auf Hinata und Kageyama, aber auch die anderen Teammitglieder kommen mal mehr mal weniger stark zur Geltung. Auch aus anderen Teams lernt man einige Spieler kennen und freut sich bei einigen immer wieder über ein Wiedersehen – bei anderen dann doch eher nicht so. Die vier Staffeln vergehen wie im Flug, gerade Staffel 3 habe ich fast in einem Rutsch durchgesehen, weil ich einfach nicht wegschalten konnte – möglicherweise habe ich dafür fast Termine verschoben, so gefesselt war ich. Auf jeden Fall kann ich die Serie nur jeden empfehlen, der Anime und/oder Sport mag.

Blue Lock – Staffel 1 – Fußball

Die Handlung: Nachdem die japanische Nationalmannschaft weiterhin im Fußball kaum Erfolge vorzuweisen hat, wurde das Blue Lock Programm ins Leben gerufen. Nachwuchskicker aus dem ganzen Land wurden eingeladen, nicht ahnend, dass es die schwerste Prüfung wird, die sie je hatten.

Meine Meinung: Auch wenn ich mit Fußball nicht viel anfangen kann, war es hier gerade die Prämisse, die mich neugierig gemacht hat. Normalerweise schrecken mich Hypes vorab ab, aber diesmal war die Vorfreude in den Magazinen regelrecht spürbar, weswegen ich mir die Serie direkt zum Erscheinen der ersten Staffel ansah. Allerdings hatte ich dann doch große Probleme in die Serie reinzufinden. Nicht, weil die einzelnen Folgen langweilig waren oder es keine interessanten Charaktere gab, aber irgendwie hatte ich immer wenig Lust die nächste Folge zu sehen. Es war einfach zu sehr das Gleiche jede Folge und gerade am Anfang bekam nur der Protagonist eine Hintergrundgeschichte. Nach der ersten Hälfte bessert sich das deutlich und ab da war ich auch wesentlich mehr in der Geschichte drin. Wir kommen einzelnen Charakteren näher und dadurch sind wir auch mit dem Ausgang der einzelnen Stationen näher involviert. So bin ich doch angefixt und bin sehr gespannt auf die nächste Staffel.

Free – Staffel 1-3 – Schwimmen

Die Handlung: Nachdem sie bereits früher zusammen in einer Staffel schwammen gründen Haruka Nanase, Makoto Tachibana und Nagisa Hazuki einen Schwimmclub in der Oberschule, aber dafür brauchen sie noch einen vierten Schwimmer. Außerdem taucht Rin Matsuoka wieder auf, allerdings an der Konkurrenzschule. Die vier verbindet eine Vergangenheit, die sie auseinander gerissen hat. 

Meine Meinung: Funfact zu mir: Ich war acht Jahre lang Leistungsschwimmerin. Dementsprechend war ich sehr begeistert als ich diesen Sportanime über das Schwimmen fand. Nach Fußball und Volleyball, was so gar nicht meine Sportarten sind, war ich hier zumindest direkt in der Thematik drin und auch ab und an ein wenig nostalgisch. Da Schwimmen meist ein Einzelsport ist, war es hier etwas schwieriger das Team zu bilden, aber mit dem Staffelschwimmen haben sie eine gute Lösung gefunden. Am Anfang habe ich ein wenig gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden (und ich habe das Gefühl, dass ich das hier bei jeder Kritik schreiben werde), gerade mit Haruka, da er doch einen sehr eigenwilligen Charakter hat. Aber danach sind mir die Charaktere nur noch mehr ans Herz gewachsen und ich habe sehr mit ihnen mitgefiebert. Das Problem an der Serie ist eher, dass pro Staffel immer mehr Charaktere hinzukommen, die auf einmal alle irgendwie mit der Vergangenheit der Vier zusammenhängen oder mit ihnen verwandt sind. Das wurde irgendwann doch sehr unglaubwürdig. Zudem habe ich gerade in der dritten Staffel auch einfach den Überblick verloren. Hier gab es dann auch die zusätzliche Schwierigkeit, dass die Hälfte des Teams die Oberschule abgeschlossen hat und an der Uni angefangen hat. Das konnte zumindest gut gelöst werden. Auch sind die Probleme und Streitigkeiten teilweise etwas stark überspitzt, aber durch die sympathische Erzählweise, ist das zu verkraften. So konnte ich fast nicht aufhören zu schauen und habe die drei Staffeln in kürzester Zeit durchgebinged.

Kurokos Basketball – Staffel 1-3 – Basketball

Die Handlung: Die Teko Mittelschule hat unzählige Preise im Basketball gewonnen, was vor allem an fünf Spielern lag, die als die Wundergeneration bekannt sind. Kuroko wurde als geheimes sechstes Mitglied geführt. An der Oberschule gehen sie auf getrennte Schulen. Da die Wundergeneration vor allem durch ihre Egos bekannt wurde, will Kuroko mit seinem neuem Team zeigen, dass Teamgeist über alles steht.

Meine Meinung: Wenn es um Ballsportarten geht, war mir Basketball doch noch immer die Liebste – auch wenn ich mit meiner Körpergröße nie sonderlich erfolgreich war. Daher habe ich mich, nachdem ich einmal mit den Sportanimes angefangen habe, nach einer Basketballserie umgesehen und mich schließlich für Kurokos Basketball entschieden. Nach meiner Begeisterung für Haikyu war ich zunächst etwas ernüchtert und überlegte, die Serie nicht weiterzuschauen. Denn statt zunächst die Mannschaft und Charaktere genauer vorzustellen, ging es direkt mit den ersten Spielen ans Eingemachte. Das ging mir zu schnell und ich hatte keine Möglichkeit den Spielern näher zu kommen. Aber ich habe der Serie eine Chance gegeben und was soll ich sagen (ihr ahnt es bestimmt): Die Serie hat nach der Eingewöhnungsphase einen echt starken Sog entwickelt. Eigentlich geht sie erst ab der zweiten Staffel richtig los und hält einen bis zum Ende der dritten Staffel in Atem. Da fiel am Ende das Abschiednehmen regelrecht schwer. Zum Glück gab es noch einen Abschlussfilm, so dass es noch ein Wiedersehen mit den Charakteren gibt. Die Serie hatte zwar ein rundes und zufriedenstellendes Ende, aber der Film stellt noch einmal ein paar Weichen richtig.

Re-Main – Staffel 1 – Wasserball

Die Handlung: Minato ist erfolgreich im Wasserball, bis er nach einem Turnier einen Autounfall hat. Als er auf dem Koma erwacht, ist ein Jahr vergangen und er hat keine Erinnerung an die letzten drei Jahre. Da er in seinem Team nicht mehr mithalten kann, muss er die Schule wechseln. Dort versucht Jo gerade ein Wasserball-Team zu gründen.

Meine Meinung: Nach den ganzen Ballsportserien in der Halle, habe ich schlussendlich noch eine Serie, die Bälle und meine Leidenschaft fürs Schwimmen vereinen konnte. Und es war tatsächlich die erste Serie, bei der ich direkt mit den Charakteren warm geworden bin. Ich mochte das Team und ihren Willen, auch wenn sie direkt sehr hohe Ziele hatten. Da alles Anfänger sind, wird man selbst in die Regeln eingeführt und lernt mit ihnen die einzelnen Spielzüge. Dadurch gab es auch nicht direkt so viele Turniere, sondern es ging eher um die Teamfindung und das Training, was mir gut gefiel für die erste Staffel. Leider hätte mich die Serie im letzten Drittel fast verloren, da ich den Plottwist überhaupt nicht mochte. Dadurch wurde die ganze Dynamik der Gruppe und der Serie zerstört und es hat bis zur letzten Folge gedauert, um mich wieder mit der Serie zu versöhnen. Da war es diesmal Glück, dass ich mich bereits am Anfang in den Anime verguckt hatte und daher durchgehalten habe. Jetzt freue ich mich allerdings, sollte es eine weitere Staffel geben.

Was sind eure liebsten Animes? Besonders eure liebsten Sportanimes?

Rückblick auf den August 2023

Nachdem der Sommer noch einmal richtig aufgeblüht ist, sind die Temperaturen nun wieder abgekühlt. Der August war ein Auf und Ab, nachdem es mit dem Wacken Open Air nicht geklappt hat, einem spontanen Urlaub bei meiner besten Freundin und auch ansonsten ein wilder Mix aus ruhigen und aufregenden Tagen, verflog der August regelrecht. So sieht meine mediale Statistik auch vergleichsweise mau aus, auch wenn ich beschlossen habe, mich davon nicht mehr stressen zu lassen. Dennoch gibt es hier wieder den monatlichen Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Geistervilla: Gabbie und ihr Sohn Travis ziehen für einen Neuanfang in eine große Villa, die Gabbie zu einem Bed & Breackfast umbauen will. Nur leider ist die Villa voller Geister, die gar nicht erfreut sind über die neuen Bewohnenden. In ihrer Not wendet sich Gabbie unter anderem an den Geistlichen Ken und an den Fotografen für Übernatürliches Ben. Kurz darauf sitzen diese ebenfalls in der Villa fest. Zusammen versuchen sie den Fluch zu brechen. – Kurzweiliger atmosphärischer und sehr unterhaltsamer Film basierend auf der Disneyland-Attraktion.

The Meg 2: Nach den Ereignissen mit dem Megalodon ist die Forschungsstation deutlich gewachsen. Das Team besteht aus einigen Überlebenden und neuen Mitgliedern. Doch bei einem erneuten Tauchgang stellen sie fest, dass eine illegale Unterwasserstation wertvolle Ressourcen abbaut. Jonas und sein Team müssen nicht nur mit den Megs klarkommen, sondern auch das Rätsel um die Station lösen. – Gefühlt zwei Filme in einem, funktioniert alles nicht so ganz, aber am Ende konnte er wenigstens gut unterhalten.

Die letzte Fahrt der Demeter: Die Demeter sticht in Rumänien in See. Ihr Ziel: Großbritannien. An Bord die übliche Fracht und ein Großauftrag, der ihnen eine fette Prämie einbringen soll. Doch diese stellt sich bald als ihr Verderben heraus, denn sie haben niemand geringeres als Dracula an Bord. Und er ist hungrig. – Sehr atmosphärischer Horrorfilm, über ein paar Logiklöcher muss man hinwegsehen, aber funktioniert dennoch gut.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: The Meg (Vorbereitung auf Teil 2) und Mein Nachbar Totoro (einfach ein Sommerklassiker)

Monsta X – No Limit Tour in Seoul: Nach den Pandemie-Jahren konnte die K-Popband Monsta X im Jahr 2022 endlich wieder auf Tour gehen. Diesmal unter dem Motto „No Limit“. – Wunderschöner Konzertfilm, der mich sehr beührt hat, da mit der Tour meine Leidenschaft für diese Band anfing.

Erinnerungen an Marnie: Die 12-jährige Anna wird wegen ihres Asthmas für den Sommer aufs Land zu Verwandten geschickt. Dort lernt sie Marnie kennen und erlebt einzigartige Momente mit ihr. Doch Marnie scheint immer wieder zu verschwinden. – Ein weiterer toller Klassiker aus dem Hause Ghibli, mit viel Sommergefühl.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Verpasst hab ich tatsächlich keinen, aber ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Gran Turismo

Serien – ein etwas ausführlicher Überblick

Erneut gesehen habe ich: Friends – Staffel 6-8 (Immer wieder zum nebenbeischauen und doch viel Lachen)

Blue Lock – Staffel 1 (Interessante Idee, braucht ein wenig um sich aufzubauen, aber ist mal ein etwas anderer Sportanime)

Secret Invasion – Staffel 1 (Leider wieder ein Reinfall aus dem Hause Marvel. Sehr langatmig, gefühlt ist nichts passiert, ständig drehte sich alles im Kreis)

Doom at your service – K-Drama (Highlight K-Drama! Sehr tolle Geschichte, spannend, mitreißend, und vor allem sehr gefühlvoll.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 3.833
Seiten pro Tag: 124 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 3

Everything is okay: Die Autorin Debbie Tung berichtet in dieser Graphic Novel von düsteren Gedanken, unausbrechlichen Gedankenspiralen, ihren Ängsten und ihrer Depression. Ein Buch, dass Mut machen soll. – Wieder toll gezeichnet, wichtiges Thema, sehr persönlich, aber auch sehr nachvollziehbar.

Dreizehn bei Tisch: Ein neuer Fall für Poirot. Die Schauspielerin Jane Wilkinson nimmt an einem Dinner mit zwölf anderen Menschen teil. Doch zur gleichen Zeit soll sie ihren Ehemann ermordet haben. Poirot steht vor einem neuen Rätsel. – Wieder ein sehr interessanter Fall, bei dem am Anfang alles klar scheint und dann führt uns Christie doch wieder an der Nase herum.

Finding Paradise: Kim wollte eigentlich mit ihrer besten Freundin ein Survival-Camp auf einer einsamen Insel in der Nähe von Sri Lanka besuchen. Doch diese sagte kurzfristig ab und Kim ist nun auf sich gestellt. In der Gruppe findet sie schnell Anschluss. Nur der gut aussehende Aidan scheint sie so gar nicht zu mögen. – Willkommen im Paradies! Tolle Atmosphäre, sympathische Protagonist*innen, ein paar Längen im Mittelteil, wichtige Botschaft.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 4: Ron und Toto machen zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Moriarty-Clan, die sich gegen Ron verschworen haben. Ein Wettlauf gegen die Zeit quer durch Tokyo startet. Können sie die Rätsel schnell genug lösen. – Die sympathischen kleinen Fälle nehmen ab und werden zu immer größeren mit dem großen Übergegner. Funktioniert dennoch ganz gut.

Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit: Mai Thi Nguyen Kim, bekannt für ihren Youtube Kanal MaiLab, nimmt einige heiß diskutierte Themen auseinander, betrachtet ihre wissenschaftliche Seite und versucht die kleinste gemeinsame Wirklichkeit zu finden. – Die Fangfragen haben mich regelmäßig kalt erwischt und die Ausführungen waren spannend, interessant und gut für Laien aufgearbeitet. Gerade das Hörbuch von der Autorin eingesprochen, funktioniert gut.

A whisper around your name: Jo wechselt durch den Umzug ihres Onkels die Schule. Dort trifft sie auf Evan, doch dieser ist der Außenseiter der Schule und ihr wird geraten sich von ihm fernzuhalten. Doch bei abendlichen Ausflügen ins Freibad kommen sich beide näher. Auch durch ihre traumatischen Erfahrungen. – So schlecht habe ich Emma Scott noch nie erlebt. Gewohnt guter Schreibstil, aber die Geschichte war einfach nur ein „Wie schlimm kann es noch werden?“ Völlig übertrieben, unglaubwürdig und konnte mich überhaupt nicht überzeugen.

Die Kane-Chroniken 1 – Die rote Pyramide: Die Kane-Geschwister müssen mit ansehen, wie ihr Vater bei dem Versuch den Geist von Osiris zu beschwören, von Seth gefangen genommen wird. Leider fliegt dabei das Museum in die Luft und Sadie und Carter steht ein großes Abenteuer bevor. – Schwächer als Percy Jackson von der Geschichte, aber spannender durch die ägyptische Mythologie. Bin aber gespannt auf die nächsten Bände.

Angels of Death 3: Isaac und Rachel sind auf der nächsten Etage angekommen. Die Bewohnerin steht auf Bestrafungen und hat die beiden ins Auge gefasst. – Gewohnt spannend und atmosphärisch. Freue mich auf den nächsten Band.

In love with a star: Georgia will nach einem langen Flug nur noch unter die Dusche und dann ins Bett fallen. Doch ein gestrichener Anschlussflug und ein ausgebuchtes Hotel machen ihr einen Stich durch die Rechnung. Dabei trifft sie auf Alexander Kim, dem älteren Bruder ihrer früheren besten Freundin. Er bietet ihr an, sich das Zimmer zu teilen und sie kommen sich näher. Doch am nächsten Tag muss sie feststellen, dass sie mit einem berühmten Schauspieler geschlafen hat. – Ich habe mich schockverliebt in das Buch, auch wenn ich den sehr hohen Spiceanteil nicht erwartet hatte. Konnte es kaum aus der Hand legen.

Fangirl 1: Cath ist ein riesen Fan der Simon Snow Romane und schreibt sehr erfolgreiche Fanfictions. Früher auch zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Wren. Jetzt sind sie neu am College und Wren geht auf Abstand. Cath ist völlig überfordert und flüchtet sich weiterhin in ihre Fanfictions und versucht nebenbei das College zu meistern. – Konnte mich sehr in die Geschichte einfühlen, mochte die Charaktere und freue mich auf den nächsten Band.

American Gods: Shadow Moon wird aus dem Gefängnis entlassen und trifft auf den mysteriösen Mr. Wednesday. Dieser zieht ihn in einen Krieg zwischen den alten Göttern, die nach Amerika kamen, aber jetzt glaubt kaum noch jemand an sie, und den neuen Göttern, die in der schnelllebigen modernen Welt ihre Anhängerschaft gefunden haben. – Faszinierend, wie die Vorlage in der Serie umgesetzt wurde und gleichzeitig nicht umgesetzt werden konnte. Fasznierende Idee, war von der Auflösung am Ende nicht ganz überzeugt.

Was waren eure Highlights im August?

Eine Handvoll Serien – 04/23 – K-Drama Special

Herzlich Willkommen zur vierten Handvoll Serien in diesem Jahr. Und dem zweiten K-Drama Special in diesem Jahr! Heute mit: einem sexy Mathelehrer, Intrigen im Krankenhaus, einer Gewichthebenden Fee, einer Welt voller Magie und ein Katz und Maus Spiel mit CEO.

Crash Course in Romance

Die Handlung: Choi Chi-Yeol ist ein berühmter Mathelehrer und seine Privatkurse sind heiß umkämpft. Nam Haeng-Seon hat einen Banchan-Laden und versucht für ihre Nichte die beste Schulbildung rauszuholen. Doch als sie für sie einen Platz bei Chi-Yeol erkämpft, hat sie keine Ahnung, dass dieser kurz darauf ihr Herz erobert. 

Meine Meinung: Nach der Beschreibung hatte ich eigentlich wenig Lust auf die Serie, zumal ich mir nicht vorstellen konnte, dass Mathelehrer attraktiv sein konnten. Außer natürlich sie werden von Jung Kyun-Ho gespielt, was für mich auch den Ausschlag gab, der Serie eine Chance zu geben. Und spätestens nach der ersten Folge, in der ein Werbespot für die Mathekurse an eine berühmte Szene aus Kingsman aber mit mathematischen Gleichungen angelegt wurde, war ich der Serie verfallen. Sie war wunderbar witzig, charmant, hatte eine tolle Liebesgeschichte und schafft es dennoch viele kritische Töne am Privatschulensystem Koreas durchsickern zu lassen. Die Kriminalgeschichte im Hintergrund hätte es gar nicht benötigt, aber sie gab der Serie noch einmal einen spannenden Kick, so dass es schwierig war nach den Folgen aufzuhören. Zwischendurch war es mir fast ein bisschen zu viel Drama, aber danach gab es das wieder in guten Dosen. Vor allem mochte ich aber Haeng-Seons unerschüttliches gutes Gemüt. Ihre Positivität, wie sie die Familie durch alle Krisen führt und trotzdem freundlich zu allen ist und das Leben genießt.

Doctor Stranger

Die Handlung: Park Hun (Lee Jong-Suk) und sein Vater werden nach einem politischen Komplott in Nordkorea eingeschleust und hinterher nicht wieder rausgelassen. Jahre später und nach einer spektakulären Flucht durch Budapest, wo er seine Verlobte gestorben glaubte, betreibt er eine kleine Klinik, die sich auf Banden und ähnliches spezialisiert hat. Da bekommt er das Angebot an einer renommierten Klinik zu arbeiten und gerät in einen Wettstreit mit einem Chirurgen darum, wer den erkrankten Ministerpräsidenten operieren darf. Noch ahnt Hun nicht, dass eben jeder vor all den Jahren dafür sorgte, dass er Nordkorea nie wieder verlassen sollte.

Meine Meinung: Nach W und Pinocchio, welche ich beide sehr mochte, versuchte ich mich an einer dritten Serie mit Lee Jong-Suk. Leider war diese ein ziemlicher Reinfall. Eigentlich klang sie sehr spannend. Ein bisschen Krankenhausdrama, ein bisschen mehr Einsicht in das angespannte Verhältnis mit Nordkorea und darüber hinaus noch eine Liebesgeschichte. Leider braucht die Serie schon sehr lang, um sich überhaupt in Position zu bringen, hat am Anfang schon so viel Drama, dass die Charaktere schon absolut gebrochen sein müssten. Doch irgendwie schaffen die Handlungsstränge es sich im Krankenhaus zu treffen. Dort ufert die Handlung dann aber vollends aus und dreht sich immer wieder im Kreis, um den Wettstreit, wer den Ministerpräsidenten operieren darf. Während sich die Handlung einfach nur komplett zieht und ich irgendwann aufgehört habe, wie oft Park Hun das Krankenhaus verlassen hat, nur um dann doch weiter zu arbeiten, wirkt das Ende seltsam gehetzt. Große Handlungsstränge, die ewig aufgebaut wurden, fallen innerhalb weniger Minuten in sich zusammen. Leider eine große Enttäuschung.

Weightlifting Fairy Kim Bok-Joo

Die Handlung: Kim Bok-Joo (Lee Song-Kyung) studiert an einer Sportuniversität mit Schwerpunkt Gewichtheben. Dabei trifft sie auf Jung Joon-Hyung (Nam Joo-Hyuk), einem Schwimmer, den sie aus der Grundschule kennt. Doch Bok-Joo schwärmt für dessen Cousin, dem sie jedoch nur durch seinen Job näher zu kommen glaubt. Allerdings ist Jae-I (Lee Jae-Yoon) Arzt, spezialisiert auf Diäten.

Meine Meinung: Ein K-Drama, bei dem ich die Endwertung sehr schwierig finde. Denn ich glaube kaum eins hat mich so zwiegespalten zurückgelassen. Fangen wir mit den positiven Seiten an. Zum einen finde ich es absolut großartig, dass die Protagonistin Gewichtheberin ist. Also eigentlich eine Sportart ausübt, die als absolut unfeminin angesehen wird. Diese Aspekte werden auch regelmäßig besprochen, so zum Beispiel im Zuge der Besuche in der Diätklinik, dass Bok-Joo eigentlich gar kein Fett hat, sondern viele Muskeln, diese aber dennoch schwer aussehen. Und auch die Schwierigkeiten beim Verlieben, wenn man ein schwieriges Selbstbild hat. Das habe ich alles sehr an der Serie geliebt, weil es von vielen Klischees Abstand nimmt und andere widerum bewusst einsetzt. Schwierig fand ich hingegen den Love interest. Seine Geschichte wird erst groß aufgebaut und am Ende eher vergessen als wirklich aufgelöst. Allerdings wird er halt auch immer wieder wie der nette Typ dargestellt, damit sich unsere Prota in ihn verlieben kann, dabei geht er aber sehr übergriffig vor. Bis zum Ende nennt er sie Moppi, obwohl sie ihn mehrfach gebeten hat, es zu lassen. Immer wieder dringt er ungefragt in ihre Privatssphäre ein, ganz nach dem Motto, wenn ich nur beharrlich genug  dran bleibe, mag sie mich vielleicht irgendwann. Dadurch fiel es mir schwer, die Liebesgeschichte der beiden zu mögen, auch wenn der Rest drumrum wirklich gut war. Wichtige Themen, tolle Charaktere (mit Ausnahmen) und dazu auch noch witzig. Wie gesagt, ich bin zwiegespalten bei der Serie.

Business Proposal

Die Handlung: Shin Ha-Ri mag ihren Job als Food Specialist bei einer großen Firma für Tiefkühlgerichte. Doch als ihre beste Freundin sie bittet für sie zum Blind Date zu gehen und den Typen zu vergraulen, den ihr Vater für sie ausgesucht hat, ahnt Ha-Ri nicht, dass es sich dabei um den CEO der Firma handelt, für die sie arbeitet. Und dass er sie trotz des desaströsen ersten Dates direkt heiraten will.

Meine Meinung: Wüsste ich nicht inzwischen, dass man manchen K-Dramen mehr als eine Folge lang eine Chance geben müsste, ich hätte nie weitergeschaut. Die erste Folge war sehr cringe und voller Fremdschämpotential. Aber hätte ich da abgebrochen, wäre mir ein wahnsinnig witziges Drama entgangen. Das Katz und Maus Spiel zieht sich in manchmal geänderter Besetzung durch die ganze Serie und schafft immer wieder Situationen, in denen ich einfach nur am Boden lag vor Lachen. Es waren aber auch tolle Charaktere, bei denen ich vielleicht ein paar Folgen brauchte, um sie lieben zu lernen, aber im Großen und Ganzen waren sie alle irgendwie liebeswert. Das Ende hat dem ganzen dann einen kleinen Dämpfer verpasst, dass hätte es so nicht gebraucht, aber das ist eigentlich Jammern auf hohem Niveau. Auf jeden Fall eine Empfehlung und bitte lasst euch nicht von der ersten Folge abschrecken!

Alchemy of Souls

Die Handlung: Die mächtige Magierin Naksu (Jung So-Min) führt, um zu überleben, die verbotene Magie der Seelen durch. Dabei gelangt ihre Seele in den Körper des blinden Mädchens Mu-Deok. In dieser Form trifft sie auf einen mächtigen Erben einer Magierlinie Jang Uk (Lee Jae-Wook). Dieser ist aufgrund eines Geheimnisses um seine Geburt von den Lehren ausgeschlossen, auch wenn er enge Beziehungen zu den Anführern hegt. Mu-Deok wird zunächst seine Dienerin, doch bald stellt er fest, dass sie seine größte Chance ist, um sein verschlossenes Energieportal öffnen zu lassen.

Meine Meinung: Ein Drama, bei dem ich überlegt habe, ob es einen eigenen Beitrag braucht, um alles richtig zu verarbeiten. Aber ich versuche einfach mich kurzzufassen. Der Hype um die Serie war groß, so dass sie sogar in zwei Teile unterteilt und mit Pause ausgestrahlt wurde. Unterschied Nummer eins zu den Dramen, die ich sonst schaue, dürfte die Fantasywelt sein. Also ist es diesmal nicht urban mit Fantasyelementen, sondern wir lernen eine komplett neue Welt kennen. Der Weltenbau funktioniert gut und es gibt ein spannendes Magiesystem, über das man immer mehr lernt. Dadurch entstehen aber auch eine Vielzahl an Charakteren, die man sich erstmal merken muss, was nach einer Weile aber auch gut funktioniert (auch wenn ich mir nicht unbedingt alle Namen merken konnte).
Teil 1 der Serie beginnt sehr spannend und hält das Niveau auch ziemlich gut. Viel Weltenbau, aber immer in Dosen, so dass es nie zu viel wird. Die Geschichte von Jang Uk und Mu-Deok ist herrlich witzig am Anfang, wird immer dramatischer und schafft es den Umschwung zur Liebesgeschichte und dennoch die anderen Elemente nicht zu vernachlässigen. Auf jede neue Folge habe ich mich gefreut und einfach mit allen mitgelitten, gebangt, mich gefreut, gelacht und einfach alle Emotionen im Wechselbad der Gefühle durchlebt. Gegen Ende der zwanzig Folgen, die zu Teil 1 gehörten, merkte man schon, dass sie theoretisch genug Zeit hatten, um die Geschichte zu einem guten Ende zu bringen, sich dann aber dagegen entschieden haben und lieber alle mit nem riesigen Cliffhanger zurückgelassen haben.
In Teil 2 mit noch einmal zehn Folgen bin ich bis zum Schluss nicht wirklich reingekommen. Die Geschichte spielt ein paar Jahre später und zunächst lernen wir erst einmal, was mit allen Charakteren in der Zwischenzeit passiert ist und das war schon sehr deprimierend. Allgemein ist der zweite Teil sehr düster und niederschlagend. Es fehlen die witzigen Momente, die alles etwas auflockern, auch wenn zwischendurch versucht wurde, welche einzubringen. Aber die Chemie zwischen den beiden Protagonist*innen besteht einfach nicht mehr, zumal hier auch die Schauspielerin gewechselt wurde. Letztlich war der zweite Teil eher enttäuschend. Es hätte alles schon im ersten Teil gelöst werden können, es war einfach nur künstlich gestreckt.

Habt ihr eins davon gesehen? Wie haben sie euch gefallen?

Rückblick auf den Juli 2023

Der Juli ist vorbei, meine Urlaubspläne hatten sich wegen des Chaos rund ums Wacken Open Air kurzfristig geändert und eigentlich hoffe ich, dass der Rest August nur unchaotischer werden kann, aber dennoch will ich noch mal ein wenig zurückschauen auf den Juli und meinen medialen Konsum. Dabei ist der Juli tatsächlich wieder filmlastiger geworden, als die Monate zuvor, vor allem punkteten aber auch die Serien.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Mission Impossible 7.1 – Dead Reckoning Part 1: Der Test einer neuen Tarnkappentechnik an Bord eines russischen U-Bootes geht schief. Doch an Bord soll auch eine neue Superintelligenz gewesen sein. Um an diese zu kommen, benötigt es zwei Schlüssel, die nur zusammen funktionieren. Ethan Hunt bekommt den Auftrag diese zu beschaffen, merkt aber schnell, dass es diesmal keinen klaren Gegner gibt. Als dann auch noch ein Phantom aus seiner Vergangenheit auftaucht, will er am liebsten sein Team abziehen und außer Gefahr bringen. – Der beste Mission Impossible seit Phantom Protokoll! Gute Action, stimmige Handlung, die erstaunlicherweise über die ganze Spielzeit funktioniert, aber alles auch wieder etwas reduzierter, gezielter eingesetzt.

Elemental: In Elemental City leben die vier Elemente harmonisch zusammen. Lediglich Feuer wird immer wieder ausgegrenzt, da es angeblich eine zu hohe Zerstörungsgewalt hätte. Ember Lumen träumt seit ihrer Kindheit davon den Laden ihres Vaters zu übernehmen. Bei einem Wasserschaden trifft sie durch Zufall auf den Wasserelementaren Wade Ripple, der als Inpektor für die Stadt arbeitet, findet leider bauliche Verstöße und will diese melden. Ember versucht alles, um den Laden ihres Vaters zu retten und kommt Wade dabei immer näher. Doch Feuer und Wasser, dass kann doch nicht funktionieren. – Stimmiger Animationsfilm zum Thema Einwanderung, etwas vorhersehbar, aber dafür sehr fantasievoll umgesetzt.

Barbie: In Barbieland kannst du als Barbie alles sein. Vor allem aber, bist du glücklich und lebst in Harmonie. Doch eines Tages hat Stereotyp-Barbie merkwürdige Gedanken und darauf folgen einige Pannen, inklusive, dass ihre Ferse den Boden berührt. Dies soll an einem Riss zwischen Barbieland und der realen Welt liegen. Sie bricht also auf, um diesen zu kitten. Ken folgt ihr, da er nur mit Barbie glücklich sein kann. Doch in der realen Welt ist alles ganz anders als erwartet. – Anwärter aufs Jahreshighlight.  Barbie als feministischen Film und trotzdem voller popkultureller Anspielungen und gut gesetzter Witze, funktioniert dank Greta Gerwig einfach wunderbar.

Oppenheimer: Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe, wird nach dem Krieg in einem Ausschuss zu seiner Sicherheitsfreigabe mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Dabei geht es um seine Studienjahre, seinen Einsatz für das Manhattan-Projekt und der damit verbundenen Entwicklung der Atombombe. – Ein etwas anderer Nolan und auch wenn es gerade am Anfang ein paar Stolperer gab, war ich so sehr in der Atmosphäre des Films, dass die 180 Minuten Laufzeit einfach verflogen sind.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich das Stand-up Programm von Felix Lobrecht „Kenn‘ ick“

Der talentierte Mr. Ripley: Der ärmliche Tom Ripley gibt sich gegenüber der reichen Familie Greenleaf als Freund dessen Sohnes aus. Daraufhin bietet Mr. Greenleaf ihm Geld an, wenn er nach Italien reist und seinen Sohn Dickie zurückholt. Doch in Italien nutzt Ripley eine Finte, um sich mit Dickie anzufreunden. – Sehr langsamer Aufbau, dadurch hatte mich der Film verloren, bevor er interessant wurde. Hat mir leider nicht zugesagt.

Ein Herz und eine Krone: Ann ist Kronprinzessin und auf Staatsbesuch in Rom. Doch sie träumt davon den höfischen Zwängen zumindest kurzzeitig zu entkommen und sich die Stadt anzugucken. Der Arzt verschreibt ihr daraufhin eine Beruhigungsspritze, die sie jedoch nicht davon abhält zu fliehen. Sie schläft auf einer Bank am Straßenrand ein, wo der Reporter Joe Bradley sie findet. Dieser sollte eigentlich eine Interview über die Prinzessin schreiben, sieht aber seine Chance gekommen, einen Exklusivbericht zu schreiben. – Kurzweilige Unterhaltung und viel Fernweh nach Rom.

Kurokos Basketball – Final Game: Bei einem Streetbalturnier wird Japan von einem Team aus den USA vorgeführt. Als diese dann auch noch den kompletten japanischen Basketball verhöhnen, wird ein neues Team gegründet, dass vor allem aus der Wundergeneration besteht, die sich zu diesem Anlass noch einmal zusammenraufen. Auch Kuroko und Taiga sind dabei. Doch dieses Match verlangt ihnen alles ab. – Der Film vereint alles, was sich der Anime in drei Staffeln aufgebaut hat. Ein würdiger Abschluss und ein tolles Wiedersehen mit den Charakteren.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Die Geistervilla: 20 Jahre nach dem Film mit Eddie Murphy, der sich mit der Disneyland Attraktion Haunted Mansion befasste, gibt es nun einen neuen Film, der keine direktes Remake sein soll. Der Trailer sah zumindest ganz witzig aus, weswegen ich gern mal einen Blick wagen möchte.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Friends – Staffel 4-5

Kurokos Basketball – Staffel 2-3 (Es wurde immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker war, mitreißende Spiele und ein tolles Ende)

Dr. Stranger – K-Drama (Hat sich leider sehr gezogen und immer wieder im Kreis gedreht, dafür am Ende sehr gehetzt. Leider eines der schlechteren Dramen, die ich gesehen habe)

Sailor Moon – Staffel 1 (Meine erste Begegnung mit den Sailor Kriegerinnen, aber ich mochte die einzelnen Geschichten und das Schwelgen in der Welt. Werde bestimmt weiterschauen)

Re-Main – Staffel 1 (Richtig starker Sport-Anime zum Thema Wasserball. Leider fand ich den Plottwist in der Mitte sehr schwierig und hat mir die Leichtigkeit der Serie genommen. Konnte sich aber gegen Ende wieder etwas bessern, weswegen ich mich auf eine mögliche zweite Staffel freue)

Shinobi no Ittoki – Staffel 1 (Langatmig, drehte sich immer wieder im Kreis, viel zu schnelle Fähigkeitenentwicklung, mochte die ganze Geschichte nicht.)

Hack my home – Staffel 1 (Innerhalb kürzester Zeit durchgebinged, mochte die Ideen sehr und das Team war auch sehr sympathisch. Gerne mehr Folgen!)

How I met your father – Staffel 2 (Sagt, was ihr wollt, aber ich liebe die Gruppe von Freund*innen einfach sehr. Ich liebe den Humor, die Geschichten und einfach alles. Habe mich über jede neue Folge sehr gefreut und hoffe nun auf eine dritte Staffel)

Brooklyn 99 – Staffel 8 (Der Abschied vom 99. fiel sehr schwer, denn wo zuvor deutlich die Luft raus war, hat diese Staffel noch einmal viel rausgerissen. Auch das Aufgreifen aktueller Thematiken hat der Serie sehr gut getan)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 17
Seiten insgesamt: 5.927
Seiten pro Tag: 191 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 2
Hörbuch: 12

Worlds Collide: Fiona Harris steht kurz vor dem Launch ihrer eigenen Beauty Collection. Doch da gibt es ein Enthüllungsvideo des Influencers Demian über einen Spendenskandal in den Fiona verwickelt sein sollte. Der darauffolgende Shitstorm wirft Fiona vollkommen aus der Bahn. Doch um ihren guten Ruf wieder herzustellen, braucht sie ausgerechnet Demians Hilfe. – Mochte die Geschichte und die Charaktere, aber insgesamt war es mir einfach zu lang. Dadurch hat es sich etwas gezogen.

Heimwärts*: 1959 findet ein Reisender die Familie Turner nach einem Picknick am Fluss tot auf. Das Geschehene erschüttert den beschaulichen Ort Tambilla. 2018 kehrt Jess von London nach Sydney zurück, da ihre Großmutter Nora gestürzt ist. Im Krankenhaus scheint Nora verwirrt zu sein und Angst zu haben, dass man ihr ihr Baby wegnähme. Jess versucht die Ursache herauszufinden und stößt auf ein altes Familiengeheimnis. – Fernweh nach Australien incoming. Ansonsten eine tolle Familiengeschichte mit kleineren Stolperern, aber im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin etwas schwächer.

Die Krone von Atlantis: Taschendiebin Ria stiehlt ein Artefakt von einer zwielichtigen Gruppe, was sie besser nicht getan hätte. Auf ihrer Flucht trifft sie auf Percy und dessen Ziehmutter, die ihr Unterschlupf bieten. Dabei erfährt sie, dass beide Gruppen auf der Suche nach der Krone von Atlantis sind, Nachfahren der Atlanter auf der Erde leben und sie mitten in einem Abenteuer ist, dass sie von Hamburg nach Norwegen und schließlich nach Griechenland bringen wird. – Starker Auftakt mit unvorhersehbarem Plottwist. Bin sehr fasziniert vom Worldbuilding und freu mich auf den nächsten Band.

Andrew im Wunderland: Andrew ist eigentlich der typische Gamer. Doch als er eines Abends einer Dame im Hasenkostüm folgt, findet er sich kurzerhand in einer anderen Welt wieder. Dort wird er als großer Zauberer angesehen und schafft es nicht zu erklären, dass sich seine Magiefähigkeiten auf ein Onlinespiel beschränken. So versucht er dennoch der Gruppe zu helfen, muss dabei aber in das Herrenhaus eines Adligen einbrechen. Alles nicht so einfach. – Konnte mich leider nicht überzeugen. Andrew war mir viel zu schwanzgesteuert, es ging ständig um genau diesen, daher konnte ich die Welt an sich leider gar nicht genießen.

Stray Love Hearts 4: Hiyoki kann die Auswahl des Herzdiebs immer weiter eingrenzen. Doch dann kommen die Ferien dazwischen und eine Kreuzfahrt steht an. – Es ist weiterhin nicht meine Geschichte, aber die Auflösung möchte ich dann doch noch wissen. Durch die Pause zu Band 3 sind mir aber auch die meisten Namen wieder entfallen, also mal schauen, wann es an Band 5 geht.

Qualityland: Peter Arbeitsloser lebt in Qualityland. Dem beeindruckendsten und fortschrittlichsten Land der Welt – zumal hier alles nur in Superlativen geschieht. Als er von The Shop, dem größten Onlinehandel, einen pinken Delfinvibrator bekommt, versucht er diesen umzutauschen. Doch angeblich ist dies genau das, was Peter will. Bei den Nachforschungen dazu gerät er immer tiefer in die Verstrickungen der Algorithmen, die sein Leben bestimmen. – Reread in Vorbereitung auf den zweiten Band. Mag den Weltenbau und die versteckten Botschaften darin und gerade das Hörbuch lohnt sich absolut.

Qualityland 2.0: Nachdem Peter Arbeitsloser versuchte sein Problem zu lösen, ist Kiki Unbekannt weiterhin auf der Suche nach ihrer Familie. Gleichzeitig wird ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Auf der Suche nach Antworten dringt sie immer weiter in die Netze von Qualityland vor. – Es fehlte etwas von den Überraschungsmomenten aus Band 1, aber auch diese Geschichte funktionierte wieder sehr gut und konnte mich gut unterhalten, auch wenn vieles sehr erschreckende Analogien sind.

Das Nein-Horn: Das kleine Einhorn, dass nur ständig Nein sagt und deswegen das Nein-Horn genannt wird, zieht aus, um andere Tiere kennenzulernen. – Sehr süßes und kurzweiliges Kinderbuch.

A magic steepd in Poison: Ning reist an Stelle ihrer kranken Schwester in die kaiserliche Stadt, um an einem Wettkampf der Tee-Magier teilzunehmen. Jede Runde ist ein Kampf und könnte ihren Tod bedeuten, doch sie will gewinnen, um ihre Schwester zu retten. Doch Intrigen und Gefahren lauern hinter jeder Ecke. – Spannender Auftakt. Mochte den Teemagie-Aspekt sehr gern, die ganzen Intrigen waren nicht ganz meins, aber der Schreibstil konnte gut darüber hinweghelfen.

Knights 3: Guinevere krallt sich Noah, der unter Morganas Kräften kurz vorm Zusammenbrechen ist. Charlotte und die Knights versuchen ihn aus den Fängen zu befreien und zu retten, doch das gestaltet sich schwerer, als KORT sich gegen sie wendet. Doch sie bekommen Hilfe, von der Person, von der sie es am wenigsten erwartet hatten. – Bin vom Ende nicht wirklich überzeugt, aber der geniale Schreibstil der Autorin tröstet über vieles hinweg. Grundsätzlich aber ein schönes Wiedersehen (und leider auch ein Abschiednehmen) mit den Charakteren.

Es kann nur eine geben: Carolin Kebekus schreibt über Feminismus, das Patriachat und wie wir Frauen gegen einander aufgestachelt werden, denn es heißt stets: Es kann nur eine geben. – Sehr humorvoll aufgearbeitet, behandelt wichtige Themen, aber kommt trotzdem immer mit dem gewissen Augenzwinkern daher.

Zerbrich uns. Nicht: Nachdem Gavin ihr erneut das Herz gebrochen hat, versucht April aufzuheben, was von ihr übrig ist. Doch Gavin ist nicht mehr aus ihrem Leben zu entfernen und so versucht sie einen Weg zu finden, ihm möglichst aus dem Weg zu gehen. Doch das ist gar nicht so leicht. – Herzensreihe, auch wenn das Drama hier teilweise sehr gestellt wirkt. Hätte vielleicht als Einzelband besser funktioniert, aber allein, dass man die Charaktere nochmal wiedertrifft, hat vieles rausgerissen.

Ich glaube, ich hatte es schon: Michael Mittermeier nimmt sich der Corona-Thematik an und versucht möglichst humorvoll mit den verschiedenen Phasen umzugehen. Von Homeschooling über Maskendebatte, hier haben wir die Pandemie humorvoll aufgearbeitet. – Es war sehr kurzweilig, was gut war, da ich mit den meisten Witzen nichts anfangen konnte. Ist auch zeitlich sehr hin und her gesprungen. Hat für mich einfach nicht funktioniert.

Die Mitternachtsbibliothek: Nora Seed sieht in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Zu viele falsche Entscheidungen brachten ihr ein Leben in Einsamkeit ein. Sie beschließt sich das Leben zu nehmen und landet in der Mitternachtsbibliothek, einem Ort, voller Bücher mit Leben, die sie hätte führen können, wenn sie sich in bestimmten Situationen anders entschieden hätte. Doch sind diese Leben wirklich glücklicher? – Schwieriges Thema, aber sooo gut umgesetzt. Regt wirklich stark zum nachdenken an.

Die Schatzinsel: Im „Admiral Benbow“, einem Gasthaus in der Nähe von Bristol, lebt der junge Jim Hawkins, dessen Eltern die Besitzer des Gasthauses sind. Eines Tages quartiert sich der Trunkenbold Bill Bones dort ein, der auf der Flucht vor etwas oder jemandem sein soll. Jim entdeckt, dass es sich um eine Schatzkarte handelt. Kurzdarauf wird das Gasthaus von Piraten überfallen. Jim wird Teil einer Crew, die den legendären Schatz von Captain Flint bergen will. – Es war mal wieder Zeit für einen Klassiker, den ich schon seit Ewigkeiten lesen wollte. Stevenson schafft es auch wieder eine spannende Geschichte zu verpacken, war mir aber im Endeffekt etwas zu lang.

Mit dir oder ohne dich: Cara hat in dem verträumten Städtchen Silver Heights, ein kleines Café, in dem sie Speisen für Leute mit Unverträglichkeiten anbietet. Eines Tages läuft ihr Adam über den Weg, der ihr sofort sympathisch ist. Doch es liegt eine Reihe von Missverständnissen vor ihnen. Doch vor allem muss Cara ihre Unsicherheit überwinden und Adam mit der Vergangenheit abschließen, was alles andere als einfach ist. – Anwärter Jahreshighlight. Habe die Geschichte geliebt, die Charaktere sind toll und es war irgendwie sehr cozy, aber hatte doch auch wichtige Themen und war einfach ein Wohlfühlbuch.

Die Tagebücher der Apothekerin 5: Maomao tritt ihre neue Stelle an. Doch an Ruhe ist dabei gar nicht zu denken, da sie erneut bei der sie bei Ermittlungen hinzugezogen wird. – Neues Arbeitsumfeld, neue Fälle, der gleiche bissige Humor. Mag die Reihe sehr gern.

Was waren eure Highlights im Juli?

Rückblick auf das zweite Quartal 2023

Und wieder ist ein Quartal vorbei. Wir befinden uns in den heißen Tagen des Jahres und meine Filmflaute hält weiter an. Diese kann nur bedingt durch Serienkonsum, aber vor allem durch meinen Buchkonsum begründet werden. So wollen wir dennoch auf das letzte Quartal zurückblicken mit meinen Highlights aus den Monaten April bis Juni.

Meine vier Kinohighlights

Dungeons & Dragons: Frisch aus dem Gefängnis entkommen, müssen sich der Barde Edgin und die Kriegerin Holga der Wahrheit stellen, dass sie von ihrem früheren Freund Forge verraten wurden. Um Edgins Tochter aus dessen Fängen zu befreien, müssen sie sich nicht nur mit einer mächtigen und gefährlichen Magierin anlegen, sondern auch einige Abenteuer bestehen. Mit dabei sind der Nachwuchs-Magier Simon und die Druidin Doric. – Ein gut gemachter Fantasy-Film mit witziger Handlung, auch für nicht Pen and Paper Fans.

Renfield: Robert Montague Renfield sucht sich eine Selbsthilfegruppe für toxische Beziehungen. Dort fühlt er mit den anderen mit, verschließt sich aber selbst. Denn seine Abhängigkeit ist anders. Er ist der Diener von niemand geringerem als Graf Dracula. Doch als er bei der Beschaffung von Blut für seinen Meister auf die Polizistin Rebecca  trifft, nimmt er sich wirklich vor sein Leben zu ändern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Wie viel Splatter darf es sein? Ja! Dazu eine wunderbare Analogie zu toxischen Beziehungen, wobei diese vollkommen ernst genommen werden. Ein Highlight.

Suzume: Die 17-jährige Suzume trifft auf ihrem Schulweg auf einen gutaussehenden jungen Mann namens Sota, der auf der Suche nach einer Tür ist. Neugierig folgt sie ihm in eine verlassene Stadt, wo sie aus Versehen eine Tür öffnet und den Wächter zum Leben erweckt. Zusammen mit Sota versucht sie den Wächter wieder einzufangen, doch der verwandelt Sota kurzerhand in einen Stuhl. Suzume muss durch Japan reisen, um Türen zu schließen und Erdbeben zu verhindern. – Besser als Weathering with you, schwächer als Your Name, ein schöner Coming of Age Anime mit übernatürlicher Komponente.

Super Mario Bros. Mario und Luigi haben sich als Klempner selbstständig gemacht, doch so richtig kommt das Geschäft nicht in Fahrt. Als in der Stadt eine Überschwemmung herrscht, sehen sie ihre Möglichkeit gekommen. Dabei werden sie jedoch von einer Röhre in eine andere Welt gezogen. Während Mario im Pilzkönigreich bei Prinzessin Peach landet, hat Luigi weniger Glück. Er landet bei Bowser, der kurz davor ist, das Pilzkönigreich anzugreifen. Ein Abenteuer für die beiden Brüder steht bevor. – Ein schöner kurzweiliger Film aus dem Super Mario Franchise, der es schafft die Brücke zwischen unabhängiger Geschichte für Einsteiger und Easter Eggs für die Kenner zu schlagen.

Bonus: Agust D Live aus Japan

Meine drei filmischen Highlights

Suga: Road to D-Day: Min Yoongi, besser bekannt als Suga von BTS hat kürzlich unter seinem Rapperpseudonym Agust D sein drittes Album herausgebracht: D-Day. In dieser Dokumentation begleiten wir ihn bei der Entstehung von seinen neuen Hits, wie Haegum, Amygdalla oder People pt. 2 und seinem Treffen und Zusammenarbeiten mit einigen Musiker*innen. – Interessante Doku über einen Musiker, der eigentlich alles erreicht hat, aber trotzdem viel hinterfragt. Gerade im Abschnitt um das Lied Amygdalla sehr niederschmettern, da hier viel aufgearbeitet wurde. Für alle Musikbegeisterte, nicht nur für BTS Fans.

Die Braut, die sich nicht traut: Ike Graham ist Kollumnist und zieht da gern über Frauen her. Damit macht er sich nicht unbedingt beliebt. Als er von einer Frau hört, die regelmäßig von ihren Hochzeiten wegläuft, wittert er eine gute Story. Maggie Carpenter liest diesen Artikel und stellt in einer Beschwerde viele übertriebene Sachverhalte richtig, da Graham nicht richtig recherchierte. Daraufhin verliert dieser seinen Job und reist zu Maggie, um vor Ort diesmal richtig zu recherchieren. Denn Maggie steht kurz vor Hochzeit Nummer 4. – Schöner Klassiker, auch wenn sehr vorhersehbar.

Permission to Dance: BTS, das sind RM, Jin, J-Hope, Suga, V, Jimin und Jungkook. Nachdem sie durch Corona Konzerte absagen mussten, konnten sie 2022 endlich ihre Permission to Dance Tour geben. Den Konzertfilm veröffentlichte nun Disney+. – Ob man BTS nun mag oder nicht, sie können eine Wahnsinnsshow abliefern. Und das haben sie hier einmal mehr unter Beweis gestellt.

Meine fünf serientastischen Highlights

Business Proposal – K-Drama: – Shin Ha-Ri mag ihren Job als Food Specialist bei einer großen Firma für Tiefkühlgerichte. Doch als ihre beste Freundin sie bittet für sie zum Blind Date zu gehen und den Typen zu vergraulen, den ihr Vater für sie ausgesucht hat, ahnt Ha-Ri nicht, dass es sich dabei um den CEO der Firma handelt, für sie sie arbeitet. Und dass er sie trotz des desaströsen ersten Dates direkt heiraten will. – Fing etwas cringe an, aber mausert sich schnell zu einer tollen Geschichte mit viel Witz und viel Gefühl. Highlight K-Drama!

Rennervations – Staffel 1: Jeremy Renner ist nicht nur Schauspieler und Musiker, sondern engagiert sich auch viel für verschiedene Charity Projekte. Unter anderem hat er einen riesen Fuhrpark an ausrangierten Fahrzeugen, denen er neues Leben einhauchen will. Wie aus einem alten Schulbus ein mobiles Tanzstudio werden kann und ähnliche Umbauten, entdecken wir in Rennervations – Wegen Jeremy Renner mit der Serie angefangen, wegen seines Teams habe ich die Staffel durchgebinged. So herzlich und sympathisch, mit tollen Geschichten und viel Herz für die Charity Projekte

Crash Course in Romance – K-Drama: Choi Chi-Yeol ist ein berühmter Mathelehrer und seine Privatkurse sind heiß umkämpft. Nam Haeng-Seon hat einen Banchan-Laden und versucht für ihre Nichte die beste Schulbildung rauszuholen. Doch als sie für sie einen Platz bei Chi-Yeol erkämpft, hat sie keine Ahnung, dass dieser kurz darauf ihr Herz erobert. –  Ein sehr tolles Drama, zwischendurch vielleicht ein bisschen zu viel Drama, aber ich mochte die Geschichte sehr und Jung Kyun-Ho spielte mit, was für mich immer ein Pluspunkt ist

Queer Eye – Staffel 7: Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle homosexuell bzw. non-binär und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in New Orleans, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. Die Fab5 sind zurück und machen diesmal New Orleans unsicher. Dabei versprühen sie wie immer ihren Charme und können nicht anders als gute Laune zu verbreiten

Haikyuu – Staffel 4: Nach ihrem Sieg in den Vorrunden geht es für das Volleyball-Team der Karasuna Oberschule nun nach Tokio zum Frühlingsturnier. Doch dort warten neue Gegner und vielleicht gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. – Haikyuu schließt nach einer kurzen Aufwärmphase schnell an die Spannungskurve der vorherigen Staffeln an und hält einem bis zum Schluss in Atem

Meine fünf buchigen Highlights

Gallant: Olivia Prior ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Da sie nicht sprechen kann, wurde ihr gern das Leben schwer gemacht. Nur die Worte ihrer Mutter in einem alten Tagebuch konnten ihr Trost spenden. Dort wird sie vor einem Ort namens Gallant gewarnt. Doch als ein Brief von ihrem Onkel eintrifft, lädt er sie genau dorthin ein. Olivia folgt dem Ruf, in der Hoffnung ihre Familie wiederzufinden, doch vor Ort ist alles ganz anders. Ein Geheimnis liegt auf Gallant, das Olivia lösen will. – Mysteriös, düster, mit einer tollen Protagonistin. Mochte diesen Ausflug in ein mir eher unbekanntes Genre sehr.

XOXO: Jenny ist angehende Cellistin und legt all ihre Anstrengungen darauf, an einer guten Musikschule angenommen zu werden. Eines Abends trifft sie auf den geheimnisvollen Jaewoo, der ihr Herz berührt. Doch dann zieht ihre Mutter für ein halbes Jahr nach Korea, um ihre Großmutter zu unterstützen. Jenny beschließt mitzukommen und besucht dort eine gute Musikschule. Nicht ahnen, dass Jaewoo ebenfalls diese Schule besucht. Doch es gibt ein Problem: Er ist ein K-Pop Idol und eine Freundin ist daher streng untersagt. – Endlich in deutscher Übersetzung, habe ich dieses Buch direkt verschlungen! Ich mochte die Charaktere, die Geschichte, das gut dosierte Drama und der Schreibstil war einfach nur super. Monatshighlight.

Chaoskuss: May ist eine ägyptische Hexe in Ausbildung, die sich zusätzlich mit einer normalen amerikanischen Highschool rumschlagen muss. Dabei will sie nur ein bisschen Normalität und mit dem Menschen Noah auf einer Party knutschen. Doch dann geraten nicht nur ihre Kräfte außer Kontrolle, es gibt auch einen Toten. May verspricht das Verbrechen aufzuklären, was gar nicht so einfach ist. – Sehr witziger und spannender Auftakt mit tollen Referenzen zur ägyptischen Mythologie. Bin sehr gespannt auf Band 2, den ich direkt vorbestellen musste!

Loveless: Georgia hat nur ein Ziel: Geküsst zu werden, bevor es aufs College geht. Doch sie verspürt so gar keine Anziehung zu egal welchem Geschlecht. Auch auf dem College geht die Sehnsucht weiter. Küssen und Beziehungen gehören doch zum Erwachsen werden Prozess dazu, oder? Doch wieso fühlt Georgia nichts davon? – Ein sehr gutes Buch über das A in LGBTQIAP+. Dem Thema wird sich von mehreren Seiten genähert und auch immer wieder auf das Spektrum hingewiesen. Eine große Leseempfehlung.

Sweeter than fame: Ani Bennett hat sich bewusst in die beschauliche Kleinstadt Wildwood zurückgezogen. Doch dann zieht der Rockstar Garrett Hayes ins Haus nebenan ein und mit der Ruhe scheint es vorbei zu sein. Dabei scheint auch er genau diese nach dem Tod seiner Frau zu suchen. Garretts bester Freund scheint jedoch der Ansicht zu sein, dass er wieder daten sollte und überredet Ani zu einem Nicht-Date mit dem Rockstar. Doch welche Chancen hat sie mit ihrer Angststörung bei einem berühmten Rockstar? – Wieder ein toller Rockstar-Roman von Kylie Scott, nur das Ende war mir etwas zu übereilt. Da wurde zu viel in zu kurzer Zeit gewollt. Zumal die Angststörung am Ende keine Rolle mehr spielte.

Was waren eure Highlights im zweiten Quartal?