Ghosts

Ein Vorwort

Und wie ich so scrollte durch das undurchdringbare Dickicht an Serienangeboten der Streaminganbieter, wurde mir doch immer wieder derselbe Vorschlag gemacht. Und da ich zu dem Zeitpunkt auch auf der Suche nach einer Serie mit kurzen Folgen und einer guten Portion Humor war, die aber nicht zu sehr in den Sitcombereich fällt (sprich keine künstlichen Lacher einspielt), gab ich Ghosts eine Chance. Und ich war schockverliebt und inhalierte nur so die vier erschienenen Staffeln. Warum das so ist, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Fanart des Titels auf einer Fernbedienung vor einer Vase in Geisterform

Die Handlung

Sam und Jay erben ein riesiges Landgut, dass sie zu einem Bed & Breakfast umbauen wollen. Dies passt den ansässigen Geistern jedoch gar nicht. Dabei kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge Sam ein Nahtoderlebnis hat und fortan die Geister sehen kann. Schnell entwickeln sie sich zu einer Familie und unterstützen nun die Pläne. Nur Jay, der die Geister weiterhin nicht sehen kann, ist nicht immer begeistert von der Gabe seiner Frau.

Meine Meinung

Als ich diesen Beitrag plante, hatte ich noch nicht gesehen, dass jetzt frisch die fünfte Staffel in Deutschland erschienen ist. Aber welch besseren Zeitpunkt könnte es geben, um euch auf diese kleine Perle im Seriensumpf aufmerksam zu machen? Denn auch im Komödienbereich gibt es so viele Möglichkeiten und doch habe ich mich erwischt, dass ich doch immer wieder zu den altbewährten gegriffen habe, weil ich mich für keine Neuen entscheiden konnte. Aber Ghosts hatte es mir innerhalb weniger Folgen so angetan, dass ich kaum abschalten konnte.
Doch beginnen wir am Anfang. Wir lernen zunächst Sam und Jay kennen, die das Landgut einer kürzlich verstorbenen Verwandten geerbt haben. Während Sam direkt begeistert ist und sich voll und ganz in einem Traum eines eigenen B&B stürzt, will Jay eigentlich gar nicht aus der Großstadt weg und sieht nur die finanziellen Probleme, die auf sie zukommen. Zumal er als Koch sich auch nicht gerade beruflich auf dem Land sieht. Und es gibt noch andere, die von der Idee überhaupt nicht begeistert sind. Denn das Haus ist voll mit Geistern aus den verschiedenen Epochen, die in dem Haus oder dem dazugehörigen Land verstorben sind und nicht in Himmel oder Hölle auf- bzw. hinabgestiegen sind, oder wie es in der Serie so treffend beschrieben wird: die „keinen hoch bekommen haben“. Und so kommt es, wie es kommen muss: Die Geister versuchen einen Plan zu schmieden, wie sie das Paar wieder loswerden, während sich dieses streitet. So hat Sam einen Unfall, bei dem sie sich ordentlich den Kopf stößt. Und kann daraufhin die Geister sehen. Natürlich will sie sich das nicht eingestehen, doch ihr liebender Mann hat aus schlechtem Gewissen heraus kurzerhand bereits das gesparte Geld verplant und mit den Umbauarbeiten für ein B&B begonnen. Und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind beide Parteien begeistert von der neuen Situation und profitieren davon. Die Geister entwickeln schon nach kurzer Zeit ein starkes Interesse am Fernsehprogramm, welches Sam regelmäßig einstellen muss.
Und so entwickeln sich die nächsten Folgen ganz von selbst. Ob sie nun mit dem Snob Paar von gegenüber im Clinch liegen, ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten müssen oder sich um die wenigen Gäste kümmern. Chaos ist stets vorprogrammiert, aber ebenso bietet die Serie eine Menge Komik und das allein durch die Figurenkonstellation, ohne es direkt darauf anlegen zu müssen. Wenn dann noch die Grubengeister mitmischen, geht der Spaß erst richtig los. Jeder Geist ist so gut gezeichnet und bleibt stets in seiner Rolle, darf aber doch über sich hinauswachsen und zeigt, dass auch ein zurückgelassener Wikinger nach über 1000 Jahren als Geist noch an sich arbeiten kann.
Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle, aber es gibt keinen ständigen Wechsel zwischen den Geistern, sondern eher lang gehegte Gefühle oder neu entdeckte Möglichkeiten. Und Sam und Jay sind einfach eine supersüße Konstante, die zeigen, wie langjährige Beziehungen funktionieren können, ohne die eigenen Träume aufzugeben, aber mit einer Menge Liebe und eben auch Kompromissen.
So kommen die verschiedenen Aspekte zusammen und bilden eine gute Harmonie. Es gibt running gags, gerade die Halloweenfolge jede Staffel ist heiß ersehnt, und doch bringt jede Folge auch etwas neues ein. Handlungen, die nur für eine Folge ausgelegt sind oder eben solche, die sich über mehrere ziehen. Zwischendurch gibt es auch immer Wiedersehen mit Charakteren, die nur ab und an auftauchen, aber doch immer wieder Spaß machen.

Das Fazit

Ghosts überzeugt durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren, die miteinander harmonieren oder eben gerade nicht, was zu vielen witzigen Situationen führt, die aber nicht künstlich geschaffen werden für den nächsten großen Gag. Viel Liebe, viele kreative Einfälle und ein gutes Händchen für Geschichten kommen hier zusammen und bieten eine Menge Spaß in jeder Folge.

Zoomania 2

Ein Vorwort

Nachdem die letzten Film bei Disney nicht so performenten, wie sie sollten, konzentriert sich der Konzern wieder mehr auf Fortsetzungen. Und so bekam Zoomania nach fast zehn Jahren noch eine Fortsetzung. Die Befürchtungen waren hoch, dass es sich nur um einen billigen Abklatsch handelt. Aber Zoomania konnte mich erneut überraschen. Wieso, das erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Fanart des Filmtitels auf Filmklappe mit DVD des ersten Teils dahinter

Die Handlung

Judy und Nick haben sich nach der Überführung der Bürgermeisterin einen gewissen Ruf erarbeitet. Doch den beiden Rookies scheint der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein, weswegen sie erstmal kürzer treten sollen. Ausgerechnet da taucht eine Schlange in Zootopia auf. Doch Reptilien sind in der Stadt verboten.

Meine Meinung

Fast zehn Jahre sind eine lange Zeit, aber irgendwie ist es gerade auch wieder Mode nach diesem Zeitraum noch eine Fortsetzung rauszuhauen. Nachdem dies zuletzt bei die Unfassbaren nur bedingt funktionierte, war jetzt die Frage, ob es zumindest genug neue Ideen gab, oder ob die gleiche Geschichte noch einmal aufgewärmt wird. Zumindest nach dem Trailer schienen meine Befürchtungen bestätigt, dennoch gab ich dem Film eine Chance und wurde wirklich positiv überrascht.
Denn bekommen wir zu Anfang noch das selbstsichere Paar Judy und Nick vorgesetzt, bekommt diese Fassade schnell Löcher. Zunächst werden sie von ihrem Vorgesetzten zur Therapie gebracht, nachdem sie einen Auftrag ziemlich versaut haben, damit sie an sich arbeiten können und da werden dann auch schnell die Schattenseiten ihrer Partnerschaft deutlich. Nur, weil sie im ersten Teil den richtigen Riecher hatten und da am Ende auch gut zusammengearbeitet haben, heißt das eben nicht, dass sie perfekt sind, was der Film gut zeigt.
Auch darüber hinaus macht der Film vieles richtig. Die Polizei wird in allerlei Klischees gezeigt, aber eben mit so vielen verschiedenen Charakteren, das dennoch eine gewisse Vielfalt zu merken ist. Wir haben das Thema Korruption, Ausgrenzung, Stigmatisierung und Rassismus, die von vielen Seiten beleuchtet wird. Wie Macht und Einfluss den Charakter bilden können und wie schädlich dieses sein kann.
Dazu kommen so viele coole Einfälle, die das Seherlebnisse verschönern und für eine Menge Witz sorgen. Hier sind alte Bekannte dabei, aber auch eine Menge neue Gesichter, die wunderbar zur Geschichte passen. Wir lernen noch einmal mehr über die Stadt und wie sie gebaut wurde, wie einzelne Tierarten sich angepasst haben und warum es anderen nicht vergönnt war, sich in Zootopia anzusiedeln.
Letztlich ist es eine runde Geschichte mit vielen Details, die zum schmunzeln anregen, aber eben auch wieder der Aufarbeitung von schwierigen Themen, aber diesmal auch alles etwas subtiler, was mich am ersten Teil etwas gestört hatte. Dabei werden die Fronten sehr früh geklärt, weil den Charakteren auch einfach mal zugehört wird, dennoch kann die Handlung überraschen – auch wenn der „große Plottwist“ keinesfalls überraschend, sondern leider sehr vorhersehbar ist.

Das Fazit

Zoomania 2 kann mit einer durchdachten Handlung und viel Witz, Charme, aber auch schwierigen Themen überzeugen und zeigt, dass manchmal eine Fortsetzung nach langer Zeit auch wirklich mit neuen Themen daher kommen kann. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Zoomania 2 läuft seit dem 26.11.2025 in den deutschen Kinos

Rückblick auf den Februar 2026

Während mir so schon jeder Monat so vorkommt, als würde die Zeit rasen, so war es im Februar noch schlimmer. Zudem hatte ich noch einen Krankheitsrückfall, weswegen Energie wieder nur aus Sparflamme verfügbar war. Aber dennoch soll es hier jetzt direkt um meinen medialen Rückblick auf den Februar gehen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Stray Kids – DominATE: Stray Kids, das sind Bangchan, Lee Know, Changbin, Hyunjin, Han, Felix, Seungmin und I.N. 2025 waren sie auf einer weltweit ausverkauften Stadiontour und konnten Millionen von Fans begeistern. Ihr Konzert in Los Angeles wurde mitgefilmt und kam nun als Special in die Kinos. – Stray Kids wissen einfach mit ihrer Show zu begeistern und selbst, wenn ich diesmal „nur“ im Kino saß, war ich bei jedem Song dabei und konnte Details erkennen, die ich beim live Konzert durch die Entfernung nicht sehen konnte.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Die letzten Glühwürmchen: Gegen Ende des zweiten Weltkriegs geraten die ausgebombten und frisch verwaisten Kinder Seita und Setsuko zu ihrer Tante, mit der sie sich jedoch überwerfen und versuchen allein den Kampf gegen Bomben und Hunger anzutreten. – Mitreißend und beängstigend. Lässt sich erst nach einer Weile des Sacken lassens vollständig erfassen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keinen. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es Crime 101 und Marty Supreme.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

MaiThinkX – Staffel 7-8 (Mai schafft es wieder mit ihrem Team die verschiedensten Themen lustig, aber doch informativ, aufzuarbeiten und mit gängigen Klischees aufzuräumen)

Die Dinos – Staffel 2 (Noch Gesellschaftskritischer und nach all den Jahren noch am Zahn der Zeit und gerade mit den Nuts for War Folgen erschreckend aktuell)

Hazbin Hotel – Staffel 2 (Hängt leider hinter Staffel 1 hinterher, aber beweist wieder, gut die Themen auszubauen und die Charaktere zu vertiefen. Nur Charlie war in dieser Staffel sehr naiv und anstrengend)

Criminal Minds – Staffel 14 (Eine deutlich kürzere Staffel, hier ging es spürbar aufs Ende zu, auch wenn sich die neuen Charaktere endlich gut eingefunden haben)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 3.447
Seiten pro Tag: 123 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 3

Tee? Kaffee? Mord! Folge 27 – Waidmanns Tod: Eine Gruppe Jäger hat sich im Blackfeather einquartiert, was Natalie Ames gar nicht passt. Zumal die Umstände sehr mysteriös sind. Was hat es mit der geheimnisvollen Reservierung auf sich? Natalie und ihre Freund*innen folgen den Jägern und finden sich in höchster Gefahr wieder. – Eine etwas ungewöhnliche Folge, von der ich mir bis jetzt nicht sicher bin, ob sie mir gefallen hat.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 28 – Des Henkers letzte Mahlzeit: Helle Aufregung im Black Feather. Ein Auftragskiller wird in der Pension ermordet aufgefunden. Und sein Opfer sollte ausgerechnet die befreundete Buchhändlerin Paige Rittinghouse sein. Warum wollte jemand Paige tot sehen und wer gab den Auftrag den Killer aus dem Weg zu räumen? – Auch hier etwas wirr erzählt, aber die Charaktere kamen hier nochmal besser wieder zusammen. Ich bleib dran bei der Reihe.

Prinzessin der 1000 Diebe: Hana will nichts mit ihrer Familie zu tun haben, wurden sie und ihre Mutter doch aus der Gilde ausgeschlossen. Doch die Nachfolge steht an und ihr Vater hegt auf einmal Familiengefühle und will sie statt ihrer Stiefschwester als Clanführerin sehen. Doch da steht noch eine Prüfung auf Leben und Tod dazwischen. Zum Glück kann sie sich mit einem machtlosen Gott zusammentun, der ebenfalls noch eine Rechnung mit der Familie offen hat. – Die Grundidee war echt gut, aber das Buch konnte mich so gar nicht überzeugen. Zu wirr, zu viel gewollt, zu schnell alles abgehandelt. Der Tiger-Gott das absolute Romantasy Klischee, die Figuren sehr sprunghaft. Schade.

Winterträume in der kleinen Pension am Meer: Clara führt nach dem Tod ihres Vaters eine Pension auf Sylt zusammen mit ihrer Mutter. Doch die Zahlen sind nicht gut und sie kämpfen ums Überleben. Da ist der sympathische Gast Severin eine willkommende Ablenkung, bis er sich als CEO des größten Konkurrenten herausstellt. – Leider der nächste Reinfall. Zu viele Logiklöcher, die Protagonistin widerspricht sich selbst regelmäßig, das Drama am Ende war noch ganz interessant, aber da hatte mich das Buch schon verloren.

Tod in den Wolken: Hercule Poirot wollte nur von Frankreich zurück nach England fliegen, doch an Bord der Maschine gibt es ein Mord. Selbst einer der Verdächtigen versucht er nun die wenigen Spuren zu entschlüsseln. – Mein Bauchgefühl hatte mich zumindest in die richtige Richtung gelockt, aber Agatha Christie bleibt einfach die Meisterin des whodunnits und konnte mich auch hier wieder vollkommen abholen.

Haikyu! 9: Es geht für die Karasuno nach Tokyo zu einem Trainingslager. Doch gleich vier Teammitgliedern könnte es passieren, dass sie wegen zu schlechter Noten nicht mitdürfen. Es steht nun also Nachhilfe auf dem Programm. – Wirkt ein wenig wie ein Füllerband, aber legt viele wichtige Steine, auf die die nächsten Bände aufbauen. Ich freu mich drauf.

Miss Swans zauberhafte Pension für magische Gäste: Sera hat vor Jahren einen verbotenen Zauberspruch genutzt und damit ihre komplette Karriere aufs Spiel gesetzt. Nun leitet sie eine Pension mit eher außergewöhnlichen Gästen. Bis der Historiker Luke bei ihr auf der Matte steht und ihr von einer Möglichkeit erzählt ihre Kräfte zurückzubekommen. – Wieder ein schöner cosy Fantasyroman, hatte aber leider ein paar Stolpersteinchen.

Lore Olympus 6: Persephone ist verschwunden und nur Hades glaubt zu wissen, wo er sie finden kann. Noch immer will er ihr helfen und stellt sich damit gegen einen direkten Befehl seines Bruders Zeus. Inzwischen ist auch Hera auf Persephones Seite. – Ich liebe diese Graphic Novel ja, aber irgendwie könnte sie auch langsam mal zum Punkt kommen.

Bewitching Rosie: Ihr Auslandssemester in Irland hat sich Rosie ganz anders vorgestellt. Eigentlich wollte sie mit ihrem Freund dorthin, der sie jedoch kurz vorher sitzen lässt. Zum Glück hat sie die besten Freundinnen überhaupt, die sie vorher für sechs Wochen begleiten. Doch zu ihrem 21. Geburtstag erwachen Hexenkräfte in Rosie, die sie zum lokalen Zirkel führen. Doch die sind nicht begeistert von der Amerikanerin. – Noch eine Enttäuschung in diesem Monat. Gefühlt alle zwei Seite ein Logikloch oder eben mangelhafte Recherche, zu viel gewolltes Drama, konnte mich nicht überzeugen.

Spuren der Magie – Herbst: Eine große Fledermaus-Katze wurde in Hamburg gesichtet und droht die magische Welt auffliegen zu lassen. Aurora, eine Katzenwandlerin, bekommt den Auftrag dies zu verhindern. Dabei trifft sie auf Louis, der alles verkörpert, was sie bisher vermisste. – Ein süßes kleines Buch für zwischendurch mit einer zwar tendenziell einfacheren Geschichte, aber die war dafür sehr sympathisch.

Gentle Heart: Popstar Ashley Cruz will nie wieder eine Beziehung. Denn ihr Ex-Freund, der Rapper Menace, nutzt noch immer jede Chance, ihr das Leben schwer zu machen. Als sie auf den Gitarristen Logan Buckley von Scarlet Luck trifft, verbindet sie sofort eine unglaubliche Anziehung. Aber mehr als Freundschaft+ kann Ashley nicht bieten. Doch reicht es für sie? – Kurz vor Ende des Monats hatte ich noch ein Buch mit Potential auf Jahreshighlight! Ich liebe alles an dieser Geschichte, die Charaktere, die besprochenen Themen, DIE TENSION!

Don’t kiss the Dragon 4: Sakura hat es eigentlich nur gut gemeint, als sie den tollpatschigen Drachen aus dem Teich gezogen hat. Wer konnte auch ahnen, dass er sich als liebestoll entpuppt und ihr sofort einen Antrag macht. Zum Glück kann Koga einschreiten und sie vor weiterem Chaos bewahren. – Die Handlung plätschert ein bisschen vor sich hin, kann aber auch mit witzigen Einfällen dienen. Mal schauen, wie lang ich der Reihe noch eine Chance gebe.

Was war euer Highlight im Februar?

Die Unfassbaren 3 – Now you see me – Now you don’t

Ein Vorwort

2013 kam ein Film, der noch immer in meinen Toplisten auftaucht, in die deutschen Kinos. Darin waren vier Magier*innen als Trickbetrüger zu sehen. 2016 erschien dann der zweite Teil, der schon deutlich schwächer war, einfach weil er natürlich größer und höher und weiter musste, als der Vorgänger. Danach wurde es ruhig um die Reihe. Aber da Hollywood weiterhin die Ideen ausgehen, wurde es jetzt nach fast zehn Jahren doch Zeit für einen dritten Teil. Warum der nur stellenweise überzeugen kann, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Der Filmtitel als Fanart auf einer Filmklappe umrandet von den DVDs zu den vorherigen Teilen

Die Handlung

Die vier Reiter sind zurück, zumindest laut Werbung. Doch dahinter stecken die drei Jungmagier*innen Charlie, Bosco und June. Der Spaß ist jedoch zu Ende, sobald J. Daniel Atlas, einer der originalen Reiter auftaucht. Er hat vom Auge eine neue Aufgabe erhalten. Die schwerreiche Erbin Veronika Vanderberg soll gestellt werden und den Handel mit Blutdiamanten beenden. Doch die erste Mission geht bereits schief. Zum Glück sind auch die anderen Reiter bereit wieder einzusteigen.

Meine Meinung

Eine Reunion des Teams nach fast zehn Jahren? Ich war schon beim ersten Trailer skeptisch. Denn während ich mich an den ersten Film noch gut erinnern konnte und ihn auch zu Hause noch ein paar mal gesehen hatte, konnte ich mich schon an den zweiten gar nicht mehr richtig erinnern, hatte ich doch nie das Bedürfnis ihm noch eine Chance zu geben. Nun, es kam anders und irgendwie fand ich mich doch wieder im Kino ein, um den dritten zu schauen.
Und zunächst wirkt es auch so, als beginne alles wie immer. Die Reiter geben eine Show und beeindrucken wieder mit Tricks. Nur, dass es sich diesmal gar nicht um die echten Reiter handelt. Wir lernen also kurz darauf die Neuen kennen, ehe wir nach und nach in die Geschichte rund um Veronika Vanderberg reingezogen werden. Hier wird auch der erste Coup geplant, ohne, dass wir überhaupt mehr Reiter als J. Daniel Atlas und die Neuen getroffen haben. Zum Glück wird das schnell behoben, denn die Dynamik zwischen den Reitern ist immer noch der größte Pluspunkt an der Reihe.
Kommen wir also zu Problem Nummer Eins. Die Reiter sind über die Jahre alle zerstritten und nichts ist mehr mit der guten Dynamik. Und während der Teil noch aufgearbeitet wird, sind die Neuen irgendwo mit drin und auch, wenn der Altersunterschied teilweise gar nicht so groß wirkt, wird hier massiv auf die Generationskeule gesetzt. Alt gegen Jung. Die festgefahrenen Alten und die offenen Jungen. Funktionierte das am Anfang noch, wird es doch ein wenig zu lang als einziger großer Gag durchgezogen, was schnell ermüdet.
Problem Zwei ist das schlechte Drehbuch. Auch, wenn es zum Glück wenigstens eine halbwegs sinnige Handlung an sich ist und wir mit Rosamunde Pike eine tolle Antagonistin bekommen haben, so sind die einzelnen Szenen und gerade die Dialoge unfassbar hölzern geschrieben. Ein Hoch auf die guten schauspielerischen Leistungen, die das halbwegs kompensieren konnten. Doch das sie bei ihren Sätzen nicht selbst vor Unbehagen zusammengebrochen sind, grenzt auch an ein Wunder.
Natürlich ist nicht alles schlecht an diesem dritten Teil. Wie schon erwähnt, funktioniert der Cast wieder super und sobald sich hier wieder zusammengerauft wird, kommt auch wieder eine gute Dynamik auf. Vor allem sind es aber erneut die Tricks und die damit einhergehende Kameraführung, die überzeugen. Denn auch, wenn die Handlung im Haus des Auges absolut sinnlos ist, so wurde sich hier optisch und von der Kameraführung absolut ausgetobt, so dass hier einiges geboten wurde.
So ist die Handlung an sich etwas langgezogen, hat viele Passagen, die sehr sinnlos wirken und doch kommen wir immer wieder zur Haupthandlung zurück, die irgendwo sinnig wirkt. Bis wir zur Auflösung kommen, die dann doch sehr konstruiert wirkt und die ganzen vorherigen Anspielungen irgendwie belanglos wirken lässt. Also sie ist nicht unlogisch und die Hinweise passen dazu. Aber sie ist eben doch sehr … ernüchternd. Und das beschreibt den Film leider am besten.

Das Fazit

Die Unfassbaren 3 ist leider nicht die Rückkehr zu einer tollen Reihe, sondern der verzweifelte Versuch mit bekannten Charakteren wieder Leute ins Kino zu locken. Dabei ist die Geschichte wenigstens grundsätzlich durchdacht, krankt jedoch an allen möglichen Stellen, weswegen es dafür 05 von 10 möglichen Punkten gibt.

Now you see me – Now you don’t läuft seit dem 13.11.2025 in den deutschen Kinos

Rückblick auf den Januar 2026

Der erste Monat des Jahres ist schon wieder vorbei und gefühlt hänge ich schon wieder in allem hinterher. Aber statt mich darüber aufzuregen und zu hetzen, habe ich beschlossen, einfach meine Erwartungen herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass der Februar in der zweiten Hälfte zumindest dann langsam etwas ruhiger wird. Aber werfen wir vorher noch einen Blick auf meinen medialen Konsum im Januar.

Der Schriftzug Mein Monatsrückblick vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wicked 2 – For Good: Elphaba wird vom Zauberer und ihrer früheren Lehrerin immer noch überall verunglimpft und ihre Aufklärungsversuche werden manipuliert. Glinda und Fiyero stützen das Bild, auch wenn es ihnen schwer fällt. Doch zur geplanten Hochzeit der beiden taucht auch Elphaba auf und bringt Chaos. Die Freundschaft der beiden Hexen steht auf dem Spiel. Und dann taucht auch noch ein Mädchen aus Kansas auf. – Fulminates Finale der Musicalverfilmung, die lediglich im Schatten des sehr guten ersten Teils steht.

Zoomania 2: Judy und Nick haben sich nach der Überführung der Bürgermeisterin einen gewissen Ruf erarbeitet. Doch den beiden Rookies scheint der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein, weswegen sie erstmal kürzer treten sollen. Ausgerechnet da taucht eine Schlange in Zootopia auf. Doch Reptilien sind in der Stadt verboten. – Gut durchdachte Fortsetzung, die viele Stolpersteine überspringt und eine toll erzählte Geschichte präsentiert.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Atlantis, Die wunderbaren Abenteuer des Winnie Pooh, Aristocats, Ralph reicht’s & Ein Königreich für ein Lama

The wrong Paris: Dawn ist ein typisches Texas-Mädchen, träumt aber von einer Kunstakademie in Paris. Sie bekommt die Chance zu einem Casting für eine Dating-Show. Mit dem Geld der Teilnahme und dem Veranstaltungsort in Paris, glaubt sie ihre Probleme gelöst zu haben. Doch die Dreharbeiten sind in Paris, Texas und der Junggeselle ist sympathischer als gedacht. – Eine schöne Rom-Com, die gekonnt mit Klischees spielt, sich aber auch ein wenig darin verhedert.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Rental Family: Brendan Fraser als Mietfamilienmitglied? Nach The Whale bin ich gespannt, wie er sich erneut in einem Drama zeigt und die Prämisse klingt auch spannend.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Song Sung Blue

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Dinos – Staffel 1

Mr. Villains Day off – Staffel 1 (Kurzweilige Serie mit vielen süßen Momenten und vielen Pandas)

Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 2 (Geleungene Mangaadaption, die den Charakteren nochmal Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Leider zieht sich die Handlung gegen Ende etwas)

Let’s Play – Staffel 1 (Süße Serie über Videospielnerds, die viel über Unsicherheit und Depression vermittelt. Eindeutig eine Empfehlung)

Only murders in the building – Staffel 5 (Back to the roots mit Mordfall im Arconia. Funktioniert wieder besser als die vorherigen Staffeln, muss aber noch immer einen drauf setzen, was nur semi funktioniert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 3.778
Seiten pro Tag: 121 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 8
Hörbuch: 3

Erneut gelesen habe ich Kein Rockstar für eine Nacht

Die Tagebücher der Apothekerin 15: Jinshi sucht nach Maomao, die weiterhin wie vom Erdboden verschluckt scheint. Diese ist im Fuchsdorf zu einem seltsamen Fest eingeladen und merkt langsam, dass dort der Ursprung der Intrigen am Kaiserhof liegt. – Die ganze Geschichte rund um das Fuchsdorf zieht sich leider sehr, auch wenn es irgendwo die logische Aufklärung der Intrigen vorbereitet.

July found by Chance 1: Die 16-jährige Dan-o stellt fest, dass ihr Leben immer wieder merkwürdige Zeitsprünge macht. Mit einem schwachen Herzen und in einer Verlobung mit einem Jungen, der sie nicht leiden kann, versucht sie dem ganzen auf den Grund zu gehen. – Manwa zum K-Drama Extraordinary You, kommt leider überhaupt nicht an dessen Herzlichkeit ran, werde auch mit dem Zeichenstil nicht ganz warm.

Even if you slit my mouth 5: Eine Legende droht zu erlöschen und Koichi und Miroki versuchen den letzten Wunsch zu erfüllen und kommen dabei zu neuen Erkenntnissen. –

More than a doll 11: Das Sargcosplay steht an und sorgt für eine Menge Spaß, tolle Bilder, aber auch Erkenntnisse über die neugewonnenen Freundschaften. – Ein tolles Cosplayevent, bei dem die Charaktere toll harmonieren und sich Freundschaften vertiefen.

Whispers of Destiny: Blue lebt im Jahr 2096, in dem die Welt von Überbevölkerung und Naturkatastrophen geplagt ist. Der Tod hat sich zu Erkennen gegeben und ein Callcenter gegründet. Um zu überleben, schließt sich Blue diesem an und lernt dabei einiges über die Welt, die ihr vorher verschlossen waren. Doch was macht es mit ihr, jeden Tag über Leben und Tod zu entscheiden. – Wow, seit langem nicht mehr eine so gute Dystopie gelesen. Mit tollem Weltenbau, tollen Charakteren und einer wichtigen Message. Nur die Liebesgeschichte wirkt etwas zu erzwungen.

My roommate is a cat 11: Subaru ist voll auf mit der neuen Chatgruppe für Fotos der Kätzchen beschäftigt und muss sich dann auch noch mit der Frage nach einem neuen Halsband für Haru befassen. Zum Glück hat diese wieder alle Situationen unter Kontrolle. – Erneut einfach ein super süßer Manga, ein Muss für alle Katzenfans.

Tee? Kaffee? Mord! 25 – Tod im Morgenrot: Eine Weltuntergangssekte hat sich in Earls Raven eingenistet. Nathalie und Freunde sind wenig begeistert. Als dann auch noch eine Journalistin tot aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen, die von allen Seiten erschwert werden. – Ich habe mich nach einer Pause wieder an diese Reihe gewagt und bin wieder gut reingekommen, auch wenn der Fall nicht so ganz mein Fall war.

Tee? Kaffee? Mord! 26 – Der Queen-Killer: Ein Killer, der selbst großer Fan der Band Queen ist, tötet erneut Anhänger der Band. Andrew Davies erhält einen Drohbrief und bittet bei der örtlichen Polizei um Hilfe. Doch da Constable Strutner anderweitig eingesetzt wurde, müssen Nathalie und Freunde dem neuen Police Seargant erstmal zeigen, wie Ermittlungen auf dem Dorf so laufen. – Hier war wieder eine richtig spannende Idee dabei und auch die Erweiterung des Teams hat gut funktioniert.

Copenhagen Cinnamon: Jonna hat den Beruf für ihr Leben noch nicht gefunden. Leider ist ihr Vater nicht mehr bereit zu warten und setzt ihr ein Ultimatum. Kurzerhand bekommt sie einen Job in einem Café und kann auch auf dem Hausboot des Besitzers Mads unterkommen. Nach und nach erkennt sie, mit was für Dämonen aus der Vergangenheit er kämpfen muss, und beschließt ihm zu helfen. – Beginnt eher schwach und mit einer Menge zu oft gelesener Klischees, kann sich hinten raus aber fangen und Kopenhagen toll einfangen, ohne es nur auf Hygge zu beschränken.

Kings & Thieves 2 – Der Schrei der Schwarzkraniche: Linas Rachefeldzug gegen die Schwarzkranische hat begonnen. Doch die Erlebnisse im Reich der Dokkaebi hat Spuren hinterlassen, zumal eine Stimme in ihrem Inneren sie immer weiter zu manipulieren versucht. – Das war leider gar nichts. Die Geschichte zieht sich auf 600 Seiten und dreht sich permanent im Kreis und hat Null Aussage. Sehr schade nach dem starken ersten Band.

Die Pommes-Elfe 1: Tomoatsu arbeitet in einer Physiotherapiepraxis. Eines Abends taucht eine Frau mit spitzen Ohren bei ihm auf und will Tipps zum abspecken. Es handelt sich dabei um die Elfe Elfuda, die aufgrund ihres durch hohen Pommes-Konsum Übergewichts nicht mehr in die Feenwelt zurück kann. Tomoatsu hilft ihr, doch seitdem trifft er immer wieder auf magische Wesen, die seine Hilfe brauchen. – Ich fand die Idee super, aber leider funtioniert die Umsetzung nur mäßig.

Dark Moon – the blood altar 1: Sooha wird neu an die Decelis-Akademie versetzt, wo sie auf sieben attraktive Oberschüler trifft, die sie direkt ins Herz schließen. Doch es kommt im Umfeld der Akademie zu einem Vampirmord, der Fragen offen lässt. Ist Sooha wirklich sicher? – Für Fans von Enhypen, ansonsten passiert gefühlt viel, aber es wird wenig erklärt, weswegen ich unsicher zurückbleibe, ob ich die Reihe weiter verfolgen will.

Insomniacs 5: Ganta und Isaki wollen sich mit der Astrofotografie mehr auseinander setzen und beschließen dafür in den Sommerferien zu verreisen. Dabei verbringen sie mehr Zeit zusammen als geplant, was ihre Gefühle nur noch wachsen lässt. – Die ruhige Erzählweise bleibt, dennoch kommt ordentlich Fahrt in die Geschichte. Einfach nur super süß.

Was war euer Highlight im Januar?

Chainsaw Man – Reze Arc

Ein Vorwort

Zur Zeit ist es üblich, dass erfolgreiche Animeserien auch Kinofilme bekommen. Sei es, um die Serien abzuschließen (Haikyu!), um einzelne Folgen zu wiederholen und zusammenzufassen (Jujutsu Kaisen), einem Charaktere mehr Tiefe zu geben (Blue Lock) oder, um einfach einen zusammenhängenden Arc nicht auf mehrere Folgen aufzuteilen. Zu letzterer Kategorie gehört Chainsaw Man. Warum der Film ein durchmischtes Spektakel war, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Fanart des Filmtitels auf einer Filmklappe mit erstem Mangaband im unteren Bildrand

Die Handlung

Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann.

Meine Meinung

Meine Reise mit Chainsaw Man war ein regelrechtes Auf und Ab. Als ich das erste Mal von Manga und bevorstehender Animeverfilmung gehört hatte, war ich sofort begeistert von der Idee. Doch über den ersten Mangaband bin ich nicht herausgekommen, war mir der Einstieg doch zu sprunghaft und der Zeichenstil konnte mich auch nicht überzeugen. Dennoch gab ich dem Anime eine Chance und hier bin ich nach ein paar Anlaufschwierigkeiten doch gut reingekommen und habe die erste Staffel ziemlich verschlungen. Nun stand ein Film an, der an die erste Staffel anschloss und den sogenannten Reze Arc einfangen sollte, ehe es dann hoffentlich bald mit der zweiten Staffel weitergeht.
Und hier hatte ich wieder die typischen Probleme mit Chainsaw Man und mir. Ich bin einfach nicht in die Story gekommen. Denn am Anfang zeigt sich der Film seltsam nachdenklich. Denji und Makima gehen zusammen mehrfach ins Kino, was schon nicht so richtig zum Charakterbild passen wollte und sich auch gefühlt ziemlich zieht. Hier ist der Fokus einfach zu viel auf Denji, der es in seiner Nicht-Chainsaw Gestalt nicht so ganz schafft, die Geschichte zu tragen. Kurz darauf trifft er auf Reze, die dem Film den Namen gibt. Auch hier ist der Film noch eine ganze Weile ziemlich ruhig, schafft es aber mehr Handlung zu haben.
Doch sobald wir dann auf den Bomben-Teufel treffen, kommt wieder alles zusammen, was Chainsaw Man zu bieten hatte. Ausufernde Kämpfe und das mit den völlig abstrusesten Ideen, neuen tollen Charakteren, die die Handlung und Kämpfe aufmotzen und vorallem vielen Explosionen. Hier kommt ordentlich Schwung in den Film und ich hatte sehr viel Spaß. Dadurch kam auch das Interesse an der nächsten Staffel zurück.
Letztlich bin ich gut unterhalten aus dem Kino gekommen und blicke auf eine tolle zweite Hälfte zurück. Dennoch bleibt der Nachgeschmack der ersten Hälfte, die einfach nur sehr zäh war. Hier ist die Frage, ob das Zusammenstellen als Film wirklich sinnvoll war oder die Kürze der Serienfolgen hier das ganze nicht doch entzerrt hätte.

Das Fazit

Chainsaw Man – Reze Arc funktioniert eher ab der zweiten Hälfte, nimmt sich vorher zu viel Zeit und wirkt dadurch zäh. Doch dafür folgt die Belohnung mit typisch abgedrehtem Humor und ausufernder Action. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkte.

Chainsaw Man – Reze Arc lief ab dem 23.10.2025 in den deutschen Kinos