In meinem Jahresranking 2023 hat es sich schon deutlich gezeigt, dass Tokioregen für mich das Jahreshighlight war. Dabei fiel mir auf, dass ich aber trotzdem noch keinen Beitrag dazu gemacht habe. Das möchte ich heute dringend nachholen, denn meine Begeisterung für das Buch kennt keine Grenzen. Doch lest selbst:
Die Handlung
Malu reist für ein Auslandsjahr nach Tokio. Ihre Gastschwester stellt ihr Kentaro vor, der ihr eine ganz besondere Seite der ganz besonderen Stadt zeigt. Doch die Geister der Vergangenheit scheinen sie nicht loszulassen.
Meine Meinung
Hallo Jahreshighlight! Okay, das ist die Kurzzusammenfassung, aber ich will versuchen meine Begeisterung doch noch in ein paar mehr Worte zu fassen. Was zunächst wie das typische vor den Problemen wegrennen wirkt, geht hier schon nach den ersten Seiten in eine so herzliche Geschichte auf, dass jegliche Vorurteile wie weggeblasen wirken. Stattdessen betreten wir mit Malu ein Land und insbesondere eine Stadt, die vor allem den Japanbegeisterten und den Manga/Anime Fans so vertraut scheint und doch immer wieder so abstrakt wirkt. Doch Yasmin Shakarami schafft es innerhalb kürzester Zeit uns nach Tokio zu entführen und es wirken zu lassen, als ob wir nochmal eine völlig neue Stadt erkunden. So hat man das quirlige Leben noch nie erlebt. Und wer es hier geschafft hat aus dem Staunen und der Liebe für die Stadt wieder rauszukommen, der bekommt mit den verschiedensten Charakteren eine neue Sinflut an Eindrücken aufgebrummt, die jedoch durch den locker leichten, flüssigen und doch zeitgleich faszinierenden Schreibstil leicht zu verdauen sind. Dabei haben die Charaktere alle ihre Ecken und Kanten und wirken so real, als ob man sie sehr wohl in Japan besuchen könnte. Und dann lernen wir Kentaro kennen und wow, Bookboyfriend erster Klasse. Auch, wenn er seine Dämonen hat, schafft er es einen noch mehr in den Bann zu ziehen als das Buch sowieso schon tat. Wir sind übrigens immer noch auf den ersten Seiten des Buches und haben schon so viele Eindrücke zu verarbeiten. Doch Shakarami fängt hier gerade erst an aufzudrehen. Denn so faszinierend bis hierhin auch alles war, so bleiben wir nicht in unserer Blase. Denn die japanische Kultur wird mit ihren Vorteilen, aber auch mit ihren (aus unserer Sicht) Schattenseiten gezeigt. Die Dinge, über die nie gesprochen wird. Und wir werden mit Kentaro noch tiefer in ein anderes Tokio gezogen und was waren das bitte für einmalige Szenen? Und damit sind wir noch lange nicht am Ende des Buches. Während der Klappentext des Buches das noch folgende bereits vorweg nimmt, habe ich mich bei meiner Handlungszusammenfassung bewusst dagegen entschieden. Daher werde ich hier auch nicht direkter drauf eingehen. Aber auch die noch folgenden Ereignisse stürzen uns in ein Wirrwarr der Gefühle, wir sind gefangen zwischen hoffen, bangen, Daumen drücken und die Entwicklung der Charaktere, die hier nochmal deutlich voran getrieben wird, zu bewundern. Hier holt die Autorin noch einmal alles aus der Geschichte raus und fast wirkt alles viel zu viel für die doch überschauliche Dicke des Buches und doch hat alles seinen Platz, nichts wirkt gehetzt oder überstürzt, die Charaktere haben ihre Zeit sich zu entwickeln und gleichzeitig wird auch nichts künstlich gestreckt. Ich habe im letzten Jahr eine Handvoll Bücher gelesen, die mich wirklich nachhaltig geprägt, fasziniert und begeistert haben. Doch Tokioregen, was eigentlich ein Glücksgriff durch das schöne Cover und den ansprechenden Titel war, hat alles getoppt und sich sofort einen nachhaltigen Platz in meinem Herzen erobert. Ich freue mich bereits jetzt auf ein Re-Read (was bei mir sehr selten vorkommt), um die Geschichte noch ein weiteres Mal erleben zu dürfen. Und ich möchte es ganz nebenbei einfach jedem in die Hand drücken. Dass meine Begeisterung kein Ende kennt, zeigt wohl auch dieser Beitrag, denn eigentlich sollte es eine Kurzkritik mit ca. 150 Wörtern im Rahmen meiner Handvoll Bücher werden und dann ist die Begeisterung einfach aus mir raus eskaliert und hier sind wir nun. Es wird wohl eine Weile dauern, eh ich wieder so ein Werk in die Finger kriege.
Das Fazit
Tokioregen führt einen in ein ganz besonderes Tokio, mit tollen Charakteren, einer faszinierenden und so vielschichtigen Geschichte, dass sie einen immer wieder begeistern und überraschen kann. Es ist ein ganz besonderes Herzensbuch für mich und nennt sich nicht umsonst Jahreshighlight.
Der Februar ist vorbei und nach vielen grauen, aber erstaunlich milden Tagen, bin ich dann doch bereit für einen richtigen Frühlingsanfang. Die ersten Anzeichen dafür waren ja da und einen schönen sonnigen Tag konnte ich schon im Zoo verbringen. Aber zunächst hier wieder der obligatorische Rückblick über meinen medialen Konsum im Februar.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Argylle: Autorin Elly Conway hängt bei ihrem neuen Argylle-Roman ein bisschen und plant daher ihre Mutter zu besuchen. Unterwegs trifft sie auf Aidan Wilde, der ihr erzählt, dass ihre Bücher real passiert sind und sie nun weiterschreiben muss, um ein Geheimnis zu lüften. Dabei findet sie allerhand über sich und ihren Protagonisten heraus. Immer mit dabei ist ihre Katze Alfie. – Kann gerade zum Anfang mit coolen Ideen überzeugen, schwächt sich aber selbst durch unzählige Plottwists immer mehr ab.
All of us strangers: Adam lebt in einem fast leeren Hochhaus und arbeitet an einem Buch. Dabei trifft er auf Harry, den einzig anderen Bewohner des Hauses. Sie kommen sich schnell näher und Adam beschließt sich seiner Vergangenheit zu stellen und reist zu seinem Elternhaus. Doch obwohl diese bereits vor vielen Jahren verstorben sind, ist es bewohnt. – Unglaublich berührender Film, der ganz tief unter die Haut geht und mit seiner Melancholie und Traurigkeit ansteckend ist. Denkt also an Taschentücher!
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Die Chroniken von Erdsee: Prinz Arren wird von einer bösen Kraft manipuliert und ermordet seinen Vater, den König. Auf seiner Flucht begegnet er dem Magier Sperber, der ihn auf seiner Reise mitnimmt. Doch das Gleichgewicht von Gut und Böse in Erdsee ist gestört und noch immer ist jemand auf der Suche nach Arren. Wem kann er trauen? – Schwächerer Ghibli-Film. Erzählt einen Ausschnitt aus einer viel größeren Geschichte und verpasst dabei Weltenbau und Charaktere genauer auszuführen.
Habsburgs verkuppelte Töchter: Lange Zeit waren die Habsburger das regierende und Kaiserstellende Geschlecht in Österreich. Doch diesmal stehen die Töchter der Regierenden im Vordergrund und ihre Verkupplungen an andere Königs-/Kaiserhöfe. – Kurzweilige Dokumentation mit interessanten Schicksalen, bleibt aber durch die Kürze sehr oberflächlich.
BTS Muster: Happy ever after: Konzertfilm. 2018 schaffen es BTS bereits auf ihr viertes alljährliches Fankonzert unter dem Motto Happy ever after. Neben dem Konzert gibt es kurze Interviewformate und kleinere Spiele. Ebenso kurze Filme, die während der Outfitwechsel abgespielt werden. – Mal ein etwas älteres Konzert von BTS, wodurch ich tatsächlich einige Lieder auch nicht so kannte. Dennoch stimmt Konzept und Charme einfach überein.
Monsta X: Friends: Konzertfilm. Das 7. alljährliche Fankonzert der koreanischen Idolgruppe Monsta X stand unter dem Motto „Friends“. Mit einigen Anspielungen auf die beliebte Sitcom verbindet die Gruppe Konzert und kleinere Filme bzw. Interviews. – Meine liebste K-Pop Band ist Monsta X und daher konnte mich das Konzert natürlich absolut mitreißen.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Lisa Frankenstein: 1989 erweckt Lisa, eine Highschool-Außenseiterin, ausversehen eine viktorianische Leiche zum Leben, in die sie sich auch noch verliebt. Es klingt herrlich abstrus und sieht optisch auch sehr cool aus, weswegen ich noch sehr hoffe, den Film bald zu Gesicht zu bekommen.
Dune 2: Die Verfilmung der zweiten Hälfte des ersten Buches kam natürlich zum letzten Tag des Monats in die Kinos, weswegen ich es nicht mehr geschafft habe. Aber nach dem sensationell gutem ersten Teil steht es wohl außer Frage, wieso ich den nächsten sehen will.
Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Eine Million Minuten & The Zone of Interest
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Modern Family – Staffel 7-8 (Man merkt die fortgeschrittene Geschichte durch das Alter der Kinder, funktioniert dadurch aber doch immer besser)
Doctor Who – Staffel 13 (Die wohl schwächste Staffel von Doctor Who. Hat ein übergreifendes Thema und verstrickt sich dadurch immer mehr, will mehr, als man verdauen kann. Ich hab sehr schnell innerlich abgeschaltet)
King the Land – K-Drama (Sehr süßes Drama, bei dem ich ein wenig Eingewöhnung brauchte. Danach aber stark gespielt und weiß neben Drama und Romantik auch die Komik nicht zu vergessen)
Hazbin Hotel – Staffel 1 (Wie abgedreht darf eine Serie sein? Diese legt die Latte definitv sehr hoch, kann aber durchaus durch neue Ideen, tolle Lieder und reihenweise liebens- und hassenswerte Charaktere zu überzeugen)
Death in Paradise – Staffel 1-7 (Nachdem der Pärchengatte sie bereits durchgebinged hatte, bin ich auch dieser britischen Krimiserie verfallen, die durch das karibische Setting, tolle Charaktere und interessante Fälle nach klassischem Whodunnit überzeugen kann)
Attack on Titan – The Final (Der Abschluss der Serie in zwei Folgen in Spielfilmlänge. Ich war emotional nicht dafür bereit und bin noch immer am verarbeiten. Aber sie bringen die Serie zu Ende, ob es einem nun gefällt, oder nicht)
Echo – Staffel 1 (Marvel haut eine weitere Enttäuschung raus. Will gleichzeitig sehr viel und erzählt gleichzeitig nichts. Dadurch unglaublich langweilig und belanglos, obwohl einige gute Ideen erkennbar sind)
Hilda – Staffel 3 (Kann nicht mehr an dem Charme der vorherigen Staffeln anknüpfen. Verstrickt sich zu sehr in einer folgenübergreifenden Handlung, die im Finalfilm endet. Schade.)
Queer Eye – Staffel 8 (Auch in der achten Staffel schaffen die Fab 5 es wieder so viel Lebensfreude zu verströmen, dass man automatisch davon angesteckt wird. Tolle Geschichten dabei, die sehr berühren)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 8 Seiten insgesamt: 2.386 Seiten pro Tag: 82 im Durchschnitt Hardcover: 1 Taschenbuch: 4 Comic/Manga/Graphic Novel: 3
The 99 boyfriends of Micah Summers: Micah hatte in seinem Leben bereits 99x einen Crush auf einen Jungen. Diese hat er auf seinem Instagramkanal als Zeichnungen festgehalten. Leider hatte er aber noch nie ein Date bzw eine Beziehung. Mit Crush 100 soll alles anders werden. Und als er in der Bahn den perfekten Jungen trifft, ist er sich sicher. Das ist Crush 100. Aber sie wurden getrennt, ehe er auch nur den Namen erfahren konnte. Und so beginnt eine Suche durch Chicago. – Beginnt sehr stark, nur, dass die eigentliche Handlung ziemlich schnell abgeschlossen ist und das Buch dann leider sehr offensichtlich auf einen Plottwist hinarbeitet, der die vorherige Geschichte eigentlich überflüssig macht. Schade.
Penelope – Das Böse ist dem Tod geweiht 1: Nach einer durchzockten Nacht des beliebten Dating-Simulations-Games „Die Tochter des Dukes“ erwacht die Protagonistin nicht in der Rolle der Heldin Yvonne, sondern in der der Antagonistin Penelope Eckart. Doch diese stirbt in fast jedem möglichen Handlungsstrang. Um zu überleben, muss sie versuchen die vorgefertigten Antwortmöglichkeiten zu umgehen. – Interessanter Auftakt, wo zunächst die wichtigsten Charaktere vorgestellt werden. Freue mich sehr auf die nächsten Bände.
Bronwick Hall – Dornengift: Die magische Schule und Universität Bronwick Hall bildet junge Hexende aus. Blaine, die wegen des Hochverrats ihres Vaters in Ungnade fiel, versucht möglichst unauffällig zu bleiben und sucht in der Verlobung mit Karan Schutz. Doch Henry Saints, ein neuer Professor, lockt sie aus ihrer Deckung. Nach einem Rebellenangriff, bei dem Karan schwer verletzt wurde, setzt sie alles auf ein Gegenmittel. Doch dafür braucht sie Saints Hilfe. – Ein weiteres magisches Werk von Laura Labas mit einem tollen Weltenbau und Charakteren. Voller Twists und baut die Handlung sehr stark auf. Bin sehr froh den zweiten Band bereits in den Händen zu halten, denn ich muss dringend wissen, wie es weitergeht.
Double Crush: Kolly ist die Tochter der CEO der Ognito Inc, eine Agentur, die sich auf Doppelgänger*innen in Los Angeles spezialisiert hat. Kolly bekommt den Auftrag die Doubles für eine beliebte Band zu trainieren. Doch zwischen dem Double Lincoln und ihr knistert es gewaltig. Doch die Regeln ihrer Mutter sind eindeutig. Auch hat Lincoln ein Geheimnis, das ihn als Double disqualifizieren würde. Zumal man niemals einen Doppelgänger küssen sollte, denn man erwischt immer den Falschen. – Tolle Grundidee, bin leider mit der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden, weswegen ich nicht richtig in die Geschichte reingekommen bin.
Flüster mir ein Liebeslied 2: Während Himari versucht herauszufinden, was ihre Gefühle bedeuten und was Liebe genau für sie ist, tritt Yori der Band Sweet Explosion bei, um Himari doch noch für sich zu gewinnen. – Leider etwas schwächer als der erste Band, da er sich etwas gezogen hat.
A man and his cat 1: In einer Zoohandlung in Japan werden täglich neue Kitten verkauft. Doch ein etwas dickerer und nicht ganz so süßer Kater bleibt Tag für Tag zurück. Bis ein alter Mann kommt und genau ihn kauft. Glücklich endlich ein richtiges Zuhause – und einen Namen – zu haben, lernen sich Fukumaru und der alte Mann täglich besser kennen. – So ein süßer und herzlicher Manga. Habe jede Seite geliebt! (Und ein wenig den Pärchengatten und meine Katzis da drin gesehen)
Der fürsorgliche Mr. Cave: Nachdem Terence Cave nicht nur Mutter und Frau verloren hat, sondern auch den Tod seines Sohnes mit ansehen musste, beschließt er auf seine Tochter Bryony ganz genau acht zu geben und merkt nicht, dass er sie mit seiner Fürsorge immer weiter erdrückt. – Unglaublich starkes Buch, das ich dennoch mehrfach aus der Hand legen musste, weil die Geschichte sehr bedrückend ist. Man ist hin und her gerissen zwischen Verständnis und Unverständnis.
Follow me to Wonderland III – My soul in your hands: Um den Krieg Wonderlands gegen Mirror zu verhindern, müssen die Verbündeten rund um Cat Cheshire hinter die Spiegel reisen. Dort erwarten sie allerlei neue Abenteuer. Doch der größte Kampf steht noch bevor. – Spannender und runder Abschluss der Alice im Wunderland-Adaption. Hatte nur bei den ganzen Charakteren ein wenig Probleme mich an alle zu erinnern, da zwischen Band 2 und 3 doch etwas Zeit verstrichen ist.
Ich habe mal wieder eine Reihe beendet und bevor ich wieder vergesse zeitnah über die Geschichte zu schreiben, widmen wir uns gleich der Silver & Poison Reihe von Anne Lück, die nur ein kleiner Coverkauf war – also die Geschichte hat mich auch angesprochen. Was die Reihe über den hübschen Einband hinaus zu bieten hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Band 1 – Das Elixier der Lügen
Die Handlung: Avery ist eine Poisonerin, die mit dem Mischen von Drinks Menschen dazu bringen kann, bestimmte Dinge zu tun. Da sie in Schuld bei dem Boss einer gefährlichen Gang steht, gerät sie ins Visier der Polizei. Doch mit Hayes verbindet sie eine Vergangenheit. Als in der magischen Welt seltsame Dinge vor sich gehen, muss Avery mit Hayes zusammen arbeiten.
Meine Meinung: Der erste Band beginnt relativ ruhig und langsam damit die Welt einzuführen. Wir lernen einiges über das Magiesystem, die verschiedenen „Abteilungen“ und wie die Welt aufgeteilt ist. Wir lernen Avery genauer kennen, ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und nach und nach die wichtigsten Charaktere. Allerdings wurde sich dafür für mich etwas zu viel Zeit gelassen. Ich bin nicht so richtig in die Geschichte reingekommen, hab zwar teilweise mit den Figuren mitgefiebert, aber es war mir zu langsam erzählt. Nicht wirklich langatmig, aber der Pepp hat irgendwie gefehlt. Wirklich spannend wurde es erst gegen Ende und dann kam der fiese Cliffhanger, der mich doch zu Band 2 greifen ließ. Doch auch, wenn ich nicht so richtig in die Geschichte reinkam, so fasziniert war ich doch von der Welt. Ich mochte das Worldbuilding und die Vielschichtigkeit der Charaktere. Manchmal kam ich mit ein paar Namen durcheinander – was aber auch daran liegen könnte, dass ich Band 1 als Hörbuch gehört habe. Da fallen mir Namen immer etwas schwerer als beim Lesen.
Band 2 – Die Essenz der Erinnerung
Die Handlung: Avery befindet sich nach Islas Mord auf der Flucht, da die ganze magische Gemeinde glaubt, dass sie die Mörderin sei. Nur der undurchsichtige Ryker glaubt ihr und hilft ihr bei der Flucht. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was ist mit Detective Hayes, dem sie gerade erst näher gekommen ist?
Meine Meinung: Hätte es den Cliffhanger in Band 1 nicht gegeben, ich weiß nicht, ob ich weitergelesen hätte. Da ich selten Reihen abbreche, vermutlich schon, aber wohl nicht so zeitnah. Hier habe ich nach dem Anfang auch vom Hörbuch aufs Lesen gewechselt. Nachdem ich mich am Anfang noch ein wenig überwinden musste, es weiterzulesen, weil wir an einem Punkt waren, wo gerade alles den Bach runtergegangen ist, bin ich aber überraschend schnell an einen Punkt gekommen, wo ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Langsamkeit von davor war wie weggeblasen und es passierte viel, aber es gab trotzdem Verschnaufpausen. Ich bin mit den Charakteren noch wärmer geworden und habe diesmal richtig mitgefiebert. Ich kann nicht sagen, ob es der Wechsel vom Hörbuch begünstigt hat oder, ob es generell an der Story liegt, aber Band 2 hat mich mitgerissen, ich habe die Welt noch mehr geliebt und konnte es nach dem Anfang kaum noch aus der Hand legen. Im Nachhinein würde ich die Reihe daher als gelungen ansehen. Und vielleicht gefällt euch Band 1 ja auch einfach besser.
Das Fazit
In seiner Gesamtheit funktioniert Silver & Poison ganz gut. Wobei für mich Band 2 einfach deutlich stärker war und besser funktioniert hat. Aber es war ein tolles Wordlbuilding, eine interessante Geschichte und gegen Ende hatte es absoluten Suchtfaktor.
Erinnert ihr euch an die Mona Reihe? Die Funtasy Serie über eine junge Hexe, die mit ihren Kräften Probleme hat und sich bei einem Ritual, um das Museum, in dem sie arbeitet, zu schützen, sich ausversehen an einen Erzdämon bindet und diesen heiraten muss? Nun, nachdem ich die Reihe absolut geliebt habe und jeden Band sofort verschlungen habe, hat Autorin I. B. Zimmermann nun ein Spin-off über den Vampir Boris herausgebracht. Ich musste es natürlich sofort haben und erzähle ich heute, warum ich auch diesen Band absolut verschlungen habe.
Ein paar Worte zu Mona
Wir lernen Boris bereits in der Mona Trilogie kennen, die zeitlich vor dem Spin-off spielt. Mal abgesehen davon, dass ich die Reihe jedem empfehle, da sie eine gute Mischung aus Spaß, Fantasy und ernsten Themen bietet, die zu einer einzigartigen Mischung gemixt wurden, ist es grundsätzlich empfehlenswert die Reihe vor Boris zu lesen. Man versteht Boris auch ohne die Mona Reihe, aber verpasst einiges an Entwicklung und Hintergrundinformationen, die zwar gut versucht wurden in Boris einzubauen, aber für das volle Erlebnis bietet es sich an. Falls ihr noch zögert, geht es hier zu meinem ausführlichen Beitrag über Mona.
Die Handlung
Boris, ein Vampir, hat seine Ausbildung beim thaumaturgischen Notdienst beendet und fängt in der Abteilung von Martin van Helsing, ein Werwolf, an. Gleich an seinem ersten Tag gibt es einen Anschlag auf eine Blutbank und kurz darauf eine gescheiterte Vampirverwandlung. Boris lassen beide Fälle nicht los. Gibt es eine größere Verschwörung?
Meine Meinung
Als ein Spin-off zur Mona-Reihe angekündigt wurde, die zunächst nur als Sonderausgabe herauskam, bevor sie nun auch als reguläre Ausgabe erschien, war ich sofort Feuer und Flamme und bestellte die Sonderausgabe. Boris war mir bereits in der Trilogie sehr ans Herz gewachsen. Ein 2000 Jahre alter Vampir, der in seinem Leben schon so einiges erlebt hat, nun aber in einer Welt lebt, in der sich die mystischen Wesen nicht mehr verstecken müssen. Nun hat er sich vom Nachtwächter im Museum zum Neuling beim traumaturgischen Notdienst, also mehr oder weniger die Polizei der übernatürlichen Wesen, entwickelt. Dafür musste er einige Aspekte seines Lebens anpassen, was zu neuen Einschränkungen führt. Wir bleiben also nah an seinem Charakter und erleben jede Neuerungen hautnah mit. Als Fan der Mona Reihe sollte man wissen, dass es bei Boris vorangig um den Kriminalfall geht und es daher weitaus ernster und weniger witzig zugeht. Das passt aber zur Stimmung des Buches und der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin lässt einen dennoch nur so durch die Seiten fliegen. Mit fast 700 Seiten ist Boris durchaus dicker als ein einzelner Mona Band und zuvor befürchtete ich, dass sich der Kriminalfall dadurch unangenehm ziehen würde. Dabei war das Gegenteil der Fall. Der Fall ist groß angelegt, hat viele Wendungen und Plottwist, die ich eindeutig nicht kommen sah, aber ist dennoch auf einem Level, dass alles nachvollziehbar bleibt. Die Dicke des Buches ist aber auch mit den vielen Charakteren zu erklären und den vielen Szenen, die das zwischenmenschliche (das zwischen-nicht-menschliche? Das zwischen-un-menschliche? Wie ist der Begriff bei Nicht-Menschen?) der Einheit näher beschreiben. Und hier ist keine Szene zu viel, denn I. B. Zimmermann schafft es wieder einmal so vielseitige und doch so liebenswerte Charaktere zu entwickeln, dass sie sich damit deutlich von der Masse auf dem Buchmarkt abheben und die Geschichte zu etwas ganz besonderem macht. Gleichzeitig bekommen wir auch noch eine tolle queere Liebesgeschichte, die vielleicht etwas zu sehr slow burn für meinen Geschmack war, aber in sich gut funktioniert. Wir treffen auch auf altbekannte Charaktere aus den Mona Büchern, dennoch geht es hier hauptsächlich um die neuen Charaktere. Insgesamt kann ich sagen, dass ich Boris wieder sehr geliebt habe, die Geschichte als Einzelband rund und auserzählt ist – auch wenn ich nichts gegen einen weiteren Band mit einer neuen Geschichte einzuwenden hätte. Wer es also etwas düster mag, Krimis mag, tolle und einzigartige Charaktere liebt und nichts gegen ein bisschen Witz zwischendrin einzuwenden hat, der ist hier absolut richtig.
Das Fazit
Boris kann wieder mit einer tollen Geschichte, einzigartigen und liebenswerten Charakteren, einem spannenden Kriminalfall und einfach dem gewissen Etwas überzeugen. Nicht nur für Fans der Mona Reihe ein Lesevergnügen auf jeder Seite.
Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe der buchigen Handvoll in diesem Jahr. Heute mit: teurer Magie, einem farbenfrohem Regenbogen, sarkastischen Dämoninnen, nassen Mädchen und transportierenden Hexen.
Der Preis der Magie
Die Handlung: Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Helena ein altes Buch ihres Vaters vererbt, der die Familie vor vielen Jahren einfach verließ. Dadurch entdeckt sie nicht nur die Magie in sich, sondern auch ihre Tante Elizabeth, von der sie jahrelang nichts wusste. Doch so verlockend die Geschichten ihrer Tante auch klingen, so lernt Helena schnell, dass Magie immer einen Preis hat.
Meine Meinung: Während die ersten paar Seiten noch ein bisschen wie altbekanntes wirken, Protagonistin bekommt ein Grimoir vererbt und erkennt, dass sie magische Fähigkeiten hat, ist dies auch so ziemlich das letzte Mal, dass man sich auf Vorhersehbares verlassen kann. Autorin Mila Illbach schafft es einfach einen ständig zu überraschen. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und wir waren uns so oft sicher, dass Charaktere ganz bestimmt auf die ein oder andere Weise handeln würden, verdächtigten andere, schlossen wieder andere in unsere Herzen und dann kam alles ganz anders. Dabei war es nie die völlig Abkehr von allem, so dass man einfach mit dem Gegenteil vom Erwartetem rechnen konnte, sondern es wurde so geschickt mit einem gespielt, dass man einfach nichts mehr glauben konnte und alles einfach auf sich zukommen lassen musste. Das war herrlich erfrischend, abwechslungsreich und spannend. Der lockere Schreibstil der Autorin tut sein übriges. Wir konnten in eine bekannte und doch völlig neue Welt der Magie eintauchen und haben immer die Grundfrage des Buches „Was ist der Preis der Magie“ präsent. Das wurde so geschickt verbaut, dass ich nur meinen Hut ziehen kann. Lediglich nach hinten raus scheint dem Buch ein wenig die Puste auszugehen. Hier wurde bewusst ein Einzelband geschrieben, was ich sehr schätze, denn die Geschichte war dann auch fertig erzählt, aber die ein oder andere Facette kam doch zu kurz. Ein paar mehr Seiten wären am Ende schön gewesen, aber letztlich ist das auch Jammern auf hohem Niveau. Wer Magie fernab von den üblichen Genrekonstruktionen erleben will, dem sei dieses Buch auf wärmste empfohlen.
Die siebte Farbe des Regenbogens
Die Handlung: Ella hat Angst um ihren besten Freund Nick. Meist ist er verschlossen, doch nach dem letzten Wochenende scheint er eine schlimme Nachricht erhalten zu haben und ist danach verschwunden. Auf der Suche nach ihm, landet sie in einer seltsamen grauen Welt. Ein Wesen namens Mirin bietet ihr einen Deal an: Sie und Nick müssen Prüfungen bestehen, eine für jede Farbe des Regenbogens. Doch Ella hat keine Ahnung, welche Tür sie damit geöffnet hat.
Meine Meinung: Vorm lesen des Buches sollte man sich auf jeden Fall der Triggerwarnung gewahr werden, denn es behandelt das Thema Suizid. Das ist grundsätzlich ein schwieriges und sensibles Thema, doch die Art, wie sich dem genähert wird und die Alliteration mit dem Regenbogen war einfach sehr gelungen. Das ist übrigens kein direkter Spoiler, denn auch, wenn es zunächst nicht direkt gesagt wird, so ist es doch so deutlich angedeutet, dass man es sich denken kann. Schön ist es, dass hier nicht über die Entscheidung der einzelnen geurteilt wird, sondern ganz im Gegenteil, es wird versucht darzustellen, wie man zu einer solchen Entscheidung überhaupt gelangen kann. Es geht darum, Anzeichen vielleicht früher zu erkennen, aber auch zu akzeptieren, wenn man sie nicht gesehen hat. Das Ganze wird verpackt in eine faszinierende Welt des Regenbogens voller Alliterationen, Interpretationsmöglichkeiten und immer mit dem Hintergedanken des Überthemas. Dadurch wird das Thema zwar nicht leichter und auch immer mit dem nötigen Ernst und Respekt behandelt, dennoch macht das Lesen durch das Erkunden der Welt auch Spaß – auch wenn das in dem Zusammenhang vielleicht unpassend klingt. Aber genauso schafft man es sich den Themen zu nähern und sie offen zu behandeln und nicht nur hinter vorgehaltener Hand. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
Demon’s Diaries – Band 1-3
Die Handlung: Mia und Cay sind ziemlich hohe Tiere in der Hölle. Das hindert sie nicht daran ab und an in Schwierigkeiten zu geraten, sich mit dem überbürokratischen Himmel auseinander setzen zu müssen. Kein Wunder, dass sie manchmal auch einfach nur The Walking Dead schauen wollen.
Meine Meinung: Normalerweise hätte ich die Cover der Reihe gesehen und die Bücher nichtmal angerührt. So traurig wie es klingt, aber Cover sind eben doch der erste Berührungspunkt mit den Büchern. Mein Glück war jedoch, dass die Autorin einen Stand auf der Buch Berlin hatte und ich mir die Idee rund um die Dämoninnen anhören konnte, ehe ich die Cover sah. Denn so gab ich ihnen eine Chance und wurde von dem Humor der Geschichten ganz verzaubert. Denn wenn man mal über das nicht so ansprechende Äußere hinwegsieht, bekommt man allerlei Kurzgeschichten, die wunderbar auf den Punkt sind und die ganz Idee mit der Verwaltung der Hölle und wie das funktioniert und welche Probleme dabei auftreten können, hat mich mehrfach zum lachen gebracht. Ich habe mich so gut unterhalten gefühlt, wie lange nicht mehr und vielleicht hatte das Ganze mehr parallelen mit einem deutschen Amt als mir lieb wäre. So bin ich auf jeden Fall sehr gespannt auf die beiden dazugehörigen Romane, die ich mir bei Gelegenheit bestimmt holen werde.
Das Mädchen, das in den Wellen verschwand
Die Handlung: Um den Meeresgott zu besänftigen und die Stürme in ihrer Heimat aufhören zu lassen, wird in Minas Dorf jedes Jahr ein Mädchen als Braut des Meeresgottes ausgewählt. Durch ihr Eingreifen, um ihren Bruder zu schützen, gelangt diesmal Mina ins Geisterreich, nur um festzustellen, dass ein Fluch auf dem Gott liegt und sie nur 30 Tage Zeit hat, um diesen zu brechen.
Meine Meinung: Nachdem ich Axie Ohs XOXO im letzten Jahr absolut verschlungen und geliebt habe – ich hatte auch sehr lange auf die Übersetzung gewartet – brachte uns der Loewe Verlag direkt ein weiteres Werk der Autorin auf Deutsch heraus. Dabei handelt es sich aber diesmal nicht um K-Pop Romance, sondern um ein Fantasywerk mit koreanischer Mythologie. Das ganze dann auch noch in einem historisch angehauchtem Setting, was noch einmal ein starker Kontrast zum vorherigen Buch ist. Dementsprechend habe ich auch einige Zeit gebraucht, um in „Das Mädchen, das in den Wellen verschwand“ reinzukommen. Der Schreibstil war sofort wieder in den Bann ziehend, aber das Setting und vor allem die vielen Namen fielen mir da wesentlich schwerer. So habe ich doch eine Weile gebraucht, um mich einzufinden. Das hat sich mit der Zeit dann immer weiter gelegt, bis wir eine faszinierende und erfrischend neue Geschichte haben mit Plottwist, die ich so nicht vorhergesehen habe. Denn hier ist nichts, wie es auf dem ersten Blick scheint. Und gerade das „Vorende“, also die Auflösung bevor es zum finalen Ende des Buches kam, konnte mich begeistern, so dass ich nun wissen wollte, wie es weitergeht und auf jede Unterbrechnung nicht gut reagiert habe. Wer also einmal ein sehr erfrischendes Fantasybuch lesen möchte, ist hier genau richtig.
Seelenverrat
Die Handlung: Felicity betreibt nicht nur ein ganz besonderes Café, sie transportiert auch die Seelen der magischen Gemeinde ins Jenseits. Doch bei ihrem letzten Transport traten einige Seltsamkeiten auf. Bis der Enkel des Verstorbenen ihr Büro stürmt und ihr vorwirft, seinen Großvater getötet zu haben. Zusammen versuchen sie das Rätsel zu lösen, was jedoch einem Wettlauf gegen die Zeit gleicht.
Meine Meinung: Nach der Ankündigung des Drachenmond-Verlages über dieses Buch wandert es sehr schnell auf meine Wunschliste und ich fiebert regelrecht drauf hin. Als dann auch noch der Farbschnitt gezeigt wurde, war es um mich geschehen. Nicht zuletzt, wurde auch noch mit einer Katze als Seelenpartner geworben. Ich habe meiner Vorbestellung also regelrecht aufgelauert. Umso schader ist es, dass ich mit dem Buch einfach nicht warm geworden bin. Ich möchte gar nicht behaupten, dass es nicht gut war, denn die Geschichte war gut strukturiert, spannend, hatte einen guten Weltenbau, konnte überraschen und hatte auch ansonsten alle Zutaten für ein tolles Buch. Es war leider der Erzählstil, mit dem ich so gar nicht zurecht kam. Es wird aus der Sicht von Felicity erzählt, aber als auktorialer Erzähler. Ich kann nicht einmal sagen warum, aber für mich hat es sich dadurch immer wieder so angefühlt als würde sie Selbstgespräche führen. Das hat mich ab Seite Eins irritiert und ließ mich bis zum Schluss nicht los. Die Folge dessen war dann leider, dass ich mich immer wieder überwinden musste, das Buch in die Hand zu nehmen und weiterzulesen. Ich hatte nicht das Gefühl flüssig durchzukommen. Und das finde ich bei einem ansonsten tollen Buch sehr Schade, ist aber natürlich auch etwas, was die Autorin nicht ändern kann.
Und da wären wir dann auch schon beim ersten Monatsrückblick des Jahres. Na, habt ihr euch schon daran gewöhnt 2024 zu schreiben oder müsst ihr noch regelmäßig die 23 durchstreichen? Und damit nach diesem schneereichen Monat, geht es direkt über zu meinem medialen Rückblick:
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Der Junge und der Reiher: Maki Mahito zieht während des zweiten Weltkriegs und nachdem seine Mutter in einem Brand ums Leben kam, mit seinem Vater aufs Land, da er dort die jüngere Schwester seiner verstorbenen Frau geheiratet hat. Während der Vater mit der Leitung einer Rüstungsfabrik beschäftigt ist, erkundet Mahito das Grundstück und trifft dabei immer wieder auf einen Reiher, der ihn zu einem teilweise verschütteten Turm führt. Doch erst als seine Stiefmutter entführt wird, betritt er durch den Turm eine andere Welt. Wird er sie finden und können beide zurückkehren? – Myazaki zieht man wieder alle Register und bietet und einen Film, der so viel zeigt, dass es bei der ersten Sichtung eher überfordert. Wahrscheinlich muss ich ihn einfach noch ein paar Mal sehen.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehene habe ich Alice im Wunderland und König der Löwen 2 – Simbas Königreich
BTS – Yet to come: 2022 geben BTS ein kostenfreies Konzert in Busan und liefern dabei wieder eine wahnsinnige Show. – Wie immer eine Wahnsinnsshow und eine gute Auswahl aus ihrem Repertoire.
Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit: Tyrannosaurus Rex und ein Triceratops im direkten Kampf. Wer könnte hier gewinnen? Forschende versuchen herauszufinden, was realistisch ist und neue Funde geben neue Hinweise. – Interessante kurzweilige Doku, wo wirklich mal genau aufgeschlüsselt wird, wie viel wirklich aus einzelnen Funden herausgelesen werden kann.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Next Goal Wins
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Die Gummibärenbande – Staffel 1, Modern Family – Staffel 4-6
What if… – Staffel 2 (Deutlich interessantere Ideen dabei gewesen als noch in Staffel 1, doch bleibt es weiterhin sehr nah an den bereits existierenden Geschichten und kommt einfach nicht über ein „war okay“ hinaus)
Doctor Who – Staffel 11-12 (Jodie Whittaker übernimmt die Rolle des Doctors und scharrt ein neues Team um sich. Ich mochte sie als Doctor, aber ich hab keinen wirklichen Bezug zu ihren Abenteuern gefunden. Schade.)
The Mentalist – Staffel 7 (Eine verkürzte letzte Staffel, funktioniert durch die Handlung beim FBI wieder sehr gut, aber das Finale ist völlig überstürzt und damit beinahe lieblos)
BTS – In the Soop – Staffel 2 (Wie kann es nur so entspannend sein sieben Jungs aus Korea in ihrem Entspannungsurlaub zu begleiten? Kürzer, mit neuer Location, aber der Charme bleibt erhalten.)
So I married the Anti-Fan – K-Drama (Die Idee klang gut, der Einstieg war sehr holprig, da eigentlich die ganze Geschichte mit einer kurzen Aussprache erledigt gewesen wäre. Nimmt einen dennoch erstaunlich mit und kann zwischendurch durchaus überzeugen. Das Finale war dann doch zu sehr Drama)
CEO-dol Mart – K-Drama (Ein sehr sympathisches Drama, wo es mal nicht um die große Liebe geht. Kann trotz der Kürze sehr überzeugen und hat mich mehrfach herzlich zum lachen gebracht)
In love with the villainess – Staffel 1 (Ich bin begeistert von der Idee, auch wenn es ähnliche Plots mehrfach gibt, kann die Spannung nicht ganz nach hinten raus halten, aber war nett für zwischendurch)
Meisterdetektiv Ron Kamonohoshi 7: Zwei identische Tempel, einer in England, einer in Japan. Während vor 70 Jahren in England bereits ein unaufgeklärter Mord in diesem Tempel passierte, gibt es nun auch in Japan eine Leiche. Und der Tathergang scheint vollkommen identisch zu sein. – Wieder ein etwas anderer Fall, der nochmal neue Charaktere einführt. Es bleibt spannend.
My capricorn friend: Yuya Matsuda schaut beim Mobbing an seiner Schule lieber weg, um nicht selbst ins Kreuzfeuer zu geraten. Doch als auf seinem Balkon ein Zeitungsausschnitt aus der Zukunft auftaucht, aus dem herausgeht, dass der Mobber ermordet wird und der Mörder sich kurz darauf im Gefängnis erhängen wird, beschließt Yuya doch einzugreifen. Doch wie viel kann er noch verhindern? – Ein eher deprimierender Einzelband, der sich dem schwierigen Thema Mobbing nähert.
Stray Love Hearts 5: Hiyokis ist endlich beim letzten Zimmer angekommen. Doch dahinter erwartet sie eine Überraschung. Kann sie endlich den Dieb ihres Herzens finden? – Der Abschlussband hatte zwar noch ne unvorhersehbare Wendung, aber wie auch der Rest der Reihe kann es nicht überzeugen. Aber ich wollte halt doch wissen, was nun die Auflösung des ganzen ist.
Boris: Boris, ein Vampir, hat seine Ausbildung beim thaumaturgischen Notdienst beendet und fängt in der Abteilung von Martin van Helsing, ein Werwolf, an. Gleich an seinem ersten Tag gibt es einen Anschlag auf eine Blutbank und kurz darauf eine gescheiterte Vampirverwandlung. Boris lassen beide Fälle nicht los. Gibt es eine größere Verschwörung? – Ein Spin-off der Mona-Reihe, die ich schon sehr geliebt habe. Diesmal im Krimi-Genre und doch wieder mit einem unfassbar gutem Gespür für Charaktere. Das Jahr begann also schon mit einem Highlight.
Die Kunst des Verschwindens: Nico trifft durch Zufall die Schauspielerin Ellen Kirsch und freundet sich mit ihr an. Während jede Begegnung mit ihr, sich beinahe magisch anfühlt, scheint Ellen etwas zu bedrücken. Und dann verschwindet die Schauspielerin ohne ein Wort. Doch Nico kommt mit der Leere, die ihr Verschwinden hinterlassen hat, nicht zurecht. – Eigentlich so gar nicht mein Genre und Schreibstil, aber als Geschenk in meinem Besitz gelandet und es konnte mich auf unbeschreibliche Art faszinieren, dass ich es doch mehr oder weniger verschlungen habe.
Küss den Kater 1: Erina wollte nur den süßen Kater vor ihrem Fenster hereinlassen, damit er nicht friert, nicht ahend, dass es sich dabei um ihren Klassenkamerad handelt, der durch Küsse zwischen Mensch und Kater wechseln kann. Doch Erina hat nicht die Absicht ihn zu küssen. – Schon sehr leicht, locker und witzig erzählt, weswegen ich nur so durch die Seiten geflogen bin, aber so richtig überzeugen konnte mich die schon teilweise sehr übergriffige Geschichte nicht.
Solo Leveling 2: Sung Jin-Woo levelt sich fleißig weiter hoch. Dafür schließt er sich einer Gruppe an, die gerade ein neues Dungeon betreten wollen. Doch es entpuppt sich als Falle und er muss nun seine neuen Fähigkeiten unter Beweis stellen, um am Leben zu bleiben. Das bleibt allerdings nicht unbemerkt. – Es geht spannend weiter und wir lernen etwas mehr über die Welt. Doch so richtig dürfte es erst im nächsten Band losgehen.
The Spanish Love Deception: Lina hat ein Problem. Sie hat ihrer Familie erzählt, dass sie ihren Freund mit zur Hochzeit ihrer Schwester nach Spanien bringt. Nur existiert der leider nicht. Doch ohne aufzutauchen, steht nicht zur Debatte, schließlich wird ihr Ex-Freund mit seiner Verlobten auftauchen. Ausgerechnet ihr Kollege Aaron Blackford bietet sich an. Jener Aaron, der immer furchtbar steif ist und sie immer wegen ihrer quirligen Art abstraft. – Zu lang. Viel zu lang. Bis wir überhaupt in Spanien ankommen, haben wir ca. 400 Seiten vor uns, wobei viele sich immer wieder im Kreis drehen und die Geschichte kaum voran bringen. Ab Ankunft in Spanien wurde es dann deutlich spannender, aber der Charakterwandel Aarons war überhaupt nicht nachvollziehbar.
Songs of Emerald Hills: Caroline hat kein Ziel in ihrem Leben. Seit dem Tod ihrer besten Freundin kann sie für nichts Freude empfinden. Schon gar nicht für ihr Jura Studium, womit sie ihren Eltern eine Freude machen wollte. Als ein Angebot aus Irland hereinflattert, greift sie direkt zu. Sie soll sich für ein paar Wochen um eine ältere Damen kümmern, die aktuell an Krücken läuft. Doch ihre Ankunft verläuft nicht wie erhofft. Zum Glück gibt es Conor, mit dem sie sich direkt versteht. Dieser hat allerdings seine eigenen Probleme, denn seine Schüle für Gälisch läuft seit langem nicht mehr. – Cozy Irland-Romance mit viel Liebe zu Land und Leuten – vom Land bekommen wir leider ziemlich wenig zu lesen. Die Handlung ist teilweise etwas gewollt und man sollte einiges nicht näher hinterfragen, dann funktioniert das Buch gut.
Waldsterben in Vertikow: Peer Wesendonks zweiter Fall, diesmal geht es um einen Waldraub. Der ortsansässigen Firma wurden viele Bäume abgeholzt und geklaut. Nun steht diese vor dem finanziellen Ruin. Die Baronin höchst selbst beauftragt Peer mit den Ermittlungen, denn die Polizei soll nicht eingeschalten werden. – Wieder ein etwas anderer Fall, der sich gut von anderen Krimis unterscheidet, mit einem eigensinnigen Ermittler und viel Dorfklatsch.
Zur Hölle mit Enra 1: Der Höllenfürst hat eine Liste mit potentiellen Sündenden erstellt und seine Söhne ziehen zum Wettstreit aus, möglichst viele von der Liste vorab zu streichen. So auch Enra. Dieser trifft jedoch auf Komachi, die sich weigert zu akzeptieren, dass sie zur Sünderin werden soll und Enra daher beweisen will, dass sie unschuldig ist. Dass Enra dafür in Menschengestalt an ihrer Schule auftaucht, hat sie nicht erwartet. – Ein etwas anderes Minority Report, kann leider die Idee nicht wirklich gut aufbauen und scheitert an den Charakteren.
Na, könnt ihr das Wort Jahresrückblick noch lesen? Okay, das ist dann auch vorerst wirklich der Letzte! In diesem Format geht es noch einmal um Top 5 Listen, allerdings mit etwas anderen Inhalten. Dabei habe ich versucht aus jeder Blogkategorie etwas zu finden, was bei den anderen Jahresrückblicken etwas zu kurz kommt. Bereit?
Top 5 Serienintros
Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2023 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:
Doom at your service – K-Drama
Crash Course in Romance – K-Drama
Rennervations – Staffel 1
1899 – Staffel 1
Die Ringe der Macht – Staffel 1
Top 5 – Kinotrailer
Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2023 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:
Barbie
Oppenheimer
Dune 2
Renfield
A haunting in venice
Top 5 tierische Begleitung
In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:
Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich es in 2023 gelesen habe. Kein weiteres Ranking:
Emerald Witches 2 – Seidenblume
Gallant
A magic stepped in Poison
Tokioregen
Silver & Poison
Was sagt ihr zu meiner Liste? Was fehlt eurer Meinung? Und ich bin immer noch auf der Suche nach einer fünften Kategorie, also gern her damit 🙂
Fühlt ihr euch auch noch nicht so richtig in 2024 angekommen? Ich auch nicht und daher fiel es mir gar nicht schwer, noch einmal auf das vierte Quartal 2023 zurückzublicken. Wie gewohnt in Top 5 Listen (außer, es gab keine fünf Highlights, dann wie gewohnt reduziert). Und damit ohne groß weitere Worte zu verlieren:
Meine drei Kinohighlights
The Marvels: Carol Danvers aka Captain Marvel untersucht eine seltsame Erscheinung, die an ein schwarzes Loch erinnert, doch bei der Berührung tauscht sie auf einmal den Körper mit Kamala Khan aka Ms. Marvel und Monika Rambeau. Während diese noch versuchen die Ursachen zu finden, taucht Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree auf. Ihr Ziel ist es ein Artefakt zu finden, mit dem sie ihren Heimatplaneten Hala wieder zu altem Glanz führen kann. Doch der Preis dafür ist der Verlust von anderen Planeten. Und sie hat noch eine Rechnung mit Carol offen. So müssen Carol, Kamala und Monika sich zusammen tun, um gemeinsam Dar-Benn aufzuhalten. – Sehr witzige Frauenpower, Handlung eher normal, aber immerhin mal wieder unterhaltsam.
Wish: In Rosas geben alle 18-jährigen ihren Herzenswunsch an den König, einem Zauberer, der bei Zeremonien ausgewählte Wünsche erfüllt. Asha bewirbt sich auf eine Stelle als seine Assistentin und erfährt dabei, dass viele Wünsche niemals erfüllt werden. Sie möchte ihrem Großvater seinen Wunsch zurückgeben, doch der König reagiert nicht gut auf Kritik. Als Asha sich abends etwas von den Sternen wünscht, kommt einer nach Rosas, um ihr zu helfen. Doch der König will keine Konkurrenz neben sich. – Nach dem Trailer mit dem schlimmsten gerechnet. Doch wir bekommen eine anständige Handlung, die Lieder werden im Laufe immer besser und vor allem kriegen wir unzähliche Anspielungen auf die 100-jährige Geschichte Disneys.
Wonka: Willy Wonka kommt nach vielen Reisen zurück nach London, um seine Schokoladenkreationen zu verkaufen. Doch das Schokoladenkartell versucht das zu verhindern. So landet er in einer Herberge, die ihn abzockt und statt Schokolade zu verkaufen, muss er nun in einer Wäscherei schuften. Doch seinen Traum gibt er dabei nicht so schnell auf. – Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich um ein Musical handelt, bekommt man einen ganz zauberhaften Film über Träume, allerlei witzige Einfälle und das mit einem ganz wunderbarem Cast.
Meine drei filmischen Highlights
Sowoozoo – BTS Concert: 2021 mitten in der Pandemie, konnten keine K-Pop Gruppen auftreten. Um Army trotzdem etwas zu bieten, hat BTS ein virtuelles Konzert geschaffen. Mit Sowoozoo hatte Army auf riesigen Leinwänden die Möglichkeit das Konzert zu erleben und BTS hat keine Mühen gescheut, um die gewohnte hochwertige Show zu bieten. – Tolles Konzert für alle BTS Fans und das Daechwita Cover war definitiv ein Highlight.
Leo: Leo ist eine Echse und lebt zusammen mit Squirtle, einer Schildkröte, in einem Terrarium in einer fünften Klasse. Als beim alljährlichen Elternabend über das Alter von Echsen diskutiert wird, findet Leo heraus, dass er wahrscheinlich nur noch ein Jahr zu Leben hat. Gleichzeitig beschließt die Vertretungslehrerin, dass die Kinder abwechselnd eines der Tiere übers Wochenende mit nach Hause nehmen müssen. Leo sieht darin seine Chance zu fliehen und noch ein Abenteuer in seinem letzten Jahr zu erleben. Doch es soll anders kommen. – Ich habe den Film geliebt. Zunächst wusste ich nicht genau, worauf er hinauswollte und wurde einfach nur gut unterhalten, aber er entwickelt sich zu einem wunderbaren coming-of-age Film, den ich so nicht vorhergesehen hatte.
The Whale: Charlie hat nach einem Verlust sich vollständig zurückgezogen. Durch seine morbide Adipositas traut er sich nicht einmal bei seinem Online-Kurs, den er gibt, die Webcam einzuschalten. Seine Freundin Liz, die Krankenpflegerin ist, drängt ihn ins Krankenhaus zu fahren, da sie befürchtet, dass sein Herz aufgibt. Doch Charlie versucht sich mit seiner entfremdeten Tochter zu versöhnen, die jedoch wenig Verständnis zeigt. – Absolut berechtigter Oscar-Gewinn von Brendan Fraser hier. Ein Film, der einen in eine Schockstarre zwingt und man kann nur hilflos dem Kammerspiel zusehen. Der berührt und schockiert auf mehreren Ebenen.
Meine fünf serientastischen Highlights
Big Time Rush – Staffel 3-4: Nach turbulenten Zeiten für Kendall, Carlos, Logan und James, ging es endlich auf große Welttournee. Doch auch zurück im geliebten Palm Woods müssen sie sich neuen Herausforderungen stellen. So knistert es ganz schön zwischen Kendall und Lucy, sie werden von Paparazzi verfolgt und noch vieles mehr. Auf jeden Fall wird es als Superstar nicht langweilig. – Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere.
Goblin – K-Drama: Kim Shin wird zu einem Goblin und wandert fast tausend Jahre ruhelos durch die Welt. Nur die Braut des Dokkaebi (Goblin) kann ihn befreien. Mit Ji Eun-Tak einer Abschlussschülerin findet er diese schließlich, doch Abschied vom Leben war noch nie so schwierig. Dabei wurde sogar schon sein Haus an einen Gevatter Tod weiter vermietet. – Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen
Buddy Daddies – Staffel 1: Kazuki und Rei sind Attentäter und leben in einer WG zusammen. Bei einem Auftrag treffen sie auf Miri, eine Vierjährige, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Da sie diesen leider gerade töten mussten und sie nicht zurück zu ihrer Mutter kann, nehmen die beiden sie auf. Doch mit einem Kleinkind und dem Job als Attentäter ist es gar nicht so leicht. – Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist
The Pokemon Concierge – Staffel 1: Haru kommt nach einer beschissenen Woche im Pokemon Resort an. Sie soll dort als Concierge arbeiten und sich um das Wohlbefinden der Pokemon kümmern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren.
Star Trek – Strange New Worlds – Staffel 1-2: Die Enterprise geht nach ihren Erlebnissen auf der Discovery wieder auf eine mehrjährige Mission. Captain Pike versammelt dafür sein Team und sie reisen dorthin, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Das bietet natürlich allerlei Platz für Abenteuer, aber auch menschliche Entwicklungen an Bord. – Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche.
Meine fünf buchigen Highlights
Chaosherz: Noah ist wieder ein Mensch, doch damit immer distanzierter gegenüber May. Das stachelt das Chaos in ihr weiter an, das immer schwieriger zu kontrollieren wird. Doch damit nicht genug. Ihr Cousin Horus scheint sich in seinem Schlaf zu regen und hat es wohl auf May abgesehen. Weil ein Teenager mit Liebeskummer ja nicht schon genug Probleme hat. – Der typische zweite Füller-/Vorbereitungsband, aber dennoch habe ich das Buch nur so verschlungen. Ich liebe die Charaktere und wollte alles neue wissen. Und der Vorteil ist, dass man hier noch einiges über die Welt lernen konnte. Kann Band 3 gar nicht erwarten.
Chasing Melodies: June lebt mit ihrer Mutter in New York und versucht durch Jobs diese finanziell zu unterstützen. Doch als sie ein Praktikum bei Blossom Entertainment, einem Musikmanagement in Seoul, bekommt, ergreift sie die Chance ihren Vater wiederzusehen. Gleichzeitig kommt sie ihren liebsten Idols ganz nah. Über eine Dating-App lernt sie Alexander kennen, mit dem sie sich sofort verbunden fühlt, nichtsahnend, um wen es sich dabei wirklich handelt. – So eine tolle Geschichte, die auch in sich schlüssig war (also warum sie sich kennenlernen, warum sie sich auch sprachlich verstehen), habe die Geschichte sehr geliebt. Hier merkt man, die Liebe der Autorin zum Genre.
Check & Mate: Mallory hat Schach einst geliebt, doch inzwischen scheint es ihr ein Fluch zu sein. Doch als sie in einem Wohltätigkeitsturnier ausversehen den amtierenden Weltmeister Nolan Sawyer schlägt, wird sie wieder in die Welt des Profischachs gerissen. Denn Nolan will unbedingt erneut gegen sie antreten und Mallory braucht Geld für ihre Familie. – Etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, aber das Setting rund um Schach war gut umgesetzt und die Handlung habe ich nur so aufgesogen und bin durch die Seiten geflogen.
Tough Choices: Nach dem Sandsturm ist allerlei los im Whitestone Hospital. Der Pfleger Grant ist einfach nur froh, dass es der Assistenzärztin Masie vergleichsweise gut geht. Als sich die beiden näher kommen, steht jedoch nicht nur Masies Unsicherheit im Raum. Auch Grant hat ein Geheimnis, das er zeitnah lüften sollte, wenn er sie nicht verlieren will. – Bisher stärkster Band der Reihe (und das obwohl bisher alle stark waren). Habe jede Seite geliebt, die Charaktere waren einfach nur hach und der Schreibstil Ava Reeds war wie immer super flüssig.
Der Preis der Magie: Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Helena ein altes Buch ihres Vaters vererbt, der die Familie vor vielen Jahren einfach verließ. Dadurch entdeckt sie nicht nur die Magie in sich, sondern auch ihre Tante Elizabeth, von der sie jahrelang nichts wusste. Doch so verlockend die Geschichten ihrer Tante auch klingen, so lernt Helena schnell, dass Magie immer einen Preis hat. – Fängt typisch an und haut einem dann die Erwartungen und Klischees ordentlich um die Ohren. Mochte es, wie unvorhersehbar die Geschichte dadurch wurde, auch wenn am Ende vielleicht ein paar Seiten fehlten.
Nachdem ich im letzten Jahr beide Varianten nicht geschafft habe – bei den Büchern eher knapp, bei den Filmen nicht ganz so knapp – halte ich es dieses Jahr etwas simpler. So nehme ich für mich selbst etwas Druck raus, ohne ganz auf dieses Format zu verzichten, da mir so eine Liste doch auch irgendwie Spaß macht. Hier soll es nun um meine Listen gehen und welche Erwartungen/Wünsche ich an die Auswahl habe.
12 für 2024 – die Bücher
1. Boris (Ich habe die Mona Reihe der Autorin geliebt und Boris war da schon ein toller Charakter, also war es klar, dass ich seine Geschichte sofort haben musste, oder?) 2. The 99 boyfriends of Micah Summers (Ein Buch, dass ich gar nicht auf dem Schirm hatte, mich aber in der Buchhandlung magisch anzog, dass es ungeplant mitdurfte) 3. Finding Home (Mochte den ersten Band schon sehr und freu mich auf den zweiten Band) 4. The Song of Emerald Hills (Auch wenn ich die Collide-Reihe der Autorin noch nicht beendet habe, musste ich die Erscheinungsreiehnfolge für dieses Buch durchbrechen. Setting in Irland? Da war ich doch direkt dabei) 5. You are my sun (Vor einigen Jahren hatte ich bereits ein paar Bücher der Autorin gelesen. Dann hab ich den Überblick verloren. Auf der Buch Berlin habe ich sie wiedergetroffen und dann klang ihr neustes Buch auch noch nach ganz genau meiner Geschichte) 6. Die Kunst des Verschwindens (Fast ein Jahr SuB hat das Buch bereits hinter sich, nachdem ich es letztes Jahr zum Geburtstag bekommen habe. Dieses Jahr habe ich vor, es zu befreien) 7. Bronwick Hall – Dornengift (Nachdem inzwischen Band 2 bei mir eingezogen ist, wird es wohl dann doch mal Zeit für Band 1 – zumal mich jetzt kein Cliffhanger mehr schocken kann. Habe nach zwei Dilogien der Autorin dann doch gelernt) 8. Die Prinzessin von Atlantis (Band 1 im letzten Jahr konnte mich schon überzeugen mit einer ganz neuen Interpretation des Atlantismythos mit tollen Plottwists) 9. Waldsterben in Vertikow (Der erste Teil hatte mir schon gut gefallen und so ein bisschen cozy crime ist noch einmal ein anderes Genre in der Liste) 10. My soul in your hands (Der Abschluss der Trilogie mit der Grinsekatze als Protagonistin wartet auf mich) 11. Belladaire Academy of Athletes – Liars (Der Love interest ist ein Schwimmer, was wohl mein Interesse an dem Buch geweckt haben dürfte) 12. Madness – Das Land der tickenden Herzen (Bereits auf der Buch Berlin 2022 gekauft und bisher einfach keine Gelegenheit gefunden es zu lesen und durfte daher als SuB-Leiche diesmal auf die Liste)
12 für 2024 – die Filme
Der Junge im gestreiften Pyjama (Ein Überbleibsel von meiner Liste aus 2023, aber vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr den Film zu sehen)
Cloud Atlas (Ebenfalls ein Überbleibsel aus 2023, war da mein Tom Hanks Film des Jahres. Wollte dem trotzdem nochmal ne Chance geben)
Das Flüstern des Meeres (Nachdem ich glaub ich die größten Ghibli Filme durch habe, widme ich mich nun den etwas (zumindest für mich) unbekannteren Filmen, die Auswahl war da tatsächlich sehr willkürlich)
Die Chroniken von Erdsee (Nr. 2 der diesjährigen Ghibli-Filme. Auch hier war es reiner Zufall, welcher Film mir als erstes ins Auge gefallen ist)
Psycho (Der diesjährige Hitchcock. Nach die Vögel, Vertiko und das Fenster zum Hof, dieses Jahr nun der Klassiker schlechthin)
Captain Phillips (Dieses Jahr dann zwei Tom Hanks Filme, nachdem Cloud Atlas lediglich der zweite Versuch vom letzten Jahr ist)
Creed (Hatte sich der Pärchengatte eigentlich mal gekauft, weil er die Rocky-Filme schon gern geschaut hat. Inzwischen habe ich da die meisten auch nachgeholt und dachte, dann widme ich mich auch mal Creed)
Jenseits von Afrika (Ich habe den Film vor Ewigkeiten geschenkt bekommen und er ist bis heute nichtmal ausgepackt. Aber vielleicht ist ja dieses Jahr das Jahr, in dem ich ihm eine Chance gebe)
Roter Drache (Erst neulich mit meiner besten Freundin drüber gesprochen und festgestellt, dass ich ihn vor Ewigkeiten mal gekauft habe, aber nie angesehen habe. Vielleicht ist auch hier die Zeit gekommen)
Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit (Warum auf die Filmliste nicht auch mal eine Dokumentationsreihe packen? Und wenn es dann auch noch um Dinos geht, bin ich doch glatt dabei)
Kampf der Dinosaurier 2 – Superjäger (Mehr Dinos? Mehr Dinos!)
Die Erben der Saurier (Der Abschluss der Reihe, zwar nicht mehr mit Dinos, aber noch immer mit großen Tieren. Und wieso hier aufhören?)
Habt ihr ein Buch davon gelesen oder einen Film gesehen?
2023 lief einiges anders als geplant. Vor allem mit meinen 23 für 2023 Listen. Während ich die Büchervariante fast geschafft habe, habe ich die Filmvariante gegen Ende völlig aufgegeben. Zumal es sowieso nicht mein Filmjahr war. So soll es hier nur noch einmal einen kurzen Recap geben, um sie nicht völlig unkommentiert zu lassen.
23 für 2023 – Bücheredition
21 gelesen – 1 abgebrochen – 1 ungelesen
Damit konnte ich nicht ganz die Statistik der letzten Jahre halten, aber hab meinen SuB trotzdem gut abgebaut (und regelmäßig wieder aufgefüllt). Und es waren trotzdem wieder 173 Bücher ingesamt, ich habe mich nur einfach nicht an die Liste gehalten.
Gelesen:
Runaway – Anabelle Stehl (Ein solider Abschluss der Reihe, gute Umsetzung der Thematik)
Loveless – Alice Oseman (Mein erster Alice Oseman hat das Thema toll umgesetzt, war gut geschrieben, vielleicht ein kleines bisschen zu lang)
Proof of Hope – April Dawson (Ich bin mit der Geschichte nicht so richtig warm geworden, mir war das Drama etwas falsch dosiert)
Spin this heart – Justine Pust (Gefiel mir leider nicht so. Fand die Protagonistin etwas anstrengend, was aber auch an der Hörbuchfassung liegen könnte)
The Girl in the Love Song – Emma Scott (Leider ein schwächeres Buch von Emma Scott, die mich sonst immer überzeugen konnte, aber auch nicht das schlechteste Buch von ihr, dass ich 2023 gelesen habe. War einfach zu lang durch die Zeitsprünge)
Sweeter than fame – Kylie Scott (Süße Rockstargeschichte, die sich am Ende leider etwas verliert, aber davor habe ich die Geschichte sehr genossen)
Lock Down Under – April Wynter (Mochte den Schreibstil und die Geschicht sehr, konnte mich schnell in den Bann ziehen und war eine süße Geschichte)
Thron der Macht – Daniel Dawn (Hat mich nicht überzeugt)
Bambi – Felix Salten (Leider ein sehr langatmiger Klassiker, der mich nicht überzeugen konnte)
Der Gesang der Flusskrebse – Delia Owens (Gut geschriebenes Buch, tolle Geschichte für Fernweh, aber wenn man den Film gesehen hat, bietet das Buch keinen Mehrwert)
Houston Hall – Mary Cronos (Interessante Geschichte mit schottischer Mythologie, gut umgesetzt, braucht am Anfang eine ganze Weile um in Gang zu kommen, aber gegen Ende sehr spannend)
Der Klang des Feuers – C. E. Bernard (Solider Abschluss der Reihe. Mir hat die Brutalität leider nicht gefallen, aber das kann man dem Buch kaum ankreiden, war einfach persönlich nicht meins, auch wenn es sehr gut geschrieben war)
Schattengold – Christian Handel (Eine düstere Rumpelstilzchen-Adaption meines Lieblingsautors, wollte ich mir nicht entgehen lassen, aber die Umsetzung hat mir nicht wirklich zugesagt. War mir etwas zu langatmig erzählt, als es spannend wurde, war ich mental schon aus der Geschichte ausgestiegen)
Die Waage der Welt – Marie Weißdorn (Interessanter Einstieg in die Reihe, bin gespannt auf mehr)
Emotiondancer – E. F. v. Hainwald (Konnte mich vom Spannungsaufbau nicht ganz so überzeugen, wie Cyberempathie, aber die Welt ist immer noch sehr interessant zum entdecken)
Der Kater unterm Korallenbaum – Christina Löw (Eine moderne „Der Gestiefelte Kater“ Adaption, hat erstaunlich gut funktioniert, mochte den japanischen Einfluss auf die Geschichte und den LGBTQ+ Anteil)
Morpheus Töchter – Alexis Snow (Die Grundidee war gut, die Umsetzung und vorallem der Schreibstil haben mir leider gar nicht gefallen)
Die App – Arno Strobel (Die Grundidee klang spannend, aber ich bin einfach nicht mehr gemacht für Psychothriller. Ich bleibe dann doch beim Cozy Crime, wenn es überhaupt in die Richtung gehen soll)
Stolen 2 – Verwoben in Verrat – Emily Bold (Ist wie Band 1 nicht wirklich gut, aber ich war doch noch an der Geschichte interessiert genug, um es relativ schnell durchzuhaben)
Legend Academy 2 – Mythenzorn – Nina McKay (Mochte die Idee und die Charaktere, aber die Handlung war mir mitunter ein bisschen viel hin- und her)
Red Riding Huntress – Regina Meissner & Sabine Schulter (Grundsätzlich spannende Geschichte, aber ich bin einfach nicht in das Buch reingekommen)
Abgebrochen:
8 Wochen Dunkelheit – Anthologie (Ich habe es versucht, aber ich mag einfach keine Zombiegeschichten und daher konnte mir auch diese Anthologie nicht zusagen)
Nicht gelesen:
Dr. Maxwells chaotischer Zeitkompass – Jodi Taylor (Meine längste SuB-Leiche und wird es wohl doch noch eine Weile bleiben. Ich hatte einfach überhaupt keine Lust auf das Buch bzw. hatte ich einfach immer viele andere Bücher, auf die ich viel mehr Lust hatte)
23 für 2023 – Filmedition
14 gesehen – 1 abgebrochen – 8 nicht gesehen
Es war nicht mein Filmjahr. Vielleicht war es auch einfach nicht meine Liste. Aber ich konnte mich gerade gegen Ende auch nicht mehr aufraffen einen der Filme zu sehen. Vielleicht wird es dieses Jahr besser, wer weiß das schon.
Gesehen:
1. Wie der Wind sich hebt (Eher schwächerer Film aus dem Hause Ghibli. Konnte mich nicht richtig überzeugen) 2. Erinnerungen an Marnie (Diesen Ghibli Film mochte ich hingegen sehr gern. Ruhig erzählt, aber spannende Geschichte) 3. Das Fenster zum Hof (Für ein Kammerspiel vergleichsweise spannend, konnte mich aber nicht final überzeugen.) 4. Der weiße Hai (Ein Klassiker von der Liste der Schande abgearbeitet, auch wenn er mich nicht so richtig überzeugen konnte) 5. Der talentierte Mr. Ripley (War am Anfang viel zu lang und hatte mich, als er spannend wurde, längst verloren) 6. Ein Herz und eine Krone (Schöne Geschichte, guter Film für einen heißen Tag im Sommer) 7. Vom Winde verweht (Scheiße war der lang und dabei so unfassbar langweilig und mit der wohl nervigsten Protagonistin der Filmgeschichte. Bloß nie wieder!) 8. Agatha und die Wahrheit des Verbrechens (Konnte den Agatha Christie Vibe nicht richtig einfangen, war aber doch ganz nett für zwischendurch) 9. Spencer (Kristen Stewart hat toll gespielt, keine Frage, aber ansonsten konnte ich mit dem Film sehr wenig anfangen) 10. Bubble (Noch ein Film, der völlig okay war, mich aber auch nicht nachhaltig begeistern konnte) 11. Die Braut, die sich nicht traut (Irgendwie hatte ich höhere Erwartungen an den Film, war etwas wirr erzählt, aber an sich schon eine solide RomCom) 12. See how they run (Eine Persiflage auf das whodunnit Genre, ganz nett gemacht, mochte einige Anspielungen, aber im Großen und Ganzen konnte es mich nicht überzeugen) 13. School of Good and Evil (Noch ein Reinfall. Die Handlung ist platt, stumpf, vorhersehbar, alle Charaktere sind super nervig und die Grundidee ist sehr schlecht umgesetzt) 23. Enola Holmes 2 (Kommt nicht mehr an den soliden ersten Teil heran, war zwischendrin etwas wirr, aber hat im Großen und Ganzen doch noch relativ gut funktioniert)
Abgebrochen:
1. Amsterdam (Ich bin nicht in den Film reingekommen. Habe es glaub ich ca. 45 Minuten versucht, dann war ich immer noch super gelangweilt und hatte einfach überhaupt keine Lust mehr den Film weiterzuschauen)
Nicht gesehen:
1. Der Junge im gestreiften Pyjama 2. Cloud Atlas 3. Blind Side 4. Matilda – das Musical 5. What’s love got to do with it 6. Ed Wood 7. The hate u give 8. Der seltsame Fall des Mr. Poe