Rückblick auf den Februar

Der kürzeste Monat des Jahres ist auch wieder vorbei, hatte aber doch auch einiges zu bieten. Und ich meine nicht diese unmenschlichen Temperaturen draußen…

Cinemathek

Die Geschichte der Liebe – Eine Liebe, die den Krieg und allen Widrigkeiten zum Trotz überlebte und ein Mädchen, dass genau diese Art der Liebe niemals finden möchte, da sie einen komplett zerstören kann. Ein Buch über die meistgeliebte Frau überlebt den Krieg und hat doch kein Happy-end zu bieten. All das bietet der Film die Geschichte der Liebe.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Die kleine Hexe – Die Buchverfilmung des Klassikers von Ottfried Preußler präsentiert uns Caroline Herfurth als kleine Hexe und schafft dabei einen so grundsympathischen und süßen Film, dass man aus dem Lächeln gar nicht mehr herauskommt.

Maze Runner – die Auserwählten in der Todeszone – Der Abschluss der Trilogie brachte genau das, was auch angekündigt wurde. Ein großes Finale mit ordentlich Wumms. Handlungstechnisch sollte man nicht allzu viel erwarten, trotzdem ein schöner Abschluss der Maze Runner Reihe.

Der seidene Faden – Daniel Day-Lewis letzter Film kann leider nur von seiner Seite aus wirklich überzeugen. Handlungstechnisch weiß der Film nicht, was er eigentlich genau aussagen will.

Die dunkelste Stunde – Gary Oldman bringt Winston Churchill wieder zum leben und erzählt die Geschichte jener Entscheidungen, die im Mai 1940 getroffen werden mussten und seinen Kampf gegen Friedensverhandlungen mit Hitler. Ein grandioses Biopic.

Shape of Water – Ein modernes Märchen über eine stumme Reinigungskraft und ein Wasserwesen, das in einem Forschungslabor während des zweiten Weltkriegs gefangen gehalten wird. Seit letzter Nacht offiziell „Bester Film“ des Jahres 2017, auch wenn der Film sich nicht so richtig was zutraut. Trotzdem bildgewaltig und wunderschön erzählt.

Die Verlegerin – Wieder brandaktuell, auch wenn es um die Pressefreiheit in den 1970er Jahren geht, in der die US-Regierung die Verbreitung der sogenannte Pentagon-Papers versucht zu untersagen. Und die Geschichte der Washington Post, die alles auf eine Karte setzt. Ein großartig erzählter Film von Steven Spielberg.

Alles Geld der Welt – Stell dir vor du bist eine der reichsten Personen der Welt. Dann wird dein Enkel entführt und du könntest das Lösegeld bezahlen. Was würdest du tun? Die wahre Geschichte von John Paul Getty und der Entführung seines Enkels. Leider nicht wirklich spannend umgesetzt und viel zu lang.

Black Panther – Marvel ist zurück und präsentiert uns wieder einen neuen Helden. Diesmal werden wir ins Königreich Wakanda geführt, in dem der Black Panther sich der Herausforderung seines Throns stellen muss. Ein neuer Geniestreich aus dem Marvel Cinematic Universe.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Der Sinn des Lebens – mit dem Humor von Monty Python kann ich mal mehr mal weniger mit Ansagen. Das ist das schöne an ihrem Film der Sinn des Lebens, der sich in verschiedene Kurzepisoden gliedert.

Scooby-Doo – Wenn der Freund einen „coolen“ Film sehen will und man zusammen mit der besten Freundin vor deren DVD-Regal steht, kommt halt Scooby-Doo raus. Seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und immer noch saucool der Film.

Groupies bleiben nicht zum Frühstück – Der Februar enthielt auch wieder den Valentinstag, so dass mein Freund wieder einen Frauenfilm über sich ergehen lassen musste. Und ich hatte endlich mal wieder die Gelegenheit einen meiner liebsten Filme zu sehen, auch wenn ich inzwischen aus dem Kreischeteeniealter heraus bin.

Die Feuerzangenbowle – Als Sky mich mit einer billigen Nachmache abspeisen wollte, wurde kurzerhand die DVD wieder hervorgeholt und ein sehr lustiger Abend mit Pfeiffer – mit drei f – und seinen Freunden verbracht.

Filme – leider in diesem Monat verpasst zu sehen

The Disaster Artist – Die Geschichte rund um die Entstehung des schlechtesten Films aller Zeiten „The Room“. James Franco schlüpft in die Rolle des exzentrischen Tommy Wiseau.

Wind River – Eine schroffe Wildnis und eine vergewaltige Frau. Frisch von der Akademie ist die FBI Agentin Jane Banner völlig überfordert und engagiert den US Wildlife Agent Cory Lambert, der jedoch bei dem Fall an den Tod seiner eigenen Tochter erinnert wird.

Serien – ein kurzer Überblick

Der Februar war seit längerer Zeit mal wieder ein guter Serienmonat, denn ich habe zum einen endlich Star Trek – Discovery beendet, da Netflix ja beschlossen hatte nur jede Woche eine neue Folge herauszubringen. Um mir die Wartezeit etwas zu vertreiben, habe ich die zweite Staffel von Lucifer angesehen, die mich wieder vollkommen begeistern konnte. Die Serie trifft genau meinen Humor. Abgestaubt und wieder einmal gesehen, habe ich die zweite Staffel vom A-Team. Die Serie macht auch nach all den Jahren immer noch wahnsinnig viel Spaß! Für den Humor zwischendurch habe ich nun endlich die 10. Staffel von The Big Bang Theorie sehen können, die zwar stellenweise noch lustig war, aber im Vergleich zum Anfang der Serie inzwischen sehr stark an Qualität abgebaut hat. Auch habe ich die zweite Staffel von Die Mockridges gesehen und konnte über diese verrückte Familie wieder herzlich lachen. Zum Abschluss des Monats lief dann noch die zweite Staffel von The Crown, die mich wie bereits die erste begeistern konnte.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 4
Seiten insgesamt: 1230
Seiten pro Tag: 44 Seiten im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 1
Taschenbücher: 3

Platz 4: Weit weg und ganz nah – Nachdem ich von Jojo Moyes bisher ein Buch mochte und eins nicht mochte, gab es noch einmal eine neue Chance. Leider konnte auch dieses Werk mich wieder nicht begeistern. Zu nervig waren die Charaktere, zu unglaubwürdig die Liebesgeschichte. Ich glaub ich wird mit Frau Moyes doch nicht warm.

Platz 3: Finding Cinderella – Mrs. Hoover auch auf nur 180 Seiten schaffen Sie es noch eine unglaubliche und mitreißende Geschichte zu entwickeln. Aber sie können Ihre Charaktere nicht einmal für 180 Seiten einfach nur glücklich sein lassen, oder?

Platz 2: Fettlogik überwinden – Jahrelang habe ich immer wieder mit meinem Gewicht gehadert und immer wieder versucht es zu reduzieren. Aber es ging nicht. Muss wohl an meinen Genen liegen, man muss sich halt auch mal was gönnen… Ja ich hatte eine ziemlich große Fettlogik. Doch Dr. Nadja Hermann räumt mit diesen Ausreden auf und bringt endlich die nötigen Ansätze, um wirklich abzunehmen.

Platz 1: Mary Poppins – der Kinderbuchklassiker hat nun endlich den Weg in mein Bücherregal gefunden, nachdem ich schon viele viele Jahre den Film mit Julie Andrews einfach nur liebe. Und auch das Buch konnte mich absolut faszinieren mit den märchenhaften Geschichten.

 

Vorfreude auf das Jahr 2018

Das Jahr 2017 ist vorbei, nur die letzten Überbleibsel der Silvesterfeier sind noch überall in der Wohnung verstreut – der Geschirrspüler wird wohl noch ein paar mal laufen, ehe alles beseitigt ist – und das bringt mich nun dazu, mich mit den kommenden medialen Highlights zu beschäftigen. 2018 bringt uns noch mehr Superheldenfilme! Ich denke ich bin eine der wenigen, die sich tatsächlich noch darüber freut, wobei New Mutants tatsächlich mal ein bisschen neuer aussieht. Serientechnisch möchte ich gerne aufholen, aber trotzdem meinen Buchkonsum nicht vernachlässigen. Folgende Filme/Serien/Bücher habe ich mir für 2018 als guten Vorsatz vorgenommen – meine Vorsätze von 2017 hab ich zu 82% umgesetzt, also 19 von 23 Vorsätzen:

Die kommenden Filmhighlights

The greatest Showman
Die dunkelste Stunde
The Disaster Artist
Black Panther
Wind River
New Mutants
Avengers – Infinity War I
Solo – A Star Wars Story

Die kommenden Serienhighlights

The Crown – Staffel 2
Luzifer – Staffel 2
Star Trek – Discovery
Marvels The Punisher
Supernatural – Staffel 7

Die kommenden Buchhighlights

Dreams of Gods and Monsters
Nur noch ein einziges Mal
Weit weg und doch ganz nah
Game of Thrones – Hört mich brüllen
Origin

Ich habe diesmal bewusst nur 18 Vorsätze gefasst – und ja es passt zufällig ganz gut zum Jahr 2018 – weil ich genug Platz lassen möchte für spontane Einfälle und Neuentdeckungen. Außerdem habe ich ein paar Ideen für neue Formate und größere Beitragsreihen. Ich möchte hier noch nicht zu viel versprechen, denn ich weiß noch nicht, ob ich die Zeit dafür finden werde. Bis März ist bei mir auf Arbeit nämlich noch Hochsaison und ob ich dann nach einem stressigen Tag wirklich Lust habe noch viel zu bloggen, kann ich auch noch nicht versprechen. Ich bemühe mich aber!

Was sind eure „guten Vorsätze“? Auf welche Neuerscheinung freut ihr euch? Was wollt ihr 2018 endlich nachholen?

Weihnachtsspezial – Buch & Film für die Feiertage

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hattet alle ein paar schöne Festtage und habt die Ruhe genossen. Auch ich habe die Füße kurzzeitig hochgelegt. Ich habe hin und her überlegt, ob ich dieses Jahr wieder einen gesonderten Beitrag zum Fest schreibe, habe mich jetzt aber doch dafür entschieden. Demnach gibt es – wie der Titel vermuten lässt – eine kurze Buch- und eine kurze Filmempfehlung. Bei mir beginnt morgen schon wieder der Arbeitsalltag, ich versuche euch trotzdem auch noch mit den „normalen“ beiträgen zu versorgen und natürlich geht mein Jahresrückblick in die finale Runde!

Ein Film für die Festtage: Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers

Vielleicht sollte ich gleich vorweg sagen, dass der Film „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“ objektiv betrachtet eigentlich nicht wirklich gut ist. Als Komödie angekündigt, fehlt ihm einfach der Humor, er ist eigentlich nicht wirklich witzig. Er ist auch nicht so richtig spannend, da das Ende auch vorhersehbar ist. Richtige Weihnachtsfreude strömt auch nicht von ihm aus. Warum er mir trotzdem gefallen hat? Weil er ehrlich ist! Weihnachten kann gar nicht immer nur Friede, Freude Eierkuchen sein. Und genau damit befasst sich der Film. Die Familie Cooper wird hier von mehreren Familienmitgliedern beleuchtet. Die Eltern Charlotte (Diane Keaton) und Sam (John Goodman) haben gemerkt, dass sie sich seitdem die Kinder aus dem Haus sind, nichts mehr zu sagen haben, wollen aber ihre anstehende Scheidung nicht zu Weihnachten verkünden. Charlottes Schwester Emma (Marisa Tomei) glaubt ihr Leben kang im Schatten der Schwester gestanden zu haben und ist inzwischen so verbittert, dass sie lieber ein Geschenk klaut als es zu kaufen. Dabei wirds sie aber erwischt. Sohn Hank (Ed Helms) ist gekündigt worden, aber da er mitten in der Scheidung steckt, möchte er nicht als Verlierer dastehen und versucht trotzdem tolle Geschenke zu kaufen und seine Arbeitslosigkeit zu verschweigen. Tochter Eleanor (Olivia Wilde) will nicht schon wieder ohne Begleitung auftauchen und ihrer Mutter gestehen, dass sie noch immer keinen Mann gefunden hat. Am Flughafen lernt sie Joe (Jake Lacy) kennen und nimmt ihn kurzerhand mit. Und Opa Bucky (Alan Arkin) isst wie jeden Tag in seinem Lieblingsrestaurant, um dort die Kellnerin Ruby (Amanda Seyfried) zu treffen, die ihm jedoch durch die Blume sagt, dass sie keinen Sinn mehr in ihrem Leben sieht. All diese Einzelschicksale treffen in der Familie Cooper natürlich überhäuft auf, aber alle sind aus dem Leben gegriffen und spiegeln die Seiten wieder, die an Weihnachten immer totgeschwiegen werden. Wer also mal Lust hat, keinen zuckersüßen, sondern eher einen bitteren Film zu sehen, der ist mit Alle Jahre wieder genau richtig.

Ein Buch für die Festtage: Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens

Die Geschichte selbst ist sehr bekannt und in allen möglichen Varianten bereits verfilmt worden. Doch dieses Jahr habe ich mir endlich die Zeit genommen auch einmal das Buch dazu zu lesen. Und ich muss sagen, dass Buch geht noch einmal wesentlich tiefer und regt noch wesentlich mehr zum nachdenken an, als es die Verfilmungen vermögen. Wer also zu Weihnachten doch einmal genug von der medialen Bestrahlung durch Film und Fernsehen hat und gerne einmal zu einem Buch greifen möchte, dem sei hiermit ein Stück der klassischen Literatur empfohlen.

Was könnt ihr für die Festtage empfehlen? Lieblingsfilme? Bücher, die jedes Jahr zu dieser Zeit gelesen werden?

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R – Part 2

Hallo ihr Lieben,
für den zweiten Teil von Zackmovies September-Aufgabe habe ich mir vorgenommen drei neue Filme zu sehen. Dabei suchte ich zufällig in den Listen der von mir abonierten Streaming-Dienste.

„T“ wie Trumbo

Der Inhalt

Dalton Trumbo ist ein begabter und erfolgreicher Drehbuchautor im Hollywood ist der 1940er Jahre und Kommunist. Doch nach dem Ende des zweiten Weltkrieges werden vermehrt Kommunisten in den USA auf eine schwarze Liste gesetzt. Dadurch ist es ihnen fast unmöglich zu arbeiten. Auch Trumbo wird zunächst verurteilt und wird hinterher in Hollywood geächtet.

Meine Empfindungen zum Film

Trumbo beginnt mit einer sehr langsamen Erzählung der vielen Beschuldigungen in Hollywood nach dem zweiten Weltkrieg. Der Weg von diesen bis zur Inhaftierung Trumbos sind leider sehr langatmig erzählt und konnte mich kaum fesseln. Ers die zweite Hälfte des Film, die mit der Freilassung Trumbos aus dem Gefängnis beginnt und erzählt, wie Trumbo trotzdem immer neue Drehbücher verfasst. Hier wird der Film packend und konnte mich gänzlich in den Bann ziehen. Positiv fand ich auch, dass alle Charaktere weder als gut noch als schlecht dargestellt wurden. Auch wurde sowohl Kommunismus als auch Kapitalismus kritisiert, aber auch nicht größer thematisiert.
Insgesamt hat mir der Film nach der ersten Stunde gut gefallen und eine interessante Geschichte erzählt.

„E“ wie E-Mail für dich

Der Inhalt

 Joe Fox eröffnet eine neue Discounter-Buchhandlung. Kathleen Kelly hat gleich um die Ecke einen kleinen Buchladen mit viel Charme. Anonym im Internet schreiben sie sich E-Mails und flirten miteinander. Im analogen Leben beginnen sie einen Krieg um die Existenz von Kellys Laden.

Meine Empfindungen zum Film

Ich bin ein großer Tom Hanks Fan und dieser Film fehlte mir noch aus seiner Liste. Und wie auch in seine anderen Filme bringt er einen unglaublichen Charme in seine Rolle, Die Handung selbst war sehr einfach gestrickt. Für mich war der Film zu sehr in zwei Teile geteilt. Zunächst geht es hauptsächlich um die Konkurrenz und danach geht es nur noch um die Liebesgeschichte. Das hat mich ziemlich gestört, obwohl mich die Geschichte als ganzes sehr begeistern konnte.

„M“ wie Mansfield Park

Der Inhalt

Fanny Price kommt aus einer armen und kinderreichen Familie. Daher wird sie zu wohlhabeneren Verwandten geschickt, die sie aber nie als eine der ihren behandeln. Lediglich ihr Cousin Edmund behandelt sie ebenbürtig. So wachsen sie zusammen auf. Irgendwann beginnt das Liebeschaos auf Mansfield Park.

Meine Empfindungen zum Film

Nach Stolz und Vorurteil erst meine zweite Verfilmung eines Stolz und Vorurteil Romans. Die Vorlage habe ich (noch) nicht gelesen, aber mir scheint, dass der Film viel Potential verschenkt. So geht er immer wieder im Nebensatz auf die Sklaverei in Antigua ein und einiger Gräueltaten, die dort verrichtet wurden, führt diese aber nie genauer aus. Dennoch hat Mansfield Park einen vergleichbaren Charme mit Stolz und Vorurteil – auch wenn dieser Film mir doch deutlich besser gefallen hat.

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R – Part 1

Hallo ihr Lieben,
bei Zacksmovie wurde dazu aufgerufen im September 9 Filme zu sehen, die mit ihren Anfangsbuchstaben das Wort September bilden. Hierbei wird es uns völlig frei gelassen, ob wir unsere 9 Lieblingsfilme nehmen oder 9 völlig neue Filme ansehen. Angespornt werden wir jedoch nicht einfach nur Kritiken zu schreiben, sondern auch zu schreiben, was wir mit dem Film verbinden. Da ich es nicht schaffen werde 9 einzelne Beiträge zu schreiben, spalte ich den September in drei Teile. In Teil 1 behandele ich die esten drei Buchstaben. Hier habe ich mich für drei Filme entschieden, die ich sehr gerne mag.

„S“ wie „Sofies Welt

Meine Geschichte mit dem Film

Die Geschiche in der Geschichte in der Geschichte. Das erste Mal bin ich über diesen Film an der Schule im Kunstunterricht gestoplert. Unser Kunstlehrer bestand damals darauf, dass wir ihn sehen – auch wenn er keine Relevanz zu den behandelten Themen hatte – und weil es ein Schulfilm war, fand ich ihn natürlich doof – wie halt alle Filme, die man in der Schule sehen musste. Erst später als ich an der Uni war, lief mir der Film wieder über den Weg. Durch die Erzählung der Geschichte in drei Erzählebenen und dem letztendlichen Ausbrechen der Charaktere der zweiten in die erste Ebene war das Buch zum Film ein wichtiges Beispiel in meiner Vorlesung über die Erzähltheorie. Das Buch hat zwar inzwischen auch einen Weg in mein Bücherregal gefunden – und liegt offiziell auf meinem SuB – aber der Film konnte mich danach noch gut begeistern.

Der Inhalt

Sofie lebt mit ihrer Mutter in einer kleinen Stadt in Norwegen. Eines Tages bekommt sie Briefe von einem Unbekannten. In diesen stehen philosophische Fragen, wie „Wer bist du“ und „Woher kommt die Welt“. Kurz darauf begegnet sie Alberto Knox, der ihr die Briefe schrieb und sie nun immer wieder in die Vergangenheit entführt und ihr dabei einen kleinen Einblick in die Geschichte der Philosophie gibt. Dabei findet sie heraus, dass ihr Welt nicht real ist, sondern sie nur ein Charakter in einem Buch ist, das ein stationierter UN-Soldat an seine Tochter schreibt.

„E“ wie Eat Pray Love

Meine Geschichte mit dem Film

Eat Pray Love wird wohl auf immer mein Liebeskummerfilm bleiben, auch wenn ich den Film auch so gerne sehe. Aber ich habe ihn das erste Mal gesehen, als ich ganz dollen Liebeskummer hatte. Wie schön, dass die Protagonistin diesen auch hatte und dann überwinden konnte. So hat mir der Film in dieser Zeit immer ein gutes Gefühl gegeben. Auch in der nächsten Liebeskummerphase habe ich den Film immer und immer wieder gesehen. Auch das Buch habe ich in der Zeit verschlungen, doch das hat mich stellenweise nur noch trübsinnger gestimmt und ich habe mich lieber wieder dem Film zugewandt, der doch größtenteil hoffnungsvoll gestimmt war.

Der Inhalt

Elizabeth Gilbert hat eigentlich ein erfülltes Leben. Gut bezahler Job und verheiratet. Doch sie fühlt sich zunehmend in ihrer Ehe unglücklich. Nach der Scheidung verliebt sie sich ganz neu, wird aber auch dort nicht glücklich. Also beschließt sie sich erst einmal selbst zu finden. So reist sie zunächst nach Italien, um den Genuss zu lernen, dann nach Indien, um dort intensiv zu beten, und schließlich nach Bali.

„P“ wie Plötzlich Prinzessin 1&2

Meine Geschichte mit dem Film

Die Reihe gehört mit zu meinen ältesten DVDs – meine Disneyfilme hatte ich früher noch alle auf Videokassette – und vor allem zu den ersten, die ich mir auch selbst von meinem Taschengeld gekauft habe. Auch ist Protagonistin Mia Thermopolis zu Anfang des ersten Film jemand „Unsichtbares“ und wird nach der Eröffnung, dass sie Prinzessin ist, praktisch dazu gezwungen nicht mehr „Unsichtbar“ zu sein und dabei versucht sie trotzdem noch irgendwo sie selbst zu bleiben. Damit war sie für mich zu der Zeit auch ein bisschen ein Vorbild.

Der Inhalt

Im ersten Teil lernen wir Mia Thermopolis kennen. Sie lebt mit ihrer Mutter in San Francisco. An der Schule wird sie von den meisten ihrer Mitschüler nicht wahrgenommen. Doch eines Tages taucht ihre Großmutter auf und eröffnet ihr, dass sie Prinzessin eines kleinen Landes namens Genovien ist. Doch eine Prinzessin zu sein, reicht nicht aus. Mia muss auch lernen sich wie eine Prinzessin zu verhalten.
Im zweiten Teil hat Mia inzwischen Schule und Uni beendet und reist nun endlich nach Genovien. Doch auf einmal wird ihr der Titel streitig gemacht, wenn sie nicht innerhalb von 30 Tagen heiratet.

Media Monday #315

Hallo ihr Lieben,
ich bin zurück von der Insel und kann mich endlich wieder meinem Blog widmen. Das Hotel W-Lan hatte doch tatsächlich fast jede Seite des Internets gesperrt, u.a. WordPress, weswegen ich den ganzen Urlaub über keine Beiträge lesen und kommentieren , keine Beiträge verfassen und auf keine Kommentare antworten konnte. Ich hole das schnellstmöglich nach! Aber erst einmal hier der aktuelle Media Monday.

1. Underworld ist bis heute einer meiner Lieblingsfilme überhaupt, auch wenn der vierte und der fünfte Teil eine Schande für die Filmreihe sind.

2. Sommerzeit bedeutet für mich ja immer auch viele Mückenstiche. Derzeit habe ich sogar einen unter dem Fuß, der mich dezent in den Wahnsinn treibt.

3. Regelrecht stolz bin ich auf den ersten Rächer (Avengers) Comic in meiner Comic-Sammlung, schließlich fing damit die Geschichte der Avengers an.

4. Victoria Pratt hat mit Mutant X eine vielversprechende Karriere gestartet, aber dann den Aufstieg nicht geschafft. (Mir viel gerade spontan kein besseres Beispiel ein)

5. Entgegen der vorherrschenden Meinung bin ich ein großer Freund von King Arthur – Legend of the Sword, immerhin trifft hier ein toller Soundtrack auf sagenhafte Bilder und die Handlung ist nun auch nicht die allerschlechteste.

6. Das Schicksal ist ein mieser Verräter landet immer dann im Player, wenn ich dringend wieder weinen möchte.

7. Zuletzt habe ich Urlaub auf Rügen gemacht und das war sehr entspannend, weil wir auf Grund von nicht besonders tollem Wetter nur wenig unternehmen konnten.

Ich wünsche euch eine tolle Woche!
Eure Shalima

Aus dem Tagebuch einer Kranken #1

Hallo ihr Lieben,
gerne würde ich euch hier Kritiken aus dem aktuellen Kinogeschehen präsentieren, aber leider hatte mich eine garstige Erkältung ans Bett gefesselt. Damit ihr aber nicht komplett auf Kritiken von mir verzichten müsst, will ich euch nun in Kurzform meine Krankenbett Unterhaltung präsentieren. Also was DVD-Regal, Netflix und Co. zu bieten hatten.

Die Filme:

Das brandneue Testament:

Eine relative Neuerwerbung in meinem DVD-Regal, nachdem ich den Film damals im Kino verpasst hatte. Gott existiert. Er lebt in Brüssel und ist ein tyrannisches Arschloch, der Spaß daran hat, die Menschheit ins Unglück zu stürzen. Bis eines Tages seine Tochter die Todesdaten an die Menschheit schickt, seinen Computer lahm legt und auf die Erde kommt, um sich sechs neue Apostel zu suchen.
So wirklich die Komödie, die ich erwartet hatte, habe ich leider nicht bekommen (verflucht seist du unrealistischer Trailer). Aber glücklicherweise gab es trotz der Suche nach Aposteln wenig Geschwafel über Glauben und Religion. Stattdessen werden eher sehr seltsame Menschen vorgestellt, die den Film aber einen gewissen Charme geben.

Der kleine Prinz:

Die Verfilmung des Bestsellers. Jedoch wird hier eine neue Geschichte gesponnen, um dann immer episodenartig aus dem Buch zu erzählen. Eine Kurzkritik habe ich bereits hier geschrieben.

Die Hexe und der Zauberer:

Einer meiner liebsten Disneyklassiker hat endlich seinen Weg in mein DVD-Regal gefunden (und das ganz ohne Hokedipokedi 😉 ). Die Disney Variante der Artussage, zumindest wie Arthur als Knappe auf Merlin trifft und schließlich das Schwert im Stein findet. Das ganze ein bisschen ausgeschmückt mit neuen Charakteren und wichtigen Lektionen (Hin und her, leicht und schwer, ja so ist der Lauf der Welt *sing*) macht einen absolut herrlichen, charmanten und lustigen Film, den ich mir seit meiner Kindheit immer wieder ansehen kann.

DUFF – Hast du keine bist du eine

Ein Film über das Schubladendenken an Highschools. Kein absolut neues Material, aber doch brachte er etwas neuen Wind ins Genre. Auch hier schrieb ich bereits eine etwas ausführlichere Kritik.

The Expendables

Vorsichtig wagte ich mich auch an einen der Filme, die mein Freund mit in die Beziehung brachte. So kam es, dass ich mir den Film ansah, von dem ich nur wusste, dass die ganzen „alten“ Actionhelden zusammengetrommelt wurden. Da ich aber von den „guten alten Actionfilmen mit den guten alten Actionshelden“ á la Rambo und co. aber nichts gesehen habe, konnte ich auch mit den Gesichtern nur wenig anfangen. Vielleicht fehlte mir dadurch der Nostalgiefaktor, denn ich bekam einen sehr durchschnittlichen Actionfilm geliefert. Schön gefilmte Actionszenen, aber wenig Handlung und irgendwo doch zu viele Charaktere, um komplett durchblicken zu können.

xXx – The next Level

Nachdem ich neulich den dritten Teil im Kino sah,beschloss ich, dass es Zeit wurde endlich auch einmal den zweiten Teil der Triple-X Reihe mit Ice Cube statt Vin Diesel in der Hauptrolle anzusehen. Hier merkt man deutlich, dass Diesel doch irgendwo den Charme der Reihe ausmachte und er mit Cube nicht so Recht funktionieren will. Das liegt allerdings weniger am Schauspiel, als vielmehr an der etwas plumpen Handlung, der Witz und Originalität fehlt. Selbst Schauspielnamen wie Samuel L. Jackson, Scott Speedman und Willem Dafoe konnten hier nichts retten. Dafür waren die Actionsequenzen auch wieder gut choreographiert und gefilmt.

Wild Things

Auf Empfehlung landete dieser Film übergangsweise in meinem DVD-Regal und wartete nun darauf gesehen zu werden. Zwei Schülerinnen werfen aus heiterem Himmel einem allseits beliebten Lehrer Vergewaltigung vor. Die Polizei ermittelt und die Meinung scheint schnell überall festzustehen. Doch was ist wirklich passiert? Über den Film kann man nicht viel sagen, ohne nicht gleich zu spoilern. Zunächst scheint der Film sehr einfach gestrickt zu sein und auch beim Zuschauer steht schnell eine Meinung fest. Doch dann dreht sich der Film um 180° und alles, was man vorher zu wissen glaubte, wird auf den Kopf gestellt. Dadurch wird der Film aber weder wirklich spannend, noch wirklich Originell.

Die Serien:

Lucifer
Staffel 1

Lange Zeit war ich großer Fan von Crimeserien. Sei es Lie to me, Bones, CSI New York, ich habe sie verschlungen. Doch irgendwann fehlte mir das gewisse Etwas und ich habe mich aus dem Genre Crime verabschiedet. Doch nun lächelte mich eine neue Serie an. Ihr Name Luzifer. Benannt nach ihrem Protagonisten dem Fürst der Hölle höchstpersönlich. Doch dieser hat die Nase von der ewigen Folterei voll und hängt seine Aufgabe an den Nagel gehängt. Während er sich eine Bar aufgebaut hat, lernt er durch Zufall Detective Chloe Decker kennen. Sie scheint die einzige zu sein, die nicht auf seine teuflischen Beeinflussungen reagiert. Um diesem Phänomen genauer nachzugehen, hängt sich Lucifer immer wieder an ihre Fersen und geht ihr damit gewaltig auf die Nerven.
Lucifer bewegt sich irgendwo zwischen Humor und Crime und bietet damit endlich neuen Stoff im Crimebereich. Die Charaktere sind alle interessant und vielschichtig gezeichnet. Gerade Chloe Decker ist eine schöne Bereicherung im Feld der starken Serienfrauen. Denn sie packt ihren stressigen Beruf, ist alleinerziehende Mutter und kriegt irgendwie noch ihre komplizierte Familie unter einen Hut. Aber sie ist trotzdem nicht allmächtig oder perfekt. Sie hat ihre Ecken und Kanten, ihre Stärken und auch einige Schwächen, macht Fehler wie jeder andere, hadert mit den Erziehungsmethoden und hält trotzdem immer die Ohren steif.
Der größte Pluspunkt ist jedoch Lucifers großes Ego und seine oftmals schwarzhumorigen Sprüche. Ich wurde in der ersten Staffel definitiv gut unterhalten und warte nun begierig auf mehr.

Castle
Staffel 1&2

Die Serie wurde mir bereits vor Jahren empfohlen, aber Amazon hat sie erst jetzt in ihr Primeangebot aufgenommen. Zudem war ich nach Lucifer ganz begierig auf noch mehr Crime und das ganze bitte mit schön viel Humor gesalzen. Und genau das bekam ich geboten, so dass ich diese Serie noch schneller verschlang als Lucifer. Denn Rick Castle ist eigentlich erfolgreicher Autor mehrer Krimibestseller. Doch nach vielen Erfolgen gingen ihm letztendlich die Ideen aus und er brauchte neue Inspiration. Als er auf Detective Kate Beckett trifft, inspiriert diese ihn eher unfreiwillig für eine neue Romanfigur namens “Nikki Heat”. Durch seine Beziehungen zum Bürgermeister schafft Castle es, Beckett dauerhaft bei den Ermittlungen folgen zu dürfen. Dadurch entsteht ein etwas ungleiches Gespann, was umso mehr Witz mit sich bringt. Genauso wie bei Lucifer sind es hauptsächlich der Witz und die guten Dialoge, die den Reiz der Serie ausmachen und den Unterschied zur durchschnittlichen Crimeserie, auch wenn sich hier kaum schwarzer Humor wiederfindet. Definitiv eine Serie, die ich noch lange weiter suchten werde.

Black Mirror
Staffel 1

Viel zu lange lag diese Serie auf meiner Netflix Watchlist und wartete darauf, dass ich sie mir endlich ansah. Krankheiten haben eben doch etwas Gutes, nämlich dass man genau das aufarbeiten kann. So wagte ich mich letztendlich an diese Serie von der ich bisher nur wusste, dass es im Allgemeinen um Dystopien geht. Genauer kann man die Serie auch nicht wirklich beschreiben, da jede Folge mit ca. 60 Minuten ein eigener kleiner Minifilm ist. Neue Handlung, neues Setting, neue Darsteller. Die einzige Verbindung ist, dass man schnell merkt, dass irgendetwas faul ist und es sich daher immer um Dystopien handelt. Dabei sind die Erfindungen oder der Handlungsrahmen zwar immer stark überspitzt, aber trotzdem irgendwo doch denkbar und hat immer genug realitätsbezug um beängstigend zu sein. Black Mirror muss man mögen, um es zu sehen. Wer mit dieser Art der Geschichtenerzählung nichts anfangen kann, oder immer etwas braucht, um mit den Charakteren warm zu werden, dem ist diese Serie nicht zu empfehlen. Andererseits wenn einem eine Folge nicht gefällt, gibt es vielleicht eine andere Folge, die einem besser gefällt. Mir hat die Serie gefallen und die nächsten Staffeln warten nun wieder um gesehen zu werden.

Die Bücher:

Bei dir ist mein Herz

Entdeckt bei der lieben Mel und schon seit ein paar Monaten auf meinem E-Reader, wobei ich immer wieder ein bisschen weitergelesen habe, aber nie genug Zeit fand. Doch die Wartezeit beim Arzt habe ich genutzt, um nun doch endlich das große Finale zu lesen. Grundsätzlich gibt es drei Handlungsstränge. Einer spielt in den 1930er und 1940er Jahren und befasst sich mit Clara Chester, die durch finanzielle Schwierigkeiten nach dem Tod ihres Vaters das Gut ihrer Familie verliert und mit ihrer Schwester nach London zu ihrer gut situierten Tante ziehen muss. Der zweite Handlungsstrang befasst sich mit Leo Anfang der 2000er, der aus beruflichen Gründen von Deutschland nach New York ziehen musste und nun seine Freundin in Deutschland schmerzlich vermisst. Der dritte Handlungsstrang befasst sich mit den Freundinnen Martha und Cecilia. Martha hat ein kleines Haus an der englischen Küste geerbt und überredet ihre Freundin Cecilia, die nach dem Tod ihres Freundes vor über einem Jahr immer noch trauert, sie zu begleiten, um sie endlich einmal aus ihren vier Wänden zu kriegen. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und man erfährt, warum genau diese drei Geschichten erzählt werden. June Adams schreibt ihre Geschichte bittersüß mit Höhen und Tiefen, aber leider auch immer wieder mit erheblichen Längen. Stellenweise scheint es als würden alle Charaktere auf der Stelle treten und die Beschreibungen von vergangenen Ereignissen nehmen immer wieder überhand. Aber abgesehen von diesem kleinen Makel liest sich das Buch sehr flüssig und berührt das Herz. Gerade am Anfang des Buches kommen die Wechsel zwischen den Charakteren etwas abrupt, dies bessert sich aber im Laufe des Buches. Für alle, die lachen, weinen und das gleichzeitig wollen.

Black Rabbit Hall

Um dieses Buch bin ich immer wieder herumgeschlichen, konnte mich aber nicht durchringen es wirklich zu kaufen. Umso gelegener kam es mir, als mich der Verlag anschrieb und es mir als kostenloses Testexemplar anbot (Vielen Dank dafür und an Jellybooks als Kooperationspartner!). Black Rabbit Hall heißt eigentlich Pembroke Hall, aber keiner der Familie Alton nennt es so. Hier verbringen sie ihre Sommer und entkommen so der staubigen Luft Londons. Bis zu jenem schicksalshaften Sommer. Viele Jahre später sucht das junge Paar John und Lorna eine gute Location für ihre Hochzeit an der Küste Cornwalls und treffen auch auf Black Rabbit Hall. Von der ersten Sekunde an fühlt sich Lorna merkwürdig verbunden mit diesem Haus. Ein großes Familiengeheimnis und das junge Hochzeitspaar. Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich hier gleichmäßig ab, aber natürlich immer genau dann, wenn man unbedingt in der anderen Zeit wissen will, wie es weitergeht. Auch eine Methode die Leser am Weglegen zu hindern. Aber genau das musste ich mehrfach tun, denn die endlosen Beschreibungen von Umfeld oder irgendwelchen Kleinigkeiten ging mir schnell auf die Nerven. Das Buch wurde künstlich verlängert und das obwohl der Ausgang der Handlung schon im ersten Drittel eindeutig wurde. Es gab wenig originelle Ideen, stattdessen wurde sich stark an Stereotype gehalten. Da es aber wirklich starke Vertreter in diesem Genre gibt (ich empfehle gerne immer wieder die Bücher von Kate Morton), fällt Black Rabbit Hall leider eher negativ auf. Zumal es auch keinen Charakter gibt, der wirklich sympathisch rüberkommt und mit dem man mitfiebern wollte. Eigentlich wollte ich am liebsten alle ständig eine gepfefferte Ohrfeige geben, damit sie alle mal wieder zu Vernunft kommen. Selbst für Genrefans ist dieses Buch leider keine Empfehlung.

Blogparade: Die besten Remakes

Hallo ihr Lieben,
und noch frohe Ostern auch von meiner Seite! Pünktlich zum ersten Trailer vom Remake Ben Hurs hat der liebe Ma-Go zu einer neuen Blogparade aufgerufen. Diesmal geht es um Remakes (Neuverfilmungen) – nicht zu verwechseln mit Reboots (Neustarts). Hier soll nun eine Liste von 10 Filmen entstehen, die ich für die 10 gelungensten Remakes halte. Ein Glück wurde die Bedingung herausgenommen, dass ich die Originale kennen muss, ansonsten wäre die Liste komplett leer. Bei meinen Nachforschungen für meine Liste bin ich auch auf einige Filme gestoßen, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie ein Remake sind. Aber genug des Vorgeschwafels, hier nun meine Top 10:

Platz 10: Die Welle (2008) – Deutschland
Original: Die Welle (1981) – USA

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Quelle

Die Thematik ist (leider) immer noch brandaktuell. Eine Klasse hat keine Lust schon wieder den Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht durchzunehmen. Also überlegt sich der Lehrer ein unterbewusstes Experiment. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Klasse zu stärken, gründet er „Die Welle“. Alle Schüler sollen von nun an ein weißes Hemd tragen, sie erfinden ein Logo und eine eigene Begrüßung. Doch schon bald gerät das Experiment außer Kontrolle.

Platz 9: Das Haus am See (2006) – USA
Original: Das Haus am Meer – Il Mare (2000) – Südkorea

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Quelle

Wer hätte geahnt, dass diese Liebesgeschichte zwischen den Zeiten ein Remake ist? Sandra Bullock und Keanu Reeves wohnen in dem gleichen Haus am See, nur zu unterschiedlichen Zeiten. Doch ihre Briefe werden durch die Zeit transportiert.

Platz 8: Hairspray (2007) – USA
Original: Hairspray (1988) – USA

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Quelle

Good morning Baltimore! Ein Musical über die Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung im amerikanischen Fernsehen in den 1960er Jahren und ein Mädchen, dass das nicht akzeptieren will.

Platz 7: The hills have eyes (2006) – USA
Original: Hügel der blutigen Augen (1977) – USA

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Quelle

Bei Horrorfilmen scheint es noch selbstverständlicher zu sein Filme immer und immer wieder neu aufzulegen. Exemplarisch dafür hat es The Hills have eyes in meine Liste geschafft. Eine Familie reist mit ihrem Wohnwagen durch eine Wüste der USA. In dieser wurden früher Atomtests durchgeführt, weswegen die früheren Bewohner inzwischen vollkommen verkrüppelt und entstellt sind. Und die Bewohner wollen Rache – die Familie muss herhalten.

Platz 6: Fright Night (2011) – USA
Original: Die rabenschwarze Nacht (1985) – USA

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Quelle

Ich glaube mein Nachbar ist ein Vampir. Ein oft gesagter Satz, aber diesmal ist es auch noch wahr. Wir begleiten den jungen Charley, der versucht seine Nachbarschaft zu retten und gleichzeitig zu überleben. Dabei geht nicht alles glatt.

Platz 5: Ocean’s Eleven (2001) – USA
Original: Frankie und sein Spießgesellen (1960) – USA

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Ocean’s Eleven hat das Gangster-Genre neu belebt. Nein, Moment mal… auch ein Remake? Danny Ocean hat den Plan das Bellagio Casino in Las Vegas auszurauben. Aber dafür braucht er ein Team und findet dies auch schnell.

Platz 4: Annie (2015) – USA
Original: Annie (1982) – USA

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Auch das Musical-Genre lässt sich gerne auf Neuverfilmungen ein. So auch Annie das Musical über das kleine Waisenmädchen, dass von dem Bürgermeisterkandidaten für dessen Wahlkampagne aufgenommen wird, doch durch ihre eigene quirlige Art überzeugt.

Platz 3: Charlie und die Schokoladenfabrik (2005) – USA
Original: Charlie und die Schokoladenfabrik (1971) – USA

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Johnny Depp in einer seiner Paraderollen! Wir begleiten den kleinen Jungen Charlie, der in ärmlichsten Verhältnissen lebt und durch Zufall eine von fünf goldenen Eintrittskarten in Willy Wonkas Schokoladenfabrik findet.

Platz 2: Der kleine Horrorladen (1986) – USA
Original: Kleiner Laden voller Schrecken (1960) – USA

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Wie erwähnt ist das Musical-Genre berüchtigt für Neuverfilmungen… immerhin ist das jetzt schon das dritte Musical in dieser Liste. Ein Blumenladen in einem hässlichen Stadtteil kriegt keinen Umsatz zusammen. Bis eine seltsame Pflanze das Geschät belebt, aber zu einem blutigen Preis.

Platz 1: Die Feuerzangenbowle (1944) – Deutschland
Original: So ein Flegel (1934) – Deutschland

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Heinz Rühmann in einem unvergesslichen Film. Und doch ist es nicht das Original, sondern ein Remake. Das hat mich besonders überrascht, aber umso mehr freue ich mich diesen Film in dieser Liste nennen zu können!

Das waren sie meine Top 10 der besten Remakes. Was sind eure? Macht doch gerne mit bei dieser Blogparade!

Verpasst aber nicht vergessen – Teil 5 – Oscarspezial

Hallo ihr Lieben,
die Verleihung der legendären Academyawards findet in Kürze statt und ich habe noch schnell drei Filme nachgeholt, die nominiert wurden und möchte euch vorab noch schnell meine Meinung dazu nennen.

The Danish Girl

Am 07.01.2015 erschien ein Film, der sich mit der ersten Geschlechtsumwandlung befasst in den deutschen Kinos.
Das Künstlerpärchen Einar und Gerda Wegener leben ein glückliches Leben in Kopenhagen. Doch Einar fühlt sich nicht ganz wohl in seinem Körper, kann es aber nicht definieren, woher dieses Gefühl kommt. Bis Gerdas Model ausfällt und Einar ihre Strümpfe und ihr Kleid anzieht. Dadurch entwickelt er seine zweite Persönlichkeit Lili. Was als Spiel des Ehepaares beginnt, wird für Einar zu einer wahren Persönlichkeitsfrage. The Danish Girl ist ein Film, der den inneren Zwiespalt einer Person, das Unwohlfühlen im eigenen Körper so authentisch darstellt ohne darüber viele Worte verlieren zu müssen. Einar hat wenig Chancen mit jemanden darüber zu reden. Ärzte sehen in ihm eine gestörte Persönlichkeit, seine Frau Gerda weiß nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Einerseits will sie ihren Mann glücklich sehen und ihn daher bei seiner Findung unterstützen, andererseits brauch sie auch ihren Mann als Stütze im Leben. Eddie Redmayne und Alicia Vikander harmonieren perfekt vor der Kamera und haben für ihre Leistung zu Recht Oscar-Nominierungen bekommen. Der Film hält einen hohen Spannungsgrad, auch wenn von Anfang an der Ausgang relativ klar ist. Trotzdem überrascht das Ende und rührt einen noch eine längere Zeit. Lediglich bei den Kostümen verfehlt der Film knapp das Ziel. Die Geschichte von Lili spielt in den 1920er Jahren, die Kostüme spiegeln aber eher die Jahrhundertwende wieder. Trotzdem sind die Schauplätze sehr schön, man fühlt den Kontrast des Kopenhageners und des Pariser Lebens zu der Zeit.
Alles in allem berührt der Film sehr und führt zu der ein oder anderen Träne im Auge und bekommt dafür 09 von 10 möglichen Punkten.

 Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten

Am 21.01.2016 erschien ein Film über das Heimatgefühl und wie schwierig es ist seine Heimat zu verlassen in den deutschen Kinos.
Die Irin Eilis hat in Irland keine Zukunft. Durch die Wirtschaftskrise gibt es keine Jobchancen und ihre Schwester organisiert daher, dass sie in die USA auswandern kann. Doch Heimweh plagt sie, trotz Job und Abendschule. Erst als sie sich in den Italiener Tony verliebt, fühlt sie sich besser. Als jedoch ihre Schwester stirbt, muss sie zurück nach Irland. Dort läuft es nun besser für sie, sie findet einen Job und lernt den netten Jim kennen. Doch ist Irland noch ihre Heimat?
Brooklyn ist ein herzerwärmender Film, der sich weniger um die klassische Liebe dreht, als viel mehr um die Liebe zur Heimat. Die Frage ist pernament: Wo gehör ich hin? Kann sich auch in einem fremden Land das Heimatgefühl aufbauen? Und was passiert, wenn die Gründe für die Auswanderung plötzlich wegfallen? Dabei dramatisiert der Film nicht großartig, sondern erzählt relativ langsam, aber auf sehr schöne Weise die Geschichte von Eilis. Auch Saoirse Ronan überzeugt durch ein minimalistisches Schauspiel. Sie überzeugt einen mit ihren Emotionen ohne offensichtliches Lachen oder der bebenden Unterlippe. Man fühlt mit Eilis mit und kann ihre innere Zerissenheit nachvollziehen. Obwohl der Film langsam und ruhig erzählt wird, ist er doch an keiner Stelle langweilig.
Alles in allem ist Brooklyn ein schöner Film über das Heimatgefühl und jetzt schon einer der schönsten Filme des Jahres. Dafür gibt es 09 von 10 Punkten.

Spotlight

Am 25.02.2016 erschien die Verfilmung der mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Journalismusarbeit um den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in den deutschen Kinos.
Der Boston Globe hat ein spezielles Team für investigativen Journalismus: Spotlight. Der neue Chefredakteur des Globe setzt dieses Team auf einen Missbrauchsfall von einem katholischen Priester an einem Jungen an. Doch bald merkt das Team, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Auch Anwälte sind mit in den Skandal verwickelt, die immer zwischen der Kirche und den „Opfern“ vermitteln.
Spotlight ist ein Film, dessen Ausgang man schon kennt. Man weiß, dass die Story veröffentlicht wurde und das es einen riesen Skandal auslöste. Aber trotzdem ist der Film durchgehend spannend. Er zeigt in allen Ausführlichkeiten die Recherchearbeiten des Teams mit allen Steinen, die ihnen in den Weg gelegt wurden und mit allen moralischen Fragen. Dabei decken sie immer mehr auf und man entdeckt das eigentliche Ausmaß. Die Schauspielleistungen sind durchgehend gut, was auch daran liegt, dass ein sehr starker Cast gewählt wurde. Die Oscar-Nominierungen für Mark Ruffalo und Rachel McAdams sind jedoch unbegründet, da sie keine herausragenden Leistungen zeigen, sondern standarisierte gute Leistungen. Gerade Ruffalo fällt teilweise fast ins Overacting und steigert sich sehr in seine Rolle hinein. Die Handlung ist, obwohl das meiste bereits bekannt ist, packend und mitreißend, allerdings sollte man sich schon für das Thema interessieren.
Alles in allem ist der Film eine packende Umsetzung der Recherchearbeiten mit einem starken Cast und erhält daher 08 von 10 Punkten.

Blogparade: Best On-Screen/-Page Chemistry (No couples)

Hallo ihr Lieben,
pünktlich zum Jahresstart hat die Königin der Blogparaden wieder eine gestartet und natürlich bin ich auch diesmal wieder dabei. Doch bei der Erstellung meiner Liste stand ich vor zwei Problemen. Grandiose On-Screen-Chemistry! Und dann haben die ab einer späten Staffel doch noch beschlossen ein Paar zu werden und Schwupps darf ich sie hier nicht mehr nennen. Problem Nr. 2: Die Liste der singenden Lehrerin ist so gut, dass ich am liebsten Copy&Paste gemacht hätte. Aber nun will ich doch versuchen meine ganz eigene persönliche Liste zu erstellen.

Top 10 aus Serien:

Platz 10: Max & Caroline (2 broke girls)
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Sie sind sehr unterschiedlich in der Einstellung, aber ihre Armut verbindet sie und unterhält uns. Aber trotzdem haben sie ihre ganz eigene Chemie zusammen.

Platz 9: Oliver & Diggle (Arrow)
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Was wäre Oliver ohne Diggle? Sie harmonieren gut im Team im Kampf gegen die Großen und zu Einflussreichen in Starling City.

Platz 8: B.A. & Murdock (The A-Team)
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Sie können nicht mit und sie können nicht ohne einander. Ich finde, dass das eine andere Art von Chemie ist, ohne die, The A-Team nicht das gleiche wäre.

Platz 7: J.D. & Dr. Cox (Scrubs)
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Ich habe lange überlegt, ob ich nicht J.D. und Turk hier nennen sollte. Aber da Paare ja ausgenommen sind, musste ich umschwenken 😉

Platz 6: James & Carlos (Big Time Rush)
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Kann man nicht beschreiben, muss man erlebt haben 😉

Platz 5: Coyote & RoadRunner (LooneyToons)
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Es kann mir keiner erzählen, dass da keine ganz besondere Chemie zwischen den beiden ist. Vielleicht nicht das, was bei der Aufgabe erwartet wird, aber meine Auffassung von guter Chemie.

Platz 4: Der Doctor & Rose (Doctor Who)
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Ich möchte betonen, dass sie nie offiziell ein Paar waren und daher vollkommen legal in dieser Liste auftauchen dürfen!

Platz 3: Fitz & Simmons (Agents of S.H.I.E.L.D.)
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An dem Punkt, wo ich mit der Serie aufgehört habe, sind die beiden kein Paar. Sollte sich dies später ändern WILL ICH DAS NICHT WISSEN!!!

Platz 2: Sherlock & Watson (Sherlock)
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Muss ich dazu noch etwas sagen?

 Platz 1: Donna & Harvey (Suits)
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Es gibt keinen erfolgreichen Harvey ohne seine Donna. Sie bilden eine Symbiose.

Top 10 aus Filmen:

Platz 10: James Donovan & Rudolf Abel
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Unter ungewöhnlichen Umständen einander kennengelernt und eine sehr merkwürdige Freundschaft geschlossen. Aber gerade diese Chemie wirkt sich so positiv auf den Film aus.

Platz 9: Wendy & Darwan
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Eine ungewöhnliche Freundschaft mit unheimlich viel Philosophie. Sie haben so viel von einander gelernt.

Platz 8: Bill Bryspn & Stephen Katz (A walk in the woods)
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Auch hier zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Aber man wandert nicht einen schier unendlich langen Wanderweg entlang, ohne eine gute Chemie zu haben.

Platz 7: Merry & Pippin (Der Herr der Ringe)
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In vielen Beiträgen habe ich die Namen Frodo und Sam gelesen. Ich widerspreche an dieser Stelle, denn Frodo ist mir dafür zu nervig und Sam zu naiv. Dafür „nominiere“ ich die anderen beiden Hobbits, denn die beiden haben eine viel passendere Chemie.

Platz 6: Kirk & Spock (Star Trek)
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Auch hier dürfte die Chemie sehr offensichtlich sein.

Platz 5: Shrek & Esel (Shrek)
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Shrek mag zwar immer von Esel genervt sein, aber wann haben sie es je ohne den anderen ausgehalten?

Platz 4: André & Firmin (Das Phantom der Oper)
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Auch hier kann man die Chemie nicht beschreiben. Man muss die beiden zusammen erleben.

Platz 3: King George VI & Lionel Logue (The King’s Speech)
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Es brauch schon eine gute Chemie, um vom König das Einverständnis bekommen dessen Sprachfehler auszubügeln.

Platz 2: Napoleon Solo & Ilya Kuryakin (Codename U.N.C.L.E.)
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Sie hassen sich, sie prügeln sich, sie müssen zusammen arbeiten. Und das ganze passiert mit so viel Witz, dass man den beiden die Chemie nicht absprechen kann.

Platz 1: Han Solo & Chewbacca
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„Chewie? Wir sind zu Hause“

Was sagt ihr dazu? Seid ihr mit meiner Liste einverstanden? Was würdet ihr hinzufügen? Was würdet ihr streichen?