Jahresrückblick – #6 – Kinofilme – die Enttäuschungen

Und schon kommen wir zur letzten Kategorie meines Jahresrückblickes. Die Kinofilme. Diese habe ich noch einmal in drei Kategorien unterteilt, wobei jede einen eigenen Artikel kriegt. Die Enttäuschungen machen den Anfang (0-4 Punkte), dann kommt das solide Mittelfeld (5-7 Punkte), bis wir zu den Highlights des Jahres kommen (8-10 Punkte). Insgesamt sind 61 Plätze zu vergeben.

Platz 61: Death Wish

Death Wish weiß nicht so wirklich, was er eigentlich sein will und ist egal in welcher Kategorie einfach nur schlecht umgesetzt. Er hat zeitgleich von allem zu wenig und von allem zu viel. Darsteller bleiben hinter ihrem Können, die Handlung ist vorhersehbar und konsequent langweilig.

Platz 60: Predator – Upgrade

Ich habe nichts gegen gut gemachte Action und dann darf die Handlung auch gerne kürzer kommen, aber bei Predator – Upgrade passt einfach nichts zusammen. Herausgekommen ist ein Machofilm mit viel Geballer, das man auch schonmal spannender gesehen hat.

Platz 59: Der Sex-Pakt

Der Sex-Pakt hat irgendwo gute dramatische Ansätze versteckt, die alleinstehend gut funktioniert hätten. Leider wurde der Film zu einer schlechten Komödie verhunzt und das eigentlich relativ hohe Niveau wurde immer wieder mit schlechten Witzen runtergezogen, so dass als Endprodukt leider ein schlechter Film entstand.

Platz 58: Meg

Meg hat leider von allem zu wenig. Zu wenig Handlung, zu wenig interessante Charaktere, zu wenig Spannung. Denn dadurch, dass dem Zuschauer die Bindung zu den Charakteren fehlt, ist es letztendlich egal, wer alles vom Meg gefressen wird. Mit der Ausgangsprämisse hätte man durchaus mehr anfangen können. Aber dafür hätte man sich zunächst auch einfach einigen müssen, wie groß der Meg denn nun sein soll.

Platz 57: Safari – Match me if you can

Safari – Match me if you can ist ein lieblos zusammengestückelter Film, der lieber Klischees aufleben lässt, als sich um innovate Handlung und individuelle Charaktere zu kümmern. Gleichfalls schafft er es weder einen ernsten kritischen Film über das heutige Datingverhalten zu inszenieren, noch alles mit einer gewissen Dosis Humor zu verzieren. Zurück bleibt ein Film, bei dem man nicht weiß, was er einem eigentlich sagen wollte.

Platz 56: Downsizing

Guter Ansatz, starkes erste Drittel, sehr großer Absturz danach. Downsizing ist so im Resümee leider eine Enttäuschung.

Platz 55: Der seidene Faden

Der seidene Faden kann in seiner Gesamtheit leider nicht überzeugen und ist ein eher ungewöhnlicher Oscarkandidat. Lediglich Daniel Day-Lewis sticht mit einer herausragenden letzten Performance hervor.

Platz 54: Pitch Perfect 3

Der dritte Teil der Pitch Perfect Reihe hält nicht, was er verspricht und kommt mit einer schlechten Handlung daher. Lediglich das große Finale und allgemein der musikalische Aspekt geben dem Film ein paar Lichtblicke. Das Franchise dürfte sich damit selbst beerdigt haben – wobei das andere Franchises bisher auch nicht von weiteren Fortsetzungen abgehalten hat.

Platz 53: The first Purge

Nette Idee, gutes Handwerk, aber die Idee konnte einfach nicht vernünftig umgesetzt werden. So schafft es The first Purge nicht spannungstechnisch mit den Vorgängern mitzuhalten und erzählt auch nichts wirklich neues.

Platz 52: Skyscraper

Skyscraper hat eine schöne Grundprämisse und könnte Mission Impossible mit High-Rise kombinieren. Leider bleibt am Ende nur die schöne Optik des Gebäudes und eine Vielzahl an abgedrehten Actionsequenzen. Den Zuschauer lässt der Film dadurch leider kalt.

Platz 51: Rampage – Big meets bigger

Wenn man sich einen Film wie Rampage ansieht, dann weiß man an sich, dass man keine große Erwartungen haben sollte, sondern sich nur auf ein bisschen sinnlose „Monsterkloppe“ einstellen sollte. Leider zögert Rampage diese viel zu lange heraus und setzt sie dann nicht einmal wirklich gut um, so dass ein Film entsteht, der es schafft nicht vorhandene Erwartungen nicht zu erfüllen. Das haben wir von The Rock schon einmal besser gesehen.

Platz 50: Tomb Raider

Tomb Raider hätte mit einigen starken Elementen gut funktionieren können, krankt aber an seiner misslungenen Handlung, die gerade zum Ende hin, vieles zerstört. Zurück bleiben enttäuschte Fans und selbst neutrale Filmliebhaber kommen hier nicht auf ihre Kosten. So ist Tomb Raider nur eine weitere nicht gelungene Spieladaption.

Platz 49: Christopher Robin

Es hätte ein Wiedersehen mit meinen Kindheitsfreunden sein können, ist aber nichts halbes und nichts ganzes und trotz guter Aussage stört das Gesamtkonzept an allen Ecken.

Was waren eure Enttäuschungen im vergangenen Filmjahr?

 

Jahresrückblick – #5 – Serien

Wir nähern uns dem Ende. Heute kommt noch mein Serienrückblick und dann geht es endlich an die Kinofilme. Bei den Serien unterscheide ich zwischen Wiederholungstäter, fortgesetzte Serien und neue Serien. Vorab noch ein bisschen zur Statistik: Ich habe 2018 insgesamt 26 verschiedene Serien und insgesamt 46,5 Staffeln gesehen. Das ganze mit einer Lauflänge von 418,22 Stunden. Auf das Jahr gerechnet sind das pro Tag ca. 1,15 Stunden. Ausbaufähig, aber bedenkt man den Vollzeitjob und das soziale Leben doch vollkommen ausreichend.

I. Wiederholungstäter

2019 habe ich 4 Serien mit 12 Staffeln von altbekannten Serien gesehen. Das sind 116,03 Stunden – ohne Ranking:

  1. My little Pony – Staffel 1-3
  2. Leverage – Staffel 4-5
  3. Augsburger Puppenkiste – „Staffel“ 1-3 (Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer, Jim Knopf & die Wilde 13, Urmel aus dem Eis)
  4. The A-Team Staffel 2-5

II. Fortgesetzte Serien

2019 habe ich 9 Serien mit 11 Staffeln fortgesetzt. Das sind 109,07 Stunden – im Ranking:

Platz 9 – The big bang Theory – Staffel 10

Eigentlich brachte mich die Serie um die Nerds immer zum lachen, aber diesmal musste ich fast nach den Gags suchen. Man merkt, dass sich die Serie einfach selbst überlebt hat.

Platz 8 – Supernatural – Staffel 7 & 8

Wo wir gleich bei der zweiten Serie sind, die einfach kein Ende mehr findet. Nach der sehr schwierigen sechsten Staffel ließ sich Staffel 7 dann schon wieder leichter gucken und bei Staffel 8 war es dann nochmal ein Stück besser, aber so sehr bannen, wie am Anfang wird mich Supernatural wohl nie wieder.

Platz 7 – Brooklyn Nine-Nine – Staffel 3 & 4

Es wurde wieder fleißig ermittelt auf dem 99. Revier in New York. Dabei sind die Charaktere so herrlich überzogen. Doch nach einer Staffel hab ich meist erst einmal genug von Jake und seinen Freunden.

Platz 6 – Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 2

Die Geschehnisse um die Baudelaire Geschwister gingen in die zweite Runde und konnten das Niveau der ersten Staffel gut halten. Gegen Ende fingen jedoch die ersten Ermüdungserscheinungen an, da sich das Erzählte praktisch immer wieder im Kreis dreht. Dafür konnte Neil Patrick Harris weiterhin als Graf Olaf begeistern.

Platz 5 – Suits – Staffel 5

Harte Zeiten stehen der Anwaltskanzlei Pearson Specter Litt bevor. Während sich am Anfang persönliche Dramen immer mehr in den Vordergrund drängen, dominiert ein Prozess die komplette zweite Hälfte. Leider ist genau das eine Entwicklung, die mich auch an vielen anderen Serien stört. So langsam büßt Suits seinen Rhythmus ein. Dennoch bleibt es am Ende weiter spannend, so dass die sechste Staffel weiterhin auf meiner Liste steht.

Platz 4 – Chef’s Table – Staffel 4

Chef’s Table ist eine sehr gute Alternative zu all den langweiligen Kochsendungen im Fernsehen. Und sie inspiriert einen gleich wieder in die Küche zu verschwinden, um selbst etwas neues zu zaubern. Und gerade in der vierten Staffel ging es um die Patisserie, was mir mehr als einmal das Wasser im Mund zusammen laufen ließ.

Platz 3 – The Crown – Staffel 2

Die nächsten Jahre von Queen Elisabeth II. Regentschaft standen an und Clare Foy präsentierte sich einmal mehr als gute Charakterdarstellerin. Glücklicherweise konnte die Serie das hohe Niveau halten und schafft es sich als Drama mit dokumentarischem Einschlag zu festigen. Hier dürfen wir auf die dritte Staffel gespannt sein, auch wenn hier der Hauptcast sich ändert (Foy altert halt nicht jedes Jahr um 10 Jahre).

Platz 2 – Grace und Frankie – Staffel 4

Ich liebe Jane Fonda und Lily Tomlin als korrekte Grace und quirlige Frankie. Die Serie hat es wieder geschafft die Hauptthematik anzupassen und doch den üblichen Schwung mitzubringen. Diesmal macht das Alter unsere Protagonisten immer mehr Probleme.

Platz 1 – Lucifer – Staffel 2

Lucifer vereint Krimi, Drama und Komödie in einem und holt aus allem das Beste heraus. Tom Ellis trägt hierzu einen großen Teil bei, denn sein Lucifer ist einfach nur genial. Diesmal muss Lucifer neben den immer neuen Kriminalfällen sich um seine Mutter kümmern, die einen Racheplan gegen seinen Vater eingefädelt hat.

III. Neue Serien

2019 habe ich 13 neue Serien mit 23,5 Staffeln entdeckt – 0,5 für das Sense 8 Special, das 2,5 Stunden ging, aber doch irgendwie keine ganze Staffel ist. Das sind 193,12 Stunden. Dabei ist zu sagen, dass mich eigentlich keine Serie wirklich enttäuscht hat. Es geht also vom soliden Mittelfeld bis zu meinen Highlights – im Ranking:

Platz 13 – Aggretsuko- Staffel 1

Hier geht es um einen roten Panda, der im Leben völlig verschüchtert ist und in einer großen Firma in Tokyo in der Buchhaltung arbeitet, doch abends gerne in eine Karaokebar geht und sich dort bei Death Metal die Lunge aus dem Körper screamt und growlt. Es ist eine sehr witzige und doch sehr merkwürdige Serie. Man muss sich drauf einlassen.

Platz 12 – Die Mockridges – Staffel 1 & 2

Luke Mockridge ist gefühlt bei jeder zweiten Sat1 Show dabei, sein Vater Bill spielte jahrelang bei der Lindenstraße mit und seine Mutter Margie Kinsky ist ebenfalls Schauspielerin und Kabarettistin. Dann gibt es noch fünf andere Kinder. Um diese völlig verrückte Familie geht es in dieser Serie. Und verrückt trifft es bei der Serienbeschreibung auf jeden Fall.

Platz 11 – Glow – Staffel 1

Eine Serie über die Anfänge des Frauenwrestlings. Hier spielen viele Faktoren mit hinein, inklusive Zickenkrieg, Produktionsprobleme und die üblichen Dramaaspekte. So richtig hat mich die Serie noch nicht überzeugen können, was vielleicht daran liegt, dass sie erst einmal alle Charaktere ordentlich platziert hat und noch nicht richtig durchgestartet ist.

Platz 10 – Stay here – Staffel 1

Stay here schafft es sich durch kleine aber feine Details von der Konkurrenz abzusetzen und Netfix zeigt wieder einmal, dass sie – wie bereits bei Chef’s Table – bekannte Konzepte aufgreifen, dieser aber interessanter und neuartig in eigene Serien verwandeln. Stay here ist eine Serie für alle, die sich für Reisen und Ferienwohnungen interessieren.

Platz 9 – Adventure Time – Staffel 1 & 2

Anscheinend war 2018 mein Jahr der verrückten Serien. Denn anders kann man die Serie auch nicht beschreiben. Wir begleiten den Jungen Finn und den Hund Jake durch verschiedene Abenteuer durch das Land Ooo. Dabei sind einige Witze wirklich gut auf den Punkt gebracht, bei anderen schüttelt man einfach nur den Kopf.

Platz 8 – All about the Washingtons – Staffel 1

Der Hip-Hop Star Joey Washington hat genug von dem ständigen Touren und beendet seine Karriere. Zu Hause warten aber seine Frau, die nun endlich ihre Karriere vorwärts treiben will und vier Kinder, die von nun an umsorgt werden müssen. Netflix brachte uns eine neue Comedyserie, die mit interessanten Ideen auftaucht, auch wenn nicht immer alle Witze zünden.

Platz 7 – Star Trek – Discovery – Staffel 1

Alles neu bei Star Trek Discovery, aber auf eine gute Art und Weise. Ein würdiger Erbe im großen Franchise, auch wenn nicht jede Folge zu 100% überzeugen kann und die Handlung gegen Ende doch etwas abdriftet. Aber Fans des Franchises können sich die Serie gut und gerne einmal ansehen.

Platz 6 – Rick & Morty – Staffel 1-3

Die letzte der komplett verrückten Serien, die ich mir 2018 ansah. Auf Empfehlung meines Lebensgefährten, gab ich der Serie eine Chance und wurde doch sehr begeistert. Denn sie ist zwar komplett verrückt, aber auch spannend, witzig und kommt mit einer Menge cooler Charaktere und Ideen her. Meine Favoriten: Mr. Meeseeks und der Anatomie-Park!

Platz 5 – Sense 8 – Staffel 1 & 2 & Special

Trotz schwerem Einstieg ist mir Sense 8 ans Herz gewachsen und ich kann die Serie nur weiterempfehlen. Die Weltoffenheit, die hier gezeigt wird, wünscht man sich auch für viele andere Serien. Sie vereint so viele verschiedene Kulturen und Arten der Liebe.

Platz 4 – Younger – Staffel 1

Liza ist Anfang 40 und steht vor den Trümmern ihres Lebens. Geschieden und ihre erwachsene Tochter reist für ein Auslandsjahr nach Indien. Nach 20 Jahren Berufspause bekommt sie auch keinen neuen Job. Bis sie beschließt sich als 26 auszugeben, da sie für ihr Alter sehr jung aussieht. Doch das birgt allerlei Probleme. Younger kommt mit einer coolen Idee daher und bietet eine Menge Witz und gute Darsteller.

Platz 3 – Violet Evergarden – Staffel 1

Ich präsentiere: Die erste Animeserie, die ich wirklich gut fand. Ausgebildet als Soldatin, versucht Violet nach Kriegsende den Sinn des Lebens und der Liebe zu finden. Dabei muss sie ihre eigene Vergangenheit verarbeiten. Hier wird eine interessante Geschichte entwickelt mit vielen guten Ideen und lehrreicher Einflüsse. Da man in fast jeder Folge einem neuen Schicksal folgt, bleibt es auch spannend und ist doch gleichzeitig hochemotional.

Platz 2 – Elementary – Staffel 1-5

Eine weitere Neuinterpretation des Stoffes von Sir Arthur Conan Doyle. Sherlock Holmes ist als Ex-Junkie nun Berater vom NYPD. Zusammen mit seiner Drogenberaterin Joan Watson löst er so manche knifflige Fälle. Hier ist vor allem die Charakterzeichnung sehr gelungen, die Episoden sind spannend und meist steht der aktuelle Fall im Vordergrund, dennoch gibt es auch regelmäßig eine übergeordnete Handlung. Eine große Empfehlung für Holmes und Krimifans.

Platz 1 – Queer Eye – Staffel 1 & 2

Queer Eye ist eine Serie, der man durchaus eine Chance geben kann, auch wenn man überhaupt kein Fan von Reality-TV ist. Durch die quirlige Art der Fab 5, baut sich eine Menge guter Laune auf, die auch an schweren Tagen einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Jahresrückblick 2018 – #4 – Heimkino

Und weiter geht’s mit meinem Jahresrückblick, diesmal geht es um meine sogenannten „Homekino“-Filme. Also die Filme, die ich bei mir zu Hause gesehen habe. Dabei unterscheide ich in Filme, die ich zuvor schon einmal gesehen habe und Filme, die ich entweder im Kino verpasst habe oder aus anderen Gründen zum ersten Mal sehe.

I. Filmreise-Challenge

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mindestens die erste Aufgabe dieses Jahr zu lösen, aber irgendwie kam alles Mögliche dazwischen. Aber immerhin vier Filme aus der Weltreiseaufgabe hab ich gesehen – ohne Ranking:

  1. Mary & Max – oder schrumpfen Schafe, wenn es regnet (Australien)
  2. Oldboy (Korea)
  3. Nader & Simin (Iran)
  4. Eine Frau namens Yesterday (Südafrika)

II. Wiederholungstäter

2018 habe ich 18 Filme, die ich bereits einmal gesehen habe, noch einmal gesehen. Dabei sind die 18 Filme des Marvel Cinematic Universe in die drei Phasen unterteilt, ausgenommen Infinity War – im Ranking:

Platz 18 – Scooby-Doo

Platz 17 – DUFF – hast du keine bist du eine

Platz 16 – Groupies bleiben zum Frühstück

Platz 15 – Whiskey, Tango, Foxtrott

Platz 14 – Coco – Lebendiger als das Leben

Platz 13 – Sicario

Platz 12 – Mord im Orient-Express

Platz 11 – Draculas Rückkehr

Platz 10 – Dracula

Platz 9 – MCU Phase 2

Platz 8 – MCU Phase 3

Platz 7 – MCU Phase 1

Platz 6 – Deadpool

Platz 5 – Jumanji – Welcome to the Jungle

Platz 4 – SMS für dich

Platz 3 – Die Feuerzangenbowle

Platz 2 – Mary Poppins

Platz 1 – Avengers – Infinity War

III. Neue Filme

2018 habe ich 31 Filme zu Hause gesehen, die ich zuvor noch nicht gesehen habe – im Ranking:

Platz 31 – Alice im Wunderland (BBC Zweiteiler)

Hierbei handelt es sich um eine britische Fernsehfilmfassung und Adaption von Lewis Carolls Alice im Wunderland. Dabei pickt sich Regisseur und Drehbuchautor Nick Willing jedoch nur einzelne Brotkrumen der ursprünglichen Geschichte heraus und inszeniert eine völlig abstruse Geschichte (man kann sie leider nicht mehr verrückt nennen, was ja noch gepasst hätte) und verirrt sich in seinen Handlungssträngen, so dass diese auch irgendwann einfach nicht mehr spannend sind.

Platz 30 – Der 100-jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Das Buch gefiel mir stellenweise sehr gut, stellenweise war es mir zu abstrus. Der Film konnte aber den Charme des Buches nicht so richtig einfangen und ist daher nur abstrus und konnte bei mir nicht punkten.

Platz 29 – Willkommen bei den Hartmanns

Eine deutsche Komödie, die sich mit der Flüchtlingsproblematik befasst, aber dabei leider immer wieder am relevanten Vorbeischlittert und sich nicht so ganz entscheiden kann, was für eine Geschichte genau erzählt werden soll.

Platz 28 – Das Belko-Experiment

Die Angestellten einer Firma werden ohne Vorwarnung in ihr Bürogebäude eingesperrt. Dann bekommen sie die Anweisung eine gewissen Anzahl ihrer Kollegen zu töten. Das Belko-Experiment beleuchtet zum einen wie sich verschiedene Menschen verhalten, wenn sie in so einer Situation stecken. Töten oder möglicherweise selbst getötet zu werden. Zum anderen erfreut sich der Film aber auch einfach an großen Abschlachtszenen.

Platz 27 – Get out

Get Out hat von allem leider etwas zu wenig. Zu wenig Spannung, zu wenig Horror, zu wenig Humor. Lediglich der Teil des Films, der kritisiert und sich mit Rassismus beschäftigt ist gelungen.

Platz 26 – Der Sinn des Lebens

Mit dem Humor von Monty Python kann ich mal mehr mal weniger mit Ansagen. Das ist das schöne an ihrem Film der Sinn des Lebens, der sich in verschiedene Kurzepisoden gliedert. Trotzdem konnte er mich in seiner Gesamtheit nicht so ganz überzeugen.

Platz 25 – Jurassic Park 2

Eine sehr lieblose Fortsetzung, die mich nicht wirklich begeistern konnte. Hier hat er ähnliche Probleme, wie Jurassic World 2, was wohl an der sehr ähnlichen Handlung liegen dürfte.

Platz 24 – Alien 2

Ellen Ripley wird nach den Ereignissen im ersten Teil aufgefunden, doch glaubt ihr keiner ihre Geschichte. Bis Kolonnisten verschwinden und Ripley mit einem neuen Team dorthin gesandt wird. Leider nicht so wirklich mein Fall.

Platz 23 – A Silent Voice

Mein Freund schaut zwischendurch sehr gerne mal einen Anime und nach dem er mich für Your Name begeistern konnte (und der Film mich begeisterte), versuchte er es nun mit A Silent Voice. Shoko kommt neu an die Schule und ist gehörlos. Dafür wird sie von ihren Mitschülern, allen voran Shoya gehänselt. Jahre später nimmt Shoya wieder Kontakt zu Shoko auf, da er inzwischen nachvollziehen kann, wie er sich gefühlt haben muss. Kommt für mich nicht an Your Name heran, hat aber durchaus seine Stärken.

Platz 22 – Du neben mir

Sie hat eine Immunkrankheit und kann das Haus nicht verlassen. Er ist neu gegenüber eingezogen. Ein kleiner Liebesfilm, der das Rad nicht neu erfindet, aber eine süße Geschichte erzählt, die stark von ihren Darstellern lebt.

Platz 21 – Hampstead Park – Mit Aussicht auf Liebe

Diane Keaton und Brendan Gleeson rebellieren hier gegen Konventionen und kämpfen für das Recht auf eigenen Wohnraum. Eine süße kleine Liebesgeschichte, die hinten hinaus zwar nicht viel Tiefgang hat, aber dafür Herz.

Platz 20 – Mudbound

Mudbound hat gute Ansätze und ein interessantes Setting. Wirklich überzeugen kann er durch seine langsame und dadurch langatmige Erzählung leider nicht, auch wenn die Geschichte eigentlich unter die Haut gehen könnte.

Platz 19 – Rambo

Silvester Stallone, diesmal als Vietnamveteran, der in einer Kleinstadt Ärger mit der örtlichen Polizei bekommt. Leider war der Film nicht ganz mein Fall, da ich mich viel zu sehr über die blöden Polizisten aufgeregt habe, um den Film genießen zu können.

Platz 18 – The Tale – Die Erinnerung

Eine Frau findet Briefe aus ihrer Kindheit und merkt, dass sie große Teile ihrer Kindheit verdräng hat. Schnell merkt sie auch, warum. Sie wurde als Kind sexuell missbraucht. The Tale erzählt die Geschichte in einzelnen Schnipseln. Dabei ist das erzählte schon sehr krass und wird von Hauptdarstellerin Laura Dern gut rübergebracht.

Platz 17 – Mr. Holmes

Ian McKellan verkörpert hier den in die Jahre gekommenen Sherlock Holmes, der langsam aber sicher sein Gedächtnis verliert und verzweifelt aufzuschreiben versucht, was in seinem letzten Fall passiert ist, bevor er gänzlich aufgehört hat Detektiv zu sein. Eine interessante Geschichte mit einem gewohnt Starken McKellan.

Platz 16 – Alle Farben des Lebens

Ramona hat entschieden, dass sie sich mehr als Junge fühlt und lebt fortan als Ray. Wie ihre Eltern damit und Rays Wunsch nach einer Hormonbehandlung umgehen, erfahren wir in dem tiefgründigen Film, der dem Zuschauer versucht das Innenleben von Transgender näher zu bringen und auch die Beteiligten drum rum beleuchtet. Leider verrennt sich der Film am Ende in einem Familiendrama und kommt vom eigentlichen Thema ab.

Platz 15 – Set it up

Ein Netflix-Film, der mir mehrfach vorgeschlagen wurde. Und da ich gerade Elementary mit Lucy Liu beendet hatte, schaute ich diesen Film gleich hinterher. Zwei überforderte Assistenten die für zwei sehr strenge und eigene Chefs arbeiten. Bis sie aufeinander treffen und beschließen ihre Chefs zu verkuppeln. Ein Film irgendwo zwischen Romanze und Komödie, der eine gute Abendunterhaltung liefert, aber eben auch nicht mehr.

Platz 14 – Leon, der Profi

Mein Freund beschloss, dass es wieder mal an der Zeit sei einen Film zu schauen, den ich noch nicht gesehen hatte. Und da unser Filmregal zu 90% aus meinen Filmen besteht, war das gar nicht so leicht einen zu finden. Schließlich durfte ich diesen schönen Klassiker sehen mit der noch sehr jungen Natalie Portman.

Platz 13 – What happened to Monday

In einer überbevölkerten Zukunft gilt eine Ein-Kind-Politik. Doch als eine Frau Siebenlinge gebärt, zieht der Großvater alle sieben als ein Kind groß und benennt sie nach den Wochentagen, an denen sie das Haus verlassen dürfen. Mit einer sehr interessanten Grundidee ist ein interessanter Thriller entstanden, der durchaus einen Blick lohnt.

Platz 12 – Begabt

Chris Evans versucht seine hochbegabte Nichte an eine staatliche Schule zu schicken, muss aber gegen Vorurteile und seine Mutter kämpfen. Ein ruhig erzählter Film über einen Mann, der verzweifelt versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Fein gespielt und sehr berührend.

Platz 11 – Boston

2013 explodiert eine Bombe am Ziel des Boston Marathons. 2016 widmete sich der Film Boston zum einen den Verletzten, zum anderen den Ermittlungsarbeiten. Leider wird die gute Mischung des Anfangs am Ende mit einer sehr langen Verfolgungsjagd etwas gedämpft.

Platz 10 – Jumanji

Nachdem ich die Fortsetzung sehr genossen habe, gab es nun auch einmal das Original mit Robin Williams gesehen. Jumanji sieht wie ein gewöhnliches Brettspiel aus, doch wer es spielt, holt den Dschungel zu sich. Eine herrliche Komödie!

Platz 9 – Zwielicht

Zwielicht kommt als typisches Gerichtsdrama daher. Doch unter der oberen Schicht steckt noch viel mehr. Was das genau ist, werde ich hier nicht näher erläutern, denn auch Zwielicht lebt davon, dass man nicht allzu viel von der Handlung weiß. Mich hat der Film wirklich überrascht und konnte mich durchaus begeistern. Schauspielerisch ist es vor allem Edward Norton, der hier sein Schauspieldebut gibt und zugleich einen Golden Globe gewann und für einen Oscar nominiert wurde.

Platz 8 – to all the boys I’ve loved before

Lara Jean ist ein durchschnittliches etwas schüchternes Mädchen. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal so richtig verknallt gewesen. Und jedes Mal hat sie in dieser Phase einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Als das jemand anderes für sie tut, gerät ihre Welt auf einmal ins Chaos. Ein sehr süßer kleiner Film, der das Rad nicht neu erfindet, aber mit liebevollen Charakteren überzeugen kann.

Platz 7 – Rocky

Mein Lebensgefährte wollte, dass ich mehr Klassiker sehe. Den Auftakt machte Silvester Stallone als Rocky. Sehr ruhig erzählt, erleben wir hier Rocky Balboa, der die Chance bekommt als Amateur gegen den amtierenden Boxweltmeister zu kämpfen.

Platz 6 – Notting hill

2018 ließ mich auch noch Julia Roberts und Hugh Grant ein. Auch hier bekam ich einen herrlich romantischen Film über den Buchhändler von nebenan und der berühmten Schauspielerin.

Platz 5 – Pretty Woman

Hier begegnete ich Julia Roberts als Straßennutte und Richard Gere als reichem Geschäftsmann. Hach was ging mir das Herz auf als Roberts sich wahnsinnig über eine Badewanne freute.

Platz 4 – Where to invade next

Eine interessante Dokumentation über verschiedene Vorteile in Europa gegenüber den USA. Natürlich alles sehr überspitzt, aber sehr gut, wenn man sich darauf einlässt.

Platz 3 – Jurassic Park

Ein zeitloser Klassiker mehr, der endlich von mir gesehen wurde, nachdem ich ein bisschen zwiegespalten über das neue World Universum bin. Hier sieht man noch eindeutig Steven Spielbergs Handschrift, der versuchte trotz freilaufendem T-Rex einen Familienfilm zu konstruieren.

Platz 2 – Schlaflos in Seattle

Tom Hanks und Meg Ryan kennen sich nicht und doch fühlt sie sich zu ihm hingezogen, nachdem er zufällig an Weihnachten in einer Radioshow erzählt. Ein absolut rührender Klassiker!

Platz 1 – Die große Liebe meines Lebens

Der Film, auf dessen Idee (Valentinstag auf dem Empire State Building) Schlaflos in Seattle basiert. Ich musste diesen Film einfach auch noch sehen. Deborah Kerr und Cary Grant treffen sich durch Zufall auf einer Kreuzfahrt und verlieben sich. Doch sie sind beide noch in festen Händen. Daher beschließen sie sechs Monate zu warten und sich am Valentinstag auf dem ESB wiederzutreffen. Ein absolut rührender Film, der romantisch, aber auch tieftraurig ist.

Jahresrückblick 2018 – #3 – Bücher

Wenden wir uns nach zwei Filmrückblicken nun erst einmal dem gedruckten Wort zu. 2018 habe ich 49 Bücher gelesen. Das sind 9 weniger als im letzten Jahr, dafür waren diesmal mitunter dickere Bücher dabei (ich erwähne nur Es mit 1534 Seiten). Trotzdem bin ich ein wenig an meinem Ziel (60 Bücher pro Jahr) vorbeigeschrammt. Andererseits konnte ich 9 Bücher von meiner Liste der Schande nehmen. Um ein bisschen im Ranking den Überblick zu behalten, habe ich den Bücherrückblick in vier Kategorien aufgeteilt.

I. Wiederholungstäter

2018 habe ich bei drei Büchern den Staub weggepustet und sie noch einmal gelesen – ohne Ranking:

  1. Eclipse
  2. Breaking Dawn
  3. Studierst du noch oder lebst du schon?

II. Mangas / Graphic Novels / Comics

2018 habe ich fünf „Bilderbücher“ gelesen – ohne Ranking:

  1. Stadt der träumenden Bücher
  2. Death Note Band 1-4

III. Klassiker/Liste der Schande

2018 habe ich neun Bücher aus dem Bereich Klassiker gelesen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen. Zu sagen ist, dass ich kein Werk wirklich schlecht fand. Aber einer musste den letzten Platz belegen – im Ranking:

Platz 9 – Casino Royal – Ian Fleming

Der erste Band über James Bond – 007, den Mann mit der Lizenz zum Töten. Ian Fleming startete seine Romanreihe mit Casino Royal. Leider ist das Buch ein bisschen langweilig geraten. Vielleicht versuch ich es nochmal mit dem zweiten Buch, mal sehen, ob es spannender wird.

Platz 8 – Der große Gatsby – F. Scott Fitzgerald

Das Buch zum gleichnamigen Film mit Leonardo DiCaprio. Während der Film jedoch die Partys in schillernden Farben erzählt, ist das Buch recht nüchtern geraten. Dafür gibt es hier mehr Hintergrundinformationen.

Platz 7 – Peter Pan – J. M. Barrie

Und wieder kann ich einen Kinderbuchklassiker auf meiner Liste abhaken. Wobei die Geschichte durch den Disneyklassiker weitestgehend bekannt ist, zeigt das Original doch, dass die Grundstimmung natürlich so gar nichts mit Disney zu tun hatte.

Platz 6 – Eine Studie in Scharlachrot – Arthur Conan Doyle

Nachdem ich bereits vor ein paar Jahren von meiner besten Freundin die Gesamtausgabe der Sherlock Holmes Romane und Erzählungen geschenkt bekam, hab ich nun endlich den ersten Roman gelesen und so eine Wissenslücke geschlossen.

Platz 5 – Eine Weihnachtsgeschichte – Charles Dickens

Ein Buchklassiker von Charles Dickens, das ich zuvor zwar in unzähligen Verfilmungen gesehen habe, aber tatsächlich nie gelesen hatte. Ich kann es aber nur wärmstens empfehlen, denn hier verstecken sich noch viel mehr Aussagen als in den Filmen zu sehen ist.

Platz 4 – Der Report der Magd – Margarete Adwood

Der Report der Magd ist schockierend realistisch, nüchtern erzählt und kann doch mitreißen. Wer am Anfang schon Probleme mit dem Schreibstil hat, wird nicht glücklich mit dem Buch werden. Allen anderen kann ich es nur wärmstens empfehlen!

Platz 3 – Mary Poppins – Pamela L. Travers

Der Kinderbuchklassiker hat nun endlich den Weg in mein Bücherregal gefunden, nachdem ich schon viele Jahre den Film mit Julie Andrews einfach nur liebe. Und auch das Buch konnte mich absolut faszinieren mit den märchenhaften Geschichten.

Platz 2 – Das fehlende Glied in der Kette – Agatha Christie

Diesmal begab ich mich in Agatha Christies Hände und ließ mir von Hercule Poirot in seinem ersten Fall das fehlende Glied in der Kette erklären. Und Frau Christie gibt wirklich das her, was ihr Ruf ihr voraussagt. Das nächste Buch wird in mein Bücherregal folgen!

Platz 1 – Es – Stephen King

Stephen Kings Meisterwerk hielt mich für vier Monate in Atem. Meine erste Berührung mit dem Meister des Horrors, die ich gerne wiederhole.  Es ist so viel mehr als nur ein Horrorbuch, es spielt mit den eigenen Ängsten und erzählt auch vom Erwachsenwerden.

IV. Multiple Bände

2018 habe ich 17 Bücher, die zu einer Reihe gehören oder von denen es Folgebände gibt, gelesen. Der Einfachheit habe ich zusammengehörende Bände unter einem Platz zusammengefasst – im Ranking:

Platz 11 – Mein für 7 Tage / Uns für Zwanzig Stunden / Sein für Ein ganzes Leben – D.C. Odesza

Während ich den ersten Band noch 2017 las, habe ich die Reihe um Jade und Lawrence Chevalier nun zu Ende gelesen. Ich bin vielleicht nicht so richtig die Zielgruppe, weswegen ich über viele Dinge (beispielsweise Lawrences „ich bin ein Gott“ Gehabe) nur die Augen verdrehen konnte. Dennoch hat mich die Geschichte insoweit gefesselt, dass ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.

Platz 10 – Mortal Engines 1 – Krieg der Städte – Philip Reeve

Dieses Leseexemplar flatterte bei mir ins Haus, kurz nachdem ich den ersten Trailer zu Peter Jacksons neustem Streich gesehen habe. Leider konnte mich die emotionslose Handlung nicht richtig fesseln. Umso mehr freue ich mich, wenn Jackson sie mit guten Bildern untermauert.

Platz 9 – Die unsichtbare Bibliothek – Genevieve Cogman

Der Auftakt einer neuen vielversprechenden Fantasy-Reihe. So wurde mir das Buch angepriesen. Leider konnte es mich nicht vom Hocker hauen. Zu viele Geschehnisse auf einmal, zu wenig Informationen zu der Bibliothek und leider bin ich auch mit den Charakteren nicht warm geworden.

Platz 8 – Weil wir uns lieben – Colleen Hoover

Der dritte Teil der Colleen Hoover Reihe um Will & Layken. Die ersten beiden Teile sehe ich schon als die (bisher) schwächsten Teile von Mrs. Hoover an und der dritte Teil schließt sich da an. Immerhin handelt es sich nur um eine nochmalige Nacherzählung des ersten Teils.

Platz 7 – Finding Cinderella – Colleen Hoover

Der dritte Teil der Hope forever-Reihe. Mrs. Hoover auch auf nur 180 Seiten schaffen Sie es noch eine unglaubliche und mitreißende Geschichte zu entwickeln. Aber sie können Ihre Charaktere nicht einmal für 180 Seiten einfach nur glücklich sein lassen, oder?

Platz 6 – Save you / Save me – Mona Kasten

Hier ist hier die Qualität von Frau Kasten ziemlich gesunken. Was aber nicht heißt, dass ich nicht wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Aber Frau Kasten wirft hier nur so mit Klischees um sich. // Greift den Cliffhanger des ersten Teils auf und endet wieder mit einem Cliffhanger… sehr fies.

Platz 5 – Ghostsitter – Geister geerbt – Tommy Krappweis

Nachdem mich Tommy Krappweiss auf dem Elbenwald-Festival begeistern konnte, habe ich mir gleich den ersten Band seiner Ghostsitter Reihe gekauft und signieren lassen. Die Geschichte von Tom, der eine Geisterbahn mit echten Geistern erbt, ist leicht und kinderfreundlich geschrieben, kann aber auch die Erwachsenen begeistern.

Platz 4 – Die magischen Pforten der Anderwelt – Sandra Regnier

Ein Spin-off zu Sandra Regniers Pan-Trilogie, die ich seinerzeit absolut verschlungen habe und die noch immer zu meinen liebsten Büchern gehören. Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es nun endlich ein wiedersehen mit der Welt der Elfen. Die neue Protagonistin kann mich zwar noch nicht so ganz überzeugen, aber die Fortsetzungen haben großes Potential. Ich bin nur etwas frustriert, dass die Fortsetzung von November 2018 auf Oktober 2019 verschoben wurde.

Platz 3 – Begin again / Trust again – Mona Kasten

 Mona Kasten hat mit ihrer süßen Liebesgeschichte das Genre Young adult bestimmt nicht neu erfunden, aber doch irgendwo eine schöne Geschichte abgeliefert. Perfekt für sonnige Stunden im stickigen Bus auf dem Weg zur Arbeit. // Ich habe gleich im Anschluss auch noch den zweiten Teil angehangen. Auch hier bekam ich eine durchschnittliche Liebesgeschichte, die aber durch tolle Charaktere überzeugen konnte.

Platz 2 – Barfuß durch die Nacht / Zwischen Meer und Sterne – Katie Kling

Barfuß durch die Nacht konnte mich aber leider nicht richtig begeistern, weil ich gerade die Protagonistin viel zu negativ fand und mich auch die anderen Charaktere immer mal wieder ärgerten. Ich bin jedoch auf die Fortsetzung gespannt, denn trotz aller Kritik konnte ich Frau Klings Roman irgendwann nicht mehr aus der Hand legen. // Während ich mich mit dem Debut noch etwas schwer tat, konnte mich der zweite Band schon nach kurzer Zeit vollkommen gefangen nehmen. Am Ende war eine Charakterentwicklung zwar etwas zu einfach, aber ich mochte das Buch sehr. Ein perfektes Beispiel, wie mich ein starker zweiter Teil doch noch vom ersten Teil mehr überzeugen konnte und daher sehr weit aufgerückt ist.

Platz 1 – Berühre mich. Nicht / Verliere mich. Nicht – Laura Kneidl

Sage hat panische Angst vor Männern, will aber trotzdem studieren.  Ein New Adult Roman, der gut geschrieben, mit tollen Charakteren und einer neuen Ideen daherkommt. // Nachdem mich der erste Teil komplett begeistern konnte, verschlang ich den zweiten Teil direkt hintendran. Ein schöner Abschluss der Geschichte von Sage und Luca.

V. Einzelbände

2018 habe ich 20 Bücher gelesen, die (bisher) nicht als multiple Bände angelegt sind – im Ranking:

Platz 20 – In 50 Tagen zur Mrs. Grey – Cassandra Day

Nette Idee und weitaus bessere Umsetzung als das Werk auf das es basiert. Aber leider kommt es nicht über ganz nett hinaus.

Platz 19 – Nimmerlands Fluch – Salome Fuchs

Nachdem ich schonmal in Nimmerland angekommen bin, bin ich gleich da geblieben, aber in einer viel düsteren Version. Denn Autorin Salome Fuchs lässt Peter Pan als einen grausamen Dämon auftreten, der Nimmerland zerstören will. Ein Buch voller guter Ideen, es hätte ein wirklich schönes Buch werden können. Leider schreibt Salome Fuchs viel zu einfach und kann ihre Ideen nicht richtig ausführen.

Platz 18 – Sie – Stephen King

Leider bisher das schwächste Werk Kings, dass ich gelesen habe. Die Geschichte zieht sich ewig und durch das Kammerspiel mit nur zwei Charakteren, die mir beide sehr unsympathisch waren, bin ich mit Sie leider gar nicht warm geworden.

Platz 17 – Weit weg und ganz nah – Jojo Moyes

Nachdem ich von Jojo Moyes bisher ein Buch mochte und eins nicht mochte, gab es noch einmal eine neue Chance. Leider konnte auch dieses Werk mich wieder nicht begeistern. Zu nervig waren die Charaktere, zu unglaubwürdig die Liebesgeschichte. Ich glaub ich wird mit Frau Moyes doch nicht warm.

Platz 16 – Mit Mann ist auch nicht ohne – Silke Neumayer

Mit Mann ist auch nicht ohne fällt eindeutig unter die Kategorie „ganz nett“, denn es liest sich leicht weg und hat die nötigste Portion Humor mit drin. Vielleicht war ich auch einfach nicht die richtige Zielgruppe. Aber als Zwischendurchlektüre und zum Lästern über das männliche Geschlecht eignet es sich dann doch ganz gut (natürlich werden die Männer auch mal gelobt).

Platz 15 – Unter deutschen Betten – Justyna Polanska

Während mich der Film wenig begeistern konnte, gab ich dem Buch nun eine Chance. Leider war auch das etwas schwächer, auch wenn mitunter interessante Anekdoten aus dem Leben einer Putzfrau dabei waren.

Platz 14 – Ready Player One – Ernest Cline

Nach dem Film war ich wieder einmal neugierig und habe mir nun auch das Original durchgelesen. Abgesehen davon, dass der Film einiges geändert hat, bekam man hier auch nochmal neue Hintergrundinformationen. Manchmal vielleicht ein wenig zu viele.

Platz 13 – The President is missing – James Patterson & Bill Clinton

James Patterson haut ja bekanntlich regelmäßig neue Thriller raus. Diesmal hat er Ex-Präsident Bill Clinton mit an Bord. Herausgekommen ist ein solider Thriller, dem aber das gewisse Etwas fehlt.

Platz 12 – Die Suche – Charlotte Link

Charlotte Link – eine meiner Lieblingsautorinnen – hat sich wieder an einem Krimi versucht. Leider liegen ihr diese nicht sonderlich, denn ihre ausschweifende Schreibweise steht ihr bei einem Krimi leider im Weg, so dass sich viele Passagen und Überlegungen einfach wiederholen.

Platz 11 – Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag – Lena Greiner & Carola Padtberg

Ein Buch mit Erfahrungsberichten über Helikoptereltern bei denen man irgendwann nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Es kommt einem schnell sehr übertrieben vor, aber leider kennt man doch auch ähnliche Beispiele.

Platz 10: Fettlogik überwinden – Nadja Hermann

Dr. Nadja Hermann räumt mit den größten Mythen über das Abnehmen, die sogenannte „Fettlogik“ auf und schreibt wissenschaftlich bestätigt und doch mit gesundem Witz.

Platz 9 – Christine – Stephen King

Mein inzwischen vierter Stephen King Roman hielt mich den gesamten Oktober über in Atem. King schafft es wieder ein völlig normales Szenario – ein Autokauf – in eine Horrorgeschichte zu verwandeln und dabei die typischen Entwicklungen eines Mannes am Ende seiner Highschool-Zeit mit einzubeziehen.

Platz 8 – Qualityland – Mark-Uwe Kling

Marc-Uwe Kling hat mit seiner Känguru Reihe einen ewigen Platz in meinem Herzen. So war ich nun auch auf sein neustes Werk gespannt. Und weil er das Buch selbst am besten vorlesen kann, gab es das Hörbuch (genug Autofahrten auf dem Weg in den Urlaub hatte ich dafür). Klings Zukunftsversion spricht so viele Wahrheiten aus und trifft dabei aber genau meinen Humor. Einfach ein absolut empfehlenswertes Werk.

Platz 7 – Das Buch der Schurken – Martin Thomas Pesl

Wer ein großer Freund der Weltliteratur ist und ein Wiedersehen mit seinen Lieblingsbösewichten feiern möchte, dem empfehle ich dieses Buch. Wer auf der Suche nach einem neuen Buch ist, das mit einem bösen Schurken bestückt sein soll, dem empfehle ich dieses Buch. Für wen die Beschreibung des Buches grundsätzlich einladend klang, dem empfehle ich dieses Buch.

Platz 6 – Frühstück mit Kängurus – Bill Bryson

Frühstück mit Kängurus ist witzig und gleichzeitig interessant geschrieben, lässt sich gut weg lesen und schürt dabei ordentlich das Fernweh. Bisher Brysons stärkstes Werk (gemessen an den bisher gelesenen).

Platz 5 – Friedhof der Kuscheltiere – Stephen King

Altmeister Stephen King konnte mich auch mit dem zweiten Werk, dass ich von ihm las, wieder voll und ganz begeistern, auch wenn ich das Ende etwas zu abrupt fand.

Platz 4 – Was man von hieraus sehen kann – Mariana Leky

Eine ganz und gar unaufgeregte Geschichte über die Personen in einem kleinen verträumten Dorf. Und obwohl sehr ruhig erzählt, kriechen die Charaktere tief in das Herz des Lesers und nisten sich dort ein (positiv gemeint).

Platz 3 – Auch donnerstags geschehen Wunder – Manuela Inusa

Eine Empfehlung von meiner Buchhändlerin des Vertrauens, als ich nach einer schönen Sommerlektüre fragte. Und genau die bekam ich. Eine herrliche Liebesgeschichte, die zweigleisig fährt und mal in Hamburg, mal in Edinburgh spielt.

Platz 2 – Die Tochter des Uhrmachers – Kate Morton

Kate Morton steht ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsautorinnen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, was den Einstieg etwas schwierig gestaltete. Letztlich hat sie hier etwas experimentiert und konnte sich so von ihren bisherigen Werken absetzen. Mit ihren verschiedenen Charakteren hat sie wieder einmal ein großen Stück meines Herzens erobert.

Platz 1 – Nur noch ein einziges Mal – Colleen Hoover

Mrs. Hoover Sie haben es mal wieder geschafft mich sprachlos zurückzulassen. Diesmal haben Sie sich wirklich ein sehr schwieriges Thema herausgesucht. Aber genau dafür liebe ich Ihre Bücher so. Und wie ernst und gleichzeitig wunderbar Sie mit dem Thema umgingen ist absolut bewundernswert.

Was waren eure Buchhighlights in diesem Jahr?

Jahresrückblick #3 – Serien 2017

Und weiter geht’s mit meinen Jahresrückblicken. Diesmal widme ich mich dem Thema Serienkonsum. Und weil mein Serienkosum auf dem Papier im Vergleich zu den Vorjahren ziemlich wenig aussah (dafür stieg mein Buchkonsum ja sehr deutlich an), habe ich mir mal den Spaß gemacht und meine „verschwendete“ Lebenszeit zusammengerechnet – ja ich bin anscheinend nicht genügend ausgelastet:

Ich habe 28 verschiedene Serien gesehen, dabei 58 Staffeln angeschaut. Das macht 32.137 Minuten oder 535,61 Stunden oder 22,31 Tage oder 3,19 Wochen. In der Summe sieht es also doch ganz ordentlich aus.

Die „Wiederholungstäter“

Folgende Serien habe ich erneut angesehen, obwohl ich sie eigentlich schon kannte:
Leverage Staffel 1-3, Scrubs Staffel 1-8, Two and a half man Staffel 1-8 und My little Pony Staffel 1-6

Neue Staffeln

Bei folgenden Serien habe ich eine weitere Staffel gesehen, von der ich bereits Staffeln kannte – geordnet nach meiner Bewertung:

Platz 8: Supernatural – Staffel 6
Platz 7: Shadowhunters – Staffel 2
Platz 6: Brooklyn Nine-Nine – Staffel 2
Platz 5: 2 Broke Girls – Staffel 5
Platz 4: Sherlock – Staffel 4
Platz 3: Daredevil – Staffel 2
Platz 2: Grace & Frankie – Staffel 3
Platz 1: Game of Thrones – Staffel 7

Neue & Beendete Serien

Folgende Serie ist bereits beendet und ich habe 2017 alle Staffeln neu entdeckt:

Castle Staffel 1-8

Neue Serien

Folgende Serien habe ich neu entdeckt/sind neu erschienen – geordnet nach meiner Bewertung:

Platz 16: Secret Diary of a Call Girl – Staffel 1
Platz 15: Iron Fist – Staffel 1
Platz 14: Mr. Robot – Staffel 1
Platz 13: Black Mirror – Staffel 1
Platz 12: Kevin can wait – Staffel 1
Platz 11: Luke Cage – Staffel 1
Platz 10: American Gods – Staffel 1
Platz 9: 13 reasons why – Staffel 1
Platz 8: Sex and the City – Staffel 1-2
Platz 7: Melissa & Joey – Staffel 1
Platz 6: Lucifer – Staffel 1
Platz 5: The Defenders – Staffel 1
Platz 4: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 1
Platz 3: Westworld – Staffel 1
Platz 2: Big little lies – abgeschlossene Kurzserie
Platz 1: The Crown – Staffel 1

2018 wird sich wohl in sofern etwas ändern, dass ich bei einigen Serien sowieso schon ein paar Staffeln hinterherhänge und auch meine Neuentdeckungen von 2017 im nächsten Jahr neue Staffeln kriegen sollen, weswegen ich wohl sehr viele einzelne Staffeln sehen werde. Daher vermute ich, dass sich meine Neuentdeckungen 2018 etwas reduzieren werden. Aber wer kann schon voraussagen, worauf ich im nächsten Jahr Lust habe 😉

Was waren eure Highlights? Welche Serien könnt ihr empfehlen, von welchen sollte man die Finger lassen?

 

Jahresrückblick 2015 – die Highlights des Jahres

Hallo ihr Lieben,
nachdem ich euch nun schon meine Enttäuschungen des Jahres gezeigt habe, soll es nun in positiver Form um meine Highlights des Jahres gehen. Ausgenommen sind auch hier die Filme, die ich dieses Jahr noch sehen werde, die aber noch nicht erschienen sind. In den Titeln verlinke ich euch meine Kritiken, falls ihr zu einem Film mehr erfahren wollt.

Platz 25: Dark Places

Die Buchverfilmung des Bestsellers von Gillian Flynn überzeugte mich erst kürzlich mit einem hohen Spannungsbogen und verschiedenen Charakteren. Lange habe ich nicht mehr so gerätselt, wer denn als Mörder in Frage kommt.

Platz 24: Mission Impossible: Rogue Nation

Der ersehnte fünfte Teil der Saga, kam nicht mehr an den vierte heran – der die Messlatte aber auch sehr hoch legte – aber übertrumpfte die ersten drei Teile doch grandios. Mit einem „Best-of“ der Charaktere war wieder für gute Wortspiele gesorgt und auch an Action mangelte es nicht.

Platz 23: A walk in the woods – Picknick mit Bären

Bill Bryson, der auf keinen Fall noch ein Buch schreiben wird, muss sich damit abfinden älter zu werden und daher die ersten Freunde zu Grabe zu tragen. Doch dann entschließt er sich einen Wanderweg quer durch die USA abzulaufen. Dabei entsteht eine Komödie, die von den meisten wohl nicht beachtet wurde, aber mit einem unheimlich hohen Charme punkten kann.

Platz 22: Codename U.N.C.L.E.

Wenn ein Agent des CIA und des KGB währen des zweiten Weltkrieges zusammenarbeiten sollen, dann kann das nur schief gehen. In diesem Film trafen zwei Charaktere aufeinander, die sich an Charme und Witz das Wasser reichen konnten und so ein spannender, aber auch sehr abgedrehter, Film entstanden ist.

Platz 21: Sicario

Ein packender Thriller, der einem das Elend in den von Drogenkartellen kontrollierten Grenzgebieten zwischen den USA und Mexiko nahe bringt und gleichzeitig mit den Vorurteilen des Zuschauers spielt. Ein Vorbild für das Genre.

Platz 20: Er ist wieder da

Was passiert, wenn Adolf Hitler im 21. Jahrhundert wieder auftaucht? Wie reagieren die Menschen? Hat er trotz unserer Geschichtsaufklärung wieder eine Chance? Mit diesen Fragen setzt sich dieser Film auseinander und kreiert so eine Komödie mit leicht bitterem Beigeschmack.

Platz 19: Ant-Man

Nach der eher enttäuschenden Fortsetzung von The Avengers, brachte uns Marvel einen neuen Held auf die Leinwand. Der eher unbekannte Ant-Man wurde zunächst etwas skeptisch betrachtet: bis er im Kino anlief und einfach nur begeisterte. Mit einer Liebe zum Detail und dem typischen Marvel-Humor eroberte ein neuer Superheld die Kinoleinwand.

Platz 18: Southpaw

Zu Eminems „Phenominal“ kämpfte Jake Gyllenhall nicht nur im Ring, sondern auch mit dem Tod seiner Frau und um das Sorgerecht seiner Tochter. Während viele Kritiker den Film als den tränenreichsten Sportlerfilm abtaten, hat der Film auf dem zweiten Blick doch mehr zu bieten und liefert eine gute Leistung ab.

Platz 17: Baymax – Riesiges Robowabohu

Anfang des Jahres eroberte ein Roboter die Herzen der Kinozuschauer. Typisch für Disney hatte Baymax liebevolle Charaktere, eine gewisse Portion Traurigkeit und vor allem viel Witz. Nach dem Film hätte wohl jeder gerne so einen Gesundheitsroboter.

Platz 16: Mockingjay 2

Der gelungene Abschluss zur Tribute von Panem-Reihe konnte wieder mit viel Spannung punkten. Katniss letzter Marsch gegen das Kapitol, die finale Schlacht, für ein freies Panem.

Platz 15: Die Frau in Gold

Was genau passierte mit den von den Nazis gestohlenen Kunstgegenständen? Der mitreißende und emotionale Kampf einer Frau, um ein Gemälde ihrer geliebten Tante. Eine hinreißend spielende Helen Mirren und ein liebenswürdiger Ryan Reynolds perfektionieren den Film.

Platz 14: The Voices

Die schrägste Horrorkomödie des Jahres. Ein schizophrener Ryan Reynolds, der seine Welt sehr bunt und fröhlich sieht, und ausversehen die ein oder andere Frau umbringt.

Platz 13: Bridge of Spies

Steven Spielsbergs neues Meisterwerk mit einem Tom Hanks, der im kalten Krieg um die Freiheit mehrer Menschen verhandelt. Dramatisch, spannend, mitreißend.

Platz 12: Ex_Machina

In einer abgeschiedenen Villa erforschen zwei Männer, ob es möglich ist einen Roboter menschlich wirken zu lassen. Doch aus dem harmlos klingenden Experiment entwickelt sich bald mehr und fesselt den Zuschauer trotz Kammerspiel an den Sitz.

Platz 11: Der Marsianer

Wie reagiert man, wenn man auf dem Mars zurückgelassen wird und nur alte Discosongs als Musik hat. Der Botaniker Mark Whatney weiß sich zu helfen und hat einige Tricks auf Lager. Dabei entsteht ein humorvoller Film, der die Spannung gekonnt halten kann und an den Kinositz fesselt.

Platz 10: Fury – Herz aus Stahl

In den Wirren des zweiten Weltkrieges hält eine Panzerbesatzung immer zusammen. Bis sie einen Frischling zugeteilt bekommen. Fury zeigt die rohe Gewalt des zweiten Weltkrieges ungeschönt und verliert sich nicht in hohlem Patriotismus.

Platz 9: Mad Max: Fury Road

Der Film mit einer der stärksten Frauenrollen seit langem, der die Diskussionen über Frauen im Film wieder ordentlich anheizte. Doch auch davon abgesehen bringt Fury Road schöne handgemachte Action auf die Leinwand und heizt dem Zuschauer ordentlich ein.

Platz 8: Learning to drive

Wendy ist Mitte 40 und wurde frisch von ihrem Mann verlassen. Um wieder auf die Beine zu kommen, versucht sie sich an Fahrstunden. Dabei entsteht eine wunderbare und lehrreiche Freundschaft zwischen ihr und dem Fahrlehrer Darwan. Ein Film zum träumen, aber auch zum Nachdenken.

Platz 7: Der Chor – Stimmen des Herzens

Die Mutter tot, der Vater hat eine neue Familie und keinen Platz für Stet. Also landet dieser beim National Boychoir, entdeckt seine Stimme und muss sich gegen arrogante Mitschüler behaupten. Gepaart mit der Musik geht der Film ganz tief unter die Haut.

Platz 6: Krampus

Ein Weihnachtshorrorfilm? Und dann auch noch eine Horrorkomödie? Man darf zurecht skeptisch sein, ob diese Kombination funktioniert. Aber herausgekommen ist ein amüsanter, spannender Film mit ulkigen Monstern, der einen so richtig schön in Anti-Weihnachtsstimmung versetzt.

Platz 5: John Wick

Gleich zu Anfang des Jahres präsentierte uns Keanu Reeves, dass es eine einfache Grundhandlung und gut choreographierte Actionszenen gepaart mit einem bittersüßen Humor braucht, um einen zeitlosen Actionfilm zu kreieren.

Platz 4: The Imitation Game

Benedict Cumberbatch als Alan Turing, der Mathematiker, der den zweiten Weltkrieg beeinflusste. Hoch dramatisch und einfach nur brilliant gespielt, reißt der Film mit, obwohl er weit ab des Schlachtfeldes stattfindet.

Platz 3: Alles steht Kopf

Was wenn in unserem Kopf fünf Emotionen sitzen, die die Knöpfe zu unseren Taten und Äußerungen drücken? In diesem Film sind es Freude, Angst, Kummer, Ekel und Wut, die Riley beleben. Doch was passiert, wenn zwei Emotionen durch einen Unfall im Gedächnis landen und nur noch drei die Kontrolle haben? Dieser Film zeigt interessante Ideen, wie es in unserem Kopf aussehen könnte.

Platz 2: Kingsman – The Secret Service

Elegant wie James Bond, knallhart wie John Wick und durchgeknallt wie schon lange kein Film mehr. Kingsman ist ein Best-of verschiedener Genres und brilliert bei der Zusammensetzung. So ganz ernst nimmt der Film sich nicht, um brillianter ist er.

Platz 1: Still Alice

Julianne Moore brilliert hier als Mutter, die frühzeitig an Alzheimer erkrankt. Ihr Umgang mit der Krankheit und wie sie versucht ihren Alltag zu halten ist mit so viel Liebe dargestellt und entsetzt einem trotzdem so sehr. Ein Film, den man gesehen haben muss und definitiv mein Highlight des Jahres 2015.

Und zu guter Letzt noch ein paar Filme, die ich nicht unerwähnt lassen möchte, die es aber von der Punktzahl her nicht in das Ranking geschafft haben:

The Transporter – Refueled: Das Auto! Der heiße Typ im perfekten Anzug!

Die Minions: Banana!

Pixels: Pac Man ist böse?

Wild Tales: Ich habe, glaube ich, noch Rattengift im Schrank.

Was sind eure Highlights des Jahres?