Mein Jahresrückblick 2020 – #2 – Bücher

Wenn ich den einen großen Gewinner meines medialen Konsums nennen müsste, der 2020 davon profitierte, dass die Kinos teilweise geschlossen waren und das ich mich noch immer teilweise in Kurzarbeit befinde, dann war es wohl mein Buchkonsum. Die Buchhandlung meines Vertrauens dürfte es gefreut haben, kam ich doch regelmäßig mit meinem neuen Wunschzettel angerannt. Und so kann ich euch stolz mein Lesejahr präsentieren:

Bücher insgesamt: 88 (2019= 56)
Seiten gesamt: 35.477 (2019=20.512)
Seiten pro Tag: 97 im Durchschnitt (2019=58)
Gebunden Bücher: 15
Taschenbücher: 56
E-Books: 9
Manga/Comic/Graphic Novel: 5
Hörbücher: 3

I. Wiederholungstäter

2020 habe ich bei drei Büchern den Staub weggepustet und sie noch einmal gelesen – ohne Ranking:

1) Harry Potter und der Orden des Phönix
2) Harry Potter und der Halbblutprinz
3) Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

II. Manga/Comic/Graphic Novel

2020 habe ich fünf „Bilderbücher“ gelesen – ohne Ranking:

1) Death Note – Band 1-2
2) Harleen – Band 1-3

III. Liste der Schande

2020 habe ich 11 Bücher aus dem Bereich Klassiker gelesen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen – im Ranking:

Platz 11: Sturmhöhe – Emily Bronte

Der junge Lockwood pachtet Trushcross Grange. Bei seinem Antrittsbesuch auf Wuthering Heights trifft er den unsympathischen Heathcliff. Zurück in der Grange bittet er seine Haushälterin ihm die Geschichte der beiden Familien Earnshaw mit ihrem Findelkind Heathcliff und Familie Linton zu erzählen. – Wieder ein Klassiker auf meiner Liste der Schande abgearbeitet. Leider war in diesem Werk kein einziger Charakter wirklich sympathisch und so war es etwas schwer dem Buch bis zum Ende zu folgen.

Platz 10: Puh der Bär – A. A. Milne

Die Gesamtausgabe enthält Puh der Bär und Puh baut ein Haus. Winnie Puh ist auch so eine Figur aus meiner Kindheit, die mich noch immer begleitet. Die Originalvorlage fand ich dann aber doch etwas anstrengend geschrieben und A.A. Milne misst sich wohl mit Tolkien um die Anzahl der meisten Lieder. Dennoch sind es irgendwo die Geschichten, die ich seit meiner Kindheit kannte.

Platz 9: Die großen Vier – Agatha Christie

Agatha Christie erschuf für Hercule Poirot einen unschlagbaren, großen und einflussreichen Gegner. Herausgekommen ist ein Wirrwarr aus Einzelteilen, die irgendwann zu einer Geschichte verschmelzen, aber so gar nicht zu den bisherigen Werken der Autorin passen wollen.

Platz 8: Frankenstein – Mary Shelley

Die Geschichte von Victor Frankenstein, der Leben erschuf und sich dann vor seiner Kreatur fürchtete. Diese wiederum lebt in Einsamkeit. – Wer ist das Monster? Eine der zentralen Fragen des Buches. Wer sich hier auf die Verfilmungen versteift, wird wohl enttäuscht und ganz ausgereift ist die Geschichte auch nicht, aber dennoch voller Denkanstöße.

Platz 7: James Bond 2: Leben & Sterben lassen – Ian Fleming

007 wird in die USA gerufen. Mr. Big, ein Drogenbaron, soll endlich gestellt werden. Die Jagd führt Bond bis Jamaika. Der zweite Band der 007 Reihe ist weitaus spannender als Casino Royal, zieht sich streckenweise dennoch.

Platz 6: Sherlock Holmes: Das Zeichen der Vier – Arthur Conan Doyle

Sherlock Holmes kriegt seinen zweiten Fall. Ein Erbe scheint unterschlagen zu sein, ein Schatz wird gefunden und eine Jagd auf der Themse steht bevor. Der zweite Roman rund um den berühmten Detektiv stellt Detektiv und Leser wieder vor viele Rätsel, bleibt aber im Gegensatz zum ersten (Eine Studie in Scharlachrot) diesmal an den Charakteren.

Platz 5: Der geheime Garten – Frances Hodgson Burnett

Mary Lennox entstammt einer britischen Familie, die in Indien lebt. Nach dem Tod der Eltern reist sie zu ihrem Onkel auf ein alten britisches Anwesen. Sie kann sich nur schwer an ihr neues Leben gewöhnen, bis sie den Schlüssel zu einem geheimen Garten findet. – Pünktlich zum Kinostart habe ich auch die Buchvorlage gelesen. Ich wusste, dass ich es vor vielen Jahren schon einmal gelesen hatte, aber nicht mehr worum es genau ging. Das Buch ist sehr nüchtern geschrieben, aber die beschriebene Geschichte ist trotzdem sehr toll, auch wenn die Magie hier eher im Kopf der Kinder stattfindet.

Platz 4: Momo – Michael Ende

Momo ist ein kleines Mädchen, dass zwar ein Sonderling ist, aber dennoch überall beliebt. Doch als die grauen Herren in die Stadt kommen und den Menschen die Zeit stehlen, ist es an Momo den Herren Einhalt zu gebieten. – Erneut eine tolle Geschichte von Michael Ende, die gleichzeitig tolles Kinderbuch ist und doch so viel Wahres enthält.

Platz 3: Der blaue Express – Agatha Christie

Auf dem legendären blauen Express wird eine Millionärserbin ermordet und sehr wertvolle Diamanten sind gestohlen. Hercule Poirot nimmt sich dem Fall an und lässt sich von der einfachsten Lösung nicht beeindrucken. – Bisher eine der stärksten Geschichten, vor allem weil es aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt wurde und sich nicht an einen Erzähler klammert.

Platz 2: Wer die Nachtigall stört – Harper Lee

Dieser Klassiker führt den Leser in die 1930er Jahre in den Südstaaten. Die Kinder Jem und Scout des Rechtsanwalts Atticus Finch werden mit dem Rassismus ihrer Stadt konfrontiert. – Berührend, tiefgründig und doch verständlich für alle Altersgruppen geschrieben.

Platz 1: Dracula – Bram Stoker

Der Anwalt Jonathan Harker reist nach Transilvanien um dort Graf Dracula zu treffen und einige geschäftliche Dinge zu besprechen. Doch bald entdeckt er das Grauen versteckt hinter den Mauern. Und nicht nur das, der Graf hat es auf seine Heimat London abgesehen. – Nachdem man sich durch den Anfang ein wenig durchgequält hat, konnte mich die Geschichte schnell in den Bann ziehen.

IV. Multiple Bände

2020 habe ich 41 Bücher, die zu einer Reihe gehören oder von denen es Folgebände gibt, gelesen. Der Einfachheit habe ich zusammengehörende Bände unter einem Platz zusammengefasst – im Ranking:

Platz 28: Bookless 2: Gesponnen aus Gefühlen – Mara Woolf

Lucy wurde von Nathan aus dem Feuer der Bibliothek gerettet. Nur um sich kurz darauf in den Fängen von Nathans Onkel Batiste de Tremaine zu befinden. Der oberste Perfecti des Ordens, die Bücher auslesen, um sie „zu beschützen“, hat Pläne mit der Hüterin Lucy. Nathan will diese jedoch nicht zulassen und befreit Lucy aus den Fängen seines Onkels. Ein Katz und Maus Spiel beginnt. – Langatmiger Mittelband, dessen Handlung sich immer wieder im Kreis dreht und am Anfang und Ende am gleichen Punkt ist. Hier muss mit Bank 3 nun noch ein Knaller kommen.

Platz 27: Das gestohlene Herz der Anderswelt – Sandra Regnier

Allison scheint hinter der Regenpforte festzusitzen, nachdem Finn sie dort gerade noch absetzen konnte. Doch die Anderswelt ist noch immer in Gefahr. – Nach langer Wartezeit und mehrmaligem Verschieben des Veröffentlichungstermins, gab es nun endlich Nachschub für den Pan-Spin Off. Leider wurde hier eher verzweifelt versucht zu einem Ende zu kommen und so kann das Buch nicht mehr an den ersten Teil und schon gar nicht an der Ausgangstrilogie heranreichen.

Platz 26: Dreams of Gods and Monsters – Laini Taylor

Die finale Schlacht um Eretz steht bevor, Seraphim und Chimären müssen sich zusammen gegen das Heer der Dominion stellen. Denn diesmal geht es nicht nur um Eretz, sondern auch um unsere Welt. Der finale Band der Zwischen den Welten Reihe staubte jetzt lange bei mir ein, nachdem ich es nach gut 200 Seiten nicht mehr ertragen habe. Stückchenweise konnte ich es jetzt doch beenden. Letztlich nimmt es sich die Zeit wirklich alles zu einem Ende zu bringen.

Platz 25: Erbarmen – Jussi Adler Olsen

Carl Mørck ist Ermittler bei der Kopenhagener Polizei. Er bekommt das von der Regierung geforderte Sonderdezenat Q, das sich mit unaufgeklärten Fällen befassen soll, zugeteilt.  Er holt sich noch einen Angestellten. Hafez el-Assad ist Syrer und sollte eigentlich nur für die Reinigung zuständig sein, doch hängt er sich gerne in die Fälle rein. So auch in den der verschwundenen Merete Lynggaard, einer Politikerin. Während Carl am Anfang wenig Lust hat, wirklich zu arbeiten, stellt er doch bald fest, dass bei der damaligen Ermittlung Spuren nicht genauer verfolgt wurden. – Nach langer Zeit mal wieder ein Krimi. Leider war mir der Ermittler nicht wirklich sympathisch und der Fall wirkte stark gestreckt. Ist wohl einfach wirklich nicht mehr mein Genre.

Platz 24: Ivy Years 5: Bis wir uns finden

Der inzwischen fünfte Teil der Ivy-Years-Reihe befasst sich mit Schauspielerin Lianne, die sich in DJ Trevi verliebt hat. Doch dieser hat aktuell ein ganz anderes Problem und kann sich nicht auf eine Beziehung einlassen. In den vorherigen Bänden hat es sich schon angekündigt, aber Autorin Sarina Bowen ist nun endgültig die Puste ausgegangen. So zieht sich die Geschichte ewig und Spannung kommt keine mehr auf.

Platz 23: OMG – Diese Aisling – Sarah Breen & Emer McLysaght

Aisling ist eigentlich sehr glücklich mit John, doch dieser kann sich einfach nicht dazu durchringen ihr einen Antrag zu machen. Also trennt sie sich kurzerhand und zieht endlich von zu Hause aus. Doch mit ihrer Kollegin und jetzt auch Mitbewohnerin Sadhbh gibt es immer etwas zu erleben. – Man muss Aisling mögen und ihre Taten nachvollziehen können, um das Buch zu mögen. Und gerade das klappt bei mir nur bedingt. Grundsätzlich ein tolles Buch mit viel Fernweh nach Irland, aber irgendwo ist die Gesamtgeschichte nicht ganz ausgereift.

Platz 22: Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv – Jodi Taylor

Madleine „Max“ Maxwell bekommt nach ihrem Studium der Archäologie einen Job im St. Marys Institut. Doch dort wird nicht einfach nur in der Geschichte geforscht, sondern sie wird erlebt. Mit Hilfe von Zeitreisen erleben die Historiker die Geschichte am eigenen Leib. Doch zuvor muss Max die Aufnahme überleben. – Spannende Geschichte, tolle Ideen, flüssiger Schreibstil, aber ein absolut grauenhafter Erzählstil. So ist die Geschichte viel zu vollgepackt mit hochdramatischen und spannenden Ereignissen, die aber wie kleine Nebensachen erzählt werden. So ist die Geschichte zu voll. Sehr schade, denn das Potential war hier sehr hoch.

Platz 21: Angelfall 3: Am Ende der Welt – Susan Ee

Der finale Kampf Menschen gegen Engel steht bevor. Doch um dafür gerüstet zu sein müssen Penryn und Raffe bis in die Hölle hinabsteigen. Gelungener Abschluss einer größtenteils spannenden Reihe, man sollte den dritten Teil jedoch zeitnah zum zweiten lesen, da man sonst am Anfang nicht mehr mitkommt.

Platz 20: Breathless: Gefährliches Verlangen | Geheime Lust | Verheißungsvolle Sehnsucht – Maya Banks

Die Geschäftspartner Gabe, Jace und Ash teilen nicht nur den Vorsitz in ihrer Firma, sondern auch ähnliche sexuelle Vorlieben. In jedem Band darf ein anderer Herr seine Angebetete finden. Doch ihre Ansprüche sind nicht für jede etwas. – Heiß, erotisch und das alles mit dem ständigen Einverständnis der Damen. Zwischendurch vielleicht etwas zu lang, einige Wiederholungen und einige Klischees, aber grundsätzlich doch gut durchdacht und spannend.

Platz 19: Obisian | Onyx | Opal – Jennifer L. Armentrout

Katy zieht nach dem Tod ihres Vaters um. Da ihre Mutter viel im Krankenhaus arbeitet, will sie sich mit den Nachbarn anfreunden. Während Dee davon völlig begeistert ist, ist Damon eher abweisend. Doch es scheint mehr dahinter zu stecken und Katy steckt schnell in Verwicklungen, die sie nicht vorhersehen konnte. – Die beiden Auftaktbände der fünfteiligen Reihe ließ mich am Anfang eher zweifelnd zurück, entwickelte sich dann jedoch in eine gute Richtung. Zeitweise war es schwer, die Bücher überhaupt aus der Hand zu legen. Der dritte zog sich dann wieder ganz schön und schien sich zwischenzeitlich im Kreis zu drehen.

Platz 18: Kiss me never* | Hold me tonight – Lana Rotaru

Amanda ist sich sicher. Ihr Bruder Andrew ist nicht bei einem Unfall gestorben, sondern ermordet worden. Und seine beiden besten Freunde Van und Dante haben etwas damit zu tun. Um das zu beweisen, versucht sie hinter die Geheimnisse der Zetas zu kommen. Dabei kommt sie Dante ungewollt näher. – Der Auftakt der vierteiligen Serie hatte leider wenig eigene Handlung, sondern viele Hinleitungen auf später. Funktioniert nicht als alleinstehendes Buch. [Werbung]. Der zweite Band hingegen schafffte es dann einige Fragen aufzuklären und wurde am Ende richtig spannend.

Platz 17: Seven Sins 1: Hochmütiges Herz – Lana Rotaru

An ihrem 18. Geburtstag taucht in Averys Leben der Dämon Nox auf. Denn vor vielen Jahren hat ihr Vater ihre Seele an den Teufel verkauft. Doch ihr bester Freund Adam erzählt ihr von der Prüfung der sieben Todsünden, die sie bestehen kann, um ihre Seele zurückzuerhalten. Denn Adam ist eigentlich ein Engel. Zusammen versuchen nun Mensch, Engel und Teufel die Prüfungen zu überleben. – Der Auftakt einer Fantasyreihe. Die ersten beiden Bände hatte die Autorin bereits im Selfpublishing veröffentlicht, nun in überarbeiteter Form beim Impress-Verlag erschienen. Wirkt auch hier wie eine etwas zu lange Einleitung für das Kommende. Dennoch bin ich gespannt, weil ich die Reihe schon im Selfpublishing verfolgt hatte.

Platz 16: Percy Jackson: Diebe im Olymp | Im Bann des Zyklopen – Rick Riordan

Percy Jackson dachte eigentlich, dass er ein ganz normaler Junge sei mit Legasthenie. Bis sein bester Freund Grover und seine Mutter verzweifelt versuchen ihn ins Camp Half-Blood zu schicken. Dort erfährt er, dass sein Vater der griechische Gott Poseidon ist und das ein Krieg zwischen den Göttern bevorsteht. Ein Krieg, den Percy verhindern soll. – Auch wenn mir die Reihe schon vielfach empfohlen wurde, hatte ich mich bisher nicht herangewagt. Nun war es soweit. Und ja, mein erstes Eintauchen in das Leben der Halbblüter war ganz interessant, aber irgendwie nicht das Wow, das ich erwartet hatte, vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch. Der zweite Teil schließt ans gleiche Niveau an.

Platz 15: Mara und der Feuerbringer – Tommy Krappweis

Der Auftakt einer Fantasy-Trilogie ebenfalls von Tommy Krappweis stellt uns die 14-jährige Mara vor, die eigentlich gerne völlig normal wäre, aber herausfindet, dass sie die Götterdämmerung aufhalten muss. Spannender Ausflug in die germanische Mythologie.

Platz 14: Ghostsitter 3: Zombie Party – Tommy Krappweis

Auch im dritten Band hat Tom wieder alle Hände voll zu tun, um die Geisterbahn mit den echten Monstern unter Kontrolle zu halten. Tommy Krappweis schafft es auch hier wieder den lockeren, witzigen Schreibstil beizubehalten und schafft so ein weiteres Werk für Groß und Klein.

Platz 13: Dream Again – Mona Kasten

Der fünfte Band der Again-Reihe von Mona Karsten nimmt sich diesmal der Geschichte von Blake an. Denn seine Ex-Freundin Jude ist wieder in der Stadt und sucht Unterschlupf bei ihrem Bruder Ezra, Blakes Mitbewohner. Judes Karriere in Hollywood ist gescheitert und nun versucht sie wieder auf die Beine zu kommen. Kann Blake ihr verzeihen? – Der fünfte und bisher letzte Band der Reihe kommt wieder mit einer schönen Geschichte daher, tollen Charakteren, aber nicht mehr dem gleichen Feuer, wie noch am Anfang.

Platz 12: Illuminae – Die Illuminae-Akten 1 – Jay Kristoff & Amie Kaufman

Nach dem Anschlag auf ihren Planeten finden sich Ezra und Kady auf unterschiedlichen Schiffen wieder auf dem Weg zur Rettungsstation. doch sie werden noch immer von der feindlichen Flotte verfolgt und auch intern gibt es einige schwerwiegende Probleme. – Dieses Buch ist alles, nur nicht gewöhnlich. Denn es ist nicht linear geschrieben, sondern beinhaltet diverse Chatverläuft, Protokolle, Übersichtspläne, Berichte und andere Arten der Aufzeichnung. Es liest sich daher eher wie ein Film als ein Buch. Und ist dabei auch noch unfassbar spannend!

Platz 11: Die Flüsse von London – Ben Aaronovitch

Police Constable Peter Grant trifft bei einer Mordermittlung auf einen Geist. Kurz darauf wird er in eine andere Abteilung versetzt, die sich genau auf solche Fälle spezialisiert hat. – Ein spannender Krimi der ganz anderen Art, wunderbar gelesen von Dietmar Wunder.

Platz 10: Die Chroniken von Alice 1 – Finsternis im Wunderland – Christina Henry

Alice ist in einer Irrenanstalt, da alle glauben, dass sie sich die Geschichte mit dem Kaninchen nur ausgedacht hat. Nur ihr Zellennachbar Hatter glaubt ihr. Bei einem Brand in der Anstalt können sie fliehen. Und auf einmal muss Alice feststellen, dass ihre Erinnerung echt ist, – Diese horrormäßige Adaption der Alice im Wunderlandgeschichte ist voller guter Ideen, passenden Bezugspunkten und doch in vielerlei Sinne absolut abschreckend. Eine spannende Geschichte!

Platz 9: Die Tribute von Panem X – Suzanne Collins

Bei den 10. Hungerspielen soll es erstmals Mentoren geben und zwar Schüler aus dem Kapitol. Einer davon ist Coriolanus Snow, der spätere Präsident. Doch ausgerechnet er bekommt das Mädchen aus Distrikt 12 als Tribut. Wie soll er es schaffen ihr das Überleben und sich selbst den Sieg zu sichern? – Hätte es diese Vorgeschichte gebraucht? Vermutlich nicht. Dennoch ist sie größtenteils spannend, bringt interessante Einblicke in das Denken von Snow und den Alltag des Kapitols, sowie die Anfänge der Hungerspiele.

Platz 8: Wie Blut so rot – Marissa Meyer

Cyborg Cinder hat entdeckt, dass sie die Erbin von Luna ist und deswegen vor vielen Jahren aus dem Weg geräumt werden sollte. Gleichzeitig sucht Scarlet in Südfrankreich nach ihrer Grandmere. Dabei begegnet sie dem Widerstandskämpfer Wolf. – Der zweite Teil der Luna Chroniken war sogar noch ein bisschen spannender als der erste Teil, vielleicht weil mir die Geschichte um Scarlet und Wolf mehr zusagte.

Platz 7: Crazy, Sexy, Love | Dirty, Sexy, Love | Naughty, Sexy, Love – Kylie Scott

Nach der Rockstar-Reihe kehren wir in das beschauliche Ort Core d’Alene ein und treffen hier in der Dive Bar auf Vaughan, Eric und Joe. Alle haben so ihre Probleme und dann tauchen auch noch die Damen auf, die den dreien ordentlich den Kopf verdrehen.  – Ein toller Ableger einer noch tolleren Reihe (Rockstar-Reihe). Gerade der erste Teil war richtig gut, der zweite war noch gut, der dritte eher okay.

Platz 6: Talus – Liza Grimm

Erin ist Guide in Edinburgh. Ihre Spezialität sind Gruselführungen, zumal sie an Magie glaubt. Bis sie erkennt, dass es Magie wirklich gibt und schon ist sie mittendrin im Abenteuer. – Liza Grimm schafft es spielerisch den Leser in ihre neue magische Welt unter Edinburgh zu ziehen und zu faszinieren.

Platz 5: Someone New | Someone Else | Someone to stay – Laura Kneidl

Micah zieht zum studieren aus ihrem Elternhaus aus. Dabei trifft sie in der Nachbar-WG auf Julien. Doch dieser scheint ein Geheimnis zu haben und zieht sich immer wieder vor ihr zurück. Im zweiten Band geht es um Juliens Mitbewohner Auri und Cassie, die vielleicht etwas mehr sind als nur beste Freunde. Im dritten Teil treffen dann Aliza und Lucien aufeinander, die alles haben, nur keine Zeit für eine Beziehung. – Eine absolut tolle Reihe! Hier werden so viele wichtige Themen verarbeitet aus den Bereichen LGBTQIA+, Rassismus, Sexismus, einfach alles. Und nebenbei sind es auch einfach tolle Liebesgeschichten.

Platz 4: The Secret Book Club – Lyssa Kay Adams

Gavins Ehe ist am Ende, denn seine Frau Thea will die Scheidung. Doch dann sammeln ihn seine Freunde ein und erzählen ihm von ihrem Buchclub. Dort lesen sie bewusst Liebesromane, um Tipps zu finden und Frauen besser zu verstehen. – Eine tolle Idee und eine tolle Umsetzung. Kein verträumtes Liebesgedusel, sondern ehrliche Überlegungen, was wir aus Liebesromanen lernen können und wie Beziehungen wirklich funktionieren. Absolute Empfehlung!

Platz 3: Truly – Ava Reed

Nach dem Tod ihrer Mutter kommt Andy endlich auf dem Campus in Seattle an. Leider ohne Stipendium und ohne Wohnheimplatz. Durch Zufall bekommt sie einen Job hinter einer Bar und lernt dort den stillen Cooper kennen. Und trotz seiner abweisenden Art fühlt sich Andy zu ihm hingezogen. – Ein New Adult Roman, in dem ich mich sehr schnell verliebt habe. Ich mochte den Schreibstil, die Charaktere und die Handlung. Einfach nur toll.

Platz 2: All in: 1000 Augenblicke | Zwei Versprechen – Emma Scott

Kacey Dawson ist unglücklich mit ihrem Leben als Rockstar. Dann trifft sie auf Jonah, der ihr eine Alternative bietet. Doch Jonah hat ein Geheimnis, dass alles verändern kann. – Eine Geschichte, über die man nicht zu viel wissen sollte und dessen zweiter Teil den ersten spoilert, weswegen ich darüber nichts sagen werde. Aber die beiden Geschichten sind einfach alles: Berührend, ergreifend, tiefgründig, traurig, witzig und einfach nur tolle Liebesgeschichten mit Emma Scotts unverwechselbarem Schreibstil.

Platz 1: Das Buch der gelöschten Wörter: Der erste Federstrich | Zwischen den Seiten | Die letzten Zeilen – Mary E. Garner

Hope Turner dachte immer, dass sie ein ganz gewöhnliches Leben zu leben verdammt sei. Bis sie auf dem Weg zu ihrer alzheimer kranken Mutter in den Buchladen von Mrs. Gateway stolpert. Dort trifft sie auf Rufus Walker, der ihr wunderbares enthüllt. Sie ist eine Verwandlerin und kann mit ihm in die verschiedenen Buchwelten reisen. Doch aus eben diesen droht ihrer Welt Gefahr. – Ich habe diese Buchreihe absolut verschlungen und bin verliebt! So eine spannende Geschichte und gleichzeitig absolut tolle Hommage an die Buchwelten.

V. Einzelbände

2020 habe ich 28 Bücher gelesen, die (bisher) nicht als multiple Bände angelegt sind – im Ranking:

Platz 28: Das Manifest der anonymen Schauspieler – James Franco

Der nicht ganz so anonyme Schauspieler James Franco hangelt sich an den 12 Schritten und Traditionen der anonymen Alkoholker entlang und spinnt dazu absurde Geschichten, wirre Schreibexperimente und teilweise auch abstoßende Anekdoten. Spart euch das Geld.

Platz 27: Wo das Glück zu Hause ist – Jenny Colgan

Nina liebt Bücher. Als nicht nur sie ihren Job als Bibliothekarin verliert, sondern auch die Bücher ihr Zuhause, eröffnet sie einen mobilen Buchladen in Schottland. Weit ab größerer Städte könnte jedoch mehr auf sie zukommen als nur ein beruflicher Neustart. Ich mochte die Grundidee und wollte das Buch wirklich mögen. Leider verliert sich die Autorin in ihren Ideen, hält sich an bestimmten Teilen zu lange auf und hastet dann an anderer Stelle, so dass ihre Charaktere sehr sprunghaft wirken. Und ihre Protagonistin ist leider ein kleines Naivchen, das natürlich trotzdem alles problemlos meistert. Es konnte mich nicht überzeugen.

Platz 26: Das Café der guten Wünsche – Marie Adams

Dies führen die drei Freundinnen Julia, Laura und Bernadette. Drei absolut naive Protagonistinnen, die sich mit dem Misanthropen Robert auseinander setzen müssen. Herausgekommen ist eine furchtbare Handlung, die sich erst ewig zieht und am Ende dann ganz übereilt endet.

Platz 25: Die grüne Ente – Manu Causse

Der Vater tut sich schwer mit seinem Sohn, einem Autisten. Dennoch ist er zu den wöchentlichen Treffen außerhalb der Klinik da. Bis ihm diese untersagt werden. Als er kurz darauf eine grüne Ente erbt, beginnt ein wilder Trip durch Frankreich. Mit dabei sind der verstorbene Onkel und die tote Katze, die vom Rücksitz aus Kommentare fallen lassen. – Ein etwas kurioser Roadtrip durch Frankreich mit einem etwas spezielleren Schreibstil, rund um einen Vater und seinem authistischen Sohn. Klappentext versprach mehr.

Platz 24: Juno und die Reise zu den Wundern – Judith Hoersch*

Juno ist eine junge Frau, die seit ihrer Kindheit unter Einsamkeit leidet. In der schielenden Stadt begegnet sie dem geheimnisvollen Mr. James, der ihr aus einer alten Münze zwei Ringe anfertigt. Mit deren Hilfe bestimmt sie die nächsten Stationen ihrer großen Reise. Ein Abenteuer steht bevor, voller neuer Bekanntschaften und außergewöhnlicher Erlebnisse. – Irgendwo zwischen Kinderbuch und Einstieg in die Philosophie mit einer guten Mischung Lebensweisheiten. [Werbung]

Platz 23: Am dunklen Fluss – Anna Romer

Ruby kann sich nicht mehr an den Tod ihrer Schwester in ihrer Kindheit erinnern. Als sie in das frühere Anwesen reist, findet sie nicht nur ein altes Familiengeheimnis, sondern fängt auch an sich zu erinnern. Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln, zu vorhersehbar waren weite Teile. Das Ende konnte mich dann doch noch überraschen, half dem Buch aber nicht mehr.

Platz 22: Die kleine Traumküche in Cornwall – Jane Linfoot

Clemmie reist in ihren Heimatort St. Aiden in Cornwall zurück. Sie hat dort eine kleine Wohnung geerbt. Doch Renovierungen stehen bevor, die sie sich nicht leisten kann. Also verkaufen und sprunghaft weiterleben wie bisher, oder für die Wohnung kämpfen? Schöne Sommerlektüre, leider sehr verkrampfter Schreibstil, der die Magie der Geschichte stark stört und teilweise ganze Dialogszenen unverständlich macht.

Platz 21: Alice im Düsterland (Spielbuch) – Jonathan Green

Jahre nach Alice erstem Abenteuer im Wunderland kehrt sie zurück. Neue Abenteuer stehen bevor. Doch diesmal ist der Leser mittendrin statt nur dabei. Triff Entscheidungen, fechte Kämpfe, bestehe Proben und entwickle so deine eigene Geschichte. – Spielbuch heißt in diesem Fall, dass man sich von Abschnitt zu Abschnitt hangelt und sich die Geschichte je nach Entscheidung verändert. Zudem muss man Proben und Kämpfen auswürfeln. Es macht unglaublich Spaß. Einziges Manko: Wenn man mit seinen Entscheidungen eine gewisse Stelle nicht erreicht, hat man am Ende automatisch verloren.

Platz 20: Jane Austen bleibt zum Frühstück – Manuela Inusa

Penny Lane hat Liebeskummer, seit sie sich von Trevor getrennt hat. Als sie eines Abends sich Rat von ihrer Lieblingsautorin Jane Austen wünscht, wacht diese prompt am nächsten Tag in Pennys Bett auf. Vor beiden liegen spannende Tage, schließlich kommt Jane direkt aus dem Jahr 1802. Nette Geschichte, tolle Charaktere, schöner Schreibstil, leider unglaubwürdige Jane Austen.

Platz 19: Schmetterlinge aus Marzipan – Daniela Böhle

Nina ist über 40, seit neustem geschieden, alleinerziehend und nicht so richtig glücklich mit der Arbeitssituation. Als sie bei einer kleinen Konditorei das Schild „Praktikantin gesucht“ sieht, scheint es ihr Schicksal zu sein. Nebenbei bringt ihre beste Freundin sie noch zum Online-Dating. Ein Monat voller kleiner Abenteuer stehen bevor. Eine schöne, kurzweilige Sommerlektüre mit kleineren Baustellen und einem leider unpassendem Ende. Aber davor hat es gut gepasst.

Platz 18: Der Duft von Sommerregen – Tania Schiele

Lena ist begeisterte Assistentin eines Kunsthändlers. Mit 40 und single wird man jedoch stets mitleidig angesehen. Als sie den charmanten Jonas kennenlernt, überlegt sie ihren Vorsatz noch einmal. Doch wieso überkommt sie dann immer die Sehnsucht, wenn sie das Klavierspiel eines Nachbarn hört? Schöne Dreieckgsgeschichte, nicht ganz Sommerlektüre, aber nah dran, ein wenig zu viel Tätigkeitsbeschreibung, aber dafür tolle Charaktere.

Platz 17: Kirschkuchen am Meer – Anne Barns

Marie hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Doch als auf der Seebestattung ihres Vaters eine geheimnisvolle Frau auftaucht, muss sie mehr erfahren. Der Weg führt nach Norderney, wo sie nicht nur die Frau sucht, sondern auch einige Lebensentscheidungen hinterfragt. Ein neuer sommerlicher Roman von Anne Barns, irgendwo zwischen Trauer, Sommer und Kirschkuchen.

Platz 16: Ein Schotte kommt selten allein – Karin Müller*

Janne liebt Schottland, hasst aber Busrundreisen. Leider haben ihre Freunde ihr genau diese Art zu reisen geschenkt. Aber nachdem Janne in den falschen Bus einsteigt und neben dem gutaussehenden Schotten Alex landet, findet sie Busreisen gar nicht mehr so schlimm. – Am Anfang hat mich Jannes sehr negative Einstellung gestört, aber nachdem sie den Bus tauscht, wird es ein wirklich tolles Buch. [Werbung]

Platz 15: Dewey & Ich – Vicky Baron

Kennt ihr Dewey, den Bibliothekskater aus Spencer, Iowa? Ich auch nicht. Aber Dewey hat nicht nur das Leben der Angestellten und Bewohner Spencers verändert, sondern es auch zur allgemeinen Berühmtheit geschafft, seit er in der Buchrückgabeklappe der Bibliothek von Spencer halb erfroren gefunden wurde. – Grundsätzlich süße Geschichte und tolle Anekdoten, aber leider auch künstlich aufgebläht, um ein ganzes Buch draus machen zu können.

Platz 14: Origin – Dan Brown

Symbologe Robert Langdon ist mit seinem inzwischen fünften Abenteuer zurück. Und während die Geschichte wieder deutlich spannender als die Vorgänger ist, hat Langdon in seiner Rolle als Symbologe diesmal erstaunlich wenig zu tun.

Platz 13: Der Anschlag – Stephen King

Mein inzwischen 7. Buch vom Altmeister Stephen King lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Zum einen gefällt mir die Idee, dass er seinen Protagonisten in der Zeit zurückreisen lässt, um das Attentat auf JFK zu vereiteln. Auch ist er in seiner Recherche sehr gründlich und schafft es auch wieder sehr ausschweifend diverse Zwischengeschichten zu erzählen. Doch gerade zum Ende hin gibt es mehrere Entwicklungen, mit denen ich nicht einverstanden bin. Aber das ändert nichts daran, dass es an sich ein gutes Buch ist.

Platz 12: Mythos & Wahrheit – Daniela Wakonigg

Eine vierteilige Analyse zu den Themen Dracula, Sherlock Holmes, Edgar Allen Poe und Frankenstein. Hier werden jeweils die Werke, Entstehungsgeschichte und die Mythen darum genauer beleuchtet. Grundsätzlich sehr interessant und schön vertont mit verschiedenen Lesern, aber irgendwo hätte ich mir weniger Nacherzählung und mehr Hintergründe gewünscht.

Platz 11: Meine dunkle Vanessa – Kate Elizabeth Russell

Vanessas ehemaligen Lehrer wird beschuldigt, Minderjährige sexuell belästigt zu haben. Vanessa hat mit Strane ihre ganz eigene Geschichte, aber die war doch etwas ganz anderes, oder? Vanessa muss sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander setzen, und sich dabei fragen, ist sie als Teenager vergewaltigt worden? – Ein weiteres Buch mit schwierigem Thema. Auch hier wurde respektvoll damit umgegangen und die Thematik noch einmal von einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet. Leider fällt die Aufarbeitung Vanessas ein bisschen dünn aus.

Platz 10: Ohne Schuld – Charlotte Link*

Xenia Paget ist sich sicher, dass sie ermordet werden soll. Und tatsächlich wird kurz darauf auf sie geschossen. Die Ereignisse werden aber noch rätselhafter als ein paar Tage später eine andere Frau mit dem Fahrrad über einen gespannten Draht fährt und sich lebensbedrohlich verletzt. Das erstaunliche ist, dass an beiden Orten Schüsse aus der gleichen Waffe abgefeuert wurde. Wo ist der rote Faden? Wie gehören beide Frauen zusammen? – Ein neuer Krimi von Charlotte Link, der im Vergleich zu den Vorgängern erstaunlich gut funktioniert. – [Werbung]

Platz 9: Heute hat die Welt Geburtstag – Flake

Keyborder Flake erzählt aus dem Touralltag der Band Rammstein und deren Gründungsgeschichte. Humorvolle Erkenntnisse runden das Buch ab.

Platz 8: The Green Mile – Stephen King

Stephen King versuchte sich an einem Episodenroman und brillierte mit der Geschichte über den Todestrakt und dessen grüne Meile. Spannende Geschichten, die zusammenhängen.

Platz 7: Was perfekt war – Colleen Hoover

Colleen Hoover ist zurück und präsentiert mit Was perfekt war eine gewohnt gute Liebesgeschichte, doch diesmal geht es auch um die gleiche Geschichte acht Jahre später, wo ein Problem eine funktionierende Ehe zu zerstören droht. Wieder widmet sich Hoover einem wichtigen Thema, schafft es aber eher durch die Rückblenden den Leser bei der Stange zu halten, da sie sich an einem gewissen Punkt in Wiederholungen verliert.

Platz 6: Zwei Leben in einer Nacht – Carolin Wahl

Sam und Casper kennen sich nicht. Doch in dieser Nacht treffen sie aufeinander. Denn sie haben beide einer Online-Challenge zugestimmt. Das Ziel: Gemeinsamer Selbstmord. Doch zuvor stehen fünf Aufgaben bevor, die sie auf diesen Schritt vorbereiten sollen. – Spannend, tiefgründig, nimmt das schwierige Thema sehr ernst und geht sehr nah. Bitte Pflichtlektüre in den Schulen.

Platz 5: Verity – Colleen Hoover

Lowen ist eine eher unbekannte Autorin. Trotzdem bekommt sie von ihrem Verlag den Auftrag die Bestsellerthriller der Starautorin Verity Crawford zu Ende zu schreiben. Denn Verity hatte einen Unfall und kann selbst nicht mehr schreiben. Dabei kommt Lowen nicht nur Veritys Mann Jeremy verdammt nah, sie entdeckt auch ein gewaltiges Geheimnis. – Colleen Hoover ist zurück, doch diesmal mit keiner ihrer typischen Liebesgeschichten, sondern mit einem Psychotriller, der es in sich hat.

Platz 4: All das ungesagte zwischen uns – Colleen Hoover

Nach einem Unfall müssen sich Morgan und ihre Tochter Clara zusammenraffen, merken aber, dass sie viel Ungesagtes zwischen sich haben. Gleichzeitig muss Morgan sich ihrer Vergangenheit stellen. – Wieder ein ernsteres Werk von Colleen Hoover, aber dennoch wieder gut. Kommt zwar nicht an ihre früheren Werke ran, aber der erwachsenere Ton steht ihren Büchern dennoch gut.

Platz 3: Rowan & Ash – Christian Handel

Rowan ist seit vielen Jahren mit der Prinzessin von Iriann verlobt. Die Hochzeit steht im nächsten Jahr bevor, als Rowan mit seiner Familie in die Hauptstadt reist. Denn das Schattenlabyrinth ist wieder erwacht, was die Wiedererweckung der schwarzen Königin voraussagt. Nun steht das Land vor der Frage, ob das Schattenlabyinth endgültig versiegelt werden soll, was aber auch die Magie in Iriann erlöschen lassen würde. Doch Rowan hat noch ein ganz anderes Problem. Denn er liebt den Königssohn Ash. – Eine spannende Geschichte im High Fantasy-Bereich. Und noch viel besser: Eine queere Liebesgeschichte. Nur das Ende kam mir dann etwas zu schnell und lässt zu viel offen.

Platz 2: Never Doubt – Emma Scott

Willow hat im letzten Sommer ein traumatisches Erlebnis gehabt. Nun zieht sie mit ihren Eltern von New York in das beschauliche Städtchen Harmony. Dort bekommt sie eine Rolle im städtischen Theater und schafft es endlich ihre Geschichte, aber mit den Worten Shakespeares zu erzählen. Dabei trifft sie auf den Stadt-Bad Boy Isaac. – Wieder eine schöne, aber auch traurige Geschichte von Emma Scott, die mit der All in-Reihe dieses Jahr bereits eines meiner Jahreshighlights schaffte.

Platz 1: Die Bücherdiebin – Markus Zusak

Der Tod erzählt von seinen Erlebnissen mit dem jungen Mädchen Liesel zu Zeiten des zweiten Weltkriegs. Ein ganz besonderes Werk der Literatur, das mich am Ende tränenreich zurückgelassen hat.

Was sind eure Buchhighlights des Jahres?

*Die mit Sternchen gekennzeichneten Bücher sind Rezensionsexemplare. Ich bedanke mich hierfür recht herzlich bei den AutorInnen und Verlag und kennzeichne diese Beiträge als Werbung.

Mein Jahresrückblick 2019 – #3 – Heimkino

Ich hoffe, ihr habt schöne Weihnachtstage und seid vor lauter Essen noch nicht geplatzt. Da ich meine Rückblicke noch bis Ende des Jahres fertig kriegen möchte, geht es hier nun ohne Umschweife weiter in der nächsten Kategorie. Diesmal geht es um all die Filme, die ich zu Hause vorm Fernseher gesehen habe.

Zur Statistik:

2019 habe ich zu Hause auf dem großen Fernseher 67 Filme gesehen (2018 waren es 68, da waren aber die 18 Filme, die das MCU zu dem Zeitpunkt veröffentlicht hatte in Vorbereitung auf Infinity War dabei).

Davon
… 20 Wiederholungstäter
… 5 Stand-up Specials
… 10 von der Liste der Schande
… 32 Neuentdeckungen

I. Wiederholungstäter

2019 habe ich 20 Filme erneut gesehen, die ich bereits einmal gesehen hatte. Die Gründe dafür sind vielfältig und sollen hier gar nicht erneut erörtert werden – ohne Ranking

The Greatest Showman / Game Night / Pitch Perfect 3 / Ein Königreich für ein Lama / Lilo & Stitch / Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh / Pixels / Tarzan / Bernhard & Bianca / Bernhard & Bianca 2 – Im Känguruland / Arielle (2x) / Arielle 2 / xXx 3 – Die Rückkehr des Xander Cage / Lion / Die vielen Abenteuer von Winnie Puh / Harry Potter und der Stein der Weisen / Harry Potter und die Kammer des Schreckens / Die Hexe und der Zauberer / Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche

II. Stand-up Specials

2019 habe ich fünf Stand-up Comedy-Specials von drei verschiedenen Comedians gesehen – ohne Ranking

1. Ellen DeGeneres – Relatable
2. Ali Wong – Baby Cobra
3. Ali Wong – Hard Knock Wife
4. Amy Schumer – Growing
5. Amy Schumer – The Leather Special

III. Klassiker/Liste der Schande

2019 habe ich zehn Filme aus dem Bereich Klassiker gesehen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen – im Ranking:

Platz 10: Das letzte Einhorn

Ein Weihnachtsklassiker, den ich zuvor noch nicht kannte. Die Geschichte des letzten Einhorn, dass sich auf die Suche nach den anderen Einhörnern begibt und dabei auf allerhand Charaktere trifft. Für meinen Geschmack war die Geschichte etwas seltsam erzählt.

Platz 9: Rocky 3

Eigentlich  hatte ich mich auf den Teil mit Mr. T als Gegener gefreut. Doch irgendwo ist der Charakter zu platt geworden und ist einfach nur fies. Konnte mich als Teil nicht überzeugen.

Platz 8: Shining

Nachdem ich die Lektüre beendet hatte, wollte ich nun doch endlich Stanley Kubriks Werk begutachten. Leider bin ich da auf der Seite von Autor Stephen King, der die Verfilmung nicht gerade als gelungen ansieht.

Platz 7: Unbreakable

M. Night Shyamalans erstes Werk seiner Superhelden-Reihe erzählt eine interessante Geschichte und spielt mit den Vorstellungen von Held und Schurke bzw. deren Findungsphase.

Platz 6: Rocky 2

Der Rückkampf mit Apollo Creed ist wohl das, was man sich im ersten Teil erhofft hat und rundet damit die Handlung des ersten Teils ab.

Platz 5: James Bond jagt Dr. No

Der erste James Bond Film mit Sean Connery als 007. Für damalige Verhältnisse ein hochspannder Agentenfilm, der nicht ohne Grund ein bis heute andauerndes Franchise eröffnet hat.

Platz 4: Stirb Langsam

Da ich immer noch die Klassiker langsam aufarbeite, war Weihnachten 2018 eine gute Gelegenheit endlich einen umstrittenen Weihnachtsfilm nachzuholen. Sagen wir, ich habe etwas anderes erwartet, habe aber doch einen spannenden Actionfilm geliefert bekommen und mich über ein Wiedersehen mit Alan Rickman gefreut.

Platz 3: Chihiros Reise ins Zauberland

Diesen Film hätte ich mir aus den Erzählungen anderer raus, tatsächlich ganz anders vorgestellt. Dennoch bekam ich eine magische, wenn auch etwas merkwürdige Geschichte.

Platz 2: Die Verurteilten

Der Film, der seit Jahren bei IMDB die Topliste anführt. Basierend auf einer Stephen King Kurzgeschichte, merkt man Kings Schreibstil deutlich in den Dialogen. Ein sehr gelungener Film, der zwischen deprimierend und hoffnungsvoll hin und her schwankt.

Platz 1: The 6th Sense

Nachdem ich immer wieder gespoilert wurde und den großen Twist doch immer wieder vergaß, nahm ich mir nun endlich einen weiteren Klassiker der Filmgeschichte vor. Ich bekam eine spannende Geschichte, an der jedoch der Endtwist tatsächlich das bemerkenswerteste ist.

IV. Neuentdeckungen

2019 habe ich 32 neue Filme entdeckt – im Ranking

Platz 32: Das Zeiträtsel

Der Trailer sah mit seinem Cast echt sehenswert aus. Leider ist die Handlung so lahm umgesetzt, dass man den Faden sehr schnell verloren hat und das Interesse am Film auch sehr schnell schwindet.

Platz 31: The Circle

The Circle ist ein soziales Netzwerk, dass wohl alle Intentionen von Facebook & Co zusammenfassen dürfte. Tom Hanks versucht Emma Watson dazu zu bringen, der erste komplett gläserne Mensch zu werden. Nette Idee, leider wurde das Thema nicht subtil, sondern mit Vorschlaghammer, umgesetzt. Verliert dadurch ziemlich an Wirkung.

Platz 30: Happy Feet

Pinguine sind meine absoluten Lieblingstiere. Umso überrascher war mein Lebensgefährte, dass ich diesen Pinguinfilm noch nicht gesehen hatte. Allerdings konnte mich der Film auch nicht überzeugen, denn die Handlung springt zu sehr und spricht zu viele Themen an, ohne sie wirklich ernst zu nehmen.

Platz 29: Prof. Marston & the Wonder Woman

Die Geschichte hinter der Entstehung der Wonder Woman Comics hätte ich mir irgendwie spannender vorgestellt. Aber hier ging es in erster Linie um das komplizierte Beziehungs- und Sexverhältnis von Prof. Marston. Ein ziemlich langatmiger Film.

Platz 28: Peter Pan 2

Zweite Teile von Disneyfilmen finde ich grundsätzlich schwierig. Hier ist es ein Film, der noch mit einem guten Grundansatz daher kommt, aber im großen und ganzen nicht wirklich überzeugen kann.

Platz 27: The Descendants

Erzählt die Geschichte von den Nachfahren der Disneycharaktere. Eben auch von denen der Bösewicht, wie Maleficent. Dieser Konflikt wird besonders an der Schule deutlich. Als Fernsehfilm sieht man ihm das geringe Budget durchaus an. Dennoch hat er eine schöne Geschichte – wenn auch sehr vorhersehbar.

Platz 26: Vielmachglas

Jella Haase dürfte den meisten als Chantal aus den Fack ju Göhte Filmen bekannt sein. Um aus diesem Vorurteil auszubrechen, tut Frau Haase echt viel. Unter anderem quer durch Deutschland trampen, in diesem etwas schrägen Roadmovie, der leider nie so richtig in Fahrt kommt und nur vom Charme der Protagonistin lebt.

Platz 25: Hot Shots

Der Film nimmt Top Gun gekonnt auf den Arm und versucht sich an einigen guten Witzen, die aber nicht über kurzweilige Unterhaltung hinaus kommen.

Platz 24: The Descendants 2

Nachdem mich der erste Teil weniger begeistern konnte, versuchte meine beste Freundin es nun nochmal mit dem zweiten Teil. Da ich nun eher wusste, was mich erwartete, fand ich ihn tatsächlich deutlich besser.

Platz 23: Unicorne Store

Brie Larsons Regiedebüt überzeugt mit ihr und ihrem ungestümen Tatendrang als Netflix Original. Zeitgleich holt sie sich Samuel L. Jackson mit ins Boot, um eine etwas außergewöhnliche Geschichte zu erzählen, wo man am Ende noch so ein bisschen den Sinn hinterfragt. Ein Film für alle Träumer da draußen.

Platz 22: Mollys Game

Jessica Chastain als Ausrichterin exclusiver Pokerspiele, ehe sie dies einholt. Dies ist ihre Geschichte über den Aufbau der Pokerspiele bis zum abschließendem Gerichtsverfahren. Ein etwas langatmiger Film, der mit Frau Chastain und einem Idris Elba jedoch top besetzt ist.

Platz 21: Das Königreich der Katzen

Mein Lebensgefährte hatte einmal wieder Lust auf einen Anime. Heraus kam ein ein supersüßer Film, der ein Schulmädchen ins Königreich der Katzen verschlägt, um dort den Prinzen zu heilen.

Platz 20: Battle of the Sexes

Battle of the Sexes verfilmt das legendäre Tennismatch zwischen Billie Jean King und Bobby Riggs. Dabei ging es vor allem um die Rechte der weiblichen Tennisspielerinnen, die vor allem, wenn es um die zu gewinnenden Preise ging sehr oft benachteiligt wurden. Eine sehr stark spielende Emma Stone trifft auf einen etwas schwächelnden Steve Carell, in diesem starken Biopic.

Platz 19: The Addams Family (1991)

Nachdem ich die Neuinterpretation im Kino sah, war ich neugierig, zumal mir Prime zur Halloweenzeit diesen Film vorschlug. Hier gefielen mir die Dinge, die mich an der 2019er Version störten, schon eher, dafür der Rest nicht mehr so.

Platz 18: The Death of Stalin

1953 stirbt Stalin überraschend und ein großer Kampf über seine Nachfolge entbrannte. Dieser wird hier in einer schwarzen Komödie verarbeitet. Leider nicht unbedingt verständlich durch zu viele Namen und Charaktere und Intrigen.

Platz 17: No Mans Land

Gesehen für meine filmische Weltreise, erzählt der Film von einem Konflikt mitten im Balkan-Krieg, der große Kritik am Krieg selbst, am Einsatz der UN und den Journalisten übt.

Platz 16: BlackKklansman

Die Geschichte eines schwarzen Cops, der gleichzeitig die Black Power Bewegung und den KuKluxKlan unterwanderte. Der Film ist hochaktuell und drängt keine Meinung auf, was sehr positiv ist. Trotz eines größtenteils lockeren Tons bleiben Längen leider nicht aus.

Platz 15: Anna & die Apokalypse

Hier werden die typischen Musicalfilme mit einem Zombiefilm kombiniert. Heraus ist eine lockere Komödie geworden, die mir im Zombiebereich etwas zu konsequent war (aber ich mochte die Charaktere…) und im Musicalbereich etwas zu einfallslos. Denn gefühlt jeder Song klang ähnlich, weil er die gleichen typischen Poprhythmen hatte. Dennoch ein schöner Film.

Platz 14: Roma

Der Netflix-Film, der auch nach der Oscarsaison noch in aller Munde ist, erzählt die Geschichte eines Hausmädchens in Mexiko der 1970er Jahre. Roma ist ein Film, der schwer zu erfassen ist. Vordergründig ist er zu langsam erzählt und wirkt streckenweise sehr ermüdend. Dennoch hat er viele verborgene Stellen und gerade das letzte Drittel, das spannend, emotional und mitreißend ist.

Platz 13: Birdbox

Was gibt es besseres als Marketingmaßnahme, als eine – in diesem Fall absolut hirnrissige – Challenge. Dennoch verbirgt sich dahinter ein spannender Film, der mit dem großen Unbekannten Bösen spielt.

Platz 12: The Garden of Words

Dieser Anime wurde mir vorgeschlagen, da mir Your Name. so gut gefiel. Eine süße aber auch traurige Geschichte über Takao, ein Schüler, der Schuhmacher werden möchte, und Yukari, eine Lehrerin, die eine schwere Zeit hinter sich hat. Während der Regenzeit treffen sie sich an jedem Regentag im Park.

Platz 11: Repo

Meine beste Freundin hat ein Faible für die etwas anderen Filme. Dieses Jahr konnte sie mich dann endlich überreden dieses Gothic-Horror-Musical-Irgendwas zu gucken. Ihr Hauptargument: Anthony Stewart Head spielt mit und singt. Und auch wenn die Geschichte über ein Organspendeunternehmen in einer postapokalyptischen Welt sehr skurril ist, sind die Lieder sehr interessant und der Film so abstrus, das man ihn schon wieder charmant nennen kann.

Platz 10: Die Ballade des Buster Scruggs

Die Coen Brüder haben sich dem Western zugewandt und sechs kurze Geschichten aus dieser Zeit erzählt. Ein kurzweiliger Episodenfilm, der zwischen Unterhaltung und Drama hin und her springt und daher für jeden Geschmack etwas bietet.

Platz 9: Coraline

Die Geschichte eines Mädchens, das nach einem Umzug sich immer weiter entfremdet von ihren Eltern fühlt und sich in eine parallele Welt flüchtet, wo fürsorgliche Eltern auf sie warten. Doch irgendwann will die Alternative Welt sie nicht mehr gehen lassen. Eine Geschichte mitten aus dem Leben einer vernachlässigten Tochter.

Platz 8: Goodbye Christopher Robin

Nicht zu verwechseln mit dem fast gleichnamigen Disney-Film geht es diesmal um die Entstehungsgeschichte rund um den Autor und seinen Sohn. Eine herzzerreißende Geschichte über Identitätskrisen, verkorkste Jugend und Mediengier.

Platz 7: Die Hüter des Lichts

Den Weihnachtsmann, Osterhasen, die Die Zahnfee und den Sandmann kennt wohl jeder. Aber kennt ihr auch Jack Frost? Doch genauer dieser wird zu den Hüter des Lichts gerufen, als der schwarze Mann auftaucht und sich in die Alpträume der Kinder einnistet. Eine nette Geschichte über Glauben, Freundschaft und dem Platz in der Welt.

Platz 6: Küss den Frosch

Einer der wenigen Disneyfilme, die irgendwie komplett an mir vorbeigingen. Diesmal mit einer emanzipierten schwarzen Frau, die es schafft durch einen Fluch in einen Frosch verwandelt zu werden. Disneytypisch traurig, schön und voller Ohrwürmer.

Platz 5: Crazy Rich

Vor ein paar Monaten in aller Munde, konnte ich den Hollywoodfilm mit rein asiatischer Besetzung nun endlich nachholen. Ein starker Film über Vorurteile, Liebe und die asiatische High-Society. Darüber hinaus aber auch eine Komödie.

Platz 4: Willkommen in Marven

Monatelang habe ich mich auf diesen Film gefreut und dann lief er einfach in keinem Kinosaal in der Umgebung. Die Geschichte über einen Mann, der sein Gedächtnis nach einem Überfall verloren hat und nun sich in eine Welt voller Puppen flüchtet. Der Film hat sich – anders als erwartet – tatsächlich mehr auf die Puppenwelt konzentriert und mehr über eine Metaebene die Geschichte erzählt. Wenn man sich drauf einlässt, kommt eine hoch emotionale und mitreißende Geschichte bei raus.

Platz 3: Spider-Man – a new Universe

Sony hat mal wieder einen neuen Spider-Man hervorgebracht. Diesmal ist er komplett animiert. Kingpin versucht durch eine Maschine seine geliebte Vanessa zurückzubringen, holt dadurch aber auch die verschiedensten Spider-Wesen aus den unterschiedlichsten Universen in seines. Vereint versuchen sie nun Kingpin aufzuhalten. Ein im Comicstil animierter Film mit einer ganz eigenen Dynamik und damit noch einmal eine echte Überraschung im Spider-Man Multiversum.

Platz 2: Brittany runs a marathon

Ein Amazon Original, das glücklicherweise kurz nach Kinostart bereits zum Streamen bereit stand, war für mich ebenfalls ein großes Highlight. Die Geschichte von Brittany, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommt und deren Arzt ihr sagt, dass sie dringend abnehmen müsse, berührt auf so vielen Ebenen und schafft es mehr als nur die Geschichte einer Dicken zu erzählen, die versucht abzunehmen.

Platz 1: Mit dem Herz durch die Wand

Diese süße Liebesgeschichte aus Frankreich hatte ich eigentlich schon lange auf dem Schirm, konnte sie aber nun endlich mal Sehen. Und habe mich sofort in den Film verliebt. Die Geschichte selbst ist eher unscheinbar, hat aber ein ganz großes Herz. Zwei Sonderlinge ziehen nebeneinander ein, getrennt nur durch eine ganz dünne Wand, so dass sie alles vom Nachbarn hören können.

Jahresrückblick 2018 – #3 – Bücher

Wenden wir uns nach zwei Filmrückblicken nun erst einmal dem gedruckten Wort zu. 2018 habe ich 49 Bücher gelesen. Das sind 9 weniger als im letzten Jahr, dafür waren diesmal mitunter dickere Bücher dabei (ich erwähne nur Es mit 1534 Seiten). Trotzdem bin ich ein wenig an meinem Ziel (60 Bücher pro Jahr) vorbeigeschrammt. Andererseits konnte ich 9 Bücher von meiner Liste der Schande nehmen. Um ein bisschen im Ranking den Überblick zu behalten, habe ich den Bücherrückblick in vier Kategorien aufgeteilt.

I. Wiederholungstäter

2018 habe ich bei drei Büchern den Staub weggepustet und sie noch einmal gelesen – ohne Ranking:

  1. Eclipse
  2. Breaking Dawn
  3. Studierst du noch oder lebst du schon?

II. Mangas / Graphic Novels / Comics

2018 habe ich fünf „Bilderbücher“ gelesen – ohne Ranking:

  1. Stadt der träumenden Bücher
  2. Death Note Band 1-4

III. Klassiker/Liste der Schande

2018 habe ich neun Bücher aus dem Bereich Klassiker gelesen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen. Zu sagen ist, dass ich kein Werk wirklich schlecht fand. Aber einer musste den letzten Platz belegen – im Ranking:

Platz 9 – Casino Royal – Ian Fleming

Der erste Band über James Bond – 007, den Mann mit der Lizenz zum Töten. Ian Fleming startete seine Romanreihe mit Casino Royal. Leider ist das Buch ein bisschen langweilig geraten. Vielleicht versuch ich es nochmal mit dem zweiten Buch, mal sehen, ob es spannender wird.

Platz 8 – Der große Gatsby – F. Scott Fitzgerald

Das Buch zum gleichnamigen Film mit Leonardo DiCaprio. Während der Film jedoch die Partys in schillernden Farben erzählt, ist das Buch recht nüchtern geraten. Dafür gibt es hier mehr Hintergrundinformationen.

Platz 7 – Peter Pan – J. M. Barrie

Und wieder kann ich einen Kinderbuchklassiker auf meiner Liste abhaken. Wobei die Geschichte durch den Disneyklassiker weitestgehend bekannt ist, zeigt das Original doch, dass die Grundstimmung natürlich so gar nichts mit Disney zu tun hatte.

Platz 6 – Eine Studie in Scharlachrot – Arthur Conan Doyle

Nachdem ich bereits vor ein paar Jahren von meiner besten Freundin die Gesamtausgabe der Sherlock Holmes Romane und Erzählungen geschenkt bekam, hab ich nun endlich den ersten Roman gelesen und so eine Wissenslücke geschlossen.

Platz 5 – Eine Weihnachtsgeschichte – Charles Dickens

Ein Buchklassiker von Charles Dickens, das ich zuvor zwar in unzähligen Verfilmungen gesehen habe, aber tatsächlich nie gelesen hatte. Ich kann es aber nur wärmstens empfehlen, denn hier verstecken sich noch viel mehr Aussagen als in den Filmen zu sehen ist.

Platz 4 – Der Report der Magd – Margarete Adwood

Der Report der Magd ist schockierend realistisch, nüchtern erzählt und kann doch mitreißen. Wer am Anfang schon Probleme mit dem Schreibstil hat, wird nicht glücklich mit dem Buch werden. Allen anderen kann ich es nur wärmstens empfehlen!

Platz 3 – Mary Poppins – Pamela L. Travers

Der Kinderbuchklassiker hat nun endlich den Weg in mein Bücherregal gefunden, nachdem ich schon viele Jahre den Film mit Julie Andrews einfach nur liebe. Und auch das Buch konnte mich absolut faszinieren mit den märchenhaften Geschichten.

Platz 2 – Das fehlende Glied in der Kette – Agatha Christie

Diesmal begab ich mich in Agatha Christies Hände und ließ mir von Hercule Poirot in seinem ersten Fall das fehlende Glied in der Kette erklären. Und Frau Christie gibt wirklich das her, was ihr Ruf ihr voraussagt. Das nächste Buch wird in mein Bücherregal folgen!

Platz 1 – Es – Stephen King

Stephen Kings Meisterwerk hielt mich für vier Monate in Atem. Meine erste Berührung mit dem Meister des Horrors, die ich gerne wiederhole.  Es ist so viel mehr als nur ein Horrorbuch, es spielt mit den eigenen Ängsten und erzählt auch vom Erwachsenwerden.

IV. Multiple Bände

2018 habe ich 17 Bücher, die zu einer Reihe gehören oder von denen es Folgebände gibt, gelesen. Der Einfachheit habe ich zusammengehörende Bände unter einem Platz zusammengefasst – im Ranking:

Platz 11 – Mein für 7 Tage / Uns für Zwanzig Stunden / Sein für Ein ganzes Leben – D.C. Odesza

Während ich den ersten Band noch 2017 las, habe ich die Reihe um Jade und Lawrence Chevalier nun zu Ende gelesen. Ich bin vielleicht nicht so richtig die Zielgruppe, weswegen ich über viele Dinge (beispielsweise Lawrences „ich bin ein Gott“ Gehabe) nur die Augen verdrehen konnte. Dennoch hat mich die Geschichte insoweit gefesselt, dass ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.

Platz 10 – Mortal Engines 1 – Krieg der Städte – Philip Reeve

Dieses Leseexemplar flatterte bei mir ins Haus, kurz nachdem ich den ersten Trailer zu Peter Jacksons neustem Streich gesehen habe. Leider konnte mich die emotionslose Handlung nicht richtig fesseln. Umso mehr freue ich mich, wenn Jackson sie mit guten Bildern untermauert.

Platz 9 – Die unsichtbare Bibliothek – Genevieve Cogman

Der Auftakt einer neuen vielversprechenden Fantasy-Reihe. So wurde mir das Buch angepriesen. Leider konnte es mich nicht vom Hocker hauen. Zu viele Geschehnisse auf einmal, zu wenig Informationen zu der Bibliothek und leider bin ich auch mit den Charakteren nicht warm geworden.

Platz 8 – Weil wir uns lieben – Colleen Hoover

Der dritte Teil der Colleen Hoover Reihe um Will & Layken. Die ersten beiden Teile sehe ich schon als die (bisher) schwächsten Teile von Mrs. Hoover an und der dritte Teil schließt sich da an. Immerhin handelt es sich nur um eine nochmalige Nacherzählung des ersten Teils.

Platz 7 – Finding Cinderella – Colleen Hoover

Der dritte Teil der Hope forever-Reihe. Mrs. Hoover auch auf nur 180 Seiten schaffen Sie es noch eine unglaubliche und mitreißende Geschichte zu entwickeln. Aber sie können Ihre Charaktere nicht einmal für 180 Seiten einfach nur glücklich sein lassen, oder?

Platz 6 – Save you / Save me – Mona Kasten

Hier ist hier die Qualität von Frau Kasten ziemlich gesunken. Was aber nicht heißt, dass ich nicht wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Aber Frau Kasten wirft hier nur so mit Klischees um sich. // Greift den Cliffhanger des ersten Teils auf und endet wieder mit einem Cliffhanger… sehr fies.

Platz 5 – Ghostsitter – Geister geerbt – Tommy Krappweis

Nachdem mich Tommy Krappweiss auf dem Elbenwald-Festival begeistern konnte, habe ich mir gleich den ersten Band seiner Ghostsitter Reihe gekauft und signieren lassen. Die Geschichte von Tom, der eine Geisterbahn mit echten Geistern erbt, ist leicht und kinderfreundlich geschrieben, kann aber auch die Erwachsenen begeistern.

Platz 4 – Die magischen Pforten der Anderwelt – Sandra Regnier

Ein Spin-off zu Sandra Regniers Pan-Trilogie, die ich seinerzeit absolut verschlungen habe und die noch immer zu meinen liebsten Büchern gehören. Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es nun endlich ein wiedersehen mit der Welt der Elfen. Die neue Protagonistin kann mich zwar noch nicht so ganz überzeugen, aber die Fortsetzungen haben großes Potential. Ich bin nur etwas frustriert, dass die Fortsetzung von November 2018 auf Oktober 2019 verschoben wurde.

Platz 3 – Begin again / Trust again – Mona Kasten

 Mona Kasten hat mit ihrer süßen Liebesgeschichte das Genre Young adult bestimmt nicht neu erfunden, aber doch irgendwo eine schöne Geschichte abgeliefert. Perfekt für sonnige Stunden im stickigen Bus auf dem Weg zur Arbeit. // Ich habe gleich im Anschluss auch noch den zweiten Teil angehangen. Auch hier bekam ich eine durchschnittliche Liebesgeschichte, die aber durch tolle Charaktere überzeugen konnte.

Platz 2 – Barfuß durch die Nacht / Zwischen Meer und Sterne – Katie Kling

Barfuß durch die Nacht konnte mich aber leider nicht richtig begeistern, weil ich gerade die Protagonistin viel zu negativ fand und mich auch die anderen Charaktere immer mal wieder ärgerten. Ich bin jedoch auf die Fortsetzung gespannt, denn trotz aller Kritik konnte ich Frau Klings Roman irgendwann nicht mehr aus der Hand legen. // Während ich mich mit dem Debut noch etwas schwer tat, konnte mich der zweite Band schon nach kurzer Zeit vollkommen gefangen nehmen. Am Ende war eine Charakterentwicklung zwar etwas zu einfach, aber ich mochte das Buch sehr. Ein perfektes Beispiel, wie mich ein starker zweiter Teil doch noch vom ersten Teil mehr überzeugen konnte und daher sehr weit aufgerückt ist.

Platz 1 – Berühre mich. Nicht / Verliere mich. Nicht – Laura Kneidl

Sage hat panische Angst vor Männern, will aber trotzdem studieren.  Ein New Adult Roman, der gut geschrieben, mit tollen Charakteren und einer neuen Ideen daherkommt. // Nachdem mich der erste Teil komplett begeistern konnte, verschlang ich den zweiten Teil direkt hintendran. Ein schöner Abschluss der Geschichte von Sage und Luca.

V. Einzelbände

2018 habe ich 20 Bücher gelesen, die (bisher) nicht als multiple Bände angelegt sind – im Ranking:

Platz 20 – In 50 Tagen zur Mrs. Grey – Cassandra Day

Nette Idee und weitaus bessere Umsetzung als das Werk auf das es basiert. Aber leider kommt es nicht über ganz nett hinaus.

Platz 19 – Nimmerlands Fluch – Salome Fuchs

Nachdem ich schonmal in Nimmerland angekommen bin, bin ich gleich da geblieben, aber in einer viel düsteren Version. Denn Autorin Salome Fuchs lässt Peter Pan als einen grausamen Dämon auftreten, der Nimmerland zerstören will. Ein Buch voller guter Ideen, es hätte ein wirklich schönes Buch werden können. Leider schreibt Salome Fuchs viel zu einfach und kann ihre Ideen nicht richtig ausführen.

Platz 18 – Sie – Stephen King

Leider bisher das schwächste Werk Kings, dass ich gelesen habe. Die Geschichte zieht sich ewig und durch das Kammerspiel mit nur zwei Charakteren, die mir beide sehr unsympathisch waren, bin ich mit Sie leider gar nicht warm geworden.

Platz 17 – Weit weg und ganz nah – Jojo Moyes

Nachdem ich von Jojo Moyes bisher ein Buch mochte und eins nicht mochte, gab es noch einmal eine neue Chance. Leider konnte auch dieses Werk mich wieder nicht begeistern. Zu nervig waren die Charaktere, zu unglaubwürdig die Liebesgeschichte. Ich glaub ich wird mit Frau Moyes doch nicht warm.

Platz 16 – Mit Mann ist auch nicht ohne – Silke Neumayer

Mit Mann ist auch nicht ohne fällt eindeutig unter die Kategorie „ganz nett“, denn es liest sich leicht weg und hat die nötigste Portion Humor mit drin. Vielleicht war ich auch einfach nicht die richtige Zielgruppe. Aber als Zwischendurchlektüre und zum Lästern über das männliche Geschlecht eignet es sich dann doch ganz gut (natürlich werden die Männer auch mal gelobt).

Platz 15 – Unter deutschen Betten – Justyna Polanska

Während mich der Film wenig begeistern konnte, gab ich dem Buch nun eine Chance. Leider war auch das etwas schwächer, auch wenn mitunter interessante Anekdoten aus dem Leben einer Putzfrau dabei waren.

Platz 14 – Ready Player One – Ernest Cline

Nach dem Film war ich wieder einmal neugierig und habe mir nun auch das Original durchgelesen. Abgesehen davon, dass der Film einiges geändert hat, bekam man hier auch nochmal neue Hintergrundinformationen. Manchmal vielleicht ein wenig zu viele.

Platz 13 – The President is missing – James Patterson & Bill Clinton

James Patterson haut ja bekanntlich regelmäßig neue Thriller raus. Diesmal hat er Ex-Präsident Bill Clinton mit an Bord. Herausgekommen ist ein solider Thriller, dem aber das gewisse Etwas fehlt.

Platz 12 – Die Suche – Charlotte Link

Charlotte Link – eine meiner Lieblingsautorinnen – hat sich wieder an einem Krimi versucht. Leider liegen ihr diese nicht sonderlich, denn ihre ausschweifende Schreibweise steht ihr bei einem Krimi leider im Weg, so dass sich viele Passagen und Überlegungen einfach wiederholen.

Platz 11 – Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag – Lena Greiner & Carola Padtberg

Ein Buch mit Erfahrungsberichten über Helikoptereltern bei denen man irgendwann nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Es kommt einem schnell sehr übertrieben vor, aber leider kennt man doch auch ähnliche Beispiele.

Platz 10: Fettlogik überwinden – Nadja Hermann

Dr. Nadja Hermann räumt mit den größten Mythen über das Abnehmen, die sogenannte „Fettlogik“ auf und schreibt wissenschaftlich bestätigt und doch mit gesundem Witz.

Platz 9 – Christine – Stephen King

Mein inzwischen vierter Stephen King Roman hielt mich den gesamten Oktober über in Atem. King schafft es wieder ein völlig normales Szenario – ein Autokauf – in eine Horrorgeschichte zu verwandeln und dabei die typischen Entwicklungen eines Mannes am Ende seiner Highschool-Zeit mit einzubeziehen.

Platz 8 – Qualityland – Mark-Uwe Kling

Marc-Uwe Kling hat mit seiner Känguru Reihe einen ewigen Platz in meinem Herzen. So war ich nun auch auf sein neustes Werk gespannt. Und weil er das Buch selbst am besten vorlesen kann, gab es das Hörbuch (genug Autofahrten auf dem Weg in den Urlaub hatte ich dafür). Klings Zukunftsversion spricht so viele Wahrheiten aus und trifft dabei aber genau meinen Humor. Einfach ein absolut empfehlenswertes Werk.

Platz 7 – Das Buch der Schurken – Martin Thomas Pesl

Wer ein großer Freund der Weltliteratur ist und ein Wiedersehen mit seinen Lieblingsbösewichten feiern möchte, dem empfehle ich dieses Buch. Wer auf der Suche nach einem neuen Buch ist, das mit einem bösen Schurken bestückt sein soll, dem empfehle ich dieses Buch. Für wen die Beschreibung des Buches grundsätzlich einladend klang, dem empfehle ich dieses Buch.

Platz 6 – Frühstück mit Kängurus – Bill Bryson

Frühstück mit Kängurus ist witzig und gleichzeitig interessant geschrieben, lässt sich gut weg lesen und schürt dabei ordentlich das Fernweh. Bisher Brysons stärkstes Werk (gemessen an den bisher gelesenen).

Platz 5 – Friedhof der Kuscheltiere – Stephen King

Altmeister Stephen King konnte mich auch mit dem zweiten Werk, dass ich von ihm las, wieder voll und ganz begeistern, auch wenn ich das Ende etwas zu abrupt fand.

Platz 4 – Was man von hieraus sehen kann – Mariana Leky

Eine ganz und gar unaufgeregte Geschichte über die Personen in einem kleinen verträumten Dorf. Und obwohl sehr ruhig erzählt, kriechen die Charaktere tief in das Herz des Lesers und nisten sich dort ein (positiv gemeint).

Platz 3 – Auch donnerstags geschehen Wunder – Manuela Inusa

Eine Empfehlung von meiner Buchhändlerin des Vertrauens, als ich nach einer schönen Sommerlektüre fragte. Und genau die bekam ich. Eine herrliche Liebesgeschichte, die zweigleisig fährt und mal in Hamburg, mal in Edinburgh spielt.

Platz 2 – Die Tochter des Uhrmachers – Kate Morton

Kate Morton steht ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsautorinnen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, was den Einstieg etwas schwierig gestaltete. Letztlich hat sie hier etwas experimentiert und konnte sich so von ihren bisherigen Werken absetzen. Mit ihren verschiedenen Charakteren hat sie wieder einmal ein großen Stück meines Herzens erobert.

Platz 1 – Nur noch ein einziges Mal – Colleen Hoover

Mrs. Hoover Sie haben es mal wieder geschafft mich sprachlos zurückzulassen. Diesmal haben Sie sich wirklich ein sehr schwieriges Thema herausgesucht. Aber genau dafür liebe ich Ihre Bücher so. Und wie ernst und gleichzeitig wunderbar Sie mit dem Thema umgingen ist absolut bewundernswert.

Was waren eure Buchhighlights in diesem Jahr?