Star Trek – Beyond

Am 21.07.2016 erschien pünktlich zum 50. Jubiläum der Star Trek Serie der dritte Reboot-Film der Reihe in den deutschen Kinos.

Die Enterprise ist mitten in ihrer fünfjährigen Mission im Weltall unterwegs, als sie bei einer Rettungsmission angegriffen werden. Dabei wird die Enterprise komplett zerstört und die Mannschaft in alle Winde auf einem fremden Planeten gestreut. Nun kann sie nur ihr eiserner Zusammenhalt noch retten.

1966 startete die erste Besatzung der USS Enterprise in die unendlichen Weiten des Weltalls. Gene Roddenberry schaffte zwar damals nicht den großen Erfolg, aber baute sich über die Jahre eine große Fangemeinde auf, die sich liebevoll Trekkies nannten, und mit den Jahren immer größer wurde. Nach der Originalserie folgten noch fünf Serienableger. Es wurden sechs Kinofilme mit der Originalcrew gedreht, die mit „Treffen der Generationen“ abgelöst wurde. Es folgten vier Kinofilme mit der Besatzung aus der Serie „The next Generation“. Schließlich im Jahre 2009 kam ein Reboot in die deutschen Kinos. Die ursprüngliche Crew wurde durch jüngere Ausgaben ersetzt und auf ein neues Abenteuer geschickt. So wurde auch eine neue Generation an Zuschauer herangezogen. Es folgte „Into Darkness“ im Jahr 2013 und nun „Beyond“. Was ist anders? Zum einen ist J.J. Abrams nur noch Produzent und die Regie übernahm Justin Lin. Zum anderen wurde ein Großteil des Drehbuchs vom bekennenden Trekkie Simon Pegg geschrieben, der auch wieder in die Rolle des Ingenieurs Scotty schlüpft.
Star Trek Beyond besinnt sich wieder mehr auf die ursprüngliche Serie zurück, in dem der Großteil des Films nicht auf der Enterprise stattfindet, sondern die Planeten entdeckt werden. Diesmal ist es allerdings nicht so ganz freiwillig. In der Mitte ihrer 5-jährigen Mission hält die USS Enterprise an einer Raumstation, um das Schiff kontrollieren zu lassen und ein bisschen zu verschnaufen. Dort erreicht sie der Hilferuf der Kapitänin Kalara, deren Schiff zerstört wurde und deren Mannschaft sich nun auf einem fremden Planeten befindet. Sofort eilt die Enterprise zur Hilfe. Doch auch sie ereilt das gleiche Schicksal. Die Enterprise wird zerstört und die Crew wird in alle Himmelsrichtungen zerschlagen. Doch sie müssen nun nicht nur auf einem fremden Planeten überleben. Denn hier leben Krall und seine Anhänger, die Rache an der Sternenflotte üben wollen. Schafft die Crew es sich zu wehren?
Auch der dritte Film der Reboot-Reihe kann wieder mit seinem bildgewaltigen Material überzeugen. Ob nun Weltraumschlachten oder der Überlebenskampf auf einem fremden Planeten. Hier merkt man, dass der Film als Abschluss einer Trilogie gelten könnte und daher noch einmal alles in Action verwandelt. Die Figuren agieren in ihren üblichen Verhaltensmustern, entwickeln sich aber, im Gegensatz zu den beiden Vorgängerfilmen, nicht weiter. Auch die neu eingeführten Charaktere bleiben sehr eindimensional, allen voran der Bösewicht Krall. Dieser wird sehr eindrucksvoll vorgestellt und sein Hass auf die Sternenflotte ist zwar nicht nachvollziehbar, dafür aber ein dominantes Thema. Doch am Ende wird dies wieder auf die einfachsten Gründe heruntergebrochen, die man immer wieder in Filmen sieht, und die im Nachhinein Krall zum 08/15-Bösewicht machen. Der altbekannte Witz der Reboot-Reihe wird beibehalten und gerade der analytische Spock und der impulsive Pille in Kombination bieten viel Humor.
Das Grundthema des Films ist der Zusammenhalt der Crew. Leider wird dieses Thema nicht subtil, sondern mit dem Vorschlaghammer eingebracht und immer wieder betont. Dadurch wirkt es zu aufgesetzt und nimmt dem Thema den Charme. Auch wirkt der Film dadurch zu konstruiert, woran auch das nervenzerreißende Finale nichts ändert.

Alles in allem macht der Film vieles richtig und kann begeistern, er wirkt aber nicht wie ein dritter Teil oder ein mögliches Finale. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Cinemathek: Power to change

Willkommen in der Cinemathek, heute mit: Power to change – die EnergieRebellion. Der Film lief am 17.03.2016 in den deutschen Kinos an.

Die Politik finanzierte jahrzehntelang fossile Brennstoffe. Doch in diesem Film werden die Vorteile und die Visionen der erneuerbaren Enerien vorgestellt. Die Dokumentation führt uns dafür bis in die Ukraine.

Spätestens nach dem Unglück in Fukushima ist die Gefahr der Atomenergie bei allen bekannt. Die Politik reagierte sofort und wollte die Energiewende. Doch sobald Fukushima aus den Nachrichten verschwand, verschwand auch die Diskussion wieder. Der Film Power to change befasst sich mit Visionären, die noch immer versuchen die Energiewende durchzubringen. Seien es kleine Ideen mit denen sie ihren ganz eigenen Energiewandel voran bringen. Seien es Kommunalpolitiker, die zeigen, dass man etwas ändern kann, Unternehmer, Aktionäre, etc. Es sind schöne Ideen dabei, die in diesem Film gezeigt werden. Die eindeutige Nachricht des Films ist: Die Energiewende ist möglich! Die Schuldigen sind für alle Sprecher eindeutig die Großkonzerne und die Politiker, die nichts unternehmen. Gespickt ist die ganze mit interessanten Fakten.
Das größte Problem dieser Dokumentation ist aber, dass sie keinen klaren Adressaten hat. Die Ideen die vorgestellt werden, sind zwar nett, aber für den Zuschauer nicht zwangsläufig relevant. Die wirklichen Tipps der Energiesparer werden nur ganz kurz angesprochen und dann wird wieder weggeschaltet. Also im Prinzip das wirklich interessante und relevante für den Zuschauer im Kino, wird viel zu schnell abgehandelt. Ansonsten führt die Dokumentation bis in die Ukraine zur Krim-Krise und thematisiert wie die Politik Krieg um fossile Brennstoffe führt. Das wäre interessant, wenn daraus eine Aktion der Zuschauer führen könnte. Aber die durchgängige Kritik an Politik und Großkonzerne sollte sich auch an eben diese richten. Da ist der durchschnittliche Kinogänger eben nicht das richtige Publikum. Zwar wird auch auf die Wichtigkeit einer Photovoltaikanlage hingewiesen, aber im Endeffekt wird hier auch nicht auf alle Möglichkeiten hingewiesen. Uns so geht man am Ende mit einem Schulterzucken aus dem Kino und hat die Dokumenation binnen einer Stunde fast gänzlich vergessen. Hier wäre mehr möglich gewesen, wenn man sich eine Minute darüber besonnen hätte, wer am Ende den Film sehen wird.

Alles in allem zeigt der Film gute Ansätze, verzettelt sich aber in den Fakten und erreicht das Publikum damit nicht. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.

Cinemathek: Monsieur Chocolat

Willkommen in der Cinemathek, heute mit: Monsieur Chocolat. Der Film lief am 19.05.2016 in den deutschen Kinos an.

Der Clown George Footit sucht für sein neues Programm einen zweiten Clown. Schließlich trifft er auf den schwarzen Chocolat und revolutioniert mit ihm die Clownzirkusauftritte. Schnell haben die beiden viel Erfolg. Doch das ein Schwarzer zu der damaligen Zeit so viel Erfolg hatte, stößt nicht bei allen auf Applaus.

Monsieur Chocolat erzählt eine wahre Geschichte über den ersten schwarzen Clown. Er floh vor der Sklaverei aus Afrika und versteckte sich ohne Papiere in einem kleinen Wanderzirkus. Schon hier wurde er nicht hoch geschätzt und als Kananga der Kanibale verkauft. Bis sich eines Tages der Clown Footit bei diesem Zirkus bewirbt. Doch seine Vorstellung ist inzwischen ziemlich ermüdend. Auf der Suche nach einem neuen Ansatz, überredet er Kananga es auch einmal als Clown zu probieren. So wurde dieser nicht nur der erste schwarze Clown, sondern die beiden revolutionierten auch die Clownauftritte. Denn ebenfalls zum ersten Mal waren ein weißer Clown und ein dummer August zusammen zu sehen. Als Duo Footit und Monsieur Chocolat feierten beide zunächst im kleinen Wanderzirkus Erfolge, bis sie entdeckt und direkt für einen großen Zirkus in Paris angeworben werden. Auch dort feiern sie Nacht für Nacht große Erfolge und machen ein Vermögen mit ihren Nummern. Aber jeder Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Und nicht jeder gönnt dem schwarzen Clown seinen Erfolg.
Monsieur Chocolat beginnt mit einem etwas gemächlichen Erzähltempo und stellt die wichtigsten Figuren in Ruhe vor und lässt erste Einblicke in ihre Gedankenwelt zu. Dies ändert sich leider im Laufe des Films, wo der Fokus zunehmend nur noch auf Monsieur Chocolat liegt und auch gerade sein Partner Footit schmerzlich vernachlässigt wird. Nach dem der Weg des Erfolgs der beiden schön beschrieben und dargestellt wird, kommen immer mehr ernste Themen hinzu. Spielsucht, der Verlust von viel Geld, Identitätsprobleme und den schwierigen Stand der schwarzen Bevölkerung im Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts. Zusammen mit den Themen Freundschaft und großen Träumen ist der Film ab einem gewissen Punkt im zweiten Drittel so vollgestopft, dass er nicht mehr so richtig weiß, was er eigentlich erzählen möchte. Jedes Thema wird irgendwie angesprochen, aber nicht tiefgründig behandelt, weswegen jeder zweite Handlungsstrang überflüssig wirkt. Das über eine Spiellänge von 120 Minuten fängt schon bald an sich zu ziehen. Da kann auch das sehr dramatische Ende kaum noch etwas herausreißen. Für dne Film wäre es besser gewesen, sich auf zwei Themen zu konzentrieren und diese dann aber auch konsequent zu erzählen. Auch wäre eine Konzentration auf beide Clowns und deren unterschiedlichen Lebenstil sehr interessant gewesen. Denn beide verdienten viel Geld, aber während wir von Chocolat sein Spielsuchtproblem kennen, erfahren wir von Footit nichts. Zwar spricht Chocolat ihn in einer Szene auf seinen alten Mantel an, da sie genug verdienen, dass er sich mehrere neue hätte kaufen können, doch wieso er sich keinen neuen kauft, wird nicht aufgeklärt.
Die einzelnen Clownszenen sind schön anzusehen, auch wenn es in der heutigen Zeit nicht mehr die gleichen Begeisterungsrufe wie damals auslösen kann. Aber trotzdem machen die Szenen Freude und man merkt auch, dass die Schauspieler beim Dreh viel Spaß hatten. Leider sieht man die meisten dieser Szenen im ersten Drittel und nach und nach werden es nur nach Randnotizen. Die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller James Thiérrée und Omar Sy sind beide einwandfrei und heben die Qualität des Films merklich.

Alles in allem hätte der Film viel mehr aus seinem Potential heraus holen können, was sehr enttäuschend ist. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Unterwegs mit Jacqueline

Am 14.07.2016 erschien ein französischer Film mit einer Kuh als weiblicher Hauptdarstellerin in den deutschen Kinos.

Fatah lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und seiner Kuh Jacqueline in einem kleinen Dorf in Algerien. Sein größter Traum ist es mit Jacqueline auf der Landwirtschaftsmesse in Paris aufzutreten. Eines Tages bekommt er sogar die Einladung dahin. Nur leider ist er arm. Doch das ganze Dorf legt für ihn zusammen und so kann er die Überfahrt bezahlen und läuft einfach den restlichen Weg. Unterwegs trifft er allerhand verschiedene Leute.

Tiere haben in Filmen immer wieder kleinere oder größere Rollen. Doch wenn sie die Protagonisten des Films sind, handelt es sich doch meistens um einen Kinderfilm. Doch nur die Franzosen schaffen es einen Film auf die Kinoleinwand zu bringen, in der eine Kuh die weibliche Hauptrolle übernimmt und es sich um keinen Kinderfilm handelt. Die Altersfreigabe ist zwar ab 0 Jahren, aber Kinder sind in diesem Fall nicht die Hauptzielgruppe. Dabei herausgekommen ist eine etwas andersartige Komödie.
Fatah ist ein Bauer in einem kleinen Dorf in Algerien. Sein ganzer Stolz ist seine Kuh, die er Jacqueline getauft hat. Im Dorf wird Jacqueline sogar als seine eigentliche Ehefrau betitelt. Während Fatah das Gerede ziemlich kalt lässt, ist seine Ehefrau nicht begeistert. Fatahs größter Traum ist die Landwirtschaftsmesse in Paris. Er bewirbt sich jedes Jahr, hat aber bisher noch nie eine Einladung bekommen. Das ändert sich jedoch diesmal. Nun steht Fatah vor dem nächsten Problem: Wie soll er die Reise bezahlen. Also legt das ganze Dorf für ihn zusammen, auch wenn sie nicht geschlossen hinter der Reise stehen. So kann er sich zumindest die Überfahrt nach Marseille leisten und von dort geht es zu Fuß weiter bis nach Paris. Unterwegs trifft er die verschiedensten Menschen, die er alle durch seine einmalige positive Art überzeugt und so wird er schon bald zum Internet-Phänomen. Trotzdem ist der Weg weit und beschwerlich und nicht immer geht alles rund.
Am Anfang von „Unterwegs mit Jacqueline“ braucht man ein bisschen, um sich mit der Ausgangssituation anzufreunden. Denn Fatah etwas naive Art und einfältige Art zusammen mit seiner Liebe zu seiner Kuh sind am Anfang ziemlich befremdlich. Trotzdem ist man gespannt auf seine Reise, die leider zu Anfang etwas langweilig und eintönig dargestellt wird. Doch spätestens nach einem französischen „I will survive“ kommt etwas Stimmung in den Film und von da an macht es Spaß Fatah bei seiner Reise zuzusehen. Die verschiedenen Personen, die er unterwegs trifft, sind alle so verschieden, dass es Spaß macht, sie mit Fatah kennenzulernen. Hier treffen vorallem auch verschiedene Kulturkreise aufeinander. Als Fatah schließlich von der Presse entdeckt wird und zum Internet-Phänomen mutiert, lässt man sich schnell vom Hype mitreißen und hofft nur noch auf ein Happy-End und verflucht alle Steine im Weg. So schafft der Film es sich von langweiligem Drama zu mitreißender Komödie zu bessern. Trotzdem bleiben die Witze rar gesäht und zum Ende hin zieht sich der Film ein wenig. Trotzdem kann der Film am Ende mehr überzeugen, als man aus der Filmbeschreibung vermuten kann.

Alles in allem überzeugt der Film mehr, als man am Anfang vermuten lässt, hat aber doch ein paar Schwächen. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Sommerkino: Ich bin tot, macht was draus!

Wenn draußen die Sonne scheint und man bei der Wärme nur noch ins nasse Kühl hüpfen will, kann so ein klimatisierter Kinosaal schon angenehm sein. Aber das Wetter einmal zu genießen, ist da auch nicht verkehrt. Perfekt dafür ist ein Freilichtkino. Wie gut, dass meine neue Heimat genau dies anbot.

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Am 25.08.2016 besuchte ich den Film „Ich bin tot, macht was draus!“ im Freilichtkino. Der Film lief ursprünglich ab 28.04.2016 in den deutschen Kinos.

Der Film:

Die Mitglieder der belgischen Band „Grand Ours“ sind inzwischen in die Jahre gekommen. Trotzdem wollen sie sich noch den Traum einer US-Tour erfüllen. Doch ein Tag vor Abflug stirbt ihr Sänger Jipé. Das soll die Rocker aber nicht abhalten und sie wollen trotzdem fliegen. Dann halt mit der Asche im Gepäck. Doch die Rocker sind das Chaos in Person und so geht so ziemlich alles schief.

Wenn ein Mensch stirbt, dann trauern die meisten Menschen. Doch als der Sänger der Band „Grand Ours“ stirbt, ist alles ein bisschen anders. Denn er stirbt einen Tag vor der ersten US-Tour der Band. Also wird die Asche einfach eingetuppert und durch den Zoll geschmuggelt. Denn Asche am Mikro hatte wohl noch keine Band. Aber der Weg gestaltet sich als komplizierter als gedacht.
„Ich bin tot, macht was draus!“ klingt zunächst nach einem ernsten Thema, aber der Film ist vor allem eins: eine gelungene Komödie mit einer positiven Botschaft. Der Weg in die USA der Band ist so voller Hindernisse, dass man gar nicht groß darüber nachdenken kann, dass der Sänger kurz vorher gestorben ist. Man wird immer wieder überrascht und kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Dabei sind die Witze gut durchdacht. Gerade die verschiedenen Charaktere geben dem Film das gewisse Etwas. Zwar sind alle ein bisschen überzeichnet und der Film trieft nur so von Rockerklitschees, aber gerade das birgt viel Witz und Charme.

Alles in allem ist der Film eine gut gelungene Komödie und bekommt dafür 07 von 10 möglichen Punkten.

Die Atmosphäre:

Draußen unter freiem Himmel zu gucken, ist natürlich etwas ganz anderes, als im Kinosaal. Zunächst schienen alle Zuschauer etwas befreiter. Es wurde immer wieder miteinander getuschelt, ohne das irgendjemand immer wieder „Pssst“ gezischt hätte. Andererseits fühlten sich auch die Raucher befreiter. Zwar wurde am Anfang gebeten zum rauchen bitte immer an die Seiten zu gehen, damit nicht der Nachbar vollgequalmt wird (schon traurig, dass so etwas überhaupt erwähnt werden muss), doch das permanente Aufstehen der Raucher und das damit verbundene durch das Bild laufen, war auch sehr nervig. Der Film war mit 96 Minuten nun kein Film mit Überlänge. Das überhaupt immer wieder mittendrin geraucht werden musste (teilweise rauchten auch die selben Personen immer wieder) finde ich unangemessen. Im Kinosaal steht auch keiner auf zum rauchen, wieso also hier, nur weil unter freiem Himmel gespielt wurde?
Die Veranstalter haben sich mit verteilten Decken und Sitzkissen zwar Mühe gegeben, ich bevorzuge aber trotzdem die bequemen Kinosessel vor den Steinbänken draußen. Auch lief der Film relativ spät (21 Uhr ging es mit Werbung & Trailern los), da die Sonne weitestgehend untergegangen sein musste.

Alles in allem sollte Rauchen während eines Films verboten werden, tat der Hintern nach dem Film doch ein wenig sehr weh, aber doch war es mal eine schöne Erfahrung und etwas Abwechslung. Außerdem wurde das warme Wetter auch einmal für Dauerkinogänger genutzt.

Verpasst im August 2016

Hallo ihr Lieben,
ist echt schon wieder ein ganzer Monat vorbei? Dann wird es wohl mal wieder Zeit für meine Übersicht der Filme, die ich leider nicht gesehen habe.

1) Elliott der Drache: Die Neuauflage von Elliott das Schmunzelmonster. Hier bin ich einfach neugierig, ob der Film funktioniert, der Trailer konnte mich nicht so ganz überzeugen, um doch ins Kino zu gehen. Aber im Heimkino wird er definitiv einmal angeguckt.

Das wars auch schon wieder mit der eigentlichen Liste, nun noch zu ein paar Filmen, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, aber nicht unerwähnt bleiben sollten:

Mothers Day, El Olivo – der Olivenbaum und Maggies Plan

Cinemathek: Bach in Brazil

Willkommen in der Cinemathek, heute mit: Bach in Brazil. Der Film lief am 17.03.2016 in den deutschen Kinos an.

Marten Brückling bekommt unverhofft ein seltenes Bachnotenblatt vererbt. Das einzige Hindernis: Er muss die Erbschaft in Brasilien annehmen. Nach einigem Zögern fliegt er letztendlich doch und kaum hat er das Erbe angetreten, wird es ihm auch schon gestohlen. Während er auf den Fund wartet, beginnt er Musikunterricht in einer Jugendstrafanstalt zu geben und findet eine ganz neue Seite an sich.

Nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und den olympischen Spielen 2016, die beide in Brasilien stattfanden, entführt uns auch der Film Bach in Brazil in das südamerikanische Land. Ein touristisch relativ unerschlossenes Land, das mit einer relativ hohen Kriminalitätsrate daher kommt und trotz der oben genannten großen Veranstaltungen den meisten ziemlich unbekannt sein dürfte.
Marten Brückling trauert noch immer seiner Jugend hinterher. Denn sein damaliger Jugendfreund, mit der musikalisch ein paar Erfolge feierte, ist vor vielen Jahren nach Brasilien ausgewandert. Nun will Marten allein auf dem Bach-Festival in Bückeburg mit seinem Euphonium (aus der Familie der Flügelhörner) auftreten. Doch der musikalische Leiter des Festivals ist dagegen. Gerade nach dieser harten Nachricht, bekommt Marten direkt die nächste. Sein Jugendfreund ist in Brasilien verstorben. Aber es gibt auch eine gute Nachricht. Marten hat ein seltenes Bachnotenblatt vererbt bekommen, das Arioso, welches von Bachs Sohn Johann Christian geschrieben wurde. Leider muss er, um das Erbe antreten zu können, persönlich in Brasilien auftreten. Nach einigen Überlegungen, kann sich Marten schließlich durchrringen und tritt das Erbe in Brasilien an. Doch die Freude ist nur kurz, denn kurz nach Erhalt werden Martens Koffer, das Euphonium und das kostbare Notenblatt gestohlen. Hier trifft Marten auf Candido, der einzige deutschsprachige in der kleinen brasilianischen Stadt Ouro Petro. Dieser verspricht ihm seine Sachen zu finden, wenn er im Gegenzug den Kindern in der Jugendstrafanstalt ein bisschen Musik beibringt. Marten ist von der Idee zwar nicht begeistert, versucht es aber schließlich doch. Während die Kinder nun Bach lernen, lernt Marten, dass Musik mehr ist, als nur vom Notenblatt abzuspielen.
Bach in Brazil ist ein Film mit einer einfach gehaltenen Handlung und einem ziemlich vorhersehbarem Ende. Aber trotzdem sprüht der Film vor guter Laune und zaubert jedem im Kinosaal ein Lächeln auf die Lippen. Es zeigt das Leben von zwei verschiedenen Welten und geht dabei auch auf die Probleme der Jugend in Brasilien ein, die Kriminalität teilweise als einziger Weg zu Überleben ansehen, aber ohne dabei ermahnend den Finger zu heben und die Zustände pausenlos zu kritisieren. Sich eine Meinung über die Zustände zu bilden, bleibt dem Zuschauer selbst überlassen. Beide Länder werden sehr klitscheebeladen gezeigt. Das steife Deutschland in der romantischen Stadt Bückeburg, wo das Bach-Festival stattfinden soll. Hier wird alles akribisch geplant und gecastet und alles muss so ablaufen, wie es Wochen vorher geplant wurde. Kein Platz für Spontanität. Im Gegensatz dazu steht Brasilien in der barocken Stadt Ouro Petro. Hier wird die Jugendkriminalität angesprochen, aber auch das ganz andere Lebensgefühl. Die Spontanität, das Musikgefühl, hier gleicht kein Tag dem anderen. Auch die Charaktere werden sehr stilisiert dargestellt. So ist Bach in Brazil in ein sehr unaufgeregter Film, aber trotzdem versprüht er einen ganz eigenen Charme und macht beim Sehen einfach Spaß.

Alles in allem ist Bach in Brazil trotz einfacher Handlung ein sehenswerter Film. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Ghostbusters

Am 04.08.2016 erschien ein neuer Ghostbusterfilm, diesmal mit vier Frauen in der Hauptrolle, in den deutschen Kinos.

In New York City häufen sich Geistererscheinungen. Daher beschließen die Wissenschaftler Dr. Erin Gilbert, Dr. Abby Yates und Dr. Jillian Holtzmann zusammen mit der U-Bahn-Mitarbeiterin Patty Tolan die Ghostbusters zu gründen. Das stößt nicht überall auf Begeisterung.

Kaum ein Trailer hat so viel negative Kritik bekommen, wie der erste Trailer zu Ghostbusters. Die Idee den beliebten Film mit weiblichen Darstellern neu zu verfilmen, stieß überall auf Gegenstimmen. Kaum einer glaubte, dass vier
Frauen den Film genauso gut gestalten könnten, wie die vier Männer von damals. Viele wollten den Film boykottieren, nur wenige gaben ihm eine Chance. Und das nur, weil die Hauptdarsteller keine Männer mehr sind, sondern Frauen. Dabei hat der Film mehr drauf, als der erste Trailer vermuten ließ.
Dr. Erin Gilbert möchte nur eins: Ihre Vergangenheit hinter sich lassen und einen guten Job an einer guten Uni bekommen. Aber da gibt es ein Problem. Sie ist Co-Autorin eines wissenschaftlichen Buches, das die Existenz von Geistern beweisen möchte. Also versucht sie es aus dem Internet verschwinden zu lassen. Dafür sucht sie die zweite Autorin Dr. Abby Yates auf, die noch immer an die Existenz von Geistern glaubt und zusammen mit ihrer Kollegin Dr. Jillian Holtzmann weiter forscht. Kurzerhand ist Erin in eine paranormale Erscheinung verwickelt, die ihre alte Leidenschaft wieder hochkommen lässt. Zu den dreien stoßen noch die ehemalige U-Bahn Mitarbeiterin Patty Tolan und der etwas einfältige Kevin. Zusammen bilden sie die Ghostbusters, die immer wieder verleugnet werden, obwohl sie regelmäßig die Stadt vor Geistern retten.
Ghostbusters funktioniert in diesem Reboot erstaunlich gut. Die Figuren werden neu eingeführt und können mit ihren Eigenschaften schnell überzeugen. Die Handlung ist an sich rund und spannend gestaltet. Das einzige wirkliche Problem des Films ist, dass er zu nostalgisch daher kommt. Denn praktisch in jeder Szene gibt es etwas, dass an den ersten Ghostbusters Teil erinnert. Sei es die Gastauftritte der Stammbesetzung oder bekannte Geister. Im ersten Moment freut man sich und schwelgt auch wieder in Erinnerungen, aber durch die Häufung ist der Film irgendwann einfach überladen damit. Das schien der Versuch zu sein, es den alten Fans Recht zu machen. Leider fehlt es dadurch dann aber an eigenen Ideen und der Film kommt doch relativ blass daher. Eine bessere Balance zwischen Nostalgie und neuen eigenen Ideen hätte dem Film gut getan. Aber auch so kommt man auf seine Kosten. An gutem Humor wurde nicht gespart. Obwohl Melissa McCarthy mitspielt, die eher für ihren „unter-der-Gürtellinie“-Humor bekannt ist, kommt dieser nur an zwei Stellen vor, was sehr löblich ist. So bekommt der Film eine gute Harmonie zwischen Witz und Spannung, das sich am Ende in die Endschlacht gipfelt. Die Schauspieler sind alle gut gecastet und spielen ihre Rollen souverän gut.

Alles in allem ist Ghostbusters vielleicht nicht das innovativste Reboot, aber kann durch Witz und Charaktere durchaus überzeugen. Dafür bekommt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Die Unfassbaren 2

Am 25.08.2016 erscheint die Fortsetzung über die „vier Reiter“ in den deutschen Kinos.

Die vier Reiter müssen sich im Untergrund verstecken. Bis das „Auge“ eine neue Aufgabe für sie hat. Sie wollen in einer neuen Show Handybesitzer vor der vollkommenen Spionage bewahren. Doch dabei geht einiges Schief und die Reiter werden selbst übers Ohr gehauen.

Im Jahr 2013 begeisterten die vier Magier Daniel Atlas, Henley Reeves, Jack Wilder und Merritt McKinney als die vier Reiter die Kinozuschauer. In ihren großangelegten Shows spielten sie eine Art moderne Robin Hoods und erleichterten so auch ihren Verbündeten Arthur Tressler um Millionen. Der zweite Teil spielt ca. ein Jahr nach dem ersten Teil. Die Reiter müssen sich verstecken, da das FBI noch immer nach ihnen sucht. Zwar versucht Dylan Rhodes, ihr Kontakt beim FBI, die Spuren zu verwischen, aber seine neue Chefin Natalie Austin sitzt ihm im Nacken. Gleichzeitig ist Henley Reeves ausgestiegen und wird durch den Neuzugang Lula ersetzt. Doch das „Auge“, der oberste magische Verbund, hat eine neue Aufgabe für die Reiter. Der geplante Auftritt geht jedoch gründlich schief. Die Reiter werden entführt und Dylan Rhodes komplett enttarnt. Die Reiter finden sich in Macau wieder und sollen für den reichen Walter Mabry eine Chipkarte stehlen. Gleichzeitig versucht Dylan zusammen mit dem Rivalen aus dem ersten Teil Thaddeus Bradley die Reiter zu retten. Es folgen Verfolgungsjagden, Kartentricks und natürlich eine große Show am Ende.
Dass es eine Fortsetzung zu die Unfassbaren geben wird, war nach dem Erfolg des ersten Teils absehbar. Die Frage ist jedoch: Kann auch der zweite Teil wieder die Zuschauer verzaubern? Das Problem einer Fortsetzung ist, dass sie immer noch größer, spannender, specktakulärer als der erste sein muss. Leider wird dabei oft übertrieben, was auch hier wieder das Problem ist. Denn die einzelnen Shows im ersten Film waren mit ihren vielen Tricks schon ganz schön groß angelegt und konnten stark beeindrucken. Gerade die Auflösung im Nachhinein war besonders spannend. Auch die Tricks und Shows im zweiten Teil sind sehr beeindruckend. Leider zumeist doch ein Stück zu hoch gegriffen, um noch als annähernd realistisch zu gelten. Auch lassen die Aufklärungen wesentlich länger auf sich warten. Trotzdem bleiben sie beeindruckend. Die größte Schwäche des Films dürfte die Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren bleiben. Zu den 7 Hauptcharakteren des ersten Teils kommen noch einmal 6 weitere hinzu. Da kann man schnell den Überblick verlieren und auch schnell vergessen, wer auf welcher Seite steht. Gerade durch die Einführung von Merritt McKinneys Zwillingsbruder, den Woody Harrelson in einer Doppelrolle verkörpert, bringt den Film wenig vorwärts, erhöht aber die Anzahl der Charaktere. Hier hätte man sich auf die wichtigsten konzentrieren sollen.
Der Spannungsbogen ist an sich während des ganzen Films vorhanden, wird aber in manchen Szenen hart auf die Probe gestellt. Wenn ein Trick ca. 15 Minuten geht, ist das einfach zu lang. Die Charaktere an sich bleiben schon wie im ersten Teil sehr undurchsichtig. Über ihre Beweggründe und Hintergründe wird wieder kaum etwas verraten. Damit bleiben sie sehr ersetzbar. Lediglich Dylan Rhodes‘ Kindheit wird ein wenig durchleuchtet, was jedoch auch sogleich ein zentrales Thema im Film wird. Hier wird zu oft Bezug darauf genommen, was die Figur etwas nerven lässt. Die schauspielerischen Leistungen bleiben trotz guter Schauspieler auf normalem Niveau.

Alles in allem konnte auch die Unfassbaren 2 wieder faszinieren, wenn auch leider in etwas abgeschwächtem Maße als noch im ersten Teil. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Verpasst, aber nicht vergessen – Teil 6

Hallo ihr Lieben,
ich habe meine Liste verpasster Filme doch mal wieder geschafft ein wenig zu verkürzen! Hier also wieder eine Reihe von Kurzkritiken.

1) Annie
Im Januar 2015 wurde das berühmte Musical über das Waisenkind Annie neu verfilmt. Annie lebt mit anderen Waisenkindern bei Miss Hannigan, die sie für sich putzen lässt und ständig anbrüllt. Bis eines Tages als PR-Aktion für den Bürgermeister genutzt werden soll. Annie ist ein buntes Musical, dessen Lieder noch tageland einen Ohrwurm hinterlassen. Zwischen viel Witz und Charme wird auch das ernste Schicksal der Waisenkinder thematisiert und wie groß der Unterschied zwischen arm und reich sein kann. Die Handlung selbst ist mitunter etwas überdreht und auch vorhersehbar, dafür gibt es Punktabzug. Aber im großen und ganzen verbreitet der Film gute Laune und dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

2) Verstehen Sie die Beliers?
Eine französische Komödie über eine taube Familie, in der lediglich Tochter Paula hören kann. Als Vater Rodolphe als Bürgermeister kandidieren will, soll Paula übersetzen. Diese hört aber auf ihren Musiklehrer, der ihr eine Karriere als Sängerin vorhersagt. Komödie ist bei diesem Film vielleicht die falsche Bezeichnung. Zwar verspricht der Trailer lustige Szenen, aber der Hauptaugenmerk des Films liegt auf der Distanz zwischen der tauben Familie und allen anderen nicht tauben. Hier gibt es immer wieder Differenzen, die nur Paula wirklich lösen kann. Sie ist entsetzt, dass ihre Familie sie anscheinend nicht als Tochter, sondern eher als Dolmetscherin sieht und nicht an ihre Träume glaubt, sondern sie eher dafür verachtet. Hier werden viele ernste Themen angesprochen, leider wird kaum ein Gedanke wirklich zu Ende gedacht, denn der Film verliert sich in Nebenhandlungen, die vom eigentlichen Plot stark ablenken. Dadurch verliert der eigentliche Spannungsbogen an Gewicht und der Film zieht sich wie Kaugummi. Hier wäre eine klarere Linie schön gewesen. Gelungen sind die Dialoge der Familie, da hier nur mit wenig Untertiteln gearbeitet wurde und der Zuschauer das „Gesagte“ der Familie meist nur durch Paulas Antworten versteht. In diesem Film steckt ein großes Potential, das leider nicht genutzt wurde. dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

 3) Nur eine Stunde Ruhe
Nach dem Erfolg von „Monsieur Claude und seine Töchter“ ist Christian Clavier wieder in eine französische Komödie zu sehen. Auf einem Flohmarkt findet er eine seltene Schallplatte, die er zu Hause sofort hören möchte. Nur leider machen ihm seine Nachbarn, seine Frau, seine Affäre, sein Sohn, seine Putzfrau und die Handwerker einen Strich durch die Rechnung. Dabei wollte er doch nur eine Stunde Ruhe. Mit knapp 80 Minuten Laufzeit ist der Film sehr kurzweilig und schafft es doch ins absolut übertriebene abzudriften. Mitunter werden gesellschaftskritische Züge angeschlagen, doch wird kein Thema länger thematisiert, weswegen man dies aich ganz hätte weglassen können. Der Film hat zwar mitunter humorvolle Einlagen, aber im großen und ganzen ist er so stark abgedreht, dass er irgendwann auch nicht mehr witzig wirkt. Hier wäre mehr Potential drin gewesen. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

4) Jurassic World
Drei Filme gab es über den berühmten Jurassic Park, in dem durch wissenschaftliche Experimente Dinosaurier in einer Art Zoo leben. In allen drei Filmen „rebellieren“ die Dinosaurier und das Projekt wird in Ruhe gelassen. Und doch scheint keiner dazu zu lernen. Denn im vergangenen Jahr wurden die Tore zu einem neuen Park geöffnet, zum Jurassic World Park. Der Park läuft gut, die Sicherheitsbedingungen scheinen zu funktionieren. Aber die Wissenschaftsabteilung musste ja den ultimativen Hybriden erschaffen. In Zeiten von Fortsetzungen, Remakes und Reboots war der Film vielleicht notwendig, aber wirklich überraschen kann die Handlung nicht mehr. Dafür können die Animationen umso mehr begeistern, denn der erste Film kam bereits 1993 in die Kinos. Im Fazit ist der Film gut umgesetzt, bietet aber wenig Neues. Das Alte ist einfach nur größer, böser, schlimmer. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

5) Cinderella
Disney scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben ihre Zeichentrickklassiker alle in Realverfilmungen neu in die Kinos zu bringen. So durften wir neben Malificent und dem Dschungelbuch inzwischen auch schon Cinderella erneut bestaunen. Und so verzauberte uns Disney 2015 mit dem bekannten Märchen Aschenputtel. Da die Handlung als bekannt ist, wurde das Augenmerk vorallem auf ein wirklich märchenhaftes Äußeres gelegt. Und es funktioniert. Denn obwohl die Handlung wenig neues zu bieten hat, verzaubert der Film auf ein Neues. Das liegt vor allem auch am Cast, denn eine Cate Blanchett als böse Stiefmutter ist furchteinflößend und eine Helena Bonham-Carter als gute Fee birgt ihren ganz eigenen Charme. Cinderella ist ein kurzweiliger Abstecher in eine märchenhafte Welt, bleibt aber im Gegensatz zu Maleficent und dem Dschungelbuch nicht länger im Gedächtnis. Dafür gibt es solide 07 von 10 möglichen Punkten.