Und wie ich so scrollte durch das undurchdringbare Dickicht an Serienangeboten der Streaminganbieter, wurde mir doch immer wieder derselbe Vorschlag gemacht. Und da ich zu dem Zeitpunkt auch auf der Suche nach einer Serie mit kurzen Folgen und einer guten Portion Humor war, die aber nicht zu sehr in den Sitcombereich fällt (sprich keine künstlichen Lacher einspielt), gab ich Ghosts eine Chance. Und ich war schockverliebt und inhalierte nur so die vier erschienenen Staffeln. Warum das so ist, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Die Handlung
Sam und Jay erben ein riesiges Landgut, dass sie zu einem Bed & Breakfast umbauen wollen. Dies passt den ansässigen Geistern jedoch gar nicht. Dabei kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge Sam ein Nahtoderlebnis hat und fortan die Geister sehen kann. Schnell entwickeln sie sich zu einer Familie und unterstützen nun die Pläne. Nur Jay, der die Geister weiterhin nicht sehen kann, ist nicht immer begeistert von der Gabe seiner Frau.
Meine Meinung
Als ich diesen Beitrag plante, hatte ich noch nicht gesehen, dass jetzt frisch die fünfte Staffel in Deutschland erschienen ist. Aber welch besseren Zeitpunkt könnte es geben, um euch auf diese kleine Perle im Seriensumpf aufmerksam zu machen? Denn auch im Komödienbereich gibt es so viele Möglichkeiten und doch habe ich mich erwischt, dass ich doch immer wieder zu den altbewährten gegriffen habe, weil ich mich für keine Neuen entscheiden konnte. Aber Ghosts hatte es mir innerhalb weniger Folgen so angetan, dass ich kaum abschalten konnte. Doch beginnen wir am Anfang. Wir lernen zunächst Sam und Jay kennen, die das Landgut einer kürzlich verstorbenen Verwandten geerbt haben. Während Sam direkt begeistert ist und sich voll und ganz in einem Traum eines eigenen B&B stürzt, will Jay eigentlich gar nicht aus der Großstadt weg und sieht nur die finanziellen Probleme, die auf sie zukommen. Zumal er als Koch sich auch nicht gerade beruflich auf dem Land sieht. Und es gibt noch andere, die von der Idee überhaupt nicht begeistert sind. Denn das Haus ist voll mit Geistern aus den verschiedenen Epochen, die in dem Haus oder dem dazugehörigen Land verstorben sind und nicht in Himmel oder Hölle auf- bzw. hinabgestiegen sind, oder wie es in der Serie so treffend beschrieben wird: die „keinen hoch bekommen haben“. Und so kommt es, wie es kommen muss: Die Geister versuchen einen Plan zu schmieden, wie sie das Paar wieder loswerden, während sich dieses streitet. So hat Sam einen Unfall, bei dem sie sich ordentlich den Kopf stößt. Und kann daraufhin die Geister sehen. Natürlich will sie sich das nicht eingestehen, doch ihr liebender Mann hat aus schlechtem Gewissen heraus kurzerhand bereits das gesparte Geld verplant und mit den Umbauarbeiten für ein B&B begonnen. Und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind beide Parteien begeistert von der neuen Situation und profitieren davon. Die Geister entwickeln schon nach kurzer Zeit ein starkes Interesse am Fernsehprogramm, welches Sam regelmäßig einstellen muss. Und so entwickeln sich die nächsten Folgen ganz von selbst. Ob sie nun mit dem Snob Paar von gegenüber im Clinch liegen, ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten müssen oder sich um die wenigen Gäste kümmern. Chaos ist stets vorprogrammiert, aber ebenso bietet die Serie eine Menge Komik und das allein durch die Figurenkonstellation, ohne es direkt darauf anlegen zu müssen. Wenn dann noch die Grubengeister mitmischen, geht der Spaß erst richtig los. Jeder Geist ist so gut gezeichnet und bleibt stets in seiner Rolle, darf aber doch über sich hinauswachsen und zeigt, dass auch ein zurückgelassener Wikinger nach über 1000 Jahren als Geist noch an sich arbeiten kann. Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle, aber es gibt keinen ständigen Wechsel zwischen den Geistern, sondern eher lang gehegte Gefühle oder neu entdeckte Möglichkeiten. Und Sam und Jay sind einfach eine supersüße Konstante, die zeigen, wie langjährige Beziehungen funktionieren können, ohne die eigenen Träume aufzugeben, aber mit einer Menge Liebe und eben auch Kompromissen. So kommen die verschiedenen Aspekte zusammen und bilden eine gute Harmonie. Es gibt running gags, gerade die Halloweenfolge jede Staffel ist heiß ersehnt, und doch bringt jede Folge auch etwas neues ein. Handlungen, die nur für eine Folge ausgelegt sind oder eben solche, die sich über mehrere ziehen. Zwischendurch gibt es auch immer Wiedersehen mit Charakteren, die nur ab und an auftauchen, aber doch immer wieder Spaß machen.
Das Fazit
Ghosts überzeugt durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren, die miteinander harmonieren oder eben gerade nicht, was zu vielen witzigen Situationen führt, die aber nicht künstlich geschaffen werden für den nächsten großen Gag. Viel Liebe, viele kreative Einfälle und ein gutes Händchen für Geschichten kommen hier zusammen und bieten eine Menge Spaß in jeder Folge.
Während mir so schon jeder Monat so vorkommt, als würde die Zeit rasen, so war es im Februar noch schlimmer. Zudem hatte ich noch einen Krankheitsrückfall, weswegen Energie wieder nur aus Sparflamme verfügbar war. Aber dennoch soll es hier jetzt direkt um meinen medialen Rückblick auf den Februar gehen.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Stray Kids – DominATE: Stray Kids, das sind Bangchan, Lee Know, Changbin, Hyunjin, Han, Felix, Seungmin und I.N. 2025 waren sie auf einer weltweit ausverkauften Stadiontour und konnten Millionen von Fans begeistern. Ihr Konzert in Los Angeles wurde mitgefilmt und kam nun als Special in die Kinos. – Stray Kids wissen einfach mit ihrer Show zu begeistern und selbst, wenn ich diesmal „nur“ im Kino saß, war ich bei jedem Song dabei und konnte Details erkennen, die ich beim live Konzert durch die Entfernung nicht sehen konnte.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Die letzten Glühwürmchen: Gegen Ende des zweiten Weltkriegs geraten die ausgebombten und frisch verwaisten Kinder Seita und Setsuko zu ihrer Tante, mit der sie sich jedoch überwerfen und versuchen allein den Kampf gegen Bomben und Hunger anzutreten. – Mitreißend und beängstigend. Lässt sich erst nach einer Weile des Sacken lassens vollständig erfassen.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Keinen. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es Crime 101 und Marty Supreme.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
MaiThinkX – Staffel 7-8 (Mai schafft es wieder mit ihrem Team die verschiedensten Themen lustig, aber doch informativ, aufzuarbeiten und mit gängigen Klischees aufzuräumen)
Die Dinos – Staffel 2 (Noch Gesellschaftskritischer und nach all den Jahren noch am Zahn der Zeit und gerade mit den Nuts for War Folgen erschreckend aktuell)
Hazbin Hotel – Staffel 2 (Hängt leider hinter Staffel 1 hinterher, aber beweist wieder, gut die Themen auszubauen und die Charaktere zu vertiefen. Nur Charlie war in dieser Staffel sehr naiv und anstrengend)
Criminal Minds – Staffel 14 (Eine deutlich kürzere Staffel, hier ging es spürbar aufs Ende zu, auch wenn sich die neuen Charaktere endlich gut eingefunden haben)
Tee? Kaffee? Mord! Folge 27 – Waidmanns Tod: Eine Gruppe Jäger hat sich im Blackfeather einquartiert, was Natalie Ames gar nicht passt. Zumal die Umstände sehr mysteriös sind. Was hat es mit der geheimnisvollen Reservierung auf sich? Natalie und ihre Freund*innen folgen den Jägern und finden sich in höchster Gefahr wieder. – Eine etwas ungewöhnliche Folge, von der ich mir bis jetzt nicht sicher bin, ob sie mir gefallen hat.
Tee? Kaffee? Mord! Folge 28 – Des Henkers letzte Mahlzeit: Helle Aufregung im Black Feather. Ein Auftragskiller wird in der Pension ermordet aufgefunden. Und sein Opfer sollte ausgerechnet die befreundete Buchhändlerin Paige Rittinghouse sein. Warum wollte jemand Paige tot sehen und wer gab den Auftrag den Killer aus dem Weg zu räumen? – Auch hier etwas wirr erzählt, aber die Charaktere kamen hier nochmal besser wieder zusammen. Ich bleib dran bei der Reihe.
Prinzessin der 1000 Diebe: Hana will nichts mit ihrer Familie zu tun haben, wurden sie und ihre Mutter doch aus der Gilde ausgeschlossen. Doch die Nachfolge steht an und ihr Vater hegt auf einmal Familiengefühle und will sie statt ihrer Stiefschwester als Clanführerin sehen. Doch da steht noch eine Prüfung auf Leben und Tod dazwischen. Zum Glück kann sie sich mit einem machtlosen Gott zusammentun, der ebenfalls noch eine Rechnung mit der Familie offen hat. – Die Grundidee war echt gut, aber das Buch konnte mich so gar nicht überzeugen. Zu wirr, zu viel gewollt, zu schnell alles abgehandelt. Der Tiger-Gott das absolute Romantasy Klischee, die Figuren sehr sprunghaft. Schade.
Winterträume in der kleinen Pension am Meer: Clara führt nach dem Tod ihres Vaters eine Pension auf Sylt zusammen mit ihrer Mutter. Doch die Zahlen sind nicht gut und sie kämpfen ums Überleben. Da ist der sympathische Gast Severin eine willkommende Ablenkung, bis er sich als CEO des größten Konkurrenten herausstellt. – Leider der nächste Reinfall. Zu viele Logiklöcher, die Protagonistin widerspricht sich selbst regelmäßig, das Drama am Ende war noch ganz interessant, aber da hatte mich das Buch schon verloren.
Tod in den Wolken: Hercule Poirot wollte nur von Frankreich zurück nach England fliegen, doch an Bord der Maschine gibt es ein Mord. Selbst einer der Verdächtigen versucht er nun die wenigen Spuren zu entschlüsseln. – Mein Bauchgefühl hatte mich zumindest in die richtige Richtung gelockt, aber Agatha Christie bleibt einfach die Meisterin des whodunnits und konnte mich auch hier wieder vollkommen abholen.
Haikyu! 9: Es geht für die Karasuno nach Tokyo zu einem Trainingslager. Doch gleich vier Teammitgliedern könnte es passieren, dass sie wegen zu schlechter Noten nicht mitdürfen. Es steht nun also Nachhilfe auf dem Programm. – Wirkt ein wenig wie ein Füllerband, aber legt viele wichtige Steine, auf die die nächsten Bände aufbauen. Ich freu mich drauf.
Miss Swans zauberhafte Pension für magische Gäste: Sera hat vor Jahren einen verbotenen Zauberspruch genutzt und damit ihre komplette Karriere aufs Spiel gesetzt. Nun leitet sie eine Pension mit eher außergewöhnlichen Gästen. Bis der Historiker Luke bei ihr auf der Matte steht und ihr von einer Möglichkeit erzählt ihre Kräfte zurückzubekommen. – Wieder ein schöner cosy Fantasyroman, hatte aber leider ein paar Stolpersteinchen.
Lore Olympus 6: Persephone ist verschwunden und nur Hades glaubt zu wissen, wo er sie finden kann. Noch immer will er ihr helfen und stellt sich damit gegen einen direkten Befehl seines Bruders Zeus. Inzwischen ist auch Hera auf Persephones Seite. – Ich liebe diese Graphic Novel ja, aber irgendwie könnte sie auch langsam mal zum Punkt kommen.
Bewitching Rosie: Ihr Auslandssemester in Irland hat sich Rosie ganz anders vorgestellt. Eigentlich wollte sie mit ihrem Freund dorthin, der sie jedoch kurz vorher sitzen lässt. Zum Glück hat sie die besten Freundinnen überhaupt, die sie vorher für sechs Wochen begleiten. Doch zu ihrem 21. Geburtstag erwachen Hexenkräfte in Rosie, die sie zum lokalen Zirkel führen. Doch die sind nicht begeistert von der Amerikanerin. – Noch eine Enttäuschung in diesem Monat. Gefühlt alle zwei Seite ein Logikloch oder eben mangelhafte Recherche, zu viel gewolltes Drama, konnte mich nicht überzeugen.
Spuren der Magie – Herbst: Eine große Fledermaus-Katze wurde in Hamburg gesichtet und droht die magische Welt auffliegen zu lassen. Aurora, eine Katzenwandlerin, bekommt den Auftrag dies zu verhindern. Dabei trifft sie auf Louis, der alles verkörpert, was sie bisher vermisste. – Ein süßes kleines Buch für zwischendurch mit einer zwar tendenziell einfacheren Geschichte, aber die war dafür sehr sympathisch.
Gentle Heart: Popstar Ashley Cruz will nie wieder eine Beziehung. Denn ihr Ex-Freund, der Rapper Menace, nutzt noch immer jede Chance, ihr das Leben schwer zu machen. Als sie auf den Gitarristen Logan Buckley von Scarlet Luck trifft, verbindet sie sofort eine unglaubliche Anziehung. Aber mehr als Freundschaft+ kann Ashley nicht bieten. Doch reicht es für sie? – Kurz vor Ende des Monats hatte ich noch ein Buch mit Potential auf Jahreshighlight! Ich liebe alles an dieser Geschichte, die Charaktere, die besprochenen Themen, DIE TENSION!
Don’t kiss the Dragon 4: Sakura hat es eigentlich nur gut gemeint, als sie den tollpatschigen Drachen aus dem Teich gezogen hat. Wer konnte auch ahnen, dass er sich als liebestoll entpuppt und ihr sofort einen Antrag macht. Zum Glück kann Koga einschreiten und sie vor weiterem Chaos bewahren. – Die Handlung plätschert ein bisschen vor sich hin, kann aber auch mit witzigen Einfällen dienen. Mal schauen, wie lang ich der Reihe noch eine Chance gebe.
Der erste Monat des Jahres ist schon wieder vorbei und gefühlt hänge ich schon wieder in allem hinterher. Aber statt mich darüber aufzuregen und zu hetzen, habe ich beschlossen, einfach meine Erwartungen herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass der Februar in der zweiten Hälfte zumindest dann langsam etwas ruhiger wird. Aber werfen wir vorher noch einen Blick auf meinen medialen Konsum im Januar.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Wicked 2 – For Good: Elphaba wird vom Zauberer und ihrer früheren Lehrerin immer noch überall verunglimpft und ihre Aufklärungsversuche werden manipuliert. Glinda und Fiyero stützen das Bild, auch wenn es ihnen schwer fällt. Doch zur geplanten Hochzeit der beiden taucht auch Elphaba auf und bringt Chaos. Die Freundschaft der beiden Hexen steht auf dem Spiel. Und dann taucht auch noch ein Mädchen aus Kansas auf. – Fulminates Finale der Musicalverfilmung, die lediglich im Schatten des sehr guten ersten Teils steht.
Zoomania 2: Judy und Nick haben sich nach der Überführung der Bürgermeisterin einen gewissen Ruf erarbeitet. Doch den beiden Rookies scheint der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein, weswegen sie erstmal kürzer treten sollen. Ausgerechnet da taucht eine Schlange in Zootopia auf. Doch Reptilien sind in der Stadt verboten. – Gut durchdachte Fortsetzung, die viele Stolpersteine überspringt und eine toll erzählte Geschichte präsentiert.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen habe ich: Atlantis, Die wunderbaren Abenteuer des Winnie Pooh, Aristocats, Ralph reicht’s & Ein Königreich für ein Lama
The wrong Paris: Dawn ist ein typisches Texas-Mädchen, träumt aber von einer Kunstakademie in Paris. Sie bekommt die Chance zu einem Casting für eine Dating-Show. Mit dem Geld der Teilnahme und dem Veranstaltungsort in Paris, glaubt sie ihre Probleme gelöst zu haben. Doch die Dreharbeiten sind in Paris, Texas und der Junggeselle ist sympathischer als gedacht. – Eine schöne Rom-Com, die gekonnt mit Klischees spielt, sich aber auch ein wenig darin verhedert.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Rental Family: Brendan Fraser als Mietfamilienmitglied? Nach The Whale bin ich gespannt, wie er sich erneut in einem Drama zeigt und die Prämisse klingt auch spannend.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Song Sung Blue
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Die Dinos – Staffel 1
Mr. Villains Day off – Staffel 1 (Kurzweilige Serie mit vielen süßen Momenten und vielen Pandas)
Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 2 (Geleungene Mangaadaption, die den Charakteren nochmal Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Leider zieht sich die Handlung gegen Ende etwas)
Let’s Play – Staffel 1 (Süße Serie über Videospielnerds, die viel über Unsicherheit und Depression vermittelt. Eindeutig eine Empfehlung)
Only murders in the building – Staffel 5 (Back to the roots mit Mordfall im Arconia. Funktioniert wieder besser als die vorherigen Staffeln, muss aber noch immer einen drauf setzen, was nur semi funktioniert)
Erneut gelesen habe ich Kein Rockstar für eine Nacht
Die Tagebücher der Apothekerin 15: Jinshi sucht nach Maomao, die weiterhin wie vom Erdboden verschluckt scheint. Diese ist im Fuchsdorf zu einem seltsamen Fest eingeladen und merkt langsam, dass dort der Ursprung der Intrigen am Kaiserhof liegt. – Die ganze Geschichte rund um das Fuchsdorf zieht sich leider sehr, auch wenn es irgendwo die logische Aufklärung der Intrigen vorbereitet.
July found by Chance 1: Die 16-jährige Dan-o stellt fest, dass ihr Leben immer wieder merkwürdige Zeitsprünge macht. Mit einem schwachen Herzen und in einer Verlobung mit einem Jungen, der sie nicht leiden kann, versucht sie dem ganzen auf den Grund zu gehen. – Manwa zum K-Drama Extraordinary You, kommt leider überhaupt nicht an dessen Herzlichkeit ran, werde auch mit dem Zeichenstil nicht ganz warm.
Even if you slit my mouth 5: Eine Legende droht zu erlöschen und Koichi und Miroki versuchen den letzten Wunsch zu erfüllen und kommen dabei zu neuen Erkenntnissen. –
More than a doll 11: Das Sargcosplay steht an und sorgt für eine Menge Spaß, tolle Bilder, aber auch Erkenntnisse über die neugewonnenen Freundschaften. – Ein tolles Cosplayevent, bei dem die Charaktere toll harmonieren und sich Freundschaften vertiefen.
Whispers of Destiny: Blue lebt im Jahr 2096, in dem die Welt von Überbevölkerung und Naturkatastrophen geplagt ist. Der Tod hat sich zu Erkennen gegeben und ein Callcenter gegründet. Um zu überleben, schließt sich Blue diesem an und lernt dabei einiges über die Welt, die ihr vorher verschlossen waren. Doch was macht es mit ihr, jeden Tag über Leben und Tod zu entscheiden. – Wow, seit langem nicht mehr eine so gute Dystopie gelesen. Mit tollem Weltenbau, tollen Charakteren und einer wichtigen Message. Nur die Liebesgeschichte wirkt etwas zu erzwungen.
My roommate is a cat 11: Subaru ist voll auf mit der neuen Chatgruppe für Fotos der Kätzchen beschäftigt und muss sich dann auch noch mit der Frage nach einem neuen Halsband für Haru befassen. Zum Glück hat diese wieder alle Situationen unter Kontrolle. – Erneut einfach ein super süßer Manga, ein Muss für alle Katzenfans.
Tee? Kaffee? Mord! 25 – Tod im Morgenrot: Eine Weltuntergangssekte hat sich in Earls Raven eingenistet. Nathalie und Freunde sind wenig begeistert. Als dann auch noch eine Journalistin tot aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen, die von allen Seiten erschwert werden. – Ich habe mich nach einer Pause wieder an diese Reihe gewagt und bin wieder gut reingekommen, auch wenn der Fall nicht so ganz mein Fall war.
Tee? Kaffee? Mord! 26 – Der Queen-Killer: Ein Killer, der selbst großer Fan der Band Queen ist, tötet erneut Anhänger der Band. Andrew Davies erhält einen Drohbrief und bittet bei der örtlichen Polizei um Hilfe. Doch da Constable Strutner anderweitig eingesetzt wurde, müssen Nathalie und Freunde dem neuen Police Seargant erstmal zeigen, wie Ermittlungen auf dem Dorf so laufen. – Hier war wieder eine richtig spannende Idee dabei und auch die Erweiterung des Teams hat gut funktioniert.
Copenhagen Cinnamon: Jonna hat den Beruf für ihr Leben noch nicht gefunden. Leider ist ihr Vater nicht mehr bereit zu warten und setzt ihr ein Ultimatum. Kurzerhand bekommt sie einen Job in einem Café und kann auch auf dem Hausboot des Besitzers Mads unterkommen. Nach und nach erkennt sie, mit was für Dämonen aus der Vergangenheit er kämpfen muss, und beschließt ihm zu helfen. – Beginnt eher schwach und mit einer Menge zu oft gelesener Klischees, kann sich hinten raus aber fangen und Kopenhagen toll einfangen, ohne es nur auf Hygge zu beschränken.
Kings & Thieves 2 – Der Schrei der Schwarzkraniche: Linas Rachefeldzug gegen die Schwarzkranische hat begonnen. Doch die Erlebnisse im Reich der Dokkaebi hat Spuren hinterlassen, zumal eine Stimme in ihrem Inneren sie immer weiter zu manipulieren versucht. – Das war leider gar nichts. Die Geschichte zieht sich auf 600 Seiten und dreht sich permanent im Kreis und hat Null Aussage. Sehr schade nach dem starken ersten Band.
Die Pommes-Elfe 1: Tomoatsu arbeitet in einer Physiotherapiepraxis. Eines Abends taucht eine Frau mit spitzen Ohren bei ihm auf und will Tipps zum abspecken. Es handelt sich dabei um die Elfe Elfuda, die aufgrund ihres durch hohen Pommes-Konsum Übergewichts nicht mehr in die Feenwelt zurück kann. Tomoatsu hilft ihr, doch seitdem trifft er immer wieder auf magische Wesen, die seine Hilfe brauchen. – Ich fand die Idee super, aber leider funtioniert die Umsetzung nur mäßig.
Dark Moon – the blood altar 1: Sooha wird neu an die Decelis-Akademie versetzt, wo sie auf sieben attraktive Oberschüler trifft, die sie direkt ins Herz schließen. Doch es kommt im Umfeld der Akademie zu einem Vampirmord, der Fragen offen lässt. Ist Sooha wirklich sicher? – Für Fans von Enhypen, ansonsten passiert gefühlt viel, aber es wird wenig erklärt, weswegen ich unsicher zurückbleibe, ob ich die Reihe weiter verfolgen will.
Insomniacs 5: Ganta und Isaki wollen sich mit der Astrofotografie mehr auseinander setzen und beschließen dafür in den Sommerferien zu verreisen. Dabei verbringen sie mehr Zeit zusammen als geplant, was ihre Gefühle nur noch wachsen lässt. – Die ruhige Erzählweise bleibt, dennoch kommt ordentlich Fahrt in die Geschichte. Einfach nur super süß.
Langjährige Lesende dieses Blogs wissen, dass ich immer wieder nach einer guten Krimiserie suche, die sich gut wegschauen lässt. Als ich das Angebot bekam Ellis zu sehen, sagte ich sofort zu. Warum mir die Serie ziemlich gut gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Ellis – Staffel 1 wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.
Die Handlung
DCI Ellis wird dorthin geschickt, wo die örtliche Polizei nicht weiterkommt. Doch die Einmischung gefällt den wenigsten Dienststellen und so wird versucht ihre Autorität zu untergraben. Doch Ellis weiß sich durchzustzen und hat einen ganz eigenen und sehr durchdachten Blickwinkel auf die Fälle, wodurch sie neue Entwicklungen bringt.
Meine Meinung
Krimiserien sind in Großbritannien immer noch sehr beliebt. Dabei wird hier gern auf kürzere Staffeln, aber dabei mehr Tiefe bei den einzelnen Fällen gesetzt. So hat Ellis in der ersten Staffel gerade einmal drei Folgen, allerdings haben sie eine durchschnittliche Lauflänge von 90 Minuten. Dadurch gibt es vielmehr Raum, um die Fälle genauer zu durchleuchten, aber auch die Charaktere dürfen sich mehr entwickeln. Aber fangen wir von vorne an. Zunächst lernen wir DCI Ellis kennen, die wieder zu ihrem Job zurückkehrt, wieso sie ausgefallen ist, erfahren wir nicht. Hierzu gibt es nur Andeutungen, was über weitere Staffeln hoffentlich mehr thematisiert wird. Sie wird zum ersten Fall geschickt und landet in einer Polizeistation, die alles an ihr ablehnen. Ihr Geschlecht, ihr Aussehen, aber vor allem, dass sie sich nichts sagen lässt. Sie bekommt DS Chet Harper an die Seite gestellt, der ebenfalls von seinen Kollegen nicht sonderlich gut behandelt wird und vor allem unter seinem Vorgesetzten leidet. Die beiden entwickeln eine gute Partnerschaft, weswegen sich Harper auch danach Ellis anschließt. Die einzelnen Fälle sind gut ausgearbeitet und haben ganz neue Ansätze. Hier gab es mal einen guten Schwung Ideen, die das Rad natürlich nicht komplett neu erfinden, aber eben auch nicht schon tausendmal wiederholt wurden. Es gab oft ein whodunnit, aber selten nach dem typischen Schema, so dass das Miträtseln gut möglich war, sich der Verdächtigtenkreis aber auch immer wieder verändert hat und wir neue Schauplätze erkunden. Und die Schauplätze haben es in sich. Gedreht in Nordirland (auch wenn es im Peak District spielen soll) bietet atemberaubende Kulissen, eine Menge Grün und verlockt geradezu zu einem Roadtrip, auch wenn hier immer noch Morde passieren. DCI Ellis selbst ist auch eine Wucht für sich. Stark gespielt von Sharon D. Clarke setzt sie sich mit ihrer ruhigen aber bestimmten Art in einer männerdominierten Welt durch. Dabei hat sie an den richtigen Stellen Empathie und Verständnis, während sie an anderen hart durchgreift. Sie lässt sich nicht von vorschnellen Verurteilungen ablenken und fokussiert sich auf gesicherte Tatsachen. Damit ist sie nicht die größte Sympathieperson und die Serie ist generell auch eher ernst und düster erzählt, als locker und aufgehübscht. Somit werden hier alle glücklich, die typisch britische Krimis mit einer etwas anderen Prämisse bevorzugen und die Nase voll von Massenproduktionen aus Hollywood haben.
Das Fazit
Ellis ist eine gut geschriebene britische Krimiserie, die den Finger auf unangenehme Themen legt und den Fokus doch auf dem eigentlichen Fall hat, wodurch eine mehrschichtige Geschichte entsteht, die in jeder Folge stark erzählt und stark gespielt ist und mit einer tollen Atmosphäre und Landschaft daher kommt.
Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und wir können voller Vorfreude in ein neues Jahr starten, mit neuen Serien, neuen Büchern und neuen Kinobesuchen. Doch zuvor wird es Zeit noch ein letztes Mal ins vergangene Jahr zurückzublicken.
Die mit * gekennzeichneten Werke sind Rezensionsexemplare. Ich bedanke mich für die Bereitstellung und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Chainsaw Man – Reze Arc: Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann. – Während die erste Hälfte erstaunlich nachdenklich ist, bietet die zweite wieder gewohnte abgedrehte Chainsaw Man Action.
Monsta X – Connect X: Monsta X sind Shownu, Minhyuk, Kihyun, Hyungwon, Johoney und I.M. Nachdem die meisten ihre Zeit beim koreanischen Militär hinter sich gebracht hatten, kommen alle zum 10 jährigen Jubiläum zusammen und bieten eine einmalige Show, die auch für die Kinoleinwände weltweit gefilmt wurde. – Monsta X ist meine Lieblingsband, demnach hatte ich eine sehr tolle Zeit zwischen Konzertfilm und Erinnerungen aus zehn Jahren Bandgeschichte.
Now you see me – Now you don’t: Die vier Reiter sind zurück, zumindest laut Werbung. Doch dahinter stecken die drei Jungmagier*innen Charlie, Bosco und June. Der Spaß ist jedoch zu Ende, sobald J. Daniel Atlas, einer der originalen Reiter auftaucht. Doch er hat vom Auge eine neue Aufgabe erhalten. Die schwerreiche Erbin Veronika Vanderberg soll gestellt werden und den Handel mit Blutdiamanten beenden. Doch die erste Mission geht bereits schief. Zum Glück sind auch die anderen Reiter bereit wieder einzusteigen. – Richtig gute Kamerafahrten und das altbekannte Team schaffen leider nicht über das schwache Drehbuch hinwegzutäuschen.
Anaconda: Die besten Freunde Doug und Griff stecken mitten in ihrer Midlife-Crisis, einer als gescheiterter Regisseur, der andere unerfolgreicher Schauspieler. Bei der Geburtstagsfeier von Doug schlägt Griff ihm und zwei weiteren Freund*innen vor, zu dem Film Anaconda ein Reboot zu drehen. Doch im Amazonas kommt alles ganz anders als geplant. – Leider eher ein Midlife-Crisis Film als ein lustiger creature feature, der stellenweise funktioniert, sich aber nicht über die gesamte Länge halten kann.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
My secret Santa: Taylor ist alleinerziehende Mutter und damit stets knapp bei Kasse. Als sich ihre Tochter für einen Ski-Kurs in einem renommierten Hotel qualifiziert, will sie ihr einmal den Wunsch nicht abschlagen müssen. Immerhin gibt es Mitarbeiterrabatt. Das einzige Problem: Der einzig freie Job ist der des Weihnachtsmanns. Und dann kommt auch noch der charmante Erbe des Hotels mit ins Spiel. – Was wie das Klischee eines Weihnachtsfilms wirkt, kann durch sympathische Charaktere einiges herausholen und ist eine ziemliche Feelgood Überraschung.
Weihnachten unter den Polarlichtern: Erin steckt als Autorin in einer kreativen Krise. Was gibt es da besseres als mit ihrem Vater noch ein letztes Mal das Haus der Großeltern aufzusuchen, ehe dies verkauft werden soll? Dabei treffen sie auf den sympathischen Reiseführer Trevor, der jedoch Probleme hat mit der großen Konkurrenz mitzuhalten. Erin hofft mit der Sichtung von Polarlichtern endlich Antworten zu finden. – Hier sind ebenfalls alle Klischees eines Weihnachtsfilm vertreten, aber leider ist gerade die Protagonistin so unsympathisch, dass kaum Stimmung aufkommt.
Single all the way: Peter und Nick sind seit Jahren Mitbewohner. Da beide schwul sind, müssen sie immer wieder klar stellen, dass sie nicht zusammen sind. Doch als Peter kurz vor Weihnachten mal wieder Single ist, will er Nick vor seiner Familie als seinen festen Freund ausgeben. Doch seine Mutter und Cousinen haben andere Pläne. – Noch eine Weihnachtsfilmüberraschung, aber gerade, weil hier bewusst wenig Klischees umgesetzt wurden.
Der Polarexpress: Kurz vor Weihnachten hat ein Junge Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmannes. Dennoch horcht er auf die Geräusche des Schlittens. Dabei hört er jedoch einen herannahenden Zug. Der Polarexpress hält direkt vor seiner Haustür und nimmt ihn mit an den Nordpol, wo er sich von der Existenz des Weihnachtsmannes überzeugen soll. Doch der Weg dahin ist voller Gefahren. – Ein Weihnachtsfilmklassiker, der mich nicht final abholen konnte. Er hatte gute Ansätze, aber gerade der Animationsstil hat mir gar nicht gefallen.
Der unsichtbare Dritte: Roger Thornhill ist ein erfolgreicher Werbefachmann als er aus einem Hotel entführt wird. Er wird zu einem Gangsterboss gebracht, der ihn für einen gewieften Spion hält und zur Kooperation zwingen will. Und obwohl er fliehen kann, glaubt ihm danach niemand die Geschichte. Doch er lässt es nicht darauf beruhen und versucht seine Unschuld zu beweisen, womit er sich immer weiter in ein Spionagedrama manövriert. – Hitcock schafft es gekonnt immer weitere Ebene zu eröffnen, verläuft sich am Ende aber in einem Liebesdrama. Dennoch Hut ab vor dem Werk.
Children of the Sea: Ruka wird am Beginn der Sommerferien von ihrem Handballclub ausgeschlossen, nachdem sie sich an einem Mädchen gerächt hat. Da sie nichts mit sich anzufangen weiß, besucht sie ihren Vater im Aquarium. Dort erfährt sie, dass zwei Jungen, die bei Dugongs aufgewachsen sind, dort untergebracht wurden. Mit Umi freundet sie sich an und beobachtet, wie sich alle Meeresbewohner seltsam verhalten. – Die Grundidee hat mir gut gefallen, leider war die Umsetzung zu abstrakt, dass ich irgendwann ausgestiegen bin. Eher etwas für Fans, die einzelne Szenen durchanalysieren und interpretieren wollen.
Filme – leider verpasst in diesem Monat
Eternity: Das Ehepaar Joan und Larry versterben kurz nacheinander und finden sich in der Vorstation zum Jenseits wieder. Doch auch Joans Jugendliebe hat dort auf sie gewartet. Wie will sie die Ewigkeit verbringen? Klingt nach einer interessanten Prämissen und auch Schauspielerisch hat mir der Film zugesagt.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Ghosts – Staffel 4 (Auch nach vier Staffeln ist der Serie noch nicht die Puste ausgegangen und sie schafft es weiterhin tolle Geschichten zu erzählen und die Charaktere immer weiter zu entwickeln)
My dress-up Darling – Staffel 2 (Sehr liebevolle Umsetzung des Mangas, der den Charakteren zusätzliche Sympathiepunkte einbringt. Auf jeden Fall weiterhin ein Blick wert)
Kaiju No. 8 – Staffel 2 (Die Geschichte wird gut weiterentwickelt und bringt einiges an Spannung mit. Schade, dass mit so einem kompletten Cliffhanger geendet wurde)
What’s wrong with secretary Kim? – K-Drama (Es begann sehr witzig und konnte mich gut unterhalten, hat sich dann aber in der eigenen Geschichte verloren, sich im Kreis gedreht und leider war der Love interest bis zum Ende ein verzogenes Söhnchen. Konnte mich nicht final überzeugen)
Criminal Minds – Staffel 13 (Wir haben die nervige Hintergrundgeschichte aus Staffel 12 überstanden und sind wieder mehr in den Einzelfällen angekommen, die gut funktionieren. Auch die „Neuen“ im Team sind gut drin)
Ellis – Staffel 1* (Eine britische Krimiserie mit einem neuen Ansatz, der gut funktioniert. Die Fälle sind trotz der Länge der Folgen sehr spannend und ich bin gespannt auf mehr) – Rezensionsexemplar
The Devil is a Part-timer – Staffel 1 (Die Prämisse klang sehr witzig und auch die Figurenkonstellation hatte Potential, doch leider wurde sie überhaupt nicht genutzt und verkommt zu purer Langeweile.)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 18 Seiten insgesamt: 5.144 + 3h32min Hörbuch ohne Buchvorlage Seiten pro Tag: 166 im Durchschnitt Hardcover: 1 Taschenbuch: 5 E-Book: 1 Comic/Manga/Graphic Novel: 8 Hörbuch: 3
More than a doll 9-10: Marin und Wakana sind auf einem weiteren Cosplayevent, wo sie neue und alte Bekannte treffen. Ein folgenschwerer Entschluss wird getroffen: Sie wollen ein Sarg Gruppencosplay machen. – Der Manga ist einfach nur super sympathisch, auch wenn ich stellenweise mit den Namen durcheinander gekommen bin.
Penelope 5: Penelope kommt aus dem Gefängnis frei und muss sich das Vertrauen der Familie zurückgewinnen. Doch sie musste vor Gericht eine kleine Lüge den Kronprinzen betreffend tätigen, der das gar nicht gut aufnimmt. – Stellenweise wieder spannend, aber es zieht sich immer noch.
Lore Olympus 5: Hat Persephone ein dunkles Geheimnis? Hades Ex-Freundin zumindest versucht alles, um an diese Information zu kommen und spannt dafür Apollon ein. Doch dann ist Persephone verschwunden und Hades versucht verzweifelt sie zu finden. – Ich liebe die Reihe, auch wenn das Slow Burn ein bisschen zu slow ist.
Pech und Schwäfel 9 – Tot am Büffet: Was wäre Niederteerbach ohne Dorffest? Doch ausgerechnet während des Chorwettbewerbs wird der Leiter des Niederteerbacher Chors tot im Büffet gefunden. Wer war der Mörder und bekommt Bürgermeisterin Graefe ihren antiken Taktstock zurück? – Wieder eine sehr witzige Geschichte, nach den Startschwierigkeiten mit der Reihe bin ich sehr drin aufgegangen und freue mich über jede neue Folge.
Edens Soul*: Yeongsu ist als Idol Spencer zusammen mit seiner Band EdenS6 erfolgreich. Doch seine eigentliche Identität muss er geheim halten, da sie seine Karriere gefährden könnte. Da sieht er seine Kindheitsfreundin Eunjo auf einem Konzert. Er sehnt sich nach ihr und ihrer Freundschaft, doch sie könnte alles auffliegen lassen. Allerdings erkennt Eunjo ihn gar nicht und wundert sich, wieso ausgerechnet Spencer von EdenS6 Interesse an ihr hat. – Eine sehr gut ausgearbeitete K-Pop Romance, die ich nur so verschlungen habe, auch wenn die Hintergrundgeschichte schon sehr hart ist. – Rezensionsexemplar.
Mordseekrabben: Thies will eigentlich nur mit seiner Familie Urlaub auf Amrum machen. Doch seine Frau Heike und die beiden Kinder finden eine Leiche im Pensionsbett, die bei Thies Ankunft bereits wieder verschwunden ist. Da wird die Kieler Komissarin Nicole wieder aquiriert und ermittelt mit Thies, auch wenn beide nicht zuständig sind. – Wieder ein Krimi zum schmunzeln, der so absurde Ideen mit einbringt, dass es herrlich erfrischend wirkt.
Watermoon*: Hana hat frisch den Laden ihres Vaters übernommen, als dieser verschwindet. Da der Laden kein gewöhnliches Geschäft ist, sondern mit Geheimnissen und Erinnerungen handelt, befürchtet sie das Schlimmste. Auf der Suche begleitet sie der Physiker Kei, der ihr jedoch den wirklichen Grund seiner Reise nach Japan verschweigt. – Interessante Grundidee, die sich aber in einer Abfolge von Fantasyepisoden verliert, und dabei zwar sehr philosophisch wirkt, aber irgendwie auch nichts erzählt. – Rezensionsexemplar
Spy x Family 14: Die Prüfungen liegen hinter den Schüler*innen der Eden Akademie und Anya ist in der Zwickmühle. Gleichzeitig erinnern sich ein Lehrer an seine erste große Liebe. – Die Hintergrundgeschichte war mir zu lang und wirkt wie ein Füller, um noch mehr Bände rauszubringen. Die eigentliche Geschichte hingegen war wie immer gut.
Death at Morning House: Marlowe wollte eigentlich nur ihre Ferien mit ihrem neuen Schwarm verbringen, doch dann kommt alles anders und sie landet bei einem Ferienjob auf einer Insel mit dem Mourning House, um das sich eine tragische Familiengeschichte rankt. Und auch jetzt, viele Jahre später, gibt es wieder ein Geheimnis zu lüften. – Klang interessant, aber die Umsetzung ist sehr langatmig. Die Vergangenheitsgeschichte ist wesentlich spannender als die Gegenwart und auch die Auflösung war irgendwie unbefriedigend.
Remain*: Der Architekt Tate wird nach einem Verlust völlig auf der Bahn geworfen. Um sich wieder zu fangen, sagt er seinem besten Freund zu, dessen neues Haus zu entwerfen. Dafür nistet er sich in einer Ferienwohnung ein, die eigentlich leer sein sollte. Doch wer ist die sympathische Frau, die er immer wieder trifft? – Das Autorenduo aus Sparks und Shyamalan klang sehr vielversprechend, aber letztlich wirkt es, als ob ein Romance Autor die Grundlagen für nen Mystery Roman gelesen hat und dann die Basic nachgeahmt hat. Vorhersehbar, keine Überraschungen, aber dennoch eine interessante Geschichte. – Rezensionsexemplar.
The Pumpkin Spice Latte Disaster: Jude ist eine Weltenbummlerin schlechthin, denn es hält sie einfach nirgendwo. Doch zur Hochzeit ihrer Schwester reist sie wieder in die britische Kleinstadt, wo sie aufgewachsen ist und kommt nicht zurecht mit den Vorurteilen ihr gegenüber. Immerhin findet sie Abwechslung in dem neuen Café, das James eröffnet hat, der die Ruhe außerhalb Londons genießt. Denn hier wird er nicht mit seinen berühmten Rockstareltern in Verbindung gebracht. Nur, dass Jude einen Podcast über Musik hat und ihm gefährlich nahe kommt. – Ich verstehe, wieso Lesende mit Jude nicht klar kommen, aber wenn man sich drauf einlässt, ist es eine gute New Adult Geschichte mit herbstlichem Flair.
Even if you slit my mouth 4: Miroko und Koichi haben das Geheimnis des Doppelgängers gelöst und beraten über die Bestrafung. Dann heiratet Koichis Cousine und Miroko lernt, was Eifersucht ist. – Ich hab ein wenig gebraucht, um wieder in die Reihe reinzukommen, aber mit dem auftauchen der Cousine hat es sich wieder gut flüssig weggelesen.
Fake Wifey: Amerie ist Anwältin, die in einem kleinen Büro versauert, aber immerhin scheint ein Werbespot eine neue Klientin angezogen zu haben. Maddy ist zwar noch in der Grundschule, aber braucht dringend eine Anwältin, um den Weihnachtsmann zu verklagen. Denn sie hat sich gewünscht, dass ihr Daddy endlich eine neue Frau findet und jetzt ist er immer noch Single. Besagter Daddy ist ein ehemaliger Eishockey-Spieler und bittet Amerie kurzerhand seine Fake-Freundin zu spielen. Doch weiß sie wirklich worauf sie sich da einlässt? – Hier war leider alles zu konstruiert und gewollt, ohne, dass es sich natürlich entwickelt hat. Schade, denn die Idee habe ich sehr geliebt. Das erste Drittel fand ich auch echt stark, aber dann ging es in eine Richtung, die nur noch genervt hat.
Echt jetzt, Tamon?: Utage ist riesen Fan der Idol-Gruppe F/ace. Um Geld zu haben für Merchandise und Konzerttickets geht sie jobben und reinigt Wohnungen. Doch ihr neuer Kunde ist niemand geringeres als Tamon von F/ace. Nur, dass dieser überhaupt nicht so selbstbewusst ist, wie auf der Bühne. Also gibt sie alles, damit er nicht unter seinen Selbstzweifeln zusammenbricht. – Cute Grundidee, war mir aber leider zu sehr in Extremen, habe die Geschichte nicht gefühlt.
Nächster Halt Mord: Millies Schwester Rachel soll als Journalistin die Jungfernfahrt eines Luxuszugs begleiten, der an dem berühmten Orient-Express angelehnt wurde. Da ist Millie direkt dabei und freundet sich mit dem Stewart James an. – Bisher der schwächste Krimi der Autorin. Flüssig zu lesen und in sich logisch, aber hier wurde zu viel gewollt.
Cat on the heroes lap 4: Die Held*innengruppe steht vor ihrer letzten großen Mission und natürlich dürfen die Katzen dabei nicht fehlen. Doch was ist mit der vermissten weißen Katze? – Solider Abschluss der Reihe, die sich nach dem sehr repetitiven ersten Band gut entwickelt hat.
Wo wir bleiben: Ash bekommt eine tödliche Diagnose und glaubt nur noch ein halbes Jahr leben zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass die Diagnosen vertauscht wurden. Nur hat Ash bereits ihren Freund verlassen, ihre Wohnung gekündigt und ein Ticket nach Portugal gebucht. Und wozu Pläne ändern? Vor Ort trifft sie auf die Surflehrerin Martha und die verunfallte Tony. Zu beiden fühlt sie sich hingezogen, doch zunächst sind da innere Wunden, die heilen müssen. – Eine tolle Geschichte, die aber stellenweise zu emotionslos war und leider auch ein paar Logiklöcher hatte. Vom schlechten Buchsatz will ich hier gar nicht anfangen.
Willkommen zum dritten Jahresrückblick in diesem Jahr. Heute widmen wir uns den Serien, die weiterhin einen großen Anteil in meinem Leben einnehmen. Dabei liege ich bei der Serienanzahl nur leicht über dem Vorjahr, aber die Anzahl der Staffeln ist doch deutlich gestiegen.
Zur Statistik:
2024 habe ich 56 verschiedene Serien gesehen (2025=70), mit ingesamt 73 Staffeln (2025=120)
Mit einer (gerundeten) Lauflänge von … 29.049 Minuten … 484 Stunden … 20 Tagen … 2,88 Wochen … 0,72 Monaten
Davon … 5 Staffeln Wiederholungstäter … 1 Staffeln Comedy Special … 2 Staffeln Reportagen … 2 Staffeln K-Drama … 43 Staffeln Anime … 12 Staffeln fortgesetzter Serien … 8 Staffeln neuer Serien
I. Wiederholungstäter
2025 habe ich 4 Serien mit 5 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking:
Vicious – Staffel 2
Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1
Alexa & Katie – Staffel 3-4
Hazbin Hotel – Staffel 1
II. Comedy Specials
2025 habe ich 1 Comedy Specials mit 1 Staffeln gesehen – ohne Ranking:
Last One Laughing – Staffel 6
Nach dem Vorbild der japanischen Serie no suberanai hanashi moderiert Michael „Bully“ Herbig diese Comedy-Sendung, in der Comedians sechs Stunden lang in einen Raum gesperrt werden mit nur einer Aufgabe: Nicht lachen. Denn wer zuletzt lacht, gewinnt 50.000 Euro für den guten Zweck. – Das gleiche Prinzip wie letztes Jahr? Das gleiche Prinzip wie jedes Jahr! Diesmal wieder mit größerer Comedianpräsenz, was man auch positiv merkt.
III. Reportagen
2025 habe ich 2 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 2 Staffeln gesehen. Eine der Kategorien, die im letzten Jahr mit am stärksten abgebaut hat – im Ranking:
Platz 2: BTS – Bon Voyage – Staffel 2
BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. In 2017 erfuhren sie am Ende ihrer USA-Tour, dass sie für eine Auszeit nach Hawaii fliegen. Dort mussten sie immer wieder mit einem überschaubarem Budget Challenges meistern oder neue Orte entdecken. Da kann man nur Bon Voyage wünschen. – Auch in Hawaii hatten BTS wieder allerlei Abenteuer zu erleben. Spannend anzusehen.
Platz 1: Queer Eye – Staffel 9
Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Jeremiah und Jonathan. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Kleine Änderungen im Cast, doch das Team bleibt herzlich wie eh und je. Tolle Geschichten.
IV. K-Dramen
2025 habe ich 2 Serien mit insgesamt 2 Staffeln aus Korea gesehen. Ebenfalls eine Kategorie, die stark gelitten hat. Vor allem aus Zeitgründen, da ich nicht so oft Zeit hatte, mich wirklich auf den Untertitel zu konzentrieren. Hinweis: K-Dramen bestehen i.d.R. nur aus einer abgeschlossenen Staffel, daher werden die Staffelnummern nur bei den Ausnahmen erwähnt – im Ranking:
Platz 2: Fly again
Han Yo-Hans Karriere als Ballettänzer wird durch einen Unfall jäh zerstört. An der Hanbit Art High School tritt er einer AG bei, die ein paar Außenseiter zu einer Idolgruppe formen will. Dabei lernt er Min On-Ji kennen, die unter dem Druck ihres Vaters zu zerbrechen droht. – Einfach nur super langweilig, schlecht gespielt, schlecht geschrieben, kurzum: eine absolute Enttäuschung
Platz 1: Hellbound – Staffel 2
Sieben Jahre sind vergangen und die neue Wahrheit ist inzwischen allgegenwärtig. Sie hat sogar Einfluss auf die Politik. Als ihr verstorbener Anführer zurückkehrt, steht die Welt Kopf. Die Speerspitze nutzt die Chance ebenfalls, um ihren Einfluss zu erweitern. – Leider sehr langatmig und wirklich etwas passiert ist erst in der letzten Folge. Musste wohl auch noch eine dritte Staffel aufbauen, obwohl es eigentlich unnötig wäre.
V. Anime
2025 habe ich 32 Animes mit insgesamt 43 Staffeln entdeckt. Damit ist diese Kategorie der große Gewinner des letzten Jahres. Hier habe ich einige Klassiker nachgeholt, aber auch kleinere Perlen entdeckt. – im Ranking:
Platz 32: Kakegurui – Staffel 1
Yumeko Jabami kommt neu an eine Privatschule, die Macht und Einfluss durch Glücksspiele auswertet. Doch mit ihrer Einsatzleidenschaft bricht sie mit dem System und macht so den Schülerrat auf sich aufmerksam, die sie anwerben wollen. Doch Yumeko will lieber auch diesen Stürzen. – An sich eine interessante Geschichte über Glücksspiel, aber so überzeichnet umgesetzt, dass es mich eher abgeschreckt hat.
Platz 31: The detective is already dead – Staffel 1
Kimihiko Kimizuka zieht das Unglück regelrecht an. Doch auf einem Flug, der prompt entführt wird, trifft er auf die Meisterdetektivin Siesta, die ihn als Assistenten anwirbt. Drei Jahre später ist Siesta tot und Kimihiko versucht ein normales Leben zu führen. Bis ihn seine Mitschülerin Nagisa Natsunagi um Hilfe bittet. – Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden.
Platz 30: Love of Kill – Staffel 1
Kopfgeldjägerin Chateau Dankworth trifft auf den Auftraksmörder Ryang-ha Son, der jedoch so von ihr angetan ist, dass er sie nicht umbringt, sondern auf ein Date einlädt. Er versucht ihr bei ihren Aufträgen zuvorzukommen, um sie wiederzusehen. Doch was hat es mit Chateaus Vergangenheit auf sich und wie kommt Ryang-ha dort vor? – Klang in der Grundidee besser, ist leider sehr langatmig und bietet bis zum Ende keine richtige Auflösung.
Momo wollte eigentlich nur einem Mitschüler helfen, der gemobbt wird. Dieser versteht ihr Interesse jedoch falsch und erzählt ihr begeistert von seinem Wissen über Aliens auf der Erde. Momo glaubt ihm kein Wort und nennt ihn spaßeshalber Okarun. Gleichzeitig weiß sie von der Existenz von Geistern, da ihre Oma ein Medium ist. Dies wiederum glaubt Okarun nicht. Also schließen die beiden eine Wette und gehen an Orte, von denen der jeweils Andere behauptete, dass dort Geister bzw. Aliens zu finden seien. Allerdings stellt sich heraus, dass beides wahr ist und beide befinden sich kurzdarauf in ziemlichen Schwierigkeiten. – Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien.
Platz 28: Food Wars – Staffel 1
Sōma Yukihira kommt an eine renommierte Kochschule, wo er jedoch ausgelacht wird, da sein Vater ein normales Restaurant ohne Sterne besitzt. Allerdings hat er von frühster Kindheit an Kochen gelernt und übertrumpft so die meisten Anwärter*innen, was ihm nicht unbedingt Freundschaft bringt. – Die Grundidee fand ich gut, die Umsetzung hat mir leider gar nicht zugesagt.
Platz 27: Alya sometimes hides her feelings in russian – Staffel 1
Alisa und Masachika sind Sitznachbarn in der Schule und könnten unterschiedlicher nicht sein. Denn die zielstrebige Alisa kann über den schluderigen Masachika nur den Kopf schütteln. Dennoch hat sie Gefühle für ihn, die sie sich aber nur traut auf russisch auszusprechen. Allerdings weiß sie nicht, dass er auch russsich spricht. – Kleine Rom-Com, mit interessantem Ansatz, der aber nicht so richtig ausgebaut wird.
Platz 26: Code Geass – Staffel 1-2
Der Schüler Lelouch wächst in einer Welt auf, in der Japan vom Heiligen Britannischen Reich eingenommen wurde. Eigentlich Sohn des britannischen Kaisers wächst er unter falscher Identität auf, nachdem ein Attentat auf seine Familie verübt wurde. Nachdem er unfreiwillig in ein Gefecht zwischen japanischen Widerstandskämpfern gerät und die geheimnisvolle C.C. befreit, verleiht ihm diese das Geass, womit er Leute nach bestimmten Regeln kontrollieren kann. Dies nutzt er für seinen eigenen Rachefeldzug. – Bin weder mit der Geschichte noch mit dem Animationsstil warm geworden, aber die Grundidee war spannend genug, um beide Staffeln zu sehen.
Platz 25: Neon Genesis Evangelion – Staffel 1
Shinji Ikari lebt in Neo Tokyo 3, nachdem die Stadt mehrfach Angriffen sogenannter Engel ausgesetzt war. Zur Verteidigung der Menschheit wurden Evangelions gebaut, die aber nur von ausgewählten Kindern gesteuert werden können. Shinji soll eins dieser Kinder werden, doch zu seinem Vater, der einer der höchsten Offiziere bei NERV ist, hat er ein schwieriges Verhältnis. – Die Legende im Animebereich konnte mich leider nicht abholen. Zu verworren waren die Auflösungen, so dass ich selbst nach einer anschleßenden Zusammenfassung noch nicht alles verstanden habe.
Platz 24: Yakuza goes Hausmann – Staffel 1-2
Tatsu war einst ein gefürchteter Yakuza, doch nachdem er seine Frau kennenlernte, hat er sich dafür entschieden Hausmann zu werden. Nun führt er einen vorbildlichen Haushalt, kocht ausufernd und ist in der Nachbarschaft berühmt berüchtigt. – Sehr eigenwillige Animation, aber die kurzen Geschichten sind sehr witzig und so plätschert die Serie gut nebenbei daher.
Platz 23: Horimiya – Staffel 1
Kyoko ist in der Schule eines der beliebtesten Mädchen, doch hat sie Nachmittags immer etwas vor und vertröstet ihre Freund*innen. Izumi ist in der Schule eher unauffällig und bleibt für sich. Als sich die beiden zufällig nach der Schule treffen, erkennen sie auch die Gründe. Während Kyoko eher zweckmäßig gekleidet ist und sich um Haushalt und ihren kleinen Bruder kümmert, ist Izumi stark tätowiert und entspricht dem Bild eines Unruhestifters. Die beiden freunden sich an, bleiben in der Schule jedoch weiterhin auf Distanz. – Unscheinbare Romance, stärker als der Manga, aber es passiert sehr wenig. Für manche aber vielleicht genau deswegen mal interessant.
Platz 22: Frieren – Staffel 1
Nach einem zehnjährigen Feldzug einer kleinen Gruppe rund um den Helden Himmel, gehen die Mitstreitenden getrennte Wege. Für die Elfin Frieren ist Zeit sehr relativ und als sie nach vielen Jahren wieder auf ihre früheren Kameraden trifft, sind diese stark gealtert. Sie nimmt es zum Anlass, um über vieles nachzudenken, aber auch um sich der Waisin Fern anzunehmen. – Ich bin mit den Charakteren leider nicht ganz warm geworden, aber interessant erzählte Geschichten.
Platz 21: Lycoris Recoil – Staffel 1
Die Lycoris Einheit ist eine geheime Einsatzgruppe von rein weiblichen Mitgliederinnen, die sich als Schülerinnen tarnen. Die in Ungnade gefallene Takina Inoue wird in ein Café versetzt, wo sie auf die Eliteassassinin Chisato Nishikigi trifft. Zuerst scheinen die beiden sehr ungleichen Mädchen nicht miteinander auszukommen, doch Takina befasst sich immer mehr mit Chisatos Ansichten. – Tolle Grundidee, konnte mich in der Umsetzung nur bedingt überzeugen, obwohl ich den Antagonisten durchaus leiden konnte.
Platz 20: Sailor Moon – Staffel 2
Die Sailorkriegerinnen stehen vor neuen Herausforderungen. Zunächst haben sie es mit einem Geschwisterpaar aus dem Weltall zu tun, die alles versuchen, um Energie für ihren Baum von den Menschen abzusaugen. Doch kaum ist dieses Problem gelöst, bekommt Bunny ein neues Problem: Sie erhält eine kleine Schwester, von der vorher niemand etwas wusste. Doch was ist das Geheimnis von Chibiusa? – Funktioniert in der ersten Hälfte besser, die aber eher Füller ist, überzeugt dennoch durch das übliche Monster der Woche Prinzip.
Für Ken scheint es endlich richtig gut zu laufen. Seine große Liebe Liz geht auf ein Date mit ihm. Leider stellt sich dabei heraus, dass sie ein Ghul ist, die sich ausschließlich von Menschenfleisch ernähren. Durch einen Unfall stirbt Liz jedoch, bevor sie Ken essen kann. Als dieser kurz darauf im Krankenhaus erwacht, stellt er fest, dass er inzwischen weder Mensch noch Ghul ist, sondern eine Mischung aus beidem. Die Ärzte haben ihm nämlich Liz Organe transplantiert, da sie sie für einen Menschen hielten. Nun muss er versuchen zu überleben, da ihn andere Ghule jagen und es auch eine geheime Organisation gibt, die es auf Ghule abgesehen haben. – Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen.
Platz 18: Kaguya-sama: Love is war – Staffel 1-2
Kaguya ist aus reichem Hause und absolut wohlerzogen. Der Schülersprecher Miyuki kommt eher aus einfachen Verhältnissen, überzeugt aber durch seine guten Noten an der Privatschule. Beide stehen auf den Anderen, aber es ist natürlich unmöglich, dass sie das einfach zugeben. Und so versuchen sie einander diplomatisch auszuspielen, damit diese*r die Liebe gesteht. – Kommt erst spät in Schwung und konnte mich nur bedingt abholen. Die Geschichte dreht sich halt immer wieder im Kreis und macht keine richtigen Fortschritte.
Platz 17: Miss Kobayashis Dragon Maid – Staffel 1
Kobayashi ist eine normale Büroangestellte, die mit sich und ihrem Leben hadert und deswegen immer wieder zu viel trinkt. Nach einer weiteren Zechtour befreit sie schließlich den Drachen Toru von einem Schwert, die in die Menschenwelt flüchten musste. Nur dass sie sich daran nicht mehr erinnern kann, bis Toru in Menschengestalt als Maid bei ihr einziehen will, um sich erkenntlich zu zeigen. Die beiden beginnen eine seltsame Freundschaft. – Sehr süße Idee, lebt aber erst von den späteren Charakteren.
Platz 16: My next life as a villainess – Staffel 1
Catarina Claes ist adlig und hat eigentlich alles, was sie will. Bis sie bei einem Ohnmachtsfall merkt, dass sie in einem Datingspiel ist und ihre Zukunft nicht gerade gut aussieht, da sie die Gegenspielerin der Heldin des Spiels ist. Also versucht sie alles in ihrer Macht stehende, um ihr Schicksal abzuwenden. – Alles etwas überzeichnet, aber funktioniert ganz gut und bietet viel Witz.
Platz 15: Blue Lock – Staffel 2
Der Kader für die Testspiele gegen die U18 Mannschaft steht und nun müssen die Kandidaten weiter beweisen. Denn ihre Gegner haben einiges auf dem Kasten. Zwischen Bruderrivalität müssen sie sich einem eingespielten Team stellen. – Der Animationsstil hat leider nachgelassen, aber die Geschichte war weiterhin sehr mitreißend.
Platz 14: Your lie in April – Staffel 1
Kosei Arima gilt als Wunderkind am Klavier doch nach dem Tod seiner toxischen Mutter, kann er die Musik nicht mehr hören. Bei einem Doppeldate lernt er die Geigerin Kaori Miyazono kennen, die nach all der Zeit wieder Licht in seine Welt bringt. Doch Kaori hat ein Geheimnis, das ihm erneut den Boden unter den Füßen wegziehen wird. – Bittersüßes Drama mit starken Charakteren und viel Liebe zur Musik. Auf jeden Fall eine Empfehlung.
Platz 13: Girls & Panzer – Staffel 1
In einer fiktiven Welt sind die Schulen auf großen Flugzeugträgern, die wie eine Kleinstadt aufgebaut sind, ansässig und die Sportart Senshado, also Panzerfahren, ist sehr beliebt. Miho Nishizumi will damit eigentlich nichts mehr zu tun haben, wird aber überredet, um die Schule vor der Schließung zu bewahren. – Panzerfahren als AG an der Schule? Das klang verrückt genug, um einen Blick zu wagen. Solide Grundstory, gut ausgearbeitet und niedlich umgesetzt.
Platz 12: Solo Leveling – Staffel 1-2
Sung Jin-Woo ist ein Hunter für leichte Dungeons, die durch regelmäßig auftauchende Portale mit der unseren Welt verbunden sind. Doch bei einem eigentlich leichten Auftrag finden die Hunter ein geheimes Dungeon, das sich jedoch als tödliche Falle entpuppt.Jin-Woo überlebt, doch muss feststellen, dass er nun regelmäßig Quests bekommt und so schnell aufsteigt. – Gute Adaption des Manhwa mit toller Animation. Ab der zweiten Staffel wird er dann aber einfach zu overpowered, um die Geschichte noch richtig spannend zu machen.
Platz 11: Monster – Staffel 1
Kenzo Tenma arbeitet in Düsseldorf als Gehirnchirurg und gilt als bester seines Fachs. Doch nach einer folgenschweren Entscheidung und einer Menge Gewissensbissen, steht er erneut vor einer Wahl. Den Bürgermeister retten, wie seine Vorgesetzten von ihm verlangen, oder einen kleinen Jungen. Er entscheidet sich für Johann, nicht ahnend, dass er damit einen späteren Psychopathen vor dem Tod bewahrt. – Ein Meisterwerk des Psychothrillers mit starken Grundsatzfragen, die hier von mehreren Seiten beleuchtet werden.
Platz 10: The aquatope on white sand – Staffel 1
Fuuka muss ihre Karriere als Idol in Toyko beenden. Doch sie will auch nicht zurück zu ihren Eltern. Kurzerhand landet sie auf Okinawa und stößt dort im Gama-Gama Aquarium auf die lebensfrohe Kukuru. Die beiden freunden sich an. Kukuru versucht mit allen Mitteln das Aquarium vor dem Bankrott zu retten. – Sehr schön gestalteter Anime mit Fernweh nach Okinawa und viel Liebe zu den Tieren im Aquarium mit einer tollen Geschichte über Freundschaft.
Platz 9: Call of the Night – Staffel 1
Kou Yamori sieht in seinem Alltag und der Schule keinen Sinn mehr und zieht lieber nachts um die Häuser, um wieder irgendetwas zu fühlen. Dabei trifft er auf Nazuna und freundet sich mit ihr an. Doch sie ist eine Vampirin und hat es auf sein Blut abgesehen. Eine ungewöhnliche Freundschaft beginnt. – Vampirgeschichte mal ganz anders. Ganz ruhig und nachdenklich erzählt. Hat dadurch echt gut funktioniert.
Platz 8: Noragami – Staffel 1-2
Der Gott Yato wünscht sich nichts mehr als einen eigenen Schrein, doch nach seiner Vergangenheit, die nicht gerade ruhmreich ist, hat er nichtmal mehr ein Shinki, die ultimative Waffe eines Gottes. Dann trifft er auf Hiyori Iki, die ihn vor einem Bus retten will und dabei selbst eine Halbdämonin wird. Yato verspricht ihr zu helfen, doch reichen seine Mittel nicht aus. Zusammen versuchen sie eine Lösung zu finden. – Eine witzige Geschichte über einen erfolglosen Gott, die dennoch einiges an Charaktertiefe bietet.
Kafka Hibino hat nur ein Ziel. Er will zum Verteidigungskorp, um die Menschen vor den regelmäßigen Angriffen durch Kaijus zu beschützen. Bisher hat er es aber nur zum Reinigungstrupp geschafft. Nach einem Unfall landet er zusammen mit seinem Kollegen Reno im Krankenhaus. Und gerade als Kafka erneut Mut gefasst hat, um sich beim Korp zu bewerben, greift ihn ein winziges Kaiju an und nistet sich in seinem Körper ein. Dadurch kann Kafka sich nun zwischen Kaiju- und Menschenkörper hin und her verwandeln. Dennoch tritt er zur Prüfung an, in dem Wissen, dass er getötet wird, sollte seine Kaiju Identität bekannt werden. – Gute Umsetzung des Mangas, wenn auch die Kämpfe stark gekürzt wurden.
Platz 6: Yuri on Ice – Staffel 1
Yuri Katsuki hat beim letzten Grand-Prix Finale im Eiskunstlaufen den letzten Platz belegt und überlegt seine Karriere zu beenden. Nachdem ein Video von ihm mit der Choreo seines großen Idols Victor Nikiforov viral geht, taucht auf einmal eben dieser im Onsen seiner Familie auf und bietet ihm an ihn zu trainieren. Yuri ist zwiegespalten. – Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist. – Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist.
Platz 5: Meisterdetektiv Ron Kamonohashi – Staffel 2
Toto ist zwar stets bemüht, ist aber eher unscheinbar und untalentiert in der Polizeiarbeit, was seine Vorgesetzte ihn auch spüren lässt. Dann bekommt er von einem Kollegen einen Tipp und sucht den zurückgezogen lebenden Ron Kamonohasi auf, der zwar ein Meisterdetektiv ist, aber seine Berufung aufgeben musste. Dieser hilft ihm zwar, darf offiziell aber nicht ermitteln, weswegen Toto die Lorbeeren bekommt. Doch, was hat es mit Rons seltsamen Tattoo auf sich? Und was ist damals beim Praktikantenblutbad wirklich passiert? – Auch die zweite Staffel adaptiert gekonnt die Mangavorlage und haucht den Charakteren gut Leben ein. Hatte viel Spaß beim Schauen.
Taiju hat sich nach fünf Jahren des Anschmachtens endlich entschieden seiner großen Liebe diese zu gestehen. Doch ein Phänomen, das einem grünen Licht gleicht, lässt alle Menschen und Schwalben zu Stein werden. Es vergehen tausende von Jahren, ehe Taiju durch ein Wunder aus seiner Starre erwacht. Zum Glück ist auch sein bester Freund Senku erwacht, der durch seine große Liebe zur Wissenschaft zwar das Leben in der neuen Steinzeit ganz gut gemeistert hat, es fehlt ihm aber an Kraft, die Taiju mitbringt. Zusammen versuchen sie ihr Leben annehmlicher zu machen. Dabei erwecken sie jedoch einen Gegner der Wissenschaft, der es fortan auf Senku abgesehen hat. – Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere.
Yuji Itadori tritt an seiner Oberschule den Club für Okkultes bei, da er keine Lust auf Leichtathletik hat. Seine beiden Freunde und anderen Mitglieder des Clubs brechen ausversehen ein Siegel und entfesseln einen Fluch, in dem sie einen Finger aus einem Schrein nehmen. Yuji trifft auf den Jujutzisten Megumi, der jedoch gegen den entfesselten Fluch keine Chance hat. Um seine Freunde zu retten, isst Yuji den Finger und vereint sich damit mit dem Fluchgeist Sukuna. Eigentlich müsste er dadurch sterben, kann sich aber durchsetzen. Dadurch wird der Jujutsuisten-Orden auf ihn aufmerksam und will ihn eigentlich eliminieren lassen. Doch Satoru Gojo, ein einflussreicher und begabter Jujuzist und Lehrer, spricht sich für ihn aus und nimmt ihn unter seine Fittiche. – Als Einstieg etwas gewöhnungsbedürftig, da viel von Kampf zu Kampf gesprungen wird und viele Charaktere eingeführt werden, aber man gewöhnt sich dran. Und die zweite Staffel reißt einfach alles raus und hat mich gebrochen. Aber hier zeigt sich, was Kampfanimationstechnisch alles möglich ist.
Haruka liebt es sich zu Prügeln und zieht daher extra in ein Viertel, wo sich besonders viele Raufbolde rumtreiben sollen. Allerdings stellt sich heraus, dass hier die Wind Breaker ansässig sind, die sich lieber für Frieden und die Gemeinschaft einsetzen. Widerwillig lässt er sich auf die Gruppe ein und bekommt schon bald die Chance sich zu beweisen und muss doch einiges über Freundschaft lernen. – Eigentlich überhaupt nicht mein Thema, aber sehr gut umgesetzt und konnte mich absolut mitreißen. Die zweite Staffel vertieft die Charaktere nochmal und teasert gut die nächsten Gegner an.
Platz 1: Link Click – Staffel 1-3
Cheng Xiaoshi und Lu Guang führen zusammen ein Fotogeschäft. Dabei erfüllen sie auch ungewöhnliche Aufträge. Denn zusammen können sie durch die Fotos in die Vergangenheit reisen. Doch trotz strenger Regeln geraten sie immer wieder in brenzlige Situationen. Vor allem, weil ein Feind sich zu sehr für ihre Fähigkeiten interessiert. – Ein chinesischer Anime, der mich direkt in den Bann ziehen konnte. War zwischendurch echt schwierig wieder aufzuhören. Dabei ist er auch hoch emotional, gut durchdacht und mit tollen Charakteren. Nach dem Cliffhanger in Staffel 2 musste ich direkt weiterschauen, aber Staffel 3 bzw. der Bridon Arc macht hier nur eine Menge Fragen und Handlungsstränge auf und beantwortet gar nichts. Warte jetzt sehnsüchtig auf Staffel 4.
VI. Fortgesetzte Serien
2025 habe ich 10 Serien fortgesetzt und dabei 12 neue Staffeln entdeckt – im Ranking:
Eine weitere Reihe von alternativen Geschichten aus dem MCU. Was wäre zum Beispiel, wenn Agatha Harkness nach Hollywood gegangen wäre, Howard the Duck Vater wird oder der Red Guardian den Winter Soldier versucht aufzuhalten? – Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee.
Platz 9: Die Ringe der Macht – Staffel 2
Galadriel hat Sauron entlarvt, doch dieser kann fliehen und beeinflusst mit seiner einzigartigen Überzeugungskraft nun den Elbenschmied Celebrimbor die Ringe der Macht zu schmieden. In Numenor stehen die Zeichen derweil auf Rebellion, nachdem die Königin erblindet aus der Schlacht aus Mittelerde zurückkehrte. – Auch wenn die namensgebenden Ringe diesmal durchgehend eine Rolle spielen, verzettelt sich die Serie in zu vielen Schauplätzen und bringt so keinen Handlungsstrang wirklich voran.
Charles langjähriges Stuntdouble Sazz wird in seinem Appartement erschossen. Er ist sich sicher, dass der Anschlag eigentlich ihm galt. Das Trio beginnt zu ermitteln. Zeitgleich bekommen sie eine Anfrage aus Hollywood, wo die Geschichte ihres Podcasts verfilmt werden soll. – Der Abstieg der Serie geht immer weiter. Hier wird weniger auf eine gute und spannende Geschichte gesetzt als vielmehr auf viele Promis mit kurzen oder längeren Auftritten.
Platz 7: Wednesday – Staffel 7
Wednesday kehrt für das nächste Schuljahr an die Evermore Academy zurück. Geplagt von Visionen um den Tod ihrer besten Freundin, versucht sie dies zu verhindern. Dabei überwirft sie sich mit ihrer Mutter, die diesmal in nächster Nähe zum Campus bleibt. Der neue Direktor plant eine große Party, bei der er ebenfalls auf die Gunst der Familie Addams angewiesen ist. – Auch hier funktioniert die zweite Staffel nicht mehr so gut, wie die Erste, kann sich aber mit einigen neuen Ideen dennoch gut halten. Neue Charaktere bringen ein großes neues Rätsel auf. Nur die Überpräsenz der restlichen Familie Adams scheint nicht so richtig zur Handlung zu passen.
Platz 6: Criminal Minds – Staffel 10-12
Das BAU-Team des FBI ist spezialisert auf Fälle mit Serientätern, wo sie Profile für erstellen. Dabei reisen sie zu den einzelnen Polizeistationen, die ihre Hilfe anfordern. – Während ich in Staffel 10 und 11 eher mit Neubesetzungen zu kämpfen hatte, ist Staffel 12 einfach nur anstrengend gewesen, da hier zuviel Hintergrunddrama rund um Spencer war und ich so überhaupt nicht mehr in den einzelnen Fällen war.
Platz 5: Dr. Who (2024) – Staffel 2
Belina Chandra wird von Robotern auf einen nach ihr benannten Planeten entführt. Der Doctor setzt alles daran, um sie zu retten und zurück auf die Erde und in ihre Zeitlinie zu bringen. Doch da gibt es allerlei Schwierigkeiten. – Hatte wieder tolle Geschichten mit dabei, bleibt aber in seiner Gesamtheit etwas hinter der ersten Staffel zurück. Bin noch nicht überzeugt von der Reinkarnation, aber mal schauen, was die bringt.
Platz 4: Death in Paradise – Staffel 13
Die beschauliche Karibikinsel Saint Marie hat ein sehr übersichtliches Polizeirevier. Lediglich drei ortsansässige Mitarbeitende sind angestellt. Dabei bekommen sie Hilfe von einem Detective – der alle paar Staffeln wechselt – aus Großbritannien, die allesamt brilliante Köpfe im Ermitteln sind, doch so ihre Schwierigkeiten mit den karibischen Bedingungen haben. Doch auch im Paradies gibt es Morde. – Wieder eine starke Staffel, auch wenn es das „Happy-End“ im Finale nicht gebraucht hätte. Oder das Zurückholen bereits verabschiedeter Charaktere …
Cassie Nightingale lebt in der Kleinstadt Middleton und ist für ihre Vorahnungen und Kräutermedizin bekannt. Als nebenan der Arzt Sam Radford mit seinem Sohn Nick einzieht. bekommt sie einen großen Kritiker, der jedoch nach und nach erstaunliches feststellt. In der fünften Staffel haben sie endlich zueinander gefunden und müssen nun ihre zerstrittenen Kinder dazu bringen, sich wieder anzunähern. – So langsam ist hier auch ein wenig die Luft raus. Man merkt, dass sie sich immer mehr ausdenken mussten, das die Charaktere aber kaum noch hergaben. Gegen Ende aber noch einmal wieder schön cosy geworden.
Platz 2: Heartstopper – Staffel 3
Nick und Charlie genießen den Sommer mit ihren Freund*innen. Doch Nick bemerkt zusehends, dass Charlie ein Problem zu haben scheint, denn er schiebt sein Essen immer nur hin und her. Doch ihn darauf anzusprechen ist gar nicht so einfach. – Auch in der dritten Staffel überzeugt die Serie mit so viel Wärme und Herzlichkeit. Einfach pure Liebe.
Lyra wurde von ihrer Mutter verschleppt und gleich vor mehreren Organisationen versteckt, die hinter ihr her sind. Auch Will gibt alles, um sie zu finden. Zeitgleich steht Lord Asriel vor einem großen Durchbruch, um gegen die Engel in den Krieg ziehen zu können. – Runder Abschluss der Serie, noch einmal komplett spannend und das Ende hat mich einfach gebrochen
VII. Neuentdeckungen
2025 habe ich 5 Serien neu entdeckt und davon 8 Staffeln gesehen, womit auch diese Kategorie deutlich geschrumpft ist. Aber die meisten Neuentdeckungen sind im Animebereich gewesen – im Ranking:
Platz 5: The Penguin – Staffel 1
Oswald „Oz“ Cobb, besser bekannt als der Pinguin, nutzt das Chaos nach den Zerstörungen des Riddlers (The Batman 2022), um seinen Einflussreich zu erweitern und eine neue Drogen an den Start zu bringen. Dabei stellt er sich den Größen der Unterwelt Gothams und versucht diese gegeneinander auszuspielen. Doch gerade die Familien Falcone und Maroni sind zäher als er glaubte. – Leider eher enttäuschend, kommt nicht richtig in Fahrt und dreht sich immer wieder im Kreis. Schade, denn Collin Farrel gibt einen tollen Pinguin ab.
Platz 4: House of the Owl – Staffel 1
Ryutaro Ogami ist ein Geschäftsmann, der als sogenannter Fixer eine Menge Einfluss auf die Politik des Landes hat. Doch während er dort alle Fäden geschickt in der Hand hält, ist es seine eigene Familie, an der er scheitert. – Japanischer Politthriller, stark erzählt, aber konnte mich nicht richtig abholen.
Platz 3: The Day of the Jackal – Staffel 1
Der Schakal ist ein Profikiller, dem kein Attentat zu kompliziert ist. Als er die Aufgabe bekommt einen einflussreichen IT-Guru zu eliminieren, nimmt er an, in der Annahme mit dem Honorar endlich in den Ruhestand treten zu können, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Dabei liefert er sich jedoch ein Katz- und Maus Spiel mit der MI6 Agentin Bianca Pullman. Doch die Verschwörungen reichen tiefer als beide ahnen. – Sehr langsam erzählte Adaption des Stoffes, der sich viele Freiheiten nimmt, aber durch die beiden Hauptdarstellenden erstaunlich gut funktioniert.
Platz 2: Helluva Boss – Staffel 1-2
Die Auftragsmord-Organisation (I.M.P) von Blitzo funktioniert nur durch die Leihgabe eines Grimoire, welches er von dem Höllenprinzen Stolas bekommt. Beim Aufeinandertreffen von alten und neuen Bekannten gibt es immer wieder Probleme, doch irgendwie kann sich das Team immer wieder retten. – Kommt von der Handlung und den Liedern nicht an Hazbin Hotel heran, schafft aber eine tolle Geschichte, mit spannenden Einzelepisoden und faszinierenden Charakteren.
Platz 1: Ghosts – Staffel 1-3
Sam und Jay erben ein riesiges Landgut, dass sie zu einem Bed & Breakfast umbauen wollen. Dies passt den ansässigen Geistern jedoch gar nicht. Dabei kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge Sam ein Nahtoderlebnis hat und fortan die Geister sehen kann. Schnell entwickeln sie sich zu einer Familie und unterstützen nun die Pläne. Nur Jay, der die Geister weiterhin nicht sehen kann, ist nicht immer begeistert von der Gabe seiner Frau. – Es war Liebe auf die erste Folge. Einfach eine sehr witizge Geschichte, die durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren wunderbar funktioniert.
Was war euer Highlight in 2025? Welche Serie sollte ich unbedingt mal schauen?
Spooky season ist vorbei, ab jetzt beginnt der graue Herbst. Also Zeit, um hoffentlich noch ein paar gemütliche Lesestunden zu verbringen, ehe der Vorweihnachtsstress beginnt. Und das werde ich auch genießen, da ich im Oktober gefühlt nur auf Tour war. Ein wenig ist es auch in meinem medialen Rückblick sichtbar:
Filme – auf großer Leinwand gesehen
In einer Wiederaufführung liefen folgende Filme: BTS – Speak Yourself & BTS – Sowoozoo
All das Ungesagte zwischen uns: Morgan hat sich ihr Leben wohl anders vorgestellt, als mit 17 schwanger zu werden. Doch auch jetzt mit Anfang 30 ist Clara das Beste, was ihr passieren konnte. Natürlich ist Erziehung nicht immer leicht. Bis ein Unfall ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. – Gute Adaption des Buches mit sympathischem Cast.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Piranhas: Privatdetektivin Maggie McKeown soll das Verschwinden von zwei Teenagern untersuchen. Dabei benötigt sie die Hilfe vom Trunkbold Paul Grogan. Zusammen finden Sie ihre Überreste, lassen dabei aber Piranhas aus einem Forschungslabor entkommen. Das Problem: Diese sind speziell für den Vietnam-Krieg gezüchtet und daher hochgefährlich. – Für das Erscheinungsjahr ein guter Trashhorrorfilm, der die üblichen Schwachstellen in der Geschichte hat.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Chainsaw Man: Die Fortsetzung des Anime behandelt den Reze Arc und wird daher für die zweite Staffel benötigt. Vielleicht findet sich ja noch ein Kinotermin.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafftt haben es: Momo, A Big Bold Beautiful Journey, Tron Ares, Good Fortune, Frankenstein & Dracula
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Hazbin Hotel – Staffel 1
Helluva Boss – Staffel 1-2 (Kommt von der Handlung und den Liedern nicht an Hazbin Hotel heran, schafft aber eine tolle Geschichte, mit spannenden Einzelepisoden und faszinierenden Charakteren)
The Penguin – Staffel 1 (Leider eher enttäuschend, kommt nicht richtig in Fahrt und dreht sich immer wieder im Kreis. Schade, denn Collin Farrel gibt einen tollen Pinguin ab)
FUN: Die Band nbl/nbl ist auf Tour. Dabei wollen sie Spaß haben, egal zu welchem Preis. Drei Frauen treten auf unterschiedlicher Weise in ihr Leben und keine wird nach der Begegnung mit der Band noch die Gleiche sein, wie zuvor. – Im Aufbau gut gestaltet und spannend, leider geht im gegen Ende die Luft aus und die Auflösung bleibt merkwürdig nichtssagend in der Luft hängen.
Idol Escape 2: Ainoskuke und Karen sind weiterhin auf der Flucht. Gemeinsam versuchen sie ein paar unvergessliche Momente zu erleben, um die Vergangenheit zu vergessen. Doch die Suche der Polizei nach den Beiden, treibt sie immer weiter in die Enge. – Runder Abschluss der Dilogie.
Roadtrip to your heart: Rose arbeitet als DJ. Doch für ihre nächste Tour fällt ihr Techniker aus. Der einzige Ersatz, den sie kurzfristig bekommen kann, ist der Vater ihrer besten Freundin. Eben jener, mit dem sie vor einiger Zeit einen One Night Stand hatte. Und den sie trotz aller Bemühungen nicht aus ihren Gedanken bekommen hat. Kann das gut gehen? – Interessante Grundidee, die in der Umsetzung etwas zu weich gewaschen wirkt.
Monsteranwalt: Daniel Becker, seines Zeichens Monsteranwalt ist zurück. Doch diesmal hat er sich ganz schön übernommen. Nachdem eine Schlange versucht hat, ihn zu ermorden, nimmt er sich der Verfluchten an, muss einen Nixen-Superstar vor einem Shitstorm retten, das glibberige Überbleibsel eines Ehemannes vertreten und zu allem Überdruss bekommt er noch einen Auftrag der Bürgermeisterin von Seattle persönlich. Denn irgendetwas sorgt für das Sinken mehrerer Schiffe. Aber mit seinem Team ist Daniel jedem Fall gewachsen. – Im Vergleich zum ersten Band leider schwächer, da sich hier einfach zu viel vorgenommen wurde. Dabei war gerade der Bürgermeisterinnenfall sehr vielversprechend.
Tagebücher der Apothekerin 14: Ihre Hoheit Gyokuyo steht kurz vor der Geburt. Und ausgerechnet jetzt verschwindet Maomao scheinbar spurlos. Jinshi setzt alles daran, um die Apothekerin wiederzufinden. – Es wird immer dramatischer und ich weiß nicht, ob mir die Entwicklung gefällt.
Spookily Yours: Willow ist eine Hexe und lebt ein absolut beschauliches Leben. Bis sie einen Kater adoptiert, der sich als verfluchter Dämon entpuppt. Sie versucht ihn zu befreien und muss zeitgleich seinem Charme widerstehen. – Guter Auftakt, toller Erzählstil, leider ist das letzte Dritten ein absoluter Reinfall. Nur noch Spice, keine Handlung mehr, alles zuvor aufgebaute wird mit Füßen getreten, absolut unlogisch und daher leider eine Enttäuschung.
Finde mich, Oliver*: Oliver ist nach dem Tod seines besten Freundes Sam noch nicht wieder ganz in der Spur. Als dann auch noch seine beste Freundin für ein Auslandssemester wegzieht, fehlt ihm jeglicher Anker. Daher schreibt er weiter Nachrichten an Sam, bis er eines Abends aus Versehen auf den Anrufbutton kommt. Und jemand, der nicht Sam ist, geht ran. Ben wird nicht lange ein Fremder bleiben, dennoch ist etwas merkwürdig an ihren Treffen. – Eine weitere tolle Geschichte von Autor Dustin Thao, der mich erneut gebrochen hat.
Phantom Tales of the Night 3: Spinne hat einen freien Tag. Doch den nutzt er, um ein Mädchen zu schützen, das den Tod von Menschen vorhersieht. Weiterhin wird in der Menschenwelt ein Komplott gegen den Patron geplant. – Wirkte ein bisschen wie ein Füllerband, aber dafür bekommen wir mehr Zusatzinfos zu den Charakteren.
My next breath*: Hollywood-Star Jeremy Renner dachte sich nichts weiter dabei, als er über Silvester 2022/2023 in sein Haus in Reno reiste. Zusammen mit seiner erweiterten Familie wollte er ein paar entspannte Tage verbringen. Nachdem sich der Schneesturm legte, beschloss er, die Straße so weit frei zu räumen, dass alle zum Ski fahren könnten. Dabei gerät sein Neffe in Gefahr und bei der Rettungsmission wird er selbst von seiner Pistenraupe überfahren. Sein Überlebenskampf und der Kampf zurück ins Leben, beschreibt er in seiner Autobiographie. – Mitreißend, spannend, bedrückend und alles zugleich. Renner weiß, wie man eine Geschichte ausbaut und berichtete schonungslos vom schlimmsten Tag seines Lebens.
Tee? Kaffee? Mord! 21 – Ein Grab für drei: Es sollte eine ganz normale Beerdigung sein. Doch das frisch ausgehobene Grab ist gleich von drei Leichen besetzt. Nathalie Ames und ihre Freund*innen helfen wieder tatkräftig bei den Ermittlungen. Nur Nathalies Freund Fred scheint merkwürdig abgelenkt zu sein. – Spannender Fall, leider ziemlich überschattet von der Beziehungsproblematik.
Tee? Kaffee? Mord! 22 – Letzter Vorhang für Mr. Goodfellow: Um sich von der Trennung abzulenken, reist Nathalie an die Küste und wird prompt Zeugin eines Mords. Doch die örtliche Polizei lehnt jegliche Hilfe ab. Monate später ist Nathalie im Publikum bei einer Theaterprobe. Doch hier kommt es zu einem schrecklichen Unfall. Oder war es Mord? – Wirkt wie zwei Bücher in einem, wird am Ende aber logisch verknüpft. Ein solider Band der Reihe.
Tee? Kaffee? Mord! 23 – Drei Sterne und ein Mord: Leon Baster ist ein gefürchteter Restaurantkritiker und hat sich ausgerechnet im Black Feather angekündigt. Nathalie ist jedoch von ihrem Restaurant überzeugt und denkt sich nichts dabei. Bis Baster tot umfällt. War das Gericht vergiftet? – Auch hier ein solider Band, der leider wenig Möglichkeit zum miträtseln bot.
Der September brachte kühle Temperaturen, aber dennoch viele Sonnenstunden und sollte eigentlich geprägt sein, von vielen schönen Lesestunden mit einem Heißgetränk eingekuschelt im Lesesessel. Aber gerade die letzten 2,5 Wochen waren davon geprägt, dass ich viele Überstunden für den Brotjob machen musste und daher zu nichts kam. Nicht zu meinen neuen Büchern, nicht zu meinen geplanten Serien, geschweige denn von Filmen oder Kinobesuchen. Nun aber genug des Jammerns und viel Spaß bei meinem medialen Rückblick:
*enthält Rezensionsexemplare. Daher kennzeichne ich den Beitrag als Werbung.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
The long walk: 50 junge Männer treten in einer dystopischen Version der USA zum Todesmarsch an. Die Regeln sind einfach. Sie müssen immer weiter laufen, dürfen dabei eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschreiten und wer sich nicht daran hält, wird erschossen. Das geht so lange, bis nur noch ein Läufer übrig bleibt. Ray Garraty und Peter deVries freunden sich direkt an und lernen unterwegs ihre Kameraden näher kennen. – Eine Geschichte, die nur Stephen King spannend erzählen kann, richtig gut inszeniert und durchgehend spannend.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
The Thursdays Murder Club: In der Seniorenresidenz in Coopers Chase treffen sich Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim jeden Donnerstag, um über alte Mordfälle zu sinnieren. Bis einer direkt vor ihrer Haustür geschieht. Trotz ihres fortgeschrittenene Alters mangelt es den Vier an Scharfsinn nicht und so sind sie der Polizei stets ein Schritt voraus. – Hat erzählerisch die gleichen Schwächen, wie das Buch, aber durch den herausragenden Cast, doch irgendwie spannend.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Downton Abbey 3: Ich habe die Serie wirklich gern geschaut und auch der erste Film konnte mich begeistern. Leider hatte ich bereits den zweiten verpasst und bisher keine Gelegenheit ihn nachzuholen. Wird vielleicht langsam mal Zeit.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Ganzer halber Bruder und 22 Bahnen
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Kakegurui – Staffel 1 (Anh sich eine interessante Geschichte über Glücksspiel, aber so überzeichnet umgesetzt, dass es mich eher abgeschreckt hat)
The Day of the Jackal – Staffel 1 (Sehr langsam erzählte Adaption des Stoffes, der sich viele Freiheiten nimmt, aber durch die beiden Hauptdarstellenden erstaunlich gut funktioniert)
Yakuza goes houseman – Staffel 1 (Sehr eigenwillige Animation, aber die kurzen Geschichten sind sehr witzig und so plätschert die Serie gut nebenbei daher)
Ghosts – Staffel 1-2 (Es war Liebe auf die erste Folge. Einfach eine sehr witizge Geschichte, die durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren wunderbar funktioniert)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 14 Seiten insgesamt: 3.259 + 9Stunden und 24 Minuten (Hörbuch Only) Seiten pro Tag: 108 im Durchschnitt Taschenbuch: 4 Comic/Manga/Graphic Novel: 2 Hörbuch: 8
Percy Jackson 6 – Der Kelch der Götter: Nach all den Abenteuern will Percy nichts weiter als mit seiner Freundin Annabeth aufs College zu gehen. Doch dafür braucht er drei göttliche Empfehlungsschreiben. Zum Glück hat Ganymed, der Mundschenk der Götter, seinen Kelch verloren und braucht den dringend wieder. – Für mich bisher das beste Percy Jackson Buch, weil es einfach eine schöne Geschichte war, ohne gleich ein potentielles Ende der Welt herbeizuführen.
Tengu 1: Mamoru lebt mit seinen zwei jüngeren Brüdern abgeschieden in den Wäldern, denn er ist ein Wächter und bekämpft die Tengus rund um den Schrein. Doch nach einem besonders schlimmen Angriff wird er selbst zum Teil Tengu, weswegen die anderen Wächter ihn töten müssten. Doch seine Brüder stehen ihm bei und zusammen müssen sie beweisen, dass Mamoru auch unter schlimmsten Bedingungen menschlich bleibt. – Interessanter Auftakt mit einer tollen Geschichte über Bruderzusammenhalt.
Der Hexer: Drei Polizisten von Scotland Yard werden damit beauftragt den berüchtigten Hexer Arthur Milton zu jagen, obwohl dieser für Tod erklärt wurde. Doch dabei geraten sie in die Verstrickungen des gerissenen Anwalts Messer. – Mein erster Edgar Wallace und ich bin so gar nicht in die Geschichte gekommen. Irgendwie ist so gar nichts passiert.
Der Spurenfinder: Elos von Bergen war einst einer der besten Spurenfinder des Landes. Doch er hat die Aufgabe an den Nagel gehangen und führt mit den Kindern Ada und Naru ein beschauliches Leben. Bis ein Mord Friedhofen aufrüttelt und die drei mittendrin stecken in einem Abenteuer. – Marc-Uwe Klingt brilliert mit seinem ganz eigenen Humor auch im fantastischen Jugendbuchbereich. Auch wenn mir die Geschichte gegen Ende etwas zu weit abdriftete.
Gangster in London: Ein verschwundenes Testament, rivalisierende Gangs, die Schultzgelder erpressen und mittendrin eine Sekretärin, die einfach nur ihre Arbeit richtig machen möchte. – Mein zweiter Edgar Wallace und ich bin noch weniger reingekommen. Werde das Experiment Wallace damit wohl beenden.
The Darlington 1 – Henry & Kate: Henry ist der millionenschwere Erbe des berühmten The Darlington. Doch ein Skandal rund um seinen Vater überschattet das Hotel, wodurch es in Schieflage gerät. Und dann ist auch noch sein Handy verschwunden. Dies findet er bei der obdachlosen Kate, die alles verloren hat. Zwischen beiden entsteht eine ganz besondere Verbindung und Kate findet eine Anstellung im Darlington. Doch ist der Unterschied einfach zu groß zwischen ihnen? – Hatte so meine Sorgen wegen des starken Machtgefälles, aber Laura Kneidl schafft es, eine gute Geschichte draus zu bauen. Allerdings muss der nächste Teil hier bei dem Vaterskandal nochmal nachlegen.
The masterful cat is depressed again 4: Saku bekommt in ihrem Job immer wieder Komplimente, wie gut sie ihr Leben im Griff hat. Dabei ist es vorallem Yukichi, ihre Katze, die alles im Griff hat. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür und Saku möchte Yukichi ein ganz besonderes Geschenk machen. – Irgendwie ist die Geschichte weiterhin sehr süß, aber sie kommt auch nicht wirklich voran.
Whisper: Noa muss über die Sommerferien mit ihrer Mutter und deren bestem Freund in ein kleines Dorf reisen, wo sie ein Ferienhaus beziehen. Doch in Whisper scheint es zu spuken. Noa und der hilfsbereite David gehen dem Geheimnis des Dorfes auf den Grund. – Ein gut geschriebenes Mystery Jugendbuch, das bis zum Ende zu überraschen weiß.
Hexenbrut & Jägerblut*: Samina wollte an Samhain nur das Portal zur Dämonenwelt beschützen, da trifft sie auf den attraktiven Dämonenjäger Kuro. Über das Hexenjahr verteilt, treffen sie immer wieder aufeinander und bestehen zusammen so manches Abenteuer. – Tolle Grundidee, leider war die Umsetzung so gar nichts meins. – Rezenensionsexemplar.
Lage Lage Leiche: Laura Hofmann zieht in eine der begehrtesten Neubausiedlungen in Hamburg, um dort als Maklerin möglichst viele Häuser zu verkaufen. Doch schon bei der ersten Besichtigung findet sie Drogen im Garten. Um die Nachbarschaft nicht in Verruf geraten zu lassen, beschließt sie herauszufinden, wo diese herkommen. Leider stolpert sie als nächstes über eine Leiche. – Auch hier spannender Grundgedanke, aber die ganze Drogengeschichte und Lauras Hintergrundgeschichte waren mir dann doch zu weit vom erwarteten cosy crime entfernt, das ich nicht in die Geschichte gefunden habe.
Aktiv sterben: Stadt Galgen steht kurz davor ein Kurort zu werden, was für das Hotel Waldfrieden die dringend benötigten Ansturm bedeuten könnte. Leider wird eine Leiche im Kühlhaus gefunden. Da die Polizei wenig hilfreich ist, beschließen der Koch, die Gärtnerin und der Rezeptionist die Sache selbst in die Hand zu nehmen. – Das Trio der Angestellten ist immer für einen Witz gut, so dass die eher langsame Geschichte überhaupt nicht auffällt.
Doppeltreffer*: Kate kann nach vielen Hürden endlich an der Uni Erfurt dem Florettfechten nachgehen. Schade nur, dass ihr großes Idol Amelie den Sport inzwischen aufgegeben hat. Bis sie bei einem Freundschaftsturnier aufeinander treffen. Doch dies verläuft nicht wie geplant und beide bekommen die jeweils andere nicht mehr aus dem Kopf. – Langsam aufbauende Geschichte, die ein bisschen zu viel Fechten und ein bisschen zu wenig Gefühl beinhaltet. – Rezensionsexemplar.
Tee? Kaffee? Mord! 19 – Sister Sallys letztes Halleluja: Natalie Ames wollte eigentlich nur ihren Pub erweitern, als sie eine Nonne auf ihrer Baustelle finden. Doch von der Position her, müsste sie vom Himmel gefallen sein. Sofort nehmen sie und ihre Freund*innen die Ermittlungen auf, die sie zu dem Nonnenchor Heavenly Voices führt. – Mal wieder ein ziemlich spannender Fall, auch wenn die Aufklärung sehr vorhersehbar war. Hat dennoch gut funktioniert.
Tee? Kaffee? Mord! 20 – Mord mit spitzer Feder: Ian und Paige finden den verschollenen Wirt von Natalies zweitem Pub, den Ian führt. In einer Gefriertruhe im Keller. Leider ist Natalie damit die Hauptverdächtige. Zum Glück fällt Paige auf, dass der Fall eine große Ählichkeit mit dem Buch hat, das sie aktuell liest. – Tolle Ausgangsidee, leider ist die Auflösung sehr enttäuschend.
Und damit ist der August vorbei und die mentalen Vorbereitungen auf den Herbst laufen. Dieser Monat stand bei mir ganz unter dem Motto der „Zero SuB Challenge“. Dass heißt, dass ich es tatsächlich geschafft habe, alle meine ungelesenen Bücher zu gelesenen Bücher zu machen. Was darüber hinaus noch so passiert ist, erfahrt ihr in meinem altbekannten medialem Rückblick:
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Die nackte Kanone: Lt. Frank Drebin Jr. konnte zwar einen Raubüberfall verhindern, steht wegen seiner Vorgehensweise jedoch in der Kritik und wird zur Tatortbesichtigung abgestellt. Während er uns sein Partner von einem Autounfall ausgehen, ist sich die verführerische Schwester des Toten sicher, dass es Mord war. Und da Drebin der schönen Beth Davenport nichts abschlagen kann, fängt er an nachzuforschen. Dabei sticht er jedoch in ein Wespennest. – Eine sehr hohe Gagdichte, die bei mir zu 50% auch angeschlagen ist. Das Finale war mir leider etwas drüber, aber gerade die kleinen Gags im Hintergrund haben wunderbar funktioniert.
Was ist Liebe wert?: Als Dating-Beraterin weiß Lucy genau, worauf sie bei Vermittlungsvorschlägen achten muss. Liebe sei schließlich simple Mathematik. Bis sie auf den reichen, aber auch super charmanten, Harry trifft, der aufgrund ihrer Rechnungen gar nicht zu ihr passen dürfte. Zeitgleich trifft sie aber auch ihren Ex-Freund John wieder, den sie einerseits wegen seiner Armut verlassen hatte. – Ein Film, der sich sehr ernst nimmt, dabei aber doch viel zu oberflächlich bleibt. Leider eher enttäuschend.
Die Rosenschlacht: Ivy und Theo sind das Vorzeigepaar schlechthin. Die beiden Briten sind zusammen in die USA ausgewandert, haben zwei Kinder bekommen und während Theo sich einen Namen als Architekt gemacht hat, führt Ivy ein kleines Restaurant, konzentriert sich aber doch lieber auf die Erziehung der Kinder. Bei einem Jahrhundertsturm stürzt Theos Meisterwerk bei der Eröffnung ein und Ivys Restaurant wird durch die Entdeckung einer gefeierten Kritikerin über Nacht zum Erfolg. Doch mit den nun getauschten Rollen wird schnell klar, dass die perfekte Ehe schnell in eine Krise stürzen kann. – Ein Film, der mir vermutlich zu drüber gewesen wäre, wenn nicht Olivia Coleman und Benedict Cumberbatch schauspielerisch einfach alles rausreißen und ihn dadurch gut machen.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Der Schakal: Der Schakal ist ein präziser Profikiller, dessen Gesicht absolut unbekannt ist und dem FBI liegen kaum Informationen vor. Als sich jedoch abzeichnet, dass er auf ein hochrangige Persönlichkeit der USA angesetzt wurde, muss sich das FBI mit dem ehemaligen IRA Schützen Declan Mulqueen zusammentun, der wichtige Informationen besitzt und diese im Tausch für bessere Haftbedingungen preisgibt. – Spannendes Katz- und Mausspiel mit guten Darstellenden.
Die nackte Kanone: Lt. Frank Drebin kehrt von einem Auftrag aus Beirut zurück und findet seinen Kollegen Nordberg schwer verletzt vor. Er beginnt Nachforschungen anzustellen. Zeitgleich plant Queen Elisabeth II. einen Besuch in Los Angeles, den Drebin koordinieren soll. – Geringere Gagdichte als die aktuelle Fortsetzung, funktioniert aber mit der Grundgeschichte etwas besser. Gut gealtert.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Nobody 2
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Dr. Stone – Staffel 3 (Unsere liebgewonnen Charaktere treten die Reise zu neuen Ufern an – wortwörtlich. Hat grundsätzlich gut funktioniert mit den neuen Charakteren, auch wenn es sich zwischendurch leicht gezogen hat)
Girls & Panzer – Staffel 1 (Panzerfahren als AG an der Schule? Das klang verrückt genug, um einen Blick zu wagen. Solide Grundstory, gut ausgearbeitet und niedlich umgesetzt)
Neon Genesis Evangelion – Staffel 1 (Die Legende im Animebereich konnte mich leider nicht abholen. Zu verworren waren die Auflösungen, so dass ich selbst nach einer anschleßenden Zusammenfassung noch nicht alles verstanden habe)
Your lie in April – Staffel 1 (Bittersüßes Drama mit starken Charakteren und viel Liebe zur Musik. Auf jeden Fall eine Empfehlung)
Death in Paradise – Staffel 13 (Wieder eine starke Staffel, auch wenn es das „Happy-End“ im Finale nicht gebraucht hätte. Oder das Zurückholen bereits verabschiedeter Charaktere …)
LoL – Staffel 6 (Das gleiche Prinzip wie letztes Jahr? Das gleiche Prinzip wie jedes Jahr! Diesmal wieder mit größerer Comedianpräsenz, was man auch positiv merkt.)
Killer Shark in another World 1: Shiromi wollte eigentlich eine Zauberin werden, um im großen Krieg gegen den Dämonenkönig zu kämpfen. Leider ist sie jedoch sehr schlecht und wird in der Akademie verspottet. Bis sie einen Hai beschwört, der an sich sehr süß ist, außer jemand bedroht Shiromi. Denn dann kann er verschiedene Stufen annehmen, die alle aus Horrorfilmen stammen könnten. – Du liebst Trashfilme mit Haien genauso sehr wie ich? Dann ist das hier genau eure Mangareihe! Sie greift die üblichen Klischees einer magischen Welt auf, aber verdreht sie durch den Einsatz des übertriebenen Hais ins Trashige und das funktioniert einfach richtig gut und ich liebe alles daran.
More than a Doll 8: Auf dem Schulfest steht der Cosplay-Wettbewerb an, was Marin und Gojo vor neue Herausforderungen stellt, da sich in letzter Minute noch Hindernisse auftun. – Die Vorbereitungen waren lange, aber endlich sehen wir das Resultat.
Eine Tragödie in drei Akten: Ein Pfarrer stirbt auf einer Party und keiner versteht, wie es geschehen konnte. Hercule Poirot wird schon hier hellhörig, da er den Herzinfarkt für abwegig hält. Doch als wenig später auch ein angesehener Arzt stirbt, ist er sich sicher, dass diese zusammenhängen. Immerhin waren auf beiden Partys die gleichen Leute anwesend. – Spannende Grundsituation, die leider etwas schwächer umgesetzt war, auch wenn die Charakterstudie wieder sehr gelungen ist.
Idol Escape 1: Karen ist ein Idol, das von allen geliebt wird. Doch ihr perfektes Leben ist eine Lüge, die Ainosuke durchschaut, als die beiden zufällig aufeinander treffen. Dieser ist seit seinem Coming-Out sehr isoliert. Beide finden eine Verbindung zueinander und versuchen ihren Leben zu entkommen. – Sehr nachdenklicher Manga mit starker Geschichte.
Spellbound 1 – Tod eines aufrechten Vampirs: In Spellbound leben alle übernatürlichen Wesen zusammen, da sie die Stadtgrenze nicht verlassen können. Die junge Anwältin Emma Hart stolpert hinter diese Grenze, als sie versuchte einen Engel vom Suizid abzuhalten. Leider stellt sich dabei heraus, dass sie wohl auch übernatürliche Wurzeln hat und die Stadt damit nicht mehr verlassen kann. Aber da der ortansässige Anwalt frisch ermordet wurde, hat sie zumindest sofort einen Job. – Ein bisschen viel Übernatürliches, ein bisschen wenig Cosy Crime, aber im großen und ganzen lohnt sich ein Blick und ich werde wohl dem nächsten Band noch eine Chance geben.
Tee? Kaffee? Mord! Folge 17 – Der Puppenmörder von Hunters Grove: In den zugefrorenen Seen von Hunters Grove werden Leichen geborgen. Nur, dass sich herausstellt, dass es sich dabei um Puppen handelt. Alles ähnelt einem alten Fall, bei dem jedoch schließlich eine reale Leiche geborgen wurde. Natalie und ihre Freund*innen vesuchen das zu verhindern und den Mörder vorher zu fangen. – Interessantes Setting, leider fehlte ein bisschen der Miträtselfaktor.
Tee? Kaffee? Mord! Folge 18 – Die gestohlene Braut: Bronwyn Tremont will heiraten und weil sowohl ihre Familie als auch ihr Bräutigam sehr vermögend sind, freut sich Natalie diese im Black Feather ausrichten zu dürfen. Bis die Braut verschwunden ist und kurz danach ein Lösegeld in Millionenhöhe gefordert wird. Ein Lösegeld, das der Bräutigam der überforderten Familie seiner Braut durchaus geben könnte. Doch dieser sieht das gar nicht ein. – Gute Charakterkonstellation mit guter Charakterstudie, auch wenn die Lösung des Falls ziemlich schnell sehr klar war.
Kumara: Kumara ist ein friedliches Inselreich mit strengen Regeln. Als Lani gegen die erste Weisung der Götter verstößt, wird sie von ihrer eigenen Mutter zum Tode verurteilt. Doch sie kann fliehen und bricht zu einem großen Abenteuer auf, bei der sie einige Geheimnisse Kumaras aufdeckt. – War für mich leider eher eine Enttäuschung, da mir der Weltenbau nicht schlüssig war und einige Entwicklungen zu gewollt wirkten. Schade.
Insomniacs 4: Der Astronomie-Club braucht den Erfolg beim Sternschnuppenfest, damit er nicht aufgelöst wird. Doch was, wenn Regen der ganzen Planung einen Strich durch die Rechnung macht. – Es bleibt dramatisch und doch sehr sympathisch mit den beiden Protagonist*innen und ihre insomnia.
School of Myth and Magic 2 – Der Fluch der Meere: Nach dem verhängnisvollem Kuss muss Devin einsehen, dass der Inkubus Kassian Besitz von ihrem Freund Caleb ergriffen hat. Um diesen zu retten, muss sie mit Kassian zusammenarbeiten und deckt dabei jahrhundertealte Lügen auf, die die Akademie in ihren Grundfesten erschüttern wird. – Der erste Band konnte mich schon nicht wirklich überzeugen und der zweite war nun leider nochmal schwächer, auch wenn er gegen Ende wirklich versucht vom üblichen Schema abzuweichen, was leider auch nur bedingt funktioniert.
Flüster mir ein Liebeslied 4: Himari und Yori sind endlich zusammen. Glücklich gehen sie die ersten Schritte der Beziehung, müssen aber schnell gegen die ersten Missverständnisse ankämpfen. Zeitgleich muss Yoris Band sich in einem Vorentscheid qualifizieren. Und ihre Konkurrentinnen sind ausgerechnet ein früheres Mitglied und deren neue Freundinnen. – Es wird dramatisch mit der Band, aber die Geschichte rund um Himari und Yori ist einfach nur zuckersüß, wie sie sich langsam in ihre Beziehung reintasten.
Breakups & Butterflies: Mara hat immer alles durchgeplant. Von der perfekten Beziehung miz Sebastian über ihren Job als Assistentin einer erfolgreichen Influencerin. Doch ihr Leben bricht auseinander, als Sebastian sich von einem Tag auf den anderen von ihr trennt. Da sie zeitgleich auch aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen wird, muss sie kurzfristig ins Co-Working-Büro ziehen. Dort trifft sie auf den jüngeren Marius, der ganz spontan in den Tag lebt, etwas, das Mara absolut fremd ist. Dennoch spüren beide eine Anziehung zueinander. – Wie schon bei meinem letzten Kyra Groh, hat mit der Anfang gar nicht zugesagt, aber es entwickelt sich zu einer tollen Found-Family Geschichte und am Ende habe ich es einfach nur geliebt.
Sorry, ich habe es für dich getan: Robyn hat sich frisch aus einer toxischen Beziehung befreit. Eingezogen bei ihrer Schwester und wiedervereint mit ihrem besten Freund Cooper versucht sie wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht die Polizei bei ihr auf und erzählt, dass ihr Ex Julian vermisst wird. – Interessantes Grundsetting, schöner Schreibstil. Leider weicht er am Ende von seiner Botschaft ab und war doch etwas vorhersehbar.
The Games Gods Play – Schattenverführt: Lyra lebt in der Diebesgilde und versucht nur irgendwie den Tag zu überstehen. Doch an einem besonders miesen Tag versucht sie Zeus Tempel zu bewerfen, wovon ausgerechnet Hades sie abhält. Dabei erkennt er etwas in ihr, was ihn dazu veranlasst bei den nächsten Crucible Spielen anzutreten, wo die Götter Sterbliche in tödlichen Prüfungen gegeneinander antreten lassen und um die Krone der Götter kämpfen. Doch Lyra hat mehr zu verlieren als nur ihr Leben. – Wow. Dachte ich doch von den griechischen Göttern und von Hades als Sexsymbol genug zu haben, beweist dieses Buch das absolute Gegenteil. Ich habe es sehr geliebt und mitgelitten, auch wenn mir die vielen Prüfungen des Crucible etwas zu viel waren.
Shinigami x Doctor 2: Die mobile Klinik Gokurakuen wird übernommen und der Attentäter sieht auch noch ausgerechnet aus wie Soma. Doch würde er wirklich seinen eigenen Großvater angreifen? – Ist leider erst gegen Ende richtig in Fahrt gekommen und bereitet bereits das große Finale vor.
Magie & Milchschaum: Die tapfere Ork-Kriegerin Viv hat nach vielen erfolgreichen Schlachten eine neue Leidenschaft: Kaffee. Daher setzt sie sich zur Ruhe und eröffnet ihr eigenen Café. Doch dabei muss sie zunächst noch einige Hindernisse überwinden. – War mir leider etwas zu ruhig erzählt, auch wenn ich cosy Fantasy grundsätzlich gern mag.
Die Myzelchroniken 2 – Portalzauber: Zehn Jahre sind seit den Abenteuer von Zomis vergangen. Doch das Myzel warnt vor einer neuen Gefahr und schickt seine ehemaligen Gefährten auf ein Abenteuer, das sie hinter die Grenzen der bekannten Welt führt. Denn eine Splittergruppe der Nord hat es auf nichts geringeres als die Quelle der Magie abgesehen. – Ich bin einfach nicht an den Erzählstil herangekommen. Für mich wirre Zeitsprünge und mir fehlte die Nähe zu den Charakteren. Schade, denn die Welt an sich finde ich super spannend.
Durch meine letzten Auszeiten, sei es durch Urlaub oder Krankheit, hänge ich mit meinem Zeitplan etwas hinterher. So sind wir bereits mitten im dritten Quartal und ich habe es noch nicht geschafft, auf das Zweite zurückzublicken. Das will ich dann mal direkt nachholen und präsentiere euch wieder meine Top Fünf aus jeder Kategorie. Teilweise wegen mangelnder Auswahl gekürzt.
Meine vier Kinohighlights
Flow: In einer von Menschen verlassenen Welt hat eine kleine Katze sich ein sicheres Plätzchen zum Überleben gesucht. Doch eine Flut sucht die Welt heim und egal, wie hoch sie klettert, die Wassermassen holen sie direkt ein. In letzter Sekunde kann sie auf ein kleines Boot fliehen, was bisher nur von einem Capybara bewohnt ist. Zusammen versuchen sie zu überleben und treffen unterwegs noch andere Weggefährten. – Dieser experimentelle Animationsfilm erzählt ohne Worte eine wunderbare Geschichte, voller Lektionen und Gefahren. Hier bleibt kein Auge trocken. Absolut verdienter Oscargewinn.
Thunderbolts*: Yelena ist eigentlich tief in einer Depression und ringt mit der Einsamkeit. Um sich damit nicht auseinander zu setzen, nimmt sie immer mehr Aufträge der zwielichtigen CIA-Direktorin Valentina Allegra de Fontaine. Doch bei einem Auftrag trifft sie auf Ghost, Taskmaster, John Walker und Bob. Während die Ersteren jeweils auf einen der anderen angesetzt wurde, ist es vorallem die Anwesenheit von Bob, die alle irritiert. Sie finden heraus, dass sie alle auf irgendeine Art von Valentina belogen und in eine Falle gelockt wurden. Widerwillig müssen sie zusammen arbeiten. – Was sich wie Marvels Resterampe las, war endlich mal wieder ein guter MCU Film. Depressionen und Einsamkeit wurden thematisiert und haben sich gekonnt in die Action eingefügt.
J-Hope on the Stage: Jung Hoseok, besser bekannt als J-Hope, hat die Zeit, in der seine Bandkollegen noch beim Militär sind, genutzt und hat eine Welttournee gegeben. Bei seinem Abschlusskonzert in Osaka gab es wieder ein weltweites Kinoliveevent. – Sehr gelungenes Konzert mit einer tollen Bühnenshow und thematisch gut sortierter Songauswahl.
Ballerina: Eve Macarro ist eine Ballerina der Ruska Roma, das heißt, dass sie nicht nur im Ballett, sondern auch als Auftragskillerin ausgebildet wurde. Als sie ihre Ausbildung beendet hat, wird eben jene Organisation auf sie aufmerksam, die einst ihren Vater ermordet haben. Entgegen der Direktorin nimmt sie die Verfolgung auf und bringt sich in eine aussichtslose Situation. – Wenn ich von starken weiblichen Figuren im Actionbereich rede, dann meine ich übrigens genau das, was Ballerina abgeliefert hat. Zwar einfacher Grundplot, aber die sehr gelungene Action reißt hier vieles heraus.
Meine drei filmischen Highlights
Your Voice: Nagisa ist sich sicher, dass Worte Macht haben. Als sich zwei ihrer Freundinnen streiten, hat sie Angst, dass die Gemeinheiten Auswirkungen haben. Als sie eine verlassene Radiostation entdeckt, macht sie ihren Sorgen Luft. Nicht ahnend, dass die Tochter der im Koma liegenden Besitzerin sie hört und gar nicht begeistert ist. Doch nach einer kurzen Auseinandersetzung freunden sie sich an und betreiben gemeinsam mit Nagisas Freundinnen die Station. Ein Sommer voller Hoffnungen beginnt. – Süßer Film für die heißen Sommermonate über Freundschaft und die Macht der Worte.
Jurassic City: Eigentlich wollten sie nur den Initiationsritus ihrer Stundentinnenverbindung feiern. Doch diese wird von der Polizei aufgelöst und drei Studentinnen landen im Gefängnis. Auch zwei Betrunkene, ein Junkie und ein mehrfacher Frauenmörder sind Insassen. Doch ein Hochsicherheitstransporter muss ebenfalls ins Gefängnis umgeleitet werden. Dabei hat er neu gezüchtete Dinos, die es schnell schaffen auszubrechen. Und sie sind hungrig. – Trashfilm & Dinos? Ich war dabei und er bot die gesamte Trashschiene. Definitiv was zum lachen.
Zombibers: Eine Gruppe Verbindungsstudierende fährt in eine abgeschiedene Hütte, um ein wenig abzuschalten. Neben persönlichen Dramen, begegnen sie aber auch mutierten Bibern, die durch Giftmüll zu Zombies wurden und nun Jagd auf die Gruppe machen. – Einer der handwerklich gut gemachten Trashhorrorfilme. Eine runde und gut geschriebene Geschichte, die großen Spaß macht.
Meine fünf serientastischen Highlights
Link Click – Staffel 1-3: Cheng Xiaoshi und Lu Guang führen zusammen ein Fotogeschäft. Dabei erfüllen sie auch ungewöhnliche Aufträge. Denn zusammen können sie durch die Fotos in die Vergangenheit reisen. Doch trotz strenger Regeln geraten sie immer wieder in brenzlige Situationen. Vor allem, weil ein Feind sich zu sehr für ihre Fähigkeiten interessiert. – Ein chinesischer Anime, der mich direkt in den Bann ziehen konnte. War zwischendurch echt schwierig wieder aufzuhören. Dabei ist er auch hoch emotional, gut durchdacht und mit tollen Charakteren.
Dr. Stone – Staffel 2: Taiju hat sich nach fünf Jahren des Anschmachtens endlich entschieden seiner großen Liebe diese zu gestehen. Doch ein Phänomen, das einem grünen Licht gleicht, lässt alle Menschen und Schwalben zu Stein werden. Es vergehen tausende von Jahren, ehe Taiju durch ein Wunder aus seiner Starre erwacht. Zum Glück ist auch sein bester Freund Senku erwacht, der durch seine große Liebe zur Wissenschaft zwar das Leben in der neuen Steinzeit ganz gut gemeistert hat, es fehlt ihm aber an Kraft, die Taiju mitbringt. Zusammen versuchen sie ihr Leben annehmlicher zu machen. Dabei erwecken sie jedoch einen Gegner der Wissenschaft, der es fortan auf Senku abgesehen hat. – Die Stone Wars beginnen. Konnte nicht ganz mit der vorherigen Staffel mithalten, aber hat das Konzept gut weiterentwickelt.
Bon Voyage – Staffel 2: BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. In 2017 erfuhren sie am Ende ihrer USA-Tour, dass sie für eine Auszeit nach Hawaii fliegen. Dort mussten sie immer wieder mit einem überschaubarem Budget Challenges meistern oder neue Orte entdecken. Da kann man nur Bon Voyage wünschen. – Auch in Hawaii hatten BTS wieder allerlei Abenteuer zu erleben. Spannend anzusehen.
Meisterdetektiv Ron Kamonohashi – Staffel 2: Toto ist zwar stets bemüht, ist aber eher unscheinbar und untalentiert in der Polizeiarbeit, was seine Vorgesetzte ihn auch spüren lässt. Dann bekommt er von einem Kollegen einen Tipp und sucht den zurückgezogen lebenden Ron Kamonohasi auf, der zwar ein Meisterdetektiv ist, aber seine Berufung aufgeben musste. Dieser hilft ihm zwar, darf offiziell aber nicht ermitteln, weswegen Toto die Lorbeeren bekommt. Doch, was hat es mit Rons seltsamen Tattoo auf sich? Und was ist damals beim Praktikantenblutbad wirklich passiert? – Auch die zweite Staffel adaptiert gekonnt die Mangavorlage und haucht den Charakteren gut Leben ein. Hatte viel Spaß beim Schauen.
Kaguya – love is war – Staffel 2: Kaguya ist aus reichem Hause und absolut wohlerzogen. Der Schülersprecher Miyuki kommt eher aus einfachen Verhältnissen, überzeugt aber durch seine guten Noten an der Privatschule. Beide stehen auf den Anderen, aber es ist natürlich unmöglich, dass sie das einfach zugeben. Und so versuchen sie einander diplomatisch auszuspielen, damit diese*r die Liebe gesteht. – Die Geschichte dreht sich weiter im Kreis und kommt nicht wirklich voran, aber durch die Charaktere weiter toll anzusehen.
Meine fünf buchigen Highlights
Fake Dates & Fireworks: Becca hat ihr Silvester perfekt durchgeplant. Sie und ihr bester Freund Nils – mit dem sie seit 10 Jahren immer an Silvester im Bett landet – wollen sich diesmal in einem Skiresort treffen. Für Becca ist klar, dass es das Jahr wird, in dem sie final zusammen kommen. Bis Nils mit seiner Verlobten auftaucht. Verzweifelt hängt sie sich an Raphael und gibt ihn als ihren Freund aus. Allerdings handelt es sich bei diesem um den verhassten Onkel eines ihrer Kindergartenkinder. – Mein Monatshighlight. Auch hier war ich am Anfang sehr skeptisch, da es doch mitunter sehr toxisch klang. Doch Autorin Kyra Groh löst das wunderbar auf und zeigt Lösungen in einer tollen Geschichte, die ich auch in wenigen Tagen inhaliert hatte.
Hexen ist Chefsache: Miriam ist wieder eine Hexe und hat sich aus Sicherheit von Josh getrennt, damit er nicht mehr in ihr Hexenchaos mit reingezogen wird. Doch trotz ihrer Kündigung arbeiten sie weiter zusammen und er unterstützt sie bei ihrem Gerichtsprozess. Kann das gut gehen? – Der zweite Teil knüpft direkt an den ersten an und kann die Qualität halten. Eine tolle Geschichte zum schmunzeln, die aber auch viel über Selbstvertrauen lehrt.
Jurassic Park: Nach einem Zwischenfalls auf dem sich im Aufbau befindenden Erlebnispark auf der Isla Nublar, wollen die Investoren eine Überprüfung des Parks durch Experten. Dafür werden der Paläontologe Dr. Alan Grant, die Paläobiologin Dr. Ellie Sattler und der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm angefordert. Zunächst wissen sie nicht, was ausgerechnet sie dort sollen, bis sie Bewohner des Parks kennenlernen: Dinosaurier. Doch ein weiterer Zwischenfall bringt das Team in ernsthafte Gefahr. – Spannende Vorlage für die tolle Verfilmung von Spielberg. Auch interessant zu sehen, was alles verändert wurde. Trotz vieler wissenschaftlicher Ausführungen durchgehen spannend und ein Muss für jeden Dinofan.
Wie lange bis irgendwann: Emelie und Sophie haben sich 10 Jahre nicht mehr gesehen, nachdem Sophie von einem Tag auf den anderen Stockholm verlassen hat. Doch bei einem offenen WG-Casting stehen sie sich wieder gegenüber. Und dann sperrt ein Schneesturm sie auch noch zusammen ein. Wie können da nicht die alten Gefühle wieder hervorkommen? – Am Anfang war ich etwas skeptisch, dann habe ich es an einem Tag durchgelesen. Die Charaktere haben mich so in ihrem Bann gezogen, ich habe mitgehofft, mitgeweint, mitgefühlt.
What the river knows: Inez Olivera lebt bei ihrer Tante in Argentinien. Schon immer faszinierten sie die Geschichten ihrer Eltern, die viel nach Ägypten reisten. Als diese dort unter mysteriösen Umständen zu Tode kommen, kann sie nichst mehr halten und sie wagt die Überfahrt. Doch Ägypten zu Zeiten der britischen Eroberung ist alles andere als sicher, da hilft auch die Anwesenheit ihres Onkels und dessen Assistenzen Whit nichts. Und was hat es mit dem Ring auf sich, den ihr Vater ihr geschickt hatte? – Sehr ruhig erzählt, aber dabei auch viel Charakterentwicklungen und so viel Hintergrundwissen, dass es nie langweilig wurde. Bin sehr gespannt auf Band 2.