Ein schönes erholsames langes Wochenende liegt hinter mir, auch wenn mich der Alltag schon wieder eingeholt hat. Dadurch kam ich aber auch letzte Woche nicht dazu, diesen Rückblick zu schreiben. Der Mai lief tatsächlich auch lesetechnisch diesmal nicht gut. Ein Buch hat mich zu lange aufgehalten und im Alltag ging es auch drunter und drüber. Dafür hatte ich endlich wieder mehr Zeit für Hörbücher!

Filme – auf großer Leinwand gesehen
Thunderbolts*: Yelena ist eigentlich tief in einer Depression und ringt mit der Einsamkeit. Um sich damit nicht auseinander zu setzen, nimmt sie immer mehr Aufträge der zwielichtigen CIA-Direktorin Valentina Allegra de Fontaine. Doch bei einem Auftrag trifft sie auf Ghost, Taskmaster, John Walker und Bob. Während die Ersteren jeweils auf einen der anderen angesetzt wurde, ist es vorallem die Anwesenheit von Bob, die alle irritiert. Sie finden heraus, dass sie alle auf irgendeine Art von Valentina belogen und in eine Falle gelockt wurden. Widerwillig müssen sie zusammen arbeiten. – Was sich wie Marvels Resterampe las, war endlich mal wieder ein guter MCU Film. Depressionen und Einsamkeit wurden thematisiert und haben sich gekonnt in die Action eingefügt.
J-Hope on the Stage: Jung Hoseok, besser bekannt als J-Hope, hat die Zeit, in der seine Bandkollegen noch beim Militär sind, genutzt und hat eine Welttournee gegeben. Bei seinem Abschlusskonzert in Osaka gab es wieder ein weltweites Kinoliveevent. – Sehr gelungenes Konzert mit einer tollen Bühnenshow und thematisch gut sortierter Songauswahl.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Jurassic City: Eigentlich wollten sie nur den Initiationsritus ihrer Stundentinnenverbindung feiern. Doch diese wird von der Polizei aufgelöst und drei Studentinnen landen im Gefängnis. Auch zwei Betrunkene, ein Junkie und ein mehrfacher Frauenmörder sind Insassen. Doch ein Hochsicherheitstransporter muss ebenfalls ins Gefängnis umgeleitet werden. Dabei hat er neu gezüchtete Dinos, die es schnell schaffen auszubrechen. Und sie sind hungrig. – Trashfilm & Dinos? Ich war dabei und er bot die gesamte Trashschiene. Definitiv was zum lachen.
Feinfühlige Vampirin sucht lebensmüdes Opfer: Sasha ist eine Vampirin. Allerdings kann sie keinem Menschen etwas antun, was ein Problem bei ihrer Ernährung ist. Und als ihre Eltern ihr den Bluthahn zudrehen, muss sie zu ihrer Cousine ziehen. Dabei lernt sie Paul kennen. Der wird stark gemobbt und hat daher suizidiale Gedanken. In einer Therapiesitzung lernen sich die beiden kennen und schließen einen Pakt. Sasha will endlich ihr erstes Opfer haben und Paul sterben. Doch es kommt alles ganz anders. – Die Beschreibung klang besser als der Film am Ende war, der doch sehr künstlerisch angehaucht war. Dennoch war ich gut unterhalten.
Rogue – Im falschen Revier: Eine Gruppe Touristen will in Australien eine Flusstour machen, um ein paar Krokodile zu sehen. Dabei entdecken sie ein Notsignal. Für das kleine Fischerboot kam jedoch jede Hilfe zu spät. Doch das Krokodil, welches dafür verantwortlich ist, ist weiterhin hungrig. Und es hat neue Opfer gefunden. – Da landet dieser Horrorfilm einfach zwischen meinen ganzen Trashfilmen. Allerdings hatte er auch die bekannten Klischees, nur eben mit besseren Effekten und besseren Darsteller*innen.
Jurassic Shark: Eine einsame Insel, eine Gruppe Studentinnen, eine Gruppe Krimineller und ein Megalodon, der durch Experimente in dem See aus einer Eisstarre gelöst wurde. Was kann da schon schief gehen? Vor allem, wenn die Kriminellen ein geklautes Gemälde vom Seeboden hochholen wollen? – Leider eher ein mittelmäßiger Trashfilm, hier fehlte eindeutig noch mehr Budget als bei anderen.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Mission Impossible 8 – Dead Reckoning Part 2: Ob es nun wirklich der Abschluss des Franchises wird, bleibt mal dahingestellt, aber es ist zumindest der zweite Teil von Dead Reckoning, der mir wieder vergleichsweise gut gefallen hatte. Also werde ich wohl mal trotz der 170 Minuten einen Blick wagen.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Lilo & Stitch, Black Bag, Death of a Unicorn
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Criminal Minds – Staffel 12 (Bisher die anstrengendste Staffel, da zu jedem Fall noch eine übergreifende Hintergrundgeschichte kam, die sich über die ganze Staffel erstreckte)
Call of the Night – Staffel 1 (Vampirgeschichte mal ganz anders. Ganz ruhig und nachdenklich erzählt. Hat dadurch echt gut funktioniert)
Link Click – Staffel 1-2 (Ein chinesischer Anime, der mich direkt in den Bann ziehen konnte. War zwischendurch echt schwierig wieder aufzuhören. Dabei ist er auch hoch emotional, gut durchdacht und mit tollen Charakteren)
Bon Voyage – Staffel 2 (Diesmal ging es nach Hawaii und BTS hatten wieder allerlei Abenteuer zu erleben. Spannend anzusehen)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 3.410
Seiten pro Tag: 110 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 4
Sakamoto Days 1: Sakamoto war einst einer der begabtesten Auftragskiller, doch nachdem er seine Frau kennenlernte, gab er den Job ihr zuliebe auf. Jahre später ist er Besitzer eines Supermarkts und in die Breite gegangen. Als sein ehemaliger Kollege Shin ihn besucht, bringt er einiges durcheinander. – Sehr witzige Geschichte, die mich direkt abholen konnte. Mal schauen, ob ich Band 2 hole oder mit dem Anime beginne.
Mein Buchcafé in einer anderen Welt: Nachdem die bisherige Erlöserin zurückgetreten ist, herrscht endlich Frieden. Il und Tsukina haben sich verlobt und alles läuft gut. Dann taucht ein neuer Erlöser auf. Doch dieser scheint im Gegensatz zur bisherigen sehr lernbegierig zu sein. – Der dritte Band plätscherte etwas langsamer vor sich hin, aber die Charaktere sind weiterhin interessant genug, um dran zu bleiben.
Die Göttinen von Otera 2: Sechs Monate nachdem Deka die Göttinen befreit hat, soll sie nun weitere befreien. Doch dabei fallen ihr immer mehr Ungereimtheiten auf. Und ihre Feinde sind ihnen weiterhin dicht auf. Deka muss erneut alles hinterfragen, was sie zu wissen glaubte. – Führt leider den ganzen ersten Band ad adsurdum, wodurch sich die Geschichte ziemlich gezogen hat. Schade.
Mein*Star 1: Ai Hoshino ist ein aufstrebendes Idol bei J-Pop Band B-Komachi. Die sterbenskranke Salina ist großer Fan und steckt damit auch ihre Arzt Goro an, der versucht ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und schnell selbst zum Fan wird. Doch das Schicksal hat für beide etwas anderes vorhergesehen. – Die Lightnovel bietet ein paar mehr Hintergründe zum Anime, was ganz nett war, aber so richtig in Schwung ist die Geschichte noch nicht gekommen.
Spy x Family 13: Twilight steht kurz davor aufzufliegen und damit alle Geheimoperationen von Westalis. Nur Nightfall kann ihn noch retten. Währenddessen schlichtet Yor auf einem Wohltätigkeitsflohmarkt und Anya kommt Damian nochmal näher. – Nach dem riesen Cliffhanger in Band 12 kam hier endlich die Auflösung, die aber ziemlich schnell abgearbeitet war. Ansonsten bietet er wieder die typische Mischung aus Humor und Spannung.
Funny Story: Daphne wird von ihrem Verlobten Peter verlassen. Ausgerechnet für dessen Jugendfreundin Petra. Doch nicht nur das, sie steht auch auf einmal mit Nichts auf der Straße und das einzige bezahlbare Zimmer ist bei Miles. Dieser ist jedoch Petras Ex-Verlobter. Und als dann auch noch die Einladung zur Hochzeit von Peter und Petra bei Miles und Daphne ankommen, beschließen die beiden ebenfalls eine Beziehung vorzutäuschen. Es ist der Beginn einer „Funny Story“. – Bei der Prämisse war ich etwas skeptisch, da sie mir zu gewollt klang, aber die Geschichte entwickelt sich gut mit ordentlich Tiefgang.
Tee? Kaffee? Mord! 13 – Miss Rittinghouse und die sprechenden Bücher: Der Earl of Helliwell ist verstorben und der Butler sucht ausgerechnet im Black Feather um Hilfe. Denn die letzten Worte des Earls waren, dass sich der Butler um die „sprechenden Bücher“ kümmern soll. Natalie und Louise sind ratlos und holen daher Paige Rittinghouse, die örtliche Buchhändlerin, mit ins Boot. Kann sie das Rätsel lösen? – Es war toll, dass Paige mal eine größere Rolle spielte, aber der Fall war mir grundsätzlich etwas zu platt.
Wie Melodien im Wind: Toni liebt Lukas. Lukas liebt Toni. Es könnte so einfach sein. Doch beide verstecken ihre Herkunft und können die ist auch der Grund, warum sie nicht zusammen sein können. Denn während Toni die Tochter der Hausmeisterin ist, ihr Vater nach einem Gefängnisaufenthalt wegen Steuerhinterziehung an Depressionen leidet und ihr Bruder frisch wegen Drogenbesitzes verhaftet wurde, ist Lukas ausgerechnet der Sohn des dänischen Königs – und damit ein Prinz. Doch als Toni als Schlagzeugerin der Schulband einspringt, verbringen beide viel Zeit miteinander und alte Gefühle entflammen von neuem. – Mir war die Prinzensache zu viel und die „Hindernisse“ dadurch auch zu schnell aus dem Weg geräumt. Bisher der schwächste Band der Reihe.
Das kleine Café in Kopenhagen: Kate arbeitet bei einer großen PR-Agentur und ist frisch bei einer Beförderung übergangen worden. Um sich dennoch zu beweisen, soll sie eine Pressereise nach Kopenhagen organisieren, um den Hygge-Trend bekannter zu machen. Mit dabei ist Ben, der dem Ganzen gar nichts abgewinnen kann. Und so fliegen die Fetzen zwischen ihm und Kate. – Süße kleine Zwischendurchlektüre. Allerdings bin ich es etwas leid, dass Cafébesitzerin als der ultimative Beruf dargestellt wird, wenn man aus dem „bösen“ PR-Job rauswill. Auch die Liebesgeschichte kam mir sehr aus dem Blauen heraus.
Mrs. Potts Mordclub und der tote Nachbar: Judith Potts ist 77 Jahre alt, lebt allein in einem Herrenhaus und ist Kreutworträtsel-Autorin. Beim Schwimmen in der Themse hört sie einen Schuss und kurz darauf ist ihr Nachbar tot. Da die Polizei aber ihrer Meinung nach nicht genug ermittelt, nimmt sie das kurzerhand selbst in die Hand und findet auch direkt zwei Verbündete. Allerdings finden sie auch weitere Leichen und absolut niemand scheint genügend Motiv oder die Gelegenheit dazu zu haben. – Definitiv eine Reihe, die ich weiter verfolgen werden, da mir die drei Frauen des Mordclubs sympathisch sind und der erste Fall viel potential zum Miträtseln hatte.
Der Sommer, in dem Hikaru starb 4: Yoshiki und Hikaru versuchen mehr über die Geschichte des Ortes herauszufinden. Dabei treffen sie auf eine Frau, die über alles Bescheid zu wissen scheint. Doch können sie ihr trauen? – Es gibt endlich mal wieder ein paar Infos, aber generell bleibt die Geschichte sehr langsam erzählt.
Wie war euer Mai? Was waren eure Highlights?




