Der erste Monat des Jahres ist schon wieder vorbei und gefühlt hänge ich schon wieder in allem hinterher. Aber statt mich darüber aufzuregen und zu hetzen, habe ich beschlossen, einfach meine Erwartungen herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass der Februar in der zweiten Hälfte zumindest dann langsam etwas ruhiger wird. Aber werfen wir vorher noch einen Blick auf meinen medialen Konsum im Januar.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Wicked 2 – For Good: Elphaba wird vom Zauberer und ihrer früheren Lehrerin immer noch überall verunglimpft und ihre Aufklärungsversuche werden manipuliert. Glinda und Fiyero stützen das Bild, auch wenn es ihnen schwer fällt. Doch zur geplanten Hochzeit der beiden taucht auch Elphaba auf und bringt Chaos. Die Freundschaft der beiden Hexen steht auf dem Spiel. Und dann taucht auch noch ein Mädchen aus Kansas auf. – Fulminates Finale der Musicalverfilmung, die lediglich im Schatten des sehr guten ersten Teils steht.
Zoomania 2: Judy und Nick haben sich nach der Überführung der Bürgermeisterin einen gewissen Ruf erarbeitet. Doch den beiden Rookies scheint der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein, weswegen sie erstmal kürzer treten sollen. Ausgerechnet da taucht eine Schlange in Zootopia auf. Doch Reptilien sind in der Stadt verboten. – Gut durchdachte Fortsetzung, die viele Stolpersteine überspringt und eine toll erzählte Geschichte präsentiert.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen habe ich: Atlantis, Die wunderbaren Abenteuer des Winnie Pooh, Aristocats, Ralph reicht’s & Ein Königreich für ein Lama
The wrong Paris: Dawn ist ein typisches Texas-Mädchen, träumt aber von einer Kunstakademie in Paris. Sie bekommt die Chance zu einem Casting für eine Dating-Show. Mit dem Geld der Teilnahme und dem Veranstaltungsort in Paris, glaubt sie ihre Probleme gelöst zu haben. Doch die Dreharbeiten sind in Paris, Texas und der Junggeselle ist sympathischer als gedacht. – Eine schöne Rom-Com, die gekonnt mit Klischees spielt, sich aber auch ein wenig darin verhedert.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Rental Family: Brendan Fraser als Mietfamilienmitglied? Nach The Whale bin ich gespannt, wie er sich erneut in einem Drama zeigt und die Prämisse klingt auch spannend.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Song Sung Blue
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Die Dinos – Staffel 1
Mr. Villains Day off – Staffel 1 (Kurzweilige Serie mit vielen süßen Momenten und vielen Pandas)
Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 2 (Geleungene Mangaadaption, die den Charakteren nochmal Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Leider zieht sich die Handlung gegen Ende etwas)
Let’s Play – Staffel 1 (Süße Serie über Videospielnerds, die viel über Unsicherheit und Depression vermittelt. Eindeutig eine Empfehlung)
Only murders in the building – Staffel 5 (Back to the roots mit Mordfall im Arconia. Funktioniert wieder besser als die vorherigen Staffeln, muss aber noch immer einen drauf setzen, was nur semi funktioniert)
Erneut gelesen habe ich Kein Rockstar für eine Nacht
Die Tagebücher der Apothekerin 15: Jinshi sucht nach Maomao, die weiterhin wie vom Erdboden verschluckt scheint. Diese ist im Fuchsdorf zu einem seltsamen Fest eingeladen und merkt langsam, dass dort der Ursprung der Intrigen am Kaiserhof liegt. – Die ganze Geschichte rund um das Fuchsdorf zieht sich leider sehr, auch wenn es irgendwo die logische Aufklärung der Intrigen vorbereitet.
July found by Chance 1: Die 16-jährige Dan-o stellt fest, dass ihr Leben immer wieder merkwürdige Zeitsprünge macht. Mit einem schwachen Herzen und in einer Verlobung mit einem Jungen, der sie nicht leiden kann, versucht sie dem ganzen auf den Grund zu gehen. – Manwa zum K-Drama Extraordinary You, kommt leider überhaupt nicht an dessen Herzlichkeit ran, werde auch mit dem Zeichenstil nicht ganz warm.
Even if you slit my mouth 5: Eine Legende droht zu erlöschen und Koichi und Miroki versuchen den letzten Wunsch zu erfüllen und kommen dabei zu neuen Erkenntnissen. –
More than a doll 11: Das Sargcosplay steht an und sorgt für eine Menge Spaß, tolle Bilder, aber auch Erkenntnisse über die neugewonnenen Freundschaften. – Ein tolles Cosplayevent, bei dem die Charaktere toll harmonieren und sich Freundschaften vertiefen.
Whispers of Destiny: Blue lebt im Jahr 2096, in dem die Welt von Überbevölkerung und Naturkatastrophen geplagt ist. Der Tod hat sich zu Erkennen gegeben und ein Callcenter gegründet. Um zu überleben, schließt sich Blue diesem an und lernt dabei einiges über die Welt, die ihr vorher verschlossen waren. Doch was macht es mit ihr, jeden Tag über Leben und Tod zu entscheiden. – Wow, seit langem nicht mehr eine so gute Dystopie gelesen. Mit tollem Weltenbau, tollen Charakteren und einer wichtigen Message. Nur die Liebesgeschichte wirkt etwas zu erzwungen.
My roommate is a cat 11: Subaru ist voll auf mit der neuen Chatgruppe für Fotos der Kätzchen beschäftigt und muss sich dann auch noch mit der Frage nach einem neuen Halsband für Haru befassen. Zum Glück hat diese wieder alle Situationen unter Kontrolle. – Erneut einfach ein super süßer Manga, ein Muss für alle Katzenfans.
Tee? Kaffee? Mord! 25 – Tod im Morgenrot: Eine Weltuntergangssekte hat sich in Earls Raven eingenistet. Nathalie und Freunde sind wenig begeistert. Als dann auch noch eine Journalistin tot aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen, die von allen Seiten erschwert werden. – Ich habe mich nach einer Pause wieder an diese Reihe gewagt und bin wieder gut reingekommen, auch wenn der Fall nicht so ganz mein Fall war.
Tee? Kaffee? Mord! 26 – Der Queen-Killer: Ein Killer, der selbst großer Fan der Band Queen ist, tötet erneut Anhänger der Band. Andrew Davies erhält einen Drohbrief und bittet bei der örtlichen Polizei um Hilfe. Doch da Constable Strutner anderweitig eingesetzt wurde, müssen Nathalie und Freunde dem neuen Police Seargant erstmal zeigen, wie Ermittlungen auf dem Dorf so laufen. – Hier war wieder eine richtig spannende Idee dabei und auch die Erweiterung des Teams hat gut funktioniert.
Copenhagen Cinnamon: Jonna hat den Beruf für ihr Leben noch nicht gefunden. Leider ist ihr Vater nicht mehr bereit zu warten und setzt ihr ein Ultimatum. Kurzerhand bekommt sie einen Job in einem Café und kann auch auf dem Hausboot des Besitzers Mads unterkommen. Nach und nach erkennt sie, mit was für Dämonen aus der Vergangenheit er kämpfen muss, und beschließt ihm zu helfen. – Beginnt eher schwach und mit einer Menge zu oft gelesener Klischees, kann sich hinten raus aber fangen und Kopenhagen toll einfangen, ohne es nur auf Hygge zu beschränken.
Kings & Thieves 2 – Der Schrei der Schwarzkraniche: Linas Rachefeldzug gegen die Schwarzkranische hat begonnen. Doch die Erlebnisse im Reich der Dokkaebi hat Spuren hinterlassen, zumal eine Stimme in ihrem Inneren sie immer weiter zu manipulieren versucht. – Das war leider gar nichts. Die Geschichte zieht sich auf 600 Seiten und dreht sich permanent im Kreis und hat Null Aussage. Sehr schade nach dem starken ersten Band.
Die Pommes-Elfe 1: Tomoatsu arbeitet in einer Physiotherapiepraxis. Eines Abends taucht eine Frau mit spitzen Ohren bei ihm auf und will Tipps zum abspecken. Es handelt sich dabei um die Elfe Elfuda, die aufgrund ihres durch hohen Pommes-Konsum Übergewichts nicht mehr in die Feenwelt zurück kann. Tomoatsu hilft ihr, doch seitdem trifft er immer wieder auf magische Wesen, die seine Hilfe brauchen. – Ich fand die Idee super, aber leider funtioniert die Umsetzung nur mäßig.
Dark Moon – the blood altar 1: Sooha wird neu an die Decelis-Akademie versetzt, wo sie auf sieben attraktive Oberschüler trifft, die sie direkt ins Herz schließen. Doch es kommt im Umfeld der Akademie zu einem Vampirmord, der Fragen offen lässt. Ist Sooha wirklich sicher? – Für Fans von Enhypen, ansonsten passiert gefühlt viel, aber es wird wenig erklärt, weswegen ich unsicher zurückbleibe, ob ich die Reihe weiter verfolgen will.
Insomniacs 5: Ganta und Isaki wollen sich mit der Astrofotografie mehr auseinander setzen und beschließen dafür in den Sommerferien zu verreisen. Dabei verbringen sie mehr Zeit zusammen als geplant, was ihre Gefühle nur noch wachsen lässt. – Die ruhige Erzählweise bleibt, dennoch kommt ordentlich Fahrt in die Geschichte. Einfach nur super süß.
Ich lese eigentlich keine Nicholas Sparks Romane. Ich schaue ab und an mal einen M. Night Shyamalan Film, aber auch nur, wenn mich die Geschichte anspricht. Aber die beiden in Kombination? Ich war fasziniert, denn es wirkte so abstrus, weil sich ihre bevorzugten Genres so stark unterscheiden. Warum das Buch dann doch nicht mit den Erwartungen mithalten konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Das Buch wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.
Die Handlung
Der Architekt Tate wird nach einem Verlust völlig auf der Bahn geworfen. Um sich wieder zu fangen, sagt er seinem besten Freund zu, dessen neues Haus zu entwerfen. Dafür nistet er sich in einer Ferienwohnung ein, die eigentlich leer sein sollte. Doch wer ist die sympathische Frau, die er immer wieder trifft?
Meine Meinung
Wenn ich den Namen M. Night Shyamalan höre, denke ich zuerst an seine großen Filmerfolge, wie The Sixth Sense. Der Meister des Plottwists konnte in seiner Filmographie immer wieder überraschen, allerdings wird genau dies inzwischen auch erwartet. Von Nicholas Sparks erwarte ich genau das nicht. Also er hatte bestimmt auch überraschende Wendungen in seinen Geschichten, aber eben nicht diese großen Mindblowing Twists. Wie dies nun zusammen kommen sollte, war die Frage, die mich zu diesem Buch greifen ließ. Die Erwartungen habe ich jedoch gleich zurückgeschraubt, als ich gelesen habe, dass Shyamalan lediglich Mitideengeber war und Sparks das Buch allein geschrieben hat. Inzwischen ist zwar raus, dass das Buch verfilmt wird und Shyamalan neben der Regie auch das Drehbuch übernommen hat, dennoch war hier wohl der größte Part bei Sparks. Und so liest es sich leider auch. Aber fangen wir am Anfang an. Wir lernen zunächst unseren Protagonisten Tate kennen und werden mit seinem Schicksalsschlag konfrontiert. Hier hat das Buch auch erstaunlich gut funktioniert, denn die Emotionen sind gut ausgearbeitet und nachvollziehbar geschrieben. Doch bereits im dritten Kapitel wird der übernatürliche Faktor eingebracht, der alles kommende sehr vorhersehbar macht. Eine übertragene Gabe seiner verstorbenen Schwester macht ihn empfänglich für die Geisterebene. Kurz darauf trifft er eine Frau, die nur er sieht und die immer wieder plötzlich verschwindet. Da braucht es kein Genie um zu verstehen, worauf es hinausläuft. Und so liest sich leider die komplette Geschichte. Es wirkt wirklich so, als ob ein Romance Autor die Grundlagen eines Mysteryromans gelesen hätte und diese dann schlecht umgesetzt hätte. Keine Finesse, nur absolut offensichtliche und vorhersehbare Wendungen. Nichts hat mich überrascht. Und damit bin ich leider relativ schnell emotional aus der Geschichte ausgestiegen. Dennoch ist es kein schlechtes Buch. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin schnell durch die Geschichte gekommen und mochte auch die meisten Charaktere. Gerade diese Verbindungen zwischen diesen waren gut ausgearbeitet und hatten viel Potential. Es wäre hier einiges möglich gewesen, um eine gute Geschichte draus zu machen, wenn entweder die übernatürliche Komponente komplett weggelassen worden wäre, oder wenn diese weniger offensichtlich eingearbeitet worden wäre. So bleibt das Buch irgendwo im Durchschnitt hängen, was schade ist. Auf die Filmadaption bin ich dennoch gespannt.
Das Fazit
Remain hat gut ausgearbeitete Charaktere und ein interessantes Grundszenario, verrennt sich aber in seiner Offensichtlichkeit, da jegliche Wendungen vorhersehbar waren. Schade, denn hier ist viel Potential liegen geblieben.
Manche Bücher habe ich nie auf dem Plan gehabt und dann rufen sie einfach nach mir. So war es auch bei Watermoon, denn allein das Cover sah schon interessant aus. Dass es dann noch in ein verborgenes Geschäft in Tokyo ging, war für mich der ausschlaggebende Grund es mir zuzulegen. Warum das Buch nicht mit meinen Erwartungen mithalten konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Das Buch wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.
Die Handlung
Hana hat frisch den Laden ihres Vaters übernommen, als dieser verschwindet. Da der Laden kein gewöhnliches Geschäft ist, sondern mit Geheimnissen und Erinnerungen handelt, befürchtet sie das Schlimmste. Auf der Suche begleitet sie der Physiker Kei, der ihr jedoch den wirklichen Grund seiner Reise nach Japan verschweigt.
Meine Meinung
Eins der schlechtesten Zeichen für ein Buch sind, wenn ich in dem Monat, in dem ich es gelesen habe, schon Probleme habe, die Handlung zusammenzufassen. Denn auch, wenn mir die Charakternamen meist direkt wieder entfallen, so kann ich doch die meisten Bücher in meinen Regalen auch nach Jahren noch zusammenfassen. Doch mit Watermoon hatte ich direkt ein Problem. Das lag in erster Linie schon an dem Schreibstil, den ich als etwas gestelzt empfunden habe, wodurch ich teilweise Sätze mehrfach lesen musste, um sie zu erfassen. Ich war immer wieder rausgerissen und musste mich sehr drauf konzentrieren, weswegen ich zwischenzeitlich zum Hörbuch gewechselt bin. Pia-Rhona Saxe gehört auch zu den Sprecherinnen, die ich tendenziell als anstrengend empfinde, hier war sie aber durchaus angenehm zu hören, da sie hier auch nicht verzweifelt versucht hat ihre Stimme zu verstellen. Tendenziell bin ich mit dem Hörbuch also besser zurecht gekommen. Leider konnte mich Watermoon auch von der Geschichte her nicht überzeugen. Konnte das Konzept des Ladens schon am Anfang nicht wirklich erklärt werden, wird es im Laufe des Buches mit den immer gleichen abstrakten Floskeln beschrieben. Auch, wenn Hana und Kei immer mehr Informationen zusammentragen, so wurde das Bild rund um den Laden nicht deutlicher. Auch das Verschwinden ihres Vaters und die Geschichte rund um ihre Mutter war bis zum Ende absolut verwirrend und mir hat sich die Handlung einfach nicht erschlossen. Zumal hier gefühlt zwischen Einzelepisoden hin und her gesprungen wird. Zwischenzeitlich verliert sich die Geschichte so sehr, dass ich überlegen musste, worum es in dem Buch eigentlich ging. Und auch, als ich mich für diesen Beitrag nochmal mit dem Buch befasste, könnte ich keine dieser Einzelepisoden mehr wirklich nacherzählen, weil sie so unbedeutend waren, dass ich sie gleich wieder vergessen habe. Vermutlich steckt hinter den ganzen wirren Strängen eine Menge Potential zur Interpretation und künstlerisch interessierte Menschen finden hier vielleicht eine Goldgrube, aber ich konnte sie nicht finden und war einfach nur froh, als die Geschichte ein Ende fand. Auch hier kann ich schon nicht mehr sagen, wie dieses ausfiel. Und das sagt leider doch sehr viel über mein Verhältnis zu diesem Buch.
Das Fazit
Watermoon war einfach nicht mein Buch. Weder vom Schreibstil, noch von der Handlung, die viel hin und her sprang. Viele künstlerische Bilder konnten nicht so beschrieben werden, dass ich sie mir vorstellen konnte und so war es für mich eine ziemlich enttäuschende Erfahrung.
Neues Jahr, neue Listen! Auch in diesem Jahr habe ich mich bei Filmen und Büchern für die 12 für 2026 Challenge entschieden. Dabei habe ich meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) und SuF (Stapel ungesehener Filme) durchforstet, um wieder möglichst viel Abwechslung in den Listen zu haben. Bei den Filmen habe ich mich diesmal entschieden, wieder vermehrt auf das Streamingangebot zurückzugreifen. Hier stelle ich euch meine Auswahl kurz vor.
12 für 2026 – die Bücher
1. Selbstkorrektur
(Nachdem mir Bekannte, auf deren Buchgeschmack ich vertraue, immer und immer wieder von einem Buch vorschwärmen, und die E-Books dann noch im Angebot sind, nun dann durfte es einziehen und auf die Liste)
2. Whispers of Destiny
(Der Tod eröffnet in einer dystopischen Zukunft ein Callcenter? Nachdem ich einst ebenfalls in einem arbeiten musste, war dies ein Must-have für mich)
3. Kiki und die andere Hexe
(Die ersten beiden Bände haben mich schon verzaubert und da wird es nun Zeit für den nächsten Band)
4. Feenfluch
(Mein Lieblingsautor hat eine düstere Märchenadaption meines Lieblingsmärchens? Jackpot würde ich sagen)
5. Mate
(Bisher hat mich Ali Hazelwood noch nie enttäuscht, auch wenn ich es immer wieder befürchtet habe. Mal schauen, ob es diesmal so weit ist, immerhin sind zweite Bände tricky)
6. Inferno für Anfänger
(Die Demon Diaries habe ich verschlungen und bin bereit für das erste Abenteuer direkt aus der Hölle)
7. Bewitching Rosie
(Ein Kauf von der Buch Berlin, nachdem der Pitch interessant klang und die Leseprobe mich nicht abschreckte. Mal schauen, was das Gesamtkonstrukt so kann)
8. Blutgabe
(Ein weiteres Buch, das mir aus meiner Buchbubble so oft empfohlen wurde, dass ich auf der Buch Berlin gleich beide Bände gekauft habe. Mal schauen, ob ich es bereue oder nicht)
9. Gentle Heart
(Mona Kasten ist mit einer Fortsetzung ihrer Rockstar Romance zurück. Die Ursprungsdilogie habe ich geliebt und freue mich sehr auf den nächsten Band)
10. You are my star
(Der dritte Teil der Sun-Moon-Star Reihe von Cornelia Franke durfte nicht fehlen, nachdem die anderen Bände in den beiden vorherigen Jahren hier zu finden waren)
11. Kings & Thieves 2 – Angriff der Sturmkrallen
(Die Fortsetzung der Reihe, die koreanische Mythologie in ein tolles Fantasybuch umgewandelt hat, durfte auch auf keinen Fall auf dieser Liste fehlen)
12. Lara
(Ich gestehe, aktuell besitze ich nur Band 2, den ersten muss ich noch besorgen, aber das wird hoffentlich auf der LBM nachgeholt)
12 für 2026 – die Filme
1. Cloud Atlas
(Hello my old friend. Das vierte Jahr in Folge hier vertreten, aber ich glaube daran, dass ich ihn irgendwann vom SuF befreie)
2. Ponyo
(Ein weiteres Überbleibsel aus dem letzten Jahr, aber mein Vorsatz die Ghibli Filme nachzuholen, bleibt bestehen und vielleicht werden es dieses Jahr ja wieder mehr Filme)
3. Die letzten Glühwürmchen
(Hierzu war ich noch nicht bereit, weswegen er ebenfalls aus dem letzten Jahr übrig geblieben ist. Aber auch hieran glaube ich noch)
4. Chicago
(Ein Musical, das ich noch nicht kenne? Da wird es doch gleich Zeit das nachzuholen)
5. Wake up dead man
(Viel zu lange musste ich auf einen neuen Knives Out Teil warten und dann auch noch mit einer wahnsinnig guten Auswahl an Schauspielenden. Freue mich schon sehr drauf)
6. Woodwalkers
(Viele durchwachsene Meinungen zu dem Film, aber irgendwie haben mich die Trailer angesprochen, weswegen ich ihm eine Chance geben will)
7. The wrong Paris
(Sieht eigentlich ziemlich trashig aus, aber irgendwo hat mich die Vorschau bekommen, so dass der Film gleich auf meine Liste wandern durfte)
8. My Oxford Year
(Auch hier hat mich die Netflix Vorschau angesprochen. Sieht nach einer netten Romanze aus, da bin ich sehr gespannt, ob das Genre mal filmtechnisch wieder gut bedient werden kann)
9. Frankenstein
(Nach Pinocchio wagte sich del Toro nun an einen weiteren Klassiker und steckt ihn in ein neues Gewand. Bin gespannt, was dabei rauskam)
10. Paddington in Peru
(Der dritte Teil der Reihe fehlt mir noch, da der Trailer mein Interesse für einen Kinobesuch nicht genug wecken konnte)
11. September 5
(Leider im Kino verpasst, soll jetzt nachgeholt werden. Klingt nach nem spannenden Thriller aus journalistischer Perspektive. Ich bin gespannt)
12. Good Will Hunting
(Ein Film, der seit Ewigkeiten auf meiner Watchlist ist. Vielleicht ist es dieses Jahr endlich Zeit dafür, ihm eine Chance zu geben)
Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und wir können voller Vorfreude in ein neues Jahr starten, mit neuen Serien, neuen Büchern und neuen Kinobesuchen. Doch zuvor wird es Zeit noch ein letztes Mal ins vergangene Jahr zurückzublicken.
Die mit * gekennzeichneten Werke sind Rezensionsexemplare. Ich bedanke mich für die Bereitstellung und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Chainsaw Man – Reze Arc: Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann. – Während die erste Hälfte erstaunlich nachdenklich ist, bietet die zweite wieder gewohnte abgedrehte Chainsaw Man Action.
Monsta X – Connect X: Monsta X sind Shownu, Minhyuk, Kihyun, Hyungwon, Johoney und I.M. Nachdem die meisten ihre Zeit beim koreanischen Militär hinter sich gebracht hatten, kommen alle zum 10 jährigen Jubiläum zusammen und bieten eine einmalige Show, die auch für die Kinoleinwände weltweit gefilmt wurde. – Monsta X ist meine Lieblingsband, demnach hatte ich eine sehr tolle Zeit zwischen Konzertfilm und Erinnerungen aus zehn Jahren Bandgeschichte.
Now you see me – Now you don’t: Die vier Reiter sind zurück, zumindest laut Werbung. Doch dahinter stecken die drei Jungmagier*innen Charlie, Bosco und June. Der Spaß ist jedoch zu Ende, sobald J. Daniel Atlas, einer der originalen Reiter auftaucht. Doch er hat vom Auge eine neue Aufgabe erhalten. Die schwerreiche Erbin Veronika Vanderberg soll gestellt werden und den Handel mit Blutdiamanten beenden. Doch die erste Mission geht bereits schief. Zum Glück sind auch die anderen Reiter bereit wieder einzusteigen. – Richtig gute Kamerafahrten und das altbekannte Team schaffen leider nicht über das schwache Drehbuch hinwegzutäuschen.
Anaconda: Die besten Freunde Doug und Griff stecken mitten in ihrer Midlife-Crisis, einer als gescheiterter Regisseur, der andere unerfolgreicher Schauspieler. Bei der Geburtstagsfeier von Doug schlägt Griff ihm und zwei weiteren Freund*innen vor, zu dem Film Anaconda ein Reboot zu drehen. Doch im Amazonas kommt alles ganz anders als geplant. – Leider eher ein Midlife-Crisis Film als ein lustiger creature feature, der stellenweise funktioniert, sich aber nicht über die gesamte Länge halten kann.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
My secret Santa: Taylor ist alleinerziehende Mutter und damit stets knapp bei Kasse. Als sich ihre Tochter für einen Ski-Kurs in einem renommierten Hotel qualifiziert, will sie ihr einmal den Wunsch nicht abschlagen müssen. Immerhin gibt es Mitarbeiterrabatt. Das einzige Problem: Der einzig freie Job ist der des Weihnachtsmanns. Und dann kommt auch noch der charmante Erbe des Hotels mit ins Spiel. – Was wie das Klischee eines Weihnachtsfilms wirkt, kann durch sympathische Charaktere einiges herausholen und ist eine ziemliche Feelgood Überraschung.
Weihnachten unter den Polarlichtern: Erin steckt als Autorin in einer kreativen Krise. Was gibt es da besseres als mit ihrem Vater noch ein letztes Mal das Haus der Großeltern aufzusuchen, ehe dies verkauft werden soll? Dabei treffen sie auf den sympathischen Reiseführer Trevor, der jedoch Probleme hat mit der großen Konkurrenz mitzuhalten. Erin hofft mit der Sichtung von Polarlichtern endlich Antworten zu finden. – Hier sind ebenfalls alle Klischees eines Weihnachtsfilm vertreten, aber leider ist gerade die Protagonistin so unsympathisch, dass kaum Stimmung aufkommt.
Single all the way: Peter und Nick sind seit Jahren Mitbewohner. Da beide schwul sind, müssen sie immer wieder klar stellen, dass sie nicht zusammen sind. Doch als Peter kurz vor Weihnachten mal wieder Single ist, will er Nick vor seiner Familie als seinen festen Freund ausgeben. Doch seine Mutter und Cousinen haben andere Pläne. – Noch eine Weihnachtsfilmüberraschung, aber gerade, weil hier bewusst wenig Klischees umgesetzt wurden.
Der Polarexpress: Kurz vor Weihnachten hat ein Junge Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmannes. Dennoch horcht er auf die Geräusche des Schlittens. Dabei hört er jedoch einen herannahenden Zug. Der Polarexpress hält direkt vor seiner Haustür und nimmt ihn mit an den Nordpol, wo er sich von der Existenz des Weihnachtsmannes überzeugen soll. Doch der Weg dahin ist voller Gefahren. – Ein Weihnachtsfilmklassiker, der mich nicht final abholen konnte. Er hatte gute Ansätze, aber gerade der Animationsstil hat mir gar nicht gefallen.
Der unsichtbare Dritte: Roger Thornhill ist ein erfolgreicher Werbefachmann als er aus einem Hotel entführt wird. Er wird zu einem Gangsterboss gebracht, der ihn für einen gewieften Spion hält und zur Kooperation zwingen will. Und obwohl er fliehen kann, glaubt ihm danach niemand die Geschichte. Doch er lässt es nicht darauf beruhen und versucht seine Unschuld zu beweisen, womit er sich immer weiter in ein Spionagedrama manövriert. – Hitcock schafft es gekonnt immer weitere Ebene zu eröffnen, verläuft sich am Ende aber in einem Liebesdrama. Dennoch Hut ab vor dem Werk.
Children of the Sea: Ruka wird am Beginn der Sommerferien von ihrem Handballclub ausgeschlossen, nachdem sie sich an einem Mädchen gerächt hat. Da sie nichts mit sich anzufangen weiß, besucht sie ihren Vater im Aquarium. Dort erfährt sie, dass zwei Jungen, die bei Dugongs aufgewachsen sind, dort untergebracht wurden. Mit Umi freundet sie sich an und beobachtet, wie sich alle Meeresbewohner seltsam verhalten. – Die Grundidee hat mir gut gefallen, leider war die Umsetzung zu abstrakt, dass ich irgendwann ausgestiegen bin. Eher etwas für Fans, die einzelne Szenen durchanalysieren und interpretieren wollen.
Filme – leider verpasst in diesem Monat
Eternity: Das Ehepaar Joan und Larry versterben kurz nacheinander und finden sich in der Vorstation zum Jenseits wieder. Doch auch Joans Jugendliebe hat dort auf sie gewartet. Wie will sie die Ewigkeit verbringen? Klingt nach einer interessanten Prämissen und auch Schauspielerisch hat mir der Film zugesagt.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Ghosts – Staffel 4 (Auch nach vier Staffeln ist der Serie noch nicht die Puste ausgegangen und sie schafft es weiterhin tolle Geschichten zu erzählen und die Charaktere immer weiter zu entwickeln)
My dress-up Darling – Staffel 2 (Sehr liebevolle Umsetzung des Mangas, der den Charakteren zusätzliche Sympathiepunkte einbringt. Auf jeden Fall weiterhin ein Blick wert)
Kaiju No. 8 – Staffel 2 (Die Geschichte wird gut weiterentwickelt und bringt einiges an Spannung mit. Schade, dass mit so einem kompletten Cliffhanger geendet wurde)
What’s wrong with secretary Kim? – K-Drama (Es begann sehr witzig und konnte mich gut unterhalten, hat sich dann aber in der eigenen Geschichte verloren, sich im Kreis gedreht und leider war der Love interest bis zum Ende ein verzogenes Söhnchen. Konnte mich nicht final überzeugen)
Criminal Minds – Staffel 13 (Wir haben die nervige Hintergrundgeschichte aus Staffel 12 überstanden und sind wieder mehr in den Einzelfällen angekommen, die gut funktionieren. Auch die „Neuen“ im Team sind gut drin)
Ellis – Staffel 1* (Eine britische Krimiserie mit einem neuen Ansatz, der gut funktioniert. Die Fälle sind trotz der Länge der Folgen sehr spannend und ich bin gespannt auf mehr) – Rezensionsexemplar
The Devil is a Part-timer – Staffel 1 (Die Prämisse klang sehr witzig und auch die Figurenkonstellation hatte Potential, doch leider wurde sie überhaupt nicht genutzt und verkommt zu purer Langeweile.)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 18 Seiten insgesamt: 5.144 + 3h32min Hörbuch ohne Buchvorlage Seiten pro Tag: 166 im Durchschnitt Hardcover: 1 Taschenbuch: 5 E-Book: 1 Comic/Manga/Graphic Novel: 8 Hörbuch: 3
More than a doll 9-10: Marin und Wakana sind auf einem weiteren Cosplayevent, wo sie neue und alte Bekannte treffen. Ein folgenschwerer Entschluss wird getroffen: Sie wollen ein Sarg Gruppencosplay machen. – Der Manga ist einfach nur super sympathisch, auch wenn ich stellenweise mit den Namen durcheinander gekommen bin.
Penelope 5: Penelope kommt aus dem Gefängnis frei und muss sich das Vertrauen der Familie zurückgewinnen. Doch sie musste vor Gericht eine kleine Lüge den Kronprinzen betreffend tätigen, der das gar nicht gut aufnimmt. – Stellenweise wieder spannend, aber es zieht sich immer noch.
Lore Olympus 5: Hat Persephone ein dunkles Geheimnis? Hades Ex-Freundin zumindest versucht alles, um an diese Information zu kommen und spannt dafür Apollon ein. Doch dann ist Persephone verschwunden und Hades versucht verzweifelt sie zu finden. – Ich liebe die Reihe, auch wenn das Slow Burn ein bisschen zu slow ist.
Pech und Schwäfel 9 – Tot am Büffet: Was wäre Niederteerbach ohne Dorffest? Doch ausgerechnet während des Chorwettbewerbs wird der Leiter des Niederteerbacher Chors tot im Büffet gefunden. Wer war der Mörder und bekommt Bürgermeisterin Graefe ihren antiken Taktstock zurück? – Wieder eine sehr witzige Geschichte, nach den Startschwierigkeiten mit der Reihe bin ich sehr drin aufgegangen und freue mich über jede neue Folge.
Edens Soul*: Yeongsu ist als Idol Spencer zusammen mit seiner Band EdenS6 erfolgreich. Doch seine eigentliche Identität muss er geheim halten, da sie seine Karriere gefährden könnte. Da sieht er seine Kindheitsfreundin Eunjo auf einem Konzert. Er sehnt sich nach ihr und ihrer Freundschaft, doch sie könnte alles auffliegen lassen. Allerdings erkennt Eunjo ihn gar nicht und wundert sich, wieso ausgerechnet Spencer von EdenS6 Interesse an ihr hat. – Eine sehr gut ausgearbeitete K-Pop Romance, die ich nur so verschlungen habe, auch wenn die Hintergrundgeschichte schon sehr hart ist. – Rezensionsexemplar.
Mordseekrabben: Thies will eigentlich nur mit seiner Familie Urlaub auf Amrum machen. Doch seine Frau Heike und die beiden Kinder finden eine Leiche im Pensionsbett, die bei Thies Ankunft bereits wieder verschwunden ist. Da wird die Kieler Komissarin Nicole wieder aquiriert und ermittelt mit Thies, auch wenn beide nicht zuständig sind. – Wieder ein Krimi zum schmunzeln, der so absurde Ideen mit einbringt, dass es herrlich erfrischend wirkt.
Watermoon*: Hana hat frisch den Laden ihres Vaters übernommen, als dieser verschwindet. Da der Laden kein gewöhnliches Geschäft ist, sondern mit Geheimnissen und Erinnerungen handelt, befürchtet sie das Schlimmste. Auf der Suche begleitet sie der Physiker Kei, der ihr jedoch den wirklichen Grund seiner Reise nach Japan verschweigt. – Interessante Grundidee, die sich aber in einer Abfolge von Fantasyepisoden verliert, und dabei zwar sehr philosophisch wirkt, aber irgendwie auch nichts erzählt. – Rezensionsexemplar
Spy x Family 14: Die Prüfungen liegen hinter den Schüler*innen der Eden Akademie und Anya ist in der Zwickmühle. Gleichzeitig erinnern sich ein Lehrer an seine erste große Liebe. – Die Hintergrundgeschichte war mir zu lang und wirkt wie ein Füller, um noch mehr Bände rauszubringen. Die eigentliche Geschichte hingegen war wie immer gut.
Death at Morning House: Marlowe wollte eigentlich nur ihre Ferien mit ihrem neuen Schwarm verbringen, doch dann kommt alles anders und sie landet bei einem Ferienjob auf einer Insel mit dem Mourning House, um das sich eine tragische Familiengeschichte rankt. Und auch jetzt, viele Jahre später, gibt es wieder ein Geheimnis zu lüften. – Klang interessant, aber die Umsetzung ist sehr langatmig. Die Vergangenheitsgeschichte ist wesentlich spannender als die Gegenwart und auch die Auflösung war irgendwie unbefriedigend.
Remain*: Der Architekt Tate wird nach einem Verlust völlig auf der Bahn geworfen. Um sich wieder zu fangen, sagt er seinem besten Freund zu, dessen neues Haus zu entwerfen. Dafür nistet er sich in einer Ferienwohnung ein, die eigentlich leer sein sollte. Doch wer ist die sympathische Frau, die er immer wieder trifft? – Das Autorenduo aus Sparks und Shyamalan klang sehr vielversprechend, aber letztlich wirkt es, als ob ein Romance Autor die Grundlagen für nen Mystery Roman gelesen hat und dann die Basic nachgeahmt hat. Vorhersehbar, keine Überraschungen, aber dennoch eine interessante Geschichte. – Rezensionsexemplar.
The Pumpkin Spice Latte Disaster: Jude ist eine Weltenbummlerin schlechthin, denn es hält sie einfach nirgendwo. Doch zur Hochzeit ihrer Schwester reist sie wieder in die britische Kleinstadt, wo sie aufgewachsen ist und kommt nicht zurecht mit den Vorurteilen ihr gegenüber. Immerhin findet sie Abwechslung in dem neuen Café, das James eröffnet hat, der die Ruhe außerhalb Londons genießt. Denn hier wird er nicht mit seinen berühmten Rockstareltern in Verbindung gebracht. Nur, dass Jude einen Podcast über Musik hat und ihm gefährlich nahe kommt. – Ich verstehe, wieso Lesende mit Jude nicht klar kommen, aber wenn man sich drauf einlässt, ist es eine gute New Adult Geschichte mit herbstlichem Flair.
Even if you slit my mouth 4: Miroko und Koichi haben das Geheimnis des Doppelgängers gelöst und beraten über die Bestrafung. Dann heiratet Koichis Cousine und Miroko lernt, was Eifersucht ist. – Ich hab ein wenig gebraucht, um wieder in die Reihe reinzukommen, aber mit dem auftauchen der Cousine hat es sich wieder gut flüssig weggelesen.
Fake Wifey: Amerie ist Anwältin, die in einem kleinen Büro versauert, aber immerhin scheint ein Werbespot eine neue Klientin angezogen zu haben. Maddy ist zwar noch in der Grundschule, aber braucht dringend eine Anwältin, um den Weihnachtsmann zu verklagen. Denn sie hat sich gewünscht, dass ihr Daddy endlich eine neue Frau findet und jetzt ist er immer noch Single. Besagter Daddy ist ein ehemaliger Eishockey-Spieler und bittet Amerie kurzerhand seine Fake-Freundin zu spielen. Doch weiß sie wirklich worauf sie sich da einlässt? – Hier war leider alles zu konstruiert und gewollt, ohne, dass es sich natürlich entwickelt hat. Schade, denn die Idee habe ich sehr geliebt. Das erste Drittel fand ich auch echt stark, aber dann ging es in eine Richtung, die nur noch genervt hat.
Echt jetzt, Tamon?: Utage ist riesen Fan der Idol-Gruppe F/ace. Um Geld zu haben für Merchandise und Konzerttickets geht sie jobben und reinigt Wohnungen. Doch ihr neuer Kunde ist niemand geringeres als Tamon von F/ace. Nur, dass dieser überhaupt nicht so selbstbewusst ist, wie auf der Bühne. Also gibt sie alles, damit er nicht unter seinen Selbstzweifeln zusammenbricht. – Cute Grundidee, war mir aber leider zu sehr in Extremen, habe die Geschichte nicht gefühlt.
Nächster Halt Mord: Millies Schwester Rachel soll als Journalistin die Jungfernfahrt eines Luxuszugs begleiten, der an dem berühmten Orient-Express angelehnt wurde. Da ist Millie direkt dabei und freundet sich mit dem Stewart James an. – Bisher der schwächste Krimi der Autorin. Flüssig zu lesen und in sich logisch, aber hier wurde zu viel gewollt.
Cat on the heroes lap 4: Die Held*innengruppe steht vor ihrer letzten großen Mission und natürlich dürfen die Katzen dabei nicht fehlen. Doch was ist mit der vermissten weißen Katze? – Solider Abschluss der Reihe, die sich nach dem sehr repetitiven ersten Band gut entwickelt hat.
Wo wir bleiben: Ash bekommt eine tödliche Diagnose und glaubt nur noch ein halbes Jahr leben zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass die Diagnosen vertauscht wurden. Nur hat Ash bereits ihren Freund verlassen, ihre Wohnung gekündigt und ein Ticket nach Portugal gebucht. Und wozu Pläne ändern? Vor Ort trifft sie auf die Surflehrerin Martha und die verunfallte Tony. Zu beiden fühlt sie sich hingezogen, doch zunächst sind da innere Wunden, die heilen müssen. – Eine tolle Geschichte, die aber stellenweise zu emotionslos war und leider auch ein paar Logiklöcher hatte. Vom schlechten Buchsatz will ich hier gar nicht anfangen.
Auch im letzten Jahr habe ich mir wieder zwei Listen – einmal für Bücher und einmal für Filme – gemacht, die ich lesen bzw. sehen wollte. Für jeden Monat einen, wodurch die Listen 12 für 2025 hießen. Im Laufe des Jahres gab es bereits die Auswertung der Bücherliste, nachdem ich sie erreicht hatte. Und auch, wenn ich mich im Dezember noch bemüht habe, so hat es doch nicht gereicht, auch die Filmliste zu beenden. Hier soll es nun noch einmal zusammenfassend um die beiden Listen gehen.
12 für 2025 – die Bücher
Wie bereits erwähnt, habe ich die Bücher bereits in einem separaten Beitrag ausgewertet, da ich im August durch meine Zero SuB Challenge alle Bücher der Liste beendet hatte. Die komplette Übersicht findet ihr hier.
12 für 2025 – die Filme
Gesehen:
1. Looper (Da lag einfach seit Ewigkeiten eine Bruce Willis Box auf meinem SuF und wurde einfach von mir ignoriert. Dieses Jahr durfte sie daher mit auf diese Liste. Looper war auch eine ziemliche Überraschung, spannend, interessantes Thema und konnte mich überzeugen.)
2. 12 Monkeys (Nummer Zwei aus der Bruce Willis Box. Auch hier bin ich sehr gespannt. – Leider bin ich hier absolut nicht in die Geschichte gekommen, wodurch er für mich ziemlich schwach war, auch wenn ich mir sicher bin, das er sehr gut durchdacht ist.)
3. Der Schakal (Nummer Drei aus der Bruce Willis Box. Den will ich vor allem in Vorbereitung auf die Serie mit Eddie Redmayne und Lashana Lynch schauen. Der Film hat mir auch gut gefallen und die Serie durfte dann direkt folgen.)
4. Beverly Hills Cop 1 (Durch den Pärchengatten stehen die ersten beiden Teile hier schon eine Weile rum, also durften der erste dieses Jahr mal mit auf die Liste. Interessanterweise funktioniert der Humor auch heute noch sehr gut und konnte mich gut unterhalten.)
5. Der unsichtbare Dritte (Der diesjährige Hitchcock Film und ich bin immer noch bei den bekannteren Filmen. Eine interessante Geschichte über allerlei Verwicklungen eines falsch beschuldigten Journalisten.)
6. Children of the Sea (Während ich die Ghibli-Sammlung erweitert habe, hat der Pärchengatte ebenfalls die Anime-Sammlung um drei Filme erweitert, die auch alle direkt mit in diese Liste durften. Hier wäre Nummer 1. Leider auch der schwächste Film der Auswahl. Hier war zu viel gewollt, zu wenig erzählt. Hat mir nicht gefallen
7. The Anthem of the Heart (Nummer Zwei. Dieser hat mir schon besser gefallen, hatte aber auch noch vereinzelz ein paar Schwächen.)
8. Your Voice (Und zum Abschluss Nummer Drei und mein Highlight der drei Filme. Eine tolle Geschichte, sehr passend im Sommer und mit tollen Metaphern über Freundschaft und die Macht von Worten.)
Nicht geschafft:
1.Cloud Atlas (Auf einen dritten Versuch. Nachdem er bereits 2023 und 2024 auf der Liste stand, versuche ich es nochmal. – Nun, was soll ich sagen. Er darf wohl noch ein viertes Mal auf die Liste. Aber er geht halt auch einfach drei Stunden, das hat dieses Jahr nicht in den Zeitplan gepasst.)
2. Alien 3 (Ich höre immer wieder die Loblieder auf Teil 1 und 2, die ich bereits gesehen habe, aber nun interessiert mich, was denn der dritte so kann. Aber auch hier war ich einfach nicht in Stimmung. Er wandert aber auch nicht auf die neue Liste, weil ich mich da für andere Filme entschieden habe.
3. Die letzten Glühwürmchen (Nummer eins der diesjährigen Ghibli-Filme. Und ja, viele haben mir davon abgeraten, weil er unfassbar traurig sein soll, aber irgendwann ist es halt so weit. Ich geh schonmal Taschentücher kaufen. – Leider war ich so gar nicht in Stimmung für einen traurigen Film und wollte ihn zusammen mit dem Pärchengatten schauen, doch wir haben nicht so die Zeit dafür gefunden.)
4. Ponyo (Dafür durfte der zweite Ghibli Film etwas fröhlicher werden – also ich hoffe es zumindest. – Und werde es dann vielleicht im nächsten Jahr erfahren, denn auch hier konnte ich keinen Tag mit dem Pärchengatten finden, um ihn zu sehen.)
Habt ihr eure Vorsätze einhalten können? Hattet ihr überhaupt welche?
Die Jahresrückblicke gehen in die zweite Runde und wie jedes Jahr bedeutet das, dass wir uns nun den Büchern zuwenden. Ich hatte wieder das Ziel von 100 Büchern, das ich einfach zwischenzeitlich geschafft hatte, weswegen ich das Ziel dann nochmal auf 150 Bücher hochgesetzt hatte. Auch das Ziel habe ich geschafft. Die Hörbücher haben stark zugenommen, aber auch die Mangas sind auf einem Allzeithoch.
Dieser Beitrag enthält Rezensionsexemplare, weswegen ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichne.
2025 habe ich bei 0 Büchern den Staub weggepustet und es noch einmal gelesen.
II. Hörspiele
2025 habe ich 28 Abenteuern aus zwei Reihen gelauscht (Hörbücher sind normal als Bücher gelistet, Hörspiele sind nicht in der Buchstatistik mit eingerechnet) – ohne Ranking:
Die drei Fragezeichen – Folge 14-29
Die fantastischen Fälle des Rufus T. Feuerflieg – Folge 13-24
III. Manga/Comic/Graphic Novel
2025 habe ich 32 bilderreiche Bücher mit ingesamt 64 Bänden gelesen – im Ranking:
Platz 32: If the villainess and the villain met and fell in love – Band 1 – Harunadon
Brigitte Meidell ist an einer Akademie für spirituelle Kräfte. Leider hat sie nur einen Pakt mit einem kleinen Spirit ohne Name. Dann löst auch noch ihr Verlobter eben diese und löst eine Welle von Hohn und Spott gegen Brigitte aus. Nur einer schließt sich nicht an: Yuri Aurealis. Ein intelligenter Junge, der aber auch sehr arrogant ist. Brigitte versucht trotzdem mit ihm in den Wettstreit zu treten und löst dabei noch etwas ganz anderes in ihm aus. – Klischee über Klischee, konnte mich gar nicht abholen.
Platz 31: Die rachsüchtige weiße Katze und der Drachenkönig – Band 1 – Aki
Ruri will nur eins: In Ruhe studieren. Ohne dabei wieder auf ihre Hassfreundin Asahi zu treffen, die sie bereits in ihrer Kindheit tyrannisiert hat, aber auch in ihr hing wie eine Klette. Leider werden sie zusammen in eine andere Welt beschworen, wo sich die Geschichte wiederholt. Während Asahi von allen geliebt wird, wird Ruri schnell verstoßen und zum sterben zurückgelassen. Doch das Schicksal meint es anders mit ihr. – Viel zu lange Einführung der Protagonistin. So kam wenig bis keine Spannung auf, am Ende wurde aber genug angeteasert, dass ich dem zweiten Band vielleicht noch eine Chance gebe.
Platz 30: Cat on the heroes lap – Band 2-3 – Kousuke Iijima
Unsere Helden haben es in die nächste Stadt geschafft. Dabei folgt die Katze ihnen noch immer auf Schritt und Tritt. Doch als die Stadt von unsichtbaren Feinden angegriffen wird, sind die Katzen überaus hilfreich. – Hat mit deutlich besser als der erste Band gefallen, da doch mal ein bisschen mehr passiert ist.
Platz 29: Shinigami x Doctor – Band 1-2 – Karakarakemuri
Auf der Welt gibt es nur noch eine einzige Blumenart, die Shinigami. Und diese ist tödlich für Menschen. Dr. Ichinose ist einer der Ärzte, die auf die Behandlung von Infizierten spezialisiert ist. Allerdings wird er von den Anderen nicht ernst genommen, dabei begibt er sich auch in die gefährlichsten Situationen. – So richtig bin ich noch nicht in die Geschichte rein gekommen, es wurde auch nur nach und nach mal etwas erklärt. Band Zwei war da schon wesentlich spannender, auch wenn es mir alles dann etwas schnell ging.
Platz 28: Der Sommer, in dem Hikaru starb – Band 4 – Mokumokuren
Yoshiki und Hikaru versuchen mehr über die Geschichte des Ortes herauszufinden. Dabei treffen sie auf eine Frau, die über alles Bescheid zu wissen scheint. Doch können sie ihr trauen? – Es gibt endlich mal wieder ein paar Infos, aber generell bleibt die Geschichte sehr langsam erzählt.
Platz 27: Hachi & Maruru – Band 1 – Yuri Sonoda
Maruru wurde aus dem Tierheim von einer liebevollen Familie adoptiert. Doch in einem unachtsamen Moment verfolgt er ein Tier durch den Garten und findet nicht mehr nach Hause. Da trifft er den Streuner Hachi, der zunächst nur sein Revier verteidigen will. Doch die beiden freunden sich an uns versuchen irgendwie zu überleben. – Es war ein guter Manga, aber durch die Thematik auch sehr hart und traurig, weswegen ich nicht weiterlesen werde.
Platz 26: Marriage Toxin – Band 1-2 – Joumyaku
Gero ist ein Meister der Gifte und gehört zu einer traditionsreicher Familie von Auftragskillern. Die Ehe kam für ihn eigentlich nie in Frage, aber es muss einen Erben geben. Und damit seine Schwester nicht ihre Beziehung zu einer Frau aufgeben muss, sucht er nach einer Braut. Dabei helfen soll ihm eine Heiratsschwindlerin, die er bei einem Auftrag gerettet hat. – War anders als nach dem Klappentext erwartet, aber ich bin dennoch neugierig auf die weitere Handlung.
Platz 25: My home Hero – Band 4-5 – Masahashi Asaki
Die Zeit für Tetsuo läuft langsam ab. Er muss einen Beweis erbringen, dass Kyoichi noch lebt. Ansonsten würde er sterben. Sein letzter Ausweg ist, dass er jemand anderen als Mörder entlarvt. Dabei braucht er weiterhin die Unterstützung seiner Frau, die jedoch feststellt, dass ihre Tochter erneut in Gefahr ist. – Die Geschichte hat gut Fahrt aufgenommen, zeigt aber auch, dass sie noch eine Weile weitergeht.
Platz 24: Don’t kiss the Dragon – Band 2-3 – IRONO
Sakura und Ren, der noch immer vom Drachen in Besitz genommen wird, suchen weiter nach dessen Körper. Dabei finden sie heraus, dass die neue Lehrerin ebenfalls ein Geheimnis birgt. – Kurzweiliger Fantasysmanga. Schafft es zu unterhalten, aber bleibt auch nicht lange im Gedächtnis.
Platz 23: Penelope – Band 4 – SUOL
Das Jagdturnier hat begonnen und Penelope landet bei der Teeparty der hochnässigen weiblichen Sprößlingen der Adelsfamilien. Nachdem sie dort durchgehend beleidigt wurde, wagt sie sich ebenfalls an die Jagd. Doch dort begegnet sie erneut dem Crown Prince, der jedoch von Attentätern verfolgt wird. – Hatte mich etwas mit der Reihe versöhnt und dann kam der Cliffhanger am Ende. Jetzt habe ich leider wieder keine Lust auf den nächsten Band.
Platz 22: Yuzu – die kleine Tierärztin – Band 1 – Mingo Ito
Yuzu muss für eine Weile zu ihrem Onkel ziehen, der eine Tierklinik führt. Dabei muss sie ihre Angst vor Tieren überwinden und schafft es durch ihre einfühlsame Art für sich und die Tiere einzustehen. – Süßer Manga für die jüngere Zielgruppe, der durch seine Herzlichkeit auch die Älteren abzuholen vermag.
Platz 21: Fangs – Band 1-2 – Billy Balibally
En war auf einer Party, die von einem Vampir überfallen wurde und ist nun ebenfalls einer. Damit völlig überfordert, bringt ihn Ichii zu einer Pairing Party, wo er sich einen Partner aussuchen soll, da die Organisation FANGS dies empfiehlt. Da En aber völlig überfordert ist, behauptet der mit Ichii ein Pair zu sein. Blöderweise hat er diesen vorher nicht gefragt. – Mein zweiter Versuch im Boys Love Manga Genre und gefällt mir bisher deutlich besser als mein erster Versuch. Hier geht es auch wirklich mal um Charakterentwicklungen und das Vampirdasein wird von verschiedenen Seiten betrachtet.
Platz 20: Idol Escape – Band 1-2 – Ito Kira
Karen ist ein Idol, das von allen geliebt wird. Doch ihr perfektes Leben ist eine Lüge, die Ainosuke durchschaut, als die beiden zufällig aufeinander treffen. Dieser ist seit seinem Coming-Out sehr isoliert. Beide finden eine Verbindung zueinander und versuchen ihren Leben zu entkommen. – Sehr nachdenklicher Manga mit starker Geschichte, der mit dem zweiten Band auch ein rundes Ende findet.
Platz 19: Tengu – Band 1 – Shinta Harekawa
Mamoru lebt mit seinen zwei jüngeren Brüdern abgeschieden in den Wäldern, denn er ist ein Wächter und bekämpft die Tengus rund um den Schrein. Doch nach einem besonders schlimmen Angriff wird er selbst zum Teil Tengu, weswegen die anderen Wächter ihn töten müssten. Doch seine Brüder stehen ihm bei und zusammen müssen sie beweisen, dass Mamoru auch unter schlimmsten Bedingungen menschlich bleibt. – Interessanter Auftakt mit einer tollen Geschichte über Bruderzusammenhalt.
Platz 18: Killer Shark in another world – Band 1 – Kuboken
Shiromi wollte eigentlich eine Zauberin werden, um im großen Krieg gegen den Dämonenkönig zu kämpfen. Leider ist sie jedoch sehr schlecht und wird in der Akademie verspottet. Bis sie einen Hai beschwört, der an sich sehr süß ist, außer jemand bedroht Shiromi. Denn dann kann er verschiedene Stufen annehmen, die alle aus Horrorfilmen stammen könnten. – Du liebst Trashfilme mit Haien genauso sehr wie ich? Dann ist das hier genau eure Mangareihe! Sie greift die üblichen Klischees einer magischen Welt auf, aber verdreht sie durch den Einsatz des übertriebenen Hais ins Trashige und das funktioniert einfach richtig gut und ich liebe alles daran.
Platz 17: Flüster mir ein Liebeslied – Band 3-4 – Eku Takeshima
Himari hatte sich Zeit erbeten, um sich über ihre Gefühle klar zu werden. Doch als sie von einer Freundin gebeten wird, ihr das Feld zu überlassen, empfindet sie Anzeichen von Eifersucht. Und so verspricht sie Yori, dass sie zeitnah eine Entscheidung treffen wird. – Die Handlung bleibt ruhig, aber nimmt dennoch ein wenig Fahrt auf. Gerade der vierte Band hat tolle Ansätze.
Platz 16: The masterful cat is depressed again, today – Band 2-4 – Hitsuzi Yamada
Saku und Yuichi haben eine Einladung zum Geburtstag der Nichte ihres Chefs bekommen. Doch wie kann sie erklären, dass Yuichi eine mannsgroße Katze ist und auf zwei Beinen läuft. Zum Glück fällt diesem eine Lösung ein. – Die Geschichte ist etwas schleppender als im ersten Band, aber noch immer voller Witz und Charme. Das nimmt allerdings immer weiter ab und es wiederholt sich viel.
Platz 15: Sakamoto Days – Band 1 – Yuto Suzuki
Sakamoto war einst einer der begabtesten Auftragskiller, doch nachdem er seine Frau kennenlernte, gab er den Job ihr zuliebe auf. Jahre später ist er Besitzer eines Supermarkts und in die Breite gegangen. Als sein ehemaliger Kollege Shin ihn besucht, bringt er einiges durcheinander. – Sehr witzige Geschichte, die mich direkt abholen konnte. Mal schauen, ob ich Band 2 hole oder mit dem Anime beginne.
Platz 14: Spy x Family – Band 13 – Tatsuya Endo
Twilight steht kurz davor aufzufliegen und damit alle Geheimoperationen von Westalis. Nur Nightfall kann ihn noch retten. Währenddessen schlichtet Yor auf einem Wohltätigkeitsflohmarkt und Anya kommt Damian nochmal näher. – Nach dem riesen Cliffhanger in Band 12 kam hier endlich die Auflösung, die aber ziemlich schnell abgearbeitet war. Ansonsten bietet er wieder die typische Mischung aus Humor und Spannung.
Platz 13: Murderous Lewellyns Candlelight Dinner – Band 1 – Sumnagi
Der verarmte Ghostwriter Shavonne lebt in der Ira Street, einem heruntergekommenen Viertel, in dem seit kurzen eine Reihe von Morden die Gemüter erhitzt. Sein aufdringlicher neuer Nachbar ist dabei auch keine Hilfe. Um den Frieden zu wahren, stimmt er einem Dinner in dessen Wohnung zu. Nicht ahnend, dass dies sein Leben für immer verändern wird. – Spannende Grundidee, die noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist, freue mich aber sehr auf mehr.
Platz 12: Insomniacs – Band 2-4 – Makoto Ojiro
Der neugegründete Astronomieclub hat alle Hände voll zu tun, um ein Event zu organisieren, damit der Club nicht aufgelöst wird. Dabei müssen die Mitglieder ihre Freunde um Hilfe bitten, was ihnen alles andere als leicht fällt. – Weiterhin sehr süße Geschichte, die aber noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist. Lässt sich eben Zeit, was für das Slice of Life Genre jedoch passt.
Platz 11: Angels of Death – Band 6-7 – Kudan Naduka
Zack ist schwer verletzt und Rachel muss sich mit dem Priester der aktuellen Ebene zusammen tun, um an ein Heilmittel zu kommen. Doch das ist wieder mit allerlei Gefahren verbunden. – Band Sechs fühlte sich ein wenig wie ein Füllerband an, Band Sieben konnte da nur bedingt Abhilfe schaffen.
Platz 10: Haikyu! – Band 7-8 – Haruichi Furudate
Die Karasuno steht im zweiten Satz gegen die Aoba Johsai. Die Nerven liegen blank, vor allem bei Zuspieler Tobio Kageyama. Daher wird er erst einmal ausgewechselt und Sugawara darf spielen. Wird er es schaffen die Gemüter so weit zu beruhigen, dass sie noch eine Chance haben? – Auch wenn ich durch den Anime den Ausgang kenne, bleibt es spannend.
Platz 9: My roommate is a cat 10 – Tsunami Minatsuki
Subaru und Haru gehen dem Alltag weiter nach, besuchen Freunde und treffen alte Bekannte. Subaru findet sogar endlich jemanden, mit dem er über seine Leidenschaft zur Literatur sprechen kann. – Kann das Niveau weiterhin halten und unterhält gut.
Platz 8: Even if you slit my mouth – Band 1-3 – Akari Kajimoto
Miroku ist eine Kuchisake-Onna. Ein fiktives Wesen aus Großstadtlegenden. Doch weil immer weniger Menschen an sie glauben, ist ihre Existenz gefährdet. Dadurch geht sie einen Deal mit Koichi ein. Sie hat ein Jahr Zeit, um ihn zu erschrecken und damit die Verlobung der beiden zu lösen. Zeitgleich versucht er aber sie von seinen Gefühlen zu überzeugen. – Vom Titel und Cover her hielt ich es für eine sehr toxische Geschichte und wollte sie nicht lesen. Meine beste Freundin überzeugte mich aber und was soll ich sagen: Sie ist absolut nicht toxisch, sondern sehr schön erzählt und gefällt mir sehr gut.
Platz 7: More than a doll – Band 6-8 – Shinichi Fukuda
Gojo und Marin nehmen an einem weiteren Cosplay Event teil und schließen neue Bekanntschaften. Außerdem steht ein Schulevent bevor, bei dem die beiden für den Cosplay Wettbewerb ausgewählt werden. Können sie die Hoffnungen ihrer Klasse meistern? – Hier kommt nochmal mehr Charakterentwicklung mit rein, was gut funktioniert. Ich bin weiterhin gespannt.
Platz 6: Mein Buchcafé in einer anderen Welt – Band 1-3 – Kyouka Izumi
Tsukina ist wenig begeistert, als ihr „Gott“ erklärt, dass sie als Heldin in eine andere Welt reisen soll. So handelt sie zumindest ihre eigenen Bedingungen aus und betreibt fortan mit ihrer Magie ein kleines Buchcafé. Dabei hat die Welt eigentlich bereits eine Heldin, die aber gar nicht daran denkt Magie zu erlernen und sich lieber die Gunst des Prinzen geangelt hat. – Ich liebe die Grundidee, die hier gut umgesetzt wurde. Auch die nächsten Bände funktionieren sehr gut und bieten eine sehr cosy Welt, was erfrischend anders ist.
Platz 5: Die Tagebücher der Apothekerin – Band 11-14 – Natsu Hyuuga
Maomao kommt weiter hinter Geheimnisse rund um Jinshi. Doch sie befürchtet, dass es gefährlich für sie wird, wenn sie zu viel weiß. Doch dann soll sie ihn auf eine Jagd begleiten. – Man wird weiterhin auf die Folter gespannt, auch wenn die Beziehung zwischen Maomao und Jinshi nochmal voran getrieben wird. Erst in Band 14 geht die Geschichte in eine Richtung, die mir nicht so gefällt.
Platz 4: Voll kein Typ – Band 1-3 – Nana Aokawa
Tokiwa und seine beiden besten Freunde sind auf ein Blind-Date eingeladen. Doch statt den erwarteten Mädels sitzen ihnen drei Typen gegenüber. Irritiert wollen sie schon wieder gehen, bis sie erfahren, dass sie drei Mädels in einer Crossdresser-Bar arbeiten. Das bringt die Gefühlswelt der drei Jungen ganz schön durcheinander. – Auch hier eine super Grundidee, die gut genutzt wurde. Liebe auch die Folgebände und kann es kaum erwarten, mehr zu lesen.
Platz 3: A man and his cat – Band 3-5 – Umi Sakurai
Während Herr Kanda neue Bekanntschaften schließt, trifft Fukumaru auf einen alten Bekannten. Und weil er ihm helfen will, rennt er aus der Wohnung. Dabei verläuft er sich aber und findet den Weg nicht zurück. Doch Herr Kanda setzt alle Hebel in Bewegung, um ihn wieder zu finden. – Weiterhin eine supersüße Geschichte, die auch nach fünf Bänden noch gut funktioniert.
Platz 2: Meisterdetektiv Ron Kamonohashi – Band 14-16 – Akira Amano
Ron und Toto sind zurück in Japan und werden direkt von ihren Freunden und Bekannten empfangen, denn bei Ron im Haus soll es spuken. Da hilft es auch nicht, dass sie den Mord an einem Süßigkeitenkoch aufklären konnten. – Es gibt wieder mehrere kleine Fälle statt einen Bändeübergreifenden, was ich sehr begrüße. Dies ändert sich in Band 16 dann wieder und ich bin mir noch unsicher über diese Entwicklung.
Platz 1: Phantom Tales of the Night – Band 1-4 – Matsuri
Murakumo ist ein Gasthof in der Zwischenwelt. Der Patron nimmt für die Übernachtung und Zuflucht jedoch kein Geld, sondern Geheimnisse. Doch diese können die Betroffenen teuer zu stehen kommen. – Sehr schöner Zeichenstil, so dass ich nicht daran vorbeigekommen bin. Aber auch die Kurzgeschichten sind sehr toll und ich bin sehr gespannt, was da noch so passiert, zumal es in den Bänden Drei und Vier auch eher um die Charaktere und ihre Geschichte geht.
IV. Klassiker/Liste der Schande
2025 habe ich 6 Bücher aus dem Bereich Klassiker gelesen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen – im Ranking:
Platz 6: Gangster in London – Edgar Wallace
Ein verschwundenes Testament, rivalisierende Gangs, die Schultzgelder erpressen und mittendrin eine Sekretärin, die einfach nur ihre Arbeit richtig machen möchte. – Mein zweiter Edgar Wallace und ich bin noch weniger reingekommen. Werde das Experiment Wallace damit wohl beenden.
Platz 5: Der Hexer – Edgar Wallace
Drei Polizisten von Scotland Yard werden damit beauftragt den berüchtigten Hexer Arthur Milton zu jagen, obwohl dieser für Tod erklärt wurde. Doch dabei geraten sie in die Verstrickungen des gerissenen Anwalts Messer. – Mein erster Edgar Wallace und ich bin so gar nicht in die Geschichte gekommen. Irgendwie ist so gar nichts passiert.
Platz 4: Eine Tragödie in drei Akten – Agatha Christie
Ein Pfarrer stirbt auf einer Party und keiner versteht, wie es geschehen konnte. Hercule Poirot wird schon hier hellhörig, da er den Herzinfarkt für abwegig hält. Doch als wenig später auch ein angesehener Arzt stirbt, ist er sich sicher, dass diese zusammenhängen. Immerhin waren auf beiden Partys die gleichen Leute anwesend. – Spannende Grundsituation, die leider etwas schwächer umgesetzt war, auch wenn die Charakterstudie wieder sehr gelungen ist.
Platz 3: Die Schattenhand – Agatha Christie
Lymstock scheint ein ruhiges Städtchen zu sein. Der perfekte Ort für Jerry Burton, der nach einem Flugzeugabsturz von seinem Arzt Ruhe verschrieben bekommen hat, und seiner Schwester. Doch beleidigende Briefe voller abstoßender Anschuldigungen machen die Runde. Bis sie schließlich ein Todesopfer fordern. Jerry beginnt zu ermitteln und trifft schließlich auf Miss Marple, die bereits eine Theorie hat. – Miss Marple kommt in ihrem eigenen Roman lediglich auf 10 Seiten vor … mutig und erstaunlicherweise funktioniert die Geschichte trotzdem.
Platz 2: Jurassic Park – Michael Crichton
Nach einem Zwischenfalls auf dem sich im Aufbau befindenden Erlebnispark auf der Isla Nublar, wollen die Investoren eine Überprüfung des Parks durch Experten. Dafür werden der Paläontologe Dr. Alan Grant, die Paläobiologin Dr. Ellie Sattler und der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm angefordert. Zunächst wissen sie nicht, was ausgerechnet sie dort sollen, bis sie Bewohner des Parks kennenlernen: Dinosaurier. Doch ein weiterer Zwischenfall bringt das Team in ernsthafte Gefahr. – Spannende Vorlage für die tolle Verfilmung von Spielberg. Auch interessant zu sehen, was alles verändert wurde. Trotz vieler wissenschaftlicher Ausführungen durchgehen spannend und ein Muss für jeden Dinofan.
Platz 1: Das krumme Haus – Agatha Christie
Familie Leonides lebt in einem kleinen krummen Haus. Drei Generationen umfasst die Familie und Charles Hayward hat sich in die Enkelin Sophia verliebt. Doch als das Oberhaupt der Familie Aristide ermordet wird, bittet sie ihn die Ermittlungen zu unterstützen, da sie sich sonst nicht mit ihm verloben kann. Doch die Ermittlungen scheinen lange ins Leere zu laufen, bis sich die Ereignisse überschlagen. – Ein Agatha Christie ohne Poirot oder Marple, aber nicht weniger spannend.
V. Multiple Bände
2025 habe ich 73 Bücher aus 42 verschiedenen Reihen gelesen. Der Einfachheit habe ich zusammengehörende Bände unter einem Platz zusammengefasst – im Ranking:
Platz 42: Alba 1 – First Love – Sarina Grace Scott
Cait McKay zieht von Deutschland nach Schottland, um dort bei Tante und Onkel zu leben, da sie etwas Zeit zwischen ihrem Abschluss und ihrem Studium überbrücken muss. Dort trifft sie auf Brian, der gerade mit seiner Band Alba groß durchstartet. Trotz der Anweisung keine Beziehungen zu führen, versuchen sie es miteinander. Doch kann die junge Liebe im Strudel des großen Erfolgs halten? – Die Geschichte hat leider überhaupt nicht funktioniert. Alles ging super schnell ohne überhaupt Gefühle aufkommen zu lassen und am Ende wird für nen inszinierten Cliffhanger alles unnötig über Bord geschmissen. Werde die Reihe nicht weiter verfolgen.
In Magnolia Bay regiert der Skarabäusclan und die Brennende Lilie. Zumindest inoffiziell. Kari wurde als Kind an den Anführer der Skarabäen verkauft und arbeitet dort nun als rücksichtlose Schutzgeldeintreiberin. Doch als ihr Vater nach vielen Jahren um ihr Leben fleht, gescheiht etwas unbegreifbares. Auf einmal kann sich niemand mehr an Kari erinnern. Auf ihrer Flucht trifft sie auf Nael, der sie in die Geheimnisse der Walled City einführt. – Sehr verwirrender Weltenbau, der nicht so richtig funktioniert, Klischeecharaktere treffen auf Logiklöcher, kurzum: die Geschichte hat nicht wirklich funktioniert.
Platz 40: Das Meer der Legenden 2 – Piratenherz – Babsi Schwarz
Mavi und die Piratencrew setzen neuen Kurs. Kapitän Tayon hat den sagenumwobenen Kompass eines legendären Kapitäns und will nun durch die gefährlichem Stromschnellen schippern. Doch vorher müssen sie noch ganz anderen Gefahren trotzen. – Den ersten Band habe ich nur so verschlungen, der zweite konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es passiert ewig nichts, so dass das Finale am Ende (und das einzig spannende am ganzen Buch) viel zu kurz kam.
Platz 39: School of Myth and Magic 1-2 – Jennifer Alice Jager
Devin weiß eins mit Sicherheit: Nixen sind böse. Bis zu dem Tag als sie ihren Crush küssen will und ihn dabei fast umbringt. Kurz darauf erfährt sie, dass sie eine Nixe ist. Um ihre Kräfte zu erkunden, wird sie auf die School of Myth & Magic geschickt. Dort trifft sie auf Drachen, Hexen, Vampire und andere Mythengestalten. Schnell muss sie erkennen, dass etwas Düsteres an der Akademie lauert. – Ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Aber es ist so sehr nach dem typischen Schema geschrieben, dass ich größtenteils nur gelangweilt war. Im zweiten Band kamen dann Logiklöcher durch Zeitreisen dazu und zudem wird vieles vom ersten Band hinfällig. Hat mir leider gar nicht mehr gefallen.
Platz 38: Kumara – Ann-Kathrin Karschnick
Kumara ist ein friedliches Inselreich mit strengen Regeln. Als Lani gegen die erste Weisung der Götter verstößt, wird sie von ihrer eigenen Mutter zum Tode verurteilt. Doch sie kann fliehen und bricht zu einem großen Abenteuer auf, bei der sie einige Geheimnisse Kumaras aufdeckt. – War für mich leider eher eine Enttäuschung, da mir der Weltenbau nicht schlüssig war und einige Entwicklungen zu gewollt wirkten. Schade.
Platz 37: Myzelchroniken 2 – Gipfelbasilisk
Zehn Jahre sind seit den Abenteuer von Zomis vergangen. Doch das Myzel warnt vor einer neuen Gefahr und schickt seine ehemaligen Gefährten auf ein Abenteuer, das sie hinter die Grenzen der bekannten Welt führt. Denn eine Splittergruppe der Nord hat es auf nichts geringeres als die Quelle der Magie abgesehen. – Ich bin einfach nicht an den Erzählstil herangekommen. Für mich wirre Zeitsprünge und mir fehlte die Nähe zu den Charakteren. Schade, denn die Welt an sich finde ich super spannend.
Platz 36: Ashville Academy 1-2 – Maeve Harper
Hanna hat einen schlechten ersten Tag an der Ashville Academy. Als Mensch an der Schule für Übernatürliche hat sie von Anfang an den Kürzeren gezogen, vor allem, weil die Nachtmahrin Nora ihr eine Erinnerung stiehlt. Doch das ist nur der Anfang, denn an der Ashville verschwinden Studierende. Und Hanna und Nora stecken schon ganz bald mitten in den Ermittlungen. – Interessanter Ansatz, bin aber nicht richtig in die Handlung reingekommen, was auch im zweiten Band nicht besser wurde.
Platz 35: Die Göttinnen von Otera 2 – Purpur wie Rache – Namina Forna
Sechs Monate nachdem Deka die Göttinen befreit hat, soll sie nun weitere befreien. Doch dabei fallen ihr immer mehr Ungereimtheiten auf. Und ihre Feinde sind ihnen weiterhin dicht auf. Deka muss erneut alles hinterfragen, was sie zu wissen glaubte. – Führt leider den ganzen ersten Band ad adsurdum, wodurch sich die Geschichte ziemlich gezogen hat. Schade.
Platz 34: Mörderisches Somerset 1 – Dorothea Stiller
June erbst das Haus ihrer Tante in Lower Foxdale. Eigentlich wollte sie es nur ausräumen, aber nachdem ihr Freund ihr das Herz das bricht, gibt sie dem kleinen Ort eine Chance und freundet sich schnell mit der Buchhändlerin Pomona und dem Antiquariatsbesitzer Mr. Whalley an. Doch dann verstirbt ihr Nachbar und alle halten es für einen tragischen Unfall. June hat da allerdings so ihre Zweifel. – Das war leider nichts. Der ganze Fall war von Anfang an super offensichtlich, da es auch einfach nur einen möglichen Verdächtigen gab. Schade, denn das Trio hatte Potential.
Platz 33: Monsteranwalt – Royce Buckingham
Daniel Becker, seines Zeichens Monsteranwalt ist zurück. Doch diesmal hat er sich ganz schön übernommen. Nachdem eine Schlange versucht hat, ihn zu ermorden, nimmt er sich der Verfluchten an, muss einen Nixen-Superstar vor einem Shitstorm retten, das glibberige Überbleibsel eines Ehemannes vertreten und zu allem Überdruss bekommt er noch einen Auftrag der Bürgermeisterin von Seattle persönlich. Denn irgendetwas sorgt für das Sinken mehrerer Schiffe. Aber mit seinem Team ist Daniel jedem Fall gewachsen. – Im Vergleich zum ersten Band leider schwächer, da sich hier einfach zu viel vorgenommen wurde. Dabei war gerade der Bürgermeisterinnenfall sehr vielversprechend.
Platz 32: Die Tribute von Panem L – Suzanne Collins
Haymitch Abernathy hat es nicht leicht im Leben. Im heruntergekommenden Distrikt 12 versucht er irgendwie zu überleben und nicht bei der Ernte ausgewählt zu werden. Doch beim zweiten Jubel-Jubiläum werden die doppelte Anzahl an Tributen gewählt. Und Haymitch ist einer davon. – Mir war die Geschichte um Kontext des Charakters irgendwie nicht logisch und bin daher im Vergleich zu gefühlt allen Anderen, nicht überzeugt vom Buch.
Platz 31: Percy Jackson 6 – Der Kelch der Götter – Rick Riordan
Nach all den Abenteuern will Percy nichts weiter als mit seiner Freundin Annabeth aufs College zu gehen. Doch dafür braucht er drei göttliche Empfehlungsschreiben. Zum Glück hat Ganymed, der Mundschenk der Götter, seinen Kelch verloren und braucht den dringend wieder. – Für mich bisher das beste Percy Jackson Buch, weil es einfach eine schöne Geschichte war, ohne gleich ein potentielles Ende der Welt herbeizuführen.
Platz 30: Der Spurenfinder – Marc-Uwe Kling
Elos von Bergen war einst einer der besten Spurenfinder des Landes. Doch er hat die Aufgabe an den Nagel gehangen und führt mit den Kindern Ada und Naru ein beschauliches Leben. Bis ein Mord Friedhofen aufrüttelt und die drei mittendrin stecken in einem Abenteuer. – Marc-Uwe Kling brilliert mit seinem ganz eigenen Humor auch im fantastischen Jugendbuchbereich. Auch wenn mir die Geschichte gegen Ende etwas zu weit abdriftete.
Platz 29: You are my moon – Cornelia Franke
James und Takumi sind seit Jahren ein Paar. Doch nach einem Unfall kann sich James an nichts mehr erinnern, was nach seinem 18. Geburtstag passiert ist. Er erinnert sich nicht an die Phase, in der er seine Bisexualität erkannt hat. Und noch schlimmer: Er erinnert sich nicht mehr an Takumis Transition. – Eine mitreißende Liebesgeschichte und dem Finden der eigenen Identität. Das Drama am Ende war mir ein bisschen zu viel, aber Autorin Cornelia Franke konnte es gut lösen und so hat es mir noch besser gefallen als Band 1.
Platz 28: Pharaonenblut – Freya von Korff
Penelope wollte schon immer ein Abenteuer erleben. Und als ihr ein zerbrochener Ring zugespielt wird, scheint dieser Traum zum greifen nah. Doch der maskierte Ramses macht Jagd auf sie und den Ring. Die Kämpfer*innen John und Cassandra können sie zunächst in Sicherheit bringen, doch bedroht bald darauf auch der Ring Pens Leben. Kann sie die Geheimnisse entschlüsseln, die sie in die Götterwelt des alten Ägyptens führt? – Konnte mich nicht ganz so überzeugen, wie die Atlantis-Reihe, aber gerade am Ende hat sie mich wieder absolut in den Bann gezogen.
Platz 27: ASAP – Axie Oh
Sori weiß, wie das K-Pop Business läuft, immerhin hat sie ihr ganzes Leben auf ihr Debüt hingearbeitet. Deswegen hat sie vor Jahren auch ihre Beziehung zu Nathaniel aufgegeben, der inzwischen mit der Band XOXO erfolgreich ist. Doch ein Skandal bringt sie wieder näher zusammen und die alten Gefühle kehren zurück. Doch können sie noch eine Chance haben? – Leider eine ziemliche Enttäuschung, obwohl ich die Autorin gern lese. Aber hier war gefühlt nur Handlung, keine Gefühle, nichts. Wir springen von Handlung zu Handlung und können so gar nicht nachvollziehen, wieso die Charaktere handeln, wie sie handeln.
Platz 26: Sarg jetzt nichts – Paul Lüdicke
Betty ist noch immer bei ihren Eltern im örtlichen Bestattungsinstitut. Doch auch hier bekommt sie wieder Herzschmerz. Was ist da eine bessere Abneigung als ein neuer Mord? Beziehungsweise eine neue Leiche bei ihren Eltern im Keller in Vorbereitung einer Beerdigung, die vielleicht doch nicht aufgrund eines Unfalls gestorben ist. – Deutlich stärker als Band 1, auch wenn Betty auch hier wieder sehr weinerlich und „missverstanden“ ist.
Platz 25: The Hurricane Wars – Thea Guanzon
Mitten im Krieg gegen das übermächtige Nachtimperium trifft Talasyn ausgerechnet auf den Erben eben jenes. Alaric verkörpert alles, was sie hasst. Doch als letzte Lichtweberin muss sie sich schon bald mit ihm verbünden, um eine größere Katastrophe zu verhindern. – Nachdem es wie ein beliebiges Fantasyepos mit großem Krieg begann, nimmt es schon bald eine spannende und überraschende Wendung und wird wesentlich politischer und diplomatischer und funktioniert daher tatsächlich als Enemies to lovers sehr gut, obwohl ich das Trope sonst nicht leiden kann. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Platz 24: Pech & Schwäfel – Band 1-8: Die Tote in der Wand / Der tote Berliner / Der Tote im Sand / Tot im Wald / Tot im Pool / Tot im Eis / Tot im Gewächshaus / Tot im Meditationsstudio – Robin Fuchs
Kommisarin Maike Pech lässt sich von Berlin nach Niederteerbach versetzen. wo ihre beste Freundin Zoe Schwäfel Pathologin ist. Vor vielen Jahren ist ihre gemeinsame beste Freundin Billy verschwunden und Maike hat einen neuen Hinweis auf ihren Verbleib. Doch nach der Ankunft muss sie sich erst einmal mit dem Leichenfund in der Wand der Arrestzelle befassen. – Ein ganz netter Einstieg, war aber noch nicht ganz überzeugt, vor allem da sehr viele Namen auf einen einprasseln.
Platz 23: Magie & Milchschaum – Travis Baldree
Die tapfere Ork-Kriegerin Viv hat nach vielen erfolgreichen Schlachten eine neue Leidenschaft: Kaffee. Daher setzt sie sich zur Ruhe und eröffnet ihr eigenen Café. Doch dabei muss sie zunächst noch einige Hindernisse überwinden. – War mir leider etwas zu ruhig erzählt, auch wenn ich cosy Fantasy grundsätzlich gern mag.
Oliver ist nach dem Tod seines besten Freundes Sam noch nicht wieder ganz in der Spur. Als dann auch noch seine beste Freundin für ein Auslandssemester wegzieht, fehlt ihm jeglicher Anker. Daher schreibt er weiter Nachrichten an Sam, bis er eines Abends aus Versehen auf den Anrufbutton kommt. Und jemand, der nicht Sam ist, geht ran. Ben wird nicht lange ein Fremder bleiben, dennoch ist etwas merkwürdig an ihren Treffen. – Eine weitere tolle Geschichte von Autor Dustin Thao, der mich erneut gebrochen hat. – Rezensionsexemplar
Platz 21: Mein*Star – Band 1 – Aka Akasaka
Ai Hoshino ist ein aufstrebendes Idol bei J-Pop Band B-Komachi. Die sterbenskranke Salina ist großer Fan und steckt damit auch ihre Arzt Goro an, der versucht ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und schnell selbst zum Fan wird. Doch das Schicksal hat für beide etwas anderes vorhergesehen. – Die Lightnovel bietet ein paar mehr Hintergründe zum Anime, was ganz nett war, aber so richtig in Schwung ist die Geschichte noch nicht gekommen.
Lans Heimat ist vor einigen Jahren erobert worden und hat ihrer Familie das Leben gekostet. Nun versucht sie sich als Singmädchen über Wasser zu halten. Doch in einer schicksalshaften Nacht verliert sie alles, was sie bis dahin kannte. Dabei trifft sie auf den geheimnisvollen Zen, der sie jenseits der Stadt bringt und eine Welt zeigt, die Lan für verloren gehalten hat. – Gelungener Weltenbau, tolle Charaktere, spannende Geschichte, hat mich gerade gegen Ende stark emotional mitgenommen.
Platz 19: Tee? Kaffee? Mord! – Folge 9 – 24: Ein Mörder steht im Walde / Die kleinen Leute von Pittlewood / Die fünf Portraits des toten Doktors / Der Besuch der reichen Dame / Mrs. Rittinghouse und die sprechenden Bücher / Ein Doppelgänger zuviel / Das Geheimnis des toten Anwalts / Ein Spion kommt selten allein / Der Puppenmörder von Hunters Grove / Die gestohlene Braut / Sister Sallys letztes Halleluja / Mord mit spitzer Feder / Ein Grab für drei / Letzter Vorhang für Mister Goodfellow / Drei Sterne und ein Mord / Louise in Gefahr – Ellen Barksdale
Nathalie Ames hat den Pub Black Feather im beschaulichen Earls Raven geerbt. Zusammen mit ihren Freund*innen wird sie immer wieder in Mordfälle verwickelt und darf zusammen mit Constable Ronald Struttner ermitteln. Dabei kann es schonmal passieren, dass Elvis Presley tot in einem der Hotelzimmer liegt, eine Braut entführt wird oder auch eine Nonne vom Himmel auf ihre Baustelle fällt. – An der Menge der gelesenen Bücher der Reihe kann man vermutlich erkennen, dass ich sie ziemlich gern mag. Es ist meine typische Pendellektüre. Einige Bände konnten mich auch wirklich überzeugen, andere waren eher okay, aber im großen und ganzen bin ich immer wieder gespannt, wie es weitergeht.
Platz 18: Der Ring der Pharaonen – Freya von Korff
Drei Jahre nach den Ereignissen von Santorin sind Ben und Ria auf einer neuen Mission. Ein Hilferuf hat Ria nach London gelockt und schnell sind die beiden erneut in einem Kampf auf Leben und Tod verwickelt. – Sehr spannender Zwischenband zwischen der Atlantis- und der Pharaonen-Reihe. Hab es in einem Rutsch weggeatmet.
Platz 17: Das kleine Café in Kopenhagen – Julie Caplin
Kate arbeitet bei einer großen PR-Agentur und ist frisch bei einer Beförderung übergangen worden. Um sich dennoch zu beweisen, soll sie eine Pressereise nach Kopenhagen organisieren, um den Hygge-Trend bekannter zu machen. Mit dabei ist Ben, der dem Ganzen gar nichts abgewinnen kann. Und so fliegen die Fetzen zwischen ihm und Kate. – Süße kleine Zwischendurchlektüre. Allerdings bin ich es etwas leid, dass Cafébesitzerin als der ultimative Beruf dargestellt wird, wenn man aus dem „bösen“ PR-Job rauswill. Auch die Liebesgeschichte kam mir sehr aus dem Blauen heraus.
Platz 16: Rote Grütze mit Schuss – Krischan Koch
Thies Detlefsen ist Polizeiobermeister in Fredenbüll, einem beschaulichen Ort mit drei Deichen und dreimal so vielen Schafen, wie Einwohner. Und das Verhältnis scheint zu steigen, denn erst verschwindet die Frau des örtlichen Versicherungsmaklers und dann wird der Biobauer im eigenen Mähdrescher gefunden. Zum Glück bekommt er Unterstützung von der Mordkomission aus Kiel in Form von Nicole Stappenbek. – Ich habe mehrfach herzlich gelacht, vor allem durch die Betonungen von Bjarne Mädel im Hörbuch. Ein paar Formulierungen und Charakterzeichnungen waren etwas problematisch, aber im großen und ganzen hatte ich viel Spaß.
Platz 15: The Darlington 1 – Henry & Kate – Laura Kneidl
Henry ist der millionenschwere Erbe des berühmten The Darlington. Doch ein Skandal rund um seinen Vater überschattet das Hotel, wodurch es in Schieflage gerät. Und dann ist auch noch sein Handy verschwunden. Dies findet er bei der obdachlosen Kate, die alles verloren hat. Zwischen beiden entsteht eine ganz besondere Verbindung und Kate findet eine Anstellung im Darlington. Doch ist der Unterschied einfach zu groß zwischen ihnen? – Hatte so meine Sorgen wegen des starken Machtgefälles, aber Laura Kneidl schafft es, eine gute Geschichte draus zu bauen. Allerdings muss der nächste Teil hier bei dem Vaterskandal nochmal nachlegen.
Platz 14: Spellbound – Band 1 – Tod eines aufrechten Vampirs – Annabel Chase
In Spellbound leben alle übernatürlichen Wesen zusammen, da sie die Stadtgrenze nicht verlassen können. Die junge Anwältin Emma Hart stolpert hinter diese Grenze, als sie versuchte einen Engel vom Suizid abzuhalten. Leider stellt sich dabei heraus, dass sie wohl auch übernatürliche Wurzeln hat und die Stadt damit nicht mehr verlassen kann. Aber da der ortansässige Anwalt frisch ermordet wurde, hat sie zumindest sofort einen Job. – Ein bisschen viel Übernatürliches, ein bisschen wenig Cosy Crime, aber im großen und ganzen lohnt sich ein Blick und ich werde wohl dem nächsten Band noch eine Chance geben.
Platz 13: The Games Gods Play 1 – Schattenverführt – Abigail Owen
Lyra lebt in der Diebesgilde und versucht nur irgendwie den Tag zu überstehen. Doch an einem besonders miesen Tag versucht sie Zeus Tempel zu bewerfen, wovon ausgerechnet Hades sie abhält. Dabei erkennt er etwas in ihr, was ihn dazu veranlasst bei den nächsten Crucible Spielen anzutreten, wo die Götter Sterbliche in tödlichen Prüfungen gegeneinander antreten lassen und um die Krone der Götter kämpfen. Doch Lyra hat mehr zu verlieren als nur ihr Leben. – Wow. Dachte ich doch von den griechischen Göttern und von Hades als Sexsymbol genug zu haben, beweist dieses Buch das absolute Gegenteil. Ich habe es sehr geliebt und mitgelitten, auch wenn mir die vielen Prüfungen des Crucible etwas zu viel waren.
Seraphine wurde als Kleinkind ihrer Familie entrissen und hat es irgendwie geschafft zu überleben. Doch als das Dunkel sich erneut erhebt, erfährt sie, dass sie eine viel größere Rolle darin spielt als sie je zu denken gewagt hatte. Ihr steht eine beschwerliche Reise bevor, bei der sie viel über sich und die Welt lernt, die in großer Gefahr schwebt. – Ein sehr gut geschriebenes Buch mit spannenden Charakteren, interessantem Plotttwist, dessen einziges Hindernis bei mir war, dass es im High Fantasy Bereich nicht mein Genre ist. Aber gerade das spannende Ende, das eher Richtung Dark Fantasy geht, konnte mich völlig bannen.
Leni wäre am liebsten Musicaldarstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreiseunternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen. – Auch wenn mir der Turn zu „wir lieben uns“ etwas zu gewollt war, doch der stärkste Band der Reihe.
Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. – Der Abschluss der Festival Reihe beginnt spannend und stürzt sich dann in zu viele Themen, die am Ende mit einem Schnippsen gelöst werden und daher eher problematisch dargestellt sind. Schade.
Platz 10: Vergissmeinnicht 3 – Was die Welt zusammenhält – Kerstin Gier
Der Schulball steht bevor und eigentlich sollten Mathilda und Quinn sich darauf vorbereiten. Doch das Sternentor-Ritual steht bevor, für das Quinn eine gefährliche Prüfung bestehen muss. Und dann hat auch noch jemand Mathildas Cousine Luise entführt. Die beiden sind sich sicher, dass es eine Verwechslung war. Doch Mathilda denkt gar nicht daran sich zurückzuhalten. Können sie alle Rätsel lösen und das Schicksal zum Guten wenden? – Spannendes Finale, das gerade gegen Ende nochmal alles gibt. Aber ganz ehrlich: Das erste Kapitel ist mein liebstes Kapitel der ganzen Reihe.
Platz 9: The Enchanted Greenhouse – Sarah Beth Durst
Jahrelang war Terlu eine Statue, bestraft für einen vermeintlich harmlosen Zauber. Als sie endlich erlöst wird, findet sie sich auf einer verlassenen Insel voller faszinierender Gewächshäuser wieder. Nur der grummelige Gärtner Yarrow ist noch da. Doch um die Gewächshäuser steht es schlecht und Terlu steht vor der Frage: Soll sie wieder zaubern und auf die Gefahr einer erneuten Verurteilung hin, oder die Schönheit der Insel aufs Spiel setzen? – Mit Terlu und Yarrow bin ich am Anfang nicht so ganz warm geworden, aber mit fortschreiten der Handlung wird es immer besser und am Ende geht es einfach nur wieder ans Herz.
Platz 8: Crushing Souls – Carolin Wahl
Fiona ist mit Formel 1 aufgewachsen, da ihr Vater einen bekannten Rennstall führt. Zu gern würde sie ebenfalls in der Branche Fuß fassen, doch nur der größte Konkurrent ihres Vaters gibt ihr eine Chance. Duncan ist der golden Boy von Fionas Vater und kann sie auf den Tod nicht ausstehen. – Gute Formel 1 Romance, die ein bisschen am gekünstelten Drama am Ende scheitert. Dennoch wieder eine Empfehlung.
Toni liebt Lukas. Lukas liebt Toni. Es könnte so einfach sein. Doch beide verstecken ihre Herkunft und können die ist auch der Grund, warum sie nicht zusammen sein können. Denn während Toni die Tochter der Hausmeisterin ist, ihr Vater nach einem Gefängnisaufenthalt wegen Steuerhinterziehung an Depressionen leidet und ihr Bruder frisch wegen Drogenbesitzes verhaftet wurde, ist Lukas ausgerechnet der Sohn des dänischen Königs – und damit ein Prinz. Doch als Toni als Schlagzeugerin der Schulband einspringt, verbringen beide viel Zeit miteinander und alte Gefühle entflammen von neuem. – Mir war die Prinzensache zu viel und die „Hindernisse“ dadurch auch zu schnell aus dem Weg geräumt. Bisher der schwächste Band der Reihe.
Caro und Sam sind das Traumpaar schlechthin am Internat Schloss Mare. Doch Sam scheint sich immer mehr von Caro abzukapseln. Bis er schließlich ein Coming Out vor ihr hat. Sam ist ein trans Mann und möchte mit der Transition beginnen. Die lesbische Caro möchte ihre große Liebe natürlich bei allem unterstützen, aber fragt sich auch, was das für sie als Paar bedeutet. – Stark erzählte Geschichte, auch wenn hier viel Drama durch mehr Reden geklärt werden könnte. Aber es bringt nochmal ganz neue Fragen zur Transition auf.
Platz 6: Geheimnisse des Nils 1-2: What the river knows / Where the library hides – Isabel Ibanez
Inez Olivera lebt bei ihrer Tante in Argentinien. Schon immer faszinierten sie die Geschichten ihrer Eltern, die viel nach Ägypten reisten. Als diese dort unter mysteriösen Umständen zu Tode kommen, kann sie nichst mehr halten und sie wagt die Überfahrt. Doch Ägypten zu Zeiten der britischen Eroberung ist alles andere als sicher, da hilft auch die Anwesenheit ihres Onkels und dessen Assistenzen Whit nichts. Und was hat es mit dem Ring auf sich, den ihr Vater ihr geschickt hatte? – Sehr ruhig erzählt, aber dabei auch viel Charakterentwicklungen und so viel Hintergrundwissen, dass es nie langweilig wurde. Band zwei etwas schwächer, da hier vieles zu gewollt wirkt, aber das ganze Setting und die geschichtliche Komponente ist einfach nur super.
Platz 5: Kikis kleiner Lieferservice 1-2 – Eiko Kadono
Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet. Auch der zweite Band bietet allerlei tolle Geschichten.
Platz 4: Mrs. Potts Mordclub 1-2 – Robert Thorogood
Judith Potts ist 77 Jahre alt, lebt allein in einem Herrenhaus und ist Kreutworträtsel-Autorin. Beim Schwimmen in der Themse hört sie einen Schuss und kurz darauf ist ihr Nachbar tot. Da die Polizei aber ihrer Meinung nach nicht genug ermittelt, nimmt sie das kurzerhand selbst in die Hand und findet auch direkt zwei Verbündete. Allerdings finden sie auch weitere Leichen und absolut niemand scheint genügend Motiv oder die Gelegenheit dazu zu haben. – Definitiv eine Reihe, die ich weiter verfolgen werden, da mir die drei Frauen des Mordclubs sympathisch sind und der erste Fall viel potential zum Miträtseln hatte. Auch der zweite Band bot alles zum miträtseln und konnte die Charaktere nochmal vertiefen.
Platz 3: Piper House – Philippa Penn
Betty und Ewan waren das Traumpaar, obwohl sie aus verschiedenen Welten kamen. Doch eine Intrige lässt sie voneinander wegdriften und alles, was sie hatten steht auf der Kippe. Zurückgezogen in ihrem Ferienhaus Piper House im malerischen Nantucket kommen sie sich wieder näher. Können sie zurückbekommen, was sie einst hatten? – Geliebt von der ersten Seite, obwohl es eigentlich ziemlich oberflächlich bleibt und nach einer langen Einführungsphase auch sehr hetzt. Aber der tolle Schreibstil und die Charaktere haben es trotzdem zu einem tollen Leseerlebnis gemacht.
EdenS6 bereiten sich gerade auf ihre Welttournee vor, als eine der Tänzerinnen ausfällt. Anna, die Deutschland verlassen hat, um in Korea Idol zu werden, wird als Ersatz engagiert. Dabei trifft sie auf Juhyun, besser bekannt als Idol Sky, und zwischen beiden stimmt direkt die Chemie. Doch Beziehungen sind im Idolbusiness verboten. – Ari N. Kangs Debüt konnte mich direkt überzeugen. Allein die Arbeit, die sie in die Entwicklung der Charaktere gesteckt hat, ist auf jeder Seite spürbar.
Miriam hat ganz neu in einer PR-Agentur als Grafikerin angefangen. Und neben den allgemeinen Anfangsproblemen hat sie auch noch ein Geheimnis. Denn sie ist eine Hexe. Und nach einer Menge Überstunden platzt ihr der Kragen. Doch ein harmloser Ausspruch wird zu einem Fluch und plötzlich ist ihr Chef eine Kröte. Zusammen versuchen sie nun den Fluch zu brechen. – Eine tolle Rom-Com mit witziger Prämisse, die gut ausgespielt wurde und im zweiten Band nochmal auf die Spitze getrieben wurde, so dass auch viel Charakterentwicklung dabei ist.
VI. Einzelbände
2025 habe ich 34 Bücher gelesen, die (bisher) nicht als multiple Bände angelegt sind – im Ranking:
Platz 34: Der geheime Orden von New Orleans – Ana Woods
Elayne zieht mit ihrer Familie neu nach New Orleans. Doch eine merkwürdige Krankheit sucht ihre Schwester heim und die einzige Lösung scheint der gut aussehende Blake zu sein. Der führt sie in einen geheimen Orden ein und Elayne erfährt, dass sie von den Voodoo-Göttern ausgewählt wurde. Um ihrer Schwester zu helfen, nimmt sie ihr Schicksal an, nicht ahnend, was sie damit auslöst. – Mich sprach der Voodoo-Teil der Geschichte sehr an, leider ist er sehr untergegangen in einem wilden Misch aus allen Kulturen, die die Geschichte sehr wirr gemacht haben. Schade.
Samina wollte an Samhain nur das Portal zur Dämonenwelt beschützen, da trifft sie auf den attraktiven Dämonenjäger Kuro. Über das Hexenjahr verteilt, treffen sie immer wieder aufeinander und bestehen zusammen so manches Abenteuer. – Tolle Grundidee, leider war die Umsetzung so gar nichts meins. – Rezenensionsexemplar.
Platz 32: Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen, damit er rauchen kann –
Wir alle hatten sie, die Lehrer*innen, die besonders schrullig oder besonders problematisch waren. Die Autorinnen sammeln hier wieder allerlei Anekdoten und bereiten sie thematisch auf. – Gefiel mir besser als die Sammlung über die Helekoptereltern und bot teilweise auch interessante Informationen.
Levi reist kurz vor Weihnachten nach Finnland, seiner Heimat, um dort seine Kindheit aufzuarbeiten. Leider lässt ihn zuvor sein Mietwagen im Stich und er landet in seiner persönlichen Hölle: Dem Weihnachtsmanndorf in Rovaniemi. Dort trifft er auf Juna, die Weihnachten über alles liebt. Kann sie Grinch-Levi von der Schönheit des Festes überzeugen? – Ganz nette Idee mit einigen Logiklöchern. Wenn man einige Augen zudrückt, aber ganz nett.
Insa und Marla sind beste Freundinnen und beide frisch verlobt. Da lernen sie die Hochzeitsplaner Cleo kennen, die neu auf Sylt ist. Was für ein riesen Zufall, denken sich die beiden, und engagieren sie direkt für ihre Doppelhochzeit. Doch als Cleo auf Insas Verlobten trifft, kippt die Stimmung. Was hat sie zu verbergen? – Wirkt leider sehr konstruiert und ich mag das Setting mit Sylt einfach nicht. Darüber hinaus aber ein solider Sommerroman.
Kate kann nach vielen Hürden endlich an der Uni Erfurt dem Florettfechten nachgehen. Schade nur, dass ihr großes Idol Amelie den Sport inzwischen aufgegeben hat. Bis sie bei einem Freundschaftsturnier aufeinander treffen. Doch dies verläuft nicht wie geplant und beide bekommen die jeweils andere nicht mehr aus dem Kopf. – Langsam aufbauende Geschichte, die ein bisschen zu viel Fechten und ein bisschen zu wenig Gefühl beinhaltet. – Rezensionsexemplar.
Platz 28: Lage Lage Leiche – Ann-Kathrin Karschnick
Laura Hofmann zieht in eine der begehrtesten Neubausiedlungen in Hamburg, um dort als Maklerin möglichst viele Häuser zu verkaufen. Doch schon bei der ersten Besichtigung findet sie Drogen im Garten. Um die Nachbarschaft nicht in Verruf geraten zu lassen, beschließt sie herauszufinden, wo diese herkommen. Leider stolpert sie als nächstes über eine Leiche. – Auch hier spannender Grundgedanke, aber die ganze Drogengeschichte und Lauras Hintergrundgeschichte waren mir dann doch zu weit vom erwarteten cosy crime entfernt, das ich nicht in die Geschichte gefunden habe.
Robyn kann durch eine Erkrankung ihr Zimmer nicht verlassen und braucht generell viel Ruhe. Ihre wachen Momente verbringt sie damit das heruntergekommene Hotel Ambrosia von nebenan zu beobachten. Als sie das Angebot einer Podcasterin bekommt, dort wegen eines True Crime Falls zu recherchieren, engagiert sie kurzerhand den obdachlosen Jugendlichen A.J.. Doch dann wird sie Zeugin einer Entführung. – Gute Grundidee, die leider am Ende zu dick aufträgt und dabei ins Randgebiet des Ableismus geht. Schade, ich wollte das Buch wirklich mögen.
Platz 26: Spookily Yours – Jennifer Chipman
Willow ist eine Hexe und lebt ein absolut beschauliches Leben. Bis sie einen Kater adoptiert, der sich als verfluchter Dämon entpuppt. Sie versucht ihn zu befreien und muss zeitgleich seinem Charme widerstehen. – Guter Auftakt, toller Erzählstil, leider ist das letzte Drittel ein absoluter Reinfall. Nur noch Spice, keine Handlung mehr, alles zuvor aufgebaute wird mit Füßen getreten, absolut unlogisch und daher leider eine Enttäuschung.
Platz 25: Roadtrip to your heart – M. J. Langer
Rose arbeitet als DJ. Doch für ihre nächste Tour fällt ihr Techniker aus. Der einzige Ersatz, den sie kurzfristig bekommen kann, ist der Vater ihrer besten Freundin. Eben jener, mit dem sie vor einiger Zeit einen One Night Stand hatte. Und den sie trotz aller Bemühungen nicht aus ihren Gedanken bekommen hat. Kann das gut gehen? – Interessante Grundidee, die in der Umsetzung etwas zu weich gewaschen wirkt.
Platz 24: 108 Dinge, die ich vor dem Schreiben meines ersten Buches gern gewusst hätte – Andrea Wilk
Autorin Andrea Wilk hat schon viele Bücher veröffentlicht. Dabei hat sie eine Menge Erfahrungen gesammelt und aus ihren Fehlern gelernt. Hier hat sie eine Übersicht dieser Fehler gesammelt und was sie daraus gelernt hat. – Interessante Tipps fürs Selfpublishing.
Ein junger (namenloser) Briefträger wird mit seinem bevorstehendem Tod konfrontiert. Da taucht der Teufel bei ihm auf und schlägt ihm einen Deal vor. Für jeden Tag, den der Protagonist länger leben darf, entfernt der Teufel eine Sache von der Welt. Zunächst scheint die Sachlage einfach, denn es gibt so viel unnützes Zeug auf der Welt. Doch was, wenn sich damit auch der eigene Charakter ändern würde? – Sehr nachdenkliches kurzweiliges Buch mit Clickbait-Titel. Hat mir dennoch gut gefallen.
Platz 22: Sorry, ich habe es für dich getan – Bianca Iosivoni
Robyn hat sich frisch aus einer toxischen Beziehung befreit. Eingezogen bei ihrer Schwester und wiedervereint mit ihrem besten Freund Cooper versucht sie wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht die Polizei bei ihr auf und erzählt, dass ihr Ex Julian vermisst wird. – Interessantes Grundsetting, schöner Schreibstil. Leider weicht er am Ende von seiner Botschaft ab und war doch etwas vorhersehbar.
William Bray hat endlich sein eigenes Tattoostudio eröffnet und findet ein geheimnisvolles Buch, das ihm bei der Weiterentwicklung helfen soll. Doch die Tattoos entwickeln ein Eigenleben und plötzlich findet sich Will auf der Flucht vor mehr als nur der Polizei wieder. – Interessante Grundidee, spannende Plottwists, ließ mich leider am Ende etwas emotionslos zurück. Aber wird bestimmt nicht mein letzter Hagemann sein.
Platz 20: FUN – Bela B. Felsenheimer
Die Band nbl/nbl ist auf Tour. Dabei wollen sie Spaß haben, egal zu welchem Preis. Drei Frauen treten auf unterschiedlicher Weise in ihr Leben und keine wird nach der Begegnung mit der Band noch die Gleiche sein, wie zuvor. – Im Aufbau gut gestaltet und spannend, leider geht im gegen Ende die Luft aus und die Auflösung bleibt merkwürdig nichtssagend in der Luft hängen.
Platz 19: Aktiv sterben – Paul Lüdicke
Stadt Galgen steht kurz davor ein Kurort zu werden, was für das Hotel Waldfrieden die dringend benötigten Ansturm bedeuten könnte. Leider wird eine Leiche im Kühlhaus gefunden. Da die Polizei wenig hilfreich ist, beschließen der Koch, die Gärtnerin und der Rezeptionist die Sache selbst in die Hand zu nehmen. – Das Trio der Angestellten ist immer für einen Witz gut, so dass die eher langsame Geschichte überhaupt nicht auffällt.
Katharina ist Autorin. Doch nach der Trennung von ihrem langjährigen Partner steckt sie in einer Krise. Da fällt auch noch ihre Oma von einer Leiter und sie muss kurzfristig die Pension dieser auf Norderney führen. Und dann taucht auch noch der Musiker Phil auf und spielt sich in ihr Herz. – Süße Grundidee, verliert sich aber in Kleinigkeiten und vergisst dabei die Geschichte wirklich zu entwickeln. Das Ende kommt dann sehr plötzlich.
Anna hat einen guten Job, eine stablige Ehe und zwei wunderbare Kinder. Doch irgendetwas schien all die Zeit zu fehlen. Bis sie auf Grace trifft, die als Straßenmusikerin ihren Traum lebt. Die beiden freunden sich an und starten gemeinsam ihre Karriere. Doch Anna erfährt bald von Grace Geheimnis, das ihre gemeinsame Zeit mit einem unausweichlich näherrückendem Ende umhüllt. – Nach dem Buch musste ich erstmal neue Taschentücher kaufen, denn der Verbrauch war sehr hoch. Aber ein super schönes Buch über Träume und das, was wirklich wichtig ist im Leben.
Marissa gehört einem Hexenzirkel an, die einzigen auf der Insel. Ihr Alltag ist größtenteils gewöhnlich, bis auf die magischen Fähigkeiten ihrer Familie und das sehr eigenwillige Haus. Bis ihre Cousine tödlich erkrankt und die verstoßene Tante auf der Insel gesichtet wird. Und was hat es mit der Zeitblase auf sich, die um die Insel gewebt zu sein scheint? – Es hat leider eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Erst nach der Hälfte war ich angekommen und konnte sie genießen.
Emelie und Sophie haben sich 10 Jahre nicht mehr gesehen, nachdem Sophie von einem Tag auf den anderen Stockholm verlassen hat. Doch bei einem offenen WG-Casting stehen sie sich wieder gegenüber. Und dann sperrt ein Schneesturm sie auch noch zusammen ein. Wie können da nicht die alten Gefühle wieder hervorkommen? – Am Anfang war ich etwas skeptisch, dann habe ich es an einem Tag durchgelesen. Die Charaktere haben mich so in ihrem Bann gezogen, ich habe mitgehofft, mitgeweint, mitgefühlt.
Platz 14: I’m glad my mom died – Jennette McCurdy
Jennette McCurdy, bekannt aus der Nickelodeon Serie iCarly, erzählt von ihrer Kindheit und Jugend und wie sie sich nach dem jahrelangen psychischen und physischen Missbrauch ihrer Mutter erst finden musste. – Ich kannte sie als Sam von iCarly, aber was da hinter den Kulissen alles ablief, ist erschreckend und das ganze Buch ist eine einzige Schreckenspartie, aber sehr gut geschrieben. Lediglich die Erkenntnisse am Ende kamen mir etwas zu kurz.
Platz 13: Funny Story – Emily Henry
Daphne wird von ihrem Verlobten Peter verlassen. Ausgerechnet für dessen Jugendfreundin Petra. Doch nicht nur das, sie steht auch auf einmal mit Nichts auf der Straße und das einzige bezahlbare Zimmer ist bei Miles. Dieser ist jedoch Petras Ex-Verlobter. Und als dann auch noch die Einladung zur Hochzeit von Peter und Petra bei Miles und Daphne ankommen, beschließen die beiden ebenfalls eine Beziehung vorzutäuschen. Es ist der Beginn einer „Funny Story“. – Bei der Prämisse war ich etwas skeptisch, da sie mir zu gewollt klang, aber die Geschichte entwickelt sich gut mit ordentlich Tiefgang.
Einst lebten Wunschgeister im Königreich. Als die lebensfrohe Lina entgegen ihrer Wünsche verheiratet werden soll, erinnert sie sich wieder an die alten Legenden und opfert eine goldene Kugel in einem alten Brunnen. Doch damit erweckt sie eine alte Macht, die besser weiter geruht hätte. – Nachdem mir Schattengold nicht gefallen hatte, konnte mich Brunnengeister wieder absolut abholen und so sehr in den Bann ziehen, dass ich es an zwei Tagen verschlungen habe.
Herr Takarada führt das traditionsreiche Schreibwarengeschäft Shihodo in Tokios Stadtteil Ginza. Hier weiß er stets die richtige Empfehlung zu geben, was qualitative Schreibwaren angeht. Doch auch darüber hinaus hat er ein offenes Ohr für Lebensgeschichten und weiß subtile – oder manchmal auch weniger subtile – Hinweise zu geben. – Sehr verschiedene, aber sehr gute Geschichten mit einer guten Portion Lebensweisheit, auch wenn eigentlich die Charaktere nur ihre Geschichten erzählen durften. Durchaus mal etwas anderes. – Rezensionsexemplar
Scarlet ist Turmspringerin am College und trainiert für Olympia. Doch nach einem Unfall hadert sie mit dem Sport. Genau dann tritt Lukas, ein erfolgreicher Schwimmer, in ihr Leben. Leider ist er auch der Ex-Freund ihrer besten Freundin. Ein kurzfristiges Arragement sollte zur beiderseitigen Befriedigung sein, doch daraus wird schnell noch etwas ganz anderes. – Ali Hazelwood schreibt einfach tolle Geschichten, auch wenn ich den erneut ziemlich großen Spice-Anteil gar nicht bräuchte.
Platz 9: Whisper – Isabel Abedi
Noa muss über die Sommerferien mit ihrer Mutter und deren bestem Freund in ein kleines Dorf reisen, wo sie ein Ferienhaus beziehen. Doch in Whisper scheint es zu spuken. Noa und der hilfsbereite David gehen dem Geheimnis des Dorfes auf den Grund. – Ein gut geschriebenes Mystery Jugendbuch, das bis zum Ende zu überraschen weiß.
Platz 8: Seoulicious – Thea Hong
Suki und Yoona sind Zwillinge und leben als Kinder koreanischer Einwanderer in Hamburg. Während Suki jeden Tag mit Rassismus und ihrer Identität kämpft, baut sich Yoona eine Karriere als Influencerin auf. Nach einem Zusammenbruch reist Suki nach Korea zu ihren Großeltern. Doch ihr neu gewonnener Frieden hält nur kurz, denn Yoona geht viral. Leider mit Sukis Stimme. Um den Schwindel nicht auffliegen zu lassen, nimmt Suki als Yoona an einer Kochshow teil. Dort trifft sie auf Jin, der als Idol aus mehreren Gründen Tabu ist. – Auch, wenn es ein K-Pop Roman ist, so steckt doch so viel Identität und Own Voice drin, dass es nochmal einen ganz besonderen Twist hat. Große Empfehlung.
Platz 7: Breakups & Butterflies – Kyra Groh
Mara hat immer alles durchgeplant. Von der perfekten Beziehung miz Sebastian über ihren Job als Assistentin einer erfolgreichen Influencerin. Doch ihr Leben bricht auseinander, als Sebastian sich von einem Tag auf den anderen von ihr trennt. Da sie zeitgleich auch aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen wird, muss sie kurzfristig ins Co-Working-Büro ziehen. Dort trifft sie auf den jüngeren Marius, der ganz spontan in den Tag lebt, etwas, das Mara absolut fremd ist. Dennoch spüren beide eine Anziehung zueinander. – Wie schon bei meinem letzten Kyra Groh, hat mit der Anfang gar nicht zugesagt, aber es entwickelt sich zu einer tollen Found-Family Geschichte und am Ende habe ich es einfach nur geliebt.
Hollywood-Star Jeremy Renner dachte sich nichts weiter dabei, als er über Silvester 2022/2023 in sein Haus in Reno reiste. Zusammen mit seiner erweiterten Familie wollte er ein paar entspannte Tage verbringen. Nachdem sich der Schneesturm legte, beschloss er, die Straße so weit frei zu räumen, dass alle zum Ski fahren könnten. Dabei gerät sein Neffe in Gefahr und bei der Rettungsmission wird er selbst von seiner Pistenraupe überfahren. Sein Überlebenskampf und der Kampf zurück ins Leben, beschreibt er in seiner Autobiographie. – Mitreißend, spannend, bedrückend und alles zugleich. Renner weiß, wie man eine Geschichte ausbaut und berichtete schonungslos vom schlimmsten Tag seines Lebens. – Rezensionsexemplar
Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.
Platz 4: Frl. Florentines Gespür für Mord – Alexandra Fischer-Hunold
Im späten 19. Jahrhundert in Berlin ist Florentine alles, nur nicht gewöhnlich. Sie studiert heimlich an der Charité und schreibt für die Zeitung. Doch auf der Hochzeit ihrer besten Freundin kommt es zu einem Eklat. Der Bräutigam wird ermordet und Florentines Bruder ist der Hauptverdächtige. Fortan gibt sie alles, um den Mord aufzuklären und die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. – Ich liebe die cosy crimes von Alexandra Fischer-Hunold. Und diesmal konnte sie mich sogar trotz der historischen Komponente komplett überzeugen. Große Empfehlung.
Becca hat ihr Silvester perfekt durchgeplant. Sie und ihr bester Freund Nils – mit dem sie seit 10 Jahren immer an Silvester im Bett landet – wollen sich diesmal in einem Skiresort treffen. Für Becca ist klar, dass es das Jahr wird, in dem sie final zusammen kommen. Bis Nils mit seiner Verlobten auftaucht. Verzweifelt hängt sie sich an Raphael und gibt ihn als ihren Freund aus. Allerdings handelt es sich bei diesem um den verhassten Onkel eines ihrer Kindergartenkinder. – Mein Monatshighlight. Auch hier war ich am Anfang sehr skeptisch, da es doch mitunter sehr toxisch klang. Doch Autorin Kyra Groh löst das wunderbar auf und zeigt Lösungen in einer tollen Geschichte, die ich auch in wenigen Tagen inhaliert hatte.
Rea hat eigentlich alles, was sie braucht. Bis ihr Vater eine Stelle als Diplomat in Qatar bekommt. Den Umzug nach Doha steckt sie überhaupt nicht gut weg und kann sich weder an das Wüstenklima noch die andere Kultur gewöhnen. Bis sie ein geheimnisvolles Phantom trifft und mit einer neuen Freundin bei illegalen Autorennen in der Wüste dabei ist. – Yasmin Shakarami enttäuscht nie. Wieder eine wunderschöne Geschichte, mit starken Charakteren und sie schafft die Balance zwischen der Schönheit Katars und den Schattenseiten zu halten.
Platz 1: Problematic Summer Romance – Ali Hazelwood
Maya liebt ihren Bruder, aber würde doch alles geben, um nicht nach Sizilien zu seiner Hochzeit zu fliegen. Denn sein Trauzeuge ist sein bester Freund Conor Harkness. Das Problem: Maya ist in Conor verliebt, aber der ist 38 und sie gerade 23 und mit der Uni fertig. Doch in der romantischen Villa in Taormina verbringen die beiden mehr Zeit miteinander als geplant und was wäre da besser als eine kleine romantische Geschichte, auch wenn sie problematisch wäre. – Ich wollte den Age Gap Trope hassen, aber Ali Hazelwood hat mich wieder absolut in den Bann gezogen. Ich liebe die Geschichte.
Normalerweise versuche ich Reihen erst komplett zu lesen, um sie euch dann in einem gesammelten Beitrag zu präsentieren. Aber als ich das Angebot bekam, den zweiten Band der EdenS6 Reihe als Rezensionsexemplar vor Erscheinung zu lesen, konnte ich einfach nicht Nein sagen, habe ich doch schon Band Eins geliebt. Also gibt es heute ein Doppelpack, wobei das Hauptaugenmerk auf dem neuen Werk liegt.
Edens Star
Die Handlung: EdenS6 bereiten sich gerade auf ihre Welttournee vor, als eine der Tänzerinnen ausfällt. Anna, die Deutschland verlassen hat, um in Korea Idol zu werden, wird als Ersatz engagiert. Dabei trifft sie auf Juhyun, besser bekannt als Idol Sky, und zwischen beiden stimmt direkt die Chemie. Doch Beziehungen sind im Idolbusiness verboten.
Meine Meinung: Seit ein paar Jahren greife ich immer wieder gern zu einer K-Pop Romance und freue mich auf ausgearbeitete Bands und ihre Geschichten. Und dass Autorin Ari N. Kang sich hier viel Mühe gegeben hat, spürt man in jeder Pore. Schon allein die vorherigen Marketingsmaßnahmen mit Membervorstellungen haben eine Vorfreude verbreitet, die ich bei einer Buchreihe bisher selten erlebt habe. Allerdings blieb die Unsicherheit, ob die Reihe halten kann, was sie verspricht. Doch auch dies konnte schnell ausgeräumt werden, denn nur ein paar Kapitel mit Sky und Anna und ich war riesen Fan. Auch wenn ich Annas Hintergrundgeschichte etwas merkwürdig fand, war die Handlung rund um die Welttournee absolut toll und konnte mich mitreißen. Ich habe mit beiden mitgelitten, mitgefiebert und konnte es doch nicht fassen, was ihnen alles für Steine in den Weg gelegt wurden. Zeitgleich gab es aber auch genug Platz für die anderen Member, die ich alle auf ihre Art und Weise ins Herz geschlossen habe.
Edens Soul
Das E-Book wurde mir von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.
Die Handlung
Yeongsu ist als Idol Spencer zusammen mit seiner Band EdenS6 erfolgreich. Doch seine eigentliche Identität muss er geheim halten, da sie seine Karriere gefährden könnte. Da sieht er seine Kindheitsfreundin Eunjo auf einem Konzert. Er sehnt sich nach ihr und ihrer Freundschaft, doch sie könnte alles auffliegen lassen. Allerdings erkennt Eunjo ihn gar nicht und wundert sich, wieso ausgerechnet Spencer von EdenS6 Interesse an ihr hat.
Meine Meinung
Schon seit Autorin Ari N. Kang vor Veröffentlichung von Band Eins die Member vorgestellt hatte, wusste ich, dass Spencer mein Bias ist. So habe ich mich sehr gefreut als herauskam, dass er der Protagonist von Band Zwei wird. Natürlich hatte ich eine Menge Ideen, warum es in seiner Geschichte gehen könnte, doch selbst nach dem Klappentext hätte ich nicht mit dem gerechnet, was die Autorin hier gezaubert hat. Denn dies hätte genauso gut ein K-Drama sein können, hatte es doch alle wichtigen Elemente und Wendungen. Nachdem ich mich vom Schock des Auftaktkapitels erholt hatte, wollte ich einfach nur immer mehr erfahren. So lernen wir zunächst Spencer und seine Vergangenheit kennen. Hier will ich auch gar nicht zu viel zu sagen, um die Überraschung nicht vorwegzunehmen. Wir wechseln zu seiner Perspektive zum Abschlusskonzert der Welttournee. Hier trifft Eunjo zum ersten Mal nach all den Jahren wieder und hofft einfach nur, dass sie ihn nicht erkennt. Aber Doom hat da andere Pläne. Allein diese Dynamik zwischen den Membern ist so wunderbar authentisch und belebt die Geschichte. Wir switchen zu Eunjo, die in Spencer zunächst gar nicht ihren früheren Kindheitsfreund sieht, der sie jedoch zurückließ. Erst als die beiden sich näher kommen, erfährt sie davon. Wir haben hier also das typische K-Drama Thema Childhoodfriends to Lovers. Nur, dass es hier nicht erst in Folge 10 oder so aufkommt, sondern von Anfang an behandelt wird. Dann haben wir natürlich das Idol Thema, welches hier mit einem übergriffigen Sasaeng (Fans, die so obsessiv sind, dass sie jeden Anstand verlieren) auf die nächste Ebene gehoben wird. Wir bleiben in Seoul und sind nicht mehr auf Tour. Mit eunjo als Protagonistin haben wir aber auch das Thema des Schönheitswahns in Korea inklusive dem Abwerten von Körper, die nicht der Norm entsprechen. Insgesamt war Edens Soul einfach wieder ein Erlebnis. Ein paar kleinere Stolperer gerade am Ende, da war mir die Versöhnung zwischen einzelnen Charakteren etwas schnell, doch wirkliche Kritikpunkte habe ich nicht. Ich liebe die Charaktere, den Schreibstil und will jetzt einfach nur wissen, wer der Protagonist für den nächsten Band ist. Ich hoffe ja auf Haru, meinen Bias Wrecker …
Das Fazit
Mit den ersten beiden Bänden der EdenS6 Reihe Edens Star und Edens Soul kombiniert Autorin Ari N. Kang geschickt Romance mit K-Pop und hebt sich dabei vor allem durch ausführliches Charakterdesign von der Masse ab. Aber auch die Tropes und behandelten Themen sind erfrischend und machen Lust auf mehr.
Edens Soul ist seit dem 30.11.2025 als E-Book erhältlich
Da ist er, der letzte Rückblick vor den großen Jahresrückblicken. Denn das Jahr neigt sich wieder dem Ende zu und wir sind bereits in der Adventszeit angekommen. Meine Kino- und Filmziele habe ich gar nicht erst versucht noch einzuholen, dafür habe ich mich lesetechnisch wieder übertroffen. Aber zunächst hier noch der Rückblick auf den vergangenen Monat.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Das Leben der Wünsche: Felix Niemann ist unglücklich in seinem Leben. Seine Ehe steht auf der Kippe, da seine Frau sich lieber ihrer Forschung und ihrem Forschungspartner zu wenden. Seine Kinder entfremden sich immer weiter von ihm und auch auf der Arbeit wird er nicht gesehen und ist austauschbar. Doch eines Abends findet er einen seltsamen Laden, der ihm drei Wünsche erfüllen will. – Vorhersehbar, pseudo-poetisch, kratzt aber nur an der Oberfläche. Spart euch die Zeit.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
12 monkeys: 2035 leben die verbliebenen Menschen unter der Erde, nachdem 1996/97 ein Virus fast alles menschliches Leben auslöschte. Der Gefangene James Cole wird ausgewählt mittels Zeitreisen diesen Ausbruch zu verhindern. Allerdings landet er dabei im Jahr 1990 und direkt in einer psychiatrischen Anstalt. – DIe Grundidee ist richtig spannend, ich war aber von der Umsetzung etwas verwirrt und konnte nicht richtig folgen.
Looper: 2044 ist das Zeitreisen noch nicht erfunden. Doch in der Zukunft wird es das geben, weswegen ein Syndikat sogenannte Looper rekrutiert hat, um ihre Gefangenen ins Jahr 2044 zurückzuschicken und dort erschießen zu lassen. Joe Simmons ist einer der Besten und spart fleißig auf seine Freiheit. Bis er jedoch sein älteres Ich vorgesetzt bekommt. Er zögert nur eine Sekunde und muss diesen Fehler schnell wieder ausbügeln. – Spannender Ansatz, der auch gut umgesetzt wurde.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Wicked – For Good: Der langersehnte zweite Teil der Musicalverfilmung ist draußen, aber ich habe es einfach zeitlich nicht geschafft. Der wird aber schnell nachgeholt.
Zoomania 2: Da Disney gefühlt nur noch Fortsetzungen kann, bin ich mal gespannt, was Zoomania nach einigen Jahren Pausen so kann.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Die Unfassbaren 3
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Solo Leveling – Staffel 2 (Sung Jin-Woo ist einfach weiterhin überpowert und beweist das immer wieder, weswegen auch der Charme der ersten Staffel fehlt. So ist der Anime noch nett zum schauen, aber bringt wenig neues ein.)
Wednesday – Staffel 2 (Auch hier funktioniert die zweite Staffel nicht mehr so gut, wie die Erste, kann sich aber mit einigen neuen Ideen dennoch gut halten. Neue Charaktere bringen ein großes neues Rätsel auf. Nur die Überpräsenz der restlichen Familie Adams scheint nicht so richtig zur Handlung zu passen)
Ghosts – Staffel 3 (Funktioniert weiterhin sehr gut, sehr witzige Folgen und die Charaktere entwickeln sich gut weiter)
Yakuza goes Hausmann – Staffel 2 (Ganz nett für zwischendurch, aber hier scheint final alles erzählt worden zu sein)
Crushing Souls: Fiona ist mit Formel 1 aufgewachsen, da ihr Vater einen bekannten Rennstall führt. Zu gern würde sie ebenfalls in der Branche Fuß fassen, doch nur der größte Konkurrent ihres Vaters gibt ihr eine Chance. Duncan ist der golden Boy von Fionas Vater und kann sie auf den Tod nicht ausstehen. – Gute Formel 1 Romance, die ein bisschen am gekünstelten Drama am Ende scheitert. Dennoch wieder eine Empfehlung.
Hachi & Maruru 1: Maruru wurde aus dem Tierheim von einer liebevollen Familie adoptiert. Doch in einem unachtsamen Moment verfolgt er ein Tier durch den Garten und findet nicht mehr nach Hause. Da trifft er den Streuner Hachi, der zunächst nur sein Revier verteidigen will. Doch die beiden freunden sich an uns versuchen irgendwie zu überleben. – Es war ein guter Manga, aber durch die Thematik auch sehr hart und traurig, weswegen ich nicht weiterlesen werde.
Tee? Kaffee? Mord! 24 – Louise in Gefahr: Aufregung in Earls Raven. Louise, die beliebte Köchin des Black Feather ist entführt worden. Und die Entführer wollen nichts geringeres als dass Nathalie und ihre Freund*innen einen ehemaligen Drogenboss befreien, den Louise in ihrer Karriere beim Geheimdienst hinter Gittern gebracht hat. Eine ausweglose Situation. – Hier scheinen final die Ideen ausgegangen zu sein, weswegen mit immer abstruseren Ideen um sich geworfen wird. Ich glaube, ich brauche erstmal eine Pause von der Reihe.
Where the library hides: Inez ist am Boden zerstört. Um den Mörder ihrer Cousine zu finden, muss sie um jeden Preis in Ägypten bleiben, wofür sie Whitford heiratet. Doch dieser war nicht ehrlich zu ihr, was seine Beweggründe anging. Die Spuren ihrer Mutter verfolgend muss sie schließlich das Geheimnis der Bibliothek von Alexandria lüften. – Schwacher Einstieg nach einem grandiosen ersten Teil. Konnte sich erst gegen Ende wieder halbwegs fangen, auch wenn hier einige Charakterentwicklungen sehr gewollt wirken. Schade!
Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 16: Während Ron sich versteckt halten muss, damit die World Detective Union ihn nicht findet, nimmt sich Toto den neuesten Ermittlungen an. Die Spuren weisen sehr schnell auf den M-Clan hin. Zum Glück bekommt Toto unerwartet Hilfe auf England. – Wir sind mittem im zweiten großen Arc und das funktioniert stellenweise mehr, und dann wieder weniger. Ich bin gespannt, in welche Richtung es sich entwickelt.
The Enchanted Greenhouse: Jahrelang war Terlu eine Statue, bestraft für einen vermeintlich harmlosen Zauber. Als sie endlich erlöst wird, findet sie sich auf einer verlassenen Insel voller faszinierender Gewächshäuser wieder. Nur der grummelige Gärtner Yarrow ist noch da. Doch um die Gewächshäuser steht es schlecht und Terlu steht vor der Frage: Soll sie wieder zaubern und auf die Gefahr einer erneuten Verurteilung hin, oder die Schönheit der Insel aufs Spiel setzen? – Mit Terlu und Yarrow bin ich am Anfang nicht so ganz warm geworden, aber mit fortschreiten der Handlung wird es immer besser und am Ende geht es einfach nur wieder ans Herz.
Rote Grütze mit Schuss: Thies Detlefsen ist Polizeiobermeister in Fredenbüll, einem beschaulichen Ort mit drei Deichen und dreimal so vielen Schafen, wie Einwohner. Und das Verhältnis scheint zu steigen, denn erst verschwindet die Frau des örtlichen Versicherungsmaklers und dann wird der Biobauer im eigenen Mähdrescher gefunden. Zum Glück bekommt er Unterstützung von der Mordkomission aus Kiel in Form von Nicole Stappenbek. – Ich habe mehrfach herzlich gelacht, vor allem durch die Betonungen von Bjarne Mädel im Hörbuch. Ein paar Formulierungen und Charakterzeichnungen waren etwas problematisch, aber im großen und ganzen hatte ich viel Spaß.
Piper House: Betty und Ewan waren das Traumpaar, obwohl sie aus verschiedenen Welten kamen. Doch eine Intrige lässt sie voneinander wegdriften und alles, was sie hatten steht auf der Kippe. Zurückgezogen in ihrem Ferienhaus Piper House im malerischen Nantucket kommen sie sich wieder näher. Können sie zurückbekommen, was sie einst hatten? – Geliebt von der ersten Seite, obwohl es eigentlich ziemlich oberflächlich bleibt und nach einer langen Einführungsphase auch sehr hetzt. Aber der tolle Schreibstil und die Charaktere haben es trotzdem zu einem tollen Leseerlebnis gemacht.
Phantom Tales of the Night 4: Ein beliebtes Idol kommt in die Bar des Patron. Doch irgendwas scheint nicht mit ihr zu stimmen. Schmetterling will das untersuchen und verschwindet spurlos. Nun ist es an Spinne die Ursache zu finden. – So viele neue Informationen über den Patron und diesmal vor allem Schmetterling lassen es wieder super interessant werden.
Pech & Schwäfel 1 – Die Tote in der Wand: Kommisarin Maike Pech lässt sich von Berlin nach Niederteerbach versetzen. wo ihre beste Freundin Zoe Schwäfel Pathologin ist. Vor vielen Jahren ist ihre gemeinsame beste Freundin Billy verschwunden und Maike hat einen neuen Hinweis auf ihren Verbleib. Doch nach der Ankunft muss sie sich erst einmal mit dem Leichenfund in der Wand der Arrestzelle befassen. – Ein ganz netter Einstieg, war aber noch nicht ganz überzeugt, vor allem da sehr viele Namen auf einen einprasseln.
Pech & Schwäfel 2 – Der tote Berliner: In Niederteerbach ist Karnevalssaison. Während Maike Pech alles versucht, um dem Irrsinn zu entkommen, taucht eine Leiche in der örtlichen Pension auf. Da es sich um einen Berliner handelt, wird Verstärkung aus der Hauptstadt geschickt. Zwischen Martin und Maike fliegen schnell die Funken. – Der Band, der mir am wenigsten in Erinnerung geblieben ist. Ich glaube er war okay.
Pech & Schwäfel 3 – Der Tote im Sand: Eigentlich sollte nur Sand auf eine Baustelle geliefert werden. Doch da war eine Leiche eines Kölner Architekten enthalten. Maike Pech, die nach den Weihnachtstagen mit Nichte Sarah nur noch ihre Ruhe haben will, muss also einen Mord aufklären und gleichzeitig die Silvesterfeier vorbereiten. – Ab hier wurde die Reihe verständlicher, da ich mich an die wiederkehrenden Charaktere besser erinnern konnte. Auch war der Fall selbst spannender.
Pech & Schwäfel 4 – Tot im Wald: Dackel Waldi ist super glücklich. Endlich hat er einen tollen großen Knochen gefunden. Leider gehört der zu abgehackten Leichenteilen. Maike und Zoe müssen die Informationen direkt vor Ort holen. Die Wache ist auch noch unterbesetzt, aber Staatsanwalt Sandro Grasso springt ein. Und das liegt gar nicht daran, dass er ein Auge auf Maike geworfen hat. – Schon nach der Eröffnungsszene mit Dackel Waldi war ich voll in der Geschichte drin. Ich bin übrigens #TeamSandro.
Pech & Schwäfel 5 – Tot im Pool: Dreharbeiten in Niederteerbach. Leider schwimmt einer der Darsteller am nächsten Morgen tot im Pool des Fitnesstudios. Die Ermittlungen werden dann auch noch dadurch erschwert, dass die Dreharbeiten für einen Porno waren. Aber Maike Pech kennt da nichts. – Spätestens ab hier bin ich großer Fan der Reihe. Es ist wunderbar zum schmunzeln, ich liebe die Nebencharaktere und die immer wieder auftauchenden Details.
Pech & Schwäfel 6 – Tot im Eis: Della DeLorain, eine Influencerin, stirbt bei einem Livestream. Leider im neuen Spa-Tempel in Niederteerbach, weswegen Maike Pech zum Tatort eilt. Und direkt zur Lachnummer des Livestreams wird. Durch die ganze Aufmerksamkeit wird sie angehalten, noch zügiger den Fall aufzuklären. – Es war so gut, die Reihe weiterzuverfolgen, denn hier folgt spannender Fall auf spannender Fall.
Pech & Schwäfel 7 – Tot im Gewächshaus: Sandra Kuschel ist sich sicher, dass in ihrem Gewächshaus für den Blumenladen schlechte Schwingungen herrschen. Sie hatte zwar eher die Ralunkeln im Sinn als die Leiche, die vom Himmel gefallen zu sein scheint, aber so gibt es einen neuen Fall für Maike Pech. Zeitgleich gibt es neue Erkenntnisse vom Fall ihrer ermordeten Freundin Billie, weswegen sie überhaupt erst nach Niederteerbach gezogen ist. – Die Geschichte fängt super witzig an und ich war voll drin. Und wir bekommen endlich eine Aufklärung in dem Billie-Fall, der sich bisher immer mit durchgezogen hat.
Pech & Schwäfel 8 – Tot im Meditationsstudio: Nach dem ganzen Stress und den vielen Morden in Niederteerbach will Nichte Sarah ihrer Tante Maike mal etwas Gutes tun. Im neuen Spa-Tempel gibt es jetzt Meditationskurse. Leider stirbt der Meditationslehrer schon in der ersten Stunde. Und dessen Zwillingsbruder fast gleichzeitig. Während Maike anfängt zu ermitteln, bekommt sie unerwartet Konkurrenz in Form einer neuen Komissarin aus Oberteerbach. – Auch nach der Lösung im Billie-Fall geht es noch weiter und wieder mit einer sehr witzigen Ausgangssituation. Nur die Rivalität stört hier etwas.
Manchmal sieht man ein Buchcover und weiß einfach, dass man es lesen muss. So ging es mir bei der Chefsachen-Reihe von Madleine Puljic. Und nachdem ich mich auf der letztjährigen Buch Berlin kurz mit der Autorin über den ersten Band unterhielt, konnte ich nicht anders, außer zuzuschlagen. Auf der LBM dieses Jahr durfte dann auch noch der zweite Band mit, denn das Ende des ersten Bands konnte ich so nicht akzeptieren. Warum ich diese Reihe absolut weiterempfehle, verrate ich euch in meinem heutigen Beitrag.
Kröten sind Chefsache
Die Handlung: Miriam hat ganz neu in einer PR-Agentur als Grafikerin angefangen. Und neben den allgemeinen Anfangsproblemen hat sie auch noch ein Geheimnis. Denn sie ist eine Hexe. Und nach einer Menge Überstunden platzt ihr der Kragen. Doch ein harmloser Ausspruch wird zu einem Fluch und plötzlich ist ihr Chef eine Kröte. Zusammen versuchen sie nun den Fluch zu brechen.
Meine Meinung: Wie sympathisch kann eine Protagonistin sein? Miriam ist auf jeden Fall eine Anwärterin für die liebenswerteste Hexe aus Büchern. Ihre Art sich selbst zu hinterfragen und irgendwie durchs Leben zu stolpern, war einfach nur goldig. Aber fangen wir am Anfang an. Miriam ist relativ frisch in der Menschenwelt angekommen. Was das alles für sie bedeutet, warum sie die Entscheidung getroffen hat und wie sie sich von der Hexenwelt unterscheidet, erfahren wir nach und nach, so dass die Handlung an sich im Vordergrund steht, wir aber immer genug Informationen zum Weltenbau bekommen, so dass alles logsich erklärt bleibt. Es dauert auch nicht lange, bis der alles verändernde Fluch kommt und sie ihren Chef ausversehen in eine Kröte verwandelt hat. Ab hier wird die Geschichte extrem witzig, denn die Katastrophe wird auf eine zwar relativ vorhersehbare, aber dennoch sehr gute Art versucht zu lösen. Doch so weit weiter Teile des Romanceanteils doch vorhersehbar waren, so ist es das große Finale und das Ende keinesfalls. Hier gab es noch allerlei Überraschungen und ich konnte – auch durch den sehr flüssigen Schreibstil der Autorin – das Buch kaum weglegen. Und auch, wenn der erste Band in sich erst einmal geschlossen war, konnte ich es bei dem Ende nicht auf sich beruhen lassen und brauchte dringend den nächsten Teil.
Hexen ist Chefsache
Die Handlung: Miriam ist wieder eine Hexe und hat sich aus Sicherheit von Josh getrennt, damit er nicht mehr in ihr Hexenchaos mit reingezogen wird. Doch trotz ihrer Kündigung arbeiten sie weiter zusammen und er unterstützt sie bei ihrem Gerichtsprozess. Kann das gut gehen?
Meine Meinung: Es dauerte nur wenige Seiten, dann war ich auch im zweiten Band voll angekommen und bereit für ein neues Abenteuer voller Chaos. Denn die Charaktere bleiben sich hier treu, auch wenn sie mehr über sich lernen und über sich hinauswachsen. Aber die Entwicklung dahin ist gut erklärt und zeigt deutlich, wie wichtig Selbstvertrauen ist und wie es helfen kann, die richtigen Leute an seiner Seite zu haben. Dadurch ist der Humoraspekt etwas zurückgedreht, auch, wenn ich hier noch regelmäßig sehr schmunzeln musste. Aber gerade im großen Endkampf wird es doch sehr ernst, was aber auch gut zum Ton des Buches passte. Einige Dinge, die im ersten Teil unbeantwortet blieben, finden hier eine logische Antwort und somit auch alles ein wunderbar rundes Ende. So bleibt mir am Ende nur zu sagen, dass ich sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin bin und die Chefsachen-Reihe nur wärmstens empfehlen kann.
Habt ihr schon ein Buch der Autorin gelesen? Und was war euer letzter Coverkauf?