Rückblick auf den Juni

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Bevor ihr fragt: Ja, ich war wieder einmal in der Weltgeschichte unterwegs. Diesmal allerdings dienstlich, weswegen mein Rückblick wieder später als gewohnt erscheint. Meine Dienstreise hat mich diesmal auf ein Flusskreuzfahrtschiff verschlagen, mit dem ich quer über die Donau geschippert bin. Wenn ihr einmal eine Reiseart sucht, bei der man komplett entschleunigen kann und trotzdem ein Highlight nach dem nächsten hat: Flusskreuzfahrt! Aber nun soll es ohne weiteres Vorgeplänkel direkt zu meinem medialen Rückblick auf den Juni kommen. (Oh, nebendran noch ein Foto von Budapest!)

20190622_211432Okay, ein bisschen habe ich doch noch zu erzählen. Denn im Juni war ich nicht nur auf Kreuzfahrt mit der AIDA und habe mir die schönsten Stellen der Ostsee angesehen, sondern durfte auch eines meiner Jahreshighlighs erleben (und ja, ich weiß jetzt schon, dass es dazugehört!). Denn im Juni war ich endlich auf einem Rammsteinkonzert und durfte damit einer meiner Lieblingsbands im Olympiastadion live erleben! Und ja live sieht man zwar relativ wenig, da Rammstein sich weigert Leinwände einzusetzen, aber dafür geht die Musik noch mehr unter die Haut als ohnehin schon. Okay, jetzt geht es aber wirklich um den medialen Rückblick 😉

Neulich in der Sneak

Brightburn – Son of Darkness: ist ein qualitativ hochwertiger Horrorfilm mit einer interessanten Grundhandlung, der an zwei Stellen abdriftet und sich damit einiges verbaut.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Rocketman: ist ein Musikerbiopic, das eher als Musical inszeniert wurde, was dem Film aber sehr gut tut. Zusammen mit einem fantastischen Hauptdarsteller kommt ein runder Film heraus.

Godzilla 2 – King of the Monsters: Hier bekommt der Zuschauer so ziemlich das, was er erwarten darf. Schwächen in der Handlung sind verzeihbar, da diese in einem Film mit solch großangelegten Kämpfen nicht das Hauptaugenmerk ist.

Pets 2: Diesmal mehr als Episodenfilm angelegt, hat Pets 2 gute Einfälle und auch lustige Szenen, schafft es aber nicht einen durchgehend interessanten Film zu machen. Dennoch hat er sich im Vergleich zum ersten Teil gut gesteigert.

X-Men – Dark Phoenix: ist nicht die ersehnte Fortsetzung nach einem miserablen Apokalypse, sondern leider einfallslos, lahm und in der Hauptrolle schlecht besetzt. Der einzig interessante Satz im Film kam von Jennifer Lawrence Charakter, die eine Umbenennung der X-Men fordert, nachdem die Frauen einen Großteil der Arbeit beitragen. Ob wir das Franchise nun final beerdigen dürfen, wird sich zeigen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Das Königreich der Katzen: Mein Lebensgefährte hatte einmal wieder Lust auf einen Anime. Heraus kam ein ein supersüßer Film, der ein Schulmädchen ins Königreich der Katzen verschlägt, um dort den Prinzen zu heilen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Drei Schritte zu dir: Krankenhausliebesdrama. Gibt es das so als Genre? Egal, der Film sieht nach einem guten Film aus für einen Abend mit Tränen und Lachen und großem Eisbecher.

Tolkien: Das Biopic über Herr der Ringe Autor J.R.R. Tolkien. Soll sich zwar sehr an der Liebesgeschichte orientieren, aber dennoch reizt mich der Film sehr.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: TKKG, Zwischen den Zeilen, The Dead don’t die und Long Shot

Serien – ein kurzer Überblick

Der Juni war ein guter Serienmonat. Es gab endlich die fünfte Staffel von Grace & Frankie. Auch wenn die Serie langsam ihren Zenit überschritten hat, hatte sie doch zwischendurch wieder ihre gewohnt guten Einfälle. Dann gab es mit Chernobyl und Good Omens gleich zwei Miniserien, die mich absolut mitreißen konnten. Große Weiterempfehlung auch nochmal an dieser Stelle. Darüber hinaus habe ich endlich die erste Staffel von Stranger Things beendet. Das ich dafür über ein Jahr bei acht Folgen gebraucht habe, zeigt wohl, dass ich mich nicht dem großen Hype anschließen kann. Trotzdem wurden genug Rätsel gestreut, so dass ich bereits mit der zweiten angefangen habe. Auch beenden konnte ich Die 2, eine britische Krimiserie aus den 1970er Jahren, die leider nach einer Staffel wieder eingestellt wurde. Aber wer Rodger Moore und Tony Curtis in einem absolut genialem (geistigem) Schlagabtausch erleben will, sollte vielleicht mal einen Blick wagen. Ansonsten habe ich meine beiden aktuellen Comedyserien fortgesetzt und jeweils die dritte Staffel von Seinfeld und Comedians auf Kaffeefahrt gesehen.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten gesamt: 1826
Seiten pro Tag: 61 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
E-Book: 2

Honigduft & Meeresbrise: Die Geschichte über im Weltkrieg verloren gegangene Briefe, gibt es immer mal wieder. Hier wird die Geschichte jedoch mit einer absolut sympathischen Protagonistin und ihrer liebenswerten Oma aufgezogen und befasst sich gleichzeitig mit den Themen Verlust und Freundschaft und natürlich Bienen. Das perfekte Strandbuch für den Sommer.

Alibi: Der inzwischen dritte Fall für Hercule Poirot kommt gewohnt spannend und rätselhaft daher. Bis zum Ende scheint nichts zusammen zu passen, bis dann die große Wendung kommt, mit der wohl keiner gerechnet hat.

Bookless – Wörter durchfluten die Zeit: Der erste Teil der Bookless-Reihe kommt mit einer ausführlichen Einführung daher. Wirklich viel ist noch nicht passiert, außer, dass die Grundhandlung gefestigt wurde. Macht dadurch leider kaum Werbung für die Folgebände (die allerdings doch schon bei mir im Regal stehen…)

Wir für zwei Nächte: Die Geschichte rund um Jade & Lawrence geht weiter. Allerdings scheint die Autorin hier einfach nur nicht loslassen zu können, weswegen die Handlung etwas dünn ist, die gewohnte erotische Prise komplett fehlt und in der Handlung zwischendurch immer wieder gesprungen wird, weil der Autorin einfach nicht genug einfiel. Sehr schade.

Fahrenheit 451: Ray Bradburys Klassiker durfte ich nun endlich von meiner Literaturklassikerliste der Schande streichen. Während das Buch eine wichtige Botschaft vermittelt, habe ich mich mit Protagonist und vor allem dem Schreibstil sehr schwer getan.

Ivy Years 4 – Wenn wir vertrauen: Die Reihe rund um das Harkness-College geht weiter. Diesmal durften wir Bellas Leben etwas näher betrachten. Die Geschichte war zwischendurch leider für mich etwas schwierig zu lesen, weil sie mich heruntergezogen hat. Dennoch ist es am Ende eine der typischen Ivy Years Geschichten, die rund um die Liebesgeschichte ein sehr großes Drama spinnen.

Wie war euer Juni? Interessieren euch eigentlich Urlaubsberichte?

Rückblick 1. Halbjahr 2019

Ja es ist schon wieder soweit. Mir kommt es zwar erst wie gestern vor, dass ich meine Jahresrückblicke geschrieben habe, aber irgendwie ist es doch wieder soweit. Ich versuche mich auch möglichst kurz zu halten 😉

Cinemathek

In der Cinemathek liefen leider nur zwei Filme, die mich beide nicht wirklich begeistern konnten. Hotel Artemis hatte zwar einen guten Cast und eine gute Grundidee, scheitert aber an der Ausarbeitung einer sinnvollen Handlung. Kindeswohl hat ebenfalls ausgezeichnet gecastet, hat sich aber als Vorlage ein Buch genommen, dass größtenteils aus Gedanken besteht. Dies in Handlung umzusetzen, hat leider nicht funktioniert.

Sneak

10 Filme konnte ich bisher in der Sneak sehen. Es sind einige Enttäuschungen dabei gewesen. Allen voran Holmes & Watson, dicht gefolgt von Ein letzter Job, Das Ende der Wahrheit und White Boy Rick. Dann gibt es noch das Mittelfeld mit Greta, Bumblebee, Unknown User 2 und Kursk. Vorne liegen die soliden Filme – beide mit 07 Punkte bewertet – Hard Powder und Ein Gauner & Gentleman.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Mit 27 Filmen habe ich meinen Tiefstand erreicht. Letztes Jahr waren es noch 35 Filme. Da ich mich kurz halten wollte, gibt es hier noch schnell meine Top 5 Enttäuschungen und Highlights.

Enttäuschungen

Platz 5: Friedhof der Kuscheltiere
Platz 4: Aquaman
Platz 3: Mortal Engines
Platz 2: Iron Sky 2 – The Coming Race
Platz 1: Tabaluga

Highlights

Platz 5: Ralph breaks the Internet
Platz 4: Shazam
Platz 3: Can you ever forgive me
Platz 2: Green Book
Platz 1: Avengers: Endgame

Filme – auf großem Fernseher gesehen

44 Filme liefen bei mir über den Fernseher. Davon sind 32 Neusichtungen und nur 12 Wiederholungstäter.

Dabei habe ich einige Klassiker endlich nachgeholt, wie Stirb Langsam, Rocky 2+3, Unbreakable, Die Verurteilten, James Bond jagt Dr. No, Shining, The 6th Sense und Chihiros Reise ins Zauberland.

Hier noch schnell meine Top 10 Highlights:

Platz 10: The Garden of Words
Platz 9: Anna und die Apokalypse
Platz 8: Hot Shots
Platz 7: Birdbox
Platz 6: Repo
Platz 5: Rocky 2
Platz 4: Ali Wong – Baby Cobra
Platz 3: The 6th Sense
Platz 2: Ellen DeGeneres – Relatable
Platz 1: Die Verurteilten

Serien – ein kurzer Überblick

Bei mir liefen 23 unterschiedliche Serien mit insgesamt 47 Staffeln unterschiedlicher Länge (3-24 Folgen pro Staffel) und zwei Spezialfolgen. Ausführlich wird wieder am Ende des Jahres geschrieben, aber hier schnell ein paar meiner Highlights, ohne Reihenfolge:

Downton Abbey – Staffel 6
Modern Family – Staffel 1-7
The Umbrella Academy – Staffel 1
Queer Eye – Staffel 1-3
Game of Thrones – Staffel 8
Comedians of the World – Staffel 1-13
True Detective – Staffel 1
Luzifer – Staffel 3

Bücher – meine Highlights

30 Bücher sind ausgelesen. Davon sind 5 gebundene Bücher, 7 Taschenbücher, 2 Comics/Mangas, 13 E-Books, 1 Reclamheft und 2 Hörbücher. Davon war nur eins ein Wiederholunsgtäter. Hier meine bisherige Top 10:

Platz 10: Die Känguru-Apokryphen – Mark-Uwe Kling
Platz 9: Erhebung – Stephen King
Platz 8: Feel again – Mona Karsten
Platz 7: Rockstars bleiben nicht für immer – Kylie Scott
Platz 6: Maybe Someday – Colleen Hoover
Platz 5: Die 1000 Teile meines Lebens – Colleen Hoover
Platz 4: Shining – Stephen King
Platz 3: Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. – Neal Stephenson & Nicole Galland
Platz 2: Mord auf dem Golfplatz – Agatha Christie
Platz 1: Kein Rockstar für eine Nacht – Kylie Scott

Wie sah euer erstes Halbjahr aus? Welcher Film/Buch/Serie fehlt definitiv in meiner Liste? Ich bin immer offen für Empfehlungen!

Rückblick auf den Mai

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Und schon wieder ist einige Zeit vergangen, ohne dass ihr von mir gehört habt. Ihr könnt es euch sicher denken, ja, ich war mal wieder im Urlaub… Diesmal habe ich es aber nicht einmal mehr geschafft vorab eine Urlaubsankündigung zu posten, weil ich natürlich mit allem sehr knapp dran war. Für die neugierigen unter euch: Ich war auf Kreuzfahrt auf der Ostsee. Links seht ihr noch schnell ein Foto vom Katharinenpalast in St. Petersburg, ehe es dann auch schon mit meinem Monatsrückblick weitergeht, der erstaunlich enttäuschend ausfällt. Ich habe keine Ahnung, was genau ich gemacht habe, aber anscheinen tatsächlich kaum Medien konsumiert…

Neulich in der Sneak

Das Ende der Wahrheit: Ein deutscher Film, der sich mit einer fiktiven Intrige beim BND auseinander setzt, erzählt das Thema leider völlig am Zuschauer vorbei und ist so ziemlich langweilig.

Kursk: Ein Film über den Untergang der Kursk, einem russischen U-Boot, im Jahr 2000. Trotz vieler guter Stränge und Darsteller, schafft er es nicht aus dem bekannten vorhersehbarem Schema auszubrechen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Ich habe es im Mai tatsächlich nur zweimal regulär ins Kino geschafft. Das ist ein neuer Tiefpunkt. Aber ich gelobe Besserung, um euch auch weiterhin mit vielen Filmkritiken zu versorgen 🙂

Detektiv Pikatchu: Eine Kriminalgeschichte in einer Welt, in der Menschen und Pokemon Seite an Seite leben. Der Film lebt ungemein von Ryan Reynolds Synchronstimme in Kombination mit dem süßen Pikatchu, erzählt letztendlich nichts, was das Rad neu erfindet, aber doch auf eine schöne Art, die einem gleichermaßen zum träumen und schmunzeln bringt.

John Wick 3 – Parabellum: Für alle, die von sehr gut einstudierten Kampfchoreographien nicht genug bekommen können und denen die Handlung letztendlich egal ist, ist dieser Film genau richtig. Wobei gerade Ian McShane noch versucht ein bisschen Charme zu versprühen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Unicorne Store: Brie Larsons Regiedebüt überzeugt mit ihr und ihrem ungestümen Tatendrang als Netflix Original. Zeitgleich holt sie sich Samuel L. Jackson mit ins Boot, um eine etwas außergewöhnliche Geschichte zu erzählen, wo man am Ende noch so ein bisschen den Sinn hinterfragt. Ein Film für alle Träumer da draußen.

Vielmachglas: Jella Haase dürfte den meisten als Chantal aus den Fack ju Göhte Filmen bekannt sein. Um aus diesem Vorurteil auszubrechen, tut Frau Haase echt viel. Unter anderem quer durch Deutschland trampen, in diesem etwas schrägen Roadmovie, der leider nie so richtig in Fahrt kommt und nur vom Charme der Protagonistin lebt.

Lion – der lange Weg nach Hause: Die unglaubliche Geschichte eines Jungen, der in Indien in den falschen Zug stieg, von Australiern adoptiert wurde und nach vielen Jahren durch Google Earth seine Heimat sucht. Eine berührende Geschichte, die zurecht vor ein paar Jahren oscarnominiert war.

Mollys Game: Jessica Chastain als Ausrichterin exclusiver Pokerspiele, ehe sie dies einholt. Dies ist ihre Geschichte über den Aufbau der Pokerspiele bis zum abschließendem Gerichtsverfahren. Ein etwas langatmiger Film, der mit Frau Chastain und einem Idris Elba jedoch top besetzt ist.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Fighting with my family: Auch wenn mich Wrestling herzlich wenig interessiert, sah die Geschichte doch interessant aus.

The sun is also a star: Was wäre, wenn du deinen Traummann findest, aber am nächsten Tag abgeschoben wirst? Genau damit befasst sich dieser laut Trailer sehr süße Film.

Aladdin: Ob man Disneys Realfilmwahnsinn weiterhin mitmachen muss, sei nun mal dahingestellt, jedoch wüsste ich schon gerne, ob Will Smith nun als Genie funktioniert oder nicht.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Mai lief bei mir die zweite Staffel Seinfeld, die erneut zwar schon unterhaltsam war, jedoch weiterhin nicht, wie die beste Sitcom jemals. Außerdem waren bei mir wieder Comedians auf Kaffeefahrt in der zweiten Staffel Comedians in Cars getting coffee. Natürlich lief auch bei mir die achte und finale Staffel Game of Thrones, die durchaus zu enttäuschen wusste. Zu guter Letzt habe ich endlich die zweite Staffel von American Gods gesehen, die mich immer noch ein bisschen ratlos zurücklässt.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 5
Seiten gesamt: 1651
Seiten pro Tag: 53 im Durchschnitt
Reclam: 1
E-Book: 3
Hörbuch: 1

Wer will schon einen Rockstar / Rockstars bleiben nicht für immer / Rockstars küsst man nicht

Nach Kein Rockstar für eine Nacht, habe ich nun auch die drei Folgebände von Autorin Kylie Scott verschlungen. Hier ging es nun um die anderen Bandmitglieder, die natürlich auch ein Anrecht auf ihr Glück hatten. Mir hat die Reihe sehr gut gefallen, weil ich eigentlich fast alle Charaktere sehr mochte, auch wenn manche vielleicht ein bisschen mehr.

Das Bildnis des Dorian Gray: Wieder ein Buch von meiner Schandliste der Klassiker gestrichen. Wobei hier Mr. Wilde bei seinem einzigen Roman eindeutig übertrieben hat, was die Länge angeht, weswegen es ein sehr langwieriges Buch ist, auch wenn zwischendurch durchaus interessante Charakterstudien eingeflochten wurden.

Erhebung: Dieser Kurzroman von Stephen King lies ich mir diesmal in Hörbuchform vorlesen. Eine schöne Geschichte über einen Mann, der immer leichter wird und bis er sich nicht mehr auf der Welt halten kann, zumindest noch eine Sache in Ordnung bringen will. Ein typischer King, nur eben diesmal tatsächlich auf 144 Seiten.

Rückblick auf den April

Nach dem vergleichsweise ereignisreichem März, kam der April wesentlich ruhiger daher. So konnte sich mein Medienkosum auch wieder etwas steigern. Hier also nun ohne weitere Ankündigung mein allmonatlicher Rückblick.

Sneak Preview

Greta: Ein Film über eine Stalkerin, die gerne die Mutter der Protagonistin ersetzen würde. Ein Film, der viel Potential hatte und auch gerade im Mittelteil eine bedrohliche Spannung erzeugt, die vor allem von Hupperts Spiel kommt. Dies wird im finalen Teil aber komplett über den Haufen geworfen.

Ein letzter Job: Nach Abgang mit Stil der nächste Heist-Movie mit Michael Caine. Leider sehr langweilig und mit unmotivierten Darstellern und unsympathischen Charakteren. Schon jetzt einer der Flops des Jahres.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Monsieur Claude und seine Töchter 2: Nachdem Monsieur und Madame Claude im ersten Teil ihren Frieden mit ihren Schwiegersöhnen gemacht haben, wollen sie nun mit ihren Töchtern auswandern. Für die Claudes steht fest, dass sie sie von der Schönheit Frankreichs überzeugen müssen. Eine Fortsetzung, die nicht mit dem ersten Teil mithalten kann, viele gute Punkte verfolgt, aber sich doch irgendwo wieder verliert.

Shazam: DC versucht es nach ihren ständigen Misserfolgen nun einmal in einer ganz neuen Richtung. Und es funktioniert. Shazam erzählt eine ausgewogene Geschichte, hat einen nachvollziehbaren Bösewicht, ist spannend und gleichzeitig witzig.

Dumbo: Tim Burton durfte nach seiner Alice im Wunderland Version auch die Realverfilmung von Dumbo übernehmen. Eine gute Entscheidung, denn Burton versucht nicht einen Disneyklassiker stupide nachzuerzählen, sondern erzählt eine altbekannte, aber doch komplett neue Geschichte, in dem er mehr auf den menschlichen Aspekt eingeht und die Geschichte nicht nach dem ersten Flug des Elefants enden lässt. Endlich mal wieder eine sinnvolle Neuverfilmung!

Friedhof der Kuscheltiere: Das man ein Film nicht eins zu eins verfilmen kann, dürfte inzwischen klar sein. Und zunächst wurden hier noch sinnvolle Änderung eingeführt. Wieso man aber ein 600 Seiten Buch in eine Stunde pressen muss, nur um danach noch eine abstruse Weiterdichtung einzufügen, verstehe ich leider nicht. Denn das ganze geht leider auf Kosten der eigentlichen Thematik und der Charaktere.

Der Fall Collini: Ein Gerichtsdrama, das vor allem von einem großartig spielenden Elias M’Barek profitiert. Geschichte und Filmweise lassen dann doch eher Fernsehqualität vermuten, als wirklich für die große Leinwand geschaffen worden zu sein, dennoch schafft es der Film spannend zu bleiben.

The Avengers: Endgame: Der 22. Film des Marvel Cinematic Universe ist die logische Konsequenz aus allen zuvor erschienenden Filmen. In Erzählweise, Charakterentwicklung und Umsetzung gibt es nichts zu bemängeln. Es ist der Film, den die Fans verdient haben.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Bernhard & Bianca: Mein allerliebster Disneyfilm über die beiden Mäuse der Rettungshilfsvereinigung, die ein entführtes Waisenmädchen retten müssen. Nachdem ich erfuhr, dass meine beste Freundin ihn tatsächlich nie gesehen hatte, musste dies schnellstmöglich nachgeholt werden.

Arielle: Und weil ich gerade in Disneylaune war, lief gleich hinterher noch dieser Film.

Prof. Marston and the Wonder Woman: Die Geschichte hinter der Entstehung der Wonder Woman Comics hätte ich mir irgendwie spannender vorgestellt. Aber hier ging es in erster Linie um das komplizierte Beziehungs- und Sexverhältnis von Prof. Marston. Ein ziemlich langatmiger Film.

The 6th Sense: Nachdem ich immer wieder gespoilert wurde und den großen Twist doch immer wieder vergaß, nahm ich mir nun endlich einen weiteren Klassiker der Filmgeschichte vor. Ich bekam eine spannende Geschichte, an der jedoch der Endtwist tatsächlich das bemerkenswerteste ist.

Chihiros Reise ins Zauberland: Und gleich hinten ran, gab es noch einen weiteren Klassiker. Diesen hätte ich mir aus den Erzählungen anderer raus, tatsächlich ganz anders vorgestellt. Dennoch bekam ich eine magische, wenn auch etwas merkwürdige Geschichte.

Amy Schumer – Growing & The Leather Special: Auch in diesem Monat durften zwei Netflix Comedy Specials nicht fehlen. Diesmal mit einer Amy Schumer, die ihren gewohnt deftigen Stil hier gleich zweimal ausleben durfte.

XxX 3 – Die Rückkehr des Xander Cage: Ich habe, glaube ich, schon öfter über mein Guilty Pleasure Triple X Teil 3 erzählt. In diesem Monat kam wieder eine Gelegenheit für einen Rewatch. Handlung ist total stumpfsinnig, Actionscenen zu abgedreht, aber doch mag ich die Charaktere und deren Sprüche. Kurzum ich habe den Film auch jetzt wieder gefeiert.

Hüter des Lichts: Als Revanche für Bernhard und Bianca zeigte mir meine beste Freundin dann einen Animationsfilm, den ich noch nicht gesehen hatte. Die Geschichte über Jack Frost und die anderen Hüter des Lichts fand ich nett erzählt und spannend.

Anna und die Apokalypse: Eigentlich ein Weihnachtsfilm, aber wieso nicht an Ostern gucken? Hier werden die typischen Musicalfilme mit einem Zombiefilm kombiniert. Heraus ist eine lockere Komödie geworden, die mir im Zombiebereich etwas zu konsequent war (aber ich mochte die Charaktere…) und im Musicalbereich etwas zu einfallslos. Denn gefühlt jeder Song klang ähnlich, weil er die gleichen typischen Poprhythmen hatte. Dennoch ein schöner Film.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Hellboy: Ein bisschen hätte mich dieses Reboot gereizt, allerdings zeigen die vernichtenden Kritiken, dass es vielleicht doch keine ganz schlechte Idee war mein Geld zu sparen.

Willkommen im Wunderpark: Ein Animationsfilm eher für die Kleineren und doch konnte mich der Trailer ansprechen.

Tea with the Dames: Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith geben sich bei einem Teenachmittag die Ehre. Leider nicht in meinem Kino.

Serien – ein kurzer Überblick

Leider hat sich Sky angewöhnt True Detective regelmäßig ins Programm zu nehmen und nach ein paar Tagen wieder rauszunehmen. So habe ich die zweite Staffel zwar sehen können, mir fehlt aber noch immer die zweite Hälfte der letzten Folge. Gerade als sich alles aufklärte… Ansonsten lief bei mir Modern Family mit Staffel 6 und 7 (leider hat Netflix noch nicht mehr im Programm). In Vorbereitung auf die neue Staffel Queer Eye habe ich die zweite noch einmal durchgesuchtet und dann natürlich auch gleich die dritte angehängt. Wie kann eine einzige Serie nur so viel Freude und Hoffnung in ein Leben bringen? Außerdem bin ich mit diversen Comedians und Jerry Seinfeld auf Kaffefahrt gewesen. Denn in „Comedians in Cars getting Coffee“ sucht sich Jerry Seinfeld in jeder Folge einen anderen Oldtimer und Comedian aus, um mit ihm eine Tasse Kaffee (oder mehrere) trinken zu gehen. Eignet sich aktuell gut für Mittagspausen oder Busfahrten zur Arbeit. In diesem Zusammenhang musste ich dann auch prüfen, was hinter der angeblich besten Sitcom steckt und sah mir die erste Staffel Seinfeld an. Nun ja, Beste würde ich nicht unterschreiben, aber sie ist doch ganz amüsant.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten gesamt: 2744
Seiten pro Tag: 91,5 im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 3
Taschenbücher: 1
E-Book: 2

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.: ist ein Buch, das man selbst erleben muss. Ein solch komplexes, durchdachtes, logisches, gut recherchiertes und doch magisches Buch habe ich noch nie gelesen. Selbst wenn man mit ein paar Wendungen nicht einverstanden ist oder der Schreibstil zwischendurch merkwürdig erscheint, bleibt es im Ganzen doch ein sehr gutes Buch.

Ich bin die Nacht: Nach langer Zeit war mit tatsächlich mal wieder nach einem Thriller. Und hab auch schon wieder die Lust verloren. Denn die Auflösung der ganzen Geschichte war mir schon wieder zu abstrus.

Fee – Schwestern bleiben wir für immer: Ein Buch, das mir kommentarlos von meiner besten Freundin in die Hand gedrückt wurde. Eine Geschichte über Krankheit, Familie, Verlust und Trauer. Eine rührende Geschichte, die mir leider zu auseinandergerissen erzählt wurde.

Dark Wonderlands – Herzkönigin: Im Fantasy-Bereich durfte dieses Buch bereits vor einer ganzen Weile bei mir einziehen. Nun kam ich endlich dazu es zu lesen. Gerade am Anfang mochte ich die Geschichte, die sich mit der dunklen Seite der Alice im Wunderland Geschichte befasst. Doch ab einem gewissen Punkt bin ich aus der Geschichte ausgestiegen und habe einfach nicht mehr reingefunden. Gute Idee, anstrengende Umsetzung, verwirrender Schreibstil.

Feel again: Nach längerem Überlegen habe ich mich doch für den dritten Teil der Again-Reihe von Mona Karsten entschieden. Die Pause war dann auch ganz gut, da mir der negative Teil Sawyers, einem Nebencharakter aus den Büchern zuvor, so nicht mehr so präsent war. So bekam ich zwar eine typische Liebesgeschichte, aber dafür eine schöne. Und der Typ war endlich mal nicht der typische Traumtyp!

Kein Rockstar für eine Nacht: Nach einer durchzechten Nacht in Las Vegas, wacht Evelyn am nächsten Morgen verheiratet mit einem Rockstar auf. Das birgt eine ganze Menge Probleme. Leider hat es mir David Ferris dann auch angetan, weswegen ich diese Liebesgeschichte regelrecht verschlungen habe.

 

 

Rückblick auf den März 2019

Mit gleich zwei Urlauben war der März 2019 für mich ein sehr ereignisreicher Monat. Allerdings sind dadurch auch meine Kinogänge wieder sehr übersichtlich. Zumal ich den letzten Kinostartdonnerstag (28.03.) komplett verpasst habe. Wundert euch also nicht, dass Dumbo hier noch nirgends auftaucht.

 


Um noch schnell ein paar Worte zu meinen Urlauben loszuwerden: Dubai war wunderbar warm, aber auch nicht heiß, so dass wir gut zwischen Baden und Besichtigungen wechseln konnten. Und Disneyland Paris war einfach die Erfüllung all meiner Kindheitsträume. Klar hat Großkapitalist Disney hier wieder gut zugeschlagen und gerade die Essenspreise waren sehr ungerechtfertigt für das, was man bekam. Auch die Merchandiseartikel waren sehr hochpreisig. Aber was soll ich sagen… ich habe gut zugeschlagen. Ansonsten war es aber alles sehr liebevoll und detailreich gestaltet und die Fahrgeschäfte haben sehr viel Spaß gemacht. Außerdem war gerade Marvelsaison…
Achso und so ganz nebenbei bin ich auch noch Katzenmami geworden! Begrüßt mein kleines Katzenbaby Shuri 🙂

Sneak Preview

Ein Gauner & Gentleman: Robert Redfords letzter Film (laut seiner Aussage). Diesmal hat sich Redford einem sehr entspanntem und gemütlichem Heist-Movie zugewandt. Die Handlung war sehr langsam erzählt, aber durch Redfords sehr sympathischem Spiel nie langweilig.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Captain Marvel: Das MCU bringt kurz vor Endgame noch schnell ein Solofilm auf den Markt mit der ersten Heldin. Leider war die Handlung ein bisschen zu stumpf für die hohe Qualität des MCU, auch wenn Brie Larson sichtbar Spaß am Spiel hat.

Iron Sky – The Coming Race: Nach dem Trasherfolg Iron Sky mit den Nazis von der dunklen Seite des Mondes, versuchen sich die Macher nun an einem zweiten Teil. Versprochen wurden Nazis auf Dinosauriern. War mein einziger Anspruch an den Film. Leider habe ich nicht einmal das bekommen. So ist diese Fortsetzung leider bis auf ein paar Einfälle nicht lustig und auch nicht trashig genug.

Die Goldfische: Reicher Businesskerl landet im Rollstuhl und muss trotzdem sein Geld aus der Schweiz holen. Wie gut, dass niemand einen Bus voller Menschen mit Behinderungen kontrolliert. Die Goldfische nimmt sich selbst nicht zu ernst und traut sich so auch Witze über Behinderungen zu machen, bleibt dabei aber immer sachlich und wird nie beleidigend. So wird er ein locker, leichter Spaß, der für viele Momente sorgte, bei denen man einfach auf dem Boden vor lachen lag.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Tarzan: Da im Disneyland nur der Disney Channel auf den Fernsehern lief, war die Auswahl sehr gering. Also gab es ein erneutes Sehen von einem meiner ungeliebteren Disneyfilme. Denn während mich Tarzan am Anfang schon immer in ein weinendes Bündel verwandelt, kann mich der Mensch, der bei den Affen aufwuchs, danach überhaupt nicht mehr begeistern.

Shining: Nachdem ich die Lektüre beendet hatte, wollte ich nun doch endlich Stanley Kubriks Werk begutachten. Leider bin ich da auf der Seite von Autor Stephen King, der die Verfilmung nicht gerade als gelungen ansieht.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Beale Street: Einer der letzten Starts in Deutschland aus der vergangenen Oscarsaison. Die Geschichte von Fonny, der dabei ist Vater zu werden, als er wegen Vergewaltigung angeklagt wird. Oscar für Regina King als beste Nebendarstellerin.

Die Berufung: Die Geschichte von Ruth Bader Ginsburg, die Anfang der 50er Jahre an Harvard Jura studiert, aber nicht als Richterin arbeiten darf. Als sie einen Fall annimmt, in dem sie einen Mann verteidigt, der aufgrund seines Geschlechts diskriminiert wird, kämpft sie gleichzeitig für die Rechte von Männer und Frauen in einem diskriminierendem System.

Ferner verpasst: Vom Lokführer, der die Liebe sucht…, Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks, Trautmann, Wir

Serien – ein kurzer Überblick

Im März gab es zunächst eine neue Netflix Serie zu sehen. The Umbrella Academy ist eine etwas ungewöhnliche Superheldenserie, hat aber doch viel Spaß gemacht und war unglaublich spannend. Dann gab es endlich auf die letzte Episode der Comedians of the World. Diesmal war das französischsprachige Kanada an der Reihe. Dann ging ich mit einem Architekten und einer Schauspielerin auf Weltreise. Das Ziel: Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt. Das war nicht ganz so spannend, wie ähnliche Netflixdokumentationen, aber es waren schöne Häuser dabei. Ansonsten habe ich noch eine inzwischen beendete Serie für mich entdeckt. Mit True Blood gab es seit langem mal wieder eine Vampirserie (genau genommen seit Buffy/Angel), die ich mochte. Eigentlich verkörpert die Serie alles, was ich an anderen Serien stark kritisiere, aber irgendwie bin ich nicht von losgekommen und habe gleich die ersten beiden Staffeln weggeschaut.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1008
Seiten pro Tag: 32,5 im Durchschnitt
Taschenbücher: 1
E-Book: 2

The Ivy Years: Solange wir schweigen & Was wir uns bedeuten: Solange wir schweigen ist der dritte Band der Ivy-Years Reihe. Diesmal geht es um das Thema Homosexualität und inwiefern dies mit Eishockey vereinbar ist. Leider wurde das Thema nur immer wieder von einer Seite beleuchtet und entwickelt sich zu eine schwachen Liebesgeschichte, die nicht spannend, nicht mitreißend und leider auch nicht aufwühlend ist. Aus dem Thema hätte man deutlich mehr machen können. Was wir uns bedeuten ist eine Kurzgeschichte, die zwischen dem zweiten und dritten Teil angesiedelt ist. Hier wurden noch einmal zwei Charaktere aus dem zweiten Buch etwas näher beleuchtet. Süße kleine Geschichte, die mit ihren knapp 100 Seiten genug erzählt.

Shining: Eines von Stephen Kings bekanntesten Werken durfte diesmal mit mir nach Dubai fliegen, um als Strandlektüre zu dienen. Dabei kam Kings typische Geschichtenerzählschreibweise wieder durch, was ich sehr genossen habe. Man muss sich auf die Charaktere einlassen, denn so passiert gar nicht so viel.

 

Rückblick auf den Februar

Gesund und munter bin ich aus meinem Urlaub zurück. Ich hatte sehr schöne und ereignisreiche Tage. Aber nun wollen wir uns erst einmal meinem Medienkosum im Februar zuwenden, der vor allem durch die Oscarverleihung geprägt wurde.

Sneak Preview

White Boy Rick: Eine unbekannte Geschichte darüber, wie das FBI einen Jungen zum Drogendealer machte. Leider sehr schlecht erzählt, spannungslos und belanglos am Ende.

Hard Powder: Das Stöhnen war groß, als man mal wieder Liam Neeson in einem Actionfilm sah. Doch Hard Powder ist ein Remake eines skandinavischen Films und geprägt durch viel Schnee und eine Menge schwarzem Humor, der den Film von anderen abhebt und doch streckenweise ziemlich viel Spaß macht.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Maria Stuart – Königin von Schottland: Maria Stuart baut ein gutes Setting auf und setzt auf einen starken Cast. Leider kann der Film nicht durch seine Handlung überzeugen, die zu lang und zu langatmig erzählt ist.

Green Book: Green Book ist ein kleinerer, aber sehr feiner Film, der seine Geschichte rund erzählt und den Fokus auf den Roadtrip und die Freundschaft der beiden Protagonisten legt. Die Rassenthematik ist zwar allgegenwärtig, wird aber gekonnt subtil eingespielt.

The Favourite: ist bestimmt nicht jedermanns Favorit. Regisseur Lanthimos geht hier bewusst über Grenzen hinaus. Getragen wird der Film von drei sehr starken Schauspielerinnen, wobei Olivia Coleman jedoch mit einer absolut oscarwürdigen Leistung heraussticht.

The Lego Movie 2: Neue Ideen, neue Charaktere, gewohnte Optik. Der zweite Teil macht zwar streckenweise auch wieder Spaß, bleibt aber dennoch hinter dem ersten Teil zurück, da er nicht mehr mit der innovativen Idee punkten kann.

Vice – der zweite Mann: Vice ist ein stark erzählter Film mit gutem Cast. Ein bisschen weniger reißerisch hätte er dennoch sein können, so kommt er nicht an seinen Vorgänger (The Big Short) heran.

Can you ever forgive me: ist eine sehr ruhige Filmperle, die bei den meisten wohl untergehen wird. Ruhig erzählt und stark gespielt, springt der Film zwischen Charakterisierung und erzählter Geschichte.

Alita – Battle Angel: Ein interessanter Science-Fiction Film, der uns eine neue Welt zeigt, von der ich gerne noch mehr sehen möchte.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh: Habe ich meiner besten Freundin zum Geburtstag geschenkt und dann auch gleich angesehen. Ein ziemlich düsterer Animationsfilm, der das Thema Tierexperimente aufgreift, aber vordergründig die Bemühungen einer besorgten Mutter zeigt.

The Descendants: Erzählt die Geschichte von den Nachfahren der Disneycharaktere. Eben auch von denen der Bösewicht, wie Maleficent. Dieser Konflikt wird besonders an der Schule deutlich. Als Fernsehfilm sieht man ihm das geringe Budget durchaus an. Dennoch hat er eine schöne Geschichte – wenn auch sehr vorhersehbar.

Blackkklansman: Die Geschichte eines schwarzen Cops, der gleichzeitig die Black Power Bewegung und den KuKluxKlan unterwanderte. Der Film ist hochaktuell und drängt keine Meinung auf, was sehr positiv ist. Trotz eines größtenteils lockeren Tons bleiben Längen leider nicht aus.

James Bond jagt Dr. No: In meinem Bestreben immer weiter die Klassiker aufzuarbeiten, habe ich nun endlich den ersten James Bond Film gesehen. Der war für damalige Verhältnisse sehr interessant.

Hot Shots: Nachdem ich letztes Jahr endlich Top Gun gesehen habe, durfte nun die „Verarsche“ von Charlie Sheen herhalten. Ich habe mich gut amüsiert.

Pixels: Die Erde wird von Aliens angegriffen, die uns mit alten Arcade Spielen herausfordern. Hier müssen die Nerds ran. Ein Rewatch und auch dieses mal wieder herrlich lustig und das obwohl Adam Sandler die Hauptrolle spielt.

Roma: Der Netflix-Film, der auch nach der Oscarsaison noch in aller Munde ist, erzählt die Geschichte eines Hausmädchens in Mexiko der 1970er Jahre. Roma ist ein Film, der schwer zu erfassen ist. Vordergründig ist er zu langsam erzählt und wirkt streckenweise sehr ermüdend. Dennoch hat er viele verborgene Stellen und gerade das letzte Drittel, das spannend, emotional und mitreißend ist.

Die Ballade des Buster Scruggs: Die Coen Brüder haben sich dem Western zugewandt und sechs kurze Geschichten aus dieser Zeit erzählt. Ein kurzweiliger Episodenfilm, der zwischen Unterhaltung und Drama hin und her springt und daher für jeden Geschmack etwas bietet.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Der verlorene Sohn: Der neue Film von und mit Joel Edgerton mit einem ernsten Thema und einem starken Cast, interessiert mich auf jeden Fall noch.

Die Winzlinge – Abenteuer in der Karibik: Der zweite Teil des Animationspaßes aus Frankreich. Den ersten fand ich unheimlich süß, trotz fehlender Dialoge.

Ganz knapp nicht auf die Liste haben es die folgenden Filme geschafft: Happy Deathday 2U, Sweethearts, Escape Room

Serien – ein kurzer Überblick

Im Februar liefen bei mir die Episoden 10-12 der Comedians of the World, sowie die fünfte Staffel von Modern Family. Das 1980er Remake der Serie Mission Impossible – in geheimer Mission habe ich nun mit der zweiten Staffel durchgesehen (es wurden leider nicht mehr produziert). Ansonsten habe ich mich an die 11. Staffel von The Big Bang Theory herangewagt, die nur noch wenig witziges zu bieten hatte. Dafür war die vierte Staffel von Pussy Terror TV mit Caroline Kebekus wieder sehr witzig. Neue Serien waren für die erste Staffel von Aufräumen mit Marie Kondo (ich berichtete) und The Magicians. Dieser Serie konnte ich vom Erzählstil her leider wenig abgewinnen, weil alles irgendwie durcheinander und in einem seltsamen Tempo erzählt wurde. Die Geschichte selbst aber fand ich interessant und der Cliffhanger am Ende war so fies, dass ich überlege doch die zweite zu gucken, obwohl ich mich eigentlich eher durchgequält habe.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 1038
Seiten pro Tag: 37 im Durchschnitt
Taschenbücher: 2
E-Book: 1
Hörbuch: 1

Maybe Someday & Maybe Not: Damit habe ich nun auch noch die fehlenden Werke von Mrs. Colleen Hoover gelesen. Wieder eine interessante Geschichte, die sich ganz anders entwickelt hat, als ich gedacht hätte. Nicht meine Lieblingsgeschichte von Mrs. Hoover, aber doch wieder sehr stark erzählt.

The Ivy Years – Was wir verbergen: Der zweite Teil der Ivy Years Reihe. Auch hier wieder eine kurweilige Liebesgeschichte mit zwei großen Schicksalen. Gut für zwischendurch.

Die Känguru-Apokryphen: Mark-Uwe Kling hat es doch wieder getan. Er hat ein neues Werk über sein Leben mit dem Känguru geschrieben. Es sollen die unerzählten Geschichten aus den bisher erschienenen Bücher sein. Auf jeden Fall sind sie wieder unglaublich lustig und am besten als Hörbuch zu genießen!

Rückblick auf den Januar 2019

Der erste Monat des neuen Jahres ist vorbei und ich muss sagen, dass ich erstaunlich wenig Medien konsumiert habe. So wenig Filme habe ich seit Jahren nicht mehr in einem Januar im Kino gesehen. Der Januar ist meist einer meiner Kinoreichsten des Jahres. Mal gucken, wie es sich am Ende des Jahres auf meine Statistik auswirkt.

Sneak Previews

Holmes & Watson: Schon jetzt einer der schlechtesten Filme des Jahres. Ekelhafter Fäkalhumor gepaart mit Sexismus. Es bleibt rätselhaft, wie er es überhaupt in die Kinos geschafft hat.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Junge muss an die frische Luft: Hape Kerkelings Kindheit verfilmt mit einem grandiosen Jungdarsteller. Der Film pendelt zwischen herzerwärmenden Momente, lustigen Einlagen, aber vor allem viel Kummer. Taschentücher sollte man bereithalten!

Glass: M. Night Shyamalan rundet seine Trilogie nach Unbreakable und Split ab. Qualitativ kommt er an seine eigenen Werke nicht mehr heran, schafft es aber doch wieder am Ende vollkommen zu überraschen.

Ralph breaks the Internet: Trägt den deutschen Titel Chaos im Netz und schickt Randale Ralph und seine Freundin Vanellope in die großen Weiten des Internets. Neben vielen lustigen Einzelszenen und coolen Darstellungen von Internetphänomenen, schafft er es aber auch eine runde Geschichte über Freundschaft zu erzählen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Rocky 2 & 3: Apollo Creed will einen Rückkampf haben, den Rocky nun tatsächlich gewinnt. Dafür muss er sich im dritten Teil Mr. T stellen, der ganz schön gemein sein kann. Damit wäre ich nun bereit, dass Creed auf Ivan Drago trifft, womit ich dann wohl auch Creed verstehen dürfte.

The Circle: ist ein soziales Netzwerk, dass wohl alle Intentionen von Facebook & Co zusammenfassen dürfte. Tom Hanks versucht Emma Watson dazu zu bringen, der erste komplett gläserne Mensch zu werden. Nette Idee, leider wurde das Thema nicht subtil, sondern mit Vorschlaghammer, umgesetzt. Verliert dadurch ziemlich an Wirkung.

Battle of the Sexes: verfilmt das legendäre Tennismatch zwischen Billie Jean King und Bobby Riggs. Dabei ging es vor allem um die Rechte der weiblichen Tennisspielerinnen, die vor allem, wenn es um die zu gewinnenden Preise ging sehr oft benachteiligt wurden. Eine sehr stark spielende Emma Stone trifft auf einen etwas schwächelnden Steve Carell, in diesem starken Biopic.

Unbreakable: In Vorbereitung zu Glass, habe ich dann auch einmal den ersten Teil nachgeholt. Nach Split bin ich mit etwas falschen Vorstellungen an den Film gegangen, trotzdem gefiel mir Shyamalans Vorstellung von Held und Schurke bzw. deren Findungsphase sehr interessant und gut umgesetzt.

Die Verurteilten: Als erster Film meiner Bucketlist (Details folgen) lief „The Shawshank Redemption“, der seit Jahren bei IMDB die Topliste anführt. Basierend auf einer Stephen King Kurzgeschichte, merkt man Kings Schreibstil deutlich in den Dialogen. Ein sehr gelungener Film, der zwischen deprimierend und hoffnungsvoll hin und her schwankt.

Birdbox: Bekannt geworden vor allem durch die ziemlich hirnrissige „Birdbox-Challenge“, kam mir die Handlung doch sehr bekannt vor. Und tatsächlich hatte mein bester Freund bereits vor einiger Zeit das Buch gelesen und mir davon erzählt. Die Idee hatte mich schon damals fasziniert, aber nicht genug, um das ganze Buch zu lesen. Die Netflix-Produktion konnte mich dafür umso mehr faszinieren.

Desweiteren liefen im Januar die Netflix Comedyspecials Relatable von Ellen DeGeneres (sehr empfehlenswert!) und Hard Knock Wife, sowie Baby Cobra, beide von Ali Wong. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber doch unglaublich lustig!

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Im Januar hat mein Kino einen neuen Rekord aufgestellt. Es sind unfassbar viele Filme, die auch teilweise oscarnominiert sind, erschienen und keiner davon lief hier. Stattdessen lief übrigens Kalte Füße mehrfach am Tag! Ich hoffe ein paar Filme noch nachholen zu können, in dem ich wohl mal wieder längere Ausflüge in die 1 Stunde entfernte Großstadt unternehme. 

Die Frau des Nobelpreisträgers: Glenn Close als Frau an der Seite eines wichtigen Mannes. Sie muss die starke Frau spielen, ohne je Anerkennung dafür zu kriegen. Ein interessantes Thema.

Ben is back: Lucas Hedges ist wohl der Nachwuchsschauspieler schlechthin. Nun darf er an der Seite von Julia Roberts in diesem Familiendrama rund um das Thema Drogensucht erneut glänzen.

Fahrenheit 11/9: Michael Moores Dokumentationen sind meist etwas umstritten. Dennoch gefiel mir seine Doku „Where to invade next“ sehr gut. Daher bin ich auf die neue noch immer gespannt.

Beautiful Boy: Das Gegenstück zu Ben is back mit Timothée Chalamet, ebenfalls einer der neusten Entdeckungen, geht es ebenfalls um Drogenkonsum und den Kampf des Vaters dagegen.

The Favorite: Ein oscarnominiertes Werk über Königin Anne und die Intrigen an Hof.

Green Book: Schon der erste Trailer und die Tatsache, dass Mahershala Ali mitspielt, konnte mich für den Film gewinnen.

Plötzlich Familie: Eine liebevolle Komödie über das Thema Adoption. Ich bin gespannt, was der Film wirklich kann.

Mia und der weiße Löwe: Ebenfalls eine süße Geschichte über eine etwas ungewöhnliche Freundschaft.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Januar habe ich drei weitere Staffeln von Modern Family gesehen und bin nun mitten in der fünften Staffel. Ansonsten habe ich mal wieder das 1989er Remake der Serie Mission Impossible – Cobra übernehmen Sie gesehen. Die erste Staffel von Mission Impossible – In geheimer Mission lief nun im Januar bei mir (und ja, ich werde es nie müde zu erwähnen, dass das Filmfranchise mit Tom Cruise übrigens auf dieser Serie beruht!). Ansonsten habe ich noch das Netflix Comedyserienspecial „Comedians of the World“ verschlungen. 9 Länder mit ihren Specials habe ich bereits durch: Deutschland, Frankreich, Kanada, USA, Großbritannien, Australien & Neuseeland, Südafrika, Indien und die Niederlande.

Mein Lesemonat 

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 1472
Seiten pro Tag: 47 im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 1
Taschenbücher: 2
E-Book: 1

Mary Poppins kommt wieder: Nachdem Mary Poppins Rückkehr nun im Kino anlief, war es auch für mich Zeit, mich dem zweiten Buch zu widmen. Leider habe ich es nicht vor Kinostart geschafft, aber dennoch konnten mich die neuen Geschichten wieder faszinieren.

Am Ende die Zeit: Über dieses Buch bin ich auf der Comic Con in Berlin letztes Jahr gestolpert und wurde mir von der Verlegerin wärmstens empfohlen. Wirklich warm geworden bin ich mit Geschichte und Schreibstil nicht, auch wenn es mich im letzten Drittel doch noch fesseln konnte. Aber dafür, dass es eigentlich um die ägyptische Mythologie gehen sollte, kam mir gerade dieser Part sehr schwach vor.

Die tausend Teile meines Lebens: Das neuste Buch von Colleen Hoover durfte natürlich nicht in meinem Regal fehlen. Doch statt wie gewohnt eine Liebesgeschichte zu erzählen, ging es diesmal nur ganz nebensächlich um Sagan und Merit. Stattdessen ging es vielmehr im eine verworrene Familiengeschichte voller Geheimnisse und Missverständnisse. Hier musste Merit lernen, sich selbst und auch ihre Familie zu lieben. Grandios geschrieben und noch einmal eine völlig neue Thematik. Dennoch konnte es mich nicht so sehr begeistern, wie andere Werke von ihr.

The Ivy Years – Bevor wir fallen: Für meine täglichen Busfahrten brauchte ich wieder Nachschub nach leichter Nebenbeiliteratur. Die Geschichte von Corey und Hartley kam dafür wie gerufen, zumal sie sich doch etwas vom Alltagsbrei unterscheidet. Denn Corey ist querschnittsgelähmt.

Rückblick auf den Dezember 2018

Und damit ist der Dezember inklusive Weihnachten und Silvester schon wieder vorbei. Und während es zum Jahresende auf diesem Blog etwas ruhiger wurde, wird hier nun wieder voll durchgestartet. Und am besten funktioniert das, wenn wir den Dezember noch einmal Revue passieren lassen.

Sneak Previews

Unknown User – Dark Web: Matias hat einen neuen Laptop und beginnt einen harmlosen Videochat mit seinen Freunden. Bis er einen Ordner voller verstörender Videos von entführten Frauen findet. Ein neuer Desktophorrorfilm, der leider schon wie der erste Teil weniger Horror und mehr Thriller ist und es nicht schafft Tempo und Spannung zu halten.

Bumblebee: Der erste Spin-off Film aus dem Transformers Universum schlägt eine ganz andere Richtung ein und erinnert teilweise an Spielberg Filme, wie E.T. Leider hat er letztendlich doch zu viele Transformers Elemente mit drin, um den sympathischen Film abzugeben, der er hätte sein können.

Cinemathek

Hotel Artemis: Im Jahr 2028 toben in Los Angeles  blutige Aufstände. Mitten in diesem Chaos ziehen sich ein paar verletzte Verbrecher in das Hotel Artemis zurück, um in diesem Hotel/Krankenhaus ihre Wunden flicken zu lassen. Doch an diesem Abend ist der Chef höchstpersönlich auf dem Weg ins Artemis. Ein Film mit einer sehr interessanten Grundidee und einem guten Cast, inklusive einer auf alt geschminkten Jodie Foster, doch leider verliert sich der Film in seiner eigenen Handlung und zurück bleibt ein Werk, dass man sehr schnell wieder vergessen hat.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Grinch: Illuminations versuchte sich erneut an einem Film, der nicht ins Ich – einfach unverbesserlich gehörte und schafft mit dem Grinch tatsächlich einen süßen Animationsspaß, der sich in der Handlung und Auflösungen sehr einfach hält, aber einfach unfassbar viel Spaß macht.

100 Dinge: Florian David Fitz inszeniert hier einen Film rund um das Thema Konsum und beleuchtet diese von vielen Standpunkten aus. Dabei hebt er sich als gute deutsche Komödie hervor, dem am Ende leider etwas die Puste ausgeht, da zu viele Handlungsstränge aufgebaut wurden.

Tabaluga: Ein neuer Animationsfilm rund um die bekannte Figur von Peter Maffay. Leider ist der Film ein lieblos hingeklatschter Film, der sich absolut keine Mühe gibt, egal ob es die Animation, die Handlung oder die Dialoge sind, und einfach nur versucht vom Namen zu leben.

Mortal Engines – Krieg der Städte: Als jemand, der das Buch gelesen hat, muss ich sagen, dass mich der Film positiv überrascht hat, denn er umgeht geschickt viele Fehler des Buches und gerade Peter Jacksons Vision der rollenden Städte ist ein absoluter Augenschmaus. Leider ist der Film am Ende noch immer nicht wirklich gut, da er zu wenig erzählt und sich stattdessen in zu vielen Actionszenen verliert.

Aquaman: Die nächste Enttäuschung aus dem Hause DC, auch wenn das weltweite Boxoffice etwas anderes suggeriert. Doch auch ein Jason Momoa, der die Rolle in Fleisch und Blut übergegangen zu sein scheint, kann den wirren Misch aus zu vielen Handlungssträngen und lieblosen auswechselbaren Charakteren nicht mehr retten.

Mary Poppins‘ Rückkehr: 54 Jahre nachdem Mary Poppins die Kinoleinwand eroberte, kehrt sie nun zurück. Im Film sind zwar auch viele Jahre vergangen, aber bei weitem nicht so viele. Michael und Jane Banks sind inzwischen erwachsen und Michael braucht dringend jemand, der sein chaotisches Leben ordnet. Wer eignet sich dafür besser als ein bezauberndes Kindermädchen? Als großer Mary Poppins Fan, habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in den Film hineinzukommen. Habe ich auch viele Kritikpunkte, konnte ich letztendlich doch verzaubert werden. Leider sind die Lieder sehr lieblos und wenig eingängig.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Folgende Filme, habe ich erneut angesehen: Game Night (immer noch lustig), Pitch Perfect 3 (immer noch ein unwürdiger Abschluss, aber coole Lieder), The Greatest Showman (Noch immer verzaubernd), Ein Königreich für ein Lama (noch immer herrlich selbstironisch) und Lilo & Stich (noch immer ein verwirrender Misch aus trauriger Disneygeschichte und absolutem Bullshit).

The Garden of Words: Dieser Anime wurde mir vorgeschlagen, da mir Your Name. so gut gefiel. Eine süße aber auch traurige Geschichte über Takao, ein Schüler, der Schuhmacher werden möchte, und Yukari, eine Lehrerin, die eine schwere Zeit hinter sich hat. Während der Regenzeit treffen sie sich an jedem Regentag im Park.

Stirb Langsam: Da ich immer noch die Klassiker langsam aufarbeite, war Weihnachten eine gute Gelegenheit endlich einen umstrittenen Weihnachtsfilm nachzuholen. Sagen wir, ich habe etwas anderes erwartet, habe aber doch einen spannenden Actionfilm geliefert bekommen und mich über ein Wiedersehen mit Alan Rickman gefreut.

The last unicorn: Noch ein Weihnachtsklassiker, den ich zuvor noch nicht kannte. Die Geschichte des letzten Einhorn, dass sich auf die Suche nach den anderen Einhörnern begibt und dabei auf allerhand Charaktere trifft. Für meinen Geschmack war die Geschichte etwas seltsam erzählt.

Julie & Julia: Die Geschichte von zwei Frauen in unterschiedlichen Zeiten. Julia lernte in den 1950er Jahren in Paris kochen und schrieb nach vielen Umwegen ein französisches Kochbuch für Amerikaner. Anfang der 2000er Jahre versucht Julie innerhalb eines Jahres alle 524 Rezepte nachzukochen. Der Film kombiniert dabei zwei verschiedene Bücher und Geschichten. Leider treffen die Geschichten nie aufeinander und leben vom Overacting von Amy Adams und Meryl Streep, was den Film etwas anstrengend macht beim Sehen. Zumal der vermeintliche Höhepunkt ausbleibt.

Repo! The Genetic Opera: Meine beste Freundin hat ein Faible für die etwas anderen Filme. Als sie für Silvester zu Besuch kam, konnte sie mich dann endlich überreden dieses Gothic-Horror-Musical-Irgendwas zu gucken. Ihr Hauptargument: Anthony Stewart Head spielt mit und singt. Und auch wenn die Geschichte über ein Organspendeunternehmen in einer postapokalyptischen Welt sehr skurril ist, sind die Lieder sehr interessant und der Film so abstrus, das man ihn schon wieder charmant nennen kann.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Anna und die Apokalypse: Ein Zombieapokalypse Film kombiniert mit einem Musical? Das klingt definitiv nach einem Film, den ich dringend noch sehen muss.

Widows – tödliche Witwen: Allein die Castliste ist ein Argument den Film zu sehen, doch auch die Handlung sieht sehr interessant aus.

Folgende Filme haben es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft:

Under the Silver Lake, Mary Shelley und Spider-Man – A new Universe

Serien – ein kurzer Überblick

Nicht direkt in diesem Monat gesehen, aber aus irgendeinem Grund in meiner Liste des letzten Jahres abhanden gekommen sind Patrick Melrose und die erste Staffel von True Detektive. Erneut gesehen habe ich die erste Staffel von Queer Eye und die neunte Staffel von The Big Bang Theory, sowie an Silvester die Silvesterpunsch Folge von Ein Herz und eine Seele. Als Weihnachtsspecial gab es diesmal eine neue Folge von Aggretsuko, die den schönen Untertitel We wish you a metal Christmas trägt.
Darüber hinaus gab es im Dezember die dritte Staffel Lucifer zu sehen (außer die letzte Folge, ich hörte von einem großen Cliffhanger und will da kein Risiko eingehen), die mir wieder sehr gut gefallen hat. Dann gab es die abschließende sechste Staffel von Downton Abbey endlich zu sehen. Hier sind nun alle Handlungsstränge zur Zufriedenheit gelöst worden. Netflix präsentierte mir ihre neue Serie Bodyguard mit Richard Madden, die mich in ihrer Gesamtheit leider nicht überzeugen konnte. Dafür wurde nun die erste Staffel Modern Family endlich ausprobiert und die Serie mag ich richtig gern. Zum Abschluss habe ich nun endlich die dritte Staffel von Unbreakable Kimmy Schmidt beendet, die leider immer mehr von ihrem Schwung einbüßt.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8
Seiten gesamt: 2142
Seiten pro Tag: 69 im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 1
Taschenbücher: 1
Comic: 1
Manga: 1
E-Book: 4

Spiegel und Scherben – Obsession / Sterne und Regen – Passion / Rosen und Blüten – Verlangen / Splitter und Herz – Sehnsucht: Im Dezember habe ich die komplette Spiegel und Scherben-Reihe von D.C. Odesza gelesen. Während das erste Buch noch die Weichen gelegt hat, konnte mich vor allem der zweite Band rund um Trajan, Lelouch und Clary überzeugen. Der dritte Band war dann das typische übertriebene „jetzt muss noch was hochdramatisches passieren“ und der vierte hat dann noch stärker abgebaut. Sehr schade.

Mord auf dem Golfplatz: Der zweite Band von Agatha Christie rund um den Meisterdetektiv Hercule Poirot konnte mich wieder vollständig in seinen Bann ziehen. Bis zum Ende stand ich einmal mehr komplett auf dem Schlauch, wer denn nun der Mörder sei.

Deadpool vs. Old Man Logan: Dieser Sonderband, der die fünf erschienenen Comics vereint, war spannend und einfach unfassbar witzig, also genau das, was man erwartet, wenn die beiden Charaktere aufeinander treffen.

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch: Kurz vorm Jahresende habe ich dann einen meiner Kindheitsklassiker wieder in die Hand genommen und euch als Silvesterspecial präsentiert.

Death Note – Band 5: Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit Link und den Todesgöttern. Hier wurde die Geschichte noch einmal auf ein neuen Level gebracht, in dem man eine böse Firma mit einbezog. Jetzt wird es im sechsten Band erneut wieder spannend.

 

 

Vorfreude auf das Jahr 2019

Hallo ihr Lieben,

auch von mir gibt es noch die üblichen Wünsche zum neuen Jahr. Und wie jedes Jahr soll es hier wieder einmal die mediale Übersicht meiner guten Vorsätze geben. Im privaten Bereich habe ich sie bereits aufgegeben, aber medial nehm ich mir ja doch immer wieder so ein paar Sachen vor. Auch hier wieder unterteilt in die verschiedenen Medienbereiche.

Filme – auf großer Leinwand

Hier gehe ich jetzt einmal die bekannten Starttermine durch und erzähl euch auf welche Filme ich mich freue 2019 im Kino erleben zu dürfen.

Januar:
Glass (Der dritte M. Night Shyamalan Film, der die Geschehnisse nach Unbreakable und Split weitererzählt), Chaos im Netz (ich feier seit Wochen den Trailer zum zweiten Ralph Reicht’s Film), Green Book (ich erwarte einen starken Viggo Mortensen und einen noch stärkeren Mahershala Ali, den ich unheimlich gerne in Filmen sehe, weil er eine ganz wunderbare Ausstrahlung hat)

Februar:
Alita – Battle Angel (ich erwähnte bereits Mahershala Ali, und auch ansonsten klingt es nach einer interessanten Geschichte)

März
Captain Marvel (das MCU versucht sich nun auch endlich an einer weiblichen Protagonistin, auch wenn der Trailer mich bisher wenig flashen konnte), Monsieur Claude & seine Töchter 2 (den ersten mochte ich sehr gerne, da er wunderbar viele Vorurteile auf die Schippe nahm und doch eine schöne Geschichte herumspinnen konnte, mal sehen, was der zweite nun kann)

April
Dumbo (hier bin ich gespannt, was Tim Burton aus dem Klassiker zaubert, auch wenn ich bereits jedes Mal weinen muss, wenn der Trailer läuft), Tea with the Dames (wird wohl leider nicht in meinem Kino laufen, aber ich würde gerne die vier großen Damen des britischen Kinos bei ihrem Nachmittagstratsch begleiten), Friedhof der Kuscheltiere (nachdem ich 2018 Stephen Kings Werk endlich gelesen habe, freue ich mich nun auf eine Neuverfilmung), Avengers – Endgame (der zweite Teil zu Infinity War ist für mich als eingefleischter Marvelfan der wichtigste Film 2019, um endlich alle offenen Fragen aus Infinity War zu beantworten)

Mai
Rocketman (nach Bohemian Rhapsody darf nun Taron Egerton als Elton John ran und den nächsten großen Musikerfilm bringen)

Juni
Men in Black – International (nach dem dritten Men in Black Teil war das Franchise für mich eigentlich tot, aber nun scheint es doch auf positive Art wieder aufgerollt zu werden)

Juli
Spider-Man – Far from Home (auch wenn die Ankündigung wohl spoilert, dass Spider-Man Infinity War doch überleben wird und ich eigentlich kein großer Fan von Spidy bin, wird der dritte MCU-Streich 2019 trotzdem angesehen)

August
X-Men – New Mutants (sollte eigentlich bereits 2018 erscheinen, wurde dann aber nach hinten verschoben. Ich befürchte, dass hier nun wieder viel zu viel dran herumgedoktert wurde, aber ich lass mich gerne überraschen)

September
Es 2 (die Fortsetzung zu Kings Meisterwerk, das ich ebenfalls 2018 endlich gelesen habe, beschäftigt sich diesmal mit den Geschehnissen der Protagonisten als Erwachsene. Allein Castingtechnisch bin ich hier schon sehr angefixt)

Dezember
Star Wars – Episode 9 (der Abschluss der dritten Trilogie rund um Ray und Kylo Ren)

Filme – auf großem Fernseher

Hier habe ich mir keine zeitliche Reihenfolge vorgenommen, aber ein paar Filme, die ich unbedingt sehen will bzw. ein paar Projekte an denen ich weiterarbeiten möchte. Zum einen möchte ich endlich die erste Station der Filmreise-Challenge angehen, die ich 2018 zwar begonnnen, aber nicht abgeschlossen habe. Zum anderen habe ich vom lieben Ma-Go eine neue Liste für meine Reihe „Filme, die musst du gesehen haben“ bekommen, die ich gerne in Angriff nehmen möchte. Ansonsten habe ich von meinem besten Freund noch ein paar Filme in die Hand gedrückt bekommen, über die wir in unseren ausufernden Filmdiskussionen gesprochen haben, die ich aber noch nicht gesehen habe. Ansonsten werden wohl Unbreakable auf der Liste stehen, damit ich Glass dann auch verstehe, eine erneute Sichtung von Infinity War zur Einstimmung auf Endgame (ich hoffe ich schaffe bis dahin auch endlich meine ausführliche Besprechung des Films) und mein Lebensgefährte möchte die restlichen Rocky-Teile mit mir gucken, damit wir dann Creed gucken können, damit er mich dann in Creed 2 schleppen kann. Ansonsten gucke ich alles, was mir in die Finger kommt und mich gerade anspricht.

Serien – was ist geplant

Ich habe mich tatsächlich relativ wenig mit neu erscheinenden Serien 2019 beschäftigt. Was ich aber weiß ist, dass die dritte und letzte Staffel von Eine Reihe betrüblicher Ereignisse ansteht, die ich gucken werde, ansonsten noch die zweite Staffel von Star Trek – Discovery, wobei ich hier erst einmal vorsichtig reingucken werde, ob sie mich noch anspricht. Das große Highlight wird dann wohl die achte und letzte Staffel von Game of Thrones.
Ansonsten habe ich immer noch eine sehr lange Liste von Serien, die ich weitergucken möchte oder die ich einmal ausprobieren möchte.

Mein Lesejahr – was gelesen werden könnte

Buchtechnisch habe ich mich auch bisher wenig informiert, was so alles neu erscheint. Das wird mir wohl immer frisch im Buchladen meines Vertrauens entgegenspringen, wenn ich eigentlich nur schnell in meiner Mittagspause etwas essbares aufstöbern will. Dafür ist mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) auch immer noch groß genug. Auf jeden Fall steht auf meiner Leseliste noch Colleen Hoovers neustes Werk „Die tausend Teile meines Herzens„. Ansonsten bekam ich zu meinem letzten Geburtstag von meiner besten Freundin das Buch „Dark Wonderland“ geschenkt, dass nun endlich auch einmal gelesen werden will. Stephen King hat 2018 mit vier Werken den größten Autorenanteil ausgemacht und auch 2019 möchte ich mindestens ein weiteres Werk von ihm lesen, weiß aber noch nicht genau, welches es werden soll. Auch liebäugel ich noch immer mit „Ein wenig Leben“ auch wenn mich die 1000 Seiten doch etwas abschrecken. Mal sehen, ob ich den Schritt wage.

Ansonsten ist mein 2019 verplant mit diversenen Musical- und Konzertbesuchen, sowie der ein oder anderen Reise. Habt ihr Pläne, Wünsche, ähnliches für 2019?

Silvesterspecial: Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Ein Vorwort

Michael Ende war wohl neben Astrid Lindgren der Autor meiner Kindheit. Ich habe seine Geschichten immer und immer wieder verschlungen und kann selbst jetzt als Erwachsene immer noch in seinen Welten versinken. Sei es nun auf einer große Reise von Lummerland bis ins Reich der Drachen oder an der Seite von Atreyu auf seinem Glücksdrachen Fuchur die grenzenlose Welt von Fantasien entdecken. Ebenfalls mit dazu gehörte der  satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (und ja es hat mich viele Jahre gekostet, bis ich dieses Wort sowohl fehlerfrei aussprechen als auch schreiben konnte). Da das Buch am Silvesterabend spielt und mit den Neujahrsglocken endet, dachte ich, es wäre wieder einmal Zeit das Werk aus dem Regal zu holen und zwischen den Feiertagen zu lesen.

Die Handlung

Der Zauberer Beelzebub Irrwitzer hat ein Problem. Er hat in diesem Jahr noch nicht alle bösen Taten vollbracht, zu denen er sich verpflichtet hat. Nun ist Silvesterabend und er sieht keine Chance mehr. Schuld gibt er seinem Kater Mauricio di Mauro, der vom Rat der Tiere geschickt wurde, um ihn auszuspionieren. Doch dann kommt seine Tante Tyrannja Vamperl zu Besuch und bittet ihn um die zweite Hälfte eines Rezepts für einen ganz besonderen Punsch. Denn auch sie ist im Verzug durch den Raben Jakob Krakel, der ihr ebenfalls vom Rat der Tiere geschickt wurde. Aber zusammen können Zauberer und Hexe den satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch brauen und damit bis Mitternacht alle Schreckenstaten nachholen. Und das Beste: Man wünscht sich nur gute Sachen und Böses geschieht, so dass auch der Rat der Tiere ihnen nichts nachweisen kann. Doch Mauricio und Jakob haben alles mitbekommen und versuchen nun das Werk zu verhindern.

Meine Meinung

„Punsch aller Pünsche, erfüll mir meine Wünsche“. Wie praktisch wäre doch so ein Punsch hin und wieder und was man sich nicht alles wünschen könnte. Allerdings ist die Zubereitung so kompliziert, dass wirklich nur erfahrene Zauberer diesen zubereiten können.
Michael Ende entwirft hier keine komplett neue Welt, aber doch ein interessantes Gedankenspiel. Was wäre wenn am Klimawandel und ähnlichem einfach nur ein böser Zauberer Schuld wäre. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich aber überwiegend um ein Kammerspiel im Hause Irrwitzer. Als Kapitelüberschriften dienen Abbildungen von Uhren, womit der Leser den Wettlauf mit der Zeit genau mitverfolgen kann. Beginnend um 17Uhr am Silvesterabend geht es bis Punkt Mitternacht und damit endet es im neuen Jahr.
Wettlaufende Parteien gibt es zwei. Irrwitzer und Vamperl, die versuchen den Wunschpunsch noch rechtzeitig fertigzustellen, und Jakob und Mauricio, die versuchen den Punsch zu verhindern.
Beelzebub Irrwitzer und Tyrannja Vamperl können sich eigentlich nicht wirklich leiden. Das Problem ist jedoch, dass beide jeweils eine Hälfte des Punschrezeptes haben, weswegen sie auf den anderen angewiesen sind. Ihr Handlungszweig besteht vor allem aus dem großen Streit am Anfang, als einer dem anderen deren Hälfte des Rezeptes abluchsen will, und der Zubereitung des Punsches, der aus allerlei verschiedenen Zubereitungsstadien besteht. Hier hat Herr Ende zwar viel von dem Rezept verraten, um zu zeigen, wie aufwändig und kompliziert die Zubereitung des Trankes ist, aber natürlich auch immer wieder Stellen weggelassen. Nicht das ein böser Zauberer das Buch liest und auf einmal das vollständige Rezept hat.
Auch Mauricio di Mauro und Jakob Krakel kommen am Anfang nicht wirklich gut miteinander aus. Während Mauricio vertrauensselig von Irrwitzer regelmäßig betäubt und dick gefüttert wurde, damit er nicht allzu viele Fragen stellt, ist Jakob eher kratzbürstig und wenig begeistert von Mauricios Unvermögen. Als sie die Pläne von Hexe und Zauberer belauschen, wissen sie sofort, dass sie handeln müssen. Doch wie sollen sie heimlich den Wunschpusch ruinieren?

Das Fazit

Michael Ende schafft es eine relativ kurze Geschichte zu erzählen, dabei jedoch gekonnt Charaktere vorzustellen, ein Szenario zu entwickeln und dann noch eine Spannungskurve aufzubauen. So entsteht eine süße Geschichte, die bequem am Silvesterabend durchgelesen werden kann. Wer jetzt also noch nichts vorhat, los geht’s 😉