Rückblick auf den Juli

Nachdem ich mit meinem letzten Rückblick wieder sehr spät dran war, möchte ich diesmal umso pünktlicher sein. Der Juli war gepägt von dem typischen Sommerloch im Kino. Umso mehr Zeit hatte ich für meinen Serienkonsum. Hier also mein obligatorischer Rückblick.

Sneak Preview

Anna: ist ein interessanter Film mit guten Darstellern, Hanndlung voller Wendungen und gutem Szenenbild und Choreographien. Dennoch kostet ihm die Rückblendenerzählung einige Pluspunkte.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Im Juli habe ich tatsächlich alle drei Filme mit 6 Punkte bewertet. Das ist Zufall, es war also kein Highlight aber auch keine richtige Enttäuschung dabei.

Men in Black – International: Ein Actionfilm, der auf leichte Unterhaltung setzt, dabei aber leider ins Belanglose rutscht und daher keine Geschichte erzählt, an die man sich erinnert.

Traumfabrik: lädt zum träumen und schwärmen ein, scheitert dann aber an überzeichneten Charakteren und einem fehlbesetzten Protagonisten.

Spider-Man – Far from home: hat viele gute Ansätze, versucht die Marveltypische Spannung und Humor zu verbinden, scheitert aber letztendlich durch eine verworrene Handlung und einem unnachvollziehbarem Bösewicht. Damit zählt er zu den schwächeren Vertretern aus dem Hause Marvel.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Happy feet: Pinguine sind meine absoluten Lieblingstiere. Umso überrascher war mein Lebensgefährte, dass ich diesen Pinguinfilm noch nicht gesehen hatte. Allerdings konnte mich der Film auch nicht überzeugen, denn die Handlung springt zu sehr und spricht zu viele Themen an, ohne sie wirklich ernst zu nehmen.

Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh: Der erste Winnie Puuh Film aus der Meisterwerkereihe von Disney lief nach langer Zeit mal wieder bei mir und konnte mich wie jedes Mal begeistern. Der kleine Bär mit dem großen Honighunger hat es mir einfach angetan.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Yesterday: Was wäre, wenn über Nacht alle außer dir die Songs der Beatles vergessen hätten? Genau damit befasst sich Yesterday.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Juli habe ich mich endlich an die erste Staffel von The Marvelous Mrs. Maisel gewagt und es eigentlich nur bereut die Serie nicht schon viel früher gesehen zu haben, denn sie versprüht einen ganz besonderen Charme. Danach ging es bei mir historisch zu und ich hab Netflix Dokuserie Die letzten Zaren angesehen, in der halb serientypisch, halb dokutypisch die Geschichte von der Machtergreifung Nikolaus II. bis zur Ermordung seiner Familie erzählt wird. Das war für mich insofern aktuell sehr interessant, als dass ich letzten Monat auf meiner Ostseekreuzfahrt in St. Petersburg war und viele Schauplätze live sehen konnte, wie beispielsweise den Katharinenpalast. Ebenfalls lief bei mir im Juli die vierte Staffel von Lucifer, also die erste von Netflix produzierte Staffel und die war ziemlich wirr erzählt, weil irgendwie sehr viel in die 10 Folgen passen sollten. Mal sehen, ob die fünfte wieder gemäßigter erzählt. Auch habe ich mich endlich an die dritte und finale Staffel von Eine Reihe betrüblicher Ereignisse gewagt, die im Stil den ersten beiden Staffeln treu bleibt, aber am Ende leider zu wenig aufklärt und mich daher doch enttäuscht zurück lässt. Ebenfalls nach langer Zeit nun endlich beendet habe ich die erste Staffel von American Crime Story, die sich mit dem Fall „The People vs. O.J Simpson“ befasste. Hier konnte ich lange Zeit immer mal nur eine Folge gucken, weil mir der Fall über 10 Folgen gestreckt, leider doch sehr langatmig erzählt wurde und selten etwas wirklich spannendes dabei war. Sehr schade, denn die Serie wurde doch sehr hochgelobt. Ansonsten brachte Sky endlich die sechste Staffel von Elementary, die gewohnt mit hohem Niveau erzählt wurde. Jetzt muss ich aber auf die siebte warten, um den Cliffhanger endlich aufzulösen. Aber das war noch lange nicht alles, denn Netflix brachte nun auch endlich die achte Staffel Modern Family, die auch in dieser noch spannende Geschichten erzählen konnte, an einer Stelle, wo anderen Sitcoms schon längst die Puste ausging. Und dann ging es bei mir noch nostalgisch zu, denn bei mir lief auch die komplette erste Staffel der Ducktales.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 2
Seiten gesamt: 1.520
Seiten pro Tag: 49 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2

Wir sehen uns beim Happy-end: Ella lebt für Happy-ends und kann nichts ertragen ohne. Kein Film, kein Buch, nichts. Bis ihr eigenes Leben auf einmal aus der Bahn gerät und sie auf Oskar trifft, der anscheinend ganz dringend ein Happy-end braucht. Das perfekte Buch für Träumer, das vielleicht zwischendurch etwas realitätsfern ist, aber trotzdem eine zauberhafte Story erzählt.

Ein wenig Leben: Das genau Gegenteil zur lockeren Happy-end Story, präsentierte mir ein wenig Leben, das auf fast tausend Seiten die Geschichte der vier Freunde Jude, Willem, Malcolm und JB erzählt. Die Geschichte geht über einen Zeitraum von über 30 Jahren und geht tief unter die Haut. Vor allem Jude hat in seinem Leben sehr viel durchmachen müssen.

Rückblick auf den Juni

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Bevor ihr fragt: Ja, ich war wieder einmal in der Weltgeschichte unterwegs. Diesmal allerdings dienstlich, weswegen mein Rückblick wieder später als gewohnt erscheint. Meine Dienstreise hat mich diesmal auf ein Flusskreuzfahrtschiff verschlagen, mit dem ich quer über die Donau geschippert bin. Wenn ihr einmal eine Reiseart sucht, bei der man komplett entschleunigen kann und trotzdem ein Highlight nach dem nächsten hat: Flusskreuzfahrt! Aber nun soll es ohne weiteres Vorgeplänkel direkt zu meinem medialen Rückblick auf den Juni kommen. (Oh, nebendran noch ein Foto von Budapest!)

20190622_211432Okay, ein bisschen habe ich doch noch zu erzählen. Denn im Juni war ich nicht nur auf Kreuzfahrt mit der AIDA und habe mir die schönsten Stellen der Ostsee angesehen, sondern durfte auch eines meiner Jahreshighlighs erleben (und ja, ich weiß jetzt schon, dass es dazugehört!). Denn im Juni war ich endlich auf einem Rammsteinkonzert und durfte damit einer meiner Lieblingsbands im Olympiastadion live erleben! Und ja live sieht man zwar relativ wenig, da Rammstein sich weigert Leinwände einzusetzen, aber dafür geht die Musik noch mehr unter die Haut als ohnehin schon. Okay, jetzt geht es aber wirklich um den medialen Rückblick 😉

Neulich in der Sneak

Brightburn – Son of Darkness: ist ein qualitativ hochwertiger Horrorfilm mit einer interessanten Grundhandlung, der an zwei Stellen abdriftet und sich damit einiges verbaut.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Rocketman: ist ein Musikerbiopic, das eher als Musical inszeniert wurde, was dem Film aber sehr gut tut. Zusammen mit einem fantastischen Hauptdarsteller kommt ein runder Film heraus.

Godzilla 2 – King of the Monsters: Hier bekommt der Zuschauer so ziemlich das, was er erwarten darf. Schwächen in der Handlung sind verzeihbar, da diese in einem Film mit solch großangelegten Kämpfen nicht das Hauptaugenmerk ist.

Pets 2: Diesmal mehr als Episodenfilm angelegt, hat Pets 2 gute Einfälle und auch lustige Szenen, schafft es aber nicht einen durchgehend interessanten Film zu machen. Dennoch hat er sich im Vergleich zum ersten Teil gut gesteigert.

X-Men – Dark Phoenix: ist nicht die ersehnte Fortsetzung nach einem miserablen Apokalypse, sondern leider einfallslos, lahm und in der Hauptrolle schlecht besetzt. Der einzig interessante Satz im Film kam von Jennifer Lawrence Charakter, die eine Umbenennung der X-Men fordert, nachdem die Frauen einen Großteil der Arbeit beitragen. Ob wir das Franchise nun final beerdigen dürfen, wird sich zeigen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Das Königreich der Katzen: Mein Lebensgefährte hatte einmal wieder Lust auf einen Anime. Heraus kam ein ein supersüßer Film, der ein Schulmädchen ins Königreich der Katzen verschlägt, um dort den Prinzen zu heilen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Drei Schritte zu dir: Krankenhausliebesdrama. Gibt es das so als Genre? Egal, der Film sieht nach einem guten Film aus für einen Abend mit Tränen und Lachen und großem Eisbecher.

Tolkien: Das Biopic über Herr der Ringe Autor J.R.R. Tolkien. Soll sich zwar sehr an der Liebesgeschichte orientieren, aber dennoch reizt mich der Film sehr.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: TKKG, Zwischen den Zeilen, The Dead don’t die und Long Shot

Serien – ein kurzer Überblick

Der Juni war ein guter Serienmonat. Es gab endlich die fünfte Staffel von Grace & Frankie. Auch wenn die Serie langsam ihren Zenit überschritten hat, hatte sie doch zwischendurch wieder ihre gewohnt guten Einfälle. Dann gab es mit Chernobyl und Good Omens gleich zwei Miniserien, die mich absolut mitreißen konnten. Große Weiterempfehlung auch nochmal an dieser Stelle. Darüber hinaus habe ich endlich die erste Staffel von Stranger Things beendet. Das ich dafür über ein Jahr bei acht Folgen gebraucht habe, zeigt wohl, dass ich mich nicht dem großen Hype anschließen kann. Trotzdem wurden genug Rätsel gestreut, so dass ich bereits mit der zweiten angefangen habe. Auch beenden konnte ich Die 2, eine britische Krimiserie aus den 1970er Jahren, die leider nach einer Staffel wieder eingestellt wurde. Aber wer Rodger Moore und Tony Curtis in einem absolut genialem (geistigem) Schlagabtausch erleben will, sollte vielleicht mal einen Blick wagen. Ansonsten habe ich meine beiden aktuellen Comedyserien fortgesetzt und jeweils die dritte Staffel von Seinfeld und Comedians auf Kaffeefahrt gesehen.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten gesamt: 1826
Seiten pro Tag: 61 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
E-Book: 2

Honigduft & Meeresbrise: Die Geschichte über im Weltkrieg verloren gegangene Briefe, gibt es immer mal wieder. Hier wird die Geschichte jedoch mit einer absolut sympathischen Protagonistin und ihrer liebenswerten Oma aufgezogen und befasst sich gleichzeitig mit den Themen Verlust und Freundschaft und natürlich Bienen. Das perfekte Strandbuch für den Sommer.

Alibi: Der inzwischen dritte Fall für Hercule Poirot kommt gewohnt spannend und rätselhaft daher. Bis zum Ende scheint nichts zusammen zu passen, bis dann die große Wendung kommt, mit der wohl keiner gerechnet hat.

Bookless – Wörter durchfluten die Zeit: Der erste Teil der Bookless-Reihe kommt mit einer ausführlichen Einführung daher. Wirklich viel ist noch nicht passiert, außer, dass die Grundhandlung gefestigt wurde. Macht dadurch leider kaum Werbung für die Folgebände (die allerdings doch schon bei mir im Regal stehen…)

Wir für zwei Nächte: Die Geschichte rund um Jade & Lawrence geht weiter. Allerdings scheint die Autorin hier einfach nur nicht loslassen zu können, weswegen die Handlung etwas dünn ist, die gewohnte erotische Prise komplett fehlt und in der Handlung zwischendurch immer wieder gesprungen wird, weil der Autorin einfach nicht genug einfiel. Sehr schade.

Fahrenheit 451: Ray Bradburys Klassiker durfte ich nun endlich von meiner Literaturklassikerliste der Schande streichen. Während das Buch eine wichtige Botschaft vermittelt, habe ich mich mit Protagonist und vor allem dem Schreibstil sehr schwer getan.

Ivy Years 4 – Wenn wir vertrauen: Die Reihe rund um das Harkness-College geht weiter. Diesmal durften wir Bellas Leben etwas näher betrachten. Die Geschichte war zwischendurch leider für mich etwas schwierig zu lesen, weil sie mich heruntergezogen hat. Dennoch ist es am Ende eine der typischen Ivy Years Geschichten, die rund um die Liebesgeschichte ein sehr großes Drama spinnen.

Wie war euer Juni? Interessieren euch eigentlich Urlaubsberichte?

Rückblick 1. Halbjahr 2019

Ja es ist schon wieder soweit. Mir kommt es zwar erst wie gestern vor, dass ich meine Jahresrückblicke geschrieben habe, aber irgendwie ist es doch wieder soweit. Ich versuche mich auch möglichst kurz zu halten 😉

Cinemathek

In der Cinemathek liefen leider nur zwei Filme, die mich beide nicht wirklich begeistern konnten. Hotel Artemis hatte zwar einen guten Cast und eine gute Grundidee, scheitert aber an der Ausarbeitung einer sinnvollen Handlung. Kindeswohl hat ebenfalls ausgezeichnet gecastet, hat sich aber als Vorlage ein Buch genommen, dass größtenteils aus Gedanken besteht. Dies in Handlung umzusetzen, hat leider nicht funktioniert.

Sneak

10 Filme konnte ich bisher in der Sneak sehen. Es sind einige Enttäuschungen dabei gewesen. Allen voran Holmes & Watson, dicht gefolgt von Ein letzter Job, Das Ende der Wahrheit und White Boy Rick. Dann gibt es noch das Mittelfeld mit Greta, Bumblebee, Unknown User 2 und Kursk. Vorne liegen die soliden Filme – beide mit 07 Punkte bewertet – Hard Powder und Ein Gauner & Gentleman.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Mit 27 Filmen habe ich meinen Tiefstand erreicht. Letztes Jahr waren es noch 35 Filme. Da ich mich kurz halten wollte, gibt es hier noch schnell meine Top 5 Enttäuschungen und Highlights.

Enttäuschungen

Platz 5: Friedhof der Kuscheltiere
Platz 4: Aquaman
Platz 3: Mortal Engines
Platz 2: Iron Sky 2 – The Coming Race
Platz 1: Tabaluga

Highlights

Platz 5: Ralph breaks the Internet
Platz 4: Shazam
Platz 3: Can you ever forgive me
Platz 2: Green Book
Platz 1: Avengers: Endgame

Filme – auf großem Fernseher gesehen

44 Filme liefen bei mir über den Fernseher. Davon sind 32 Neusichtungen und nur 12 Wiederholungstäter.

Dabei habe ich einige Klassiker endlich nachgeholt, wie Stirb Langsam, Rocky 2+3, Unbreakable, Die Verurteilten, James Bond jagt Dr. No, Shining, The 6th Sense und Chihiros Reise ins Zauberland.

Hier noch schnell meine Top 10 Highlights:

Platz 10: The Garden of Words
Platz 9: Anna und die Apokalypse
Platz 8: Hot Shots
Platz 7: Birdbox
Platz 6: Repo
Platz 5: Rocky 2
Platz 4: Ali Wong – Baby Cobra
Platz 3: The 6th Sense
Platz 2: Ellen DeGeneres – Relatable
Platz 1: Die Verurteilten

Serien – ein kurzer Überblick

Bei mir liefen 23 unterschiedliche Serien mit insgesamt 47 Staffeln unterschiedlicher Länge (3-24 Folgen pro Staffel) und zwei Spezialfolgen. Ausführlich wird wieder am Ende des Jahres geschrieben, aber hier schnell ein paar meiner Highlights, ohne Reihenfolge:

Downton Abbey – Staffel 6
Modern Family – Staffel 1-7
The Umbrella Academy – Staffel 1
Queer Eye – Staffel 1-3
Game of Thrones – Staffel 8
Comedians of the World – Staffel 1-13
True Detective – Staffel 1
Luzifer – Staffel 3

Bücher – meine Highlights

30 Bücher sind ausgelesen. Davon sind 5 gebundene Bücher, 7 Taschenbücher, 2 Comics/Mangas, 13 E-Books, 1 Reclamheft und 2 Hörbücher. Davon war nur eins ein Wiederholunsgtäter. Hier meine bisherige Top 10:

Platz 10: Die Känguru-Apokryphen – Mark-Uwe Kling
Platz 9: Erhebung – Stephen King
Platz 8: Feel again – Mona Karsten
Platz 7: Rockstars bleiben nicht für immer – Kylie Scott
Platz 6: Maybe Someday – Colleen Hoover
Platz 5: Die 1000 Teile meines Lebens – Colleen Hoover
Platz 4: Shining – Stephen King
Platz 3: Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. – Neal Stephenson & Nicole Galland
Platz 2: Mord auf dem Golfplatz – Agatha Christie
Platz 1: Kein Rockstar für eine Nacht – Kylie Scott

Wie sah euer erstes Halbjahr aus? Welcher Film/Buch/Serie fehlt definitiv in meiner Liste? Ich bin immer offen für Empfehlungen!

Rückblick auf den Mai

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Und schon wieder ist einige Zeit vergangen, ohne dass ihr von mir gehört habt. Ihr könnt es euch sicher denken, ja, ich war mal wieder im Urlaub… Diesmal habe ich es aber nicht einmal mehr geschafft vorab eine Urlaubsankündigung zu posten, weil ich natürlich mit allem sehr knapp dran war. Für die neugierigen unter euch: Ich war auf Kreuzfahrt auf der Ostsee. Links seht ihr noch schnell ein Foto vom Katharinenpalast in St. Petersburg, ehe es dann auch schon mit meinem Monatsrückblick weitergeht, der erstaunlich enttäuschend ausfällt. Ich habe keine Ahnung, was genau ich gemacht habe, aber anscheinen tatsächlich kaum Medien konsumiert…

Neulich in der Sneak

Das Ende der Wahrheit: Ein deutscher Film, der sich mit einer fiktiven Intrige beim BND auseinander setzt, erzählt das Thema leider völlig am Zuschauer vorbei und ist so ziemlich langweilig.

Kursk: Ein Film über den Untergang der Kursk, einem russischen U-Boot, im Jahr 2000. Trotz vieler guter Stränge und Darsteller, schafft er es nicht aus dem bekannten vorhersehbarem Schema auszubrechen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Ich habe es im Mai tatsächlich nur zweimal regulär ins Kino geschafft. Das ist ein neuer Tiefpunkt. Aber ich gelobe Besserung, um euch auch weiterhin mit vielen Filmkritiken zu versorgen 🙂

Detektiv Pikatchu: Eine Kriminalgeschichte in einer Welt, in der Menschen und Pokemon Seite an Seite leben. Der Film lebt ungemein von Ryan Reynolds Synchronstimme in Kombination mit dem süßen Pikatchu, erzählt letztendlich nichts, was das Rad neu erfindet, aber doch auf eine schöne Art, die einem gleichermaßen zum träumen und schmunzeln bringt.

John Wick 3 – Parabellum: Für alle, die von sehr gut einstudierten Kampfchoreographien nicht genug bekommen können und denen die Handlung letztendlich egal ist, ist dieser Film genau richtig. Wobei gerade Ian McShane noch versucht ein bisschen Charme zu versprühen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Unicorne Store: Brie Larsons Regiedebüt überzeugt mit ihr und ihrem ungestümen Tatendrang als Netflix Original. Zeitgleich holt sie sich Samuel L. Jackson mit ins Boot, um eine etwas außergewöhnliche Geschichte zu erzählen, wo man am Ende noch so ein bisschen den Sinn hinterfragt. Ein Film für alle Träumer da draußen.

Vielmachglas: Jella Haase dürfte den meisten als Chantal aus den Fack ju Göhte Filmen bekannt sein. Um aus diesem Vorurteil auszubrechen, tut Frau Haase echt viel. Unter anderem quer durch Deutschland trampen, in diesem etwas schrägen Roadmovie, der leider nie so richtig in Fahrt kommt und nur vom Charme der Protagonistin lebt.

Lion – der lange Weg nach Hause: Die unglaubliche Geschichte eines Jungen, der in Indien in den falschen Zug stieg, von Australiern adoptiert wurde und nach vielen Jahren durch Google Earth seine Heimat sucht. Eine berührende Geschichte, die zurecht vor ein paar Jahren oscarnominiert war.

Mollys Game: Jessica Chastain als Ausrichterin exclusiver Pokerspiele, ehe sie dies einholt. Dies ist ihre Geschichte über den Aufbau der Pokerspiele bis zum abschließendem Gerichtsverfahren. Ein etwas langatmiger Film, der mit Frau Chastain und einem Idris Elba jedoch top besetzt ist.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Fighting with my family: Auch wenn mich Wrestling herzlich wenig interessiert, sah die Geschichte doch interessant aus.

The sun is also a star: Was wäre, wenn du deinen Traummann findest, aber am nächsten Tag abgeschoben wirst? Genau damit befasst sich dieser laut Trailer sehr süße Film.

Aladdin: Ob man Disneys Realfilmwahnsinn weiterhin mitmachen muss, sei nun mal dahingestellt, jedoch wüsste ich schon gerne, ob Will Smith nun als Genie funktioniert oder nicht.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Mai lief bei mir die zweite Staffel Seinfeld, die erneut zwar schon unterhaltsam war, jedoch weiterhin nicht, wie die beste Sitcom jemals. Außerdem waren bei mir wieder Comedians auf Kaffeefahrt in der zweiten Staffel Comedians in Cars getting coffee. Natürlich lief auch bei mir die achte und finale Staffel Game of Thrones, die durchaus zu enttäuschen wusste. Zu guter Letzt habe ich endlich die zweite Staffel von American Gods gesehen, die mich immer noch ein bisschen ratlos zurücklässt.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 5
Seiten gesamt: 1651
Seiten pro Tag: 53 im Durchschnitt
Reclam: 1
E-Book: 3
Hörbuch: 1

Wer will schon einen Rockstar / Rockstars bleiben nicht für immer / Rockstars küsst man nicht

Nach Kein Rockstar für eine Nacht, habe ich nun auch die drei Folgebände von Autorin Kylie Scott verschlungen. Hier ging es nun um die anderen Bandmitglieder, die natürlich auch ein Anrecht auf ihr Glück hatten. Mir hat die Reihe sehr gut gefallen, weil ich eigentlich fast alle Charaktere sehr mochte, auch wenn manche vielleicht ein bisschen mehr.

Das Bildnis des Dorian Gray: Wieder ein Buch von meiner Schandliste der Klassiker gestrichen. Wobei hier Mr. Wilde bei seinem einzigen Roman eindeutig übertrieben hat, was die Länge angeht, weswegen es ein sehr langwieriges Buch ist, auch wenn zwischendurch durchaus interessante Charakterstudien eingeflochten wurden.

Erhebung: Dieser Kurzroman von Stephen King lies ich mir diesmal in Hörbuchform vorlesen. Eine schöne Geschichte über einen Mann, der immer leichter wird und bis er sich nicht mehr auf der Welt halten kann, zumindest noch eine Sache in Ordnung bringen will. Ein typischer King, nur eben diesmal tatsächlich auf 144 Seiten.

Rückblick auf den April

Nach dem vergleichsweise ereignisreichem März, kam der April wesentlich ruhiger daher. So konnte sich mein Medienkosum auch wieder etwas steigern. Hier also nun ohne weitere Ankündigung mein allmonatlicher Rückblick.

Sneak Preview

Greta: Ein Film über eine Stalkerin, die gerne die Mutter der Protagonistin ersetzen würde. Ein Film, der viel Potential hatte und auch gerade im Mittelteil eine bedrohliche Spannung erzeugt, die vor allem von Hupperts Spiel kommt. Dies wird im finalen Teil aber komplett über den Haufen geworfen.

Ein letzter Job: Nach Abgang mit Stil der nächste Heist-Movie mit Michael Caine. Leider sehr langweilig und mit unmotivierten Darstellern und unsympathischen Charakteren. Schon jetzt einer der Flops des Jahres.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Monsieur Claude und seine Töchter 2: Nachdem Monsieur und Madame Claude im ersten Teil ihren Frieden mit ihren Schwiegersöhnen gemacht haben, wollen sie nun mit ihren Töchtern auswandern. Für die Claudes steht fest, dass sie sie von der Schönheit Frankreichs überzeugen müssen. Eine Fortsetzung, die nicht mit dem ersten Teil mithalten kann, viele gute Punkte verfolgt, aber sich doch irgendwo wieder verliert.

Shazam: DC versucht es nach ihren ständigen Misserfolgen nun einmal in einer ganz neuen Richtung. Und es funktioniert. Shazam erzählt eine ausgewogene Geschichte, hat einen nachvollziehbaren Bösewicht, ist spannend und gleichzeitig witzig.

Dumbo: Tim Burton durfte nach seiner Alice im Wunderland Version auch die Realverfilmung von Dumbo übernehmen. Eine gute Entscheidung, denn Burton versucht nicht einen Disneyklassiker stupide nachzuerzählen, sondern erzählt eine altbekannte, aber doch komplett neue Geschichte, in dem er mehr auf den menschlichen Aspekt eingeht und die Geschichte nicht nach dem ersten Flug des Elefants enden lässt. Endlich mal wieder eine sinnvolle Neuverfilmung!

Friedhof der Kuscheltiere: Das man ein Film nicht eins zu eins verfilmen kann, dürfte inzwischen klar sein. Und zunächst wurden hier noch sinnvolle Änderung eingeführt. Wieso man aber ein 600 Seiten Buch in eine Stunde pressen muss, nur um danach noch eine abstruse Weiterdichtung einzufügen, verstehe ich leider nicht. Denn das ganze geht leider auf Kosten der eigentlichen Thematik und der Charaktere.

Der Fall Collini: Ein Gerichtsdrama, das vor allem von einem großartig spielenden Elias M’Barek profitiert. Geschichte und Filmweise lassen dann doch eher Fernsehqualität vermuten, als wirklich für die große Leinwand geschaffen worden zu sein, dennoch schafft es der Film spannend zu bleiben.

The Avengers: Endgame: Der 22. Film des Marvel Cinematic Universe ist die logische Konsequenz aus allen zuvor erschienenden Filmen. In Erzählweise, Charakterentwicklung und Umsetzung gibt es nichts zu bemängeln. Es ist der Film, den die Fans verdient haben.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Bernhard & Bianca: Mein allerliebster Disneyfilm über die beiden Mäuse der Rettungshilfsvereinigung, die ein entführtes Waisenmädchen retten müssen. Nachdem ich erfuhr, dass meine beste Freundin ihn tatsächlich nie gesehen hatte, musste dies schnellstmöglich nachgeholt werden.

Arielle: Und weil ich gerade in Disneylaune war, lief gleich hinterher noch dieser Film.

Prof. Marston and the Wonder Woman: Die Geschichte hinter der Entstehung der Wonder Woman Comics hätte ich mir irgendwie spannender vorgestellt. Aber hier ging es in erster Linie um das komplizierte Beziehungs- und Sexverhältnis von Prof. Marston. Ein ziemlich langatmiger Film.

The 6th Sense: Nachdem ich immer wieder gespoilert wurde und den großen Twist doch immer wieder vergaß, nahm ich mir nun endlich einen weiteren Klassiker der Filmgeschichte vor. Ich bekam eine spannende Geschichte, an der jedoch der Endtwist tatsächlich das bemerkenswerteste ist.

Chihiros Reise ins Zauberland: Und gleich hinten ran, gab es noch einen weiteren Klassiker. Diesen hätte ich mir aus den Erzählungen anderer raus, tatsächlich ganz anders vorgestellt. Dennoch bekam ich eine magische, wenn auch etwas merkwürdige Geschichte.

Amy Schumer – Growing & The Leather Special: Auch in diesem Monat durften zwei Netflix Comedy Specials nicht fehlen. Diesmal mit einer Amy Schumer, die ihren gewohnt deftigen Stil hier gleich zweimal ausleben durfte.

XxX 3 – Die Rückkehr des Xander Cage: Ich habe, glaube ich, schon öfter über mein Guilty Pleasure Triple X Teil 3 erzählt. In diesem Monat kam wieder eine Gelegenheit für einen Rewatch. Handlung ist total stumpfsinnig, Actionscenen zu abgedreht, aber doch mag ich die Charaktere und deren Sprüche. Kurzum ich habe den Film auch jetzt wieder gefeiert.

Hüter des Lichts: Als Revanche für Bernhard und Bianca zeigte mir meine beste Freundin dann einen Animationsfilm, den ich noch nicht gesehen hatte. Die Geschichte über Jack Frost und die anderen Hüter des Lichts fand ich nett erzählt und spannend.

Anna und die Apokalypse: Eigentlich ein Weihnachtsfilm, aber wieso nicht an Ostern gucken? Hier werden die typischen Musicalfilme mit einem Zombiefilm kombiniert. Heraus ist eine lockere Komödie geworden, die mir im Zombiebereich etwas zu konsequent war (aber ich mochte die Charaktere…) und im Musicalbereich etwas zu einfallslos. Denn gefühlt jeder Song klang ähnlich, weil er die gleichen typischen Poprhythmen hatte. Dennoch ein schöner Film.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Hellboy: Ein bisschen hätte mich dieses Reboot gereizt, allerdings zeigen die vernichtenden Kritiken, dass es vielleicht doch keine ganz schlechte Idee war mein Geld zu sparen.

Willkommen im Wunderpark: Ein Animationsfilm eher für die Kleineren und doch konnte mich der Trailer ansprechen.

Tea with the Dames: Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith geben sich bei einem Teenachmittag die Ehre. Leider nicht in meinem Kino.

Serien – ein kurzer Überblick

Leider hat sich Sky angewöhnt True Detective regelmäßig ins Programm zu nehmen und nach ein paar Tagen wieder rauszunehmen. So habe ich die zweite Staffel zwar sehen können, mir fehlt aber noch immer die zweite Hälfte der letzten Folge. Gerade als sich alles aufklärte… Ansonsten lief bei mir Modern Family mit Staffel 6 und 7 (leider hat Netflix noch nicht mehr im Programm). In Vorbereitung auf die neue Staffel Queer Eye habe ich die zweite noch einmal durchgesuchtet und dann natürlich auch gleich die dritte angehängt. Wie kann eine einzige Serie nur so viel Freude und Hoffnung in ein Leben bringen? Außerdem bin ich mit diversen Comedians und Jerry Seinfeld auf Kaffefahrt gewesen. Denn in „Comedians in Cars getting Coffee“ sucht sich Jerry Seinfeld in jeder Folge einen anderen Oldtimer und Comedian aus, um mit ihm eine Tasse Kaffee (oder mehrere) trinken zu gehen. Eignet sich aktuell gut für Mittagspausen oder Busfahrten zur Arbeit. In diesem Zusammenhang musste ich dann auch prüfen, was hinter der angeblich besten Sitcom steckt und sah mir die erste Staffel Seinfeld an. Nun ja, Beste würde ich nicht unterschreiben, aber sie ist doch ganz amüsant.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten gesamt: 2744
Seiten pro Tag: 91,5 im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 3
Taschenbücher: 1
E-Book: 2

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.: ist ein Buch, das man selbst erleben muss. Ein solch komplexes, durchdachtes, logisches, gut recherchiertes und doch magisches Buch habe ich noch nie gelesen. Selbst wenn man mit ein paar Wendungen nicht einverstanden ist oder der Schreibstil zwischendurch merkwürdig erscheint, bleibt es im Ganzen doch ein sehr gutes Buch.

Ich bin die Nacht: Nach langer Zeit war mit tatsächlich mal wieder nach einem Thriller. Und hab auch schon wieder die Lust verloren. Denn die Auflösung der ganzen Geschichte war mir schon wieder zu abstrus.

Fee – Schwestern bleiben wir für immer: Ein Buch, das mir kommentarlos von meiner besten Freundin in die Hand gedrückt wurde. Eine Geschichte über Krankheit, Familie, Verlust und Trauer. Eine rührende Geschichte, die mir leider zu auseinandergerissen erzählt wurde.

Dark Wonderlands – Herzkönigin: Im Fantasy-Bereich durfte dieses Buch bereits vor einer ganzen Weile bei mir einziehen. Nun kam ich endlich dazu es zu lesen. Gerade am Anfang mochte ich die Geschichte, die sich mit der dunklen Seite der Alice im Wunderland Geschichte befasst. Doch ab einem gewissen Punkt bin ich aus der Geschichte ausgestiegen und habe einfach nicht mehr reingefunden. Gute Idee, anstrengende Umsetzung, verwirrender Schreibstil.

Feel again: Nach längerem Überlegen habe ich mich doch für den dritten Teil der Again-Reihe von Mona Karsten entschieden. Die Pause war dann auch ganz gut, da mir der negative Teil Sawyers, einem Nebencharakter aus den Büchern zuvor, so nicht mehr so präsent war. So bekam ich zwar eine typische Liebesgeschichte, aber dafür eine schöne. Und der Typ war endlich mal nicht der typische Traumtyp!

Kein Rockstar für eine Nacht: Nach einer durchzechten Nacht in Las Vegas, wacht Evelyn am nächsten Morgen verheiratet mit einem Rockstar auf. Das birgt eine ganze Menge Probleme. Leider hat es mir David Ferris dann auch angetan, weswegen ich diese Liebesgeschichte regelrecht verschlungen habe.

 

 

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.

Ein Vorwort

Manchmal springen mich Cover ja förmlich an. Nicht besonders oft, weil meiner Ansicht nach doch viele Cover sehr ähnlich aussehen oder einfach sehr lieblos gestaltet werden, doch ab und an kommt es vor. So zog mich der Dodo auf dem Cover beinahe magisch an. Auch der Klappentext machte sofort Lust darauf es zu kaufen. Doch mit fast 900 Seiten im Hardcover war das Buch auch so ein Werk mit dem man Leute erschlagen kann. Hinzu kam der stolze Preis von 30 Euro. Also legte ich es erst einmal wieder weg. Doch der Gedanke an die Geschichte ließ mich nicht los. Umso erfreuter war ich, als mir der Goldmann Verlag ein Rezensionsexemplar zukommen ließ und ich nun nicht mehr grübeln musste, ob der Preis gerechtfertigt war. Falls ihr wissen wollt, was es mit Dodo auf sich hat und ob es sich lohnt ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen, ist hier meine Kritik dazu.

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Die Handlung

Die Linguistin Melisandre Stokes wird überraschend vom geheimnisvollen Tristan Lyons angeworben für eine Geheimorganisation der amerikanischen Regierung zu arbeiten, die unter dem Decknamen D.O.D.O. operiert. Das Ziel ist es die Magie mit Hilfe von Zeitreisen zurückzuholen, die seit 1851 vollständig erloschen ist.

Meine Meinung

Es ist schwierig eine Handlungswiedergabe zu geben, ohne zu viel zu verraten. Kurz gesagt geht es um den Aufstieg und Fall des Departments of Diachrone Operations – also um Zeitreisen. Zu Anfang besteht das Team aus Tristan und Melisandre (im weiteren kurz Mel genannt). Nach und nach treffen sie auf immer mehr Leute, die sich dem Team anschließen. Hier sind noch liebenswerte Charaktere, wie Rebecca und Frank Oda dabei, oder auch Erszebet, die letzte verbliebene Hexe der Welt. Nach und nach lernen Sie eine Maschine zu bauen, in der Magie noch wirksam ist und die ersten Zeitreisen zu unternehmen. Nach den ersten Erfolgen wird D.O.D.O. durch das Pentagon erst richtig wahrgenommen und mit finanziellen Mitteln unterstützt. So verfolgt man innerhalb von fünf Jahren die gesamte Unternehmensgeschichte immer wieder gespickt mit den Berichten von verschiedenen Zeitreisen.
Besonders bemerkenswert ist die Liebe zum Detail. Nicht umsonst fasst das Werk 850 Seiten. So wird die Geschichte nirgendwo gekürzt, sondern wirklich von Anfang bis Ende erzählt. Dies erfordert gerade zwischenzeitlich eine Menge Durchhaltevermögen. Zwischendurch gab es immer wieder Entwicklungen, die mir weniger gefielen, weswegen ich das Buch wieder für ein bis zwei Tage aus der Hand legen musste. Letztendlich gewann aber immer die Neugier und ich versank weiter in der Geschichte.
Gerade am Anfang wird viel Physikalisches diskutiert. Da Tristan und Frank Oda beide Physiker sind, sprechen sie viel in einem Kauderwelsch für Normalsterbliche. Aber da es auch genug Charaktere gibt, die das ebenfalls nicht verstehen, wird es dann doch noch halbwegs verständlich erklärt. Dafür sind diese Charaktere dann wieder an anderer Stelle für das Erklären zuständig, so dass niemand nur für das Verstehen des Lesers da ist.
Ich möchte hier noch einmal in aller Form den Hut heben für die sehr guten Recherchen des Autorenteams! Denn egal um welche Wissenschaft es ging, Physik, Geschichte, Linguistik, Waffenkunst, etc. jedes Detail war ordentlich recherchiert und bis zum Ende in teilweise sehr komplexen Zeitreisesträngen verknüpft. Aber auch hier wurde alles logisch durchdacht. Jede Änderung in der Vergangenheit hatte logische Konsequenzen für die Gegenwart oder auch für andere Zeitreisen. Hier wurde nicht einfach auf die Erklärung „wegen der Magie“ vertraut, sondern Erklärungen gefunden, die wissenschaftlich und logisch vereinbar sind.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus Mels Sicht als eine Art Erlebnisbericht. Je größer die Organisation jedoch wird, desto weniger konnte sie selbst alles miterleben. So fungieren auch diverse Briefwechsel, Tagebucheinträge oder Unterhaltungen im D.O.D.O. Intranet als Erzählmittel. Gerade im Mittelteil sind es fast nur noch die Einträge im Intranet, was den Handlungsfluss etwas ins Stocken geraten lässt und sehr gewöhnungsbedürftig ist. Letztendlich aber auch das einzige Mittel, um den Leser glaubwürdig alle möglichen Vorkommnisse mitzuteilen, die Mel einfach nicht alle wissen kann.

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. ist ein Buch, wie ich noch keines zuvor gelesen habe. Die Geschichte ist so weit gestrickt und wird doch geradlinig erzählt. Das Autorenteam hat so viel Stolpersteine geschickt überwunden und gerade durch ihre erstklassige Recherche auch eine glaubwürdige Geschichte – ja trotz des Vorkommens von Magie! – gestrickt. Hier hat man wirklich den Aufbau einer neuen Geheimorganisation mit den Motiven der Wissenschaftler, der Hexen und des Militärs durchdacht und bis zu ihrem Fall zu Ende erzählt. Zwischendurch gab es zwar auch einige Entwicklungen, die sehr stereotypisch verliefen und die man schon vorab erahnen konnte, dennoch bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend.

Das Fazit

Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. ist ein Buch, das man selbst erleben muss. Ein solch komplexes, durchdachtes, logisches, gut recherchiertes und doch magisches Buch habe ich noch nie gelesen. Selbst wenn man mit ein paar Wendungen nicht einverstanden ist oder der Schreibstil zwischendurch merkwürdig erscheint, bleibt es im Ganzen doch ein sehr gutes Buch.

„Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.“ wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür!

Rückblick auf den März 2019

Mit gleich zwei Urlauben war der März 2019 für mich ein sehr ereignisreicher Monat. Allerdings sind dadurch auch meine Kinogänge wieder sehr übersichtlich. Zumal ich den letzten Kinostartdonnerstag (28.03.) komplett verpasst habe. Wundert euch also nicht, dass Dumbo hier noch nirgends auftaucht.

 


Um noch schnell ein paar Worte zu meinen Urlauben loszuwerden: Dubai war wunderbar warm, aber auch nicht heiß, so dass wir gut zwischen Baden und Besichtigungen wechseln konnten. Und Disneyland Paris war einfach die Erfüllung all meiner Kindheitsträume. Klar hat Großkapitalist Disney hier wieder gut zugeschlagen und gerade die Essenspreise waren sehr ungerechtfertigt für das, was man bekam. Auch die Merchandiseartikel waren sehr hochpreisig. Aber was soll ich sagen… ich habe gut zugeschlagen. Ansonsten war es aber alles sehr liebevoll und detailreich gestaltet und die Fahrgeschäfte haben sehr viel Spaß gemacht. Außerdem war gerade Marvelsaison…
Achso und so ganz nebenbei bin ich auch noch Katzenmami geworden! Begrüßt mein kleines Katzenbaby Shuri 🙂

Sneak Preview

Ein Gauner & Gentleman: Robert Redfords letzter Film (laut seiner Aussage). Diesmal hat sich Redford einem sehr entspanntem und gemütlichem Heist-Movie zugewandt. Die Handlung war sehr langsam erzählt, aber durch Redfords sehr sympathischem Spiel nie langweilig.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Captain Marvel: Das MCU bringt kurz vor Endgame noch schnell ein Solofilm auf den Markt mit der ersten Heldin. Leider war die Handlung ein bisschen zu stumpf für die hohe Qualität des MCU, auch wenn Brie Larson sichtbar Spaß am Spiel hat.

Iron Sky – The Coming Race: Nach dem Trasherfolg Iron Sky mit den Nazis von der dunklen Seite des Mondes, versuchen sich die Macher nun an einem zweiten Teil. Versprochen wurden Nazis auf Dinosauriern. War mein einziger Anspruch an den Film. Leider habe ich nicht einmal das bekommen. So ist diese Fortsetzung leider bis auf ein paar Einfälle nicht lustig und auch nicht trashig genug.

Die Goldfische: Reicher Businesskerl landet im Rollstuhl und muss trotzdem sein Geld aus der Schweiz holen. Wie gut, dass niemand einen Bus voller Menschen mit Behinderungen kontrolliert. Die Goldfische nimmt sich selbst nicht zu ernst und traut sich so auch Witze über Behinderungen zu machen, bleibt dabei aber immer sachlich und wird nie beleidigend. So wird er ein locker, leichter Spaß, der für viele Momente sorgte, bei denen man einfach auf dem Boden vor lachen lag.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Tarzan: Da im Disneyland nur der Disney Channel auf den Fernsehern lief, war die Auswahl sehr gering. Also gab es ein erneutes Sehen von einem meiner ungeliebteren Disneyfilme. Denn während mich Tarzan am Anfang schon immer in ein weinendes Bündel verwandelt, kann mich der Mensch, der bei den Affen aufwuchs, danach überhaupt nicht mehr begeistern.

Shining: Nachdem ich die Lektüre beendet hatte, wollte ich nun doch endlich Stanley Kubriks Werk begutachten. Leider bin ich da auf der Seite von Autor Stephen King, der die Verfilmung nicht gerade als gelungen ansieht.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Beale Street: Einer der letzten Starts in Deutschland aus der vergangenen Oscarsaison. Die Geschichte von Fonny, der dabei ist Vater zu werden, als er wegen Vergewaltigung angeklagt wird. Oscar für Regina King als beste Nebendarstellerin.

Die Berufung: Die Geschichte von Ruth Bader Ginsburg, die Anfang der 50er Jahre an Harvard Jura studiert, aber nicht als Richterin arbeiten darf. Als sie einen Fall annimmt, in dem sie einen Mann verteidigt, der aufgrund seines Geschlechts diskriminiert wird, kämpft sie gleichzeitig für die Rechte von Männer und Frauen in einem diskriminierendem System.

Ferner verpasst: Vom Lokführer, der die Liebe sucht…, Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks, Trautmann, Wir

Serien – ein kurzer Überblick

Im März gab es zunächst eine neue Netflix Serie zu sehen. The Umbrella Academy ist eine etwas ungewöhnliche Superheldenserie, hat aber doch viel Spaß gemacht und war unglaublich spannend. Dann gab es endlich auf die letzte Episode der Comedians of the World. Diesmal war das französischsprachige Kanada an der Reihe. Dann ging ich mit einem Architekten und einer Schauspielerin auf Weltreise. Das Ziel: Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt. Das war nicht ganz so spannend, wie ähnliche Netflixdokumentationen, aber es waren schöne Häuser dabei. Ansonsten habe ich noch eine inzwischen beendete Serie für mich entdeckt. Mit True Blood gab es seit langem mal wieder eine Vampirserie (genau genommen seit Buffy/Angel), die ich mochte. Eigentlich verkörpert die Serie alles, was ich an anderen Serien stark kritisiere, aber irgendwie bin ich nicht von losgekommen und habe gleich die ersten beiden Staffeln weggeschaut.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1008
Seiten pro Tag: 32,5 im Durchschnitt
Taschenbücher: 1
E-Book: 2

The Ivy Years: Solange wir schweigen & Was wir uns bedeuten: Solange wir schweigen ist der dritte Band der Ivy-Years Reihe. Diesmal geht es um das Thema Homosexualität und inwiefern dies mit Eishockey vereinbar ist. Leider wurde das Thema nur immer wieder von einer Seite beleuchtet und entwickelt sich zu eine schwachen Liebesgeschichte, die nicht spannend, nicht mitreißend und leider auch nicht aufwühlend ist. Aus dem Thema hätte man deutlich mehr machen können. Was wir uns bedeuten ist eine Kurzgeschichte, die zwischen dem zweiten und dritten Teil angesiedelt ist. Hier wurden noch einmal zwei Charaktere aus dem zweiten Buch etwas näher beleuchtet. Süße kleine Geschichte, die mit ihren knapp 100 Seiten genug erzählt.

Shining: Eines von Stephen Kings bekanntesten Werken durfte diesmal mit mir nach Dubai fliegen, um als Strandlektüre zu dienen. Dabei kam Kings typische Geschichtenerzählschreibweise wieder durch, was ich sehr genossen habe. Man muss sich auf die Charaktere einlassen, denn so passiert gar nicht so viel.

 

Shining

Ein Vorwort

Wenn das Wort Shining fällt, haben wohl viele Jack Nicholsons Gesicht, eine Axt und den Ausruf „Hier kommt Polly“ im Kopf. Meine erste Begegnung mit Shining war tatsächlich „Ready Player One“, wo in der Verfilmung die Charaktere bei einer Aufgabe in eben jenem Hotel landen und einzelne Szenen nacherleben. Den Film selbst habe ich nie gesehen. Damit sich das dann doch bald mal ändern kann, hatte ich mir vorgenommen das Buch von Horrormeister Stephen King zuvor zu lesen.

Die Handlung

Jack Torrance bekommt einen Job als Hausmeister des Overlook-Hotels. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny sollen sie alleine im Hotel überwintern, das voraussichtlich bereits ab Oktober komplett eingeschneit sein würde. Jack, der sein Alkoholproblem überwunden glaubte, wünschte sich einen Neuanfang und sah ihn in diesem Hotel. Sein Sohn Danny, der Träume hat, die manchmal Wirklichkeit werden, wird im Traum vor dem Hotel gewarnt. Und schon kurz nachdem die drei eingezogen sind, geschehen die ersten merkwürdigen Dinge. Vor allem Danny sieht Dinge, die nicht real sein können. Doch auch Jack zweifelt immer mehr an sich und seiner Wahrnehmung.

Meine Meinung

Stephen King sagte zur Verfilmung von Shining sinngemäß, dass er den Film überhaupt nicht leiden kann, weil man Jack Nicholson den Wahnsinn von Anfang an ansehe. Seine Intention sei aber eine andere gewesen. Eben deswegen war es mir wichtig das Buch zu lesen bevor ich den Film sehe. Also wurde es dieses Jahr meine erwählte Strandlektüre.
Stephen King ist meiner Ansicht nach weniger der Horrorautor, als der er immer groß angekündigt wird, sondern vielmehr ein ausschweifender Geschichtenerzähler. So auch diesmal wieder. Shining ist mein inzwischen fünftes Buch von King. Demnach war ich mir durchaus bewusst, dass King zunächst eine lange Einführungsphase braucht. Allein bis die Familie im Overlook-Hotel ankommt, wurden einige Seiten geschrieben. So erfährt man die Vorgeschichte der Familie inklusive der Probleme die Jack bei seinem alten Job hatte und seinem Alkoholproblem, Wendys schwierige Geschichte mit ihrer Mutter und Danny und sein „zweites Gesicht“. King schafft es auch hier wieder die Geschichten interessant zu erzählen, so dass man am Buch dran bleibt, ohne dass allzu viel geschehen ist. So bleibt allerdings auch der Rest des Buches. Nach und nach gibt es verschiedene übernatürliche Phänomene, die sich langsam aber sicher steigern und die Familie tyrannisieren. Dem ganzen spielt noch in die Karten, dass die Familie eingeschneit ist, also selbst wenn sie wollte nicht aus dem Hotel fliehen kann.
Neben den Hintergrundgeschichten der Familienmitglieder, bekommt auch das Hotel eine ganz eigene Hintergrundgeschichte. So erfährt man nach und nach, wer schon alles im Hotel gelebt hat und wer dort gestorben ist und – vermutlich – dadurch auch Einfluss auf die Erscheinungen hat. So sind es gar nicht so viele Phänomene, aber durch Kings ausschweifenden Erzählstil, wirkt es viel mehr.
Der einzige Haken am Buch ist das Ende. Denn nachdem es zum großen Finale kam, gibt es einen großen Sprung in die Zukunft und auch dieser Part wird sehr schnell abgearbeitet. Das passt nicht so richtig zum Rest des Buches und lässt den Leser auf den letzten Seiten ein wenig unbefriedigt zurück.

Ein paar Worte zum Film

Nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, habe ich mich nun doch einmal an Stanley Kubriks Verfilmung gewagt. Leider bin ich eher auf der Seite des Autors. Denn die Verfilmung erfasst nicht die richtige Grundstimmung, um sich dann langsam zu steigern. Stattdessen wirkt Jack Torrance (Jack Nicholson) von Anfang an ein wenig wahnsinnig, was wohl seinem Gesicht geschuldet ist (das sich sehr gut für wahnsinnige Rollen eignet). Auch die beschriebenen Phänomene werden sehr schnell abgearbeitet bzw. weggelassen. So kommt keine richtige Entwicklung zustande. Auch gibt es absolut keine Hintergrundgeschichten, um das Verhalten der Charaktere zu erklären, was ja gerade der wichtige Teil von Kings Erzählung war. So wirkt der ganze Film ein bisschen seelenlos. Auch die ganze gruselige Grundstimmung entsteht nur durch die (für die heutige Zeit stark übertriebene) Musik.

Das Fazit

Ein Klassiker von Mr. King, der seine Charaktere gründlich untersucht, um die Entwicklung zu erklären, die unweigerlich zum spannenden Finale führt.

Rückblick auf den Februar

Gesund und munter bin ich aus meinem Urlaub zurück. Ich hatte sehr schöne und ereignisreiche Tage. Aber nun wollen wir uns erst einmal meinem Medienkosum im Februar zuwenden, der vor allem durch die Oscarverleihung geprägt wurde.

Sneak Preview

White Boy Rick: Eine unbekannte Geschichte darüber, wie das FBI einen Jungen zum Drogendealer machte. Leider sehr schlecht erzählt, spannungslos und belanglos am Ende.

Hard Powder: Das Stöhnen war groß, als man mal wieder Liam Neeson in einem Actionfilm sah. Doch Hard Powder ist ein Remake eines skandinavischen Films und geprägt durch viel Schnee und eine Menge schwarzem Humor, der den Film von anderen abhebt und doch streckenweise ziemlich viel Spaß macht.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Maria Stuart – Königin von Schottland: Maria Stuart baut ein gutes Setting auf und setzt auf einen starken Cast. Leider kann der Film nicht durch seine Handlung überzeugen, die zu lang und zu langatmig erzählt ist.

Green Book: Green Book ist ein kleinerer, aber sehr feiner Film, der seine Geschichte rund erzählt und den Fokus auf den Roadtrip und die Freundschaft der beiden Protagonisten legt. Die Rassenthematik ist zwar allgegenwärtig, wird aber gekonnt subtil eingespielt.

The Favourite: ist bestimmt nicht jedermanns Favorit. Regisseur Lanthimos geht hier bewusst über Grenzen hinaus. Getragen wird der Film von drei sehr starken Schauspielerinnen, wobei Olivia Coleman jedoch mit einer absolut oscarwürdigen Leistung heraussticht.

The Lego Movie 2: Neue Ideen, neue Charaktere, gewohnte Optik. Der zweite Teil macht zwar streckenweise auch wieder Spaß, bleibt aber dennoch hinter dem ersten Teil zurück, da er nicht mehr mit der innovativen Idee punkten kann.

Vice – der zweite Mann: Vice ist ein stark erzählter Film mit gutem Cast. Ein bisschen weniger reißerisch hätte er dennoch sein können, so kommt er nicht an seinen Vorgänger (The Big Short) heran.

Can you ever forgive me: ist eine sehr ruhige Filmperle, die bei den meisten wohl untergehen wird. Ruhig erzählt und stark gespielt, springt der Film zwischen Charakterisierung und erzählter Geschichte.

Alita – Battle Angel: Ein interessanter Science-Fiction Film, der uns eine neue Welt zeigt, von der ich gerne noch mehr sehen möchte.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh: Habe ich meiner besten Freundin zum Geburtstag geschenkt und dann auch gleich angesehen. Ein ziemlich düsterer Animationsfilm, der das Thema Tierexperimente aufgreift, aber vordergründig die Bemühungen einer besorgten Mutter zeigt.

The Descendants: Erzählt die Geschichte von den Nachfahren der Disneycharaktere. Eben auch von denen der Bösewicht, wie Maleficent. Dieser Konflikt wird besonders an der Schule deutlich. Als Fernsehfilm sieht man ihm das geringe Budget durchaus an. Dennoch hat er eine schöne Geschichte – wenn auch sehr vorhersehbar.

Blackkklansman: Die Geschichte eines schwarzen Cops, der gleichzeitig die Black Power Bewegung und den KuKluxKlan unterwanderte. Der Film ist hochaktuell und drängt keine Meinung auf, was sehr positiv ist. Trotz eines größtenteils lockeren Tons bleiben Längen leider nicht aus.

James Bond jagt Dr. No: In meinem Bestreben immer weiter die Klassiker aufzuarbeiten, habe ich nun endlich den ersten James Bond Film gesehen. Der war für damalige Verhältnisse sehr interessant.

Hot Shots: Nachdem ich letztes Jahr endlich Top Gun gesehen habe, durfte nun die „Verarsche“ von Charlie Sheen herhalten. Ich habe mich gut amüsiert.

Pixels: Die Erde wird von Aliens angegriffen, die uns mit alten Arcade Spielen herausfordern. Hier müssen die Nerds ran. Ein Rewatch und auch dieses mal wieder herrlich lustig und das obwohl Adam Sandler die Hauptrolle spielt.

Roma: Der Netflix-Film, der auch nach der Oscarsaison noch in aller Munde ist, erzählt die Geschichte eines Hausmädchens in Mexiko der 1970er Jahre. Roma ist ein Film, der schwer zu erfassen ist. Vordergründig ist er zu langsam erzählt und wirkt streckenweise sehr ermüdend. Dennoch hat er viele verborgene Stellen und gerade das letzte Drittel, das spannend, emotional und mitreißend ist.

Die Ballade des Buster Scruggs: Die Coen Brüder haben sich dem Western zugewandt und sechs kurze Geschichten aus dieser Zeit erzählt. Ein kurzweiliger Episodenfilm, der zwischen Unterhaltung und Drama hin und her springt und daher für jeden Geschmack etwas bietet.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Der verlorene Sohn: Der neue Film von und mit Joel Edgerton mit einem ernsten Thema und einem starken Cast, interessiert mich auf jeden Fall noch.

Die Winzlinge – Abenteuer in der Karibik: Der zweite Teil des Animationspaßes aus Frankreich. Den ersten fand ich unheimlich süß, trotz fehlender Dialoge.

Ganz knapp nicht auf die Liste haben es die folgenden Filme geschafft: Happy Deathday 2U, Sweethearts, Escape Room

Serien – ein kurzer Überblick

Im Februar liefen bei mir die Episoden 10-12 der Comedians of the World, sowie die fünfte Staffel von Modern Family. Das 1980er Remake der Serie Mission Impossible – in geheimer Mission habe ich nun mit der zweiten Staffel durchgesehen (es wurden leider nicht mehr produziert). Ansonsten habe ich mich an die 11. Staffel von The Big Bang Theory herangewagt, die nur noch wenig witziges zu bieten hatte. Dafür war die vierte Staffel von Pussy Terror TV mit Caroline Kebekus wieder sehr witzig. Neue Serien waren für die erste Staffel von Aufräumen mit Marie Kondo (ich berichtete) und The Magicians. Dieser Serie konnte ich vom Erzählstil her leider wenig abgewinnen, weil alles irgendwie durcheinander und in einem seltsamen Tempo erzählt wurde. Die Geschichte selbst aber fand ich interessant und der Cliffhanger am Ende war so fies, dass ich überlege doch die zweite zu gucken, obwohl ich mich eigentlich eher durchgequält habe.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 1038
Seiten pro Tag: 37 im Durchschnitt
Taschenbücher: 2
E-Book: 1
Hörbuch: 1

Maybe Someday & Maybe Not: Damit habe ich nun auch noch die fehlenden Werke von Mrs. Colleen Hoover gelesen. Wieder eine interessante Geschichte, die sich ganz anders entwickelt hat, als ich gedacht hätte. Nicht meine Lieblingsgeschichte von Mrs. Hoover, aber doch wieder sehr stark erzählt.

The Ivy Years – Was wir verbergen: Der zweite Teil der Ivy Years Reihe. Auch hier wieder eine kurweilige Liebesgeschichte mit zwei großen Schicksalen. Gut für zwischendurch.

Die Känguru-Apokryphen: Mark-Uwe Kling hat es doch wieder getan. Er hat ein neues Werk über sein Leben mit dem Känguru geschrieben. Es sollen die unerzählten Geschichten aus den bisher erschienenen Bücher sein. Auf jeden Fall sind sie wieder unglaublich lustig und am besten als Hörbuch zu genießen!

Rückblick auf den Januar 2019

Der erste Monat des neuen Jahres ist vorbei und ich muss sagen, dass ich erstaunlich wenig Medien konsumiert habe. So wenig Filme habe ich seit Jahren nicht mehr in einem Januar im Kino gesehen. Der Januar ist meist einer meiner Kinoreichsten des Jahres. Mal gucken, wie es sich am Ende des Jahres auf meine Statistik auswirkt.

Sneak Previews

Holmes & Watson: Schon jetzt einer der schlechtesten Filme des Jahres. Ekelhafter Fäkalhumor gepaart mit Sexismus. Es bleibt rätselhaft, wie er es überhaupt in die Kinos geschafft hat.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Junge muss an die frische Luft: Hape Kerkelings Kindheit verfilmt mit einem grandiosen Jungdarsteller. Der Film pendelt zwischen herzerwärmenden Momente, lustigen Einlagen, aber vor allem viel Kummer. Taschentücher sollte man bereithalten!

Glass: M. Night Shyamalan rundet seine Trilogie nach Unbreakable und Split ab. Qualitativ kommt er an seine eigenen Werke nicht mehr heran, schafft es aber doch wieder am Ende vollkommen zu überraschen.

Ralph breaks the Internet: Trägt den deutschen Titel Chaos im Netz und schickt Randale Ralph und seine Freundin Vanellope in die großen Weiten des Internets. Neben vielen lustigen Einzelszenen und coolen Darstellungen von Internetphänomenen, schafft er es aber auch eine runde Geschichte über Freundschaft zu erzählen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Rocky 2 & 3: Apollo Creed will einen Rückkampf haben, den Rocky nun tatsächlich gewinnt. Dafür muss er sich im dritten Teil Mr. T stellen, der ganz schön gemein sein kann. Damit wäre ich nun bereit, dass Creed auf Ivan Drago trifft, womit ich dann wohl auch Creed verstehen dürfte.

The Circle: ist ein soziales Netzwerk, dass wohl alle Intentionen von Facebook & Co zusammenfassen dürfte. Tom Hanks versucht Emma Watson dazu zu bringen, der erste komplett gläserne Mensch zu werden. Nette Idee, leider wurde das Thema nicht subtil, sondern mit Vorschlaghammer, umgesetzt. Verliert dadurch ziemlich an Wirkung.

Battle of the Sexes: verfilmt das legendäre Tennismatch zwischen Billie Jean King und Bobby Riggs. Dabei ging es vor allem um die Rechte der weiblichen Tennisspielerinnen, die vor allem, wenn es um die zu gewinnenden Preise ging sehr oft benachteiligt wurden. Eine sehr stark spielende Emma Stone trifft auf einen etwas schwächelnden Steve Carell, in diesem starken Biopic.

Unbreakable: In Vorbereitung zu Glass, habe ich dann auch einmal den ersten Teil nachgeholt. Nach Split bin ich mit etwas falschen Vorstellungen an den Film gegangen, trotzdem gefiel mir Shyamalans Vorstellung von Held und Schurke bzw. deren Findungsphase sehr interessant und gut umgesetzt.

Die Verurteilten: Als erster Film meiner Bucketlist (Details folgen) lief „The Shawshank Redemption“, der seit Jahren bei IMDB die Topliste anführt. Basierend auf einer Stephen King Kurzgeschichte, merkt man Kings Schreibstil deutlich in den Dialogen. Ein sehr gelungener Film, der zwischen deprimierend und hoffnungsvoll hin und her schwankt.

Birdbox: Bekannt geworden vor allem durch die ziemlich hirnrissige „Birdbox-Challenge“, kam mir die Handlung doch sehr bekannt vor. Und tatsächlich hatte mein bester Freund bereits vor einiger Zeit das Buch gelesen und mir davon erzählt. Die Idee hatte mich schon damals fasziniert, aber nicht genug, um das ganze Buch zu lesen. Die Netflix-Produktion konnte mich dafür umso mehr faszinieren.

Desweiteren liefen im Januar die Netflix Comedyspecials Relatable von Ellen DeGeneres (sehr empfehlenswert!) und Hard Knock Wife, sowie Baby Cobra, beide von Ali Wong. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber doch unglaublich lustig!

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Im Januar hat mein Kino einen neuen Rekord aufgestellt. Es sind unfassbar viele Filme, die auch teilweise oscarnominiert sind, erschienen und keiner davon lief hier. Stattdessen lief übrigens Kalte Füße mehrfach am Tag! Ich hoffe ein paar Filme noch nachholen zu können, in dem ich wohl mal wieder längere Ausflüge in die 1 Stunde entfernte Großstadt unternehme. 

Die Frau des Nobelpreisträgers: Glenn Close als Frau an der Seite eines wichtigen Mannes. Sie muss die starke Frau spielen, ohne je Anerkennung dafür zu kriegen. Ein interessantes Thema.

Ben is back: Lucas Hedges ist wohl der Nachwuchsschauspieler schlechthin. Nun darf er an der Seite von Julia Roberts in diesem Familiendrama rund um das Thema Drogensucht erneut glänzen.

Fahrenheit 11/9: Michael Moores Dokumentationen sind meist etwas umstritten. Dennoch gefiel mir seine Doku „Where to invade next“ sehr gut. Daher bin ich auf die neue noch immer gespannt.

Beautiful Boy: Das Gegenstück zu Ben is back mit Timothée Chalamet, ebenfalls einer der neusten Entdeckungen, geht es ebenfalls um Drogenkonsum und den Kampf des Vaters dagegen.

The Favorite: Ein oscarnominiertes Werk über Königin Anne und die Intrigen an Hof.

Green Book: Schon der erste Trailer und die Tatsache, dass Mahershala Ali mitspielt, konnte mich für den Film gewinnen.

Plötzlich Familie: Eine liebevolle Komödie über das Thema Adoption. Ich bin gespannt, was der Film wirklich kann.

Mia und der weiße Löwe: Ebenfalls eine süße Geschichte über eine etwas ungewöhnliche Freundschaft.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Januar habe ich drei weitere Staffeln von Modern Family gesehen und bin nun mitten in der fünften Staffel. Ansonsten habe ich mal wieder das 1989er Remake der Serie Mission Impossible – Cobra übernehmen Sie gesehen. Die erste Staffel von Mission Impossible – In geheimer Mission lief nun im Januar bei mir (und ja, ich werde es nie müde zu erwähnen, dass das Filmfranchise mit Tom Cruise übrigens auf dieser Serie beruht!). Ansonsten habe ich noch das Netflix Comedyserienspecial „Comedians of the World“ verschlungen. 9 Länder mit ihren Specials habe ich bereits durch: Deutschland, Frankreich, Kanada, USA, Großbritannien, Australien & Neuseeland, Südafrika, Indien und die Niederlande.

Mein Lesemonat 

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 1472
Seiten pro Tag: 47 im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 1
Taschenbücher: 2
E-Book: 1

Mary Poppins kommt wieder: Nachdem Mary Poppins Rückkehr nun im Kino anlief, war es auch für mich Zeit, mich dem zweiten Buch zu widmen. Leider habe ich es nicht vor Kinostart geschafft, aber dennoch konnten mich die neuen Geschichten wieder faszinieren.

Am Ende die Zeit: Über dieses Buch bin ich auf der Comic Con in Berlin letztes Jahr gestolpert und wurde mir von der Verlegerin wärmstens empfohlen. Wirklich warm geworden bin ich mit Geschichte und Schreibstil nicht, auch wenn es mich im letzten Drittel doch noch fesseln konnte. Aber dafür, dass es eigentlich um die ägyptische Mythologie gehen sollte, kam mir gerade dieser Part sehr schwach vor.

Die tausend Teile meines Lebens: Das neuste Buch von Colleen Hoover durfte natürlich nicht in meinem Regal fehlen. Doch statt wie gewohnt eine Liebesgeschichte zu erzählen, ging es diesmal nur ganz nebensächlich um Sagan und Merit. Stattdessen ging es vielmehr im eine verworrene Familiengeschichte voller Geheimnisse und Missverständnisse. Hier musste Merit lernen, sich selbst und auch ihre Familie zu lieben. Grandios geschrieben und noch einmal eine völlig neue Thematik. Dennoch konnte es mich nicht so sehr begeistern, wie andere Werke von ihr.

The Ivy Years – Bevor wir fallen: Für meine täglichen Busfahrten brauchte ich wieder Nachschub nach leichter Nebenbeiliteratur. Die Geschichte von Corey und Hartley kam dafür wie gerufen, zumal sie sich doch etwas vom Alltagsbrei unterscheidet. Denn Corey ist querschnittsgelähmt.