Verpasst im Oktober 2015

Hallo ihr Lieben,
der Monat ist ja wieder gerannt. Inzwischen wird es sogar um 17Uhr wieder dunkel draußen. Der Oktober hatte viele gute Filmstarts und daher war ich sehr oft im Kino (ich hänge noch immer 8 Kritiken zurück 😦 ). Aber trotzdem habe ich es immer noch nicht geschafft, alle zu sehen.

  1. a royal night – ein königliches Vergnügen: Die Geschichte von der späteren Königin Elisabeth und ihrer Schwester, die am Ende des zweiten Weltkrieges einmal den Buckingham Palast verlassen dürfen. Das Königshaus einmal aus einem ganz neuen Blickwinkel. Mich reizt der Film noch.

2. Black Mass: Johnny Depp is back. Nachdem man seine Karriere nach den letzten Flops für Tod glaubte, schlägt er nun noch stärker zurück. Auch eine Oscarnominierung scheint nicht unmöglich. Da ich mir vorgenommen habe, diesmal vor der Verleihung die meisten nominierten Filme, oder die Filme deren Darsteller/Regisseure/etc. nominiert werden zu sehen.

3. Macbeth: Ich habe zwar deutsche Literatur studiert, bin aber auch sehr interessiert in internationaler Literatur und auch Shakespeare lese ich gerne. Um so mehr freue ich mich über diese Macbeth-Verfilmung mit Michael Fassbender in der Hauptrolle.

Das war es dann auch schon für diesen Monat. Auf den November 😉

Der Marsianer

Am 08.10.2015 erschien die Geschichte eines Mannes, der auf dem Mars vergessen wurde, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Der Astronaut Mark Watney war mit seiner Crew bei einer Mission auf dem Mars. Da sich ein starker Sturm ankündigt hat, wurde die Mission abgebrochen. Dabei wird Watney getroffen und sein Anzug beschädigt. Dadurch glaubt seine Crew, dass er tot sei und verlassen den Mars. Doch Watney überlebt und muss nun versuchen sowohl auf dem Mars zu überleben, als auch die NASA zu kontaktieren.

 Wie überlebt man auf dem Mars mit Essen für 50 Sols, wenn die nächste Marsmission erst vier Jahre später ankommen soll? Dieser Film verrät es einem, für den Fall, dass es einmal jemandem passieren sollte. Der Marsianer erzählt die Geschichte von Mark Watney, der nicht auf dem Mars vergessen, sondern nach einem Unfall bei der Abreise für Tod gehalten wurde. Verletzt, aber am Leben schleppt Mark sich zurück in die inzwischen verlassene Station. Sein Glück ist, dass die Mission vorzeitig abgebrochen wurde und so noch die Verpflegung von ihm und seiner Crew vorhanden ist. So weiß er, dass er zumindest erst einmal nicht verhungert. Aber er muss Nahrung anbauen, um bis zur nächsten Marsmission durchzuhalten, und Kontakt zur NASA aufnehmen. Ersteres scheint jedoch möglich, denn Mark ist der Botaniker der Mission. Zweiteres erscheint schwieriger, denn die Kommunikation ist nach dem Sturm, der zum Abbruch der Mission führte, beschädigt. Aber Mark hat einen unabbrüchigen Überlebenswillen, der selbst von der Diskomusik  – die einzige, die auf dem privaten Laptop eines Crewmitgliedes zurückgelassen wurde – nicht geschwächt wird.
Matt Damon übernimmt die Rolle des Mark Watney. Dabei nimmt er sehr gut die Rolle an, spielt Sarkasmus und Verzweiflung in gekonnter Abwechslung. Mark hat aus freien Stücken an der Mission teilgenommen. Aber auf dem Mars gestrandet zu sein? Das muss eines der schlimmsten Dinge sein, die einem passieren können. Man weiß nicht, wie man überleben soll, man lebt in völliger Einsamkeit und weiß nie, was einem als nächstes ausgeht: Essen, Wasser oder Sauerstoff. Doch trotzdem verliert Mark nicht seinen Humor und seine ordentliche Portion Sarkasmus und Zynismus.
Der Film wird zeitgleich an drei Orten erzählt. Auf dem Mars bei Mark, im Weltall bei der abgereisten Crew und auf der Erde bei der NASA. Während Mark auf dem Mars versucht zu überleben, merkt die NASA irgendwann, dass er noch lebt. Ab da gibt es zwei essentielle Fragen: Wie retten sie Mark und wieviel sollen sie ihm erzählen?
Um die Geschichte zu erzählen, nutzt der Film keine nervige Off-Stimme, sondern baut regelmäßig ein Videotagebuch von Mark ein. Dadurch versteht man den Film besser, hat aber nicht das Gefühl bemuttert zu werden.
Die Erzählstruktur des Films ist gut gewählt. Anstatt ewig nach einem Einstieg zu suchen, wird dieser schnell durch den Sturm erzählt. Dadurch ist man direkt in einem spannenden Part des Films und diese Spannung wird durchgehend gehalten. Mit einer Dauern von ca. 2,5 Stunden ist der Film allerdings zu lang. Ab 2 Stunden fängt der Film an sich zu ziehen, nicht weil er langweilig wird, sondern einfach weil die Konzentration nachlässt. Vom Material her, hätte der Film durchaus auf 2 Stunden gekürzt werden können, ohne großartig einen Verlust zu haben. Zumal das Ende sich nicht an die hohe Qualität des Films halten konnte und noch einmal künstlich erzeugte Spannung in einem nervenaufreibenden Finale pressen musste, in dem natürlich nichts so funktioniert, wie es sein soll. Das hatte der Film nicht nötig.

Alles in allem ist der Film ein Spitzenreiter in seinem Genre. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Zurück in die Zukunft

Hallo ihr Lieben,

anlässlich des 21.10.2015 – dem Jahr, in dem Marty McFly in der Zukunft landete – wurde in verschiedenen Kinos ein Triple-Feature in einem Special-Screening gezeigt. Aber auch zu Hause wurden bei vielen die Filme geschaut. Ich kannte die Filme vorab nicht und hab mich von meinem Freund überreden lassen zu einer der Sonderveranstaltungen im Kino zu gehen. Also sah ich am vergangenen Mittwoch zum ersten Mal die Kultfilme.

Part 1:

Kurz zur Story: Marty McFly lebt ein sehr mittelmäßiges Leben. Nur seine Freundschaft zu Doc Emmett Brown sorgt für etwas Schwung in seinem Leben. Vorallem als dieser eine Zeitmaschine erfindet und in einen DeLorean baut. Durch einen Zufall landet er ohne Doc Brown im Jahr 1955. Nachdem er aus Versehen seinen Vater daran gehindert hat, seine Mutter kennenzulernen, trifft er auf die jüngere Version von Doc Brown. Während dieser einen Weg sucht, Marty wieder zurückzuschicken, muss dieser seine Eltern doch noch dazu bringen sich ineinander zu verlieben.

Part 2:

Kurz zur Story: Zurück im Jahr 1985, braucht Doc Brown Martys Hilfe. Im Jahr 2015 werden Martys Kinder in Schwierigkeiten geraten. Dies soll nun verhindert werden. Die Aufgabe ist schnell gelöst, außer das ihnen ein Fehler passiert sein muss, denn das Jahr 1985 hat sich verändert. Also reisen die beiden doch zurück in das Jahr 1955, um dort alles in Ordnung zu bringen.

Part 3:

Kurz zur Story: Doc Brown ist durch einen Unfall im Jahr 1885 gelandet. Marty ist im Jahr 1955 gestrandet. Wieder einmal muss er mit dem Doc Brown des Jahres 1955 eine Lösung finden, um ins Jahr 1885 zu landen. Dies gelingt auch und so versucht Marty Docs Leben zu retten und wieder zurück in die Zukunft zu gelangen.

Alles in allem haben mir die Filme richtig gut gefallen. Der erste hatte noch mit den meisten Witz und Charme, während der zweite doch eher geschwächelt hat. Der dritte Teil kam wieder eher an den ersten Teil heran, auch wenn mich die Liebesgeschichte (War das echt nötig?) wieder einmal gestört hat.
Also an alle die diesen Tag verpasst haben: Guckt euch die Filme trotzdem an, es lohnt sich 😉

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 9

Hallo ihr Lieben,
ich hänge ‚mal wieder 7 Filmkritiken zurück – ganz zu schweigen von Serien- und Bücherkritiken – aber heute wollen wir uns wieder der Serienblogparade von Frau Margarete widmen. Heute werden wir wieder  in unsere Kindheit versetzt.

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Thema #9: Kindheitserinnerungen

Welche Serien hast du in deiner Kindheit geliebt?

Wo soll ich da nur anfangen? Ich habe viele Serien geliebt!
Die Gummibärenbande, Chip&Chap, Captain Balu, Gargoyles, Ducktales, Goofy & Max, Sesamstraße, Sendung mit der Maus, Weihnachtsmann und Co. KG, Barney, die Dinos, Darkwing Duck, Alfred J. Kwak, Hallo Spencer, Löwenzahn… Die Liste ist beliebig land fortsetzbar…

Hast du eher Zeichentrickserien geschaut oder Serien mit realen Schauspielern?

Beides! Wenn ich das Fernsehprogramm selbst bestimmen durfte, dann habe ich mich eher für o.g. Serien – also überwiegend Zeichentrick – entschieden. Aber meistens hatte mein Stiefvater die Fernbedienung in der Hand. Da liefen dann eher Mission: Impossible, MacGyver oder The A-Team. Das sind bei mir ebenfalls Kindheitserinnerungen und mit ganz realen Schauspielern.

Gab es ein Thema, das dich in Serien beonders beschäftigt hat?

Wie man an meiner Aufzählung erkennen kann, hab ich die Themen kreuz und quer geguckt.

Wie findest du deine liebsten Kinderserien heute?

Na noch immer toll! Ich habe vor 2-3 Jahren große Teile meiner Kindheitsserien wieder angeguckt (YouTube machts möglich 😉 )

Beeinflussen sie doch noch irgendwie?

Die meisten nicht. Aber von dem Wissen von der Sendung mit der Maus oder Löwenzahn profitier ich manchmal doch noch bei Quiz-Spielen 😉

Und wie findest du das heutige Programm für Kinder?

Sehr schrottig! Wenn ich doch einmal bei meinem Freund durch das Fernsehprogramm durchschalte und sehe, mit was für Serien die Kinder heutzutage beschallt werden, mach ich mir ernsthaft Sorgen um meine Rente und verstehe, wieso die Kinder immer mehr verkommen. Ich könnte mich jetzt lang und breit darüber ausregen, aber ich halt mich doch einmal zurück.

Er ist wieder da

Am 08.10.2015 erschien die Buchverfilmung in der Hitler sich im Jahr 2014 wiederfindet in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: 1945 hat Hitler laut Geschichtsbücher Selbstmord begangen. 2014 findet er sich verwirrt und desorientiert in Berlin wieder. Verwirrt und in seiner Uniform stolpert er durch die Stadt, die gar nicht mehr durch den Krieg zerstört ist. Nachdem er Unterschlupf bei einem „Zeitungskrämer“ fand, wird er schnell für einen Hitler-Darsteller aus dem Comedy-Bereich gehalten und einem großen Sender vorgeschlagen. Dabei wird er schnell zum Phänomen und findet immer mehr Anhänger.

Darf man darüber lachen, wenn Hitler einmal mehr die Massen für sich einnimmt? Mit dieser Frage beschäftigt man sich durchgehen, wenn man den Film sieht. Und in den Passagen, die auf dem Buch basieren, fällt einem das auch leicht. Das ist Satire, da lacht man ganz locker. Aber der Film basiert nicht nur auf einem Drehbuch. Vor den eigentlichen Dreharbeiten fuhr das Team mit Oliver Masucci in seinem Hitler-Outfit kreuz und quer durch Deutschland und befragte die Menschen, die ihm gegegnet sind. Dabei musste Masucci gar nicht so viel machen, nur ein paar Fragen hier, ein paar zustimmende Kommentare da und der Rest war mitunter ein Selbstläufer. Dabei kamen teilweise echt erschreckende Aussagen zu Tage, die im Film schonungslos wiedergegeben werden und einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Ansonsten wird man köstlich amüsiert. Hitler, der in unserer Zeit wieder auftaucht und völlig verwirrt ist. Drei Jungs finden ihn, die gerade für eine Dokumentation beim Fußball spielen gefilmt wurden. Im ersten Moment ist Hitler nur verwirrt, weil keiner der drei die Uniform der Hitlerjugend trägt. Doch herauszufinden, dass er im Jahr 2014 aufgewacht ist, haut ihn dann doch erst einmal um. Schnell trifft er auf den Freiberufler und vom Sender „MyTV“ gefeuerten Sawatzki, der in ihm seine Chance sieht, um seine Anstellung zu erneuern. Geld und Auto von Mutti geliehen, geht es durch Deutschland. Hier treffen sie auf besorgte Bürger, die sich endlich mehr Demokratie wünschen und dabei Herrn Hitler immer wieder zustimmen. Mit diesen Ergebnissen wenden sich Hitler und Sawatzki an den Sender. Die positiven Stimmen, die ihn als den kommenden Star sehen, teilen jedoch nicht alle. Trotzdem bekommt er einen Auftritt in einer Sendung, in der er sich aber einfach nicht an den vorgeschriebenen Text halten will. Es folgen immer mehr Auftritte, in bekannten Shows, wie Circus Halligalli, Hitler wird zum Youtube-Phänomen und begeistert schnell die Massen. Aber hatten wir das nicht schon einmal?
Der Film weicht immer wieder vom Buch ab. Aber selbst wenn man das Buch gelesen hat, empfindet man es nicht als störend. Denn es wurde zum einen modernisiert, in dem wirklich die aktuellen Medien genutzt werden. Bekannt YouTuber, wie Joyce Ilg und Robert Hoffmann kommentieren das Phänomen Hitler. Hitler tritt auf in Shows, wie Circus Halligalli und Hart aber Fair. Es werden anstatt gespielte besorgte Bürger, Bürger von der Straße genommen. Nur das Ende stört das Filmvergnügen. Während es im Buch ziemlich offen gelassen wurde, bedient sich der Film der Holzhammer Methode. Anscheinend vertraut er dem Reflektierprozess der Zuschauer nicht und muss noch einmal klarstellen, dass er Hitlers-Taten und Vorhaben nicht gut heißt und das Hitler der Bösewicht im Film ist. Aber während man während der Endszenen nur die Augen verdreht, behält der Abspann jedoch wieder einen bitteren Nachgeschmack.
Der ganze Film lebt von der Schauspielleistung Oliver Masuccis als Hitler. Vorab fragte man sich vielleicht, warum nicht die bekannteren Darsteller, die sich bereits als Hitler-Darsteller bewährt haben, genutzt wurde. Aber im Film denkt man sich, dass es mit den bekannten Gesichtern nicht so authentisch herübergekommen wäre.

Alles in allem macht der Film Laune, jedoch mit einem etwas bitteren Nachgeschmack. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Crimson Peak

Am 15.10.2015 erschien ein Drama-Horrorfilm mit Mia Wasikowska und Tom Hiddleston in den Hauptrollen in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Ende des 19. Jahrhunderts stirbt die Mutter der kleinen Edith Cushing. Doch kurz darauf taucht der Geist der Mutter immer wieder auf und warnt Edith vor einem einzigen Ort „Crimson Peak“. Jahre später, Edith versucht sich inzwischen als Autorin, trifft sie auf den charmanten Thomas Sharpe. Schnell ist Edith ihm verfallen, wäre da nicht ihr zweifelnder Vater, denn Sharpe ist komplett verarmt. Erst nach einer Tragödie heiraten die beiden und Shape nimmt Edith mit nach Schottland, nach Allerdale Hale. Dort wohnt auch Shapes Schwester Lucille. Doch in dem alten Gemäuer spukt es.

Der Film ist nicht das, was der Trailer verspricht. Wer sich auf eine romantische Geschichte mit zwei sympathischen Personen in einem Spukhaus erhofft hat, wird doch etwas enttäuscht. Nicht zwangsläufig, weil der Film schlecht ist, sondern einfach weil das Spukhaus nicht der gruselige, schaurige Part des Films ist. Denn das schaffen die Menschen in dem Film selbst. Schon am Anfang merkt man, dass mit dem Geschwisterpaar Thomas und Lucille Sharpe etwas nicht stimmen kann. Thomas gibt sich doch etwas zu interessiert an Edith und dem Vermögen ihres Vaters. Dies überspielt er mich einer Menge Charme, dem wahrscheinlich nicht nur Edith, sondern auch das halbe Publikum verfallen ist. Seine Schwester Lucille dagegen, wirkt abgebrühter und erst in den Dialogen mit ihr, fällt Thomas‘ zweites Gesicht auf. Auch nach der Hochzeit weiß man lange Zeit nicht, was für ein Spiel in Allerdale Hale gespielt wird. Thomas scheint sich zum einen gut um sie zu kümmern, ist aber auch des Nachts immer wieder verschwunden. Lucille scheint Edith hingegen von Anfang an als Eindringling wahrzunehmen. Hinzu kommt das Haus, dass von der Grundausstrahlung schon gruselig wirkt, ein Geheimnis birgt. Doch Edith kann Geister sehen. Und erkundet damit immer mehr die verborgenen Geheimnisse des Hauses.
Mia Wasikowska übernimmt die Rolle der Edith Cushing. Edith ist in gut behütetem Haus aufgewachsen mit einem erfolgreichen Vater. Daher hat es ihr nie an irgendetwas gefehlt und sie konnte sich immer ungestraft ihrer Träumerei hingeben. Nie musste sie Konsequenzen fürchten und konnte sich als Frau an einer Karriere als Schriftstellerin versuchen. Umso schneller konnte sie Sharpe verfallen, denn sie sah etwas in ihm, dass andere nicht sahen. Ebenso wie sie als einzige die Geister sieht.
Tom Hiddleston übernimmt die Rolle des Thomas Sharpe. Während selbst das Publikum am Anfang seinem Charme erliegt, zeigt er bald, dass er zwei Gesichter hat. Der perfekte Janus, so dass seine Handlungen nicht vorhersehbar sind. Schnell entwickelt man ein ungutes Gefühl bei ihm, will es aber doch nicht glauben, weil er weiterhin charmant ist. Bis zum Ende weiß man nicht, was seine genauen Absichten sind.
Jessica Chastain übernimmt die Rolle von Lucille Sharpe. Man lernt sie kennen mit ständig schlechter Laune und merkt schnell, dass sie nicht zu den Guten gehört. Sie versucht immer wieder auf ihren Bruder einzuwirken, aber will gleichzeitig an das Geld von Edith kommen. Man spürt ihre Missbilligung und den Drang ihr Heim zu beschützen vor ungewollten Eindringlingen. Doch wie tief ihre Abgründe sind, merkt man erst viel zu spät.
Wer sich wieder einmal so richtig gruseln möchte, ist bei diesem Film leider falsch. Denn die gruseligen Elemente basieren allein auf den Geistern und der Grundatmosphäre im Haus. Stattdessen wirkt es wie ein Drama, nur dass die Menschen nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Das Haus schafft es schnell dem Zuschauer eine leichte Gänsehaut zu verpassen. Ein großes, altes, halb verfallenes Herrenhaus, gebaut auf einer Tongrube, das gerne einmal flüssigen roten Ton „blutet“ und immer weiter versinkt. Das Dach ist in der Eingangshalle sehr undicht, was im Herbst zu Laubhaufen und im Winter zu Schneehaufen in der Eingangshalle führt. Schaurige Geräusche werden mit dem Ostwind erklärt und in den verwinkelten Gängen kann man sich gut und gerne verlaufen. Die Geister sind auch allesamt schaurig und atmosphärisch inzeniert, verlieren aber schon bald ihren Gruselfaktor, denn die Handlung wird doch allzu vorhersehbar. Gerade gegen Ende verliert sich der Film in Klitschees und lässt das große Finale im Gegensatz zum Versteckspiel vorab sehr klein und unbedeutend wirken.

Alles in allem schafft der Film es nicht als Horrorfilm, beeindruckt aber doch durch Atmosphäre und Handlungsort. Daher gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

A walk in the woods – Picknick mit Bären

Am 15.10.2015 erschien eine Buchverfilmung von Bill Bryson, mit ihm als zentraler Figur, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Bill Bryson ist erfolgreicher Reisebuchautor und hat nicht vor noch einmal ein Buch zu schreiben. Doch inzwischen ist er im fortgeschrittenen Alter und muss an den ersten Beerdigungen teilnehmen. Bei einem Spaziergang entdeckt er den Appalachian Trail und sucht kurzerhand einen Freund, der ihn mit ihm besucht. Doch nur sein Schulfreund Steven Katz erklärt sich bereit die 3.500km mit ihm zu wandern.

Bill Brysons Reisebücher sind weltweit bekannt. Doch eine seiner Geschichten mit dem festen Vorsatz „Ich schreibe kein Buch“ zu sehen, gibt dem ganzen einen ganz neuen Charme. Am Anfang fühlt man mit Bryson mit. In die Jahre gekommen, muss er sich damit abfinen, dass Menschen in seinem näheren Umfeld sterben. Er selbst fühlt sich aber noch sehr lebendig und kann das Rentnerdasein nicht akzeptieren. Also flüchtet er in die Idee den Appalachian Trail entlang zu wandern. All die Warnungen seiner Frau ignoriert er und sucht nun nach einer Begleitung. Doch 3.500km sind eine sehr abschreckende Zahl. Nur sein alter Schulfreund Steven Katz bietet ihm an, ihn zu begleiten. Das sie nicht immer das beste Verhältnis zueinander hatten ist auch schnell vergessen. Doch als Katz für die Wanderung zu Besuch kommt, stellt sich heraus, dass er ein Alkoholiker frisch auf Entzug ist und vor einer Haftstrafe flieht. Doch Bryson ist das alles egal, solange er nicht alleine wandern muss. Die beiden fliegen zum Ausgangspunkt des Wanderweges. Doch bereits nach wenigen Metern ist Katz außer Atmen, was die beiden aber nicht von ihrer Wanderung abhält. Auf ihrem Weg treffen sie freundliche Menschen, hilfsbereite Menschen, übermotivierte Menschen und Bären. Dabei hilft ihnen eine gesunde Portion Zynismus und Sarkasmus. Gepaart mit zusätzlichen humorvollen Elementen wird Picknick mit Bären zu einem amüsanten Filmerlebnis. Man verfolgt mit tränendem Auge vor Lachen, wie die beiden alten Herren sich durch die Wildnis kämpfen, während man selbst gemütlich in dem Kinositz sitzt und die sehr schönen Landschaftsaufnahmen genießt.
Robert Redford übernimmt die Rolle des Bill Bryson. In die Jahre gekommen, aber immer noch abenteuerlustig, wagt er mit guter Laune die Wanderung. Doch im Laufe des Films merkt man immer mehr, dass er vor dem Rentnerdasein wegläuft. Selbst im jungen Alter kann man sich mit der Angst vor dem Altwerden identifizieren. Die Flucht aus dem Alltag mit einer verrückten Idee kommt bis zu einem gewissen Grad bestimmt jeden bekann vor. Robert Redford ist auch sehr glaubwürdig in seiner Rolle.
Nick Nolte übernimmt die Rolle des Steven Katz. Dieser flüchtet vor einer Haftstrafe und ist frisch nüchtern. Zusätzlich zu seinem Alter und dem Alkoholentzug macht ihm beim wandern auch sein Übergewicht zu schaffen. Während Bryson locker vorweg wandert, schleicht Katz mit zynischen Kommentaren hinterher. Trotzdem hält er gut durch und überrascht damit die Zuschauer. Ohne ihn wäre das Abenteuer wahrscheinlich nur halb so lustig geworden.
Ein negativer Punkt an dem Film ist die sehr langsame Erzählweise. Bis der Film ein wenig in Fahrt kommt, dauert es ca. eine halbe Stunde, was für eine Einführung deutlich zu lange dauert. Für jede einzelne Szene nimmt sich der Film Zeit und erzählt sie sehr ausführlich, teilweise zu ausführlich. Aber der Humor schafft es dies zu überspielen.

Alles in allem ist der Film vielleicht kein Film, den man unbedingt im Kino sehen will, aber ein Muss für einen gemütlichen DVD-Abend ist. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Verpasst aber nicht vergessen – Teil 3

Hallo ihr Lieben,
es ist ‚mal wieder soweit. Ich habe einige Filme meiner Reihe „Verpasst im …“ nachgeholt zu sehen. Viel Spaß also bei den folgenden Kurzkritiken 🙂

  1. Die Entdeckung der Unendlichkeit: Eddie Redmayne gewann für seine Darstellung des Stephen Hawking seinen ersten Oscar. Und das völlig zurecht. Seine Darstellung ist so überzeugend, dass man hinterher glaubt, dass Redmayne selbst während des Drehs an ALS erkrankt ist. Gleichzeitig wird die Geschichte sehr rührend erzählt, man fühlt mit allen Charakteren mit, vor allem auch mit Hawkings Frau, die immer hinter ihm stand, obwohl sie selbst irgendwann am Rande ihrer Kräfte war. Für diesen außergewöhnlichen Film gebe ich 08 von 10 möglichen Punkten.

2. Nightcrawler: Jake Gyllenhaal verkörpert Louis Bloom, einem Kleinkriminellen. In einer Nacht entdeckt er einen sogenannten Nightcrawler. Ein Kameramann, der den Polizeifunk abhört, um an einem Unfall- bzw. Tatort als erstes zu sein und das gesammelte Filmmaterial dann an die Fernsehsender zu verkaufen. Völlig begeistert von dieser Idee kauft sich Bloom eine Kamera und fängt an den Polizeifunk abzuhören. Schnell wird er als Nightcrawler erfolgreich, doch auch immer größtenwahnsinniger. Der Film braucht ein bisschen, um in Fahrt zu kommen und erzählt die eigentlich spannende Geschichte in einem sehr gemächlichen Tempo. Dem gegenüber steht jedoch ein brilliant spielender Jake Gyllenhaal, so dass es am Ende schwierig ist zu sagen, ob er Film nun gut oder eher schlecht ist. Von mir gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

3. Im August in Osage County: Wenn in einem Cast gleichzeitig Meryl Streep, Julia Roberts, Ewan McGregor und Benedict Cumberbatch auftauchen, dann verspricht es ein sehr guter Film zu werden. Umso ernüchtender war dieses Familiendrama. Drama war zwar sehr viel vorhanden, aber undurchsichtiges und ausgetragen wurde es fast pausenlos in einem Haus zu immer dem selben Thema. Ab einem gewissen Punkt wollte man dem Film einfach nicht mehr folgen. Daher gibt es trotz guter Schauspielleistungen enttäuschte 03 von 10 möglichen Punkten.

4. Der Chor – Stimmen des Herzens: Stet hat es nicht leicht im Leben. Sein Vater interessiert sich nicht für ihn, weil er das Resultat einer Affäre ist, seine Mutter ist alkoholkrank. Nur seine Direktorin interessiert sich für sein Schicksal. Da sie von seiner gut ausgeprägten Gesangsstimme weiß, lädt sie den National Boychoir ein und organisiert ein Vorsingen. Von dem Stet jedoch ausreißt. Durch traurige Umstände landet er aber letztendlich doch an der Chorschule und kämpft dort gegen die Vorurteile seiner Lehrer und seiner Mitschüler. Eine absolut rührende Geschichte mit dem richtigen Hang für Dramatik und unfassbar schönen Stimmen. Vielleicht nicht für jeden etwas, aber wem die Handlung zusagt, der sollte unbedingt ins Kino gehen. Ich gebe 08 von 10 möglichen Punkten.

5. Man lernt nie aus: Anne Hathaway als überforderte Geschäftsführerin und Robert de Niro als ihr 70-jähriger Praktikant. Die Geschichte einer ungleichen Freundschaft, die berührt. Leider in einem etwas schleppenden Tempo erzählt, dafür mit einer gesunden Portion Witz und einer Extra-Portion Lebensbejaendes Gefühl, dass den Film so mitfühlend macht. Der Film verbindet die Angst seine Familie zu verlieren mit der Tatsache, dass wir alle irgendwann einmal sterben, schafft es aber dieses Thema anzuschneiden, ohne das der Zuschauer es bewusst wahr nimmt. Ab einem gewissen Punkt hätte mir eine andere Entwicklung besser gefallen, aber trotzdem ist der Film sehr rund und bekommt daher 06 von 10 möglichen Punkten.

6. Coming In: Tom ist ein schwuler Starfriseur. Glücklich in seiner Beziehung und mit seinem Job hat er ein neues Shampoo für Männer entwickelt, dass sich gut verkauft. Nun soll er auch den Gegenpart für Frauen entwickeln. Nur das er absolut keine Ahnung von Frauen hat. Also versteckt er sich als heterosexuellen Horst im „Bel Hair“ und schneidet dort auch Frauen die Haare. Dabei lernt er Heidi kennen und mag sie irgendwie doch mehr als beabsichtigt. Und stellt auf einmal seine Sexualität wieder in Frage. Eine deutsche Komödie mit Kostja Uhlmann in der Hauptrolle hat immer einen gewissen Reiz, schafft es aber auch diesmal nicht über die klassischen Klitschees und Witze heraus und verfängt sich in vorhersehbaren Dialogen und Handlungen. Trotz allem trifft der Film genau meinen Humor und ich habe ihn unglaublich genossen zu sehen. Stark kritisiert wurde er, da er Homosexualität nicht genug ernst zu nehmen weiß und ein „Coming In“ die falsche Botschaft sei. Jedoch sollte man den Film in dieser Hinsicht einfach nicht allzu ernst nehmen und sich eher über ein paar Klitschees kaputt lachen, als sie als homophob darzustellen. Von mir gibt es trotzdem nur 03 von 10 möglichen Punkten, da der Film objektiv betrachtet nun doch nicht als gut bewertet werden kann.

Maze Runner – die Auserwählten in der Brandwüste

Am 24.09.2015 erschien die Fortsetzung der Jugenbuchverfilmung in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Die Auserwählten haben es geschafft aus dem Labyrinth zu fliehen. In der Hoffnung endlich WCKD entkommen zu sein, lassen sie sich vom undurchsichtigen Jensen vermeintlich retten. Doch schon bald merken sie, dass auch in der Einrichtung, in der sie sich nun befinden, etwas nicht stimmt. Teresa wird von der Gruppe getrennt und Thomas freundet sich mit Aris, einem Jungen aus einem anderen Labyrinth an. Letztendlich bleibt ihnen nur die Flucht in die Brandwüste.

Die Fortsetzung ist bestimmt gelungen, sofern man nicht das Buch gelesen hat! Während sich der erste Film sehr an die Buchvorlage hält und man auch als Buchleser auf seine Kosten kommt, darf man für den zweiten Film die anderen Bücher nicht kennen, um ihn genießen zu können. Denn der zweite Film pickt sich einzelne Elemente aus dem zweiten und dritten Buch würfelt diese wild durcheinander und überlegt sie mit eigenen Elementen. Daraus entwickelt sich eine ganze neue Handlung, die Fans der Bücher nun doch sehr enttäuschen.
Davon einmal abgesehen schließt der Film direkt an den ersten an und behält den Spannungsbogen, den er im ersten Teil kreierte, bei und hält diesen fast durchgängig. Die neue Einrichtung, in die die Auserwählten „gerettet“ werden, scheint von Anfang an nicht gerade vertrauenserweckend. Militärisch gesichert und vom Aussehen her eine umgebaute Fabrik. Dort treffen sie auf andere Jungs und Mädchen in ihrem Alter, die aus anderen Labyrinthen kamen.  Einer von ihnen ist der sehr stille Aris, der sich nur Thomas zu öffnen scheint und bereits die halbe Anlage durch die Lüftungsschächte heimlich ausgespäht hat. Den anderen aus Thomas Gruppe vertraut er nicht und sie Aris auch nicht. Thomas lässt sich schließlich überreden mit Aris die Anlage zu erkunden. Doch das, was er dabei herausfindet gefällt ihm gar nicht. Also holt er seine Freunde und sie versuchen zu fliehen. Natürlich passiert dies nicht reibungslos und sie müssen ja auch erst noch Teresa retten, die verlegt wurde. Die Flucht gelingt natürlich, aber die Welt draußen ist nicht mehr die, die wir kennen. Ständig auf der Flucht suchen sie einen Ausweg aus der Brandwüste und einen Weg es WCKD heim zu zahlen.
Der Film wirft schon wie der erste Film eine Menge Fragen auf. Jedoch werden weiterhin keine beantwortet und man tappt weiterhin im Dunkeln. Es werden neue Charaktere vorgestellt, aber man hat keinen wirklichen Bezug zu ihnen, weil sich nicht mehr die Zeit genommen wird, sie genauer vorzustellen. Dadurch gewinnen sie nicht an Tiefe und wirken komplett austauschbar. Im Endeffekt wirkt der Film wie eine Aneinanderreihung von Action-Szenen, die sehr ausgereift sind und den Film durchgehend spannend gestalten. Jedoch bleibt der Film weit hinter den Erwartungen zurück, nach dem gelungenen ersten Teil. Dabei bot die Buchvorlage eigentlich genügend Stoff, um sowohl den Spannungsbogen zu halten, als auch die Charaktere genügend vorzustellen.

Alles in allem empfehle ich den Film zu meiden und sich eher der Buchvorlage zu widmen. Wer nicht der Lesetyp ist und sich wenig auf Aufklärung als vielmehr um gut gestaltete Action kümmert, kann im Film doch noch auf seine Kosten kommen. Dafür gibt es nur 04 von 10 möglichen Punkten.

Grace and Frankie

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch eine Serie vorstellen, die ich durch Zufall auf Netflix entdeckt habe, die mich aber sofort und unwiederruflich mit ihrem Charme in den Bann gezogen hat.

Kurz zur Story: Grace und Robert. Frankie und Sol. Zwei befreundete Ehepaare, die beide seit über 40 Jahren verheiratet sind. Doch dann eröffnen Robert und Sol ihren Ehefrauen, dass sie nicht nur Partner in ihrer Anwaltskanzlei sind, sondern auch seit 20 Jahren eine Affäre haben. Geschockt über ihre schwulen Ehemänner, müssen Grace und Frankie nun hinnehmen, dass sie sich scheiden lassen, damit Robert und Sol heiraten können.

Nach 40 Jahren Ehe und dem Großziehen von jeweils zwei Kindern, sollte man meinen, dass so eine Ehe nichts mehr zerstören kann. Doch diese Serien belehrt uns eines besseren. Denn Robert und Sol haben 20 Jahre ihre Beziehung geheim gehalten. Aber nun wollen sie heiraten und dafür müssen erst ihre Ehen geschieden werden. Da es beide im eigenen Heim nicht mehr aushalten, zieht es sowohl Grace als auch Frankie ins Standhaus. Dort treffen sie aufeinander und müssen sich trotz des gleichen Schicksals erst einmal aneinander gewöhnen. Denn beide könnten nicht unterschiedlicher sein.
Lily Tomlin übernimmt die Rolle der Frankie. Diese ist sehr alternativ. Immer gekleidet in sehr weite Stoffe und im Kopf jung geblieben. Sie probiert sich an neuen Heilmitteln aus, die sie selbst in der Küche gezaubert hat und unterrichtet Ex-Häftlinge in Kunst. Durch ihre flippige Art bringt sie Grace mehr als einmal an den Rand ihrer Nerven.Dem gegenüber steht Jane Fonda, die die Rolle der Grace übernimmt. Gründerin eines Kosmetikimperium, hat sie das Geschäft inzwischen an ihre Tochter abgegeben. Doch noch immer ist gutes Aussehen und das Ansehen der Menschen in ihrem Umkreis alles, was für sie zählt. Immer top gestylt und immer in Highheels, versucht sie ihre Würde zusammenzuhalten. Nachdem ihre Welt durch die Scheidung zusammenbricht, ist die größte Strafe für sie mit der flippigen Frankie zusammen zu leben. Doch schon bald erkennt sie ihren Wert.
In der Serie geht es darum, was man im Alter macht, wenn die Ehe doch nicht hält und zeigt auf liebevolle Weise eine ganz außergewöhnliche Freundschaft, die es ohne die Umstände so nie gegeben hätte. Dabei bringt die Serie die Thematik immer genau auf den Punkt, nimmt ihr aber durch viel Humor die Schärfe. Denn Homosexualität ist noch immer ein schwieriges Thema, gerade in angesehenderen Kreisen und Robert und Sol sind nicht nur einmal in Erklärnot, wie genau sie ihre Beziehung zueinander bezeichnen würden. Doch während man diese Serie sieht, denkt man darüber gar nicht so genau nach, sondern lässt sich eher von der flippigen Frankie mitreißen und von Grace wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Es zeigt einem, dass jede Situation zu meistern ist und hat genau die richtige Dosis Lebensfreude.

Alles in allem ist die Serie eine lustige, lebensbejaende und flippige Serie, die einen ab der ersten Folge mitreißt und die ich daher nur wärmstens empfehlen kann!