Southpaw

Am 20.08.2015 erschien der Film, in dem Jake Gyllenhaal als Boxer alles verliert, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Billy Hope ist ein sehr erfolgreicher Boxer, hat aber auch ein Problem mit seinen Aggressionen. Zumindest im Ring zögert er bis er wirklich zuhaut bis zum Ende und steckt viel zu viel ein. Auf einer Charite-Veranstaltung wird seine Frau Maureen nach einem Handgemenge erschossen. In seiner Trauer nimmt er Drogen und trinkt zuviel, weswegen er das Sorgerecht für seine Tochter, seine Boxlizenz, seinen Trainer und den größten Teil seiner Freunde. Doch von ganz unten geht es nur nach oben.

Southpaw zeigt wie aus einer glücklichen Familie auf einmal eine zerissene werden kann. Durch den Tod seiner Frau Maureen dreht Billy Hope komplett durch. Gefangen in seiner Trauer verliert er nach und nach alles. Seinen Trainer und seine vermeintlichen Freunde. Sein Manager versucht ihn noch zu einem großen Deal zu überreden, da auch seine Finanzen nicht gut aussehen. Doch als er voller Wut beim nächsten Kampf dem Schiedrichter die Nase bricht und er auch noch seine Lizenz verliert, wendet sich auch sein Manager ab. Und nimmt seinen größten Konkurrenten unter Vertrag. Eben jenen, der eine große Rolle beim Handgemenge spielte, als Hopes Frau starb. Doch der größte Schlag fehlt noch. In seiner Trauer stürzt Hope sich in Drogen und Alkohol und verliert dadurch das Sorgerecht für seine Tochter. Der Film ist durchgehend emotional, aber trotz allem auch spannend. Man fragt sich, schafft Hope es das Sorgerecht wiederzuerlangen. Natürlich ist es schwierig für Zuschauer, die sich auf einen schönen Boxfilm á la Rocky gefreut haben. Zwar sind die Boxkämpfe wirklich herausragend choreographiert, aber die eigentliche Handlung enthält viel Drama und viele Tränen. Diese sind jedoch zu verzeihen, da der Film auch die menschliche Seite darstellt und den Tod einer geliebten Person steckt man eben nicht einmal so schnell weg.
Jake Gyllenhaal übernimmt die Rolle des Billy Hope. Hier passt er nicht nur in die Rolle des liebenden Vaters, sondern man nimmt ihm auch die Rolle des knallharten Boxers ab.
Forest Whitaker übernimmt die Rolle des Tick Wills. Er hat sein Gym in einem schlechten Stadtteil und bringt Kindern aus schlechten Familien das Boxen bei. Von Hope will er nichts wissen, denn er trainiert keine Profis. Doch Hope braucht dringend einen Job und nach einigen Diskussionen wird er der neue Hausmeister des Gyms und trainiert auch mit den Kids. Im Trailer wirkt Whitakers Rolle sehr philosophisch und weltgewandt. Erst im Film merkt man, dass das täuscht. Wills ist selbst komplett hinüber, sucht Hoffnung indem er den Kindern Hoffnung gibt und muss auch Schicksalsschläge hinnehmen. Doch trotz anfänglicher Schwierigkeiten hilft Wills Hope in seiner schwersten Zeit und bringt ihm eine ganz neue Taktik im Boxen bei – das Ausweichen.
Untermalt wird der ganze Film von der sehr treffenden Musik von dem inzwischen verstorbenen James Horner und Rapper Eminem lädt mit seiner musikalischen Nummer „Phenomenal“ zum Endkampf ein. „Phenomenal“ ist bereits im Trailer zu hören und spiegelt die gesamte Stimmung des Films wider.
Mit einer Gesamtlänge von 125 Minuten schießt der Film leider etwas über die Zielgerade hinaus, denn mitunter kann der Film den Spannungsbogen nicht halten und einige Szenen ziehen sich. Hier hätten es gekonnte 90-100 Minuten eher gerissen, da diese Kürzung die Längen heraus genommen hätte.

Alles in allem ist Southpaw ein sehenswertes Boxerdrama, sofern man sich auf einige tränenreiche Szenen einlassen kann. Dafür bekommt er von mir 07 von 10 möglichen Punkten.

Der SuF

Hallo ihr Lieben,
die Frau Margarete, deren Blog ich sehr gerne verfolge, hat uns neulich ihren SuF, also ihren Stapel ungesehener Filme, vorgestellt. Also alles Filme, die bei einem im Regal stehen, aber noch nicht angesehen wurden. Eigentlich kaufe ich mir Filme erst dann, wenn ich ihn vorher schon gesehen habe und ihn für gut befunden habe. Doch durch mehrere Gutscheine und DVD-Aktionen ist auch mein Stapel gewachsen.

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Auf dem Bild vielleicht etwas schlecht zu erkennen, daher hier die Filme noch einmal aufgelistet:
– a most wanted man
– Annie
– Nightcrawler
-Roter Drache
– A Nightmare on Elm Street
– Departed – unter Feinden
– Sieben
– Happy feet
– Jenseits von Afrika (geschenkt bekommen, noch nicht einmal ausgepackt O:) )

Dies sind jetzt nur die Filme, die es in mein Regal geschafft haben! Durch einen Account bei Maxdome und Netflix sind dort meine Listen noch einmal so lang und meine eigentliche Liste der Filme, die ich noch sehen möchte ist sowieso nicht mehr auflistbar…

Wie hoch ist euer SuF?

Buch vs. Film – eine Blogparade

Hallo ihr Lieben,
in letzter Minute habe ich von der aktuellen Blogparade bei Miss Booleana erfahren zu dem grandiosen Thema Buch vs. Film. Es gibt so viele Buchverfilmungen und hinterher immer starke Diskussionen, ob nun das Buch besser war oder der Film. Der allgemeine Tenor, den ich mitbekam, ist, dass die Bücher immer besser sind. Genau die soll in der aktuellen Blogparade untersucht werden. Somit bin ich mein Bücherregal durchgegangen und möchte nun 10 Bücher mit den dazugehörigen Filmen vergleichen.

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Für immer vielleicht vs. Love Rosie, für immer vielleicht?

In der Eile der Zeit hab ich es leider nicht geschafft das Buch noch ganz zu Ende zu lesen, bin mir aber auch nicht sicher, ob ich das denn möchte. Die Handlung an sich ist bestimmt gut, aber der Schreibstil gefällt mir gar nicht. Das ganze Buch besteht aus Briefen, E-Mails und Chatverläufen. Dadurch versteht man leider nur wenig vom eigentlichen Konsens. Der Film hingegen baut zwar die Schreibelemente mit ein, erzählt aber ansonsten die Geschichte sehr frei.
Klarer Punkt für den Film.

Die Tribute von Panem vs. The Hunger Games

Ich hab die Bücher erst nach dem ersten Film gelesen,  dann aber auch absolut verschlungen! Auch die Verfilmungen konnte ich kaum abwarten. Die Verfilmungen finde ich auch sehr gelungen, sie schaffen es die doch teilweise sehr komplexe Handlung widerzuspiegeln. Teilweise geben die Bücher noch einen etwas tieferen Einblick in die Charaktere, dafür können die Filme die Actionszenen besser darstellen.
Sehr ausgewogen und daher ein Unentschieden.

Die Bestimmung vs. Divergent

Hier war es genau andersherum als bei Die Tribute von Panem. Ich habe zuerst die Bücher verschlungen und konnte kurz darauf die Verfilmung auf der Leinwand genießen. Auch hier bieten die Bücher einen viel besseren Einblick in die Charakterzüge und in die Gedanken der Figuren, können aber bei den Kampfzenen nicht mit der Verfilmung mithalten.
Daher auch hier ein Unentschieden.

Sakrileg & Illuminati vs. The DaVinci Code & Illuminati

Ich hab die beiden Verfilmungen der Dan Brown-Bücher einmal zusammengefasst, weil sie ja auch ein Teil einer Reihe sind. Auch hier sind die Bücher sehr respektiert worden bei den Verfilmungen und es wurde sich stark an die Vorlage gehalten. Heraus kamen zwei gute Filme basierend auf zwei guten Büchern.
Also auch hier wieder ein Unentschieden.

Der Hobbit & der Herr der Ringe vs. Der Hobbit & der Herr der Ringe

Beim Hobbit fand ich es etwas suspekt, dass drei Filme gedreht wurden. Aber trotz allem mag ich die Filme und es wurde sich die nötige Zeit genommen auch etwas abweichend von der eigentlichen Handlung zu erzählen. Bei der Herr der Ringe waren die Bücher sehr langatmig und teilweise auch sehr trocken zu lesen. Die Filme dagegen sind packend und gut inzeniert. Während ich die Bücher nur einmal lesen konnte, kann ich die Filme immer und immer wieder ansehen.
Diese Runde geht also ganz klar an die Filme.

Harry Potter vs. Harry Potter

Wenn man aus einem der Harry Potter herauskam, gab es eigentlich immer zwei Meinungen. Die Bücherleser fanden die Filme total schlecht, die Zuschauer, die die Bücher nicht kannten, fanden die Filme richtig gut. Natürlich wurde einiges nur kurz angeschnitten im Film, aber niemand kann ein 1000 Seiten Buch in einen 2 Stunden Film pressen ohne etwas herauszuschneiden. Ich finde die Filmemacher konnten die Handlungen nicht weniger kürzen.
Daher gibt es hier wieder ein Unentschieden.

Les Miserables vs. Die Elenden

Voller Begeisterung nach dem Film von 2012 legte ich mir auch Victor Hugos Meisterwerk zu und erweiterte damit meine Klassikersammlung. Für die Zeit in der das Buch entstanden ist, war es wirklich schön und flüssig zu lesen. Aber leider ist es auch zu einer Zeit entstanden, in der es Modern war die gesamte Lebensgeschichte eines Charakters Kapitellang zu erzählen. Dadurch zieht sich das Buch unnötig und es fällt einem beim Lesen schwer die eigentliche Handlung zu erkennen. Diese ist im Film gut gebündelt und ich bin auch ein großer Fan der Lieder.
Also diesmal wieder ein eindeutiger Sieg für den Film.

Die unendliche Geschichte vs. Die unendliche Geschichte

Das Buch meiner Kindheit! Unzählige Male habe ich dieses Buch verschlungen und tue es bis heute noch! Vielleicht hatte sich in meinem Kopf schon zu viele Vorstellungen von Phantasien manifestiert, aber ich konnte den Film mir nicht wirklich ansehen. Ich habe mich einmal durch gequält war aber an jeder Stelle entsetzt, weil ich nicht konform ging mit der Gestaltung.
Diesmal ein eindeutiger Sieg für das Buch.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter vs. Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Auch hier sah ich den Film zuerst. Die Geschichte von Hazel und Gus hat mich absolut zu Tränen gerührt und erhielt bei mir sogar die Höchstpunktzahl in der Bewertung. Das Buch hab ich hinterher auf Empfehlung eines Freundes gelesen. Auch hier ist die Geschichte unfassbar berührend auch das Buch ist auch sehr gut geschrieben, aber Shailene Woodley und Ansel Elgort geben dem Film eine Extranote, weswegen ich mich für den Film entscheide.

City of Bones vs. City of Bones – Chroniken der Unterwelt

Hier bin ich durch Empfehlungen auf die Bücher gestoßen und habe erst im Nachhinein von dem Film erfahren. Ein wenig muss ich den eher weniger gelungenen Film in Schutz nehmen, da die Büchervorlage nun auch nicht die gelungenste von der Handlung her ist. Und so sehr ich Lily Collins in der Hauptrolle mochte, haben die Bücher aber doch eindeutig mehr ausgesagt und mir auch mehr Spaß gemacht.
Daher zum Schluss noch einmal ein Sieg für das Buch.

Kommen wir nun zur Auswertung:

Inklusive der Unentschiedens komme ich auf ein Ergebnis von
Buch 7:9 Film
Damit liegen bei mir die Filme ganz knapp vor den Büchern.

Unbreakable Kimmy Schmidt

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch eine Netflix-Original Serie präsentieren, die ich durch Zufall bei der Suche nach neuen Serien gefunden habe.

Kurz zur Story: Kimmy Schmidt war 15 Jahre in einem Bunker gefangen, zusammen mit 3 anderen Frauen, weil ein Predigter ihnen glauben machte, dass die Welt 2006 untergegangen ist. Nach ihrer neu gewonnen Freiheit zieht Kimmy nach New York und trifft allerhand kuriose Menschen.

Unbreakable Kimmy Schmidt ist eine Serie, die unterhalten soll. Die Serie bietet kurze und prägnante Folgen, die mit einer Länge von durchschnittlich 25 Minuten perfekt in jede Tagesgestaltung passen. Durch eine sehr leichte Unterhaltung kann man die Serie gut auch nebenbei konsumieren und muss sich nicht immer zu 100% auf die Serie konzentrieren.
Die erste Folge fängt mit der Ausgangslage an, dass man vier Frauen in einem Bunker findet, die das Militär befreit. Erst nach und nach erfährt man, wieso sie in dem Bunker waren. Die ganze Serie über werden Rückblenden genutzt und somit nicht nur das neue Leben gezeigt, was sich Kimmy geschaffen hat. Weiter in der ersten Folge begleitet man Kimmy, die mit einem unerschütterlichen Glauben an die Menschheit sich sofort ins New Yorker Leben stürzt. Durch Zufall trifft sie auf Lillian trifft, die für den schwulen Titus eine Mitbewohnerin sucht, damit ihr endlich jemand Miete bezahlt. Als sie jedoch hört, dass Kimmy keinen Job hat, schickt sie sie weg, bis Kimmy die Miete bezahlen kann. Doch die Serie hat nicht ohne Grund den Namen Unbrekable Kimmy Schmidt. Über viele Zufälle und Missverständnisse trifft sie auf die stinkreiche Jacqueline Voorhees, die von Beruf Ehefrau ist. Sie bekommt einen Job und somit auch die Wohnung. Und der Grundstein für die Serie ist gelegt. Denn kein Charakter, der in der Serie auftaucht ist gewöhnlich. Jeder ist auf seine Art und Weise absolut einmalig und sehr extrovertiert. Doch jeder ist irgendwo liebenswert, auch wenn es die komplette erste Staffel dauert bis man sich an die Figuren gewöhnt hat.
Das Intro der Serie beschafft einem zwar für einen längeren Zeitraum einen Ohrwurm, aber ansonsten ist es leider wenig anschaulich gestaltet. Es werden Clips aneinander gereiht, die bis auf den ersten nichts mit der Serie oder den Charakteren zu tun haben. Es sind Clips, die Kinder zeigen. Man kann dies vielleicht noch im übertragendem Sinn sehen, dass sich Kimmy durch 15 Jahre im Bunker, noch in den Kinderschuhen befindet, aber trotz allem finde ich das Intro nicht passend für die Serie.
Die Schauspielleistungen sind allesamt gut in der Serie. Es sind nun keine herausragenden dabei, dass ist für die Serie aber auch nicht nötig, da sie eine sehr leichte Unterhaltung darstellt. Die Folgen sind in sich abgeschlossen, aber die Handlung zieht sich über die ganze Staffel. Es bleibt immer wieder spannend, was als neues auf Kimmy zukommt und wie sie es diesmal wieder schafft die Situation zu meistern. Dabei sind es teilweise ganz normale Alltagsprobleme, die aber durch die extrovertieren Charaktere einen ganz eigenen Charme versprühen.

Alles in allem ist die Serie nicht für jedermann etwas, aber ich empfehle jeden zumindest einmal hineingeguckt zu haben, der auf leichte Unterhaltung in einer Serie steht!

Kill the Messenger

Am 10.09.2015 erscheint ein Film um den Jounalisten Gary Webb in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Der Journalist Gary Webb arbeitet für eine kleinere Lokalzeitung. Doch bei seinen Recherchen findet er Hinweise, dass die CIA Drogengeschäfte unterstützt. Er verfolgt die Sache und landet damit einen großen journalistischen Erfolg. Doch die CIA versucht nun alles, um die Geschichte herunter zu spielen.

Die Geschichte des Gary Webb ist ein einziges Auf und Ab. Man verfolgt in der ersten Hälfte des Films seine Recherchen zu dem sehr heiklen Thema und ist mehr als nur einmal bestürzt über das, was er heraus findet. Doch ab der zweiten Hälfte wendet sich der Film komplett. Webb schrieb seinen heiklen Artikel und gerät so ins Kreuzfeuer. Zum einen versucht die CIA die ganze Geschichte zu vertuschen, zum anderen erhält er aber auch keinen Rückhalt aus den Journalistenkreisen, gerade die großen Zeitungen sind enttäuscht die Story nicht selbst gedruckt zu haben und zweifeln nun den Wahrheitsgehalt an.
Was als spannende Recherchejagd beginnt, mit dem sympatischen Webb, der sich nebenbei liebevoll um seine Familie kümmert, endet schon bald in einem sehr langatmigen und stellenweise langweiligen Film. Einige Einstellungen wären definitiv gut zu kürzen gewesen und haben teilweise auch nichts zur Handlung beigetragen. Das ist sehr schade, weil doch eine sehr spannende und auch dramatische Geschichte erzählt wird, der Film es aber schwer macht, dies auch so zu empfinden.
Jeremy Renner übernimmt in diesem Film die Rolle des Gary Webb. Unterschätzt durch Rollen in der Bourne-Reihe, bei Mission Impossible und The Avengers zeigt Renner in diesem Film einmal mehr, dass er ein sehr guter Schauspieler ist und rettet mehr als einmal die Szene. Er zeigt die Gefühle von Webb, auch wenn er diese gerade zu verbergen sucht, so dass man sich immer in den Charakter hineinversetzen kann. Man fühlt in jeder Szene mit Webb, ob er nun mit seinen Kindern spielt oder mit einem Drogenboss spricht. Sein unerschütterliches Vertrauen an die Wahrheit reißt einen mit und lässt einen den Kopf schütteln, wenn ein CIA-Mitarbeiter einem versucht zu erklären, wieso die Wahrheit besser verschwiegen werden sollte.
Die anderen Charaktere sind leider weniger stark besetzt und wirken daher gegen den starken Renner sehr blass und einige scheinen beinahe unterzugehen. Hier wäre ein stärkeres Spiel doch angebracht gewesen.

Alles in allem eine starke schauspielerische Leistung aber eine schwache Leistung bei der Handlung, da hier definitiv mehr Speilraum war. Daher erhält der Film 05 von 10 möglichen Punkten.

Self/less

Am 20.08.2015 erschien ein Film, der die Möglichkeit eines verlängerten Lebens aufzeigt, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Damian hat sein ganzes Leben seiner Arbeit gewidmet. Nun steht sein Tod kurz bevor und er merkt, dass er eigentlich nie wirklich gelebt hat. Doch er findet eine Firma, die ihm ein neues Leben mit einem neuen jungen Körper anbietet. Ihm wird versichert, dass der neue Körper in einem Labor entstand. Doch schon bald merkt Damian, dass etwas nicht stimmt.

Self/less erinnert von der Handlung her an Filme wie “die Insel”, begeistert aber mit seinem ganz eigenen Flair. Das Thema des längeren Lebens wurde immer wieder behandelt und als sollte man es inzwischen gelernt haben, es geht nie gut aus. Während in diesem Film am Anfang auch wieder alles schön aussieht, lernt man im Laufe des Films doch wieder, dass dies nicht sein kann. Mit der Hauptperson zusammen findet man nach und nach Dinge heraus und schüttelt einmal mehr den Kopf über die Menschen. Im Film wird vieles erst später aufgeklärt und animiert so den Zuschauer permanent zum mitdenken. Dies zusammen mit der packenden Handlung, den gut choreographierten Actionszenen und einer gut dosierten Portion Humor lassen die Minuten nur so verfliegen.
Ben Kingsley übernimmt hier die Rolle des Damian. Man lernt ihn als reichen Mann kennen, der die besten Tage bereits hinter sich hat und alles in den Aufbau seiner Firma gesteckt hat. Sogar die wertvolle Zeit mit seiner Tochter, die nur noch Verachtung für ihn und sein Geld übrig hat. Trotzdem wirkt er durch eine Krankheit und durch das Bedauern seines Verhaltens durch und durch sympathisch. Ben Kingsley ist hier auch defintiv die richtige Schauspielerwahl, denn vor ihm hat man durchaus Achtung, wenn er in seinem teuren Anzug den Raum betritt.
Ryan Reynolds übernimmt dann den zweiten großen Part im Film, nämlich Damians neuer Körper. Nach dem Körpertausch noch geschwächt, lernt er schon bald ganz neue Züge an sich kennen, die in Verbindung mit dem Körper stehen. Er lässt sein bisheriges Leben hinter sich und möchte eigentlich noch einmal ganz von vorne anfangen. Aber etwas in ihm lässt ihn nicht. Reynolds zeigt in diesem Film einmal mehr, dass er von seiner Mimik mehr kann, auch wenn seine Leistung in diesem Film bei weitem nicht an seine Glanzleistung aus „The Voices“ heran kommt. Stellenweise schläft sein Ausdruck aber leider auch ein, weswegen er einem immer wieder den gleichen Ausdruck zeigt, was doch auf Dauer monoton wirkt. Hier wäre definitiv noch etwas gegangen.
Für Fans des Genres ist der Film definitiv empfehlenswert, auch wenn er von der Handlung einigen Filmen ähnelt, was bei manchen Zuschauern auf Ablehnung stieß. Der Film bietet dadurch wenig neues und vieles von der Handlung ist vorhersehbar. Mich hat er denoch überzeugt.

Alles in allem für Genrefans durchaus empfehlenswert und durch seinen ganz eigenen Charme bekommt er 06 von 10 möglichen Punkten.

Gesehen im August 2015

Hallo ihr Lieben,
heute soll es wieder um die Filme gehen, die ich mir im August angesehen habe, aber keine aktuellen Filme sind.

1) Freude mit gewissen Vorzügen: Mila Kunis und Justin Timberlake, die enttäuscht sind von ihren Ex-Freunden und sich erst einmal nicht auf eine neue Beziehung einlassen wollen. Aber wieso nur Freunde bleiben, wenn man auch Sex haben kann? Es wird ja nicht kompliziert, weil man einem Freund im Gegensatz zu einem Partner ja alles sagen kann. Das Drama hat so seine lustigen Phasen, aber wirkliche Symapthiepunkte konnte er bei mir trotz Cast nicht gewinnen. Die Story plätschert langsam dahin und so gut wie alles bleibt vorhersehbar.

2) Star Trek – Into Darkness: Der zweite Teil der Neuauflage lässt den alten Feind Khan wieder aufleben. Dieser verübt mehrere Anschläge, bei dem u.a. Kirks Mentor Pike stirbt. Nun sinnt Kirk auf Rache. Obwohl ich eher ein Fan von Next Generation bin, finde ich doch die Remake Filme sehr gelungen und vorallem ist mir der Cast sehr sympathisch.

3) Susi & Strolch: Ein Disney-Klassiker. Wer kennt nicht die Szene der beiden beim Italiener mit der einen langen Spaghetti, die zum ersten Kuss führt? Ich habe den Film etliche Jahre nicht mehr gesehen und bin überrascht wie viel mir doch in meiner Kindheit gar nicht aufgefallen ist. Vielleicht nicht mein Favorit unter den Disney-Filmen, aber trotzdem sehr süß zum gucken.

4) Girls Club – Vorsichtig bissig: Worüber man nicht alles im Fernsehen stolpert. In Ermangelung einer Alternative habe ich mir das Teenagerdrama angesehen. Für leichte Unterhaltung ohne groß nachzudenken ist der Film vielleicht geeignet, hat aber ansonsten nicht gerade viel zu bieten. Es werden zwar die Highschoolklitschees bedient und auch versucht das Thema Mobbing anzusprechen, aber er schafft das Ziel nicht wirklich.

5) Magic Mike: In Vorbereitung auf den zweiten Teil, den ich mir jetzt doch im Kino angesehen habe (Kritik folgt), habe ich mir auch den ersten Teil angesehen. Allerdings kann ich den Hype wenig nachvollziehen, vielleicht ist ein Strippender Channing Tatum auch einfach nicht meins. Der Film hat eine sehr gewollte, aber wenig durchdachte Story und sehr plumpe Dialoge. Also definitiv keine Filmempfehlung.

6) Bernhard & Bianca – Im Känguruland: Der zweite Teil der beiden Mäuse von der Rettungshilfsvereinigung. Ich liebe den ersten Teil und finde, dass Disney hier ausnahmsweise einen ansehlichen zweiten Teil geschaffen hat. Er war lustiger gestaltet als der erste Teil, der zeitweilen doch sehr ernst war, trotzdem favorisiere ich den ersten immer noch mehr.

Verpasst im August 2015

Hallo ihr Lieben,
jeden Monat denk ich wieder „wow der Monat ging ja schnell ‚rum“. Wenn man bedenkt, dass es meinen Blog schon bald seit einem Jahr gibt! Die Zeit rennt wirklich, auch wenn es einem doch nicht immer so vorkommt. Also hier wieder meine Übersicht, der Filme, die ich leider verpasst habe im August zu sehen.
Im August war ich mit meinen Kinogängen sehr fleißig mit 9 gesehenen Filmen, aber im Filmstarken August gibt es trotzdem noch Filme, die ich noch nicht gesehen habe.

1) Aloha – die Chance auf Glück: Bradley Cooper bekommt die Chance seinen alten Beruf als Militärberater wieder aufzunehmen und trifft dabei auf die immer gut gelaunte Emma Stone, ist aber auch in der Nähe seiner Ex-Frau. Noch gespickt mit einem Alec Baldwin scheint der Film sehr sympathisch und ein lebensbejahendes Drama zu sein. Für mich auf jeden Fall noch sehenswert.

2) About a girl: Teenagerprobleme führen zu Selbstmord, der leider misslingt. Dieses Thema wurde im August gleich in zwei Filmen behandelt. Zum einen in Coconut hero und in dem deutschen Pendant About a girl. Während ich das Thema schon bei Coconut hero sehr gewagt fand und About a girl nicht gerade die besten Kritiken bekommen hat, bin ich doch auf die Umsetzung gespannt, auch im Vergleich. Daher möchte ich den Film doch noch sehen.

3) Southpaw: Jake Gyllenhaal als Boxer, der seine Frau verliert und in seiner Trauer auch das Sorgerecht für sein Tochter. Nun kämpft er um das Sorgerecht und steigt wieder in den Ring. Die Handlung überzeugt mich hier eher weniger als der vollkommen gelungene Trailer, der mich jedes Mal wieder mitreißt.

4) Der Chor – Stimmen des Herzens: Der Film ging eigentlich komplett an mir vorbei, bis ich letzte Woche doch einmal nicht im CineStar ins Kino gegangen bin, sondern in ein kleineres Nischenkino. Dort wurde ich auf den Film mit Dustin Hoffmann aufmerksam, der einen Knabenchor dirigiert. Als ein neuer Schüler dazustößt, der es im Leben nicht einfach hatte, aber eine begnadete Stimme, nimmt der Film seinen Lauf.

Und hier nun noch die Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, die ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte:

Dating Queen, Broadway Therapy, Vacation – Wir sind die Griswolds, Frank, Hitman – Agent 47

Learning to drive

Am 06.08.2015 erschien der Film, der einen lehrt, dass es nie zu spät für den Führerschein ist, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Wendy ist Mitte 40, seit über 20 Jahren glücklich verheiratet, eine erfolgreiche Buchkritikerin und hat eine erwachsene Tochter. Doch ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen, als ihr Mann eine Affäre hat und sich von ihr scheiden lässt. Ihre Tochter versucht sie zu trösten und erzählt ihr von ihrem Leben auf einer Farm. Wendy verspricht ihr sie zu besuchen, sobald sie ihren Führerschein gemacht hat. Bei ihren Fahrstunden lernt sie Darwan, ihren streng gläubigen Hindu-Fahrlehrer, kennen. Er lehrt sie jedoch nicht nur das Fahren, sondern auch Lebensweisheiten.

Learning to drive ist ein absolut lebensbejahender Film, der einem zeigt, dass Liebe leider doch nicht für immer sein muss und wie man dann damit umgeht. Wenn einem auf einmal auffällt, dass man grundlegende Dinge, wie einen Führerschein einfach nicht gelernt/gemacht hat, denn der Partner konnte ja fahren. Der Film befasst sich mit der Leere, die eine Scheidung hinterlässt und den Problemen, die dann aufgeworfen werden. Wer bekommt das Haus? Kann man den anderen auszahlen? Im Film wird die Leere gefüllt mit den Fahrstunden. Gleichzeitig kommen durch Darwan aber auch die Themen Glauben, Einwanderung, arrangierte Ehen und Rassismus hinzu, so dass der Film sehr vielschichtig ist und einem immer wieder Anstöße zum Nachdenken mit auf den Weg gibt. So schnell lässt der Film einen nämlich nicht los.
Patricia Clarkson verkörpert die Rolle der Wendy und zeigt dabei briliant die verschiedenen Phasen der Trennungsverarbeitung. Man erkennt schon an ihren Gesichtszügen, was ihr gerade im Kopf vorgeht, noch bevor sie es in Dialogen anspricht. Gleichzeitig harmoniert sie sehr gut mit Ben Kingsley, der Darwan verkörpert. Auch er bietet uns eine Bandbreite an Emotionen, auch wenn man sie nicht immer sofort deuten kann.
Wendy ist jemand, in den man sich gut hineinversetzten kann. Sie ist komplett in ihrem Job aufgegangen und führte zudem eine gute Ehe. Nur sah ihr Mann das nicht mehr so. Man erfährt wenig aus der Zeit der Ehe, da der Film mit der Trennung startet. Man fühlt mit ihr und möchte gerne dem Mann eine ‘reinhauen. Gleichzeitig möchte man sie schütteln, weil sie immer wieder hofft, dass er wieder zu ihr zurückkommt. Doch auch das ist nur zu verständlich. Ich selbst habe auch keinen Führerschein und Wendys Fahrversuche haben meine Vorstellungen von meinen ersten Fahrstunden bestätigt, was mich doch des öfteren schmunzeln ließ.
Darwan ist zwar ein lebenserfahrener Mann, hat aber keine Ahnung von der Liebe. Während er seine Fahrstunden immer gerne mit kleinen Lebensweisheiten durchführt, ist es beinahe komisch zu sehen, wie unerfahren er in der Liebe ist. Doch durch eine arrangierte Ehe wird er gezwungenermaßen mit dem Thema konfrontiert. So teilen Wendy und Darwan ihre Probleme miteinander und schaffen so die Grundlage für eine Freundschaft, die den Film so liebenswert macht.
Während der erste Teil des Films absolut gelungen ist, lässt er in der zweiten Hälfte leider etwas nach, was dem Film doch einige Längen verleiht. Das ist schade, aber wenn Wendy und Darwan dann die gleiche Unterhaltung wieder und wieder führen, zieht es sich für den Zuschauer dann doch.

Alles in allem ist den Machern ein absolut lebensbejahender und liebenswerter Film gelungen, dem ich 08 von 10 möglichen Punkten gebe.

Verpasst aber nicht vergessen – Teil 2

Hallo ihr Lieben,
heute soll es einmal wieder um die Filme gehen, die immer in meiner Verpasst-Übersicht auftauchten, die ich aber inzwischen geschafft habe zu sehen. Also folgen hier nun wieder ein paar Kurzkritiken:

1) Love Rosie, für immer vielleicht?: Eine Verfilmung eines Cecilia Ahern Buches. Schon allein durch diese Tatsache wappnet man sich gegen etwas Kitsch, sucht aber gleichzeitig die Taschentücher heraus. Für immer vielleicht handelt von Rosie und Sam, die sich seit ihrer Kindheit kennen und sich eigentlich auch lieben. Nur schaffen sie es nicht richtig sich das zu gestehen und sind doch immer in einer Beziehung mit jemand anderem oder etwas anderes im Leben kommt ihrer Liebe dazwischen. Doch schaffen sie es doch irgendwann zusammen zu kommen? Das bleibt die spannende Frage in einem liebevoll inzinierten Film, der nicht nur die Romanze, sondern auch einen hohen Humor Anteil zu bieten hat. Hinzu kommen die für den Film perfekt scheinenden Darsteller Lilly Collins und Sam Claflin. Alles in allem 09 von 10 möglichen Punkten.

2) Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück: Simon Pegg einmal nicht in seiner typischen Rolle, sondern viel ernster und trotzdem sympathisch wie immer. Der Psychiater Hector ist in seiner Arbeit und seiner Beziehung sehr eingefahren. Jeder Tag scheint nach dem gleichen Prinzip abzulaufen. Doch er schafft es einfach nicht deine Patienten zum glücklichsein zu bewegen. Eine Weltreise soll dies ändern. Über China, Kolumbien und den USA reist er und fragt jeden den er trifft nach seiner Definition für Glück. Dabei trifft er sympathische und weniger sympathische Menschen. Nur seine Freundin zu Hause findet die Reise nicht lustig und es kriselt ernsthaft. Der Film ist zwar etwas langsam erzählt, lässt sich aber auch Zeit einzelne Charaktere vorzustellen. Dadurch zieht der Film sich zwar zwischenzeitlich etwas, aber die lebensbejaende Botschaft behält er den ganzen Film über. Dafür erhält er 05 von 10 möglichen Punkten.

3) Monsieur Claude und seine Töchter: Französische Filme haben ja den Ruf etwas seltsam zu sein. Nicht jedoch dieser. Monsieur Claude ist streng katholisch und hat vier wunderbare Töchter. Doch nachdem die ersten drei sich einen Muslimen, einen Juden und einen Asiaten geangelt haben, scheint das Chaos schon vorprogrammiert. Die vierte Tochter ist nun die große Hoffnung. Und sie findet tatsächlich einen Katholiken, nur halt einen Schwarzen. Das ist zu viel für die Familie, die nun auch noch die Hochzeit organisiert. Der Film ist voller Vorurteile, verpackt diese aber mit so viel Humor, dass es nicht rassistisch ‚rüberkommt. Man kommt aus dem Lachen beinahe gar nicht mehr heraus. Trotzdem hat der Film auch Spannung und eine gute Portion Gesellschaftskritik. Dafür erhält er 08 von 10 möglichen Punkten.

4) Grand Budapest Hotel: Einer der Abräumer bei den diesjährigen Oscars. Mit einer vielleicht etwas ungewohnten Optik erzählt er die Geschichte des Pagen Zero, der im Grand Budapest Hotel unter Monsieur Gustave lernte und dabei eine Menge Abenteuer erlebte. Wenn man sich einmal auf die Stimmung und die Optik des Films eingelassen hat, kann er gut unterhalten, ist aber definitiv nicht für Jedermann. Belebt wird er vor allem von den Darstellern, die dem brillianten Ralph Fiennes in nichts nachstehen. Dafür erhält er 06 von 10 möglichen Punkten.

5) I, Frankenstein: Der Film ist von den Machern, der Underworld-Reihe, von der ich ein großer Fan bin. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen. Auch die Grundidee des Frankensteins, der die Zeit überlebt hat und inzwischen in der modernen Welt angekommen ist. Optisch betrachtet kommt man als Zuschauer auch auf jeden Fall auf seine Kosten. Leider schafft der Film es durch eine Handlung, die zu viel in zu wenig Zeit wollte, auch durch brilliante Darsteller, allen voran Bill Nighy, nicht zu überzeugen. Man merkt, was der Film erreichen wollte, hat es aber leider versucht in 92 Minuten Film zu pressen und hat sich daher weder für Handlung noch für die Charaktere wirklich Zeit genommen. Daher gibt es nur 03 von 10 möglichen Punkten.

6) Ted 2: Der besoffenste Teddybär der Filmgeschichte ist zurück. Und er hat geheiratet. Doch auch ein Teddybär kann Eheprobleme bekommen. Diese soll nun ein Baby lösen. Doch der Adoptionsantrag löst eine Welle aus, die Ted nun stoppen muss. Denn nicht nur wird ihm das Recht verwährt, auch seine Ehe wird angezweifelt, da er nicht als Mensch gilt. Doch genau das möchte er nun beweisen. Wer den ersten Ted-Film mochte, wird auch den zweiten mögen. Der Humor ist genauso deftig, allerdings doch etwas weniger unter der Gürtellinie als noch der erste. Nur Amada Seyfried mag einfach nicht in den Film passen, da man ihr die Rolle einfach nicht abkauft. Man weiß auch nicht, was sie jetzt genau darstellen möchte, weil man kann nicht gleichzeitig die kiffende Anwältin und die brilliante Anwältin sein. Abgesehen von diesem Handlungsschwachpunkt, zeigt der Film viele bekannte Gesicher und die Lachmuskeln haben auf jeden Fall ordentlich zu tun. Dafür erhält der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

7) a world beyond: Der Disneyfilm über eine Welt, die die Zukunft verändert sollte und ein Mädchen, dass den scheinbar vorhergesagten Untergang der Welt verändern könnte. Leider blieb der Film weit hinter meinen Erwartungen zurück, da ich mich wirklich auf den Film gefreut hatte. Doch die Handlung ist abgestumpft, hält sich viel zu lange an Kleinigkeiten auf und nimmt das angeschnittene Thema nicht ernst. Es hätte ein spannendes Abenteuer in einer Parallelwelt sein können, wurde aber Hugh Laurie, der der Welt abgeschworen hat, gegen George Clooney, der zwar keine Hoffnung mehr hat, aber trotzdem hilft. Es wurden gesellschaftskritische Themen angesprochen, aber dann nicht ausgeführt oder so schnell abgehandelt, dass sich keiner damit näher auseinandersetzt. Grundidee gut, Umsetzung schlecht. Dafür gibt es 03 von 10 möglichen Punkten.

8) San Andreas: Der San Andreas Graben löst eine Kette von sehr schweren Erdbeben aus und reist sogar teilweise auf. Dieses Phänomen könnte Wirklichkeit sein, daher hinterlässt der Film einen bitteren Nachgeschmack. Des weiteren geht es um Dwayne Johnson, der seine Familie während der Katastrophe zu retten versucht, da er Rettungspilot ist. Vorab befürchtete ich, dass es so ein typisches Liebesdrama mit viel Zerstörung wird, doch hier geht es um Familienliebe und auch die steht nicht zu sehr im Vordergrund und lässt sich so gut ertragen. Stattdessen ist der Film ein gespanntes Drahtseil für die Nerven, denn der Film bleibt spannend und man versucht mit den Charakteren einen Ausweg zu finden. Ich musste mich mehr als einmal in den Arm meines Freundes krallen, weil ich so sehr mitfieberte. Alles in allem erhält der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

So das war es dann auch schon wieder für dieses Mal. Ich bleibe dran die Filme nachzuholen 😉