Eine Handvoll Serien – 02/25 – fortgesetzte Serien

Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe der serientastischen Handvoll. Nachdem wir uns das letzte Mal rein mit Animes befasst haben, geht es diesmal um Serien, bei denen ich weitere Staffeln gesehen habe. Heute mit: Reisen zwischen den Welten, Reisen zwischen New York und Hollywood, Reisen durch alternative Realitäten, Reisen in die Vergangenheit und Reisen in die Freiheit.

Die Titel der besprochenen Serien als Fanart auf lila Couch mit Fernbedienung in der Mitte

His Dark Materials – Staffel 3

Die Handlung: Lyra wurde von ihrer Mutter verschleppt und gleich vor mehreren Organisationen versteckt, die hinter ihr her sind. Auch Will gibt alles, um sie zu finden. Zeitgleich steht Lord Asriel vor einem großen Durchbruch, um gegen die Engel in den Krieg ziehen zu können.

Meine Meinung: Zwischen der zweiten und der dritten Staffel ist bei mir einiges an Zeit vergangen, dennoch bin ich relativ gut wieder im Geschehen drin. Der Anfang zieht sich leider etwas, da sich gefühlt alles immer wieder wiederholt. Doch sobald Lyra und Will wieder vereint sind, gibt es genug Wendungen, dass es wieder spannend wird und ich war wieder voll drin. Auch wenn die Geschichte, auf die es letztlich hinausläuft, irgendwie nicht die Richtung ist, die ich durch den Aufbau der Welten erwartet hatte – es war doch sehr biblische Schöpfungsgeschichte lastig. Aber es ist ein würdiger Abschluss einer fantastischen Serie, die auch hier wieder bildgewaltig daherkommt und dennoch die Charaktere und ihre Entwicklung nicht aus den Augen lässt. Gerade zwischendurch sollten die Taschentücher bereit liegen, denn die Staffel hält nochmal einige Schicksale bereit. Und dann, nachdem alles irgendwie geklärt zu sein schien, kam die letzte Folge. Sie ließ mich absolut gebrochen zurück und das war nicht in Ordnung! Zumal ich danach dringenden Redebedarf hatte, aber einfach niemand unter meinen Bekannten in der Serie weit genug war, so dass ich nicht gespoilert hätte.

Only Murders in the Building – Staffel 4

Die Handlung: Charles langjähriges Stuntdouble Sazz wird in seinem Appartement erschossen. Er ist sich sicher, dass der Anschlag eigentlich ihm galt. Das Trio beginnt zu ermitteln. Zeitgleich bekommen sie eine Anfrage aus Hollywood, wo die Geschichte ihres Podcasts verfilmt werden soll.

Meine Meinung: Wie viele Cameos kann man in einer Staffel unterbringen? Only murders in the building dachte sich wohl, nachdem sie schon Paul Rudd und Meryl Streep für die dritte Staffel gewinnen konnten, dass man dies noch deutlich toppen müsse. So geben sich hier allerhand Namen aus Hollywood die Klinke in die Hand. Was die Staffel aber nicht hat, ist eine interessante Handlung. Stattdessen wird sich an den gleichen Gags immer wieder abgearbeitet und noch mit einem weiteren Stargast wiederholt, um dann wieder genutzt zu werden, um … ich denke, ihr habt das Prinzip verstanden. Gleichzeitig wird zwischen New York mit dem Arconia und Hollywood hin und her gewechselt, da an beiden Standorten nach Hinweisen gesucht wird. Das fühlt sich zeitgleich überladen an, aber da es sowieso keine Handlung für die ganzen Folgen gab, war auch hier wieder einfach nur Lückenfüller. Da am Anfang eine Gruppe von Personen im Arconia als super verdächtig hingestellt wurde, musste auch hier immer wieder hingeschalten werden, egal, wie oft, die Truppe mit einer Erklärung und Alibis kam, sie mussten es einfach sein. Denn darüber hinaus hatte man einfach vergessen wirklich Leute mit Motiv und Möglichkeit einzubauen. So kam dann auch die Auflösung sehr aus heiterem Himmel und ergab so gar kein Sinn. Nach vielen Folgen voller Langeweile schien die Serie endgültig ihren Zenit überstanden zu haben. Der Cliffhanger und die bestätigte fünfte Staffel lassen mich jedoch skeptisch zurück.

What if… – Staffel 3

Die Handlung: Eine weitere Reihe von alternativen Geschichten aus dem MCU. Was wäre zum Beispiel, wenn Agatha Harkness nach Hollywood gegangen wäre, Howard the Duck Vater wird oder der Red Guardian den Winter Soldier versucht aufzuhalten?

Meine Meinung: Schon die erste Staffel What if… funktionierte nicht wirklich. Die Geschichten waren sehr uninspiriert, auch wenn sie zunächst interessant klangen. Die zweite brachte die gleichen Probleme mit. Doch wirklich schlimm wurde es jetzt in Staffel 3. Während viele Fans die vierte Phase des MCU am liebsten vergessen wollen (und ich teilweise auch ganze Charaktere und Handlungsstränge auch vergessen habe), werden gerade die hier wieder aufgegriffen. Niemand wollte die Eternals wieder in Aktion sehen. Dabei scheint diesmal auch die Animation noch einmal gelitten zu haben, die Bewegungen wirken hölzern und es kommt kein richtiger Fluss zu stande. Stellenweise sind die Charaktere so schlecht animiert, dass ich sie bis zum Ende nicht erkannt hätte, wenn nicht die Namen gedroppt wurden. Und das große Finale war gefühlt ein Abklatsch der beiden vorherigen Staffelfinalen. Absolut keine neue Idee, es war einfach nur ein Aufgreifen von Charakteren, die für die kommenden Filme und Serien wichtig werden könnten. Bitte liebes MCU lass die Finger von Animationen und verschone uns mit einer weiteren Staffel (die dann auch wieder Kanon ist, weswegen man sie sich doch wieder schaut).

A Discovery of Witches – Staffel 2

Die Handlung: Diana Bishop ist eine brilliante Historikerin, die sich gerne mit dem Themebereich Alchemie befasst. Das liegt wohl daran, dass sie aus einer Familie von Hexen und Hexern abstammt, selbst aber eher unterbewusste Fähigkeiten hat. Als sie eines Tages ein seltenes Buch in der Bibliothek ausleihen kann, sind auf einmal alle Wesen an ihr interessiert. Vor allem der Vampir Matthew Clairmont hängt seitdem an ihr. Doch wer will ihr wirklich helfen und wer sucht nur nach einem Weg einen Vorteil gegenüber der anderen Spezies zu gewinnen? 

Meine Meinung: Am Ende der ersten Staffel haben wir gesehen, wie Diana und Matthew in die Vergangenheit reisten, um den Fängen des Rates zu entgehen. Daran wird nahtlos angeknüpft und wir folgen ihnen in ihrem neuen bzw. altem Leben. Denn Matthew hat zu dieser Zeit bereits gelebt. Dass sich hier diverse Paradoxen eröffnen, lassen wir mal außen vor. Denn die Probleme der Staffel sind schon viel früher spürbar. Denn es gibt kaum Handlung, so dass sich alles immer wieder im Kreis dreht. Diana versucht ihre Kräfte auszuweiten, Matthew will das nicht, weil er sie allein beschützen will, kämpft aber zeitgleich mit den Dämonen seiner Vergangenheit und so geht es immer weiter. Zwischendurch sind wir zurück in der Gegenwart, um zu sehen, wie es den Charakteren dort ergeht, aber irgendwie kommt auch hier nichts richtig in Schwung. Es wird alles immer abstrakter und mehr Charaktere, die man sich irgendwie merken soll, auch wenn es bei den meisten sehr verschwendet ist, weil sie erst Folgen später für ein paar Minuten auftauchen. Kurzum: Die ganze Staffel fühlt sich wie eine zu lang geratene Füllerfolge an. Mal schauen, ob ich der dritten Staffel noch eine Chance gebe.

Westworld – Staffel 4

Die Handlung: Calebs ruhiges Leben der letzten Jahre ist von jetzt auf gleich vorbei, als er und seine Familie angegriffen werden. Er muss sich mit Maeve zusammentun, um herauszufinden, was die feindlichen Hosts von ihm wollen. Zeitgleich fühlt sich die Programmiererin Christina verfolgt. 

Meine Meinung: Westworld ist eine dieser Serien, die eine fantastische erste Staffel hatten und sich dann mit ihren hochtrabenen Ansprüchen selbst immer weiter kaputt geschrieben haben. Während die zweite Staffel noch spannende Elemente innerhalb des Parks hatte, sich aber mit viel zu wirren Zeitlinien disqualifizierte, ging es in der dritten Staffel zum ersten Mal aus dem Park raus. Die Host sind nun in der realen Welt und auch das funktionierte eher schlecht als recht. Die Geschichte wurde sehr wirr, aber hatte irgendwo noch ein Ziel. In Staffel 4 sollte nun alles nochmal getoppt werden. Dass die Zuschauenden schon beim vielen hin und her von Staffel 2-3 nicht mehr mitkamen, war egal. Eine noch größere Bedrohung musste her, aber irgendwo mussten auch wieder die bekannten Charaktere eingebunden werden, die sich vorher schon zahllos aufopferten. Kurzum: Die Motivationen waren nicht mehr glaubhaft und ich bin handlungstechnisch nicht mal im Ansatz mehr mitgekommen. Gefühlt bräuchte ich zu jeder Folge ein langes Erklärungsvideo, das alle Aspekte aufschlüsselt, aber so sollte eine Serie nicht laufen. Dabei habe ich kein Problem mit Serien, die auch ein wenig Denkleistung erfordern, aber bitte tut doch wenigstens so, als würdet ihr eure eigene Handlung noch verstehen.

Habt ihr eine der Serien gesehen? Wie fandet ihr sie?

Eine Handvoll Serien – 01/25 – Anime-Special

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe der serientastischen Handvoll in diesem Jahr und wir beginnen direkt mit einem Anime-Special. Heute mit: der Steinzeit in der Zukunft, menschenfressenden Wesen, Städtezerstörenden Wesen, Aliens vs. Geister und jugendlichen Schlägereien.

Die Titel der beschriebenen Animes als Fanart auf lila Couch mit Fernbedienung in der Mitte

Dr. Stone – Staffel 1

Die Handlung: Taiju hat sich nach fünf Jahren des Anschmachtens endlich entschieden seiner großen Liebe diese zu gestehen. Doch ein Phänomen, das einem grünen Licht gleicht, lässt alle Menschen und Schwalben zu Stein werden. Es vergehen tausende von Jahren, ehe Taiju durch ein Wunder aus seiner Starre erwacht. Zum Glück ist auch sein bester Freund Senku erwacht, der durch seine große Liebe zur Wissenschaft zwar das Leben in der neuen Steinzeit ganz gut gemeistert hat, es fehlt ihm aber an Kraft, die Taiju mitbringt. Zusammen versuchen sie ihr Leben annehmlicher zu machen. Dabei erwecken sie jedoch einen Gegner der Wissenschaft, der es fortan auf Senku abgesehen hat.

Meine Meinung: Mir war vorab das grobe Konzept der Serie bekannt, ich war aber unsicher, ob es genug Handlung für mehrere Staffeln bietet. Doch tatsächlich schafft Dr. Stone es gleich am Anfang genug Charaktere einzuführen, die für verschiedene Handlungsstränge reichen. So gibt es bereits da den Grundkonflikt zwischen Kraft und Wissenschaft. So richtig in Schwung kommt sie aber erst nach ca. einem Viertel der ersten Staffel als unser Protagonist Senku auf ein Dorf voller Menschen trifft, die schon immer in der Steinwelt gelebt haben. Manchmal wirkt es zwar etwas übertrieben, dass Senku als Oberschüler, selbst wenn er sich immer sehr für die Wissenschaft interessiert hat, wirklich so absolut alles zu wissen scheint. Aber darüber kann man leicht hinwegsehen, denn die Forschungsparts sind gut aufgeschlüsselt, so dass auch Laien wie ich sie gut verstehen können. Grundsätzlich wird man sehr mitgerissen und fiebert bei jedem Fortschritt mit. Zwischendurch werden auch die zwischenmenschlichen Handlungen weiter vorangetrieben, so dass es auch hier spannend bleibt. Nun bin ich sehr gespannt auf die zweite Staffel.

Tokyo Ghoul – Staffel 1

Die Handlung: Für Ken scheint es endlich richtig gut zu laufen. Seine große Liebe Liz geht auf ein Date mit ihm. Leider stellt sich dabei heraus, dass sie ein Ghul ist, die sich ausschließlich von Menschenfleisch ernähren. Durch einen Unfall stirbt Liz jedoch, bevor sie Ken essen kann. Als dieser kurz darauf im Krankenhaus erwacht, stellt er fest, dass er inzwischen weder Mensch noch Ghul ist, sondern eine Mischung aus beidem. Die Ärzte haben ihm nämlich Liz Organe transplantiert, da sie sie für einen Menschen hielten. Nun muss er versuchen zu überleben, da ihn andere Ghule jagen und es auch eine geheime Organisation gibt, die es auf Ghule abgesehen haben.

Meine Meinung: Ghule waren nun nicht unbedingt die Art von übernatürlichen Kreaturen, für die ich mich brennen interessiere. Doch da Tokyo Ghoul anscheinend sehr bekannt in der Animewelt ist – zumindest kommen in Animequizzen sehr oft Fragen dazu – und ich mich etwas weiterbilden wollte, gab ich der ersten Staffel eine Chance. Nachdem auch das Grundsetting mit Ken als Halbghul gesetzt wurde, kommt die Serie auch gut in Schwung. Im Café Antik lernt Ken mit seinem neuen Leben umzugehen und findet Verbündete. Dabei kommt immer wieder die Frage auf, ob alle Ghule automatisch böse sind und getötet werden sollten, auch wenn sie versuchen, friedlich unter den Menschen zu leben. Und was ist mit Menschen, die aus purer Bösartigkeit Ghule töten? Sind sie dennoch automatisch besser? Das ist spannend und funktioniert über die 12 Folgen der ersten Staffel gut. Zwischendrin lernen wir die verschiedensten Ghule kennen und lernen so, dass auch sie sehr unterschiedlich in ihrem Charakter sind. Das Finale geht dann direkt in die Vollen und liefert ordentlich ab. Allerdings war ich danach auch erstmal gut gesättigt, so dass ich der zweiten Staffel vermutlich irgendwann eine Chance geben werde, aber gerade lieber erstmal andere Serien geschaut habe.

Kaiju No. 8 – Staffel 1

Die Handlung: Kafka Hibino hat nur ein Ziel. Er will zum Verteidigungskorp, um die Menschen vor den regelmäßigen Angriffen durch Kaijus zu beschützen. Bisher hat er es aber nur zum Reinigungstrupp geschafft. Nach einem Unfall landet er zusammen mit seinem Kollegen Reno im Krankenhaus. Und gerade als Kafka erneut Mut gefasst hat, um sich beim Korp zu bewerben, greift ihn ein winziges Kaiju an und nistet sich in seinem Körper ein. Dadurch kann Kafka sich nun zwischen Kaiju- und Menschenkörper hin und her verwandeln. Dennoch tritt er zur Prüfung an, in dem Wissen, dass er getötet wird, sollte seine Kaiju Identität bekannt werden.

Meine Meinung: Über Kaiju No. 8 bin ich als Manga gestolpert, als ich nach Geschenkideen für den Pärchengatten suchte. Inzwischen hat er die Reihe auch gut weitergelesen und auch ich habe sechs Bände mittlerweile verschlungen. Dabei war es gerade die gute Mischung aus Action und nachdenklicher Handlung, die nah am Charakter bleibt, die mich überzeugen konnte. Nun wollte ich auch mal einen Blick in die Animeumsetzung werfen. Mir gefiel der Stil der Adaption auch sehr gut und gerade der Introsong hat es mir angetan. Was mir allerdings auffiel ist, dass hier viele Bände in wenigen Folgen umgesetzt wurden, da bei den Actionszenen stark gespart wurde. Alles ging sehr flott und auch wenn die Spannung nur geringfügig darunter litt, war es doch schade, dass zwischendurch sehr schnell Lösungen gefunden wurden, für die im Manga einige Kapitel gebraucht wurden. Aber wer die Mangavorlage nicht kennt, wird es kaum bemerken und es ist auch Meckern auf hohem Niveau. Ich bin auf jeden Fall gespannt weiterzulesen und dann die Umsetzung in einer potentiellen zweiten Staffel zu bewundern.

DanDaDan – Staffel 1

Die Handlung: Momo wollte eigentlich nur einem Mitschüler helfen, der gemobbt wird. Dieser versteht ihr Interesse jedoch falsch und erzählt ihr begeistert von seinem Wissen über Aliens auf der Erde. Momo glaubt ihm kein Wort und nennt ihn spaßeshalber Okarun. Gleichzeitig weiß sie von der Existenz von Geistern, da ihre Oma ein Medium ist. Dies wiederum glaubt Okarun nicht. Also schließen die beiden eine Wette und gehen an Orte, von denen der jeweils Andere behauptete, dass dort Geister bzw. Aliens zu finden seien. Allerdings stellt sich heraus, dass beides wahr ist und beide befinden sich kurzdarauf in ziemlichen Schwierigkeiten.

Meine Meinung: Bei all den guten Animes, die ich in letzter Zeit gesehen habe, war dann doch mal eine Schwachstelle darunter. Während DanDaDan der Hit der vergangenen Saison war, konnter er mich so gar nicht abholen. Dabei fand ich die Grundidee super spannend und das war auch der Grund, warum ich die Staffel nicht vorab abgebrochen habe. Es war mir vom Zeichenstil schon etwas suspekt, aber da hätte ich noch drüber hinwegsehen können, wenn der Anime nicht vor allem eins ist: Laut. Die Charaktere können gefühlt nichts anderes außer sich anzuschreien. In einem fort, egal, ob es vielleicht angebracht ist, weil sie sich in einer brenzligen Situation befinden, oder ob sie sich eigentlich gerade normal unterhalten. Es wird einfach immer geschrien. Hinzu kommt, dass der Anime seine Charakter erstaunlich gern auszieht, während sie gegen gefährliche Alien und Geister kämpfen. Da bin ich einfach kein Fan von und so konnte mich die Serie nicht abholen. Leider endete sie auch noch mit einem ziemlichen Cliffhanger, der sehr aus der Luft gegriffen wirkt und absolut nicht notwendig gewesen wäre. Als ob den Machern zwischendurch entfallen ist, wie viele Folgen die Staffel haben soll und sie dann halt nur diese Anzahl rausgegeben haben.

Wind Breaker – Staffel 1

Die Handlung: Haruka liebt es sich zu Prügeln und zieht daher extra in ein Viertel, wo sich besonders viele Raufbolde rumtreiben sollen. Allerdings stellt sich heraus, dass hier die Wind Breaker ansässig sind, die sich lieber für Frieden und die Gemeinschaft einsetzen. Widerwillig lässt er sich auf die Gruppe ein und bekommt schon bald die Chance sich zu beweisen und muss doch einiges über Freundschaft lernen.

Meine Meinung: Witzigerweise ist hier das komplette Gegenteil zu DanDaDan entstanden. Mich hat die Grundhandlung so überhaupt gar nicht angesprochen, dafür aber die Optik. Und so gab ich der Serie eine Chance und habe sie in wenigen Tagen weggebinged, da ich einfach ab der zweiten Folge drin war. Es sind einfach direkt so viele interessante Charaktere dabei, dass ich immer mehr wissen wollte und nach jeder Folge einfach die nächste lief. Die Kämpfe selbst waren sehr gut und mitreißend animiert, auch wenn ich das Grundprinzip immer noch nicht gut finde bzw. einfach kein Fan von solch sinnloser Gewalt bin. Doch auch das wurde auf einem guten Level vermittelt, dass ich damit klar kam. Und auch, wenn die Kämpfe im Mittelpunkt stehen, werden diese genutzt, um die Charaktere weiterzuentwickeln und um Hintergrundgeschichten zu erzählen. Ich bin sehr hyped auf die kommende zweite Staffel und überlege schon die Zwischenzeit mit dem Manga zu überbrücken.

Habt ihr einen der Animes gesehen und wie fandet ihr ihn?

The Good Witch

Ein Vorwort

Im letzten Herbst suchte ich nach einer neuen Serie für die cosy Herbsttage. Dabei sollte es eine ruhige Serie mit Entspannungsfaktor sein, die aber auch irgendwie den Flair des Herbstes widerspiegeln konnte, ohne übermäßiges Drama. Nachdem ich im Jahr zuvor einen Gilmore Girls Rewatch gemacht hatte und die Serie leider für schlecht gealtert befand, probierte ich daher eine Empfehlung aus. Warum mich Good Witch im Sturm eroberte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Der Schriftzug "Good Witch" arrangiert mit einer Fernbedienung und einer Phiole, die an einen Hexentrank erinnert

Die Handlung

Cassie Nightingale lebt in der Kleinstadt Middleton und ist für ihre Vorahnungen und Kräutermedizin bekannt. Als nebenan der Arzt Sam Radford mit seinem Sohn Nick einzieht. bekommt sie einen großen Kritiker, der jedoch nach und nach erstaunliches feststellt.

Meine Meinung

Der Herbst im letzten Jahr kam praktisch mit einem Vorschlaghammer. Kaum war September kehrte die Sonne der Erde den Rücken, hinterließ graues nebliges Wetter und die Temperaturen sanken rasch. Es war also die perfekte Zeit für Pumpkin Spice Lattes, Flauschesocken und übergroße Pullover. Eingekuschelt unter einer Decke auf der Couch eine ganz entspannte Serie schauen, das war mein Ziel. Im angenehmen Licht diverser Lichterketten schaute ich also auf Empfehlung mal in die Serie Good Witch rein.
Dort lernen wir direkt Cassie Nightingale kennen, die als alleinerziehende Witwe ein Bed & Breakfast, sowie einen Laden für Kleinkram führt. Sie ist auch die titelgebende gute Hexe, wobei der Begriff selbst nie fällt. Denn sie hat keinerlei magische Fähigkeiten in dem Sinne. Es ist eher ein ziemlich gut ausgeprägter Instinkt, der ihr stets Hinweise gibt, um Lösungen für alltägliche Probleme zu finden. Dies nutzt sie gern, um auch die Bewohnenden von Middleton einen Stupps in die richtige Richtung zu geben. Außerdem hat sie für jede Beschwerde, das richtige pflanzliche Mittel. Wenn man sich also einmal mit dieser Ausgangssituation angefreundet hat und sich nicht länger über den irreführenden Titel aufregt, dann erwartet einem eine absolut cosy Geschichte.
Als Gegenpart zu Cassie und ihrer Tochter Grace haben wir den überarbeiteten Arzt Sam Redford und sein Sohn Nick, der in der Schule zu sehr über die Strange geschlagen hat und sein Vater ihn daher in ein neues Umfeld stecken wollte. Während Nick damit das Gegenstück zum Stadtliebling Grace sein soll – was sich im Laufe der Serie deutlich bessert, also dran bleiben lohnt sicht – ist Sam als Mediziner natürlich alles andere als begeistert, dass seine Patienten teilweise lieber auf Cassies Naturheilmethoden hören wollen. Doch auch die beiden arrangieren sich miteinander und es entsteht eine enge Freundschaft zwischen beiden Familien.
Auch viele andere Stadtbewohnende kommen regelmäßig zu Wort. So ist in jeder Folge irgendetwas in Middleton los, aber auch wenn hier und da kleinere Dramen eingearbeitet wurden, so werden sie nie künstlich aufgebauscht, sondern stets mit wertschätzenden Gesprächen gelöst werden können. Dies muss nicht unbedingt direkt in der gleichen Folge geschehen und manche Charaktere müssen sich auch erst entwickeln, aber irgendwie fügt es sich stets, so dass die Serie wirklich gut zu schauen ist, ohne, dass man sich auf zu viele Dramen einstellen muss. Gerade diese künstlich aufgebauschten, die dann für den Plot irgendwann einfach beigelegt werden. All das sucht man bei (zum Glück) bei Good Witch vergeblich.
Ich habe die fünf aktuell bei Netflix verfügbaren Staffeln sehr gern gesehen und hätte auch kein Problem gehabt, noch weiter zu schauen. Sie schauen sich gut weg und haben eine angenehme Länge. Vor allem für Fans von cosy Halloween dürften die Specialfolgen etwas sein. Also wenn ihr noch eine Empfehlung für den nächsten Herbst braucht, dann gebt der Serie ruhig eine Chance.

Das Fazit

Good Witch überzeugt durch eine cosy Atmosphäre in einer Kleinstadt, mit aufgebauten und sich weiterentwickelnden Charakteren, überschaubarem und gut gelöstem Drama und einfach einer Herzlichkeit, die beim Schauen eine Menge gute Laune versprüht. Perfekt für Herbsttage, hilft auch aber bei einem nicht enden wollenden Winter.

Nosferatu

Ein Vorwort

1922 brachte Friedrich Wilhelm Murnau eine sehr bekannte – wenn auch nicht autherisierte – Dracula-Version in die Kinos, die das Genre nachhaltig prägte. Nun nach über 100 Jahren und in Ermangelung von neuen Ideen, wurde es mal wieder Zeit für ein Remake. Ob Nosferatu der Stummfilmvariante etwas hinzufügen kann, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Schriftzug Nosferatu im Stil des Kinoplakats mit Kinoticket arrangiert vor einer Filmklappe und der DVD des alten Nosferatu von 1922

Die Handlung

Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt.

Meine Meinung

Im Rahmen meiner ersten Monsterwochen 2020 befasste ich mich mit verschiedenen filmischen Erwählungen zu den literarischen Figuren Dracula und Frankenstein. Da kam ich auch mit Murnaus Nosferatu erstmalig in Berührung, dass nur knapp seiner kompletten Vernichtung entgangen ist, da es sich doch zu offensichtlich an Bram Stokers Dracula orientierte. Die Geschichte funktionierte wunderbar als Stummfilm, da es viel auf die Wirkung der Bilder und Max Schreck als Nosferatu setzte.
Doch würde dieser Film auch mit modernen Mitteln funktionieren? Regisseur Robert Eggers hat in seiner Karriere gezeigt, dass er es versteht mit düsteren Stoffen einzigartige Geschichten zu erzählen. Sein ganz besonderer Stil nutzte er nun auch wieder bei Nosferatu und holte sich dazu einige sehr begabte Schauspielende. Das 94 Minuten lange Original wurde dabei auf 132 Minuten aufgeblasen und das dürfte wohl auch der Schwachpunkt geworden sein. Denn die Geschichte bietet nicht genügend Handlung, weswegen Szenen unnötig gestreckt werden. Allein die Reise Thomas Hutters zur Burg Nosferatus wird mit einer sehr langen Inszenierung eines Fiebertraums unterbrochen, die zwar irgendwie die Stimmung widerspiegelt, aber zeitgleich auch die Handlung nicht voran treibt. Das kann man mögen, aber es gibt dem Film keinen Mehrwert.
Dabei ist es auch hier wieder die düstere Stimmung, die den Bann des Filmes erzeugt. Warum zur Hölle Nosferatu hier unbedingt dieses Aussehen haben musste, das so gar nicht mehr dem Original entspricht, aber auch in einer Neuinterpretation der Rolle nicht funktionieren will, erschließt sich mir nicht. Denn das übrige Setdesign und die Kostüme wirken gut gewählt und die Darstellenden geben sich sichtlich Mühe ihren Charakteren den letzten Schliff zu geben. Dies funktioniert leider auch nur bedingt, aber das liegt eher am Drehbuch.
Letztlich bleibt die Frage, was das Remake bewirken wollte. Es brachte weder den Stoff auf ein moderneres Niveau, verbesserte keine alten Effekte, die damals schon wegbereitend waren, entwickelt die Handlung nicht neu, sondern erzählt die gleiche Geschichte in aufgeblasener. Damit ist der neue Nosferatu Film nicht schlecht, aber wenn ich die Wahl habe, nehme ich da doch lieber das Original.

Das Fazit

Nosferatu erzählt den bekannten Stoff mit einer gelungenen düsteren Stimmung und guten Schauspielenden erneut, schafft es aber nicht eine eigene Note einzubringen, weswegen der Mehrwert eines Remakes fehlt. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Nosferatu läuft seit dem 02.01.2025 in den deutschen Kinos

Festival-Serie

Ein Vorwort

Eine Buchreihe, die mit dem Wort „Festival“ beworben wurde und der erste Teil spielte sogar auf einem? Ich war Feuer und Flamme! Und ebenso schnell leider auch enttäuscht,  zumindest vom ersten Band. Dennoch habe ich auch der restlichen Reihe eine Chance gegeben. Wie sich die einzelnen Bände so gemacht haben, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Where Summer stays

Die Handlung: Charlie wird im Zuge ihres Praktikums bei einem Klassikradio auf ein großes Rockfestival geschickt. Leider hat sie soziale Ängste und die Menschenmassen auf dem Festival sind ihr persönlicher Horror. Dann trifft sie Levy, der sie durch seinen ganz eigenen Charme mutig macht. Doch Levy verhält sich immer mal wieder seltsam, doch auch nach dem Festival schlägt Charlies Herz noch für ihn. 

Meine Meinung: Das Buch passte eigentlich so gar nicht in meine bisherige Sommerlektürenauswahl. Aber als Festivalgängerin gehört die Saison irgendwo für mich auch zum Sommer. So habe ich dem Strand den Rücken gekehrt und versuchte mein Glück auf dem Musikfestival und der Geschichte von Charlie und Levy. Wie in New Adult Büchern so üblich, gibt es hier eine Menge Drama und die Charaktere haben einige Päckchen zu tragen. Vom Genre wusste ich schon, worauf ich mich einlasse, und es waren auch wieder einige sehr schwierige Themen, die teilweise gut (Levy), teilweise etwas blass (Charlie) behandelt wurden. Leider war es gerade das Festival, was mich sehr enttäuscht hatte. Denn es kam überhaupt keine Festivalstimmung auf. Gefühlt bewegen wir uns immer nur am Rand dessen, die einzelnen Szenen könnten zu 80% auch einfach auf einem normalen Zeltplatz passieren. Das Besondere, das Feeling, die Stimmung eines Festivals kam hier gar nicht durch. Da es für mich der entscheidende Kaufgrund war, leider eine starke Enttäuschung, zumal ich mich lange auf das Buch gefreut habe. Auch insgesamt als New Adult war das Buch eher schwächer. Die Charaktere waren etwas sprunghaft, ebenso wie die Handlung. Mal schauen, ob der Rest der Reihe hier mehr bietet.

Where Winter falls

Die Handlung: Ellas Herz schlägt für die Musik und so veranstaltet sie als DJ verbotene Untergrund-Partys. Doch das darf nicht rauskommen, sonst könnte sie ihren Job als Erzieherin verlieren. Bei einer Razzia ist es ausgerechnet Otis, der sie findet. Seit dem Festivalsommer kann sie ihn nicht ausstehen, doch aus irgendeinem Grund hilft Otis ihr. Daraufhin treffen die beiden immer wieder aufeinander und wollen sich die gegenseitige Anziehung doch nicht eingestehen.

Meine Meinung: Nach dem enttäuschenden Auftakt der Reihe, habe ich mich dennoch durchgerungen dem zweiten Band eine Chance zu geben. Dabei ist Winter meine am wenigsten bevorzugte Jahreszeit und Otis war mir im vorherigen Band auch nicht sonderlich sympathisch. Also ziemlich schlechte Voraussetzungen. Doch manchmal sind es gerade diese Bücher, die dann doch zum richtigen Zeitpunkt da sind. Dabei möchte ich gar nicht sagen, dass das Buch perfekt ist. Gerade im stark umkämpften New Adult Genre zählt es wohl eher zu den schwächeren, aber mich hat es überzeugt. Otis kann deutlich zeigen, warum er sich oft wie ein Arschloch benimmt und Ivy Leagh schafft es logisch zu erzählen, dass die beiden sich immer wieder treffen und wieso sie nicht voneinander loskommen, ohne, dass es toxisch wird. Das Ende war dann doch ein bisschen schnell, hier gab es vorher angeteaserte Entwicklungen, die einfach übersprungen wurden. Aber im großen und ganzen mochte ich When Winter falls sehr und bin wieder gespannt auf die Folgebände.

Where spring hides

Die Handlung: Leni wäre am liebsten Musical-darstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreise-unternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen.

Meine Meinung: Frühling ist meine liebste Jahreszeit und dadurch war ich besonders gespannt, wie dies in der Reihe umgesetzt wurde. Diesmal treffen wir auf Leni, die wir bereits aus den vorherigen Büchern grob kennen. Zumindest ihre Leidenschaft für Musical und ihr großer Traum wurden bereits thematisiert. Wir wissen vorher auch schon, dass sie sich in Band Eins mit Edward auf dem Festival treffen wollte, aber gekniffen hatte. Zunächst war ich daher skeptisch, ob wir diese Geschichte noch einmal aufgewärmt brauchten, doch sie hat überraschend gut funktioniert. Ich bin gut durch die Handlung gekommen, auch wenn mir einiges ein Stirnrunzeln entlockte. Zum einen komme ich aus der Tourismusbranche und fand die gewählte Route für die amerikanischen Touristen schon ziemlich willkürlich. Hier wurde mit aller Verzweiflung versucht ein paar „Festivals“ unter zu bringen, um das Motto der Reihe aufrecht zu halten. Da es sich hier teilweise von der Beschreibung eines Mittelalterfestivals eher um einen klassischen Mittelaltermarkt handelt und auch das Piratenfestival diesen Namen wohl eher weniger verdient, verbuche ich das mal unter netter Versuch. Auch die Geschichte von Lenis Verbundenheit zu ihrer Familie und dass sie alles für ihren Bruder aufgibt, ist so wie es geschrieben wurde, schon reichlich konstruiert. Da war Edwards Geschichte wesentlich glaubhafter, wenn auch deutlich weniger ausführlich erzählt. Auch der plötzliche Wandel von „wir gehen lieber auf Abstand“ zu „wir lieben uns abgöttisch“ war für mich nicht nachvollziehbar. Letztlich zählt Where spring hides zu den okayen New Adult Romanen, funktionierte in der Reihe aber bisher am besten, trotz der aufgezählten Schwierigkeiten.

Where autumn leaves

Die Handlung: Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. 

Meine Meinung: Mit diesem Band verlässt Autorin Ivy Leagh dann vollständig die Grundidee einer Festival-Reihe. Denn der Hauptspielort ist die Rehaklinik. Lediglich in einem Epilog wird versucht den Bogen wieder zum ersten Band zu schlagen. Also das Marketing lief spätestens hier ins Leere. Aber abgesehen davon treffen wir hier erneut auf Jakob, den Bruder von Leni, die wir im dritten Band näher kennenlernen durften. Daher kennen wir auch bereits den Grundkonflikt, denn auch Beth wird im dritten Band erwähnt, taucht hier aber erstmals als Akteurin auf. Da dieser bereits im zweiten Band bei Otis genutzt wurde, die Grundlage für Lenis Konflikt im Dritten bildete, wirkt es hier irgendwie zu viel. Da wäre eine neue Idee doch erfrischender gewesen. Zunächst funktioniert das Buch jedoch wunderbar. Ich mochte die beiden Protagonist*innen und wenn man sich einmal mit dem Grundszenario von Jakobs Seite ausgesöhnt hat, ist die Geschichte auch spannend. Denn gerade Beth Seite bring neuen Schwung rein und macht ein Thema über Machtmissbrauch und toxische Männlichkeit auf, die durchaus gut in die Geschichte passt. Nach einem gefühlten Stillstand in der Mitte des Buches, nimmt das ganze aber einen ziemlichen Negativtrend. Wie von Zauberhand werden alle Probleme gelöst und somit sehr unrealistisch. Problematisch wird es dadurch, dass Lesenden in ähnlichen Situationen so kein Vorbild gegeben wird und zeigt, wie man sich da raus kämpfen kann, sondern es wird alles einfach magisch gelöst. Die „Bösen“ haben natürlich sofort ihre Strafe bekommen und die „Guten“ bekommen ihre Belohnungen. Das ging so weit, dass ich am Ende sogar vergaß, dass unser Pärchen noch gar nicht ihr Happy-end hatten und eigentlich schon mit dem Buch abgeschlossen hatte. Bedauerlich ist es vor allem, weil das Buch wesentlich mehr Potential hatte, sich aber einfach früher dazu hätte entscheiden müssen, die aufgemachten Themen auch zu behandeln und nicht weiter nur anzudeuten. So hinterlässt das Ganze leider einen bitteren Nachgeschmack und reiht sich ein, in eine Buchreihe, die ihrem Marketing nicht gerecht wurde und halbherzige Liebesgeschichten bot. Schade, aber immerhin gab es zwischendurch ja doch Lichtblicke in der Reihe.

Habt ihr die Reihe gelesen? Wie fandet ihr sie?

Rückblick auf den Januar 2025

Und da ist er, der erste Rückblick, der sich auf 2025 bezieht. Hier begann das Jahr sehr turbulent und leider eher im negativen Sinne. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen besseren Start! Nichtsdestotrotz soll es hier um meinen medialen Rückblick gehen, der wie gewohnt mit wenigen Filmen aufwartet. Dafür habe ich mein Animewissen im Serienbereich weiter ausgeweitet. Aber nun ohne weitere Vorrede: Viel Spaß beim Rückblick.

Ein blauer Himmel mit Seifenblasen und der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" darin

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Mufasa: Mufasa wird als junger Löwe von seinen Eltern getrennt. Der Löwenprinz Taka rettet ihn und will ihn in sein Rudel aufnehmen, was sein Vater sehr kritisch sieht. Während Mufasa also bei den Löwinnen aufwächst, sehen sich die beiden Jungen wie Brüder. Doch als ein Rudel gefährlicher weißer Löwen auftaucht, müssen sie fliehen und über sich hinauswachsen. – Ein weiteres Prequel, was niemand brauchte, was dann auch trotz anfänglicher guter Intention, nicht funktioniert, da es sich lieber an Klischees abarbeitet.

Nosferatu: Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt. – Sehr atmosphärisches Remake, das aber wenig neues einbindet, auch wenn die Schauspielenden versuchen mehr rauszuholen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Keinen. Ich kam einfach nicht dazu.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

September 5: Die Geiselnahme bei den olympischen Spielen in München 1972 aus der Sicht des übertragenden Senders zu zeigen, interessiert mich noch. Lief nur leider hier nicht.

Paddington in Peru: Die ersten beiden Filme konnten mich durch ihren ganz eigenen Charme und Witz überzeugen, daher bin ich gespannt, wie es mit dem dritten Teil aussieht.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1 und Alexa & Katie – Teil 3-4

Jujutsu Kaisen – Staffel 2 (Was mit einem spannenden Rückblick beginnt, endet in ein Nervenspektakel der einzigartigen Art)

Dr. Stone – Staffel 1 (Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere)

Tokyo Ghoul – Staffel 1 (Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen)

Dandadan – Staffel 1 (Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien)

What if… – Staffel 3 (Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee)

The detective is already dead – Staffel 1 (Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 17
Seiten insgesamt: 4.643
Seiten pro Tag: 150 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 9

Yuzu – die kleine Tierärztin 1: Yuzu muss für eine Weile zu ihrem Onkel ziehen, der eine Tierklinik führt. Dabei muss sie ihre Angst vor Tieren überwinden und schafft es durch ihre einfühlsame Art für sich und die Tiere einzustehen. – Süßer Manga für die jüngere Zielgruppe, der durch seine Herzlichkeit auch die Älteren abzuholen vermag.

Cat on the heroes lab 3: Diesmal führt es die Helden mit ihren Katzen übers Meer, was sie nicht alle so gut vertragen. Und sie treffen auf einen Kaiser in Trauer um eine ganz besondere Katze. – Die Geschichte ist nach dem trägen ersten Band endgültig in Schwung gekommen und hat mich ab und an gut zum lachen gebracht.

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 2: Tsukina wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres treusten Kunden, der einen Krieg verhindern muss, den die eigentliche Heldin beinah ausgelöst hätte. Doch der status quo ist dabei sich zu ändern und Tsukina muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. – Es geht spannend weiter, auch wenn das Ende sich wie ein Abschluss las. Bin gespannt, was da noch so passiert.

Ink Arcanum: William Bray hat endlich sein eigenes Tattoostudio eröffnet und findet ein geheimnisvolles Buch, das ihm bei der Weiterentwicklung helfen soll. Doch die Tattoos entwickeln ein Eigenleben und plötzlich findet sich Will auf der Flucht vor mehr als nur der Polizei wieder. – Interessante Grundidee, spannende Plottwists, ließ mich leider am Ende etwas emotionslos zurück. Aber wird bestimmt nicht mein letzter Hagemann sein.

Voll kein Typ 2: Die drei Freunde müssen sich erneut mit ihren Vorurteilen auseinander setzen, da die Damen aus der Crossdressbar ihre Gefühle ordentlich durcheinander gebracht haben. Es steht eine Mangaconvention und ein Zoobesuch an. – Die Idee wird gut weitergeführt und bringt durch die unterschiedlichen Charaktere viel Witz mit ein.

Where spring hides: Leni wäre am liebsten Musicaldarstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreiseunternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen. – Auch wenn mir der Turn zu „wir lieben uns“ etwas zu gewollt war, doch der stärkste Band der Reihe.

My home hero 4-5: Die Zeit für Tetsuo läuft langsam ab. Er muss einen Beweis erbringen, dass Kyoichi noch lebt. Ansonsten würde er sterben. Sein letzter Ausweg ist, dass er jemand anderen als Mörder entlarvt. Dabei braucht er weiterhin die Unterstützung seiner Frau, die jedoch feststellt, dass ihre Tochter erneut in Gefahr ist. – Die Geschichte hat gut Fahrt aufgenommen, zeigt aber auch, dass sie noch eine Weile weitergeht.

Die Schattenhand: Lymstock scheint ein ruhiges Städtchen zu sein. Der perfekte Ort für Jerry Burton, der nach einem Flugzeugabsturz von seinem Arzt Ruhe verschrieben bekommen hat, und seiner Schwester. Doch beleidigende Briefe voller abstoßender Anschuldigungen machen die Runde. Bis sie schließlich ein Todesopfer fordern. Jerry beginnt zu ermitteln und trifft schließlich auf Miss Marple, die bereits eine Theorie hat. – Miss Marple kommt in ihrem eigenen Roman lediglich auf 10 Seiten vor … mutig und erstaunlicherweise funktioniert die Geschichte trotzdem.

Remoire: Seraphine wurde als Kleinkind ihrer Familie entrissen und hat es irgendwie geschafft zu überleben. Doch als das Dunkel sich erneut erhebt, erfährt sie, dass sie eine viel größere Rolle darin spielt als sie je zu denken gewagt hatte. Ihr steht eine beschwerliche Reise bevor, bei der sie viel über sich und die Welt lernt, die in großer Gefahr schwebt. – Ein sehr gut geschriebenes Buch mit spannenden Charakteren, interessantem Plotttwist, dessen einziges Hindernis bei mir war, dass es im High Fantasy Bereich nicht mein Genre ist. Aber gerade das spannende Ende, das eher Richtung Dark Fantasy geht, konnte mich völlig bannen.

Oracle: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.

Angels of Death 6: Zack ist schwer verletzt und Rachel muss sich mit dem Priester der aktuellen Ebene zusammen tun, um an ein Heilmittel zu kommen. Doch das ist wieder mit allerlei Gefahren verbunden. – Fühlte sich ein wenig wie ein Füllerband an, mal schauen, wie es weitergeht.

Insomniacs 2: Isaki und Ganta bekommen die ersten Hindernisse bei der Gründung ihres Astronomie-Clubs zu spüren. Doch durch die Hilfe einer Ehemaligen, könnten sie an die benötigten Gelder kommen und finden gleichzeitig ein neues Projekt. – Die sehr süße und unaufgeregte Geschichte geht weiter und ich bin sehr gespannt.

Der geheime Orden von New Orleans: Elayne zieht mit ihrer Familie neu nach New Orleans. Doch eine merkwürdige Krankheit sucht ihre Schwester heim und die einzige Lösung scheint der gut aussehende Blake zu sein. Der führt sie in einen geheimen Orden ein und Elayne erfährt, dass sie von den Voodoo-Göttern ausgewählt wurde. Um ihrer Schwester zu helfen, nimmt sie ihr Schicksal an, nicht ahnend, was sie damit auslöst. – Mich sprach der Voodoo-Teil der Geschichte sehr an, leider ist er sehr untergegangen in einem wilden Misch aus allen Kulturen, die die Geschichte sehr wirr gemacht haben. Schade.

Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet.

The masterful cat is depressed again, today 2: Saku und Yuichi haben eine Einladung zum Geburtstag der Nichte ihres Chefs bekommen. Doch wie kann sie erklären, dass Yuichi eine mannsgroße Katze ist und auf zwei Beinen läuft. Zum Glück fällt diesem eine Lösung ein. – Die Geschichte ist etwas schleppender als im ersten Band, aber noch immer voller Witz und Charme. Freue mich auf die weiteren Bände.

Where autumn leaves: Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. – Der Abschluss der Festival Reihe beginnt spannend und stürzt sich dann in zu viele Themen, die am Ende mit einem Schnippsen gelöst werden und daher eher problematisch dargestellt sind. Schade.

Wie war euer Januar? Was waren eure Highlights?

Eine Handvoll Bücher – 01/25

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe der buchigen Handvoll in diesem Jahr. Heute mit: Sandstürmen in Qatar, Träume in Europa, Weihnachten in Finnland, Monster aus Brunnen und Gedankenexperimente aus Japan.

Die im Text erwähnten Bücher nebeneinander mit Cover nach vorne aufgereiht

Sturmflirren

Die Handlung: Rea hat eigentlich alles, was sie braucht. Bis ihr Vater eine Stelle als Diplomat in Qatar bekommt. Den Umzug nach Doha steckt sie überhaupt nicht gut weg und kann sich weder an das Wüstenklima noch die andere Kultur gewöhnen. Bis sie ein geheimnisvolles Phantom trifft und mit einer neuen Freundin bei illegalen Autorennen in der Wüste dabei ist.

Meine Meinung: Tokioregen war 2023 mein Jahreshighlight. Umso gespannter war ich als Autorin Yasmin Shakarami ihr neustes Werk ankündigte. Leider war ich dann auch direkt etwas abgeschreckt. Denn die Handlung sollte in Qatar spielen und nach Tokioregen befürchetet ich, dass hier wieder so viel Fernweh erzeugt wird, dass einige dieses politisch leider ziemlich problematische Land aufsuchen würden. Gerade für mich als queere Person ist der Umgang mit meinen Rechten – bzw. die Abwesenheit dieser – ein großer Kritikpunkt. Doch dann kamen aus meinem Bekanntenkreis die ersten Stimmen und mir wurde versichert, dass meine Befürchtungen unbegründet seien. Also wagte ich einen Blick und kann nur sagen: Sie hatten Recht. Ich habe auch dieses Buch absolut geliebt, denn es zeigt die Seiten Qatars, die gern versteckt werden bzw. auch strafrechtlich verfolgt werden. Wir lernen die queere Community kennen. Wir lernen arm und reich, strenggläubig und freigeistig kennen und dabei wird aber auch nichts hinterm Berg gehalten. Die politische Realität und die Strafverfolgung wird ungeschmückt erzählt und eingebunden. Aber auch ich habe hier gelernt über den Tellerrand hinaus zu schauen und nicht alles in schwarz-weiß zu sehen. Das ganze untermalt Shakarami mit einer tollen Geschichte, auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe, um mich an die Protagonistin zu gewöhnen. Jetzt warte ich sehnsuchtsvoll auf weitere Werke von ihr.

Anna – this is my dream

Die Handlung: Anna hat einen guten Job, eine stablige Ehe und zwei wunderbare Kinder. Doch irgendetwas schien all die Zeit zu fehlen. Bis sie auf Grace trifft, die als Straßenmusikerin ihren Traum lebt. Die beiden freunden sich an und starten gemeinsam ihre Karriere. Doch Anna erfährt bald von Grace Geheimnis, das ihre gemeinsame Zeit mit einem unausweichlich näherrückendem Ende umhüllt.

Meine Meinung: Ein Buch, so ganz anders, als alles andere, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Es geht um Träume und warum man mit ihrer Erfüllung nicht warten sollte. Dabei sind viele nachdenkliche Aspekte mit eingebunden ohne je belehrend zu wirken. Im Vordergrund steht die Frage, was möchte ich machen, wenn mir egal ist, was andere davon halten. Warum nicht mal von der gewohnten Routine ausbrechen und schauen, was am Wegesrand noch so zu finden ist? Das ganze wird untermalt mit einer liebevollen Geschichte über eine Frau Anfang Vierzig, die eigentlich ein glückliches Leben führt. Sie hat ihre große Liebe geheiratet, einen gut bezahlten Job und zwei Kinder, die sie über alles lieben. Doch warum an diesem Punkt aufzuhören zu träumen? Und statt jetzt einfach alles hinzuschmeißen und irgendwo ganz neu anzufangen, versucht sie ihren neu entwickelten Traum zusammen mit Grace zu verwirklichen und dabei ihre Familie miteinzubeziehen. Gerade das fand ich sehr erfrischen, dass es eine Geschichte über einen Neuanfang ist, ohne die Schuld direkt bei der Familie zu suchen, die sie ja „einenge“. Stattdessen ist es gerade die liebevolle Familie und das damit verbundene Sicherheitsnetz, das ihr den Mut gibt, aus sich herauszukommen. Dennoch ist es keine Feel-Good Geschichte, da gerade Grace und ihre Krankheit noch wichtig werden und wir hier direkt bei der innigen Freundschaft der beiden mitleiden. Taschentücher sollten auf jeden Fall bereit gehalten werden.

Lovely, Hateful Christmas

Die Handlung: Levi reist kurz vor Weihnachten nach Finnland, seiner Heimat, um dort seine Kindheit aufzuarbeiten. Leider lässt ihn zuvor sein Mietwagen im Stich und er landet in seiner persönlichen Hölle: Dem Weihnachtsmanndorf in Rovaniemi. Dort trifft er auf Juna, die Weihnachten über alles liebt. Kann sie Grinch-Levi von der Schönheit des Festes überzeugen?

Meine Meinung: Weihnachts-Romance. Dinge, um die ich generell lieber einen Bogen mache. Doch durch einen Zufall (oder Glück am Glücksrad) ist es auf der Buch Berlin in meinem Beutel gelandet und wurde daher auch passend in der Vorweihnachtszeit gelesen, da der Klappentext zwar sehr nach Klischee, aber auch irgendwie interessant klang. Hätte ich es mal gelassen. Dachte ich am Anfang noch, okay immerhin spielt es in Rovaniemi und das könnte doch ganz interessant werden, kam ich kurz darauf aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Denn unsere liebe Weihnachtssüchtige Juna hat sich eine Hütte im Weihnachtsdorf gemietet, um dort zu bezahlen, um dort arbeiten zu dürfen. Und weil sie es so gern macht, hat sie ihr Zimmer einfach nie wieder geräumt. Und Levi gerät natürlich ausversehen in genau diese Hütte und soll jetzt gänzlich ungelernt direkt mitarbeiten und bezahlt auch noch dafür? Das es solche Schnuppertage geben könnte, will ich gar nicht abstreiten, aber bestimmt nicht für Monate bzw. Jahre. Ansonsten sind die beiden auch mit so ziemlich allen Aktivitäten, die man auf der Website des Dorfes finden kann, beschäftigt, und nur ganz selten wirklich am arbeiten. Oder begleiten gleich ganze Gruppen mit Aufsichtspflicht, was ich glaube niemand ungelernten Touris anvertrauen würde. Wenn wir aber mal von der sehr unlogischen Grundhandlung absehen, bietet das Buch leider auch nicht viel mehr. Wir bekommen das typische Grumpy x Sunshine mit Weihnachtsgrinchflavor, aber während ich das Trope normalerweise sehr gern habe, fand ich es hier einfach nur mega anstrengend. Es werden tragische Hintergrundgeschichten aufgemacht, die aber dann natürlich egal sind, weil „Weihnachten rettet alles“.

Brunnengeister

Die Handlung: Einst lebten Wunschgeister im Königreich. Als die lebensfrohe Lina entgegen ihrer Wünsche verheiratet werden soll, erinnert sie sich wieder an die alten Legenden und opfert eine goldene Kugel in einem alten Brunnen. Doch damit erweckt sie eine alte Macht, die besser weiter geruht hätte.

Meine Meinung: Bekanntermaßen zählt Christian Handel zu meinen Lieblingsautoren. Doch seine düstere Märchen-Adaption Schattengold hatte mir nicht wirklich zugesagt. So war ich skeptisch, was denn Brunnengeister könne, war es doch das gleiche Genre und für den gleichen Verlag geschrieben. Aber zum Glück gibt es bei mir in der Regel zweite Chancen, denn dieses Buch hätte ich nicht verpassen wollen. Ich war von Anfang an direkt in der Handlung gefangen und habe es in zwei Tagen durchgesuchtet. Hier wird das Motiv des Froschkönigs aufgegriffen und wunderbar feministisch ausgebaut. Das ganze gesprickt mit den düsteren Elementen, einem Königreich am Abgrund und der großen Frage, wem man trauen kann und wem nicht. Hier passt einfach alles zusammen und mehr als einmal musste ich meine Theorien überdenken. Christian Handel beweist hier einmal mehr sein Fingerspitzengefühl beim Schreiben von Charakteren und sein großes Wissen über Märchen und ihre Mechanismen. Bin dann bereit für ein neues Buch.

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Die Handlung: Ein junger (namenloser) Briefträger wird mit seinem bevorstehendem Tod konfrontiert. Da taucht der Teufel bei ihm auf und schlägt ihm einen Deal vor. Für jeden Tag, den der Protagonist länger leben darf, entfernt der Teufel eine Sache von der Welt. Zunächst scheint die Sachlage einfach, denn es gibt so viel unnützes Zeug auf der Welt. Doch was, wenn sich damit auch der eigene Charakter ändern würde?

Meine Meinung: Ein Buch, dass ich allein vom Titel her nicht auf dem Schirm gehabt hätte. Aber als Weihnachtsgeschenk passte es super und ich war doch gespannt, wie das Gedankenexperiment aussehen würde. Leider entwickelte es sich zunächst zu eine ziemlich „Clickbait“-Titel, da es hier zunächst, um ganz andere Dinge geht, die von der Welt verschwinden. Trotzdem war es direkt spannend und stellt den Protagonisten vor eine interessante Grundsatzfrage: Was ist man selbst bereit für einen weiteren Tag Leben aufzugeben. Und wie verlebt man dann diesen Tag? Spontan fallen einem so viele Dinge ein, auf die man verzichten könnte, aber man darf sie nicht selbst aussuchen. Fällt einem auf, wenn etwas auf einmal fehlt? Was wenn diese Dinge, die eigene Persönlichkeit beeinflusst haben? So tasteten wir uns durch die Geschichte und horchen dabei auch immer wieder ins uns hinein. Was wäre, wenn … Mit 192 Seiten handelt es sich um ein sehr dünnes Buch, was ich in kürzester Zeit durch hatte, dennoch mochte ich die aufgemachten Fragen und habe die Geschichte sehr genossen.

Habt ihr eins davon gelesen? Wie fandet ihr es?

Jujutsu Kaisen – Anime

Ein Vorwort

Es wird mal wieder Zeit uns einer Anime-Serie zuzuwenden. Nachdem ich beide Staffeln und den Vorgeschichtenfilm gesehen habe, fühle ich mich bereit euch einen Überblick zu geben und zu sagen, warum ich gerade die zweite Staffel wegbingen musste.

Der Serientitel inszeniert auf einem Tablet mit einem Standbild aus dem Opening und einer Fernbedienung als Stilmittel

Die Handlung

Yuji Itadori tritt an seiner Oberschule den Club für Okkultes bei, da er keine Lust auf Leichtathletik hat. Seine beiden Freunde und anderen Mitglieder des Clubs brechen ausversehen ein Siegel und entfesseln einen Fluch, in dem sie einen Finger aus einem Schrein nehmen. Yuji trifft auf den Jujutzisten Megumi, der jedoch gegen den entfesselten Fluch keine Chance hat. Um seine Freunde zu retten, isst Yuji den Finger und vereint sich damit mit dem Fluchgeist Sukuna. Eigentlich müsste er dadurch sterben, kann sich aber durchsetzen. Dadurch wird der Jujutsuisten-Orden auf ihn aufmerksam und will ihn eigentlich eliminieren lassen. Doch Satoru Gojo, ein einflussreicher und begabter Jujuzist und Lehrer, spricht sich für ihn aus und nimmt ihn unter seine Fittiche.

Meine Meinung

Bekanntermaßen ist Attack on Titan mein Lieblingsanime. Seitdem wurde mir Jujutsu Kaisen immer wieder vorgeschlagen. Nachdem auch meine beste Freundin komplett im Fandom aufging und mir immer wieder von den Figuren vorschwärmte, beschloss ich ihr auch noch eine Chance zu geben. Und während die erste Staffel bei mir noch eher im Hintergrund lief, waren es dann der Film 0 mit der Vorgeschichte und vor allem die zweite Staffel, die mich komplett in ihren Bann zogen.
Aber fangen wir am Anfang an. Wir lernen zunächst den Protagonisten Yuji Itadori kennen. Während schon in der ersten Szene klar wird, dass mit ihm etwas nicht stimmt, erfahren wir dies dann auch ausführlich in den kommenden Folgen. Hier zeigt der Anime auch direkt, dass er die Charakterentwicklung komplett in den Kämpfen einbaut. Und gerade die sind es, die Jujutsu Kaisen zu etwas besonderem machen. Wir bekommen die Charaktere auch schön nach und nach vorgestellt, so dass wir nicht direkt mit Namen überschüttet werden. Allerdings wirkt die Geschichte hier noch sehr episodenartig und wir schlittern von epischen Kampf in epischen Kampf, was mir ein wenig zu viel war. Da fehlte mir ein bisschen Entwicklung außerhalb der Kämpfe und ein paar mehr Erklärungen. Gerade das Zusammentreffen mit der Schule aus Kyoto und deren Charakter war mir dann zu viel. Zu viele neue Charaktere, zu viele neue Namen und Fähigkeiten und mir viel es zunehmend schwer zu unterscheiden, wer wirklich wichtig ist.
Weiter geht es mit dem Kinofilm Jujutsu Kaisen 0. Dieser erzählt zwar die Vorgeschichte, also einen Jahrgang über unserem Haupttrio aus der Serie, enthält aber wichtige Informationen für die zweite Staffel. Hier war ich zunächst auch skeptisch, da wir wieder auf allerlei Charaktere treffen, die wir schon kannten, die vorher aber noch keine so große Rolle spielten. Diese bekommen hier deutlich mehr Tiefe, was schön zu sehen war und der Endkampf lässt sich auf jeden Fall wieder sehen.
Kommen wir also zur zweiten Staffel. Diese beginnt ganz ungewohnt mit Charakteren, die  wir zwar irgendwie schon kannten, aber hier wesentlich jünger sind. Denn das erste Viertel befasst sich ebenfalls mit der Vorgeschichte, aber wir gehen noch einmal weiter in die Vergangenheit und lernen Gojo und Geto in ihrer Schulzeit kennen – wir erinnern uns, dass Gojo inzwischen als einflussreicher Lehrer fungiert. Wir lernen hier eine Menge über ihre Freundschaft und ihre verschiedenen Kräfte und Getos Weg weg von der Schule hin zu den dunklen Künsten.
Nach diesem durchaus interessanten Ausflug in die Vergangenheit – und der vor allem dazu diente, die Charaktere noch einmal zu vertiefen, auch wenn dies wieder hauptsächlich durch Kämpfe passierte – kehren wir in die Gegenwart zurück. Und zum Shibuya-Incident. Denn dieser beschreibt den nächsten Abschnitt, der sich über die komplette restliche Staffel zieht. Wir sind endgültig weg von dem Episodencharakter der ersten Staffel und handeln hier eine zusammenhängende Handlung ab. Und hier ist es wichtig, dass vorher bei der Einführung der Charaktere gut aufgepasst wird, denn alle bekommen hier ihre Nebenkämpfe, die ausschließlich mit der Haupthandlung zu tun haben. Und hier wird alles an Kampfanimation herausgeholt, was möglich ist.
Mich hat diese zweite Staffel einfach nur gebrochen. Denn natürlich stirbt mein Lieblingscharakter nach einer verzweifelten Schlacht. Aber kannte ich ja nun auch schon von Attack on Titan. Während ich die erste Staffel noch immer mal wieder ein paar Folgen gesehen habe und dann auch wieder genug hatte, konnte ich hier nicht abschalten. Sie wurde einfach in einem Rutsch weggebinged.
So bietet Jujutsu Kaisen interessante Charaktere, wobei das Haupttrio eigentlich ein bisschen hinter den anderen zurückbleibt. Vor allem bekommen wir aber atemraubende Action und Kämpfe. Mir fehlte dabei ein wenig die Erklärungen, die sehr schnell dazwischen geklemmt wurden, aber das ist doch Jammern auf hohem Niveau. Und ich fieber nun sehr stark auf eine dritte Staffel hin, denn die zweite endet doch sehr offen und lässt viele Fragen offen.

Das Fazit

Jujutsu Kaisen ist ein starker Action Anime, der mit interessanten Charakteren, einem spannenden Weltenbau und vor allem sehr gut inszenierten Kämpfen punkten kann. Man sollte sich nur genau überlegen, welchen Charakter man mag, sonst helfen nur eine Menge Taschentücher.

Jujutsu Kaisen ist bei Crunchyroll im Stream enthalten

12 für 2025 – Film & Buch – Vorschau

Neues Jahr, neue Listen! Auch in diesem Jahr habe ich mich bei Filmen und Büchern für die 12 für 2025 Challenge entschieden. Dabei habe ich meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) und SuF (Stapel ungesehener Filme) durchforstet, um wieder möglichst viel Abwechslung in den Listen zu haben. Hier stelle ich euch meine Auswahl kurz vor.

12 für 2025 – die Bücher

1.Ink Arcanum
(Düstere Fantasy mit einem Tattoomonster? Der Pitch klang auf der Buch Berlin so gut, dass das Buch direkt mit durfte, auch wenn es nicht direkt mein Genre ist.)

2. Kumara
(Im Zuge von Vaiana 2 erschien dieses thematisch passende Buch und da bin ich direkt neugierig geworden.)

3. Ashville Academy 1 – Wen die Nacht berührt
(Auch wenn der Dark Academia Hype größtenteils vorbei scheint, liegt diese Reihe noch vollständig auf meinem SuB. Zumindest Band 1 sollte ich dieses Jahr doch schaffen, oder?)

4. Kröten sind Chefsache
(Ebenfalls ein Fund von der Buch Berlin, wo mich der Pitch absolut überzeugen konnte. Und eigentlich hatte ich nach der Messe sofort vor dieses Buch zu lesen und dann kamen unzählige Bücher dazwischen. Aber im Laufe des Jahres sollte es doch möglich sein, oder?)

5. Where spring hides
(Der dritte Teil der Festival-Reihe und diesmal geht es auf eine Reise quer durch Deutschland. Nachdem mich Band 2 dann doch überzeugen konnte, bin ich sehr gespannt, zumal der Frühling meine liebste Jahreszeit ist.)

6. You are my moon
(Nach You are my sun freue ich mich auf ein neues Eintauchen in eine queere Geschichte aus der Feder von Cornelia Franke)

7. Die Schattenhand
(Der dritte Band der Miss Marple Reihe wartet noch darauf von meinem SuB erlöst zu werden und die Chancen stehen sehr gut.)

8. Die Myzelchroniken 2
(Mehr Pilze? Mehr Pilze! Zumindest wenn es um die Abenteuer eines ganz gewissen Sporlings geht, der nach seinem ersten Band nun erneut aufbricht, um neue Dinge zu erleben)

9. Vergissmeinnicht 3 – Was die Welt zusammenhält
(Der Abschluss der Reihe von Kerstin Gier musste natürlich auch direkt auf die Liste, bin ich doch gespannt, wie das Abenteuer zu Ende geht)

10. The Hurricane Wars
(Nachdem ich ewig lange um dieses Buch herum geschlichen bin, durfte es letztes Jahr dann doch bei mir einziehen. Vielleicht ist auch schon ein Buddyread dazu geplant?)

11. Remoire
(Ein High Fantasy Epos hat es dann auch noch auf meine Liste geschafft, auch wenn es nicht wirklich mein Genre ist. Aber Remoire klang spannend genug, um dem Buch eine Chance zu geben)

12. Wie lange bis irgendwann
(Wohl der spontanste Kauf auf der Buch Berlin. Aber das Konzept klang so gut und anders, dass ich direkt zugeschlagen habe)

1.Cloud Atlas
(Auf einen dritten Versuch. Nachdem er bereits 2023 und 2024 auf der Liste stand, versuche ich es nochmal.)

2. Looper
(Da lag einfach seit Ewigkeiten eine Bruce Willis Box auf meinem SuF und wurde einfach von mir ignoriert. Dieses Jahr durfte sie daher mit auf diese Liste)

3. 12 Monkeys
(Nummer Zwei aus der Bruce Willis Box. Auch hier bin ich sehr gespannt.)

4. Der Schakal
(Nummer Drei aus der Bruce Willis Box. Den will ich vor allem in Vorbereitung auf die Serie mit Eddie Redmayne und Lashana Lynch schauen)

5. Alien 3
(Ich höre immer wieder die Loblieder auf Teil 1 und 2, die ich bereits gesehen habe, aber nun interessiert mich, was denn der dritte so kann)

6. Beverly Hills Cop 1
(Durch den Pärchengatten stehen die ersten beiden Teile hier schon eine Weile rum, also durften der erste dieses Jahr mal mit auf die Liste.)

7. Der unsichtbare Dritte
(Der diesjährige Hitchcock Film und ich bin immer noch bei den bekannteren Filmen.)

8. Die letzten Glühwürmchen
(Nummer eins der diesjährigen Ghibli-Filme. Und ja, viele haben mir davon abgeraten, weil er unfassbar traurig sein soll, aber irgendwann ist es halt so weit. Ich geh schonmal Taschentücher kaufen)

9. Ponyo
(Dafür durfte der zweite Ghibli Film etwas fröhlicher werden – also ich hoffe es zumindest)

10. Children of the Sea
(Während ich die Ghibli-Sammlung erweitert habe, hat der Pärchengatte ebenfalls die Anime-Sammlung um drei Filme erweitert, die auch alle direkt mit in diese Liste durften. Hier wäre Nummer 1)

11. The Anthem of the Sea
(Nummer Zwei)

12. Your Voice
(Und zum Abschluss Nummer Drei.)

Habt ihr Pläne für das aktuelle Jahr? Oder bleibt ihr lieber komplett spontan?

12 für 2024 – die Filme – Recap

Da ist 2024 einfach schon wieder vorbei. Und obwohl ich meine Filmauswahl diesmal auf 12 reduziert habe, hat es ein Film leider wieder nicht geschafft gesehen zu werden. Aber fürs laufende Jahr gibt es wieder eine neue Liste, da kriegt er noch einmal eine Chance. Ansonsten soll es hier wie bekannt um eine kurze Auswertung der Filme gehen, die im vergangenen Jahr auf der Liste standen.

  1. Der Junge im gestreiften Pyjama
    (Nachdem er 2023 übrig blieb, war 2024 endlich die Zeit, ihn von meiner Liste zu entfernen. Und ja, es ist ein beklemmender Film über den Holocaust aus Kindersicht, aber er ist auch unglaublich gut gemacht.)
  2. Das Flüstern des Meeres
    (Der erste Ghibli Film, von zweien, die ich versuche jedes Jahr nachzuholen. Hat mir leider nicht wirklich gefallen. War sehr wirr und die Charaktere haben sehr merkwürdig agiert.)
  3. Die Chroniken von Erdsee
    (Nr. 2 der letztjährigenGhibli-Filme. Leider für mich ebenfalls ein schlechter Film. Konnte mit der Handlung nichts anfangen, es war sehr wirr, die Charaktere haben unlogisch agiert und von meinen versprochenen Drachen war auch nicht wirklich was zu sehen.)
  4. Psycho
    (Der letztjährige Hitchcock. Und diesmal der Klassiker schlechthin. Und ja, er hat den Status aus gutem Grund. Er schafft eine unfassbare Atmosphäre, einen tollen Twist und ist einfach zeitlos)
  5. Captain Phillips
    (Wenigstens einen der beiden Tom Hanks Filme habe ich dieses Jahr geschafft. Er konnte mich auch überzeugen mit der Geschichte, die er  erzählte)
  6. Creed
    (War mehr Interesse, da ich die Rocky Filme größtenteils nachgeholt habe, aber ich komme an Boxen und Filme darüber einfach nicht heran. Verstehe den Sportaspekt dahinter nicht)
  7. Jenseits von Afrika
    (Uff, war das ein langatmiger und uninteressanter Film. Ich weiß schon, warum er so lange auf dem SuF (Stapel ungesehener Filme) lag)
  8. Roter Drache
    (Kommt nicht an Das Schweigen der Lämmer heran, auch wenn er schauspielerisch auf jeden Fall sehr gut ist.)
  9. Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit
    (Die Special Effects sind leider nicht gut gealtert, die Infos sind aber gut zusammengestellt und für Dinofans auf jeden Fall ein Blick wert.)
  10. Kampf der Dinosaurier 2 – Superjäger
    (Mehr Dinos? Mehr Dinos! Allerdings kommen wir auch hier nicht, über ganz gute Infos hinaus. Die Optik ist auf jeden Fall nicht gut gealtert.)
  11. Die Erben der Saurier
    (Durch den fiktiven Dokucharakter echt spannend. Als würde man hier wirklich einer live Doku zuhören, auch wenn die Geschichten natürlich frei erfunden sind.)

Dieses Jahr leider nicht geschafft zu sehen:

  1. Cloud Atlas
    (Ebenfalls ein Überbleibsel aus 2023, war da mein Tom Hanks Film des Jahres. Wollte dem trotzdem nochmal ne Chance geben, aber er blieb vor allem aufgrund der langen Spielzeit wieder liegen. Aber vielleicht ist 2025 endlich seine Zeit gekommen?)

Wie liefen eure Pläne? Hattet ihr überhaupt welche?