Tomb Raider

Ein Vorwort

Nach 9 veröffentlichten Tomb Raider Spielen (seit 1996) und zwei dazugehörigen Verfilmungen mit Angelina Jolie in der Hauptrolle (2000 und 2003) war das produzierende Studio nicht mehr zufrieden mit den Spieleinnahmen. Also wurde 2013 im 10. Teil der Reihe alles auf Null gesetzt. Lara Croft wurde noch einmal neu konzipiert und es wurde mehr Wert auf ihre Vorgeschichte gelegt. Aus der Idee sind inzwischen drei Spiele wieder entstanden. Nun wurde es Zeit die neue Lara auch der Filmwelt zu präsentieren. Und mit Alicia Vikander wurde eine sehr fähige Schauspielerin gewählt. Also dürfte so viel ja nicht schiefgehen, oder?

Die Handlung

Lara Croft (Alicia Vikander) lebt in London und arbeitet als Fahrradkurier. Eigentlich wartet ein großes Erbe auf sie, was alle finanziellen Sorgen abschaffen würde, aber sie weigert sich ihren Vater als Tod zu deklarieren, obwohl er von seiner letzten Forschungsreise, die Jahre zurückliegt – nicht zurückkehrte. Als sie schließlich doch das Testament öffnen lässt, bekommt sie Hinweise auf die letzte Reise ihres Vaters. Entschlossen alle Rätsel zu lösen und ihn zu finden, macht sie sich auf die Reise nach Yamatai, einer Insel zwischen China und Japan, um dort das Grab von Himiko zu finden. Dabei hilft ihr, eher unfreiwillig, Lu Ren (Daniel Wu). Vor Ort muss sie sich jedoch mit dem Grabschänder Mathias Vogel (Walton Goggins) auseinander setzen.

Meine Meinung

Zunächst sollten wir festhalten, dass ich bisher keines der Spiele gespielt habe und auch die Filmvorgänger mit Angelina Jolie in der Hauptrolle nie gesehen habe. Meine bessere Hälfte hat die Spiele gespielt und mitunter sah ich ein paar Szenen aus dem neuen Spiel, während er zockte, die aber nicht ausreichen, um Spiel und Film miteinander vergleichen zu können. Demnach kann ich nur beurteilen, ob der Film als solches funktioniert hat.
Zunächst wird die Protagonistin Lara Croft vorgestellt, für alle wie mich, die sie vorher noch nicht kannten. Wir erfahren einige Details aus ihrer Vergangenheit und warum sie sich weigert, den Tod ihres Vaters zu akzeptieren. Hier wird bereits ihr Kämpfergeist deutlich. Gemessen an der Gesamtlänge von knapp 120 Minuten gerät die Einführung vielleicht doch etwas zu lang. Denn bis Lara endlich auf der Insel anlegt, ist schon ziemlich viel Filmzeit verstrichen. Umso schneller muss nun auch der Rest der Handlung gehen. Schnell wird ein Verbündeter gefunden, der ihr hilft auf die Insel zu gelangen, dann wird der Bösewicht vorgestellt und schon fängt das Katz- und Mausspiel an. Das darf natürlich auch nicht zu lange dauern, denn das große Finale muss sich ja irgendwann ankündigen und darf ja auch nicht zu kurz kommen. So geraten die wirklich guten Szenen, wie Lara versucht auf der Insel zu überleben, während einerseits Vogels Männer hinter ihr her sind und gleichzeitig die Insel nicht gerade zum Leben dort einlädt, viel zu kurz. Hier lag aber die eigentliche Qualität des Films. Aber mehr als ca. 15 Minuten gute Action sind nicht drin gewesen. Und schon geht es Richtung Finale. Hier wird nochmal alles bisher aufgebaute über Bord geworfen und zu einer 08/15-„lasst uns das Grab öffnen, je genau das mit den unzähligen Fallen“ Geschichte. Spätestens hier hat dann auch der letzte Zuschauer abgeschaltet. Spannung wird kaum noch erzeugt, weil einem inzwischen auch die Charaktere egal geworden sind. Die große Auflösung rund um Himiko ist dann zwar doch nochmal überraschend, hilft aber nicht, um den Film final zu retten.
Grundsätzlich ist zu Tomb Raider zu sagen, dass die Optik des Films wirklich gelungen ist. Auch die Auswahl der Schauspieler ist gut gelungen und Alicia Vikander hätte eigentlich eine tolle neue Lara Croft werden können. Wenn der Film nicht so ein großes Problem mit der Handlung und der Spannung hätte. Hier werden Filmgucker und Spielliebhaber gleichermaßen enttäuscht. Das Ende lässt zwar eine Fortsetzung vermuten, aber nach den vielen schlechten Kritiken ist es noch fraglich, ob dieser umgesetzt wird.

Das Fazit

Tomb Raider hätte mit einigen starken Elementen gut funktionieren können, krankt aber an seiner misslungenen Handlung, die gerade zum Ende hin, vieles zerstört. Zurück bleiben enttäuschte Fans und selbst neutrale Filmliebhaber kommen hier nicht auf ihre Kosten. So ist Tomb Raider nur eine weitere nicht gelungene Spieladaption. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.

Tomb Raider lief ab dem 15.03.2018 in den deutschen Kinos.

Rückblick auf den April

Der April konnte sich nun endlich zu schönem Wetter und warmen Temperaturen hinreißen lassen, was ich in dem Sinne ausgenutzt habe, in dem ich wieder im Urlaub war. Diesmal wurde die AIDA erkundet (und für gut befunden) und im Anschluss das Phantasialand und der Movie Park aus Achterbahntauglichkeit getestet (Ersteres lohnt sich, Zweiteres auf keinen Fall). Außerdem bot der April endlich den ersehnten Avengers – Infinity War! Was der April sonst noch zu bieten hatte, hier in meinem Rückblick zu sehen.

Cinemathek

Im April konnte mich keiner der Cinemathek-Filme genug reizen, um ihn zu sehen (bzw. kollidierte mit meinem Dienstplan)

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Death Wish – Bruce Willis ist zurück als Actionheld. Leider diesmal in einem untypischen Film, der ihn in keinem guten Licht dastehen lässt. Death Wish hat kein richtiges Konzept und funktioniert weder als Actionfilm, noch als Slapstick.

Ready Player One – Steven Spielbergs Herzensprojekt über das Computerspiel der Zukunft, die OASIS. Nach einer sehr starken ersten Hälfte geht dem Film leider die Puste aus und er kann sein eigenes Niveau nicht mehr halten. Sehr schade, begann er doch sehr stark.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – Die Verfilmung zum Buch meiner Kindheit brachte für einen deutschen Film sehr schöne Bilder hervor und hielt sich auch gut an die Buchvorlage. Doch irgendwo fehlte dem Film das letzte bisschen Herzblut, um wirklich zu überzeugen.

Pacific Rim – Uprising – Entgegen aller Kritik fand ich den Film gut und teilweise sogar besser als den ersten Teil. Denn er ist lockerer und baut eine bessere Nähe zu den Charakteren auf und verzichtet dabei nicht auf die gute Optik der Roboterkämpfe.

Avengers 3 – Infinity War – Die Vereinigung von Superhelden aus einem Franchise von 18 Filmen klappt mit den Russo Brüden am Regiehebel unglaublich gut, auch wenn man nicht mit allen Handlungssträngen (oder mit dem Ende) einverstanden ist. Gleichzeitig schafft das MCU mit Thanos endlich mal einen mehrdimensionalen Bösewichten! Taschentücher bei der Sichtung nicht vergessen!

Filme auf großem Fernseher gesehen

Im April liefen bei mir alle 17 auf DVD erschienenen Marvel Filme auf dem Fernseher, inklusive einer zweiten Sichtung von Black Panther im Kino. Dementsprechend liefen die folgenden Filme, in genau der Reihenfolge:
Iron Man, Der unglaubliche Hulk, Iron Man, Thor, Captain America, The Avengers, Iron Man 3, Thor – The Dark World, Captain America – The Winter Soldier, The Guardians of the Galaxy, The Avengers – Age of Ultron, Ant-Man, Captain America – Civil War, Doctor Strange, Guardians of the Galaxy – Volume 2, Spider-Man – Homecoming und Thor – Ragnarök

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Das Zeiträtsel – Ein Disney-Film mit Starbesetzung, die jedoch an den Kinokassen floppte. Trotzdem interessiert mich, was der Film kann.

Lady Bird – Dürfte wohl der letzte Oscarkandidat sein, der jetzt noch in den deutschen Kinos anlief (außer natürlich bei mir)

Solange ich atme – Claire Foy und Andrew Garfield in einem Drama über die Aufopferung in der Liebe, wenn der eine Partner nicht mehr so leben kann, wie er will.

Stronger – Ein weiterer Film über das Attentat beim Boston Marathon. Doch diesmal geht es nicht primär um die Tätersuche, sondern um das Leben danach, wenn man beim Marathon beide Beine verliert.

Serien – ein kurzer Überblick

Im April habe ich zwei weitere Staffeln der Augsburger Puppenkiste gesehen, diesmal waren es Urmel aus dem Eis und Jim Knopf und die Wilde 13. Auch ließ ich mich von meinem Freund anstecken, doch mal eine Anime-Serie zu gucken. Eigentlich so gar nicht meine Richtung, aber Violet Evergarden konnte mich begeistern. Leider wurde die Serie nach der einen Staffel wieder eingestellt.

Mein LesemonatApril 2018

Bücher insgesamt: 3
Seiten insgesamt: 786
Seiten pro Tag: ca. 26 im Durchschnitt
Taschenbücher: 2
E-Books: 1

 

Platz 3: Casino Royal – Der erste Band über James Bond – 007, den Mann mit der Lizenz zum Töten. Ian Fleming startete seine Romanreihe mit Casino Royal. Leider ist das Buch ein bisschen langweilig geraten. Vielleicht versuch ich es nochmal mit dem zweiten Buch, mal sehen, ob es spannender wird.

Platz 2: Barfuß durch die Nacht – Katie Kling bloggte eins als Frau Margarete und schrieb inzwischen ihr Debut und veröffentlichte dies im Amrun Verlag (und allein dafür hat sie meinen vollen Respekt). Barfuß durch die Nacht konnte mich aber leider nicht richtig begeistern, weil ich gerade die Protagonistin viel zu negativ fand und mich auch die anderen Charaktere immer mal wieder ärgerten. Ich bin jedoch auf die Fortsetzung gespannt, denn trotz aller Kritik konnte ich Frau Klings Roman irgendwann nicht mehr aus der Hand legen.

Platz 1: Das fehlende Glied in der Kette – Ihr merkt schon, ich versuche immer mehr Lücken aus der Literaturgeschichte aufzuarbeiten. So begab ich mich diesmal in Agatha Christies Hände und ließ mir von Hercule Poirot in seinem ersten Fall das fehlende Glied in der Kette erklären. Und Frau Christie gibt wirklich das her, was ihr Ruf ihr voraussagt. Das nächste Buch wird in mein Bücherregal folgen!

 

Ready Player One

Ein Vorwort

Erst im Jahr 2010 schrieb der Autor Ernest Cline sein Debutroman „Ready Player One“. Noch vor der Veröffentlichung sicherte sich Steven Spielberg die Filmrechte. 2012 erschien dann die deutsche Übersetzung und landete sofort auf den Bestsellerlisten. Die Dystopie und heilige Gral Suche begeisterte sehr viele. Spielberg hielt Wort und brachte nun die Verfilmung in die Kinos, und das obwohl er mit „Die Verlegerin“ dieses Jahr eigentlich bereits einen Film produziert hatte und pünktlich zur Oscarsaison veröffentlichte. Dabei vereint er das Computerspielthema mit sozialer Kritik und einer Suche nach dem „heiligen Gral“. Alle Andeutungen zu finden, dauert sicher einige Sichtungen, aber was kann „Ready Player One“ überhaupt? Schließlich hat Cline bereits angekündigt sein Buch zu einer Trilogie auszuweiten.

Die Handlung

2045. Die Bevölkerung ist so groß geworden, dass die Städte zu Slum ähnlichen Bevölkerungszentren wurden. Fast alle Bewohner versuchen ihrem Leben zu entfliehen, in dem sie sich in das Computerspiel Oasis flüchten. Der Schöpfer des Spiels James Donovan Halliday (Mark Rylance) hat vor seinem Tod drei Rätsel eingebaut und verspricht demjenigen, der sie als erstes löst, die volle Kontrolle über die Oasis. Auch Wade Watts (Tye Sheridan) möchte seinem bisherigen Leben entkommen und die Rätsel lösen. Doch die Konkurrenzfirma  Innovative Online Industries (IOI) möchte unbedingt selbst die Kontrolle erlangen, um ihre „Verbesserungen“ vornehmen zu können. Vor allem deren Chef Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn) greift zu immer skrupelloseren Methoden.

Meine Meinung

Was haben sich die Nerds und Geeks vorab auf ein Who is Who der Szene gefreut. Es sollte eine Geschichte um ein Online-Spiel der Zukunft werden mit einer großen Homage an die alten Spiele. Jeder freute sich bereits auf die Lieblingsfiguren aus seinem Lieblingsspiel. Doch dann kam relativ zu Anfang die Ernüchterung. Ja alle lieb gewonnenen Figuren aus Spiel und Film sind zu sehen… im Hintergrund und ohne größere Bedeutung. Wer sich mit dieser Prämisse anfreunden kann, da der Trailer doch etwas anderes andeutet, für den lohnt sich ein genauerer Blick auf Ready Player One. Denn Spielberg inszeniert schon mit einer kurzen Einführung eine Realität in der man schnell versteht, warum sich alle in die Oasis flüchten – auch wenn die Frage offen bleibt, wie es überhaupt noch ein öffentliches Leben geben kann, wenn doch eigentlich alle spielen, aber mit solchen Kleinigkeiten sollte man gar nicht erst anfangen sich zu beschäftigen. Die Handlung beginnt zunächst auch sehr spannend und führt uns in die unglaubliche Welt der Oasis. Die Spielmöglichkeiten sind zwar nicht mehr ganz so innovativ, wie vielleicht noch bei Erscheinung der Buchvorlage, da die Spielentwicklungen immer weiter gehen, dennoch sind sie ein Traum für jeden Spielenerd und die vielseitige Welt der Oasis ist auch für Nicht-Spieler unglaublich faszinierend.
Doch während die erste Hälfte mit einer unglaublichen Dynamik absolut mitreißen kann, verlässt dem Film irgendwann der Elan. Irgendwann ist der Bösewicht zu stereotypisch geworden und die Handlung scheint sich immer wieder im Kreis zu drehen. Dadurch geht irgendwann auch die Spannung schrittweise immer mehr verloren und irgendwann ist es egal geworden, was aus den Hauptcharakteren wird. Mit einer Laufzeit von 140 Minuten ist Ready Player One für die Geschichte, die er erzählen will, einfach zu lang geworden. Ein paar Wendungen weniger hätten ihm ganz gut getan, damit nicht am Ende eine gewisse Monotonie einsetzt. Denn eigentlich macht Spielberg sehr viel richtig mit seinem Herzensprojekt. Die Charaktere sind sehr verschieden und werden gut vorgestellt, ebenso wie ihre Beweggründe. Es wird eine absolut faszinierende Welt vorgestellt, die voller Überraschungen ist. Ready Player One kombiniert die verschiedensten Elemente und eigentlich hätte er unglaublich gut werden müssen. Aber die Ernüchterung setzt halt spätestens im letzten Dritten ein und ein Spannungsabfall zusammen mit einer Handlung, die sich die ganze Zeit im Kreis dreht, sorgen dafür, dass man relativ enttäuscht aus dem Kinosaal geht, was immer ein schlechtes Kriterium ist.

Das Fazit

Ready Player One startet sehr stark, kann das eigene Niveau aber nicht bis zum Ende durchhalten. Obwohl eine absolut faszinierende Welt aufgebaut wird und der Film auch stellenweise sehr viel richtig macht und dort auch begeistern kann, geht ihm am Ende die Puste aus. Sehr schade! Dadurch gibt es „nur“ 06 von 10 möglichen Punkten.

Ready Player One ist seit dem 05.04.2018 in den deutschen Kinos zu sehen.

P.S.: Achtung Spoiler! Wer Shining noch nicht gesehen hat, es aber noch vorhat, sollte es vor der Sichtung von Ready Player One tun!

 

Pacific Rim – Uprising

Ein Vorwort

2013 lief Guilermo del Toros Pacific Rim in den Kinos an und entführte uns erstmals in eine Welt, in der es einen großen Spalt im pazifischen Ozean gibt, durch den riesige Aliens gelangen, die ganze Städte zerstören. Genannt werden sie Kaijus (ein japanischer Begriff). Um sich dagegen zu schützen, entwickelten die Menschen riesige Roboter, die von zwei Menschen geführt werden, die sogenannten Jäger (ein deutscher Begriff yey). 2015 plante del Toro bereits die Fortsetzung seines Erfolgs, dass er zusammen mit Maisie Williams (bekannt als Arya Stark aus Game of Thrones) in der Hauptrolle realisieren wollte. 2016 gab er dann den Regiestab an Steven S. DeKnight ab, der nun 2018 die Fortsetzung auf die Leinwand brachte. Nach dem ersten Teil waren die Erwartungen hoch und der Trailer enttäuschte sehr. Doch was kann die Fortsetzung?

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.

Aus dem sogenannten Breach kommen immer wieder Kaijus und zerstören die Küstenstädte am pazifischen Ozean. Doch Jahre nach dem ins Leben gerufene Jäger-Programm, glauben die Menschen nicht mehr, dass diese sie beschützen können. Sie initieren ein großes Projekt, um alle Küstenstädte mit einer großen Mauer zu umgeben. Doch schon beim ersten Kaiju Angriff auf Sydney, kann die Schutzmauer nicht bestehen. Die vier verbleibenden Jäger sammeln sich in Hongkong, um einen letzten Vernichtungsschlag zu planen. Dabei wird auch der ehemalige Jaeger-Pilot Raleigh Becket (Charlie Hunnam) zurückgerufen, der nach dem Tod seines Bruders aus dem Programm ausgestiegen ist. Zunächst braucht Becket einen neuen Partner, da immer zwei Piloten die Jäger steuern müssen. Doch seine Wahl fällt auf Mako Mori (Rinko Kikuchi), die aber bereits ein traumatisches Erlebnis mit den Kaijus hinter sich hat. Um den Breach zu schließen, wollen sie eine Nuklearbombe hineinwerfen. Die Wissenschafter Dr. Newton Geiszler (Charlie Day) und Dr. Hermann Gottlieb (Burn Gorman) haben jedoch herausgefunden, dass das nur funktioniert, wenn Kaiju-DNA sich gleichzeitig im Breach befindet. Stacker Pentecost (Idris Elba), der Anführer der Jaeger, opfert sich schließlich selbst, um Becket und Mori beim Verschließen zu helfen.

Die Handlung

Im Jahr 2035 scheint die Erde wieder komplett sicher zu sein, trotzdem wird das Jäger-Programm fortgesetzt, für den Fall, dass die Kaijus irgendwann zurückkommen. Jake Pentecost (John Boyega) flieht derweil vor seinem Erbe, als Sohn des Helden im finalen Kampf auf dem ersten Teil. Doch nach einer kurzen kriminellen Karriere, wird er zusammen mit der Rebellin Amara Namani (Cailee Spaeny) zurück zum Jäger-Programm befördert. Derweil versucht die Wissenschaftlerin und Unternehmerin Liwen Shao (Tian Jing) ein Drohnenprogramm durchzusetzen, dass die bemannten Jäger absetzen soll. Bis die Drohnen sich anfangen selbstständig zu machen. Auf einmal steht die Welt wieder einer Bedrohung gegenüber, mit der es nur wenige aufnehmen können.

Meine Meinung

Guilermo del Toro setzte im ersten Pacifim Rim Teil vor allem auf eine absolut großartige Optik und brachte uns seine Idee über die Kaijus und die Jäger näher. Dabei blieb jedoch mitunter die Spannung auf einem tieferem Niveau, da die Charaktere ausführlich gezeigt wurden und das viel Zeit einnahm. Uprising setzt da nun auf ein ganz anderes Tempo. Da die Handlung Jahre später spielt, werden viele neue Charaktere eingeführt. Für die zwei neuen Hauptcharaktere reicht jedoch eine kurze actionreiche Anfangssequenz, um die wichtigsten Weichen zu stellen. So wird an der Charakterisierung nicht gespart, aber es wird keine trockene Einführung, sondern der Film legt schnell viel Tempo vor.
Während der Trailer zu Uprising noch andeutete, dass er sich einen Mist um den Vorgängerfilm schere und einfach nur auf dem aufgebautem Konzept einen 08/15-Actionfilm machen würde, wird man beim Schauen schnell eines besseres belehrt. Denn der zweite Teil hat wesentlich mehr drauf als der Trailer vermuten lässt. Man sollte den Trailer vielleicht sogar ganz außer Acht lassen, denn an sich zeigt er nur die große Endschlacht und nimmt dort wieder viel vorweg. In den ersten 2/3 des Films zeigt er seine eigentliche Qualitäten und kann handlungstechnisch auf jeden Fall mit dem ersten Teil mithalten, wenn er ihn nicht sogar noch übertrumpft, denn immerhin erzählt er die Geschichte wesentlich spannender. Auch ist die Nähe zu den Charakteren wesentlich näher, da Charlie Hunnam im ersten Teil doch sehr publikumsdistanziert spielt, während John Boyega im zweiten Teil seinen Zwiespalt rüberbringt, aber doch sympathisch und locker bleibt.
Man kann also sagen, dass Pacifim Rim Uprising die Schwächen des ersten Teils aufgreift und verbessert und doch die Vision von del Toro weiterlebt. Lasst euch hier nicht von dem sehr schwachen und völlig falsch aufgebautem Trailer vom Kinobesuch abhalten! Die Drehbuchautoren haben hier zwar kein völlig neues Werk erschaffen und die Parallelen zum ersten Teil sind unbestreitbar, aber es stört nicht den Filmgenuss. Wer also mal wieder Lust auf einen schönen Actionfilm mit überlebensgroßen „Robotern“ hat, der sollte hier mal einen Blick wagen. Außerdem kriegt Daniel Day hier eine größere Rolle und auch Burn Gorman als Dr. Hermann Gottlieb durfte wieder auftreten (worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich die Rolle schon im ersten Teil ins Herz geschlossen habe).

Das Fazit

Pacifim Rim Uprising greift die Geschichte von Guilermo del Toros erstem Teil respektvoll auf, bessert kleinere Schwachstellen aus und bringt so einen gelungenen Actionfilm auf die Leinwand. Die Charaktere sind näher am Publikum und das Erzähltempo wurde angezogen, ohne dabei eine nachvollziehbare Handlung und Charaktereinführungen zu vernachlässigen. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Pacific Rim – Uprising lief ab dem 22.03.2018 in den deutschen Kinos.

The Avengers 3 – Infinity War (Kurzkritik)

Ein Vorwort

Vor 10 Jahren offenbarte ein gewisser Tony Stark, dass er Iron Man sei. Seit 10 Jahren verkörpert nun Robert Downey Jr. eben jenen „Genie, Milliardär, Playboy, Wohltäter“. In all der Zeit kamen immer mehr Helden zusammen. 2012 versammelten sie sich das erste Mal, um die Welt vor einer außerirdischen Bedrohung zu beschützen. Doch das ganze war nur der Anfang. Infinity War ist der inzwischen 19. Film und wir befinden uns inzwischen in der dritten Phase. Seit 2012 tauchte nun Thanos, der Weltenzerstörer, regelmäßig in den After Credit Scenes auf. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis er schließlich selbst in Erscheinung treten würde. Nun müssen sich alle Helden aus 18 Filmen zusammenschließen und die Welt beschützen. Weil man über Infinity War eigentlich nicht spoilerfrei reden kann, ich aber vermute, dass noch nicht alle Leser, die den Film sehen wollen, ihn auch schon gesehen haben, werde ich in dieser Kurzkritik nur ein paar Gedanken stichpunktartig aufzählen, um für jeden Zögerer Argumente für oder gegen den Film zu bringen. Erst in ein paar Wochen, wird es noch einmal eine ausführlichere Kritik geben (ich denke mal im Sommerloch während der WM, dürfte genug Zeit dafür sein.

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Was bisher geschah

Weil 18 Vorgängerfilme hier zusammenzufassen den Rahmen sprengen würde, aber die meisten direkte Hinweise auf Infinity War geben, war ich im Vorfeld fleißig und habe euch in drei Einzelbeiträgen die drei Phasen des MCU (Marvel Cinematic Universe) zusammengefasst.

Phase 1

Phase 2

Phase 3 

Die Handlung

Thanos der Weltenzerstörer ist auf der Suche nach den sechs Infinity Steinen. Wenn er sie findet, reicht ein Schnipsen mit seinem Handschuh und er kann die Hälfte des Universums auslöschen. Als die Avengers und die Guardians of the Galaxy davon erfahren, setzen sie alles daran, Thanos aufzuhalten.

Meine „Stichpunkt“ Meinung

  • Die Russo-Brüder haben zuvor die eher ernsten Captain America-Fortsetzungen „The Winter Soldier“ und „Civil War“ gedreht. Diesmal haben sie sich trotz ernster Grundstimmung auf den typischen Marvel-Humor besonnen. Allerdings wirkt er teilweise nicht so abgerundet und gesetzt, wie in anderen Teilen des MCU, auch wenn teilweise wieder gut zitierbare Sätze dabei waren.
  • Die Handlung ist an sich rund und logisch aufgebaut. Allerdings ist Infinity War auch der Film mit der kleinsten Handlung, da sie sich schon sehr auf Thanos Reise konzentriert und diese immer wieder mit epischen Schlachten mischt.
  • Die Optik des Films ist wieder einmal ungeschlagen. Sei es nun das wunderschöne Wakanda, oder die Einführung ganz neuer Welten
  • Die Russo-Brüder lassen es sich auch nicht nehmen, noch einmal neue Charaktere einzuführen. Trotzdem ist deren Einführungszeit dann relativ gering (ja ich spiele auf Peter Dinklages Rolle an)
  • All der kleinen Kritikpunkte zum trotz, ist Infinity War einer der stärksten Filme des MCU. Das liegt vorallem daran, dass er jeden möglichen Gedankengang zu Thanos auch zu Ende gedacht hat und keine Kompromisse eingeht. Trotz des vielen Humors und der Situationskomik, wenn gewisse Charaktere aufeinander treffen, bleibt der Film knallhart.
  • Das Ende dürfte wohl am meisten diskutiert werden und natürlich wird der zweite Teil hier einiges wieder gerade rücken (ansonsten sind das MCU und ich geschiedene Leute!) Aber ohne groß weiter darauf eingehen zu wollen, sei so viel gesagt: Nehmt euch eine große Packung Taschentücher mit.
  • Thanos ist mit Abstand der beste Bösewicht des MCU – liegt wohl daran, dass abgesehen von Loki die Bösewichte bisher sehr blass waren. Er kriegt genügen Screentime und Hintergrundgeschichte, um tatsächlich Charakter zu entwickeln und es werden sogar seine Beweggründe genauer erläutert, die zwar irgendwo sinnvoll klingen, aber trotzdem grausam bleiben. So ist Thanos kein Schwarz-Weiß Bösewicht, sondern tatsächlich mal jemand, über den man diskutieren kann!

Das Fazit

Der dritte Avengers-Teil ist nur ein Auftakt für den vierten und hatte das hauptsächliche Ziel die Weichen zu stellen und die Charaktere zusammenzuführen. Das hat der Film mit Bravour bestanden. Dadurch ist die Handlung sehr simpel gestaltet, was aber das Sehvergnügen an keiner Stelle stört. Einziger kleiner Kritikpunkt – also mal abgesehen von dem riesen Cliffhanger am Ende, auf dessen Aufklärung wir nun ein ganzes Jahr warten müssen – sind die ab und an etwas holprigen Dialoge. Beim Zusammentreffen mancher Charaktere habe ich mir doch mehr erwartet. Aber das bleibt Meckern auf hohem Niveau und so kriegt Infinity War 09 von 10 möglichen Punkten.

Was bisher geschah… MCU Phase 3

Es war längere Zeit ruhig, weil… was soll ich sagen, ich war halt mal wieder im Urlaub 😉

Am 26.04.2018 war es endlich soweit und das Marvel Cinematic Universe vereinigte wieder ihre Superhelden und lud zum Infinity War. Da ich in meinem Artikeln immer einen kurzen Rückblick über das bereits geschehene gebe, es aber bisher schon 18 Vorgängerfilme gibt, würde es innerhalb des Artikels den Rahmen sprengen. Also gibt es zur Einstimmung nun drei „Was bisher geschah“ Artikel, die sich jeweils mit einer Phase des MCU befassen werden. Spoiler können dadurch nicht ausgeschlossen werden.

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Captain America 3 – Civil War

Erscheinungsdatum: 12.04.2016
Eingeführte Charaktere: Peter Parker alias Spider-Man, T’Challa alias Black Panther, Everett Ross

Captain America, Falcon, Black Widow und Scarlet Witch operieren in Lagos, um Hydra von einem Attentat abzuhalten. Dabei kommt es zu einer Explosion, die Scarlet Witch zu verantworten hat. Danach wird der Schrei nach Regeln und Grenzen für die Avengers immer lauter. Die vereinten Nationen legen daraufhin einen Gesetzesentwurf vor, der die Avengers an die Leine nehmen soll und sie damit nicht mehr eigenmähtg operieren können. Während Tony Stark und ein paar andere das ganze sofort für eine gute Idee halten, bleiben Captain America und ein paar weitere unschlüssig und wollen den Vertrag nicht unterzeichnen. In Wien kommt es bei einer Tagung zu einem Anschlag auf die vereinten Nationen kurz vor der Unterzeichnung des Vertrages, bei dem König T’Chaka, der König von Wakanda, stirbt. Alle Zeichen deuten auf einen Anschlag vom Winter Soldier – Bucky Barnes – hin. Captain America spürt diesen schließlich in Bukarest auf und verhilft ihm zur Flucht, versucht aber gleichzeitig zu ihm durchzudringen und auf ihre Freundschaft zu pochen. Mit Hilfe von Prinz T’Challa, der sich als Black Panther herausstellt, schafft es die CIA um Everett Ross sowohl Bucky als auch Steve Rogers zu fassen. Bei der Vernehmung taucht jedoch nicht der eigentliche Psychologe auf, sondern Baron Zemo, der auch hinter dem Anschlag steckte. Er befragt Bucky nach seiner Winter Soldier Vergangenheit und schafft es die Programmierung in seinem Kopf wiederherzustellen, so dass aus Bucky wieder der eiskalte Winter Soldier wird. Nach einer Schlacht schafft es Bucky zu fliehen. Auch Rogers und der Falcon können fliehen, standen sie doch vorher unter Arrest. Der Spalt zwischen Iron Man und Captain America wird immer größer. Bucky weiß schließlich, dass Baron Zemo hinter den weiteren Winter Soldier her ist und beschließt mit Cap und Falcon ihn aufzuhalten. Dabei kommen ihnen Hawkeye, Scarlet Witch und Ant-Man zur Hilfe. Doch um Iron Man hat sich mit Black Panther, Black Widow, Iron Patriot, Vision und Spider-Man ebenfalls ein Team gebildet, die alles daran setzen den Winter Soldier zu fangen. Nach großem Kampf ist Iron Patriot schwer verletzt, Rogers und Bucky können fliehen und das restliche Team von Captain America wird gefangen genommen. Iron Man erkennt jedoch bald, dass er einen Fehler gemacht hat als er entdeckt, dass Baron Zemo hinter dem Attentat steckte. Er überedet Falcon ihm das Ziel von Rogers und Bucky zu verraten, um ihnen zur Hilfe zu kommen, während Black Panther ihm unauffällig folgt. Doch Baron Zemo hat nicht wie befürchtet die anderen Winter Soldier aufgeweckt, sondern hat sie alle ermordet. Allerdings offenbart er Iron Man, dass Bucky seine Eltern ermordet hat, jedoch unter Einfluss der Gehirnwäsche. Stark will das jedoch nicht wahrhaben und sinnt nun auf Rache. Rogers versucht Bucky zu retten. Es kommt zum letzten finalen Kampf, in dem Stark und Rogers endgültig getrennte Wege gehen. Black Panther sucht zeitgleich Baron Zemo auf, um sich seine Beweggründe anzuhören. Am Ende versucht Stark Iron Patriot zu helfen, während Cap erst die Gefangenen Teammitglieder befreit und dann Bucky nach Wakanda bringt.

Doctor Strange

Erscheinungsdatum: 20.06.2016
Eingeführte Charaktere: Dr. Steven Strange, Mordo, Wong, Die Älteste, Christine Palmer

Doctor Steven Strange ist ein herausragender Neurochirurg und mindestens genauso arrogant. Bis er durch einen Unfall seine Finger nicht mehr richtig unter Kontrolle hat. Nach unzähligen Operationen ist er pleite und kann seine Finger immer noch nicht genug kontrollieren, um wieder arbeiten zu können. Als er von einem medizinschem Wunder hört, zieht es ihn nach Kathmandu. Im Kamar-Taj trifft er auf die Älteste, die ihm magische Fähigkeiten lehrt. Aller Anfang ist schwer, doch Strange ist fest entschlossen möglichst schnell alles zu lernen. Bei seinen erweiterten Studien entdeckt er durch Zufall die Magie der Zeit und damit wieder einen der Infinity-Steine. Kurz darauf wird auch schon das Kamar-Taj angegriffen. Kaecilius, ein ehemaliger Schüler des Kamar-Taj und der Ältesten, will das Dunkeluniversum und den großen Bösen Dormammu in unser Universum holen. Bei einem ersten Angriff Kaecilius wird Strange schwer verletzt und kann gerade noch in sein altes Krankenhaus entfliehen, wo er sich von einer alten Freundin Christine Palmer behandeln lässt. Zurück im Kamar-Taj hat sich Kaecilius befreit und greift nun weiter an. Strange und Mordo versuchen ihn aufzuhalten, unterliegen aber. Schließlich greift die Älteste ein. Aber auch sie unterliegt und stirbt kurz darauf. Kaecilius schafft es nun Dormammu zu entfesseln und dieser versucht die Erde einzunehmen. Doch Strange kann ihn mit einer Zeitschleife überlisten und Dormammu, sowie seine Anhänger um Kaecilius verlassen die Erde. Strange macht es sich nun zur Aufgabe die Welt vor Gefahren übernatürlicher Natur zu schützen.

Guardians of the Galaxy – Volume 2

Erscheinungsdatum: 19.04.2017
Eingeführte Charaktere: Mantis

Nach ihrem erfolgreichen Sieg über Ronan im ersten Teil, haben sich die Guardians einen gewissen Ruf erworben und werden seitdem gerne beauftragt, um Dinge zu schützen. So bitten die Sovereigns sie ihre heiligen Energiequellen vor einem energiefressenden Monster zu schützen. Ihren Auftrag führen sie auch mit Bravour aus und erhalten dafür Gamoras Schwester Nebula, doch Rocket stiehlt selbst einige der Energiezellen. Nun wieder auf der Flucht, kommt ihnen ein Mann zur Hilfe, der sich später als Peters Vater herausstellt. Mit dabei hat er die Empathin Mantis. Um Peter zu beweisen, dass er sein Vater ist, nimmt er Peter, Gamora und Drax mit auf seinen Planeten. Rocket und Baby Groot sollen das Schiff reparieren und auf Nebula aufpassen. Die Zurückgebliebenen werden aber von Yondu aufgespürt, der den Auftrag von den Sovereigns angenommen hat, und gefangen genommen. Da Yondu sie aber nicht ausliefern will, meutert die Hälfte seiner Crew gegen ihn und mit Nebulas Hilfe kann Yondu gefangen genommen werden. Nebula will Rache an Gamora nehmen und folgt ihr zu Egos – Peters Vater – Planeten. Yondu, Rocket und Baby Groot schaffen es schließlich auch zu entkommen und die Meuterer zu besiegen. Peter, Gamora und Drax haben inzwischen herausgefunden, dass Ego keine guten Absichten verfolgt, sondern die Kontrolle über das ganze Universum an sich reißen will. Nebula hat inzwischen gegen Gamora gekämpft und eingesehen, dass sie ihre Schwester braucht und steht nun auf der Seite der Guardians. Auch Mantis konnte sich von Drax überzeugen lassen ihnen zu helfen. Als Yondu mit Rocket und Baby Groot eintrifft, beginnt die große Schlacht gegen den überlegenden Ego. Am Ende opfert sich Yondu, um Peter zu retten, der erst jetzt erkennt, dass Yondu immer die Vaterfigur für ihn war.

Spider-Man – Homecoming

Erscheinungsdatum: 28.06.2017
Eingeführte Charaktere: Ned Leeds, Tante May

Nach seinem Auftritt in Civil War will Peter Parker unbedingt ein Avenger werden. Doch Tony Stark möchte ihn komplett aus der Schusslinie nehmen. Happy Hogan – Tonys Bodyguard – soll ein bisschen auf ihn aufpassen. Peter macht es sich zur Aufgabe jeden Tag als Spider-Man durch New York zu streifen und als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft kleine Verbrechen zu verhindern und Happy hinterher einen Bericht auf die Mailbox zu sprechen. Bei einem Banküberfall merkt er aber das erste Mal, dass sein Handeln auch Konsequenzen haben kann, als beinahe ein Freund von ihm verletzt wird. Bei dem Überfall wurde eine Waffe verwendet, die mit Alientechnik verbessert wurde. Spider-Man versucht den Mann hinter den Waffengeschäften zu finden und trifft auf Adrian Toomes alias The Vulture. Bei der ersten Konfrontation muss Iron Man einschreiten und rügt Spider-Man danach. Dieser lässt sich jedoch nicht aufhalten und stellt mit seinem besten Freund Ned Leeds fest, dass sein Anzug, der von Iron Man entwickelt wurde, noch mehrere versteckte Funktionen hat, die Ned freischalten kann. Bei einem Schulausflug muss Peter seine Freunde aus einem abstürzenden Fahrstuhl retten, darunter seinen Schwarm Liz. Kurz darauf begegnet er wieder the Vulture und seinen Handlangern. Diesmal wird dabei die Staten Island Ferry beschädigt und droht mitsamt aller Zivilisten unterzugehen. Spider-Man bemüht sich alle zu retten, doch wieder muss Iron Man eingreifen. Als Strafe nimmt er Spider-Man seinen Anzug weg. Reumütig versucht sich Peter wieder auf die Schule zu konzentrieren. Als der Homecoming-Ball ansteht, traut sich Peter Liz zu fragen, ob sie ihn begleiten möchte. Doch als er Liz abholt, erkennt er sofort ihren Vater: The Vulture. Unter dem Vorwand eines normalen Vater-dasDatemeinerTochter-Gesprächs warnt The Vulture Spider-Man sich nochmal in seine Geschäfte einzumischen. Er verschont ihn nur, weil er seiner Tochter beim Schulausflug das Leben gerettet hat. Peter kann es jedoch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren the Vulture einfach gehen zu lassen und hängt sich heimlich an seine Fersen. Dabei wird er jedoch zunächst überwältigt und hinterfragt seine Spider-Man Identität. Schließlich kann er sich befreien und versucht the Vulture aufzuhalten, der vom Umzug Iron Mans profitieren will und einen Jet in der Luft ausrauben will. Spider-Man schafft es den Jet zum abstürzen zu bringen, ihn aber von New York weg und an den Strand zu bringen, so dass niemand verletzt wird. Ebenfalls rettet er the Vulture, dessen Fluganzug zu explodieren drohte. Tony Stark will ihn daraufhin als neuen Avenger vorstellen, Peter lehnt jedoch ab, da er lieber die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft bleiben will.

Thor 3 – Ragnarök

Erscheinungsdatum: 10.10.2017
Eingeführte Charaktere: Scrapper-142 alias Walküre

Thor hat eine Zeit lang auf der Erde gelebt und ist nun auf der Suche nach den verbleibenden Infinitysteinen, jedoch bisher erfolglos. Auf der Suche begegnet er dem Feuerdämon Surtur, der ihm Ragnarök, dem Kampf der Götter und Ende von allem prophezeit, da Odin nicht in Asgard sei, um es zu verhindern. Nach seinem Sieg über Sortur begibt sich Thor direkt nach Asgard und muss zum einen feststellen, dass Heimdall als Wächter über den Bifröst abgesetzt wurde und nun der Großschwätzer Skurge diesen bewacht. Zum anderen entdeckt er, dass sich sein Bruder Loki, den er für tot hielt, als Odin ausgibt. Thor zwingt Loki ihn zu Odin zu bringen, wobei sie von Doctor Strange unterbrochen werden, der Loki als potentielle Gefahr im Auge behält. Strange weißt ihnen schließlich den Weg zu Odin, der jedoch kurz darauf stirbt. Durch seinen Tod werden Thor und Lokis Schwester Hela, die Göttin des Todes, befreit. Die Brüder wussten bisher nicht, dass sie eine Schwester haben. Hela zerstört im ersten Kampf Mjölnir und lässt die Brüder auf der Reise nach Asgard in eine fremde Welt bringen. Während Hela nun systematisch Asgard und seine Bewohner versucht zu unterjochen und auch vor vielen Toten nicht zurückschreckt, sieht sich Thor auf dem Planeten Sakaar, gefangen als Kämpfer in einer Arena, einem alten Bekannten gegenüber. Denn auch Hulk hat es nach Age of Ultron, auf diesen Planeten verschlagen. Alle Bemühungen Thors Hulk zu einer Flucht zu überreden scheitern. Auch Loki ist nach Sakaar gekommen, hat es aber geschafft das Vertrauen des Grandmasters, praktisch dem König, zu gewinnen. Auch findet Thor in Scrapper-142, der Kopfgeldjägerin, die ihn an den Grandmaster verkauft hat, eine ehemalige Walküre, einer Beschützerin Asgards. Die Walküren wurden bei einem früheren Kampf gegen Hela fast vernichtet, weswegen sie sich auch zunächst weigert, Thor zu helfen. Als Thor versucht auf eigene Faust zu fliehen, helfen ihm schließlich doch der Hulk, der sich wieder in Bruce Banner zurückverwandelt, die Walküre und Loki. Zurück in Asgard kommt es zum letzten großen Kampf gegen Hela. Dabei erkennt Thor, dass Asgard kein Ort ist, sondern die Menschen, die dort leben. Also evakuiert er die Bevölkerung und belebt Surkur wieder, damit dieser im Kampf gegen Hela alles zerstört – inklusive Hela.

Black Panther

Erscheinungsdatum: 29.01.2018
Eingeführte Charaktere: General Okoye, Nakia, Prinzessin Shuri, M’Baku, W’Kabi

Nach dem Tod von König T’Chaka in Civil War, muss sein Sohn T’Challa nun sein Erbe antreten. Im Königreich Wakanda muss er sich einer Prüfung unterziehen, damit er auch der neue König wird und damit auch der Black Panther, der Beschützer von Wakanda. Dafür treffen sich alle Anführer der fünf Stämme Wakandas. Vier Anführer beteuern ihre Loyalität zu T’Challa, nur M’Baku der Anführer der Jabari tritt im rituellen Kampf gegen T’Challa an. Die Jabari lebten bisher für sich und hatten sich von den anderen Stämmen abgewandt, waren aber durch die aktuellen Entwicklungen beunruhigt. M’Baku unterliegt jedoch im Kampf und T’Challa wird neuer König. Als erste Amthandlung reist er nach Südkorea, zusammen mit Nakia und Okoye, um Ulysses Klaue (bekannt aus Age of Ultron) zustellen, der Vibranium aus Wakanda gestohlen hat und dabei W’Kabis – einem der fünf Stammesanführer – Eltern ermordet hat. T’Challa verspricht W’Kabi Klaue nach Wakanda zu holen, damit er hier Rache üben kann. In Südkora treffen die Wakandaner dann auf Everett Ross (bekannt aus Civil War) von der CIA, der ebenfalls hinter Klaue her ist. Klaue kann zunächst gefangen werden, wird jedoch mit Hilfe von Killmonger befreit. Dabei wird Ross schwer verletzt, als er sich vor Nakia warf. Nur in Wakanda bekommt er die medizinische Hilfe, um vollständig zu genesen. Also wird Ross zu Shuri gebracht, die ihn heimlich heilt. Währendessen hat Killmonger Klaue umgebracht, da er für ihn nur Mittel zum Zweck war und ist ebenfalls nach Wakanda gereist. An der Grenze trifft er auf W’Kabi und überreicht ihm Klaues Leichnahm. Mit W’Kabis Unterstützung wird Killmonger zum Königsrat vorgelassen und stellt sich dort als T’Challas Cousin heraus, dessen Vater von König T’Chaka vor vielen Jahren umgebracht wurde. Es kommt zu einem neuen rituellen Kampf, bei dem Killmonger T’Challa eine Klippe herunterschmeißt und damit neuer König und Black Panther wird. Nakia, Shuri und Ross fliehen daraufhin zu den Jabari, wo sie M’Baku das Kraut für einen Black Panther anbieten wollen, damit er Killmonger stürzt. M’Baku hat jedoch inzwischen T’Challa geborgen, der noch am Leben ist. Er bekommt stattdessen das Black Panther Kraut und zieht in die finale Schlacht gegen Killmonger, der wakandianische Waffen an Rebellen überall auf der Welt senden will, damit diese Revolutionen anfangen können. T’Challa will das verhindern und muss schließlich Killmonger schwer verwunden. Er bietet ihm an, ihn zu retten und dann ins Gefängnis zu stecken, doch Killmonger stirbt lieber, als sein Leben hinter Gittern zu verbringen. T’Challa ist nach den Ereignissen überzeugt, dass sich Wakanda nicht länger vor der Welt verstecken darf und das sie ihre Ressourcen der Welt anbieten sollten.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Ein Vorwort

Bereits 1960 schrieb Michael Ende sein Buch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, das 1962 um den zweiten Teil „Jim Knopf und die Wilde 13“ erweitert wurde. Die Geschichte der Insel mit zwei Bergen – na wer hat schon einen Ohrwurm? – begeisterte daraufhin groß und klein über viele Generationen, unter anderem meine Wenigkeit. Eines der ersten Bücher, die ich alleine gelesen habe und seit dem immer wieder verschlingen konnte. 1976/77 drehte die Augsburger Puppenkiste die Geschichte in Farbe – ein Schwarz-weiß Version existierte bereits – und auch diese Variante ist Teil meiner Kindheit und kann mich noch immer begeistern. Nun präsentiert uns die deutsche Kinolandschaft eine neue Variante. Doch kann sie mit den Kindheitserinnerungen mithalten?

Die Handlung

Die kleine Insel Lummerland hat nur vier Einwohner. König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte (Uwe Ochsenknecht), Herr Ärmel (Christoph Maria Herbst), Frau Waas (Annette Frier) und Lukas, der Lokomotivführer (Henning Baum) mit seiner Lokomotive Emma. Doch eines Tages kommt ein Päckchen auf Lummerland an, in dem der kleine Jim (Solomon Gordon) steckt, adressiert an eine Frau Mahlzahn. Da Frau Waas die einzige weibliche Bewohnerin ist, darf sie Jim behalten. Doch als dieser immer größer wird, beschließt König Alfons, dass Lokomotive Emma weg muss, damit genug Platz für alle ist. Lukas, will sich jedoch nicht trennen und will mit Emma gehen. Jim bekommt das mit und beschließt mit den beiden zu gehen. Durch Zufall landen sie in Mandala und erfahren, dass die Prinzessin Li Si entführt wurde. So entsteht der Plan den langen Weg bis zur Drachenstadt anzutreten und Li Si aus den Fängen von Frau Mahlzahn zu befreien.

Meine Meinung

„Eine Insel mit zwei Bergen…“ Schon alleine, wenn die Lummerland-Melodie wieder ertönt, habe ich nicht nur gleich einen Ohrwurm, sondern fühle mich auch wieder in meine Kindheit zurückversetzt. Nun war die große Frage, was die Neuverfilmung denn nun kann. Und so auf den ersten Blick muss sich der Film von Regisseur Dennis Gansel auch gar nicht verstecken. Denn optisch ist der Film wunderbar gelungen. Seien es nun fantastische Landschaftsaufnahmen, die sich in keiner Weise hinter denen aus Hollywood verstecken müssen, oder die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Kostüme. Rein optisch taucht man zu 100% in die Welt von Lummerland ein. Auch Mandala und die anderen Schauplätze werden neu zum Leben erweckt. Also im optischen Bereich kann der Film durchaus punkten.
Handlungstechnisch hat sich Jim Knopf ein großes Ziel gesetzt. Denn der Film hat gerade mal eine Länge von 100 Minuten. Eigentlich viel zu knapp, um die komplette Geschichte ausführlich zu erzählen. Das ungute Gefühl in dieser Richtung verstärkte sich, als die Einführung der Lummerländler auch einen ordentlichen Teil der Zeit fraß, ohne dass überhaupt die eigentliche Geschichte losging. Aber trotzdem wird für jede Etappe genau die richtige Zeit aufgewendet, die nötig ist, um die Geschichte verständlich zu erzählen. Leider aber auch nicht mehr. Gerade die Zeit in Mandala hätte etwas länger sein können. Die Filmfassung hat versucht sich sehr stark an die Buchvorlage zu halten und hat das auch die meiste Zeit durchhalten können. Nur ein paar Änderungen tauchen auf, die aber nicht groß stören. Störender ist für eingefleischte Buchfans wohl eher, dass die Charaktere teilweise ein bisschen neu interpretiert wurden. So ist Christoph Maria Herbsts Herr Ärmel ein wenig zu schnöselig und Uwe Ochsenknechts König Alfons der Viertelvorzwölfte ein wenig zu verpeilt und Ich-Bezogen. Aber auch hierüber kann man hinwegsehen und wer die Bücher nicht kennt, wird sich schnell für die Filmcharaktere begeistern können. Leider ist auch Michael Bully Herbigs Nepomuk ein bisschen zu viel Bully. Da geht auch wieder einiges an Herzlichkeit weg und es wird versucht mit Albernheit zu kontern.
Das größte Problem für Jim Knopf dürfte jedoch sein, dass er seine Zielgruppe nicht erreicht. In einem halb vollen Kinosaal mit einem Verhältnis von 70% Kindern zu 30 % Erwachsene, habe ich keines der Kinder auch nur einmal lachen gehört. Lediglich eine Hand voll Erwachsener konnte den Film stellenweise mit mir lustig finden. Denn die einzigen Witze, die gezündet haben, sind die, die für die Eltern geschrieben wurden. Und das ist praktisch der Todesstoß für einen lustigen Kinderfilm.
Erst vor kurzem lief die Kinderbuchverfilmung die kleine Hexe in den Kinos. Sowohl die kleine Hexe als auch Jim Knopf sind die Bücher meiner Kindheit, die ich bis heute immer wieder gerne lese. Und während die Verfilmung der kleinen Hexe mich unweigerlich wieder in diese unbeschwerte Zeit zurückversetzen konnte, vermag Jim Knopf genau dies leider nicht. So nostalgisch ich beim Soundtrack wurde, der immer wieder die Lummerland-Melodie mit anspielte, so blieb ich doch als Erwachsene im Kino und kam nicht mit neuen Kindheitserinnerungen heraus. So schön der Film auch umgesetzt war, der gewisse Funke, der den Film zauberhaft gemacht hätte, wollte einfach nicht auf mich überspringen.

Das Fazit

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer macht in seiner Gesamtheit an sich eine gute Figur. Handlungstechnisch ist er sehr solide, optisch herausragend. Nur erreicht er seine Zielgruppe nicht und ihm fehlt letzten Endes das gewisse Etwas, der besondere Funke, für einen guten Kinderfilm. Daher gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer läuft seit dem 29.03.2018 in den deutschen Kinos.

Rückblick auf den März

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Und während ich im März, während Deutschland noch unter den kalten Temperaturen litt, mir in Marokko schon die Sonne auf den Bauch schienen ließ, sieht der April auch wieder Reisen für mich vor. Doch zunächst möchte ich noch einmal auf den März zurückblicken und euch über meinen Medienkonsum informieren 😉

Cinemathek

Im März konnte mich keiner der Cinemathek-Filme genug reizen, um ihn zu sehen. Die neue Saison ab April sieht wieder vielversprechender aus.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Tomb Raider – Alicia Vikander ist die neue Lara Croft, deren Film sich auch an den neueren Spielen orientiert. Als Komplettpaket funktioniert er nicht, aber einzelne Aspekte sind wirklich gut gelungen.

Red Sparrow – Jennifer Lawrence schlüpft in die Rolle einer russischen Spionin. Dabei schafft es der Film den Zuschauer mehr als einmal komplett im Dunkeln tappen zu lassen und immer wieder überraschende Wendungen einzubauen.

Midnight Sun – Wie lebt man mit einer Krankheit, bei der einen jeder Sonnenstrahl umbringen kann. Und wie reagiert man, wenn auf einmal die große Liebe vor der Tür steht? Ein supersüßer Liebesfilm, der aber deutlich mehr drauf hat.

Game Night – Wenn das geplante Spiel auf einmal zur Realität wird. Schon jetzt einer meiner Favoriten im Bereich Komödie dieses Jahr.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Leon – der Profi – Mein Freund beschloss, dass es wieder mal an der Zeit sei einen Film zu schauen, den ich noch nicht gesehen hatte. Und da unser Filmregal zu 90% aus meinen Filmen besteht, war das gar nicht so leicht einen zu finden. Schließlich durfte ich diesen schönen Klassiker sehen mit der noch sehr jungen Natalie Portman.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Call me by your name – Den Oscarkandidaten habe ich bisher leider verpasst, aber die Geschichte über eine Liebe im norditalienischen Sommer, hole ich bestimmt noch nach.

Das schweigende Klassenzimmer – 1956 in Stalinstadt – dem heutigen Eisenhüttenstadt, gar nicht weit vom meinem derzeitigen Wohnort – schwiegen Schüler einer Klasse für eine Minute, um die gefallenen Genossen in Budapest zu gedenken. Doch in der noch jungen DDR zog die Aktion schnell weite Kreise.

Mollys Game – Molly Bloom ist die Frau in der Untergrund-Pokerszene Hollywoods. Doch ihre Glücksträhne hat bald ein Ende und sie sieht sich einer Anklage gegenüber. Wie viel wusste sie von den kriminellen Machenschaften an ihren Pokertischen?

Vielmachglas – Marleen ist Anfang 20 und wohnt noch zu Hause. Doch nach einem Schicksalsschlag hält sie nichts mehr dort und sie macht sich auf eine abenteuerliche Reise. So ganz weiß ich noch nicht, was ich von Vielmachglas nach dem Trailer halten soll, aber eine Chance bekommt er ganz bestimmt.

The Florida Project – Disneyworld in Florida ist wohl einer der magischsten Orte weltweit. Nicht weit davon entfernt lebt die 6-jährige Moonee mit ihrer Mutter, die kaum jede Woche das Geld für das Motel aufbringen kann. Trotzdem versucht ihre Mutter ihr das Leben traumhaft zu gestalten.

Unsere Erde 2 – Der erste Teil war schon bildgewaltig und faszinierend. Genau das erwarte ich auch von der Fortsetzung. Gerne hätte ich die Bilder auch im Kino angesehen.

I, Tonya – Noch ein Oscarfilm, der in Deutschland zu spät anläuft. Die Geschichte über die Eiskunstläuferin Tonya Harding, die vor allem durch den „Unfall“ ihrer Konkurrentin Aufmerksamkeit auf sich zog.

The Death of Stalin – Was hatte ich Lust auf diese Komödie über den Tod von Stalin mit Jason Isaacs, den ich nicht erst seit Star Trek Discovery sehr schätze. Aber ich denke ich habe inzwischen genug über mein Kino gejammert.

Serien – ein kurzer Überblick

Im März habe ich endlich die vierte Staffel von Grace & Frankie sehen können, die ich ja seit der ersten Folge einfach nur liebe! Auch die vierte Staffel mit Jane Fonda und Lily Tomlin konnte mich wieder sehr gut unterhalten. Ansonsten lief die 3. Staffel von My little Pony (mal wieder) und zur Einstimmung auf die Neuverfilmung habe ich die Augsburger Puppenkiste mit Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer gesehen. Und jetzt alle: „Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen blauen Meer…“

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 4
Seiten insgesamt: 1478
Seiten pro Tag: ca. 49 Seiten im Durschnitt
Taschenbücher: 4

Platz 4: Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag! – Ein Buch mit Erfahrungsberichten über Helikoptereltern bei denen man irgendwann nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Es kommt einem schnell sehr übertrieben vor, aber leider kennt man doch auch ähnliche Beispiele.

Platz 3: Das Buch der Schurken – Platz 3 klingt jetzt so hart, denn das Buch der Schurken konnte mich wirklich überzeugen! Aber die anderen beiden Bücher fand ich eben doch noch ein Stück besser. Wie gut mir dieses gefiel, habe ich hier bereits ausführlich berichtet.

Platz 2: Frühstück mit Kängurus – Bill Bryson konnte mich bisher noch nicht so richtig begeistern, aber ich gab ihm trotzdem noch eine Chance und diesmal war ich absolut begeistert. Sein Reisebericht über Australien, ist informativ und witzig in kleinen Teilen. Er beschreibt seine Reiseroute und schmückt diese immer wieder mit schönen kleinen Anekdoten aus der Vergangenheit. Leider entfacht er auch das Fernweh.

Platz 1: Friedhof der Kuscheltiere – Altmeister Stephen King konnte mich auch mit dem zweiten Werk, dass ich von ihm las, wieder voll und ganz begeistern, auch wenn ich das Ende etwas zu abrupt fand. Dafür las es sich viel leichter weg als sein Monster „Es“. Tja und inzwischen wartet bereits ein drittes Buch von King in meinem SuB gelesen zu werden.

Death Wish

Ein Vorwort

1974 kam der Film Death Wish in die amerikanischen Kinos, der hier eher bekannt sein dürfte unter dem Titel „Ein Mann sieht rot“. Und da in der heutigen Zeit kein Streifen ohne Remake bleibt, wurde nun auch Death Wish neu verfilmt. Und wer eignet sich besser für einen Actionthriller als Altmeister Bruce Willis?
Zunächst musste jedoch der Starttermin verschoben werden, so dass er nicht im Oktober letzten Jahres anlief, sondern erst ab März. Spekulationen zufolge war der Amoklauf in Las Vegas kurz zuvor einer der Verschiebungsgründe. Somit könnte man meinen, dass es sich um ein Film mit einem brandaktuellen Thema handelt. Doch die sehr schlechten Kritiken bisher und das schlechte Einspielergebnis spricht eine andere Sprache. Was kann Death Wish also wirklich?

Die Handlung

Dr. Paul Kersey (Bruce Willis) ist Unfallchirurg und liebender Ehemann und Vater. Als sich die Familie eigentlich zu einem Geburtstagessen außer Haus befinden wollte, dringen drei Einbrecher in das Haus ein. Doch die Pläne der Familie haben sich geändert und so befinden sich Mutter und Tochter im Haus, während Dr. Kersey arbeiten ist. Der Einbruch geht schief und Mutter wird erschossen, während Tochter durch die Schussverletzungen ins Koma fällt. Da die Polizei rund um Detective Kevin Raines (Dean Norris) einige Zeit im Dunkeln tappen, beschließt Kersey Selbstjustiz zu üben. Er besorgt sich eine Waffe und übt heimlich in seinem Keller. Doch bevor er sich auf die Suche nach den Einbrechern macht, sorgt er in seiner Heimatstadt Chicago erst noch auf andere Art für Gerechtigkeit.

Meine Meinung

Death Wish ist so ein Film, bei dem man sich zunächst fragt, ob er das gezeigte überhaupt wirklich ernst meint. Denn viele Szenen wirken wie eine Parodie auf ähnliche Filme. Aber während der Film für einen Actionthriller viel zu viel Slapstick anwendet, für einen Rachethriller zwar sehr blutig, aber nicht konsequent genug ist, ist er für eine Parodie einfach nicht lustig genug. Denn auch wenn viele Szenen ungewollt komisch erscheinen, haben sie keinen Humorgedanken dahinter. Wenn sich also ein Bruce Willis auf die Straße wirft und da etwas ungelenk eine Waffe zieht und unkontrolliert auf ein Auto schießt, wirkt das zwar im ersten Moment sehr amüsant. Da entkommt einem doch ein kleines Reflexlachen. Doch schon im nächsten Moment fragt man sich, was diese Szene denn nun genau sollte? Denn auch wenn Willis einen Neuling im Umgang mit der Waffe spielt, scheint er als Chefarzt doch eigentlich schlau genug, um zu wissen, dass man sich besser hinter einem der parkenden Autos versteckt, als sich einfach auf die Straße zu werfen. Leider ist diese Szene nur eine von vielen Beispielen, in denen Death Wish völlig abstruse Handlungselemente einführt, die in keinem Genre funktionieren. Leider strahlt der Film auch noch aus, dass er sich vollkommen ernst nimmt und selbst die Szenen, die das Reflexlachen hervorrufen, gar nicht witzig und mit Augen zwinkern gemeint waren. Stattdessen wird ein Klischee nach dem nächsten eingebracht, aber trotzdem nicht gut umgesetzt.
Was man Death Wish zugutehalten muss, ist die Diskussion über Selbstjustiz, die immer wieder angeführt werden. Nach jeder Aktion von Dr. Kersey, werden Ausschnitte aus Radiosendungen eingeblendet, in denen das Für und Wider seiner Taten diskutiert wird. Während manche es gut finden, dass endlich jemand etwas gegen die Gewalttaten unternimmt, haben die Anderen Angst, vor Nachahmungstätern oder das die Taten irgendwann nicht mehr kontrollierbar sind, da Kersey mehrfach beweist, dass er eigentlich ziemlich unerfahren ist. Leider wird dieser Aspekt immer wieder sehr kurz gehalten.
Death Wish ist mit 110 Minuten viel zu lang geraten für das im Film erzählte. Allein die Charaktereinführung dauert unfassbar lange, was gar nicht nötig gewesen wäre, da die Konstellation schnell klar ist. Dr. Kersey ist liebender Ehemann und Vater und natürlich passiert seiner Familie etwas und weil die Polizei nicht schnell genug Hinweise bekommt, versucht er sich an der Selbstjustiz. Wäre schnell erzählt, ohne dass dem Film etwas fehlen würde. Denn die lange Einführung führt dazu, dass der Zuschauer schon am Anfang halb einschläft im Kinosessel. Auch danach kann die Spannung nicht gehoben werden, da man mit Kersey einfach nicht mitfühlt, da er sich – wie oben beschrieben – viel zu unglaubwürdig verhält.
Mit Bruce Willis und Vincent D’Onofrio ist Death Wish eigentlich top besetzt. Leider bleiben beide hinter ihren Möglichkeiten. Bruce Willis als Actionstar bekommt keine Möglichkeit die Action wirklich rüberzubringen. D’Onofrio hat bereits oft bewiesen, dass er ein guter Charakterdarsteller ist. Nur ist seine Rolle als Kerseys Bruder so plump angelegt, dass er auch dazu keine Chance bekommt.

Das Fazit

Death Wish weiß nicht so wirklich, was er eigentlich sein will und ist egal in welcher Kategorie einfach nur schlecht umgesetzt. Er hat zeitgleich von allem zu wenig und von allem zu viel. Darsteller bleiben hinter ihrem Können, die Handlung ist vorhersehbar und konsequent langweilig. Dafür gibt es 02 von 10 möglichen Punkten.

Death Wish läuft seit dem 08.03.2018 in den deutschen Kinos.

Was bisher geschah … MCU – Phase 2

Am 26.04.2018 ist es endlich soweit und das Marvel Cinematic Universe vereinigt wieder ihre Superhelden und lädt zum Infinity War. Da ich in meinem Artikeln immer einen kurzen Rückblick über das bereits geschehene gebe, es aber bisher schon 18 Vorgängerfilme gibt, würde es innerhalb des Artikels den Rahmen sprengen. Also gibt es zur Einstimmung nun drei „Was bisher geschah“ Artikel, die sich jeweils mit einer Phase des MCU befassen werden. Spoiler können dadurch nicht ausgeschlossen werden.

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Iron Man 3

Erscheinungstermin: 18.04.2013
Eingeführte Charaktere:

Nach den Geschehnissen in New York in The Avengers leidet Tony Stark an einer posttraumatischen Belastungsstörung und sucht Schutz in der immer neuen Entwicklung von Iron Man Anzügen. Gleichzeitig wird die Welt von Terroranschlägen erschüttert, die der „Mandarin“ vorab über gekaperte TV-Sender ankündigt. Als Starks Sicherheitschef Happy bei einem weiteren Anschlag schwer verletzt wird, reizt Stark den Mandarin in einer Videobotschaft, der daraufhin sein Haus angreift und zerstört. Stark kann gerade noch Pepper Potts retten und sich selbst in einen seiner Anzüge fliehen, der ihn aber aufgrund eines technischen Fehlers nach Tennesse bringt. Dort ist er zunächst von der Welt abgeschnitten, während Pepper von einem Konkurrenten von Stark entführt wird und Teil eines Experiments wird. Fehlschläge aus diesem Experiment, sorgten für die „Terroranschläge“. Auch Tony findet das schließlich heraus und versucht Pepper zu retten. Nach dem großen Kampf, zerstört er alle seine Iron Man Anzüge, betont aber, dass er weiterhin Iron Man bleibt.

Thor – The Dark Kingdom

Erscheinungstermin: 30.10.2013
Eingeführte Charaktere:

Thor kämpft sich durch die neun Welten, um das Chaos, das Loki durch den Einmarsch auf die Erde angerichtet hat. Doch sein Herz hängt noch immer an Jane Foster, die er seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat. Diese entdeckt auf der Erde ein seltsames Phänomen, das die ihr bekannten Naturgesetze außer Kraft setzt. In Folge dessen kommt Jane mit dem Äther, einer uralten Macht, in Berührung und absorbiert diese. Dies ruft den Dunkelelfen Malekith auf den Plan, der viele Jahre in einem Schlaf versunken auf die Rückkehr des Äther wartete. Da Heimdall Jane nicht mehr sehen konnte, reist Thor auf die Erde und als er erfährt, was ihr passiert ist, nimmt er sie kurzerhand mit nach Asgard. Odin ist davon alles andere als begeistert. Malekith greift Asgard an, um Jane und damit den Äther zu bekommen. Bei diesem Kampf stirbt Frigga, Thors Mutter. Odin will in seiner Trauer Jane als Köder einsetzen, was Thor nicht zulassen will. Also befreit er Loki aus dem Gefängnis, um Malekith weitab von Asgard zu locken und Jane zusammen mit Loki zu beschützen. Beim Kampf stirbt Loki vermeintlich und Malekith bekommt den Äther. Um die Konvergent der Welten zu verhindern, reist Thor wieder auf die Erde, wo Erik Selvig bereits eine Lösung hat. Es kommt zur Endschlacht bei der Universität von Greenwich. Am Ende bittet Thor Odin zur Erde zurückkehren zu dürfen, um mit Jane zusammen leben zu können. Odin gewährt ihm seinen Wunsch, ist aber eigentlich der doch noch lebende Loki, der nun den Thron besetzt.

Captain America – The Winter Soldier

Erscheinungstermin: 13.04.2014
Eingeführte Charaktere: Bucky Barnes alias Winter Soldier, Sam Wilson alias Falcon, Sharon Carter alias Agent 13

Nach den Geschehnissen in Avengers, ist Steve Rogers in der heutigen Welt angekommen und arbeitet weiterhin für SHIELD. Bei einer morgendlichen Joggingrunde lernt er den Soldaten Sam Wilson kennen, mit der sich anfreundet. Auf einer Mission für SHIELD erkennt er, dass Nick Fury ihm nicht die ganze Wahrheit erzählt, da Black Widow anscheinend eine eigene Nebenmission erfüllt. Fury erzählt Rogers von Projekt Insight, bittet aber kurz darauf Alexander Pierce, seinem Vorgesetzten, das Projekt auf Eis zu legen. Doch kurz darauf wird Fury vom geheimnisvollen Winter Soldier angegriffen und kann sich gerade noch schwer verletzt zu Rogers schleppen. Dort erklärt er sein Misstrauen gegenüber Pierce und den anderen und gibt Rogers einen Datenträger mit geheimen Informationen. Fury stirbt kurz darauf im Krankenhaus und Rogers wird von Pierce des Landesverrat beschuldigt. Er flieht mit Black Widow und zusammen entschlüsseln sie schließlich den Datenträger, der sie zu einer geheimen Militärbasis führt. Dort offenbahrt sich, dass SHIELD von HYDRA unterwandert wurde. Rogers und Widow suchen Hilfe bei Sam Wilson und treffen schließlich auch auf den Winter Soldier. Doch Rogers erkennt in ihm seinen alten Freund Bucky Barnes, der im zweiten Weltkrieg starb. Sein Gedächtnis wurde gelöscht und er wurde teilweise zu einem Cyborg gemacht. Sie können fliehen und erkennen, dass HYDRA versucht mit Projekt Insight die Kontrolle zu übernehmen. Rogers, Widow und Wilson, der sich inzwischen eine Erfindung geklaut hat, die ihm erlaubt zu Falcon zu werden, unterwandern das SHIELD Hauptquartier, um Projekt Insight zu zerstören.

Guardians of the Galaxy

Erscheinungstermin: 21.07.2014
Eingeführte Charaktere: Peter Quill alias Star-Lord, Gamora, Drax, Rocket, Groot, Yondu, Nebula, Der Collector

Peter Quill wurde vor 26 Jahren nach dem Tod seiner Mutter von einer Gruppe außerirdischer Weltraumplünderer, Ravager genannt, entführt und ist inzwischen ebenfalls ein Ravager. Er bekommt von seinem Anführer Yondu den Auftrag den Orb aus einer Ruinenstadt zu bergen, beschließt jedoch ihn einfach zu verkaufen. Doch Ronan, der Zerstörer, sucht ebenfalls nach dem Orb, da er diesen Thanos versprochen hat, damit dieser den Planeten Xandar zerstört, gegen den Ronan Hass hegt. Da Thanos sicher gehen will, dass sich Ronan an die Abmachung hält, hat er ihm seine beiden Adoptivtöchter Gamora und Nebula, beide Meuchelmörderinnen, an die Seite gestellt. Als Ronan nun herausfindet, dass Quill den Orb hat, zieht Gamora los, um ihn zu stellen. Doch zeitgleich tauchen die beiden Kopfgeldjäger Rocket, ein sprechender Waschbär, und Groot, ein Baum, auf, um ebenfalls an den Orb zu kommen. Letztendlich landen alle vier im Gefängnis und tun sich dort zusammen, um zu fliehen und den Orb an den Collector zu verkaufen. Dabei treffen sie auf Drax, der sich ihnen kurzerhand anschließt. Der Collector jedoch erkennt, dass der Orb nur die Hülle für einen der Infinity-Steine ist. Drax hat im trunkenen Zustand inzwischen Ronan kontaktiert, da er mit ihm noch eine Rechnung offen hat. Ronan ist ihnen jedoch überlegen, kommt an den Orb und will nun auch ohne Thanos Hilfe Xandar zerstören. Quill, Gamora, Drax, Rocket und Groot wollen genau das nun verhindern und bieten den Xandanern ihre Hilfe an. In einer letzten großen Schlacht kann Ronan besiegt werden, wobei aber Groot in viele Einzelteile gesprengt wird. Der Orb wird nun bei den Xandaners sicher aufbewahrt und die „Guardians of the Galaxy“ ziehen weiter für ihr nächstes großes Abenteuer. Zuvor jedoch entdeckt Rocket, dass in einem der Einzelteile ein kleiner Groot nachwächst.

Avengers – Age of Ultron

Erscheinungstermin: 13.04.2015
Eingeführte Charaktere: Piedro Maximoff alias Quicksilver, Wanda Maximoff alias Scarlet Witch, Vision, Ulysses Klaue

Die Avengers haben sich wieder zu einem Team versammelt, um gegen von Strucker vorzugehen, der Lokis Zepter stehlen konnte. Dabei treffen sie zum ersten Mal auf die Zwillinge Pierdro und Wanda Maximoff. Strucker kann besiegt werden und die Avengers nehmen das Zepter mit nach Hause. Dort kommt Iron Man auf die Idee die Intelligenz aus dem Zepter zu holen und in sein Dronenprojekt Ultron zu integrieren. Doch die Intelligenz macht sich selbstständig und besiegt JARVIS, der KI, die Stark als Butler nutzt. Ultron greift die Avengers an. Die Drohe kann zerstört werden, doch Ultron flieht übers Internet. In einer verlassenen Fabrik nimmt er wieder Besitz von einem Maschinenkörper und wird dort von den Maximoffs gefunden, die ebenfalls eine Rechnung mit Stark offen haben. Ultron baut eine ganze Armee von Drohnen mit seiner Intelligenz. Für seinen Plan braucht er das sehr seltene Element Vibranium, die er vom Schmuggler und Waffenhändler Ulysses Klaue bekommen will. Die Avengers bekommen Wind von diesem Plan und spüren Klaue ebenfalls auf. Dabei treffen sie auf Wanda, die als Scarlet Witch manchen der Avengers ihre schlimmsten Ängste zeigt. Dadurch dreht Banner durch und verwandelt sich unkontrolliert in den Hulk. Stark muss in seinem neuen Iron Man Anzug „Hulkbuster“ einstreiten, beiden richten jedoch im Kampf eine Menge Zerstörung an.
Ultron entführt als nächstes die Wissenschaftlerin Helen Cho, die ihm einen richtigen künstlichen Körper erschaffen soll. Die Avengers können jedoch die Übertragung von Ultron in den Körper verhindern, Stark setzt aber hinterher den wiedererweckten JARVIS in den Körper ein. Inzwischen haben auch die Maximoffs Ultrons wahre Pläne, die Vernichtung der Menschheit, durchschaut und stellen sich im letzten Kampf auf die Seite der Avengers. Ultron hat eine Maschine entwickelt mit der er die Stadt Sokovia in die Luft steigen kann. Diese will er dann ab einem gewissen Punkt wieder fallen lassen, um damit einen Meteoriteneinschlag zu simulieren, mit dessen Wucht die gesamte Menschheit ausgelöscht werden kann. Beim Kampf tötet Ultron Piedro Maximoff, die Avengers können aber das schlimmste verhindern.

Ant Man

Erscheinungstermin: 29.06.2015
Eingeführte Charaktere: Scott Lang alias Ant-Man, Hope van Dyke, Henry Pym alias Ant-Man im Ruhestand, Luis

Scott Lang ist als Einbrecher und Dieb geschnappt worden und hat nun seine Haftstrafe abgesessen. Seine Ex-Frau hat inzwischen einen neuen Mann, den Polizisten Paxton, und dieser versucht als Stiefvater alles, um Lang von seiner Tochter fern zu halten. Da Lang durch seine Vorgeschichte nur schwer einen Job findet, bringt ihn sein Freund Luis dazu noch einen letzten Einbruch durchzuführen. Er soll in das Haus von Henry Pym einbrechen. Er stiehlt einen merkwürdigen Anzug, probiert diesen aus und ist auf einmal auf Ameisengröße geschrumpft. Voller Panik bricht Lang nochmal in das Haus ein und bringt den Anzug zurück, wobei er jedoch von Paxton geschnappt wird. Im Gefängnis bekommt er eine Botschaft von Pym, der ihn mit Hilfe des Anzuges aus dem Gefängnis befreit. Pym hatte den Diebstahl inszeniert, um Lang als Nachfolger des Ant-Mans zu testen. Denn Pym hat die Technlogie sehr lange verstecken können, wurde jetzt jedoch aus seiner Firma gedrängt und sein Nachfolger Darren Cross versucht nun seine Erfindung zu kopieren und an den höchstbietenden zu verkaufen. Pyms Tochter Hope versucht ihm zu helfen, auch wenn die Stimmung zwischen Vater und Tochter angespannt ist. Nach einer Trainingsphase, versuchen Lang, Pym, Hope und Luis Cross an seinen Plänen zu hindern. Dieser ist jedoch in der Zwischenzeit hinter das Geheimnis gekommen und hat den Yellowjacket entwickelt. Bei der großen Endschlacht, landen Ant-Man und Yellowjacket bei Langs Tochter im Kinderzimmer. Paxton kommt hinzu und erkennt, dass Lang kein schlechter Kerl ist. Yellowjacket kann besiegt werden und Lang und Paxton sprechen sich aus, weswegen Lang wieder mehr Kontakt zu seiner Tochter haben darf. Pym zeigt seiner Tochter unterdessen den Anzug, den ihre Mutter vor ihrem Tod trug, den WASP Anzug.