Shang-Chi and the legend of the ten rings

Ein Vorwort

Ein neuer Marvel Film stand bevor. Diesmal wurde wieder ein ganz neuer Marvel-Held vorgestellt, der auch noch keinen Gastauftritt irgendwo hatte. Warum es sich gleichzeitig wie ein Marvel Film und wie keiner anfühlt, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Was bisher geschah

Für Shang-Chi and the legend of the ten rings muss man keinen bisherigen Marvel-Film gesehen haben, um ihn zu verstehen. Um ein paar Andeutungen zu verstehen, empfehle ich folgende Filme gesehen zu haben: Iron Man 3, Der unglaubliche Hulk, Doctor Strange, Captain Marvel.

Die Handlung

Shang-Chi (Simu Liu) lebt zusammen mit seiner besten Freundin Katy (Awkwafina) in den USA. Sie arbeiten zusammen für einen Parkservice. Doch Shang-Chi hat ein düsteres Familiengeheimnis, das ihn nun einholt. Denn sein Vater (Tony Leung) ist der Anführer der zehn Ringe.

Meine Meinung

Im Vorfeld zu Shang-Chi hatte ich so ziemlich keine Meinung zum Film. Es war keiner, auf den ich mich total gefreut habe, da er ein mir unbekannter Avenger war – der also auch noch in keinem von mir gelesenem Comic aufgetaucht ist. Andererseits sah er aber auch neu und erfrischend aus, da er verschiedene Stile kombiniert, die in den bisherigen Filmen des MCU (=Marvel Cinematic Universe) so nicht auftauchten.
Dies merkt man schon am Anfang, wenn die Legende der zehn Ringe von einer Off-Stimme erzählt wird. Kurz darauf wird man in die Gegenwart katapultiert und trifft auf Shang-Chi, der als Shaun sich mit seiner besten Freundin Katy durchs Leben boxt. Hier scheint es erst einmal wie eine typische Marvel Origin Story. Kurz darauf lernt Katy und damit der Zuschauer, dass Shaun ein anderes Leben vorher geführt hat, als er bei seinem Vater aufwuchs. Hier übernimmt der Film Merkmale der typischen Martial Arts Filme. Die Kampfszenen sind dabei sehr beeindruckend, die Busszene, die man auch schon aus dem Trailer kannte, war mir persönlich aber etwas zu lang. Im Folgenden tauchen wir gleich mehrfach in andere Welten ab. Beim zweiten Mal landen wir dabei gleich in einer völlig neuen Fantasy-Welt. So staunend hat man als Marvel-Fan wohl zuletzt Wakanda bestaunt.
So vereint Shang-Chi Fantasy mit Martial Art, einer anderen Kultur und kombiniert dies mit dem typischen Marvel-Humor, der diesmal vor allem durch Awkwafinas Rolle Katy eingebracht wird. Das unterscheidet ihn von den bisherigen Filmen und funktioniert im großen und ganzen auch. Letztlich war es mir aber zuviel. Ich kann es nicht genau begründen, da es in sich irgendwo stimmig war, aber ich war während der Endschlacht weniger beeindruckt, nach dem Motto „oh wow, was für tolle Fantasywesen“, sondern eher „ah, das auch noch“. Nichtsdestotrotz habe ich mich gut unterhalten gefühlt und es ist schön, dass Marvel auch nochmal eine neue völlig neue Richtung einschlagen kann.
Ich bin noch gespannt, wie Shang-Chi sich ins MCU einbringt. Ein Versuch dazu wurde mit der Midcredit-Scene bereits gewagt, wobei der wohl auch nur nochmal für einen Witz gut war.

Das Fazit

Shang-Chi and the legend of the ten rings kombiniert verschiedene Genre und versieht sie mit dem typischen MArvel-Humor. Funktioniert in seiner Gesamtheit ganz gut, haut einen aber auch nicht völlig vom Hocker. Dafür gibt es solide 07 von 10 möglichen Punkten.

Shang-Chi läuft seit dem 02.09.2021 in den deutschen Kinos

Loki

Ein Vorwort

Der Marvel-Serienmarathon auf Disney+ geht weiter. Nachdem wir uns filmisch wahrscheinlich von Loki verabschieden können, bleibt er uns zumindest vorerst in der Serienlandschaft erhalten. Nachdem nun auch eine zweite Staffel kurzfristig bestätigt wurde, wollen wir doch mal einen Blick auf die erste Staffel werfen.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.

Welche Filme man vorab aus dem MCU gesehen haben sollte: Thor, Thor 2 – The Dark Kingdom, The Avengers
Welche Filme aus dem MCU gut wären vorab gesehen zu haben: Thor 3 – Ragnarök, Avengers – Infinity War, Avengers – Endgame – hierfür verweise ich auf meine Zusammenfassungen (für die Links einfach die Titel anklicken).

In Thor (2011) lernen wir Loki kennen, der als Baby von Odin als Kriegsbeute von den Eisriesen mitgenommen wurde und als Bruder Thors aufwuchs. Als dieser den Thron Asgards besteigen soll, tauchen Eisriesen auf und stören die Zeremonie. Getrieben von Loki reist Thor mit seinen Freunden nach Jotunheim, um dort Vergeltung zu verüben. Odin kann dies noch verhindern, verbannt Thor aber auf die Erde. Während dieser versucht auf der Erde klarzukommen, fällt Odin in einen tiefen Schlaf. Loki nutzt die Chance und besteigt den Thron. Zusätzlich schickt er den Destroyer auf die Erde, um seinen Bruder endgültig auszuschalten. Dies misslingt jedoch. Auf dem Bifröst kommt es zum Kampf zwischen den beiden Brüdern. Thor wird von Odin gerettet, Loki stürzt sich freiwillig hinab.
In The Avengers (2012) taucht Loki wieder auf und schnappt sich den Thesserakt, einen der Infinity-Steine. Dabei kontrolliert er den Wissenschaftler Erik Selvig und Clint Barton alias Hawkeye. Daraufhin werden die Avengers zum ersten Mal zusammengerufen. Loki kann nach einem Auftritt in Stuttgart zunächst festgenommen werden, entfesselt aber kurz darauf den Hulk und kann so entkommen. Das Team muss sich wieder zusammenraufen, da Loki ein Portal in New York eröffnet hat und die Streitmacht der Chitauri die Erde angreift. Am Ende können die Avengers siegen und Loki wird gefangen genommen.
In Thor – The Dark Kingdom wird Loki verurteilt und sitzt in Asgard im Gefängnis. Beim Angriff der Dunkelelfen stirbt Frigga, seine Mutter, Odin will daraufhin Thors große Liebe Jane Foster, die den Äther durch einen Unfall in sich trägt und daher Angriffziel der Dunkelelfen war, als Köder einsetzen. Thor will das aber unter seinen Bedinungen klären, wofür er Lokis Hilfe braucht. Loki stirbt beim Kampf vermeintlich. Thor und Jane schaffen es mit Hilfe von Freunden die Dunkelelfen zu besiegen. In der After-Credit-Scene sieht man, wie sich Loki als Odin ausgibt, um Thor auf die Erde zu locken, damit er dort mit Jane glücklich wird.
Weitere wichtige Fakten: In Thor 3 – Ragnarök stellt sich Loki schlussendlich auf Thors Seite und hilft dabei die Asen vor der Zerstörung Asgards zu retten. In Infinity War wird Loki von Thanos in der Anfangsszene getötet. In Endgame reisen die Avengers in der Zeit zurück. Unter anderem ins Jahr 2012 und zur Handlung von The Avengers, wo der gefangen genommene Loki mit dem Tesseract antkommen kann.

Die Handlung

Loki Laufeyson (Tom Hiddleston) konnte durch die Zeitreise der Avengers in Endgame mit dem Tesseract fliehen. Doch seine Freude wehrt nur kurz, denn die TVA fässt ihn kurz darauf, weil er gegen den wahren Zeitstrahl verstoßen hat. Er landet vor Gericht und steht kurz vor der Stutzung – also der endgültigen Auslöschung. Doch Agent Mobius (Owen Wilson) setzt sich für ihn ein, da er seine Hilfe braucht, um eine Variante zu finden, die einige Zeitagenten ausgelöscht hat.

Meine Meinung

Loki ist wohl einer der coolsten Bösewichte, die das MCU (Marvel Cinematic Universe) zu bieten hat. Doch nach den drei Thorfilmen und seinem Auftritt in The Avengers, merkte man schon, dass der Figur langsam die Luft ausging. Gerade in Thor 3 – Ragnarök war er kaum mehr als eine Parodie auf sich selbst. Als die Serie zu Loki angekündigt wurde, war ich dementsprechend skeptisch. Bewusst habe ich mir keinen Trailer angesehen, sondern mich ganz unvoreingenommen auf die Serie eingelassen.
Mit der Idee der Zeitreise und das es sich beim gezeigten Loki nicht um den toten aus dem Filmbereich, sondern eine Variante handelt, funktioniert die Serie erstaunlich gut. Die Serie braucht ca. zwei Folgen um in Fahrt zu kommen. Man lernt die TVA kennen, die so wunderbar voller Bürokratie ist. Man möchte sagen, wie aus den 1970er Jahren – oder eben aus den deutschen Behörden in der heutigen Zeit. Dann hat die Serie ihren Rhythmus gefunden und funktioniert gerade wegen der guten Chemie zwischen Loki und Mobius. Loki darf sich hier noch einmal ganz neu entwickeln und wir kriegen auch ganz neue Facetten von ihm zu sehen. 
Der Zeitreisenaspekt funktioniert bis zu einem gewissen Grad, dann treten die üblichen Logiklöcher auf. Wenn man diese einfach akzeptiert, statt zu hinterfragen, hat man mit der Serie eine Menge Spaß. Gerade das Ende lässt einen dann aber wieder hinterfragen, inwiefern die Serie doch noch Auswirkungen auf die Filme – gerade Doctor Strange 2 – haben könnte. Material für die zweite Staffel ist auf jeden Fall noch da. Dennoch wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, die Serie einfach mit ein paar mehr Folgen zu konzipieren, statt gleich eine weitere Staffel draus zu machen.
Grundsätzlich funktioniert die Staffel aber wirklich gut. Es gibt immer wieder neue Handlung, nichts wirkt erzwungen oder gestreckt, es gibt genügend kleine (oder größere) Anspielungen für die Comicfans, tolle Charaktere und genügend zu entdecken. Auch Loki und sein Humor funktioniert wieder deutlich besser, auch wenn er mit der Zeit immer ernster wird. So ist die Vorfreude auf Staffel 2 auf jeden Fall da.

Das Fazit

Loki funktioniert als Serie erstaunlich gut, hadert mit ein paar Logiklöchern im Zeitreisesegment, funktioniert aber gerade durch die Charaktere und die kleinen Feinheiten. Für Loki-Fans auf jeden Fall einen Blick wert.

Black Widow

Ein Vorwort

Mit Avengers Endgame – okay und mit Spider-Man – Far from home – ist die dritte Phase des MCU (Marvel Cinematic Universe) zu Ende gegangen. Phase 4 sollte im letzten Jahr mit Black Widow beginnen. Durch geschlossene Kinos und vielen Terminverschiebungen durften jetzt aber die Serien der Phase vorher ihre Premiere feiern. So lief WandaVision, Falcon and the Winter Soldier und auch Loki schon (fast) vollständig auf Disney+. Nun durfte Natasha Romanoff endlich ihren lange gewünschten Solofilm haben. Warum wir den alle derzeit verdient haben, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.

Welche Filme man vorab aus dem MCU gesehen haben sollte: Captain America 3 – Civil War & Avengers – Endgame – diese werde ich hier kurz vorstellen.
Welche Filme aus dem MCU gut wären vorab gesehen zu haben: Iron Man 2, The Avengers, Avengers – Age of Ultron, Falcon & the Winter Soldier – hierfür verweise ich auf meine Zusammenfassungen (für die Links einfach die Titel anklicken).

In Captain America 3 – Civil War wird nach einem gescheiterten Einsatz in Lagos der Schrei immer größer, die Avengers mit einem Regelwerk stärker zu kontrollieren. Nach einem Anschlag auf die UN, wo der Gesetztesentwurf diskutiert werden sollte, spalten sich die Avengers in zwei Lager. Captain America ist auf der Flucht, da sein Freund Bucky für den Anschlag verantwortlich gemacht wird. Black Widow steht auf der anderen Seite im Team Iron Man. Beim großen Kampf der beiden Lager, entscheidet sie sich am Ende doch für die andere Seite und hilft Cap und Bucky zu fliehen, um Baron Zemo aufzuhalten. Dadurch wird sie von Thaddeus Ross mit den anderen unter Arrest gestellt, kann jedoch fliehen.
In Avengers – Endgame raufen sich die übrig gebliebenen Avengers zusammen, um gegen Thanos anzutreten. Dafür entwickeln sie die Möglichkeit von Zeitreisen. Clint Barton alias Hawkeye und Black Widow reisen dafür nach Vormir, um den Seelenstein zu holen. Red Skull offenbahrt ihnen den Preis, nämlich ein geliebtes Leben zu Opfern. Clint und Natasha sind beide willig sich zu opfern, im Kampf siegt jedoch Natasha und stirbt.

Die Handlung

Natasha Romanoff alias Black Widow (Scarlett Johannson) ist nach den Geschehnissen in Civil War auf der Flucht. In einer sicheren Unterkunft bringt ein Freund ihr ihre Post aus einem Haus in Budapest. Dort ist auch ein Koffer, den ihre Schwester Yelena (Florence Pugh) geschickt hat. Als sie von einem maskierten Kämpfer angegriffen wird, schafft sie es nach Budapest zu fliehen, wo sie auf Yelena trifft. Diese ist frisch auf der Flucht vorm roten Raum – dem Programm, das beide in der Kindheit zu Profikillerinnen ausgebildet hat. Um diesen endgültig zu besiegen, müssen sie sich mit alten Bekannten zusammentun.

Meine Meinung

Lange mussten Marvel Fans auf diesen Film warten. Nicht nur, weil er seit letztem Sommer regelmäßig verschoben wurde, sondern vor allem weil Fans diesen Film schon seit Ende Phase 1 fordern. Lange wurde sich dagegen gewehrt, da musste erst DC mit Wonder Woman kommen, um zu beweisen, dass auch Frauen einen Solofilm tragen können. Warum man sich dann zunächst für Captain Marvel entschied, bleibt fraglich. So wirkt er fast wie hinten eilig rangeschoben, vor allem durch die Ereignisse in Endgame.
Nichtsdestotrotz ist es der Film, den Marvel Fans verdient haben! War ich nach dem Trailer noch sehr kritisch, zumal man ihn dort zeitlich schlecht einordnen konnte – und was sollte das auf einmal mit der Familie? – so werden die Unklarheiten in den ersten 15 Minuten beseitigt. So startet der Film komplett logisch und passt sich gut in die zeitliche Abfolge. Eine kurze Einfindungsphase und dann geht es auch schon sehr actionlastig weiter.
Das ist es auch, was der Film perfekt beherrscht: Die Balance zwischen Action und Handlung vorantreiben bzw. wichtige Informationen an die Zuschauer weitergeben. Neben ein paar Fanserviceantworten – wir wissen endlich was in Budapest passiert ist! – wird aber auch der Charakter der Black Widow noch einmal greifbarer. Das, was zuvor eher unterschwellig angedeutet bzw in Age of Ultron auch etwas konkretisiert wurde, festigt sich nun zu einer Hintergrundgeschichte. Gleichzeitig schafft es gerade Florence Pughs Yelena einige Sachen wirklich auf den Punkt zu treffen. Die Dialoge zwischen den beiden Schwestern passen in die übliche Marvelmanier und lockern den Film neben den tollen Actionsequenzen wahnsinnig auf.
Chronologisch arbeitet sich der Film an verschiedenen Handlungselementen ab, die aber alle für das große Ganze gebraucht werden. Mit 134 Minuten ist Black Widow ein verhältnismäßig kurzer Marvel-Film. Dennoch kommt hier kein Element zu kurz und die Charaktere kriegen genug Freiraum, um sich entwickeln zu können.
Grundsätzlich ist Black Widow ein gelungener filmischer Auftakt der vierten Phase und beweist ein für allemal, dass auch Superheldinnen einen Film tragen können, ohne das sie männliche Love Interests benötigen. Leider verabschieden wir uns damit auch vollständig von ihr. Die After Credit Scene – unbedingt sitzen bleiben! – legt dann wohl den Grundstein für die kommende Hawkeyeserie. Es bleibt spannend.

Das Fazit

Black Widow ist ein gelungener Auftakt der vierten Phase des MCU. Die Balance zwischen Handlung und Action wird hier permanent gehalten und neu gewonnene Charaktere passen sich perfekt ein. Natürlich kommt der typische Marvel-Humor nicht zu kurz. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Black Widow läuft seit dem 08.07.2021 in den deutschen Kinos und zeitgleich auf Disney+ mit VIP-Option

Disney+ Original: WandaVision

Ein Vorwort

Das Marvel Cinematic Universe ist nach Endgame erst einmal in eine coronabedingte Starre verfallen (ja, es gab noch Far from home, aber für mich bleibt Endgame das Finale aus drei Phasen). Dafür durfte nun nach langem Warten endlich die erste Serie aus dem Hause Marvel auf Disney+ einziehen. Wir erinnern uns kurz, dass es bereits mehrere Serienanläufe gab, von dem sehr nah am MCU stehenden Agents of SHIELD, dem Desaströsen Inhumans oder auch den sehr durchmischten Netflix Produktionen rund um die Defenders. Doch nun sind die Serien wieder direkt mit dem MCU verbunden, so darf Wandavision nun den Anfang bilden und ist zeitgleich das „Intro“ für den zweiten Doctor Strange Film. Aber was kann die Serie nun? Das erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.
Welche Filme man vorab aus dem MCU gesehen haben sollte: Avengers – Age of Ultron, Captain America 3 – Civil War, Avengers – Infinity War, Avengers – Endgame – diese werde ich hier kurz vorstellen.
Welche Filme aus dem MCU gut wären vorab gesehen zu haben: Thor, Thor – the Dark Kingdom, Ant-Man & the WASP, sowie Captain Marvel – hierfür verweise ich auf meine Zusammenfassungen (für die Links einfach die Titel anklicken).
In Avengers – Age of Ultron treffen wir zum ersten Mal auf die Maximoff Zwillinge Wanda und Piedro, die von Hydra mit Superkräften ausgestattet wurden. Als die Avengers die Festung von Baron von Strucker angreifen, werden sie mit Piedros Schnelligkeit und mit Wandas magischen Kräften konfrontiert. Dennoch schaffen die Avengers es, Lokis Zepter zu bergen. Tony Stark (Iron Man) und Bruce Banner (Hulk), versuchen mithilfe des Zepters eine künstliche Intelligenz zu entwickeln, die in ihrer Abwesenheit jedoch zum Leben erwacht und JARVIS – Tonys Butler und Assistent, der ebenfalls eine künstliche Intelligenz ist – in sich aufnimmt. Der somit erschaffene Ultron denkt aber gar nicht daran, sich Befehle erteilen zu lassen und reist nach Sokovia, wo ihn die Maximoffs finden und sich ihm anschließen, da sie aufgrund ihrer Vergangenheit gegen die Avengers sind. Ultron entführt eine Wissenschaftlerin, die einen hochmodernen künstlichen Körper erschaffen soll. Dabei entdeckt Wanda, dass Ultron die Menschheit vernichten will und die Maximoffs stellen sich gegen ihn. Die Intelligenz aus Lokis Zepter wird dennoch in den neuen Körper übertragen, wodurch Vision entsteht. Dieser schließt sich den Avengers an, was misstrauische Stimmen beruhigt. Im finalen Kampf gegen Ultron stellen sich die Maximoffs auf die Avengers Seite und auch Vision kämpft mit. Piedro stirbt jedoch im Kampf, als er sich schützend vor Hawkeye stellt.
In Captain America 3 – Civil War sind Wanda und Vision inzwischen feste Mitglieder der Avengers und leben zusammen im Hauptquartier. Bei einem Einsatz in Lagos schafft es Wanda noch den Supersöldner Crossbone mit einer Bombe aus der Gefahrenzone am Boden zu ziehen, dabei kommt er aber zu nah an ein nahestehendes Gebäude, was einen Einsturz auslöst. Daraufhin entflammt eine Debatte, ob Superhelden, wie die Avengers, strengeren Richtlinien des Militärs unterliegen sollten. Dies entzweit die Avengers. Während sich Vision der Seite von Iron Man anschließt und für die strengeren Richtlinien ist, stellt sich Wanda, nachdem sie von Hawkeye aus ihrem Hausarrest befreit wurde, auf die Seite von Captain America, der gegen die Richtlinien ist. Beim Kampf kommt es zu einem Unfall, als Vision den im eigenen Team kämpfenden War Machine schwer verletzt, so dass dieser eine Querschnittslähmung davon trägt.
In Avengers – Infinity War treffen wir Wanda und Vision zum ersten Mal als Paar. Sie sind gerade in Edinburgh und haben sich ein paar Stunden Zweisamkeit erschlichen, als Thanos Helfer auftauchen. Sie wollen den Gedankenstein, der sich in Vision befindet. Mit Hilfe von Catpain America, Falcon und Black Widow, die im richtigen Moment auftauchen, können sie sich retten. Im Hauptquartiert beratschlagen sie, was sie tun sollen und reisen kurz darauf nach Wakanda. Dort soll Shuri, die Schwester von Black Panther, versuchen den Gedankenstein aus Vision zu extrahieren, ohne, dass dieser dadurch stirbt. Die einzige Alternative wäre es, dass Wanda den Stein zerstören müsste, was Vision Tod bedeuten würde. Das wäre die letzte Möglichkeit, damit Thanos nicht an den Stein kommt und so alle sechs Infinity Steine zusammenhätte. Doch im Kampf kommt alles anders und schließlich bleibt Wanda nichts anderes übrig. Unter Aufwendung all ihrer körperlichen und geistigen Kräfte, schafft sie es den Stein und damit Vision zu zerstören. Allerdings ist Thanos bereits im Besitz des Zeitsteins und kann daher alles rückgängig machen. Als er den Gedankenstein von Vision an sich nimmt, zerstört er ihn damit. Nach Thanos Schnippser, der die halbe Weltbevölkerung auslöscht, ist auch Wanda dabei und löst sich auf.
In Endgame sind fünf Jahre vergangen seit den Ereignissen in Infinity War. Die übrig gebliebenen Avengers versuchen noch immer Thanos Auslöschung rückgängig zu machen. Schließlich gelingt es und so kehrt auch Wanda zurück. Allerdings kann Vision nicht dadurch zurückkehren, weil der Gedankenstein im finalen Kampf gegen Thanos zerstört wird.

Die Handlung

Wanda (Elizabeth Olsen) und Vision (Paul Bethany) ziehen ins beschauliche Westview, um sich dort häuslich niederzulassen. Dabei haben sie einige Anpassungsprobleme, passen eine Hausfrau mit magischen Kräften und ein Android doch nicht ins übliche Vorstadtleben. Eine Sitcom im Wandel der Zeiten.

Meine Meinung

Wanda und Vision waren bisher nicht meine liebsten Charaktere im MCU und als ihre Serie angekündigt wurde, wollte ich erst passen. Doch Marvel weiß doch immer, wie sie mich kriegen. Und so wurde Wandavision als Sitcom angekündigt. Eine Superheldenserie in Form einer Sitcom? Das musste ich mir dann doch mal angucken.
Und tatsächlich landet man als Zuschauer in der ersten Folge mitten in einer Sitcomwelt der 1950er Jahre. Auch wenn ich keine Ahnung hatte, worauf die Serie hinaus will, hatte ich einfach Spaß bei den Alberheiten und dem Setting. Die zweite Folge setzt dann den Sitcomcharakter fort und orientiert sich eher an die 1960er Jahre. Erst ab der dritten Folge bekommt man einen Einblick dazu, dass etwas nicht zu stimmen scheint. Und ab der vierten fangen dann langsam die Erklärungen an.
Auch wenn mir die ersten beiden Folgen immer noch am besten gefallen, war es danach noch immer eine gute Mischung aus dem Sitcomcharakter und einer guten Portion Mystery. Neue und altbekannte Charaktere wechseln sich ab und es gab ordentlich Fanservice. Wenn möglich sollte man aber zuvor wenig über die Serie wissen, damit die Überraschungen, die den Reiz der Serie ausmachen, noch überraschend bleiben. Deswegen ist auch der Handlungsteil in diesem Beitrag sehr kurz gehalten.
Was man allerdings wissen sollte, ist, dass die Serie eben nicht nur für Marvelfans ist. Denn sie funktioniert, auch wenn sie die typische Marveldynamik erst sehr spät einführt. Tatsächlich fehlt der Serie gegen Ende ein bisschen der zuvor herrschende Charme, aber dafür ist es wieder bildgewaltig und kann qualitativ definitiv mit den Kinoproduktionen mithalten.
Mit 9 Folgen, die zwischen 30 und 40 Minuten lang sind, ist die Serie auch relativ zügig zu schauen. Inzwischen sind auch alle Folgen bei Disney+ enthalten. Nun haben wir genügend Zeit über diverse Handlungsstränge zu diskutieren, Vermutungen über weitere Geschehnisse anzustellen, bis wir hoffentlich mehr in Doctor Strange 2 erfahren. Die Serie ist in sich aber erst einmal geschlossen. Eine zweite staffel ist aktuell wohl auch nicht geplant.

Das Fazit

WandaVision ist in erster Linie eine gelungene Sitcom, kommt aber schnell mit einem Mysterytourch daher, der der Serie nur bis zu einem gewissen Grad guttut. Die Einordnung ins große MCU ist definitiv gelungen. Ob Marvel Fan oder nicht, hier sollte man mal vorbei schauen.

WandaVision ist bei Disney+ auf Abrruf verfügbar

Picard & Inhumans – Ein Duo Serienkritiken

Eigentlich sollte es hier wieder eine Handvoll Serienkritiken geben, genug Staffeln hatte ich zusammen. Doch dann schrieb ich die ersten beiden Beiträge und sie wurden immer länger. Also beschloss ich, es bei einem Duo zu belassen. Passenderweise gefiel mir eine Serie richtig gut, während mich die andere nicht überzeugen konnte.

Star Trek – Picard – Staffel 1

Die Handlung: 2399. Jean-Luc Picard hat 14 Jahre zuvor die Sternenflotte verlassen, nachdem es durch den Zerfall des romulanischen Imperiums und einem Androiden-Angriff auf dem Mars zum Zerwürfnis kam. Als jedoch die junge Dahj ihn um Hilfe ersucht, stellt er eine neue kleine Mannschaft zusammen, um ihre Zwillingsschwester Soji zu retten. Auf seiner Reise trifft er auf alte Freunde und neue Feinde.

Meine Meinung: Ich war nie der größte Trekkie. Während mein Lebensgefährte alle bisher erschienenden Serien gesehen hat, habe ich immer mal wieder eine mitgesehen. Star Trek – Next Generation kannte ich bereits aus meiner Kindheit, da meine Mutter großer Fan der Serie ist. Mit Discovery habe ich es selbst probiert, bin bisher aber nicht über die erste Staffel hinaus gekommen. Erst Picard konnte mich so richtig in seinen Bann ziehen. Obwohl ich eigentlich großer Fan von Einzelepisoden – dem sogenanten „Monster of the Week“-Prinzip – konnte ich mir hier mit der großen Handlung über eine Staffel anfreunden und war jede Woche wieder gespannt auf die neue Folge.
Für alle Star Trek-Neulinge, bietet die Serie genug Erklärungen, um die Rahmen-handlung zu verstehen. Natürlich werden einige Dinge vorausgesetzt. Man soll wissen, wie die einzelnen Spezies sind, was also ein Romulaner ausmacht und was es mit den Borg auf sich hatte. Aber auch ohne dieses Wissen kann man sich relativ schnell in die Serie reinfuchsen und kann sie gut verstehen. Für Star Trek-Fans gibt es dann natürlich die Anspielungen auf frühere Abenteuer. Es gibt mehrere Gastauftritte, die immer wieder für ein freudiges Wiedersehen sorgen. Trotzdem ist es eine komplett neue Handlung, in der man auch als Fan immer wieder neues entdeckt.
Die Geschichte an sich, ist gut durchdacht, hat überraschende Wendungen und schafft es interessante neue Charaktere einzuführen. Lediglich eine etwas überambitionierte Gegenspielerin strapaziert die Nerven der Zuschauer, hat sie doch keinen Tiefgang. Ihre einzige Motivation ist ihr Ziel zu erreichen. Während man am Anfang das neue Team einfach vorgesetzt bekommt, erhalten jedoch alle Charaktere immer wieder Raum in den Folgen, um auf ihre Hintergründe einzugehen und ihnen Tiefgang zu geben. So fiebert man auch mit ihnen mit und auch Handlungsstränge, an denen Picard nicht teilnimmt, bleiben interessant und spannend.
Die erste Staffel ist in sich geschlossen, kann also als alleinstehendes Abenteuer gesehen werden. Dennoch freue ich mich auf die angekündigte zweite Staffel.

Das Fazit: Star Trek – Picard bietet zugleich Auftakt für viele neue Abenteuer, als auch eine in sich geschlossene Geschichte. Es werden neue Charaktere, Welten und Szenarien geboten, ebenso wie ein Wiedersehen mit Altbekanntem. Die geschickte Verflechtung von beidem macht Picard zu einem spannenden Weltraumabenteuer.

Star Trek: Picard ist auf Amazon Prime verfügbar

Inhumans – Staffel 1

Die Handlung: Inhumans sind eine eigene Spezies, die bei einer Prozedur einzigartige Fähigkeiten erhalten, und sich dadurch von den Menschen unterscheiden. Sie leben im Verborgenen auf dem Mond, in der Stadt Attilan. Durch ein strenges Kastensystem wird der Unmut in der Bevölkerung immer größer. Doch König Black Bolt und Königin Medusa halten an dem alten System fest. Ebenfalls mit zur königlichen Familie gehören die Cousins Karnak und Gorgon, sowie Medusas Schwester Crystal.  Black Bolts Bruder Maximus, der durch die Prozedur zu einem gewöhnlichen Mensch wurde, neidet seinem älteren Bruder und putscht schließlich mit Hilfe der königlichen Leibgarde. Die königliche Familie kann zur Erde fliehen, landet jedoch an unterschiedlichen Punkten in Hawaii. Nun müssen sie sich wieder finden und ein Plan muss her. Maximus verspricht dem Volk die Aufhebung des Kastensystems, verfolgt aber ganz eigene Ziele.

Meine Meinung: Eine schwierige Serie, die nicht ohne Grund bereits nach der ersten Staffel wieder eingestellt wurde. In acht Folgen wird der Fall und die Rückkehr der königlichen Familie erzählt. Dabei bleibt der Spannung wegen vieles auf der Strecke. Alle Gefallenen finden auf der Erde Verbündete. Hier entstehen ein paar interessante Geschichten, auf die lediglich kurz eingegangen wird. Eigentlich hastet die Serie von Schauort zu Schauort und findet keine Zeit, um etwas zu erklären. So wird vieles angedeutet, aber nicht fertig erklärt.
Die erste Hälfte der Serie ist man noch damit beschäftigt aufzuzeigen, was für ein schlechter Herrscher Black Bolt war, nur um ihn direkt danach wieder zum Helden zu deklarieren. Maximus, der von Anfang an zwischen eigenen Interessen und dem Wohl des Volkes hin und herschwankte, wird dann komplett zum egoistischen Herrscher erklärt. Man macht es sich also sehr einfach, ohne wirkliche Diskussion, was alles falsch lief. Lediglich Medusa darf am Ende dann doch noch ein paar Sachen auf beiden Seiten anzweifeln. Die Zahl der agierenden Charaktere bleibt stets übersichtlich, so dass man kein Problem hat, sich die wichtigsten Namen einzuprägen.
Ich bin zwar ein großer Fan von kürzeren Staffeln, damit die Handlung nicht künstlich gestreckt wird, doch hier wäre eine längere Staffel tatsächlich angebracht. Man hätte sich zunächst mit den Inhumans und Attilan auseinander setzen können. Dann wäre man zu dem Disput der beiden Brüder übergegangen, die im Putsch geendet hätte. Nun hätte jeder gefallene Charakter eine eigene Folge bekommen, um die kleinen Einzelgeschichten etwas näher beleuchten zu können. Dann geht es wieder nach Attilan und zeigt Maximus, der wirklich Änderungen und Maßnahmen vornimmt. Danach finden sich die Gefallenen wieder und kehren nach Attilan zurück. Dort versuchen sie ihre Macht wieder zu erlangen. Maximus wird dadurch immer paranoider und es stellen sich seine eigennützigen Absichten heraus. Black Bolt und Maximus vernichten sich gegenseitig und Medusa wird Königin, die von beiden Seiten lernt. Genauso hätte ich mir die Staffel gewünscht und dann hätte sie vielleicht auch besser funktioniert.

Das Fazit: Inhumans gehört zwar zum Marvel Cinematic Universe, erzählt aber eine schwache unausgereifte Geschichte, die zu sehr springt und ständig versucht neue Spannungsszenen einzubauen, dabei aber vergisst den Zuschauer in die neue Welt einzuführen.

Inhumans ist auf Disney+ verfügbar

Avengers – Endgame (Kurzkritik)

Ein Vorwort

11 Jahre, 20 Filme um das Franchise aufzubauen, im letzten Jahr nun der lang aufgebaute Infinity War rund um die Infinity Steine und Thanos, der diese sucht, um das halbe Universum auszulöschen. Und nun im Jahr 2019 geht mit Endgame eine Ära zu Ende. Natürlich wird es weiterhin Filme im Marvel Cinematic Universe (MCU) geben, aber es wird keinen Film mehr mit allen Darstellern der bisherigen Filme geben. Denn bei einigen Darstellern sind nun die Verträge ausgelaufen. Da viele den Film noch nicht gesehen haben – es ist nicht jeder so verrückt wie ich und geht in die Mitternachtspremiere… -, soll es hier nun ganz spoilerfrei um grundsätzliche Gedanken zum Film gehen. Die ausführliche Kritik wird folgen (und wahrscheinlich ebenso lange dauern, wie die zu Infinity War, die ich noch nicht einmal beendet habe…)

Was bisher geschah

Die Filme der Phase 1 und Phase 2 habe ich euch hier ausführlich zusammengefasst. Ebenso die Filme von Phase 3 bis einschließlich Black Panther. Hier nun also noch die wichtigsten Hinweise aus Infinity War, Ant-Man & the Wasp und Captain Marvel. Achtung Spoiler!
Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring diesen Absatz einfach.

In Infinity War wurden alle bisherigen Helden zusammengeführt. Jeder kam auf seine ganz eigene mit der Bedrohung durch Thanos in Berührung. Dieser ist auf der Suche nach den Infinity Steinen, um mit ihrer Hilfe mit einem einzigen Schnipsen seines Fingers die Hälfte des Universums auszulöschen. Während ein Team im All direkt gegen Thanos antritt, versucht ein weiteres Team auf der Erde Thanos Armee in Wakanda aufzuhalten. Thor ist währenddessen mit Rocket und Groot unterwegs, um eine neue Waffe schmieden zu lassen, die Thanos aufhalten kann. Schon die finale Suche nach den Steinen ist nicht verlustfrei. Letztendlich schafft es Thanos, wenn auch verletzt durch Thors neue Axt, mit dem Finger zu schnipsen. Daraufhin löst sich das halbe Universum auf, unter anderem die Hälfte unserer bekannten Helden. In der After Credit Scene sieht man Martina Hill und Nick Fury sich ebenfalls auflösen. Fury konnte zuvor jedoch ein Notsignal absenden. Zu sehen ist das Emblem von Captain Marvel.
Ant Man & the Wasp spielt zunächst vor Infinity War. Scott Lang ist nach den Geschehnissen in Civil War zu Hausarrest verdonnert. Doch als Hope und Hank Pym ihn um Hilfe bitten, ist er schnell wieder mitten im nächsten Abenteuer. Diesmal versuchen sie die auf der Quantenebene gefangene Wasp, Hopes Mutter, zu befreien. Doch zeitgleich haben noch ein paar Bösewichte es auf die Technik abgesehen und ein Ghost trachtet Pym nach dem Leben. Am Ende kann Wasp befreit werden. In der After Credit Scene sieht man, wie Wasp, Pym und Hope Scott wieder für ein Experiment in die Quantenebene schicken. Seine Rückholung misslingt jedoch, da sich alle drei durch Thanos Schnipsen aufgelöst haben.
Captain Marvel spielt weit vor den Geschehnissen in Infinity War in den 1990er Jahren. Vers wird bei den Kree zur Kriegerin ausgebildet. Bei einem misslungenen Einsatz, landet sie auf der Erde. Doch auf einmal stellt sie fest, dass sie Erinnerungen an den Planeten hat. Sie trifft auf den jungen SHIELD Agenten Nick Fury. Zusammen mit ihm entschlüsselt sie ihre Vergangenheit, besiegt die Kree und manifestiert ihre Kräfte und wird zu Captain Marvel. In der After Credit Scene sieht man Captain Marvel dem Notsignal von Fury folgen und zu unseren überlebenden Helden nach Thanos Schnipsen stoßen.

Die Handlung

Avengers Endgame schließt nahtlos an Infinity War an. Die überlebenden Helden raufen sich zusammen. Die Idee ist es Thanos aufzuspüren und mithilfe des Zeitsteins die Zeit zurückzudrehen. Dies funktioniert jedoch nicht. Nun müssen sich die Helden dem Unausweichlichen stellen und versuchen weiterzumachen. Das gelingt jedoch nicht allen. Bis ein verschollen geglaubter Held auftaucht und eine neue Idee bringt. Und so wappnen sich die Avengers für den letzten großen Kampf.

Meine Meinung

Ich habe sehr viele Gedanken zu Endgame im Kopf und ich freu mich schon darauf, wenn meine beste Freundin endlich den Film gesehen hat, damit ich ausführlich mit ihr darüber fachsimpeln kann. Jedoch kann ich viele Gedanken nur im Rahmen der Handlung erklären, was wiederum zu Spoilern führen würde. Daher sind hier wirklich nur die gröbsten Gedanken für euch spoilerfrei:

– Während Hawkeye (Jeremy Renner) in Infinity War noch unter Hausarrest stand und nicht auftauchte, darf er Endgame direkt eröffnen. Allgemein bekommt er endlich mehr Screentime, was bisher leider viel zu wenig war, um den Charakter sich richtig entwickeln zu lassen.

– Es gab viele Spekulationen, wie es weiter gehen könnte. Ich bin froh, dass die beiden populärsten nicht eingetreten sind (Ab hier Spoiler: Es war nicht einfach möglich den Zeitstein von Dr. Strange zu nutzen und Captain Marvel taucht nicht als Über-Avenger auf, um alle zu retten). Stattdessen gibt es dann eine sehr überraschende Entwicklung zu Anfang mit der wohl keiner gerechnet hat. Gerade weil auch der Trailer eine ganz andere Richtung vermuten lässt.

– Endgame hätte keine Sekunde kürzer sein dürfen. Der Film nimmt sich zu Anfang die Zeit, das Ausmaß von Thanos Tat zu beschreiben und wie die Charaktere damit umgehen. Hier wird nicht verzweifelt versucht von einem Actionspektakel ins nächste zu schlittern, sondern es werden nachdenkliche Töne angeschlagen. Dabei wird jedoch stets der Spannungsbogen gehalten und traurige, dramatische und humorvolle Szenen wechseln sich in guten Abständen ab, so dass man nicht in Melancholie verfällt.

– Natürlich bekommen wir dann doch unsere große Endschlacht. Und zwar ohne Kompromisse und ohne Einsparungen beim CGI-Budget (looking at you Game of Thrones). Dennoch ist es eine handwerklich gut gestaltete Schlachtszene, die sich nicht auf den CGI Elementen ausruht. Trotz der Vielzahl an Handlungspunkten während der Schlacht, ruht die Kamera immer auf genau der richtigen Szene und wird nie hektisch, um die ganze Schlacht einzufangen.

– Endgame ist das Produkt aus 21 Vorgängerfilmen. Und genau das merkt man hier, denn hier wird gekonnt noch einmal auf ältere Filme eingegangen. Das birgt einiges an Nostalgie, aber auch an witzigen Momenten. Der Film endet mit einem Finale, das (wenn es gewollt gewesen wäre) auch das Ende des gesamten Franchises sein könnte. Sollte Kevin Feige also morgen seinen Posten aufgeben und alle weiteren Projekte des MCU würden eingestampft werden, dann hätten wir hier das Ende, das jeder Marvel Fan verdient hat. Rund, teilweise abgeschlossen, aber doch mit Blick auf eine mögliche Zukunft (und machen wir uns nichts vor, das MCU ist noch lange nicht tot). So bildet es jedoch das Ende einer Ära.

– Endgame ist kein Film für das breite Publikum. Er ist ein Film für die Fans. Wer sich zuvor nur mit wenigen Filmen befasst hat, könnte zwischendurch Referenzen nicht verstehen oder den Anschluss verpassen. Gerade bei vielen Nebencharakteren braucht man gewisses Hintergrundwissen.

– Endgame hat die letzten Fehler von Infinity War behoben. Waren dort noch einige Dialoge eher holprig – gerade das Zusammentreffen von Iron Man, Dr. Strange und Star-Lord hätte ich mir epischer vorgestellt – passen die Dialoge diesmal konsequent.

– Einziges Manko ist tatsächlich Stan Lees letzter Cameo. Denn der ist einfach nur viel zu kurz und viel zu nichtssagend. Normalerweise hört man von mir ein leises Quietschen, wenn ich Stan Lee entdecke. Diesmal war es ein fragendes „War das jetzt Stan Lee?“ Sehr schade

Das Fazit

Avengers – Endgame ist der Film, den die Fans nach 11 Jahren Franchise und 21 Vorgängerfilmen einfach verdient haben. Er ist emotional, spannend, witzig, nostalgisch und einfach die logische Konsequenz aus allem davor gewesenem. Danke Marvel für diesen Film! 10 von 10 Punkten.

Avengers: Endgame läuft seit dem 24.04.2019 in den deutschen Kinos.

Captain Marvel

Ein Vorwort

Marvel hat offiziell wieder die Superheldensaison für 2019 eröffnet. Als inzwischen 21. Film des MCU – Marvel Cinematic Universe – hat Captain Marvel nun ihren Soloauftritt. Marketingstechnisch ist der Filmstart kurz vorm großen Avengers – Endgame im April nur insofern logisch, als dass Captain Marvel in Endgame wohl eine zentrale Rolle spielen wird. Wer also auch den nächsten Avengersteil komplett verstehen will, sollte sich Captain Marvel wohl vorher ansehen. Ob es ansonsten noch gute Gründe gibt, verrate ich in meiner Kritik.

Die Handlung

Vers (Brie Larson) ist eine Soldatin der Kree in Ausbildung. Ihre Fähigkeit ist Photonenstrahlen aus ihren Fäusten zu entfesseln. Ihr Ausbilder Yon-Rogg (Jude Law) bereitet sie auf ihre erste Mission gegen die Skrulls vor. Dies entpuppt sich jedoch als Falle und Vers landet zunächst in Gefangenschaft und schließlich auf dem Planeten Erde. Dort trifft sie auf den SHIELD-Agenten Nick Fury (Samuel L. Jackson). Nach und nach kommen jedoch Erinnerungen zurück. Sie merkt, dass sie auf der Erde groß geworden ist. Nun setzt sie alles daran ihr eigenes Geheimnis zu lüften.

Meine Meinung

Außerirdischer kommt auf die Erde und muss sich an die Gepflogenheiten gewöhnen? Diese Grundthematik kommt dem einen oder anderen Filmliebhaber, vor allem aber den Anhängern des MCUs, wohl bekannt vor. Denn diese Grundgeschichte hatten wir bereits mit dem vierten MCU Film „Thor“. Allerdings war dies 2011. Inzwischen haben wir 2019 und sind am Ende der dritten Phase des MCU. Man sollte meinen, dass sich die Filme inzwischen weiterentwickelt hätten. Und eigentlich haben sie das auch. Nur eben nicht Captain Marvel.
Die grundsätzliche Ausgangslage ist zwar neu, aber auch irgendwo bekannt. Denn die Kree um Ronan sind dem breiten Publikum aus Guardians of the Galaxy – Volume 1 bekannt. Dennoch lernen wir sie hier noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Dementsprechend holprig ist der Anfang. Die ganze Geschichte rund um Vers und ihre Ausbildung bei den Kree inklusive erstem Kampf gegen die Skrulls ist abgehackt erzählt. Hier wurde mehr Wert auf die Optik als auf einen guten Auftakt gelegt. So versteht man weder Brie Larsons Rolle, noch die von Jude Law. Wirklich in Fahrt kommt der Film erst mit dem Eintreffen Captain Marvels auf der Erde. Hier wurden Samuel L. Jackson als Nick Fury und Clark Gregg als Agent Coulson digital verjüngt, um ihre 90er Jahre Version von sich selbst zu geben. Ein Nick Fury als Level 3 Agent (sehr niedriges Level) und einen Agent Coulson in der Ausbildung zu sehen, dürfte dann erst einmal die Nostalgieschiene bedient haben, so dass dann auch der letzte Fan im Film angekommen ist. Der weitere Handlungsverlauf ist dann das typische Erforschen von Geheimnissen mit der ständigen Gefahr im Rücken. Am Ende gibt es dann den großen Plottwist, den der eingefleischte Fan wohl schon ab der ersten Szene vorausgeahnt haben dürfte und die obligatorische Endschlacht.
Wir haben hier also die typische „Wer bin ich“- Handlung eingeordnet im MCU. Am Ende entpuppt sich Captain Marvel als eine Art „Superman des Marvel-Universums“, zumindest was die Überkräfte angeht, und rettet den Tag. Als nicht Marvel Fan dürfte der Film damit ziemlich ungeeignet sein. Denn die Elemente die den Film doch sehenswert machen, sind eher die Kleinigkeiten, die Marvel Fans eben lieben – unter anderem eines der letzten Cameos von Stan Lee – und der ausgeprägte Humor. Wobei selbst der MCU-Humor hier seltsam deplatziert wirkt und teilweise zu gewollt hineingezwungen wurde.
Der heimliche Held des Films ist leider nicht Captain Marvel, sondern Agent Fury zusammen mit dem kleinen Vierbeiner Goose. Denn aus der Kombination ergeben sich einige Situationen, die wirklich sehr lustig sind.
Brie Larson als Captain Marvel macht eine solide Figur. Ihre gute Vorbereitung gerade auf die Kampfszenen sind dem Film deutlich anzumerken und auch den Spaß, den sie beim Dreh hatte. Nur die witzigen Dialoge wollen ihr nicht so leicht von den Lippen, wohingegen sie bei den dramatischen wieder mehr glänzen kann.

Letztendlich bleibt zu sagen, dass Captain Marvel kein grundsätzlich schlechter Film ist. Er erinnert in vielen Teilen an den ersten Thor-Film. Allerdings muss man sagen, dass er damit einfach nicht mehr in die aktuelle Zeit passt. Nach einem oscarnominierten Black Panther und dem zusammentreffen der bisherigen Charaktere in Infinity War, sind wir einfach schon über einen Captain Marvel hinaus. Was schade ist, denn als erste Heldin mit einem Solofilm im MCU wäre ein höheres Niveau angebracht gewesen.

Das Fazit

Captain Marvel ist ein grundsolider Film aus dem Hause Marvel. Leider bleibt er deutlich hinter seinen Möglichkeiten und beschränkt sich auf eine sehr einfach gehaltene Handlung, die einzig vom Nostalgiefaktor lebt. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Ant-Man & the Wasp

Ein Vorwort

Marvel hat mit Avengers: Infinity War dieses Jahr eigentlich bereits ihren Megakracher losgelassen, von dem sich einige Marvel-Fans – inklusive mir – noch nicht so richtig erholt haben. Nun muss Ant-Man & the Wasp nicht nur das Sommerloch stopfen, sondern auch noch mit der Konkurrenz aus eigenem Haus mithalten. Startete doch schon der erste Teil direkt nach Avengers: Age of Ultron und rundete damit Phase 2 ab. Was kann Ant-Man & the Wasp nun schlussendlich eigentlich?

Was bisher geschah 

Hier werden ich kurz zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring diesen Absatz einfach.

In Ant-Man lernten wir Scott Lang kennen, der gerade eine Haftstrafe abgesessen hat und nun auf legalen Weg versucht Fuß zu fassen. Da dies aber nicht so einfach ist, beschließt er mit seinem besten Freund Luis noch ein letztes Ding abzuziehen. Dabei bricht er in die Villa des Geschäftsmannes Hank Pym ein und klaut dabei einen Anzug, der ihn auf Ameisengröße schrumpfen lässt. Pym, der gerade sein Unternehmen an den ehrgeizigen Darren Cross verliert, versucht nun Lang anzuwerben, um Cross aufzuhalten, ehe er hinter die Formel für den Anzug kommt. Mit dabei sind Pyms Tochter Hope und natürlich Luis. Doch Cross hat bereits seinen Yellowjacketanzug entwickelt. Lang muss ihm im großen Endkampf entgegen treten.
In Captain America – Civil War eilt Scott Lang Captain America zur Hilfe und hält am Leipziger Flughafen in Caps Team die Mitglieder von Team Iron Man auf. Dort wird er letztendlich gefangen und mit den anderen Mitgliedern von Caps Team eingesperrt.

Die Handlung

Zwei Jahre nach den Geschehnissen auf dem Leipziger Flughafen (Civil War), steht Scott Lang (Paul Rudd) noch immer unter Hausarrest. Seine Freunde Hank Pym (Michael Douglas) und Hope van Dyke (Evangeline Lilly) sind auf der Flucht. Von zu Hause aus versucht Scott die Sicherheitsfirma, die er zusammen mit seinen Freunden, unter anderem Luis (Michael Pena) gegründet hat, zu führen. Bis Hank und Hope vor seiner Tür auftauchen. Denn seit Scott im ersten Teil den Sprung in die Quantenebene und zurück geschafft hat, versuchen die beiden, Hopes Mutter Janet ebenfalls aus der Quantenebene zu befreien. Unterwegs müssen sie nicht nur mit Technologiehändler Sonny Birch (Walton Goggins) klarkommen, sondern auch mit der durch Materie gehenden Ghost (Hannah John-Kamen).

Meine Meinung

Während der erste Teil eine Art Heist-Movie mit Superheldencharme war, muss sich der zweite Teil nun behaupten. Die Figuren sind bekannt und müssen nun weiterentwickelt werden. Gleichzeitig muss aber auch eine neue Bedrohung geschaffen werden. Ersteres gelingt Regisseur Peyton Reed sehr gut, der zweite Aspekt eher semioptimal. Denn während mit der Rettungsaktion für Janet van Dyke aus der knallharten Hope nun endlich ein fühlendes Wesen wird und auch Hanks Taten damals bei S.H.I.E.L.D. kritisch hinterfragt werden, ist Walton Goggins Birch eher ein Running-Gag, denn eine wirkliche Bedrohung. Lediglich die mysteriöse Ghost bringt ein bisschen Schwung in die Geschichte.
Was Ant-Man aber wieder einmal zu einem sehenswerten Film macht, ist die sehr gute Choreographie der Kampfszenen. Mit dem stetigen Wechsel zwischen Ameisengröße und Menschengröße – oder gerne auch einmal Riesengröße – entsteht im Kampf eine ganz eigene Dynamik, die nur noch einmal von Ghosts Angewohnheiten durch feste Körper gehen zu können, getoppt wird und im Zusammenspiel erst recht Spaß macht. Hier muss sich Reed an keiner Stelle hinter seinem Vorgänger Wright verstecken.
Handlungstechnisch ist Ant-Man & the Wasp relativ einfach gehalten. Es ist eine ständige Flucht, obwohl Lang eigentlich an sein Haus gebunden ist. Als roter Faden dient Janets Rettung aus der Quantenebene. Aber eigentlich macht der Film einfach wieder nur Spaß. Denn ernstere Szenen werden gerne gleich wieder mit einem flotten Spruch aufgewertet und auch die Gagdichte ist wieder hoch. Und natürlich dürfen Luis ausufernde Geschichten nicht fehlen, die aber auch hier wieder gut in die Handlung eingebettet wurden.

Das Fazit

Ant-Man & the Wasp kann vielleicht vom Gesamteindruck nicht mit einem Avengers: Infinity War konkurrieren und hat seine Handlung relativ einfach gehalten, schafft es aber durch die gute Kampfchoreographie und dem ständigen Größenwechsel gepaart mit dem typischen Marvelhumor, ein eigenes Statement zu setzen und beweist, dass nicht in jedem Superheldenfilm die Welt untergehen muss, um einen spannenden Film zu kreieren. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Ant-Man & the Wasp läuft seit dem 26.07.2018 in den deutschen Kinos.

P.S. Es handelt sich um einen Marvelfilm! Also nicht gleich zum Beginn der Credits aufspringen und den Saal verlassen 😉

The Avengers 3 – Infinity War (Kurzkritik)

Ein Vorwort

Vor 10 Jahren offenbarte ein gewisser Tony Stark, dass er Iron Man sei. Seit 10 Jahren verkörpert nun Robert Downey Jr. eben jenen „Genie, Milliardär, Playboy, Wohltäter“. In all der Zeit kamen immer mehr Helden zusammen. 2012 versammelten sie sich das erste Mal, um die Welt vor einer außerirdischen Bedrohung zu beschützen. Doch das ganze war nur der Anfang. Infinity War ist der inzwischen 19. Film und wir befinden uns inzwischen in der dritten Phase. Seit 2012 tauchte nun Thanos, der Weltenzerstörer, regelmäßig in den After Credit Scenes auf. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis er schließlich selbst in Erscheinung treten würde. Nun müssen sich alle Helden aus 18 Filmen zusammenschließen und die Welt beschützen. Weil man über Infinity War eigentlich nicht spoilerfrei reden kann, ich aber vermute, dass noch nicht alle Leser, die den Film sehen wollen, ihn auch schon gesehen haben, werde ich in dieser Kurzkritik nur ein paar Gedanken stichpunktartig aufzählen, um für jeden Zögerer Argumente für oder gegen den Film zu bringen. Erst in ein paar Wochen, wird es noch einmal eine ausführlichere Kritik geben (ich denke mal im Sommerloch während der WM, dürfte genug Zeit dafür sein.

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Was bisher geschah

Weil 18 Vorgängerfilme hier zusammenzufassen den Rahmen sprengen würde, aber die meisten direkte Hinweise auf Infinity War geben, war ich im Vorfeld fleißig und habe euch in drei Einzelbeiträgen die drei Phasen des MCU (Marvel Cinematic Universe) zusammengefasst.

Phase 1

Phase 2

Phase 3 

Die Handlung

Thanos der Weltenzerstörer ist auf der Suche nach den sechs Infinity Steinen. Wenn er sie findet, reicht ein Schnipsen mit seinem Handschuh und er kann die Hälfte des Universums auslöschen. Als die Avengers und die Guardians of the Galaxy davon erfahren, setzen sie alles daran, Thanos aufzuhalten.

Meine „Stichpunkt“ Meinung

  • Die Russo-Brüder haben zuvor die eher ernsten Captain America-Fortsetzungen „The Winter Soldier“ und „Civil War“ gedreht. Diesmal haben sie sich trotz ernster Grundstimmung auf den typischen Marvel-Humor besonnen. Allerdings wirkt er teilweise nicht so abgerundet und gesetzt, wie in anderen Teilen des MCU, auch wenn teilweise wieder gut zitierbare Sätze dabei waren.
  • Die Handlung ist an sich rund und logisch aufgebaut. Allerdings ist Infinity War auch der Film mit der kleinsten Handlung, da sie sich schon sehr auf Thanos Reise konzentriert und diese immer wieder mit epischen Schlachten mischt.
  • Die Optik des Films ist wieder einmal ungeschlagen. Sei es nun das wunderschöne Wakanda, oder die Einführung ganz neuer Welten
  • Die Russo-Brüder lassen es sich auch nicht nehmen, noch einmal neue Charaktere einzuführen. Trotzdem ist deren Einführungszeit dann relativ gering (ja ich spiele auf Peter Dinklages Rolle an)
  • All der kleinen Kritikpunkte zum trotz, ist Infinity War einer der stärksten Filme des MCU. Das liegt vorallem daran, dass er jeden möglichen Gedankengang zu Thanos auch zu Ende gedacht hat und keine Kompromisse eingeht. Trotz des vielen Humors und der Situationskomik, wenn gewisse Charaktere aufeinander treffen, bleibt der Film knallhart.
  • Das Ende dürfte wohl am meisten diskutiert werden und natürlich wird der zweite Teil hier einiges wieder gerade rücken (ansonsten sind das MCU und ich geschiedene Leute!) Aber ohne groß weiter darauf eingehen zu wollen, sei so viel gesagt: Nehmt euch eine große Packung Taschentücher mit.
  • Thanos ist mit Abstand der beste Bösewicht des MCU – liegt wohl daran, dass abgesehen von Loki die Bösewichte bisher sehr blass waren. Er kriegt genügen Screentime und Hintergrundgeschichte, um tatsächlich Charakter zu entwickeln und es werden sogar seine Beweggründe genauer erläutert, die zwar irgendwo sinnvoll klingen, aber trotzdem grausam bleiben. So ist Thanos kein Schwarz-Weiß Bösewicht, sondern tatsächlich mal jemand, über den man diskutieren kann!

Das Fazit

Der dritte Avengers-Teil ist nur ein Auftakt für den vierten und hatte das hauptsächliche Ziel die Weichen zu stellen und die Charaktere zusammenzuführen. Das hat der Film mit Bravour bestanden. Dadurch ist die Handlung sehr simpel gestaltet, was aber das Sehvergnügen an keiner Stelle stört. Einziger kleiner Kritikpunkt – also mal abgesehen von dem riesen Cliffhanger am Ende, auf dessen Aufklärung wir nun ein ganzes Jahr warten müssen – sind die ab und an etwas holprigen Dialoge. Beim Zusammentreffen mancher Charaktere habe ich mir doch mehr erwartet. Aber das bleibt Meckern auf hohem Niveau und so kriegt Infinity War 09 von 10 möglichen Punkten.

Was bisher geschah… MCU Phase 3

Es war längere Zeit ruhig, weil… was soll ich sagen, ich war halt mal wieder im Urlaub 😉

Am 26.04.2018 war es endlich soweit und das Marvel Cinematic Universe vereinigte wieder ihre Superhelden und lud zum Infinity War. Da ich in meinem Artikeln immer einen kurzen Rückblick über das bereits geschehene gebe, es aber bisher schon 18 Vorgängerfilme gibt, würde es innerhalb des Artikels den Rahmen sprengen. Also gibt es zur Einstimmung nun drei „Was bisher geschah“ Artikel, die sich jeweils mit einer Phase des MCU befassen werden. Spoiler können dadurch nicht ausgeschlossen werden.

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Captain America 3 – Civil War

Erscheinungsdatum: 12.04.2016
Eingeführte Charaktere: Peter Parker alias Spider-Man, T’Challa alias Black Panther, Everett Ross

Captain America, Falcon, Black Widow und Scarlet Witch operieren in Lagos, um Hydra von einem Attentat abzuhalten. Dabei kommt es zu einer Explosion, die Scarlet Witch zu verantworten hat. Danach wird der Schrei nach Regeln und Grenzen für die Avengers immer lauter. Die vereinten Nationen legen daraufhin einen Gesetzesentwurf vor, der die Avengers an die Leine nehmen soll und sie damit nicht mehr eigenmähtg operieren können. Während Tony Stark und ein paar andere das ganze sofort für eine gute Idee halten, bleiben Captain America und ein paar weitere unschlüssig und wollen den Vertrag nicht unterzeichnen. In Wien kommt es bei einer Tagung zu einem Anschlag auf die vereinten Nationen kurz vor der Unterzeichnung des Vertrages, bei dem König T’Chaka, der König von Wakanda, stirbt. Alle Zeichen deuten auf einen Anschlag vom Winter Soldier – Bucky Barnes – hin. Captain America spürt diesen schließlich in Bukarest auf und verhilft ihm zur Flucht, versucht aber gleichzeitig zu ihm durchzudringen und auf ihre Freundschaft zu pochen. Mit Hilfe von Prinz T’Challa, der sich als Black Panther herausstellt, schafft es die CIA um Everett Ross sowohl Bucky als auch Steve Rogers zu fassen. Bei der Vernehmung taucht jedoch nicht der eigentliche Psychologe auf, sondern Baron Zemo, der auch hinter dem Anschlag steckte. Er befragt Bucky nach seiner Winter Soldier Vergangenheit und schafft es die Programmierung in seinem Kopf wiederherzustellen, so dass aus Bucky wieder der eiskalte Winter Soldier wird. Nach einer Schlacht schafft es Bucky zu fliehen. Auch Rogers und der Falcon können fliehen, standen sie doch vorher unter Arrest. Der Spalt zwischen Iron Man und Captain America wird immer größer. Bucky weiß schließlich, dass Baron Zemo hinter den weiteren Winter Soldier her ist und beschließt mit Cap und Falcon ihn aufzuhalten. Dabei kommen ihnen Hawkeye, Scarlet Witch und Ant-Man zur Hilfe. Doch um Iron Man hat sich mit Black Panther, Black Widow, Iron Patriot, Vision und Spider-Man ebenfalls ein Team gebildet, die alles daran setzen den Winter Soldier zu fangen. Nach großem Kampf ist Iron Patriot schwer verletzt, Rogers und Bucky können fliehen und das restliche Team von Captain America wird gefangen genommen. Iron Man erkennt jedoch bald, dass er einen Fehler gemacht hat als er entdeckt, dass Baron Zemo hinter dem Attentat steckte. Er überedet Falcon ihm das Ziel von Rogers und Bucky zu verraten, um ihnen zur Hilfe zu kommen, während Black Panther ihm unauffällig folgt. Doch Baron Zemo hat nicht wie befürchtet die anderen Winter Soldier aufgeweckt, sondern hat sie alle ermordet. Allerdings offenbart er Iron Man, dass Bucky seine Eltern ermordet hat, jedoch unter Einfluss der Gehirnwäsche. Stark will das jedoch nicht wahrhaben und sinnt nun auf Rache. Rogers versucht Bucky zu retten. Es kommt zum letzten finalen Kampf, in dem Stark und Rogers endgültig getrennte Wege gehen. Black Panther sucht zeitgleich Baron Zemo auf, um sich seine Beweggründe anzuhören. Am Ende versucht Stark Iron Patriot zu helfen, während Cap erst die Gefangenen Teammitglieder befreit und dann Bucky nach Wakanda bringt.

Doctor Strange

Erscheinungsdatum: 20.06.2016
Eingeführte Charaktere: Dr. Steven Strange, Mordo, Wong, Die Älteste, Christine Palmer

Doctor Steven Strange ist ein herausragender Neurochirurg und mindestens genauso arrogant. Bis er durch einen Unfall seine Finger nicht mehr richtig unter Kontrolle hat. Nach unzähligen Operationen ist er pleite und kann seine Finger immer noch nicht genug kontrollieren, um wieder arbeiten zu können. Als er von einem medizinschem Wunder hört, zieht es ihn nach Kathmandu. Im Kamar-Taj trifft er auf die Älteste, die ihm magische Fähigkeiten lehrt. Aller Anfang ist schwer, doch Strange ist fest entschlossen möglichst schnell alles zu lernen. Bei seinen erweiterten Studien entdeckt er durch Zufall die Magie der Zeit und damit wieder einen der Infinity-Steine. Kurz darauf wird auch schon das Kamar-Taj angegriffen. Kaecilius, ein ehemaliger Schüler des Kamar-Taj und der Ältesten, will das Dunkeluniversum und den großen Bösen Dormammu in unser Universum holen. Bei einem ersten Angriff Kaecilius wird Strange schwer verletzt und kann gerade noch in sein altes Krankenhaus entfliehen, wo er sich von einer alten Freundin Christine Palmer behandeln lässt. Zurück im Kamar-Taj hat sich Kaecilius befreit und greift nun weiter an. Strange und Mordo versuchen ihn aufzuhalten, unterliegen aber. Schließlich greift die Älteste ein. Aber auch sie unterliegt und stirbt kurz darauf. Kaecilius schafft es nun Dormammu zu entfesseln und dieser versucht die Erde einzunehmen. Doch Strange kann ihn mit einer Zeitschleife überlisten und Dormammu, sowie seine Anhänger um Kaecilius verlassen die Erde. Strange macht es sich nun zur Aufgabe die Welt vor Gefahren übernatürlicher Natur zu schützen.

Guardians of the Galaxy – Volume 2

Erscheinungsdatum: 19.04.2017
Eingeführte Charaktere: Mantis

Nach ihrem erfolgreichen Sieg über Ronan im ersten Teil, haben sich die Guardians einen gewissen Ruf erworben und werden seitdem gerne beauftragt, um Dinge zu schützen. So bitten die Sovereigns sie ihre heiligen Energiequellen vor einem energiefressenden Monster zu schützen. Ihren Auftrag führen sie auch mit Bravour aus und erhalten dafür Gamoras Schwester Nebula, doch Rocket stiehlt selbst einige der Energiezellen. Nun wieder auf der Flucht, kommt ihnen ein Mann zur Hilfe, der sich später als Peters Vater herausstellt. Mit dabei hat er die Empathin Mantis. Um Peter zu beweisen, dass er sein Vater ist, nimmt er Peter, Gamora und Drax mit auf seinen Planeten. Rocket und Baby Groot sollen das Schiff reparieren und auf Nebula aufpassen. Die Zurückgebliebenen werden aber von Yondu aufgespürt, der den Auftrag von den Sovereigns angenommen hat, und gefangen genommen. Da Yondu sie aber nicht ausliefern will, meutert die Hälfte seiner Crew gegen ihn und mit Nebulas Hilfe kann Yondu gefangen genommen werden. Nebula will Rache an Gamora nehmen und folgt ihr zu Egos – Peters Vater – Planeten. Yondu, Rocket und Baby Groot schaffen es schließlich auch zu entkommen und die Meuterer zu besiegen. Peter, Gamora und Drax haben inzwischen herausgefunden, dass Ego keine guten Absichten verfolgt, sondern die Kontrolle über das ganze Universum an sich reißen will. Nebula hat inzwischen gegen Gamora gekämpft und eingesehen, dass sie ihre Schwester braucht und steht nun auf der Seite der Guardians. Auch Mantis konnte sich von Drax überzeugen lassen ihnen zu helfen. Als Yondu mit Rocket und Baby Groot eintrifft, beginnt die große Schlacht gegen den überlegenden Ego. Am Ende opfert sich Yondu, um Peter zu retten, der erst jetzt erkennt, dass Yondu immer die Vaterfigur für ihn war.

Spider-Man – Homecoming

Erscheinungsdatum: 28.06.2017
Eingeführte Charaktere: Ned Leeds, Tante May

Nach seinem Auftritt in Civil War will Peter Parker unbedingt ein Avenger werden. Doch Tony Stark möchte ihn komplett aus der Schusslinie nehmen. Happy Hogan – Tonys Bodyguard – soll ein bisschen auf ihn aufpassen. Peter macht es sich zur Aufgabe jeden Tag als Spider-Man durch New York zu streifen und als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft kleine Verbrechen zu verhindern und Happy hinterher einen Bericht auf die Mailbox zu sprechen. Bei einem Banküberfall merkt er aber das erste Mal, dass sein Handeln auch Konsequenzen haben kann, als beinahe ein Freund von ihm verletzt wird. Bei dem Überfall wurde eine Waffe verwendet, die mit Alientechnik verbessert wurde. Spider-Man versucht den Mann hinter den Waffengeschäften zu finden und trifft auf Adrian Toomes alias The Vulture. Bei der ersten Konfrontation muss Iron Man einschreiten und rügt Spider-Man danach. Dieser lässt sich jedoch nicht aufhalten und stellt mit seinem besten Freund Ned Leeds fest, dass sein Anzug, der von Iron Man entwickelt wurde, noch mehrere versteckte Funktionen hat, die Ned freischalten kann. Bei einem Schulausflug muss Peter seine Freunde aus einem abstürzenden Fahrstuhl retten, darunter seinen Schwarm Liz. Kurz darauf begegnet er wieder the Vulture und seinen Handlangern. Diesmal wird dabei die Staten Island Ferry beschädigt und droht mitsamt aller Zivilisten unterzugehen. Spider-Man bemüht sich alle zu retten, doch wieder muss Iron Man eingreifen. Als Strafe nimmt er Spider-Man seinen Anzug weg. Reumütig versucht sich Peter wieder auf die Schule zu konzentrieren. Als der Homecoming-Ball ansteht, traut sich Peter Liz zu fragen, ob sie ihn begleiten möchte. Doch als er Liz abholt, erkennt er sofort ihren Vater: The Vulture. Unter dem Vorwand eines normalen Vater-dasDatemeinerTochter-Gesprächs warnt The Vulture Spider-Man sich nochmal in seine Geschäfte einzumischen. Er verschont ihn nur, weil er seiner Tochter beim Schulausflug das Leben gerettet hat. Peter kann es jedoch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren the Vulture einfach gehen zu lassen und hängt sich heimlich an seine Fersen. Dabei wird er jedoch zunächst überwältigt und hinterfragt seine Spider-Man Identität. Schließlich kann er sich befreien und versucht the Vulture aufzuhalten, der vom Umzug Iron Mans profitieren will und einen Jet in der Luft ausrauben will. Spider-Man schafft es den Jet zum abstürzen zu bringen, ihn aber von New York weg und an den Strand zu bringen, so dass niemand verletzt wird. Ebenfalls rettet er the Vulture, dessen Fluganzug zu explodieren drohte. Tony Stark will ihn daraufhin als neuen Avenger vorstellen, Peter lehnt jedoch ab, da er lieber die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft bleiben will.

Thor 3 – Ragnarök

Erscheinungsdatum: 10.10.2017
Eingeführte Charaktere: Scrapper-142 alias Walküre

Thor hat eine Zeit lang auf der Erde gelebt und ist nun auf der Suche nach den verbleibenden Infinitysteinen, jedoch bisher erfolglos. Auf der Suche begegnet er dem Feuerdämon Surtur, der ihm Ragnarök, dem Kampf der Götter und Ende von allem prophezeit, da Odin nicht in Asgard sei, um es zu verhindern. Nach seinem Sieg über Sortur begibt sich Thor direkt nach Asgard und muss zum einen feststellen, dass Heimdall als Wächter über den Bifröst abgesetzt wurde und nun der Großschwätzer Skurge diesen bewacht. Zum anderen entdeckt er, dass sich sein Bruder Loki, den er für tot hielt, als Odin ausgibt. Thor zwingt Loki ihn zu Odin zu bringen, wobei sie von Doctor Strange unterbrochen werden, der Loki als potentielle Gefahr im Auge behält. Strange weißt ihnen schließlich den Weg zu Odin, der jedoch kurz darauf stirbt. Durch seinen Tod werden Thor und Lokis Schwester Hela, die Göttin des Todes, befreit. Die Brüder wussten bisher nicht, dass sie eine Schwester haben. Hela zerstört im ersten Kampf Mjölnir und lässt die Brüder auf der Reise nach Asgard in eine fremde Welt bringen. Während Hela nun systematisch Asgard und seine Bewohner versucht zu unterjochen und auch vor vielen Toten nicht zurückschreckt, sieht sich Thor auf dem Planeten Sakaar, gefangen als Kämpfer in einer Arena, einem alten Bekannten gegenüber. Denn auch Hulk hat es nach Age of Ultron, auf diesen Planeten verschlagen. Alle Bemühungen Thors Hulk zu einer Flucht zu überreden scheitern. Auch Loki ist nach Sakaar gekommen, hat es aber geschafft das Vertrauen des Grandmasters, praktisch dem König, zu gewinnen. Auch findet Thor in Scrapper-142, der Kopfgeldjägerin, die ihn an den Grandmaster verkauft hat, eine ehemalige Walküre, einer Beschützerin Asgards. Die Walküren wurden bei einem früheren Kampf gegen Hela fast vernichtet, weswegen sie sich auch zunächst weigert, Thor zu helfen. Als Thor versucht auf eigene Faust zu fliehen, helfen ihm schließlich doch der Hulk, der sich wieder in Bruce Banner zurückverwandelt, die Walküre und Loki. Zurück in Asgard kommt es zum letzten großen Kampf gegen Hela. Dabei erkennt Thor, dass Asgard kein Ort ist, sondern die Menschen, die dort leben. Also evakuiert er die Bevölkerung und belebt Surkur wieder, damit dieser im Kampf gegen Hela alles zerstört – inklusive Hela.

Black Panther

Erscheinungsdatum: 29.01.2018
Eingeführte Charaktere: General Okoye, Nakia, Prinzessin Shuri, M’Baku, W’Kabi

Nach dem Tod von König T’Chaka in Civil War, muss sein Sohn T’Challa nun sein Erbe antreten. Im Königreich Wakanda muss er sich einer Prüfung unterziehen, damit er auch der neue König wird und damit auch der Black Panther, der Beschützer von Wakanda. Dafür treffen sich alle Anführer der fünf Stämme Wakandas. Vier Anführer beteuern ihre Loyalität zu T’Challa, nur M’Baku der Anführer der Jabari tritt im rituellen Kampf gegen T’Challa an. Die Jabari lebten bisher für sich und hatten sich von den anderen Stämmen abgewandt, waren aber durch die aktuellen Entwicklungen beunruhigt. M’Baku unterliegt jedoch im Kampf und T’Challa wird neuer König. Als erste Amthandlung reist er nach Südkorea, zusammen mit Nakia und Okoye, um Ulysses Klaue (bekannt aus Age of Ultron) zustellen, der Vibranium aus Wakanda gestohlen hat und dabei W’Kabis – einem der fünf Stammesanführer – Eltern ermordet hat. T’Challa verspricht W’Kabi Klaue nach Wakanda zu holen, damit er hier Rache üben kann. In Südkora treffen die Wakandaner dann auf Everett Ross (bekannt aus Civil War) von der CIA, der ebenfalls hinter Klaue her ist. Klaue kann zunächst gefangen werden, wird jedoch mit Hilfe von Killmonger befreit. Dabei wird Ross schwer verletzt, als er sich vor Nakia warf. Nur in Wakanda bekommt er die medizinische Hilfe, um vollständig zu genesen. Also wird Ross zu Shuri gebracht, die ihn heimlich heilt. Währendessen hat Killmonger Klaue umgebracht, da er für ihn nur Mittel zum Zweck war und ist ebenfalls nach Wakanda gereist. An der Grenze trifft er auf W’Kabi und überreicht ihm Klaues Leichnahm. Mit W’Kabis Unterstützung wird Killmonger zum Königsrat vorgelassen und stellt sich dort als T’Challas Cousin heraus, dessen Vater von König T’Chaka vor vielen Jahren umgebracht wurde. Es kommt zu einem neuen rituellen Kampf, bei dem Killmonger T’Challa eine Klippe herunterschmeißt und damit neuer König und Black Panther wird. Nakia, Shuri und Ross fliehen daraufhin zu den Jabari, wo sie M’Baku das Kraut für einen Black Panther anbieten wollen, damit er Killmonger stürzt. M’Baku hat jedoch inzwischen T’Challa geborgen, der noch am Leben ist. Er bekommt stattdessen das Black Panther Kraut und zieht in die finale Schlacht gegen Killmonger, der wakandianische Waffen an Rebellen überall auf der Welt senden will, damit diese Revolutionen anfangen können. T’Challa will das verhindern und muss schließlich Killmonger schwer verwunden. Er bietet ihm an, ihn zu retten und dann ins Gefängnis zu stecken, doch Killmonger stirbt lieber, als sein Leben hinter Gittern zu verbringen. T’Challa ist nach den Ereignissen überzeugt, dass sich Wakanda nicht länger vor der Welt verstecken darf und das sie ihre Ressourcen der Welt anbieten sollten.