Und da ist er, der erste Rückblick, der sich auf 2025 bezieht. Hier begann das Jahr sehr turbulent und leider eher im negativen Sinne. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen besseren Start! Nichtsdestotrotz soll es hier um meinen medialen Rückblick gehen, der wie gewohnt mit wenigen Filmen aufwartet. Dafür habe ich mein Animewissen im Serienbereich weiter ausgeweitet. Aber nun ohne weitere Vorrede: Viel Spaß beim Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen
Mufasa: Mufasa wird als junger Löwe von seinen Eltern getrennt. Der Löwenprinz Taka rettet ihn und will ihn in sein Rudel aufnehmen, was sein Vater sehr kritisch sieht. Während Mufasa also bei den Löwinnen aufwächst, sehen sich die beiden Jungen wie Brüder. Doch als ein Rudel gefährlicher weißer Löwen auftaucht, müssen sie fliehen und über sich hinauswachsen. – Ein weiteres Prequel, was niemand brauchte, was dann auch trotz anfänglicher guter Intention, nicht funktioniert, da es sich lieber an Klischees abarbeitet.
Nosferatu: Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt. – Sehr atmosphärisches Remake, das aber wenig neues einbindet, auch wenn die Schauspielenden versuchen mehr rauszuholen.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Keinen. Ich kam einfach nicht dazu.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
September 5: Die Geiselnahme bei den olympischen Spielen in München 1972 aus der Sicht des übertragenden Senders zu zeigen, interessiert mich noch. Lief nur leider hier nicht.
Paddington in Peru: Die ersten beiden Filme konnten mich durch ihren ganz eigenen Charme und Witz überzeugen, daher bin ich gespannt, wie es mit dem dritten Teil aussieht.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1 und Alexa & Katie – Teil 3-4
Jujutsu Kaisen – Staffel 2 (Was mit einem spannenden Rückblick beginnt, endet in ein Nervenspektakel der einzigartigen Art)
Dr. Stone – Staffel 1 (Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere)
Tokyo Ghoul – Staffel 1 (Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen)
Dandadan – Staffel 1 (Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien)
What if… – Staffel 3 (Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee)
The detective is already dead – Staffel 1 (Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 17
Seiten insgesamt: 4.643
Seiten pro Tag: 150 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 9
Yuzu – die kleine Tierärztin 1: Yuzu muss für eine Weile zu ihrem Onkel ziehen, der eine Tierklinik führt. Dabei muss sie ihre Angst vor Tieren überwinden und schafft es durch ihre einfühlsame Art für sich und die Tiere einzustehen. – Süßer Manga für die jüngere Zielgruppe, der durch seine Herzlichkeit auch die Älteren abzuholen vermag.
Cat on the heroes lab 3: Diesmal führt es die Helden mit ihren Katzen übers Meer, was sie nicht alle so gut vertragen. Und sie treffen auf einen Kaiser in Trauer um eine ganz besondere Katze. – Die Geschichte ist nach dem trägen ersten Band endgültig in Schwung gekommen und hat mich ab und an gut zum lachen gebracht.
Mein Buchcafé in einer anderen Welt 2: Tsukina wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres treusten Kunden, der einen Krieg verhindern muss, den die eigentliche Heldin beinah ausgelöst hätte. Doch der status quo ist dabei sich zu ändern und Tsukina muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. – Es geht spannend weiter, auch wenn das Ende sich wie ein Abschluss las. Bin gespannt, was da noch so passiert.
Ink Arcanum: William Bray hat endlich sein eigenes Tattoostudio eröffnet und findet ein geheimnisvolles Buch, das ihm bei der Weiterentwicklung helfen soll. Doch die Tattoos entwickeln ein Eigenleben und plötzlich findet sich Will auf der Flucht vor mehr als nur der Polizei wieder. – Interessante Grundidee, spannende Plottwists, ließ mich leider am Ende etwas emotionslos zurück. Aber wird bestimmt nicht mein letzter Hagemann sein.
Voll kein Typ 2: Die drei Freunde müssen sich erneut mit ihren Vorurteilen auseinander setzen, da die Damen aus der Crossdressbar ihre Gefühle ordentlich durcheinander gebracht haben. Es steht eine Mangaconvention und ein Zoobesuch an. – Die Idee wird gut weitergeführt und bringt durch die unterschiedlichen Charaktere viel Witz mit ein.
Where spring hides: Leni wäre am liebsten Musicaldarstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreiseunternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen. – Auch wenn mir der Turn zu „wir lieben uns“ etwas zu gewollt war, doch der stärkste Band der Reihe.
My home hero 4-5: Die Zeit für Tetsuo läuft langsam ab. Er muss einen Beweis erbringen, dass Kyoichi noch lebt. Ansonsten würde er sterben. Sein letzter Ausweg ist, dass er jemand anderen als Mörder entlarvt. Dabei braucht er weiterhin die Unterstützung seiner Frau, die jedoch feststellt, dass ihre Tochter erneut in Gefahr ist. – Die Geschichte hat gut Fahrt aufgenommen, zeigt aber auch, dass sie noch eine Weile weitergeht.
Die Schattenhand: Lymstock scheint ein ruhiges Städtchen zu sein. Der perfekte Ort für Jerry Burton, der nach einem Flugzeugabsturz von seinem Arzt Ruhe verschrieben bekommen hat, und seiner Schwester. Doch beleidigende Briefe voller abstoßender Anschuldigungen machen die Runde. Bis sie schließlich ein Todesopfer fordern. Jerry beginnt zu ermitteln und trifft schließlich auf Miss Marple, die bereits eine Theorie hat. – Miss Marple kommt in ihrem eigenen Roman lediglich auf 10 Seiten vor … mutig und erstaunlicherweise funktioniert die Geschichte trotzdem.
Remoire: Seraphine wurde als Kleinkind ihrer Familie entrissen und hat es irgendwie geschafft zu überleben. Doch als das Dunkel sich erneut erhebt, erfährt sie, dass sie eine viel größere Rolle darin spielt als sie je zu denken gewagt hatte. Ihr steht eine beschwerliche Reise bevor, bei der sie viel über sich und die Welt lernt, die in großer Gefahr schwebt. – Ein sehr gut geschriebenes Buch mit spannenden Charakteren, interessantem Plotttwist, dessen einziges Hindernis bei mir war, dass es im High Fantasy Bereich nicht mein Genre ist. Aber gerade das spannende Ende, das eher Richtung Dark Fantasy geht, konnte mich völlig bannen.
Oracle: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.
Angels of Death 6: Zack ist schwer verletzt und Rachel muss sich mit dem Priester der aktuellen Ebene zusammen tun, um an ein Heilmittel zu kommen. Doch das ist wieder mit allerlei Gefahren verbunden. – Fühlte sich ein wenig wie ein Füllerband an, mal schauen, wie es weitergeht.
Insomniacs 2: Isaki und Ganta bekommen die ersten Hindernisse bei der Gründung ihres Astronomie-Clubs zu spüren. Doch durch die Hilfe einer Ehemaligen, könnten sie an die benötigten Gelder kommen und finden gleichzeitig ein neues Projekt. – Die sehr süße und unaufgeregte Geschichte geht weiter und ich bin sehr gespannt.
Der geheime Orden von New Orleans: Elayne zieht mit ihrer Familie neu nach New Orleans. Doch eine merkwürdige Krankheit sucht ihre Schwester heim und die einzige Lösung scheint der gut aussehende Blake zu sein. Der führt sie in einen geheimen Orden ein und Elayne erfährt, dass sie von den Voodoo-Göttern ausgewählt wurde. Um ihrer Schwester zu helfen, nimmt sie ihr Schicksal an, nicht ahnend, was sie damit auslöst. – Mich sprach der Voodoo-Teil der Geschichte sehr an, leider ist er sehr untergegangen in einem wilden Misch aus allen Kulturen, die die Geschichte sehr wirr gemacht haben. Schade.
Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet.
The masterful cat is depressed again, today 2: Saku und Yuichi haben eine Einladung zum Geburtstag der Nichte ihres Chefs bekommen. Doch wie kann sie erklären, dass Yuichi eine mannsgroße Katze ist und auf zwei Beinen läuft. Zum Glück fällt diesem eine Lösung ein. – Die Geschichte ist etwas schleppender als im ersten Band, aber noch immer voller Witz und Charme. Freue mich auf die weiteren Bände.
Where autumn leaves: Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. – Der Abschluss der Festival Reihe beginnt spannend und stürzt sich dann in zu viele Themen, die am Ende mit einem Schnippsen gelöst werden und daher eher problematisch dargestellt sind. Schade.
Wie war euer Januar? Was waren eure Highlights?


