Rückblick auf den Juli 2025

Anfang Juli beim letzten Rückblick war ich super motiviert und hatte große Pläne, um wieder mehr Beiträge zu schaffen. Dann lag ich mit einer Erkältung flach, musste alle Pläne über Bord werfen und dann bin ich einfach in den nächsten Urlaub gefahren … nun, aber ich habe die Pläne wieder rausgeholt und hoffe, dass es in diesem Monat nun wirklich besser wird! Aber zunächst – mit leichter Verspätung – mein medialer Rückblick auf den Juli.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Jurassic World 4 – die Wiedergeburt: Die letzten überlebenden Dinosaurier haben sich in ein Gebiet rund um den Äquator zurückgezogen, für die fortan ein Reiseverbot herrscht. Martin Krebs engagiert eine Gruppe von Söldner*innen und den Wissenschaftler Dr. Henry Loomis, um von den drei größten Spezies zu Wasser, Land und Luft Proben zu entnehmen. Damit will er ein Medikament gegen Krebs entwickeln lassen. Auf der Reise begegnene sie einer schiffsbrüchigen Familie und jeder Menge unvorhergesehener Gefahren. – Ein erfrischender Wind im totgeglaubten Dinouniversum.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

K-Pop Demon Hunters: Rumi, Mira und Zoey bilden die K-Pop Gruppe Huntr/x und sind darüber hinaus Dämonenjägerinnen. Mit der Einheit ihrer Stimmen sollen sie den Honmoon heraufbeschwören, um die Dämonen ein für alle Mal am Durchbruch zu hindern. Doch die Dämonen haben einen anderen Plan und schicken eine eigene Band ins Rennen. Die Saja Boys gewinnen schnell Fans. Können Huntr/x sie aufhalten? – Ein Film, dessen Hype absolut gerechtfertigt ist. Eine tolle Fantasygeschichte mit allen guten K-Pop Elementen.

Sharktopus vs. Pteracuda: Dr. Rico Symes hat nach dem Sharktopus eine neue Waffe kreiert: Den Pteracuda, eine Mischung aus Flugsaurier und Barracuda. Als die Steuerung dafür geklaut wird, versucht sein Militär ihn wieder einzufangen. Zum Glück hat sein Sharktopus doch überlebt und fristet sein Dasein in einem Aquarium. – Vermutlich der beste Teil der Reihe. Eine halbwegs sinnige Handlung und vergleichsweise gute Animationen.

Sabertooth – Angriff des Säbelzahntigers: Einer Forscherin ist es gelungen die DNA des berühmten Säbelzahntigers zu klonen. Damit soll er die Hauptattraktion eines neues Freizeitparks werden. Doch auf der Sponsorenfeier kommt es zum Fiasko und die prähistorischen Tiere können entkommen. Und sie sind hungrig. – Funktioniert selbst im Trashbereich leider gar nicht. Ich war einfach nur gelangweilt. 

Beverly Hills Cop: Axel Foley arbeitet als Polizist in Detroit und bevorzugt unkonventionelle Ermittlungsmethoden. Als ein guter Freund vor seinen Augen ermordet wird und er nicht ermitteln darf, beschließt er kurzerhand die Spur in seinem Urlaub zurückzuverfolgen. Dabei landet er in Beverly Hills, wo er mit der örtlichen Polizei zusammenstößt, die sehr regelverliebt ist. – Nicht umsonst ein Klassiker, funktioniert der überdrehte Humor Eddie Murphys doch immer noch. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Superman: James Gunn hat bereits einmal versucht ds DCEU zu retten, jetzt soll er ein ganz neues Universum kreieren. Praktisch ein kompletter Neustart. Dafür musste mal wieder ein Supermanfilm her. Dennoch bin ich gespannt, ob der Neustart etwas bringt und Gunn wirklich die Wende bringen kann.

Fantastic Four: Auch das MCU bringt wieder altbekannte Held*innen in neuem Gewand auf die Leinwand. Die Trailer konnten mich bisher nicht final überzeugen, aber vielleicht geb ich ihm noch ne Chance.

Die nackte Kanone: Während der Auftakt des Trailers so gar nicht mein Humor ist, sprach mich der Rest schon mehr an. Also mal schauen, was er final so kann. 

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Noragami – Staffel 1-2 (Eine witzige Geschichte über einen erfolglosen Gott, die dennoch einiges an Charaktertiefe bietet)

Wind Breaker – Staffel 2 (Auch die zweite Staffel kann komplett überzeugen und ebnet den Weg für weitere spannende Geschichten. Ich kann jetzt schon kaum die dritte Staffel erwarten)

Dr. Who (2024) – Staffel 2 (Hatte wieder tolle Geschichten mit dabei, bleibt aber in seiner Gesamtheit etwas hinter der ersten Staffel zurück. Bin noch nicht überzeugt von der Reinkarnation, aber mal schauen, was die bringt)

Food Wars – Staffel 1 (Die Grundidee fand ich gut, die Umsetzung hat mir leider gar nicht zugesagt.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.812
Seiten pro Tag: 155 im Durchschnitt
Taschenbuch: 6
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 5

Frühlingsgefühle im kleinen Bonbonladen am Meer: Insa und Marla sind beste Freundinnen und beide frisch verlobt. Da lernen sie die Hochzeitsplaner Cleo kennen, die neu auf Sylt ist. Was für ein riesen Zufall, denken sich die beiden, und engagieren sie direkt für ihre Doppelhochzeit. Doch als Cleo auf Insas Verlobten trifft, kippt die Stimmung. Was hat sie zu verbergen? – Wirkt leider sehr konstruiert und ich mag das Setting mit Sylt einfach nicht. Darüber hinaus aber ein solider Sommerroman.

Phantom Tales of the Night 2:Murakumo ist ein Gasthof in der Zwischenwelt. Der Patron nimmt für die Übernachtung und Zuflucht jedoch kein Geld, sondern Geheimnisse. Doch diese können die Betroffenen teuer zu stehen kommen. – Auch der zweite Band kann mit spannenden Geschichten aufwarten, vor allem lernen wir etwas mehr über die Gehilfen des Patrons. 

Tee? Kaffee? Mord! Folge 15 – Das Geheimnis des toten Anwalts: Martin Lazebnik ist ein erfolgreicher Anwalt und bekommt seit neustem Drohbriefe. Während er das mit einem Schulterzucken abtut, klingeln bei seiner Freundin Louise die Alarmglocken. Die hat mit ihrer Freundin und Chefin Nathalie einfach schon zu viele Kriminalfälle bearbeitet. Und kurz darauf kommt es zum ersten Mordanschlag. – Gute Geschichte der Reihe, aber mir fehlte etwas der Miträtselteil.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 16 – Ein Spion kommt selten allein: Eine fremde Frau verblutet in Nathalies Pub in Earls Raven. Sie war eine alte Bekannte von Louise, Nathalies Köchin, die früher einmal Spionin im Auftrag der Krone war. Während Louise zusammen mit Buchhändlerin Paige auf die Spur der rätselhaften letzten Worte der Spionin macht, hat Nathalie ein ganz anderes Problem. Durch einen Brandanschlag erfährt sie von einem Rufmord gegen sie. – Hier ein ähnliches Problem. Ich mochte den Teil rund um den Rufmord, aber der Teil mit den Spionen war mir zu viel für einen cosy crime.

Die Tribute von Panem L: Haymitch Abernathy hat es nicht leicht im Leben. Im heruntergekommenden Distrikt 12 versucht er irgendwie zu überleben und nicht bei der Ernte ausgewählt zu werden. Doch beim zweiten Jubel-Jubiläum werden die doppelte Anzahl an Tributen gewählt. Und Haymitch ist einer davon. – Mir war die Geschichte um Kontext des Charakters irgendwie nicht logisch und bin daher im Vergleich zu gefühlt allen Anderen, nicht überzeugt vom Buch.

Fangs 2: En war auf einer Party, die von einem Vampir überfallen wurde und ist nun ebenfalls einer. Damit völlig überfordert, bringt ihn Ichii zu einer Pairing Party, wo er sich einen Partner aussuchen soll, da die Organisation FANGS dies empfiehlt. Da En aber völlig überfordert ist, behauptet der mit Ichii ein Pair zu sein. Blöderweise hat er diesen vorher nicht gefragt. – Die Geschichte wird gut weitergeführt, kommt aber nicht so ganz voran.

Don’t kiss the Dragon 3: Tsubasa, ebenfalls Teil eines Wasserdrachenclans hat Interesse an Sakura. Da die seine Avancen allerdings ablehnt, entführt er sie kurzerhand. Koga muss alles dran setzen, um sie zu finden und zu befreien. – Die Charaktere werden gut weiterentwickelt und wir bekommen noch einen spannenden Handlungsabschnitt.

Beneath the Ivy: Marissa gehört einem Hexenzirkel an, die einzigen auf der Insel. Ihr Alltag ist größtenteils gewöhnlich, bis auf die magischen Fähigkeiten ihrer Familie und das sehr eigenwillige Haus. Bis ihre Cousine tödlich erkrankt und die verstoßene Tante auf der Insel gesichtet wird. Und was hat es mit der Zeitblase auf sich, die um die Insel gewebt zu sein scheint? – Es hat leider eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Erst nach der Hälfte war ich angekommen und konnte sie genießen.

Fräulein Florentines Gespür für Mord: Im späten 19. Jahrhundert in Berlin ist Florentine alles, nur nicht gewöhnlich. Sie studiert heimlich an der Charité und schreibt für die Zeitung. Doch auf der Hochzeit ihrer besten Freundin kommt es zu einem Eklat. Der Bräutigam wird ermordet und Florentines Bruder ist der Hauptverdächtige. Fortan gibt sie alles, um den Mord aufzuklären und die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. – Ich liebe die cosy crimes von Alexandra Fischer-Hunold. Und diesmal konnte sie mich sogar trotz der historischen Komponente komplett überzeugen. Große Empfehlung.

School of Myth & Magic 1: Devin weiß eins mit Sicherheit: Nixen sind böse. Bis zu dem Tag als sie ihren Crush küssen will und ihn dabei fast umbringt. Kurz darauf erfährt sie, dass sie eine Nixe ist. Um ihre Kräfte zu erkunden, wird sie auf die School of Myth & Magic geschickt. Dort trifft sie auf Drachen, Hexen, Vampire und andere Mythengestalten. Schnell muss sie erkennen, dass etwas Düsteres an der Akademie lauert. – Ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Aber es ist so sehr nach dem typischen Schema geschrieben, dass ich größtenteils nur gelangweilt war.

Edens Star: EdenS6 bereiten sich gerade auf ihre Welttournee vor, als eine der Tänzerinnen ausfällt. Anna, die Deutschland verlassen hat, um in Korea Idol zu werden, wird als Ersatz engagiert. Dabei trifft sie auf Juhyun, besser bekannt als Idol Sky, und zwischen beiden stimmt direkt die Chemie. Doch Beziehungen sind im Idolbusiness verboten. – Ari N. Kangs Debüt konnte mich direkt überzeugen. Allein die Arbeit, die sie in die Entwicklung der Charaktere gesteckt hat, ist auf jeder Seite spürbar.

Problematic Summer Romance: Maya liebt ihren Bruder, aber würde doch alles geben, um nicht nach Sizilien zu seiner Hochzeit zu fliegen. Denn sein Trauzeuge ist sein bester Freund Conor Harkness. Das Problem: Maya ist in Conor verliebt, aber der ist 38 und sie gerade 23 und mit der Uni fertig. Doch in der romantischen Villa in Taormina verbringen die beiden mehr Zeit miteinander als geplant und was wäre da besser als eine kleine romantische Geschichte, auch wenn sie problematisch wäre. – Ich wollte den Age Gap Trope hassen, aber Ali Hazelwood hat mich wieder absolut in den Bann gezogen. Ich liebe die Geschichte.

Mrs. Potts Mordclub und der tote Bräutigam: Judith Potts wird vom schwerreichen Sir Peter Bailey zu dessen Hochzeit eingeladen, da er um sein Leben fürchtet. Und dann stirbt er auf seiner Hochzeit wirklich. Während die Polizei von einem Unfall ausgeht, ist sich Judith sicher, dass es Mord war. Zusammen mit ihren Freundinnen Suzie und Becks ermittelt sie heimlich weiter. – Wieder eine spannende Geschichte mit verblüffender Auflösung. Werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.

Penelope 4: Das Jagdturnier hat begonnen und Penelope landet bei der Teeparty der hochnässigen weiblichen Sprößlingen der Adelsfamilien. Nachdem sie dort durchgehend beleidigt wurde, wagt sie sich ebenfalls an die Jagd. Doch dort begegnet sie erneut dem Crown Prince, der jedoch von Attentätern verfolgt wird. – Hatte mich etwas mit der Reihe versöhnt und dann kam der Cliffhanger am Ende. Jetzt habe ich leider wieder keine Lust auf den nächsten Band.

Seoulicious: Suki und Yoona sind Zwillinge und leben als Kinder koreanischer Einwanderer in Hamburg. Während Suki jeden Tag mit Rassismus und ihrer Identität kämpft, baut sich Yoona eine Karriere als Influencerin auf. Nach einem Zusammenbruch reist Suki nach Korea zu ihren Großeltern. Doch ihr neu gewonnener Frieden hält nur kurz, denn Yoona geht viral. Leider mit Sukis Stimme. Um den Schwindel nicht auffliegen zu lassen, nimmt Suki als Yoona an einer Kochshow teil. Dort trifft sie auf Jin, der als Idol aus mehreren Gründen Tabu ist. – Auch, wenn es ein K-Pop Roman ist, so steckt doch so viel Identität und Own Voice drin, dass es nochmal einen ganz besonderen Twist hat. Große Empfehlung.

Was waren eure Highlights im Juli?

Rückblick auf den Juli 2024

Der Juli ist vorbei und trotz ständiger Gewitter war er heiß! Dafür habe ich es erstaunlich oft ins kühle Kino geschafft und auch lesetechnisch war ich wieder voll dabei. Nur die Serien haben diesmal etwas gelitten, aber irgendwas ist ja immer.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

A Quiet Place – Tag Eins: Sam ist an Krebs erkrankt und unternimmt einen Ausflug mit anderen Bewohnendes des Hospizes. Immer an ihrer Seite ihre Therapiekatze Frodo. Doch in Manhatten kommt es zu einer Alieninvasion. Sie kann mit anderen in ein Marionettentheater fliehen, von wo aus sie die Informationen bekommen, dass die Aliens auf Geräusche reagieren. Doch während alle sich zu Evakuierungspunkten begeben, will Sam eine letzte Pizza genießen und versucht nach Harlem zu gelangen. Dabei trifft sie auf Eric, der völlig unter Schock ihr folgt. – Kommt leider nicht an die Vorgänger ran, auch wenn er zwischendurch sehr schöne Szenen hat. Setzt insgesamt auch zu viel auf Jumpscares statt auf Atmosphäre.

A Killer Romance: Gary Johnson ist Philosophieprofessor und die Definition von Durchschnittsbürger. Nebenbei arbeitet er bei der Polizei als Techniker für Undercover-Einsätze, bei denen die Anheuerung eines Auftragskillers aufgedeckt werden soll. Durch einen unglücklichen Zufall wird Gary jedoch auf einmal selbst Undercover-Cop und findet zusehens Gefallen an den Rollen. Bis er auf Madison trifft, die ihren tyrannischen Ehemann loswerden möchte. Er hilft ihr ihn legal loszuwerden, beginnt aber kurz darauf mit seinem Alter Ego Ron eine Affäre mit ihr. – Kann sich nicht so ganz aufs Genre festlegen und funktioniert daher nur halb so gut, wie er sein könnte.

To the Moon: Im Zuge des Vietnamkriegs droht die NASA wertvolle Geldressourcen zu verlieren und so den Flug zum Mond nicht zu schaffen. Dafür wird Kelly Jones verpflichtet, die durch gut durchdachte Marketingtricksereien das Image ordentlich aufpolieren kann. Zeitgleich fühlt sie sich immer mehr zum ernsten Leiter des Projekts Cole Davis hingezogen. Doch die Regierung hält nichts von der Idee die Mondlandung live zu senden, falls es scheitert. Und so soll Kelly im Studio diese inszenieren. Nur, dass Cole davon absolut nichts erfahren darf. – Eine wunderbare Liebesgeschichte mit sehr neuem Hintergrund. Funktioniert sehr gut, auch wenn Johannsen Tatum absolut an die Wand spielt.

Blue Lock – Episode Nagi: Nagi hat eigentlich kein Interesse an Sport oder allgemein etwas anderem als seine Videospiele. Bis Rei auf ihn aufmerksam wird. Als Sohn einer wohlhabenden Familie ist er es gewohnt alles zu bekommen, was er will. Doch seine neue Leidenschaft Fußball stößt sowohl bei seinem Vater als auch bei seinen Freunden auf Unverständnis. So überredet er Nagi, der sich als erstaunlich talentiert erweist und kurz darauf bekommen sie eine Einladung zu Blue Lock, einem Auswahlverfahren für den besten Stürmer Japans. Doch bei Blue Lock kann nur einer gewinnen. – Sehr repititiv in der Handlung, das Meiste kannte man schon aus der Serie, auch die Freundschaft zwischen Nagi und Reo bleibt sehr schwammig. Hier wäre mehr drin gewesen.

Deadpool & Wolverine: Wade Wilson aka Deadpool hat sich in ein paralleles Universum zurückgezogen, wo Vanessa noch am Leben ist. Dennoch läuft sein Alltag eher schleppend. Bis die TVA an seine Tür klopft und ihm gesteht, dass sie seine Welt auslöschen wollen, da durch den Tod Wolverines in Logan der Ankerpunkt fehle. Doch Deadpool sieht gar nicht ein, sich damit zufrieden zu geben und begibt sich auf die Suche nach einem neuen Wolverine. Nur, dass die Lösung damit noch nicht gefunden ist. – Der erste Multiversumfilm, der funktioniert, aber auch nur, weil genug Filme diesen vorbereitet haben. Bringt zwischendurch gute Pointen, man muss sie aber zwischen den ganzen 08/15 Witzen finden.

Zwei zu eins: 1990 ist das Ende der DDR besiegelt. Die Arbeitslosigkeit steigt und die Frist zum Umtauschen des Geldes in Westmark steht bevor. Doch die Bewohner eines Hochhauses finden durch Zufall in einem bewachten Schacht die eingelagerten Millionen der bald wertlosen Ostmark. Sie entwickeln ein ausgeklügeltes System, um das Geld umzutauschen. – Starker deutscher Film, der seine Prämisse bis zum Ende halten kann und wunderbar als Komödie mit ernsteren Einschlägen funktioniert.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

She said: 2017 löst die New York Times Recherche zu Harvey-Weinstein und den Vorwürfen gegen ihn einen Skandal aus und die MeToo-Bewegung wird gegründet. Der Film zeigt den langen Weg der beiden Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey bis zur Veröffentlichung des Artikels. Dabei kämpfen sie nicht nur gegen Weinsteins Anwaltteam, sondern auch gegen die Angst der betroffenen Frauen. – Starker Film von der Aussage her, leider etwas zäh inszeniert.

Batman (1989): In Gotham geht die legende einer menschengroßen Fledermaus um. Die Journalist*innen Vicky Vale und Alexander Knox wollen dem auf die Schliche kommen. Bei einem ersten Aufeinandertreffen von Batman und dem Unterwelt-Handlanger Jack Napier stürzt dieser in Säure und überlebt nur knapp. Durch sein neues Aussehen nennt er sich Joker und terrorisiert fortan die Stadt. Batman muss sich entscheiden, ob er die Stadt oder Vicky Vale retten will. – Der Film hätte auch Joker heißen können, da Jack Nicholson eindeutig den Film trägt, aber für den Einstieg schon ganz gut.

Batman Forever: Während Batman damit beschäftigt ist Two-Face das Handwerk zu legen, der Rache auf Batman sinnt, kommt es bei Wayne Industries zu einer neuen Entwicklung des exzentrischen Edward Nygma. In seiner neuen Identität als Riddler schickt Nygma Batman Briefe, um an sein Gehirn zu kommen. Dafür tut er sich mit Two-Face zusammen. Batman hat unterdessen den Waisen Dick Grayson unter seine Fittiche genommen, da er den Tod seiner Familie durch Two-Face nicht verhindern konnte. Dieser will nun Batmans rechte Hand werden. – Ich liebe die Bromance von Two-Face und dem Riddler einfach. Der Rest ist etwas naja und gerade Nicole Kidman ist einfach nur überflüssig, aber die beiden Bösewichte haben einen großen Platz in meinem Herzen gewonnen.

Psycho: Marion Crane unterschlägt 40.000 Dollar ihres Arbeitsgebers und flieht aus der Stadt. Nachdem sie damit einen Polizisten und einen Autohändler misstrauisch gemacht hat, landet sie in einem abgelegenen Motel. Der Besitzer Norman Bates versucht etwas unbeholfen sich der Frau zu nähern, doch seine Mutter scheint von dem Besuch wenig zu halten. Später machen sich ein Privatdetektiv und Marions Schwester und Ex-Freund auf die Suche nach ihr und landen dabei ebenfalls in Bates Motel. Doch das geht nicht für alle glimpflich aus. – Bisher mein liebster Alfred Hitchcock Film. Der hat mich einfach bekommen, durch seine gute Atmosphäre.

Jenseits von Afrika: Karen Blixen reist 1914 nach Kenia, um dort mit ihrem Verlobten und später Ehemann ein neues Leben zu beginnen. Doch ihr Mann, der vorgereist ist, hat statt einer Molkerei eine Kaffeeplantage erworben. Blixen kämpft nun jahrelang mit Geldsorgen und den Seitensprüngen ihres Mannes, die ihr auch Syphilis einbringen. Dabei schlägt ihr Herz für den britischen Abenteurer Denys, der ihr aber ebenfalls keine dauerhafte Sicherheit bieten kann. – Wie langweilig will man eine Geschichte erzählen? Syndney Pollock so „Kein Ding, krieg ich hin“. Es passiert gefühlt nichts, obwohl die Geschichte eigentlich genug hergibt und die Anziehung zwischen den Figuren ist absolut nicht nachvollziehbar.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keine. Ich habe alle für mich relevanten Starts gesehen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Criminal Minds – Staffel 7 (Hält das gewohnte Niveau weiterhin)

The American BBQ Showdown – Staffel 3 (Wieder eine spannende Staffel und diesmal wirklich tolle Kandidat*innen)

Kaulitz & Kaulitz – Staffel 1 (Die Serie ist irgendwie wie ein Unfall, man kann einfach nicht wegschauen. Irgendwo verbergen sich auch gute Ansätze, gerade, wenn es um Bills Vergangenheit geht, wo er sich immer verstecken musste, aber darauf wird gewollt nur oberflächlich eingegangen)

Hellbound – Staffel 1 (Definitiv nicht mein Genre, aber dennoch hat gerade gegen Ende die Serie mich bekommen und jetzt brauche ich die zweite Staffel für die offenen Fragen)

A Discovery of Witches – Staffel 2 (Nach der Reise in die Vergangenheit erzählt die Serie gefühlt alles und nichts. Bleibt leider weit hinter der ersten Staffel zurück)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 4.322
Seiten pro Tag: 139 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 6
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 2
E-Book: 1

Where Winter Falls: Ellas Herz schlägt für die Musik und so veranstaltet sie als DJ verbotene Untergrund-Partys. Doch das darf nicht rauskommen, sonst könnte sie ihren Job als Erzieherin verlieren. Bei einer Razzia ist es ausgerechnet Otis, der sie findet. Seit dem Festivalsommer kann sie ihn nicht ausstehen, doch aus irgendeinem Grund hilft Otis ihr. Daraufhin treffen die beiden immer wieder aufeinander und wollen sich die gegenseitige Anziehung doch nicht eingestehen. – Nach dem schwachen ersten Band hatte ich hier ebenfalls nicht viel erwartet, wurde aber sehr positiv überrascht.

Mord im Orient-Express: Der Orient-Express von Istanbul bis Paris ist gut gefüllt, als der Detektiv Hercule Poirot einsteigt. Die Wagen der ersten Klasse sind komplett gefüllt, weswegen er sich ein Abteil mit dem Sekretär MacQueen teilt. Doch mitten in der Nacht kommt es zu einem Mord. Nun ist die Liste der Verdächtigen zwar überschaubar, immerhin müsste es einer der Passagiere sein, doch steht Poirot vor seiner größten Aufgabe, obwohl er doch eigentlich nur seinen Dickens lesen wollte. – Auch, wenn ich die Lösung schon kannte, habe ich hier wieder sehr auf die Rätsel geschaut und wäre nicht drauf gekommen. Die Lösung war hier allerdings sehr nüchtern, wenn man die Filme kennt.

Tee? Kaffee? Mord! 5 – Der Club der Giftmischer: Volles Haus im Black Feather. Nathalie und ihre Köchin Louise haben alle Hände voll zu tun, zumal regelmäßig jemand vergiftet wird und vom Stuhl fällt. Eine Gruppe Apotheker*innen hat sich in Earlsraven versammelt und bereiten eine Bühnenshow vor. Nur, dass es dabei zu einem realen Mord kommt. Und wieder sind die beiden mittendrin bei den Ermittlungen. – Fand die Prämisse absolut wundervoll und habe mich wieder sehr amüsiert beim Hören. Die Auflösung war dann leider etwas platt, aber trotzdem ein toller Band.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi – Band 9-11: Der M-Clan hat Ron und Toto zu einer Kreuzfahrt eingeladen. Mit dabei sind auch einige Leute der Blue Academy. Es kommt zum finalen Showdown, um das Rätsel um Rons Vergangenheit und dem Praktikanten-Blutbad zu lösen. – Das Finale des ersten großen Plottpunkts stand bevor und ich habe die drei Bände am Stück gelesen, weil die Cliffhanger echt gemein waren!

Dangerously Close: Liv ist Journalismusstudentin und steht kurz vor ihrer Masterarbeit. Diese würde sie nur zu gern über den Fall der ermordeten Sarah Mills schreiben, zumal sie an dem Abend auf der gleichen Party war. Doch dafür braucht sie ein Interview mit Weston Vermont, dem Mörder Sarahs. Doch der hat seit seiner Verurteilung nichts mehr dazu gesagt. Durch ihre Hartnäckigkeit bekommt sie ihr Interview, doch beide konnten die Folgen ihres Treffens nicht vorhersehen. – Fand die Prämisse eigentlich sehr fragwürdig, aber die Autorin hat eine wirklich runde und gute Geschichte draus gezaubert.

Neon Gods 1 – Hades & Persephone: Persephone wird von ihrer Mutter dem obersten Olympier Zeus versprochen. Doch dieser ist berühmt dafür, dass seine Ehefrauen sterben. So flieht Persephone und schafft es unter Qualen den Styx zu überqueren und sucht Schutz bei Hades. Jenem Olympier, den sie vorher nur für einen Mythos gehalten hat. Und die Anziehung zwischen den beiden kann nicht geleugnet werden. – Auch wenn die Geschichte eher Porn mit Plot ist, funktioniert die erschaffene Welt dennoch und auch die Charaktere sind gut geschrieben.

One Operation Joker 1: Bei einem Kampf zwischen Batman und dem Joker landet ersterer in einem Bottich mit einer neu entwickelten Creme, die ihn kurzerhand wieder in ein Baby verwandelt. Doch der Joker will nicht ohne seinen Erzfeind existieren und nimmt Baby-Batman kurzerhand auf und kümmert sich um ihn. Doch ein psychopathischer Killer ist nicht unbedingt der beste Vater. – Spannende Grundidee, funktioniert über den ersten Band auch ganz gut, aber die Geschichte könnte schnell abgegriffen sein.

16:50 ab Paddington: Elspeth McGillicuddy wollte nur eine ruhige Zugfahrt zu ihrer Freundin Jane Marple unternehmen und wird Zeugin eines Mordes in einem Zug nebenan. Doch niemand will ihr glauben, außer Miss Marple, die die Ermittlungen kurzerhand übernimmt. Diese führt sie ins Anwesen Rutherford Hall. – Mein erster Miss Marple Fall und die alte Dame kam erstaunlich wenig vor. Dennoch war es ein spannender Kriminalfall und ich kam definitiv nicht auf den Mörder.

Ruthless Vows: Iris ist seit zwei Wochen von der Front zurück und versucht trotz des Verlustes ihres Mannes irgendwie weiter zu machen. Doch Roman ist nicht tot, sondern wurde von Dacre, dem Gott der Gegenseite, geheilt. Doch damit ist er an den Gott gebunden und dieser hat ebenfalls sein Gedächtnis genommen. Können die beiden wieder zueinander finden? Und wie wird der Krieg ausgehen? – Etwas schwächer als der erste Band, zumal ich halt immer Angst hatte weiterzulesen, weil ich nicht wollte, dass den Charakteren etwas passiert. Und auch, wenn die Geschichte rund abgeschlossen ist, hat sich die Autorin doch letztlich nur wenig getraut.

Belladaire Academy of Athletes – Misfits: Delphine ist Turnerin durch und durch. Getrieben von ihrer Mutter steckt sie in einem Kreislauf aus Trainieren und Kalorien zählen, um immer weiter abzunehmen. Covey steht als Schauspieler kurz vor seinem finalen Durchbruch. Doch nach einem kleinen Skandal soll er seinen Ruf aufpolieren. Und die Produktion hat Delphine dafür auserkoren. Doch die ist alles andere als begeistert. – Runder Abschluss der Reihe und mit der Stärkste.

Das Buch der gefährlichen Wünsche: Izzy Amazing führt eine erfolgreiche Wünscheagentur. Zumindest in der Buchwelt ihres Romans. Doch als in der realen Welt auf einmal Wünsche in Erfüllung gehen, die sich jedoch gegen den Wünschenden richten, muss der Bund der Buchfiguren eingreifen und dafür brauchen sie Izzy. – Langersehntes Wiedersehen mit den Figuren, leider funktioniert die Protagonistin nicht so gut, wie in der Ursprungsreihe, blieb daher hinter den Erwartungen zurück.

Die Pfanne brät nicht: Alice Diestel arbeitet seit vielen Jahren im Theo – also in einem der vielen Discounter, die sie nicht näher benennt. Sie berichtet von ihren vielen Erfahrungen mit der Kundschaft. Von angenehm über desaströs ist alles mit dabei. Wenn die Pfanne nicht brät oder der Ehegatte auf einmal nicht mehr auffindbar ist. – Ab und an ganz unterhaltsam, meist ganz nett zu hören, stellenweise leider auch sehr unangenehm.

Was waren eure Highlights im Juli?

Rückblick auf den Juli 2022

Ein sehr warmer Monat ist vorbei. Ob die Hitzewelle wirklich überstanden ist, darüber will ich hier gar nicht spekulieren. Auf jeden Fall war es in den Kinos gut klimatisiert, allerdings merkt man hier das Sommerloch. Und irgendwie war der Juli ein seltsamer Monat. Meine Listen ruhten in den meisten Fällen sehr lange, obwohl ich nicht das Gefühl hatte, weniger zu konsumieren. Nun gut, schieben wir es einfach alles auf die Temperaturen. Auf jeden Fall folgt hier mein medialer Rückblick auf den Juli.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Cinemathek: Everything, everywhere, all at once: Evelyn Wang ist komplett überfordert. Eine Steuerprüfung steht an, ihr Vater ist vor kurzem aus China zu ihnen in die USA gezogen, ihr Mann Waymond will sich scheiden lassen und ihre Tochter versucht ihre Freundin der Familie vorzustellen. Doch bei der Steuerprüfung übernimmt plötzlich ein Waymond aus einer anderen Realität den Körper ihres Mannes und erzählt ihr, dass sie in einer anderen Realität eine Technologie entwickelt hat, um die Realitäten zu verknüpfen. Doch dabei hat sie etwas geschaffen, was sie jetzt aufhalten müssen: Jobu Tupaki. – Lange Zeit ein etwas anderer Film über Multiversen, dann zieht er sich leider und driftet zu sehr ab. Hinten raus eher enttäuschend.

Liebesdings: Marvin Bosch ist ein gefeierter Schauspieler. Doch nach einem desaströsen Interview findet er sich im kurz vor dem Bankrott stehenden Theater von Frieda und ihren Freund*innen wieder. Da er untertauchen muss und Frieda Geld braucht, schließen sie sich zusammen. – Wenig Liebe, wenig Komödie, schlecht für eine Liebeskomödie, aber grundsätzlich gute Themen angesprochen, nur zu viel und zu oberflächlich.

Thor 4 – Love & Thunder: Thor hat sich den Guardians of the Galaxy nach Endgame angeschlossen. Doch so richtig scheint es nicht seine Bestimmung zu sein. Er folgt einem Notruf von Lady Sif und erfährt, dass Gorr über das Nekro-Schwert verfügt und geschworen hat: Alle Götter müssen sterben. Als er versucht New Asgard zu retten, trifft er auf eine altet Bekannte. – Er hat seine (optischen) Momente, aber meist driftet er ins Oberflächliche ab. Thor hatte sich eigentlich wesentlich weiter entwickelt.

Elvis: Colonel Tom Parker ist eigentlich ein Rummelplatz-Manager, doch als er den jungen Elvis Presley entdeckt, beginnt eine ganz andere Karriere. Zusammen erobern sie die Musikcharts. Doch im Laufe der Zusammenarbeit tauchen immer mehr Differenzen auf.- Tolles Biopic, etwas wenig Musik, aber interessanter Erzählstil.

Anime Special: Sing a bit of harmony: Satomi lebt in einer Modellstadt, wo künstliche Intelligenz getestet wird. Roboter sind in ihrem Alltag fest integriert. Ihre Mutter steht kurz vor dem Abschluss eines wichtigen Projekts und hat daher wenig Zeit. Als mit Shion eine neue Mitschülerin auftaucht, die auf Satomis Glück aus ist, steht die Welt Kopf. Doch dann findet Satomi mit ihrem Freundeskreis heraus, dass Shion das neue Projekt der Mutter ist. – Thema künstliche Intelligenz mal ganz anders aufgezogen, sehr süßer und lebensfroher Film.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Motherless Brooklyn: In den 1950er Jahren arbeitet Lionel Essrog für das Detektiv-Büro von Frank Minna. Durch sein fotografisches Gedächtnis ist er ein unverzichtbares Teammitglied. Als Minna bei einem Auftrag getötet wird, nimmt sich Lionel dem Auftrag an, merkt aber schnell, dass da mehr dran ist, als auf dem ersten Blick schien. – Spannender Krimi trotz ruhiger Erzählweise.

Die Erfindung der Wahrheit: Elizabeth Sloane ist Lobbyistin und hat einige erfolgreiche Kampagnen für Cole Kravitz & Waterman geleitet. Doch beim Thema Waffenkäufe wechselt sie unerwartet das Lager und steigt bei einem kleinen Konkurrenten ein. Damit tritt sie einen Wettlauf los, bei dem einige schmutzige Mittel eingesetzt werden. – So ganz bin ich wohl nicht mit allen Wendungen hinterhergekommen, aber sehr spannender Politthriller.

Chip & Chap: Die Ritter des Rechts: Nach dem Ende ihrer Fernsehserie geht die Rettungstruppe getrennte Wege. Doch als Samson in Gefahr gerät, müssen sich Chip & Chap wieder zusammen tun, da die Polizei nur eingeschränkt ermittelt. – Ganz nett für zwischendurch, aber so wirklich kommen die Kindheitserinnerungen nicht durch.

Train to Busan: Seok-Woo ist Fondmanager und hat daher wenig Zeit für seine Tochter Su-An. Diese ist so traurig, dass sie mit dem Zug zurück zu ihrer Mutter nach Busan fahren will. Seok-Woo will sie nicht allein fahren lassen und steigt mit ein. Doch auf der Fahrt häufen sich die Meldungen, um merkwürdige Tumulte in ganz Korea. – Ich hasse Zombies. Ich hasse Horrorfilme. Aber dafür ist der Film echt gut.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Meine Stunden mit Leo: Emma Thompson als sexuell unbefriedigte Witwe, die sich einen jungen Mann gegen Bezahlung holt und dann ein philosophischer Film über das Leben. Das verspricht der Trailer und genau das reizt mich noch an dem Film.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Monsieur Claude und sein großes Fest, Men, DC League of Super-Pets

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Her private life – K-Drama (Super süßes Drama mit viel Witz und Charme. Hintenraus 1-2 Folgen zu lang)

How I met your father – Staffel 1 (Ganz nettes Reboot, kann aber nicht die alten Vibes hervorholen. Mal schauen, was folgende Staffeln bringen)

Hospital Playlist – Staffel 1 – K-Drama (Ein bisschen Krankenhaus, ein bisschen Drama, aber größtenteils einfach tolle Charaktere. Gut für zwischendurch, da wenig zusammenhängende Handlung)

How to build a s*x room – Staffel 1 (Als Fan von Einrichtungssendungen konnte ich bei diesem Konzept nicht widerstehen. Sehr sympathische Host)

Ducktales – Staffel 2 (Die Kindheitserinnerungen wurden herausgeholt und nicht enttäuscht. Noch immer mitreißende Folgen)

Lovestruck in the City – K-Drama (Die Geschichte war ein auf und ab, konnte mich aber im Gesamtkonzept nicht überzeugen, auch wenn sie hinten raus nochmal deutlich an Stärke zugelegt hat)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8
Seiten insgesamt: 2.855
Seiten pro Tag: 92 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 3
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 3

Nevernight 1 – die Prüfung: Mia hat Rache an den Mördern ihrer Familie geschworen. Dazu versucht sie dem geheimen Assassinenorden beizutreten. Doch die Aufnahmeprüfung verlangt ihr alles ab. – Etwas zäher Roman, auch wenn stellenweise ziemlich spannend. War grundsätzlich aber einfach nicht meine Geschichte.

Beastseller 1 – Monomythos: Marc wacht in einer Fantasywelt auf und hat nur noch eine Nummer in seinem Smartphone gespeichert. Ciri eine Fee in Handyform erklärt ihm, dass er eine Heldenreise durchleben muss, um wieder zurück zu kommen. – Roman in Chatform, der mit einigen Klischees aufräumt bzw. diese bewusst ausspielt. Sehr witzig und gut umgesetzt.

Vielleicht Irgendwann: Karla hat sich vorgenommen keine Beziehung einzugehen. Als sie auf Henning Kiefer, ihrem Idol aus der Formel 2, trifft, könnte sie jedoch schwach werden. Dann bekommt sie ein zweifelhaftes Angebot: Sie soll Hennings Freundin spielen. Da sie dringend Geld braucht, geht sie drauf ein, nichts ahnend, was seine Nähe in ihr auslöst. – Die Grundidee mochte ich, die Umsetzung hat mich überrascht, aber die Geschichte hab ich geliebt. Sehr schöner Abschluss der Reihe.

Spy x Family – Band 2-4: Anja hat die Aufnahme an die Eden-Akademie geschafft. Doch Schule und lernen liegt ihr so gar nicht. Yuri, Yors Schwester, kommt zu Besuch und ist gar nicht begeistert von Loid. Und Anja bekommt einen Hund, mit dem sie prompt ein Bombenattentat verhindern muss. – Spannend und witzig mit tollen Charakteren, eine tolle Manga-Reihe.

Und wir tanzen über den Flüssen: June kehrt nach London zurück und trifft prompt auf Kian, ihrem Ex. Schnell schleichen sie die alten Gefühle bei beiden wieder ein. Doch dann ist da noch Ash, Kians bester Freund, mit dem sie sich nur fetzt, auch wenn sie das prickeln in seiner Nähe nicht ignorieren kann. – Das Finale der Love is love Reihe befasst sich mit Polyamorie und das auf eine sehr herzliche Art. Es hat leider ein bisschen lange gebraucht, um sich aufzubauen, wodurch kleine Längen vorhanden waren, aber die tollen Charaktere und die starke Geschichte macht vieles wett.

Wood High Love: Lova ist nur genervt vom Frauenaufreißer Novid. Als dieser sich dann auch noch bei dem Campingausflug ihres Freundeskreises einschleicht, wär sie am liebsten an die Decke gegangen. Doch bei dem Camping passieren einige merkwürdige Dinge. Wer ist dieser O., der ihr ständig Nachrichten schreibt? – Leider wieder eines der schlechteren Werke von D. C. Odesza. Beide Protagonist*innen sind sehr nervig und ihr Gezicke wenig nachvollziehbar. Schade.

Rückblick auf den Juli 2021

War das ein durchwachsender Monat. Mal warm, mal kalt, mal drückend heiß, mal komplett verregnet. Aber viel wichtiger: Die Kinos sind wieder geöffnet! Hoffen wir mal, dass es noch eine Weile so bleibt, aber die Chance habe ich mir nicht entgehen lassen!
Was ansonsten so los war im Juli erfahrt ihr jetzt in meinem medialen Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

A Quiet Place II: Nach den Ereignissen in Teil 2 gibt Familie Abbott die Farm auf und sucht abseits der bekannten Pfade nach Hilfe. In einem alten Stahlwerk treffen sie auf Emmett, der ihnen hilft, aber als gebrochener Mann sie am liebsten sofort wieder loswerden will. Regan Abbott empfängt schließlich ein Signal und glaubt, dass es einen sicheren Hafen gibt. – Gelungene und spannende Fortsetzung des stillen Horros.

Cruella: Estella landet nach dem Tod ihrer Mutter in London, wo sie auf die beiden Gauner Jasper und Horace trifft. Nach vielen Jahren des lockeren Lebens findet sie eine Anstellung in einem Warenhaus und schafft es durch ihre Designkünste bei der Baroness Von Hellman angestellt zu werden. Doch dort erfährt sie Sachen über ihre Vergangenheit, den ihre dunkle Seite Cruella heraufbeschwört. – Stilsicher und doch einfach nur cool. Cruella haut einem als Gesamtkunstwerk einfach vom Hocker.

Black Widow: Natasha Romanoff alias Black Widow ist nach den Geschehnissen in Civil War auf der Flucht. In einer sicheren Unterkunft bringt ein Freund ihr ihre Post aus einem Haus in Budapest. Dort ist auch ein Koffer, den ihre Schwester Yelena geschickt hat. Als sie von einem maskierten Kämpfer angegriffen wird, schafft sie es nach Budapest zu fliehen, wo sie auf Yelena trifft. Diese ist frisch auf der Flucht vorm roten Raum – dem Programm, das beide in der Kindheit zu Profikillerinnen ausgebildet hat. Um diesen endgültig zu besiegen, müssen sie sich mit alten Bekannten zusammentun. – Gelungener Auftakt von Phase 4 und würdevoller Abschied der schwarzen Witwe.

Godzilla vs. Kong: Nachdem Godzilla in Florida eine Stadt angegreift, wird er nicht mehr von allen Seiten als Beschützer der Erde gesehen. Gleichzeitig wird der Forscher Dr. Nathan Lind  vom Milliardär Walter Simmons angeworben, um die Hohlerden-Theorie zu untersuchen. Dafür benötigen sie Kong, der inzwischen in einem künstlich geschaffenen Habitat lebt. – Viel Wumms, wenig Handlung, dafür viele Logiklöcher. Optisch auf jeden Fall sehenswert.

Nomadland: Die Nomadin Fern reist durch die USA, nachdem in ihrer Heimat kein Job mehr zu finden war. Dabei nimmt sie überall Gelegenheitsjobs an und wohnt in ihrem Van. Dabei lernt sie allerhand Leute kennen. – Beinahe mediativer Film über eine Frau, die alles verloren hat und sich nun irgendwie durchschlägt.

Der Rausch: Vier Lehrer fühlen sich ein wenig ausgebrannt und gefangen. An einem Geburtstag diskutieren sie die Theorie von Finn Skaderud, dass der Mensch 5 Promille zu wenig Alkohol im Blut hat. Sie beschließen ein Experiment zu starten. – Interessantes Experiment, eine Ode ans Leben.

Nobody: Hutch Mansell ist ein Vorstadtvater, der kein Problem damit hat, gedemütigt zu werrden. Doch nach einem Einbruch in sein Haus kommt seine dunkle Seite zum Vorschein und er startet einen brutalen Rachefeldzug. – Durchchoreographiert wie ein John Wick, aber streckenweise sehr platt, da nur die bekannten Klischees abgearbeitet werden. Stellenweise aber auch sehr unterhaltsam.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Der Spion: Mitten im kalten Krieg wird ein Geschäftsmann aus Großbritannien nach Russland geschickt, da er wenig Aufmerksamkeit auf sich zieht und so den Kontaktmann im Auge behalten kann. – Interessanter Cast und für eine gut erzählte Geschichtsstunde bin ich auch zu haben.

Minari – Wo wir Wurzeln schlagen: Jacob und seine Familie ziehen nach Arkansas, um dort eine kleine Farm aufzubauen. Dabei geht einiges schief. Dann reist die Großmutter aus Korea nach und Sohn David muss mit ihrer Art umgehen lernen. – Diesjähriger Oscarkandidat und es verspricht eine schöne Familiengeschichte zu werden.

In the Heights: In den Washington Heights treffen wir auf eine Gemeinschaft voller Träume rund um den Bodega-Besitzer Usnavi. – Ein Film über ein Musical von Lin-Manuel Miranda. Ja, derjenige, der Hamilton geschrieben hat. Muss ich mehr sagen?

Cash Truck: H nimmt einen Job bei einer Geldtransporter-Firma an, die kurz darauf überfallen wird. Dabei setzt er die Gangster außer Gefecht. Woher kommt seine Treffsicherheit und was sind seine Motive? – Actionfilm mit Jason Statham, wobei die Action gut dosiert aussieht.

Jungle Cruise: Lily Houghton sucht nach einem Baum mit Heilkräften. Dafür braucht sie die Hilfe von Bootsbesitzer Frank, der sie über den Amazonas bringen soll. Eine halsbrecherische Reise steht bevor. – Dem nächsten Film über eine Disneylandattraktion, der erstmal nach viel CGI aussieht.

Filme – auf großem Ferseher gesehen

The Tommorow War: 2022 bekommt die Menschheit Besuch aus der Zukunft. Denn 2051 steckt die Menschheit im Krieg mit Aliens und es sieht schlecht aus. Deswegen werde. Soldaten aus der Vergangenheit benötigt um für 7 Tage in der Zukunft zu kämpfen. Einer davon ist Dan Forester. – Nicht wirklich logisch, nicht wirklich gut, aber ein bisschen Action für Zwischendurch.

Die Vögel: Mitch Brenner spielt Melanie Daniels einen Streich. Sie will sich rächen und fährt dafür zu seinem Haus in Bodega Bay. Dort bleibt sie unerwartet länger und kommt Mitch näher. Doch die Vögel in Bodega Bay fangen an sich sehr merkwürdig zu verhalten. – Klassiker von Hitchcock mit sehr unbefriedigendem Ende.

Kill your friends: In den 1990er Jahren versucht der Musikproduzen Stelfox als A&R-Manager den Durchbruch zu schaffen. Doch die Musikszene ist ein Haifischbecken. Es wird blutig. – Irgendwie nicht spannend, eindimensionale Charaktere und alles viel zu übertrieben.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Dad stop embarassing me – Staffel 1 (Nicht witzig, platte Charaktere, konnte mich nicht überzeugen)

Lucifer – Staffel 5 (Zwischendurch gab es wirklich gute Folgen, aber im großen und ganzen nur noch Beziehungsdrama. Die Luft ist leider seit längerem raus)

Loki – Staffel 1 (Diese Mischung aus Bürokratie, Loki und Zeitreise macht einfach nur Spaß. Spannend, tolle Charaktere und erwähnte ich diese Bürokratie?)

Fresh Fried & Crispy – Staffel 1 (Daym Drops präsentiert allerlei Leckereien aus den USA. Manchmal vielleicht ein wenig zu fettig, aber oftmals Leckereien dabei)

Never have I ever – Staffel 1 (Stellenweise gute Einfälle, im großen und ganzen eher typische Teenagerprobleme, dafür aber ein toller Erzählstil)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8+3 (=nicht in der Wortwertung)
Seiten gesamt: 2.615
Seiten pro Tag:  84 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 4
E-Book: 2
Manga: 1
Hörspiel: 3

Palast aus Gold und Tränen: Die Dämonenjägerinnen Schneeweißchen und Rosenrot sind auf der Spur der Hexe aus Band 1. Dafür müssen sie ins Zarenreich und damit ins Reich der Baba Yaga. Doch ihre Liebe könnte ihnen dort den Kopf kosten. – Spannende und märchenhaftige Fortsetzung. Jetzt heißt es Warten auf Band 3.

Wild like a river: Jackson ist mit einem Freund im Jasper Nationalpark unterwegs. Als dieser sich verletzt lernt er Haven kennen, die mit ihrem Vater, einem Ranger, im Park lebt. Beide kommen sich näher. Wenn Jackson zurück zum Studium reist, folgt Haven ihm. Jetzt muss sie versuchen in der Stadt zurecht zu kommen. – Typische New Adult Geschichte, aber mit der Natur Kanadas. Habe den Charakteren die Liebesgeschichte nicht ganz abgenommen, aber die Coming-of-age Geschichte war toll.

Die Chroniken von Alice 2 – Die schwarze Königin: Alice und Hatcher sind den Fängen der alten Stadt entkommen. Doch statt in Freiheit finden sie sich in einer verbrannten Ebene wieder. Auf der Suche nach Hatchers Tochter Jenny müssen sie neue Abenteuer bestreiten. – Am Anfang brauchte ich ein bisschen um reinzukommen, aber ab einem gewissen Punkt, ist der Sog des Buches unaufhaltbar.

Fight for forever: Im dritten Band der Reihe muss Gabriel Legend sich seiner Vergangenheit stellen, um sich und alle, die er liebt zu schützen. Er muss wortwörtlich für sein Happy-end kämpfen. – Nach dem Cliffhanger am Ende von Band 2 waren meine Erwartungen hoch, doch das Buch zieht sich wieder, um die Auflösung ans Ende innerhalb weniger Seiten zu quetschen.

Eisige Wellen: Alina und Mal sind dem Dunklen entkommen, doch ihr Glück wärt nicht lange. Auf der Flucht landen sie ausgerechnet dort, wo sie nie wieder hin wollten. Jetzt muss Alina zeigen, was sie kann. Dabei trifft sie auf neue Verbündete und muss um alte Freunde kämpfen. – Zweiter Teil, der die Figuren für Band drei vorbereitet, aber dennoch einiges zu erzählen hat. Es wird nicht langweilig! PS: Ich wäre dann jetzt bereit für Staffel 2 von Shadow & Bone.

My roomate is a cat 4: Subaru hat sich seiner Angst gestellt und eine Signierstunde für seine Bücher abgehalten. Außerdem kommt Leben in seine Wohnung. Haku ist derweil damit beschäftigt, mit den Veränderungen ebenfalls zurechtzukommen. – Auch der vierte Band ist einfach wieder zuckersüß. Vor allem die Veränderungen bei Subaru sind toll zu sehen.

Ein Herz voll Leben: Isabella Kramer ist stolz auf ihren Cupcake-Laden an der Ostsee. Bis ihre beste Freundin stirbt und sie auf einmal das Sorgerecht für die kleine Leni bekommt. Sie versucht ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und braucht jemanden, der ihr im Laden hilft. Da kommt Max wie gerufen. Doch seine Beweggründe sind nicht die, die Isabella erwartet. – Herzzerreißend und voller Mitgefühl. Zwischenzeitlich will man einzelne Charaktere einfach nur schütteln, aber letztlich siegt die Wohlfühlseite.

Malady Wayward: Malady reist aus Nashville nach Madeira, um einen Au-Pair Job anzunehmen. Doch das Anwesen ist wesentlich heruntergekommen als auf den Fotos und über den beiden dort lebenden Brüdern hängt ein Schatten. Was ist passiert? Schneller als ihr lieb ist wird Malady in einen Strudel aus Gewalt, Dominanz und Geheimnissen. – D. C. Odesza steht für Erotik mit Thrillelementen und vor allem Darkanteil. Man sollte hier nicht alles hinterfragen, kann die Geschichte aber so durchaus genießen.

Rufus T. Feuerflieg – Folge 6-8: Anwalt Rufus T. Feuerflieg hat auch in den nächsten Folgen allerhand zu tun. Zeitreisen, ein Poltergeist und eine etwas andere Dungeons and Dragons Version wartet auf seinen brillianten Verstand. – Tommy Krappweis versteht es wieder einmal in kurzen Episoden das größtmögliche Lachpotential zu entfalten. Einfach nur empfehlenswert. 

Rückblick auf den Juli 2020

Nachdem Tenet und Mulan immer weiter verschoben wurden (bzw. Mulan nun für Disney+ angekündigt wurde), hat mein Kino leider die Wiedereröffnung auf unbestimmte Zeit verschoben. Dennoch ließ ich mir die Kinofreuden nicht nehmen und nahm dafür auch längere Anfahrtswege in Kauf. Umso mehr freue ich mich, dass es weiterhin die Kinospalte im Rückblick gibt! 

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Spion von Nebenan: Ein strafversetzter CIA-Agent soll eine Familie beschützen. Doch die geheime Operation wird schnell von der kleinen Sophie aufgedeckt, die mit ihrer taffen Art schnell alles auf den Kopf stellt. – Charmante Agentenkomödie, die leider nicht Neues wagt.

Marie Curie: Die Filmographie über die bekannte Physikerin und Chemikerin Marie Curie erzählt ihre Erfolge, aber auch die Fehlschläge. – Brilliant gespielt, viel Stoff, ohne zu überfüllt zu wirken.

Suicide Tourist: Max hat einen Gehirntumor und möchte in Würde abtreten. Dies führt ihn ins Hotel Aurora, wo aktive Sterbehilfe angeboten wird. – Tiefgehendes Drama mit unpassendem Ende.

Der Fall Richard Jewell: Bei den olympischen Spielen von 1996 kommt es zu einem Bombenattentat. Der Sicherheitsmann Richard Jewell findet diese und kann schlimmeres verhindern. Nachdem er kurz als Held gefeiert wird, gerät er ins Kreuzfeuer von FBI und den Medien. – Stark inszeniertes Drama über die Macht von FBI und Medien, bleibt aber an seinem Protagonisten und erzählt, wie es ihm damit erging.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Semper Fi: Ein regelkonformer Polizist, der durch seinen Halbbruder von seinem Pfad abweicht. Irgendwo zwischen Prison Break und Triple 9 wohl anzufinden. Was es genau mit dem Film auf sich hat, werde ich hoffentlich noch herausfinden.

Berlin Alexanderplatz: Frei nach dem Roman von Döblin geht es hier um Francis, der ein anständiger Mensch sein möchte, doch durch seine Lebensumstände in eine andere Richtung gedrängt wird. Ich glaube Döblin steht auch noch auf meiner Liste der Schande, mal sehen, ob ich es zuerst schaffe das Buch zu lesen oder den Film zu schauen.

Edison – ein Leben voller Licht: Nach Marie Curie und vor Tesla eine weitere Filmographie der nächsten Wochen. Allein der Cast um Benedict Cumberbatch und Michael Shannon interessiert mich bereits.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Otto – der Film: Durch meinen Lebensgefährten sind die Ottofilme bei mir eingezogen, die ich bisher noch nicht kannte. Der erste wurde mir sogleich präsentiert.

Hugo Cabret: Hugo Cabret ist Waise und lebt am Bahnhof Montparnasse, immer auf der Flucht vor dem Stationsvorsteher. – eine Liebeserklärung an die Anfänge des Films.

Mrs. Doubtfire: (Ihr merkt ich habe ein paar Klassiker nachgeholt) Nachdem ein Vater bei der Scheidung lediglich ein Besuchsrecht bei seinen Kindern erwirkt, schleicht er sich als Kindermädchen wieder in deren Leben. – Wunderbare Familienkomödie mit Robin Williams.

Hamilton: Das Broadway Musical im heimischen Wohnzimmer ist ein Genuss der ganz besonderen Art. Ich habe den Film gleich zweimal gesehen, da ich mich einmal auf die Handlung und einmal auf die Umsetzung konzentrieren wollte.

Hamilton – History has it’s eyes on you: Eine von Robin Roberts moderierte Diskussionsrunde mit den Hamiltondarstellern, – regisseur und einer Harvard Geschichtsprofessorin beleuchtet die Aktualität der Geschichte.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

I’m not okay with this – Staffel 1: (Langatmiger Auftakt, wirkt wie eine große Pilotfolge. Hoffentlich bringt Staffel 2 dann etwas Handlung)

Queer Eye – Staffel 5 (Die Fab 5 sind zurück und versprühen wieder gute Laune!)

The Comedy Line-up – Staffel 1 (Kurze Comedyhappen verschiedener Comedians. Für jeden Geschmack etwas dabei)

The Boys – Staffel 1 (Superheldengenre mal ganz anders. Gute Kritik an der Marketinggeilheit der Superhelden, allerdings trifft Handlung und Ton nicht so richtig meinen Geschmack)

Dark – Staffel 1 (Deutscher Netflixerfolg, eine Stadt voller Geheimnisse und Zeitsprüngen. Spannender Auftakt, der den Zuschauer voller Fragen zurücklässt.)

Community – Staffel 2 (Auch in der zweiten Staffel behält Community die intelligenten Folgen mit ihren tollen Charakteren bei)

Vicious – Das Finale (In einer einstündigen Episode werden anhand der vier Jahreszeiten noch einmal vier Kurzgeschichten erzählt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gesehen, weil ich nun (mal wieder) durch bin mit der Serie.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten gesamt: 2.132
Seiten pro Tag: 67 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
Sammelband: 1
Hörbuch: 1

Mythos & Wahrheit: Eine vierteilige Analyse zu den Themen Dracula, Sherlock Holmes, Edgar Allen Poe und Frankenstein. Hier werden jeweils die Werke, Entstehungsgeschichte und die Mythen darum genauer beleuchtet. Grundsätzlich sehr interessant und schön vertont mit verschiedenen Lesern, aber irgendwo hätte ich mir weniger Nacherzählung und mehr Hintergründe gewünscht.

Der Duft von Sommerregen: Lena ist begeisterte Assistentin eines Kunsthändlers.  Mit 40 und single wird man jedoch stets mitleidig angesehen. Als sie den charmanten Jonas kennenlernt, überlegt sie ihren Vorsatz noch einmal. Doch wieso überkommt sie dann immer die Sehnsucht, wenn sie das Klavierspiel eines Nachbarn hört? Schöne Dreieckgsgeschichte, nicht ganz Sommerlektüre, aber  nah dran, ein wenig zu viel Tätigkeitsbeschreibung, aber dafür tolle Charaktere.

Sherlock Holmes – Das Zeichen der Vier: Sherlock Holmes kriegt seinen zweiten Fall. Ein Erbe scheint unterschlagen zu sein, ein Schatz wird gefunden und eine Jagd auf der Themse steht bevor. Der zweite Roman rund um den berühmten Detektiv stellt Detektiv und Leser wieder vor viele Rätsel, bleibt aber im Gegensatz zum ersten (Eine Studie in Scharlachrot) diesmal an den Charakteren.

Dreams of Gods and Monsters: Die finale Schlacht um Eretz steht bevor, Seraphim und Chimären müssen sich zusammen gegen das Heer der Dominion stellen. Denn diesmal geht es nicht nur um Eretz, sondern auch um unsere Welt. Der finale Band der Zwischen den Welten Reihe staubte jetzt lange bei mir ein, nachdem ich es nach gut 200 Seiten nicht mehr ertragen habe. Stückchenweise konnte ich es jetzt doch beenden. Letztlich nimmt es sich die Zeit wirklich alles zu einem Ende zu bringen.

Dracula: Es war Klassikerzeit/Liste der Schade-Zeit bei mir. Und so habe ich es endlich geschafft Bram Stokers berühmten Gruselroman zu lesen. Nachdem man sich durch den Anfang ein wenig durchgequält hat, konnte mich die Geschichte schnell in den Bann ziehen.

Frankenstein: Nach Sherlock Holmes und Dracula ein weiterer Klassiker. Diesmal ging es um Mary Shellys berühmten Wissenschaftler und sein Monster. Wesentlich unspektakulärer als die Verfilmungen doch ein interessantes Werk.

 

Rückblick auf den Juli

Nachdem ich mit meinem letzten Rückblick wieder sehr spät dran war, möchte ich diesmal umso pünktlicher sein. Der Juli war gepägt von dem typischen Sommerloch im Kino. Umso mehr Zeit hatte ich für meinen Serienkonsum. Hier also mein obligatorischer Rückblick.

Sneak Preview

Anna: ist ein interessanter Film mit guten Darstellern, Hanndlung voller Wendungen und gutem Szenenbild und Choreographien. Dennoch kostet ihm die Rückblendenerzählung einige Pluspunkte.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Im Juli habe ich tatsächlich alle drei Filme mit 6 Punkte bewertet. Das ist Zufall, es war also kein Highlight aber auch keine richtige Enttäuschung dabei.

Men in Black – International: Ein Actionfilm, der auf leichte Unterhaltung setzt, dabei aber leider ins Belanglose rutscht und daher keine Geschichte erzählt, an die man sich erinnert.

Traumfabrik: lädt zum träumen und schwärmen ein, scheitert dann aber an überzeichneten Charakteren und einem fehlbesetzten Protagonisten.

Spider-Man – Far from home: hat viele gute Ansätze, versucht die Marveltypische Spannung und Humor zu verbinden, scheitert aber letztendlich durch eine verworrene Handlung und einem unnachvollziehbarem Bösewicht. Damit zählt er zu den schwächeren Vertretern aus dem Hause Marvel.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Happy feet: Pinguine sind meine absoluten Lieblingstiere. Umso überrascher war mein Lebensgefährte, dass ich diesen Pinguinfilm noch nicht gesehen hatte. Allerdings konnte mich der Film auch nicht überzeugen, denn die Handlung springt zu sehr und spricht zu viele Themen an, ohne sie wirklich ernst zu nehmen.

Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh: Der erste Winnie Puuh Film aus der Meisterwerkereihe von Disney lief nach langer Zeit mal wieder bei mir und konnte mich wie jedes Mal begeistern. Der kleine Bär mit dem großen Honighunger hat es mir einfach angetan.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Yesterday: Was wäre, wenn über Nacht alle außer dir die Songs der Beatles vergessen hätten? Genau damit befasst sich Yesterday.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Juli habe ich mich endlich an die erste Staffel von The Marvelous Mrs. Maisel gewagt und es eigentlich nur bereut die Serie nicht schon viel früher gesehen zu haben, denn sie versprüht einen ganz besonderen Charme. Danach ging es bei mir historisch zu und ich hab Netflix Dokuserie Die letzten Zaren angesehen, in der halb serientypisch, halb dokutypisch die Geschichte von der Machtergreifung Nikolaus II. bis zur Ermordung seiner Familie erzählt wird. Das war für mich insofern aktuell sehr interessant, als dass ich letzten Monat auf meiner Ostseekreuzfahrt in St. Petersburg war und viele Schauplätze live sehen konnte, wie beispielsweise den Katharinenpalast. Ebenfalls lief bei mir im Juli die vierte Staffel von Lucifer, also die erste von Netflix produzierte Staffel und die war ziemlich wirr erzählt, weil irgendwie sehr viel in die 10 Folgen passen sollten. Mal sehen, ob die fünfte wieder gemäßigter erzählt. Auch habe ich mich endlich an die dritte und finale Staffel von Eine Reihe betrüblicher Ereignisse gewagt, die im Stil den ersten beiden Staffeln treu bleibt, aber am Ende leider zu wenig aufklärt und mich daher doch enttäuscht zurück lässt. Ebenfalls nach langer Zeit nun endlich beendet habe ich die erste Staffel von American Crime Story, die sich mit dem Fall „The People vs. O.J Simpson“ befasste. Hier konnte ich lange Zeit immer mal nur eine Folge gucken, weil mir der Fall über 10 Folgen gestreckt, leider doch sehr langatmig erzählt wurde und selten etwas wirklich spannendes dabei war. Sehr schade, denn die Serie wurde doch sehr hochgelobt. Ansonsten brachte Sky endlich die sechste Staffel von Elementary, die gewohnt mit hohem Niveau erzählt wurde. Jetzt muss ich aber auf die siebte warten, um den Cliffhanger endlich aufzulösen. Aber das war noch lange nicht alles, denn Netflix brachte nun auch endlich die achte Staffel Modern Family, die auch in dieser noch spannende Geschichten erzählen konnte, an einer Stelle, wo anderen Sitcoms schon längst die Puste ausging. Und dann ging es bei mir noch nostalgisch zu, denn bei mir lief auch die komplette erste Staffel der Ducktales.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 2
Seiten gesamt: 1.520
Seiten pro Tag: 49 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2

Wir sehen uns beim Happy-end: Ella lebt für Happy-ends und kann nichts ertragen ohne. Kein Film, kein Buch, nichts. Bis ihr eigenes Leben auf einmal aus der Bahn gerät und sie auf Oskar trifft, der anscheinend ganz dringend ein Happy-end braucht. Das perfekte Buch für Träumer, das vielleicht zwischendurch etwas realitätsfern ist, aber trotzdem eine zauberhafte Story erzählt.

Ein wenig Leben: Das genau Gegenteil zur lockeren Happy-end Story, präsentierte mir ein wenig Leben, das auf fast tausend Seiten die Geschichte der vier Freunde Jude, Willem, Malcolm und JB erzählt. Die Geschichte geht über einen Zeitraum von über 30 Jahren und geht tief unter die Haut. Vor allem Jude hat in seinem Leben sehr viel durchmachen müssen.

Rückblick auf den Juli

Im Juli ist weitestgehend nichts spannendes passiert, was daran liegt, dass ich gefühlt jeden Tag gearbeitet habe. Dafür komme ich auf eine ganz gute Statistik diesen Monat. Hier mein bekanntes Resümee über den vergangenen Monat.

Cinemathek

The Secret Man: Liam Neeson ist als Charakterdarsteller zurück und verkörpert Mark Felt, der bisher größte Whistleblower direkt aus dem FBI. Ein Film mit starken Darstellern und starken Dialogen.

Lady Bird: Auch für die Oscars nominiert gewesen, erzählt Lady Bird von einer etwas rebellischen jungen Dame, die unbedingt Sacramento verlassen will. Mit Saoirse Ronan (Brooklyn, Lady Bird), Timothee Chalamet (Call me by your name) und Lucas Hedges (Manchester by the Sea) spielen gleich drei oscarnominierte Jungdarsteller mit.

Sneak Preview

Endlich gibt es auch in meinem kleinen Kino eine Sneak, bei der ich vorab nicht weiß, welcher Film mich erwartet und nur weiß, dass der Film noch nicht in den Kinos läuft. Daher habe ich die Kategorie neu dazu genommen.

Super Troopers 2: Ein Film, der im absolut unterstem Niveau agiert und trotz interessant klingender Grundstory absolut nichts zu bieten hat. Ein absoluter Flop.

Schneeflöckchen: Ein Film, den ich bisher absolut gar nicht auf dem Schirm hatte. Hätte ich mich vorher darüber informiert, wäre ich wohl auch nie reingegangen, aber er konnte mich doch begeistern. Viel mehr möchte ich zu Schneeflöckchen gar nicht sagen, da man ihm am besten sieht, ohne irgendwas über ihn zu wissen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The first Purge: Die Vorgeschichte über die allererste Purge. Leider sehr enttäuschend, da sie wenig neues erzählt und sich eher mit langweiligen Sequenzen aufhält.

Catch me!: Die wahre Geschichte von Freunden, die seit 30 Jahren Fangen spielen. Eine Komödie, die alles mit einem ironischen Augenzwinkern spielt. Hier weiß man nichts so richtig, ob man jetzt wirklich gut unterhalten wurde oder nicht.

Die Farbe des Horizonts: Die Geschichte von Tami Oldham und Richard Sharpe, die sich in Tahiti kennen und lieben lernen und bei einer Pazifiküberseglung in einen Hurrikan geraten. Eine Mischung aus Liebesgeschichte und Survival Drama, der leider sehr lieblos mit seinen Charakteren umgeht.

Mamma Mia – Here we go again: Die Geschichte ist sehr einfach gehalten, aber im Vordergrund stehen wieder die Songs von ABBA und die gute Laune, die damit einhergeht. So gesehen funktioniert der Film für die zu erreichende Zielgruppe sehr gut.

Ant-Man & the WASP: Auch der zweite Ant-Man Teil kann wieder überzeugen. Zwar wartet auch er mit einer sehr einfachen Handlung auf, beweist aber trotzdem durch gute Choreographie und altbekanntem Marvel-Humor, dass ein Superheldenfilm auch mit kleinerer Prämisse wunderbar funktionieren kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

DUFF – Hast du keine, bist du eine: Eine Teenagerkomödie, über das hässliche Entlein, die aber die richtige Botschaft vermittelt. Immer wieder gut.

Mr. Holmes: Ian McKellan verkörpert hier den in die Jahre gekommenen Sherlock Holmes, der langsam aber sicher sein Gedächtnis verliert und verzweifelt aufzuschreiben versucht, was in seinem letzten Fall passiert ist, bevor er gänzlich aufgehört hat Detektiv zu sein. Eine interessante Geschichte mit einem gewohnt Starken McKellan.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Liebe bringt alles ins Rollen: Eine französische Komödie über einen Frauenaufreißer, der sich in den Rollstuhl befördert, um bei einer Frau zu landen und sich schließlich deren Schwester gegenüber sieht, die wirklich im Rollstuhl sitzt.

Hotel Artemis: Auf dem ersten Blick scheint Hotel Artemis die Weiterentwicklung des Hotels aus den John Wick Filmen zu sein. Daher wäre es spannend, was Hotel Artemis mit einer Jody Foster an vorderster  Front so alles kann.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Juli habe ich Elementary weitergeguckt und inzwischen auch die zweite Staffel beendet, die mich weiterhin begeistern konnte. Dann habe ich endlich die dritte Staffel Brooklyn Nine-Nine beendet, die mir immer besser gefiel. Und schließlich habe ich eine sehr schöne Neuentdeckung gemacht. Mit Queer Eye habe ich eine Serie gefunden, die mich ab der ersten Folge absolut fesseln konnte und die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Und das obwohl es sich um amerikanisches Reality-TV handelt.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten insgesamt: 1999
Seiten pro Tag: ca. 64 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 3
E-Books: 3

Peter Pan: Und wieder kann ich einen Kinderbuchklassiker auf meiner Liste abhaken. Wobei die Geschichte durch den Disneyklassiker weitestgehend bekannt ist, zeigt das Original doch, dass die Grundstimmung natürlich so gar nichts mit Disney zu tun hatte.

Nimmerlands Fluch: Nachdem ich schonmal in Nimmerland angekommen bin, bin ich gleich da geblieben, aber in einer viel düsteren Version. Denn Autorin Salome Fuchs lässt Peter Pan als einen grausamen Dämon auftreten, der Nimmerland zerstören will. Ein Buch voller guter Ideen, es hätte ein wirklich schönes Buch werden können. Leider schreibt Salome Fuchs viel zu einfach und kann ihre Ideen nicht richtig ausführen.

Ready Player One: Nach dem Film war ich wieder einmal neugierig und habe mir nun auch das Original durchgelesen. Abgesehen davon, dass der Film einiges geändert hat, bekam man hier auch nochmal neue Hintergrundinformationen. Manchmal vielleicht ein wenig zu viele.

Unter deutschen Betten: Während mich der Film wenig begeistern konnte, gab ich dem Buch nun eine Chance. Leider war auch das etwas schwächer, auch wenn mitunter interessante Anekdoten aus dem Leben einer Putzfrau dabei waren.

Save me: Nach der Begin again Reihe wollte ich nun Mona Kastens zweiter Reihe eine Chance geben. Leider ist hier die Qualität ziemlich gesunken. Was aber nicht heißt, dass ich nicht wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Aber Frau Kasten wirft hier nur so mit Klischees um sich.

Save you: Nach einem fiesen Cliffhanger am Ende des 1. Teils, musste ich nun doch den zweiten Teil lesen, der wiederum mit einem Cliffhanger endet. Und jetzt muss ich bis Ende August warten, um zu wissen, wie die blöde Reihe endet…

Und wie war euer Juli? Seit ihr auch zerflossen, wie ich in meiner Dachgeschosswohnung?

 

Verpasst im Juli & Mein Lesemonat Juli

Hallo ihr Lieben,
diesmal bin ich sehr pünktlich mit meinen Rückblicken. Leider habe ich wieder viel zu viele Filme im Kino verpasst, weil mein Stadtkino zu nichts anständigem zu gebrauchen ist. Dafür habe ich wieder ordentlich viel gelesen!

Verpasst im Juli

1) Die Erfindung der Wahrheit: Jessica Chastain sehe ich ja mal ganz gerne, mal kann sie mich überhaupt nicht überzeugen. Aber wenn sie es nun mit der Waffenlobby der USA aufnimmt, sollte man gespannt sein.

2) Ihre beste Stunde: Was habe ich mich gefreut Bill Nighy endlich wieder im Kino zu sehen. Und dann lief der Film nicht in meiner Nähe. Also ab auf die Liste der verpassten Filme.

3) Begabt: Chris Evans, der seine Nichte schützen will, weil begabte Menschen es schwer im Leben haben. Schon der Trailer sah seh berührend aus.

4) Paris kann warten: Ein etwas anderer Roadtrip, der so eigentlich gar nicht geplant war. Mir gefiel der Trailer sehr gut.

Folgende Filme haben es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft:

Ich – einfach unverbesserlich 3, das Pubertier, Sie nannten ihn Spencer

Mein Lesemonat Juli

Bücher insgesamt: 10 Bücher (seit Jahren mein neuer Rekord!)
Seiten insgesamt: 3656 Seiten
Seiten pro Tag: 118 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 5
Hardcover: 1
E-Books: 2
Hörbücher: 2

10) Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

An sich der einzige richtige Flop im Juli. Weder Geschichte noch Charaktere konnten mich irgendwie überzeugen oder abholen, obwohl die Grundidee gar nicht so schlecht klang.

9) Silber – das zweite Buch der Träume

Nicht so schwach, wie der 9. Platz vermuten lässt, aber im Juli hab ich sehr viele mittelmäßige Bücher gelesen und dazu gehörte auch der 2. Teil der Silber Trilogie. Während im ersten Teil gerade die verschiedenen Charaktere dem Buch einen ganz eigenen Charme verpassten, entwickeln diese sich hier kaum weiter. Auch die Handlung tritt etwas auf der Stelle und macht wenig Lust auf das große Finale.

8) Ihr Anruf ist uns nichtig

Ein gutes Büchlein für zwischendurch mit interessanten und lustigen Geschichten aus der Servicewelt bzw. aus der Nicht-Service-Welt. Ich wurde gut unterhalten, wenn jetzt auch nicht herauragend.

7) Black – die Phrophezeiung der Panther

Warum ich den dritten Teil so enttäuschend fand, erfahrt ihr hier.

6) Black – Die Entscheidung der Panther

Warum ich auch den zweiten Teil nicht mehr so gut, wie den ersten fand, erfahrt ihr hier.

5) Für dich soll’s 100 Tode regnen

Eine süße und sehr unschuldige Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren und humorvollen Todeswünschen. Dennoch fehlte mir so ein bisschen das Besondere. Es ging irgendwo im Durchschnitt unter.

4) Gevatter Tod

Bereits vor einiger Zeit schrieb Georgie über einen guten Einstieg in die Scheibenwelt von Terry Pratchett. Da mich diese bereits seit langem reizte, überredete ich meinen Freund das Hörbuch mit auf unsere Urlaubsautofahrt zu nehmen. Wir lernen hier verschiedene Charaktere kennen, die alle so ihre Eigenarten haben und treffen auf einen Tod, der auch mal etwas Freizeit haben möchte.

3) New York Diaries – Zoe

Obwohl es für mich der schlechteste Band der Reihe ist, schaffte er es trotzdem auf Platz 3! Warum ich es doch etwas enttäuschend fand im direkten Vergleich mit den anderen Bänden erfahrt ihr hier.

2) Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln – der Altmann ist tot

Lange haben mein Freund und ich nach einem zweiten Hörbuch für die Urlaubsreise gesucht. Wir konnten uns einfach nicht einigen. Aber die netten Damen des Buchladens meines Vertrauens empfahlen dann dieses Werk und wir sind so hin und weg von den beiden tollen Protagonisten, dass inzwischen der zweite Teil auf eine lange Autofahrt wartet.

1) Love & Confess

Mrs Hoover, ja sie schon wieder. Sie haben es einmal mehr in mein Herz und auf meinen Monats Platz 1 geschafft!

Verpasst im Juli 2016

Hallo ihr Lieben,
ich bin erfolgreich umgezogen und so geht es auch hier wieder weiter (unabhängig von den vielen vielen Kisten, die noch ausgepackt werden wollen). Hier nun etwas verspätet die Übersicht der Filme, die ich im Umzugschaos leider nicht sehen konnte.

1) Mit besten Absichten: Eine Mutter zieht zu ihrer Tochter mit besten Absichten. Und sorgt dabei doch ein wenig für Chaos. Ein Film, der als Komödie getarnt ist, aber vielleicht doch mehr birgt. Ich hoffe, ich finde es noch heraus.

2) Big friendly Giant: Steven Spielberg verfilmte das bekannte Buch von Roald Dahl und schon der Trailer zeigt, dass es sich um eine sehr liebevolle Geschichte handelt mit einer ungewöhnlichen Freundschaft. Noch ein wichtiger Film auf meiner Liste.

Und hier noch kurz die Filme, die es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft haben, aber nicht unerwähnt bleiben sollen:

The Legend of Tarzan, Zeit für Legenden, Mullewapp – eine schöne Schweinerei, Liebe Halal

Verpasst im Juli 2015

Hallo ihr Lieben,
es ist passiert, der Juli ist zu Ende gegangen und ich hab es nicht einmal gemerkt! Also hier nun schnell meine Liste der Filme, die ich leider nicht geschafft habe zu sehen.

1) Big Business – Außer Spesen nichts gewesen: Der Trailer sieht sehr spannend aus! „Ich hatte nur zwei Angestellte. Einer war zu alt, der andere zu jung“. Ich hoffe, dass der Humor nicht allzu abgedreht ist, sondern auf einem gesunden Level bleibt.

2) Escorbar – Paradise Lost: Die Geschichte des Mafiosi Pablo Escorbar bzw. eines Jungen, der sich in die Tochter Escobars verliebt und daher davor steht in dessen Machenschaften gezogen zu werden. Trailer und Handlung sehen sehr interessant aus und ich habe mehrere positive Kritiken gelesen, daher interessiert mich der Film durchaus noch.

3) Heil: Kritiken sind zwar bisher eher negativ, aber der Trailer sieht für mich doch sehr interessant aus, da er mit vielen Klitschees aufräumt. Daher möchte ich ihn mir doch ansehen.

4) Margos Spuren: Ich mochte das Schicksal ist ein mieser Verräter und war daher doch interessiert in den neuen Film auf der Buchvorlage von John Green. Leider war mir dann die Hauptdarstellerin doch unsympathisch und der Trailer sah auch nicht so spannend aus. Aber trotzdem werde ich mir den Film noch ansehen.