Rückblick auf den November

Willkommen in der Adventszeit. Der November ist vorbei, der Dezember hat sich jedoch ebenso regnerisch vorgestellt. Die ersten Türchen sind bereits geöffnet und noch etwas steht bevor: die Jahresrückblicke. Denn mit dem abgelaufenem November ist auch mein mediales Jahr wieder vorbei. Doch zunächst geht es erst einmal wieder ganz klassisch um den November und meinen Medienkonsum in diesem.

Sneak Preview

Zombieland 2 – Doppelt hält besser: 10 Jahre nach dem spontanen Erfolg der Zombiekomödie, sind die beliebten Charaktere zurück. Alle sind älter geworden und auch die Zombies sind neue Herausforderungen. Dabei schafft er es wieder einfach nur gute Laune zu versprühen, wobei diesmal auch die Nebencharaktere einen wichtigen Teil zu beitragen.

Official Secrets: Whisteblower-Drama mit Keira Knightley über Katharine Gun. Spoilert sich leider selbst am Anfang und kommt nicht über eine durchschnittliche Leistung hinaus, auch wenn gerade durch den hervorragenden Cast deutlich mehr Potential da war.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Scary Stories to tell in the dark: versucht sich an einer Mischung aus Gänsehaut und Es, kann mit beiden, was die Szenenartigen Monstererscheinungen angeht auch mithalten, hält dieses Niveau aber nicht über die Rahmenhandlung und verpasst gerade am Ende die Rundung.

Last Christmas: Auch dieses Jahr gibt es wohl kein Herumkommen um den Song. Doch in diesem charmanten, aber doch ehrlichen Film, der weit mehr ist als nur eine Liebesgeschichte, bekommt er eine ganz neue Bedeutung.

Die Eiskönigin II: Sechs Jahre sind seit dem ersten Film vergangen. Der Merchandiseansturm hat nie abgenommen. Und nun bringt uns Disney den zweiten Teil, der irgendwo erwachsener ist, aber immer genau dann krankt, wenn er sich zu sehr am ersten Teil orientiert. Sobald er sein eigenes Ding macht, funktioniert er sehr gut.

Le Mans 66: Der Film, der die Geschichte hinter dem Duell zwischen Ford und Ferrari erzählt, die im 24 Stunden Rennen von Le Mans gipfelt. Trotz Überlänge schafft er es durch umheimlich gelungene Kameraarbeit und faszinierende Charaktere auch den letzten Automuffel abzuholen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche: Fast pünktlich zu Halloween lief dieser Klassiker bei mir. Mit der gelungenen Mischung aus Drama, „Grusel“ und Humor konnte er mich auch beim x-ten Mal sehen wieder begeistern.

Mit dem Herz durch die Wand: Diese süße Liebesgeschichte aus Frankreich hatte ich eigentlich schon lange auf dem Schirm, konnte sie aber nun endlich mal Sehen. Und habe mich sofort in den Film verliebt. Die Geschichte selbst ist eher unscheinbar, hat aber ein ganz großes Herz. Zwei Sonderlinge ziehen nebeneinander ein, getrennt nur durch eine ganz dünne Wand, so dass sie alles vom Nachbarn hören können.

No Man’s Land: Gesehen für meine filmische Weltreise, erzählt der Film von einem Konflikt mitten im Balkan-Krieg, der große Kritik am Krieg selbst, am Einsatz der UN und den Journalisten übt.

Brittany runs a marathon: Ein Amazon Original, das glücklicherweise kurz nach Kinostart bereits zum Streamen bereit stand, war für mich ebenfalls ein großes Highlight. Die Geschichte von Brittany, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommt und deren Arzt ihr sagt, dass sie dringend abnehmen müsse, berührt auf so vielen Ebenen und schafft es mehr als nur die Geschichte einer Dicken zu erzählen, die versucht abzunehmen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

The Report: Ein Senatsmitarbeiter deckt die Folterungen der USA nach den Anschlägen vom 11. September auf. Nun versuchen er und andere Abgeordnete diese zu veröffentlichen, während CIA und weißes Haus alles versuchen diese zu vertuschen.

Doctor Sleep: Da habe ich extra die Buchvorlage im Sommer gelesen, um auf den Filmstart von der Shining-Fortsetzung vorbereitet zu sein und dann zeigt mein Kino lieber die Eiskönigin sechs Mal am Tag…

Nicht auf die Liste geschafft, aber dennoch relativ interessant klangen folgende Filme: Lara, Midway, Booksmart, My Zoe, The Irishman, der Leuchtturm, Hustlers, The Good Liar

Serien – ein kurzer Überblick

Im November kam die Zwischenstaffel von Queer Eye, die diesmal ausschließlich in Japan gedreht wurde. Leider war sie noch einmal kürzer, als die eigentlichen Staffeln, aber brachte neben den Glücksgefühlen durch die Vibes der Fab 5 auch noch einen schönen Einblick in die Denkweise der Japaner. Beim Fresh Prince of Bel Air ging es mit der vierten Staffel weiter. Leider führte die Neubesetzung von Tante Vivian auch zu einem kompletten Charakteraustausch. Ich bin von dieser Änderung wenig überzeugt. Bones ging in die inzwischen 11. Staffel. Während die einzelnen Fälle weiterhin interessant sind, merkt man, dass in der Charakterentwicklung eigentlich bereits alles Geschehen ist, weswegen sie zu immer drastischeren Mitteln greifen müssen. Neu lief die Miniserie Catherine The Great, die mich nicht abholen konnte. Helen Mirren ist eine begnadete Schauspielerin, nur leider nicht in dieser Serie. Hier ist sie merkwürdigerweise total fehl besetzt. Auch Jason Clarke mag so gar nicht in die Rolle eines russischen Offiziers passen und bei beiden zusammen fehlt jegliche Chemie. Leider ist die Serie dadurch eher enttäuschend. Dann gab es noch etwas Neues aus dem Comedy Bereich. Tiffany Haddish präsentiert ihre ganz eigene Auswahl an Comedians in They’re ready. Und tatsächlich tauchen hier Künstler auf, die man sonst wohl nur in den USA erleben dürfte.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1.219
Seiten pro Tag: 41 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
E-Book: 2

Sinful Royalty: Der letzte Band der Reihe von Meghan March konnte mich ebenso noch einmal komplett anfixen. Die Reihe zählt definitv zu meinem Jahreshighlight.

Quarterback Crush: Wohingegen mich dieser Versuch einer Liebes-Erotik-Geschichte einfach nur enttäuscht hat. Die Geschichte ist absolut vorhersehbar, hat fürchterliche klischeehafte Charaktere, eine absolut nervige Protagonistin und leider hilft auch der Schreibstil nicht sonderlich weiter. Ich habe dann von den weiteren Teilen erst einmal Abstand genommen.

20.000 Meilen unter dem Meer: Ein neuer Haken auf meiner Klassiker-Liste der Schande. Von Jules Verne kannte ich bereits Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, die ich wesentlich besser fand. Denn irgendwo wartet man bei der Fahrt mit Kapitän Nemo immer auf das eigentliche Highlight, das sich aber nicht einstellen mag. So wird man auf über 600 Seiten kreuz und quer durch die Weltmeere gejagt, erfährt aber abgesehen von der Klassifizierungen von Fischarten nichts.

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 4. Türchen

Lie to me – Der Überläufer – Staffel 2 Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

Dr. Cal Lightman und sein Team sind Experten darin Mikroexpressionen zu erkennen und zu deuten.  Durch diverse Auftraggeber helfen sie bei der Verbrechensaufklärung.

Darum geht’s – in der Folge

Während Lightmans Tochter Emily eine Weihnachtsfeier bei der Lightman Group plant und versucht ihren Vater zum Wichteln zu bringen, wird Lightman kurzerhand vom Büro des Präsidenten nach Afghanistan gerufen. Dort wurde ein Amerikaner bei einer Gruppe Talibans gefangen und Lightman soll herausfinden, auf welcher Seite er steht.

Der Weihnachtszauber

In der Folgenhandlung kommt nicht so richtig Weihnachtsstimmung auf, immerhin wird Lightman in Kriegsgebiet in Afghanistan geschickt. Aber selbst die hatten Weihnachtsdeko und die Nebenhandlung geht um die Weihnachtsfeier…

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 3. Türchen

Dr. House – Unfrohes Fest – Staffel 3 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Dr. Gregory House ist ein brillianter Arzt und Spezialist für ausweglose Fälle. Seit eines akuten arteriellen Verschluss im rechten Oberschenkel benötigt er das Schmerzmittel Vicodin, das aber auch ein Opiath beinhaltet und zu einer Abhängigkeit führte. Durch seine ruppige Art stößt er eigentlich alle von sich, rettet aber immer wieder Leben.

Darum geht’s – in der Folge

House nimmt sich eines Falls eines kranken zwergenwüchsigen Kindes an. Doch noch vor der ersten Diagnose entzieht im Krankenhausleiterin Cuddy den Fall, da es aufgrund seiner Vicodin-Abhängigkeit zu einer Anklage kommen könnte. House bekommt daraufhin weder von ihr, noch von seinem Freund Wilson die Tabletten und macht daraufhin einen kalten Entzug. Doch das restliche Diagnose Team ist ratlos.

Der Weihnachtszauber

Reicht ein weihnachtlich geschmücktes Krankenhaus aus, um als Weihnachtsfolge zu zählen? Denn lange Zeit sieht es danach aus, als würde die Folge nur darauf hinauslaufen, da sich die Handlung mit der angedrohten Anklage bereits in den Folgen davor ausgebaut hat und auch die Patientin der Folge kein unbedingt weihnachtliches Thema behandelt. Das ändert sich jedoch am Ende, als noch einmal die Bedeutungs von House angesprochen wird und die moralischee Frage im Raum steht, ob derjenige besser ist, der sich immer tadellos verhält, der aber die Krankheit nicht richtig diagnostiziert hätte, oder derjenige, der einem Grinch schon sehr nahe kommt, aber dafür trotz allem Leben retten kann.

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 2. Türchen

2 Broke Girls – Elfenterror- Staffel 1 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Caroline Channing (Beth Behrs) hatte alles. Als Tochter eines reichen Geschäftsmannes lebte sie den absoluten Traum einer Kindheit. Doch ihr Vater hat eine Menge Leute um ihr Geld betrogen und nun sitzt er im Knast und alle Besitztümer wurden gepfändet. Caroline sitzt auf der Straße und ihre Freunde wollen nichts mehr von ihr wissen. Als sie einen Job als Kellnerin in Williamsburgh annimmt, um möglichst weit weg von bekannten Gesichtern neu anzufangen, lernt sie sie zweite Kellnerin Max (Kat Dennings) kennen. Diese lebt das genau Gegenteil, nimmt Caroline aber letztendlich bei sich auf. Die beiden werden Freundinnen und versuchen von nun an mit Maxs Backkünsten und Carolines Wirtschaftswissen genug Geld anzuhäufen, um ein eigenes Café zu eröffnen.

Darum geht’s – in der Folge

Caroline ist niedergeschlagen, weil ihr Vater Thanksgiving nicht mit ihr feiern will. Als sie dann versucht Max beim Backen zu helfen, zerstört sie die Küchemaschine. Da eine neue ein halbes Vermögen kostet, bewerben sich die beiden als Weihnachtselfen im Kaufhaus, um vom Angestelltenrabatt zu profitieren. Doch mitten im Black Friday Wahnsinn gerät Caroline außer Kontrolle.

Der Weihnachtszauber

Theoretisch spielt die Folge eher an Thanksgiving und dem darauf folgenden Black Friday, jedoch leitet gerade dieser in den USA das Weihnachtsshopping ein. Außerdem ist es der Reifeprozess Carolines, die eigentlich von Weihnachten und der Vorweihnachtsstimmung nicht genug bekommen kann und fast zum Grinch mutiert, da ihr die Situation mit ihrem Vater so sehr aufs Gemüt schlägt, dass sie nicht Gutes mehr an Weihnachten finden kann.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 1. Türchen

The Crown – Männergesellschaft – Staffel 2 Folge 2

Darum geht’s – in der Serie

Elisabeth II. besteigt nach dem Tod ihres Vaters den britischen Thron. Gemeinsam mit ihrem Mann Philipp versucht sie einerseits die Traditionen zu bewahren und andererseits das britische Empire in ein neues Zeitalter zu führen.

Darum geht’s – in der Folge

Philipp ist schon seit einer Weile auf seiner großen Reise durch das britische Empire. Sein bester Freund berichtet dabei fleißig an die Donnerstagsgesellschaft, nicht ahnend, dass seine Frau versucht die Scheidung einzureichen. Elisabeth und Philipp hatten seit Wochen keinen Kontakt, die Telefonverbindungen funktionieren nicht richtig. Nun steht der Weihnachtsabend bevor und die traditionellen Weihnachtsansprache der Königin wird vorbereitet. Um der Gerüchteküche der eingereichten Scheidung von Philipps engstem Freund vorzubeugen, wird auch Philipp verpflichtet eine Weihnachtsansprache zu halten. Doch fehlem ihm dafür die Worte.

Der Weihnachtszauber

Ist hier nicht ganz so hoch. Thematisch geht es zwar um die traditionellen Weihnachtsansprachen, doch darüber hinaus, wird wenig Tumult um Weihnachten gemacht. Damit bleibt sich die Serie in ihrem Tonfall zwar treu, dennoch wäre es schön zu sehen, wie der Buckingham Palace weihnachtlicht geschmückt wird.

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – Ein Vorwort

Hand aufs Herz, wer ist schon in Weihnachtsstimmung? Gut, ich auch nicht. Dabei habe ich mich diesmal wirklich angestrengt und für euch alle meine Lieblingsserien nach Weihnachtsfolgen durchkämmt. Das ganze bei einer schönen heißen Tasse Tee – okay, ich gestehe, es ist eine einfache Cola – und im neuen Yoshi-Weihnachtspullover meines Lebensgefährten – seine Weihnachtspullover sind einfach viel bequemer als meine – um ein bisschen Weihnachtsvorfreude zu erzeugen. 24 Serien habe ich herausgesucht, und werde die Weihnachtsfolgen nun wie jedes Türchen bis Heilig Abend vorstellen. Vielleicht kennt der ein oder andere diverse Folgen bereits oder findet vielleicht ein wenig Anregung. Ich wünsche euch allen schon einmal eine schöne Adventszeit.

Folgende Bewertungsskala wird den Folgen auf ihre weihnachtliche Stimmung hin zugeteilt:

1 * = Der Grinch lässt grüßen
2** = Früher war mehr Lametta
3*** = Dir werden drei Geister erscheinen

4**** = Kinder, schaut euch den schönen Baum an
5***** =  Hohoho

Eure Shalima 🙂

Rückblick auf den Oktober

Und da ist der „Gruselmonat“ auch schon wieder vorbei. Stattdessen strahlt der Herbst in seiner regnerischen Tristheit. Tatsächlich gibt es diesmal wenig zu erzählen, daher starten wir gleich in den medialen Rückblick.

Sneak Preview

Ronny und Claid: Die Geschichte zweier Spätibesitzer, die einem Mafiosi Geld schulden und dafür Menschen entführen, denn einer wird schon Millionär sein, ist zunächst etwas hoprig, entwickelt dann aber seine ganz eigene Dynamik und kann durchaus begeistern.

Halloween Haunt: Der Versuch Geisterbahn und Escape Room zu kombinieren scheitert leider an zu vielen Klischees, Vorhersebarem und Logiklöchern.

Cinemathek:

Tolkien: Die Geschichte um J. R. R. Tolkien und seiner großen Liebe. Zwischen Krieg und schwieriger Kindheit wächst Tolkien auf und entwickelt seine eigene Sprache, die er gegen Ende in seinem ersten Roman „Der Hobbit“ verarbeitet. Nicht das große Biopic, was man erwarten könnte, dafür eine interessante Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Erwachsen werden.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Everest – Ein Yeti will hoch hinaus: Ein berührender Film über Freunschaft, Familie und Trauerverarbeitung, der es perfekt schafft sowohl Witze für die Kleinen, aber auch gute Dialoge für die Großen einzubauen und dabei kein Auge trocken lässt, sowohl durch Lachen, als auch durch traurige Szenen. Große Empfehlung!

Dem Horizont so nah: Eine Liebesgeschichte rund um ein Pärchen mit HIV. Wie lebt man sein Leben, wenn einer weiß, dass er nicht alt werden wird? Er erzählt seine Geschichte mit einer gewissen jugendlichen Naivität, die den Ton sehr auflockert, ihm aber auch die Tiefe nimmt. Das Augenmerk liegt hier deutlich auf der Liebesgeschichte

Joker: Joaquin Phoenix gibt sich die Ehre und verkörpert DCs wohl bekanntesten Bösewicht. Diesmal geht Regisseur Todd Philipps der Hintergrundgeschichte auf den Grund und präsentiert einen kaputten Mann in einer kaputten Welt. Oscarreif gespielt von Phoenix mit einer Geschichte, über die man viel diskutieren kann.

Gemini Man: Will Smith versucht sich diesmal gleich in zwei Rollen und repräsentiert sein Altes und sein Junges Ich. Die Handlung ist spannend gestaltet mit ein paar Schönheitsfehlern.

Ich war noch niemals in New York: Die stark gekürzte und umgeschriebene Fassung des Bühnenmusicals scheut sich nicht seine Schönheitsfehler mit einem engagierten Cast und einer großen Portion Gute Laune zu kaschieren.

Die Addams Family: Die Neuinterpretation der bekannten Gruselfamilie mag an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig sein, an einigen kann sie dafür umso mehr überzeugen und hält sich mit einem stabilen Mittelmaß.

Penguin Highway: Im Animespecial lief diesmal Penguin Highway. Mein Lebensgefährte mag Animes, ich mag Pinguine, wir konnten also tatsächlich einmal zusammen in das Special gehen. Allerdings konnte mich die Handlung nicht überzeugen und die Charaktere waren mir sehr unsympathisch.

Das perfekte Geheimnis: Wie viel verbirgt man wirklich vor Partnern und Freunden. Ein seltsames Experiment, das gehörig schief geht. Ein Film, der beim erstmaligen Sehen großen Spaß macht, trotz einer sehr konstruierten Handlung. Gerade der gut harmonierende Cast schafft es den Film trotzdem rund zu gestalten.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Harry Potter und die Kammer des Schreckens: Mein Lebensgefährte hört weiter fleißig die Bücher und so konnten wir nun den zweiten Teil zusammen sehen, damit er Buch und Film noch einmal vergleichen konnte.

The Death of Stalin: 1953 stirbt Stalin überraschend und ein großer Kampf über seine Nachfolge entbrannte. Dieser wird hier in einer schwarzen Komödie verarbeitet. Leider nicht unbedingt verständlich durch zu viele Namen und Charaktere und Intrigen.

The Addams Family (1991): Nachdem ich die Neuinterpretation im Fernsehen sah, war ich neugierig, zumal mir Prime zur Halloweenzeit diesen Film vorschlug. Hier gefielen mir die Dinge, die mich an der 2019er Version störten, schon eher, dafür der Rest nicht mehr so.

Die Hexe und der Zauberer: lief durch Zufall im Fernsehen und mein zweitliebster Disney-Meisterwerkfilm brauchte sowieso mal wieder eine Sichtung.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Brittany runs a marathon: Brittany schläft zu wenig, macht zu viel Party und kriegt ihr Leben nicht auf die Reihe. Als ihr Arzt meint, sie solle mehr auf sich achten und vorallem 25 Kilo abnehmen, denkt sie, dass dies unmöglich sei. Bis sie anfängt für den New York Marathon zu trainieren.

Serien – ein kurzer Überblick

So kurz wird der Überblick in diesem Monat wohl nicht, denn ich habe einige Staffeln geschafft. Zum einen die dritte Staffel des Fresh Prince of Bel Air, der mich aktuell monatsweise begleitet. Dann habe ich mich endlich der dritten Staffel von Adventure Time gewidmet und diese nun beendet. Im Crimebereich ging es mit der inzwischen 10. Staffel von Bones – Die Knochenjägerin weiter. Eigentlich hatte ich am Ende der 9. aufgegeben, da mich die immer größer werdenden Staffelfinale abgeschreckt hatten. Und prompt musste einer meiner liebsten Charaktere am Anfang dran glauben. Doch sobald sich die Serie wieder mit den eigentlichen Fällen befasste, kam ich wieder in den alten Rhythmus zurück, auch wenn nicht mehr die gleiche Dynamik, wie in den ersten Staffeln herrscht. Dann gab es diesen Monat gleich drei Neuentdeckungen. Zum einen die erste Staffel von Barry. Bill Hader spielt hier einen Auftragsmörder, der viel lieber Schauspieler werden will und verzweifelt versucht beides unter einen Hut zu bekommen. Dann habe ich mich nach vielen Nominierungen und Gewinnen auf der diesjährigen Emmy-Verleihung an die erste Staffel von Fleabag herangewagt, die mich aber bisher nicht wirklich überzeugen konnte. Dann lief bei mir noch die erste Staffel der Peaky Blinders, die mich nach Birmingham 1919 zog und damit in eine ganz andere historische Sichtweise. Bisher gefällt mir die Serie sehr gut.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8
Seiten gesamt: 2.573
Seiten pro Tag: 83 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
E-Book: 5

40 Festivals in 40 Wochen: Das Selbstexperiment der Autorin hatte ich mir eigentlich pünktlich zur Festival-Saison besorgt, kam aber nicht gerade viel zum Lesen auf dem Festival. Die kurzen und knackigen Beschreibungen der verschiedensten Festivals waren zunächst sehr interessant, wurden jedoch schnell monoton, da sich die Autorin gefühlt ständig nur über ihren Gesundheitszustand beschwerte.

Mr. Barnacals Schildkröte: Meine Ausbeute von der GCC Berlin dieses Jahr stammt vom Wölfchen Verlag und wurde mir wärmstens empfohlen, da die Geschichte herrlich verrückt sei. Dies war keinesfalls untertrieben und konnte mich auch zunächst in Bann  ziehen, bis mich die Geschichte leider irgendwann verlor.

Wie Monde so silbern: Eine Empfehlung von Inkunabel, für die ich die Mädels nur loben kann. Denn die Cinderella Geschichte als Cyberpunk zu erzählen, ist ein absoluter Volltreffer und traf genau meinen Geschmack.

Sinful King / Sinful Queen / Sinful Empire: Eigentlich auf der Suche nach kurzer Zwischendurchlektüre fand ich die erotische Reihe von Meghan March, die mich durch starke Charaktere und einem gelungenen Schreibstil sofort überzeugte und von da an nicht mehr losließ.

Sinful Prince / Sinful Princess: Auch die Fortsetzungsreihe um zwei Nebencharaktere aus der Ursprungstrilogie traf mich sofort und ich konnte auch die Reihe nicht weglegen.

Herbstzeit = Crimezeit – eine Serienauswahl

Ein Vorwort

Neulich präsentierte ich euch meine Sommerlektüren der letzten Jahre, die mich in Urlaubsstimmung versetzt haben. Der Erfahrung nach kommt bei mir einmal im Jahr, meistens wenn der Herbst eintrifft, die Sehnsucht nach einer neuen Crime-Serie. Voraussetzung sind erinnerungswürdige Charaktere, intelligente Fälle und sehr gerne der „Mord der Woche“-Prinzip. Also ein Mordfall pro Folge und nicht ein großes Mysterium über eine ganze Staffel. Hier soll es nun also um meine Entdeckungen der letzten drei Herbste werden.

2017: Castle – 8 Staffeln

Die Handlung: Richard Castle (Nathan Fillion) ist ein sehr erfolgreicher Krimiautor. Als in New York zwei Morde nach dem Vorbild seiner Romane verübt werden, wird er zu den Ermittlungen hinzugezogen. Doch nach den Ermittlungen hat er Blut geleckt und schafft es durch seine Kontakte beim Bürgermeister dauerhaft zum Team zu gehören. Das gelernte verarbeitet er in weiteren Werken. Sein Gegenpart ist Kate Beckett (Stana Katic), die Castle immer wieder auf den Boden der Tatsachen ziehen muss. Ebenfalls mit zum Ermittlerteam gehören der Latino Javier Esposito (Jon Huertas) und der Ire Kevin Ryan (Seamus Dever), sowie die Gerichtsmedizinerin Lanie Parish (Tamala Jones).

Meine Meinung: Castle ist eine dahingehend andere Crime-Serie, weil sie die Welten des NYPD und der eines erfolgreichen Krimiautors vermischt, was viele humorvolle Szenen mit sich zieht. Dabei ist Castle keinesfalls nur Anhang bei den Ermittlungen. Durch seine zahllosen Recherchen für seine Bücher kann er oftmals nützliche Hinweise liefern. Die Serie lebt praktisch von den Dialogen zwischen den Charakteren, vorallem der jeweiligen Zweiergespanne Castle&Beckett, sowie Esposito&Ryan.
Sehr gefallen hat mir am Anfang auch, dass Beckett nicht der typische Stereotyp weiblicher Cop war, der praktisch als Model hätte durchgehen können. Dies ändert sich leider im Laufe der Staffeln immer mehr, die Sinnbild der immer schwächer werdenen Staffeln wird. Versteht mich nicht falsch, ich mochte die Serie bis zum Ende, aber die wachsene Klischeefigur Beckett und die obligatorische Liebesgeschichte mit allerhand Drama zwischen unseren beiden Hauptfiguren nahm der Serie immer mehr von ihrem anfänglichen Biss.

2018: Elementary – 6 Staffeln

Die Handlung: Sherlock Holmes (Jonny Lee Miller) ist von London nach New York gezogen. Nach einem Entzug und im weiteren Kampf mit seiner Drogensucht, bekommt er die Suchttherapeutin Joan Watson (Lucy Liu) an die Seite gestellt. Da Sherlock sich durch unglaubliche kombinatorische Fähigkeiten auszeichnet, steht er dem NYPD als unbezahlter Berater zur Verfügung und nimmt auch privat ermittlerische Fälle an. Beim NYPD unterstützt er das Team von Captain Thomas Gregson (Aidan Quinn) und dessen Hauptermittler Marcus Bell (Jon Michael Hill).

Meine Meinung: 2018 konnte ich die bisher erschienene fünf Staffeln hintereinander wegsehen und sie dieses Jahr endlich mit der sechsten Staffel fortsetzen. Die finale siebte Staffel bekommt bald ihre deutsche Erstaustrahlung ist daher hoffentlich auch bald zum Streaming verfügbar. Sie greift hier das Prinzip der Serie Sherlock auf, in dem sie die auf den Bücher von Sir Arthur Conan Doyle basierenden Geschichten aufgreift, aber in die moderne Welt projiziert. Unterschied ist hier, dass sich Sherlock dichter an den Geschichten orientiert und in London bleibt. Elementary bedient sich eher der bekannten Figuren und modifiziert diese nach Gutdünken. So ist John Watson zu einer Joan Watson geworden. Während ich am Anfang befürchtete, dass dies unweigerlich zu der bekannten Liebesgeschichte führen müsste, wurde es bisher nur zu einer engen Freundschaft und Parnterschaft in geschäftlicher Hinsicht. Allein damit sticht Elementary positiv hervor. Darüber hinaus treten immer wieder Charaktere aus den Büchern auf, wie Irene Adler, Moriarty oder auch Lestrade.
Darüber hinaus verfolgt die Serie dem typischen Crime Auffbau und bringt uns das Mordopfer der Woche, allerdings immer mit einer übergreifenden Handlung pro Staffel bzw. zusätzlich auch einen guten Charakterentwicklungsbogen. So spielt das Zwischenmenschliche zwar eine große Rolle, überschattet aber nie den Mordfall an sich.

2019: Almost Human – 1 Staffel

Die Handlung: 2048. Die Verbrechen haben sich durch neuartige Technologie weiterentwickelt. Da die Polizei nicht mehr mithalten konnte, wurden Androiden soweit entwickelt, dass sie fast menschlich wirken und ihre menschlichen Partner unterstützen können. Detective John Kennex (Karl Urban) kehrt nach einer zweijährigen Auszeit in den Dienst zurück. Er hat eine große Abneigung gegen die Androiden, da diese bei einem Zwischenfall seinen Partner sterben zurückließen. Da es aber Vorschrift ist, einen Androiden als Partner zu haben, lässt sich Kennex zähneknirschen darauf ein, zerstört ihn aber schon bei der ersten Gelegenheit. Als Kompromiss wird ihm ein älteres Modell mit Namen Dorian (Michael Ealy) an die Seite gestellt. Diese können auch Emotionen haben, waren aber auch anfällig für mentale Zusammenbrüche. Nun müssen sich beide Zusammenraffen, um miteinander auszukommen.

Meine Meinung: Das schöne an Almost Human ist, dass es zwar auch wie die meisten Crimeserien nach dem „Mordfall der Woche“ Prinzip arbeitet, aber durch die neuen Technologien noch einmal frischen Wind reinbringt. Normalerweise wird ja gerne der Tatort komplett nach Spuren durchsucht. Doch was, wenn eine „Spurenbombe“ ausgelöst wurde und den Tatort mit allerlei DNS und anderen Hinweisen verunreinigt? Vor genau diesen Herausforderungen steht das Team von Captain Maldonado (Lilly Taylor). So sind die Folgen nicht nur alleine deswegen sehr spannend, weil die Mordfälle gut inszeniert sind, sondern auch, weil man immer wieder ein neues Stück der Zukunftsvision unserer Welt entdeckt. Leider wurde die Serie nach der ersten Staffel bereits eingestellt, denn es gibt einige Andeutungen an eine größere Verschwörung, die wahrscheinlich in späteren Staffeln wieder aufgegriffen worden wäre, wenn die Serie so lange durchgehalten hätte. So hat die erste Staffel sich die Mühe gemacht eine Welt aufzubauen und den Charakteren die nötigen Tiefe zu geben, um nun dies gar nicht ausleben zu können.

2019: Forever – 1 Staffel

Die Handlung: Dr. Henry Morgan (Ioan Gruffudd) ist ein exellenter Pathologe, weswegen er sich dem Team von Detectiv Jo Martinez (Alana de la Garza) anschließt. Doch Henry hat ein Geheimnis. Er kann nicht sterben. Also er kann schon umgebracht werden, aber statt zu sterben, taucht er im nächsten größeren Gewässer auf und ist dabei splitternackt. Da das Ganze bereits seit 200 Jahren so geht, hat er eine Menge Erfahrungen bei seiner Arbeit gesammelt und erlebt. Er lebt zusammen mit seinem Ziehsohn Abraham (Judd Hirsch) in einem Antiquariat. Abe wurde von Henry zusammen mit dessen zweiter Ehefrau Abigail als Baby aus einem KZ gerettet. Da er inzwischen wesentlich älter aussieht als der jung bleibende Henry erzählen sie allen, dass sie nur gute Freunde sind. Detectiv Martinez merkt zwar, dass etwas mit Henry nicht zu stimmen scheint, schiebt es aber immer wieder auf andere Gründe.

Meine Meinung: Dieses Jahr hatte ich mit meinen Crime-Serien in sofern kein Glück, dass ich zwar gleich zwei gute gefunden habe, aber beide nach der ersten Staffel abgesetzt wurden. Auch Forever befasst sich mit dem „Mordfall der Woche“ und darüber hinaus eben mit Henrys unsterblichem Leben. So gibt es immer wieder Rückblicke, wenn bestimmte Ereignisse ihn an Ereignisse aus seiner Vergangenheit erinnern. Wiederkehrendes Motiv ist seine zweite Ehefrau Abigail, die seine große Liebe war und mit der er Abe gerettet und aufgezogen hat. Sie verschwand, als der sichtbare Altersunterschied zwischen ihr und Henry immer größer wurde. Abe ist lange Zeit der einzige, der Henrys Geheimnis kennt. Nach der Hälfte der Staffel wurde mit Adam (Burn Gorman) ein zweiter Unsterblicher eingeführt, der fast 2000 Jahre alt ist und dadurch so verbittert wurde, dass der ein oder andere Mord ihn nicht mehr juckt. Damit ist er der Wiederkehrende Gegner Henrys.
Die einzelnen Folgen sind geprägt von einer wirklich starken weiblichen Detective und dem etwas sonderlichen, aber grundsympathischen Henry. Einige Mordfälle scheinen sehr schnell geklärt zu sein, doch Henry lässt selten locker und ermittelt notfalls auch alleine bzw. mit Hilfe von Abe weiter. Dadurch gibt es so manche Wendung, die die Fälle noch einmal in eine ganz andere Richtung lenken.

Rückblick auf den September

Und schon ist es vorbei mit dem warmen Wetter. Der September ist rum und der Oktober droht mit20190324_1235482 den ersten Minustemperaturen nachts. Im September ist eigentlich erst einmal so gar nichts passiert, bis sich Ende des Monats die Ereignisse überhäuften. Arbeitstechnisch haben wir aktuell allerhand mit der Thomas Cook Insolvenz zu tun, die leider auch einige unserer Kunden getroffen hat. Zur Ablenkung davon stand wieder einmal die German Comic Con in Berlin an. Es wurden wieder allerhand Geekzeug eingekauft, Eroberungen von den Verlagständen mitgenommen und natürlich durften auch diesmal20191006_123838 nicht die Starfotos fehlen. Dieses Jahr gönnte ich mir gleich zwei und ließ mich mit Jason Isaacs (Harry Potter-Reihe & Star Trek: Discovery) und Manu Bennett (Hobbit-Trilogie & Arrow) ablichten.
Und dann kam Anfang Oktober (jaja, gehört eigentlich erst in den nächsten Monatsrückblick, aber ich muss es einfach erzählen) der Moment, in dem wir ein neues Familienmitglied begrüßen durften. Unsere kleine Nermal Alice zog bei uns ein und muss nun versuchen sich mit ihrer großen Schwester anzufreunden. Aber nun wollen wir endlich zum medialen Monatsrückblick kommen 🙂

Sneak Preview

The Kitchen: Während ihre Männer nach einem Raubüberfall festgenommen werden, versuchen drei Frauen ihr Leben innerhalb der irischen Mafia in New York neu zu ordnen. Leider verpasst der Film es eine nachvollziehbare Handlung aufzubauen und scheitert am Großaufgebot an sinnlosen Charakteren und Handlungswendungen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Doublefeature Es + Es 2: Ich hasse Clowns. Ich hasse Horrrorfilme. Am allermeisten hasse ich Horrorclowns. Auch ich: Oh hey, ein Es Doublefeature. Da muss ich reingehen! Es 2 ist ein würdiger Nachfolger, der mit dem Problem zu kämpfen hatte, den langweiligeren Teil des Buches zu verfilmen. Auch fand ich die humorvollen Einlagen im großen Endkampf eher entspannend und daher wohl auch deutlich besser als die Anhänger des Horrorgenres.

Gut gegen Nordwind: Eine Liebesgeschichte, die praktisch nur über E-Mailverkehr läuft. Ein schwierig zu verfilmender Ansatz, die aber mit guten Schauspielern und vielen kreativen Ideen gefüllt wird und somit überzeugen konnte.

Downton Abbey: Für mich als großer Fan der Serie, war das Wiedersehen mit der Familie Grantham ein absoluter Filmschmaus. Aber auch für Nichtkenner der vorausgehenden sechs Staffeln wurde für witzige Dialoge und allerhand Handlung gesorgt.

Ad Astra: Brad Pitt auf großer Weltraummission. Leider ist Ad Astra ist ein sehr langatmiger Film ohne Identifikationsfigur, die den Zuschauer mit gesellschaftskritischen Bildern überschwemmt, sie durch eine monotone Off-Stimme noch übermäßig erklärt und letztendlich nicht auf den Punkt kommt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Harry Potter und der Stein der Weisen: Nachdem mein Lebensgefährte endlich einmal das Hörbuch zum ersten Buch angehört hat, folgte nun die erneute Sichtung des ersten Films.

Bernhard & Bianca im Känguruland: Die Fortsetzung zu meinem liebsten Disneyfilm lief durch Zufall im Fernsehen und wir sind gleich hängen geblieben. So ein bisschen Magie und Charme im Vergleich zum ersten Teil ging schon verloren, aber die beiden Mäuse liefern trotzdem wieder ein großes Abenteuer ab.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Everest: Mit dem putzigen Untertitel „Ein Yeti will hoch hinaus“, wäre dies wieder ein Animationsfilm geworden, außerhalb Disneys, der mich interessiert. Leider lief er hier im Kino nicht.

Serien – ein kurzer Überblick

Weitergeführt habe ich Fresh Prince of Bel Air mit der zweiten Staffel und Comedians in Cars getting coffee mit der inzwischen fünften Staffel. Als Wiederholungstäter hab ich mir die erste Staffel (2005) von Doctor Who angesehen. Christopher Eccleston war zwar ein super Doctor, aber als nächstes kam David Tennant und dem kann er nun einmal nicht das Wasser reichen. Neu entdeckt habe ich im Almost Human, eine Serie über die Polizeiarbeit in naher Zukunft, bei der ein menschlicher Cop mit einem fühlenden und denkenden Androiden zusammenarbeitet. Große Empfehlung für alle, die etwas Neues im Crimegenre suchen! Leider wurde die Serie nach nur einer Staffel eingestellt, weswegen die große Verschwörung aus der ersten Folge nie aufgeklärt wird. Ebenfalls kein Glück hatte ich mit der ebenfalls neu entdeckten Serie Forever. Während ich mich sehr schnell in die Serie verliebte, die von einem unsterblichen Pathologen handelt, der der Polizeit in New York bei ihren Ermittlungen hilft, wurde leider auch diese großartige Serie nach nur einer Staffel eingestellt. Immerhin konnte sie noch zu einem halbwegs befriedigendem Ende gebracht werden.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1.819
Seiten pro Tag: 61 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
E-Book: 1

Die Mitternachtsrose: Nach Monaten (könnten inzwischen auch Jahre gewesen sein) auf meinem Sub (Stapel ungelesener Bücher) habe ich mich endlich an mein erstes Werk von Lucinda Riley herangewagt. Leider konnte mich weder die Geschichte, noch die Charaktere überzeugen. Es war irgendwie alles zu vorhersehbar, da die Charaktere sehr platt und stereotypisch waren.

Hope again: Der vierte Teil der Again-Reihe von Mona Karsten war wieder eine willkommende Zwischendurchlektüre. Lockere Liebesgeschichte mit der angemessenen Portion Drama.

Harry Potter und der Feuerkelch: Diesen Monat hat sich ein Wiederholungstäter eingeschlichen. Nachdem ich vorletztes Weihnachten alle Bücher wieder geschenkt bekam (vorher hatte ich sie mir regelmäßig von meiner Mutter ausgeliehen), wollte ich eigentlich alle hintereinander weglesen. Bis zum dritten Buch kam ich, nun war doch eine längere Pause dazwischen, in die sich andere Bücher geschmuggelt haben. Aber vielleicht schaffe ich es diesmal etwas schneller – auch wenn ich den fünften Band am wenigsten mag.

 

 

Rückblick auf den August

Der August hat noch einmal mit richtigem Sommerwetter geendet. Und ich habe es diesen Sommer nicht einmal an den See geschafft! Dafür ging es im August wieder auf das Elbenwald-Festival. Diesmal habe ich mir auch ein Starfoto gegönnt. Nachdem ich bei der Comic Con in Berlin von vor zwei Jahren ein wenig zu lange gezögert habe und die Fotoshoots mit Finn Jones ausverkauft waren, habe ich meine Chance nun auf dem Elbenwald genutzt. Ansonsten war das Festival mit einer Bühne weniger deutlich abgespeckter und irgendwie waren wir mehr in der Brett- und Kartenspielecke zu finden als bei den Bühnenveranstaltungen. Ob wir nächstes Jahr wieder fahren, bleibt offen. Aber nun geht es nach zwei Bildern direkt weiter mit meinem Monatsrückblick.

Sneak Preview

Fisherman’s Friends: ist ein sympathischer kleiner Film über eine Chantis singende Fischergruppe, mit einer Menge Heimatgefühl, aber eben auch dem Fernwehfaktor. Für den gute Laune Faktor einfach einmal ansehen.

Die Agentin: Der Berlinale Film befasst sich mit einer Mossad-Agentin, die über Deutschland in den Iran geschickt wird. Leider ist er für einen Spionage-Thriller nicht spannend und die Geschichte ist auch nicht sonderlich tiefgründig und auch keine Charakterstudie einer Agentin. Er bleibt bis zum Schluss ein beinahe aussageloser Film.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Yesterday: Für eine Stunde ist der Film ein super sympathischer „Was wäre wenn“ Film mit tollen Einfällen und einigen Beatlessongs. Leider kippt die Qualität nach knapp der Hälfte völlig und wird danach zu einer einfallslosen Liebesgeschichte. Schade!

Der König der Löwen: war optisch zwar gut anzusehen, aber dafür relativ emotionslos. Im Grunde war es ein guter Film, weil er einfach einen guten Film nachstellt. Neue Ideen sucht man jedoch ergebnislos.

Once upon a time in Hollywood: Der neunte Quentin Tarantino Film bildet mehr oder weniger sehr ausführlich einen Tag im Leben eines alternden Westernhelden ab. Schauspielerisch überragend, inhaltlich gewöhnungsbedürftig.

Fast and Furious: Hobbs & Shaw: konnte mich als Fast and Furious Ableger durch eine starke weibliche Fast-Hauptrolle, ein intelligentes Drehbuch, sympathische Charaktere und gut gemachter Action durchaus überzeugen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im August liefen wieder sehr viele Filme bei mir auf dem Fernseher. Dementsprechend wenig Serien habe ich gesehen.

Arielle & Arielle 2: Bei einem Filmabend mit Freunden wurde sich für Arielle entschieden. Weiterhin zwei sehr schöne Filme.

Willkommen in Marven: Monatelang habe ich mich auf diesen Film gefreut und dann lief er einfach in keinem Kinosaal in der Umgebung. Die Geschichte über einen Mann, der sein Gedächtnis nach einem Überfall verloren hat und nun sich in eine Welt voller Puppen flüchtet. Der Film hat sich – anders als erwartet – tatsächlich mehr auf die Puppenwelt konzentriert und mehr über eine Metaebene die Geschichte erzählt. Wenn man sich drauf einlässt, kommt eine hoch emotionale und mitreißende Geschichte bei raus.

Coraline: Sagen wir mal der Anfang und das Ende waren richtig gut… Den Mittelteil habe ich leider wegen akuter Übermüdung verschlafen. Ich werde ihn aber auf jeden Fall noch einmal vollständig ansehen.

The Descendants 2: Nachdem mich der erste Teil weniger begeistern konnte, versuchte meine beste Freundin es nun nochmal mit dem zweiten Teil. Da ich nun eher wusste, was mich erwartete, fand ich ihn tatsächlich deutlich besser.

Küss den Frosch: Einer der wenigen Disneyfilme, die irgendwie komplett an mir vorbeigingen. Diesmal mit einer emanzipierten schwarzen Frau, die es schafft durch einen Fluch in einen Frosch verwandelt zu werden. Disneytypisch traurig, schön und voller Ohrwürmer.

Peter Pan 2: Zweite Teile von Disneyfilmen finde ich grundsätzlich schwierig. Hier ist es ein Film, der noch mit einem guten Grundansatz daher kommt, aber im großen und ganzen nicht wirklich überzeugen kann.

Crazy Rich: Vor ein paar Monaten in aller Munde, konnte ich den Hollywoodfilm mit rein asiatischer Besetzung nun endlich nachholen. Ein starker Film über Vorurteile, Liebe und die asiatische High-Society. Darüber hinaus aber auch eine Komödie.

Goodbye Christopher Robin: Nicht zu verwechseln mit dem fast gleichnamigen Disney-Film geht es diesmal um die Entstehungsgeschichte rund um den Autor und seinen Sohn. Eine herzzerreißende Geschichte.

Das Zeiträtsel: Der Trailer sah mit seinem Cast echt sehenswert aus. Leider ist die Handlung so lahm umgesetzt, dass man den Faden sehr schnell verloren hat und das Interesse am Film auch sehr schnell schwindet.

Spider-Man – a new universe: Sony hat mal wieder einen neuen Spider-Man hervorgebracht. Diesmal ist er komplett animiert. Kingpin versucht durch eine Maschine seine geliebte Vanessa zurückzubringen, holt dadurch aber auch die verschiedensten Spider-Wesen aus den unterschiedlichsten Universen in seines. Vereint versuchen sie nun Kingpin aufzuhalten. Ein im Comicstil animierter Film mit einer ganz eigenen Dynamik und damit noch einmal eine echte Überraschung im Spider-Man Multiversum.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Crawl: Ein etwas trashig aussehender Horror/Thriller mit Krokodilen(?). Unsere Protagonistin muss nun sich und wenn möglich auch ihren Vater vor den Biestern retten.

Stuber: Der Trailer sah schon relativ witzig aus. Aber reicht vielleicht auch für einen Sonntagnachmittag auf der Couch.

Late Night: Ein Film über ein alterndes Talkshow-Sternchen und eine junge Frau, die gerne Comedian wäre. Trailer sah schon sehr witzig, aber auch kritisch aus.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Good Boys, I am mother und Little monsters.

Serien – ein kurzer Überblick

Wie bereits erwähnt war mein Serienkonsum in diesem Monat eher mau. Fortgesetzt habe ich Comedians in Cars getting Coffee mit der vierten Staffel. Endlich beendet habe ich Unbreakable Kimmy Schmidt, die mit den Staffeln immer langweiliger wurde. Die vierte Staffel war nun zum Glück auch die letzte. Neu lief bei mir mit der ersten Staffel The Fresh Prince of Bel Air mit einem wirklich sehr jungen Will Smith.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 1.808
Seiten pro Tag: 58 im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 1
Taschenbuch: 2
E-Book: 1

Doctor Sleep: Die Fortsetzung zu Shining diesmal mit einem erwachsenen Danny. Nachdem ich den Trailer gesehen habe, musste ich das Buch schnell noch vor Kinostart lesen. Wirklich was besonderes war die Geschichte jetzt nicht, aber Stephen King kann aus allem eine Geschichte erzählen.

Streifzüge durch das Abendland: Ein eigentlich gutes Buch von Bill Bryson, dass sich aber so oft wieder holt und den üblichen Biss vermissen lässt.

Never loved before: Definitv eines der schwächsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Eigentlich eine interessante Grundsituation, aber die Autorin wiederholt sich und die Gedanken der Person fast pausenlos, so dass die Geschichte nie wirklich vorwärts kommt und sich so das absolut vorhersehbare auf über 500 Seiten streckt.

Ghostsitter – Vorsicht Poltergeist: Auf dem Elbenwaldfestival durften die Lesungen von Tommy Krappweis natürlich nicht fehlen und so kam ich endlich dazu mir den zweiten Teil seiner Ghostsitter-Reihe zu besorgen und signieren zu lassen. Die Geschichte ist zwar auch wieder eher für die kleineren ausgelegt, kann aber auch die Großen in den Bann ziehen und begeistern.