Verpasst im November & Mein Lesemonat November

Hallo ihr Lieben,

relativ pünktlich bin ich diesmal dran mit meiner kurzen Übersicht über die verpassten Filme und gelesenen Bücher im November. Jetzt steht langsam die Planung der Jahresrückblicke an… das wird wieder viel Arbeit! Daher geht es hier ohne großes Aufsehen gleich direkt weiter.

Verpasst im November:

The Secret Man: Mark Felt arbeitet beim FBI und bekommt von der Watergate-Affäre Wind. Als der neue FBI-Direktor diese möglichst schnell beenden will, muss er sich entscheiden, ob er lieber seinem Land oder seinem Gewissen dienen möchte.

Aus dem Nichts: Ein Film angelehnt an die NSU-Morde. Katjas Welt bricht zusammen, als ihr Mann und ihr Sohn bei einem Bombemanschlag getötet werden. Vor Gericht versucht sie Gerechtigkeit zu erwirken.

Detroit: 1967 in Detroit ändert sich die von Rassenhass geprägte amerikanische Geschichte grundlegend. Doch was passierte damals wirklich, dass eine ganze Stadt in den Ausnahmezustand versetzen kann.

Flatliners: Eine Gruppe von Medizinstudenten wollen Nahtoderfahrungen auslösen, in dem sie für kurze Zeit das Herz stoppen und sich dann wiederbeleben. Doch es ist ein Spiel mit dem Feuer.

Diese Filme haben es ganz knapp nicht in meine Liste geschafft: Professor Marston and the Wonder Woman, Simpel, Suburbicon, Teheran Tabu, Manifesto.

Mein Lesemonat November

Ich habe im November meine verstaubten Ausgaben der Biss-Reihe mal wieder hervorgeholt. Ich mochte die Buchreihe an sich früher sehr gerne, bis mir die sehr schlechten Filme alles verdarben (auch wenn ich Edward noch immer nicht als ein Vampir ansehen kann… Vampire glitzern nicht! Bin aber gerne versöhnlich ihn als kaltes Wesen zu sehen.) Jetzt Jahre nachdem die Filmreihe beendet ist, wollte ich mir mal wieder ein Bild der Reihe machen. Und ich muss sagen, mir gefallen die Bücher alleine immer noch. So geoutet!

Bücher insgesamt: 4 Bücher
Seiten insgesamt: 1591 Seiten
Seiten pro Tag: 53 Seiten im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 3
E-Book: 1

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Platz 4 – Wenn gestern unser morgen wäre: Sarah lebt das Leben, das alle von ihr erwarten. Erfolgreich im Job, Vorzeige-Freund an ihrer Seite und lebt jeden Tag steif nach dem gleichen Prinzip. Doch dann häufen sich eine Reihe von schlechten Entscheidungen und Sarah steht vor den Trümmern ihres Lebens. Bis sie nach einem Unfall wieder erwacht und die Zeit zurück gedreht wurde. Wird sie alle Fehler vermeiden können? – Ein sehr schwieriger Einstieg aber nach circa der Hälfte konnte das Buch doch etwas fesseln. Aber richtig überzeugend ist die Geschichte nicht, da die zu viele Charaktere zu unsympathisch sind. Auch das Ende wäre an einer anderen Stelle passender gewesen. Aber an sich eine ganz süße Geschichte.

Platz 3 – Als ich in meinem Alter war: Torsten Sträter vereint in diesem Werk neue Geschichten, abgedrehte Berichte, Texte aus diversen Fernsehsendungen, wie Extra 3, und alles mögliche andere. – Gefiel mir weitaus besser als Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben, da die Texte durchdachter und lustiger waren. Trotzdem kommen sie nicht an seine Live-Auftritte heran.

Platz 2 – New Moon: Der zweite Teil der Twilight-Reihe bringt Bella an den Rand des Wahnsinns. Denn Edward hat nach einer misslungenen Geburtstagsfeier beschlossen, dass er nicht mehr mit ihr zusammen sein möchte. Mit gebrochenem Herzen bleibt ihr nur ihr bester Freund Jacob, der versucht die Trümmer wieder aufzuräumen. – Als Hauptthema diesmal der Umgang mit einem gebrochenen Herzen. Handlungstechnisch hängt er hinter dem starken ersten Teil zurück, ist aber immer noch gut geschrieben.

Platz 1 – Twilight: Bella Swan zieht zu ihrem Vater in das verregnete Forks. Dort trifft sie auf den mysteriösen Edward, der ihr immer wieder rät, sich von ihr fernzuhalten. Trotzdem gerät Bella immer tiefer in einen Strudel hinein. – Wenn man den Film vergisst, ist es tatsächlich wieder eine schöne Liebesgeschichte. Sobald man „Vampir“ durch „kaltes Wesen“ ersetzt, komme ich auch mit der Mythologie klar.

 

Verpasst im Oktober & mein Lesemonat Oktober

Hallo ihr Lieben,

wieder einmal ist ein Monat vorbei – okay der November ist auch schon wieder halb rum, aber ich habe es einfach nicht geschafft diesen Beitrag zu schreiben – und das heißt es wird Zeit für meine üblichen Listen. Ihr kennt das Format 😉

Verpasst im Oktober

What happened to Monday? : Eine Überbevölkerte Welt, in der das Problem durch eine Ein-Kind-Politik gelöst werden soll. Doch eine Mutter bekommt Siebenlinge. Der Großvater (Willem Dafoe) bringt es nicht übers Herz alle töten zu lassen, weswegen er sie versteckt und fortan jeder an einem anderen Wochentag aus dem Haus darf. Doch eines Tages kehrt Monday nicht zurück.

Geostorm : Wetterkatastrophen drohen die Welt zu zerstören, weswegen mit Hilfe von Satelitten das Wetter kontrolliert werden soll. Doch eines Tages gibt es Fehlfunktionen in der Wetterkontrolle.

Diese Filme schafften es nicht auf meine Liste: The Square, 66 Kinos, Jigsaw

Mein Lesemonat Oktober

Da ich Lesetechnisch bereits im Oktober ein Großprojekt anfing, ist meine beendete Lektüre eher übersichtlich.

Bücher insgesamt: 3 Bücher
Seiten insgesamt: 1225 Seiten
Seiten pro Tag: 40 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 3

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Platz 3 – Wintersterne : Eine Geschichte aus dem winterlichen Prag über drei Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen und mit unterschiedlichen Problemen nach Prag reisen und dort zufällig aufeinander treffen. – Gute Grundprämisse, aber leider sehr schwach geraten, da die Charaktere viel zu viel jammern und die Geschichte erst am Ende spannend wird.

Platz 2 – Reif für die Insel : Bill Bryson – gebürtiger Amerikaner – lebte für ein paar Jahren in England. Bevor er mit seiner Familie wieder in die USA zurück zieht, unternimmt er eine ausschweifende Reise durch Großbritannien. In seinem Buch erzählt er von seinen Besichtigungen und Erlebnissen. – Richtig warm werde ich mit Bill Bryson nicht, denn seine Geschichten konnte mich nur mäßig begeistern. Er erzählt leider viel zu viel über seine Wanderungen als wirklich über die Insel.

Platz 1 – Weil ich Will liebe : Will & Layken haben sich endlich gefunden und schon so manche Schicksalsschläge überstanden. Doch dann vergisst Will Layken etwas zu erzählen, was sie ihm sehr übel nimmt. Nun muss Will sich ins Zeug lehnen, um Layken zurückzugewinnen. – Mrs Hoover, auch wenn ihr Buch bei mir wieder auf Platz 1 gelandet ist, so halte ich dieses Werk doch für eins ihrer schwächsten, zumindest das schwächste, was ich bisher gelesen habe. Die Handlung ist sehr primitiv und konnte mich nicht mehr fesseln. Diesen Monat hatten sie einfach nur eine schwache Konkurrenz.

Wintersterne

Neulich blätterte ich durch die Neuerscheinungen des Diana-Verlags und wurde von einem Titel sofort angesprochen. Als ich sah, dass dieser Titel auch noch in Prag spielt, wusste ich, dieses Buch muss gelesen werden.

Ein Vorwort

Prag, die goldene Stadt. Auch mich konnte sie 2015 verzaubern und seitdem lese ich es sehr gerne, wenn Prag der Schauplatz eines Buches ist. Autorin Isabelle Broom wählt die einzelnen Orte sehr sorgsam aus und erzählt von Ihnen so lebhaft, dass man beinahe das Leuchten in Ihren Augen beim Schreiben spüren kann. Mit ihrem sehr leichten Schreibstil, lässt sie den Leser schnell in ihre Geschichte einsteigen und lässt abwechselnd die weiblichen Protagonisten zu Wort kommen.

Die Handlung

Aus völlig unterschiedlichen Gründen und aus ganz anderen Regionen in Großbritannien kommend schlägt es fünf Leute zur Weihnachtszeit ins verschneite Prag. Durch Zufall kommen sie ins Gespräch und verbringen daraufhin immer mehr Zeit zusammen. Doch jeder hat so sein eigenes Päckchen zu tragen.
So lernen wir zunächst Megan kennen. Sie hat spontan ihrem guten Freund Ollie zugesagt mit ihm nach Prag zu reisen, weil er dort den Unterricht für seine Schüler über Prag vorbereiten möchte. Sie selbst strebt eine Karriere als Fotografin an und hofft in Prag inspirierende Bilder zu finden. Doch sie hat auch etwas Sorge, dass Ollie in die Reise zu viel hineininterpretiert, da sie denkt, dass er heimlich in sie verliebt ist. Als nächstes lernen wir Hope kennen. Sie hat sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt und lebt nun mit ihrer Affäre Charlie zusammen. Das missbilligt jedoch ihre Tochter, was Hope sehr bekümmert. Um sie auf andere Gedanken zu bringen, reist Charlie mit ihr nach Prag.
Als letztes erscheint noch Sophie in Prag. Sie schwebt in Gedanken immer wieder bei ihrem Verlobten Robin, der nach Prag nachreisen soll. Über Sophie erfährt man lange Zeit am wenigsten.

Meine Meinung

Wintersterne ist in Buch, das man nicht wirklich als schlecht bezeichnen kann. Es ist aber leider auch kein wirklich gutes Buch. Das liegt zum einen daran, dass die Handlung des Buches nicht für die Seitenanzahl von knapp 450 ausreicht. So streckt Broom immer wieder Passagen unnötig in die Länge und erzeugt dadurch vor allem eins: Langeweile. Während man am Anfang noch gut in das Buch hineinfindet, erstreckt sich die mittlere Hälfte Seite über Seite mit belangloser Handlung. Die Urlaube der drei Gruppen werden bis ins kleinste Detail beschrieben. Wenn sie wenigstens dabei etwas Spannendes erlebt hätten, aber es bleibt dann doch bei den typischen touristischen Sehenswürdigkeiten. Lediglich das letzte Viertel schafft es dann herauszustechen und trifft den Leser noch einmal völlig unerwartet.
Der andere Negativpunkt sind die Gedanken der Charaktere. Denn egal, mit welchem Problem sie sich herumschlagen, sie erzählen es in jedem Kapitel wieder und das seitenlang. Megan, die sich fragt, ob sie nicht doch Gefühle für Ollie hat und das dann innerlich immer wieder abstreitet. Hope, die sich die ganze Zeit fragt, wie sie wieder Kontakt zu ihrer Tochter herstellen kann und sich ständig von Charlie bevorzugt fühlt. Sophie, die nur über ihre absolut perfekte Beziehung zu Robin denken kann. Nachdem die Charaktere mit ihren Sorgen und Ängsten einmal vorgestellt wurden, hat es mir mit der Jammerei bereits gereicht. Das gleiche aber immer und immer wieder lesen zu müssen, ohne das die Charaktere eine neue Erkenntnis gewonnen hätten, war dann doch sehr ermüdend. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen. Auch lobte ich zu Anfang noch die traumhafte Beschreibung Prags. Doch auch dies nimmt immer wieder zu viel Platz ein, um das Buch künstlich zu strecken. Irgendwann hat man einfach verstanden, wie unglaublich toll die Stadt ist. Auch scheinen die Beschreibungen immer wieder von vorherigen Seiten kopiert worden, denn die Wortwahl ändert sich kaum. Wer einmal in Prag war, versteht die Begeisterung der Autorin für die Stadt, trotzdem nervt es immer das gleiche zu lesen.

Fazit

Kurzum ist Wintersterne viel zu lang für die mickrige Handlung, lässt die Charaktere Kapitel um Kapitel auf der Stelle stehen, gibt ihnen aber seitenlang die Möglichkeit immer wieder das gleiche zu denken und übertreibt mit den ausführlichen Beschreibungen. Dadurch zieht sich das Buch bis zum letzten Viertel in dem das Buch dann doch noch einmal punkten konnte. Schade, denn das Buch klang vielversprechend und bot auch wesentlich mehr Potential, was leider nicht genutzt wurde.

„Wintersterne“ wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür!

Media Monday #328

Hallo ihr Lieben,
in letzter Zeit habe ich den Media Monday ein paar Mal ausfallen lassen, aber passend zur Frankfurter Buchmesse gibt es ein Literaturspezial und da wurde es für mich an der Zeit einmal mehr Wulfs Lückentexte zu füllen.

1. Wenn dieser Tage die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Pforten öffnet wünsche ich allen Teilnehmern viel Spaß.

2. Das Schöne am Lesen ist ja, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt werden. Man kann sich an schöne oder gefährliche Orte träumen, neue Welten erkunden und und und…

3. Kate Morton ist wohl definitiv eine meiner Lieblingsautorinnen, allein weil mich ihre Bücher sehr stark in Bann ziehen und dabei absolut verzaubern können.

4. Eine Buchreihe, der ich gerne eine Chance geben würde, suche ich aktuell. Ich habe noch ein paar angefangene, die ich noch beenden muss, oder wo ich auf den nächsten Teil warte, aber so eine ganz neue, da freue ich mich auf eure Empfehlungen.

5. Daughter of Smoke and Bone könnte ich mir ja ziemlich gut als Verfilmung vorstellen, aber wenn, dann bitte mit Maisie Williams in der Hauptrolle.

6. Ein regelrecht bewegendes Buch ist „der Joker“ von Markus Zusak. Ich lese es immer wieder gerne, wenn ich wengen irgendetwas deprimiert bin.

7. Zuletzt habe ich Star Trek Discovery begonnen und das war merkwürdig , weil sich die Serie bisher nur ganz grob an ihren Vorgängern orientiert und sich wie ein langgestreckter Kinofilm anfühlt.

Ich wünsche euch eine schöne Woche 🙂

Verpasst im September & mein Lesemonat September

Hallo ihr Lieben,
letzten Monat habe ich noch auf einen schönen Altweibersommer gehofft, inzwischen weiß ich es besser und verstecke mich so gut es geht vor dem Grau draußen zu verstecken. Kinosäle sind dafür immer eine gute Option. Trotzdem habe ich es, wie immer, nicht geschafft, alle interessanten Filme des vergangenen Monats zu sehen. Hier kommt nun wieder die Auflistung derer, die es auf meine ewige Liste der verpassten Filme geschafft haben:

Verpasst im September

1) Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft ab: Den ersten Teil musste ich zu Schulzeiten im Biologieunterricht sehen. Nun hätte ich es interessant gefunden, wie wenig wir seitdem gelernt haben.

2) The Circle: Ein sehr aktuelles Thema und dazu noch mit Tom Hanks. Für mich allein schon immer ein Grund, einen Film zu sehen.

3) Logan Lucky: Der Trailer sah schon so herrlich skurril und mit einem ganz eigenen Humor ausgestatt aus. Der Film hätte interessant werden können.

4) Schloss aus Glas: Mit einem interessanten Cast versehen über das Erwachsenwerden mit schwierigen Familienverhältnissen.

5) The book of Henry: Ein hochbegabtes Kind, eine überforderte Mutter und dann das neue Kind von gegenüber, dem es wohl nicht gut geht. Hier schlummert noch eine interessante Geschichte.

Mein Lesemonat September

Der September war sehr arbeitsintensiv, weswegen ich weniger dazu kam viel zu lesen. Dafür habe ich mich anspruchsvolleren und dickeren Büchern zugewandt.

Bücher insgesamt: 2 Bücher
Seiten insgesamt: 1484 Seiten
Seiten pro Tag: 50 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 1
Hardcover: 1

Platz 2: Dancing Jax – Auftakt

Die Buchreihe wurde mir empfohlen, konnte mich aber nicht so richtig abholen. Mit den meisten Charakteren konnte ich mich nicht identifizieren und die anderen habe ich regelrecht verabscheut. Die Handlung selbst ist eigentlich sehr interessant, aber der Aufbau ist zu langatmig, um wirklich Spannung aufzubauen. Grundsätzlich wüsste ich aber gerne, wie es weitergeht…

Platz 1: Game of Thrones – Unser ist der Zorn

Als ich beschlossen hatte „Game of Thrones“ nicht nur als Serie, sondern auch in Buchform zu konsumieren, konnte ich mich nicht dazu durchringen 10 Bücher in Taschenbuchform zu kaufen, wie es in der ursprünglichen deutschen Version angedacht war. Da kamen mir die neuen Ausgaben des Penhaligon-Verlages gerade Recht. Neue Cover, Hardcover und Aufteilung in die ursprüngliche Fünf-Buch-Variante. George Martin weiß es durchaus eine Geschichte zu erzählen. So wird es kaum langweilig, auch wenn sich manche Erzählstränge durchaus mal ziehen können. Bemerkenswert ist es wohl auch, dass er die „großen Geschehnisse“ meist sehr schnell abhandelt und über andere Dinge seitenlang schreiben kann. Wenn man damit aber zurecht kommt, bieten die Bücher ein solides Hintergrundwissen zu der Serie.

Verpasst im August & Mein Lesemonat August

Hallo ihr Lieben,
ja ist denn schon wieder Weihnachten? Das vielleicht nicht, aber die ersten Lebkuchenherzen stehen schon wieder im Supermarkt-Regal. Mich erinnert das immer wieder daran, dass die Tage jetzt wieder kürzer werden und es draußen immer kälter wird – wenn wir nicht noch glücklicherweise einen schönen Altweiber-Sommer kriegen, die Hoffnung stirbt zuletzt. Hier nun wieder meine monatlichen Übersichten, ihr kennt das 😉

Verpasst im August

1) Alibi.com: Ein ähnliches Prinzip, wie die Trauzeugen AG, aber aus französischer Sicht. Ich hätte den Film gerne als Vergleich gesehen.

2) Das Gesetz der Familie: Michael Fassbender ist ja meist ein guter Garant für einen guten Film. Auch habe ich einige gute Kritiken gelesen.

3) Table 19: Anna Kendrick in einem Drama mit komödiantischen Andeutungen. Leider lief der Film nicht in meiner Nähe, denn der stand mit ganz oben auf meiner Sehliste.

4) Hampstead Park: Ich kann mich ja meistens für die etwas schrulligeren Charaktere begeistern (Monsieur Henri, Eddie The Eagle…) und hätte vielleicht auch hier meinen Spaß mit gehabt.

5) The Limehouse Golem: Noch ein Film mit Bill Nighy und ich konnte ihn wieder nicht sehen. Das frustriert mich immer.

Und hier wieder die Filme, die es ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben:

Der Stern von Indien, Tulpenfieber

Mein Lesemonat August

Bücher insgesamt: 4 Bücher
Seiten insgesamt: 1515 Seiten
Seiten pro Tag: 49 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 2
Hardcover: 1
E-Books: 1

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ich im August viel unterwegs war und mich ansonsten wieder stärker den Serien zugewandt habe. Daher fällt mein Lesemonat diesmal deutlich kleiner aus.

Platz 4: Dein für… 3 Dates

Nachdem mir die Autorin immer wieder ans Herz gelegt wurde, habe ich mich doch einmal an ihr neustes Werk herangewagt, auch wenn ich eigentlich überhaupt kein Fan des Erotikgenres bin. Und auch hier wurde meine Abneigung wieder bestätigt. Sie möchte ja eigentlich eine starke emanzipierte Frau sein und lässt sich doch von dem ersten Millionär kaufen, der ihr über den Weg läuft. Ich fand die Charaktere sehr unsympathisch und die Handlung unglaublich konstruiert. Mein Flop des Monats.

Platz 3: Silber – das dritte Buch der Träume

Der dritte Teil von Kerstin Giers Silber Reihe konnte mich mit dem zweiten Teil wieder aussöhnen, weil er weniger Schuldrama behandelte, und sich wieder mehr auf die Traumwelt und die damit einhergehenden Möglichkeiten und Gefahren befasste. Aber so richtig rund war mir das Ende wieder nicht, da einfach zu viele Handlungsstränge noch offen waren. Irgendwie werde ich zur Zeit mit dritten Teilen einfach nicht glücklich.

Platz 2: Looking for hope

Mrs Hoover, ich dachte wirklich eine Zeit lang, ich würde Ihr Werk Hope Forever nicht mögen. Aber dieser zweite Teil, der aus der Sicht des männlichen Protagonisten Dean Holder erzählt wurde, zeigte mir, dass ich auch ihren ersten Teil mochte, ihn aber einfach zu einem ungünstigen Zeitpunkt gelesen habe. Aber trotzdem mag ich andere Werke von ihnen immer noch lieber.

Platz 1: Weil ich Layken liebe

Mrs Hoover, diesen Monat müssen sie aber auch zugeben, dass sie absolut keine Konkurrenz hatten. Aber ich mochte Ihr Erstlingswerk auch wirklich. Auch wenn man ihm anmerkt, dass Sie ihn zuerst geschrieben haben, denn gerade das erste Date der beiden fand ich doch etwas holprog. Da konnten mich andere erste Dates viel mehr begeistern, die sie geschrieben haben. Aber trotzdem wieder einmal eine rührende Geschichte von zwei Menschen, die sich im unpassensten Moment ineinander verlieben.

Verpasst im Juli & Mein Lesemonat Juli

Hallo ihr Lieben,
diesmal bin ich sehr pünktlich mit meinen Rückblicken. Leider habe ich wieder viel zu viele Filme im Kino verpasst, weil mein Stadtkino zu nichts anständigem zu gebrauchen ist. Dafür habe ich wieder ordentlich viel gelesen!

Verpasst im Juli

1) Die Erfindung der Wahrheit: Jessica Chastain sehe ich ja mal ganz gerne, mal kann sie mich überhaupt nicht überzeugen. Aber wenn sie es nun mit der Waffenlobby der USA aufnimmt, sollte man gespannt sein.

2) Ihre beste Stunde: Was habe ich mich gefreut Bill Nighy endlich wieder im Kino zu sehen. Und dann lief der Film nicht in meiner Nähe. Also ab auf die Liste der verpassten Filme.

3) Begabt: Chris Evans, der seine Nichte schützen will, weil begabte Menschen es schwer im Leben haben. Schon der Trailer sah seh berührend aus.

4) Paris kann warten: Ein etwas anderer Roadtrip, der so eigentlich gar nicht geplant war. Mir gefiel der Trailer sehr gut.

Folgende Filme haben es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft:

Ich – einfach unverbesserlich 3, das Pubertier, Sie nannten ihn Spencer

Mein Lesemonat Juli

Bücher insgesamt: 10 Bücher (seit Jahren mein neuer Rekord!)
Seiten insgesamt: 3656 Seiten
Seiten pro Tag: 118 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 5
Hardcover: 1
E-Books: 2
Hörbücher: 2

10) Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen

An sich der einzige richtige Flop im Juli. Weder Geschichte noch Charaktere konnten mich irgendwie überzeugen oder abholen, obwohl die Grundidee gar nicht so schlecht klang.

9) Silber – das zweite Buch der Träume

Nicht so schwach, wie der 9. Platz vermuten lässt, aber im Juli hab ich sehr viele mittelmäßige Bücher gelesen und dazu gehörte auch der 2. Teil der Silber Trilogie. Während im ersten Teil gerade die verschiedenen Charaktere dem Buch einen ganz eigenen Charme verpassten, entwickeln diese sich hier kaum weiter. Auch die Handlung tritt etwas auf der Stelle und macht wenig Lust auf das große Finale.

8) Ihr Anruf ist uns nichtig

Ein gutes Büchlein für zwischendurch mit interessanten und lustigen Geschichten aus der Servicewelt bzw. aus der Nicht-Service-Welt. Ich wurde gut unterhalten, wenn jetzt auch nicht herauragend.

7) Black – die Phrophezeiung der Panther

Warum ich den dritten Teil so enttäuschend fand, erfahrt ihr hier.

6) Black – Die Entscheidung der Panther

Warum ich auch den zweiten Teil nicht mehr so gut, wie den ersten fand, erfahrt ihr hier.

5) Für dich soll’s 100 Tode regnen

Eine süße und sehr unschuldige Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren und humorvollen Todeswünschen. Dennoch fehlte mir so ein bisschen das Besondere. Es ging irgendwo im Durchschnitt unter.

4) Gevatter Tod

Bereits vor einiger Zeit schrieb Georgie über einen guten Einstieg in die Scheibenwelt von Terry Pratchett. Da mich diese bereits seit langem reizte, überredete ich meinen Freund das Hörbuch mit auf unsere Urlaubsautofahrt zu nehmen. Wir lernen hier verschiedene Charaktere kennen, die alle so ihre Eigenarten haben und treffen auf einen Tod, der auch mal etwas Freizeit haben möchte.

3) New York Diaries – Zoe

Obwohl es für mich der schlechteste Band der Reihe ist, schaffte er es trotzdem auf Platz 3! Warum ich es doch etwas enttäuschend fand im direkten Vergleich mit den anderen Bänden erfahrt ihr hier.

2) Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln – der Altmann ist tot

Lange haben mein Freund und ich nach einem zweiten Hörbuch für die Urlaubsreise gesucht. Wir konnten uns einfach nicht einigen. Aber die netten Damen des Buchladens meines Vertrauens empfahlen dann dieses Werk und wir sind so hin und weg von den beiden tollen Protagonisten, dass inzwischen der zweite Teil auf eine lange Autofahrt wartet.

1) Love & Confess

Mrs Hoover, ja sie schon wieder. Sie haben es einmal mehr in mein Herz und auf meinen Monats Platz 1 geschafft!

New York Diaries

Bereits im September 2016 erschien der erste Teil der New York Diaries. Vier Bände umfasst die Reihe, der letzte erschien Anfang des Monats. Durch ausufernde Werbung auf Seiten von Lovelybooks, wurde ich auf die Reihe aufmerksam und verschlang seitdem einen Titel nach dem nächsten. Die Bücher werden abwechelnd von Ally Taylor und Carrie Price geschrieben.

In New York steht das Knights Building. Ein bisschen heruntergekommen und verwohnt, aber mit viel Charme. Hierhin zieht es eben jene jungen New Yorker, die nicht viel Geld für Miete, dafür aber umso größere Träume haben. Hier stranden Claire, Sarah, Phoebe und Zoe und zwar ganz unabhängig voneinander. In den New York Diaries werden ihre Geschichten erzählt.

Band 1 – Claire

Im ersten Band lernen wir Claire kennen, die für ihren Freund nach London zog und dort von ihm verlassen wurde. Nun zieht sie bei ihrer besten Freundin June in den begehbaren Kleiderschrank und versucht in der Großstadt New York Fuß zu fassen. Problem ist jedoch, dass ihr ehemals bester Freund Danny ebenfalls ihr neuer Mitbewohner ist und ihre erste große Liebe Jaime direkt unter ihr wohnt. Gefühlschaos ist hier vorprogrammiert.
Claires Geschichte ist eine nette Einleitung für die New York Diaries. Der Leser lernt mit ihr die Stadt und auch das Knights Building neu kennen. Da viel Handlung im Gebäude spielt, bekommt man einen guten Überblick über die Begebenheiten. Aber so richtig warm bin ich mit Claire nicht geworden.

Band 2 – Sarah

Im zweiten Band lernen wir Sarah kennen, die bereits länger im Knights Building wohnt und davon träumt mit ihrem Musikblog erfolgreich zu werden bzw. Musikjournalistin werden möchte. Kurz darauf treten gleich zwei Männer in ihr Leben. Der junge Musiker Will mit der Hammerstimme und Charlie, Sohn eines bedeutenden Musikproduzenten. Hier tritt neben der klassischen Dreiecksbeziehung auch der Wunsch mit der eigenen Leidenschaft erfolgreich zu werden. Damit entwickelt sich ein schöner Gegensatz zu Claire. Sarah ist dabei ein grundsympathischer Charakter, der in einer Selbstfindungsphase steckt. Mit einer der stärksten Bände.

Band 3 – Phoebe

Phoebe und David stehen an unterschiedlichen Orten in New York vor dem gleichen Problem. Sie haben den falschen Koffer am Flughafen gegriffen. Während sie versuchen ihren eigenen Koffer wiederzubekommen, entdecken Sie Tagebuch und unveröffentliches Manuskript des jeweils anderen und entwickeln Gefühle für den jeweils anderen, ohne sich je gesehen zu haben. Werden sie zueinander finden?
Mein absoluter Lieblingsband der Reihe. Denn hier wird zum einen aus den beiden Sichten Phoebe und David erzählt, zum anderen sind die Charaktere einfach wunderbar mit ihren ganz eigenen Macken und die Geschichte berührt das Herz ohne dem ganz großen Drama.

Band 4 – Zoe

Zoe will Schauspielerin werden und taucht mit vielen Träumen in New York auf. Gleich in ihrer ersten Nacht trifft sie auf Matt. Doch das Schicksal meint es nicht leicht mit den beiden, denn Zoe muss schon bald zwischen Herz und Karriere entscheiden.
Leider der schwächste Band der Reihe als Abschluss. Zoe ist nämlich nicht viel mehr als die naive und nervigere Fassung von Sarah. Während man bei Sarah aber noch Charaktertiefe fand, wirkt Zoe wie das Püppchen, dass sie doch angeblich nicht sein möchte. Hier konnte mich der Band nur noch bedingt mitreißen.

Die New York Diaries Gesamteindruck

Die New York Diaries haben genau das, was eine gute Buchreihe braucht: Humor, tolle Charaktere, einen flüssigen Schreibstil und ganz viel Gefühl. Autorin Ally Taylor beschreibt ihre Romane gerne als Popcornliteratur und ich denke, dass beschreibt die Reihe sehr gut. Mehr als zwei Tage habe ich für keines der Bücher gebraucht – ein Tag wenn mich der Band fesseln konnte – und den unglaublichsten Tiefgang hat auch keines der Bände. Aber den habe ich hier auch gar nicht erwartet und war mit dem Ergebnis beinahe vollkommen zufrieden. Weiterempfehlen kann ich sie auf jeden Fall. Gerne hätte ich noch weitere Bände der Reihe, aber laut Internetquellen scheint die Reihe nun abgeschlossen.

Black – die Panther-Trilogie

Nachdem ich die Deadly-Sin-Saga der Autorin Lana Rotaru begonnen hatte und nach dem Cliffhanger im zweiten Teil nun sehnsüchtig auf den dritten Teil warte – Frau Rotaru hauen sie bitte in die Tasten! – konnte ich mich noch nicht von ihrem Schreibstil lösen und beschloss daher ihre bereits abgeschlossene Fantasy-Reihe zu lesen. So lernte ich Familie Black kennen.

Amelia Bennett dachte eigentlich sie wär ein ganz normales Mädchen aus Chicago. Bis eines Tages die Zwillinge Graham und Alexander Black in ihr Leben treten. Kurz darauf häufen sich merkwürdige Zufälle und Lia muss feststellen, dass sie niemals normal war.

Band 1 – Das Herz der Panther

Im ersten Band lernen wir die Protagonistin Amelia Bennett – von allen nur Lia genannt – kennen. Man bekommt einen kurzen Einblick in ihr Leben, ehe die Zwillinge Graham und Alexander Black in ihr Leben treten. Diese sind – natürlich – sportlich, gutaussehend und nach kürzester Zeit sehr beliebt. So viel zum Klitschee, das wir bereits in vielen vergleichbaren Werken gelesen haben. Hier enden dann aber die Gemeinsamkeiten, denn Lia lässt sich nicht einfach aus Liebe zu irgendetwas hinreißen. Erst nach und nach erfährt sie, dass die Blacks ihretwegen nach Chicago gezogen sind, um sie zu beschützen. Denn jemand gefährliches ist hinter ihr her und die Blacks sind keine gewöhnlichen Schüler, sondern Krieger, die sich in Panther verwandeln können – was man sich beim Titel der Bücher bereits denken konnte.
Der erste Teil ist unglaublich spannend, charakterisiert alle Personen, so dass alle vielschichtig gezeichnet sind und geizt auch nicht mit der Liebe. So bekommt der Leser was fürs Herz – auch wenn die Dreiecksstory manchmal etwas nervig wird – geboten und liest doch durch die geschaffene Spannung immer fleißig weiter. Trotz vieler schöner Ideen und neuen Handlungssträngen, greift Frau Rotaru leider auch immer wieder auf altbekanntes zurück, weswegen der Ausgang des dritten Bandes und Lias Herzensentscheidung bereits schnell durchschaut werden können. Trotzdem kann ich nur immer wieder Frau Rotarus Schreibstil loben, der einen immer wieder bei der Stange hält, ansonsten hätte ich das Buch an manchen Stellen doch gerne aus der Hand gelegt.

Band 2 – die Entscheidung der Panther

Während ich im ersten Band mein Herz noch Alexander Black verlor, habe ich es mir während des zweiten Bandes gleich wieder zurück geholt. Er war mir dann doch nicht mehr so sympathisch, zumal er einige Entscheidungen traf, die ich nicht nachvollziehen wollte. Nach dem Cliffhanger am Ende des ersten Teil – Frau Rotaru, wenn das in all ihren Werken so ist, wird das Warten auf die noch sieben ausstehenden Deadly Sin Bände eine echte Herausforderung – wird es erst einmal wieder ruhiger, was nach dem nervenaufreibenden Finale des ersten Teils sehr gut tut. Doch auch hier musste es irgendwann weiter gehen. Leider mit einem neuen Charakter, den ich einfach nicht dabei haben wollte. ab hier plätschert die Handlung etwas vor sich hin und verliert sich etwas in Zickenkriege. Das ändert sich dann jedoch als das große Finale näher rückt. Denn der Abschluss diesen Bandes wäre eigentlich ein guter Abschluss der ganzen Reihe geworden. Leider wurde hier zuviel Pulver verschossen, um das im dritten Teil noch einmal zu topen. Dafür war hier keine Spur von dem „Fluch des zweiten Bandes“, dem man sonst meistens anmerkt, dass er die Lücke zwischen Auftakt und Finale füllt.

Band 3 – Die Prophezeiung der Panther

Was tun, wenn nach einem großen Finale noch nicht alles vorbei sein kann und man noch einen weiteren Band füllen möchte? Eine Menge zusammenhangloser Handlungsfetzen beginnen. Der dritte und letzte Teil der Panther Trilogie beginnt wieder nervenaufreibend, denn natürlich ist noch nicht alles gesagt. Leider wiederholen sich hier viele Szenen aus den vorherigen Bänden und Lia scheint immer wieder das Gleiche zu passieren, ohne das die Handlung voran kommt. So plätschern zwei Drittel des Buches nur so vor sich hin. Im letzten Drittel passiert dafür wieder umso mehr. Anstatt die losen Handlungsstränge zu einem guten Ende zu verknüpfen, passiert noch einmal so viel, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Und so gipfelt auch dieser Teil in ein Finale, der aber nur noch wie ein billiger Abklatsch des Finales des zweiten Bandes wirkt. Als wäre Frau Rotaru am Ende die Puste ausgegangen und sie hatte keine Energie mehr ein gutes Ende zu schreiben. Auch fehlen mir am Ende gute 50 Seiten. Denn es kommt zum finalen Kampf, Punkt und schon erscheint der Epilog, der Jahre später spielt. Wo bleibt das Lecken der Wunden nach dem Endkampf? Wo bleibt die Verarbeitung alles Geschehene? Wo bleibt das zu Ruhe kommen und das wieder Zusammenfinden? Ich fühlte mich nach dem Ende um viele wichtige Szenen und Erklärungen betrogen und konnte so noch immer nicht mit der Reihe abschließen. Hier wurde sich um einen guten Abschluss gedrückt. Damit ist der dritte leider der enttäuschendste Band der Reihe.

Alles in allem ist die Panther-Trilogie vielleicht nicht der stärkste Vertreter des Genres, kann aber durchaus mitreißen und lässt einen so schnell nicht wieder los. Leider bleibt der erste Band der stärkste. Mit einem runden und gelungenen Ende hätte ich vielleicht stärker über die negativen Aspekte hinwegsehen können, aber leider bleibe ich irgendwo enttäuscht zurück. Am Ende des ersten Bandes hätte ich die Reihe noch viel höher gelobt. Aber ich empfehle die Reihe trotzdem weiter, denn wenn man sich so die Kritiken der anderen Leser anschaut, bin ich wohl die einzige, die das Ende als so negativ empfindet.

Mid Year Book Freak Out – der etwas andere Buchrückblick

Hallo ihr Lieben,
anstatt hier zur Jahresmitte eine langweilige Top Ten oder ähnliches über meinen Buchkonsum zu posten, orientiere ich mich zunächst an den Fragen zum „Mid Year Book Freakt Out“-Tag, der gerade die Runde macht und über den ich bei der lieben Stopfi gestoßen bin. Erst im Anschluss wird es noch ein kleines Ranking geben 😉

1) Das beste Buch bisher
Colleen Hoover – Nächstes Jahr am selben Tag

Es hat mich einfach mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Seit Jahren habe ich mal wieder eine ganz einfach Liebesgeschichte gelesen und bin seitdem auch wieder auf den Geschmack gekommen.

2) Die beste Fortsetzung bisher
Lana Rotaru – Superbia

Eine so deutliche Steigerung zu einem ersten Teil habe ich noch nie erlebt und eigentlich enttäuschen mich Fortsetzungen immer ein bisschen, gerade zweite Teile. Aber hier wurde ich mitgerissen und in neue Welten katapultiert und nicht mehr losgelassen.

3) Neuerscheinung, die ich sofort lesen musste
Susan Ee – Angelfall – Tage der Dunkelheit

Nach dem ersten Teil, musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und konnte es kaum erwarten die Geschichte zu lesen. Sie hatte zwar ähnliche Schwächen, wie schon der erste Teil – und war zudem der zweite Teil, den ich bekanntlich immer etwas schwächer finde – aber jetzt muss ich wieder so lange auf den dritten Teil warten.

4) Meisterwartete Neuerscheinung, die noch 2017 erscheint
Carrie Price – New York Diaries – Zoe

Der vierte Teil der New York Diaries hat im Juli endlich sein Erscheinungsdatum. Bisher konnten mich alle Teile überzeugen und so freue ich mich auf ein Wiedersehen im Knights Building.

5) Die größte Enttäuschung bisher
Veronica Roth – Rat der Neun – gezeichnet

Auf Veronica Roths neusten Roman habe ich ja auch sehnsüchtig gewartet. Leider konnte dieser so absolut nicht mit der Bestimmungs-Reihe mithalten und hat mich von vorne bis hinten enttäuscht.

6) Die größte Überraschung bisher
Wolf Küper- 1.000.000 Minuten

Ich habe mich zwar auf das Buch gefreut, hätte aber doch nicht gedacht, dass es mich so positiv umhaut. Warum habe ich euch ja hier erzählt.

7) Neue Autorenentdeckungen
Colleen Hoover & Lana Rotaru

Beide habe ich erst dieses Jahr entdeckt und seitdem verschlinge ich einen Roman nach dem nächsten von den beiden. Mrs Hoover hat ja noch einige in der Reserve. Frau Rotaru müsste einfach ein bisschen schneller schreiben!

8) Neuster fiktionaler Crush
Black – das Herz der Panther – Alexander Black

Hübscher junger Mann, strahlend grüne Augen und so liebevoll, ja ich habe mein Herz an Lex Black verloren. Zwar habe ich es mir ab dem zweiten Band wiedergeholt, aber das war ja nicht die Frage…

9) Neuer Lieblingscharakter
Zurück ins Leben geliebt – Tate

Hier hätte ich jetzt echt viele Namen nennen können, weil ich so viele Charaktere mochte. Aber ich wollte mich immer nur für einen hier entscheiden und so wurde es die liebe Tate, die es gar nicht so einfach mit Miles hat.

10) Das brachte mich zum weinen
Colleen Hoover – nächstes Jahr am selben Tag

Ich bin ja eigentlich nicht nah am Wasser gebaut. Zumindest bei Büchern nicht. Ich bin eher der jähzornige Mensch und wenn ich etwas traurig oder doof in einem Buch finde, will ich es immer aus dem Fenster schmeißen. Aber am Ende von Nächstes Jahr am selben Tag flossen selbst mir die Tränen.

11) Das machte mich glücklich
Torsten Sträter – Selbstherrschung umständehalber abzugeben

Einfach, weil es mich zum lachen gebracht hat.

12) Das schönste Buch
Laini Taylor – Daughter of Smoke and Bone

Gelesene Bücher: 33
Bücher, die ich unbedingt noch lesen möchte:

Laini Taylor: Dreams of Gods and Monsters
Lana Rotaru: Black – die Prophezeiung der Panther
Kerstin Gier: Silber – das zweite & dritte Buch der Träume
Colleen Hoover – Love & Confess
George R. R. Martin – Game of Thrones – Unser ist der Zorn