Media Monday #318

Hallo ihr Lieben,
was? Wer ist hier spät dran? Ich doch nicht! Na gut, vielleicht ein bisschen… Aber trotzdem hier noch Wulfs Media Monday.

1. Trailer, die einem den gesamten Film vorwegnehmen regen mich jedes Mal wieder auf. Als Filmemacher müsste man doch selbst merken, dass man damit kaum jemanden ins Kino kriegt.

2. Tom Welling ist ja leider völlig von der Bildfläche verschwunden, obwohl er als Clark Kent in Smallville doch ganz schnuckelig war. Zwar nicht der grandioseste Schauspieler, aber ganz schnuckelig.

3. Ich würde ja gern öfter Klassiker lesen, aber wenn ich vor meinem Bücherregal stehe, greife ich doch immer wieder erst zu anderen Werken.

4. Dunkirk war für mich eine echte Überraschung, denn eigentlich war es nicht meine bevorzugte Thematik.

5. Kann mal bitte jemand Iwan Rheon so eine richtig tolle Hauptrolle zuschustern? Immerhin hat er bewiesen, dass er viele verschiedene Rollen gut spielen kann. Das sadistische Arschloch in Game of Thrones, der schüchterne Außenseiter in Misfits oder der nette, aber etwas tollpatschige, Kerl von nebenan in Vicious.

6. In Sachen Konsolen-Spiele hat mein Freund zwar eine große Auswahl in unsere Wohnung gebracht, aber ich bin so ungeschickt, dass ich meist davon fernhalte. .

7. Zuletzt habe ich die aktuelle Folge von Game of Thrones gesehen und das war ernüchternd , weil ich immer noch der naiven Ansicht bin, dass die Serie mir irgendwann nicht mehr wehtut. Meine Lernkurve ist in dieser Sache eine Paralelle.

Spider-Man – Homecoming

Am 13.07.2017 erschien die inzwischen dritte Version von Spider-Man in den deutschen Kinos.

Peter Parker alias Spider-Man ist nach seinem Kampf im „Civil War“ der Avengers wieder zurück in New York und muss sich wieder seinem Alltag stellen. Schule, die erste große Liebe und ganz nebenbei will er seinem neuen Mentor Tony Stark alias Iron Man beweisen, dass er das Zeug zu einem richtigen Avenger hat. Als er dann auf The Vulture trifft, scheint seine Chance gekommen zu sein.

Bevor das Marvel Cinematic Universe mit Iron Man im Jahre 2008 durchstartete, hatten sie bereits einige Helden ausgelagert. Unter anderem hatte die Marvel die Rechte von Spider-Man an Sony verkauft. Sony produzierte also in den Jahren 2002 bis 2007 die erste Trilogie mit Tobey Maguiere in der Hauptrolle. Nachdem das MCU in den folgenden Jahren voll durchstartete, versuchte Sony mit ihrem alten Helden neu durchzustarten und sich mehr an der Konkurrenz zu orientieren. Andrew Garfield wurde nun der Amazing Spider-Man und schaffte 2012 und 2014 jeweils einen Film auf die Leinwand zu packen. Hier wurde ein kompletter Reboot geschaffen und erneut die Geschichte vom Biss der Spinne erzählt. Doch Marvel wollte ihren Helden zurück und begann intensive Verhandlungen. Das Ergebnis: Sony ließ ihren erworbenen Helden soweit von der Leine, dass er seinen ersten Auftritt in Captain America 3 – Civil War im Jahr 2016 haben durfte. Bereits hier verkörperte ihn Tom Holland als inzwischen dritter Spider-Man der Leinwand.
Nun ist Spider-Man im wahrsten Sinne des Wortes „Homecoming“, also nach Hause gekommen“. Erleichterung auf Seiten der Fans gab es bereits, als feststand, dass es sich in der Marvel Version nicht um ein Reboot ging. Es gab keinen neuen Film über den Biss mit der Spinne und den Kampf mit den Oswalds. Stattdessen hat Spider-Man in Homecoming seine Fähigkeiten bereits und kämpft nun damit diese in seinen Alltag zu integrieren. Sein größter Wunsch ist es, nach seinem ersten Abenteuer zu den Avengers zu gehören. So versucht er die freundliche Spinne von nebenan zu sein, möchte aber eine große Herausforderung, um seinem neuen Mentor Tony Stark endlich zu beweisen, dass er den Avengers gewachsen ist. Als er auf The Vulture trifft, glaubt er seine Chance bekommen zu haben.
Prüfungen, Schulprojekte, der bevorstehende Homecoming-Ball, das Leben eines Teenagers ist schon so schwierig genug, auch ohne das außerschulische Projekt Spider-Man. Während es auf der einen Seite schön ist, einen sehr bodenständigen Spider-Man zu sehen, ist es auf der anderen Seite stellenweise doch etwas langatmig sich mit den langweiligen Schulproblemen auseinander zu setzen. So braucht Homecoming einige Zeit, um in Schwung zu kommen. Auch die Witze zünden nicht immer im gewohnten Marvel-Umfang, sind aber dennoch gut durchdacht. Dadurch ist der Spannungsbogen weniger ein Bogen als viel mehr eine Sinus-Kurve – also ein auf und ab, zwischen langatmigen Teenagerschulproblemen und spannenden Spider-Man Auftritten.
Vielleicht hätte es dem Film gut getan, den alteingesessenen Avenger Tony Stark alias Iron Man nicht nur für vereinzelte Szenen, sondern für den Großteil des Films einzuspannend und ihn dadurch mehr als eine Art Ersatzvater zu etablieren. Vielleicht hätte man dem Bösewicht The Vulture gespielt von Michael Keaton auch einfach mehr Spielraum geben sollte. Denn zwar wird sich am Anfang Zeit genommen und die Motive des Bösewichten vorgestellt, die sich auch gut in das Universum einfügen, aber dann in Vergessenheit geraten und The Vulture zu einem typischen Bösewicht wird ohne Seele und Tiefgang. Hier zeigt Marvel wieder, dass sie in Erschaffung von Bösewichten nicht so geschickt sind.

Alles in allem zündet Spider-Man – Homecoming nicht wie erwünscht, macht zwar vieles richtig, kränkelt aber an der erweiterten Ausführung. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

New York Diaries

Bereits im September 2016 erschien der erste Teil der New York Diaries. Vier Bände umfasst die Reihe, der letzte erschien Anfang des Monats. Durch ausufernde Werbung auf Seiten von Lovelybooks, wurde ich auf die Reihe aufmerksam und verschlang seitdem einen Titel nach dem nächsten. Die Bücher werden abwechelnd von Ally Taylor und Carrie Price geschrieben.

In New York steht das Knights Building. Ein bisschen heruntergekommen und verwohnt, aber mit viel Charme. Hierhin zieht es eben jene jungen New Yorker, die nicht viel Geld für Miete, dafür aber umso größere Träume haben. Hier stranden Claire, Sarah, Phoebe und Zoe und zwar ganz unabhängig voneinander. In den New York Diaries werden ihre Geschichten erzählt.

Band 1 – Claire

Im ersten Band lernen wir Claire kennen, die für ihren Freund nach London zog und dort von ihm verlassen wurde. Nun zieht sie bei ihrer besten Freundin June in den begehbaren Kleiderschrank und versucht in der Großstadt New York Fuß zu fassen. Problem ist jedoch, dass ihr ehemals bester Freund Danny ebenfalls ihr neuer Mitbewohner ist und ihre erste große Liebe Jaime direkt unter ihr wohnt. Gefühlschaos ist hier vorprogrammiert.
Claires Geschichte ist eine nette Einleitung für die New York Diaries. Der Leser lernt mit ihr die Stadt und auch das Knights Building neu kennen. Da viel Handlung im Gebäude spielt, bekommt man einen guten Überblick über die Begebenheiten. Aber so richtig warm bin ich mit Claire nicht geworden.

Band 2 – Sarah

Im zweiten Band lernen wir Sarah kennen, die bereits länger im Knights Building wohnt und davon träumt mit ihrem Musikblog erfolgreich zu werden bzw. Musikjournalistin werden möchte. Kurz darauf treten gleich zwei Männer in ihr Leben. Der junge Musiker Will mit der Hammerstimme und Charlie, Sohn eines bedeutenden Musikproduzenten. Hier tritt neben der klassischen Dreiecksbeziehung auch der Wunsch mit der eigenen Leidenschaft erfolgreich zu werden. Damit entwickelt sich ein schöner Gegensatz zu Claire. Sarah ist dabei ein grundsympathischer Charakter, der in einer Selbstfindungsphase steckt. Mit einer der stärksten Bände.

Band 3 – Phoebe

Phoebe und David stehen an unterschiedlichen Orten in New York vor dem gleichen Problem. Sie haben den falschen Koffer am Flughafen gegriffen. Während sie versuchen ihren eigenen Koffer wiederzubekommen, entdecken Sie Tagebuch und unveröffentliches Manuskript des jeweils anderen und entwickeln Gefühle für den jeweils anderen, ohne sich je gesehen zu haben. Werden sie zueinander finden?
Mein absoluter Lieblingsband der Reihe. Denn hier wird zum einen aus den beiden Sichten Phoebe und David erzählt, zum anderen sind die Charaktere einfach wunderbar mit ihren ganz eigenen Macken und die Geschichte berührt das Herz ohne dem ganz großen Drama.

Band 4 – Zoe

Zoe will Schauspielerin werden und taucht mit vielen Träumen in New York auf. Gleich in ihrer ersten Nacht trifft sie auf Matt. Doch das Schicksal meint es nicht leicht mit den beiden, denn Zoe muss schon bald zwischen Herz und Karriere entscheiden.
Leider der schwächste Band der Reihe als Abschluss. Zoe ist nämlich nicht viel mehr als die naive und nervigere Fassung von Sarah. Während man bei Sarah aber noch Charaktertiefe fand, wirkt Zoe wie das Püppchen, dass sie doch angeblich nicht sein möchte. Hier konnte mich der Band nur noch bedingt mitreißen.

Die New York Diaries Gesamteindruck

Die New York Diaries haben genau das, was eine gute Buchreihe braucht: Humor, tolle Charaktere, einen flüssigen Schreibstil und ganz viel Gefühl. Autorin Ally Taylor beschreibt ihre Romane gerne als Popcornliteratur und ich denke, dass beschreibt die Reihe sehr gut. Mehr als zwei Tage habe ich für keines der Bücher gebraucht – ein Tag wenn mich der Band fesseln konnte – und den unglaublichsten Tiefgang hat auch keines der Bände. Aber den habe ich hier auch gar nicht erwartet und war mit dem Ergebnis beinahe vollkommen zufrieden. Weiterempfehlen kann ich sie auf jeden Fall. Gerne hätte ich noch weitere Bände der Reihe, aber laut Internetquellen scheint die Reihe nun abgeschlossen.

Cinemathek: 7 Minuten nach Mitternacht

Willkommen in der Cinemathek, heute mit: 7 Minuten nach Mitternacht. Der Film lief ursprünglich ab dem 04.05.2017 in den deutschen Kinos.

Conor lebt bei seiner schwer kranken Mutter. Doch da diese sich kaum noch um ihn kümmern kann, tritt seine strenge Großmutter auf den Plan. In der Schule ärgern ihn die größeren Schüler. Eines Nachts erwacht die große Eibe vor seinem Fenster zum Leben und erzählt ihm drei Geschichten.

Als Kind gibt es wohl nicht schwierigeres und kein einschneidenderes Erlebnis als der Tod eines Elternteils. Noch schlimmer ist es wohl, wenn man ein Elternteil schon mehr oder weniger verloren hat und der andere nicht durch einen Unfall einen schnellen Tod hat, sondern man mit ansieht, wie das verbleibende Elternteil jeden Tag schwächer wird und man erkennen muss, dass der Tod nicht weit sein kann.
Genau bei dieser Überlegung, der wohl schwierigsten Kindheit – außerhalb der Krimihandlungen und Gewalttaten – setzt 7 Minuten nach Mitternacht an. Conor kämpft nicht nur mit alltäglichen Problemen eines Kindes, nicht nur mit den Prügeleien der größeren Mitschüler, nicht nur mit der Angst vor der strengen Großmutter und nicht nur mit der großen Entfernung zu seinem Vater. Conor kämpft jeden Tag mit der Angst seine Mutter zu verlieren und versucht sie am Leben zu halten und dabei noch den Haushalt zu führen. Dabei quält ihn jede Nacht der gleiche Alptraum. Eines Abend erwacht die alte Eibe vor seinem Fenster zum leben. Im ersten Moment wirkt sie furchteinflößend, doch sie will nur drei Geschichten erzählen.
Die Geschichten sind alle sehr schön gezeichnet und wirken wie Wasserfarbengemälde, so dass sie sich bildlich gut von der Haupthandlung abgrenzen. Die Geschichten sind vielfältig und zunächst versteht man nicht so Recht, was sie mit der Haupthandlung zu tun haben, bis sie sich durch Parallelen einfügen. Und die Geschichten sind eine gute Abwachslung zu der knallharten Haupthandlung. Hier wird nichts beschönigt, aber auch nichts ins übertriebene dramatische gezogen. Stattdessen wird sehr nüchtern der Leidensweg einer sterbenskranken Frau und ihres Kindes erzählt. Und genau diese schockierende Realitätsnähe ist es, was den Zuschauer ganz tief drinnen berührt und kaum ein Auge trocken lässt. Die Animation des Monsters ist ebenfalls sehr gut gelungen.
Die Charaktere des Film sind alle – bis auf das Monster – direkt aus dem Leben gegriffen. Neben der kranken Mutter, gibt es den Vater, der sich bereit vor der Krankheit von der Mutter trennte und nun im weit entfernten Los Angeles lebt und nur sporadisch zu Besuch kommt. Hier wird neben der eigentlichen Handlung auch noch die Klänge der Folgen einer Scheidung deutlich.
Die Darsteller sind gut gewählt. Felicity Jones ist wieder auf alter Höhe, wie bei „die Entdeckung der Unendlichkeit“. Lewis MacDougall macht im allgemeinen als Conor eine gute Figur, schwächelt aber in einigen Szenen doch an der Bandbreite der möglichen Emotionen.

Alles in allem überzeugt Sieben Minuten nach Mitternacht auf eine schmerzhafte Weise und lässt wohl kein Auge trocken. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Die Störtebeker Festspiele & Rügen 2017

Hallo ihr Lieben,
die Störtebeker Festspiele sind ja auf Rügen nicht mehr wegzudenken. Und so bauten mein Freund und ich einen Besuch ebendieser in unserem Rügenurlaub ein. Dabei hatten wir sogar Glück, denn das Schauspiel ging dieses Jahr wieder in die letzte Runde des Handlungsstrangs, sprich es wurde das große Ende des Störtebekers gezeigt mit dem Titel „Im Schatten des Todes“

die Handlung

1401. Störtebeker und seine Freunde sind von Ost- und die Nordsee gezogen und haben im kleinen Dorf Mariehafen Unterschlupf gefunden, nachdem sie den Bürgermeister von Hamburg ausgeraubt haben. In Mariehafen nimmt ihn die Familie tom Brok auf, in dessen Tochter Tetta er sich verliebt. Doch der Hamburger Bürgermeister lässt sich auf den durchtriebenen Simon von Ütrecht ein, der einen perfiden Plan entwickelt, um Störtebeker ein für alle Mal auszuschalten.

die Umsetzung

Nachdem es sich den ganzen Tag über ausgeregnet hatte, blieb es abends tatsächlich trocken, was gut ist, denn die Störtebeker Festspiele finden jährlich im Freilichtheater von Ratswiek statt. Allein der Weg vom Parkplatz zur Bühne erinnert bei den Menschenmassen an eine regelrechte Pilgerwanderung. Und gegeizt wird tatsächlich an nichts. Es erwarten den Zuschauer wilde Reiterjagden, spannende Kämpfe, eine spannende Handlung, grandiose Dialoge, Explosionen und Brände. Alles wurde mit einer unglaublichen Liebe zum Detail gestaltet, mit guten Schauspielern und schönen Gesangseinlagen von Wolfgang Lippert. Die Störtebeker Festspiele sind einfach nur einen Besuch wert!

Rügen

Abgesehen vom leider eher bescheidenen Wetter war auch Rügen an sich auf jeden Fall einen Besuch wert. Teilweise konnten wir sogar an den Strand zum baden (auch wenn das Wasser verflucht kalt war). Ansonsten gab es eine Menge Fisch zu essen, einen Besuch im Stralsunder Meereskundemuseum & Ozeaneum (sehr interessante Ausstellungen, das Kombiticket lohnt sich!), einen Besuch auf Karls Erdbeerhof, der nicht nur für die Kleinen viel bietet, und wir haben richtige Dinosaurier gefunden!

So viel wieder von meiner Seite, ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Eure Shalima 🙂

Rückblick auf das 2. Quartal 2017 – Highlights und Enttäuschungen

Hallo ihr Lieben,
im zweiten Quartal habe ich ganz schön mit meinem Kino gekämpft. Die bekannten Blockbuster liefen gefühlt 10 Mal am Tag, während die interessanten Nischenfilme nicht liefen. Damit komm ich im zweiten Quartal gerade einmal auf 10 reguläre Kinobesuche (4 im April, 2 im Mai und 4 im Juni), das habe ich sonst teilweise in einem einzigen Monat geschafft! Dazu kommen zwei Besuche der Cinemathek (hier haben sie natürlich alle Filme der Oscarsaison nachgeholt, die ich aber bereits vor der Verleihung gesehen hatte). Ich hoffe, dass das dritte Quartal nun wieder mehr für mich bietet. Trotzdem soll es hier jetzt einen kleinen Rückblick geben. Aber aufgrund der geringen Filmauswahl beschränke ich mich diesmal auf meine Top 3 Enttäuschungen und Highlights.

Die Enttäuschungen

Platz 3: Baywatch

Die erste halbe Stunde war ja wirklich lustig und konnte mich überzeugen. Danach ließ dies leider zu stark nach und der Film verrennt sich in eine Krimihandlung, die nicht passen will.

Platz 2: Die Mumie

Zum Auftakt des neuen Dark Universe von Universal, hätten sie vielleicht lieber auf Tom Cruise verzichten sollen und sich auf eine spannende Handlung konzentrieren sollen. Idee im Ansatz gut, Umsetzung leider nicht gelungen.

Platz 1: Fluch der Karibik – Salazars Rache

Hier sieht man das Ergebnis, wenn Produzenten ein längst ausgelutschtes Franchise nicht loslassen wollen und selbst Kultfiguren, wie Captain Jack Sparrow, einfach nicht mehr kultig sind und nicht mehr in den Film passen wollen.

Die Highlights

Platz 3: The Founder

Michael Keaton in Höchstform als Ray Kroc, der auf die McDonalds Brüder trifft und ein etwas zu großes Interesse an ihrem Burgersystem entwickelt. Auch wenn das Ende vorher teilweise bekannt ist, schafft der Film es Spannung zu erzeugen und trotzdem die Geschehnisse vollkommen nüchtern und ohne Wertung zu erzählen.

Platz 2: King Arthur – Legend of the Sword

Von vielen Kritikern zerrissen, aber von mir trotzdem gerne gesehen. Grandiose Bilder, ein sehr passender und unter die Haut gehender Soundtrack und mittendrin eine Handlung, die vielleicht irgendwo ihre Schwächen hat, über die ich aber gerne hinweggesehen habe.

Platz 1: Guardians of the Galaxy – Volume 2

Sie sind zurück und konnten wieder begeistern. Die Guardians of the Galaxy bestreiten ihr zweites Leinwandabenteuer. Mit neuen und alten Gesichtern kupfert sich die Handlung komplett vom ersten Teil ab, was dem Film sehr gut tat. Mein Highlight im zweiten Quartal 2017.

Und in der Cinemathek? Dort erkundete ich in Den Sternen so nah den Mars und fand mich im Iran in The Salesman mit einem schwierigen Thema konfrontiert.

Was waren eure Highlights und Enttäuschungen im zweiten Quartal?

 

Girls Night Out

Am 29.06.2017 erschien die weibliche Version der Hangover-Reihe in den deutschen Kinos.

Jess will heiraten. Dazu gehört natürlich auch ein ausschweifender Junggesellenabschied. So lädt sie ihre besten Freundinnen Pippa, Frankie, Alice und Blair nach Miami ein. Leider gibt es einen kleinen Unfall mit dem Stripper, der tödlich endet. Voller Panik versuchen die fünf Freundinnen nun die Leiche loszuwerden.

2009 eroberten vier Männer, die einen Junggesellenabschied feierten, der ordentlich schief ging, die Kinoleinwand. Der Grundstein für das Hangover-Franchise wurde gelegt. Es folgten mehrer Fortsetzungen. Nun sind die Frauen dran. Und so wurden Scarlett Johansson, Kate McKinnon, Ilana Glazer, Jillian Bell und Zoe Kravitz gecastet, um als alte Freundinnen so richtig die Sau rauszulassen.
Zunächst lernen wir Jess (Johansson), Alice (Bell), Frankie (Glazer) und Blair (Kravitz) kennen, während sie auf der Uni zusammen als beste Freundinnen zusammenhalten. Doch die Zukunft hält ganz unterschiedliche Lebenswege für die Freundinnen bereit, so dass sie sich in den nächsten fünf Jahren teilweise aus den Augen verlieren. Bis sie sich zu Jess Junggesellenabschied wieder treffen. Während Jess eine politische Karriere anstrebt und daher eigentlich wenig Lust auf lange Feiern hat, ist gerade Alice sehr scharf darauf, endlich einmal wieder mit ihrer besten Freundin vereint zu sein. In Miami kommt dann noch Pippa (McKinnon) zu der Truppe und wird mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Doch das ausgelassene Feiern findet ein jähes Ende, als der Stripper auftaucht und bei einem Unfall stirbt.
Girls Night Out hat eine Handung, die durch die Ausgangsprämisse „toter Stripper auf einem Junggesellenabschied“, sehr vorhersehbar ist. Bis auf ein paar kleine Überraschungen läuft die Handung sturr nach Schema F ab. Der Film zeichnet sich daher eher durch interessante Charaktere und vor allem vielseitigen Charakteren aus. Hier ist von der High Society Dame über der verrückten Australierin bis hin zur aktenkundigen Aktivistin alles dabei. Diese geben dem Film das gewissen Etwas und einen neuen Touch. Zwischenzeitlich hat Girls Night Out auch wirklich gute Gags, die einen vor Lachen auf den Boden liegen lassen. Leider waren diese gerade nach hinten raus sehr selten und die üblichen plumpen Witze, die man in ähnlichen Formen schon gefühlt tausend Mal gehört hat, waren die Regel. Dadurch verwirkt der Film ein bisschen sein Potential, denn durch die Konstellation der Charaktere hätte man mehr rausholen können. Gerade wenn man auch Kravitz und Glazer mehr Raum gegeben hätte, um ihre Charaktere sich mehr entfalten zu lassen.
Gerade im letzten Drittel verpasst der Film es noch einmal richtig Gas zu geben, und schläft stattdessen beinahe ein. Mit einem bisschen oberflächlichem Drama und einem leichten Krimitouch versucht der Film noch irgendetwas zu retten und verrennt sich damit doch nur immer weiter in Klischees und versinkt irgendwo in der Mittelmäßigkeit.

Alles in allem ist Girls Night Out ein sehr mittelmäßiger Film, der nicht richtig schlecht wird, sich aber trotz guter Charaktere und einiger guter Gags nicht retten kann. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Media Monday #316

Hallo ihr Lieben,
heute ist es endlich so weit! Die siebte Staffel Game of Thrones läuft an. Ich bin sehr gespannt und freu mich auf die kommenden Wochen! Hier aber erst einmal der wöchentliche Media Monday.

1. Um mich an eine Serie zu binden, bedarf es eigentlich nur einer interessanten Handlung, guten Charakteren und dem gewissen Etwas. Also fast keine Anforderungen.

2. Wer der neue Doctor (Who, Anm. d. Red.) wird ist mir nicht egal. Ich hätte ja gerne Iwan Rheon in der Rolle gesehen, aber irgendwer kam ja auf die Idee den Doctor jetzt weiblich zu machen.

3. Matrix ist mir lang im Gedächtnis geblieben, denn er hat die Technik der Slow Motion Kämpfe etabliert.

4. Der Trend, die alten Disneyfilme alle noch einmal real neu zu verfilmen, reizt mich nur, wenn dabei irgendeine neue Idee (Maleficent) oder ein neues Ambiente (Jungle Book) umgesetzt wird. Reine Neuverfilmungen (Schöne und das Biest) reizt mich wenig.

5. Im dritten Quartal dürfte meines Erachtens Ihre besten Stunden (their finest hours) einen Kinobesuch wert sein, schließlich spielt Bill Nighy mit.

6. Time Stories ist eines dieser Spiele, die Stunden dauern, einen sehr großen Spieltisch erfordern und einem den letzten Nerv rauben, aber trotzdem sehr viel Spaß machen.

7. Zuletzt habe ich georgische Limo getestet und das war sehr lecker , weil sie sehr süß war, aber einer leckeren Art und Weise.

Ich wünsche euch eine schöne Woche 🙂

Black – die Panther-Trilogie

Nachdem ich die Deadly-Sin-Saga der Autorin Lana Rotaru begonnen hatte und nach dem Cliffhanger im zweiten Teil nun sehnsüchtig auf den dritten Teil warte – Frau Rotaru hauen sie bitte in die Tasten! – konnte ich mich noch nicht von ihrem Schreibstil lösen und beschloss daher ihre bereits abgeschlossene Fantasy-Reihe zu lesen. So lernte ich Familie Black kennen.

Amelia Bennett dachte eigentlich sie wär ein ganz normales Mädchen aus Chicago. Bis eines Tages die Zwillinge Graham und Alexander Black in ihr Leben treten. Kurz darauf häufen sich merkwürdige Zufälle und Lia muss feststellen, dass sie niemals normal war.

Band 1 – Das Herz der Panther

Im ersten Band lernen wir die Protagonistin Amelia Bennett – von allen nur Lia genannt – kennen. Man bekommt einen kurzen Einblick in ihr Leben, ehe die Zwillinge Graham und Alexander Black in ihr Leben treten. Diese sind – natürlich – sportlich, gutaussehend und nach kürzester Zeit sehr beliebt. So viel zum Klitschee, das wir bereits in vielen vergleichbaren Werken gelesen haben. Hier enden dann aber die Gemeinsamkeiten, denn Lia lässt sich nicht einfach aus Liebe zu irgendetwas hinreißen. Erst nach und nach erfährt sie, dass die Blacks ihretwegen nach Chicago gezogen sind, um sie zu beschützen. Denn jemand gefährliches ist hinter ihr her und die Blacks sind keine gewöhnlichen Schüler, sondern Krieger, die sich in Panther verwandeln können – was man sich beim Titel der Bücher bereits denken konnte.
Der erste Teil ist unglaublich spannend, charakterisiert alle Personen, so dass alle vielschichtig gezeichnet sind und geizt auch nicht mit der Liebe. So bekommt der Leser was fürs Herz – auch wenn die Dreiecksstory manchmal etwas nervig wird – geboten und liest doch durch die geschaffene Spannung immer fleißig weiter. Trotz vieler schöner Ideen und neuen Handlungssträngen, greift Frau Rotaru leider auch immer wieder auf altbekanntes zurück, weswegen der Ausgang des dritten Bandes und Lias Herzensentscheidung bereits schnell durchschaut werden können. Trotzdem kann ich nur immer wieder Frau Rotarus Schreibstil loben, der einen immer wieder bei der Stange hält, ansonsten hätte ich das Buch an manchen Stellen doch gerne aus der Hand gelegt.

Band 2 – die Entscheidung der Panther

Während ich im ersten Band mein Herz noch Alexander Black verlor, habe ich es mir während des zweiten Bandes gleich wieder zurück geholt. Er war mir dann doch nicht mehr so sympathisch, zumal er einige Entscheidungen traf, die ich nicht nachvollziehen wollte. Nach dem Cliffhanger am Ende des ersten Teil – Frau Rotaru, wenn das in all ihren Werken so ist, wird das Warten auf die noch sieben ausstehenden Deadly Sin Bände eine echte Herausforderung – wird es erst einmal wieder ruhiger, was nach dem nervenaufreibenden Finale des ersten Teils sehr gut tut. Doch auch hier musste es irgendwann weiter gehen. Leider mit einem neuen Charakter, den ich einfach nicht dabei haben wollte. ab hier plätschert die Handlung etwas vor sich hin und verliert sich etwas in Zickenkriege. Das ändert sich dann jedoch als das große Finale näher rückt. Denn der Abschluss diesen Bandes wäre eigentlich ein guter Abschluss der ganzen Reihe geworden. Leider wurde hier zuviel Pulver verschossen, um das im dritten Teil noch einmal zu topen. Dafür war hier keine Spur von dem „Fluch des zweiten Bandes“, dem man sonst meistens anmerkt, dass er die Lücke zwischen Auftakt und Finale füllt.

Band 3 – Die Prophezeiung der Panther

Was tun, wenn nach einem großen Finale noch nicht alles vorbei sein kann und man noch einen weiteren Band füllen möchte? Eine Menge zusammenhangloser Handlungsfetzen beginnen. Der dritte und letzte Teil der Panther Trilogie beginnt wieder nervenaufreibend, denn natürlich ist noch nicht alles gesagt. Leider wiederholen sich hier viele Szenen aus den vorherigen Bänden und Lia scheint immer wieder das Gleiche zu passieren, ohne das die Handlung voran kommt. So plätschern zwei Drittel des Buches nur so vor sich hin. Im letzten Drittel passiert dafür wieder umso mehr. Anstatt die losen Handlungsstränge zu einem guten Ende zu verknüpfen, passiert noch einmal so viel, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Und so gipfelt auch dieser Teil in ein Finale, der aber nur noch wie ein billiger Abklatsch des Finales des zweiten Bandes wirkt. Als wäre Frau Rotaru am Ende die Puste ausgegangen und sie hatte keine Energie mehr ein gutes Ende zu schreiben. Auch fehlen mir am Ende gute 50 Seiten. Denn es kommt zum finalen Kampf, Punkt und schon erscheint der Epilog, der Jahre später spielt. Wo bleibt das Lecken der Wunden nach dem Endkampf? Wo bleibt die Verarbeitung alles Geschehene? Wo bleibt das zu Ruhe kommen und das wieder Zusammenfinden? Ich fühlte mich nach dem Ende um viele wichtige Szenen und Erklärungen betrogen und konnte so noch immer nicht mit der Reihe abschließen. Hier wurde sich um einen guten Abschluss gedrückt. Damit ist der dritte leider der enttäuschendste Band der Reihe.

Alles in allem ist die Panther-Trilogie vielleicht nicht der stärkste Vertreter des Genres, kann aber durchaus mitreißen und lässt einen so schnell nicht wieder los. Leider bleibt der erste Band der stärkste. Mit einem runden und gelungenen Ende hätte ich vielleicht stärker über die negativen Aspekte hinwegsehen können, aber leider bleibe ich irgendwo enttäuscht zurück. Am Ende des ersten Bandes hätte ich die Reihe noch viel höher gelobt. Aber ich empfehle die Reihe trotzdem weiter, denn wenn man sich so die Kritiken der anderen Leser anschaut, bin ich wohl die einzige, die das Ende als so negativ empfindet.

Cinemathek: The Salesman

Willkommen in der Cinemathek, heute mit: The Salesman. Der Film erschien urspünglich ab dem 02.02.2017 in den deutschen Kinos.

Emad und Rana brauchen eine neue Wohnung und bekommen eine von einem Bekannten aus ihrer Theatergruppe vermittelt. Alles scheint friedlich, bis Rana eines Abends überfallen wird. Emad findet heraus, dass die Vormieterin oft Herrenbesuch hatte und sich ein Freier wahrscheinlich bei den Frauen vertan hat. Während Rana mit den psychischen Nachfolgen beschäftigt ist, versucht Emad Selbstjustiz zu üben.

Der iranische Film The Salesman war 2017 für den besten fremdsprachigen Oscar nominiert, dem Regisseur Asghar Farhadi wurde aber durch Präsident Trumps Dekret die Einreise verwährt. Nach vielen Protesten wurde eine Ausnahme gemacht, doch Farhadi wollte nun nicht mehr zur Verleihung erscheinen. Dabei gewann sein Film sogar die Kategorie.
In The Salesman spielen die beiden Protagonisten Emad und Rana mit ihrer Theatergruppe das Stück „Tod eines Handlungsreisenden“ – im Original „Death of a Salesman“ – von Arthur Miller. Emad ist ein beliebter Lehrer und lebt in einer sehr harmonischen Beziehung mit Rana. Durch Aushöhlungsarbeiten auf dem Nachbargrundstück, müssen beide ihre Wohnung aufgeben, da das Haus als Einsturzgefährdet gilt. Da sie nun schnell eine neue Wohnung brauchen, kommt ihnen das Angebot von einem Theaterkollegen ganz recht, der von einer frisch freigewordenen Wohnung weiß. So ziehen Emad und Rana dort ein, auch wenn sie sich ärgern, dass noch der Hausrat der Vormieterin ein Zimmer versperrt. Alles verläuft harmonisch, bis Rana eines Abends alleine in der Wohnung ist. Als es klingelt, glaubt sie, dass es sich um Emad handelt und öffnet die Tür. Als Emad schließlich wirklich nach Hause kommt, findet er zerbrochenes Glas und viel Blut im Badezimmer Rana trifft er schließlich mit einer Kopfwunde im Bad an. Die Nachbarn, die Ranas Schreie gehört hatten, hatten sie ins Krankenhaus gebracht und erzählten Emad nun zum ersten Mal von der Vormiterin. Diese scheint nämlich sehr viel „Herrenbesuch“ gehabt zu haben. Während Rana darauf besteht, die Polizei nicht anzurufen, möchte Emad Gerechtigkeit für seine Frau. So verrennt er sich in Selbstjustiz, während Rana ihn eher bräuchte, um die psychischen Nachfolgen zu verarbeiten.
Asghar Farhadi kreiert mit The Salesman einen sehr langsam und ruhig erzählten Film. Er gibt dem Zuschauer am Anfang genügend Zeit, um sich aus seiner eigenen Sichtweise zu lösen und im Iran des 21. Jahrhunderts anzukommen. Auch gewährt er Zeit, um sich von den Vorurteilen zu lösen und sich auf die eigentliche Geschichte einzulassen. Durch die Theaterproben wird immer wieder ein roter Faden gezogen. Erst nachdem man mit allen Figuren bekannt gemacht wurde, wird Rana angegriffen. Dabei wird die Vergewaltigung angedeutet, aber niemals ausgesprochen. Ebenso wird bei der Vormieterin angedeutet, dass es sich um eine Prostituierte handele, aber das Wort selbst fällt nie.  So bleibt die Interpretation der Handlung und Reaktionen dem Zuschauer vorbehalten. Rana entscheidet sich bewusst, nicht zur Polizei zu gehen, weil sie dort nicht über das Geschehene sprechen mag. Dies ist gut nachvollziehbar, auch ihre darausfolgende Angst vor dem Alleine in der Wohnung bleibens. Emads Verhalten ist daraufhin weniger nachzuvollziehen. Denn anstatt sich richtig um Rana zu kümmern und ihre Ängste und Sorgen nachzuvollziehen, verrennt er sich in seiner Selbstjustiz.
The Salesman punktet durch seine vielschichtige herangehensweise an das Thema einer möglichen – da immer nur angedeuteten – Vergewaltigung. Er befasst sich zum einen mit den Folgen für Rana als auch mit dem Umgang im direkten Umfeld. Emad als Mann wird beleuchtet, ebenso wie die Schauspielkollegen und die Nachbarn. Hier hebt er sich stark von vergleichbaren Filmen ab, wie beispielsweise der im gleichen Jahr erschienene französische Film „Elle“. Auch wird hier auf plakative Szenen, wie die offene Vergewaltigung verzichtet. Rana wird nicht direkt in die Opferrolle gedrängt, indem sie heulend und schluchzend sich unter einem Vergewaltiger windet, sondern nur passiv, da sie sich immer wieder für ihre Entscheidung nicht zur Polizei zu gehen rechtfertigen muss.
Andererseits kämpft The Salesman an vielen Stellen mit seiner ruhigen Erzählweise. So kann dem Zuschauer die Bedeutung einiger Szenen abhanden kommen, da sie im gleichen Ton erzählt werden, wie die unwichtigeren Einleitungsszenen. Auch hat die Synchronisation den Haken, dass viele Dialoge im O-Ton wahrscheinlich Sinn ergaben, in der deutschen Synchronisation aber sehr witzig herüberkamen, da solche Formulierungen für uns sehr untypisch sind.

Alles in allem ist The Salesman ein ruhiger Film mit einem schwierigen Thema, der die Balance nicht immer halten kann. Nach Sichtung des diesjährigen Oscargewinners als bester fremdsprachiger Film, halte ich Unter dem Sand immer noch für den besseren Kandidaten. The Salesman erhält 06 von 10 möglichen Punkten.