Pitch Perfect 2

Ebenfalls am 14.05.2015 zogen die Barden Bellas wieder alle Register, um die A-Cappella-Welt in den deutschen Kinos zu rocken.

Kurz zur Story: Nach einem misslungenen Auftritt vor dem Präsidenten der USA, sind die Barden Bellas suspendiert. Jetzt geht es darum ihren Ruf wieder herzustellen, aber auch ihre Freundschaft wird noch einmal auf eine harte Probe gestellt. Ihre Chance ist die A-Cappella-Weltmeisterschaft in Kopenhagen. Doch die Konkurrenz aus Deutschland ist stark.

Eine Fortsetzung ist nicht immer leicht. Da der erste Film richtig gut war, waren auch die Erwartungen dementsprechend hoch. So ganz überzeugen konnte mich der zweite Teil trotz allem nicht.
Die Story ähnelt in ihrem Aufbau sehr dem ersten Teil. Dramatischer Auftritt am Anfang, zusammenraffen danach, ein Riff-off, Zuspitzung der Lage und großer Auftritt am Ende. Trotzdem überzeugt der Film durch Witz und Charme und ist trotz allem nur geringfügig vorhersehbar. Die altbekannten Belas spinnen ihre Rollen weiter und müssen sich neuen Aufgaben stellen. Hinzu kommen neue Belas, die sich mehr oder weniger geschickt in die Handlung einfügen.
Was mich wirklich enttäuscht hat waren die Lieder. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Stattdessen werden zu viele Lieder übereinander geungen, sodass man keins mehr von den anderen unterscheiden kann. Dazu kommen zu aufwendige Choreographien, die einfach zu „over the top“ wirken. Da diese aber den Hauptbestandteil des Films ausmachen, wirkt es doch am Thema vorbei.
Trotz allem schaffen es die Charaktere durch ihre einzigartige Art und durch viel Humor einen lustigen Film zu erschaffen, der gute Laune verströmt. Wer den ersten Teil liebte, wird den zweiten zumindest mögen, auch wenn er viel Potential durch die verpatzten Songs verschossen hat.

Alles in allem ist der zweite Teil auf jeden Fall einen Blick wert, um sich eine eigene Meinung zu bilden, aber man sollte die Erwartungen nicht anhand des ersten Filmes messen. Ich gebe dem Film trotz allem 07 von 10 möglichen Punkten.

Blogparade: Best Heroines – Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV

Schon wieder eine Blogparade? Ja schon wieder eine Blogparade! Einfach weil das Thema, zu dem die singende Lehrerin aufgerufen hat, super zu aktuellen Diskussionen ausgelöst durch Mad Max: Fury Road passt. Ich hab mich diesmal entschlossen zwei einzelne Listen zu erstellen (das letzte Mal fehlten die Serien), um zu beweisen, dass es doch durchaus mehrere starke Frauenrollen gibt! Aber wie immer lange Rede kurzer Sinn, hier meine Listen:

Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Filmen:

Platz 10: Tiffany – Silver Linings

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Bietet bestimmt Platz für Diskussionen, ob es sich jetzt wirklich um eine starke Frauenrolle handelt. Aber sie vertritt ihre Interessen und versucht ihr Leben nach dem Tod ihres Mannes wieder auf die Reihe zu bekommen. Jennifer Lawrence hat hierfür total verdient ihren Oscar bekommen.

Platz 9: Gamora – Guardians of the Galaxy

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„Aber sie wird doch nur auf ihre weiblichen Vorzüge reduziert und dient doch nur zur Liebesgeschichte mit Star Lord“ Nein! Sie ist im Hause Thanos aufgewachsen. Doch sie löst sich von ihrer Bestimmung, setzt sich dem Hass der Menschen aus, um die Auslöschung einer Zivilisation zu verhindern. Das nenne ich eine starke Frau.

Platz 8: Selene – Underworld

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Egal, was von ihr verlangt wird: Sie hinterfragt erst einmal. Sie kann kämpfen, sie kann schießen, sie ist diejenige, die ihren Mann verteidigt. Für mich eindeutig eine starke Frau.

Platz 7: Aeon Flux – Aeon Flux
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Sie hat einen Auftrag. Doch als sie merkt, dass etwas faul an der Sache ist, hinterfragt sie und versucht die Wahrheit herauszufinden. Sie ähnelt hier der Selene, es war ein Kopf an Kopf rennen zwischen den beiden, aber im Endeffekt ist mir Aeon einfach noch einmal eine Spur sympathischer.

Platz 6: Maleficent – Maleficent

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Sie herrscht, sie fällt, sie hasst, sie lernt zu lieben, sie holt sich ihr Leben zurück. Alles in einem Film. Auch für mich ein Indiz für eine starke Frauenrolle.

Platz 5: Furiosa – Mad Max: Fury Road

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Die Auslöserin der ganzen Diskussion und somit auch dieser Blogparade darf natürlich in dieser Liste nicht fehlen. Anstatt sich nur selbst aus den Fängen des Tyrannen Immortan Joe zu befreien, befreit sie auch noch fünf andere Frauen und riskiert ihr Leben für sie. Das ganze mit nur noch einem Arm un trotzdem stellt sie den eigentlichen Helden Mad Max ziemlich in den Schatten.

Platz 4: Ellen Ripley – Alien

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Während alle anderen Crewmitgleider bereits getötet wurden, kämpft sie weiterhin um ihr Leben. Ist grundsätzlich die erste Frau an die ich denke, wenn ich an Heldinnen im Actionbereich denke. Daher mein Platz 4.

Platz 3: Katniss Everdeen – die Tribute von Panem

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Sie wollte das alles nie! Am Anfang wollte sie nur ihre Schwester beschützen, dann wollte sie nur nicht, dass Peeta oder sie sterben und auf einmal ist sie das Bild der Revolution. Trotzdem kämpft sie für alle Personen, die sie liebt und für die Freiheit. Definitiv eine starke Frau!

Platz 2: Prinzessin Leia – Star Wars

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Auch sie kämpft ohne Wenn und Aber für die Freiheit. Ich glaube, hier brauche ich nicht sehr viel mehr zu sagen.

Platz 1: Dolly Levi – Hello Dolly

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Überrascht? Unbekannt? Hello Dolly ist ein Musical aus dem Jahr 1964. Dolly Levi kämpft in dem Film nicht nur um ihr eigenes Glück, sondern auch noch um das von Freunden und Bekannten in einer Welt, die noch von den Männern dominiert wurden. Daher für mich die stärkste Frau im Film.

Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Serien

Platz 10: Khaleesi – Game of Thrones

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Am Anfang steht sie noch unter der Fuchtel ihres Bruders und ihres Ehemannes. Aber ab der zweiten Staffel macht sie eine bemerkenswerte Wandlung und kämpft für ihr Geburtsrecht, aber auch für die Rechte von Unterdrückten, die ihren Weg kreuzen.

Platz 9: Parker – Leverage

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Eine unabhängige Diebin, die immer ihren eigenen Kopf hat. Zwar ein bisschen verrückt, aber als starke Frau absolut sympathisch!

Platz 8: Marcy Ross/D’Arcy – Eine schrecklich nette Familie

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Sie ist das genaue Gegenteil von Peggy Bundy. Sie hat einen Job und verdient das meiste Geld in ihren Ehen. Eine starke Frau aus dem Alltag.

Platz 7: Jane – PainKiller-Jane

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Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Jane muss damit leben, dass alle Wunden bei ihr schnell verheilen. Hat Vor- und Nachteile, aber Jane kämpft um ihr „normales“ Leben in ihrer Spezialeinheit.

Platz 6: Max – 2 broke girls

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Mit Sarkasmus und einem flotten Spruch versucht sie aus ihren ärmlichen Verhältnissen mit Cupcakes ein Geschäft aufzuziehen. Dabei lässt sie sich von nichts unterkriegen. Wenn das ‚man keine starke Frau ist!

Platz 5: Rose – Doctor Who

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Sie verströmt gute Laune egal, wo sie gerade mit dem Doctor hingereist ist. Dabei lässt sie sich von nichts und niemandem unterkriegen oder etwas vorschreiben.

Platz 4: Temporance „Bones“ Brennan – Bones – die Knochenjägerin

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Hochgradig gebildet und immer fixiert auf den aktuellen Mordfall. Das ist Bones in der gleichnamigen Serie. Dabei zeigt sie (zumindest in den ersten Staffeln), dass sie keinen Mann in ihrem Leben braucht, weil sie ihr Leben selbst unter Kontrolle hat.

Platz 3: Arya Stark – Game of Thrones

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Zählt sie schon als Frau oder noch als Mädchen? Vom Alter her wahrscheinlich als Mädchen, aber vom Verhalten her ist sie taffer als so manche Frau. Sie kämpft sich durch eine von Männern dominierte Welt und verliert dabei immer mehr enge Familienmitglieder. Ich habe sie sogar für Platz 1 in Betrach gezogen, fand dann aber die beiden nächsten Kandidatinnen noch stärker.

Platz 2: Lorelai Gilmore – Gilmore Girls

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7 Staffeln lang zeigt uns Lorelai Gilmore, dass man mit 16 Schwanger werden und von zu Hause fortlaufen kann und sich trotzdem ein super schöness Leben aufbauen kann. Sie zog ihre Tochter Rory ohne Mann groß und kreiert zusammen mit ihrer besten Freundin Suki ihr eigenes Inn. Dazu noch eine große Klappe und eine gutgelaunte Art und schwupps hat man eine starke Frau.

Platz 1: Buffy Summers – Buffy – im Bann der Dämonen

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Wenn schon das Grundprinzip einer Serie ist, dass endlich mal die blonde Frau die Heldin sein soll und nicht mehr das Opfer, was von einem Mann gerettet wird, dann muss das wohl eine starke Frau sein. Buffy ist mit Kräften ausgestattet, die sie schon kräftemäßig stark sein lassen. Aber auch im Kopf ist Buffy eine starke Frau, die sich teilweise auch ihren eigenen Dämonen stellen muss und dabei auf eine Menge verzichten muss. Ohne Diskussion meine Nummer 1.

Mad Max: Fury Road

Am 14.05.2015 erschien der Endzeit-Film des Regisseurs George Miller als vierter Teil in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Die Welt ist am Ende, die Landschaft nur noch Ödland und der wertvollste Rohstoff ist das Wasser. Die letzte Quelle wird vom Tyrann Immortan Joe und seinen Warboys beherrscht. Doch eines Tages bricht seine Imperatorin Furiosa mit den fünf schwangeren Frauen Joes aus und versucht in ihre ursprüngliche Heimat zu gelangen. Eher unfreiwillig begleitet sie Mad Max, der zuvor von Joes Warboys gefangen genommen wurde. Es beginnt eine spannende Jagd.

Ich habe die ursprüglichen Filme der Mad Max Reihe nicht gesehen und bin auch in diesen eher zufällig hineingestolpert, muss aber sagen, dass ich positiv überrascht bin! Der Film zeigt im Prinzip eine einzige große Hetzjagd mit den abgefahrensten Autos. Das heißt Spannung ab der ersten Sekunde des Films. Nachdem ich den Trailer gesehen hatte, hätte ich nicht gedacht, dass der Film wirklich spannend bleibt, aber George Miller hat es geschafft. In keinem Moment des Filmes dachte man auch nur daran, dass sich der Film wohl gerade etwas zieht oder die Spannung abnimmt.
Unter den ganzen bildgewaltigen Actionszenen bleibt allerdings die Handlung an sich etwas links liegen. Natürlich wurde ein grobes Konzept entwickelt, das als Handlung dient, aber es ist nur ein Nebenbestandteil des Films. Dies wurde aber beabsichtigt und auch von Anfang an so angekündigt. Doch gerade dies finde ich positiv, denn meistens hält sich ein Film eher mit der Handlung auf und vernachlässigt dabei die Actionszenen.
Heftig kritisiert wurde inzwischen vorallem von Männerrechtlern, dass der eigentliche Held Max durch die starke Frauenfigur der Furiosa komplett in den Hintergrund gerät. Da gibt es wirklich einmal eine starke Frau in einem Film und schon wird dies kritisiert. Natürlich heißt der Film Mad Max, aber ich bin begeistert, dass man es einmal schafft eine starke Frauenfigur in so einen Actionstreifen einzubauen.

Alles in allem ein Muss für alle Actionfans, denn der Film tritt den Filmen der letzten Jahre einmal ordentlich in den Arsch und zeigt, wie es geht. Dafür erhält er von mir 08 von 10 möglichen Punkten.

Der Babadook

Am 07.05.2015 erschien der australische Horrorfilm in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Amelia Vanek verlor ihren Mann am Tag der Geburt ihres Sohnes Samuel. Sieben Jahre später ist das Verhältniss zwischen Mutter und Sohn noch immer angespannt. Samuel hat Alpträume von Monstern und baut deswegen eigene Waffen. Amelia verzweifelt in ihrer Rolle als alleinerziehender Mutter und Pflegerin. Eines Abends liest sie Samuel ein Buch über den Babadook vor. Seitdem passieren immer seltsamere Sachen im Hause Vanek.

Der Babadook ist ein als Horrorfilm getarntes Familiendrama. Das gestörte Verhältnis zwischen Mutter und Sohn durch den Tod des Vaters zieht sich durch den ganzen Film. Daher ist den klassischen Horrorfilmgängern eher davon abzuraten. Der Babadook kommt aber auch ohne große Klitschee aus und bedient sich eher der Technik, dass Effekte langsam aufgebaut werden und es daher keine großen Schockmomente gibt,  man aber doch laufend erschaudert. Der eigentliche Horror ist auf der zwischenmenschlichen Ebene zu finden. Wer grundsätzlich eine Abneigung gegen Kinder und besonders gegenüber nervigen Kindern hat, der sollte diesen Film definitiv meiden. Denn Samuel kann nerven! Ich persönlich war schon nach ein paar Minuten so genervt, dass ich am liebsten die Leinwand angeschrien hätte oder in den Film springen wollte, um Samuel eine links und eine rechts zu geben, damit er endlich ruhig ist. Aber auch Amelia, die Mutter, schafft es einen zu nerven mit ihrer Art. Pausenlos trauert sie um ihren verstorbenen Mann und fühlt sich von jedem im Stich gelassen.
Die eigentliche Figur des Babadook, ein aus einem Kinderbuch entsprungenem Alptraum, wird in diesem Film leider etwas stiefmütterlich behandelt. Eigentlich das Horrorelement im Film, dass den Film unterscheidet von einem Familiendrama, erzeugt zwar die Gruselelemente, wird aber nur wenig gezeigt und auch kaum erklärt. Das ist doch ziemlich schade, denn mit dem, was der Zuschauer über den Babadook erfährt, wäre er eine tolle Horrorfigur geworden.
Auch habe ich von Zuschauern, die in meiner Umgebung saßen gehört, dass kaum einer das Ende wirklich verstanden hat. Das liegt wohl vorallem daran, dass man in das Ende viel hinein interpretieren musste, um zu einem sinnvollen Schluss zu kommen und das ist nicht das, was ich von einem guten Horrorfilm erwarte.

Alles in allem hätte der Film ziemlich gut werden können, da er sich eigentlich einer guter Gruselatmosphäre und langsam aufbauenden Gruselmomenten bedient, aber im Zuge des Familiendramas wird die eigentliche Horrorhandlung leider zu sehr vernachlässigt. Daher erhält der Film nur 04 von 10 möglichen Punkten.

American Horror Story – Murder House

Durch die Empfehlung mehrerer Freunde habe ich nun auch einmal mit der Serie American Horror Story angefangen. Hier nun meine Gedanken zu der ersten Staffel „Monster House“

Kurz zur Story: Die Familie Harmon zieht aus Boston weg, nachdem Ben Harmon eine Affäre mit einer Studentin hatte. Sie ziehen nach Los Angeles in das „Mörderhaus“, was ihnen erst später bewusst wird. Denn wer auf dem Grundstück des Hauses stirbt, kehrt als Geist zurück.

Bei American Horror Story ist jede Staffel in sich abgeschlossen. Jede neue Staffel hat ein neues Setting, neue Charaktere und eine komplett neue Handlung. Daher wirkt aber auch die erste Staffel, wie ein ganzer Spielfilm. Teilweise ist man überrascht, wenn eine Folge zu Ende ist, aber die Handlung wird in der nächsten Folge fortgesetzt. Trotzdem merkt man bei den meisten Folgen, dass sie um eine eigene Handlung bemüht sind. Es werden nach und nach neue Stücke aus der Vergangenheit offenbart und so rätselt man immer weiter, was genau denn die Wahrheit hinter dem Monsterhaus ist. Wer sind die bösen Geister und gibt es auch gute im Haus? Von Anfang an fiebert man mit der Familie Harmon mit. Die Spannung lässt die ganze Staffel über nicht nach. Ich habe die Serie innerhalb eines Wochenendes gesehen, weil ich einfach immer wissen musste, wie es weitergeht.
Die Schauspieler sind alle sorgfältig ausgewählt und verkörpern alle grandios ihre Rolle. Bei den Horroreffekten wird leider oft auf altbewärtes zurückgegriffen und es wird wenig neues eingebracht. Wer also auf abgefahrene Effekte hofft, der liegt bei der Serie falsch. Das gruselige sind die verschiedenen Charaktere. Diese eingebettet in ein gruseliges Haus voller Geheimnisse und voller Vergangenheit erschafft eine Atmosphäre, die einem immer wieder einen Schauer über den Rücken schickt.

Alles in allem ist die Serie definitv wert, sie einmal anzusehen, denn sie überrascht immer wieder aufs Neue.

Verpasst im Mai 2015

Hallo ihr Lieben,
ja ich habe es endlich in den Mai geschafft, hänge also nur noch einen Monat hinterher. Ich hoffe, dass ich das nun möglich schnell noch aufholen kann und deswegen kommen wir gleich zu den Filmen, die ich im Mai leider verpasst habe zu sehen.

1) A World beyond: Der neuste Disneyfilm in dem ein Mädchen an der Seite von George Clooney und Hugh Laurie die Zukunft retten soll in Tomorrowland. So ganz hinter die Story bin ich nach dem Trailer noch nicht, aber mich interessiert es trotzdem. Bisher hab ich es nicht geschafft ihn zu sehen, aber die Karten sind für nächste Woche reserviert. Also taucht dann die Kurzkritik in meiner „Verpasst aber nicht vergessen“-Rubrik auf.

2) Kiss the cook: Angekündigt als ein absoluter Gute-Laune-Film in dem es um einen Mann mit einer Leidenschaft zum Kochen geht. Mehr brauch ich eigentlich nicht, um ins Kino zu wollen.

3) Das Versprechen eines Lebens: Russel Crowe, der seine Söhne verlor bei der Schlacht von Gallipolli. Doch Crowes Charakter glaubt das nicht und fängt an sie zu suchen. Ein Historiendrama über einen liebenden Vater. Der Trailer spricht mich als ehemalige Geschichtsstudentin durchaus an und daher ein Film, den ich definitiv noch sehen möchte.

Und hier wieder die Filme, die ich nicht unerwähnt lassen möchte:

San Andreas

The Voices

Ebenfalls am 30.04.2015 erschien ein etwas andersartiger Horrorfilm mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Jerry Hickfang führt auf den ersten Blick ein ganz normales Leben. Er arbeitet in einer Badewannenfabrik, wohnt zusammen mit seinem Hund und seiner Katze über einer Bowlingbahn und schwärmt für Fiona aus der Buchhaltung. Aber Jerry ist schizophren und hört Stimmen, wie die von Hund und Katze. Während eines Dates mit Fiona kommt es zu einem Unfall und am Ende bringt Jerry Fiona ausversehen um. Sein Hund rät ihm zur Polizei zu gehen, doch seine Katze bringt ihn dazu, die Leiche verschwinden zu lassen. Fortan steht Fionas Kopf in seinem Kühlschrank und spricht auch mit ihm.

The Voices ist eindeutig ein andersartiger Film, der zwischen den Genres Horror und Komödie hin und her springt. Man braucht bitterbösen schwarzen Humor, um ihn zu mögen und darf nicht zimperlich sein, was Blut angeht. Die Handlung ist zwar skurril, aber trotzdem auch interessant und bietet auch einen guten Spannungsbogen. Während man am Anfang des Films schon in Jerrys „heile Welt“ hineingeworfen wird, entdeckt man erst nach und nach, wie die eigentliche reale Welt aussieht. Doch selbst als Zuschauer will man diese nicht sehen und wartet nur darauf wieder mit Jerry in seine Welt abzutauchen.
Ryan Reynolds zeigt in diesem Film sein ganzes Können als Schauspieler und bringt die Rolle des Jerry so liebevoll rüber, dass man eher Mitleid als Ekel empfindet. Auch die anderen Charaktere, gespielt von Gemma Arterton und Anna Kendrick, werden gut verkörpert und haben genau den richtigen Tiefgang, den der Film braucht.
Jerrys Hund und Katze agieren in dem Film als die Verkörperung von Engelchen und Teufelchen. Während der gute treue Hund meist Smalltalk mit ihm treibt, oder ihm gut zuredet, dass er zur Polizei gehen soll, weil er ja nichts für seine Taten könne, wird die Katze als bitterböse und manipulativ dargestellt, die Jerry ständig dazu drängt noch mehr zu morden. Die Idee nicht ein Engelchen und ein Teufelchen auf Jerrys Schulter zu setzen, sondern ihn mit seinen Tieren sprechen zu lassen finde ich gut, aber wieso ist die Katze eigentlich immer die Böse?

Alles in allem gibt es eine Filmempfehlung für alle, die schon den Trailer mochten. Ich war mit zwei Freunden im Film und während ich rausging mit einem „Es war einfach kein Film für mich“ waren meine Freunde absolut begeistert. Der Film erhält von mir 8 von 10 möglichen Punkten.

Die Serienblogparade by FrauMargarete – Volume 4

So und dann nach zwei neuen Filmkritiken widme ich mich heute wieder der Serienblogparade von Frau Margarete.

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Thema #4: All you need is love

 Und schwupps geht mir der Beatles-Song einfach nicht mehr aus dem Kopf. Achja die Liebe in Serien. Mal mag ich sie, mal mag ich sie nicht. Das kommt bei mir grundsätzlich aber auch auf die Art der Serie an. Aber gehen wir doch systematisch vor 😉

Welche sind deine liebsten Liebespärchen?
Oh direkt als  erstes so eine schwierige Frage. Also grundsätzlich mag ich es, wenn die Charaktere als Liebespärchen einfach zusammen passen. Wenn eine Serie aber nicht auf der Romantik aufbaut, dann sollte sie aber auch nicht in den Vordergrund treten und alles andere hinten dran lassen. How I met your mother ist das perfekte Beispiel für eine Serie, die nicht ohne Liebe geht, weil das Serienprinzip darauf aufbaut. Daher mag ich die romantische Story von Ted und Tracy unglaublich gerne. Auch die Beziehungen von JD und Elliott in Scrubs mochte ich sehr, denn sie hat sich nie zu sehr in den Vordergrund gedrängt. Wenn man von der klassischen Liebe in Form von Pärchen absieht und den Begriff etwas weiter definiert, zählen für mich definitv noch Rory und Lorelai Gilmore hinzu, die in Gilmore Girls eine unbeschreibbare Liebe zwischen Mutter und Tochter aufzeigen, und Sam und Dean Winchester, die in Supernatural sogar aus Bruderliebe füreinander sterben.

Welche Liebesgeschichte findest du besonders romantisch?

Oh da wird es direkt noch schwieriger, da ich es nicht so mit Romantik habe. Vielleicht ist mein Kopf aber auch gerade einfach zu leer, um die passende Liebesgeschichte zu finden.

In welchen Seriencharakter bist du (heimlich) verliebt?

Das ist eine gute Frage! Also verliebt würde ich jetzt zwar nicht unterzeichnen, aber wenn es darum geht für welchen Charakter ich geschwärmt habe/schwärme, dann ist das genau meine Kategorie! Ich finde in einer Serie oft Charaktere, für die ich dann schwärme. Meistens legt sich das aber schnell wieder. Ein Charakter für den ich immer noch schwärme ist auf jeden Fall der 10. Doktor (David Tennant). Mein erster Schwarm war damals Angel (David Boreanaz). Hinzu kamen Jesse aus Mutant X (Forbes March), Dean aus Supernatural (Jensen Ackles), Kendall aus Big Time Rush (Kendall Schmidt) und Clark aus Smallville (Tom Welling). Also ja das geht sehr schnell teilweise bei mir, aber mehr als ein Schwärmen ist es nie.

Welche Serienpärchen nerven dich besonders?

Das sind dann in erster Linie die, die einfach nicht in das Konzept der Serie passen. Allen voran dürften das Booth und Brennan aus Bones – die Knochenjägerin sein. Das Prinzip der Serie zielt darauf ab, dass Booth ein sehr gefühlsvoller FBI-Agent ist, der sich immer von seiner Intuition lenken lässt und Brennan alles rational und mit logischem Denken erklären muss. Das schließt die irrationalen Gefühle gegenüber Booth aus! Also die beiden als Pärchen stören mich auf jeden Fall. Ein anderes Pärchen, was mich nervt, weil es einfach nicht passt sind Sheldon und Amy aus The Big Bang Theory. Sheldon wird von Anfang an als A-Sexuell charakterisiert. Das ist aber keine Krankheit, die man heilen kann und deswegen stört mich seine Wandlung, auch wenn die Serienmacher versucht haben es sehr vorsichtig einzubinden. Am Anfang hatten die beiden noch eine Vernunftbeziehung, die mir gut gefallen hat, aber sobald es von beiden Seiten mehr wurde, mochte ich die beiden nicht mehr.

Kommen wir zur finalen Frage: Braucht eine gute Serie auch eine tolle Liebesgeschichte?

Jein. Wenn eine Serie auf die zwischenmenschlichen Beziehungen angelegt ist, dann brauch sie eine, um das ganze glaubhaft ‚rüberzubringen. Ist eine Serie aber auf ein anderes Thema angelegt, dann brauch eine gute Serie definitiv keine Liebesgeschichte. Eine gute Serie sollte sich immer auf das eigentliche Thema konzentrieren.

So das war es dann auch mit meinen Gedanken zu All you need is love 🙂

Die besten Serienintros

Okay durch meine Krankheit finde ich eindeutig zu viele gute Blogparaden, die ich verpasst habe! Im April fragte die singende Lehrerin nach den besten Serienintros. Und da ich tatsächlich häufiger darüber nachgedacht habe, habe ich beschlossen noch nachträglich diesen Beitrag zu schreiben 🙂
Vier Serienintros haben den Sprung auf die Plätze 1-10 ganz knapp verpasst, ich möchte sie aber nicht unerwähnt lassen: The Big Bang Theory, Game of Thrones, Sherlock und Scrubs

Platz 10: Angel – Jäger der Finsternis

Eine meiner meistgesehen Serien und damit auch eines meiner meistgesehen Intros. Der Song war jahrelang mein Weckerton, aber ich habe trotzdem keine negativen Assoziationen damit. Ich bin ein großer Fan von Cellos, was auch meine Faszination von dem Intro erklärt.

Platz 9: Cold Case – kein Opfer ist je vergessen

Die Serie an sich habe ich eher nebenbei vor ein paar Jahren im Fernsehen verfolgt. Aber das absolute Highlight war für mich immer das Intro. Ich kann es gar nicht genau bestimmen, aber die Intromusik geht mir bis heute noch tief unter die Haut.

Platz 8: Smallville

Teilweise faszinieren mich die Intros wirklich nur wegen der Musik. Aber als ich anfing Smallville zu gucken, musste ich unbedingt mehr von dem Song hören. Und ich fand es: Save me von Remy Zero. Es ist bis heute mit Abstand mein absolutes Lieblingslied! Und das ist der Grund, warum ich das Intro wohl nie vergessen werde.

Platz 7: Leverage

Kurz und knapp, aber präzise! Das Intro verrät alles über die Serie und auch wieder nichts. Die Charaktere werden vorgestellt mit einem Schlagwort, das sie aber perfekt beschreibt. Eine Serie über moderne Robin Hoods. (Wer die Serie nicht kennt, hier ganz große Empfehlung!)

Platz 6: Mutant X

Da die Serie mit Abstand meine Lieblingsserie ist, war es für mich sowieso klar, dass ich das Intro aufnehme. Aber ich mag es auch, weil es am Anfang den Hintergrund der Serie erklärt, so das man egal in welcher Folge man einsteigt, zumindest grob weiß, worum es in der Serie geht und dann durch Ausschnitte die Charaktere vorstellt.

Platz 5: PainKiller-Jane

Seit Jahren mein Handyklingelton! Und ja auch hier spielt wieder der Musikpart eine wichtige Rolle. Aber auch die Zusammenschnitte aus der Serie finde ich gut gewählt und macht in jeder Folge Hunger auf mehr!

Platz 4: Doctor Who

Ein absoluter Klassiker! Die TARDIS fliegt durch den Zeitmalstrom, also durch Raum und Zeit. Dazu das typische Doctor Who Theme. Da geht mir jedes Mal das Herz auf, vorallem weil mir die Serie durch eine schwere Zeit hinweg geholfen hat.

Platz 3: Lie to me

Auch wieder ein Intro, dass den Inhalt der Serie kurz und präzise auf den Punkt bringt. Cal Lightman kann die Gedanken und Gefühle durch Mimik und Gestik erkennen. Und genau das wird im Trailer veranschaulicht.

Platz 2: Den zweiten Platz musste ich teilen, weil ich mich einfach nicht zwischen zwei absoluten Klassikern entscheiden konnte. Zu beiden habe ich auch nicht mehr zu sagen.

Platz 2.1: The A-Team

Platz 2.2: Mission: Impossible

Platz 1: Eine schrecklich nette Familie

Achja die Bundys. Sofort habe ich wieder einen Ohrwurm von dem Intro. Auch hier spiegelt das Intro im Prinzip die Serie wieder. Das Leid Al Bundys, der ständig Pleite ist, aber trotzdem immer Geld an seine Familie abdrücken muss. Auch einfach ein Klassiker und meine Nummer 1 in den Serienintros.

The Gunman

Am 30.04.2015 erschien der neue Actionthriller mit Sean Penn in der Hauptrolle in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Jim Terrier arbeitet als Söldner im Kongo, muss aber nach einer folgenschweren Aktion aus dem Land fliehen und seine Freundin bei seinem Freund Felix im Kongo zurücklassen. Jahre später wird ein Anschlag auf Terrier, der schon länger aus dem Söldnergeschäft ausgestiegen ist, verübt. Er vermutet, dass es mit jenem Auftrag im Kongo zu tun hat und sucht seinen ehemaligen Freund Felix auf, der inzwischen mit seiner damaligen Freundin liiert ist. Alte Gefühle schwemmen in Terrier hoch und er versucht nun nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner ehemaligen Freundin zu retten.

Für diesen Film wurde Pierre Morel als Regisseur engagiert, weil er mit 96 hours einen riesen Erfolg feierte, da Liam Neeson eben nicht den jungen, fehlerfreien Helden verkörperte. Auch dies versucht Morel in the Gunman einzubringen, gerät hier aber genau in das entgegengesetzte Klitschee. Sean Penn ist älter, nicht fehlerfrei, aber natürlich trotzdem noch durchtrainiert und kann trotz Krankheit in jeder Situation die Oberhand gewinnen. Dies ermüdet den fleißigen Kinogänger jedoch zunehmen, da diese Rolle in letzter Zeit immer häufiger über die Kinoleinwand huscht. Der Charakter Jim Terrier hebt sich hier kaum von seinen Vorgängern ab. Am Anfang lässt sich durch die Hintergrundstory ein tiefer durchdachter Actionthriller erhoffen, bei dem es nicht nur darum geht, dass der Held seine Familie retten möchte. Doch spätestens nach einem Drittel enttäuscht der Film auch hier, da es sich nur noch um die dramatische Liebesgeschichte zwischen Terrier und Ex-Freundin dreht und wieso sie ausgerechnet mit Felix zusammen ist.
Die Actionszenen sind an sich gut gestaltet und gut durchchoreografiert, aber dadurch das die Handlung absolut vorhersehbar ist, fehlt es dem ganzen Film an Spannung. Nur Javier Bardem als Felix und Idris Elba schaffen es dem Film ein wenig an starken Charakteren und Tiefe zu geben, aber durch die viel zu kleinen Parts der Rollen schaffen auch sie es nicht, dem Film mehr Spannung zu geben. Aber grad Bardem bringt zumindest noch etwas Charme mit ins Spiel.

Alles in allem wirkt der Film viel länger als er ist und bietet wenig neues. Filmempfehlung nur für absolute Genrefans. Alles in allem daher nur 4 von 10 möglichen Punkten.