Two and a half man – Fest der Liebe – Staffel 7 Folge 11
Darum geht’s – in der Serie
Charlie Harper ist erfolgreicher Jingle-Schreiber und lebt ein ausschweifendes Junggesellenleben. Viel Alkohol und vor allem viele One Night Stands in seinem Malibu-Strndhaus. Als eines Tages sein Bruder Alan vor der Tür steht, der von seiner Frau rausgeworfen wurde, ändert sich das Leben jedoch. Zumal auch Jake, Alans Sohn, an den Wochenenden zu Besuch ist.
Darum geht’s – in der Folge
Alan ist dabei das Weihnachtsessen zu kochen, weswegen Charlie Jake Tipps zu Beziehungen und Flirts gibt. Evelyn taucht mit dem ehemaligen TV Produzenten Carl Reiner auf, der einiges zu sagen hat. Berta lässt sich den Spaß natürlich nicht entgehen und bleibt zum Essen.
Der Weihnachtszauber
Ist auf eine sehr verschrobe Art irgendwie vorhanden, auch wenn Charlies Tipps für Jake eher unweihnachtlich sind und nicht unbedingt Harmonie herrscht. Dennoch vielleicht gerade dadurch erstaunlich realitätsnah, wenn auch für die Sitcom sehr überzogen.
Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen
Darkwing Duck – Buxbaum und seine Christbaumbande – Staffel 1 Folge 41
Darum geht’s – in der Serie
Eddie Erpel am Tag, Darkwing Duck in der Nacht. Der Schatten, der die Nacht durchflattert, verteidigt seine Heimatstadt St. Erpelsburg vor den größten Schurken und versucht tagsüber ein guter Vater zu sein. Dabei ist seine Adoptivtochter Kiki sehr aufgeweckt. Immer an seiner Seite ist sein Partner Quack.
Darum geht’s – in der Folge
Buxbaum ist frustriert, da er im Last-Minute-Weihnachtsshopping untergeht. Als Rache beschließt er eine Christbaumarmee ins Leben zu rufen, um den anderen ebenfalls die Weihnachtsstimmung zu versauern. Ein Fall für Darkwing Duck.
Der Weihnachtszauber
Neben Kikis Geschenkerausch und der üblichen Action, gibt es auch eine gute Portion Besinnlichkeit und einige gute Lektionen. Daher ist sie durchaus vorhanden. Zumal so ziemlich jeder schlechte Wortwitz mit Weihnachten gemacht wurde.
Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an
Ein Film, der bereits im Sommer in den USA auf Netflix anlief, hat es nun hier in die Kinos geschafft. Obwohl es eine amerikanisch-französisch-deutsche Co-Produktion ist und in Berlin und Babelsberg gedreht wurde, lief er hier nun mit deutlicher Verzögerung an.Trotz hochkarätiger Besetzung waren die Kritiken eher mäßig bis negativ. Was er nun kann, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Die Handlung
Sam (Karen Gillan) ist Auftragskillerin beschäftigt bei „der Firma“. Doch bei einem Auftrag ging etwas schief. Zeitgleich trifft sie auf die achtjährige Emily (Chloe Coleman), die als Geisel gehalten wird. Nun versucht sie zeitgleich Emily zu beschützen und den Rächern aus ihrem letzten Auftrag zu entkommen.
Meine Meinung
Dass der Film kein cinematorisches Meisterwerk wird, war schon nach dem Trailer klar. Dennoch interessierte er mich, da ich nur ein bisschen Frauenpower und ein bisschen Geballer wollte. So viel vorab: Das habe ich bekommen. Dennoch funktioniert der Film leider selbst mit sehr niedrigem Anspruch nicht so wirklich. Das liegt vor allem daran, dass er einfach nicht weiß, in welche Kerbe er denn schlagen will. So gibt es gerade zu Anfang Elemente aus alten Krimis. Sams charismatischen übergroßen Hut verliert sie genau dann, wenn der Film zum ersten Mal in der Tonalität wechselt. Fortan ist es ein fliegender Wechsel zwischen ironischer Übertreibung, sehr vielen ausufernden und sehr expliziten Gewaltszenen und ein paar guten One-Linern. Der Film versucht die Geschichte von drei Generationen zu erzählen, die miteinander verwoben wird und von Verlassen und Widerfinden handelt, doch letztlich kommt hier wenig Familiengefühl auf. Sam ist als Protagonistin sehr unnahbar, was an ihrer schroffen und wortkargen Art liegt. Allerdings nutzt Karen Gillan hier auch wenig ihr Schauspieltalent, sondern schaut fast pausenlos stoisch in die Kamera. Zwar scheint ihr Charakter so angelehnt, dennoch trägt die Emotionslosigkeit nicht unbedingt dazu bei, den Film spannender zu gestalten. Denn obwohl hier eigentlich viel los ist und durch die Fluchtsituation eigentlich eine Dauerspannung entstehen könnte, schaut man den Film sehr distanziert. Zwischendurch gibt es einige Szenen, die eher unfreiwillig komisch wirken, auch wenn der Witz wohl durchaus gewollt ist. Die Kombination aus diesen und den übertrieben brutalen sorgt noch weiter für eine Distanz zwischen Film und Zuschauenden. So richtig kommt er erst ins Rollen, als auch die übrigen weiblichen Charaktere verkörpert von Lena Headey, Angela Bassett, Michelle Yeoh und Carla Gugino auf der Bildfläche auftauchen, was einfach viel zu spät war. Groß im Trailer angekündigt, spielen sie doch lange überhaupt keine Rolle, was sehr schade ist, da gerade die Dynamik zwischen ihnen, den Film erst funktionieren lässt. Hier bekam ich dann endlich die Frauenpower, die mir der Trailer versprach. Ab hier hat der Film dann Charme und bessere Dialoge.
Das Fazit
Gunpowder Milkshake ist ein Film, der zu sehr zwischen Tonalitäten hin und her schwangt und in keiner davon richtig funktioniert. Die versprochene Frauenpower kommt zu spät, um den Film noch spannend zu gestalten. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.
Gunpowder Milkshake läuft seit dem 02.12.2021 in den deutschen Kinos
How I met your mother – Sinfonie der Erleuchtung – Staffel 7 Folge 12
Darum geht’s – in der Serie
Ted Mosby erzählt seinen Kindern, wie er ihre Mutter getroffen hat. Allerdings erzählt er ihnen auch alle vorherigen Datingerfahrungen und Geschichten, die er zusammen mit seinen besten Freundin Lily, Marchall, Barney und Robin erlebt hat.
Darum geht’s – in der Folge
Robin erfährt, dass sie keine Kinder kriegen kann, verheimlicht dies aber vor ihren Freund*innen. Marshall versucht Lichterketten am Haus anzubringen, Lily shoppt Babysachen und Ted versucht herauszufinden, was Robin so runterzieht.
Der Weihnachtszauber
Ist unterschwellig vorhanden. Gerade, wenn Marshall versucht die Lichterketten anzubringen, oder wenn Ted am Ende versucht Robin aufzumuntern. Ansonsten geht es vorrangig um Robin und wie sie sich fühlt.
Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen
The Big Bang Theory – Onkel Doktor Cooper – Staffel 7 Folge 11
Darum geht’s – in der Serie
Die vier Nerds Sheldon, Leonard, Raj und Howard arbeiten an der Cal Tec und verbringen ihre Freizeit mit dem „üblichen Geek-Kram“. Als gegenüber der WG von Sheldon und Leonard die schöne Penny einzieht, ändert sich einiges in ihrem Alltag, denn Penny ist in jeder Hinsicht das Gegenteil von den Jungs. Vor allem Leonard hat ein Auge auf sie geworfen.
Darum geht’s – in der Folge
Sheldon reist zu seiner Schwester, die kurz vor der Entbindung steht. Die restliche Freundesgruppe trifft sich in der WG und schmücken den Weihnachtsbaum. Dabei philosophieren sie darüber, wie ihr Leben aussehen würde, wenn sie Sheldon nie getroffen hätten.
Der Weihnachtszauber
Ist durch das Ritual des Schmücken des Weihnachtsbaums und der sehr liebevoll eingestellten Gruppe sehr präsent. Auch wenn es hier natürlich ganz nach Nerd/Geek-Manier vor sich geht.
Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder schaut euch den schönen Baum an
Gilmore Girls – Das Winterfest – Staffel 3 Folge 10
Darum geht’s – in der Serie
Lorelai und Rory Gilmore sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch beste Freundinnen. Sie leben im beschaulichen Stars Hollow. Neben den Schulproblemen Rorys und den Arbeitsproblemen Lorelais, die ein Inn führt, hat Stars Hollow neben allerlei skurrilen Traditionen auch viele skurille, aber liebenswerte Bewohner.
Darum geht’s – in der Folge
Rory ist jetzt mit Jess zusammen, spricht sich aber mit Dean aus. Durch einen Zufall treffen sie sich vor dem alljährlichen Stars Hollow Winterfest und beschließen zusammen hinzugehen. Jess bekommt das mit und schließt sich ihnen an, obwohl er vorher keine Lust auf das Fest hatte. Unterdessen kommt Lorelais Großmutter zu Besuch und macht einige Ankündigungen, die Emily, Lorelais Mutter, sehr bestürzen.
Der Weihnachtszauber
Vorweihnachtszeit im beschaulichen Stars Hollow ist immer einen Blick wert. Das Winterfest ist nur wieder ein weterer Beweis für die vielen Traditionen in der Kleinstadt. Wobei es charakterlich eher wenig besinnlich zu geht.
Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen
Nachdem Disney im Sommer mit Luca einen Sommer-Animationsfilm aus dem heißen Italien direkt auf Disney+ veröffentlichte, dürfen wir die nächste Reise nach Kolumbien wieder auf der großen Leinwand bewundern. Diesmal geht es um nichts geringeres als ein Wunder.
Die Handlung
Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten.
Meine Meinung
Disney hat uns schon in so einige Länder und Kulturen entführt. Das kam mal mehr, mal weniger, gut an. Diesmal ging es also nach Kolumbien, nachdem wir mit Coco schon Mexiko und den Dia de Muertos kennenlernen durften. Dabei hat sich Disney diesmal aber auch wieder darauf geeinigt, die Magie mit reinzubringen. So bekam Familie Madrigal ihr Encanto. Während es im Film mit einem Wunder gleichgesetzt wird, birgt die direkte Übersetzung aus dem Spanischen mit „Charme“ einige Fragen. Im Vordergrund steht das Familiengeschehen, erzählt aus der Sicht von Mirabel, die einzige ohne Begabung. Während ihre Eltern versuchen ihr Selbstbewusstsein zu erhalten, fällt es Mirabel gerade durch die Ablehnung durch die Großmutter immer schwerer ihr Lächeln aufrecht zu erhalten. So stehen die Themen Familie, aber auch Bewältigung von schwierigen Themen diesmal im Vordergrund. Nach und nach wird gezeigt, dass die Eigenschaften der Familienmitglieder eben auch ihre Schattenseiten haben und die Bürde der Angelpunkt für das ganze Dorf zu sein, nicht immer zu schultern ist. Damit nimmt sich Disney wieder einem schweren Thema an und versucht das mit einer großen Portion betonter Fröhlichkeit auszugleichen. Dennoch stoßen die Themen tief in die Herzen der Zuschauenden. Taschentücher also nicht vergessen! Und was wäre ein Disneyfilm ohne eine Menge Lieder? Diesmal ist dafür niemand anderes als Mr. Hamilton persönlich: Lin-Manuel Miranda. Doch so ganz wollen sie sich nicht voneinander absetzen und klingen in ihrer Grundmelodie alle sehr ähnlich. Das ist schade, schmälert die Qualität aber nur bedingt. Letztlich bekommt man das, was man erwartet hat. Einen bunten Disneyfilm, der sich neben allerhand Fröhlichkeit und singender Charaktere, eben auch wieder mit einem Thema befasst, das tief unter die Haut geht. Trotz allerhand vorhersehbarer Wendungen, bietet er aber auch einige Überraschungen. Letztlich ist Encanto ein starker Film aus dem Hause Disney, setzt sich aber nicht über die altbewährte Konkurrenz hinweg.
Das Fazit
Encanto ist ein zugleich herzerwärmender, wie auch herzzerreisender Film über den Platz in der Familie finden. Typische Disneymuster sorgen dafür, dass er an vielen Stellen vorhersehbar ist, wodurch die Qualität dennoch nicht geschmälert wird. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.
Encanto läuft seit dem 24.11.2021 in den deutschen Kinos
Peanuts – Bald ist Weihnachten – Staffel 1 Folge 10
Darum geht’s – in der Serie
Neue Serie, alt bekannte Geschichte. Es geht um die Peanuts, rund um den tollpatschigen Charlie Brown, der für das kleine rothaarige Mädchen schwärmt, und seinen Hund Snoopy, der gerne Schriftsteller werden möchte, wenn er nicht gerade als Kampfflieger im ersten Weltkrieg auf Jagd gegen den roten Baron geht.
Darum geht’s – in der Folge
Peppermint Patty hat keine Lust über die Weihnachtsferien wieder Bücher zu lesen, Charlie Brown hat noch immer Angst das kleine rothaarige Mädchen anzusprechen und seine Schwester Sally hat keine Lust auf ihr Referat über ein Blatt.
Der Weihnachtszauber
Weihnachten wird hier immer wieder thematisiert, dient aber eher als Vorlage für die üblichen Reaktionen der Charaktere. Dennoch eine schöne kurze Folge, gerade wenn man auf Weihnachten wartet.
Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen
Der Prinz von Bel-Air – Ein Ständchen zur Taufe – Staffel 4 Folge 13
Darum geht’s – in der Serie
Will Smith – gespielt von Will Smith – wird von seiner Mutter aus dem „Ghetto“ Philadelphias zu seinem reichen Onkel und dessen Familie nach Bel-Air geschickt. Dort treffen zwei Welten aufeinander.
Darum geht’s – in der Folge
Nicki, Wills Cousin, fragt seinen Vater, warum er vier Vornamen hat und bekommt die Geschichte am Heiligen Abend zur Gute-Nacht-Geschichte. Er erzählt die Geschichte seiner Taufe, die ebenfalls am Heiligen Abend ein paar Jahre zuvor stattgefunden hat. Dabei geht es um Will, der das beste Geschenk organisieren wollte.
Der Weihnachtszauber
Es geht hier eher vordergründig um die Taufe von Nicki, doch das Ganze spielt im Rahmen von Weihnachten. Weihnachtsdeko, Weihnachtslieder, Weihnachtswunder, alles ist vorhanden, auch wenn es nicht in erster Linie darum geht.
Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen
Wenn man mich nach meinem Sehnsuchtsort Nummer eins fragt, lautet meine Antwort: Wales. Unter anderem würde ich gerne einmal am Pembrokeshire Nationalpark entlangwandern – nicht die ganze Strecke, nur ein Stück! Als ich gefragt wurde, ob ich eine Crimeserie sehen möchte, die an eben diesem spielt, gab es für mich nur eine mögliche Antwort. Wie sie mir gefielt, erfahrt ihr ihr in meinem heutigen Beitrag.
Die Handlung
Kriminalkomissar Steve Wilkins (Luke Evans) rollt zehn Jahre nach mehreren Morden diese noch einmal auf, um den wegen eines anderen Verbrechens inhaftierten John Cooper (Keith Allen) zu überführen. Damit will er verhindern, dass dieser entlassen wird und weiter morden kann. Dabei haben er und sein Team nur ein begrenztes Budget zur Verfügung, um mit Hilfe neuer DNA-Technik neue Beweise zu sammeln
Meine Meinung
The Pembrokeshire Murders ist eine dreiteilige abgeschlossene Miniserie mit einer Folgenlänge von je ca. 50-60 Minuten. Mit der Eingangsformulierung, dass die Serie auf einer realen Ermittlung basiere, die zwischen 2006 und 2011 stattfand, zeigt die Serie gleich zu Beginn, dass zeitlich einiges zu erzählen ist. Dabei sichert sie sich gleich ab, dass es aus dramaturgischen oder zum Schutz bestimmer Personen Änderungen geben kann. Die Zuschauenden werden zunächst mit Steve Wilkins bekannt gemacht, der seinen Arbeitsalltag zeigt. Kurz darauf wird schon die Einheit gegründet und erläutert, was ihre Ziele sind. John Cooper wird kurz und schmerzlos vorgestellt. Das ist auch das Markenzeichen der Serie. Es geht vordergründig um die Ermittlungen. Das heißt, dass es an keiner Stelle inszenierte Tathergänge oder Rückblenden gibt. Stattdessen bleibt die Geschichte an Wilkins und seinem Team. Einzige Abschweifungen sind, wenn Wilkins Verhältnis zu seinen Kindern gezeigt wird. Auch John Cooper wird nur in wenigen Szenen gezeigt, die genutzt werden, um ihn und sein Verhältnis zu Frau und Sohn deutlich zu zeigen. Die Serie wird sehr ruhig erzählt. Es gibt keine großen Verfolgungsjagden oder ein Aufbauschen einzelner Szenen. Stattdessen wird die Geschichte beinahe nüchtern erzählt, schafft es aber dennoch die Zuschauenden vollständig in den Bann zu ziehen. So ist keine Szene zu viel, die drei Folgen hintereinander weg zu bingen war fast Pflicht und das obwohl kein sonst gängiger Kniff genutzt wurde, um künstlich Spannung zu erzeugen. Hier reicht allein der Fall. Die atemraubende Landschaft Wales tut ihr übriges. Etwas schwerer hingegen ist es dem Zeitstrahl zu folgen. Zwar wird die Geschichte chronologisch erzählt, doch ohne Jahreszahleinblendungen bei Zeitsprüngen. Dadurch erkennt man nur an den Dialogen über die Beweismittel und das Budget, dass Zeit vergangen ist. Das mindert die Qualität und das Verständnis der Serie nicht, ist aber so ein kleiner Kritikpunkt. Schauspielerisch kann sich die Serie mit einem starken Luke Evans an der Spitze durchaus sehen lassen. Auch hier wird sehr bewusst minimalistisch gespielt, dennoch bekommen die Rollen Charakter und man fiebert mit ihnen mit.
Das Fazit
The Pembrokeshire Murders ist zwar ruhig erzählt und kommt ohne die bekannten Kniffe auf anderen Crimeserien aus, doch gerade durch den Fokus auf die Ermittlung und das Team wird eine Nähe aufgebaut, die eine einzigartige Spannung und einen Sog erzeugt. Für alle, die von den großen Crimenamen genug haben und mit Wales einen neuen spannenden Handlungsort suchen.
The Pembrokeshire Murders wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.