Rückblick auf den Januar 2026

Der erste Monat des Jahres ist schon wieder vorbei und gefühlt hänge ich schon wieder in allem hinterher. Aber statt mich darüber aufzuregen und zu hetzen, habe ich beschlossen, einfach meine Erwartungen herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass der Februar in der zweiten Hälfte zumindest dann langsam etwas ruhiger wird. Aber werfen wir vorher noch einen Blick auf meinen medialen Konsum im Januar.

Der Schriftzug Mein Monatsrückblick vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wicked 2 – For Good: Elphaba wird vom Zauberer und ihrer früheren Lehrerin immer noch überall verunglimpft und ihre Aufklärungsversuche werden manipuliert. Glinda und Fiyero stützen das Bild, auch wenn es ihnen schwer fällt. Doch zur geplanten Hochzeit der beiden taucht auch Elphaba auf und bringt Chaos. Die Freundschaft der beiden Hexen steht auf dem Spiel. Und dann taucht auch noch ein Mädchen aus Kansas auf. – Fulminates Finale der Musicalverfilmung, die lediglich im Schatten des sehr guten ersten Teils steht.

Zoomania 2: Judy und Nick haben sich nach der Überführung der Bürgermeisterin einen gewissen Ruf erarbeitet. Doch den beiden Rookies scheint der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein, weswegen sie erstmal kürzer treten sollen. Ausgerechnet da taucht eine Schlange in Zootopia auf. Doch Reptilien sind in der Stadt verboten. – Gut durchdachte Fortsetzung, die viele Stolpersteine überspringt und eine toll erzählte Geschichte präsentiert.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Atlantis, Die wunderbaren Abenteuer des Winnie Pooh, Aristocats, Ralph reicht’s & Ein Königreich für ein Lama

The wrong Paris: Dawn ist ein typisches Texas-Mädchen, träumt aber von einer Kunstakademie in Paris. Sie bekommt die Chance zu einem Casting für eine Dating-Show. Mit dem Geld der Teilnahme und dem Veranstaltungsort in Paris, glaubt sie ihre Probleme gelöst zu haben. Doch die Dreharbeiten sind in Paris, Texas und der Junggeselle ist sympathischer als gedacht. – Eine schöne Rom-Com, die gekonnt mit Klischees spielt, sich aber auch ein wenig darin verhedert.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Rental Family: Brendan Fraser als Mietfamilienmitglied? Nach The Whale bin ich gespannt, wie er sich erneut in einem Drama zeigt und die Prämisse klingt auch spannend.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Song Sung Blue

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Dinos – Staffel 1

Mr. Villains Day off – Staffel 1 (Kurzweilige Serie mit vielen süßen Momenten und vielen Pandas)

Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 2 (Geleungene Mangaadaption, die den Charakteren nochmal Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Leider zieht sich die Handlung gegen Ende etwas)

Let’s Play – Staffel 1 (Süße Serie über Videospielnerds, die viel über Unsicherheit und Depression vermittelt. Eindeutig eine Empfehlung)

Only murders in the building – Staffel 5 (Back to the roots mit Mordfall im Arconia. Funktioniert wieder besser als die vorherigen Staffeln, muss aber noch immer einen drauf setzen, was nur semi funktioniert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 3.778
Seiten pro Tag: 121 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 8
Hörbuch: 3

Erneut gelesen habe ich Kein Rockstar für eine Nacht

Die Tagebücher der Apothekerin 15: Jinshi sucht nach Maomao, die weiterhin wie vom Erdboden verschluckt scheint. Diese ist im Fuchsdorf zu einem seltsamen Fest eingeladen und merkt langsam, dass dort der Ursprung der Intrigen am Kaiserhof liegt. – Die ganze Geschichte rund um das Fuchsdorf zieht sich leider sehr, auch wenn es irgendwo die logische Aufklärung der Intrigen vorbereitet.

July found by Chance 1: Die 16-jährige Dan-o stellt fest, dass ihr Leben immer wieder merkwürdige Zeitsprünge macht. Mit einem schwachen Herzen und in einer Verlobung mit einem Jungen, der sie nicht leiden kann, versucht sie dem ganzen auf den Grund zu gehen. – Manwa zum K-Drama Extraordinary You, kommt leider überhaupt nicht an dessen Herzlichkeit ran, werde auch mit dem Zeichenstil nicht ganz warm.

Even if you slit my mouth 5: Eine Legende droht zu erlöschen und Koichi und Miroki versuchen den letzten Wunsch zu erfüllen und kommen dabei zu neuen Erkenntnissen. –

More than a doll 11: Das Sargcosplay steht an und sorgt für eine Menge Spaß, tolle Bilder, aber auch Erkenntnisse über die neugewonnenen Freundschaften. – Ein tolles Cosplayevent, bei dem die Charaktere toll harmonieren und sich Freundschaften vertiefen.

Whispers of Destiny: Blue lebt im Jahr 2096, in dem die Welt von Überbevölkerung und Naturkatastrophen geplagt ist. Der Tod hat sich zu Erkennen gegeben und ein Callcenter gegründet. Um zu überleben, schließt sich Blue diesem an und lernt dabei einiges über die Welt, die ihr vorher verschlossen waren. Doch was macht es mit ihr, jeden Tag über Leben und Tod zu entscheiden. – Wow, seit langem nicht mehr eine so gute Dystopie gelesen. Mit tollem Weltenbau, tollen Charakteren und einer wichtigen Message. Nur die Liebesgeschichte wirkt etwas zu erzwungen.

My roommate is a cat 11: Subaru ist voll auf mit der neuen Chatgruppe für Fotos der Kätzchen beschäftigt und muss sich dann auch noch mit der Frage nach einem neuen Halsband für Haru befassen. Zum Glück hat diese wieder alle Situationen unter Kontrolle. – Erneut einfach ein super süßer Manga, ein Muss für alle Katzenfans.

Tee? Kaffee? Mord! 25 – Tod im Morgenrot: Eine Weltuntergangssekte hat sich in Earls Raven eingenistet. Nathalie und Freunde sind wenig begeistert. Als dann auch noch eine Journalistin tot aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen, die von allen Seiten erschwert werden. – Ich habe mich nach einer Pause wieder an diese Reihe gewagt und bin wieder gut reingekommen, auch wenn der Fall nicht so ganz mein Fall war.

Tee? Kaffee? Mord! 26 – Der Queen-Killer: Ein Killer, der selbst großer Fan der Band Queen ist, tötet erneut Anhänger der Band. Andrew Davies erhält einen Drohbrief und bittet bei der örtlichen Polizei um Hilfe. Doch da Constable Strutner anderweitig eingesetzt wurde, müssen Nathalie und Freunde dem neuen Police Seargant erstmal zeigen, wie Ermittlungen auf dem Dorf so laufen. – Hier war wieder eine richtig spannende Idee dabei und auch die Erweiterung des Teams hat gut funktioniert.

Copenhagen Cinnamon: Jonna hat den Beruf für ihr Leben noch nicht gefunden. Leider ist ihr Vater nicht mehr bereit zu warten und setzt ihr ein Ultimatum. Kurzerhand bekommt sie einen Job in einem Café und kann auch auf dem Hausboot des Besitzers Mads unterkommen. Nach und nach erkennt sie, mit was für Dämonen aus der Vergangenheit er kämpfen muss, und beschließt ihm zu helfen. – Beginnt eher schwach und mit einer Menge zu oft gelesener Klischees, kann sich hinten raus aber fangen und Kopenhagen toll einfangen, ohne es nur auf Hygge zu beschränken.

Kings & Thieves 2 – Der Schrei der Schwarzkraniche: Linas Rachefeldzug gegen die Schwarzkranische hat begonnen. Doch die Erlebnisse im Reich der Dokkaebi hat Spuren hinterlassen, zumal eine Stimme in ihrem Inneren sie immer weiter zu manipulieren versucht. – Das war leider gar nichts. Die Geschichte zieht sich auf 600 Seiten und dreht sich permanent im Kreis und hat Null Aussage. Sehr schade nach dem starken ersten Band.

Die Pommes-Elfe 1: Tomoatsu arbeitet in einer Physiotherapiepraxis. Eines Abends taucht eine Frau mit spitzen Ohren bei ihm auf und will Tipps zum abspecken. Es handelt sich dabei um die Elfe Elfuda, die aufgrund ihres durch hohen Pommes-Konsum Übergewichts nicht mehr in die Feenwelt zurück kann. Tomoatsu hilft ihr, doch seitdem trifft er immer wieder auf magische Wesen, die seine Hilfe brauchen. – Ich fand die Idee super, aber leider funtioniert die Umsetzung nur mäßig.

Dark Moon – the blood altar 1: Sooha wird neu an die Decelis-Akademie versetzt, wo sie auf sieben attraktive Oberschüler trifft, die sie direkt ins Herz schließen. Doch es kommt im Umfeld der Akademie zu einem Vampirmord, der Fragen offen lässt. Ist Sooha wirklich sicher? – Für Fans von Enhypen, ansonsten passiert gefühlt viel, aber es wird wenig erklärt, weswegen ich unsicher zurückbleibe, ob ich die Reihe weiter verfolgen will.

Insomniacs 5: Ganta und Isaki wollen sich mit der Astrofotografie mehr auseinander setzen und beschließen dafür in den Sommerferien zu verreisen. Dabei verbringen sie mehr Zeit zusammen als geplant, was ihre Gefühle nur noch wachsen lässt. – Die ruhige Erzählweise bleibt, dennoch kommt ordentlich Fahrt in die Geschichte. Einfach nur super süß.

Was war euer Highlight im Januar?

Chainsaw Man – Reze Arc

Ein Vorwort

Zur Zeit ist es üblich, dass erfolgreiche Animeserien auch Kinofilme bekommen. Sei es, um die Serien abzuschließen (Haikyu!), um einzelne Folgen zu wiederholen und zusammenzufassen (Jujutsu Kaisen), einem Charaktere mehr Tiefe zu geben (Blue Lock) oder, um einfach einen zusammenhängenden Arc nicht auf mehrere Folgen aufzuteilen. Zu letzterer Kategorie gehört Chainsaw Man. Warum der Film ein durchmischtes Spektakel war, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Fanart des Filmtitels auf einer Filmklappe mit erstem Mangaband im unteren Bildrand

Die Handlung

Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann.

Meine Meinung

Meine Reise mit Chainsaw Man war ein regelrechtes Auf und Ab. Als ich das erste Mal von Manga und bevorstehender Animeverfilmung gehört hatte, war ich sofort begeistert von der Idee. Doch über den ersten Mangaband bin ich nicht herausgekommen, war mir der Einstieg doch zu sprunghaft und der Zeichenstil konnte mich auch nicht überzeugen. Dennoch gab ich dem Anime eine Chance und hier bin ich nach ein paar Anlaufschwierigkeiten doch gut reingekommen und habe die erste Staffel ziemlich verschlungen. Nun stand ein Film an, der an die erste Staffel anschloss und den sogenannten Reze Arc einfangen sollte, ehe es dann hoffentlich bald mit der zweiten Staffel weitergeht.
Und hier hatte ich wieder die typischen Probleme mit Chainsaw Man und mir. Ich bin einfach nicht in die Story gekommen. Denn am Anfang zeigt sich der Film seltsam nachdenklich. Denji und Makima gehen zusammen mehrfach ins Kino, was schon nicht so richtig zum Charakterbild passen wollte und sich auch gefühlt ziemlich zieht. Hier ist der Fokus einfach zu viel auf Denji, der es in seiner Nicht-Chainsaw Gestalt nicht so ganz schafft, die Geschichte zu tragen. Kurz darauf trifft er auf Reze, die dem Film den Namen gibt. Auch hier ist der Film noch eine ganze Weile ziemlich ruhig, schafft es aber mehr Handlung zu haben.
Doch sobald wir dann auf den Bomben-Teufel treffen, kommt wieder alles zusammen, was Chainsaw Man zu bieten hatte. Ausufernde Kämpfe und das mit den völlig abstrusesten Ideen, neuen tollen Charakteren, die die Handlung und Kämpfe aufmotzen und vorallem vielen Explosionen. Hier kommt ordentlich Schwung in den Film und ich hatte sehr viel Spaß. Dadurch kam auch das Interesse an der nächsten Staffel zurück.
Letztlich bin ich gut unterhalten aus dem Kino gekommen und blicke auf eine tolle zweite Hälfte zurück. Dennoch bleibt der Nachgeschmack der ersten Hälfte, die einfach nur sehr zäh war. Hier ist die Frage, ob das Zusammenstellen als Film wirklich sinnvoll war oder die Kürze der Serienfolgen hier das ganze nicht doch entzerrt hätte.

Das Fazit

Chainsaw Man – Reze Arc funktioniert eher ab der zweiten Hälfte, nimmt sich vorher zu viel Zeit und wirkt dadurch zäh. Doch dafür folgt die Belohnung mit typisch abgedrehtem Humor und ausufernder Action. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkte.

Chainsaw Man – Reze Arc lief ab dem 23.10.2025 in den deutschen Kinos

Rückblick auf den Dezember 2025

Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und wir können voller Vorfreude in ein neues Jahr starten, mit neuen Serien, neuen Büchern und neuen Kinobesuchen. Doch zuvor wird es Zeit noch ein letztes Mal ins vergangene Jahr zurückzublicken.

Die mit * gekennzeichneten Werke sind Rezensionsexemplare. Ich bedanke mich für die Bereitstellung und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.

Der Schriftzug "Mein Monatsrücblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Chainsaw Man – Reze Arc: Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann. – Während die erste Hälfte erstaunlich nachdenklich ist, bietet die zweite wieder gewohnte abgedrehte Chainsaw Man Action. 

Monsta X – Connect X: Monsta X sind Shownu, Minhyuk, Kihyun, Hyungwon, Johoney und I.M. Nachdem die meisten ihre Zeit beim koreanischen Militär hinter sich gebracht hatten, kommen alle zum 10 jährigen Jubiläum zusammen und bieten eine einmalige Show, die auch für die Kinoleinwände weltweit gefilmt wurde. – Monsta X ist meine Lieblingsband, demnach hatte ich eine sehr tolle Zeit zwischen Konzertfilm und Erinnerungen aus zehn Jahren Bandgeschichte. 

Now you see me – Now you don’t: Die vier Reiter sind zurück, zumindest laut Werbung. Doch dahinter stecken die drei Jungmagier*innen Charlie, Bosco und June. Der Spaß ist jedoch zu Ende, sobald J. Daniel Atlas, einer der originalen Reiter auftaucht. Doch er hat vom Auge eine neue Aufgabe erhalten. Die schwerreiche Erbin Veronika Vanderberg soll gestellt werden und den Handel mit Blutdiamanten beenden. Doch die erste Mission geht bereits schief. Zum Glück sind auch die anderen Reiter bereit wieder einzusteigen. – Richtig gute Kamerafahrten und das altbekannte Team schaffen leider nicht über das schwache Drehbuch hinwegzutäuschen.

Anaconda: Die besten Freunde Doug und Griff stecken mitten in ihrer Midlife-Crisis, einer als gescheiterter Regisseur, der andere unerfolgreicher Schauspieler. Bei der Geburtstagsfeier von Doug schlägt Griff ihm und zwei weiteren Freund*innen vor, zu dem Film Anaconda ein Reboot zu drehen. Doch im Amazonas kommt alles ganz anders als geplant. – Leider eher ein Midlife-Crisis Film als ein lustiger creature feature, der stellenweise funktioniert, sich aber nicht über die gesamte Länge halten kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

My secret Santa: Taylor ist alleinerziehende Mutter und damit stets knapp bei Kasse. Als sich ihre Tochter für einen Ski-Kurs in einem renommierten Hotel qualifiziert, will sie ihr einmal den Wunsch nicht abschlagen müssen. Immerhin gibt es Mitarbeiterrabatt. Das einzige Problem: Der einzig freie Job ist der des Weihnachtsmanns. Und dann kommt auch noch der charmante Erbe des Hotels mit ins Spiel. – Was wie das Klischee eines Weihnachtsfilms wirkt, kann durch sympathische Charaktere einiges herausholen und ist eine ziemliche Feelgood Überraschung.

Weihnachten unter den Polarlichtern: Erin steckt als Autorin in einer kreativen Krise. Was gibt es da besseres als mit ihrem Vater noch ein letztes Mal das Haus der Großeltern aufzusuchen, ehe dies verkauft werden soll? Dabei treffen sie auf den sympathischen Reiseführer Trevor, der jedoch Probleme hat mit der großen Konkurrenz mitzuhalten. Erin hofft mit der Sichtung von Polarlichtern endlich Antworten zu finden. – Hier sind ebenfalls alle Klischees eines Weihnachtsfilm vertreten, aber leider ist gerade die Protagonistin so unsympathisch, dass kaum Stimmung aufkommt.

Single all the way: Peter und Nick sind seit Jahren Mitbewohner. Da beide schwul sind, müssen sie immer wieder klar stellen, dass sie nicht zusammen sind. Doch als Peter kurz vor Weihnachten mal wieder Single ist, will er Nick vor seiner Familie als seinen festen Freund ausgeben. Doch seine Mutter und Cousinen haben andere Pläne. – Noch eine Weihnachtsfilmüberraschung, aber gerade, weil hier bewusst wenig Klischees umgesetzt wurden. 

Der Polarexpress: Kurz vor Weihnachten hat ein Junge Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmannes. Dennoch horcht er auf die Geräusche des Schlittens. Dabei hört er jedoch einen herannahenden Zug. Der Polarexpress hält direkt vor seiner Haustür und nimmt ihn mit an den Nordpol, wo er sich von der Existenz des Weihnachtsmannes überzeugen soll. Doch der Weg dahin ist voller Gefahren. – Ein Weihnachtsfilmklassiker, der mich nicht final abholen konnte. Er hatte gute Ansätze, aber gerade der Animationsstil hat mir gar nicht gefallen.

Der unsichtbare Dritte: Roger Thornhill ist ein erfolgreicher Werbefachmann als er aus einem Hotel entführt wird. Er wird zu einem Gangsterboss gebracht, der ihn für einen gewieften Spion hält und zur Kooperation zwingen will. Und obwohl er fliehen kann, glaubt ihm danach niemand die Geschichte. Doch er lässt es nicht darauf beruhen und versucht seine Unschuld zu beweisen, womit er sich immer weiter in ein Spionagedrama manövriert. – Hitcock schafft es gekonnt immer weitere Ebene zu eröffnen, verläuft sich am Ende aber in einem Liebesdrama. Dennoch Hut ab vor dem Werk.

Children of the Sea: Ruka wird am Beginn der Sommerferien von ihrem Handballclub ausgeschlossen, nachdem sie sich an einem Mädchen gerächt hat. Da sie nichts mit sich anzufangen weiß, besucht sie ihren Vater im Aquarium. Dort erfährt sie, dass zwei Jungen, die bei Dugongs aufgewachsen sind, dort untergebracht wurden. Mit Umi freundet sie sich an und beobachtet, wie sich alle Meeresbewohner seltsam verhalten. – Die Grundidee hat mir gut gefallen, leider war die Umsetzung zu abstrakt, dass ich irgendwann ausgestiegen bin. Eher etwas für Fans, die einzelne Szenen durchanalysieren und interpretieren wollen.

Filme – leider verpasst in diesem Monat

Eternity: Das Ehepaar Joan und Larry versterben kurz nacheinander und finden sich in der Vorstation zum Jenseits wieder. Doch auch Joans Jugendliebe hat dort auf sie gewartet. Wie will sie die Ewigkeit verbringen? Klingt nach einer interessanten Prämissen und auch Schauspielerisch hat mir der Film zugesagt. 

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Ghosts – Staffel 4 (Auch nach vier Staffeln ist der Serie noch nicht die Puste ausgegangen und sie schafft es weiterhin tolle Geschichten zu erzählen und die Charaktere immer weiter zu entwickeln)

My dress-up Darling – Staffel 2 (Sehr liebevolle Umsetzung des Mangas, der den Charakteren zusätzliche Sympathiepunkte einbringt. Auf jeden Fall weiterhin ein Blick wert)

Kaiju No. 8 – Staffel 2 (Die Geschichte wird gut weiterentwickelt und bringt einiges an Spannung mit. Schade, dass mit so einem kompletten Cliffhanger geendet wurde)

What’s wrong with secretary Kim? – K-Drama (Es begann sehr witzig und konnte mich gut unterhalten, hat sich dann aber in der eigenen Geschichte verloren, sich im Kreis gedreht und leider war der Love interest bis zum Ende ein verzogenes Söhnchen. Konnte mich nicht final überzeugen)

Criminal Minds – Staffel 13 (Wir haben die nervige Hintergrundgeschichte aus Staffel 12 überstanden und sind wieder mehr in den Einzelfällen angekommen, die gut funktionieren. Auch die „Neuen“ im Team sind gut drin)

Ellis – Staffel 1* (Eine britische Krimiserie mit einem neuen Ansatz, der gut funktioniert. Die Fälle sind trotz der Länge der Folgen sehr spannend und ich bin gespannt auf mehr) – Rezensionsexemplar

The Devil is a Part-timer – Staffel 1 (Die Prämisse klang sehr witzig und auch die Figurenkonstellation hatte Potential, doch leider wurde sie überhaupt nicht genutzt und verkommt zu purer Langeweile.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 18
Seiten insgesamt: 5.144  + 3h32min Hörbuch ohne Buchvorlage
Seiten pro Tag: 166 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 5
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 8
Hörbuch: 3

More than a doll 9-10: Marin und Wakana sind auf einem weiteren Cosplayevent, wo sie neue und alte Bekannte treffen. Ein folgenschwerer Entschluss wird getroffen: Sie wollen ein Sarg Gruppencosplay machen. – Der Manga ist einfach nur super sympathisch, auch wenn ich stellenweise mit den Namen durcheinander gekommen bin.

Penelope 5: Penelope kommt aus dem Gefängnis frei und muss sich das Vertrauen der Familie zurückgewinnen. Doch sie musste vor Gericht eine kleine Lüge den Kronprinzen betreffend tätigen, der das gar nicht gut aufnimmt. – Stellenweise wieder spannend, aber es zieht sich immer noch.

Lore Olympus 5: Hat Persephone ein dunkles Geheimnis? Hades Ex-Freundin zumindest versucht alles, um an diese Information zu kommen und spannt dafür Apollon ein. Doch dann ist Persephone verschwunden und Hades versucht verzweifelt sie zu finden. – Ich liebe die Reihe, auch wenn das Slow Burn ein bisschen zu slow ist. 

Pech und Schwäfel 9 – Tot am Büffet: Was wäre Niederteerbach ohne Dorffest? Doch ausgerechnet während des Chorwettbewerbs wird der Leiter des Niederteerbacher Chors tot im Büffet gefunden. Wer war der Mörder und bekommt Bürgermeisterin Graefe ihren antiken Taktstock zurück? – Wieder eine sehr witzige Geschichte, nach den Startschwierigkeiten mit der Reihe bin ich sehr drin aufgegangen und freue mich über jede neue Folge. 

Edens Soul*: Yeongsu ist als Idol Spencer zusammen mit seiner Band EdenS6 erfolgreich. Doch seine eigentliche Identität muss er geheim halten, da sie seine Karriere gefährden könnte. Da sieht er seine Kindheitsfreundin Eunjo auf einem Konzert. Er sehnt sich nach ihr und ihrer Freundschaft, doch sie könnte alles auffliegen lassen. Allerdings erkennt Eunjo ihn gar nicht und wundert sich, wieso ausgerechnet Spencer von EdenS6 Interesse an ihr hat. – Eine sehr gut ausgearbeitete K-Pop Romance, die ich nur so verschlungen habe, auch wenn die Hintergrundgeschichte schon sehr hart ist. – Rezensionsexemplar.

Mordseekrabben: Thies will eigentlich nur mit seiner Familie Urlaub auf Amrum machen. Doch seine Frau Heike und die beiden Kinder finden eine Leiche im Pensionsbett, die bei Thies Ankunft bereits wieder verschwunden ist. Da wird die Kieler Komissarin Nicole wieder aquiriert und ermittelt mit Thies, auch wenn beide nicht zuständig sind. – Wieder ein Krimi zum schmunzeln, der so absurde Ideen mit einbringt, dass es herrlich erfrischend wirkt. 

Watermoon*: Hana hat frisch den Laden ihres Vaters übernommen, als dieser verschwindet. Da der Laden kein gewöhnliches Geschäft ist, sondern mit Geheimnissen und Erinnerungen handelt, befürchtet sie das Schlimmste. Auf der Suche begleitet sie der Physiker Kei, der ihr jedoch den wirklichen Grund seiner Reise nach Japan verschweigt. – Interessante Grundidee, die sich aber in einer Abfolge von Fantasyepisoden verliert, und dabei zwar sehr philosophisch wirkt, aber irgendwie auch nichts erzählt. – Rezensionsexemplar

Spy x Family 14: Die Prüfungen liegen hinter den Schüler*innen der Eden Akademie und Anya ist in der Zwickmühle. Gleichzeitig erinnern sich ein Lehrer an seine erste große Liebe. – Die Hintergrundgeschichte war mir zu lang und wirkt wie ein Füller, um noch mehr Bände rauszubringen. Die eigentliche Geschichte hingegen war wie immer gut. 

Death at Morning House: Marlowe wollte eigentlich nur ihre Ferien mit ihrem neuen Schwarm verbringen, doch dann kommt alles anders und sie landet bei einem Ferienjob auf einer Insel mit dem Mourning House, um das sich eine tragische Familiengeschichte rankt. Und auch jetzt, viele Jahre später, gibt es wieder ein Geheimnis zu lüften. – Klang interessant, aber die Umsetzung ist sehr langatmig. Die Vergangenheitsgeschichte ist wesentlich spannender als die Gegenwart und auch die Auflösung war irgendwie unbefriedigend.

Remain*: Der Architekt Tate wird nach einem Verlust völlig auf der Bahn geworfen. Um sich wieder zu fangen, sagt er seinem besten Freund zu, dessen neues Haus zu entwerfen. Dafür nistet er sich in einer Ferienwohnung ein, die eigentlich leer sein sollte. Doch wer ist die sympathische Frau, die er immer wieder trifft? – Das Autorenduo aus Sparks und Shyamalan klang sehr vielversprechend, aber letztlich wirkt es, als ob ein Romance Autor die Grundlagen für nen Mystery Roman gelesen hat und dann die Basic nachgeahmt hat. Vorhersehbar, keine Überraschungen, aber dennoch eine interessante Geschichte. – Rezensionsexemplar.

The Pumpkin Spice Latte Disaster: Jude ist eine Weltenbummlerin schlechthin, denn es hält sie einfach nirgendwo. Doch zur Hochzeit ihrer Schwester reist sie wieder in die britische Kleinstadt, wo sie aufgewachsen ist und kommt nicht zurecht mit den Vorurteilen ihr gegenüber. Immerhin findet sie Abwechslung in dem neuen Café, das James eröffnet hat, der die Ruhe außerhalb Londons genießt. Denn hier wird er nicht mit seinen berühmten Rockstareltern in Verbindung gebracht. Nur, dass Jude einen Podcast über Musik hat und ihm gefährlich nahe kommt. – Ich verstehe, wieso Lesende mit Jude nicht klar kommen, aber wenn man sich drauf einlässt, ist es eine gute New Adult Geschichte mit herbstlichem Flair. 

Even if you slit my mouth 4: Miroko und Koichi haben das Geheimnis des Doppelgängers gelöst und beraten über die Bestrafung. Dann heiratet Koichis Cousine und Miroko lernt, was Eifersucht ist. – Ich hab ein wenig gebraucht, um wieder in die Reihe reinzukommen, aber mit dem auftauchen der Cousine hat es sich wieder gut flüssig weggelesen.

Fake Wifey: Amerie ist Anwältin, die in einem kleinen Büro versauert, aber immerhin scheint ein Werbespot eine neue Klientin angezogen zu haben. Maddy ist zwar noch in der Grundschule, aber braucht dringend eine Anwältin, um den Weihnachtsmann zu verklagen. Denn sie hat sich gewünscht, dass ihr Daddy endlich eine neue Frau findet und jetzt ist er immer noch Single. Besagter Daddy ist ein ehemaliger Eishockey-Spieler und bittet Amerie kurzerhand seine Fake-Freundin zu spielen. Doch weiß sie wirklich worauf sie sich da einlässt? – Hier war leider alles zu konstruiert und gewollt, ohne, dass es sich natürlich entwickelt hat. Schade, denn die Idee habe ich sehr geliebt. Das erste Drittel fand ich auch echt stark, aber dann ging es in eine Richtung, die nur noch genervt hat.

Echt jetzt, Tamon?: Utage ist riesen Fan der Idol-Gruppe F/ace. Um Geld zu haben für Merchandise und Konzerttickets geht sie jobben und reinigt Wohnungen. Doch ihr neuer Kunde ist niemand geringeres als Tamon von F/ace. Nur, dass dieser überhaupt nicht so selbstbewusst ist, wie auf der Bühne. Also gibt sie alles, damit er nicht unter seinen Selbstzweifeln zusammenbricht. – Cute Grundidee, war mir aber leider zu sehr in Extremen, habe die Geschichte nicht gefühlt. 

Nächster Halt Mord: Millies Schwester Rachel soll als Journalistin die Jungfernfahrt eines Luxuszugs begleiten, der an dem berühmten Orient-Express angelehnt wurde. Da ist Millie direkt dabei und freundet sich mit dem Stewart James an. – Bisher der schwächste Krimi der Autorin. Flüssig zu lesen und in sich logisch, aber hier wurde zu viel gewollt. 

Cat on the heroes lap 4: Die Held*innengruppe steht vor ihrer letzten großen Mission und natürlich dürfen die Katzen dabei nicht fehlen. Doch was ist mit der vermissten weißen Katze? – Solider Abschluss der Reihe, die sich nach dem sehr repetitiven ersten Band gut entwickelt hat.

Wo wir bleiben: Ash bekommt eine tödliche Diagnose und glaubt nur noch ein halbes Jahr leben zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass die Diagnosen vertauscht wurden. Nur hat Ash bereits ihren Freund verlassen, ihre Wohnung gekündigt und ein Ticket nach Portugal gebucht. Und wozu Pläne ändern? Vor Ort trifft sie auf die Surflehrerin Martha und die verunfallte Tony. Zu beiden fühlt sie sich hingezogen, doch zunächst sind da innere Wunden, die heilen müssen. – Eine tolle Geschichte, die aber stellenweise zu emotionslos war und leider auch ein paar Logiklöcher hatte. Vom schlechten Buchsatz will ich hier gar nicht anfangen. 

Was waren eure Highlights im Dezember?

Mein Jahresrückblick 2025 – #1 – die Kinofilme

Der November ist vorbei und damit ist die Rückblick-Saison offiziell eingeläutet!
Den Anfang machen wie jedes Jahr die Kinofilme, die ich von Dezember bis November konsumiert habe. Auch in 2025 hänge ich weit hinter früheren Jahren zurück. Diesmal lag es aber weitaus mehr an der Auswahl als an meiner Erkrankung. Denn es gab kaum einen Film, den ich wirklich sehen wollte, den ich verpasst habe. Dafür waren diese Jahr aber auch überwiegend gute Filme dabei. Kaum eine Enttäuschung und auch das Mittelfeld ist dieses Mal überschaubar.
So präsentiere ich euch heute meine Enttäuschungen, das Mittelfeld und die Highlights aus dem zurückliegenden Jahr.

Zur Statistik:

22 gesehene Kinofilme in 2025 (2024 waren es 33).

Davon
… 3 Special Screenings
… 19 regulär

Fanarts aller im Beitrag erwähnten Filme mit dazugehörigen Kinotickets vor Retro Kinowerbung mit Popcorneimer und 3D-Brille

I. Special Screenings

Zum zweiten Mal gibt es diese neue Kategorie. Hier tauchen Screenings im Kino auf, bei denen es sich nicht um Filme im klassischen Sinn handelt. Diesmal mit dabei eine Konzert-Liveübertragung. – ohne Ranking:

J-Hope on the Stage

Jung Hoseok, besser bekannt als J-Hope, hat die Zeit, in der seine Bandkollegen noch beim Militär sind, genutzt und hat eine Welttournee gegeben. Bei seinem Abschlusskonzert in Osaka gab es wieder ein weltweites Kinoliveevent. – Sehr gelungenes Konzert mit einer tollen Bühnenshow und thematisch gut sortierter Songauswahl.

BTS – Speak Yourself

Im Rahmen des Releases ihrer dreiteiligen Albumreihe Love Yourself gehen sie auf mehrjährigen Welttournee. Mehrere Konzerte davon wurden mitgefilmt und später veröffentlicht. – Wieder ein absolut gelungenes Konzert.

BTS – Sowoozoo

2021 mitten in der Pandemie, konnten keine K-Pop Gruppen auftreten. Um Army trotzdem etwas zu bieten, hat BTS ein virtuelles Konzert geschaffen. Mit Sowoozoo hatte Army auf riesigen Leinwänden die Möglichkeit das Konzert zu erleben und BTS hat keine Mühen gescheut, um die gewohnte hochwertige Show zu bieten. – Tolles Konzert für alle BTS Fans und das Daechwita Cover war definitiv ein Highlight.

II. Kinofilme

19 Filme habe ich 2025 regulär im Kino gesehen. Zur besseren Übersicht unterteile ich diese Kategorie noch einmal in Enttäuschungen (0-4 Punkte), das solide Mittelfeld (5-7 Punkte) und die Highlights (8-10 Punkte) – im Ranking:

Die Enttäuschungen

Platz 19: Das Leben der Wünsche

Felix Niemann ist unglücklich in seinem Leben. Seine Ehe steht auf der Kippe, da seine Frau sich lieber ihrer Forschung und ihrem Forschungspartner zu wenden. Seine Kinder entfremden sich immer weiter von ihm und auch auf der Arbeit wird er nicht gesehen und ist austauschbar. Doch eines Abends findet er einen seltsamen Laden, der ihm drei Wünsche erfüllen will. – Vorhersehbar, pseudo-poetisch, kratzt aber nur an der Oberfläche. Spart euch die Zeit.

Platz 18: Mufasa

Mufasa wird als junger Löwe von seinen Eltern getrennt. Der Löwenprinz Taka rettet ihn und will ihn in sein Rudel aufnehmen, was sein Vater sehr kritisch sieht. Während Mufasa also bei den Löwinnen aufwächst, sehen sich die beiden Jungen wie Brüder. Doch als ein Rudel gefährlicher weißer Löwen auftaucht, müssen sie fliehen und über sich hinauswachsen. – Ein weiteres Prequel, was niemand brauchte, was dann auch trotz anfänglicher guter Intention, nicht funktioniert, da es sich lieber an Klischees abarbeitet.

Platz 17: Was ist Liebe wert?

Als Dating-Beraterin weiß Lucy genau, worauf sie bei Vermittlungsvorschlägen achten muss. Liebe sei schließlich simple Mathematik. Bis sie auf den reichen, aber auch super charmanten, Harry trifft, der aufgrund ihrer Rechnungen gar nicht zu ihr passen dürfte. Zeitgleich trifft sie aber auch ihren Ex-Freund John wieder, den sie einerseits wegen seiner Armut verlassen hatte. – Ein Film, der sich sehr ernst nimmt, dabei aber doch viel zu oberflächlich bleibt. Leider eher enttäuschend.

Das solide Mittelfeld

Platz 16: Kundschafter des Friedens 2

Die Kundschafter des Friedens treffen auf der Beerdigung ihres damaligen Chefs auf dessen Tochter. Gerade Jochen Falk war schwer in sie verliebt und kann ihr so den Wunsch nach einem Austausch eines Testaments auch nicht abschlagen. Dafür muss die Gruppe nach Kuba, was sie sehr freut, da es doch die letzte sozialistische Bastion ist. Doch vor Ort kommt alles anders. – Funktioniert nur bedingt und ist leider immer dann gut, wenn er sich von der eigentlichen Handlung wegbewegt.

Platz 15: Captain America 4 – Brave New World

Sam Wilson ist noch dabei sich in seine Rolle als neuer Captain America einzufinden, als er zum Präsidenten ins weiße Haus eingeladen wurde. Doch sein Freund Isaiah wird beeinflusst und versucht ein Attentat. Um seine Unschuld zu beweisen, gräbt Sam einige Geheimnisse des Präsidenten aus. Und dann droht den USA auch noch ein Krieg mit Japan. – Hatte seine Schwächen und rettet bestimmt nicht das MCU, war aber auch nicht die erwartete Vollkatastrophe.

Platz 14: Mickey 17

Mickey wollte nur einem Kredithai entfliehen und meldet sich daher als Expendable für eine Raummission. Als dieser wird er immer vor geschickt, um Impfstoffe oder ähnliches zu testen. Und wenn er stirbt, wird er neu ausgedruckt und bekommt sein Bewusstsein wieder. Doch bei einer Mission wird er für tot gehalten, ohne zu sterben. Und so wird die 18. Variante von ihm gedruckt und er existiert auf einmal doppelt. Und das ist verboten. – Am Anfang richtig stark, macht am Ende aber wenig aus der Prämisse und geht sehr in die Systemkritik. Muss man mögen.

Platz 13: Die nackte Kanone

Lt. Frank Drebin Jr. konnte zwar einen Raubüberfall verhindern, steht wegen seiner Vorgehensweise jedoch in der Kritik und wird zur Tatortbesichtigung abgestellt. Während er uns sein Partner von einem Autounfall ausgehen, ist sich die verführerische Schwester des Toten sicher, dass es Mord war. Und da Drebin der schönen Beth Davenport nichts abschlagen kann, fängt er an nachzuforschen. Dabei sticht er jedoch in ein Wespennest. – Eine sehr hohe Gagdichte, die bei mir zu 50% auch angeschlagen ist. Das Finale war mir leider etwas drüber, aber gerade die kleinen Gags im Hintergrund haben wunderbar funktioniert.

Platz 12: Nosferatu

Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt. – Sehr atmosphärisches Remake, das aber wenig neues einbindet, auch wenn die Schauspielenden versuchen mehr rauszuholen.

Platz 11: Mission Impossible 8 – The Final Reckoning

Nachdem Ethan Hunt sich nach den Ereignissen in Dead Reckoning zurückgezogen hat, reaktiviert ihn jedoch eine Nachricht der Präsidentin. Erneut nimmt er die Fährte von Gabriel auf, der Hinweise auf die Entität liefern kann. Dabei trifft er alte Verbündete, aber auch alte Feinde. – Gelungener Abschluss, der viel alte Lore wieder mit einzubringen versucht, sich damit aber ein bisschen zu viel vornimmt. Da hat Dead Reckoning besser funktioniert, dennoch ein rundes Ende für die Serie.

Die Highlights

Platz 10: Vaiana 2

Vaiana kehrt nach einer Expeditionstour zurück auf ihre Heimatinsel. Dort bekommt sie einen neuen Titel verliehen, doch bei der Zeremonie kommt es zu einem Zwischenfall und sie erhält eine Vision, die sie dazu animiert einen verschollenen Knotenpunkt zwischen den anderen Inseln zu suchen. Dafür braucht sie eine Crew. Gleichzeitig gerät Maui in Gefangenschaft. – Erneut spaßiger Familienfilm, der gut funktioniert, aber gerade liedtechnisch nicht an den Vorgänger herankommt.

Platz 9: All das Ungesagte zwischen uns

Morgan hat sich ihr Leben wohl anders vorgestellt, als mit 17 schwanger zu werden. Doch auch jetzt mit Anfang 30 ist Clara das Beste, was ihr passieren konnte. Natürlich ist Erziehung nicht immer leicht. Bis ein Unfall ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. – Gute Adaption des Buches mit sympathischem Cast.

Platz 8: Die Rosenschlacht

Ivy und Theo sind das Vorzeigepaar schlechthin. Die beiden Briten sind zusammen in die USA ausgewandert, haben zwei Kinder bekommen und während Theo sich einen Namen als Architekt gemacht hat, führt Ivy ein kleines Restaurant, konzentriert sich aber doch lieber auf die Erziehung der Kinder. Bei einem Jahrhundertsturm stürzt Theos Meisterwerk bei der Eröffnung ein und Ivys Restaurant wird durch die Entdeckung einer gefeierten Kritikerin über Nacht zum Erfolg. Doch mit den nun getauschten Rollen wird schnell klar, dass die perfekte Ehe schnell in eine Krise stürzen kann. – Ein Film, der mir vermutlich zu drüber gewesen wäre, wenn nicht Olivia Coleman und Benedict Cumberbatch schauspielerisch einfach alles rausreißen und ihn dadurch gut machen.

Platz 7: Thunderbolts*

Yelena ist eigentlich tief in einer Depression und ringt mit der Einsamkeit. Um sich damit nicht auseinander zu setzen, nimmt sie immer mehr Aufträge der zwielichtigen CIA-Direktorin Valentina Allegra de Fontaine. Doch bei einem Auftrag trifft sie auf Ghost, Taskmaster, John Walker und Bob. Während die Ersteren jeweils auf einen der anderen angesetzt wurde, ist es vorallem die Anwesenheit von Bob, die alle irritiert. Sie finden heraus, dass sie alle auf irgendeine Art von Valentina belogen und in eine Falle gelockt wurden. Widerwillig müssen sie zusammen arbeiten. – Was sich wie Marvels Resterampe las, war endlich mal wieder ein guter MCU Film. Depressionen und Einsamkeit wurden thematisiert und haben sich gekonnt in die Action eingefügt.

Platz 6: Jurassic World 4 – Die Wiedergeburt

Die letzten überlebenden Dinosaurier haben sich in ein Gebiet rund um den Äquator zurückgezogen, für die fortan ein Reiseverbot herrscht. Martin Krebs engagiert eine Gruppe von Söldner*innen und den Wissenschaftler Dr. Henry Loomis, um von den drei größten Spezies zu Wasser, Land und Luft Proben zu entnehmen. Damit will er ein Medikament gegen Krebs entwickeln lassen. Auf der Reise begegnene sie einer schiffsbrüchigen Familie und jeder Menge unvorhergesehener Gefahren. – Ein erfrischender Wind im totgeglaubten Dinouniversum.

Platz 5: The Long Walk

50 junge Männer treten in einer dystopischen Version der USA zum Todesmarsch an. Die Regeln sind einfach. Sie müssen immer weiter laufen, dürfen dabei eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschreiten und wer sich nicht daran hält, wird erschossen. Das geht so lange, bis nur noch ein Läufer übrig bleibt. Ray Garraty und Peter deVries freunden sich direkt an und lernen unterwegs ihre Kameraden näher kennen. – Eine Geschichte, die nur Stephen King spannend erzählen kann, richtig gut inszeniert und durchgehend spannend.

Platz 4: Wunderschöner

Sonja und Milan haben sich getrennt und versuchen für die Kinder ein Nestmodell, doch auch das bringt Probleme mit sich. Ihre beste Freundin Vicky organisiert ein Schulprojekt, das nicht bei allen auf Begeisterung stößt. Milans Schwester Julie hat ihre Modelkarriere an den Nagel gehängt und versucht einen Neuanfang beim Fernsehen, bekommt es da aber mit Übergriffigkeiten zu tun. Nadine arbeitet ebenfalls beim Fernsehen und gehört dort zur Elite. Doch als sie erfährt, dass ihr Mann mit einer Prostituierten geschlafen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. – Starke Fortsetzung, die noch einmal weitergehende feministische Themen anspricht außer den weiblichen Körper.

Platz 3: Flow

In einer von Menschen verlassenen Welt hat eine kleine Katze sich ein sicheres Plätzchen zum Überleben gesucht. Doch eine Flut sucht die Welt heim und egal, wie hoch sie klettert, die Wassermassen holen sie direkt ein. In letzter Sekunde kann sie auf ein kleines Boot fliehen, was bisher nur von einem Capybara bewohnt ist. Zusammen versuchen sie zu überleben und treffen unterwegs noch andere Weggefährten. – Dieser experimentelle Animationsfilm erzählt ohne Worte eine wunderbare Geschichte, voller Lektionen und Gefahren. Hier bleibt kein Auge trocken. Absolut verdienter Oscargewinn.

Platz 2: Ballerina

Eve Macarro ist eine Ballerina der Ruska Roma, das heißt, dass sie nicht nur im Ballett, sondern auch als Auftragskillerin ausgebildet wurde. Als sie ihre Ausbildung beendet hat, wird eben jene Organisation auf sie aufmerksam, die einst ihren Vater ermordet haben. Entgegen der Direktorin nimmt sie die Verfolgung auf und bringt sich in eine aussichtslose Situation. – Wenn ich von starken weiblichen Figuren im Actionbereich rede, dann meine ich übrigens genau das, was Ballerina abgeliefert hat. Zwar einfacher Grundplot, aber die sehr gelungene Action reißt hier vieles heraus.

Platz 1: Wicked

Die böse Hexen des Westens ist tot. Die Leute feiern ihr Ableben. Da taucht die gute Hexe Glinda auf und erzählt von ihrer Freundschaft zu Elphaba, die später zur böse Hexe wurde. Wie sie als Baby bereits grün geboren wurde und dadurch stets Ausgrenzung erfuhr und ihr Zusammentreffen an der Akademie Glizz. – Wow! Einfach wow! So ein toller Film, der mich restlos begeistern konnte. Kann den zweiten Teil kaum abwarten.

Was waren eure Highlights? Welche Position hättet ihr anders bewertet?

Rückblick auf den November 2025

Da ist er, der letzte Rückblick vor den großen Jahresrückblicken. Denn das Jahr neigt sich wieder dem Ende zu und wir sind bereits in der Adventszeit angekommen. Meine Kino- und Filmziele habe ich gar nicht erst versucht noch einzuholen, dafür habe ich mich lesetechnisch wieder übertroffen. Aber zunächst hier noch der Rückblick auf den vergangenen Monat.

Der Schriftzug "Mein Monatsrücblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Das Leben der Wünsche: Felix Niemann ist unglücklich in seinem Leben. Seine Ehe steht auf der Kippe, da seine Frau sich lieber ihrer Forschung und ihrem Forschungspartner zu wenden. Seine Kinder entfremden sich immer weiter von ihm und auch auf der Arbeit wird er nicht gesehen und ist austauschbar. Doch eines Abends findet er einen seltsamen Laden, der ihm drei Wünsche erfüllen will. – Vorhersehbar, pseudo-poetisch, kratzt aber nur an der Oberfläche. Spart euch die Zeit.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

12 monkeys: 2035 leben die verbliebenen Menschen unter der Erde, nachdem 1996/97 ein Virus fast alles menschliches Leben auslöschte. Der Gefangene James Cole wird ausgewählt mittels Zeitreisen diesen Ausbruch zu verhindern. Allerdings landet er dabei im Jahr 1990 und  direkt in einer psychiatrischen Anstalt. – DIe Grundidee ist richtig spannend, ich war aber von der Umsetzung etwas verwirrt und konnte nicht richtig folgen.

Looper: 2044 ist das Zeitreisen noch nicht erfunden. Doch in der Zukunft wird es das geben, weswegen ein Syndikat sogenannte Looper rekrutiert hat, um ihre Gefangenen ins Jahr 2044 zurückzuschicken und dort erschießen zu lassen. Joe Simmons ist einer der Besten und spart fleißig auf seine Freiheit. Bis er jedoch sein älteres Ich vorgesetzt bekommt. Er zögert nur eine Sekunde und muss diesen Fehler schnell wieder ausbügeln. – Spannender Ansatz, der auch gut umgesetzt wurde. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Wicked – For Good: Der langersehnte zweite Teil der Musicalverfilmung ist draußen, aber ich habe es einfach zeitlich nicht geschafft. Der wird aber schnell nachgeholt. 

Zoomania 2: Da Disney gefühlt nur noch Fortsetzungen kann, bin ich mal gespannt, was Zoomania nach einigen Jahren Pausen so kann. 

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Die Unfassbaren 3

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Solo Leveling – Staffel 2 (Sung Jin-Woo ist einfach weiterhin überpowert und beweist das immer wieder, weswegen auch der Charme der ersten Staffel fehlt. So ist der Anime noch nett zum schauen, aber bringt wenig neues ein.)

Wednesday – Staffel 2 (Auch hier funktioniert die zweite Staffel nicht mehr so gut, wie die Erste, kann sich aber mit einigen neuen Ideen dennoch gut halten. Neue Charaktere bringen ein großes neues Rätsel auf. Nur die Überpräsenz der restlichen Familie Adams scheint nicht so richtig zur Handlung zu passen)

Ghosts – Staffel 3 (Funktioniert weiterhin sehr gut, sehr witzige Folgen und die Charaktere entwickeln sich gut weiter)

Yakuza goes Hausmann – Staffel 2 (Ganz nett für zwischendurch, aber hier scheint final alles erzählt worden zu sein)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 17
Seiten insgesamt: 4.521
Seiten pro Tag: 151  im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 10

Crushing Souls: Fiona ist mit Formel 1 aufgewachsen, da ihr Vater einen bekannten Rennstall führt. Zu gern würde sie ebenfalls in der Branche Fuß fassen, doch nur der größte Konkurrent ihres Vaters gibt ihr eine Chance. Duncan ist der golden Boy von Fionas Vater und kann sie auf den Tod nicht ausstehen. – Gute Formel 1 Romance, die ein bisschen am gekünstelten Drama am Ende scheitert. Dennoch wieder eine Empfehlung. 

Hachi & Maruru 1: Maruru wurde aus dem Tierheim von einer liebevollen Familie adoptiert. Doch in einem unachtsamen Moment verfolgt er ein Tier durch den Garten und findet nicht mehr nach Hause. Da trifft er den Streuner Hachi, der zunächst nur sein Revier verteidigen will. Doch die beiden freunden sich an uns versuchen irgendwie zu überleben. – Es war ein guter Manga, aber durch die Thematik auch sehr hart und traurig, weswegen ich nicht weiterlesen werde. 

Tee? Kaffee? Mord! 24 – Louise in Gefahr: Aufregung in Earls Raven. Louise, die beliebte Köchin des Black Feather ist entführt worden. Und die Entführer wollen nichts geringeres als dass Nathalie und ihre Freund*innen einen ehemaligen Drogenboss befreien, den Louise in ihrer Karriere beim Geheimdienst hinter Gittern gebracht hat. Eine ausweglose Situation. – Hier scheinen final die Ideen ausgegangen zu sein, weswegen mit immer abstruseren Ideen um sich geworfen wird. Ich glaube, ich brauche erstmal eine Pause von der Reihe. 

Where the library hides: Inez ist am Boden zerstört. Um den Mörder ihrer Cousine zu finden, muss sie um jeden Preis in Ägypten bleiben, wofür sie Whitford heiratet. Doch dieser war nicht ehrlich zu ihr, was seine Beweggründe anging. Die Spuren ihrer Mutter verfolgend muss sie schließlich das Geheimnis der Bibliothek von Alexandria lüften. – Schwacher Einstieg nach einem grandiosen ersten Teil. Konnte sich erst gegen Ende wieder halbwegs fangen, auch wenn hier einige Charakterentwicklungen sehr gewollt wirken. Schade!

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 16: Während Ron sich versteckt halten muss, damit die World Detective Union ihn nicht findet, nimmt sich Toto den neuesten Ermittlungen an. Die Spuren weisen sehr schnell auf den M-Clan hin. Zum Glück bekommt Toto unerwartet Hilfe auf England. – Wir sind mittem im zweiten großen Arc und das funktioniert stellenweise mehr, und dann wieder weniger. Ich bin gespannt, in welche Richtung es sich entwickelt.

The Enchanted Greenhouse: Jahrelang war Terlu eine Statue, bestraft für einen vermeintlich harmlosen Zauber. Als sie endlich erlöst wird, findet sie sich auf einer verlassenen Insel voller faszinierender Gewächshäuser wieder. Nur der grummelige Gärtner Yarrow ist noch da. Doch um die Gewächshäuser steht es schlecht und Terlu steht vor der Frage: Soll sie wieder zaubern und auf die Gefahr einer erneuten Verurteilung hin, oder die Schönheit der Insel aufs Spiel setzen? – Mit Terlu und Yarrow bin ich am Anfang nicht so ganz warm geworden, aber mit fortschreiten der Handlung wird es immer besser und am Ende geht es einfach nur wieder ans Herz.

Rote Grütze mit Schuss: Thies Detlefsen ist Polizeiobermeister in Fredenbüll, einem beschaulichen Ort mit drei Deichen und dreimal so vielen Schafen, wie Einwohner. Und das Verhältnis scheint zu steigen, denn erst verschwindet die Frau des örtlichen Versicherungsmaklers und dann wird der Biobauer im eigenen Mähdrescher gefunden. Zum Glück bekommt er Unterstützung von der Mordkomission aus Kiel in Form von Nicole Stappenbek. – Ich habe mehrfach herzlich gelacht, vor allem durch die Betonungen von Bjarne Mädel im Hörbuch. Ein paar Formulierungen und Charakterzeichnungen waren etwas problematisch, aber im großen und ganzen hatte ich viel Spaß.

Piper House: Betty und Ewan waren das Traumpaar, obwohl sie aus verschiedenen Welten kamen. Doch eine Intrige lässt sie voneinander wegdriften und alles, was sie hatten steht auf der Kippe. Zurückgezogen in ihrem Ferienhaus Piper House im malerischen Nantucket kommen sie sich wieder näher. Können sie zurückbekommen, was sie einst hatten? – Geliebt von der ersten Seite, obwohl es eigentlich ziemlich oberflächlich bleibt und nach einer langen Einführungsphase auch sehr hetzt. Aber der tolle Schreibstil und die Charaktere haben es trotzdem zu einem tollen Leseerlebnis gemacht.

Phantom Tales of the Night 4: Ein beliebtes Idol kommt in die Bar des Patron. Doch irgendwas scheint nicht mit ihr zu stimmen. Schmetterling will das untersuchen und verschwindet spurlos. Nun ist es an Spinne die Ursache zu finden. – So viele neue Informationen über den Patron und diesmal vor allem Schmetterling lassen es wieder super interessant werden.

Pech & Schwäfel 1 – Die Tote in der Wand: Kommisarin Maike Pech lässt sich von Berlin nach Niederteerbach versetzen. wo ihre beste Freundin Zoe Schwäfel Pathologin ist. Vor vielen Jahren ist ihre gemeinsame beste Freundin Billy verschwunden und Maike hat einen neuen Hinweis auf ihren Verbleib. Doch nach der Ankunft muss sie sich erst einmal mit dem Leichenfund in der Wand der Arrestzelle befassen. – Ein ganz netter Einstieg, war aber noch nicht ganz überzeugt, vor allem da sehr viele Namen auf einen einprasseln.

Pech & Schwäfel 2 – Der tote Berliner: In Niederteerbach ist Karnevalssaison. Während Maike Pech alles versucht, um dem Irrsinn zu entkommen, taucht eine Leiche in der örtlichen Pension auf. Da es sich um einen Berliner handelt, wird Verstärkung aus der Hauptstadt geschickt. Zwischen Martin und Maike fliegen schnell die Funken. – Der Band, der mir am wenigsten in Erinnerung geblieben ist. Ich glaube er war okay. 

Pech & Schwäfel 3 – Der Tote im Sand: Eigentlich sollte nur Sand auf eine Baustelle geliefert werden. Doch da war eine Leiche eines Kölner Architekten enthalten. Maike Pech, die nach den Weihnachtstagen mit Nichte Sarah nur noch ihre Ruhe haben will, muss also einen Mord aufklären und gleichzeitig die Silvesterfeier vorbereiten. – Ab hier wurde die Reihe verständlicher, da ich mich an die wiederkehrenden Charaktere besser erinnern konnte. Auch war der Fall selbst spannender.

Pech & Schwäfel 4 – Tot im Wald: Dackel Waldi ist super glücklich. Endlich hat er einen tollen großen Knochen gefunden. Leider gehört der zu abgehackten Leichenteilen. Maike und Zoe müssen die Informationen direkt vor Ort holen. Die Wache ist auch noch unterbesetzt, aber Staatsanwalt Sandro Grasso springt ein. Und das liegt gar nicht daran, dass er ein Auge auf Maike geworfen hat. – Schon nach der Eröffnungsszene mit Dackel Waldi war ich voll in der Geschichte drin. Ich bin übrigens #TeamSandro.

Pech & Schwäfel 5 – Tot im Pool: Dreharbeiten in Niederteerbach. Leider schwimmt einer der Darsteller am nächsten Morgen tot im Pool des Fitnesstudios. Die Ermittlungen werden dann auch noch dadurch erschwert, dass die Dreharbeiten für einen Porno waren. Aber Maike Pech kennt da nichts. – Spätestens ab hier bin ich großer Fan der Reihe. Es ist wunderbar zum schmunzeln, ich liebe die Nebencharaktere und die immer wieder auftauchenden Details. 

Pech & Schwäfel 6 – Tot im Eis: Della DeLorain, eine Influencerin, stirbt bei einem Livestream. Leider im neuen Spa-Tempel in Niederteerbach, weswegen Maike Pech zum Tatort eilt. Und direkt zur Lachnummer des Livestreams wird. Durch die ganze Aufmerksamkeit wird sie angehalten, noch zügiger den Fall aufzuklären. – Es war so gut, die Reihe weiterzuverfolgen, denn hier folgt spannender Fall auf spannender Fall.

Pech & Schwäfel 7 – Tot im Gewächshaus: Sandra Kuschel ist sich sicher, dass in ihrem Gewächshaus für den Blumenladen schlechte Schwingungen herrschen. Sie hatte zwar eher die Ralunkeln im Sinn als die Leiche, die vom Himmel gefallen zu sein scheint, aber so gibt es einen neuen Fall für Maike Pech. Zeitgleich gibt es neue Erkenntnisse vom Fall ihrer ermordeten Freundin Billie, weswegen sie überhaupt erst nach Niederteerbach gezogen ist. – Die Geschichte fängt super witzig an und ich war voll drin. Und wir bekommen endlich eine Aufklärung in dem Billie-Fall, der sich bisher immer mit durchgezogen hat.

Pech & Schwäfel 8 – Tot im Meditationsstudio: Nach dem ganzen Stress und den vielen Morden in Niederteerbach will Nichte Sarah ihrer Tante Maike mal etwas Gutes tun. Im neuen Spa-Tempel gibt es jetzt Meditationskurse. Leider stirbt der Meditationslehrer schon in der ersten Stunde. Und dessen Zwillingsbruder fast gleichzeitig. Während Maike anfängt zu ermitteln, bekommt sie unerwartet Konkurrenz in Form einer neuen Komissarin aus Oberteerbach. – Auch nach der Lösung im Billie-Fall geht es noch weiter und wieder mit einer sehr witzigen Ausgangssituation. Nur die Rivalität stört hier etwas.

Was waren eure Highlights des Monats?

Das Leben der Wünsche

Ein Vorwort

Matthias Schweighöfer ist eigentlich ein Schauspieler, dessen Filme ich meide, da die meist für deutsche Liebeskomödien stehen, die ich nicht wirklich lustig finden. Warum ich dachte, dass ein ruhigeres Drama mit philosophischem Einschlag dann besser wäre, weiß ich leider auch nicht. Warum ihr von Das Leben der Wünsche besser die Finger lassen solltet, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Den Filmtitel als Fanart auf einer Filmklappe liegend

Die Handlung

Felix Niemann ist unglücklich in seinem Leben. Seine Ehe steht auf der Kippe, da seine Frau sich lieber ihrer Forschung und ihrem Forschungspartner zu wenden. Seine Kinder entfremden sich immer weiter von ihm und auch auf der Arbeit wird er nicht gesehen und ist austauschbar. Doch eines Abends findet er einen seltsamen Laden, der ihm drei Wünsche erfüllen will. 

Meine Meinung

Pass auf, was du dir wünschst, denn es könnte wahr werden. Diesen Grundsatz aus der Psychologie wurde schon seit Goethe immer wieder umgesetzt. Und wie Faust und Mephisto sind es hier Matthias Schweighöfer und Henry Hübchen, die eine Wunscherfüllungssituation haben, die natürlich schief läuft. Denn die Handlung ist so vorhersehbar, wie es bereits klingt. Schon unzählige Male gesehen/gelesen und in der Regel wesentlich besser umgesetzt.
Aber fangen wir am Anfang an. Zunächst lernen wir Felix kennen, der super unglücklich in seinem Leben ist. Seine Frau hat sich schon voll von ihm abgewandt, während er verzweifelt versucht ein Familienleben aufrecht zu halten. Sie lässt ihn allerdings auch nicht in der Erziehung mitreden und beschließt ihn zu verlassen. Auch in seinem Job wird er ständig übersehen und als er sich einbringen will, verliert er prompt diesen. Er führt also das typische Leben eines unglücklichen Mannes, der sich einfach nur Aufmerksamkeit und Anerkennung wünscht. Kurz darauf sind wir auch schon im Wünscheladen und ab da beginnt die Handlung noch vorhersehbarer zu werden. Denn natürlich funktionieren die ersten keinen Wünsche wunderbar, aber da wirklich alles wahr wird, passieren Menschen in seinem Umfeld immer wieder Unfälle. 
Denn natürlich sind nicht automatisch alle Probleme gelöst, nur weil er sich Dinge wünscht. Klar, sein Haar wird immer voller und ihm wird im Job endlich zugehört, aber damit gehen die nächsten Probleme einher und er schafft es nicht über alles den Überblick zu behalten und verrennt sich immer mehr. Blöderweise kann er keinen Wunsch zurücknehmen. 
Wäre es nur die vorhersehbare Handlung, könnte man sich den Film ja noch geben. Aber leider kränkelt er an jeder möglichen Stelle. Schon Matthias Schweighöfer kann einfach keinen Film mit Tiefgang tragen und sieht daher wie gewohnt verwirrt durch die Gegend. Immer, wenn es an ihm wäre, dem Film etwas besonderes zu geben, scheitert er auf ganzer Linie und zeigt wieder, dass er bei seinen belanglosen Komödien bleiben sollte. Aber auch der übrige Cast gibt sich nicht wirklich Mühe und scheint durchweg Gelangweilt zu sein. 
Und während der Film versucht die Ehefrau als die Böse hinzustellen, da sie ihn ja verlassen will und für ihr Forschungsprojekt die Familie zurücklassen will, sieht man doch deutlich, dass er sich bisher als Ehemann und Vater nicht wirklich eingebracht hat. Irgendwann ist halt einfach zu spät. Auch seine neue Flamme – ganz nach dem Motto „was du kannst, kann ich schon lange“ – schenkt er nur Aufmerksamkeit, wenn seine Frau ihn abweist. Hier wird so sehr versucht Felix Niemann als das Opfer darzustellen, dass es so plump ist und direkt auffällt, dass es nicht funktioniert. 
Gleichzeitig wird die Karrierefrau natürlich auch als die Verrückte dargestellt, die über Leichen gehen würde. Zwar bekommt sie noch ein paar Zeilen Text, in der sie darauf hinweist, dass sie allein wegen ihres Geschlechts schon Nachteile in der Arbeitswelt hat, doch da wird direkt drüber hinweggegangen und sie muss natürlich ordentlich ausrasten, weil sie nicht ihren Willen bekommt. Daran ist so viel falsch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. 
Dann wird noch der Brocken eingeworfen, dass die Kundschaft natürlich am besten durch Angst geködert werden kann. Die zustimmende Chefetage steht hier auch nur symbolisch für alles, was falsch läuft in der Gesellschaft. Doch anstatt hier irgendwie mal drauf einzugehen und etwas draus zu machen, geht es wieder nur um Felix und seine Probleme. Der arme alte weiße Mann, der ja keine Chancen im Leben hat. 
Am Ende scheint man dann gemerkt zu haben, dass der Film ja auch noch einen philosophischen Ansatz benötigt und wirft den schnell noch durch eine Nahtoderfahrung ein. Zu spät, zu wenig und auch das ist so gewollt künstlerisch, dass es einfach nicht funktioniert. Kurzum lasst einfach die Finger von dem Film und sucht euch eine andere Faust Interpretation. Es gibt zu dem Thema genug Material da draußen. 

Das Fazit

Das Leben der Wünsche ist ein Fehlschlag auf ganzer Linie. Er ist vorhersehbar, kratzt thematisch überall an der Oberfläche herum, benennt aber nichts richtig und stigmatisiert die Frauen zu dem Böse, das dem armen alten weißen Mann nur schaden will. Und wer auch immer sich gedacht hat, dass Matthias Schweighöfer in Dramen spielen könnte, sollte seine Berufswahl überdenken. Dafür gibt es 03 von 10 möglichen Punkten.

Das Leben der Wünsche läuft seit dem 13.11.2025 in den deutschen Kinos

 

All das Ungesagte zwischen uns

Ein Vorwort

Bereits 2020 erschien Colleen Hoovers Buchvorlage. Und nach dem anhaltenden Erfolg ihrer Bücher, die mal mehr mal weniger gerechtfertigt auch in der Kritik stehen, ist nun die Zeit der Verfilmung gekommen. Die Zweite befasst sich direkt mit einem Buch, das auch für den Wandel Hoovers von den Teenieromanzen auch zu „erwachseneren“ Themen steht, und das ich noch durchaus okay fand, aber auch die Phase einläutete, in der ich nicht mehr jedes Buch von ihr verschlungen habe. Warum sich die Verfilmung aber durchaus sehen lässt, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Den Filmtitel als Fanart auf einer Filmklappe

Die Handlung

Morgan hat sich ihr Leben wohl anders vorgestellt, als mit 17 schwanger zu werden. Doch auch jetzt mit Anfang 30 ist Clara das Beste, was ihr passieren konnte. Natürlich ist Erziehung nicht immer leicht. Bis ein Unfall ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

Meine Meinung

Im letzten Jahr erschien mit Nur noch ein einziges Mal direkt die Verfilmung meines liebsten Buches von Colleen Hoover, aber auch das mit der schwersten Thematik. Und während die Situation am Set noch immer für Schlagzeilen sorgt, ging bereits der nächste Film ins Marketing. Und während im nächsten Jahr dann Verity ansteht, mit dem ich der Autorin dann angefangen habe den Rücken zu kehren, weil mich der Genrewechsel leider enttäuscht hatte, tauchte plötzlich All das Ungesagte zwischen uns auf und brachte einen überraschend überzeugenden Trailer.
Denn das Buch hatte ich als vollkommen okay in Erinnerung, es löste bei mir aber bei weitem keine Begeisterungsstürme aus. Das lag vor allem daran, dass die Geschichte für mich nicht so eindeutig war, was es aussagen wollte. Es war irgendwie eine Mutter-Tochter-Geschichte, hatte aber auch die typische Hoover klebrige zuckersüße Liebesgeschichte mit drin. Während ihre Bücher sonst so vollgestopft mit Themen waren, die eigentlich eine sehr großen Triggerwarnung benötigt hätten, ging es hier um einen Unfall mit Todesfolge und die Trauerbewältigung. Also vergleichsweise „harmlos“. Damit dürfte man auch nach der großen Kritik an der weichgespülten Darstellung der häuslichen Gewalt in Nur noch ein einziges Mal erstmal sichere Gewässer getestet worden sein.
So reisen wir zunächst in die Vergangenheit und treffen auf die Schwestern Morgan und Jenny, die mit ihren jeweiligen Freunden Chris und Jonah, unterwegs zu einer Party sind. Hier entspinnt sich schon eine gewisse Dynamik, die meine Begleitung dazu veranlasste, voller Vorfreude zu verkünden, dass sie schon wisse, worauf der Film hinauslaufe. Als dann jedoch die Einblendung 17 Jahre später kam, entfloh nicht nur ihr ein überraschter Aufschrei. Wir haben noch immer die gleichen Paare, aber die Dynamik hat sich geändert hat. Und mit Clara, der Tochter von Morgan und Chris, haben wir noch eine zusätzliche Komponente. Die lernt ganz frisch Miller kennen, der jedoch bereits eine Freundin hat. 
Mit dem kurz darauf eintretenden Unfall beginnt das eigentliche Drama. Wir haben also das Thema Trauerbewältigung und wie Tochter und Mutter damit umgehen, aber auch Geheimnisse, die gelüftet werden und eine Geschichte aus der Vergangenheit, die wieder aktuell wird. Aber wir haben eben auch die typische lockerleichte Liebesgeschichte, die Hoover so leicht aus der Feder zu kommen scheint. Das lockert die Stimmung im Film immer wieder auf.
Und auch, wenn ich die Geschichte bereits kannte und sich der Film stark an die Vorlage hält und damit alle überraschenden Wendungen schon kannte, waren es gerade die Darstellenden, die dem Film Leben einhauchen. Die einen die Gefühle der Charaktere selbst spüren lassen. Dabei war es gerade Dave Franco, bei dem ich im Vorfeld starke Zweifel hatte, da ich ihn nicht in der Rolle gesehen hatte. Aber er beweist, dass er auch der Dramarolle gewachsen ist und haucht dem Jonah Leben ein. 

Das Fazit

All das Ungesagte zwischen uns ist eine grundsolide Buchverfilmung, die den Wörtern Leben einhaucht und sie gekonnt auf der Leinwand inszeniert. Aber eben auch nicht mehr. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

All das Ungesagte zwischen uns läuft seit dem 23.10.2025 in den deutschen Kinos

Rückblick auf den Oktober 2025

Spooky season ist vorbei, ab jetzt beginnt der graue Herbst. Also Zeit, um hoffentlich noch ein paar gemütliche Lesestunden zu verbringen, ehe der Vorweihnachtsstress beginnt. Und das werde ich auch genießen, da ich im Oktober gefühlt nur auf Tour war. Ein wenig ist es auch in meinem medialen Rückblick sichtbar:

Der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" vor blauem Himmel mit vereinzelten Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

In einer Wiederaufführung liefen folgende Filme: BTS – Speak Yourself & BTS – Sowoozoo

All das Ungesagte zwischen uns: Morgan hat sich ihr Leben wohl anders vorgestellt, als mit 17 schwanger zu werden. Doch auch jetzt mit Anfang 30 ist Clara das Beste, was ihr passieren konnte. Natürlich ist Erziehung nicht immer leicht. Bis ein Unfall ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. – Gute Adaption des Buches mit sympathischem Cast.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Piranhas: Privatdetektivin Maggie McKeown soll das Verschwinden von zwei Teenagern untersuchen. Dabei benötigt sie die Hilfe vom Trunkbold Paul Grogan. Zusammen finden Sie ihre Überreste, lassen dabei aber Piranhas aus einem Forschungslabor entkommen. Das Problem: Diese sind speziell für den Vietnam-Krieg gezüchtet und daher hochgefährlich. – Für das Erscheinungsjahr ein guter Trashhorrorfilm, der die üblichen Schwachstellen in der Geschichte hat.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Chainsaw Man: Die Fortsetzung des Anime behandelt den Reze Arc und wird daher für die zweite Staffel benötigt. Vielleicht findet sich ja noch ein Kinotermin.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafftt haben es: Momo, A Big Bold Beautiful Journey, Tron Ares, Good Fortune, Frankenstein & Dracula

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Hazbin Hotel – Staffel 1 

Helluva Boss – Staffel 1-2 (Kommt von der Handlung und den Liedern nicht an Hazbin Hotel heran, schafft aber eine tolle Geschichte, mit spannenden Einzelepisoden und faszinierenden Charakteren)

The Penguin – Staffel 1 (Leider eher enttäuschend, kommt nicht richtig in Fahrt und dreht sich immer wieder im Kreis. Schade, denn Collin Farrel gibt einen tollen Pinguin ab)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 3.109
Seiten pro Tag: 100  im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 4

FUN: Die Band nbl/nbl ist auf Tour. Dabei wollen sie Spaß haben, egal zu welchem Preis. Drei Frauen treten auf unterschiedlicher Weise in ihr Leben und keine wird nach der Begegnung mit  der Band noch die Gleiche sein, wie zuvor. – Im Aufbau gut gestaltet und spannend, leider geht im gegen Ende die Luft aus und die Auflösung bleibt merkwürdig nichtssagend in der Luft hängen.

Idol Escape 2: Ainoskuke und Karen sind weiterhin auf der Flucht. Gemeinsam versuchen sie ein paar unvergessliche Momente zu erleben, um die Vergangenheit zu vergessen. Doch die Suche der Polizei nach den Beiden, treibt sie immer weiter in die Enge. – Runder Abschluss der Dilogie. 

Roadtrip to your heart: Rose arbeitet als DJ. Doch für ihre nächste Tour fällt ihr Techniker aus. Der einzige Ersatz, den sie kurzfristig bekommen kann, ist der Vater ihrer besten Freundin. Eben jener, mit dem sie vor einiger Zeit einen One Night Stand hatte. Und den sie trotz aller Bemühungen nicht aus ihren Gedanken bekommen hat. Kann das gut gehen? – Interessante Grundidee, die in der Umsetzung etwas zu weich gewaschen wirkt.

Monsteranwalt: Daniel Becker, seines Zeichens Monsteranwalt ist zurück. Doch diesmal hat er sich ganz schön übernommen. Nachdem eine Schlange versucht hat, ihn zu ermorden, nimmt er sich der Verfluchten an, muss einen Nixen-Superstar vor einem Shitstorm retten, das glibberige Überbleibsel eines Ehemannes vertreten und zu allem Überdruss bekommt er noch einen Auftrag der Bürgermeisterin von Seattle persönlich. Denn irgendetwas sorgt für das Sinken mehrerer Schiffe. Aber mit seinem Team ist Daniel jedem Fall gewachsen. – Im Vergleich zum ersten Band leider schwächer, da sich hier einfach zu viel vorgenommen wurde. Dabei war gerade der Bürgermeisterinnenfall sehr vielversprechend.

Tagebücher der Apothekerin 14: Ihre Hoheit Gyokuyo steht kurz vor der Geburt. Und ausgerechnet jetzt verschwindet Maomao scheinbar spurlos. Jinshi setzt alles daran, um die Apothekerin wiederzufinden. – Es wird immer dramatischer und ich weiß nicht, ob mir die Entwicklung gefällt.

Spookily Yours: Willow ist eine Hexe und lebt ein absolut beschauliches Leben. Bis sie einen Kater adoptiert, der sich als verfluchter Dämon entpuppt. Sie versucht ihn zu befreien und muss zeitgleich seinem Charme widerstehen. – Guter Auftakt, toller Erzählstil, leider ist das letzte Dritten ein absoluter Reinfall. Nur noch Spice, keine Handlung mehr, alles zuvor aufgebaute wird mit Füßen getreten, absolut unlogisch und daher leider eine Enttäuschung.

Finde mich, Oliver*: Oliver ist nach dem Tod seines besten Freundes Sam noch nicht wieder ganz in der Spur. Als dann auch noch seine beste Freundin für ein Auslandssemester wegzieht, fehlt ihm jeglicher Anker. Daher schreibt er weiter Nachrichten an Sam, bis er eines Abends aus Versehen auf den Anrufbutton kommt. Und jemand, der nicht Sam ist, geht ran. Ben wird nicht lange ein Fremder bleiben, dennoch ist etwas merkwürdig an ihren Treffen. – Eine weitere tolle Geschichte von Autor Dustin Thao, der mich erneut gebrochen hat.

Phantom Tales of the Night 3: Spinne hat einen freien Tag. Doch den nutzt er, um ein Mädchen zu schützen, das den Tod von Menschen vorhersieht. Weiterhin wird in der Menschenwelt ein Komplott gegen den Patron geplant. – Wirkte ein bisschen wie ein Füllerband, aber dafür bekommen wir mehr Zusatzinfos zu den Charakteren. 

My next breath*: Hollywood-Star Jeremy Renner dachte sich nichts weiter dabei, als er über Silvester 2022/2023 in sein Haus in Reno reiste. Zusammen mit seiner erweiterten Familie wollte er ein paar entspannte Tage verbringen. Nachdem sich der Schneesturm legte, beschloss er, die Straße so weit frei zu räumen, dass alle zum Ski fahren könnten. Dabei gerät sein Neffe in Gefahr und bei der Rettungsmission wird er selbst von seiner Pistenraupe überfahren. Sein Überlebenskampf und der Kampf zurück ins Leben, beschreibt er in seiner Autobiographie. – Mitreißend, spannend, bedrückend und alles zugleich. Renner weiß, wie man eine Geschichte ausbaut und berichtete schonungslos vom schlimmsten Tag seines Lebens.

Tee? Kaffee? Mord! 21 – Ein Grab für drei: Es sollte eine ganz normale Beerdigung sein. Doch das frisch ausgehobene Grab ist gleich von drei Leichen besetzt. Nathalie Ames und ihre Freund*innen helfen wieder tatkräftig bei den Ermittlungen. Nur Nathalies Freund Fred scheint merkwürdig abgelenkt zu sein. – Spannender Fall, leider ziemlich überschattet von der Beziehungsproblematik.

Tee? Kaffee? Mord! 22 – Letzter Vorhang für Mr. Goodfellow: Um sich von der Trennung abzulenken, reist Nathalie an die Küste und wird prompt Zeugin eines Mords. Doch die örtliche Polizei lehnt jegliche Hilfe ab. Monate später ist Nathalie im Publikum bei einer Theaterprobe. Doch hier kommt es zu einem schrecklichen Unfall. Oder war es Mord? – Wirkt wie zwei Bücher in einem, wird am Ende aber logisch verknüpft. Ein solider Band der Reihe.

Tee? Kaffee? Mord! 23 – Drei Sterne und ein Mord: Leon Baster ist ein gefürchteter Restaurantkritiker und hat sich ausgerechnet im Black Feather angekündigt. Nathalie ist jedoch von ihrem Restaurant überzeugt und denkt sich nichts dabei. Bis Baster tot umfällt. War das Gericht vergiftet? – Auch hier ein solider Band, der leider wenig Möglichkeit zum miträtseln bot.

Was waren eure Highlights im Oktober?

 

 

The long walk

Ein Vorwort

Dass Stephen King ein fantastischer Geschichtenschreiber ist, der neben dem reinen Horrorgenre auch viele Unterkategorien bedienen kann, beweist wohl seine lange Liste von erfolgreichen Büchern. Sein Todesmarsch, den er unter seinem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlichte, war mir bisher unbekannt. Und ein Film, bei dem es rein darum geht, dass Jugendliche bis zum Tod marschieren? Aber King schafft es in der Regel auch daraus Geschichten zu bauen. Warum der Film absolut sehenswert ist, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Der Filmtitel als Fanart mit Kinoticket arrangiert auf einer Filmklappe

Die Handlung

50 junge Männer treten in einer dystopischen Version der USA zum Todesmarsch an. Die Regeln sind einfach. Sie müssen immer weiter laufen, dürfen dabei eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschreiten und wer sich nicht daran hält, wird erschossen. Das geht so lange, bis nur noch ein Läufer übrig bleibt. Ray Garraty und Peter deVries freunden sich direkt an und lernen unterwegs ihre Kameraden näher kennen.

Meine Meinung

Wenn die Meisten an Stephen King Geschichten denken, fällt ihnen der Horroraspekt, das Übernatürliche, das Schmerzhafte ein. Der Clown Pennywise aus Es, die wiederbelebte Katze aus Friedhof der Kuscheltiere, das rachsüchtige Auto Christine. Dabei sind es gerade die Geschichten dazwischen, die seine Bücher so besonders machen. Die Geschichte der Gruppe Ausgestoßener, die versuchen gegen die stärkeren Rowdies anzukommen in Es, der Vater, der nur seine Kinder glücklich machen will in Friedhof der Kuscheltiere, der Junge, der endlich mehr sein will als die Pickel in seinem Gesicht in Christine. 
So ist es auch bei der Todesmarsch. Der Grundbaustein des Marsches, bis nur noch einer lebt, scheint so simpel, doch regte in mir auch Zweifel, ob es den gesamten Film tragen könnte. Schon hier lag ich falsch, denn die durchgehend spürbare Anspannung und die ständige Präsenz des möglichen Todes, wenn man die Schmerzen und Widrigkeiten des Marsches nicht in den Griff bekommt, zerrt an den eigenen Nerven und lässt einen hinter jedem Kameraschwenk die nächste Katastrophe vermuten. Das düstere Gesamtbild der postapokylptischen USA, das absolut heruntergekommen ist und die wenigen Bewohner am Rand des Geschehens, die alle so aussehen, als ob der Hungertod nicht mehr weit entfernt wäre, stärken die Beklemmung. 
Doch dabei ist es das Miteinander der Jungs und gerade unseren vier Hauptakteuren. Wie sie wissen, dass es eigentlich nicht hilfreich ist, sich anzufreunden, da sowieso nur einer Überleben kann. Und doch helfen sie sich, feuern sich an, ziehen sich weiter, wenn einer am Ende seiner Kräfte ist. Sehr zum Unmut anderer, die darin einen unfairen Vorteil sehen. Hier zeigt sich wieder, wie spielerisch King Geschichten erzählt. Gar nicht die große Handlung, sondern die kleinen. Die Träume der Einzelnen und wie diese immer weiter schrumpfen. Die Gründe, warum sich alle dafür freiwillig gemeldet haben und wie nichtig alles wirkt, bei jeder weiteren Meile, die sie irgendwie durchhalten. Die Verluste, die sie miterleben. 
All das ist inszenatorisch so gut eingefangen, dass es sich anfühlt als wäre man mit dabei. Als würde man sich die Füße wund laufen, während man eigentlich gemütlich im Kinosessel sitzt. Erfahrung konnte Regisseur Francis Lawrence bereits ausführlich in den Verfilmungen der Tribute von Panem sammeln, auch wenn er hier noch einmal näher an den Charakteren bleibt. Auch die schauspielerischen Leistungen der Jungs sind so on point, das man ihnen die Qualen des Marsches komplett abkauft. 

Das Fazit

The long walk macht die Geschichte Stephen Kings auf der Kinoleinwand so lebendig, das einem schon vom Zusehen die Füße wehtun. Der Film geht unter die Haut und die Geschichte der Freundschaft bleibt im Kopf. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

The long Walk läuft seit dem 

Rückblick auf den September 2025

Der September brachte kühle Temperaturen, aber dennoch viele Sonnenstunden und sollte eigentlich geprägt sein, von vielen schönen Lesestunden mit einem Heißgetränk eingekuschelt im Lesesessel. Aber gerade die letzten 2,5 Wochen waren davon geprägt, dass ich viele Überstunden für den Brotjob machen musste und daher zu nichts kam. Nicht zu meinen neuen Büchern, nicht zu meinen geplanten Serien, geschweige denn von Filmen oder Kinobesuchen. Nun aber genug des Jammerns und viel Spaß bei meinem medialen Rückblick:

*enthält Rezensionsexemplare. Daher kennzeichne ich den Beitrag als Werbung.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The long walk: 50 junge Männer treten in einer dystopischen Version der USA zum Todesmarsch an. Die Regeln sind einfach. Sie müssen immer weiter laufen, dürfen dabei eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschreiten und wer sich nicht daran hält, wird erschossen. Das geht so lange, bis nur noch ein Läufer übrig bleibt. Ray Garraty und Peter deVries freunden sich direkt an und lernen unterwegs ihre Kameraden näher kennen. – Eine Geschichte, die nur Stephen King spannend erzählen kann, richtig gut inszeniert und durchgehend spannend. 

Filme – auf großem Fernseher gesehen

The Thursdays Murder Club: In der Seniorenresidenz in Coopers Chase treffen sich Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim jeden Donnerstag, um über alte Mordfälle zu sinnieren. Bis einer direkt vor ihrer Haustür geschieht. Trotz ihres fortgeschrittenene Alters mangelt es den Vier an Scharfsinn nicht und so sind sie der Polizei stets ein Schritt voraus. – Hat erzählerisch die gleichen Schwächen, wie das Buch, aber durch den herausragenden Cast, doch irgendwie spannend. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Downton Abbey 3: Ich habe die Serie wirklich gern geschaut und auch der erste Film konnte mich begeistern. Leider hatte ich bereits den zweiten verpasst und bisher keine Gelegenheit ihn nachzuholen. Wird vielleicht langsam mal Zeit. 

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Ganzer halber Bruder und 22 Bahnen

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Kakegurui – Staffel 1 (Anh sich eine interessante Geschichte über Glücksspiel, aber so überzeichnet umgesetzt, dass es mich eher abgeschreckt hat)

The Day of the Jackal – Staffel 1 (Sehr langsam erzählte Adaption des Stoffes, der sich viele Freiheiten nimmt, aber durch die beiden Hauptdarstellenden erstaunlich gut funktioniert)

Yakuza goes houseman – Staffel 1 (Sehr eigenwillige Animation, aber die kurzen Geschichten sind sehr witzig und so plätschert die Serie gut nebenbei daher)

Ghosts – Staffel 1-2 (Es war Liebe auf die erste Folge. Einfach eine sehr witizge Geschichte, die durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren wunderbar funktioniert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 3.259 + 9Stunden und 24 Minuten (Hörbuch Only)
Seiten pro Tag: 108 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 2
Hörbuch: 8

Percy Jackson 6 – Der Kelch der Götter: Nach all den Abenteuern will Percy nichts weiter als mit seiner Freundin Annabeth aufs College zu gehen. Doch dafür braucht er drei göttliche Empfehlungsschreiben. Zum Glück hat Ganymed, der Mundschenk der Götter, seinen Kelch verloren und braucht den dringend wieder. – Für mich bisher das beste Percy Jackson Buch, weil es einfach eine schöne Geschichte war, ohne gleich ein potentielles Ende der Welt herbeizuführen. 

Tengu 1: Mamoru lebt mit seinen zwei jüngeren Brüdern abgeschieden in den Wäldern, denn er ist ein Wächter und bekämpft die Tengus rund um den Schrein. Doch nach einem besonders schlimmen Angriff wird er selbst zum Teil Tengu, weswegen die anderen Wächter ihn töten müssten. Doch seine Brüder stehen ihm bei und zusammen müssen sie beweisen, dass Mamoru auch unter schlimmsten Bedingungen menschlich bleibt. – Interessanter Auftakt mit einer tollen Geschichte über Bruderzusammenhalt. 

Der Hexer: Drei Polizisten von Scotland Yard werden damit beauftragt den berüchtigten Hexer Arthur Milton zu jagen, obwohl dieser für Tod erklärt wurde. Doch dabei geraten sie in die Verstrickungen des gerissenen Anwalts Messer. – Mein erster Edgar Wallace und ich bin so gar nicht in die Geschichte gekommen. Irgendwie ist so gar nichts passiert.

Der Spurenfinder: Elos von Bergen war einst einer der besten Spurenfinder des Landes. Doch er hat die Aufgabe an den Nagel gehangen und führt mit den Kindern Ada und Naru ein beschauliches Leben. Bis ein Mord Friedhofen aufrüttelt und die drei mittendrin stecken in einem Abenteuer. – Marc-Uwe Klingt brilliert mit seinem ganz eigenen Humor auch im fantastischen Jugendbuchbereich. Auch wenn mir die Geschichte gegen Ende etwas zu weit abdriftete.

Gangster in London: Ein verschwundenes Testament, rivalisierende Gangs, die Schultzgelder erpressen und mittendrin eine Sekretärin, die einfach nur ihre Arbeit richtig machen möchte. – Mein zweiter Edgar Wallace und ich bin noch weniger reingekommen. Werde das Experiment Wallace damit wohl beenden. 

The Darlington 1 – Henry & Kate: Henry ist der millionenschwere Erbe des berühmten The Darlington. Doch ein Skandal rund um seinen Vater überschattet das Hotel, wodurch es in Schieflage gerät. Und dann ist auch noch sein Handy verschwunden. Dies findet er bei der obdachlosen Kate, die alles verloren hat. Zwischen beiden entsteht eine ganz besondere Verbindung und Kate findet eine Anstellung im Darlington. Doch ist der Unterschied einfach zu groß zwischen ihnen? – Hatte so meine Sorgen wegen des starken Machtgefälles, aber Laura Kneidl schafft es, eine gute Geschichte draus zu bauen. Allerdings muss der nächste Teil hier bei dem Vaterskandal nochmal nachlegen.

The masterful cat is depressed again 4: Saku bekommt in ihrem Job immer wieder Komplimente, wie gut sie ihr Leben im Griff hat. Dabei ist es vorallem Yukichi, ihre Katze, die alles im Griff hat. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür und Saku möchte Yukichi ein ganz besonderes Geschenk machen. – Irgendwie ist die Geschichte weiterhin sehr süß, aber sie kommt auch nicht wirklich voran. 

Whisper: Noa muss über die Sommerferien mit ihrer Mutter und deren bestem Freund in ein kleines Dorf reisen, wo sie ein Ferienhaus beziehen. Doch in Whisper scheint es zu spuken. Noa und der hilfsbereite David gehen dem Geheimnis des Dorfes auf den Grund. – Ein gut geschriebenes Mystery Jugendbuch, das bis zum Ende zu überraschen weiß.

Hexenbrut & Jägerblut*: Samina wollte an Samhain nur das Portal zur Dämonenwelt beschützen, da trifft sie auf den attraktiven Dämonenjäger Kuro. Über das Hexenjahr verteilt, treffen sie immer wieder aufeinander und bestehen zusammen so manches Abenteuer. – Tolle Grundidee, leider war die Umsetzung so gar nichts meins. – Rezenensionsexemplar.

Lage Lage Leiche: Laura Hofmann zieht in eine der begehrtesten Neubausiedlungen in Hamburg, um dort als Maklerin möglichst viele Häuser zu verkaufen. Doch schon bei der ersten Besichtigung findet sie Drogen im Garten. Um die Nachbarschaft nicht in Verruf geraten zu lassen, beschließt sie herauszufinden, wo diese herkommen. Leider stolpert sie als nächstes über eine Leiche. – Auch hier spannender Grundgedanke, aber die ganze Drogengeschichte und Lauras Hintergrundgeschichte waren mir dann doch zu weit vom erwarteten cosy crime entfernt, das ich nicht in die Geschichte gefunden habe.

Aktiv sterben: Stadt Galgen steht kurz davor ein Kurort zu werden, was für das Hotel Waldfrieden die dringend benötigten Ansturm bedeuten könnte. Leider wird eine Leiche im Kühlhaus gefunden. Da die Polizei wenig hilfreich ist, beschließen der Koch, die Gärtnerin und der Rezeptionist die Sache selbst in die Hand zu nehmen. – Das Trio der Angestellten ist immer für einen Witz gut, so dass die eher langsame Geschichte überhaupt nicht auffällt.

Doppeltreffer*: Kate kann nach vielen Hürden endlich an der Uni Erfurt dem Florettfechten nachgehen. Schade nur, dass ihr großes Idol Amelie den Sport inzwischen aufgegeben hat. Bis sie bei einem Freundschaftsturnier aufeinander treffen. Doch dies verläuft nicht wie geplant und beide bekommen die jeweils andere nicht mehr aus dem Kopf. – Langsam aufbauende Geschichte, die ein bisschen zu viel Fechten und ein bisschen zu wenig Gefühl beinhaltet. – Rezensionsexemplar. 

Tee? Kaffee? Mord! 19 – Sister Sallys letztes Halleluja: Natalie Ames wollte eigentlich nur ihren Pub erweitern, als sie eine Nonne auf ihrer Baustelle finden. Doch von der Position her, müsste sie vom Himmel gefallen sein. Sofort nehmen sie und ihre Freund*innen die Ermittlungen auf, die sie zu dem Nonnenchor Heavenly Voices führt. – Mal wieder ein ziemlich spannender Fall, auch wenn die Aufklärung sehr vorhersehbar war. Hat dennoch gut funktioniert. 

Tee? Kaffee? Mord! 20 – Mord mit spitzer Feder: Ian und Paige finden den verschollenen Wirt von Natalies zweitem Pub, den Ian führt. In einer Gefriertruhe im Keller. Leider ist Natalie damit die Hauptverdächtige. Zum Glück fällt Paige auf, dass der Fall eine große Ählichkeit mit dem Buch hat, das sie aktuell liest. – Tolle Ausgangsidee, leider ist die Auflösung sehr enttäuschend. 

Was war euer Highlight im September?