Rückblick auf den Februar 2024

Der Februar ist vorbei und nach vielen grauen, aber erstaunlich milden Tagen, bin ich dann doch bereit für einen richtigen Frühlingsanfang. Die ersten Anzeichen dafür waren ja da und einen schönen sonnigen Tag konnte ich schon im Zoo verbringen. Aber zunächst hier wieder der obligatorische Rückblick über meinen medialen Konsum im Februar.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Argylle: Autorin Elly Conway hängt bei ihrem neuen Argylle-Roman ein bisschen und plant daher ihre Mutter zu besuchen. Unterwegs trifft sie auf Aidan Wilde, der ihr erzählt, dass ihre Bücher real passiert sind und sie nun weiterschreiben muss, um ein Geheimnis zu lüften. Dabei findet sie allerhand über sich und ihren Protagonisten heraus. Immer mit dabei ist ihre Katze Alfie. – Kann gerade zum Anfang mit coolen Ideen überzeugen, schwächt sich aber selbst durch unzählige Plottwists immer mehr ab.

All of us strangers: Adam lebt in einem fast leeren Hochhaus und arbeitet an einem Buch. Dabei trifft er auf Harry, den einzig anderen Bewohner des Hauses. Sie kommen sich schnell näher und Adam beschließt sich seiner Vergangenheit zu stellen und reist zu seinem Elternhaus. Doch obwohl diese bereits vor vielen Jahren verstorben sind, ist es bewohnt. – Unglaublich berührender Film, der ganz tief unter die Haut geht und mit seiner Melancholie und Traurigkeit ansteckend ist. Denkt also an Taschentücher!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Die Chroniken von Erdsee: Prinz Arren wird von einer  bösen Kraft manipuliert und ermordet seinen Vater, den König. Auf seiner Flucht begegnet er dem Magier Sperber, der ihn auf seiner Reise mitnimmt. Doch das Gleichgewicht von Gut und Böse in Erdsee ist gestört und noch immer ist jemand auf der Suche nach Arren. Wem kann er trauen? – Schwächerer Ghibli-Film. Erzählt einen Ausschnitt aus einer viel größeren Geschichte und verpasst dabei Weltenbau und Charaktere genauer auszuführen.

Habsburgs verkuppelte Töchter: Lange Zeit waren die Habsburger das regierende und Kaiserstellende Geschlecht in Österreich. Doch diesmal stehen die Töchter der Regierenden im Vordergrund und ihre Verkupplungen an andere Königs-/Kaiserhöfe. – Kurzweilige Dokumentation mit interessanten Schicksalen, bleibt aber durch die Kürze sehr oberflächlich.

BTS Muster: Happy ever after: Konzertfilm. 2018 schaffen es BTS bereits auf ihr viertes alljährliches Fankonzert unter dem Motto Happy ever after. Neben dem Konzert gibt es kurze Interviewformate und kleinere Spiele. Ebenso kurze Filme, die während der Outfitwechsel abgespielt werden. – Mal ein etwas älteres Konzert von BTS, wodurch ich tatsächlich einige Lieder auch nicht so kannte. Dennoch stimmt Konzept und Charme einfach überein.

Monsta X: Friends: Konzertfilm. Das 7. alljährliche Fankonzert der koreanischen Idolgruppe Monsta X stand unter dem Motto „Friends“. Mit einigen Anspielungen auf die beliebte Sitcom verbindet die Gruppe Konzert und  kleinere Filme bzw. Interviews. – Meine liebste K-Pop Band ist Monsta X und daher konnte mich das Konzert natürlich absolut mitreißen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Lisa Frankenstein: 1989 erweckt Lisa, eine Highschool-Außenseiterin, ausversehen eine viktorianische Leiche zum Leben, in die sie sich auch noch verliebt. Es klingt herrlich abstrus und sieht optisch auch sehr cool aus, weswegen ich noch sehr hoffe, den Film bald zu Gesicht zu bekommen.

Dune 2: Die Verfilmung der zweiten Hälfte des ersten Buches kam natürlich zum letzten Tag des Monats in die Kinos, weswegen ich es nicht mehr geschafft habe. Aber nach dem sensationell gutem ersten Teil steht es wohl außer Frage, wieso ich den nächsten sehen will.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Eine Million Minuten & The Zone of Interest

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Modern Family – Staffel 7-8 (Man merkt die fortgeschrittene Geschichte durch das Alter der Kinder, funktioniert dadurch aber doch immer besser)

Doctor Who – Staffel 13 (Die wohl schwächste Staffel von Doctor Who. Hat ein übergreifendes Thema und verstrickt sich dadurch immer mehr, will mehr, als man verdauen kann. Ich hab sehr schnell innerlich abgeschaltet)

King the Land – K-Drama (Sehr süßes Drama, bei dem ich ein wenig Eingewöhnung brauchte. Danach aber stark gespielt und weiß neben Drama und Romantik auch die Komik nicht zu vergessen)

Hazbin Hotel – Staffel 1 (Wie abgedreht darf eine Serie sein? Diese legt die Latte definitv sehr hoch, kann aber durchaus durch neue Ideen, tolle Lieder und reihenweise liebens- und hassenswerte Charaktere zu überzeugen)

Death in Paradise – Staffel 1-7 (Nachdem der Pärchengatte sie bereits durchgebinged hatte, bin ich auch dieser britischen Krimiserie verfallen, die durch das karibische Setting, tolle Charaktere und interessante Fälle nach klassischem Whodunnit überzeugen kann)

Attack on Titan – The Final (Der Abschluss der Serie in zwei Folgen in Spielfilmlänge. Ich war emotional nicht dafür bereit und bin noch immer am verarbeiten. Aber sie bringen die Serie zu Ende, ob es einem nun gefällt, oder nicht)

Echo – Staffel 1 (Marvel haut eine weitere Enttäuschung raus. Will gleichzeitig sehr viel und erzählt gleichzeitig nichts. Dadurch unglaublich langweilig und belanglos, obwohl einige gute Ideen erkennbar sind)

Hilda – Staffel 3 (Kann nicht mehr an dem Charme der vorherigen Staffeln anknüpfen. Verstrickt sich zu sehr in einer folgenübergreifenden Handlung, die im Finalfilm endet. Schade.)

Queer Eye – Staffel 8 (Auch in der achten Staffel schaffen die Fab 5 es wieder so viel Lebensfreude zu verströmen, dass man automatisch davon angesteckt wird. Tolle Geschichten dabei, die sehr berühren)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8
Seiten insgesamt: 2.386
Seiten pro Tag: 82 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 3

The 99 boyfriends of Micah Summers: Micah hatte in seinem Leben bereits 99x einen Crush auf einen Jungen. Diese hat er auf seinem Instagramkanal als Zeichnungen festgehalten. Leider hatte er aber noch nie ein Date bzw eine Beziehung. Mit Crush 100 soll alles anders werden. Und als er in der Bahn den perfekten Jungen trifft, ist er sich sicher. Das ist Crush 100. Aber sie wurden getrennt, ehe er auch nur den Namen erfahren konnte. Und so beginnt eine Suche durch Chicago. – Beginnt sehr stark, nur, dass die eigentliche Handlung ziemlich schnell abgeschlossen ist und das Buch dann leider sehr offensichtlich auf einen Plottwist hinarbeitet, der die vorherige Geschichte eigentlich überflüssig macht. Schade.

Penelope – Das Böse ist dem Tod geweiht 1: Nach einer durchzockten Nacht des beliebten Dating-Simulations-Games „Die Tochter des Dukes“ erwacht die Protagonistin nicht in der Rolle der Heldin Yvonne, sondern in der der Antagonistin Penelope Eckart. Doch diese stirbt in fast jedem möglichen Handlungsstrang. Um zu überleben, muss sie versuchen die vorgefertigten Antwortmöglichkeiten zu umgehen. – Interessanter Auftakt, wo zunächst die wichtigsten Charaktere vorgestellt werden. Freue mich sehr auf die nächsten Bände.

Bronwick Hall – Dornengift: Die magische Schule und Universität Bronwick Hall bildet junge Hexende aus. Blaine, die wegen des Hochverrats ihres Vaters in Ungnade fiel, versucht möglichst unauffällig zu bleiben und sucht in der Verlobung mit Karan Schutz. Doch Henry Saints, ein neuer Professor, lockt sie aus ihrer Deckung. Nach einem Rebellenangriff, bei dem Karan schwer verletzt wurde, setzt sie alles auf ein Gegenmittel. Doch dafür braucht sie Saints Hilfe. – Ein weiteres magisches Werk von Laura Labas mit einem tollen Weltenbau und Charakteren. Voller Twists und baut die Handlung sehr stark auf. Bin sehr froh den zweiten Band bereits in den Händen zu halten, denn ich muss dringend wissen, wie es weitergeht.

Double Crush: Kolly ist die Tochter der CEO der Ognito Inc, eine Agentur, die sich auf Doppelgänger*innen in Los Angeles spezialisiert hat. Kolly bekommt den Auftrag die Doubles für eine beliebte Band zu trainieren. Doch zwischen dem Double Lincoln und ihr knistert es gewaltig. Doch die Regeln ihrer Mutter sind eindeutig. Auch hat Lincoln ein Geheimnis, das ihn als Double disqualifizieren würde. Zumal man niemals einen Doppelgänger küssen sollte, denn man erwischt immer den Falschen. – Tolle Grundidee, bin leider mit der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden, weswegen ich nicht richtig in die Geschichte reingekommen bin.

Flüster mir ein Liebeslied 2: Während Himari versucht herauszufinden, was ihre Gefühle bedeuten und was Liebe genau für sie ist, tritt Yori der Band Sweet Explosion bei, um Himari doch noch für sich zu gewinnen. – Leider etwas schwächer als der erste Band, da er sich etwas gezogen hat.

A man and his cat 1: In einer Zoohandlung in Japan werden täglich neue Kitten verkauft. Doch ein etwas dickerer und nicht ganz so süßer Kater bleibt Tag für Tag zurück. Bis ein alter Mann kommt und genau ihn kauft. Glücklich endlich ein richtiges Zuhause – und einen Namen – zu haben, lernen sich Fukumaru und der alte Mann täglich besser kennen. – So ein süßer und herzlicher Manga. Habe jede Seite geliebt! (Und ein wenig den Pärchengatten und meine Katzis da drin gesehen)

Der fürsorgliche Mr. Cave: Nachdem Terence Cave nicht nur Mutter und Frau verloren hat, sondern auch den Tod seines Sohnes mit ansehen musste, beschließt er auf seine Tochter Bryony ganz genau acht zu geben und merkt nicht, dass er sie mit seiner Fürsorge immer weiter erdrückt. – Unglaublich starkes Buch, das ich dennoch mehrfach aus der Hand legen musste, weil die Geschichte sehr bedrückend ist. Man ist hin und her gerissen zwischen Verständnis und Unverständnis.

Follow me to Wonderland III – My soul in your hands: Um den Krieg Wonderlands gegen Mirror zu verhindern, müssen die Verbündeten rund um Cat Cheshire hinter die Spiegel reisen. Dort erwarten sie allerlei neue Abenteuer. Doch der größte Kampf steht noch bevor. – Spannender und runder Abschluss der Alice im Wunderland-Adaption. Hatte nur bei den ganzen Charakteren ein wenig Probleme mich an alle zu erinnern, da zwischen Band 2 und 3 doch etwas Zeit verstrichen ist.

Wie war euer Februar? Was waren eure Highlights?

Doctor Who – der 13. Doctor

Ein Vorwort

2017 wurde Jodie Whittaker die neue Doctor aus Doctor Who. Für drei Staffeln (11-13) verkörperte sie die Rolle. Nachdem ich diese nun endlich nachgeholt habe, wird es wohl endlich Zeit für eine Rezension dazu. Also starten wir mal direkt:

Die Handlung

Nach ihrer dreizehnten Regeneration muss der Doktor nicht nur mit dem neuen Geschlecht zurecht kommen, es steht auch direkt wieder eine Bedrohung auf der Erde an. Noch teamlos trifft sie dabei auf Ryan, der mit seiner Oma und dessen neuen Partner Graham versucht Fahrrad fahren zu lernen, und Yasmin, die ihre Ausbildung bei der Polizei angefangen hat. Nach ihrem ersten Abenteuer, das nicht verlustfrei war, brechen sie zu viert zu weiteren Abenteuern in Raum und Zeit auf.

Ein paar Worte zur Einordnung

2017 wurde Jodie Whittaker die neue Doctor aus Doctor Who. Während viele aufgrund des Geschlechtwechsels der Serie den Rücken kehrten, war es von mir gar nicht geplant. Aber die neuen Staffeln waren in meinen Streamingabos nicht mehr enthalten und irgendwie kam ich davon ab mich genauer damit zu befassen – hatte ich doch genug andere Serien, die mich interessierten. Nachdem nun aber Disney+ sich teilweise Rechte gesichert hat und neue Specials rausbrachte, sowie eine neue Staffel ankündigte, wurde es für mich dann doch Zeit mal die inzwischen erschienen Staffeln 11-13 im BBC Player nachzuholen. Und genau um die soll es heute gehen.

Meine Meinung

Mit inzwischen dreizehn Staffeln ist Doctor Who wohl die Serie, die ich am längsten verfolge – wobei die meisten meiner Lieblingsserien einfach nicht so viele Staffeln haben. Supernatural übertrumpft das zwar aktuell mit 15 erschienen Staffeln, aber da steck ich irgendwo in Staffel 10 fest, weil die Qualität einfach immer mehr abnahm. Und das ist wohl das gute bei Doctor Who, dass durch die Regenerationen nicht nur die Schauspielenden regelmäßig getauscht werden, sondern sich die Serie dadurch auch stets weiterentwickeln kann. Ein Capaldi braucht kein größeren oder schlimmeres Übel als ein Tennant, weil es immer wieder wie neue Abschnitte funktioniert. Doktor und Companion müssen sich stets erstmal finden und erleben einfach neue Abenteuer. Daleks und Cybermen tauchen in regelmäßigen Abständen auf und die Erde ist sowieso regelmäßig bedroht. Aber das Konzept geht auf.
Nun standen also eben diese genannten Änderungen wieder an. Und nicht nur wir mussten uns an eine neue Doktor gewöhnen, sondern auch die Rolle selbst musste sich erstmal finden. Das merkt man gerade in den ersten Folgen, wo sie noch völlig verwirrt in den Szenen herumspringt, als ob sie nicht schon unzählige Leben gelebt hätte. Doch gerade das macht die Eingewöhnung wesentlich leichter. Auch hat man in der ersten Folge noch nicht so richtig die Ahnung, auf welchen Companion es denn nun herausläuft, da einfach vier neue Charaktere eingeführt werden. Das wir dann gleich drei Companions bekommen, hat mich ziemlich überrascht. Waren es doch bisher maximal zwei und dann auch meist nur, wenn es sich um Partner*innen des eigentlichen Companion handelt – Jack Harkness mal als Ausnahme gesehen, um das Torchwood Spin-off einzuführen. Dass diesmal alle drei geplant waren, und einer auch alterstechnisch noch raussticht, ist wieder so eine angenehme Neuerung, die mir die neuen Staffeln sehr sympathisch machte.
Leider habe ich durch die Fülle an Charakteren allerdings auch nicht die gleiche Bindung zu ihnen aufgebaut. Es war eben keine Rose, um die man in jeder Folge gebangt und gefürchtet hat. Aber auch der Doktor und die Companions konnten irgendwie nicht die gleiche Nähe aufbauen wie früher. Zunächst hat man es noch verstanden, nach dem Staffelfinale mit dem zwölften Doktor (Capaldi) und Bill, war die neue Angst spürbar sich wieder zu nah zu binden und dann wieder einen Verlust ertragen zu müssen. Doch das zieht sich leider durch alle Staffeln weiter und schafft eine Distanz, die in früheren Staffeln nicht da war.
Auch die Abenteuer selbst wirkten auf mich merkwürdig distanziert. Es waren wirklich tolle Ideen dabei, die ich sehr mochte. Rosa Parks, Mary Shelley zur Geburtsstunde ihres Frankensteins oder auch die Folge, wo Graham auf einen Wellnessplaneten bestand. Aber ich habe selten wirklich mitgefiebert, meist sie einfach an mir vorbeiziehen lassen. Es fehlte die Magie, die die Serie früher auf mich hatte. Und ich kann nicht einmal benennen, was mir gefehlt hat oder was mich gestört hat.
War dieses Gefühl in Staffel 11 noch ein leises Hintergrundrauschen und ich hab mich trotzdem noch darauf gefreut, die Serie weiterzusehen, so wurde es in Staffel 12 zusehens schlimmer. Denn hier gab es gleich zwei viel zu aufgebauschte Doppelfolgen und auch die Rückkehr des Masters katapultierte die Handlung auf ein Niveau des Schlimmen, die ich bei vielen lang laufenden Serien kritisiere, wenn es einfach immer alles nochmal schlimmer werden muss.
Endgültig ausgestiegen bin ich mental aber dann in Staffel 13. Nicht nur hat sich hier die Companion-Zahl deutlich verringert, was deutlich an Charme eingebüßt hat, denn gerade die kleinen Kabbeleien im Team haben die Folgen noch aufgelockert. Wenngleich es neue Charaktere gab, die nach und nach in der Geschichte mehr oder weniger zu Companions wurden, war es nicht das Gleiche, da der Teamgedanke nicht so richtig aufkam. Auch ist es nicht mehr das „Monster der Woche“ Prinzip, sondern ein allumfassendes Überböse über alle Folgen gestreckt, mit episodenartigen Ausschnitten, die daraus resultieren. Das ist etwas, was ich so schon nicht so gern sehe und hier passte es einfach noch weniger in die Geschichte. Glücklicherweise war das dann in sechs quälend langen Folgen auserzählt und die Staffel ist mit ein paar Specials ausgeklungen. Allerdings war ich da schon so ausgestiegen, dass ich mich kaum noch auf sie konzentrieren konnte oder wollte. Lediglich die „Legend of the Sea Devils“ Folge konnte nochmal etwas neues bieten und leichtes Interesse wecken.
Dennoch bin ich noch lange nicht durch mit der Serie! Ich freue mich auf die Rückkehr von David Tennant als Doktor und die neuen Specials, die uns jetzt auf Disney+ erwarten.

Das Fazit

Jodie Whittaker als Doktor war durchaus gut und die Companions mochte ich, doch irgendwie fehlte etwas in der Dynamik und Herzlichkeit von früheren Folgen, weswegen ich teilweise eher ausgestiegen bin und viele Folgen nur an mir vorbei habe ziehen lassen. Dennoch bin ich mit der Serie noch lange nicht durch.

Eine Handvoll Serien – 01/24 – K-Drama Special

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe der serientastischen Handvoll in diesem Jahr. Wir beginnen direkt wieder mit einem K-Drama Special, denn da haben sich tatsächlich schon wieder fünf Stück angesammelt. Heute mit: Unheil vor der Tür, einem Pub in Itaewon, einer KI mit Brille, einem magischen Buch und der Braut des Goblins.

Doom at your service

Die Handlung: Tak Dong-Kyung hat einen wirklich beschissenen Tag. Sie erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat, dass ihr Freund bereits verheiratet ist und ihr Bruder sich ein Teil des Erbes ihrer Eltern für eine dumme Geschäftsidee krallen will. In ihrer Frustration schreit sie in die Nacht, dass sie die Welt brennen sehen will. Dies hört Myul Mang, das Unheil. Er schließt einen Vertrag mit ihr, um die Schmerzen ihrer letzten Wochen von ihr zu halten, dafür muss sie sich das Ende des Welt wünschen, damit er ihren Wunsch erfüllen kann. Doch es soll anders kommen.

Meine Meinung: Dieses Drama war im letzten Jahr nicht nur mein Highlight unter den K-Dramen, sondern auch mein Jahreshighlight im Bereich Serien. Dabei war es eine absolute Zufallsentdeckung, für die ich sogar mein eigentlich aktuelles Drama pausierte. Und nachdem man die harten Nachrichten am Anfang überwunden hatte, war es genau so ein Drama, wie ich es liebe. Es baut sich sehr langsam auf, eigentlich konnte ich kaum sagen, was in den einzelnen Folgen so passiert ist, aber dafür baut es eine Herzlichkeit auf, die ich bei vielen Serien vermisse. Wir haben hier ein eindeutig reales Szenario mit der erkrankten Protagonistin und landen dann weiterhin im urbanem Setting in einer übernatürlichen Komponente. Dadurch war es nicht einfach nur ein weiteres Liebesdrama, tatsächlich kommt der Liebesaspekt erst später im Verlauf der Serie durch und nimmt dann nach und nach mehr Platz ein. Der Weltenbau ist vergleichsweise simpel und passt sich doch herrlich in die Geschichte ein. Und während sich Seo In-Guk wahrscheinlich in die Herzen aller Frauen gespielt hat, war mit Lee Soo-Hyuk einfach noch mein (aktuell) drittliebster koreanischer Schauspieler in einer größeren Nebenrolle vertreten. So habe ich jede Folge der Serie geliebt, habe mitgelitten, gebangt und mehrfach den Fernseher angeschrien, wenn etwas passierte, was mir absolut nicht gepasst hat. Und die Geschichte hat diesmal auch in ihre 16 Folgen gepasst, ohne zu lang oder zu kurz zu sein. Wer schon immer mal mit dem Genre K-Drama einfangen wollte, hier ist eine super Gelegenheit dazu!

Itaewon Class

Die Handlung: Park Saeroyi hat Probleme an seiner neuen Schule, da er das Mobbing eines Mitschülers nicht duldet. Da dieser aber der Sohn eines einflussreichen CEO ist, fliegt er von der Schule und sein Vater verliert seinen Job. Als kurz darauf sein Vater vom gleichen Mobber tot gefahren wird, dreht er durch und landet dadurch im Gefängnis. Doch Saeroyi hat einen Plan. Viele Jahre später eröffnet er in Itaewon eine kleine Bar und versucht diese zum Erfolg zu führen, um gegen die Familie, die ihn alles gekostet hat, bestehen zu können. 

Meine Meinung: Ich bin es ja inzwischen gewohnt bei einem K-Drama auch nach schwierigen ersten Folgen einfach mal dran zu bleiben, denn meist entwickeln sie sich erst so ab Folge 3 in eine gute Richtung. Bei Itaewon Class hat dieser Prozess deutlich länger gedauert, weswegen ich zwischendurch mehrfach an abbrechen gedacht habe. Doch nach dem ersten Zeitsprung entwickelt sich die Geschichte noch einmal ganz neu und dann werden auch nach und nach mehr Charaktere eingeführt, was gut funktioniert. Zumal wir hier auch mal einen deutlich diverseren Cast haben als sonst. Die Hauptgeschichte wird immer weiter geführt und es ist bestimmt keine Wohlfühlserie, was hier alles passiert ist schon schockierend. Wir haben im Laufe der Serie noch einen weiteren großen Zeitsprung, der zwar unerwartet kam, aber irgendwo auch logisch ist. Die ein oder andere Charakterentwicklung war dann zwar gewöhnungsbedürftig, aber wir kriegen auf jeden Fall noch unseren Anstieg in der Spannungskurve. So habe ich am Ende meinen Frieden mit der Serie geschlossen, hatte aber zwischendurch meine Auf- und Abs.

My holo love

Die Handlung: Han So-Yeon kämpft seit ihrer Kindheit mit Gesichtsblindheit, die sie aber verschweigt. Dadurch wird sie von ihren Kolleg*innen eher gemieden, und auch darüber hinaus führt sie eher ein zurückgezogenes Leben. Das ändert sich, als sie den Prototypen einer Brille in die Hände bekommt, mit der sie Holo sehen kann. Diese KI hilft ihr im Alltag. Doch sie bekam die Brille nur, weil die Erfinderfirma sie vor Dieben schützen wollte. Nun wollen sie ihren Prototypen dringend zurück. Blöd, dass So-Yeon eine starke Bindung zu Holo aufgebaut hat. Doch beruht diese auf Gegenseitigkeit? 

Meine Meinung: Ein Drama, das ich mit meiner besten Freundin zusammen gesehen habe, was wohl auch der Grund sein dürfte, warum ich es nicht abgebrochen habe. Aber wir mussten uns auch immer wieder überwinden weiter zu schauen, haben immer andere Serien dazwischen geschoben, um doch irgendwann weiterzuschauen. Denn obwohl die Serie gerade einmal 12 Folgen hatte und die auch nur ca. 50 Minuten gingen, hatte sie viel zu wenig Stoff dafür. Die Handlung hat sich immer wieder im Kreis gedreht, die gleichen Fehler wurden immer wieder gemacht und es ging einfach nichts voran. Die Charaktere waren auch ziemlich nervig und aus der Grundidee wurde nur wenig gemacht. Teilweise bin ich aus dem Augenrollen nicht mehr herausgekommen. Was sich Netflix hier bei ihrem Original gedacht hat, weiß man auch nicht so recht. Ich habe jedenfalls drei Kreuze gemacht als die Serie nach einem viel zu abgehobenem Finale endlich vorbei war.

Destined with you

Die Handlung: Lee Hong-Jo arbeitet im Landschaftsamt im Rathaus, wo sie jedoch aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit von ihrem Team eher gemieden wird. Bei einem Außeneinsatz in einem „Spukhaus“ trifft sie auf Jang Sin-Yu. Dieser ist Anwalt und arbeitet inzwischen auch im Rathaus. Eigentlich will er nichts mit der übereifrigen Beamtin zu tun haben, doch bekommt er den Auftrag eine alte verschlossene Kiste an eben diese zu übergeben. Durch Neugier hält er den Kontakt und beide finden heraus, dass ein Zauberbuch in der Kiste ist. Hong-Jo glaubt eigentlich nicht an Magie, aber warum den Liebeszauber nicht einmal an ihrem Schwarm austesten. Nur leider kommt Sin-Yu dazwischen. 

Meine Meinung: Destined with you wollte wohl das sein, was Doom at your service geschafft hat. Ein Drama mit übernatürlicher Note, eine Protagonistin, die einiges zu ertragen hat und ein Love interest, dem ein Geheimnis zu umgeben scheint. Dabei hat es aber leider keinen Charme, keine Herzlichkeit und vergisst zwischendrin regelmäßig, was es eigentlich erzählen will. Gibt es nun Magie in diesem Drama? Nun, da wurde sich zwischendurch einfach merhfach umentschieden, so dass man es selbst am Ende nicht sagen kann. Dann haben wir eine Enemies to lovers Geschichte, die aber einfach nicht funktioniert, weil beide Charaktere unsympathisch sind und wir ihnen die Entwicklung zum Liebespaar einfach nicht abkaufen. Da kann Rowoon noch so gut aussehen, er war einfach zwischendurch ein ziemliches Arschloch. Auch das Mobbing im Büro gegenüber der Protagonistin ist ziemlich heftig, weswegen es nicht klar ist, wieso sie am Ende mit ihrem Team befreundet ist. Auch ansonsten springt die Geschichte ziemlich hin und her und natürlich brauchten wir gegen Ende noch eine historische Komponente, die so willkürlich wirkt, dass den Schreibenden hier wohl einfach die Ideen ausgegangen sind.

Goblin

Die Handlung: Kim Shin wird zu einem Goblin und wandert fast tausend Jahre ruhelos durch die Welt. Nur die Braut des Dokkaebi (Goblin) kann ihn befreien. Mit Ji Eun-Tak einer Abschlussschülerin findet er diese schließlich, doch Abschied vom Leben war noch nie so schwierig. Dabei wurde sogar schon sein Haus an einen Gevatter Tod weiter vermietet. 

Meine Meinung: So viel hatte ich bereits über das K-Drama gehört. Es war tatsächlich sogar so ziemlich das Erste, von dem ich je gehört habe, da es in einem Buch erwähnt wurde, dass ich bereits las, ehe ich in den Strudel aus K-Dramen und K-Pop gezogen wurde. Da ich bisher aber nur die Netflix-Serien gesehen habe, blieb es mir verwehrt, auch wenn ich immer wieder schaute, ob es nicht doch irgendwo verfügbar wäre. Bis ich schließlich mit einem Gratisabo von Viki gelockt wurde (und bisher hängen geblieben bin). Und das war meine Chance. Und tatsächlich habe ich die Serie innerhalb kürzester Zeit durchgebinged, denn sie bot einfach alles. Eine spannende Geschichte, große Gefühle, tolle Charaktere, Einblicke in die koreanische Mythologie und ganz nebenbei Herzlichkeit und eine gehörige Portion Witz. Eigentlich habe ich sie weniger wegen der Liebesgeschichte geschaut, als vielmehr wegen der Bromance zwischen dem Dokkaebi und Gevatter Tod. Lediglich am Ende hat man gemerkt, wie sie die Handlung wieder partout auf die 16 Folgen strecken mussten und es deswegen ein paar der Wendungen gar nicht so gebraucht hätte. Aber das ist bei der Serie wirklich Jammern auf hohem Niveau.

Habt ihr eins davon gesehen? Wie fandet ihrs?

Rückblick auf den Januar 2024

Und da wären wir dann auch schon beim ersten Monatsrückblick des Jahres. Na, habt ihr euch schon daran gewöhnt 2024 zu schreiben oder müsst ihr noch regelmäßig die 23 durchstreichen? Und damit nach diesem schneereichen Monat, geht es direkt über zu meinem medialen Rückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Junge und der Reiher: Maki Mahito zieht während des zweiten Weltkriegs und nachdem seine Mutter in einem Brand ums Leben kam, mit seinem Vater aufs Land, da er dort die jüngere Schwester seiner verstorbenen Frau geheiratet hat. Während der Vater mit der Leitung einer Rüstungsfabrik beschäftigt ist, erkundet Mahito das Grundstück und trifft dabei immer wieder auf einen Reiher, der ihn zu einem teilweise verschütteten Turm führt. Doch erst als seine Stiefmutter entführt wird, betritt er durch den Turm eine andere Welt. Wird er sie finden und können beide zurückkehren? – Myazaki zieht man wieder alle Register und bietet und einen Film, der so viel zeigt, dass es bei der ersten Sichtung eher überfordert. Wahrscheinlich muss ich ihn einfach noch ein paar Mal sehen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehene habe ich Alice im Wunderland und König der Löwen 2 – Simbas Königreich

BTS – Yet to come: 2022 geben BTS ein kostenfreies Konzert in Busan und liefern dabei wieder eine wahnsinnige Show. – Wie immer eine Wahnsinnsshow und eine gute Auswahl aus ihrem Repertoire.

Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit: Tyrannosaurus Rex und ein Triceratops im direkten Kampf. Wer könnte hier gewinnen? Forschende versuchen herauszufinden, was realistisch ist und neue Funde geben neue Hinweise. – Interessante kurzweilige Doku, wo wirklich mal genau aufgeschlüsselt wird, wie viel wirklich aus einzelnen Funden herausgelesen werden kann.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Next Goal Wins

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Gummibärenbande – Staffel 1, Modern Family – Staffel 4-6

What if… – Staffel 2 (Deutlich interessantere Ideen dabei gewesen als noch in Staffel 1, doch bleibt es weiterhin sehr nah an den bereits existierenden Geschichten und kommt einfach nicht über ein „war okay“ hinaus)

Doctor Who – Staffel 11-12 (Jodie Whittaker übernimmt die Rolle des Doctors und scharrt ein neues Team um sich. Ich mochte sie als Doctor, aber ich hab keinen wirklichen Bezug zu ihren Abenteuern gefunden. Schade.)

The Mentalist – Staffel 7 (Eine verkürzte letzte Staffel, funktioniert durch die Handlung beim FBI wieder sehr gut, aber das Finale ist völlig überstürzt und damit beinahe lieblos)

BTS – In the Soop – Staffel 2 (Wie kann es nur so entspannend sein sieben Jungs aus Korea in ihrem Entspannungsurlaub zu begleiten? Kürzer, mit neuer Location, aber der Charme bleibt erhalten.)

So I married the Anti-Fan – K-Drama (Die Idee klang gut, der Einstieg war sehr holprig, da eigentlich die ganze Geschichte mit einer kurzen Aussprache erledigt gewesen wäre. Nimmt einen dennoch erstaunlich mit und kann zwischendurch durchaus überzeugen. Das Finale war dann doch zu sehr Drama)

CEO-dol Mart – K-Drama (Ein sehr sympathisches Drama, wo es mal nicht um die große Liebe geht. Kann trotz der Kürze sehr überzeugen und hat mich mehrfach herzlich zum lachen gebracht)

In love with the villainess – Staffel 1 (Ich bin begeistert von der Idee, auch wenn es ähnliche Plots mehrfach gibt, kann die Spannung nicht ganz nach hinten raus halten, aber war nett für zwischendurch)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 3.435
Seiten pro Tag:  im Durchschnitt 111
Hardcover: 2
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
E-Book: 1

Meisterdetektiv Ron Kamonohoshi 7: Zwei identische Tempel, einer in England, einer in Japan. Während vor 70 Jahren in England bereits ein unaufgeklärter Mord in diesem Tempel passierte, gibt es nun auch in Japan eine Leiche. Und der Tathergang scheint vollkommen identisch zu sein. – Wieder ein etwas anderer Fall, der nochmal neue Charaktere einführt. Es bleibt spannend.

My capricorn friend: Yuya Matsuda schaut beim Mobbing an seiner Schule lieber weg, um nicht selbst ins Kreuzfeuer zu geraten. Doch als auf seinem Balkon ein Zeitungsausschnitt aus der Zukunft auftaucht, aus dem herausgeht, dass der Mobber ermordet wird und der Mörder sich kurz darauf im Gefängnis erhängen wird, beschließt Yuya doch einzugreifen. Doch wie viel kann er noch verhindern? – Ein eher deprimierender Einzelband, der sich dem schwierigen Thema Mobbing nähert.

Stray Love Hearts 5: Hiyokis ist endlich beim letzten Zimmer angekommen. Doch dahinter erwartet sie eine Überraschung. Kann sie endlich den Dieb ihres Herzens finden? – Der Abschlussband hatte zwar noch ne unvorhersehbare Wendung, aber wie auch der Rest der Reihe kann es nicht überzeugen. Aber ich wollte halt doch wissen, was nun die Auflösung des ganzen ist.

Boris: Boris, ein Vampir, hat seine Ausbildung beim thaumaturgischen Notdienst beendet und fängt in der Abteilung von Martin van Helsing, ein Werwolf, an. Gleich an seinem ersten Tag gibt es einen Anschlag auf eine Blutbank und kurz darauf eine gescheiterte Vampirverwandlung. Boris lassen beide Fälle nicht los. Gibt es eine größere Verschwörung? – Ein Spin-off der Mona-Reihe, die ich schon sehr geliebt habe. Diesmal im Krimi-Genre und doch wieder mit einem unfassbar gutem Gespür für Charaktere. Das Jahr begann also schon mit einem Highlight.

Die Kunst des Verschwindens: Nico trifft durch Zufall die Schauspielerin Ellen Kirsch und freundet sich mit ihr an. Während jede Begegnung mit ihr, sich beinahe magisch anfühlt, scheint Ellen etwas zu bedrücken. Und dann verschwindet die Schauspielerin ohne ein Wort. Doch Nico kommt mit der Leere, die ihr Verschwinden hinterlassen hat, nicht zurecht. – Eigentlich so gar nicht mein Genre und Schreibstil, aber als Geschenk in meinem Besitz gelandet und es konnte mich auf unbeschreibliche Art faszinieren, dass ich es doch mehr oder weniger verschlungen habe.

Küss den Kater 1: Erina wollte nur den süßen Kater vor ihrem Fenster hereinlassen, damit er nicht friert, nicht ahend, dass es sich dabei um ihren Klassenkamerad handelt, der durch Küsse zwischen Mensch und Kater wechseln kann. Doch Erina hat nicht die Absicht ihn zu küssen. – Schon sehr leicht, locker und witzig erzählt, weswegen ich nur so durch die Seiten geflogen bin, aber so richtig überzeugen konnte mich die schon teilweise sehr übergriffige Geschichte nicht.

Solo Leveling 2: Sung Jin-Woo levelt sich fleißig weiter hoch. Dafür schließt er sich einer Gruppe an, die gerade ein neues Dungeon betreten wollen. Doch es entpuppt sich als Falle und er muss nun seine neuen Fähigkeiten unter Beweis stellen, um am Leben zu bleiben. Das bleibt allerdings nicht unbemerkt. – Es geht spannend weiter und wir lernen etwas mehr über die Welt. Doch so richtig dürfte es erst im nächsten Band losgehen.

The Spanish Love Deception: Lina hat ein Problem. Sie hat ihrer Familie erzählt, dass sie ihren Freund mit zur Hochzeit ihrer Schwester nach Spanien bringt. Nur existiert der leider nicht. Doch ohne aufzutauchen, steht nicht zur Debatte, schließlich wird ihr Ex-Freund mit seiner Verlobten auftauchen. Ausgerechnet ihr Kollege Aaron Blackford bietet sich an. Jener Aaron, der immer furchtbar steif ist und sie immer wegen ihrer quirligen Art abstraft. – Zu lang. Viel zu lang. Bis wir überhaupt in Spanien ankommen, haben wir ca. 400 Seiten vor uns, wobei viele sich immer wieder im Kreis drehen und die Geschichte kaum voran bringen. Ab Ankunft in Spanien wurde es dann deutlich spannender, aber der Charakterwandel Aarons war überhaupt nicht nachvollziehbar.

Songs of Emerald Hills: Caroline hat kein Ziel in ihrem Leben. Seit dem Tod ihrer besten Freundin kann sie für nichts Freude empfinden. Schon gar nicht für ihr Jura Studium, womit sie ihren Eltern eine Freude machen wollte. Als ein Angebot aus Irland hereinflattert, greift sie direkt zu. Sie soll sich für ein paar Wochen um eine ältere Damen kümmern, die aktuell an Krücken läuft. Doch ihre Ankunft verläuft nicht wie erhofft. Zum Glück gibt es Conor, mit dem sie sich direkt versteht. Dieser hat allerdings seine eigenen Probleme, denn seine Schüle für Gälisch läuft seit langem nicht mehr. – Cozy Irland-Romance mit viel Liebe zu Land und Leuten – vom Land bekommen wir leider ziemlich wenig zu lesen. Die Handlung ist teilweise etwas gewollt und man sollte einiges nicht näher hinterfragen, dann funktioniert das Buch gut.

Waldsterben in Vertikow: Peer Wesendonks zweiter Fall, diesmal geht es um einen Waldraub. Der ortsansässigen Firma wurden viele Bäume abgeholzt und geklaut. Nun steht diese vor dem finanziellen Ruin. Die Baronin höchst selbst beauftragt Peer mit den Ermittlungen, denn die Polizei soll nicht eingeschalten werden. – Wieder ein etwas anderer Fall, der sich gut von anderen Krimis unterscheidet, mit einem eigensinnigen Ermittler und viel Dorfklatsch.

Zur Hölle mit Enra 1: Der Höllenfürst hat eine Liste mit potentiellen Sündenden erstellt und seine Söhne ziehen zum Wettstreit aus, möglichst viele von der Liste vorab zu streichen. So auch Enra. Dieser trifft jedoch auf Komachi, die sich weigert zu akzeptieren, dass sie zur Sünderin werden soll und Enra daher beweisen will, dass sie unschuldig ist. Dass Enra dafür in Menschengestalt an ihrer Schule auftaucht, hat sie nicht erwartet. – Ein etwas anderes Minority Report, kann leider die Idee nicht wirklich gut aufbauen und scheitert an den Charakteren.

Wie war euer Start ins Jahr?

The Final Jahresrückblick 2023

Na, könnt ihr das Wort Jahresrückblick noch lesen?
Okay, das ist dann auch vorerst wirklich der Letzte! In diesem Format geht es noch einmal um Top 5 Listen, allerdings mit etwas anderen Inhalten. Dabei habe ich versucht aus jeder Blogkategorie etwas zu finden, was bei den anderen Jahresrückblicken etwas zu kurz kommt. Bereit?

Top 5 Serienintros

Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2023 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:

Doom at your service – K-Drama

Crash Course in Romance – K-Drama

Rennervations – Staffel 1

1899 – Staffel 1

Die Ringe der Macht – Staffel 1

Top 5 – Kinotrailer

Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2023 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:

Barbie

Oppenheimer

Dune 2

Renfield

A haunting in venice

Top 5 tierische Begleitung

In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:

Daijin – Suzume

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Sazuke – Der Kater unter dem Korallenbaum

Luna – Sailor Moon

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Kamekichi – Re-Main

Tetsuya No 2 – Kurokos Basketball

Top  5  Buchcover

Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich es in 2023 gelesen habe. Kein weiteres Ranking:

Emerald Witches 2 – Seidenblume

Gallant

A magic stepped in Poison

Tokioregen

Silver & Poison

Was sagt ihr zu meiner Liste? Was fehlt eurer Meinung? Und ich bin immer noch auf der Suche nach einer fünften Kategorie, also gern her damit 🙂

Rückblick auf das vierte Quartal 2023

Fühlt ihr euch auch noch nicht so richtig in 2024 angekommen? Ich auch nicht und daher fiel es mir gar nicht schwer, noch einmal auf das vierte Quartal 2023 zurückzublicken. Wie gewohnt in Top 5 Listen (außer, es gab keine fünf Highlights, dann wie gewohnt reduziert). Und damit ohne groß weitere Worte zu verlieren:

Meine drei Kinohighlights

The Marvels: Carol Danvers aka Captain Marvel untersucht eine seltsame Erscheinung, die an ein schwarzes Loch erinnert, doch bei der Berührung tauscht sie auf einmal den Körper mit Kamala Khan aka Ms. Marvel und Monika Rambeau. Während diese noch versuchen die Ursachen zu finden, taucht Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree auf. Ihr Ziel ist es ein Artefakt zu finden, mit dem sie ihren Heimatplaneten Hala wieder zu altem Glanz führen kann. Doch der Preis dafür ist der Verlust von anderen Planeten. Und sie hat noch eine Rechnung mit Carol offen. So müssen Carol, Kamala und Monika sich zusammen tun, um gemeinsam Dar-Benn aufzuhalten. – Sehr witzige Frauenpower, Handlung eher normal, aber immerhin mal wieder unterhaltsam.

Wish: In Rosas geben alle 18-jährigen ihren Herzenswunsch an den König, einem Zauberer, der bei Zeremonien ausgewählte Wünsche erfüllt. Asha bewirbt sich auf eine Stelle als seine Assistentin und erfährt dabei, dass viele Wünsche niemals erfüllt werden. Sie möchte ihrem Großvater seinen Wunsch zurückgeben, doch der König reagiert nicht gut auf Kritik. Als Asha sich abends etwas von den Sternen wünscht, kommt einer nach Rosas, um ihr zu helfen. Doch der König will keine Konkurrenz neben sich. – Nach dem Trailer mit dem schlimmsten gerechnet. Doch wir bekommen eine anständige Handlung, die Lieder werden im Laufe immer besser und vor allem kriegen wir unzähliche Anspielungen auf die 100-jährige Geschichte Disneys.

Wonka: Willy Wonka kommt nach vielen Reisen zurück nach London, um seine Schokoladenkreationen zu verkaufen. Doch das Schokoladenkartell versucht das zu verhindern. So landet er in einer Herberge, die ihn abzockt und statt Schokolade zu verkaufen, muss er nun in einer Wäscherei schuften. Doch seinen Traum gibt er dabei nicht so schnell auf. – Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich um ein Musical handelt, bekommt man einen ganz zauberhaften Film über Träume, allerlei witzige Einfälle und das mit einem ganz wunderbarem Cast.

Meine drei filmischen Highlights

Sowoozoo – BTS Concert: 2021 mitten in der Pandemie, konnten keine K-Pop Gruppen auftreten. Um Army trotzdem etwas zu bieten, hat BTS ein virtuelles Konzert geschaffen. Mit Sowoozoo hatte Army auf riesigen Leinwänden die Möglichkeit das Konzert zu erleben und BTS hat keine Mühen gescheut, um die gewohnte hochwertige Show zu bieten. – Tolles Konzert für alle BTS Fans und das Daechwita Cover war definitiv ein Highlight.

Leo: Leo ist eine Echse und lebt zusammen mit Squirtle, einer Schildkröte, in einem Terrarium in einer fünften Klasse. Als beim alljährlichen Elternabend über das Alter von Echsen diskutiert wird, findet Leo heraus, dass er wahrscheinlich nur noch ein Jahr zu Leben hat. Gleichzeitig beschließt die Vertretungslehrerin, dass die Kinder abwechselnd eines der Tiere übers Wochenende mit nach Hause nehmen müssen. Leo sieht darin seine Chance zu fliehen und noch ein Abenteuer in seinem letzten Jahr zu erleben. Doch es soll anders kommen. – Ich habe den Film geliebt. Zunächst wusste ich nicht genau, worauf er hinauswollte und wurde einfach nur gut unterhalten, aber er entwickelt sich zu einem wunderbaren coming-of-age Film, den ich so nicht vorhergesehen hatte.

The Whale: Charlie hat nach einem Verlust sich vollständig zurückgezogen. Durch seine morbide Adipositas traut er sich nicht einmal bei seinem Online-Kurs, den er gibt, die Webcam einzuschalten. Seine Freundin Liz, die Krankenpflegerin ist, drängt ihn ins Krankenhaus zu fahren, da sie befürchtet, dass sein Herz aufgibt. Doch Charlie versucht sich mit seiner entfremdeten Tochter zu versöhnen, die jedoch wenig Verständnis zeigt. – Absolut berechtigter Oscar-Gewinn von Brendan Fraser hier. Ein Film, der einen in eine Schockstarre zwingt und man kann nur hilflos dem Kammerspiel zusehen. Der berührt und schockiert auf mehreren Ebenen.

Meine fünf serientastischen Highlights

Big Time Rush – Staffel 3-4: Nach turbulenten Zeiten für Kendall, Carlos, Logan und James, ging es endlich auf große Welttournee. Doch auch zurück im geliebten Palm Woods müssen sie sich neuen Herausforderungen stellen. So knistert es ganz schön zwischen Kendall und Lucy, sie werden von Paparazzi verfolgt und noch vieles mehr. Auf jeden Fall wird es als Superstar nicht langweilig. – Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere.

Goblin – K-Drama: Kim Shin wird zu einem Goblin und wandert fast tausend Jahre ruhelos durch die Welt. Nur die Braut des Dokkaebi (Goblin) kann ihn befreien. Mit Ji Eun-Tak einer Abschlussschülerin findet er diese schließlich, doch Abschied vom Leben war noch nie so schwierig. Dabei wurde sogar schon sein Haus an einen Gevatter Tod weiter vermietet. – Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen

Buddy Daddies – Staffel 1: Kazuki und Rei sind Attentäter und leben in einer WG zusammen. Bei einem Auftrag treffen sie auf Miri, eine Vierjährige, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Da sie diesen leider gerade töten mussten und sie nicht zurück zu ihrer Mutter kann, nehmen die beiden sie auf. Doch mit einem Kleinkind und dem Job als Attentäter ist es gar nicht so leicht. – Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist

The Pokemon Concierge – Staffel 1: Haru kommt nach einer beschissenen Woche im Pokemon Resort an. Sie soll dort als Concierge arbeiten und sich um das Wohlbefinden der Pokemon kümmern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren.

Star Trek – Strange New Worlds – Staffel 1-2: Die Enterprise geht nach ihren Erlebnissen auf der Discovery wieder auf eine mehrjährige Mission. Captain Pike versammelt dafür sein Team und sie reisen dorthin, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Das bietet natürlich allerlei Platz für Abenteuer, aber auch menschliche Entwicklungen an Bord. – Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche.

Meine fünf buchigen Highlights

Chaosherz: Noah ist wieder ein Mensch, doch damit immer distanzierter gegenüber May. Das stachelt das Chaos in ihr weiter an, das immer schwieriger zu kontrollieren wird. Doch damit nicht genug. Ihr Cousin Horus scheint sich in seinem Schlaf zu regen und hat es wohl auf May abgesehen. Weil ein Teenager mit Liebeskummer ja nicht schon genug Probleme hat. – Der typische zweite Füller-/Vorbereitungsband, aber dennoch habe ich das Buch nur so verschlungen. Ich liebe die Charaktere und wollte alles neue wissen. Und der Vorteil ist, dass man hier noch einiges über die Welt lernen konnte. Kann Band 3 gar nicht erwarten.

Chasing Melodies: June lebt mit ihrer Mutter in New York und versucht durch Jobs diese finanziell zu unterstützen. Doch als sie ein Praktikum bei Blossom Entertainment, einem Musikmanagement in Seoul, bekommt, ergreift sie die Chance ihren Vater wiederzusehen. Gleichzeitig kommt sie ihren liebsten Idols ganz nah. Über eine Dating-App lernt sie Alexander kennen, mit dem sie sich sofort verbunden fühlt, nichtsahnend, um wen es sich dabei wirklich handelt. – So eine tolle Geschichte, die auch in sich schlüssig war (also warum sie sich kennenlernen, warum sie sich auch sprachlich verstehen), habe  die Geschichte sehr geliebt. Hier merkt man, die Liebe der Autorin zum Genre.

Check & Mate: Mallory hat Schach einst geliebt, doch inzwischen scheint es ihr ein Fluch zu sein. Doch als sie in einem Wohltätigkeitsturnier ausversehen den amtierenden Weltmeister Nolan Sawyer schlägt, wird sie wieder in die Welt des Profischachs gerissen. Denn Nolan will unbedingt erneut gegen sie antreten und Mallory braucht Geld für ihre Familie. – Etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, aber das Setting rund um Schach war gut umgesetzt und die Handlung habe ich nur so aufgesogen und bin durch die Seiten geflogen.

Tough Choices: Nach dem Sandsturm ist allerlei los im Whitestone Hospital. Der Pfleger Grant ist einfach nur froh, dass es der Assistenzärztin Masie vergleichsweise gut geht. Als sich die beiden näher kommen, steht jedoch nicht nur Masies Unsicherheit im Raum. Auch Grant hat ein Geheimnis, das er zeitnah lüften sollte, wenn er sie nicht verlieren will. – Bisher stärkster Band der Reihe (und das obwohl bisher alle stark waren). Habe jede Seite geliebt, die Charaktere waren einfach nur hach und der Schreibstil Ava Reeds war wie immer super flüssig.

Der Preis der Magie: Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Helena ein altes Buch ihres Vaters vererbt, der die Familie vor vielen Jahren einfach verließ. Dadurch entdeckt sie nicht nur die Magie in sich, sondern auch ihre Tante Elizabeth, von der sie jahrelang nichts wusste. Doch so verlockend die Geschichten ihrer Tante auch klingen, so lernt Helena schnell, dass Magie immer einen Preis hat. – Fängt typisch an und haut einem dann die Erwartungen und Klischees ordentlich um die Ohren. Mochte es, wie unvorhersehbar die Geschichte dadurch wurde, auch wenn am Ende vielleicht ein paar Seiten fehlten.

Was waren eure Highlights im letzten Quartal?

Rückblick auf den Dezember 2023

Willkommen im neuen Jahr! Ob mit Vorsätzen oder nicht, ich hoffe ihr seid gut reingerutscht. Und weil es so schön ist, sind die Rückblicke noch lange nicht vorbei und wir starten daher direkt mit dem Rückblick auf den Dezember.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wish: In Rosas geben alle 18-jährigen ihren Herzenswunsch an den König, einem Zauberer, der bei Zeremonien ausgewählte Wünsche erfüllt. Asha bewirbt sich auf eine Stelle als seine Assistentin und erfährt dabei, dass viele Wünsche niemals erfüllt werden. Sie möchte ihrem Großvater seinen Wunsch zurückgeben, doch der König reagiert nicht gut auf Kritik. Als Asha sich abends etwas von den Sternen wünscht, kommt einer nach Rosas, um ihr zu helfen. Doch der König will keine Konkurrenz neben sich. – Nach dem Trailer mit dem schlimmsten gerechnet. Doch wir bekommen eine anständige Handlung, die Lieder werden im Laufe immer besser und vor allem kriegen wir unzähliche Anspielungen auf die 100-jährige Geschichte Disneys.

Wonka: Willy Wonka kommt nach vielen Reisen zurück nach London, um seine Schokoladenkreationen zu verkaufen. Doch das Schokoladenkartell versucht das zu verhindern. So landet er in einer Herberge, die ihn abzockt und statt Schokolade zu verkaufen, muss er nun in einer Wäscherei schuften. Doch seinen Traum gibt er dabei nicht so schnell auf. – Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich um ein Musical handelt, bekommt man einen ganz zauberhaften Film über Träume, allerlei witzige Einfälle und das mit einem ganz wunderbarem Cast.

Girl you know it’s true: Rob und Fab haben den Traum in der Musikbranche durchzustarten. Als Produzent Frank Farian auf sie aufmerksam wird, scheint dieser Traum zum greifen nah. Als MilliVanilli starten sie durch und haben schnell Erfolg. Doch das Problem ist, dass sie davon nicht eine Note selbst gesungen haben. – Ich bin wahrscheinlich die Einzige, die die Geschichte und den Skandal um MilliVanilli nicht mitbekommen hatte. Daher hatte der Film mir einiges Neues zu bieten. Auch darüber hinaus funktioniert er in seiner Erzählstruktur erstaunlich gut und kann bis zum Ende begeistern. Da können sich einige Hollywood-Produktionen eine Scheibe von Abschneiden.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Leo: Leo ist eine Echse und lebt zusammen mit Squirtle, einer Schildkröte, in einem Terrarium in einer fünften Klasse. Als beim alljährlichen Elternabend über das Alter von Echsen diskutiert wird, findet Leo heraus, dass er wahrscheinlich nur noch ein Jahr zu Leben hat. Gleichzeitig beschließt die Vertretungslehrerin, dass die Kinder abwechselnd eines der Tiere übers Wochenende mit nach Hause nehmen müssen. Leo sieht darin seine Chance zu fliehen und noch ein Abenteuer in seinem letzten Jahr zu erleben. Doch es soll anders kommen. – Ich habe den Film geliebt. Zunächst wusste ich nicht genau, worauf er hinauswollte und wurde einfach nur gut unterhalten, aber er entwickelt sich zu einem wunderbaren coming-of-age Film, den ich so nicht vorhergesehen hatte.

The Whale: Charlie hat nach einem Verlust sich vollständig zurückgezogen. Durch seine morbide Adipositas traut er sich nicht einmal bei seinem Online-Kurs, den er gibt, die Webcam einzuschalten. Seine Freundin Liz, die Krankenpflegerin ist, drängt ihn ins Krankenhaus zu fahren, da sie befürchtet, dass sein Herz aufgibt. Doch Charlie versucht sich mit seiner entfremdeten Tochter zu versöhnen, die jedoch wenig Verständnis zeigt. – Absolut berechtigter Oscar-Gewinn von Brendan Fraser hier. Ein Film, der einen in eine Schockstarre zwingt und man kann nur hilflos dem Kammerspiel zusehen. Der berührt und schockiert auf mehreren Ebenen.

Niko – ein Rentier hebt ab: Niko ist sich sicher, sein Vater ist ein Rentier der fliegenden Garde, die den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen. Dafür wird er gern von Gleichaltrigen verspottet. Als er durch einen Fehler zwei Wölfe ins sichere Tal lockt, beschließt er, zu gehen und endlich nach seinem Vater zu suchen. Mit dabei ist das unsichere Flughörnchen Julius, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch auch die Wolfsherde macht sich aus Hunger auf die Suche. – Relativ billig animiert, Handlung sehr generisch und vorhersehbar und manchmal auch von fraglicher Moral. Das ausgerechnet der schwarze Wolf der Oberbösewicht ist, ist nur eine von fraglichen Entscheidungen in diesem Kinderfilm.

Ostwind 2: Mika verbringt ihre Ferien wieder auf dem Reiterhof ihrer Großmutter, das jedoch kurz davor steht bankrott zu gehen, da ein anderer Hof viel moderner ist und viele Schüler*innen abwirbt. Ein Turnier soll das retten, doch Mika hat Ostwind versprochen keine Turniere mehr zu reiten. Dann trifft sie im Wald auch noch eine wilde Stute und Milan, der diese einfangen soll. – Lief eher durch Zufall bei mir, aber für die generische Geschichte, hatte sie erstaunlich viel Gefühl und gut gefilmte Bilder. Konnte berühren, ohne aufdringlich zu sein. Hätte ich bei dem Film nicht erwartet.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Raus aus dem Teich: Der Animationsfilm über eine Entenfamilie aus Neuengland, die überlegen auch in den Süden zu ziehen und dabei ein Abenteuer erleben, sah nach dem Trailer ganz süß aus, sofern es nicht zu sehr in den Klamauk abtrifftet. Ich bin gespannt.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Modern Family – Staffel 1-3 (Für Zwischendurch immer noch voll in Ordnung), The A-Team – Staffel 1 (Er liebt es, wenn ein Plan funktioniert).

Mayor of Kingstown – Staffel 1 (Wegen Jeremy Renner mit der Serie begonnen, aber ich sag wie es ist: Sie mag gut geschrieben sein, aber das Thema ist einfach nicht meins. Konnte mit der ganzen Gewalt nicht viel anfangen)

Hell’s Paradies – Staffel 1 (Ebenfalls eine sehr blutige Serie. Durch die hohe Sterblichkeit der Charaktere, fehlte mir aber die Bindung und daher verlor mich die Serie leider schnell)

Goblin – K-Drama (Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen)

Behind the attraction – Staffel 2 (Auch in der zweiten Staffel wieder spannende Geschichten rund um die Attraktionen in den Disneyparks)

Barbeque Showdown – Staffel 2 (Wieder ein starker Wettkampf mit vielen verschiedenen Grillmethoden und spannenden Kandidat*innen)

Buddy Daddies – Staffel 1 (Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist)

The Mentalist – Staffel 6 (Nach längerer Pause habe ich mich mal wieder Patrick Jane gewidmet und seiner Jagd nach Red John, die erstaunlicherweise in den ersten Folgen einen unerwarteten Abschluss findet. Danach geht es zunächst etwas holprig beim FBI weiter, aber gerade dieser Wechsel hat der Serie sehr gut getan, wodurch ich sie wieder echt gern gesehen habe)

Rick & Morty – Staffel 6 (Wieder stärker als Staffel 5, aber immer noch viel zu übertrieben. Hier wurde eindeutig der Ausstieg verpasst)

The Crown – Staffel 6 (Wieder starker Fokus auf der Diana-Geschichte und wenig auf anderen geschichtlichen Ereignissen, und fühlte sich wenig nach Abschluss einer Serie an, lässt einiges offen, aber dennoch wieder hochwertig inszeniert und mit tollen Schauspieler*innen)

LOL – Weihnachtsspecial (Alles etwas kürzer, alle in Teams aufgeteilt. Hat in der Kürze für Weihnachten gut funktioniert und die verzweifelten Blödeleien fehlten glücklicherweise)

Die Pokemon Congierce – Staffel 1 (Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.499
Seiten pro Tag: 145 im Durchschnitt
Taschenbuch: 6
Comic/Manga/Graphic Novel: 7
Hörbücher: 2

Vergissmeinnicht – Was bisher verloren war: Quin versucht Matilda nach den Geschehnissen in Band 1 vor der Parallelwelt zu schützen. Doch diese denkt gar nicht daran sich zurückzunehmen und stürzt sich selbst ins Abenteuer. Wieder zusammen kommen sie einer Geheimgesellschaft auf die Schliche und müssen sich vor Sphinxen in Acht nehmen. – Hatte einige witzige Einfälle, man merkt die jüngere Zielgruppe, funktioniert trotzdem gut als all-ager.

Seelenverrat: Felicity betreibt nicht nur ein ganz besonderes Café, sie transportiert auch die Seelen der magischen Gemeinde ins Jenseits. Doch bei ihrem letzten Transport traten einige Seltsamkeiten auf. Bis der Enkel des Verstorbenen ihr Büro stürmt und ihr vorwirft, seinen Großvater getötet zu haben. Zusammen versuchen sie das Rätsel zu lösen, was jedoch einem Wettlauf gegen die Zeit gleicht. – Ich bin einfach nicht mit dem Erzählstil zurecht gekommen. Die Handlung war super spannend, aber so sehr ich mich auf das Buch gefreut habe, bin ich einfach nicht reingekommen und das finde ich sehr schade.

Kleine Probleme: Am letzten Tag des Jahres hat Lars noch allerlei Dinge auf seiner to do-Liste, die er schon viel zu lange vor sich hingeschoben hat. Nun versucht er endlich diese abzuarbeiten, doch als notorischer Vieldenker gestaltet sich das viel schwerer als gedacht. – Begann ganz interessant mit den vielen Gedanken und wie man von einem ins Extremste kommen kann, wurde mir aber irgendwann zu viel, zu philosophisch und vor allem zu melancholisch.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 6: Die Geschichte rund um die Morde in der Herberge auf dem Hochplateau wird fortgesetzt und Ron kommt seiner Vergangenheit ungewöhnlich nah. Auch der M-Clan scheint wieder seine Finger mit im Spiel zu haben. – Ich mag die kürzeren Fälle meist lieber als die zu langen, verstehe aber, wieso diese die Hintergrundgeschichte weiter vorantreiben können.

Die Buchhandlung in der Baker Street: Valentina ist seit ihrer Kindheit entfremdet von ihrer Mutter, die sie früh verlassen hat. Umso überraschter ist sie, als sie die Buchhandlung in London von ihrer Mutter erbt. So verlässt sie Seattle und will eigentlich das Erbe so schnell wie möglich verkaufen. Doch in London lernt sie Menschen kennen, die ihr schnell ans Herz wachsen und sie lernt Dinge über sich und ihre Mutter, die ihre Entscheidung stark ins Wanken bringen. – Nach Titel und Cover eine ganz andere Geschichte erwartet, wurde aber positiv überrascht, wie sehr ich mich in dem Buch verlieren konnte.

Angels of Death 4: Rachel und Zack sind noch immer im Stockwerk der Bestraferin Cathy und versuchen ihren Weg weiter zu finden. Doch dabei muss Zack über die Schatten seiner Vergangeheit, was sich als schwer erweist. – Die Geschichte stockt ein bisschen, dafür gibt es mehr Hintergrundwissen zu Zack, was auch interessant war.

More than a doll 4: Das gemeinsame Cosplay von Marin und Juju schreitet voran. Doch Gojo bekommt noch eine weitere Anfrage und versucht ein drittes Cosplay für wenig Geld zu schneidern. Dabei muss er ganz schön kreativ werden. – Hier bin ich mit den Charakteren immer wieder durcheinander gekommen, was etwas anstrengend war.

Chasing Melodies: June lebt mit ihrer Mutter in New York und versucht durch Jobs diese finanziell zu unterstützen. Doch als sie ein Praktikum bei Blossom Entertainment, einem Musikmanagement in Seoul, bekommt, ergreift sie die Chance ihren Vater wiederzusehen. Gleichzeitig kommt sie ihren liebsten Idols ganz nah. Über eine Dating-App lernt sie Alexander kennen, mit dem sie sich sofort verbunden fühlt, nichtsahnend, um wen es sich dabei wirklich handelt. – So eine tolle Geschichte, die auch in sich schlüssig war (also warum sie sich kennenlernen, warum sie sich auch sprachlich verstehen), habe  die Geschichte sehr geliebt. Hier merkt man, die Liebe der Autorin zum Genre.

Der Sommer, in dem Hikaru starb 2-3: Inzwischen weiß Yoshiki, dass ein übernatürliches Wesen von seinem besten Freund Hikaru Besitz ergriffen hat. Doch wie er damit umgehen soll, stellt ihn vor viele Fragen. Denn er braucht seinen Freund. – Beide Bände eher langsam und nichtssagend, erst gegen Ende des dritten Bandes nimmt sie ein bisschen Fahrt auf, aber so richtig überzeugt war ich nicht.

Check & Mate: Mallory hat Schach einst geliebt, doch inzwischen scheint es ihr ein Fluch zu sein. Doch als sie in einem Wohltätigkeitsturnier ausversehen den amtierenden Weltmeister Nolan Sawyer schlägt, wird sie wieder in die Welt des Profischachs gerissen. Denn Nolan will unbedingt erneut gegen sie antreten und Mallory braucht Geld für ihre Familie. – Etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, aber das Setting rund um Schach war gut umgesetzt und die Handlung habe ich nur so aufgesogen und bin durch die Seiten geflogen.

Silver & Poison – Die Essenz der Erinnerung: Avery befindet sich nach Islas Mord auf der Flucht, da die ganze magische Gemeinde glaubt, dass sie die Mörderin sei. Nur der undurchsichtige Ryker glaubt ihr und hilft ihr bei der Flucht. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was ist mit Detective Hayes, dem sie gerade erst näher gekommen ist? – Deutlich stärker und spannender als Band 1, konnte es gegen Ende kaum aus der Hand legen.

The case study of Vanitas: Eine Welt, in der Vampire nur Blut trinken müssen, wenn sie der Fluch des blauen Mondes befällt. Der Vampir Noé reist nach Paris und wird Zeuge eines Amoklaufes. Dabei trifft er auf Vanitas, der den Amoklauf mit Hilfe eines Buches stoppen konnte. Sie verlassen das Luftschiff zusammen, doch viele sind hinter dem Buch her und so werden sie verfolgt. – War nicht meins, bin mit den Charakteren und der Geschichte immer wieder durcheinander gekommen.

Tough Choices: Nach dem Sandsturm ist allerlei los im Whitestone Hospital. Der Pfleger Grant ist einfach nur froh, dass es der Assistenzärztin Masie vergleichsweise gut geht. Als sich die beiden näher kommen, steht jedoch nicht nur Masies Unsicherheit im Raum. Auch Grant hat ein Geheimnis, das er zeitnah lüften sollte, wenn er sie nicht verlieren will. – Bisher stärkster Band der Reihe (und das obwohl bisher alle stark waren). Habe jede Seite geliebt, die Charaktere waren einfach nur hach und der Schreibstil Ava Reeds war wie immer super flüssig.

Haikyu 3: Noch immer trainiert das Team der Karasuno ohne richtigen Trainer, auch wenn ihr Lehrer da einen geigneten Kandidaten im Auge hat. Doch zunächst wird die Rückkehr ihres Liberos gefeiert, auch wenn ihr Ass noch immer Angst hat zurückzukehren. Und dann steht auch noch ein Trainingsspiel mit der Nekoma Oberschule an. – Die Geschichte schreitet gut voran und bereitet sich auf ein großes Spiel vor.

Wie war euer Dezember? Was waren eure Highlights?

Secret Invasion

Ein Vorwort

Innerhalb kürzester Zeit präsentierte uns Marvel einige Serien. Während die mit den bereits etablierten Charakteren noch relativ gut funktionierten – auch wenn es hier Schwankungen gab – waren die rund um neue Charaktere, wie Moonlight, Ms Marvel und She-Hulk einfach nur schlecht. Nun präsentiert uns das MCU eine neue Serie und wieder einen alten Bekannten: Nick Fury. Warum auch die neuste Serie leider ein Reinfall ist, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.

Welche Filme man vorab aus dem MCU gesehen haben sollte: Captain Marvel – Diese stelle ich hier kurz vor.
Welche Filme/Serien aus dem MCU gut wären vorab gesehen zu haben:
The Avengers, Captain America – Winter Soldier, Spider-Man: Far from home – hierfür verweise ich auf meine Zusammenfassungen (sofern sie bereits existieren, für die Links einfach die Titel anklicken).

In Captain Marvel treffen wir auf Vers, die auf Hala lebt, dem Hauptplaneten der Krees. Zusammen mit ihrem Vorgesetzten Yon-Rogg zieht sie los zu einer Operation gegen die Skrull, die einen Planeten der Kree besetzt haben. Doch die Informationen entpuppen sich als Falle und Vers wird von den Skrull festgenommen. Diese suchen nach einer bestimmten Erinnerung in ihrem Gedächtnis, wobei sie Erinnerungen freisetzen, die Vers vergessen hatte. Bei ihrer Flucht stürzt Vers auf die Erde in den 1990er Jahren. Hier glaubt sie ihre verlorenen Erinnerungen widerzufinden. Da sie die Gepflogenheiten der Erde nicht kennt, wird bald die Polizei und kurz darauf SHIELD auf sie aufmerksam. Agent Nick Fury und sein Praktikant Phil Coulson sammeln sie auf und zusammen begeben sie sich auf die Suche. In einem SHIELD Archiv finden sie Aufzeichnungen von Dr. Lawson, die Vers in ihren vergessenen Erinnerungen gesehen hat. Die Skrull sind inzwischen auch auf der Erde angekommen und versuchen Fury und Vers getarnt als SHIELD Agenten zu erwischen, doch diese können in einem Flugzeug entkommen. Dabei entdecken sie Goose, Lawsons Katze, als blinden Passagier. Die Flucht führt sie zu Vers früherer besten Freundin Maria Rambeau, die von ihrer gemeinsamen Vergangenheit berichtet und Vers wahren Namen Carol Danvers enthüllt. Talos, der Anführer der Skrull findet sie hier und bittet um ein friedliches Gespräch. Dabei erfährt sie, dass alles Geglaubte eine Lüge ist und die Kree gewaltsam das Universum versuchen zu erobern. Yon-Rogg, der sie nach ihrem Gedächtnisverlust aufnahm, hatte ihre Mentorin Dr. Lawson getötet, die den Skrull bei der Flucht vor den Kree helfen wollte. Eine geheime Energiequelle ging damals auf Danvers über, die ihre Kräfte hervorrief, die Yon-Rogg immer versuchte zu unterdrücken. Zusammen finden sie die geheime Basis der Skrull, die Lawson gebaut hatte, deren Standort sie aber Talos nicht mehr mitteilen konnte. Dort finden sie nicht nur den Tesseract, sondern es kommt auch zur finalen Auseinandersetzung mit Yon-Rogg und seinem Team. Dabei entfaltet Danvers ihre volle Kraft und blockt damit auch die zusätzliche Einheit von Ronan, dem Kläger, ab.

Die Handlung

Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Martina Hill (Cobie Smulders) reisen nach Moskau, wo sie auf einen Skrull treffen, der sich als Everett Ross (Martin Freeman) ausgibt, um an geheime Informationen zu kommen. Dabei stellen sie fest, dass sich eine Gruppierung der Skrulls gebildet hat, die von Fury enttäuscht sind, da dieser seit den 1990er Jahren keinen neuen Heimatplaneten für sie gefunden hat, und deswegen nun die Erde einnehmen wollen. Und dafür gehen sie über Leichen.

Meine Meinung

Was man dem MCU in den letzten Jahren zu Gute halten kann, ist, dass sie einfach nicht aufgeben. Nachdem die Serien rund um die neuen Charaktere gefloppt sind, haben sie diesmal wieder bekannte Charaktere genommen, gerade Nick Fury hatte bereits unzähliche Auftritte im MCU. Diesmal war auch die Handlung selbst bereits vorbereitet, da hier die Anknüpfung an Captain Marvel stattfand. Nur, dass zwischenzeitlich ca. 30 Jahre vergangen sind. Problematisch daran ist nur leider, dass Captain Marvel zu den schwächsten Filmen des MCU gehört – ja, selbst nach einer insgesamt eher schwachen Phase Vier.
So hat die Serie von Anfang an damit zu kämpfen überhaupt eine Handlung aufzubauen. Gefühlt passiert nämlich erst einmal nichts. Und damit nicht genug, damit passiert nämlich erstmal: Nichts. Jedes Mal, wenn der Abspann über den Fernseher lief, fragte ich mich, was jetzt eigentlich genau in der Folge passiert war. Dabei war die Grundidee gar nicht so schlecht. Die Skrulls, die nach knapp 30 Jahren keine Lust mehr haben, von Fury immer weiter vertröstet zu werden. Die zwei Gruppierungen. Die ständige Frage, wer ist ein Skrull und wer ein Mensch. Das wäre bestimmt ein spannender Film geworden.
Stattdessen wurde es in sechs Folgen gestreckt und das hat überhaupt nicht funktioniert. Dadurch hat sich die Handlung immer wieder im Kreis gedreht und die Auflösung wirkte anhand der ansonsten eher dahin plätschernden Story ziemlich übertrieben. Natürlich musste dann auch noch eine Liebesgeschichte eingebaut werden, die auch nur bedingt funktioniert hat.
Während Autor*innen und Schauspieler*innen sich aktuell noch immer im Streik für bessere Bedingungen und Anerkennung und noch so viel mehr kämpfen, war es bestimmt ein ziemlicher Schlag, als Secret Invasion das Intro der Serie präsentierte. Denn dies war komplett AI generiert. So sah es dann leider auch aus, weswegen ich erstmals über die Skip Möglichkeit sehr dankbar war, obwohl ich sonst großer Fan von gut gestalteten Intros bin.
Nun bleibt  nur zu hoffen, dass die nächsten Serien des MCU endlich auch für Serien konzipiert werden und keine langgestreckten Filme sind.

Das Fazit

Secret Invasion konnte schon wie die Serien des MCU aus dem letzten Jahr nicht überzeugen. Es war sehr langatmig, drehte sich immer wieder im Kreis und gefühlt passierte dabei nichts. Die interessante Grundidee wird komplett verschenkt. Leider wieder eine Enttäuschung aus dem Hause Marvel.

Mein Jahresrückblick 2023 – #3 – Die Serien

Willkommen zum dritten Jahresrückblick in diesem Jahr. Heute widmen wir uns den Serien, die weiterhin einen großen Anteil in meinem Leben einnehmen. Dabei liege ich statistisch leicht unter dem im letzten Jahr, bin aber an sich ganz zufrieden damit, da ich eigentlich alle Serien, die ich unbedingt sehen wollte, auch geschafft habe.

Zur Statistik:

2023 habe ich 67 verschiedene Serien gesehen (2022=77), dabei 98 Staffeln (2022=103)

Mit einer (gerundeten) Lauflänge von
…  50.420 Minuten
…  840 Stunden
…  35 Tagen
…  5 Wochen
…  1,25 Monaten

Davon
… 18 Staffeln Wiederholungstäter
…  2 Staffeln Comedy Special
… 13 Staffeln Reportagen
… 11 Staffeln K-Drama
… 19 Staffeln Anime
… 20 Staffeln fortgesetzter Serien
… 15 Staffeln neuer Serien

I. Wiederholungstäter

2023 habe ich 4 Serien mit 18 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking:

Vicious – Staffel 1

Friends – Staffel 4-10

Big Time Rush – Staffel 1-2

Gilmore Girls – Staffel 1-7 + Reunion

II. Comedy Special

2023 habe ich 2 Comedy Specials mit 2 Staffeln gesehen – ohne Ranking:

LOL – Staffel 4

Nach dem Vorbild der japanischen Serie no suberanai hanashi moderiert Michael „Bully“ Herbig diese Comedy-Sendung, in der Comedians sechs Stunden lang in einen Raum gesperrt werden mit nur einer Aufgabe: Nicht lachen. Denn wer zuletzt lacht, gewinnt 50.000 Euro für den guten Zweck. – Auch in der vierten Staffeln funktioniert das Konzept wunderbar und das Studio ist wieder deutlich stärker als Staffel drei.

Hillarious – Staffel 1

Martina Hill ist mit einer neuen Show zurück. Dabei erzählt sie in ihren Sketchen wieder Geschichten aus dem Alltag, wie immer etwas überzeichnet und doch nah an dem, was man manchmal gern sagen würde. – Maria Hills neue Serie schafft leider nicht an ihre Knallerfrauen heran zu kommen und kann nur noch leicht erheitern.

III. Reportagen

2023 habe ich 12 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 13 Staffeln gesehen. Interessanterweise gab es hier nicht so wirklich eine Enttäuschung. Manche waren nur einfach besser als die Anderen – im Ranking:

Platz 12: Indian Matchmaking – Staffel 3

Sima Taparia ist eine Heiratsvermittlerin. Sie lebt in Mumbai, hat aber Klienten in ganz Indien und den USA. Die Serie verfolgt sie bei ihrer Arbeit und erzählt die Hintergründe der indischen Tradition der Heiratsvermittlung und wie sich die moderne Variante von der früheren unterscheidet. – Wieder besser als Staffel 2, konnte mich wieder mehr überzeugen, aber war einfach schwächer als die anderen Serien.

Platz 11: Johnny Depp vs. Amber Heard – Miniserie

Der Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard wurde live übertragen und führte dazu, dass das Internet wild mit diskutierte und sich eindeutige Lager bildeten, wobei eins deutlich größer war als das andere. In dieser Dokumentation geht es aber eher um das Internet-Phänomen dahinter und wie der Prozess die Gemüter beeinflusste. – Weniger eine Dokumentation über den Gerichtsprozess als vielmehr über die Berichterstattung und Vorverurteilungen. Interessante Doku darüber, wie das Internet funktioniert.

Platz 10: Snack vs. Chef – Staffel 1

Küchenchefs treten gegeneinander an, um die besten Imitationen beliebter Snackklassiker zu gestalten. Von Pringels über Oreos bis hin zu KitKat ist hier allerhand vertreten. Doch auch ihre eigenen Ideen sind gefragt. Wer schafft es bis ins Finale? – In diesem Wettbewerb müssen die Teilnehmenden bekannte Snacks, wie Pringles oder Cheetos nachmachen, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Interessanter Ansatz, funktioniert über eine Staffel auch gut, aber ich bräuchte keine zweite.

Platz 9: Takeshis Castle (2023) – Staffel 1

Takeshis Castle ist zurück. Wieder wurde eine große Armee an tapferen Recken gefunden, die bereit sind das Schloss zu stürmen. Doch vorher müssen diesmal erstmal andere Burgen eingenommen werden. Dafür müssen wieder allerhand schlammreiche Hindernisse überwunden werden. – Die Neuauflage ist nicht weniger verrückt als das Original, aber noch immer sehr witzig.

Platz 8: Hack my Home – Staffel 1

Dieses Einrichtungsteam hat sich auf kleine Räume spezialisiert, die sie mit allerhand Hacks aufwerten, um so mehr Platz zu schaffen. Dabei hat jeder seine ganz eigene Aufgabe und zusammen kommen wahre Platzwunder dabei heraus. – Innerhalb kürzester Zeit durchgebinged, mochte die Ideen sehr und das Team war auch sehr sympathisch. Gerne mehr Folgen!

Platz 7: Zoogeflüster – Staffel 1-2

Viel los im Columbus Zoo. Neben Neugeborenen stehen viele Kleinigkeiten im Alltag an. Dramatische Operationen, aber auch die kleinen Lichtblicke, die den Alltag als Tierpflegende so aufregend macht. – Immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge geschaut, aber toller Einblick und vor allem tolle Tiere! Da wusste man gar nicht, in welches man sich zuerst verlieben sollte. – Sympathische Reportage über den Columbus Zoo. Sehr große Tiernähe und hat mich von Anfang an mit Gepardenbabys verzückt.

Platz 6: BTS – Bon Voyage – Staffel 1

BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. In 2016 bekamen sie eine Stunde Zeit, um Handgepäck für 10 Tage zu packen. Das Ziel war Norwegen. Dort mussten sie immer wieder mit einem überschaubarem Budget bestimmte Ziele erreichen. Da kann man nur Bon Voyage wünschen. – Etwas chaotisch und gefühlt war ich nur damit beschäftigt die Hände über den Kopf zu schlagen, weil schon wieder jemand etwas vergessen oder gar verloren hatte, aber dennoch wie immer sehr sympathisch mit den Jungs.

Platz 5: Queer Eye Brazil – Staffel 1

Die Fab Five sind diesmal Fred, Rica, Luca, Yohan und Guto, die durch Brasilien reisen und ganz im Sinne des Vorbilds Menschen unter die Arme helfen, die Probleme haben ihren Alltag zu bewältigen. Dabei darf auch hier die typische quirrlige Art, viel Verständnis und herzerwärmende Botschaften nicht fehlen. – Nach dem Original aus den USA und dem ersten Ableger in Deutschland, gibt es nun auch eine brasilianische Ausgabe. Wie immer voller Herzenswärme und Charme und funktioniert damit wunderbar.

Platz 4: BTS – In the Soop – Staffel 1

BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. 2020 machte die Pandemie ihre Tourpläne zunichte und so hatten sie endlich mal Zeit für eine Auszeit. Dafür wurde ein Ferienhaus gemietet, mit allerlei Annehmlichkeiten ausgestattet, die sich die Jungs vorher wünschen durften und dann hieß es einfach mal nur ausspannen. – Wenn die Frage danach, ob es heute endlich die angekündigten Pasta mit Steak gibt, das spannendsten an der Serie ist, und man sieben Jungs über lange Zeit beim Nichtstun zu gucken kann, dann ist es die unvergleichliche Energie von BTS. Hat sehr gut funktioniert, gern mehr davon.

Platz 3: Traumhaus Makeover – Staffel 4

Shea McGee hat zusammen mit ihrem Mann eine Renovierungsfirma gegründet. Egal, ob das ganze Haus oder nur einzelne Zimmer, egal ob großes oder kleines Budget, die McGees kümmern sich um alle Wünsche. Mit ihrem unvergleichlichen Einrichtungsstil treffen sie dabei immer ins Schwarze. – Auch in der vierten Staffel begeistert mich die Serie noch, da die Hosts absolut sympathisch sind und sie tolle Gestaltungsideen haben.

Platz 2: Queer Eye – Staffel 7

Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle homosexuell bzw. non-binär und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in New Orleans, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. Die Fab5 sind zurück und machen diesmal New Orleans unsicher. Dabei versprühen sie wie immer ihren Charme und können nicht anders als gute Laune zu verbreiten

Platz 1: Rennervations – Staffel 1

Jeremy Renner ist nicht nur Schauspieler und Musiker, sondern engagiert sich auch viel für verschiedene Charity Projekte. Unter anderem hat er einen riesen Fuhrpark an ausrangierten Fahrzeugen, denen er neues Leben einhauchen will. Wie aus einem alten Schulbus ein mobiles Tanzstudio werden kann und ähnliche Umbauten, entdecken wir in Rennervations – Wegen Jeremy Renner mit der Serie angefangen, wegen seines Teams habe ich die Staffel durchgebinged. So herzlich und sympathisch, mit tollen Geschichten und viel Herz für die Charity Projekte.

IV. K-Dramen

2023 habe ich 11 Serien mit insgesamt 12 Staffeln aus Korea gesehen. Nachdem ich das Genre 2022 für mich entdeckt habe, konnte ich hier wieder einige tolle Dramen entdecken. Hinweis: K-Dramen bestehen i.d.R. nur aus einer abgeschlossenen Staffel, daher werden die Staffelnummern nur bei den Ausnahmen erwähnt – im Ranking:

Platz 11: Dr. Stranger

Park Hun und sein Vater werden nach einem politischen Komplott in Nordkorea eingeschleust und hinterher nicht wieder rausgelassen. Jahre später und nach einer spektakulären Flucht durch Budapest, wo er seine Verlobte gestorben glaubte, betreibt er eine kleine Klinik, die sich auf Banden und ähnliches spezialisiert hat. Da bekommt er das Angebot an einer renommierten Klinik zu arbeiten und gerät in einen Wettstreit mit einem Chirurgen darum, wer den erkrankten Ministerpräsidenten operieren darf. Noch ahnt Hun nicht, dass eben jeder vor all den Jahren dafür sorgte, dass er Nordkorea nie wieder verlassen sollte. – Hat sich leider sehr gezogen und immer wieder im Kreis gedreht, dafür am Ende sehr gehetzt. Leider eines der schlechteren Dramen, die ich gesehen habe.

Platz 10: My Holo Love

Han So-Yeon kämpft seit ihrer Kindheit mit Gesichtsblindheit, die sie aber verschweigt. Dadurch wird sie von ihren Kolleg*innen eher gemieden, und auch darüber hinaus führt sie eher ein zurückgezogenes Leben. Das ändert sich, als sie den Prototypen einer Brille in die Hände bekommt, mit der sie Holo sehen kann. Diese KI hilft ihr im Alltag. Doch sie bekam die Brille nur, weil die Erfinderfirma sie vor Dieben schützen wollte. Nun wollen sie ihren Prototypen dringend zurück. Blöd, dass So-Yeon eine starke Bindung zu Holo aufgebaut hat. Doch beruht diese auf Gegenseitigkeit? – Leider eher schwaches Drama, dreht sich viel im Kreis, kommt nicht vorwärts und nutzt die Grundidee so gar nicht.

Platz 9:  Descendants of the sun

Captain Yoo Si-Jin und Master Sergeant Seo Dae-Yeong gehören bei der koreanischen Armee zu einer speziell ausgebildeten Sondereinheit für besonders schwierige Einsätze. Alles ist gut, bis Si-Jin durch einen Zufall auf die Ärztin Dr. Kang Mo-Yeon trifft und sich verliebt. Doch durch seinen Job scheitert eine Beziehung. Ein paar Monate später treffen sie sich unfreiwillig in Uruk wieder, wo die koreanische Armee zur Stabilisierung beitragen soll. Und das Kribbeln zwischen ihnen beiden kehrt zurück. – Schönes Drama aus Korea, auch wenn die Militärthematik etwas gewöhnungsbedürftig war. Hatte für mich etwas zu viele Katastrophen, aber die Liebesgeschichte war wirklich schön.

Platz 8: Destined with you

Lee Hong-Jo arbeitet im Landschaftsamt im Rathaus, wo sie jedoch aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit von ihrem Team eher gemieden wird. Bei einem Außeneinsatz in einem „Spukhaus“ trifft sie auf Jang Sin-Yu. Dieser ist Anwalt und arbeitet inzwischen auch im Rathaus. Eigentlich will er nichts mit der übereifrigen Beamtin zu tun haben, doch bekommt er den Auftrag eine alte verschlossene Kiste an eben diese zu übergeben. Durch Neugier hält er den Kontakt und beide finden heraus, dass ein Zauberbuch in der Kiste ist. Hong-Jo glaubt eigentlich nicht an Magie, aber warum den Liebeszauber nicht einmal an ihrem Schwarm austesten. Nur leider kommt Sin-Yu dazwischen. – Die Grundidee klang gut, leider waren die Charaktere am Anfang sehr unsympathisch und es gab viel unnötiges hin und her, wodurch sich die Serie unnötig streckte. Wurde gegen Ende spannender, aber da hatte sie mich an vielen Stellen schon verloren.

Platz 7: Weightlifting Fairy Kim Bok-Joo

Kim Bok-Joo studiert an einer Sportuniversität mit Schwerpunkt Gewichtheben. Dabei trifft sie auf Jung Joon-Hyung, einem Schwimmer, den sie aus der Grundschule kennt. Doch Bok-Joo schwärmt für dessen Cousin, dem sie jedoch nur durch seinen Job näher zu kommen glaubt. Allerdings ist Jae-I als Arzt, spezialisiert auf Diäten. – Sehr witziges K-Drama, mochte es sehr, dass die Protagonistin als Gewichtheberin eben mal nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach. Leider an vielen Stellen auch einfach problematisch, wenn mit schwierigen Themen nicht gut umgegangen wurde bzw. der Protagonist auch einfach viel zu oft übergriffig ist.

Platz 6: Itaewon Class

Park Saeroyi hat Probleme an seiner neuen Schule, da er das Mobbing eines Mitschülers nicht duldet. Da dieser aber der Sohn eines einflussreichen CEO ist, fliegt er von der Schule und sein Vater verliert seinen Job. Als kurz darauf sein Vater vom gleichen Mobber tot gefahren wird, dreht er durch und landet dadurch im Gefängnis. Doch Saeroyi hat einen Plan. Viele Jahre später eröffnet er in Itaewon eine kleine Bar und versucht diese zum Erfolg zu führen, um gegen die Familie, die ihn alles gekostet hat, bestehen zu können. – Harter Einstieg, aber die Freundschaften sind wirklich toll, auch wenn es immer schwierig bleibt mit den Themen.

Platz 5: Alchemy of Souls – Staffel 1-2

Die mächtige Magierin Naksu führt, um zu überleben, die verbotene Magie der Seelen durch. Dabei gelangt ihre Seele in den Körper des blinden Mädchens Mu-Deok. In dieser Form trifft sie auf einen mächtigen Erben einer Magierlinie Jang Uk. Dieser ist aufgrund eines Geheimnisses um seine Geburt von den Lehren ausgeschlossen, auch wenn er enge Beziehungen zu den Anführern hegt. Mu-Deok wird zunächst seine Dienerin, doch bald stellt er fest, dass sie seine größte Chance ist, um sein verschlossenes Energieportal öffnen zu lassen. – Der Hype ist größtenteils berechtigt, aber zwischenzeitlich etwas langatmig. Und das Ende des ersten Teils war schrecklich, da wäre ein gutes Ende bereits möglich gewesen. Der zweite Teil wird dem tollen ersten gar nicht gerecht. Durch den Zeitsprung braucht sie zu lange sich wieder aufzubauen und vergisst dadurch die Handlung nachvollziehbar zu halten. Auch fehlt der Witz. Sehr schade!

Platz 4: Business Proposal

Shin Ha-Ri mag ihren Job als Food Specialist bei einer großen Firma für Tiefkühlgerichte. Doch als ihre beste Freundin sie bittet für sie zum Blind Date zu gehen und den Typen zu vergraulen, den ihr Vater für sie ausgesucht hat, ahnt Ha-Ri nicht, dass es sich dabei um den CEO der Firma handelt, für die sie arbeitet. Und dass er sie trotz des desaströsen ersten Dates direkt heiraten will. – Fing etwas cringe an, aber mausert sich schnell zu einer tollen Geschichte mit viel Witz und viel Gefühl. Highlight K-Drama!

Platz 3: Pinocchio

Choi Dal-po hat eine große Abneigung gegen Journalisten seit eine seine Familie zerstörte. Seine Adoptivschwester Choi In-ha hingegen versucht trotz ihres Pinocchio-Syndroms, durch das sie nicht lügen kann, Journalistin zu werden. Da er sie nicht davon abhalten kann, versucht er ihr zu helfen und wird dadurch in dem Job angenommen, den er nie wollte. – Absolutes Highlight K-Drama! Jede Folge war spannend, mitreißend, gefühlvoll und witzig. Gute Debatte über Journalismus und deren Konsequenzen. Konnte kaum ausschalten.

Platz 2: Crash Course in Romance

Choi Chi-Yeol ist ein berühmter Mathelehrer und seine Privatkurse sind heiß umkämpft. Nam Haeng-Seon hat einen Banchan-Laden und versucht für ihre Nichte die beste Schulbildung rauszuholen. Doch als sie für sie einen Platz bei Chi-Yeol erkämpft, hat sie keine Ahnung, dass dieser kurz darauf ihr Herz erobert. – Ein sehr tolles Drama, zwischendurch vielleicht ein bisschen zu viel Drama, aber ich mochte die Geschichte sehr und Jung Kyun-Ho spielte mit, was für mich immer ein Pluspunkt ist.

Platz 1: Doom at your service

Tak Dong-Kyung hat einen wirklich beschissenen Tag. Sie erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat, dass ihr Freund bereits verheiratet ist und ihr Bruder sich ein Teil des Erbes ihrer Eltern für eine dumme Geschäftsidee krallen will. In ihrer Frustration schreit sie in die Nacht, dass sie die Welt brennen sehen will. Dies hört Myul Mang, das Unheil. Er schließt einen Vertrag mit ihr, um die Schmerzen ihrer letzten Wochen von ihr zu halten, dafür muss sie sich das Ende des Welt wünschen, damit er ihren Wunsch erfüllen kann. Doch es soll anders kommen. – Highlight K-Drama! Sehr tolle Geschichte, spannend, mitreißend, und vor allem sehr gefühlvoll

V. Anime

2023 habe ich 12 Animes mit insgesamt 19 Staffeln entdeckt – im Ranking:

Platz 12: Little Witch Academia – Staffel 1

Akko Kagari will ihrem großen Vorbild, der Hexe Chariot, nacheifern und schreibt sich an der Hexenakademie Luna Nova ein. Nur leider hat sie kaum magische Begabung und muss so immer wieder kämpfen, um in den Fächern mithalten zu können. Dabei helfen ihr ihre Zimmermitbewohnerinnen. Gar nicht begeistert davon ist hingegen die beliebte Diana. – Leider sehr schwach, da die ewig gleichen Charaktere an einem Hexeninternat einfach nicht mehr funktionieren. Sehr nervige Protagonistin. Hat mich eher gelangweilt als unterhalten.

Platz 11: Shinobi no Ittoki – Staffel 1

Ittoki Satubara dachte, dass er ein ganz normales Leben führen würde. Doch als seine Mutter ihm offenbahrt, dass sie die Anführerin eines Ninja-Clans ist und er fortan an eine Schule für angehende Ninjas geschickt wird, ändert sich sein Leben schlagartig. Doch damit nicht genug, ist seine Familie auch in eine alte Fehde verwickelt, die neu entflammt ist. – Langatmig, drehte sich immer wieder im Kreis, viel zu schnelle Fähigkeitenentwicklung, mochte die ganze Geschichte nicht.

Platz 10: Ooran High School Host Club

Die Ooran High School ist eine Privatschule für die Elite. Durch ein Stipendium schafft Haruhi es an die Schule, um in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Dabei landet sie in einem vermeintlich leerem Zimmer, um in Ruhe zu lernen. Doch hier ist der Host Club der Schule ansässig, der sie misstrauisch beäugt. Eins führt zum anderen und nachdem Haruhi eine Vase zerbrochen hat, muss sie die Schulden dafür abarbeiten. Das einzige Problem ist nur, dass sie als Mädchen in einem Host Club eigentlich nicht arbeiten dürfte. Doch durch ihre offene Art zieht sie die anderen Hosts in ihren Bann und wird fortan als Junge ausgegeben. – Hatte durchaus seine witzigen Momente, man musste es aber aus der Sicht der Entstehungszeit sehen, sind doch einige Darstellungen heutzutage nicht mehr tragbar. Driftet gegen Ende immer mehr in die Belanglosigkeit und kann den durchaus sympathischen Start nicht halten.

Platz 9: Blue Lock – Staffel 1

Nachdem die japanische Nationalmannschaft weiterhin im Fußball kaum Erfolge vorzuweisen hat, wurde das Blue Lock Programm ins Leben gerufen. Nachwuchskicker aus dem ganzen Land wurden eingeladen, nicht ahnend, dass es die schwerste Prüfung wird, die sie je hatten. – Interessante Idee, braucht ein wenig um sich aufzubauen, aber ist mal ein etwas anderer Sportanime.

Platz 8: Re-Main – Staffel 1

Minato ist erfolgreich im Wasserball, bis er nach einem Turnier einen Autounfall hat. Als er auf dem Koma erwacht, ist ein Jahr vergangen und er hat keine Erinnerung an die letzten drei Jahre. Da er in seinem Team nicht mehr mithalten kann, muss er die Schule wechseln. Dort versucht Jo gerade ein Wasserball-Team zu gründen. – Richtig starker Sport-Anime zum Thema Wasserball. Leider fand ich den Plottwist in der Mitte sehr schwierig und hat mir die Leichtigkeit der Serie genommen. Konnte sich aber gegen Ende wieder etwas bessern, weswegen ich mich auf eine mögliche zweite Staffel freue.

Platz 7: Sailor Moon – Staffel 1

Bunny Tsukino ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das schnell emotional wird, gern verschläft und auch ansonsten eher faul ist. Als ihr die Katze Luna zuläuft, erfährt sie, dass sie eine der Sailor Kriegerinnen ist, nämlich Sailor Moon. Fortan muss sie neben der Schule für Liebe und Gerechtigkeit kämpfen, denn die Mächte des Bösen versuchen immer wieder die Macht über ihre Welt zu übernehmen. Zum Glück findet sie bald Hilfe bei anderen Sailor Kriegerinnen. – Meine erste Begegnung mit den Sailor Kriegerinnen, aber ich mochte die einzelnen Geschichten und das Schwelgen in der Welt. Werde bestimmt weiterschauen.

Platz 6: Romantic Killer – Staffel 1

Videospiele, ihre Katze und ungesunde Snacks sind die drei großen Laster von Anzu Hoshino. Bis sie auf ein magisches Wesen trifft, das der Ansicht ist, dass sie sich unbedingt verlieben muss, worauf Anzu so überhaupt keine Lust hat. Also verbannt das Wesen ihre drei großen Laster aus ihrem Leben und bringt stattdessen ein paar Jungs durch Zufälle in Anzus Leben, die davon überhaupt nicht begeistert ist. Doch der einzige Weg in ihr bisheriges Leben ist es, ein wenig mitzuspielen. – Gute Ausgangsidee und zwischendurch einige gute Ideen, aber ich habe sehr mit der Protagonistin mitgelittten.

Platz 5: Beautiful Bones – Staffel 1

Shoutaru, ein Oberschüler, ist vor einiger Zeit auf Sakurako getroffen, die als Präparatorin eine merkwürdige Vorliebe für Knochen hat. Doch bei ihren Ausflügen finden sie gern auch mal eine Leiche, deren Geschichte die Polizei meist überfordert, weswegen die beiden immer wieder einschreiten. – Liebevoll gestalteter Anime, tolle Charaktere, spannende Fälle, leider mit Cliffhanger und ohne Aussicht auf eine Fortsetzung.

Platz 4: Kurokos Basketball – Staffel 1-3

Die Teko Mittelschule hat unzählige Preise im Basketball gewonnen, was vor allem an fünf Spielern lag, die als die Wundergeneration bekannt sind. Kuroko wurde als geheimes sechstes Mitglied geführt. An der Oberschule gehen sie auf getrennte Schulen. Da die Wundergeneration vor allem durch ihre Egos bekannt wurde, will Kuroko mit seinem neuem Team zeigen, dass Teamgeist über alles steht. – In der ersten Staffel noch etwas schwächer, da man direkt in die Geschichte reingeworfen wurde, aber es wurde immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker wurde, mitreißende Spiele und ein tolles Ende. – Etwas wenig Charaktervorstellungen, es geht gleich direkt in die Spiele, ich brauchte ein wenig um mit der Serie warm zu werden, aber dann wird sie durchaus sehr spannend. Danach wurde es immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker war, mitreißende Spiele und ein tolles Ende.

Platz 3: Spy x Family – Staffel 1.2

Twilight ist Spion aus Westalis und wird nach Ostania geschleust. In Berlint soll er sich unter der Tarnidentität Loid Forger Zugang zu einem der führenden Politiker verschaffen. Der einfachste Weg ist über die Eden-Akademie, eine der führenden Schulen. Dafür benötigt er jedoch ein Kind. In einem Waisenhaus adoptiert er die Telepathin Anya, ohne von ihren Fähigkeiten zu wissen. Doch leider akzeptiert die Eden nur vollständige Familien, weswegen Loid noch eine Frau braucht. Diese findet er in Yor, weiß jedoch nicht, dass sie eine berühmte Auftragskillerin namens Dornenprinzessin ist. – Auch der zweite Teil der ersten Staffel ist wunderbar manganah und fängt die Atmosphäre gelungen ein. Witzig, spannend und elegant.

Platz 2: Free – Staffel 1-3

Nachdem sie bereits früher zusammen in einer Staffel schwammen gründen Haruka Nanase, Makoto Tachibana und Nagisa Hazuki einen Schwimmclub in der Oberschule, aber dafür brauchen sie noch einen vierten Schwimmer. Außerdem taucht Rin Matsuoka wieder auf, allerdings an der Konkurrenzschule. Die vier verbindet eine Vergangenheit, die sie auseinander gerissen hat. – Ein Anime über ein Schwimmteam, da war ich doch dabei. Die Dynamik kommt nicht so gut rüber wie in anderen Genrevertretern wie Haikyuu, aber die Charaktere machen es wett und auch wenn die Auflösung der Rivalität irgendwie belanglos schien, hatte ich eine schöne Zeit. Staffel Zwei konnte damit gut mithalten. Bei Staffel Drei hab es einen guten Übergang von Oberschule zu Uni, aber dann tauchen viel zu viele neue Charaktere auf, dass man komplett den Überblick verliert. Daher leider schwächer als die vorherigen Staffeln, aber dennoch gefühlvolles Finale.

Platz 1: Haikyu – Staffel 1-4

Nach einem weniger erfolgreichen Volleyballturnier in der Mittelschule kommt Hinata in die Oberschule und freut sich auf das Volleyball-Team. Leider ist sein Kontrahent aus eben jenem ersten und letzten Turnier auch dabei und Kageyama ist ebenso wenig begeistert. Doch sie werden nur zusammen ins Team aufgenommen. Gezwungenermaßen müssen sie zusammenarbeiten. – Ich hasse Volleyball. Aber diese Serie mit faszinierenden Charakteren rund um den Sport ist absolut mitreißend und spannend. Während die zweite Staffel noch eine gute Mischung aus Handlung und Spannung bietet, war die dritte das reinste an meinen Nerven rütteln. Und ich habe jede Sekunde davon geliebt! Die vierte beginnt wieder etwas ruhiger, aber auch hier wird es bald wieder sehr spannend.

VI. Fortgesetzte Serien

2023 habe ich 14 Serien fortgesetzt und dabei 20 neue Staffeln entdeckt. Dabei gab es auch hier keine wirkliche Enttäuschung und auch insgesamt fiel mir hier das ranken am schwersten. – im Ranking:

Platz 14: Loki – Staffel 2

Loki wird durch sogenannte Zeitzerrungen immer wieder in der Zeit hin und her geworfen, nachdem Sylvie jenen, der bleibt, erstochen hat. Zum Glück hat Mobius eine Idee und sie wenden sich an Ouroborus, einem Techniker, der sich dem Problem annimmt. Doch ein viel größeres Problem steht bevor. Der Zeitapparat ist gefährlich überlastet. Loki und seine Freund*innen müssen sich an eben jene wenden, die sie zuvor enttäuscht haben, um die Zeit zu retten. – Wieder eine deutlich stärkere Serie aus dem MCU, aber scheint dennoch zu lang für die erzählte Handlung. Teilweise etwas zäh, dafür mit einem gewaltigen Ende.

Platz 13: Brooklyn 99 – Staffel 8

Viel Betrieb im 99. Revier des NYPD. Auf humorvolle Weise begleitet die Serie den Alltag des Reviers und dessen sehr unterschiedliche Charaktere. – Der Abschied vom 99. fiel sehr schwer, denn wo zuvor deutlich die Luft raus war, hat diese Staffel noch einmal viel rausgerissen. Auch das Aufgreifen aktueller Thematiken hat der Serie sehr gut getan.

Platz 12: Schitt’s Creek – Staffel 3-6

Familie Rose, das sind die Eltern Johnny und Moira, sowie die Kinder David und Alexis, sind reich. Zumindest bis der neue Geschäftsführer ihrer Firma keine Steuern zahlt und die Steuerbehörde ihnen fast alles wegnimmt. Geblieben ist ihnen eine kleine Stadt namens Schitt’s Creek, die Johnny David vor ein paar Jahren als Witz zum Geburtstag schenke. Dort müssen sie nun in einem heruntergekommenen Motel in zwei Zimmern ohne abschließbare Tür leben und sich mit den Kleinstadtgewohnheiten auseinander setzen. – Eigentlich bin ich ja nie in die Serie reingekommen. Aber ab Staffel 3 hat es mich dann doch erwischt und ich bin nur so durch die Folgen geflogen. Hat immer noch deutliche Schwächen, aber da sich ein paar Charaktere gut weiter entwickelt haben, war es jetzt doch deutlich besser.

Platz 11: Shadow & Bone – Staffel 2

Alina und Mal sind auf der Flucht, doch kommen nicht weit. Der Dunkle findet sie und zwingt sie dazu ihnen zu helfen die Meeresgeisel und damit den zweiten großen Kräftemehrere zu finden. Dabei bekommen sie unerwartete Hilfe. Währenddessen versuchen die Krähen ihre Schulden im Barrell zu begleichen. Dafür benötigen sie Hilfe von der Grisha Nina, doch diese stimmt nur unter einer Bedingung zu: Matthias Helvar muss aus dem Gefägnis befreit werden. Doch das ist gar nicht so einfach. – Nach der sehr starken ersten Staffel leider eher enttäuschend. Weiß nicht so recht, welche Geschichte er erzählen soll. Bin etwas ratlos, wie das passieren konnte.

Platz 10: Inside Job – Staffel 2

Reagan Ridley arbeitet als Wissenschaftlerin bei Cognito Inc., eine Firma, die sich mit Verschwörungstheorien befasst bzw. für deren Geheimhaltung zuständig ist. Zusammen mit ihrem Team hat sie dabei alle Hände voll zu tun. – Die zweite Staffel führt die Charaktere weiter aus und hat mir fast nochmal besser gefallen als Staffel 1.

Platz 9: Hilda – Staffel 2

Hilda lebt mit ihrer Mutter und ihrem Hirschfuchs Hörnchen mitten in der Wildnis. Bis sie dort ein Problem mit den Elflingen und ein paar Riesen hat. Ihre Mutter beschließt daher nach Trolberg zu ziehen, damit Hilda in einer sichereren Umgebung aufwächst. Diese ist davon nicht begeistert, zumal es ihr schwer fällt sich einzuleben. Doch in David und Frida findet sie Freunde. – Gewohnt schöne Geschichten, wenn auch einmal zu oft der Konflikt mit der Mutter ausgespielt wurde.

Platz 8: Good Omens – Staffel 2

Der Engel Erziraphael und der Dämon Crowley konnten die Apokylpse abwenden und widmen sich wieder ihrem ruhigen Leben auf der Erde. Bis der Erzengel Gabriel vor Erziraphaels Buchladen auftaucht, mit einer mysteriösen Kiste, aber ohne Erinnerungen. Der Engel und der Dämon müssen recherchieren, was es auf sich hat, denn auch die Hölle hat ein großes Interesse an dem Erzengel. – Kommt leider nicht an die brilliante erste Staffel heran. Verrennt sich ein wenig in dem, was sie aussagen will und kommt erst gegen Ende zum Punkt.

Platz 7: Star Trek Picard – Staffel 3

Jean-Luc Picard bekommt einen Notruf von einer alten Bekannten. Zusammen mit William Riker folgt er diesem und geht dafür an Bord der USS Titan, an der auch Seven of Nine dient. Dabei finden sie heraus, dass die Förderation unterwandert wurde. Zeitgleich sucht Raffi undercover nach Hinweisen. – Langatmiger Einstieg, man weiß nicht so recht, worauf die Serie hinaus will. Aber nach und nach kommen immer mehr Chameos dazu, bis die Nostalgiewelle die Spannung in die Hand nimmt. Hinten raus noch einmal eine starke Staffel.

Platz 6: Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 2-3

Luz hat sich entschieden auf den brodelnden Inseln zu bleiben und kann daher nicht zu ihrer Mutter zurückkehren, zumal das Portal zerstört wurde. Nun suchen sie und ihre Freund*innen verzweifelt nach einem neuen Weg. Gleichzeitig hat Imperator Belos etwas großes geplant. Am Tag der Einheit soll es enthüllt werden, doch Ida ist sich sicher, dass es sich dabei um etwas gefährliches handelt. King ist unterdessen auf der Suche nach seiner Herkunft und seiner Familie. – Im Ganzen funktioniert die zweite Staffel sehr gut, im Einzelnen gab es ein paar zu viele Folgen, die lediglich auf das Finale angespielt haben. Aber die Liebesgeschichte war einfach nur so haaach. Immerhin hat die Serie nach dem riesen Cliffhanger überhaupt noch eine Fortsetzung bekommen. Das geplante Finale in drei Folgen quetschen zu müssen, hat ihr aber leider nicht gut getan.

Platz 5: Only murders in the building – Staffel 3

Oliver hat es endlich geschafft und wieder ein Stück am Broadway inszeniert, mit Charles in einer der großen Rollen. Doch bei der Premierenfeier kommt es zu einer Tragödie und der Hauptdarsteller Ben wird vergiftet. Bei einer Trauerfeier im Arkonia taucht dieser jedoch wieder lebendig auf, nur um kurz darauf im Fahrstuhl endgültig ermordet zu werden. Mabel und Charles wollen wieder ermitteln und eine dritte Staffel ihres Podcasts auflegen. Doch Oliver hat zuviel damit zu tun, seine Produktion zu retten. – Der Wechsel vom Haus zum Theater funktioniert nur bedingt, es gab zu viele Doppelungen und die Dynamik des Dreierteams passt diesmal so gar nicht. Dennoch nicht schlecht, aber man merkt, dass der Serie die Luft ausgeht.

Platz 4: Heartstopper – Staffel 2

Nick und Charlie sind inzwischen zusammen, doch da Nick noch nicht sein Coming Out hatte, weiß es nur der engste Freundeskreis. Nick will das schnellstmöglich nachholen, doch findet einfach nicht den richtigen Zeitpunkt. Und dann stehen auch noch die Prüfungen und die Paris-Reise an. – So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen. – So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen.

Platz 3: How I met your father – Staffel 2

Sophie und Jesse nähern sich langsam wieder an, doch nachdem Sophie ein paar nicht so gut laufende Dates und Beziehungen hatte, beschließt sie, dass es Zeit wird ihren Vater zu finden. – Sagt, was ihr wollt, aber ich liebe die Gruppe von Freund*innen einfach sehr. Ich liebe den Humor, die Geschichten und einfach alles. Habe mich über jede neue Folge sehr gefreut und hoffe nun auf eine dritte Staffel.

Platz 2: Star Trek Lower Decks – Staffel 3-4

Es ist viel zu tun auf der USS Cerritos, einem eher unbedeutenderen Schiff der Sternenflotte. Das alles reibungslos funktioniert liegt wohl vor allem an den Ensigns, die auf den unteren Decks arbeiten, weit entfernt von der Brücke. Diesmal geht es um die Abenteuer dieser Crew. – Auch wenn die namensgebenden unteren Decks kaum noch eine Rolle spielen, habe ich wieder jede Folge genossen.

Platz 1: Big Time Rush – Staffel 3-4

Nach turbulenten Zeiten für Kendall, Carlos, Logan und James, ging es endlich auf große Welttournee. Doch auch zurück im geliebten Palm Woods müssen sie sich neuen Herausforderungen stellen. So knistert es ganz schön zwischen Kendall und Lucy, sie werden von Paparazzi verfolgt und noch vieles mehr. Auf jeden Fall wird es als Superstar nicht langweilig. – Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere.

VII. Neue Serien

2023 habe ich 12 Serien neu entdeckt und davon 15 Staffeln gesehen – im Ranking:

Platz 12: Secret Invasion – Staffel 1

Nick Fury und Martina Hill reisen nach Moskau, wo sie auf einen Skrull treffen, der sich als Everett Ross ausgibt, um an geheime Informationen zu kommen. Dabei stellen sie fest, dass sich eine Gruppierung der Skrulls gebildet hat, die von Fury enttäuscht sind, da dieser seit den 1990er Jahren keinen neuen Heimatplaneten für sie gefunden hat, und deswegen nun die Erde einnehmen wollen. Und dafür gehen sie über Leichen. – Leider wieder ein Reinfall aus dem Hause Marvel. Sehr langatmig, gefühlt ist nichts passiert, ständig drehte sich alles im Kreis.

Platz 11: Obi-Wan Kenobi – Staffel 1

Nach der Order 66 und dem Fall der Republik lebt Obi-wan zurückgezogen als Ben Kenobi auf Tattoine und wacht aus der Ferne über Luke Skywalker. Bis Prinzessin Leia entführt wird und sein alter Freund Bail Organa ihn um Hilfe bittet, verlässt er sein Exil und muss sich erstmals wieder seinem ehemaligem Schützling stellen. – Nach Boba Fett die zweite Star Wars Serie, die in die Belanglosigkeit andriftete. Kaum Handlung, alles künstlich gestreckt, wäre vielleicht ein spannender Film geworden, aber hat als Serie nicht funktioniert. Schade um die Charaktere.

Platz 10: XO, Kitty – Staffel 1

Kitty Song Covey hat eine Fernbeziehung zu Kim Dae-heon nach Seoul. Doch da bekommt sie die Zusage für ein Auslandsjahr an der Schule, die auch ihre verstorbene Mutter besucht hat und die auch Dae besucht. Doch vor Ort muss sie feststellen, dass Dae eine andere Freundin hat. Dass es sich nur um eine Scheinbeziehung handelt, muss sie erst noch herausfinden. – Leider sehr platt, das koreanische Setting kam kaum durch, sehr amerikanisiert, Protagonistin war super unsympathisch, die Witze haben kaum gezogen und alle Charaktere haben sich ständig um 180° gedreht. Schade, hatte als Ableger von All the boys I loved before etwas mehr Charme gewünscht.

Platz 9: Die Ringe der Macht – Staffel 1

Elbenkriegerin Galadriel landet nach ihrer erfolglosen Suche nach Sauron auf dem Meer, wo sie zusammen mit Halbrand vom Seefahrer Elendil nach Numenor gerettet. Gleichzeitig verschwinden immer mehr Menschen in den Südlanden, die Zeit der Elben scheint zu Ende zu gehen, weswegen Elrond zu den Zwergen geschickt wird und die Harfüße bestaunen nach einem gefallenen Meteorit einen geheimnisvollen Fremden. – Sehr lange Exposition, kommt erst gegen Ende in Fahrt, punktet aber durch atemberaubende Bilder und eine wunderbare Optik.

Platz 8: Taiwan Crime Stories – Staffel 1

Während zwei Versicherungsangestellte eine Zugentgleisung untersuchen, versucht ein Reporter herauszufinden, ob ein verurteilter Straftäter wirklich seine Familie ermordet hat, ein Polizist versucht den Mord an seiner Tochter, einer Grundschullehrerin, aufzuklären und zwei Brüder untersuchen den Mord an einem Jungen, wo das Militär sich einmischt. – Vierteilige Anthologie-Serie, leider sind die einzelnen Folgen sehr langatmig und die eigentlich spannenden Fälle werden dadurch sehr zäh.

Platz 7: 1899 – Staffel 1

1899 ist das Schiff Kerberos auf dem Weg von London nach New York. An Bord allerlei Auswandernde, die sich ein besseres Leben erhoffen. Unterwegs fangen sie einen Funkspruch der vermissten Prometheus ab. Der Kapitän Eyk Larsen beschließt die Route zu verlassen, um eventuell Hilfe zu leisten, nicht ahnen, dass er eine Kettenreaktion auslöst. – Die Dark-Macher zieht es diesmal auf eine Atlantik-Überquerung. Funktioniert zunächst gut, geht dann aber in eine etwas vorhersehbare Schiene. Leider nach der ersten Staffel abgesetzt, wodurch die finalen Aufklärungen wegbleiben.

Platz 6: Queen Charlotte – Staffel 1

1761 wird Charlotte von Mecklenburg-Strelitz mit King George III verheiratet. Nach einem kurzen Kennenlernen scheinen die Sympathien da zu sein, doch George verhält sich merkwürdig und weicht Charlotte aus. Die ist entschlossen die Gründe dafür herauszufinden. 56 Jahre später versucht Queen Charlotte die Thronfolge zu erhalten, in dem sie ihre Söhne und Töchter zur Ehe drängt. – Der Brigerton Ableger schafft es schnell sich aus dem Schatten hervorzuarbeiten und eine noch schönere, und auch traurigere Geschichte zu erzählen, die davon lebt diesmal deutlich weniger Charaktere zu haben.

Platz 5: Kohlrabenschwarz – Staffel 1

Der Psychologe Stefan Schwarz wollte eigentlich nur eine ruhige Zeit im Voralpenland verbringen, doch nach mehreren mysteriösen Morden wird er von der Kriminalpolizeit Rosenheim wieder mit einbezogen, was nicht allen gefällt. Doch die Morde scheinen auf alten bayrischen Sagen und Märchen zu beruhen. Stefan muss zusammen mit der engagierten Polizistin Anna Leitner, seiner Ex-Frau Susanne und dessen neuen Freund dem Pfarrer Franz herausfinden, dass hinter dem ganzen deutlich mehr steckt als es zunächst schien. – Etwas zäher Einstieg, wollte schon abbrechen, ab Folge 2 in einem Stück durchgebinged. Sehr schöne Kombination aus deutschen/bayrischen Märchen und Sagen, Krimi und Phantastik. Gern mehr davon.

Platz 4: iCarly (2021) – Staffel 1-3

Nach ihrer Zeit als Teenager, wo sie und ihre Freund*innen die Webvideos unter den Namen iCarly produzierten, kehrt Carly nach vielen Jahren aus dem Ausland zurück. Frisch von ihrem Freund getrennt, will sie iCarly wieder beleben und neuen, aber erwachseneren Content machen. Wieder mit dabei ist ihr Jugendfreund Freddy, der inzwischen eine adoptierte Tochter hat, ihr Bruder Spencer und neu mit an Bord ihre neue besten Freundin Harper. – Die Reunion der Serie konnte mit alten und neuen Charakteren wunderbar unterhalten und doch wesentlich aktuell werden, gut für zwischendurch.

Platz 3: Wednesday – Staffel 1

Wednesday Adams wird von ihren Eltern auf die Nevermore Academy geschickt, nachdem sie ihrer anderen Highschool verwiesen wurde. Dort trifft sie auf ihre Mitschüler*innen, die allesamt übersinnliche Fähigkeiten haben. Als es jedoch zu einem Monsternagriff auf sie kommt, beginnt sie zu ermitteln. Immer an ihrer Seite: Eiskaltes Händchen. – Vielleicht nicht das Highlight, was der Hype versprochen hat, aber eine starke Geschichte mit kultigem Charakter.

Platz 2: Star Trek Strange New Worlds – Staffel 1-2

Die Enterprise geht nach ihren Erlebnissen auf der Discovery wieder auf eine mehrjährige Mission. Captain Pike versammelt dafür sein Team und sie reisen dorthin, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Das bietet natürlich allerlei Platz für Abenteuer, aber auch menschliche Entwicklungen an Bord. – Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche.

Platz 1: One Piece – Staffel 1

Monty D. Ruffy möchte Pirat werden. Nachdem er immer wieder gehört hat, dass er zu jung sei, bricht er Jahre später allein auf. Dabei erlebt er allerlei Abenteuer und trifft auf erste Verbündete. Sei es der Piratenjäger Zorro, die Navigatorin Nami, der Lügenbaron Lysopp oder der Koch Sanji. – Kunterbunter Piratenspaß, der sich zwar Freiheiten rausnimmt und doch die Mangareihe würdevoll umsetzt.

Was waren eure Highlights im Serienbereich? Welche Serie sollte ich unbedingt noch nachholen? Und mit welcher Platzierungen seid ihr überhaupt nicht einverstanden?

Rückblick auf den November 2023

Der November ist vorbei und für mich damit auch offiziell das Filmjahr. Die Jahresrückblicke stehen also bevor, aber zuvor wenden wir uns noch einmal dem November zu. Der war mit Urlaub und anschließender Erkältung wieder alles andere als gewöhnlich. Aber immerhin habe ich so Zeit gefunden Paramount+ einmal auszutesten und ein paar Serien zu bingen, die dort auf meiner Liste standen. Und so will ich gar nicht so viele Worte verlieren, widmen wir uns doch lieber dem ersten Rückblick in einer langen Reihe von bevorstehenden Rückblicken.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The Marvels: Carol Danvers aka Captain Marvel untersucht eine seltsame Erscheinung, die an ein schwarzes Loch erinnert, doch bei der Berührung tauscht sie auf einmal den Körper mit Kamala Khan aka Ms. Marvel und Monika Rambeau. Während diese noch versuchen die Ursachen zu finden, taucht Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree auf. Ihr Ziel ist es ein Artefakt zu finden, mit dem sie ihren Heimatplaneten Hala wieder zu altem Glanz führen kann. Doch der Preis dafür ist der Verlust von anderen Planeten. Und sie hat noch eine Rechnung mit Carol offen. So müssen Carol, Kamala und Monika sich zusammen tun, um gemeinsam Dar-Benn aufzuhalten. – Sehr witzige Frauenpower, Handlung eher normal, aber immerhin mal wieder unterhaltsam.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Wie der Wind sich hebt: Jiro Horikoshi träumt seit seiner Kindheit während des ersten Weltkrieges vom Fliegen. Da er stark kurzsichtig ist, hat er jedoch keine Chance ein Pilot zu werden. Stattdessen wird er Flugzeugkonstrukteur. Während seines Lebens erlebt er mehrere Katastrophen mit, doch gibt niemals auf. – Ich bin irgendwie mit den ganzen Zeitsprüngen nicht zurecht gekommen, daher für mich eher ein schwächerer Studio Ghibli Film.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Die Tribute von Panem X: Zu den 10. alljährlichen Hungerspielen wurde sich ein Mentor*innenprogramm ausgedacht, um die Zuschauendenzahlen zu steigern. Auch der junge Coriolanus Snow wurde dafür ausgewählt. Doch er bekommt ausgerechnet District 12 zugeteilt. Mit Lucy Gray als Tribut bekommt er die Chance sein Ansehen zu ändern. Doch was ist der Preis dafür? – Die Vorgeschichte rund um den jungen President Snow hat schon als Buch eher mäßig funktioniet, dennoch bin ich durch die faszinierenden Bilder des Trailers sehr gespannt auf den Film.

Wish: Disney feiert 100 Jahre. Dazu präsentiert der Konzern uns pünktlich zum umsatzstärksten Kinomonat Dezember seinen neuen Film. Doch der Trailer rund um die 17-jährige Asha und ihre Ziege Valentino und die Macht des Wünschens sieht zumindest im Trailer rein optisch schonmal nicht so gut aus. Dennoch stellt sich mir die Frage, ob die Geschichte da einiges retten kann und ob sich Disney nach 100 Jahren nun selbst abgeschrieben hat.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Napoleon

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Big Time Rush – Staffel 1-2 (noch immer eine comfort Serie für mich)

Big Time Rush – Staffel 3-4 (Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere)

BTS: Bon Voyage – Staffel 1 (Etwas chaotisch und gefühlt war ich nur damit beschäftigt die Hände über den Kopf zu schlagen, weil schon wieder jemand etwas vergessen oder gar verloren hatte, aber dennoch wie immer sehr sympathisch mit den Jungs)

Loki – Staffel 2 (Wieder eine deutlich stärkere Serie aus dem MCU, aber scheint dennoch zu lang für die erzählte Handlung. Teilweise etwas zäh, dafür mit einem gewaltigen Ende)

BTS: In the Soop – Staffel 1 (Wenn die Frage danach, ob es heute endlich die angekündigten Pasta mit Steak gibt, das spannendsten an der Serie ist, und man sieben Jungs über lange Zeit beim Nichtstun zu gucken kann, dann ist es die unvergleichliche Energie von BTS. Hat sehr gut funktioniert, gern mehr davon)

Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 3 (Immerhin hat die Serie nach dem riesen Cliffhanger überhaupt noch eine Fortsetzung bekommen. Das geplante Finale in drei Folgen quetschen zu müssen, hat ihr aber leider nicht gut getan)

Star Trek Lower Decks – Staffel 4 (Die Crew bekommt mehr Verantwortung, was ihr aber keinesfalls den Witz oder Charme nimmt. Noch immer sehr witzig und charmant)

Kohlrabenschwarz – Staffel 1 (Etwas zäher Einstieg, wollte schon abbrechen, ab Folge 2 in einem Stück durchgebinged. Sehr schöne Kombination aus deutschen/bayrischen Märchen und Sagen, Krimi und Phantastik. Gern mehr davon)

Star Trek: Strange New Worlds – Staffel 1-2 (Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche)

iCarly (2021) – Staffel 1-3 (Die Reunion der Serie konnte mit alten und neuen Charakteren wunderbar unterhalten und doch wesentlich aktuell werden, gut für zwischendurch)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten insgesamt: 2.601
Seiten pro Tag: 87 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 4

Der Panfluch: Taja ist Geschichtenerzählerin und begeistert ihr Volk mit den Abenteuern von Peter Pan. Doch etwas dunkles zieht in Nimmerland auf und Taja ist sich sicher, dass nur Pan sie alle retten kann. Doch dieser bleibt verschwunden. Also beschließt sie sich zu ihrem eigenen Abenteuer auf zu machen. – Ich hatte etwas Probleme mit dem Erzählstil, wodurch sich das Buch für mich etwas gezogen hat, auch wenn ich die Geschichte grundsätzlich mochte.

Der Preis der Magie: Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Helena ein altes Buch ihres Vaters vererbt, der die Familie vor vielen Jahren einfach verließ. Dadurch entdeckt sie nicht nur die Magie in sich, sondern auch ihre Tante Elizabeth, von der sie jahrelang nichts wusste. Doch so verlockend die Geschichten ihrer Tante auch klingen, so lernt Helena schnell, dass Magie immer einen Preis hat. – Fängt typisch an und haut einem dann die Erwartungen und Klischees ordentlich um die Ohren. Mochte es, wie unvorhersehbar die Geschichte dadurch wurde, auch wenn am Ende vielleicht ein paar Seiten fehlten.

Twisted Wonderland 1: Der Oberschüler Yu landet durch Zufall in einer anderen Welt zur Aufnahmeprüfung am Night Raven College. Dort wird er nicht nur mit Magie konfrontiert, die Häuser sind auch nach bekannten Disney Bösewichten geordnet. Wird er seinen Weg zurück finden? – Für den Auftakt ganz okay, vielleicht waren auch einfach die Erwartungen zu hoch. Mal schauen, was die Reihe noch so kann.

The Gender of Mona Lisa Y: Hinase hat sich entschieden. In diesem Band werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ihr Leben sich entwickeln könnte, wenn sie sich entscheidet ein Mann zu werden. Bleibt sie mit ihren Freund*innen befreundet oder entwickeln sich gar mehr Gefühle? – Die Geschichten waren ein wenig schwächer als in X, auch wenn es schön war noch einmal die Gegendarstellung lesen zu können.

Demon’s Diaries 3: Mia und Cay sind ziemlich hohe Tiere in der Hölle. Das hindert sie nicht daran ab und an in Schwierigkeiten zu geraten, sich mit dem überbürokratischen Himmel auseinander setzen zu müssen. Auch im dritten Band müssen sie sich wieder neuen Herausforderungen stellen und erleben so manche Überraschung. – Ich liebe die Kurzgeschichten. Sie sind abwechslungsreich, bieten immer wieder Platz zum Schmunzeln und gleichzeitig auch einen guten Grad an Spannung.

Spy x Family 10: Agent Twilight ist inzwischen berühmt berüchtigt unter den Spionen und befasst sich weiter mit seiner Scheinfamilie für Operation Stryx. Doch wie kam er eigentlich zu Wise und was hat es mit dem Krieg auf sich, der Jahre zuvor zwischen Ost und West wütete. – Spannend mit den neuen Hintergrundinformationen, aber hat sich zwischendurch auch etwas gezogen. Jetzt heißt es wieder warten.

Die 7. Farbe des Regenbogens: Ella hat Angst um ihren besten Freund Nick. Meist ist er verschlossen, doch nach dem letzten Wochenende scheint er eine schlimme Nachricht erhalten zu haben und ist danach verschwunden. Auf der Suche nach ihm, landet sie in einer seltsamen grauen Welt. Ein Wesen namens Mirin bietet ihr einen Deal an: Sie und Nick müssen Prüfungen bestehen, eine für jede Farbe des Regenbogens. Doch Ella hat keine Ahnung, welche Tür sie damit geöffnet hat. – Schwieriges Thema, toller Umgang damit. Spannende und mitfühlende Geschichte, die auf so vielen Wegen gelungen ist. Dennoch Vorsicht mit der Triggerwarnung Suizid.

Chaosherz: Noah ist wieder ein Mensch, doch damit immer distanzierter gegenüber May. Das stachelt das Chaos in ihr weiter an, das immer schwieriger zu kontrollieren wird. Doch damit nicht genug. Ihr Cousin Horus scheint sich in seinem Schlaf zu regen und hat es wohl auf May abgesehen. Weil ein Teenager mit Liebeskummer ja nicht schon genug Probleme hat. – Der typische zweite Füller-/Vorbereitungsband, aber dennoch habe ich das Buch nur so verschlungen. Ich liebe die Charaktere und wollte alles neue wissen. Und der Vorteil ist, dass man hier noch einiges über die Welt lernen konnte. Kann Band 3 gar nicht erwarten.

Fallen Princess: Zoey ist beliebt, kommt aus einer einflussreichen Familie und bereitet sich gerade darauf vor, die neue Miss Everfall zu küren als ihre Magie erwacht. Doch statt die Heilerkräfte ihrer Mutter zu erben, wie erwartet, bricht ein Schrei aus ihr raus. Sie ist eine Banshee. Dadurch ändert sich ihr komplettes Leben und sie muss an der Akademie den Zweig wechseln. Fallengelassen von ihren Freund*innen versucht sie ihr Gesicht zu wahren. Doch ein Schüler ist gestorben und sie scheint das nächste Ziel zu sein. – Mona Kasten hat bewiesen, dass sie Liebesgeschichten schreiben kann und mit ihrem super leichten Schreibstil konnte ich auch diesmal wieder in der Geschichte versinken. Toller Bezug zur irischen Mythologie, aber ansonsten leider alles sehr nach der bekannten Fantasy-Einstiegsformel. Wenig überraschendes, die gewohnten Charaktere, das gewohnte Verhalten. Tolles Buch mit einem Aber.

Die Tagebücher der Apothekerin 6: Der Eunuch Jinshi, dem Maomao inzwischen unterstellt ist, will ein paar Nachforschungen anstellen. Dafür muss Maomao ihn jedoch zu einem bürgerlichen schminken, was sich als gar nicht so leicht entpuppt. – Neue Hintergründe werden enthüllt und es bleibt spannend.

Wie war euer November? Was waren eure Highlights?