Über Shalima Moon

Mit Jahrgang 1993 hab ich es inzwischen auf süße 28 Jahre geschafft. Ursprünglich aus Braunschweig kommend, lebe ich inzwischen im schönen Brandenburg. Hauptberuflich bin ich Tourismuskauffrau, freizeitlich gehe ich leidenschaftlich gerne ins Kino oder backe meinem Freundeskreis ein wenig Hüftgold. Auf die Idee für den Blog kam ich, da ich wie gesagt leidenschaftlich gerne ins Kino gehe und regelmäßig von meinem Freundeskreis nach Filmempfehlungen gefragt werde. Anstatt ständig das gleiche zu erzählen, schreib ich es nun einmal auf und jeder kann es nachlesen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich keine professionelle Kritikerin bin. Darum geht es bei diesem Blog auch gar nicht. Hier schreibe ich einfach nur meine Gedanken auf und gebe ein kurzes Feedback und hoffe damit Leuten bei der Filmwahl zu helfen.

Eine Handvoll Bücher – 2/21

Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe der buchigen Handvoll in diesem Jahr. Heute mit: befreiter Atmung, einem Starbucksbecher, einer Adaption vom Schwanensee, Berlin in den 1920er Jahren und einer Märchenanthologie im Wasser.

Wie die Luft zum atmen

Die Handlung: Liz kehrt nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Tochter in ihr Haus zurück. Doch der Verlust ist noch immer sehr präsent. Dann taucht auch noch Tristan Cole als ihr neuer Nachbar auf, vor dem sie alle warnen. Doch Liz schafft es hinter seine Fassade zu blicken und erkennt, dass er den gleichen Schmerz erleidet, wie sie. Und auf einmal kann sie in seiner Nähe endlich wieder atmen.

Meine Meinung: Zuvor hatte ich schon vieles von Brittany C. Cherry gehört, aber noch nichts von ihr gelesen. Um diese Reihe bin ich schon länger herumgeschlichen, vor allem, weil mir die Titel gut gefallen haben, aber bisher hatte ich mich noch nicht überwunden. Nach dem Lesen weiß ich ehrlich gesagt auch noch nicht so recht, was ich vom Buch halten soll. Aber fangen wir mal ganz vorne an. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, er ist flüssig zu lesen und sie beschreibt die Gefühle der Protagonisten sehr gefühlvoll. Der Verlust geliebter Menschen ist mir bisher – zum Glück! – erspart geblieben und doch konnte ich mich durch die Beschreibungen sofort in die Trauerarbeit einfühlen. Die Liebesgeschichte konnte mich dann auch mitreißen und ich habe  das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Was mich dann aber doch ein wenig gestört hat, ist diese Stadt mit ihren kleinkarierten Bewohnern. Da wäre ich schon lange weggezogen. Aber was mich wirklich gestört hat, war die Auflösung des ganzen am Ende. Das war einfach viel zu überzogen und ging beinahe in den Psychothriller über. Das passte gar nicht mehr zu der sehr ruhigen und bedachten Geschichte über Trauer und eine neue Liebe. Das hätte man sich echt sparen können und ein schönes rundes Ende finden können. Aber nun gut. Ich werde wohl definitiv noch mehr von der Autorin lesen und hoffen, dass die nächsten Bände ein besseres Ende haben.

Ich bin Linus

Die Handlung: Linus Giese ist trans. Das dies in der aktuellen Gesellschaft noch immer nicht leicht ist, aber sein sollte, nimmt Linus uns hier mit auf seine ganz eigene Reise, um Vorteile abzubauen und den Weg ein Stück weit zu ebnen, für eine Gesellschaft in der trans sein, ganz normal ist.

Meine Meinung: Lest dieses Buch! Muss ich noch mehr sagen? Na gut: Als dieses Buch angekündigt wurde, stand für mich fest, dass ich es lesen wollte. Denn auch wenn ich mich sehr weltoffen fühle und mich aktiv für Rechte der LGTBQIA+ Community einsetze, merke ich auch bei mir noch gewisse Denkmuster. Um diese weiter abzubauen, bzw. umzudenken, hilft das Buch wahnsinnig, weil es einfach zum überdenken anregt. Zum Beispiel, dass wir bei Babys automatisch anhand der äußeren Geschlechtsmerkmale auf das Geschlecht tippen. Wichtig zu sagen, was er auch mehrfach erwähnt, ist, dass es sich nur um seine Meinung handelt und seine Erfahrungen und das diese nicht allgemeintauglich auf alle trans Menschen anwendbar sind. Aber immerhin ein Anfang, um einfach Barrieren abzubauen, die gar nicht da sein müssten. Dabei ist das Buch in sinnvolle Abschnitte gegliedert. Erfahrungen und Denkanstöße wechseln sich hier ab. Kurzum: Es lohnt sich das Buch zu lesen!

Schwanenfeuer

Die Handlung: Der junge Jäger Ayden wird vom König geschickt, ihm einen Vogel zu schießen. Doch das ist um diese Jahreszeit gar nicht so einfach. Umso erleichterter ist Ayden als er an einem See einen wunderschönen Schwan findet. Dieser ist jedoch kurz darauf verschwunden und er findet die verwundete Estelle. Schnell kommt er hinter ihr Geheimnis. Sie ist verflucht worden und am Tag ein Schwan und nur in der Nacht in ihrer menschlichen Gestalt. Lediglich ein Stück Papier mit einem Rätsel drauf, kann ihr helfen, den Fluch zu lösen. Ayden bietet seine Hilfe an und kurz darauf sind beide mitten im Abenteuer.

Meine Meinung: Auf Autorin Regina Meißner bin ich tatsächlich über Instragram gestoßen. Ihr Account fiel mir durch ihren süßen Grogu („Baby-Yoda“) auf. Mit Schwanenfeuer habe ich zum ersten Mal etwas von der Autorin gelesen, zumal mich die Idee, das Schwanensee Märchen zu adaptieren, sofort angesprochen hat. Gestrauchelt bin ich dann allerdings über ihren Erzählstil und auch ein wenig über ihren Schreibstil. Ich würde ihn jetzt nicht sofort als schlecht bezeichnen, aber er ist sehr gewöhnungsbedürftig. Woran das genau liegt, ist schwer festzumachen, mir war die Geschichte grundsätzlich ein wenig „zu einfach“ aufgebaut. Ayden findet Estelle und will ihr natürlich sofort helfen, egal, wie abweisend sie ist, und natürlich hat er sofort einen Ansatz auf ihr Rätsel. Die Abenteuer, die danach folgen sind dann teilweise wieder spannend, aber es war auch viel Füllmaterial dazwischen. Dennoch ist es Frau Meißner gelungen mich so sehr in die Geschichte hineinzuziehen, dass ich auf das Schicksal ihrer Schwestern – ebenfalls verflucht – gespannt bin und wohl noch mindestens ein weiteres Buch der Reihe lesen werde.

Der Tod ist ein Tänzer*

Die Handlung: Berlin 1926. Tristan Nowak erhält den Auftrag die Sängerin Josephine Baker bei ihren Auftritten in Berlin zu schützen, da es aufgrund ihrer Hautfarbe viele Anfeindungen gibt. Tristan ist davon wenig begeistert, versucht er doch noch immer die Nachwirkungen des Kriegs zu verdauen. Zeitgleich wird eine neue Gruppierung in Berlin laut, die mit einem Anschlag auf Josephine und ihre Revue das Land auf neuen Kurs bringen will. Schon bald ist Tristan mitten in einer Verschwörung und versucht diese zu verhindern.

Meine Meinung: Der Tod ist ein Tänzer ist der erste Teil der Schwarzen Venus Reihe rund um Josephine Baker. Mit knapp 500 Seiten ist es aber eindeutig zu lang, für die Geschichte, die erzählt wird. So kommt es permanent zu Wiederholungen, die Figuren drehen sich im Kreis und immer wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, holt Autorin Veronica Rusch von irgendwo noch einen Hammer her. Hier zeigt sich, dass manchmal eben weniger doch mehr ist. So fühlt sich die Geschichte völlig überladen an und zieht sich doch nur, weil die Spannung nicht richtig aufgebaut wird, weil halt permanent irgendwas passiert. Grundsätzlich bin ich auch einfach nicht die Zielgruppe des Buches. Die aufkommenden Nazibewegungen waren für mich schwer zu greifen. Hier kann man der Autorin allerdings keinen Vorwurf machen. Ihre Recherchearbeit hat sich ausführlich erledigt und schafft es die Stimmung der Zeit gut einzufangen und wiederzugeben. Ein paar weniger Charaktere, ein paar weniger überflüssige Handlungselemente und nach dem ersten großen Knall das Buch vielleicht einfach ausklingen lassen, hätte dem Ganzen durchaus gut getan. So wirkt es einfach nicht rund.

Von Flusshexen und Meerjungfrauen

Die Handlung: Eine Märchenanthologie rund um das Thema Wasser. Von Adaptionen der kleinen Meerjungfrau, über japanische Kappas, bis zu gewaltigen Wasserdrachen. Hier ist einfach alles vertreten.

Meine Meinung: Dies war meine erste Märchenanthologie aus dem Drachenmond-Verlag, aber bestimmt nicht meine letzte. Herausgeber Christian Handel versammelt einige mir bekannte Autoren, aber auch mir (noch) völlig unbekannte. Dabei hatte jeder seine ganz eigene Herangehensweise an das Thema Wasser. Wenn es hier etwas gab, dann Abwechslung. Und auch, wenn mir nicht jede Geschichte zugesagt hat, so waren es eben doch Kurzgeschichten, so dass man nie lange in einer Geschichte „festhing“. Auf jeden Fall ein guter Weg, um neue Autoren zu entdecken, und einfach Abwechslungsreich in verschiedene Märchen abzudriften. Die bisher erschienen Märchenanthologien dürfen bestimmt auch bald bei mir einziehen.

Habt ihr eins oder mehrere der Bücher gelesen? Wie fandet ihr sie?

*Der Tod ist ein Tänzer wurde mir von Jellybook im Zusammenarbeit mit dem Verlag im Rahmen einer Testleseaktion kostenfrei zu Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag daher als Werbung!

Neues aus der Welt

Ein Vorwort

Tom Hanks ist einer meiner Lieblingsschauspieler. Durch geschlossene Kinos durfte er allerdings derzeit eher auf meinem Fernseher sein Talent beweisen. Erst kam ‚der wunderbare Mr. Rogers‘ direkt auf DVD raus, nun kam ‚Neues aus der Welt‘ direkt bei Netflix raus. Aber so konnte er von mir direkt gesehen werden. Warum er mir erstaunluch gut gefallen hat, obwohl ich eigentlich kein Fan von Western bin, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Fünf Jahre nach Ende des amerikanischen Bürgerkriegs zieht der ehemalige Captain der Südstaatenarmee Jefferson Kyle Kidd (Tom Hanks) durch Texas, um in den Orten die Nachrichten zu lesen. Auf seinem Weg trifft er auf Johanna (Helena Zengel), die nach der Ermordung ihrer deutschen Eltern von Indigenen aufgezogen wurden. Nun soll sie zu ihrer Tante und ihrem Onkel gebracht werden. Da der zuständige Beamte aber erst in drei Monaten zurückkehrt, nimmt er sich kurzerhand selbst der Aufgabe an. Doch der Weg ist voller Gefahren.

Meine Meinung

Ich bin kein Fan von Western. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber tendenziell bin ich einfach nicht die Zielgruppe. Der einzige Grund, warum ich diesen Film sehen wollte, war Tom Hanks. Und so begann auch der Film und ich war gefühlt wieder von allem genervt, was aber den Western so authentisch machte. Meine Befürchtungen schienen alle bestätigt. Dann tauchte auch noch Helena Zengel auf und ihre Rolle war einfach sehr nervig angelegt, also sie spielt ihre Rolle schon gut, aber ihre Rolle ist sehr widerspenstig und genau das spielt sie auch, was mir den Film nicht sympathischer machte.
Und jetzt kommt das große Aber. Denn ich habe den Film weiter gesehen und kann vermerken: Ich fand ihn letztendlich doch gut. Warum ist jetzt eine sehr gute Frage, die für mich gar nicht so einfach zu beantworten ist.
Zum einen dürfte wohl die aufgebaute Atmosphäre einen großen Teil dazu beitragen. Denn wird man am Anfang noch mit der (meines Wissens nach) sehr realistischen Darstellung der Verhältnisse kurz nach dem Krieg überfordert, gewöhnt man sich schnell daran und weiß dann die Nicht-Glorifizierung des Wilden Westens zu schätzen. Gerade Tom Hanks weiß hier wieder mit seiner ruhigen Art durch den Film zu führen, gleichzeitig werden bei seinem Charakter aber auch Nuancen eingeführt, die ihn nicht rein zum großen Helden machen, was ihn aber menschlich macht. Er ist nicht der große Revolverheld und er ist irgendwo ein gebrochener Mann und wer könnte diese ruhige bedächtige Art besser spielen als Tom Hanks?
Und auch an Helena Zwengels Spiel gewöhnt man sich schließlich. Denn ihren Charakter spielt sie sehr passend, auch sobald eine gewisse Vertrauensbasis zwischem dem Captain und Johanna da ist, verträgt man sich selbst auch mit ihr.
Neues aus der Welt wird grundsätzlich langsam und ruhig erzählt, aber wird immer wieder von spannenden Szenen unterbrochen, was einen guten Kontrast bildet. Aber selbst wenn Spannung aufgebaut wird, geht es nie ins Übertriebene. Es bleibt immer ein Hang zum Realismus da.

Das Fazit

Neues aus der Welt ist ein gut gespielter, ruhig erzählter und vor allem realitätsnaher Western, der auf große Schießereien und allerlei Klischees verzichtet. Stattdessen sind wir hier ganz nah an den Charakteren erzählt. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Neues aus der Welt ist bei Netflix auf Abruf verfügbar

Eine Handvoll Filme 1/2021

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe eine Handvoll Filme in diesem Jahr. Wie konnte es denn passieren, dass wir schon März haben und ich euch noch keine Handvoll präsentiert habe? Heute mit: philosophierenden Philosophen, Cluedo in der Filmvariante, eine Hochzeit, bei der der Schein trügt, ein Thriller voller Erinnerungen und ein Spion beim Geheimdienst.

The Philosophers

Die Handlung: Eine Gruppe aus Philosophiestudenten soll in einem Gedankenexperiment ein Endzeitszenario durchspielen. Jeder bekommt einen Beruf und Fähigkeiten zugeteilt. Nun sollen sie entscheiden, wen sie aus der Gruppe in einen Survivalbunker stecken würden. Für 20 Studenten gibt es nur 10 Plätze, wie werden sie sich entscheiden?

Meine Meinung: Philosophie ist so ein Wissenschaftsstrang, mit dem ich mich noch so überhaupt nicht auseinander gesetzt habe. Dennoch klang der Film grundsätzlich erst einmal spannend. Für den Laien, wie mich, gibt es auch am Anfang noch einmal eine kurze Übersicht der gängigen Gedankenexperimente. So ist man gewappnet, auf das, was als nächstes kommt. Und so ist gerade die erste Runde erst einmal komplett spannend. Zwischendurch vergisst man beinahe, dass es sich nur um ein Gedankenexperiment handelt, da die erzählte Handlung für den  Zuschauer direkt dargestellt wird. Zudem wird so die benötigte Spannung erzeugt. Auch beim zweiten Versuch ist man noch mit dabei, auch wenn man hier schon genervter von den ganzen Beziehungsdramen ist. Die dritte Version ist dann auch die finale und das ist gut so, weil zu dem Zeitpunkt der Zuschauer kurz davor ist vollständig abzuschalten. So richtig packend ist es da schon nicht mehr, da sich die Szenarien auch ähneln. Enttäuschend ist dann noch irgendwo das Ende, wenn die Motive für die ganzen Gedankenexperimente erklärt werden. Das hätte man entweder besser lösen oder ganz weglassen können.

Clue

Die Handlung: In einer stürmischen Nacht treffen sich mehrere Personen in einem alten Herrenhaus. Alle haben sie mysteriöse Einladungen bekommen, keiner weiß, warum er wirklich da ist. Doch sie alle werden erpresst. Eine aufregende Nacht steht bevor, die nicht jeder überleben wird.

Meine Meinung: Ein Film, der auf dem Brettspiel Cluedo basiert Clue zu nennen, leuchtet mir ja durchaus ein und war für mich auch ein interessanter Anhaltspunkt. Warum man ihn im Deutschen mit ‚Alle Mörder sind schon da‘ übersetzen musste, übersteigt mein Verständnis. Aber nun gut, wir haben mit dem alten Herrenhaus schon einmal die perfekte Kulisse für den Film. Für eine gute Atmosphäre ist gesorgt. Was folgt, wirkte auf dem ersten Blick wie ein kunterbuntes Durcheinander und ein hin und her Gerenne im ganzen Haus. Das muss man mögen, aber ich fand es herrlich überzeichnet. Dazu hat auch Tim Curry als Butler Wadsworth einen großen Teil des Slapstickhumor beigetragen. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Film, weil er sich eben nicht ernst nimmt. Weil er die typischen Waffen aus Cluedo irgendwie geschafft hat unterzubringen. Und weil er irgendwie seinen ganz eigenen Charme hat.

Die Schein-Hochzeit

Die Handlung: Jennifer und Vince treffen auf einer Hochzeit aufeinander und können sich auf den ersten Blick überhaupt nicht ausstehen. Doch beide stellen fasziniert fest, dass so eine Hochzeit eine wahre Goldgrube an Geschenken ist. Kurz darauf stehen beide zwar vor ganz unterschiedlichen Problemen, aber beide brauchen sie dringend Geld. Und so beschließen sie nur zum Schein zu heiraten, die Geschenke abzugreifen und dann wieder getrennte Wege zu gehen.

Meine Meinung: Dass Melissa Joan Hart und Joey Lawrence eine gute Dynamik zusammen haben, beweisen sie in ihrer gemeinsamen Serie Melissa & Joey. Doch vor Start der Serie waren die beiden bereits in ‚Die Schein-Hochzeit‘ zu sehen und bewiesen ihre gute Dynamik. Die Handlung ist sehr einfach gehalten und vieles – gerade das Ende – ist absolut vorhersehbar, aber das macht der Film mit tollen Charakteren, spannenden Sidekicks und kleineren Überraschungen auf jeden Fall wett. Kurzum ist es eine sehr schlichte romantische Komödie, aber dafür eine der besseren Vertreter des Genres, auch wenn das Rad halt nicht neu erfunden wird. Das liegt halt wirklich in vorderster Linie an den beiden Hauptdarstellern, die mit ihrer Dynamik und ihrem überzeugenden Zusammenspiel für eine gute Atmosphäre sorgen. Auch wenn der Film ursprünglich als Fernsehfilm geplant, sehr einfach produziert wurde – in Deutschland lief er im Kino – merkt man es ihm so erstmal nicht an.

Mindscape

Die Handlung: Mindscape ist eine Detektiv-Agentur, die sich darauf spezialisiert hat, in die Gedanken und Erinnerungen der Klienten einzudringen, um dort Hinweise zu finden. John Washington erhält den Auftrag bei Familie Green Therapiesitzungen mit der Tochter Anna abzuhalten. Hier soll er prüfen, ob ihr Stiefvater sie zu Recht in eine Anstalt schicken will. Doch dabei fallen ihm immer mehr Ungereimtheiten auf.

Meine Meinung: Zu Beginn des Films zog ich kurz Vergleiche zu Minority Report, verwarf diese jedoch ganz schnell wieder. Auch wenn es zunächst ähnlich klingen mag, ist die Umsetzung von Mindscape als Psychothriller doch eine ganz andere. Hier lebt der Film vom brillianten und gut nuancierten Spiel von Taissa Famiga, die selbst Mark Strong gegen die Wand spielt. Hier gibt es genug Rätsel zu lösen und doch überrascht die Auflösung. Der stetige Wechsel von ’normalen‘ Szenen und Erinnerungszenen erzeugt eine spannende Atmosphäre, bei der man immer unsicherer wird, wen man trauen kann und wem nicht. Zumal John Washington durch seine eigene Vergangenheit immer mehr zu einem Erzähler wird, bei dem man nicht so richtig weiß, ob er ein zuverlässiger Erzähler ist. Das Ende ist auf jeden Fall – für mich zumindest – unvorhersehbar und bringt den Film noch einmal auf eine ganz neue Ebene. Wer also noch einen guten Psychothriller braucht, dem sei dieser Film empfohlen.

Dame König As Spion

Die Handlung: Control, der Leiter des britischen Geheimdienst, wird nach einem Misserfolg in Budapest in den Ruhestand geschickt und stirbt kurz darauf. Daraufhin wird George Smiley reaktiviert, der den Spion unter den Spionen finden soll. Dabei entdeckt er einen ganzen Haufen an Ungereimtheiten.

Meine Meinung: John le Carré und ich hatten literarisch bisher noch keine Übereinstimmung, soll heißen: ich habe kein Buch von ihm gelesen. Dafür stolper ich immer wieder über Verfilmungen von ihm. Verräter wie wir, war gar nicht meins, die Miniserie The Night Manager fand ich dafür umso gelungener. Nun durfte Dame König As Spion bei mir einziehen, was vor allem dem Cast rund um Gary Oldman geschuldet ist. Der Film ist sehr ruhig angelegt und man wird direkt mit einigen Namen konfrontiert und muss sich schnell die dazu passenden Gesichter merken. Auf jeden Fall sollte man eine Vorliebe für Spionagefilme haben und auch mit dem Setting der 1970er etwas anfangen können, ansonsten ist man hier sehr schnell raus. Leider bin ich gar nicht in die Handlung reingekommen und hatte daraufhin Probleme die einzelnen Schritte und auch die große Auslösung zu verstehen. Was man dem Film auf jeden Fall eingestehen muss, ist, dass er schauspielerisch einwandfrei ist.

Habt ihr einen Film davon gesehen? Wie fandet ihr ihn?

Disney+ Original: WandaVision

Ein Vorwort

Das Marvel Cinematic Universe ist nach Endgame erst einmal in eine coronabedingte Starre verfallen (ja, es gab noch Far from home, aber für mich bleibt Endgame das Finale aus drei Phasen). Dafür durfte nun nach langem Warten endlich die erste Serie aus dem Hause Marvel auf Disney+ einziehen. Wir erinnern uns kurz, dass es bereits mehrere Serienanläufe gab, von dem sehr nah am MCU stehenden Agents of SHIELD, dem Desaströsen Inhumans oder auch den sehr durchmischten Netflix Produktionen rund um die Defenders. Doch nun sind die Serien wieder direkt mit dem MCU verbunden, so darf Wandavision nun den Anfang bilden und ist zeitgleich das „Intro“ für den zweiten Doctor Strange Film. Aber was kann die Serie nun? Das erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.
Welche Filme man vorab aus dem MCU gesehen haben sollte: Avengers – Age of Ultron, Captain America 3 – Civil War, Avengers – Infinity War, Avengers – Endgame – diese werde ich hier kurz vorstellen.
Welche Filme aus dem MCU gut wären vorab gesehen zu haben: Thor, Thor – the Dark Kingdom, Ant-Man & the WASP, sowie Captain Marvel – hierfür verweise ich auf meine Zusammenfassungen (für die Links einfach die Titel anklicken).
In Avengers – Age of Ultron treffen wir zum ersten Mal auf die Maximoff Zwillinge Wanda und Piedro, die von Hydra mit Superkräften ausgestattet wurden. Als die Avengers die Festung von Baron von Strucker angreifen, werden sie mit Piedros Schnelligkeit und mit Wandas magischen Kräften konfrontiert. Dennoch schaffen die Avengers es, Lokis Zepter zu bergen. Tony Stark (Iron Man) und Bruce Banner (Hulk), versuchen mithilfe des Zepters eine künstliche Intelligenz zu entwickeln, die in ihrer Abwesenheit jedoch zum Leben erwacht und JARVIS – Tonys Butler und Assistent, der ebenfalls eine künstliche Intelligenz ist – in sich aufnimmt. Der somit erschaffene Ultron denkt aber gar nicht daran, sich Befehle erteilen zu lassen und reist nach Sokovia, wo ihn die Maximoffs finden und sich ihm anschließen, da sie aufgrund ihrer Vergangenheit gegen die Avengers sind. Ultron entführt eine Wissenschaftlerin, die einen hochmodernen künstlichen Körper erschaffen soll. Dabei entdeckt Wanda, dass Ultron die Menschheit vernichten will und die Maximoffs stellen sich gegen ihn. Die Intelligenz aus Lokis Zepter wird dennoch in den neuen Körper übertragen, wodurch Vision entsteht. Dieser schließt sich den Avengers an, was misstrauische Stimmen beruhigt. Im finalen Kampf gegen Ultron stellen sich die Maximoffs auf die Avengers Seite und auch Vision kämpft mit. Piedro stirbt jedoch im Kampf, als er sich schützend vor Hawkeye stellt.
In Captain America 3 – Civil War sind Wanda und Vision inzwischen feste Mitglieder der Avengers und leben zusammen im Hauptquartier. Bei einem Einsatz in Lagos schafft es Wanda noch den Supersöldner Crossbone mit einer Bombe aus der Gefahrenzone am Boden zu ziehen, dabei kommt er aber zu nah an ein nahestehendes Gebäude, was einen Einsturz auslöst. Daraufhin entflammt eine Debatte, ob Superhelden, wie die Avengers, strengeren Richtlinien des Militärs unterliegen sollten. Dies entzweit die Avengers. Während sich Vision der Seite von Iron Man anschließt und für die strengeren Richtlinien ist, stellt sich Wanda, nachdem sie von Hawkeye aus ihrem Hausarrest befreit wurde, auf die Seite von Captain America, der gegen die Richtlinien ist. Beim Kampf kommt es zu einem Unfall, als Vision den im eigenen Team kämpfenden War Machine schwer verletzt, so dass dieser eine Querschnittslähmung davon trägt.
In Avengers – Infinity War treffen wir Wanda und Vision zum ersten Mal als Paar. Sie sind gerade in Edinburgh und haben sich ein paar Stunden Zweisamkeit erschlichen, als Thanos Helfer auftauchen. Sie wollen den Gedankenstein, der sich in Vision befindet. Mit Hilfe von Catpain America, Falcon und Black Widow, die im richtigen Moment auftauchen, können sie sich retten. Im Hauptquartiert beratschlagen sie, was sie tun sollen und reisen kurz darauf nach Wakanda. Dort soll Shuri, die Schwester von Black Panther, versuchen den Gedankenstein aus Vision zu extrahieren, ohne, dass dieser dadurch stirbt. Die einzige Alternative wäre es, dass Wanda den Stein zerstören müsste, was Vision Tod bedeuten würde. Das wäre die letzte Möglichkeit, damit Thanos nicht an den Stein kommt und so alle sechs Infinity Steine zusammenhätte. Doch im Kampf kommt alles anders und schließlich bleibt Wanda nichts anderes übrig. Unter Aufwendung all ihrer körperlichen und geistigen Kräfte, schafft sie es den Stein und damit Vision zu zerstören. Allerdings ist Thanos bereits im Besitz des Zeitsteins und kann daher alles rückgängig machen. Als er den Gedankenstein von Vision an sich nimmt, zerstört er ihn damit. Nach Thanos Schnippser, der die halbe Weltbevölkerung auslöscht, ist auch Wanda dabei und löst sich auf.
In Endgame sind fünf Jahre vergangen seit den Ereignissen in Infinity War. Die übrig gebliebenen Avengers versuchen noch immer Thanos Auslöschung rückgängig zu machen. Schließlich gelingt es und so kehrt auch Wanda zurück. Allerdings kann Vision nicht dadurch zurückkehren, weil der Gedankenstein im finalen Kampf gegen Thanos zerstört wird.

Die Handlung

Wanda (Elizabeth Olsen) und Vision (Paul Bethany) ziehen ins beschauliche Westview, um sich dort häuslich niederzulassen. Dabei haben sie einige Anpassungsprobleme, passen eine Hausfrau mit magischen Kräften und ein Android doch nicht ins übliche Vorstadtleben. Eine Sitcom im Wandel der Zeiten.

Meine Meinung

Wanda und Vision waren bisher nicht meine liebsten Charaktere im MCU und als ihre Serie angekündigt wurde, wollte ich erst passen. Doch Marvel weiß doch immer, wie sie mich kriegen. Und so wurde Wandavision als Sitcom angekündigt. Eine Superheldenserie in Form einer Sitcom? Das musste ich mir dann doch mal angucken.
Und tatsächlich landet man als Zuschauer in der ersten Folge mitten in einer Sitcomwelt der 1950er Jahre. Auch wenn ich keine Ahnung hatte, worauf die Serie hinaus will, hatte ich einfach Spaß bei den Alberheiten und dem Setting. Die zweite Folge setzt dann den Sitcomcharakter fort und orientiert sich eher an die 1960er Jahre. Erst ab der dritten Folge bekommt man einen Einblick dazu, dass etwas nicht zu stimmen scheint. Und ab der vierten fangen dann langsam die Erklärungen an.
Auch wenn mir die ersten beiden Folgen immer noch am besten gefallen, war es danach noch immer eine gute Mischung aus dem Sitcomcharakter und einer guten Portion Mystery. Neue und altbekannte Charaktere wechseln sich ab und es gab ordentlich Fanservice. Wenn möglich sollte man aber zuvor wenig über die Serie wissen, damit die Überraschungen, die den Reiz der Serie ausmachen, noch überraschend bleiben. Deswegen ist auch der Handlungsteil in diesem Beitrag sehr kurz gehalten.
Was man allerdings wissen sollte, ist, dass die Serie eben nicht nur für Marvelfans ist. Denn sie funktioniert, auch wenn sie die typische Marveldynamik erst sehr spät einführt. Tatsächlich fehlt der Serie gegen Ende ein bisschen der zuvor herrschende Charme, aber dafür ist es wieder bildgewaltig und kann qualitativ definitiv mit den Kinoproduktionen mithalten.
Mit 9 Folgen, die zwischen 30 und 40 Minuten lang sind, ist die Serie auch relativ zügig zu schauen. Inzwischen sind auch alle Folgen bei Disney+ enthalten. Nun haben wir genügend Zeit über diverse Handlungsstränge zu diskutieren, Vermutungen über weitere Geschehnisse anzustellen, bis wir hoffentlich mehr in Doctor Strange 2 erfahren. Die Serie ist in sich aber erst einmal geschlossen. Eine zweite staffel ist aktuell wohl auch nicht geplant.

Das Fazit

WandaVision ist in erster Linie eine gelungene Sitcom, kommt aber schnell mit einem Mysterytourch daher, der der Serie nur bis zu einem gewissen Grad guttut. Die Einordnung ins große MCU ist definitiv gelungen. Ob Marvel Fan oder nicht, hier sollte man mal vorbei schauen.

WandaVision ist bei Disney+ auf Abrruf verfügbar

Hello Spring

Ein Vorwort

Frühling ist meine liebste Jahreszeit. Wenn die Tage endlich wieder länger werden, die Sonne öfter scheint, die ersten Blumen aus der Erde kriechen und einfach alles langsam wieder besser wird. Doch während ich im Sommer meine Sommerlektüren brauche, im Winter eher mal zu einem Krimi oder Thriller greife und im Herbst für den Oktober meine Monsterwochen vorbereite, habe ich für den Frühling keine festen Vorlieben. Doch manchmal kommt es vor, dass ich einen Film/eine Serie schaue oder zu einem Buch greife und mir denke: Das passt wunderbar zu meiner Frühlingsfreude. Und genau darum soll es heute gehen! Tatsächlich ist der gemeinsame Nenner dieses Jahr wohl der Tee, aber lasst euch überraschen!

Filmfabelhafte Frühlingsgefühle: Tea with the Dames

Quelle

Die Handlung: Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith sind alle Schauspielerinnen, die schon ein paar Jährchen in der Branche sind. Doch sie eint noch eine weitere Sache: Sie alle haben den Ritterschlag der Queen erhalten und haben nun den Titel ‚Dame‘. Einmal im Jahr treffen sich die Dames zum Tee, um über alles Mögliche zu quatschen. Diesmal ist ein Kamerateam dabei.

Meine Meinung: Wer so viele Jahre in der Filmbranche dabei ist, wie diese Damen, hat durchaus Geschichten zu erzählen. Dabei kommt so einiges informatives, aber auch unterhaltsames bei raus. Die Gespräche werden ein bisschen gelenkt, in dem immer mal wieder Fragen vom Kamerateam eingeworfen werden. Größtenteils reden die Damen aber sehr frei. Es gibt Geschichten über ihre Anfänge, Höhepunkte, Tiefpunkte, Arbeiten mit dem eigenen Mann und bei Maggie Smith und Judi Dench durften natürlich auch die Fragen zu den „Filmgroßprojekten“ Harry Potter und James Bond nicht fehlen. Das alles geschieht bei einer (oder vielleicht doch ein paar mehr) entspannter Tasse Tee. Dabei sind die Damen einfach grundsympathisch. Man muss sich allerdings auf die Atmosphäre und die Geschichten einlassen, sonst kann der Film schnell langweilig werden. Aber so fühlt es sich einfach nach einer netten Teestunde an. Daran kann auch der zwischendurch einsetzende Platzregen nichts ändern.

Serientastische Frühlingsgefühle: Nadiyas Backwelt

Die Handlung: Nadiya Hussain verzaubert wieder. Diesmal backt sie in jeder Größenordnung und hat dabei auch wieder allerlei nützliche Tipps. In jeder Folge wird zudem ein*e Bäcker*in aus Großbritannien vorgestellt, der/die herausragende Dinge kreiert.

Meine Meinung: Aufmerksam geworden bin ich auf Nadiya durch ihre erste Netflixserie „Foodhacks mit Nadiya Hussain“, in der es darum ging, mit möglichst wenig Aufwand tolle Gerichte zu zaubern. Dabei war vor allem ihr sonniges Gemüt und ihre ehrliche Art unglaublich erfrischend. In Nadiyas Backwelt gehen wir nun weg vom Kochen und hin zum Backen. Aber auch hier verzaubert sie wieder mit ihrer sympathischen Art. Im Vergleich zu anderen Koch- und Backsendungen geht es hier nicht darum, dass geübte Bäcker auch die schwierigsten Sachen ganz leicht aussehen lassen, sondern wirklich Tipps zu geben, damit auch dem Laien die gezeigten Sachen gelingen. Mir zaubern beide Serien immer ein Lächeln ins Gesicht und die angedeuteten Gartenpartys oder Picknicke, bei denen man dann die Kreationen präsentieren kann, macht mir viel Vorfreude auf den Frühling, wenn endlich alles blüht, oder direkt auf den Sommer.

Buchzauberhafte Frühlingsgefühle: Eine Leiche zum Tee

Die Handlung: Ashford-on-Sea ist ein beschauliches Küstenstädtchen in England. Doch beim alljährlichen Dorffest wird eine Leiche gefunden. Es ist ausgerechnet Amys verhasste Klavierlehrerin. Die Polizei geht von einem Unfall aus, doch Amys Tante Clarissa ist sich sicher, dass es Mord ist. So beruft sie ihren Buchclub ein, die stets für einen guten Krimi zu haben sind. Amy behagt das jedoch nicht, hat doch ihr heimlicher Schwarm Finn ein Motiv.

Meine Meinung: Krimis sind bei mir ähnlich heikel wie Thriller. Ich mag einfach keine Krimis mehr über einen gescheiterten Ermittler lesen. Keinen mehr mit Alkoholproblemen, der in irgendeiner Abwärtsspirale gefangen ist. Dafür doch lieber eine schöne Agatha Christie Geschichte mit einem etwas schrulligen Poirot. Alexandra Fischer-Hunold schafft es hier genau diesen Tonfall zu treffen. Und die Protagonistin Amy oder auch ihre Tante Clarissa sind zum Glück alles andere, als typische Krimiermittler. So hat die Geschichte einen wunderbar locker leichten Erzählstil, sympathische Charaktere und durch das Setting und dem Café von Tante Clarissa bei mir instant Fernweh ausgelöst. Es war irgendwo ein Buch zum dahinträumen, aber eben auch ein spannender Krimi. Grundsätzlich sollte man mit Amy als sehr junge Protagonistin warm werden, denn sie hat eben einen sehr anderen Blickwinkel auf vieles und so kommt halt auch immer wieder ihre Schwärmerei für Finn durch. Ich mochte diesen Aspekt sehr, aber wer junge Protagonisten nicht mag, findet hier wahrscheinlich nicht die gesuchte Erfüllung. Vielleicht schaffe ich es ja die Fortsetzung in einem Großbritannienurlaub zu lesen – je nach Situation da draußen. Oder ich nutze sie, um mich weiter in die Ferne zu träumen.

Was sind eure Frühlingshighlights? Machen euch bestimmte Dinge im Frühling glücklich?

Dark

Ein Vorwort

Bei manchen Sachen bin ich einfach „Late to the Party“. So lief die erste Staffel von Dark bereits 2017 an. Als eine der deutschen Netflixproduktionen habe ich aber zunächst eher einen großen Bogen um sie gemacht, zu groß waren meine Vorurteile. Tatsächlich musste erst mein bester Freund ein großer Darkfan werden und mir immer und immer wieder von der Serie vorschwärmen. Als er mich nach Ende der finalen dritten Staffel aber auch noch im Hinsicht auf das Ende beruhigen konnte, dass die Serie nämlich durchaus von Anfang an einen Plan hat und das Ende logisch und vor allem ein richtiges Ende ist, habe ich dann endlich nachgegeben. Und nun drei Staffeln später, möchte ich euch von der Serie berichten.

Die Handlung

In der fiktiven Kleinstadt Winden verschwinden Kinder. Die Polizei, aber auch die ortansässigen Familien sind in Alarmbereitschaft. Als mit Mikkel Nielsen ein weiterer Junge verschwindet, fangen die Beschuldigungen an. Was keiner ahnt: Mikkel ist durch eine Passage in den Windener Höhlen im Jahr 1986 gelandet. Doch damit haben die mytseriösen Ereignisse gerade erst begonnen.

Meine Meinung

Dark ist eine dieser Serien, die man nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen kann, und bei der man andererseits aber auch nicht mehr verraten darf, weil jedes Wort zu viel ein ziemlicher Spoiler ist. Grob sollte man wissen, dass man in den ersten Folgen die vier zentralen Familien Kahnwald, Nielsen, Doppler und Tiedemann sich genau angucken sollte und vor allem: Möglichst schnell die Namen lernen. Sonst ist man bei der Serie schon bald raus. Denn zu den vier Familien kommen bald noch sehr viel mehr Charaktere und noch einige Zeitstränge.
Das ist in der ersten Staffel fast noch übersichtlich, hier gibt es tatsächlich primär noch ziemlich viel Drama zwischen den Familien und der Mysteryaspekt wird nach und nach aufgebaut. In der zweiten Staffel muss man dann schon deutlicher aufpassen, in welcher Zeit man sich gerade befindet, zumal da noch einmal neue Zeitstränge hinzukommen. Die Königsdisziplin ist es dann aber auch in der dritten noch alles nachvollziehen zu können. Denn hier kommt noch eine weitere Ebene hinzu, die ich hier aber noch nicht näher besprechen will. 
Grundsätzlich ist es gut, dass die Serie noch mit relativ wenigen Zeitsträngen anfängt. Denn die Vielzahl an Charakteren war für mich so schon sehr schwer zu merken. Auch ist es nicht ratsam zwischen den einzelnen Staffeln größere Pausen zu machen, weil man dann wieder irgendetwas vergisst, was irgendwann doch wieder wichtig werden kann. So ist Dark auch keine Serie, die man mal eben nebenbei sehen kann. Man muss hier schon aufmerksam bleiben, um einzelne Hinweise aufzuschnappen und zu entschlüsseln. Hier werden wohl vor allem die Serienfans Freude dran haben, die gerne Mysterien entschlüsseln, kein Problem mit komplexer Handlung auf vielen Zeitebenen haben, generell Zeitreisen und ihre physikalischen Überlegungen und Paradoxe mag.
Gleichzeitig muss man aber auch Kleinstadtdrama händeln können, denn das ist durchgehend dabei, auch wenn es ab einem bestimmten Punkt weniger wird. Und hier können alle Charaktere ganz schön eklig werden, auch wenn manche negativer hervorstechen als andere. Aber auch das macht irgendwo den Charme der Serie aus.
Eingangs sprach ich über meine Vorurteile bezüglich deutscher Serien. Tatsächlich haben sich diese gar nicht bestätigt. Lediglich in den ersten ca. vier Folgen ist der Ton etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem weil die Sprecher da ein bisschen nuschelig reden. Aber auch das legt sich sehr schnell.
Kommen wir zu guter Letzt noch auf den Schluss zu sprechen, wie immer versuche ich es spoilerfrei zu halten. Mir persönlich war in der dritten Staffel noch zu viel hin und her und es wurden noch einige neue Ebenen aufgemacht, so dass ich dachte, dass es einfach nicht mehr logisch aufgeklärt werden kann. Doch genau das haben sie hinbekommen. Ob einem das Ende nun gefällt, ist eine ganz andere Frage, aber bei allem, was davor schon geschehen ist, war es wohl die letzte Möglichkeit noch alles irgendwie logisch aufzulösen. Da merkt man eben, dass die drei Staffeln von Anfang an durchgeplant waren. Lediglich eine Kleinigkeit war mir am Ende noch immer nicht logisch, aber da ich das Finale mit einem Dark-Fan geguckt habe, konnte mir auch da alles erklärt werden.
Bleibt die finale Frage: Hat mir die Serie gefallen? Tja und genau das ist die schwierigste Frage. Ich mochte sehr viele Aspekte der Serie. Aber mir war es irgendwann einfach zu viel. Gerade die dritte Staffel mit der noch einmal zusätzlichen Ebene war für mich einfach zu viel, um noch Spaß an der Serie zu haben. Da ist das Zuschauen eher in Arbeit ausgeartet, wenn man noch alles verstehen wollte. Deswegen gibt es hier wirklich nur eine Empfehlung, wenn man die oben genannten Aspekte mag und sich wirklich mit der Serie befassen will. Sonst bringt sie leider nichts.  Hier vielleicht noch kurz eine Warnung: Wenn ihr in den ersten Staffeln mit den Namen Probleme habt und einen Stammbaum im Internet sucht, dann passt auf, dass es einer für die jeweilige Staffel ist. Denn sonst kann es massive Spoiler geben.

Das Fazit

Dark ist eine spannende Mysteryserie und für alle gut geeignet, die Zeitreisen mögen und da endlich mal eine wirklich gut durchdachte und logische Serie sehen wollen. Wer mit vielen Namen und Zeitebene Probleme hat, sollte es sich überlegen, auch wenn ein sanfter Einstieg in die Serie möglich ist.

Dark ist bei Netflix verfügbar

Klima – Deine Zeit läuft ab

Ein Vorwort

Thriller und ich haben eine sehr lange Geschichte. Ich habe sie sehr lange geliebt, dann bin ich sehr lange überhaupt nicht mehr an sie herangekommen und inzwischen wage ich mich ab und an mal wieder an einen, bin aber stets auf eine Enttäuschung gefasst. Neulich trudelte eine E-Mail vom Goldmann Verlag ein, in der ihr neuer Thriller angepriesen wurde. Und weil mich das Thema angesprochen habe, durfte es auch direkt bei mir einziehen.

Die Handlung

Fünf Anschläge wurden in den USA verübt. Alle Ziele haben eins gemeinsam: Sie schaden im großen Stil der Umwelt. „Green Man“, wie er genannt wird, will anscheinend auf Umweltverschmutzung und den Klimawandel aufmerksam machen, aber seine Anschläge haben auch zivile Opfer. Tom Smith ist neu beim FBI und in der Green Man-Taskforce eingeteilt. Während er Hinweise findet, die andere übersehen haben, kämpft er aber auch mit seinem Gewissen. Will er den Mann aufhalten, der vielleicht die Welt retten könnte?

Meine Meinung

Auch wenn es gerne ignoriert oder gar verleugnet wird, aber unser Klima ist im Wandel. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die Literatur abseits des Sachbuchs damit befasst. Und tatsächlich war es gerade die Prämisse, die mich zu diesem Buch greifen ließ. Denn die durchgehende Frage des Buches ist: Heiligt der Zweck die Mittel? Green Man hat das Ziel auf die Bedrohung hinzuweisen und sorgt dafür, dass ein Umdenken statt findet. Wenn er ein Ziel ausgewählt hat, wird hinterher wesentlich mehr darüber diskutiert, ob man es wieder so aufbauen und weiterführen sollte, oder ob es neue Regulierungen gibt. So weit, so positiv. Aber rechtfertigt das die Toten? Arbeiter, die einfach nur einen Arbeitsplatz brauchen oder sogar Außenstehende, die einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren.
Klima wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Während hier am Anfang bei manchen noch nicht ganz klar ist, wie sie in die Handlung passen, sind es vor allem zwei, die sehr spannend sind. Zum einen Tom Smith beim FBI, der direkt an der Suche beteiligt ist, und zum anderen Green Man selbst. Man erfährt also praktisch immer, was Green Man macht und dann wie das FBI die Brotkrumen auseinander nimmt und welche Hinweise sie daraus ziehen. Hier ist es gerade die Abwechslung und die Brotkrumenjagd, die das Buch wunderbar spannend macht.
Der Schreibstil von David Klaas ist sehr unaufgeregt und flüssig zu lesen. Durch vergleichsweise kurze Kapitel mit Perspektivenwechsel, bleibt man immer dran und es fällt schwer, dass Buch aus der Hand zu legen.
Im Prinzip habe ich nur zwei kleinere Kritikpukte an diesem Buch. Zum einen fehlt mir ein wenig die Diskussion. Zwar wird ab und an und auch aus mehreren Blickwinkeln erwähnt, ob der Charakter mit Green Mans Vorgehen konform geht bzw. inwieweit. Aber es wird sich nie genauer damit auseinander gesetzt. Die Geschichte funktioniert auch so, aber es hat mir halt gefehlt. Zum anderen geht es in dem Buch stets um die großen Gesten. Aber die kleinen werden vergessen. Wir reden von Umweltverschmutzung und Klimawandel und dennoch trinkt Green Man aus einem Einmalbecher? Im Prinzip wird hier die gesamte Schuld lediglich bei den großen Unternehmen gesucht und verschwiegen, was jeder Einzelne machen kann. Grundsätzlich finde ich auch, dass die großen Umweltsünder am schnellsten etwas bessern können, aber das es in einem Buch, das sich explizit mit der Thematik auseinader setzt, über diese Kleinigkeiten einfach hinwegsieht, ist schade.
Aber wie gesagt, dies sind nur Kleinigkeiten, die dem hohen Spannungsgrad keinen Abbruch tun. Mit knapp über 400 Seiten hat Klima eine gute Länge und lässt sich innerhalb weniger Tage weglesen. Ab einem gewissen Punkt fiel es mir zunehmend schwer, dass Buch überhaupt noch aus der Hand zu legen.

Das Fazit

Klima ist ein spannender und packender Thriller mit spannender Ausgangsprämisse. Durch wechselnde Erzählperspektiven ist man bei allen Seiten direkt dabei und kann sich so seine ganz eigene Meinung bilden. Große Leseempfehlung für Thrillerfans oder wer einen Einstieg ins Thrillergenre sucht.

Klima – Deine Zeit läuft ab ist ab heute in allen Buchhandlungen erhältlich

Klima wurde mir von Goldmann als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.

PS: Ich habe vom Goldmann-Verlag noch ein zweites Exemplar erhalten. Dies werde ich auf meiner Instragramseite verlosen. Schaut doch gerne mal vorbei! Einfach auf Instragram nach  shalima_dreams_on suchen oder den folgenden QR-Code nutzen.

Wonder Woman 1984

Ein Vorwort

Den ewigen Wettstreit zwischen Marvel und DC dürfte ersterer zumindest mit dem erfolgreicheren Cinematic Universe gewonnen haben. Dafür schaffte es DC 2017 mit der ersten titelgebenden weiblichen Heldin aufzufahren. Wonder Woman war für viele ein gelungener Film, mich konnte er nur bedingt überzeugen. Als allerdings Justice League und Aquaman folgten, war man für den Wonder Woman Film schon fast wieder dankbar. Nun reihte sich die Fortsetzung, die einen großen Zeitsprung in das Jahr 1984 macht, in die unzähligen Filme in, die aufgrund geschlossener Kinos immer weiter verschoben wurden. Durch einen Deal zwischen Warner und HBO, sollte der Film nun beim HBOMax landen. Durch einen früheren Deal zwischen HBO und Sky landete er nun genau dort und ist vor Kinostart im Sky Cinema Paket enthalten. Warum mir die Fortsetzung deutlich besser gefiel als der erste Teil, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Quelle

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.

In Wonder Woman lernen wir Diana Prince zum ersten Mal kennen. Sie wächst auf einer versteckten Insel namens Themyscira bei einem Amazonenstamm auf. Als sich der Pilot Steve Trevor auf die Insel verirrt, erfährt Diana zum ersten Mal etwas über die Welt außerhalb. Sie schließt sich ihm an und kämpft mit ihm Seite an Seite im ersten Weltkrieg. Am Ende muss sie niemand geringerem als dem Kriegsgott Ares entgegen treten. Doch beim finalen Kampf stirbt Steve.
In Justice League wird Wonder Woman von Batman rekrutiert, um gegen Steppenwolf zu kämpfen, der in Besitz der Mutterboxen kommen will, wovon sich eine auf Themyscira befindet.

Die Handlung

Diana Prince (Gal Gadot) pendelt zwischen ihren Leben als leitende Antropologin und Wonder Woman hin und her. Als ein geheimnisvoller Gegenstand vom FBI zur Untersuchung bei ihrer Kollegin Barbara Ann Minerva (Kristen Wiig) landet, überschlagen sich die Ereignisse. Denn der Gegenstand scheint Wünsche erfüllen zu können. Was genau hat der Geschäftsmann Maxwell Lord (Pedro Pascal) damit zu tun?

Meine Meinung

Bevor wir uns mit dem Film befassen, nur ein paar kurze Worte zu Spoiler. Ich versuche meine Beiträge grundsätzlich spoilerfrei zu halten. Allerdings kann man Spoiler ganz unterschiedlich auslegen. Ich werde in diesem Beitrag nur auf Dinge eingehen, die man bereits durch den Trailer wusste. Da ich aber mit einer Freundin gesprochen habe, die den Trailer nicht kannte und ich ihr daher ein Element des Films gespoilert habe, wollte ich es vorab noch einmal kurz erwähnt haben.
Wonder Woman 1984 beginnt, wie bereits der Vorgängerfilm, mit einer Szene auf Themyscira. Hier lernt Diana eine wichtige Lektion, die zunächst einmal banal erscheint, aber für den Film noch einmal wichtig wird. Mir hat auch gut gefallen, dass es noch einmal eine Szene auf Themyscira gab, da Diana ja nun dort seit einiger Zeit nicht mehr lebt. Weiter geht es ins Jahr 1984. Hier darf zunächst Wonder Woman einmal in Aktion treten, was sehr beeindruckend ist und den Film sofort gut Fahrt aufnehmen lässt. Im folgenden werden zentrale Charaktere vorgestellt, wie Barbara oder Maxwell Lord. Nach der kurzen Einführung geht es dann auch direkt in die Vollen.
Wenn man mal betrachtet, was mir am ersten Teil nicht gefiel, wie zum Beispiel der unpassende Charakterwandel Dianas von Amazonenkriegerin zum naiven Dickkopf, dann wurden diese Punkte im neuen Film deutlich aufgebessert. Diana ist nun ein gesetzter Charakter und handelt durchaus durchdachter. Auch haben wir hier keine Kriegssituation mehr, also kein reines Gut und Böse Szenario, was dem Film auch gut tut. Auch Gal Gadot hat sich weiter entwickelt und schafft es nun gekonnt  auch feine Nuancen zu spielen.
Aber warum gefällt mir nun der zweite Teil besser, außer, dass er Fehler des ersten ausgebügelt hat? Nun an erster Stelle gefällt mir die ganze Dynamik des Films. Es ist immer etwas los, aber die einzelnen Szenen sind stets zielführend. Er schafft es die Balance zwischen Spannung, Charakterentwicklung und auch Humor zu halten. Als ich den Trailer sah, habe ich mit einer Vollkatastrophe gerechnet, weil irgendwie Steve wieder da war, aus heiterem Himmel, und man keine richtige Handlung erkennen konnte. Doch mit der Geschichte rund um das Artefakt, das vermeintlich Wünscher erfüllt, gibt es für die oben genannten Elemente genug Spielraum. So kann man sich Zeit lassen für eine Szene, in der Steve die 80er erkundet. Während die bisherigen DC Filme oft an ihren zu hohen Ambitionen und der damit einhergehenden Fülle der Handlung scheiterten, reduziert Wonder Woman genau das auf ein überschaubares Maß. Hier geht es nicht darum, das Extended Universe voranzutreiben, gefühlt 1000 Charaktere auftauchen zu lassen und dann den Überboss zu bekämpfen. Sondern hier geht es um die Geschichte an sich. Und die konzentriert sich auf das Artefakt und die damit einhergehenden Konsequenzen.
Natürlich kann man die Konsequenzen irgendwann als zu sehr ausgeartet oder als übertrieben ansehen und normalerweise bin ich diejenige, die so etwas anprangert, aber hier hat es einfach in die lockere Atmosphäre gepasst. Lediglich das Ende war mir dann doch etwas zu abrupt. Für die Rolle, die mit Maxwell Lord aufgebaut wurde, war der Wandel dann ein wenig erzwungen. Aber selbst das ist hier irgendwo verzeihbar.
Die neu eingeführten Rollen sind dann wohl auch so ein Streitthema für sich. Während ich Kirsten Wiigs Figur und ihren Wandel gut nachvollziehen kann, verstehe ich Pedro Pascals Figur nur bedingt. Seine Rolle ist auf zwei wesentliche Merkmale reduziert, um ihn einfach nur zum Bösewicht zu machen. Zwischendurch wird noch versucht seiner Rolle etwas Tiefe zu geben, aber so richtig funktiniert es nicht.
So das war jetzt für meine Verhältnisse ganz schön viel Text, aber gefühlt habe ich immer noch nicht alles gesagt, was ich zu sagen habe. Ich versuche es trotzdem nochmal auf ein paar wenige Sätze runterzubrechen. Wonder Woman 1984 hat mir gut gefallen, weil er eben nicht Perfektion anstrebt und dann an allen Ecken scheitert, wie andere Filme des DCEU. Man kann dem Film vieles ankreiden, aber letztlich ist es wichtig ihn immer mit einem gewissen Augenzwinkern zu sehen und genau dann macht der Film einfach Spaß. Am Ende hat er sich in eine Ecke gespielt, aus der er nicht mehr ohne Plottloch herauskam, aber auch das ist irgendwo verschmerzbar. Für mich bisher einer der besten Filme des DCEU.

Das Fazit

Wonder Woman 1984 hat aus den Fehlern des ersten Teils gelernt und präsentiert und voller Selbstbewusstsein, aber auch mit einem Augenzwinkern. Man sollte die Handlung nicht zu akribisch verfolgen, sonst landet man zwangsläufig in Plottlöchern, aber der Charme und die gut genutzte Spannung des Films machen diese wieder wett. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Wonder Woman 1984 ist bei Sky im Cinema Paket oder bei Sky Ticket enthalten

Rückblick auf den Februar 2021

Hat man schon sonst immer das Gefühl, dass die Monate nur so dahinfliegen, ist es beim Februar noch einmal besonders schlimm. Kaum habe ich einen Monatsrückblick getippt, steht gefühl schon wieder der neue an. Und dennoch habe ich einige Sachen gesehen/gelesen. Welche das waren, werde ich euch heute im bekannten Format vorstellen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wiederholungstäter waren diesmal: Hamilton (ist wirklich noch jemand überrascht?) und To all the boys I loved before (in Vorbereitung auf die Folgeteile)

Das Dilemma mit den sozialen Medien: Wir sind doch alle täglich auf den sozialen Medien unterwegs. Doch wie kontrollieren uns diese? Warum kommen wir nicht davon los? Und was für Daten werden gesammelt? – Diese Netflix-Dokumentation spricht mit einigen Fachleuten, die teilweise hohe Posten bei den social media Firmen hatten. Mitunter ganz schön erschreckend, was da so alles bei raus kam.

Cast away: Der erste Film meiner 21 für 2021 Filmliste! Chuck Noland arbeitet für UPS. Bei einem Flug, stürzt die Maschine ab. Als einziger Überlebender landet er auf einer einsamen Insel und muss nun ums Überleben kämpfen. – Survivalfilm mit einem sehr starken Tom Hanks. Besonders schön ist, dass der Film bis zum Ende ausgespielt wird.

To all the boys: PS: I still love you: Der zweite Teil der Reihe befasst sich mit Lara Jeans letztem noch offenen Brief an John Ambrose, dem sie zufällig beim Praktikum begegnet. Gleichzeitig hadert sie mit der Beliebtheit ihres Freundes Peter. – Ein toller zweiter Teil, der sich dem sympathischen ersten Teil anschließt. Lediglich die Handlung wirkt stellenweise etwas zu konstruiert, aber trotzdem hat er mir gut gefallen.

To all the boys: Always and Forever: Der letzte Teil der Reihe befasst sich mit dem Abschlussjahr von Lara-Jean. Es folgen Highlights, wie der Abschlussball und die Hochzeit ihres Dads, aber es stehen auch schwierige Entscheidungen bevor. – Ein runder letzter Teil, der zwar sehr etappenlastig die Handlungsabschnitte abarbeitet, aber die Reihe zu einem guten Ende bringt.

Clue: Der Film basieren auf dem Brettspiel Cluedo. In einer stürmischen Nacht wurden mehrere Personen in ein alten Herrenhaus eingeladen. Alle vereint etwas: Das Mordmotiv. Und tatsächlich gibt es kurz darauf die erste Leiche. – Man sollte den Film nicht zu ernst nehmen, dann macht er nämlich eine Menge Spaß. Ein bisschen cringe und trashig, aber dennoch gut für Fans von Murdermysteries geeignet.

Die Scheinhochzeit: Heiraten ist nicht nur ganz schön teuer, sondern bringt auch ganz schön viel Geld ein. Als Jennifer und Vince bei einer Hochzeit aufeinander treffen, können sie sich absolut nicht ausstehen. Aber eins eint beide: Sie brauchen Geld und das schnell. Also planen sie eine Schein-Hochzeit, um Geschenke und Geld abzugreifen. – Witzige Rom-Com für zwischendurch. Handlung war sehr vorhersehbar, Charaktere größtenteils sympathisch, so ein typischer Film zum abschalten.

Mindscape: John Washington ist ein Detektiv, der sich in die Gedanken von Zeugen einklinken kann. Sein aktueller Auftrag führt ihn ins Haus Green, wo er nachforschen soll, was der Tochter Anna passiert ist. Doch hier ist nichts so, wie es scheint. – Ein spannender Thriller mit ganz neuem Ansatz. Sehr gut gespielt von Mark Strong und Taissa Farmiga.

Tea with the Dames: Einmal im Jahr treffen sich die Dames Judy Dench, Maggie Smith, Eileen Atkins und Joan Plowright zum Plaudern und Teetrinken. Diesmal war ein Kamerateam mit dabei. – Der Film ist genau das. Die vier Dames trinken Tee und plaudern. Hinter der Kamera gibt es noch einen Stichwortgeber, wenn das Gespräch mal ins Stocken gerät. Wer mehr erwartet, wird enttäuscht, wer sich auf die Stimmung einlässt, erlebt eine gemütliche Teerunde.

Expedition Atlantis: Regisseur James Cameron und Archäologe Simcha Jacobovici begeben sich auf Spurensuche, um das Geheimnis von Platons Atlantis zu lösen. – Eine spannende Dokumentation über eine Spurensuche mit vielen tollen Ansätzen. Wer sich für das Thema interessiert, sollte hier auf jeden Fall mal reingucken.

Die Flut – Okavango unter Wasser: Eine Dokumentation über das Okavango-Delta in Botswana und wie die alljährliche Flut das Leben dort beeinflusst. – Eine sehr schöne Dokumentation. Ist bei Disney+ nur mit englischer Tonspur verfügbar, aber die Erzählstimme ist sehr schön und gefiel mir sehr gut.

Wettkampf der Raubkatzen: In dieser Dokumentation treten Löwen, Tiger und Geparden in vier Disziplinen gegeneinander an. Natürlich alles ganz harmlos und unter Zoobedingungen. – Für mich als Katzen und vorallem als Raubkatzenfan ganz nett zu sehen, wirklich viel neues und lehrreiches erfährt man hier allerdings nicht.

Die verschollenen Inseln: Wir verfolgen ein Forscherteam zu den abgelegenen Pitcairn Inseln und erleben eine nahezu unberührte Unterwasserwelt. – Spannende Dokumentation über nahe unberührte Inseln und deren Unterwasserwelt. Schön zu sehen, dass es sowas wohl doch noch gibt.

Wonder Woman 1984: Knapp 60 Jahre nach dem ersten Film, treffen wir Diana Prince, die noch immer zwischen ihren Leben als Anthropologin und ihrem Dasein als Wonder Woman hin- und herspringt. Doch ein neues Artefakt wirbelt einiges durcheinander. – Unpopular Opinion: Der erste Wonder Woman Film war nicht gut. Umso mehr hat mir jetzt der zweite gefallen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Ashley Garcia – Staffel 2 & Weihnachtsspecial (Meinetwegen auch Ausgabe 2, weil es an sich nur eine Staffel gibt. Leider endet sie mit Cliffhanger, aber bis dahin hat sie mir wieder gut gefallen)

Gargoyles – Staffel 2 (Ich habe eine weitere Staffel einer Kindheitsserie von mir geschafft! Ich mochte die ewig lange Geschichte um Avalon nicht, aber danach ging es wieder)

The Chef Show – Staffel 1 Ausgabe 2 (Können wir bitte wieder anfangen, dass einfach Staffel zu nennen und nicht eine Staffel in mehrere Ausgaben unterteilen? Ansonsten hatte ich wieder viel Spaß Jon Favreau und Ron Choi haben wieder lecker aussehende Sachen gekocht, aber leider so aufwendig, dass ich sie wohl nie nachkochen werde)

Bonding – Staffel 1-2 (Eine Serie über Bondage und eine junge Studentin, die nebenbei als Domina arbeitet. Grundsätzlich als Komödie verpackt, greift sie jedoch wichtige Themen auf und schafft es sehr Vorurteils- und Klischeebefreit an das Thema ranzugehen.

Dark – Staffel 3 (Ich habe endlich Dark beendet und nach ein paar vielen Fragezeichen zwischendurch, bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ende)

Austin & Ally – Staffel 4 (Serienfinale bei Austin & Ally. Handlung war am Anfang ein bisschen erzwungen und das Ende hat mir nicht gefallen, aber immerhin wurde noch der Cliffhanger von Staffel 3 aufgelöst.)

Mysterious Mermaids – Staffel 1 (Auch wenn der deutsche Titel etwas anderes vermuten lässt, ist „Sirens“ eine spannende Geschichte, die Sirenen und den Klimawandel in den USA ankommen lässt.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6+2 (=nicht in der Wortwertung)
Seiten gesamt: 1.906
Seiten pro Tag: 68 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 4
Hörspiel: 2

Ich bin Linus: Linus Giese ist Trans. Seine Geschichte und viele Vorschläge zum Abbau von Vorurteilen präsentiert er in diesem Buch. – Lest dieses Buch. Respektiert andere Menschen. #TransMännersindMänner

Schwanenfeuer – Der Fluch der sechs Prinzessinen 1: Der Jäger Ayden hat nur einen Auftrag: Er soll einen Vogel für den König schießen. Er kann sein Glück kaum fassen, als er einen Schwan findet, bis sich dieser in Estelle verwandelt, die nach einem Fluch tagsüber ein Schwan ist. – Eine schöne Interpretation des Schwansees, mit sehr holprigen und konstruiertem Anfang. Nach den Startschwierigkeiten wird aber noch eine solide Geschichte draus.

Becoming Elektra: In einer nicht allzufernen Zukunft gibt es die Möglichkeit Klone von sich anfertigen zu lassen. So ist Isabel ein Klon für Elektra Hamilton, die allerdings bei einem Unfall verstarb. Elektras Familie macht ihr ein folgenschweres Angebot: Sie soll zu Elektra werden und die arrangierte Ehe mit Phillip von Halmen eingehen. – Ein sehr spannendes  und sehr fesselndes Buch mit einer spannenden Zukunftsaussicht. Absolute Leseempfehlung!

Eine Leiche zum Tee: Ashford-on-Sea ist eigentlich ein verträumtes kleines Küstenstädtchen. Bis sich ein Mord ereignet. Amy und ihre Tante sind sich sicher, dass es kein Selbstmord war und fangen selbstständig an zu ermitteln. – Ein weiteres Highlight! Eine süße Geschichte, tolle Charaktere und das Setting hat absolutes Fernweh in mir ausgelöst!

Das Haus an der Düne: Hercule Poirot und Captain Hastings machen eigentlich gerade Urlaub an der englischen Riviera, als sie auf Nick Buckley treffen, die bereits dreimal knapp dem Tod entkam. Poirot ist sofort Feuer und Flamme und will den Fall lösen, ehe es zum ersten Mord kommt. – Ein weiterer Poirotroman ist gelesen. Er gefiel mir ein bisschen weniger gut, als Der Blaue Express, hatte aber trotzdem eine spannende Geschichte und ein verblüffendes Ende.

Goldene Flammen – Grishaverse 1: Alina ist eine Kartografin in der ersten Armee des Zaren von Ravka. Bei der Durchquerung der Ödsee, kommt es zu einem Angriff. Als Alina ihren besten Freund beschützt, setzt sie ungeahnte Kräfte frei und findet sich kurz darauf in der Ausbildung zur Grisha wieder. – Ich habe so viel gutes über die Buchreihe gehört, dass ich sie auch mal ausprobieren musste. Da Netflix nun bereits an einer Serie dazu bastelt, wurde es höchste Zeit, um sie noch unvoreingenommen zu lesen. Und ich muss sagen, sie hat mir gut gefallen. Lediglich der etwas vorhersehbare Plotttwist war mir persönlich zu platt. Aber hey, es gibt ja noch zwei Bände.

Rufus T. Feuerflieg – Folge 1-5: Die Anwaltskanzlei von Rufus T. Feuerflieg ist keine gewöhnliche. Denn hier werden allerlei magische und übernatürliche Wesen vertreten. Da wächst schonmal ein Urwald im Büro, ein Poltergeist taucht auf oder ein Werwolf steht vor der Tür. Aber Herr Feuerflieg hat natürlich immer alles unter Kontrolle, wenn auch auf eine sehr chaotische Art. – Eine absolut spaßige Hörspielreihe, die einfach absolut meinen Humor trifft.

Die Windsängerin – Folge 1-2: Ryan Kenrick ist Schriftsteller und reist 1921 nach dem Tod seiner Frau zur Inspirationssuche nach Haddington Island. mit dabei sind sein langjähriger Freund Dan Gusbird und sein Hausmädchen Olivia. Doch die Einwohner der Insel benehmen sich merkwürdig abweisend. Als dann auch noch eine seltsame Muschelverkäuferin und eine geheimnisvolle Windsängerin auftauchen, sind die drei schon mitten drin in einem rätselhaften Abenteuer. – Wer Lust auf ein spannendes Mysteryhörspiel hat, mit tollen Charakteren, tollen Stimmen und einer Geschichte, die einen komplett zu fesseln weiß, der sollte unbedingt mal in Die Windsängerin reinhören.

Was waren eure Highlights im Februar?

 

 

Austin & Ally

Ein Vorwort

Wenn ich mich mit meiner besten Freundin treffe, brauchen wir mindestens eine Handvoll Filme, ein paar neue Brettspiele, gerne auch mal das ein oder andere Exit/Adventure-Spiel und eine Serie für zwischendurch. Wenn die typische Frage „Und was machen wir jetzt?“ aufkommt, zucken wir gerne synchron die Schultern und schauen dann ein paar Serienfolgen. Dabei kamen bereits Serienperlen, wie „Willkommen in Gravity Falls“ oder auch „Alexa & Katie“ heraus. Die letzten Male waren es Austin & Ally, die uns zwischendurch unterhalten konnten. Tatsächlich brauchte es vier Treffen, wobei wir bei jedem eine Staffel geschafft haben. Warum mir die Serie gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Austin (Ross Lynch) kann zwar allerlei Instrumente spielen und singen, versteht aber nichts vom Songs schreiben. Als er auf Ally (Laura Marano) trifft, die zwar sehr gute Songs schreibt, ebenfalls mehrere Instrumente spielt und singt, durch ihr Lampenfieber aber nie auftritt, sieht er seine Chance und stiehlt einen Song von ihr. Als er dadurch zur Internetberühmtheit wird, wird der Schrei nach einem weiteren Song groß. Doch dafür muss er sich bei Ally entschuldigen und ihr eine Partnerschaft anbieten. Ebenfalls mit dabei sind Trish (Raini Rodriguez), Allys beste Freundin, und Dez (Calum Worthy), Austins bester Freund.

Meine Meinung

Austin & Ally ist grundsätzlich erst einmal eine typische Disneyserie. Die Optik ist sehr bunt, alles bleibt kinder- und jugendfreundlich und die Folgen gehen immer positiv aus. Gute Laune und eine positive Grundstimmung zieht sich durch alle Folgen. So weit, so Disney.
Doch Austin & Ally gehört eindeutig zu den besseren Vertretern dieser Art. Woran das liegt, ist nicht so leicht zu erklären. Zum einen liegt es wohl an den sehr sympathischen Charakteren. Da haben wir zum einen Austin Moon, ein musikalisches Allroundtalent, der von einer großen Musikerkarriere träumt und gleichzeitig im Herzen noch ein Kindskopf ist. Man verfolgt seinen Weg von der Internetsensation zum erfolgreichen Musiker, wodurch er auch immer wieder Konzerte und Shows mit neuen Songs spielt. Ihm zur Seite steht Ally, die den gleichen Traum hat, aber am Lampenfieber scheitert. Sie ist ebenfalls ein Allroundtalent, was das Musizieren angeht, ist darüber hinaus aber auch noch eine begabte Songschreiberin. Sie ist die Streberin der Gruppe, immer auf Ordnung bedacht und hat so ihre Eigenarten – und ihren ganz eigenen Tanzstil. Trish ist Allys beste Freundin. Stets ehrlich, was manchmal auch gemein sein kann, sind ihre ständig wechselnden Jobs, bei denen sie regelmäßig gekündigt wird, ein running gag in der Serie. Passend zum neuen Job hat sie dann auch neuen Haarschmuck (und ja, auch manche Kreationen bin ich dezent neidisch). Letztlich ist sie jedoch eine treue Freundin und wird schnell die Managerin von Austin. Bleibt noch Dez, der beste Freund von Austin. Er ist ein bisschen der „Trottel“ der Gruppe, aber auf eine sehr liebenswürdige Art. Man kann ihn ganz schwierig beschreiben und ihm dabei in all seinen Facetten gerecht werden, aber um es kurz zu machen: Ohne ihn wäre die Serie nicht das gleiche.
Grundsätzlich ist zur Serie zu sagen, dass sie einfach eine Menge Spaß macht. Der Wechsel zwischen Alltagsproblemen, Musikerleben, Schuldrama und einer Gruppe von Freunden, die für jeden Spaß zu haben sind, hält die Serie stets ausgewogen. Sie hält ihre Dynamik bis zum Ende durch, auch wenn die vierte Staffel wohl etwas holpriger erzählt ist, als die anderen drei. Im Prinzip fehlte am Ende der dritten Staffel nur ein richtiges und vor allem rundes Ende, dann könnte man dort schon aufhören. Denn bereits hier war der Punkt erreicht, an dem die Charaktere ihre Entwicklung gut abgeschlossen hatten. Statt eines runden Endes gab es aber einen fiesen Cliffhanger, weswegen eine vierte Staffel nötig wurde. Bereits in der Auftaktfolge der vierten Staffel wurde allerdings schon deutlich, wie sehr sich die Drehbuchschreiber verbiegen mussten, um wieder alle an einen Ort zu kriegen. Immerhin der Cliffhanger wurde aufgeklärt.
Dennoch ist die vierte Staffel jetzt nicht schlecht, sondern eben nur holpriger in der Erzählung. Und am Ende gibt es dann wirklich auch ein endgültiges Ende. Mir persönlich hat es zwar nicht gefallen, wie es gelöst wurde, aber das ist ja bekanntlich Ansichtsache.
Zu guter Letzt gibt es noch einen kleinen Kritikpunkt, der aber nicht weiter wild ist. Aber die Liebesgeschichte ist mir zwischendurch ein bisschen zu sehr ausgeschlachtet worden. Ein ewiges Hin- und Her, um es dann nach wenigen Folgen wieder in die andere Richtung driften zu lassen, um es dann doch wieder aufzugreifen. Aber wenn man darüber hinwegsehen kann, ist es durchaus eine spannende Serie.

Das Fazit

Sehr bunt, teilweise ganz schön überdreht, aber immer sympathisch und gespickt mit viel Musik, Showeinlagen und Freundschaftsmomenten. Klingt gut? Dann schau doch mal in Austin & Ally rein.

Austin & Ally ist bei Disney+ im Stream enthalten