Über Shalima Moon

Mit Jahrgang 1993 hab ich es inzwischen auf süße 28 Jahre geschafft. Ursprünglich aus Braunschweig kommend, lebe ich inzwischen im schönen Brandenburg. Hauptberuflich bin ich Tourismuskauffrau, freizeitlich gehe ich leidenschaftlich gerne ins Kino oder backe meinem Freundeskreis ein wenig Hüftgold. Auf die Idee für den Blog kam ich, da ich wie gesagt leidenschaftlich gerne ins Kino gehe und regelmäßig von meinem Freundeskreis nach Filmempfehlungen gefragt werde. Anstatt ständig das gleiche zu erzählen, schreib ich es nun einmal auf und jeder kann es nachlesen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich keine professionelle Kritikerin bin. Darum geht es bei diesem Blog auch gar nicht. Hier schreibe ich einfach nur meine Gedanken auf und gebe ein kurzes Feedback und hoffe damit Leuten bei der Filmwahl zu helfen.

Eine Handvoll Bücher – 1/21

Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe eine Handvoll in der Buchedition. Da ich dieses Format sehr lieb gewonnen habe und es wahrscheinlich weiterhin nutzen werde, habe ich beschlossen das Format jetzt durchzuzählen, damit es einfach ein bisschen übersichtlicher wird. Wir sind also jetzt in Ausgabe 1 in 2021. Diesmal mit viel Ungesagtem, einem Bibliothekskater, Mord im Outback, zwei märchenhafte Dämonenjägerinnen und einer komplizierten Liebe

All das ungesagte zwischen uns – Colleen Hoover

Die Handlung: Morgan hat sich ihr Leben wohl anders vorgestellt, als mit 17 schwanger zu werden. Doch auch jetzt mit Anfang 30 ist Clara das beste, was ihr passieren konnte. Natürlich ist Erziehung nicht immer leicht. Bis ein Unfall ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.

Meine Meinung: Ein neuer Colleen Hoover und natürlich habe ich ihn auch direkt nach Erscheinen gelesen – nur um jetzt festzustellen, dass ich gar nicht drüber geschrieben habe. Wenn man Mrs Hoovers Bücher von Anfang an verfolgt hat, merkt man, dass sie immer erwachsener werden. Auch wenn die Themen immer ernst waren, so sind sie es nun noch einmal auf einer ganz anderen Ebene. Da die Geschichte Mutter und Tochter verfolgt, hat man beide Blickwinkel auf die Geschiche und merkt schnell, was es mit dem Titel auf sich hat. Denn eine Menge hätte schnell geklärt werden können, wenn die beiden einfach miteinander gesprochen hätten. Dennoch sind die Beweggründe der Protagonisten, warum sie etwas nicht sagen, immer nachvollziehbar. Und auch, wenn sich die Geschichte mehr um die Folgen des Unfalls dreht, so ist doch auch wieder eine tolle Liebesgeschichte dabei. Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass ich Clara zwischendurch sehr nervig fand. Wie sie mit ihrer Mutter umgeht, ist nicht allein mit „Teenager in Trauerphase“ erklärbar. Ansonsten wieder ein stark geschriebenes Buch, spannend, dramatisch, tolle Charaktere und immer wieder unvorhersehbare Wendungen. Es wird wohl nicht mein liebtes Buch von Colleen Hoover, aber es dürfte sich im oberen Mittelfeld einordnen.

Dewey & Ich – Vicki Myron

Die Handlung: Vicky Baron ist Bibliothekarin in Spencer, Iowa. Nach einer besonders kalten Nacht finden sie und ihre KollegInnen in der Klappe der Bücherrückgabe einen Kater. Halb erfroren, fast verhungert, klammert er sich gerade noch so ans Leben. Die Bibliothek und allen voran Vicky nehmen sich dem Kater an. Dewey kommt wieder auf die Beine und lebt fortan in der Bibliothek. Durch seine einmalige Art wird er weit über Iowa hinaus bekannt.

Meine Meinung: Ich habe Katzen und bin auch ansonsten ein Katzenfreund. Das ist auch meinen KollegInnen bekannt. Ende letzten Jahres bekam ich einen Anruf von einer Kollegin. Sie hätte da ein Buch über eine berühmte Katze gelesen und ob sie es mir mal in mein Fach legen sollte. Schulterzuckend stimmte ich zu, es könnte ja nicht schaden. Und so fand ich die Geschichte von Dewey und las mich in die Geschichte ein. Leider ist es eine Geschichte, die nur bedingt als ganzes Buch funktioniert. So sind die Abschnitte über Dewey selbst herzerwärmend, er war wirklich ein einmaliger Kater. Aber das Buch hat eben noch mehr Themen. Zum einen ist es Vicky Barons Leben, das von viel Leid geprägt ist. Die meiste Zeit war der Teil auch spannend, aber so richtig passte er eben nicht zur Leichtigkeit der Dewey-Geschichten. Weitaus unpassender fand ich jedoch die komplette Entwicklungsgeschichte der Stadt. Sie mal mit zu erwähnen, da sie ja auch Auswirkungen auf die Bibliothek hatte, ist ja vollkommen okay. Aber stellenweise artet es in eine lokale Geschichtsstunde aus, das war mir zu viel. Dadurch zieht sich das Buch aber leider auch zwischenzeitlich. Das Buch funktioniert, wenn man weiß, worauf man sich einlässt, aber eben nicht, wenn man glaubt, dass es rein um süße Katzengeschichten geht.

Outback – Chris Hammer

Die Handlung: Rivers End liegt mitten im australischen Outback. Vor einem Jahr erschoss der Pfarrer hier fünf Menschen. Noch immer kennt keiner die Gründe. Der Journalist Martin Scarsden wird in die Stadt geschickt um eine Reportage über das Trauma der Stadt zu schreiben. Doch schnell merkt er, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Und schon bald ist er selbst mittendrin.

Meine Meinung: Ich hab das Buch empfohlen bekommen von Caro von Inkunabel. Während sie gleich betonte, dass man das Buch am besten im Hochsommer lesen sollte, um die klirrende Hitze des Outbacks nachempfinden zu können, hab ich mich für das komplette Gegenteil entschieden. Draußen klirrende Kälte, eventuell sogar ein bisschen Schnee, dass ist für mich die beste Thrillerzeit. Dennoch denke ich, dass Caro im Endeffekt recht hatte. Outback trägt als Untertitel „Fünf tödliche Schüsse, eine unfassbare Tat, mehr als eine Wahrheit“, was das Buch ziemlich gut zusammenfasst. Grundsätzlich ist es auch eine spannende Geschichte und auf jeden Fall eine unerwartete Auflösung. Zwischendurch rennt man so vielen potentiellen Lösungen hinterher, dass es stets eine Menge Spekulationsmöglichkeiten gibt. Das Problem ist, dass für mich der Anfang einfach viel zu lange war. Irgendwo war es zwar notwendig, um alle Charaktere und Handlungsfäden aufzubauen, aber wirklich reingekommen bin ich erst auf Seite 400 von knapp 500. Atmosphärisch waren die Seiten davor absolut gut, aber es gab einfach zu viele Wiederholungen. Martin Scarsden läuft die immer gleiche Route ab, holt sich hier nen Kaffee, kauft da eine Flasche Wasser und all sowas. Ohne diese ganzen Füllungen, wäre das Buch halt schon wesentlich schlanker und angenehmer zu lesen.

Bat at love – Morgane Moncomble

Die Handlung: Azalée reist nach dem Tod ihrer Mutter wieder in ihre Heimat, um das Haus zu verkaufen. Doch sie hatte ihrer Heimat eigentlich aus gutem Grund den Rücken gekehrt, hatte sie doch zu viele schlechte Erinnerungen hinter sich gelassen. Und kaum ist sie zurück, prasselt alles wieder auf sie ein. Da hilft ihr auch Eden, der attraktive neue Nachbar, nicht.

Meine Meinung: Ein Buch, dass mit einer Triggerwarnung beginnt, die über eine ganze Seite geht, kann nur heftig werden. Und genau so ist es auch bei Bad at love. Denn die Triggerwarnung sollte man definitiv ernst nehmen. Das Buch nimmt kein Blatt vor den Mund. Man merkt schnell, wie stark die Protagonistin sein muss, wenn sie alles halbwegs gut wegsteckt. Doch genauso versteht man es, wenn sie strauchelt, wenn sie sich verschließt und warum sie schließlich fällt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Azalées und Edens Sicht erzählt. Das ist sehr hilfreich, um auch seine Gedanken nachvollziehen zu können. Denn auch Eden hat sein Päckchen zu tragen und kämpft. Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch lässt sich trotzt der harten Stellen gut lesen. Dennoch fehlt dem Buch das gewisse Etwas. Bis zum Ende bleibt eine Distanz zu den Figuren, man fühlt zwar mit ihnen, aber nicht so, wie bei vergleichbaren Büchern. Auch die Nebencharaktere sind zwar total cool, aber verkommen immer mehr zu reinen Stichwortgebern, was ich auch sehr schade fand. Am meisten gestört hat mich aber das Ende – Achtung, ab hier spoiler ich ein wenig! Es war einfach ein absolutes Bilderbuchende. Das passte nicht nur zu der zuvor erzählten Geschichte, es war auch zu einfach. Aufgemachte Konflikte wurden einfach mit wenigen Zeilen umgemodelt. Alles, was zuvor verflucht realistisch war – was nicht immer einfach war – wurde auf einmal viel zu vereinfach dargestellt. Ich habe nichts gegen Happy Ends, im Gegenteil, ich mag sie. Aber so wie es hier erzwungen wurde, passte es einfach nicht.

Rosen & Knochen – Christian Handel

Die Handlung: Rosalie und Muireann sind Dämenjägerinnen. Unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen sie umher und nehmen Aufträge an. Diesmal zieht es sie in den Wald zu einem Hexenhaus. Die Hexe soll getötet worden sein, doch noch immer spukt etwas in diesem Wald umher. Doch Rose und Muireann merken schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.

Meine Meinung: Schneeweißen und Rosenrot als Dämenjägerinnen? Ich war interessiert. Die beiden nicht als Schwestern, sondern als Liebespaar? Ich musste es lesen! Auf Christian Handel bin ich im letzten Jahr aufmerksam geworden, durch sein Buch Rowan&Ash und wusste, dass ich mehr von ihm lesen wollte. Rosen & Knochen ist nicht einfach nur eine Märchenadaption – neben Schneeweißchen und Rosenrot sind wir hier auf den Spuren von Hänsel und Gretel – sondern auch queere Fantasy! Und genau davon, gibt es einfach viel zu wenig. So verschlang ich diese Novelle – mit 157 Seiten ist das Buch sehr schlank – innerhalb kürzester Zeit. Denn sie hat einfach alles. Fantasy, tolle Charaktere – auch wenn ich mit Rose noch nicht so richtig warm geworden bin, dafür mochte ich Muireann umso mehr – Spannung, queere Liebe, Märchen und tolle Ideen. Hinzu kommt der wunderschöne Buchschnitt, hier hat sich der Drachenmond Verlag wieder was tolles ausgedacht. So ist jede Seite wunderschön und gleichzeitig spiegelt sich die düstere Grundstimmung darin wieder. Rosen & Knochen ist der Auftakt zur Hexenwaldchronik. Ich bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt, der ebenfalls  bereits erschienen ist. Und für alle, die von Märchenadaptionen nicht genug kriegen, ist auch noch eine Kurzgeschichte enthalten.

Community

Ein Vorwort

Ich bin ja gerne mal für eine Sitcom zu haben. Gut geeignet für zwischendurch, möglichst lustig – aber dennoch mit ein bisschen Niveau – und einer Geschichte, der man auch gut nebenbei folgen kann. Warum ich bei meiner ständigen Suche nach neuen Sitcoms – um eben nicht die üblichen Verdächtigen immer und immer wieder zu gucken – nicht schon viel früher auf Community gestoßen bin, weiß ich nicht. Aber inzwischen bin ich sehr froh sie gefunden zu haben. Warum, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Jeff Winger (Joel McHale) war praktizierender Anwalt, bis herauskam, dass er nie Jura studiert hat, sondern ein gefälschtes Zeugnis aus Kolumbien hatte. Nun besucht er das Greendale Community College. Im Spanischkurs begegnet er Britta (Gillian Jacobs), auf die er sofort ein Auge wirft. Um sie rumzukriegen, bietet er ihr an an eine Lerngruppe zu gründen. Britta stimmt zu, taucht aber mit einer ganzen Gruppe von Studenten auf. Jeff ist am Anfang wenig begeistert, doch mit der Zeit entwickelt sich aus der Lerngruppe eine Gruppe von Freunden.

Meine Meinung

Community ist eine dieser Serien, die man nicht nach ihrer ersten Folge beurteilen sollte. Am besten auch nicht nach der zweiten oder der dritten oder der… Okay, sagen wir einfach Community braucht am Anfang ein bisschen Zeit um ihrer Charaktere vorzustellen und sie sich entfalten zu lassen. So circa nach der Hälfte der ersten Staffel ist der Einführungsprozess aber beendet und ab dann funktioniert die Serie auch richtig gut.
Denn wer vorher dachte, dass man an Community Colleges kein Spaß haben könnnte, wird hier eines besseren belehrt. Den Großteil übernimmt dabei der Cast, der durch seine Unterschiede perfekt harmoniert und immer genug Stoff bietet.
Da haben wir zum einen Jeff, der in Greendale seinen Abschluss nachholt, den er vorher gefälscht hatte, und bereits als Anwalt praktizierte. Er ist für seine großen Reden bekannt, die er hält, wenn die Gruppe nicht mehr richtig zusammenhält oder wenn er versucht seinen Willen zu bekommen. Er ist irgendwo der Knotenpunkt der Gruppe, aber auch oft auf seinen Vorteil bedacht, was er allerdings auch offen kommuniziert. Dann gibt es Britta. Sie ist eine Weltverbesserin, würde am liebsten gegen alles demonstrieren und hat immer wieder neue Ziele. Annie (Allison Brie) war an der Highschool das Mauerblümchen und versucht ein wenig aus sich herauszukommen. Dennoch ist sie einfach eine Streberin, schafft es dadurch aber auch, die anderen immer wieder mitzuziehen. Abed (Danny Pudi) wirkt auf die meisten wie ein Sonderling. Er lebt und redet in Film- und Serienandeutungen, was ihn aber auch zu einem wichtigen Punkt für die Witze der Serie macht. Sein bester Freund wird sehr schnell Troy (Donald Glover), der an der Highschool erfolgreich Football spielte, aber durch eine Verletzung kein Stipendium bekam. Shirley (Yvette Nicole Brown), eine frisch geschiedene zweifache Mutter, und Pierce (Chevy Chase) bilden den Abschluss und zeigen, dass das Community College auch für ältere ist. Shirley versucht ihren Abschluss nachzuholen, da sie diesen zugunsten ihres Ex-Mannes und ihrer Kinder nicht gemacht hatte. Pierce entstammt einer wohlhabenden Familie und studiert einfach immer weiter.
Nicht zum Lerngruppencast, aber dennoch wichtige Funktionen in der Serie übernehmen noch Studienleiter Pelton (Jim Rash), der eine Obsession für Jeff hat, und Ben Chang (Ken Jeong), der als Spanischlehrer startet, im Laufe der Serie aber viele verschiedene Rollen übernimmt.
Die ersten vier Staffeln haben neben den „normalen“ Folgen auch einige, wo gerne mal mit Formaten gespielt wird. Gerade die Paintball-Folgen haben es sehr schnell in mein Herz geschafft. Hier ist (fast) jede Folge eine Freude, man lernt ständig etwas neues über die Charaktere und hat einfach nur Spaß.
Schwieriger wird es ab der fünften Staffel und spätestens in der sechsten Staffel wird klar, dass die Serie irgendwo ihren Zenit überschritten hat. Das Hauptproblem dürfte sein, dass sich immer mehr Castmitglieder verabschiedet haben und eher halbherzig durch neue Charaktere ersetzt wurden. Das funktioniert in der fünften Staffel gerade noch so, aber ab der sechsten wird es beinahe zur Qual. Dennoch schafft die Serie es am Ende noch einmal ein solches Zusammenhaltsgefühl zu erzeugen, dass man fast enttäuscht ist, dass es keine siebte Staffel gibt. Aber hey, wie uns Friends und Co zeigen, müssen wir zwar ein paar Jahre warten, aber dann gibt es das Revival.

Das Fazit

Commuity ist eine Sitcom, die aus dem Alltagsbrei der Sitcoms positiv heraussticht mit ihrem ganz eigenen Humor, einem tollen Cast, sehr verschiedenen Charakteren und vor allem jeder Menge Witz und Spaß.

Community ist bei Netflix zum streamen verfügbar

Eine Handvoll Serien

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe der ‚Eine Handvoll‘ Reihe in 2021. Die Serien haben das Jahr 2020 beendet und sie dürfen das neue Jahr eröffnen. Heute mit einem Arzt auf Abwegen, ein Kopfgeldjäger mit väterlichen Gefühlen, der Faszination für Schach, Mode in Paris und vor allem viel Essen.

The Chef Show – Staffel 1

Die Handlung: Regisseur Jon Favreau und Küchenchef Roy Choi reisen durch die USA. In Anlehnung an den Film Kiss the cook, kochen sie Rezepte nach, bekommen neue Rezepttipps und ab und an gibt es sogar ein paar Einblicke und Insiderinformationen zu Favreaus Filmen. 

Meine Meinung: Ein wirklich gut gemeinter Rat und glaubt mir, ihr werdet mir dafür danken: Schaut diese Serie auf keinen Fall mit leeren Magen! Selbst wenn man absolut satt ist, kann es noch passieren, dass es einfach so lecker aussieht, dass man unbedingt alles sofort nachkochen will. So ein richtiges Konzept scheint die Serie nicht zu haben, auch Favreau und Choi witzeln zwischenzeitlich darüber. Das macht aber gar nichts, denn gerade die Planlosigkeit führt dazu, dass einfach verschiedene Sachen ausprobiert werden. So gibt es Folgen, wo sie einfach nur mit verschiedenen Gästen kochen und dann wieder Folgen, wo sie kochen lassen und einfach nur mit ihren Gästen plaudern. Dabei bekommt man einige Hintergrundinfos zum Film Kiss the Cook, aber vor allem gibt es eine Menge Kochtipps. Für Vegetarier und Veganer dürfte es hier schwierig werden, weil es auch viel um die richtige Zubereitung von Fleisch geht. Aber gerade die hat es in sich, also Fleischfans aufgepasst. Zwischenzeitlich hat man einfach nur noch das Gefühl, dass es foodporn vom feinsten ist. Das schöne ist aber eben auch, dass es keine alltäglichen Rezepte sind, aber doch welche, die man durchaus nachkochen kann – auch wenn man allein für eine Marinade gefühlt 1000 Zutaten braucht.

Temple – Staffel 1

Die Handlung: Daniel Milton (Mark Strong) ist ein angesehener Chirurg. Als seine Frau Beth (Catherine McCormack) an einer tödlichen Krankheit erkrankt, schafft er es nicht sie gehen zu lassen. Stattdessen stimmt er dem Angebot von Lee (Daniel Mays) zu, eine illegale Klinik unter der Londoner Metrostation Temple zu eröffnen. Dort kann er weiter an einem Heilmittel für seine Frau forschen und diese am Leben erhalten und Lee kann seinen Survivalort ausbauen. Doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten.

Meine Meinung: Temple ist so eine Serie, bei der ich hinterher einfach nicht sagen kann, ob ich sie nun gut fand, oder nicht. Weil grundsätzlich hat sie ein gutes Setting, eine krasse Idee, die aber spannend umgesetzt wurde und vor allem gute Darsteller. Gerade Mark Strong als Daniel Milton schafft es seiner Figur alles zu geben: Die nötige Härte, um das Projekt durchzuziehen, die Liebe zu seiner Frau, Durchsetzungsvermögen. Trauer, Liebe, Angst, Verzweiflung. Und dennoch bleibt er als Charakter unnahbar. Man versteht seine Beweggründe, aber ab einem gewissen Punkt sind seine Taten einfach nicht mehr vertretbar. Schwieriger wird es dann bei Lee. Er ist eigentlich dieser eine nervige Charakter, ohne den es aber einfach nicht funktioniert. Und so sehr man ihn auch verstehen will, seine Handlungen sind einfach größtenteils nicht nachvollziehbar. Mit acht Folgen sollte die Serie eigentlich eine abgeschlossene Miniserie sein. Die Handlung wird für diese acht Folgen auch ziemlich gestreckt. Vielleicht hätten es sechs auch getan. Dennoch weigere ich mich diese Serie als eine abgeschlossene Miniserie anzusehen. Denn Miniserien sollten eigentlich nicht mit einem ziemlich großen Cliffhänger enden! Was mich letztlich aber wirklich störte, war das aufgebauschte Drama. Nie war es genug, immer musste noch einmal was drauf gesetzt werden.

The Mandalorian – Staffel 2

Die Handlung: Der Mandalorianer (Pedro Pascal) reist weiter mit dem Kind durch die Galaxie. Neue Freunde, aber auch neue Feinde säumen seinen Weg. Diesmal ist er auf der Suche nach einem Jedi, der sich dem Kind annehmen kann. Doch Moff Gideon (Giancarlo Esposito) ist weiterhin hinter dem Kind her.

Meine Meinung: Nach der starken ersten Staffel war nun die Frage, ob Jon Favreau und sein Team noch genügend Stoff für eine zweite Staffel hätten. Und sie haben gezeigt: Ja, der Stoff dafür ist da. Ob es nun wieder Episoden sind, die für die übergeordnete Handlung essentiell sind, oder ob es ‚Monster of the week‘ Folgen sind. Wie schon in der ersten Staffel ist es eben gerade die Abwechslung aus beidem, die den Reiz ausmacht.
Wir lernen hier noch einmal einiges Neues über Mando, das Kind und die Übrigbleibsel der Jedi. Die Folgen haben genau die richtige Balance zwischen Spannung und dem typischen Star Wars Gefühl. Es gibt überraschende Wendungen, Nostalgie für die eingefleischten Star Wars Fans und auch ein paar schöne Weltraumszenen. Wer die erste Staffel mocht, wird sich auch an der zweiten wieder erfreuen.

Das Damengambit – Miniserie

Die Handlung: Beth Harmon (Anya Taylor-Joy) ist eine Waise. Im Waisenhaus lernt sie vom stillen Hauswart Schach spielen. Sie entwickelt sich trotz aller Widrigkeiten zu einem Profi und schafft es bis in die obersten Ränge. Dabei stehen ihr Suchtprobleme im Weg. 

Meine Meinung: Ich glaube Schach war noch nie so spannend wie in dieser Serie. Selbst wenn verschiedene Eröffnungssequenzen diskutiert werden oder verschiedene Spiele gezeigt werden, bleibt die Serie spannend. Das liegt wohl vor allem an der Begeisterung der Charaktere für Schach, die sich auch gerne gegenseitig aufstacheln, aber auch an der sehr schönen bildlichen Darstellung. Das ist auch allgemein sehr beeindruckend für die Serie. Viele Szenen sind einfach nur künstlerisch abgestimmt. Anya Taylor-Joys Darstellung der Beth ist sehr authentisch und sie spielt ihren Charakter sehr souverän. Mein Problem war so ein bisschen, dass ich einfach nur mit ihrem Charakter, also Beth, nicht warm geworden bin. Natürlich ist ihr Charakter generell darauf angelegt, dass sie alle auf Distanz hält und das ist durch ihre Geschichte auch verständlich, aber irgendwo fehlte mir trotzdem die Nähe. Aber das ist im großen und ganzen nur ein kleiner Kritikpunkt. Einen Blick lohnt die Serie auf jeden Fall.

Emily in Paris – Staffel 1

Die Handlung: Emily Cooper ist engagiert und arbeitet leidenschaftlich gerne für die Marketingagentur, bei der sie angestellt ist. Als sie das Angebot bekommt für eine Weile in Paris bei der Tochterfirma zu arbeiten, nimmt sie sofort an. Doch die französischen Kollegen sind alles andere als begeistert von ihrem Engagement. Und dann kommt noch der Kulturschock hinzu. 

Meine Meinung: Emily in Paris ist so eine Serie, die ich eigentlich wirklich gerne mögen würde. Aber ich kann es nicht. Denn eigentlich fand ich es mal ganz schön eine Serie zu haben, die in Paris spielt. Nicht weil ich Paris so toll finde – meine persönlichen Erfahrungen mit der Stadt sind eher mäßig schön – aber ich finde es eben schön, wenn nicht immer alles nur in den USA spielt. Hinzu kommt, dass ich Lily Collins als Schauspielerin eigentlich auch sehr sympathisch finde. Mein Problem mit der Serie ist, dass sie den schmalen Grad zwischen Kulturschock und Abwertung einer Nation hier leider mehrfach überschritten wurde. Ja, der Lebensstil in Frankreich ist anders als den USA, aber hier wird grundsätzlich gesagt, dass es in den USA alles besser ist und der Weg in Frankreich grundsätzlich faul. Es geht weiter, dass ja alle Franzosen Sexisten sind und treu ist da natürlich auch niemand. Ähm, wie bitte? Aber selbst, wenn man darüber noch irgendwie hinwegsehen kann, gibt es immer noch das Problem, dass einfach viel zu viele Charaktere ziemlich unsympathisch sind. Die Modebranche kommt also nicht unbedingt gut bei weg. Denn laut der Serie arbeiten da nur Egoisten und jeder sucht nur nach seinem eigenen Vorteil. Und dann ist die Serie halt auch einfach nicht spannend. Gefühlt stolpert Emily von einem Fettnäpfchen ins nächste und heult sich dann wieder irgendwo aus – allerdings sind auch ziemlich viele gemein zu ihr. Aber wieso hat sie dann immer so gute Laune? Also ihr merkt, mich konnte die Serie absolut nicht überzeugen, oft hat sie mich abgestoßen, die meiste Zeit hat sie mich einfach genervt. Also dafür leider keine Empfehlung.

Habt ihr eine Serie davon gesehen? Wie fandet ihr sie?

Miracle Workers

Ein Vorwort

Manchmal passiert es, dass ich von einer Serie zuvor noch nie gehört habe, sie durch Zufall anklicke und auf einmal kann ich nicht mehr ohne sie. So passiert zuletzt bei Miracle Workers. Ich wollte eigentlich nur eine kleine Serie für zwischendurch, sie sollte möglichst ein bisschen witzig sein, aber sich doch irgendwie von anderen Serien unterscheiden. Beim durchscrollen bot mit Sky Miracle Workers an. Und schon nach dem Trailer wusste ich, ich würde diese Serie lieben. Es handelt sich übrigens um eine Anthologieserie und ich werde euch die beiden bereits erschienenen Staffeln vorstellen.

Miracle Workers – Staffel 1

Die Handlung

Der Himmel ist eine große Fabrik. Es gibt verschiedene Abteilungen, die alle für einen kleinen Teil der Abläufe auf der Erde zuständig sind. Es gibt eine Abteilung für Polöcher, eine für Schmutz, eine für Donner und so weiter und so fort. Eliza (Geraldine Viswanathan) hat bisher in der Schmutzabteilung gearbeitet, bittet nun aber nach einer Versetzung. Sie landet in der Abteilung für Wunder und trifft dort auf Craig (Daniel Radcliffe), der mit Müh und Not pro Tag eine Handvoll Wunderanfragen bearbeiten kann. Die meisten gelten jedoch als unerfüllbar und werden auf direktem Weg zu Gott geschickt. Eliza ist darüber so entrüstet, dass sie um eine Audienz bei Gott (Steve Buscemi) bittet. Gott ist jedoch ganz anders, als gedacht. Da er sowieso gerade eine neue Idee für die Erde hat – er will daraus ein großes Restaurant machen – beschließt er das Ende der Welt einzuleiten. Eliza schafft es gerade noch einen Deal auszuhandeln. Wenn es der Wunderabteilung innerhalb von zwei Wochen gelingt ein unerfüllbares Wunder zu vollbringen, bleibt die Erde so wie sie ist. Eliza und Craig geben alles und versuchen das unmögliche wahr zu machen. Doch dafür werden sie Hilfe brauchen.

Meine Meinung

Stellt euch vor, ihr sterbt und kommt in den Himmel. Und auf einmal seid ihr mitten in einem Vorstellungsgespräch, und werden kurz darauf einer Abteilung bei der Heaven Inc zugeteilt. Dort müsst ihr bis in alle Ewigkeit eurer Arbeit nachgehen. Willkommen bei Miracle Workers. Und ja, auch ich freute mich zunächst mit Eliza, als sie von der Schmutzabteilung in die Wunderabteilung versetzt wurde. Doch das ist so ziemlich die deprimierendste Abteilung und es gibt immerhin eine für Polöcher. Während Eliza lernt, was möglich ist und was nicht, löst sie auch evtl. eine verherrende Naturkatastrophe aus. Und genau, dass ist es, was die Serie so unfassbar witzig macht! Ein falscher Knopf und schon wird wieder der Nachrichtensprecher eingeblendet, der von neuen unfassbaren Dingen erzählt. Ich musste einfach die ganze Staffel über so richtig herzhaft lachen.
Natürlich kann die Serie nicht nur Fans haben. Gerade die Darstellung von Gott, dürfte vielen nicht gefallen. Denn hier ist er eher ein großes weinerliches Baby, dessen Spielzeug – die Erde – außer Kontrolle geraten ist. Aber Steve Buscemi gibt hier absolut alles, um seinen Gott dennoch irgendwie liebevoll zu machen.
Letztlich ist es das Zusammenspiel der Charaktere, die Idee der Heaven Inc, und vor allem einfach der absolut böse Humor, der aber so unglaublich gut passt, was diese Serie zu etwas unglaublich gutem macht. Man wartet eigentlich nur auf die nächste große Katastrophe und dann passiert trotzdem wieder etwas unvorhergesehenes.

Miracle Workers: Dark Ages – Staffel 2

Die Handlung

Alexandra „Al“ Shitshoveler (Geraldine Viswanathan) ist einfach zur falschen Zeit geboren. Ihr größter Traum ist es zur Uni zu gehen, zu studieren und als Frau ihren eigenen Weg zu gehen. Aber sie lebt im Mittelalter. Es wird von ihr verlangt, dass sie den Beruf ihres Vaters nachgeht, der – daher auch der Nachname – Scheißeschaufler ist. Gleichzeitig ist Prinz Chauncley der Ziemlich Coole (Daniel Radcliffe) mit seiner Rolle als Prinz und Sohn eines blutgierigen Königs ebenfalls sehr unglücklich.

Meine Meinung

Die Serie konnte nach der absolut genialen ersten Staffel nur verlieren. Zumal die Geschichte nach der ersten Staffel auch einfach fertig erzählt war. Also wurde einfach der Großteil der Besetzung genommen und in ein ganz neues Setting mit einer ganz frischen Idee gesteckt. Und es funktioniert. Man braucht vielleicht ein bis zwei Folgen, ehe man sich an das neue Setting gewöhnt hat, aber dann hat Miracle Workers wieder allerlei gute Ideen, witzige Charaktere und vor allem eine Menge schwarzen Humors. So spaßig war wohl noch keine Darstellung des Mittelalters.
Das fängt schon damit an, dass alle eigentlich die Berufe ihrer Vorfahren ausüben sollen und der Nachname praktisch aussagt, was man mal werden wird. Und wer mit dem Nachnamen ‚Shitshoveler‘ gezeichnet ist, hat dabei wohl nicht allzuviel zu lachen. Aber auch hier sind es vor allem wieder die kleinen Details, die die Serie so wunderbar machen. Das Spiel mit der Naivität der damaligen Zeit. Statt des Nachrichtensprechers gibt es diesmal den örtlichen Herold, der immer wieder in den passendsten Momenten irgendwo auftaucht und Nachrichten verkündet.
Doch auch, wenn sich die zweite Staffel wirklich Mühe gibt, sie kommt einfach nicht an die erste heran. Das ist aber auch völlig in Ordnung, denn die zweite bringt einen trotzdem zum lachen, hat tolle Charaktere und bitte ich brauche eine dritte Staffel!

Das Fazit

Falls es noch nicht klar wurde: Schaut diese Serie! Sie hat tolle Ideen, schwarzen Humor, wunderbare Charaktere, unvorhersehbare Wendungen, bringt einen dauerhaft zum lachen und ist einfach noch einmal etwas ganz anderes!

21 für 2021 – Die Erwartungen

Lange Zeit habe ich entweder nur kurze Leselisten für ein neues Jahr gehabt oder gleich gar keine. Der Grund dafür war sehr einfach: Ich habe mich einfach nicht dran gehalten und doch einfach nach Lust und Laune gelesen. Im letzten Jahr habe ich mich doch einmal dazu hinreißen lassen und habe eine Liste angefertigt im Rahmen der Aktion „20 für 2020“, also 20 Bücher, die man im Jahr 2020 lesen möchte. Das hat tatsächlich ziemlich gut funktioniert, da ich mich an der Liste orientiert habe und trotzdem immer wieder neue Bücher einschieben konnte – lag vielleicht auch daran, dass ich letztlich auf 88 gelesen Bücher kam.
Für dieses Jahr gab es tatsächlich zwei Varianten, die im Umlauf waren. Es gab die 12 für 2021 (also 21 umgedreht), was aber ein reiner Abbau des SuB (Stapel ungelesener Bücher) sein soll. Oder eben wieder das klasssische 21 für 2021, wobei natürlich trotzdem SuB-Abbau eine große Rolle spielt. Ich habe mich für letzteres entschieden, nachdem ich beim Buchshopping dezent eskaliert bin. Tatsächlich hatte ich nun deutlich mehr Bücher als 21 zur Auswahl und musste schon aussortieren, wer es rein schafft und wer nicht. Welche Bücher es nun geschafft haben, verrate ich euch im heutigen Beitrag:

Ein direktes System, wonach ich die Bücher ausgesucht habe und warum es manche rein geschafft haben und andere nicht, habe ich nicht. Bei den meisten war es sowieso so, dass ich sie unbedingt und möglichst bald lesen möchte. Dann gibt es noch ein paar, die ich mit reingenommen habe, damit es eben nicht alles nur ein Genre ist – auch wenn es doch wieder sehr Fantasylastig geworden ist – sondern ein bisschen Abwechslung dabei ist. Und wieder ein paar andere möchte ich von ihrem SuB-Dasein endlich befreien. Im Folgenden stelle ich euch die Bücher noch einmal einzeln vor und schreibe ein paar Worte dazu. Ich versuche mich kurz zu fassen – was mir bei der Einleitung ja mal wieder nicht gelungen ist:

  1. Der Orden des geheimen Baumes – Die Magierin – Samantha Shannon – Multipler Band
    (Eine Fantasywelt, in der es um Drachen geht. Da hatte mich das Buch schon)
  2. Die Göttinnen von Otera – Golden wie Blut – Namina Forna – Multipler Band
    (Ein Fantasyroman, der in Westafrika spielt. Ein Welt, in der nicht durch Hautfarbe, sondern Blutfarbe unterschieden wird. Ich bin jetzt einige Zeit um das Buch herumgeschlichen, habe mich jetzt aber doch dafür entschieden, weil ich gespannt bin, was aus den Gegebenheiten gemacht wurde)
  3. Ophelia Scale – Die Welt wird brennen – Lena Kiefer – Multipler Band
    (Ein weiteres Fantasybuch, das mir auf Instagram so oft empfohlen wurde, dass ich halt irgendwann nachgegeben habe und nun dem ersten Band eine Chance gebe)
  4. Becoming Elektra – Christian Handel – Multipler Band
    (Christian Handel konnte mich 2020 mit Rowan&Ash begeistern. Nachdem zur Frankfurter Buchmesse (digital) angekündigt wurde, dass Becoming Elektra doch eine Fortsetzung bekommt, und dann klang der Sneak Peak auch noch so gut, da musste ich mich doch einmal dem ersten widmen)
  5. Hinter der blauen Tür – Marcin Szczygielski –  Klassiker/Liste der Schande
    (Ein polnischer Kinderbuchklassiker, von dem ich vorher nie gehört hatte, bis meine beste Freundin mit dem Film ankam. Zu Weihnachten bekam ich dann von ihr noch das dazugehörige Buch)
  6. Eine Leiche zum Tee – Alexandra Fischer-Hunold – Multipler Band
    (Warum ist Agatha Christie diesmal nicht mit auf der Lsite? Zum einen hat der Verlag Lieferschwierigkeiten und zum anderen durfte diesmal ein neues Werk in Christie Manier auf die Liste)
  7. Seven Sins – Stolze Seele – Lana Rotaru – Multipler Band
    Nachdem Lana Rotaru nun schon den fünften Band veröffentlicht hat und fleißig am sechsten schreibt, musste dann endlich der zweite Band mal bei mir einziehen)
  8. Beastsoul – Sternenlicht – Juliana Fabula – Multipler Band
    (Eine Autorin, die ich über Twitch gefunden habe und so sympathisch fand, dass ich mir ihr Buch holen musste. Und dann klang es auch noch so verdammt gut)
  9. Palast aus Gold & Tränen – Christian Handel – Multipler Band
    (Ich: Ich sollte erst einmal keine Bücher mehr kaufen. Drachenmond Verlag: Christian Handel signiert seine Hexenwaldchroniken. Erzähler: Und sie kaufte natürlich gleich beide Bände, verschlang den ersten und setzte dann den zweiten auf ihre Leseliste)
  10. When we dream – Anne Pätzold – Multipler Band
    (K-Pop/Rock ist jetzt eigentlich nichts, mit dem ich mich großartige befasse, weswegen ich diese Buchreihe eigentlich eher ignoriert habe. Aber dann landete sie bei so vielen in den Jahreshighlights, dass ich die Reihe nun doch mal ausprobiere)
  11. The secret book club – Die Liebesroman Mission – Lyssa Kay Adams – Multipler Band
    (Ich fand den ersten Teil richtig gut und freue mich nun auf den zweiten)
  12. Goldene Flammen – Leigh Bardugo – Multipler Band
    (Leigh Bardugo ist eine Fantasy-Autorin, von der ich eigentlich nur gutes höre, von der ich aber noch nichts gelesen habe. Das möchte ich nun ändern)
  13. Die Schönheit der Begegnung – Frank Erzbach – Einzelband 
    (Auch in diesem Jahr hat es eine Empfehlung von Andrea in die Liste geschafft, zumal es auch einfach noch mal ein ganz anderes Genre ist. Irgendwo eine Biographie, aber irgendwo auch nicht)
  14. Ich bin Linus – Linus Giese – Einzelband
    (Linus Giese ist Transgender und erzählt in seinem ersten Buch von seinem Weg, wie er der Mann wurde, der er schon immer war. Ich freue mich auf diesen Erfahrungsbericht)
  15. Die Chroniken von Alice – Die rote Königin – Christina Henry – Multipler Band
    (Die düstere und horrormäßige Adaption von Alice im Wunderland konnte mich bereits mit dem ersten Band begeistern, dass der zweite Teil jetzt natürlich in diese Liste musste)
  16. Periode ist politisch – Franka Frei – Einzelband
    (Die Periode ist ein Streitthema, zwischen Leuten, die menstruieren und denen die Vorurteile dagegen haben. Ich freue mich also auf die Durchleuchtung des Themas auf politische Relevanz)
  17. Land in Sicht – Ilona Hartman – Einzelband
    (Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gestoßen bin, aber eine Geschichte über eine Flusskreuzfahrt, da bin ich doch dabei)
  18. Sepharial – Verwoben – Jana Tomy – Multipler Band
    (Janas Produktivitätsstreams auf Twitch haben mir bereits sehr geholfen, meine to do Listen abzuarbeiten. Und nebenbei liest sie auch gerne mal einen Absatz aus neuen Projekten vor. Und nun muss ich unbedingt mal wissen, wie die Gesamtgeschichte zu den Absätzen ist)
  19. Blade Runner – Philip K. Dick – Klassiker/Liste der Schande
    (Obwohl ich eigentlich kein Fan der Verfilmungen bin, interessiert mich dieser Klassiker und außerdem musste noch ein weiteres Werk von meiner Liste der Schande in diese Liste)
  20. Star Wars – Tarkin – James Lucenco – Einzelband
    (Ich präsentiere: Eins der Bücher, die mit am längsten auf meinem SuB liegen. Seit jetzt bestimmt vier Jahren liegt es dort, obwohl ich mich über dieses Geburtstagsgeschenk sehr gefreut hatte. Zumal ich Star Wars und auch Tarkin sehr mag. Aber dieses Jahr ist das Jahr!)
  21. James Bond 007: Moonraker – Ian Fleming – Klassiker/Liste der Schande
    (Das dritte Jahr in Folge nehme ich mir ein neuen James Bond Band vor. In diesem Tempo werde ich für diese Reihe noch sehr lange brauchen, aber das ist vollkommen in Ordnung)

Und was sind eure 21 für 2021? Habt ihr schon welche von meiner Liste gelesen? Wie fandet ihr es?

Disney+ Original: Soul

Ein Vorwort

Willkommen im zweiten Lockdown mit weiterhin geschlossenen Kinos. Disney hat jedoch im letzten Jahr seinen Streamingdienst veröffentlicht und haut da einfach seine gestrichenen Kinofilme raus. Nachdem Mulan für drei Monate nur mit VIP-Zugang möglich war und nun im Standardabo enthalten ist, hat Disney gelernt und hat Soul gleich ohne VIP Zugang verfügbar gemacht. Wie ich den neusten Pixarfilm finde, erfahrt ihr in meiner Kritik.

Die Handlung

Joe Gardner ist eigentlich leidenschaftlicher Jazzpianist, versauert aber in einem Lehrerjob. Bis er eine einmalige Chance bekommt – und kurz darauf einen schweren Unfall hat. Seine Seele ist bereits auf dem Weg ins Jenseits, doch Joe will das nicht akzeptieren und landet im Davorseins. Hier sammeln sich alle Seelen zur Vorbereitung auf die Erde. Joe sieht seine Chance in seinen Körper zurückzukommen und landet im Mentorenprogramm für neue Seelen. Doch Seele 22 hat keine Ambition auf die Erde zu kommen.

Meine Meinung

Wenn ein neuer Pixarfilm rauskommt, bin ich meistens etwas zwiegespalten. Wird es ein neuer Alles steht Kopf/Coco/Findet Nemo Film – also einen den ich richtig gerne mag – oder eher Cars/Merida/Die Unglaublichen – also einen, mit dem ich einfach nichts anfangen kann. Auf dem ersten Blick hat Soul bereits Ähnlichkeiten mit Alles steht Kopf und tatsächlich bleiben die Ähnlichkeiten auch erhalten.
Während Alles steht Kopf sich vorgenommen hat, das Innere der Menschen mit Gedanken und Gefühlen und Erinnerungen irgendwie kindergerecht vorstellbar zu machen, versucht Soul nun das namensgebende Konstrukt der Seele umzusetzen. Und zumindest optisch haut das schon einmal hin. Auch ist die ganze Grundidee wirklich gut durchdacht und gerade die ganzen Kleinigkeiten sind wieder unfassbar gut ausgearbeitet. Es werden die Fragen gestellt, was Begabungen sind, wofür man sich begeistert und wann eine Seele bereit für einen Körper ist. Das Ganze wird wieder umrahmt von einer Geschichte. Und letztlich ist es die Geschichte, die den Unterschied macht. Denn während Alles steht Kopf einfach durchgehend eine durchdachte Geschichte hat und durch immer wieder witzige Einschübe. Soul hat zwar auch eine durchdachte Geschichte, aber die wirkt an einigen Stellen einfach ein bisschen gestreckt. Letztlich waren die Ideen wohl ein bisschen zu wenig für die 100 Minuten Laufzeit. Gerade die Witze kommen die meiste Zeit etwas zu kurz.
Versteht mich nicht falsch, ich habe schon immer mal wieder gelacht. Aber es waren eher vereinzelte Momente, als dass ich wirklich sagen würde, der Film sei witzig.
Grundsätzlich waren Joe Gardner und Seele 22 auch interessante Charaktere und ihre Gegensätze guter Nährstoff für den Film. Aber irgendwo hat mich die Geschichte nicht final abgeholt und ich kann einfach nicht sagen, woran es lag. Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch gewesen, als ich die Ähnlichkeit zu Alles steht Kopf bemerkt habe. Ich weiß es einfach nicht. Denn objektiv ist der Film durchaus gut.

Das Fazit

Soul ist ein Film, der mit seiner Idee und vielen Teilen seiner Umsetzung vieles richtig macht. Lediglich einige Witze kommen zu kurz, der Film hat gerade am Anfang ein paar Längen und leider holt mich der Film nicht final ab. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Soul ist seit dem 25.12.2020 auf Disney+ verfügbar

Rückblick auf den Dezember 2020

Ich wünsche euch noch einen supertollen Start ins Jahr 2021! Meine Blogpause ist wieder vorbei und ich versuche mit neuer Energie ins nächste Jahr zu starten. Dabei sind die Kinos noch immer geschlossen, wir im Lockdown und die Zeichen stehen eher auf Verlängerung, denn auf Verbesserung. Also nutzen wir die Chance und blicken noch ein letztes Mal auf 2020 zurück. Im Anschluss gibt es dann meinen medialen Rückblick auf den Dezember – also wenn euch mein Jahr nicht interessiert, dann den nächsten Absatz einfach überspringen.

2020 fing für mich zunächst auch gut an. Nach einer schönen Silvesterfeier, meiner Geburtstagsfeier und dem ersten (und letzten) Konzert für dieses Jahr (Sabaton!), brach ich voller Enthusiasmus zu einem Städtetrip nach Rom auf. Nur um dort vom ersten Lockdown in Italien überrollt zu werden. Zurück in Deutschland und einem negativem Coronatest später, begann auch der erste Lockdown in Deutschland. Aus der Kurzarbeit vom März bin ich jetzt im Januar noch immer nicht raus (ich darf aber zwischendurch immer mal ein paar Stunden arbeiten). Also endlich Zeit für meine Hobbys! Mehr Zeit zum bloggen, mehr Zeit für mein Buchbaby. Doch die Kinos waren zu, also musste ich die Schwerpunkte für den Blog ein wenig anpassen. Gerade die Kategorien „Eine Handvoll“ hat sich durchgesetzt und ich möchte sie nicht mehr missen. Mitte des Jahres dann der Lichtblickt. Die Kinos öffneten wieder. Auch wenn mein Heimatkino erst sehr spät mitzog und ich einige Tagesausflüge nach Berlin unternehmen musste, um meine Kinosucht zu befriedigen. Im August gab es sogar einen Kurztrip in den Harz, der erfreulich coronakonform umgesetzt werden konnte (Masken, Abstand, Vermeidung von Menschenansammlungen).
Nun sind wir wieder im Lockdown, die Kinos zu. Weihnachten und Silvester wurden die Kontakte auf ein Minimum reduziert. Und dennoch freue ich mich, dass ich noch immer viel Zeit für diesen Blog habe und auch mein Buchbaby ist gerade im November und Dezember auf den doppelten Umfang (aktuell 66.000 Wörter) gewachsen.
Und der Ausblick für 2021? Da mach ich einfach keinen. Ich lasse das Jahr einfach auf mich zukommen. Und freue mich auf neue Filme, tolle Serien und faszinierende Bücher. So nach jetzt doch so einigen Worten, die in dem Umfang gar nicht geplant waren, sage ich: Hallo 2021!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Dumbo (Version von 1941; ich muss einfach immer bei diesem Film weinen), Aristocats (ich liebe diesen Film), Hamilton (als hättet ihr es gewusst) und Avengers: Infinity War (es ist immer noch faszinierend, wie sie wirklich alle Charaktere und Handlungsstränge irgendwie unterbekommen haben)

Der wunderbare Mr. Rogers: Der Journalist Lloyd Vogel soll für ein Magazin einen Artikel über den beliebten Kindershow Moderator Fred Rogers schreiben. Das Treffen für das Interview verläuft allerdings völlig anders, als Lloyd sich das vorgestellt hat. Statt wirklich etwas zu erfahren, bringt Rogers ihn dazu, sich wieder mit sich selbst und seinen familiären Problemen zu beschäftigen. – Ein Film, mit einer so herzensguten Hauptfigur, dass der Film einfach ganz tief ins Herz geht.

Mulan: Hua Mulan wächst ziemlich unbedarft auf. Als ein Reitervolk in China einfällt, wird auch Mulans Vater als Soldat einberufen. Durch Vorverletzungen ist klar, dass er diesen Krieg wohl nicht überleben wird. Kurzum stiehlt Mulan seine Rüstung und Einberufungsbefehl, obwohl ihr die Todesstrafe droht, sollte herauskommen, dass sie eine Frau ist. – Unnötiges Remake, dass zwar kein Totalreinfall ist, aber eben schon einige Mängel hat.

eXistenZ: Für die Wichtelfilmaktion von Lufio, wurde ich beauftragt diesen Film zu sehen. In einer Zukunftsversion wird die Geschichte von Allegra Geller erzählt, die ein neues Spiel programmiert hat. Bei einem Anschlag auf ihr Leben, kann sie fliehen, muss jetzt aber ihr Spiel durchspielen, um es zu retten. – Der Film hat bestimmt eine tiefere Ebene und dann auch eine Sozialkritik. Aber man muss diesen Film dafür bewusst interpretieren. Wenn man darauf keine Lust hat, dann sollte man den Film meiden. Mein Selbstinterview für die Wichtelaktion findet ihr nochmal hier.

Holidate: Sloane findet die Weihnachtsfeiertage bei ihrer Familie einfach nur gräßlich. Auch Jackson hat die Nase voll von Dates zur Weihnachtszeit. Als die beiden in der Mall aufeinander treffen, handeln sie eine Vereinbarung aus. Sie sind ab sofort das Holidate für den jeweils anderen. Das bedeutet, dass sie nur an den Feiertagen daten – und davon gibt es eine ganze Menge – aber ansonsten keinen Kontakt haben. – Nette Idee, netter Anfang, leider geht dem Film schnell die Puste aus.

Soul: Der neue Pixarfilm, der durch die geschlossenen Kinos sofort auf Disney+ veröffentlicht wurde. Joe Gardner ist eigentlich leidenschaftlicher Jazzpianist, versauert aber in einem Lehrerjob. Bis er eine einmalige Chance bekommt – und kurz darauf einen schweren Unfall hat. Seine Seele ist bereits auf dem Weg ins Jenseits, doch Joe will das nicht akzeptieren und landet im Davorseins, wo er der Mentor einer Seele werden soll, die partout nicht auf die Erde will. – Süße Idee, witzige Charaktere, viele tolle Details, aber irgendwo fehlte dem Film das letzte bisschen Herz.

Serien – ein etwas aufführlicherer Überblick

Über Weihnachten – Miniserie (Schöne kurzweilige Weihnachtsserie voller Drama, wenig Humor, was aber im Trailer versprochen wurde)

Weihnachten werden Wohn(t)räume wahr – Staffel 1 (Wer auf Weihnachtsdeko steht, sollte diesen Dekowahnsinn auf jeden Fall mal gesehen haben)

The Chef Show – Staffel 1 (Jon Favreau kocht verschiedene Rezepte, die Show ist von seinem Film „Kiss the Cook“ inspiriert; auf keinen Fall mit leerem Magen gucken!)

Sugar Rush Christmas – Staffel 1-2 (Eine Backshow rund um das Thema Weihnachten, gut moderiert und voller spektakulärer Kreationen)

Merry Happy Whatever – Staffel 1 (witzige Weihnachtsserie voller schräger Charaktere)

Temple – Staffel 1 (Spannende Idee, gute Umsetzung, endet mit einem riesigen Cliffhanger, obwohl es als Miniserie konzipiert war)

Miracle Workers – Staffel 2 (Die Darsteller kriegen neue Charaktere und landen im Mittelalter, aber der Humor ist der gleiche, und der ist einfach nur toll)

The Mandalorian – Staffel 2 (Der Stil und der Aufbau bleibt der gleiche und es funktioniert weiterhin einfach)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 3.564
Seiten pro Tag: 115 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
E-Books: 3
Hörspiele: 3

Madly: June will keine Beziehungen. Doch Mason Green lässt einfach nicht locker. Dabei hat June für ihre Entscheidung ihre Gründe. Auch wenn sie bei Mason echt schwach werden könnte. Dieser hat ebenfalls seine Probleme. – Der zweite Teil der Truly-Reihe. Für viele der bessere Teil, ich mochte den ersten tatsächlich etwas lieber, weil mir Andy mehr als Herz gewachsen ist. Aber immer noch eine starke Reihe.

Breakaway: Lia kann nicht mehr. In einer Kurzschlussreaktion flieht sie auf ihrer Unistadt nach Berlin. Dort trifft sie auf Noah. Kann er hinter ihre Mauern blicken? Dabei hat er selbst gerade familiäre Probleme, auf die er sich konzentrieren wollte. – Ein starker Reihenauftakt mit starker Protagonistin und endlich ein New Adult, das in Deutschland spielt! Allerdings sollte man die Triggerwarnung ernst nehmen.

Der Weihnachtosaurus: William Trudel wünscht sich nichts mehr als einen echten Dinosaurier vom Weihnachtsmann. Und wie es der Zufall so will schlüpft genau zur Weihnachtszeit am Nordpol ein Dino. Der Weihnachtsmann nimmt diesen bei sich auf und gibt ihm den Namen Weihnachtosaurus. Doch am Weihnachtsabend kommt alles ganz anders und William und der Weihnachtosaurus erleben ein gemeinsames Abenteuer. – Eine absolut süße Geschichte, passend zu Weihnachten und einach voller Herz und toller Charaktere.

Wiederholungstäter: Kein Rockstar für eine Nacht | Wer will schon einen Rockstar | Rockstars bleiben nicht für immer: Eigentlich ist mein SuB immer so hoch, dass ich es nicht schaffe, tolle Bücher noch einmal zu lesen, aber diesmal habe ich mir einfach die Zeit dafür genommen. Die ersten beiden Teile sind immer noch voller cooler Charaktere und einfach super witzig. Der dritte Teil ist zwar von den Charakteren her interessant, aber leider auch ziemlich langatmig, gerade am Anfang.

Der Bär und die Nachtigall: Im hohen Norden von Rus werden die alten Sagen noch hochgehalten. Bis sich Gutsherr Pjotr Wladimirowitsch eine neue Frau nimmt, die den christlichen Glauben ver-stärkend unterstützt. Vor allem Pjotrs jüngste Tochter Wasja leidet darunter, denn sie kann die alten Hausgeister und Sagengestalten sehen und weiß, dass sie nicht nur Märchen sind. Doch die Kräfte der Geister schwinden und der Bär ist erwacht. Reichen Wasjas Kräfte aus, um die Hoffnung zu erhalten? – Eine tolle Geschichte basierend auf den russischen Sagen. Zwischendurch ein bisschen zu lang, das Ende ein bisschen zu kurz, aber im gesamten hat es mir ziemlich gut gefallen.

Johnny Sinclair: Beruf Geisterjäger | Dicke Luft in der Gruft | Die Gräfin mit dem eiskalten Händchen: Johnny Sinclair ist 12 Jahre alt lebt auf der Burg „Greyman Castle“ in Schottland und kann Geister sehen. Dies ist für ihn ein Problem, denn die Geister leben auch mit auf der Burg. Also beschließt er seinem großen Vorbild und Namensvetter John Sinclair zu folgen und ebenfalls Geisterjäger zu werden. – Eine tolle Hörspielreihe, für alle, denen Horror zu heftig ist, die aber dennoch übernatürliche Phänomene mögen.

Wie war euer Dezember? Wie war euer Weihnachten/Silvester? Habt ihr Erwartungen an 2021?

Eine Handvoll Serien – Weihnachtsspecial

In der heutigen Ausgabe der Handvoll Serien dreht sich alles rund um Weihnachtsserien. Dabei sind keine Weihnachtsfolgen gemeint, die habe ich euch ja im Adventskalender vorgestellt, sondern ganze Serien, die an Weihnachten spielen. Mit dabei ein rotes Buch, ein Musiker auf Heimatbesuch, Mr. Christmas himself, allerlei Leckereien und ein etwas anderes Familientreffen.

Dash & Lily – Staffel 1

Die Handlung: Lily liebt Weihnachten über alles und verbringt sie immer in heimliger Runde mit ihrer Familie. Doch dieses Jahr ist alles anders. Ihre Eltern reisen nach Fiji, ihr Grandpa nach Florida und sie bleibt allein mit ihrem Bruder Langston zurück. Dem kommt zusammen mit seinem Freund Benny die Idee, dass Lily jemanden kennenlernen sollte. Aber damit es auch der richtige ist, soll sie ein rotes Notizbuch in ihrer Lieblingsbuchhandlung verstecken und dort allerlei Hinweise reinschreiben. Und tatsächlich findet Dash das Buch. Dash hasst Weihnachten, und sagt beiden Elternteilen, dass er beim jeweils anderen feiern würde. Da kommen ihm die Herausforderungen aus dem Buch gerade recht.

Meine Meinung: Eine absolut süße Liebesgeschichte mit zwei Charakteren, die sich nur über ein rotes Notizbuch schreiben. Sowohl für Weihnachtsliebhaber, als auch für Weihnachtsmuffel. Schaut sie euch definitiv an! Okay, das war nun wirklich die ganz kurze Version. Ich versuche mal meine Begeisterung für diese Serie etwas weiter auszuführen, ohne in stundenlange Begeisterungsreden zu verfallen. Also Dash & Lily verbindet zwei grundsätzliche Elemente. Die Suche nach Liebe und die Adventszeit. Zweiteres wird von beiden Seiten beleuchtet. Die Weihnachten liebende Lily, die dieses Jahr einfach nur enttäuscht ist, weil ihre Familie nicht in gewohnter Form dabei ist. Und Dash, der so viele deprimierende Weihnachten hinter sich hat, dass er dieses Jahr einfach allen aus dem Weg gehen will. Auch in Sachen Liebe verkörpern beide das absolute Gegenteil. Dash, der von seiner Freundin verlassen wurde und Lily, die noch ungeküsst ist. Und doch verbindet beide absolut viel, die Liebe zum Lesen und die Abenteuerlust bei ihrem gemeinsamen Briefabenteuer. Natürlich legt das Leben allerhand Steine in den Weg, aber genau das erzeugt so viel Spannung. Auch lebt die Serie von allerlei liebenswürdigen Charakteren, und ein paar nicht so sympathischen Zeitgenossen, die die Serie bunt und vielfältig machen. Es sind die kleinen Dinge, die diese Serie absolut großartig machen. Denn es bleibt eine sehr positive Grundstimmung und natürlich darf das ein oder andere Weihnachtswunder nicht fehlen, aber die Serie bleibt dennoch realistisch und setzt sich auch damit auseinander, warum der ein oder andere eben nicht so viel von Weihnachten hält. Und zu guter Letzt muss ich euch noch vom Soundtrack vorschwärmen. Denn natürlich dominieren hier die Weihnachtslieder, aber anstatt die ewig gleichen und bekannten Lieder anzustimmen, dürfen unbekanntere Bands ihren Teil beisteuern. Und das erzeugt noch einmal eine ganz neue Atmosphäre.

Über Weihnachten – Miniserie

Die Handlung: Bastian ist nach Berlin gezogen, um dort als Singer-Songwriter durchzustarten. Das funktioniert allerdings nur so semioptimal, weswegen er nebenbei im Callcenter jobbt. Über Weihnachten reist er zurück in seine beschauliche Heimat in Rheinland-Pfalz. Dort muss er aber mit Entsetzen feststellen, dass seine Ex-Freundin Fine nun mit seinem Bruder Niklas zusammen ist. Und auch seine Eltern scheinen irgendetwas vor ihm zu verheimlichen. Der Versuch ein besinnliches Weihnachten, wie jedes Jahr hinzubekommen, scheint unmöglich, oder doch nicht?

Meine Meinung: Ein Grund, warum ich eher zu #TeamGrinch zähle, ist wohl, dass ich kein Fan der Verlogenheit an Weihnachten bin. Wenn etwas das ganze Jahr über schief läuft, dann wird es auch an Weihnachten nicht besser. Ein Thema, dass in Über Weihnachten vielleicht nicht ganz so extrem thematisiert wird, aber dennoch endlich mal angesprochen wird. Hier wird gezeigt, was passiert, wenn man allzuviel verschweigt, nur um ein besinnliches Weihnachten zu erzwingen. Auch wenn der Trailer einen die Serie als Komödie verkaufen will, gibt es gar nicht so viel zu lachen. Stattdessen stehen ernstere Themen an und einige Dialoge sind nahezu tiefgründig. Luke Mockridge wäre für eine Komödie wahrscheinlich sogar eine gute Besetzung, zumal er auch gesanglich begabt ist und seine Rolle als Singer-Songwriter auch mal die eine oder andere Vorstellung gibt. Leider liegen ihm die tiefgründigeren Abschnitte nicht so ganz. Mit lediglich drei Folgen á ca. 40 Minuten, ist die Serie auch schnell mal nebenbei geschaut. Wer sich also mal mit einer realistischen und nicht künstlich aufgeplusterten Weihnachtsgeschichte befassen möchte, dem sei diese ‚Dramedy‘ Serie ans Herz gelegt.

Weihnachten werden Wohn(t)räume wahr – Staffel 1

Die Handlung: Der Innenarchitekt Benjamin Bradley ist wohl besser bekannt als Mr. Christmas. Zusammen mit seinem Team besucht er verschiedene Familien und hilft ihnen beim weihnachtlichen Dekorieren.

Meine Meinung: Eine ganze Serie darüber, dass jemand die Wohnung anderer dekoriert? Ich war so geplättet allein von der Idee, dass ich da einfach mal reinschalten musste. Und ich bin tatsächlich so sehr am Charme und der Freude, die Mr. Christmas ausstrahlt, hängen geblieben, dass ich die Staffel in einem Rutsch durchgebinged habe. Man merkt, dass es eine amerikanische Serie ist, weil die Art des Schmückens schon sehr groß und ausschweifend ist. Für mich war es auch tatsächlich wenig nachvollziehbar, wie das reine Schmücken des Hauses gewisse Ungereimtheiten in den Familien beheben sollte, aber nun gut, lassen wir der Serie diese Illusion. Grundsätzlich hat sie einfach gute Laune verbreitet und vor allem ganz viel Weihnachtsvorfreude. Die ein oder andere Dekoidee kann man sich auch noch abgucken. Vor allem aber war das Team rund um Mr. Christmas auch wahnsinnig sympathisch, auch wenn er deutlich im Vordergrund steht.

Sugar Rush Christmas – Staffel 1-2

Die Handlung: Vier Teams treten in je drei Runden gegeneinander an und ihre Kreationen müssen die verschiedensten weihnachtlichen Themen treffen. Schonmal einen Oh Tannenbaum-Cupcake gebacken? Oder die ultimative Nordpoltorte?

Meine Meinung: Bei Sugar Rush treten in jeder Folge treten vier Teams gegeneinander an. Innerhalb von drei Stunden müssen sie zunächst einen Cupcake zaubern und ein Konfekt. Nach jeder dieser beiden ersten Runden scheidet ein Team aus. Alle Zeit, die gespart wurde, wird auf die dritte Runde drauf gerechnet, für die die übrigen Teams nochmal drei Stunden bekommen. In dieser Christmasausgabe sind alle Aufgaben immer mit einem weihnachtlichen Thema verbunden. Generell muss man für diese Serie auf Backwettbewerbe stehen. Schön fand ich, dass in jeder Folge andere Teams dabei waren und auch am Ende jeder Folge ein Gewinner feststand. Man musste also nur je eine Folge mit seinem jeweiligen Favoriten mitfiebern. Vor allem waren aber auch immer wieder tolle Kandidaten dabei, mit tollen Geschichten. Die Kreationen sind natürlich immer sehr ausgefeilt, der Großteil der Teilnehmer arbeiten auch professionell als Konditoren, was man definitiv merkt. Die wenigsten Leckereien würde man zu Hause nachbacken. Aber dennoch hat die Serie eine gute Geschwindigkeit, so dass die Zeit nur so dahinrast und man immer wieder neue Folgen guckt und schwupps beide Staffeln durchgebinged hat.

Merry Happy Whatever – Staffel 1

Die Handlung: Wie jedes Jahr kommt Familie Quinn zu Weihnachten zusammen. Emmy bringt zum ersten Mal ihren Freund Matt mit. Doch ihr Vater Don ist davon wenig begeistert. Für ihn ist eben einfach keiner gut genug für seine Kinder. So trifft Matt auf Schwager Todd und Schwägerin Joy, die ihm wichtige Überlebenstipps geben, da sie ebenfalls in die Quinnfamilie eingeheiratet haben. Als Matt Don um den Segen bittet, Emmy heiraten zu dürfen, lehnt dieser jedoch ab. Matt versucht fortan Dons Gunst zu gewinnen.

Meine Meinung: Wer dieses Jahr noch keine gute Komödie gesehen hat, hat hiermit noch die Chance dazu. Denn Merry Happy Whatever schafft es den Humor auf die Spitze zu treiben, ohne je zu übertreiben. Trotz der kurzen Laufzeit von 8 Folgen mit je ca. 26 Minuten schafft die Serie es die Quinn Familie vorzustellen, den einzelnen Charakteren Tiefe zu geben und doch stets im Sitcomcharakter zu bleiben. Die meisten kennen doch irgendwie die üblichen Probleme, wenn die Familie an Weihnachten zusammen kommt und dann auch noch jemand jemand neues mitbringt. Genau das wird hier alles angesprochen, die Themen haben mitunter auch einen ernsteren Ton, dennoch wird es stets mit ein paar guten Witzen erzählt – ohne jedoch je ein Thema damit herabzuwürdigen. Ich wurde sehr gut unterhalten und habe die Serie tatsächlich auch fast in einem Rutsch weggebinged. Wenn ich einen Kritikpunkt an der Serie äußern müsste, dann wäre es wohl die Synchronstimme von Ashley Tisdale, die so gar nicht zum Charakter und zur Schauspielerin gepasst hat.

Was sind eure liebsten Weihnachtsserien?

PS: Ich verabschiede mich hiermit in eine Weihnachts/Silvester/Neujahr-Blogpause. Wir lesen/schreiben uns hoffentlich alle im neuen Jahr wieder. Bleibt schön gesund!

Dreierlei Weihnachten

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, auch wenn es dieses Jahr wohl für viele anders ausfällt, als erhofft. Wie jedes Jahr möchte ich euch zu Weihnachten drei Kurzkritiken vorstellen, alle zum Thema Weihnachten.

Der Weihnachtosaurus

Die Handlung: William Trudel wünscht sich nichts mehr als einen echten Dinosaurier vom Weihnachtsmann. Und wie es der Zufall so will schlüpft genau zur Weihnachtszeit am Nordpol ein Dino. Der Weihnachtsmann nimmt diesen bei sich auf und gibt ihm den Namen Weihnachtosaurus. Doch am Weihnachtsabend kommt alles ganz anders und William und der Weihnachtosaurus erleben ein gemeinsames Abenteuer.

Meine Meinung: Der Weihnachtosaurus ist ganz klar ein Buch, das für Kinder konzipiert wurde. Der Schreibstil ist sehr einfach und auch die Geschichte selbst ist grundsätzlich sehr simpel gehalten. Aber dennoch ist es ein großer Spaß für groß und klein. Die Geschichte ist einfach wahnsinnig süß und vor allem für mich als Dinofan war der Weihnachtosaurus etwas ganz besonderes. Auch wenn die meisten Charaktere am Anfang in ein ganz klares Schema gepresst werden, sind doch Entwicklungen möglich. In welche Richtung diese abtriften, ist für den erfahrenen Leser wohl vorhersehbar, bietet aber gerade für Kinder eine schöne Moral. Schön ist auch, dass William im Rollstuhl sitzt, dies aber als relativ normal dargestellt wird. Das Buch hat darüber hinaus auch eine gute Portion Humor zu bieten und ist an den richtigen Stellen auch spannend. Ich konnte es zwischenzeitlich kaum aus den Händen legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Zu guter Letzt möchte ich noch die unfassbar süßen Illustrationen erwähnen, die sich durch das ganze Buch ziehen. Dadurch werden Charaktere, Figuren und Geschichte noch einmal wesentlich lebendiger, es ist aber dennoch ein Roman und kein Bilderbuch.

Der Bär und die Nachtigall

Die Handlung: Im hohen Norden von Rus werden die alten Sagen noch hochgehalten. Bis sich Gutsherr Pjotr Wladimirowitsch eine neue Frau nimmt, die den christlichen Glauben ver-stärkend unterstützt. Vor allem Pjotrs jüngste Tochter Wasja leidet darunter, denn sie kann die alten Hausgeister und Sagengestalten sehen und weiß, dass sie nicht nur Märchen sind. Doch die Kräfte der Geister schwinden und der Bär ist erwacht. Reichen Wasjas Kräfte aus, um die Hoffnung zu erhalten?

Meine Meinung: Der Bär und die Nachtigall ist so ein Buch, über das ich im Buchladen durch Zufall gestolpert bin. Die Geschichte klang interessant, also musste es mit. Aber dann landete es auf meinem SuB und verweilte dort auch eine ganze Weile. Ich schlich immer wieder um die Geschichte herum und nahm sie doch nicht in die Hand. Und auch wenn es eher eine Wintergeschichte ist als eine wirkliche Weihnachtsgeschichte, passte sie doch wunderbar in die jetzige Zeit. Tatsächlich bin ich auch jetzt am Ende noch immer ein wenig zwiegespalten. Ich mochte die Geschichte und gerade die Einbindung der russischen Sagen war wirklich toll gemacht. Auch die Charaktere waren, wenn auch nicht immer sympathisch, so doch immer passend für die Geschichte. Aber letztlich wurde mir als nicht Kenner der russischen Märchen und Sagen ein bisschen zu wenig erklärt. Das war etwas störend. Und für den doch sehr langen Aufbau war mir das Ende etwas zu schnell. Da war die Erwartung und Spannung, die im gesamten Buch aufgebaut wurde höher, als es am Ende gelöst wurde. Dennoch bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band, wie diese Geschichte weitergehen soll.

Holidate

Die Handlung: Sloane (Emma Roberts) findet die Weihnachtsfeiertage bei ihrer Familie einfach nur gräßlich. Denn seit sie Single ist, bekommt sie von allen nur Mitleid und Verkupplungs-vorschläge. Auch Jackson (Luke Bracey) hat die Nase voll von Dates zur Weihnachtszeit. Als die beiden in der Mall aufeinander treffen, handeln sie eine Vereinbarung aus. Sie sind ab sofort das Holidate für den jeweils anderen. Das bedeutet, dass sie nur an den Feiertagen daten – und davon gibt es eine ganze Menge – aber ansonsten keinen Kontakt haben.

Meine Meinung: Ich habe dieses Jahr irgendwie mehr Weihnachtsserien als -filme gesehen. Aber zumindest einen wollte ich gesehen haben, um ihn euch hier vorzustellen. Und mit der romantischen Komödie Holidate habe ich mir zwar nicht den absolut tiefgründigsten Film vorgestellt, aber zumindest einen, der mich unterhält. Nun ja, unterhalten hat er mich zwar, aber wohl eher nicht auf eine gute Art. Denn trotz eines starken Anfangs und interessanten Charakteren, macht der Film erstaunlich wenig aus seinen Charakteren und hat dafür extrem viel Fremdschämpotential. Gefühlt ist jeder Witz einfach ein bisschen zu sehr gewollt und übertrieben. Ansonsten hält er sich an den typischen Aufbau einer romantischen Komödie, was grundsätzlich nicht schlimm ist, aber der Film sagt dauernd, dass sich in romantischen Komödien alle komplett blöd verhalten und das sie ja viel besser wären. Nein, ihr seid noch viel schlimmer! Letztlich hat der Film zwar interessante Charaktere, man erfährt aber eigentlich nichts über sie, wirft mit platten Witzen um sich, treibt diese auf die Spitze und bringt einen dazu sich für den Film zu schämen und das mit einer absolut vorhersehbaren Handlung. Das nächste Mal ein bisschen weniger über andere romantische Komödien herziehen und erstmal selbst etwas anständiges abliefern bitte. So und weil ich diesen Beitrag mit etwas positivem abschließen möchte, so sei gesagt, dass wenigstens die Feiertage gut getroffen wurden.

Ich wünsche euch alle schöne Weihnachten und hoffe, dass ihr trotz der aktuellen Lage ein paar besinnliche Tage verbringt 🙂

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 24. Türchen

Vicious – Christmasspecial – Staffel 1 Folge 7

Darum geht’s – in der Serie

Freddie Thornhill und Stuart Bixby sind schwul und leben nun seit 50 Jahren zusammen. In der Zeit hat sich ihre Beziehung zu einer gewissen Hassliebe entwickelt. Dennoch halten sie zusammen. Zum Beispiel wenn ihre Freundin Violet wieder einmal von einer gescheiterten Beziehung erzählt. Frischen Wind in den Alltagstrott bringt der neue junge Nachbar Ash.

Darum geht’s – in der Folge

Ash will unbedingt ein Weihnachtsessen organisieren. Freddie und Stuart sind zwar nicht überzeugt, stimmen aber zu. Violet kündigt an jemanden mitzubringen. Mason glänzt durch Abwesenheit und Penelope lässt eine absolute Bombe platzen.

Der Weihnachtszauber

Hier ist meine diesjährige Lieblingsweihnachtsfolge. Sie ist Chaos, sie ist sarkastisch, sie ist so anders. Und doch einfach nur absolut witzig! Der Charme der Serie wird hier einfach beibehalten und doch ist es bewusst ein Weihnachtsspecial.

Weihnachtsfaktor: 5***** – Hohoho