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Über Shalima Moon

Mit Jahrgang 1993 hab ich es inzwischen auf süße 32 Jahre geschafft. Ursprünglich aus Braunschweig kommend, lebe ich inzwischen im schönen Brandenburg. Hauptberuflich bin ich Buchhalterin freizeitlich gehe ich leidenschaftlich gerne ins Kino oder backe meinem Freundeskreis ein wenig Hüftgold. Auf die Idee für den Blog kam ich, da ich wie gesagt leidenschaftlich gerne ins Kino gehe und regelmäßig von meinem Freundeskreis nach Filmempfehlungen gefragt werde. Anstatt ständig das gleiche zu erzählen, schreib ich es nun einmal auf und jeder kann es nachlesen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich keine professionelle Kritikerin bin. Darum geht es bei diesem Blog auch gar nicht. Hier schreibe ich einfach nur meine Gedanken auf und gebe ein kurzes Feedback und hoffe damit Leuten bei der Filmwahl zu helfen.

Rückblick auf das zweite Quartal 2023

Und wieder ist ein Quartal vorbei. Wir befinden uns in den heißen Tagen des Jahres und meine Filmflaute hält weiter an. Diese kann nur bedingt durch Serienkonsum, aber vor allem durch meinen Buchkonsum begründet werden. So wollen wir dennoch auf das letzte Quartal zurückblicken mit meinen Highlights aus den Monaten April bis Juni.

Meine vier Kinohighlights

Dungeons & Dragons: Frisch aus dem Gefängnis entkommen, müssen sich der Barde Edgin und die Kriegerin Holga der Wahrheit stellen, dass sie von ihrem früheren Freund Forge verraten wurden. Um Edgins Tochter aus dessen Fängen zu befreien, müssen sie sich nicht nur mit einer mächtigen und gefährlichen Magierin anlegen, sondern auch einige Abenteuer bestehen. Mit dabei sind der Nachwuchs-Magier Simon und die Druidin Doric. – Ein gut gemachter Fantasy-Film mit witziger Handlung, auch für nicht Pen and Paper Fans.

Renfield: Robert Montague Renfield sucht sich eine Selbsthilfegruppe für toxische Beziehungen. Dort fühlt er mit den anderen mit, verschließt sich aber selbst. Denn seine Abhängigkeit ist anders. Er ist der Diener von niemand geringerem als Graf Dracula. Doch als er bei der Beschaffung von Blut für seinen Meister auf die Polizistin Rebecca  trifft, nimmt er sich wirklich vor sein Leben zu ändern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Wie viel Splatter darf es sein? Ja! Dazu eine wunderbare Analogie zu toxischen Beziehungen, wobei diese vollkommen ernst genommen werden. Ein Highlight.

Suzume: Die 17-jährige Suzume trifft auf ihrem Schulweg auf einen gutaussehenden jungen Mann namens Sota, der auf der Suche nach einer Tür ist. Neugierig folgt sie ihm in eine verlassene Stadt, wo sie aus Versehen eine Tür öffnet und den Wächter zum Leben erweckt. Zusammen mit Sota versucht sie den Wächter wieder einzufangen, doch der verwandelt Sota kurzerhand in einen Stuhl. Suzume muss durch Japan reisen, um Türen zu schließen und Erdbeben zu verhindern. – Besser als Weathering with you, schwächer als Your Name, ein schöner Coming of Age Anime mit übernatürlicher Komponente.

Super Mario Bros. Mario und Luigi haben sich als Klempner selbstständig gemacht, doch so richtig kommt das Geschäft nicht in Fahrt. Als in der Stadt eine Überschwemmung herrscht, sehen sie ihre Möglichkeit gekommen. Dabei werden sie jedoch von einer Röhre in eine andere Welt gezogen. Während Mario im Pilzkönigreich bei Prinzessin Peach landet, hat Luigi weniger Glück. Er landet bei Bowser, der kurz davor ist, das Pilzkönigreich anzugreifen. Ein Abenteuer für die beiden Brüder steht bevor. – Ein schöner kurzweiliger Film aus dem Super Mario Franchise, der es schafft die Brücke zwischen unabhängiger Geschichte für Einsteiger und Easter Eggs für die Kenner zu schlagen.

Bonus: Agust D Live aus Japan

Meine drei filmischen Highlights

Suga: Road to D-Day: Min Yoongi, besser bekannt als Suga von BTS hat kürzlich unter seinem Rapperpseudonym Agust D sein drittes Album herausgebracht: D-Day. In dieser Dokumentation begleiten wir ihn bei der Entstehung von seinen neuen Hits, wie Haegum, Amygdalla oder People pt. 2 und seinem Treffen und Zusammenarbeiten mit einigen Musiker*innen. – Interessante Doku über einen Musiker, der eigentlich alles erreicht hat, aber trotzdem viel hinterfragt. Gerade im Abschnitt um das Lied Amygdalla sehr niederschmettern, da hier viel aufgearbeitet wurde. Für alle Musikbegeisterte, nicht nur für BTS Fans.

Die Braut, die sich nicht traut: Ike Graham ist Kollumnist und zieht da gern über Frauen her. Damit macht er sich nicht unbedingt beliebt. Als er von einer Frau hört, die regelmäßig von ihren Hochzeiten wegläuft, wittert er eine gute Story. Maggie Carpenter liest diesen Artikel und stellt in einer Beschwerde viele übertriebene Sachverhalte richtig, da Graham nicht richtig recherchierte. Daraufhin verliert dieser seinen Job und reist zu Maggie, um vor Ort diesmal richtig zu recherchieren. Denn Maggie steht kurz vor Hochzeit Nummer 4. – Schöner Klassiker, auch wenn sehr vorhersehbar.

Permission to Dance: BTS, das sind RM, Jin, J-Hope, Suga, V, Jimin und Jungkook. Nachdem sie durch Corona Konzerte absagen mussten, konnten sie 2022 endlich ihre Permission to Dance Tour geben. Den Konzertfilm veröffentlichte nun Disney+. – Ob man BTS nun mag oder nicht, sie können eine Wahnsinnsshow abliefern. Und das haben sie hier einmal mehr unter Beweis gestellt.

Meine fünf serientastischen Highlights

Business Proposal – K-Drama: – Shin Ha-Ri mag ihren Job als Food Specialist bei einer großen Firma für Tiefkühlgerichte. Doch als ihre beste Freundin sie bittet für sie zum Blind Date zu gehen und den Typen zu vergraulen, den ihr Vater für sie ausgesucht hat, ahnt Ha-Ri nicht, dass es sich dabei um den CEO der Firma handelt, für sie sie arbeitet. Und dass er sie trotz des desaströsen ersten Dates direkt heiraten will. – Fing etwas cringe an, aber mausert sich schnell zu einer tollen Geschichte mit viel Witz und viel Gefühl. Highlight K-Drama!

Rennervations – Staffel 1: Jeremy Renner ist nicht nur Schauspieler und Musiker, sondern engagiert sich auch viel für verschiedene Charity Projekte. Unter anderem hat er einen riesen Fuhrpark an ausrangierten Fahrzeugen, denen er neues Leben einhauchen will. Wie aus einem alten Schulbus ein mobiles Tanzstudio werden kann und ähnliche Umbauten, entdecken wir in Rennervations – Wegen Jeremy Renner mit der Serie angefangen, wegen seines Teams habe ich die Staffel durchgebinged. So herzlich und sympathisch, mit tollen Geschichten und viel Herz für die Charity Projekte

Crash Course in Romance – K-Drama: Choi Chi-Yeol ist ein berühmter Mathelehrer und seine Privatkurse sind heiß umkämpft. Nam Haeng-Seon hat einen Banchan-Laden und versucht für ihre Nichte die beste Schulbildung rauszuholen. Doch als sie für sie einen Platz bei Chi-Yeol erkämpft, hat sie keine Ahnung, dass dieser kurz darauf ihr Herz erobert. –  Ein sehr tolles Drama, zwischendurch vielleicht ein bisschen zu viel Drama, aber ich mochte die Geschichte sehr und Jung Kyun-Ho spielte mit, was für mich immer ein Pluspunkt ist

Queer Eye – Staffel 7: Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle homosexuell bzw. non-binär und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in New Orleans, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. Die Fab5 sind zurück und machen diesmal New Orleans unsicher. Dabei versprühen sie wie immer ihren Charme und können nicht anders als gute Laune zu verbreiten

Haikyuu – Staffel 4: Nach ihrem Sieg in den Vorrunden geht es für das Volleyball-Team der Karasuna Oberschule nun nach Tokio zum Frühlingsturnier. Doch dort warten neue Gegner und vielleicht gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. – Haikyuu schließt nach einer kurzen Aufwärmphase schnell an die Spannungskurve der vorherigen Staffeln an und hält einem bis zum Schluss in Atem

Meine fünf buchigen Highlights

Gallant: Olivia Prior ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Da sie nicht sprechen kann, wurde ihr gern das Leben schwer gemacht. Nur die Worte ihrer Mutter in einem alten Tagebuch konnten ihr Trost spenden. Dort wird sie vor einem Ort namens Gallant gewarnt. Doch als ein Brief von ihrem Onkel eintrifft, lädt er sie genau dorthin ein. Olivia folgt dem Ruf, in der Hoffnung ihre Familie wiederzufinden, doch vor Ort ist alles ganz anders. Ein Geheimnis liegt auf Gallant, das Olivia lösen will. – Mysteriös, düster, mit einer tollen Protagonistin. Mochte diesen Ausflug in ein mir eher unbekanntes Genre sehr.

XOXO: Jenny ist angehende Cellistin und legt all ihre Anstrengungen darauf, an einer guten Musikschule angenommen zu werden. Eines Abends trifft sie auf den geheimnisvollen Jaewoo, der ihr Herz berührt. Doch dann zieht ihre Mutter für ein halbes Jahr nach Korea, um ihre Großmutter zu unterstützen. Jenny beschließt mitzukommen und besucht dort eine gute Musikschule. Nicht ahnen, dass Jaewoo ebenfalls diese Schule besucht. Doch es gibt ein Problem: Er ist ein K-Pop Idol und eine Freundin ist daher streng untersagt. – Endlich in deutscher Übersetzung, habe ich dieses Buch direkt verschlungen! Ich mochte die Charaktere, die Geschichte, das gut dosierte Drama und der Schreibstil war einfach nur super. Monatshighlight.

Chaoskuss: May ist eine ägyptische Hexe in Ausbildung, die sich zusätzlich mit einer normalen amerikanischen Highschool rumschlagen muss. Dabei will sie nur ein bisschen Normalität und mit dem Menschen Noah auf einer Party knutschen. Doch dann geraten nicht nur ihre Kräfte außer Kontrolle, es gibt auch einen Toten. May verspricht das Verbrechen aufzuklären, was gar nicht so einfach ist. – Sehr witziger und spannender Auftakt mit tollen Referenzen zur ägyptischen Mythologie. Bin sehr gespannt auf Band 2, den ich direkt vorbestellen musste!

Loveless: Georgia hat nur ein Ziel: Geküsst zu werden, bevor es aufs College geht. Doch sie verspürt so gar keine Anziehung zu egal welchem Geschlecht. Auch auf dem College geht die Sehnsucht weiter. Küssen und Beziehungen gehören doch zum Erwachsen werden Prozess dazu, oder? Doch wieso fühlt Georgia nichts davon? – Ein sehr gutes Buch über das A in LGBTQIAP+. Dem Thema wird sich von mehreren Seiten genähert und auch immer wieder auf das Spektrum hingewiesen. Eine große Leseempfehlung.

Sweeter than fame: Ani Bennett hat sich bewusst in die beschauliche Kleinstadt Wildwood zurückgezogen. Doch dann zieht der Rockstar Garrett Hayes ins Haus nebenan ein und mit der Ruhe scheint es vorbei zu sein. Dabei scheint auch er genau diese nach dem Tod seiner Frau zu suchen. Garretts bester Freund scheint jedoch der Ansicht zu sein, dass er wieder daten sollte und überredet Ani zu einem Nicht-Date mit dem Rockstar. Doch welche Chancen hat sie mit ihrer Angststörung bei einem berühmten Rockstar? – Wieder ein toller Rockstar-Roman von Kylie Scott, nur das Ende war mir etwas zu übereilt. Da wurde zu viel in zu kurzer Zeit gewollt. Zumal die Angststörung am Ende keine Rolle mehr spielte.

Was waren eure Highlights im zweiten Quartal?

Eine Handvoll (oder mehr) Serien/Bücher – Disability Pride Month Special 2023

Juli ist der Disability Pride Month.
Nachdem im Juni die Sichtbarkeit der queeren Gemeinschaft gefeiert wurde, geht es im Juli darum auf Behinderungen aufmerksam zu machen, Menschen mit Behinderung sichtbar zu machen und Klischees und Vorurteile abzubauen.
Wie schon im letzten Jahr, will ich euch auch diesmal eine Auswahl an diversen Repräsentationen in Serien und Büchern geben – Filme habe ich leider keine im vergangenen Jahr gesehen.

Der Weihnachtosaurus

Die Handlung: William Trudel wünscht sich nichts mehr als einen echten Dinosaurier vom Weihnachtsmann. Und wie es der Zufall so will schlüpft genau zur Weihnachtszeit am Nordpol ein Dino. Der Weihnachtsmann nimmt diesen bei sich auf und gibt ihm den Namen Weihnachtosaurus. Doch am Weihnachtsabend kommt alles ganz anders und William und der Weihnachtosaurus erleben ein gemeinsames Abenteuer.

Warum das Buch so wichtig ist: Bereits im Kindesalter werden wir durch Klischees und Vorurteile geprägt. Umso wichtiger ist es bereits in Kinderbüchern Diversität zu repräsentieren. Und damit sind eben auch Behinderungen und Menschen mit Behinderungen gemeint. Der Weihnachtosaurus bietet uns mit William Trudel nicht nur eine Jungen, dessen Traum eines echten Dinos ins Erfüllung geht und eine bunte Abenteuergeschichte erlebt. Sondern eben auch die Realität eines Kindes im Rollstuhl. Dabei geht es um alltägliche Schwierigkeiten, Mobbing in der Schule und der Verzweiflung, weil William doch nichts für seine Behinderung kann. Dabei werden diese Schattenseiten zwar angesprochen, dominieren aber nicht die Handlung. Soll heißen, sie sind da, sie werden nicht ignoriert und doch zeigt das Buch, dass trotz – oder gerade wegen – des Rollstuhls William ein wunderbares Abenteuer erleben kann.

Extraordinary Attorney Who

Die Handlung: Woo Young-woo hat ihre Anwaltsprüfung mit Auszeichnung bestanden, bekommt aber nirgends einen Job, da ihre autistische Spektrums-Störung alle Kanzleien abschreckt. Doch dann nimmt eine sie doch noch nachträglich auf und sie darf fortan das Team von Jung Myeong-seok unterstützen. Dabei fällt sie durch ihre kreative Herangehensweise auf, allerdings auch durch ihre Probleme im sozialen Kontakt. Dabei sind ihr nicht alle wohlgesonnen.

Warum die Serie so wichtig ist: Zunächst war ich bei der Serie skeptisch, da Autist*innen gern als sozial auffällig, aber super intelligent dargestellt werden. Das dies der Realität entsprechen kann, aber nicht die Regel ist, wie uns gern suggeriert wird, wird meist unterschlagen. Nicht in Extraordinary Attorney Who. Hier wird ganz gezielt auf das Spektrum aufmerksam gemacht und doch viele Probleme genannt, die bei vielen auf dem Spektrum auftreten. Dabei führt ihre Art zeitgleich zu Problemen und Lösungen und nicht jeder in ihrem Umfeld reagiert positiv auf sie. Dennoch ist es eine sehr herzliche Serie, voller Witz (niemals über die Behinderung!), spannender Fälle und toller Charaktere.

Hawkeye

Die Handlung: Kate Bishop ist seit den Ereignissen in New York 2012 (siehe The Avengers) großer Fan von ihrem persönlichen Helden Hawkeye alias Clint Barton. Als bei einer Schwarzmarkt-Auktion auf einer Charity-Veranstaltung der Firma ihrer Mutter das Kostüm des Ronin versteigert wird, landet dies nach einem Anschlag in ihrem Besitz. Damit macht sie zwei Parteien auf sich aufmerksam. Zum einen Hawkeye, der eigentlich wegen eines Musicalbesuchs mit seinen Kindern in der Stadt war, und der Jogging-Anzug Gang, deren Anzahl der Ronin einst stark verkleinerte.

Warum die Serie so wichtig ist: Superhelden sind für uns die Verkörperung von allem Positiven. Sie sind Vorbilder, retten die Welt und haben natürlich kaum Schwächen. Und auch, wenn Hawkeye selbst „nur“ eine Hörschädigung hat, die nach den vielen Ereignissen auch sehr realistisch ist, so haben wir gerade mit Maya Lopez aka Echo als eine der Gegenspielerinnen eine Frau, die nicht nur mit Beinprotese kämpft, sondern auch vollständig gehörlos ist. Gebärdensprache wird in einigen Szenen benutzt, bzw. geht es auch um die Schwierigkeit sich verständlich zu machen, wenn andere diese eben nicht beherrschen. Dabei ist auch diese Thematik wieder wunderbar in die Handlung eingepflegt, ohne unterzugehen, aber auch ohne zu großen Wert darauf zu legen.

Erntedank in Vertikow

Die Handlung: Peer sitzt seit neustem im Rollstuhl und kommt damit nicht wirklich zurecht. Als in Vertikow, einem kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommer, ein Unfall geschieht, ist sich Peer sicher: Es war Mord. Da ihm niemand glauben will, fängt er selbstständig an zu ermitteln.

Warum das Buch so wichtig ist: Was macht ein Organist, der seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, weil er nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und nicht mehr die Treppen zur Orgel hochkommt? Genau Detektiv spielen und einen Mord aufklären. Dabei haben wir diesmal wirklich eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Thematik. Unser Protagonist sitzt ganz neu im Rollstuhl und kommt mit den Einschränkungen nicht so gut zurecht. Sein kleines Dorf ist nicht wirklich barrierefrei und auch wenn ihm die Bewohnenden viel versuchen zu helfen, so kämpft er doch mit der Frustration, hadert mit sich und seinem Körper und hinterfragt selbst seine Beziehung. Wir bekommen hier also eine schonungslose Erfahrung hautnah und bekommen als Bonus noch eine spannende Cozy Crime Geschichte.

Gallant

Die Handlung: Olivia Prior ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Da sie nicht sprechen kann, wurde ihr gern das Leben schwer gemacht. Nur die Worte ihrer Mutter in einem alten Tagebuch konnten ihr Trost spenden. Dort wird sie vor einem Ort namens Gallant gewarnt. Doch als ein Brief von ihrem Onkel eintrifft, lädt er sie genau dorthin ein. Olivia folgt dem Ruf, in der Hoffnung ihre Familie wiederzufinden, doch vor Ort ist alles ganz anders. Ein Geheimnis liegt auf Gallant, das Olivia lösen will. 

Warum das Buch so wichtig ist: Olivia kann nicht sprechen (laut Google-Suche hat sie wahrscheinlich Anarthrie, im Buch selbst wird keine Diagnose genannt). Das scheint für andere Mädchen im Waisenhaus Grund genug zu sein, sie auszuschließen und zu mobben. Dabei hat sie verzweifelt nach einer Erklärung gesucht, doch konnte nicht herausfinden, warum sie nicht sprechen kann. Das wird im Verlauf der Handlung mehrmals nochmal wichtig, wenn sie sich über gemalte Bilder auszudrücken versucht und eben im Zweifelsfall auch nicht um Hilfe rufen kann bzw. auch keine Schmerzlaute von sich geben kann. Mit Gothic Novel haben wir hier auch nochmal ein anderes Genre, da ich stets versuche hier auch eine Vielfalt miteinzubringen.

Komi can’t communicate

Die Handlung: Komi ist eine der beliebtesten Schülerinnen. Dabei ist sie sehr schweigsam. Tadano ist der typische Außenseiter. Doch er freundet sich mit Komi an und erfährt von ihren sozialen Ängsten, weswegen es ihr schwer fällt zu reden. Dabei hat sie einen großen Wunsch, bei dem Tadano ihr helfen soll: Sie will 100 Freund*innen finden. 

Warum der Manga/der Anime so wichtig ist: Bei sozialen Ängsten ist nun natürlich die Frage, in wiefern dies unter Disability fällt. Da in diesem Manga/Anime Komi dadurch beinahe gar nicht spricht, in vielen Situationen Hilfe braucht, die sie aber nicht erbitten kann und auch sonst mit einigen Einschränkungen zurecht kommen muss, habe ich für mich entschieden die Geschichte hier mit aufzunehmen. Denn zum einen werden hier einige Vorurteile abgebaut, es wird der tägliche Kampf beschrieben und der Umgang mit den Menschen um sie herum. Dabei fand ich es besonders schön zu lesen, dass Komi eben nicht die typische Außenseiterin ist, sondern das beliebteste Mädchen an der Schule, was die Situationen für sie nicht unbedingt einfacher macht.

Welche Filme/Serien/Bücher mit gut repräsentierten Figuren mit Behinderung kennt ihr?

No hard feeling

Ein Vorwort

Seit ihrem großen Durchbruch mit dem Tribute von Panem Franchise war Jennifer Lawrence durchaus eine Konstante in Hollywood, bei deren Filmen sich meist zumindest ein Blick lohnte. Nachdem es in letzter Zeit eher ruhiger wurde – was wohl zum einen Pandemie bedingt war und auch an ihrer Schwangerschaft gelegen haben dürfte – war ich doch interessiert, was ihre Rückkehr auf die große Leinwand so bereit hielt. Warum ich meinen Kinobesuch diesmal tendenziell eher bereute, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Maddie hat Geldprobleme. Als dann auch noch ihr Auto beschlagnahmt wird, hat sie als Uber-Fahrerin keine Einnahmequelle mehr. Da kommt ihr die Anzeige für einen alten Buick gerade recht. Die einzige Bedingung ist, dass sie mit dem Sohn der Besitzenden ausgehen soll. Doch daraus entsteht eine ganz eigene Dynamik.

Meine Meinung

Gut Bereuen ist vielleicht ein hartes Wort. Aber No hard feelings hat viele Baustellen, die er nicht umschifft bekommt. Das beginnt leider schon mit der Grundprämisse, wobei diese auch gut nutzbar gewesen wäre, um bestehende Klischees abzubauen und der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Leider nutzt der Film diese Chance nicht, sondern tritt in ein Fettnäpfchen nach dem nächsten.
Doch beginnen wir am Anfang. Hier lernen wir Maddie kennen, die gerade ihr Auto und damit irgendwie auch ihren Job verliert, da sie als Uber Fahrerin arbeitet. In Montauk ist sie auch gerade auf die Sommergäste angewiesen, da hier die reichere Bevölkerung in ihre Sommerhäuser zieht. Was nun stellenweise als Systemkritik beginnt, geht sanft in eine Identitätskrise über. Soweit so unproblematisch, denn hier liegen etwas unausgebaut die eigentliche Aussage des Films. Doch damit dann wohl leider auch genug der lobenden Worte.
Denn statt hier wirklich auf die Probleme einzugehen, bekommen wir Maddie einfach als typische Versagerin präsentiert. Kann man es zunächst noch mit dem eben genannten erklären, so macht ihr Verhalten schnell deutlich, dass sie auch ansonsten einfach nicht sehr sympathisch ist. Was auch erstmal kein Problem wäre, nicht immer müssen die Protagonist*innen sympathisch sein.
Kommen wir zum großen Aber. Der Film hat am Ende nur eine große Aussage: Habe Sex, sonst bist du ein Nichts in der Gesellschaft. Und anstatt damit die Übersexualisierung mit der wir täglich leben zu kritisieren, wird diese Aussage einfach als gesetzt gesehen. Percy, eben jene Jungfrau, die „bekehrt“ werden muss, hat soziale Probleme. Anstatt jedoch auf seine Introvertiertheit und seine Abgeschottenheit von anderen Gleichaltrigen einzugehen, ist natürlich sein Problem, dass er noch keinen Sex hatte. Sind die Motive seiner Eltern und Maddie also schon fragwürdig, macht es der Film mit seiner Laufzeit nur immer schlimmer. Es gibt einige übergriffige Szenen, in denen Percys Wille versucht wird zu untergraben und auf ihn einzuwirken, dass er doch nicht so „verklemmt“ sein solle. Wäre die Rollenverteilung umgekehrt, hätte es hier schon längst einen Aufschrei gegeben. Aber auch hier ist das absolut nicht in Ordnung!
So plätschert der Film von einem schlechten Witz zum nächsten, bringt gefühlt alle Vorurteile mit rein, die es zu dem Thema gibt und zieht jegliche kritischen Stimmen an Maddies Verhalten so sehr ins Lächerliche, dass auch ja niemand glaubt, dass sie nicht die „Heldin“ des Films sei. Das ist allerdings an mehr als einer Stelle problematisch, weswegen einem des öfteren mal das Lachen im Hals stecken bleibt.
Letztendlich hält der Film bis zum Ende an seiner problematischen Prämisse fest, jeglicher Versuch dem Zuschauenden etwas anderes zu vermitteln, wird ad absurdum geführt. Es gibt das übliche vorhersehbare Drama, schlechte Witze, eine nackte Jennifer Lawrence (warum auch immer das nötig war) und leider nur wenig wirkliche Charakterentwicklung. Damit ist er leider ein Reinfall.

Das Fazit

No hard feelings bietet eine problematische Prämisse und hält leider an dieser durchgängig fest, statt sie zu drehen und der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Hinzu kommt eine vorhersehbare klischeehafte Handlung, schlechte Witze und eine sehr unsympathische Protagonistin. Dafür gibt es 03 von 10 möglichen Punkten.

No hard feelings läuft seit dem 22.06.2023 in den deutschen Kinos

Sommerlektüren – Ausgabe 2023

Es ist Sommer!
Die Temperaturen lassen da wenig Zweifel aufkommen, die Sommerferien stehen (zumindest hier) bevor. Das heißt es wurde mal wieder Zeit für meine Sommerlektüren. Drei Bücher habe ich mir dieses Jahr herausgesucht und stelle euch die heute vor – natürlich mit Sommerlektürenfaktor!
Die Beiträge der letzten Jahre findet ihr hier: 2022 2021 2020 2019

5 Tage am Meer

Die Handlung: Hanne ist Hochzeitsfotografin, doch ein Großauftrag auf der Insel Vesbö wird kurzfristig abgesagt. Da sie das Zimmer nicht mehr storniert kriegt, beschließt sie die Reise trotzdem anzutreten. Nur, um dem Bruder der Braut bereits am Hafen in die Arme zu laufen.

Meine Meinung: 5 Tage am Meer war eigentlich ein Zufallsgriff in der Buchhandlung meines Vertrauens, die irgendwie nicht so richtig einen Sommerlektürentisch diesmal stehen hatten, aber dann fiel mir dieses noch in die Hände und durfte mit. Und war genau das, was ich gesucht habe. Sommer, Sonne, Strand, lockere leichte Handlung, süße Liebesgeschichte, nicht zu viel Drama, aber eine schöne Portion Meerweh. Es gibt eine kleine Vorgeschichte, aber dann geht es auch schon ganz bald ans Meer, wir lernen die ersten Einwohner kennen und natürlich wird auch hier viel gebacken. Natürlich war die Handlung an einigen Stellen vorhersehbar, aber sie hatte trotzdem Charme und ihre eigene Form von Magie. Man lacht, leidet, freut sich, rauft sich die Haare und das alles in überschaubaren 368 Seiten. Damit ist die Geschichte auch komplett auserzählt und der Abschied von der Insel fällt wie immer etwas schwer. Die perfekte Lektüre für den Strandkorb oder für Daheimgebliebene zum Träumen.

Sommerlektürenfaktor: *****

Ein Apfelbaum am Meer

Die Handlung: Julie wollte eigentlich eine neue Karriere in einer Patisserie in Florenz beginnen, und ihren italienischen Wurzeln treu bleiben. Doch eine Einladung zum Geburtstag und Notstand in der Bäckerei einer alten Freundin bringt sie nach Juist, wo sie auf eine Geschichte rund um ihre Großmutter stößt, die sie noch nicht kannte. 

Meine Meinung: Letztes Jahr habe ich euch Ein Apfelkuchen am Meer von Anne Barns vorgestellt. Der Apfelbaum am Meer ist mehr oder weniger ein Spin-off oder eine Fortsetzung, je nach Definition. Wir haben eine neue Protagonistin, die über Umwege doch die Bekanntschaft mit Merle und Enna bereits gemacht hat und sich nun wieder daran erinnert. Es geht wieder nach Juist, wo wir auf weitere bekannte Einwohner treffen. Der berühmte Apfelkuchen aus dem vorherigen Band hat auch wieder einen Auftritt, aber diesmal wird das Ganze gewürzt mit einer ordentlichen Prise italienischem Einfluss. Denn Julies Familie kommt aus Italien und natürlich gibt es auch eine Geschichte rund um ihre Großmutter, die ebenfalls eine Geschichte mit Juist verbindet. Während Anne Barns in den letzten Jahren eine treue Begleiterin bei den Sommerlektüren war, hat diese Geschichte ganz schön geschwächelt für mich. Wir kommen erst sehr spät in Juist an, da ist bereits ca. die Hälfte der nur ca. 250 Seiten starken Geschichte bereits vorbei. Der Rest zu den 320 Seiten, die das Buch insgesamt hat, sind eine Menge Rezepte und eine Leseprobe zum vorherigen Band. Ich mochte eigentlich das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren und auch die Liebesgeschichte war sehr süß, aber es war nach der eher langatmigen Einführung eher alles etwas gehetzt. Dadurch ist viel von dem Sommergefühl verloren gegangen. Gerade das Ende wirkte dann auch sehr konstruiert. Ein paar Seiten weniger Rezepte und ein paar Seiten mehr Geschichte wären eine gute Entscheidung gewesen. Schade. Vielleicht haben Frau Barns und ich nächstes Jahr wieder mehr Glück.

Sommerlektürenfaktor: ***

Where summer stays

Die Handlung: Charlie wird im Zuge ihres Praktikums bei einem Klassikradio auf ein großes Rockfestival geschickt. Leider hat sie soziale Ängste und die Menschenmassen auf dem Festival sind ihr persönlicher Horror. Dann trifft sie Levy, der sie durch seinen ganz eigenen Charme mutig macht. Doch Levy verhält sich immer mal wieder seltsam, doch auch nach dem Festival schlägt Charlies Herz noch für ihn. 

Meine Meinung: Das Buch passte eigentlich so gar nicht in meine bisherige Sommerlektürenauswahl. Aber als Festivalgängerin gehört die Saison irgendwo für mich auch zum Sommer. So habe ich dem Strand den Rücken gekehrt und versuchte mein Glück auf dem Musikfestival und der Geschichte von Charlie und Levy. Wie in New Adult Büchern so üblich, gibt es hier eine Menge Drama und die Charaktere haben einige Päckchen zu tragen. Vom Genre wusste ich schon, worauf ich mich einlasse, und es waren auch wieder einige sehr schwierige Themen, die teilweise gut (Levy), teilweise etwas blass (Charlie) behandelt wurden. Leider war es gerade das Festival, was mich sehr enttäuscht hatte. Denn es kam überhaupt keine Festivalstimmung auf. Gefühlt bewegen wir uns immer nur am Rand dessen, die einzelnen Szenen könnten zu 80% auch einfach auf einem normalen Zeltplatz passieren. Das Besondere, das Feeling, die Stimmung eines Festivals kam hier gar nicht durch. Da es für mich der entscheidende Kaufgrund war, leider eine starke Enttäuschung, zumal ich mich lange auf das Buch gefreut habe. Auch insgesamt als New Adult war das Buch eher schwächer. Die Charaktere waren etwas sprunghaft, ebenso wie die Handlung. Mal schauen, ob der Rest der Reihe hier mehr bietet.

Sommerlektürenfaktor: *

Habt ihr eins davon gelesen? Wie hat es euch gefallen?

Rückblick auf den Juni 2023

Hallo. Es ist warm. Wusstet ihr vielleicht noch nicht, vielleicht doch, aber falls nicht, wisst ihr es jetzt. Und eigentlich ist in den warmen Monaten meist mein Plan mich im kühlen Kino breit zu machen, aber mein Stammkino ist ein wenig kaputt (technische Probleme). Okay, vielleicht hätte ich es auch sonst nicht unbedingt öfter ins Kino geschafft, denn die Tendenz der letzten Monate zieht sich weiter durch und es ist wieder ein sehr filmarmer Monat geworden.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Agust D Live aus Japan: Rapper Agust D (bekannt als Suga von BTS) ist zum Release seines dritten Soloalbums D-Day auf Welttournee gegangen. Sein Konzert in Japan wurde live in viele Länder weltweit in die Kinos gestreamt. – Mit dem Album D-Day hat sich Agust D selbst übertroffen und das Konzert war einfach nur richtig cool. Da hat sie auch die längere Anfahrt gelohnt.

No hard feelings: Maddie hat Geldprobleme. Als dann auch noch ihr Auto beschlagnahmt wird, hat sie als Uber-Fahrerin keine Einnahmequelle mehr. Da kommt ihr die Anzeige für einen alten Buick gerade recht. Die einzige Bedingung ist, dass sie mit dem Sohn der Besitzenden ausgehen soll. Doch daraus entsteht eine ganz eigene Dynamik. – Viel Fremdschampotential, Handlung voller längst überholter Klischees, einige problematische Szenen. Das war leider gar nichts.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Permission to Dance: BTS, das sind RM, Jin, J-Hope, Suga, V, Jimin und Jungkook. Nachdem sie durch Corona Konzerte absagen mussten, konnten sie 2022 endlich ihre Permission to Dance Tour geben. Den Konzertfilm veröffentlichte nun Disney+. – Ob man BTS nun mag oder nicht, sie können eine Wahnsinnsshow abliefern. Und das haben sie hier einmal mehr unter Beweis gestellt.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Spider-Man – Across the Spider-Verse: Der zweite Teil der Spider-Verse Reihe sah schon in den Trailern richtig stark aus, nachdem mich Teil eins (im Gegensatz zu gefühlt allen anderen) nicht ganz abgeholt hatte. Vielleicht schaffe ich es noch ihn nachzuholen.

The Flash: DC will sich neu ausrichten, doch vorher haben sie noch The Flash aus der Schublade der verschobenen Filme geholt. Dabei sieht er optisch erstmal gut aus und könnte auch handlungstechnisch etwas drauf haben.

Elemental: Der neue Film aus dem Hause Pixar befasst sich nach Emotionen und Seelen nun mit Elementen. Dabei wirkt die Handlung laut Trailer erstmal ziemlich generisch, es könnte aber etwas werden.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Kurokos Basketball – Staffel 1 (Etwas wenig Charaktervorstellungen, es geht gleich direkt in die Spiele, ich brauchte ein wenig um mit der Serie warm zu werden, aber dann wird sie durchaus sehr spannend. Freue mich sehr auf Staffel 2)

Crash Course in Romance – K-Drama (Ein sehr tolles Drama, zwischendurch vielleicht ein bisschen zu viel Drama, aber ich mochte die Geschichte sehr und Jung Kyun-Ho spielte mit, was für mich immer ein Pluspunkt ist)

XO, Kitty – Staffel 1 (Leider sehr platt, das koreanische Setting kam kaum durch, sehr amerikanisiert, Protagonistin war super unsympathisch, die Witze haben kaum gezogen und alle Charaktere haben sich ständig um 180° gedreht. Schade, hatte als Ableger von All the boys I loved before etwas mehr Charme gewünscht)

Picard – Staffel 3 (Langatmiger Einstieg, man weiß nicht so recht, worauf die Serie hinaus will. Aber nach und nach kommen immer mehr Chameos dazu, bis die Nostalgiewelle die Spannung in die Hand nimmt. Hinten raus noch einmal eine starke Staffel.)

Weighlifting Fairy Kim Bok Joo – K-Drama (Sehr witziges K-Drama, mochte es sehr, dass die Protagonistin als Gewichtheberin eben mal nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach. Leider an vielen Stellen auch einfach problematisch, wenn mit schwierigen Themen nicht gut umgegangen wurde bzw. der Protagonist auch einfach viel zu oft übergriffig ist)

Indian Matchmaking – Staffel 3 (Wieder besser als Staffel 2, konnte mich wieder mehr überzeugen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 5.040
Seiten pro Tag: 168 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 9

Drowning Souls: Sierra ist nach dem Unglück im Krankenhaus mit die erste am Unfallort. Dabei muss sie auch Mitch bergen, der voller Brandwunden ist. Zusammen versuchen sie die Geschehnisse zu verarbeiten und kommen sich dabei immer näher. Dabei versucht gerade Sierra ihr Privatleben zu verbergen. – Starker zweiter Teil der Whitestone Hospital Reihe. Mochte Sierra als Protagonistin sehr. Ava Reed watet wieder mit schweren Themen auf, die sie aber gut umsetzt.

5 Tage am Meer: Hanne ist Hochzeitsfotografin, doch ein Großauftrag auf der Insel Vesbö wird kurzfristig abgesagt. Da sie das Zimmer nicht mehr storniert kriegt, beschließt sie die Reise trotzdem anzutreten. Nur, um dem Bruder der Braut bereits am Hafen in die Arme zu laufen. – Locker leichte Sommerlektüre, wie sie sein soll. Nicht viel Tiefgang, aber erzeugt ordentlich Meerweh.

Where summer stays: Charlie wird im Zuge ihres Praktikums bei einem Klassikradio auf ein großes Rockfestival geschickt. Leider hat sie soziale Ängste und die Menschenmassen auf dem Festival sind ihr persönlicher Horror. Dann trifft sie Levy, der sie durch seinen ganz eigenen Charme mutig macht. Doch Levy verhält sich immer mal wieder seltsam, doch auch nach dem Festival schlägt Charlies Herz noch für ihn. – Hat leider überhaupt keine Festivalstimmung erzeugt. Als New Adult Buch grundsätzlich gut, ich mochte auch die Charaktere, aber die Festival-Prämisse wurde leider nicht gut umgesetzt, voller Klischees und ohne Stimmung.

Loveless: Georgia hat nur ein Ziel: Geküsst zu werden, bevor es aufs College geht. Doch sie verspürt so gar keine Anziehung zu egal welchem Geschlecht. Auch auf dem College geht die Sehnsucht weiter. Küssen und Beziehungen gehören doch zum Erwachsen werden Prozess dazu, oder? Doch wieso fühlt Georgia nichts davon? – Ein sehr gutes Buch über das A in LGBTQIAP+. Dem Thema wird sich von mehreren Seiten genähert und auch immer wieder auf das Spektrum hingewiesen. Eine große Leseempfehlung.

Das Gold der Krähen: Nach dem geplatzten Deal und Inejs Gefangennahme brennt Kaz Brekker darauf Rache zu nehmen. Zusammen mit seinen Krähen spinnt er einen tollkühnen Plan. Doch es tauchen mehr Parteien auf dem Feld auf, als zunächst eingeplant. – Nach dem sehr genialen ersten Band habe ich mich endlich an Band 2 gewagt. Bin leider sehr schwierig in die Geschichte reingekommen, weil sie sehr langgestreckt wurde. Aber sobald ich einmal drin war, gab es kein Halten mehr.

Proof of Faith: Sierra liebt Arbeit in der Proof of Love Agency, wo die Treue von Menschen getestet wird. Als sie Caleb Barnes kennenlernt, ein Mann, der ihr Herz sofort höherschlagen lässt, ahnt sie nicht, dass er ihr nächster Mandant wird. Monate später zieht Caleb neben ihr ein. Single. – Deutlich stärker als Band 1, die Charaktere hatten eine tolle Chemie. Leider hat der Klappentext das Drama etwas vorweg genommen, aber ich freu mich sehr auf Band 3.

Can’t stop cursing you 2: Eine Frau taucht im Polizeipräsidium auf und teilt den verdutzten Beamten mit, dass sie mehrere Menschen verflucht hat. Curse Breaker Saeyama wird um Hilfe gebeten. Dieser kann mit der Frau ein Spiel aushandeln. Doch dafür müssen sie alle potentiellen Opfer finden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. – Es geht sehr spannend weiter, man lernt mehr von Saeyama und seinem Vorgehen kennen und bekommt einen Einzelfall präsentiert, der trotzdem mit der Rahmenhandlung zusammenhängt.

Ein Apfelbaum am Meer: Julie wollte eigentlich eine neue Karriere in einer Patisserie in Florenz beginnen, und ihren italienischen Wurzeln treu bleiben. Doch eine Einladung zum Geburtstag und Notstand in der Bäckerei einer alten Freundin bringt sie nach Juist, wo sie auf eine Geschichte rund um ihre Großmutter stößt, die sie noch nicht kannte. – Ein Spin-off, so dass wir noch einmal bekannte Charaktere auf Juist wiedertreffen. Bin leider nicht wirklich in die Geschichte reingekommen und dann war sie sehr schnell auch schon wieder vorbei. Da hatte ich schon stärkere von Anne Barns.

Lore Olympus 3: Persephone beginnt ihr Praktikum bei Hades. Dieser wirkt jedoch wieder wesentlich distanzierter und scheint in einer Beziehung zu sein. Doch bei beiden ist noch immer diese Anziehungskraft, der sie kaum entkommen können. – Auch hier konnte sich die Stärke der ersten beiden Bände leider nicht halten. Es ist immer noch eine verdammt gute Graphic Novel, aber nicht mehr ganz das Highlight. Liegt vermutlich daran, dass nur sehr wenig passiert ist. Warte trotzdem schon sehnsüchtig auf Band 4.

Obisidian 5 – Opposition: Die Lux sind auf die Erde gekommen und Daemon und seine Familie haben sich ihnen im Kampf gegen die Menschenheit angeschlossen. Kat blieb zurück, und muss nun nicht nur einen Weg finden, mit ihrem gebrochenem Herzen umzugehen, sondern auch die Vernichtung der Menschheit irgendwie stoppen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. – Ich bin mit der Obsidian Reihe nie so richtig warm geworden und letztlich war sie einfach viel zu lang. Band 5 dehnt sich auch noch einmal, obwohl eigentlich zielstrebig aufs Finale hingearbeitet wird. Bin auch mit Daemons Art weiterhin nicht zurecht gekommen. 

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 3: Nach der Aufklärung des Falls auf der Sternwarte wird Ron einiges klar: Sein Ausscheiden aus den Detektivkreisen und seine Angewohnheit überführte Täter*innen zum Selbstmord zu drängen, hängen mit einer merkwürdigen Gruppierung zusammen. Doch bevor er diesen weiter auf den Grund gehen kann, stehen noch ein paar verzwickte Fälle an. – Die Rahmenhandlung wird endlich deutlicher, mir persönlich ist sie etwas zu groß geraten, aber mal schauen, was daraus wird. Erstmal haben wir noch ein paar echt schöne Einzelepisoden, die wieder viel Spaß gemacht haben.

Spiegelstadt: Max und seine beste Freundin Robin wollten sich eigentlich nur bei einer Party im 20er Jahre Stil ablenken, doch als sie auf den geheimnissvollen Lenyo treffen, landen sie in der Spiegelstadt. Ein Berlin, das wirklich in den 1920er Jahren stehen geblieben zu sein scheint. Und nicht nur das, die Spiegelstadt wird von allerlei Feenwesen bewohnt. Schneller als es ihnen lieb ist, sind beide mitten drin in einem Strudel aus Intrigen, Geheimnissen und Machtgier und müssen um ihr Leben bangen. – Leider kein Babylon Berlin Fan und auch Feen sind nun nicht meine bevorzugten magischen Wesen. Dementsprechend schwer bin ich in die Geschichte reingekommen, auch wenn der magische Stil von Handel und Suchanek es einem eigentlich leicht machen sollten.

Percy Jackson 5 – Die letzte Göttin: Kronos und seine Armee marschieren auf den Olymp zu. Percy und seine Freunde aus dem Halbblutcamp müssen alle ihre Ressourcen zusammentragen, um den finalen Kampf zu bestreiten. – Spannender Abschluss, der das Niveau der Vorgänger halten kann.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst: Kurt Krömer hatte Depressionen. Seinen Weg bis zur Erkenntnis, sein Leben damit und sein Kampf dagegen, beschreibt er in diesem Buch. – Schwieriges Thema, sehr persönlich, aber sehr gut erzählt. Regt viel zum Nachdenken an und zur Selbstreflexion.

Wie war euer Juni?

Aus dem Leben: Zwischen Traum und Wahnsinn

Ein Vorwort

Es ist etwas länger her, seit es zuletzt einen Beitrag aus dieser Kategorie gab, aber ihr erinnert euch ganz vielleicht noch an meine spektakuläre Flucht aus Knast 13? Oder wie ich Sherlock Holmes aufspürte? Oder wie ich zuletzt in einer bekannten Nerd-WG einbrach, um einen seltenen Batman-Comic zu entwenden? Nach diesen spannenden Abenteuern und einer großen Umbaupause bei Escape Berlin inklusive eines Locationwechsels, bekam ich nun erneut die Chance einen Raum zu testen. Mit meinem vertrauten Team wagte ich mich tief in den Verstand von Sherlock Holmes. Warum es für meine Nerven eine ziemliche Zerreisprobe wurde, erfahrt ihr heute.

Die Qual der Wahl

Nach der Umbauphase gibt es ein paar altbekannte Räume wieder. Sherlock Holmes ist geblieben, ebenso wie der Schnapsladen. Neu hinzu kamen der Superzwerg und auch zwei weitere Partyspiele eins eher für die Großen (Partykeller) und eins eher für die Kleinen (Sturmfrei). Aus Kidnapped wurde der Puppenspieler, weiterhin mit einem größeren Horrorfaktor. Und dann gibt es eben noch zwei neue Sherlock Holmes Räume, die uns direkt angesprochen haben. Sherlocks Fall sollte vor allem ein räumlich sehr großes Spiel sein, da hatten wir Angst, mit unserer doch übersichtlichen Gruppe nicht genug zu sein. Also entschieden wir uns schließlich für Sherlocks Traum. Ein spannendes Spiel, in dem die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn zu verschwimmen drohen. Was sollte schon passieren?

Der Ablauf

Der Ablauf ist wie bei den meisten anderen Escape Rooms auch. Zunächst wählt man einen Raum, Datum und Uhrzeit aus und bucht diese online auf der Internetseite. Dann reist man mindestens 15 Minuten früher an für die Einweisung. Hier wird nochmal alles Wichtige erklärt, unter anderem auch die Notknöpfe, die das Spiel abbrechen, sollte es einen Unfall geben oder jemand Panik bekommen. Im Gegensatz zu anderen Escape Rooms wird hier nicht mit Walky Talkys gearbeitet, sondern es befindet sich ein Bildschirm im Raum, der je nach Bedarf Hinweise zeigt. Das hat diesmal relativ gut geklappt, ein oder zweimal kam ein Hinweis zeitgleich mit unserer eigenen Lösung, aber das schien diesmal an akkustischen Problemen zu liegen – laut Aussage des Mitarbeiters, der für uns zuständig war. Es hat diesmal aber nicht unbedingt gestört oder hat uns rausgerissen, also alles gut. Im Zweifelsfall konnten wir auch einfach gemeinschaftlich in die Kamera winken, wenn wir wirklich absolut auf dem Schlauch standen.

Sherlocks Traum

Wir als Team mutiger Traumforschenden wurden in Sherlocks Verstand geschickt, da den großen Meisterdetektiv seit seinem letzten Fall schlimme Albträume plagten. Den Zusatz „für mutige Abenteurer ab 16 Jahren“ sollte man tatsächlich ernst nehmen. Denn während die Beschreibung bis auf den Hinweis, dass es wirklich gar nichts für Kinder sei, klang doch eher noch harmlos. Das ist dieser Raum jedoch keinesfalls! Wie immer werde ich nicht genauer auf die Räume eingehen, um nichts vorweg zu nehmen. Doch sei gesagt, dass es einen großen Horrorfaktor gibt. Durch allerlei Geräusche und anderer Maßnahmen war der Raum für mich als Schisser sehr schwierig. Teilweise habe ich die Effekte mit meinen Schreien übertönen können, sehr zum Leidwesen meines Teams, denen ich regelmäßig vor Angst in die Arme gesprungen bin. Wer allerdings ein bisschen mehr Nerven für so etwas hat als ich, dem sei dieser Raum auf jeden Fall ans Herz gelegt.
Generell waren wieder gute Rätsel dabei, wir standen allerdings auch ein paar mal völlig auf dem Schlauch. Als Manko empfand ich es, dass man die Rätsel nur nacheinander lösen konnte, also immer als Gruppe aufeinander hockte. Nicht zwei arbeiten an Rätsel eins, zwei versuchen nebenbei schonmal Rätsel zwei zu lösen. Bei anderen Rätseln war dann die Geräuschkulisse etwas hinderlich, vor allem, wenn man sich durch die Räume nur noch anschreien konnte. Auch war der Sherlock Holmes Faktor sehr gering, dafür, dass explizit damit geworben wurde.
So ist der Raum für Neulinge wahrscheinlich durchaus gut. Wir als eingefleischte Escape Room Fans hatten einfach schon bessere oder sagen wir, welche, die mehr unserem Geschmack entsprachen.

Das Fazit

Sherlocks Traum ist ein bisschen anders, als auf der Website beschrieben, was für mich als Schisser etwas schwierig war, allerdings ist der Hinweis, dass das Spiel erst ab 16 Jahren ist, wahrscheinlich ein guter Hinweis, den wir einfach nur anders interpretiert hatten. Wer sich lieber ein bisschen mehr gruselt, ist dieser Raum durchaus zu empfehlen, vor allem wenn man noch eher neu im Escape Room Universum ist. Escape Berlin bietet aber eine gute Auswahl und viel Abwechslung, so dass jeder fündig werden dürfte.

Ihr wollt mehr über Escape Berlin erfahren? Unter https://www.escape-berlin.de/de/ könnt ihr euch alle Spiele ansehen und gleich buchen! Ihr wolltet schon immer ein Escape Room ausprobieren, aber Berlin ist euch zu weit weg. Auf http://www.escape-game.org/ findet ihr den perfekten Raum auch in eurer Nähe.

Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei Escape Berlin für das kostenfreie Testspiel und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.

Super Mario Bros.

Ein Vorwort

Für viele das Spiel ihrer Kindheit (oder auch ihres Erwachsenenlebens). Ich habe eigentlich bis heute keinen wirklichen Draht zu dem Franchise bekommen, auch einfach, weil ich keine Gamerin bin. Dennoch sprach mich der Trailer zu Super Mario Bros. durchaus an, sah er doch nach einem schönen Animationsfilm aus, der aber eben doch durch das Franchise stark beeinflusst ist.

Die Handlung

Mario und Luigi haben sich als Klempner selbstständig gemacht, doch so richtig kommt das Geschäft nicht in Fahrt. Als in der Stadt eine Überschwemmung herrscht, sehen sie ihre Möglichkeit gekommen. Dabei werden sie jedoch von einer Röhre in eine andere Welt gezogen. Während Mario im Pilzkönigreich bei Prinzessin Peach landet, hat Luigi weniger Glück. Er landet bei Bowser, der kurz davor ist, das Pilzkönigreich anzugreifen. Ein Abenteuer für die beiden Brüder steht bevor.

Meine Meinung

Was als klassisches Jump ’n Run begann, hat sich längst weiterentwickelt und inzwischen gibt es die Super Mario Spiele in allen möglichen Varianten. Ob als Partyspiel, in der Sportvariante oder mit rasanten Rennen, der rotmützige Klempner hat es drauf. Dennoch stellte sich die Frage, wie das nun in einen funktionierenden Film umgewandelt werden sollte. Den Ansatz, die Geschichte in der realen welt spielen zu lassen und die beiden Brüder durch Röhren ins eigentliche Super Mario Universum geraten zu lassen, ist dabei sehr gut gewählt. So wird der Nicht-Franchise Kenner behutsam an die verschiedenen Figuren herangefügt, und das gleich auf zwei Seiten, während für die Fans allerlei Easter-Eggs aufgewartet werden.
Mit den verschiedenen Welten gibt es auch genügend Abwechslung, um auch in Ableger reinzuschauen, ohne die Handlung direkt zu überladen. Neben dem Erkunden der Welten gibt es aber auch eine spannende Handlung, die natürlich trotzdem der jungen Zielgruppe angepasst  ist und vor allem jede Menge Witz. Dabei sind es nicht die großen Schenkelklopfer, wo man vor Lachen auf dem Boden liegt, aber genügend, um gut unterhalten zu werden.
Dennoch ist es faszinierend, wie sie auch Elemente, wie die berühmt berüchtigte Regenbogen-Strecke aus Mario Kart untergebracht haben, ohne, dass es zu künstlich und gewollt wirkt. Letztlich ist der Film mit seinen 93 Minuten kunterbunte gute Laune zum Mitnehmen. Die Charaktere funktionieren gut mit ihren Aufgaben und Peach darf sogar mehr sein als nur die Prinzessin, die regelmäßig gerettet werden muss (ich weiß nicht, ob es in den Spielen irgendwann auch so war, ich kenne nur die Memes dazu). Lediglich das Ende war dann doch etwas zu viel des Guten. Hier hätte es den erneuten Weltenwechsel nicht gebraucht, um die Geschichte rund zu Ende erzählen zu können. Das war für mich aber auch so ziemlich das einzige Manko. Vor allem die Kürze des Films spricht für ihn, da alles auserzählt wurde, es genügend Wendungen gab, aber die Handlung nicht künstlich in die Länge gestreckt wurde.

Das Fazit

Super Mario Bros. ist ein kunterbunter Spaß für die ganze Familie. Schlichte Handlung mit viel Liebe zu den Details umgesetzt und so rund und mit viel Witz und Spannung erzählt. Für Fans ebenso wie für Nicht-Franchisekenner. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Super Mario Bros läuft seit dem 06.04.2023 in den deutschen Kinos

Eine Handvoll Serien – 03/23 – Pride Month Special

Es ist immer noch Pride Month. Und wie bereits im letzten Jahr möchte ich euch zusätzlich zu meinen Buchempfehlungen (hier zu finden), auch wieder ein paar queere Serien ans Herz legen.

Schitt’s Creek – Staffel 1-6*

Die Handlung: Familie Rose, das sind die Eltern Johnny und Moira, sowie die Kinder David und Alexis, sind reich. Zumindest bis der neue Geschäftsführer ihrer Firma keine Steuern zahlt und die Steuerbehörde ihnen fast alles wegnimmt. Geblieben ist ihnen eine kleine Stadt namens Schitt’s Creek, die Johnny David vor ein paar Jahren als Witz zum Geburtstag schenke. Dort müssen sie nun in einem heruntergekommenen Motel in zwei Zimmern ohne abschließbare Tür leben und sich mit den Kleinstadtgewohnheiten auseinander setzen.

Warum die Serie so wichtig ist: David ist pansexuell und schafft es dies mit einiger wirklich wunderbaren Analogie über Weine zu erklären. Gleichzeitig hat er im Laufe der Serie auch Beziehungen mit unterschiedlichen Geschlechtern. Und diese werden ebenso erzählt, wie die hetero Liebesgeschichten, keine Vorverurteilung, aber auch kein Kleinreden von Problemen. Es geht teilweise um Outings, alles harmonisch in die Haupthandlung eingefügt.

Love, Victor – Staffel 1

Die Handlung: Victor zieht mit seiner Familie neu nach Atlanta. Während er und seine Schwester versuchen sich einzufinden, hat er noch ein weiteres Problem. Er ist schwul, hat aber Angst vor einem Coming Out, weswegen er versucht es zu verbergen. In seiner Not wendet er sich an Simon (bekannt aus dem Film Love, Simon) und schildert ihm per Mail seine Probleme. 

Warum die Serie so wichtig ist: Love, Simon war einer meiner liebsten Filme 2018. Darauf basierend gab es mit Love, Victor einen Ableger. Und auch, wenn ich die Serie an sich deutlich schwächer fand als den Film (was auch daran lag, dass vieles künstlich gestreckt wurde), so schafft sie es doch noch einmal den Bogen zu spannen, zur ähnlichen Ausgangssituation, aber mit anderem familiärem Hintergrund. Victor hat andere Probleme als Simon, was den neuen Blickwinkel noch einmal interessant macht und auch zeigt, wie unterschiedlich vermeintlich ähnliche Geschichten sein können.

Queer Eye, Brazil – Staffel 1

Die Handlung: Die Fab Five sind diesmal Fred, Rica, Luca, Yohan und Guto, die durch Brasilien reisen und ganz im Sinne des Vorbilds Menschen unter die Arme helfen, die Probleme haben ihren Alltag zu bewältigen. Dabei darf auch hier die typische quirrlige Art, viel Verständnis und herzerwärmende Botschaften nicht fehlen. 

Warum die Serie so wichtig ist: Über Queer Eye habe ich glaub ich schon so ziemlich alles gesagt, was es zu sagen gibt und kann euch die Serie nur jedes Mal wieder absolut ans Herz legen. Diesmal soll es aber um den brasilianischen Ableger davon gehen. Auch hier haben wir wieder fünf Queere, die sich mit ihren Stärken einbringen, um das Leben von Menschen zum positiven zu drehen. Dabei geht es aber auch um die Vorurteile, die queere Menschen in Brasilien erleben und wie sie damit umgehen. Leider gleichen sich die Geschichten sehr den aus den USA und auch dem deutschen Ableger, aber trotzdem versprüht die Serie starke Botschaften.

Uncoupled – Staffel 1

Die Handlung: Michael und Colin sind das Traumpaar schlechthin. Doch nach jahrelanger glücklicher Beziehung trennt sich Colin unerwartet auf seiner Überraschungs-Geburtstags-party. Vom Singleleben in New York völlig überfordert versucht Michael mit seiner Trauer und Enttäuschung zurecht zu kommen.

Warum die Serie so wichtig ist: Eine Sitcom, bei der das homosexuelle Pärchen nicht nur Nebencharaktere sind, sondern die Stars der Serie. Kennen wir Neil Patrick Harris noch aus How I met your mother, wo er der Klischee hetero Womanizer war, so darf er hier an der Trennung zum Partner verzweifeln. Selbst geoutet homosexuell beweist Harris damit auch, dass Schauspielende beides spielen können und nicht nur die eigene Sexualität widergeben können. Ein vermutlich überzeichneter Einblick in die queere Szene New Yorks und doch der Beweis, dass auch queere Hauptcharaktere funktionieren.

Vampire in the Garden – Miniserie

Die Handlung: In einer Welt ohne Musik, da diese die verfeindeten Vampire anlocken könnten, leben die Menschen im ständigen Krieg mit eben diesen. Als Momo, die Tochter der Kommandantin, vor deren strengen Erziehungsmethoden flieht, trifft sie auf Fine, eine adlige Vampirin, die ihr eine andere Welt zeigt. Auf der Flucht versuchen beide ihren Familien zu entkommen, um an eine gemeinsame Zukunft glauben zu können. 

Warum die Serie so wichtig ist: Zum Schluss habe ich noch einen Anime aus dem Bereich Fantasy für euch. Mal abgesehen davon, dass er so seine Schwächen in der Handlung und Erzählgeschwindigkeit hatte, haben wir hier aber eine Woman loves Woman Geschichte. Dabei gibt es gar keine großen Worte zum Thema Sexualität oder ein direktes Outing. Hier ist es allein schon erschreckend, dass eine Vampirin und ein Mensch sich lieben. Aber eben auch in einer Fantasy-Geschichte kann es queere Charaktere geben, auch wenn die Sexualität an sich nicht das Thema der Serie ist.

Was sind eure liebsten queeren Serien? Schreibt es gern in die Kommentare!

*Staffel 1-2 sind Rezensionsexemplare, danke an Glücksstern-PR

Arielle

Ein Vorwort

Im unendlichen Rebootwahn ist Disney mit ihren Realverfilmungen ein stetiger Begleiter. Nur selten kam dabei ein wirklicher Mehrwert raus, gerade die regelmäßigen 1:1 Verfilmungen sorgen bei mir eher für ein müdes Gähnen. Nun stand Arielle also auf der Agenda. Während einige Realverfilmungen ja direkt bei Disney+ landen (und das meist aus gutem Grund), durfte Arielle zunächst auf die Kinoleinwand. Ob diese Realverfilmung die Neuverfilmungen attraktiver macht, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Tief unten im Meer lebt Arielle (Halle Bailey) als Tochter des Meereskönigs Triton (Javier Bardem). Unglücklich mit ihrem Leben, träumt sie davon an die Oberfläche zu schwimmen, doch dass hat ihr Vater streng verboten. Bei einem Sturm kommt es jedoch zu einem Schiffsunglück, bei dem Arielle trotz des Verbotes eingreift und Prinz Eric vorm Ertrinken rettet. Um ihm näher zu sein, geht sie auf einen Handel mit der Meerhexe Ursula (Melissa McCarthy) ein. Doch diese verfolgt ganz eigene Pläne.

Meine Meinung

Unten im Meer, da gibt es eine farbenfrohe Welt. So wurde uns 1989 Arielle präsentiert, die die Rennaisance Disney einläutete, also die 1990er Ära, die uns einige der beliebtesten Disneyfilme, wie König der Löwen oder eben auch Arielle brachte. So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser eine Realverfilmung kriegen durfte. Zwar ist die Bezeichnung auch hier wieder fraglich, da vieles wieder digital entstanden ist, aber immerhin gab es diesmal wieder auch reale Schauspielende (nicht wie bei Der König der Löwen). Nach den letzten Realverfilmungen ist die Vorfreude bei mir meist gering, da mir die wenigsten einen Mehrwert boten. Als ich dann sah, dass der ursprünglich ca. 90 minütige Film auf 136 Minuten gestreckt werden sollte, befürchtete ich schon das schlimmste. Und tatsächlich war der Film ein ziemliches Auf und Ab.
Aber beginnen wir am Anfang. Wir lernen zunächst die Unterwasserwelt kennen. Dafür werden bekannte Szenen nach verfilmt, was mitunter einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Das früher Haie das große Böse waren, ist bekannt. Das heute auch noch immer so weiterzugeben, während andere potentiell gefährliche Wasserlebewesen als harmlos darzustellen, kann man machen, ist aber ein Indiz dafür, dass beim Drehbuch wenig nachgedacht wurde. Auch taucht hier bereits das zweite große Problem des Films auf. Wie schon in König der Löwen, wurde auch hier viel Wert auf eine möglichst realistische Darstellung der Tiere wert gelegt. Dadurch fehlen aber Charakteren, wie Sebastian oder Fabius einfach jegliche Emotionen und Charme.
Allgemein sehen die Unterwasseraufnahmen schon gut aus, auch wenn man stellenweise deutlich das CGI sieht. Den Darstellenden fielen die Aufnahmen wohl auch sichtlich schwer, gerade Javier Bardem als König Triton sieht man seine Überforderung an. Während er eigentlich als starker Charakterschauspieler bekannt ist, der gern mit viel Gesten arbeitet, steht (schwimmt?) er hier lediglich in der Gegend rum, die Arme stets an den Körper gepresst und sagt sturr seinen Text auf. Also entweder hatte er sehr wenig Lust auf den Film oder kam mit dem Greenscreen/Motion Capture nicht zurecht. Ähnliche Probleme sind auch bei den anderen Darstellenden zu beobachten. Melissa McCarthy als Ursula haucht der Rolle zwar ihren ganz eigenen Charme (ausnahmsweise positiv gemeint) ein, aber holt dann doch sehr wenig aus der Rolle raus. Wirklich positiv sticht hier eigentlich nur Hauptdarstellerin Halle Bailey raus, die sichtlich Spaß an ihrer Rolle hatte.
Die längere Laufzeit wird dann auch gerade in der ersten Hälfte deutlich, solange wir uns noch Unterwasser befinden. Einzelne kleinere Szenen, die neu zur Geschichte hinzugefügt wurden, sollen dem ganzen dann noch eine ernstere Thematik näher bringen, doch der kurze Dialog über die Verschmutzung der Meere durch die Menschen wirkt so aus der Luft gegriffen und hat später auch keine Bewandnis mehr, dass man sich diesen Kommentar auch hätte sparen können. Eigentlich fand ich den Aspekt sehr interessant, aber er war so lieblos eingebunden, dass er ohne großen Nutzen für den Film blieb.
Erst wenn wir uns an Land bewegen, kommt der Film etwas in Fahrt. Zumindest scheint er sich nicht mehr ewig wie Kaugummi hinzuziehen. Auch hier gibt es lediglich kleinere Änderungen, die aber einiges ausmachen. Prinz Erik bekommt endlich einen Charakter, in dem er über seine Träume und Wünsche philosophieren darf. Auch werden Land und Wasser voller Vorurteile betrachtet, die im Laufe des Films aufbrechen und so eigentlich ein schönes Beispiel zum Abbau von Vorurteilen ist. Durch weitere zusätzliche Szenen zwischen Arielle und Eric wird auch ein bisschen besser deutlich, warum sie sich zueinander hingezogen fühlen. Es ist zwar immer noch ein bisschen die Liebe auf dem ersten Blick Geschichte, aber doch irgendwie in Nachvollziehbarer ohne den Märchenaspekt zu vernachlässigen. So ist der Mittelteil an sich ganz schön geworden, wird dann aber von einem völlig übereiltem Ende überschattet. Dies ähnelt dem früheren Ende auch wieder sehr, wirkt aber durch die unnötige Aufbauschung der Handlung zuvor, einfach nur unüberlegt, zu schnell, zu hastig, zu einfach.
Ein wichtiger Punkt bei Disneyfilmen sind die Lieder. Und gerade Arielle hat sehr ikonische, die gern zum Ohrwurm mutierten und die ich aus meiner Kindheit noch komplett auswendig mitsingen kann (also die Originalsynchro, nicht die schlechte Nachsynchro). Blöderweise wurden diese hier (auch wenn sonst vieles einfach übernommen wurde) noch einmal umgetextet. Ich kann mir vorstellen, dass es daran lag, dass es diesmal auf die Lippenbewegungen der englisch singenden Bailey passen musste, aber dennoch störte es mich massiv. Schlimmer als die Umtextung der alten Lieder, waren eigentlich nur die neu hinzugefügten. Diese waren einfach hingeklatsche 08/15 Popsongs, ohne jede Seele. Umso verwunderter war ich, als ich herausfand, dass Lin-Manuel Miranda (also Mr. ich habe Hamilton und In the Heights geschrieben) dafür verantwortlich war. Also entweder hatte er keine Zeit oder einfach keine Lust sich hier irgendetwas kreatives auszudenken.
So war der Film in seiner Gesamtheit jetzt nicht wirklich schlecht. Abgesehen von den Längen am Anfang, habe ich eine lockere Unterhaltung bekommen. Aber es waren dann doch viele störende Kleinigkeiten, die zusammenkamen und sich einfach zusammen addierten. Einige hätten einfach gelöst werden können, andere sind leider strukturelle, die fast alle Relaverfilmungen einen. So ist Arielle zwar kein richtiger Reinfall, aber eben leider auch nicht wirklich gut.

Das Fazit

Arielle lockt mit einer hübschen Unterwasserwelt, scheitert aber daran, dass es wenig Neues bietet und sich viele Kleinigkeiten häufen, die den Filmgenuss stören. Damit reiht er sich leider in die Reihe der Realverfilmungen bei Disney ein, die nur mit bekanntem Namen locken, aber wenig bieten. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Arielle läuft seit dem 25.05.2023 in den deutschen Kinos

Renfield

Ein Vorwort

Der Dracula-Stoff ist ja schon mehrfach in verschiedenster Form umgesetzt worden. Dennoch bin ich bei Neuverfilmungen immer wieder gespannt, ob nicht doch noch ein neuer Ansatz gefunden werden kann, der neuen Schwung in das Material bringt. Und was soll ich sagen ein overactenden Nicholas Cage als der Graf, war schon Grund genug für den Film. Warum mich Renfield auch darüber hinaus nur begeistern konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Robert Montague Renfield (Nicholas Hoult) sucht sich eine Selbsthilfegruppe für toxische Beziehungen. Dort fühlt er mit den anderen mit, verschließt sich aber selbst. Denn seine Abhängigkeit ist anders. Er ist der Diener von niemand geringerem als Graf Dracula (Nicolas Cage). Doch als er bei der Beschaffung von Blut für seinen Meister auf die Polizistin Rebecca (Awkwafina) trifft, nimmt er sich wirklich vor sein Leben zu ändern. Doch das ist gar nicht so einfach.

Meine Meinung

Wie viel Splatter darf es sein? Das beantwortet Renfield mit einem sehr lautem Ja! Die Mengen an Kunstblut, die hier fließen sind wirklich beeindruckend und man sollte vorab auf jeden Fall wissen, worauf man sich einlässt. Aber Renfield ist deutlich mehr als das!
Denn zunächst lernen wir Renfield kennen, seine Geschichte, was aus den Büchern bekannt ist (auch wenn hier ein paar Personen miteinander verschwimmen, wenn ich mich an Bram Stokers Buch richtig erinnere), und die Weiterentwicklung in die heutige Zeit. Und hier kommt die Genialität des Films und warum ich ihn unbedingt sehen wollte: Er schafft eine Analogie zu einer toxischen Beziehung, in dem er Renfield immer wieder zu einer Selbsthilfegruppe gehen lässt. Dabei schafft er es auch, dass die Geschichten der anderen Teilnehmenden in keiner Weise runtergespielt werden oder als lose Lacher genutzt werden. Stattdessen wird mit dem Thema toxische Beziehung sehr respektvoll umgegangen, es wird auf die Stadien eingegangen und warum es so schwer ist, aus ihnen auszubrechen. Und um das Ganze aufzulockern, wird dies eben auf Renfiel und Dracula übertragen.
So versucht sich Renfield aus eben dieser zu befreien und kämpft doch mit sich und seinem Gewissen. Er liebt die Stärke, die Dracula ihm gibt, aber er sucht ein unabhängiges Leben. Neben dieser schon sehr starken Geschichte, haben wir dann noch die Geschichte von Rebecca, die versucht einer kriminellen Bande dem Tod ihres Vaters nachzuweisen. Dabei trifft sie auf Renfield, der sich ungewollt mit eben dieser Gang angelegt hat. Sie tun sich zusammen, was nebenbei noch eine sehr coole Liebesgeschichte einfließen lässt. Keine Angst, sie ist sehr dezent und nimmt nicht so viel Platz ein, harmoniert aber gut mit der restlichen Geschichte.
So ist Renfield in erster Hinsicht eine Horrorkomödie. Das Actionlevel ist sehr hoch und sorgt für viele Splattereinlagen, die zusätzlich nochmal für eine gute Portion Humor sorgen. Ich hatte sehr viel Spaß beim Sehen und es waren gerade die kleinen Details, die mir den Film nachhaltig versüßt haben.
Das liegt auch an dem sehr gegenteiligen Spiel der beiden Nicholase. Während Nicholas Cage seinen Dracula im absoluten overacting widergibt, was hier aber erstaunlich gut passt und ein weitere Grund ist, warum ich den Film so unbedingt sehen wollte, ist es gerade Nicholas Hoult mit seinem dazu sehr dezentem Schauspiel. Hier beweist er wieder einmal, wie viel er allein über kleine Änderungen der Mimik zu vermitteln weiß. Irgendwo dazwischen ordnet sich Awkwafina ein, die  ihren typischen Schauspielstil teilt, der hier allerdings erstaunlich gut passt. Und sie ist mal mehr als nur der lustige Sidekick, was sie bisher leider viel zu selten zeigen durfte.
So ist Renfield mit seinen gerademal 94 Minuten ein absolut runder und stimmiger Film. Es wird alles erzählt, ohne gehetzt zu wirken und vor allem gab es keine unnötige Handlung, um die Länge auf die sonst meist angepeilten 120 Minuten zu strecken. So ist der Film gleichzeitig kurzweilig und tiefgründig und bietet für viele Geschmäcker etwas.

Das Fazit

Renfield vereint gekonnt Horror, Action, Splatter, Komödie und eine erstaunlich gute Darstellung einer toxischen Beziehung und spricht damit zeitgleich ein wichtiges Thema an und schafft es doch für kurzweilige Unterhaltung zu sorgen. Mit vielen kleinen schönen Details geschmückt, ist Renfield einer dieser Filme, die es inzwischen viel zu selten im Kino gibt. Dafür gibt es 09 von 10 möglichen Punkten.

Renfield läuft seit dem 25.05.2023 in den deutschen Kinos