Rückblick auf den Februar

Der kürzeste Monat des Jahres war dieses Jahr gar nicht so kurz und brachte uns relativ zeitig die Oscarverleihung. Bei mir wurde der Februar ein sehr filmlastiger Monat, zum einen, was die Kinogänge anging, aber auch was das Heimkino so zeigte. Aber auch von meiner 20 für 2020 Liste konnte ich ein bisschen was abhaken.

Cinemathek

Porträt einer jungen Frau in Flammen: Malerin Marianne reist auf eine einsame Insel, um Eloise zu malen, die davon aber nichts mitkriegen darf. Dabei knüpfen die beiden Frauen ein ganz besonderes Band. Ein Film voller schöner Bilder, interessanter Charaktere, ruhiger Erzählart und eine versprühende Erotik, die gerade durch die Subtilität funktioniert.

Sneak Preview

Bombshell: Die wahre Geschichte über den Missbrauchsskandal bei FOX News gegen den früheren Senderleiter Roger Ailes. Stark gespielt, versinkt aber in Zeitsprüngen und zu vielen Nebencharakteren, das man der eigentlich wichtigen Handlung nicht richtig folgen kann.

The Gentleman: Drogenbaron Mickey Pearson will sein Imperium verkaufen. Das sorgt für allerlei Trubel. Heraussticht die besondere Erzählart, die dem Film einen ganz eigenen Rhythmus gibt. Sobald man sich an den gewöhnt hat, entfaltet der Film einen Sog, den er bis zum Ende durchhält.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Jojo Rabbit: Jojo ist in der Hitlerjugend zur Zeit des zweiten Weltkriegs und hat Adolf Hitler als imaginären besten Freund. Doch als er feststellt, dass seine Mutter eine Jüdin versteckt, stellt das sein Weltbild auf den Kopf. Ein Film, der einen auf zwei Weisen zum Weinen bringt. Durch die Komik und Satire und durch die dramatische Geschichte.

Little Woman: Jo March wächst mit ihren drei Schwestern in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon früh ist es ihr größter Wunsch Schriftstellerin zu werden. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts ist es für Frauen schwierig Geld zu verdienen. Dennoch versucht Jo gegen die strengen Konventionen zu rebellieren. Little Woman ist trotz reduzierter Inszenierung ein Film, der tief ins Herz geht. Durch liebevolle Charaktere und ein Schwesterband, das unerschütterlich scheint, braucht es kaum Drama, um einen einfach nur schönen Film zu inszenieren.

Parasite: Eine arme Familie erschleicht sich nach und nach Jobs bei einer reichen Familie.  Parasite ist ein Film, der verschiedene Genres vermischt und doch eine deutliche Systemkritik spüren lässt. Stellenweise sehr extrem inszeniert, kommt er mit einer starken ersten Hälfte und einer überraschenden zweiten Hälfte daher.

Birds of Prey: Harley Quinn hat sich vom Joker getrennt. Dadurch wird sie zu Freiwild. Sie stimmt zu einen Auftrag des Mafiabosses Sionis anzunehmen. Dabei trifft sie auf noch mehr Frauen, die nach Emanzipation suchen. Der Film hat zwei Schwerpunkte, die beide zu kurz kommen. Dies macht er aber mit einer großen Portion Spaß und Frauenpower wett und schafft es trotz Stolpersteine zu funktionieren. Garniert wird das mit dem besten Finale seit Endgame.

Enkel für Anfänger: Drei Renter stehen an einem Punkt, an dem sie etwas im Leben ändern wollen. So legen sie sich – teilweise nicht ganz freiwillig – Patenenkel zu. Da ist das Chaos vorprogrammiert. Eine gutes Drama, das sich hinter einer nicht funktionierenden Komödie verbirgt. Aber genau dann, wenn der Film ruhiger wird und hinter die Masken schaut, zeigt er seine große Stärke.

Nightlife: Milo und Renzo wollen ihre eigene Bar eröffnen. Doch während Renzo sich in Schwierigkeiten bringt, um an Geld zu kommen, versucht Milo ein Date unter außergewöhnlichen Umständen hinzubekommen. Leider eine Komödie, die eher durch plumpe Witze und Klischees versucht vorwärts zu kommen. Bis auf wenige Momente funktioniert das Konzept nicht.

Sonic – the Hedgehog: Die Videospielreihe bekommt ihre Verfilmung. Dabei wird eine einfache Origin Story erzählt, die für Fans der Spiele durchaus funktionieren kann, für alle andere aber wenig Neues bietet.

Ruf der Wildnis: Der Weg eines Hundes nach Alaska. Dort hat er mit immer neuen Herausforderungen zu kämpfen. Auch wenn viele den CGI Hund kritisieren, findet man gerade durch die übertriebene Mimik des Hundes eine Verbindung und verliert sich schnell in den eisigen Kälten Alaskas.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Dogma und Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Die zwei Päpste: Der amtierende Papst Benedikt XVI. und der zukünftige Papst Franziskus treffen sich und führen Gespräche, die zum finalen Rücktritt Benedikts führten. Ein Film, der den Drehbuchoscar durchaus verdient gehabt hätte, denn er schafft es allein durch Dialoge den Zuschauer an den Fernseher zu fesseln. – Netflix Original

Late Night: Katherine Newbury hat eine Late Night Show, die nicht mehr so richtig läuft. Also will sie in ihrem rein männlichen Autorenteam eine Frau engagieren. Die verträumte Molly kommt da gerade richtig. Eim Film über zwei Frauen, die es auf unterschiedliche Art in einer Männerdomäne versuchen. Dabei schafft er es nicht durchgehend eine starke Performance hinzulegen und versinkt in Nebenhandlungen.

Long Shot: Die amerikanische Außenministerin will für das Präsidentenamt kandidieren, doch dafür sollen ihre Reden besser werden. Da passt es ihr sehr gut einen alten Bekannten aus Kindertagen wieder zu treffen. Sein Auftreten passt zwar nicht ins Schema, dafür treffen seine Texte ins Schwarze. Wer auch immer auf die Idee kam  Charlize Theron und Seth Rogen in eine romantische Komödie zu stecken, hatte zwar eine gute Grundidee, doch leider funktioniert der Film eher schlecht als recht. Vor allem, wenn man einen Funken Realismus erwartet.

I,Tonya: Die Geschichte Tonya Hardings, die eine vielversprechende Eiskunstlaufkarriere vor sich hatte, bis der Vorfall mit einer zertrümmerten Kniescheibe ihrer Konkurrentin auf sie zurückfällt. Der Film stützt sich dabei auf Interviews, die einen am Ende immer noch zweifeln lassen, was damals wirklich passiert ist. Dafür bietet er eine starke Geschichte mit engagierten Darstellern.

Isle of Dogs: Ein etwas gewöhnungsbedürftig erzählter Animationsfilm über eine Welt, in der Hunde auf eine Müllinsel zum sterben gebracht werden, weil sie angeblich für Seuchen verantwortlich seien. Und die Geschichte eines Jungen, der auf der Suche nach seinem Hund ist. Der Film punktet durch viele kleine Spitzen und viele kleine Momente und fühlt sich eher wie ein Episodenfilm an. Einen Blick riskieren lohnt sich.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Just Mercy: Ein junge Anwalt setzt sich für Todestraktinsassen ein. Starker Trailer mit starker Botschaft. Hier wäre ich gespannt, was der Film noch alles kann.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es Chaos auf der Feuerwache

Serien – ein kurzer Rückblick

Im Februar habe ich – mal wieder – die ersten beiden Staffeln von IT Crowd geschaut. Außerdem habe ich die außergewöhnlichsten Häuser der Welt mit Staffel 2b fortgesetzt. Auch diesmal waren wirklich interessante Gebäude in den unterschiedlichsten Ländern dabei. Einen Blick gewagt habe ich auf The Kominsky Method mit der ersten Staffel. Die Serie konnte mich zwar irgendwo kriegen, aber ich kann nicht genau sagen, ob ich die mochte. Und zum Schluss konnte ich endlich bei American Horror Story die vierte Staffel beenden. Die Freak Show hatte mich wie die Staffeln zuvor irgendwann durch ihre hundert Nebenstränge verloren, konnte mich jetzt am Ende aber noch einmal kriegen. Vielleicht ist es einfach eine Serie, die ich nicht am Stück gucken sollte.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 2.256
Seiten pro Tag: 78 im Durchschnitt
Taschenbuch: 3
E-Book: 1

Was perfekt war: Colleen Hoover ist zurück und präsentiert mit Was perfekt war eine gewohnt gute Liebesgeschichte, doch diesmal geht es auch um die gleiche Geschichte acht Jahre später, wo ein Problem eine funktionierende Ehe zu zerstören droht. Wieder widmet sich Hoover einem wichtigen Thema, schafft es aber eher durch die Rückblenden den Leser bei der Stange zu halten, da sie sich an einem gewissen Punkt in Wiederholungen verliert.

Harry Potter und der Orden des Phönix: Da mein Lebensgefährte sich aktuell zum ersten Mal der Bücher in Form der Hörbücher annimmt, lese ich parallel wieder mit. Der fünfte Band ist bekanntlich der zähste der Reihe, allerdings hatte ich ihn schlimmer in Erinnerung.

Wo das Glück zu Hause ist: Nina liebt Bücher. Als nicht nur sie ihren Job als Bibliothekarin verliert, sondern auch die Bücher ihr Zuhause, eröffnet sie einen mobilen Buchladen in Schottland. Weit ab größerer Städte könnte jedoch mehr auf sie zukommen als nur ein beruflicher Neustart. Ich mochte die Grundidee und wollte das Buch wirklich mögen. Leider verliert sich die Autorin in ihren Ideen, hält sich an bestimmten Teilen zu lange auf und hastet dann an anderer Stelle, so dass ihre Charaktere sehr sprunghaft wirken. Und ihre Protagonistin ist leider ein kleines Naivchen, das natürlich trotzdem alles problemlos meistert. Es konnte mich nicht überzeugen.

Someone New: Laura Kneidl nimmt sich einem neuen Thema an, das viel zu lange Tabuthema war. In über 500 Seiten erzählt sie die Geschichte von Micah, die aus gutem Hause kommt, und ihren verschwundenen Bruder sucht, der nach seinem Outing von ihren Eltern verstoßen wurde. Dabei lernt sie Julian kennen, der ebenfalls ein Geheimnis zu haben scheint. Eine starke Geschichte, die am Ende etwas sprunghaft aufgelöst wurde – was jedoch meckern auf hohem Niveau ist. Am liebsten würde ich das Buch jedem in die Hand drücken.

 

 

Rückblick auf den Januar 2020

Und da ist der erste Monat 2020 auch schon wieder vorbei. Abgesehen davon, dass ich Geburtstag hatte und schon wieder näher an die 30 gerückt bin, fing das Jahr auch gleich schon mit einem Highlight an: Ich habe es nach fünf Jahren endlich wieder geschafft, ein Sabaton-Konzert zu besuchen. Mit ihrer Tour zum Album Great War haben sie sich musikalisch einmal mehr mit dem ersten Weltkrieg auseinander gesetzt.

20200125_224812

Ansonsten geht es hier wieder einmal kurz um meinen medialen Januar. Die ersten Anfänge für die bevorstehenden Academy Awards merkt man bereits, der Großteil wird jedoch wieder auf den Februar entfallen.

Sneak Preview

1917: Mitten im ersten Weltkrieg werden zwei Soldaten losgeschickt, um den Befehl eines abgesagten Angriffes zu überbringen. Dafür riskieren sie ihr eigenes Leben. Der Film brilliert vor allem durch die Kameraeinstellungen, die den Zuschauer immer mitten im Geschehen vermuten lässt. Darüber hinaus ist er sehr realitätsnah und undramatisch gehalten.

21 Bridges: Manhatten verbindet 21 Brücken mit dem Festland. Nach einem gescheiterten Drogendeal und mehreren toten Polizisten, wird die Insel abgeriegelt. Leider nutzt der Film seine Möglichkeiten nicht und erzählt einen Thriller nach Schema F. Damit kommt er aber aus der Mittelmäßigkeit nicht hinaus.

Anime Special

Weathering with You: Der Nachfolger des wunderbaren Your Name. befasst sich mit einer nicht enden wollenden Regenzeit in Tokyo und einem Mädchen, das durch Gebet die Sonne für kurze Zeit hervorlocken kann. Ein schöner Coming-of-age Film mit fantastischen Elementen. Kommt nicht an den Vorgänger heran, erzählt aber trotzdem seine Geschichte.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Knives Out: Der erfolgreiche Krimiautor Harlan Thrombey wird tot aufgefunden. Die Familie findet sich zur Testamentseröffnung ein. Detektiv Benoit Blanc nutzt die Chance, um den vermeintlichen Selbstmord näher zu untersuchen. Ein Film nach feinster Agatha Christie Manie mit interessanten Charaktern, allen voran Daniel Craigs Blanc, und einer spannenden Handlung, der den Balanceakt zwischen alteingessesenem Genre und neuartiger Erzählweise geschickt meistert.

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle: Robert Downey Jr. beerbt Eddie Murphy als Arzt, der mit den Tieren sprechen kann. Als Grundidee sehr schön, leider mutiert der Film schnell zu einem 08/15 Abenteuerfilm, der somit von Anfang bis Ende vorhersehbar ist. Aufgebaute Vorlagen und running gags werden nicht genutzt und so bleibt der Film leider weit hinter seinen Möglichkeiten.

Lindenberg. Mach dein Ding: Udo Lindenberg ist inzwischen erfolgreicher deutschsprachiger Künstler, aber wie fing das eigentlich alles an? Biopic mit sehr sprunghafter Erzählweise. Wer aber gerne mehr über den Herrn erfahren möchte und kein Problem mit massenweise Zeitsprüngen hat, sollte hier einmal einen Blick wagen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Shazam (musste ihn unbedingt meiner besten Freundin mal zeigen), The Great Wall (musste mein neues Soundsystem ausprobieren) und Meisterdetektiv Pikachu (musste den neuen Fernseher testen)

Der Sternenwanderer: Fantasiefilm über einen gefallenen Stern und einen jungen Mann, der mit dem Stern das Herz einer Frau gewinnen will. Allerdings ist er nicht der einzige, der hinter dem Stern her ist. Die erste Hälfte war tatsächlich sehr nichtssagend und hat zu viele Rollen eingeführt. Doch nach dem Auftauchen von Robert de Niro bin ich mit dem Film immer wärmer geworden.

Isn’t it romantic?: Natalie kann mit Romantik und dem ganzen Kram nichts anfangen. Romantische Komödien sind ihr zutiefst zuwider. Bis sie sich selbst in einer wiederfindet. Der Film, der alle Klischees romantischer Komödien aufgreift und sie verdreht bzw. überspitzt und so sowohl für Fans des Genres als auch für alle anderen einen absolut lustigen Film ergibt. – Netflix Original

Marriage Story: Charlie und Nicole wollen sich scheiden lassen. Eigentlich hatten sie sich auch geeinigt, wie das ganze ablaufen soll. Doch Nicole berät sich mit ihrer Anwältin, die zusammen mit Charlies Anwalt eine wilde Schlacht um alle Besitztümer und vor allem um den gemeinsamen Sohn anzettelt. Dieser Oscarkandidat zeigt nicht nur die schlimmsten Seiten einer Scheidung, sondern auch wie verkehrt das Rechtssystem sein kann. Sehr gut gespielt und mit starken Dialogen, sprang bei mir der letzte Funke nicht über, weswegen er sich für mich ziemlich gezogen hat. – Netflix Original

Crawl: Haley sucht während eines Hurrikans in Florida ihren Vater. Sie findet ihn im Keller ihres alten Hauses, verletzt. Beim Versuch ihn zu retten, wird sie selbst von Alligatoren angegriffen. Eingesperrt im eigenen Haus, versuchen Vater und Tochter nun zu entkommen. Man sollte bei diesem Film nicht allzusehr auf Logik hoffen, wenn man aber sich darauf einlässt, dass Alligatoren hier blutrünstige Bestien sind und trotzdem eher kleinere Wunden verursachen, dann hat man mit diesem Film durchaus einen nervenzerrenden spannenden Katastrophenfilm.

Hereditary: Nach dem Tod der Mutter scheint ihr Geist noch immer im Haus der Familie Graham zu wohnen. Und während vor allem Mutter Annie immer hysterischer wird, wird es noch dramatischer im Hause Graham. Ein Film, der wohl für Horrorliebhaber funktioniert, mich aber nicht abholen konnte. Gerade Toni Collette in beinahe Dauerhysterie wird auf Dauer anstrengend.

Juliet, Naked: Tucker Crowe ist der absolute Lieblingskünstler von Duncan. Seiner Frau Annie hat er jedoch nicht mehr viel zu sagen. Nach der Trennung der beiden, trifft Annie aber ausgerechnet auf Tucker Crowe. Beide verstehen sich gut und helfen sich aus ihren festgefahrenen Leben. Ein schöner ruhiger Film über einen abgestürzten Rockstar, der sich im normalen Leben wiederfindet.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Bad boys for life: Das Wiedersehen der Bad Boys Will Smith und Martin Lawrence habe ich leider nicht mehr geschafft zu sehen.

Violet Evergarden und das Band der Freundschaft: Das zweite Animespecial diesen Monat hat sich leider mit meiner Schicht überschnitten. Die Serie Violet Evergarden habe ich aber sehr gerne gesehen und hätte mich daher über dieses Special wohl gefreut.

Serien – ein kurzer Überblick

Der Januar wurde bei mir durch Serienfinale geprägt. So lief zum einen die finale 12. Staffel von The Big Bang Theory und veranlasste mich kurzerhand zu einer Hommage. Ebenfalls lief die 12. Staffel von Bones, die noch einmal mit einem großen Knall beendet wurde. Ebenfalls traurig hat mich das Ende mit der 6. Staffel von Grace & Frankie gestimmt. Hier war es wohl besser auszuhören, ehe sie schlecht wird, aber das Ende kam mir dann doch zu plötzlich. Fortgesetzt habe ich Brooklyn 99 mit der 5. Staffel, die mich kurzweilig wieder zu unterhalten vermochte. Neu getestet habe ich Batwoman mit einer sehr attraktiven Ruby Rose in der Hauptrolle. Die erste Staffel birgt eine interessante Bösewichtin und schafft es durchweg spannend zu bleiben.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 1.278
Seiten pro Tag: 41 im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 1
Taschenbuch: 2
E-Book: 1

Naughty, Sexy, Love – Dive Bar Teil 3: Eric Collins ist der geborene Badboy. Doch nach einem Schicksalsschlag versucht er sich zu ändern. Dabei trifft er die attraktive Jean. Diese ist jedoch schwanger und allein. Eric will sich eigentlich fernhalten, schafft es jedoch nicht. Der Abschluss der Dive Bar Trilogie kommt mit dem unsympathisten Charakter der Vorgängerbände daher, der sich für den Leser jedoch schnell wendet. Handlung etwas konstruiert und somit schwächer als die Vorgänger, aber dennoch ein schönes Buch für zwischendurch.

James Bond 2 – Leben und sterben lassen: 007 wird in die USA gerufen. Mr. Big, ein Drogenbaron, soll endlich gestellt werden. Die Jagd führt Bond bis Jamaika. Der zweite Band der 007 Reihe ist weitaus spannender als Casino Royal, zieht sich streckenweise dennoch.

Momo: Obwohl Michael Ende einer der Autoren ist, die ich am häufigsten gelesen habe und seine unendliche Geschichte bis heute mein Lieblingsbuch ist, habe ich es bisher immer verpasst Momo zu lesen. Die Geschichte um ein junges Mädchen, das den grauen Herren, von Beruf Zeitdieben, entgegentritt, konnte mich aber auch jetzt noch in den Bann ziehen.

Puh der Bär: Die Gesamtausgabe enthält Puh der Bär und Puh baut ein Haus. Winnie Puh ist auch so eine Figur aus meiner Kindheit, die mich noch immer begleitet. Die Originalvorlage fand ich dann aber doch etwas anstrengend geschrieben und A.A. Milne misst sich wohl mit Tolkien um die Anzahl der meisten Lieder. Dennoch sind es irgendwo die Geschichten, die ich seit meiner Kindheit kannte.

The Big Bang Theory – eine Hommage

Nach 12 Staffeln ging eine der beliebtesten Sitcoms nun zu Ende. Seit 2007 begleiteten uns die Nerds und ihre Schrullen. Wir haben mit ihnen gelacht, geweint, mitgefiebert, getrauert, uns lustig gemacht, waren auch mal genervt – kurzum haben immer wieder ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Nun ließ sich Jim Parsons – Darsteller des Sheldon Coopers – nicht mehr überreden noch eine weitere Staffel seine Rolle zu spielen. Ohnehin dürften die Darsteller allesamt ausgesorgt haben. Für viele dürfte es ein „Endlich ist es zu Ende“ gewesen sein. Und auch wenn ich zu den Kritikern aller Staffeln ab der fünften gehört habe, war es doch eine wiederkehrende Routine die neue Staffel anzusehen.

Für viele dürfte das Staffelfinale bereits durch sein, hat es das Free-TV doch schon seit längerem ausgestrahlt. Da ich auf die gesamte Staffel bei Netflix gewartet habe, ist für mich der Abschied noch ganz frisch. Und so möchte ich mich einmal rückbesinnen auf die Sachen, die die Serie doch immer wieder liebenswert gemacht haben. Meine Geschichte mit The Big Bang Theory beginnt nicht im Jahr 2007. Erstmals auf sie getroffen bin ich erst im Jahr 2012. So existierten bereits die ersten fünf Staffeln. Und gerade die habe ich auch immer mal wieder angesehen. Ebenso wie es bei mir immer mal wieder ein Rewatch der Staffeln von Scrubs oder auch How I met your mother gibt, gehörte auch The Big Bang Theory zu den Serien, die ich immer mal wieder zwischendurch sehen konnte. Gerade durch die übermäßige Austrahlung im Fernsehen, kann man der Serie schnell überdrüssig werden. Dennoch war sie immer gut, wenn man beim Durchschalten hängen blieb und der Fernseher eher nebenbei lief.

Doch auch wenn die Serie im Free-TV beinahe verramscht wird, durch exzessive Ausstrahlung, so hat die doch das Nerdsein gesellschaftsfähiger gemacht und als Geek selbst, hat man sich in vielen Problemen wiedergefunden. So konnte ich mit Bekanntschaften über die Serie reden und einige gute Diskussionen führen, doch sobald ich auf Filme oder Serien kam, auf die die Serie immer wieder Bezug nimmt, wie Star Wars, Star Trek oder auch Doctor Who, so wurde ich wieder komisch angesehen. Dennoch hat die Serie mich nicht zuletzte erst dazu gebracht Doctor Who überhaupt erst zu gucken – ich bin ihr also sehr dankbar.

Aber was die Serie für mich überhaupt so gut gemacht hat, sind nicht die vielen Witze, die natürlich mit Konservenlachern überstreut wurden, damit auch der letzte Idiot versteht, wo der Witz steckt. Nein, vielmehr sind es die kleinen Momente. Wenn sich die Nerds auf die Comic Con oder auf Kostümpartys vorbereiten. Wenn sie im Comicbuchladen über eine Neuentdeckung stolpern. Oder eben auch wenn ein Gaststar auftaucht und man ihn zuerst erkannt hat. So konnte mich die Serie trotz der Einfachheit vieler Witze und selbst als die andauernden Beziehungsprobleme die eigentlichen Themen überschleiert haben, immer wieder aufbauen. Gerade die letzten Staffeln liefen zu Zeitpunkten, wo ich es einfach brauchte – und sei es nur, weil der Januar der arbeitsstärkste des ganzen Jahres bei mir ist und die letzten Staffeln auf Netflix meistens im Januar erschienen.

Und so lief bei mir soeben (Datum des Verfassens, nicht des Erscheinens) die letzte Folge – was vielleicht auch eine Erklärung dieser etwas emotionalen Hommage ist. Und egal, dass die letzten Staffeln immer mehr schwächelten, die Serie kam zu einem gesunden und runden Abschluss. Doch was immer bleiben wird, ist die Möglichkeit eines Rewatches. Danke ihr Streamingdienste.

The Big Bang Theory – 2007-2019 – 12 Staffeln

Rückblick auf den Dezember 2019

Nach den ganzen Rückblicken wollen wir nun doch nicht vergessen, auch auf den vergangenen Monat zurückzublicken. Für mich hat bereits mit dem Dezember das neue Filmjahr begonnen und meine Zählung fängt neu an. Im Dezember selbst ist bei mir nicht viel passiert. Ich war mit einer Freundin in Berlin im Musical „Mamma Mia“, was mir weit besser gefallen hat, als der Film damals. Ansonsten hoffe ich, dass euch mein Adventskalender-Serienspecial gefallen hat. Nun sind die Festtage auch alle wieder überstanden und wir können uns 2020 widmen. Also nun ohne groß weitere Worte zu verlieren:

Sneak Preview:

The Peanut Butter Falcon: Ein Junge mit Downsyndrom möchte unbedingt Wrestler werden und flieht deswegen aus dem Heim. Unterwegs trifft er auf einen Mann, der ebenfalls auf der Flucht ist. Zusammen tretten sie eine ungewöhnliche Reise an. Ein unscheinbarer Film mit viel Herz und ohne große Moralkeule.

7500: Wer Flugangst hat, sollte diesen Film wohl besser meiden. Denn er zeigt ein zu realistisches Szenario einer Flugzeugentführung. Über den Realitätsfaktor hinaus schafft er es aber nicht, den Zuschauer an die Leinwand zu fesseln und scheitert an seinem beengten Raum.

Drei Engel für Charlie: Willkommen im nächsten Filmjahr, das gleich mit einem neuen Remake beginnt. Dabei sind die Grundideen wirklich gut, leider scheitert der Film daran, dass er wieder mit einer Origin-Story beginnt und die Charaktere einige Zeit brauchen, um sich aneinander zu gewöhnen. Sobald der Film jedoch seinen Rhythmus gefunden hat, schafft er es ein geniales Finale hinzulegen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Jumanji 2 – The next level: Erneut geht es für die vier Freunde in das Videospiel Jumanji. Nur das durch einen technischen Defekt auch Spencers Großvater und dessen Freund in das Spiel gezogen werden. Leider schafft es die Fortsetzung nicht, an das Neuentdecken und die guten Einfälle des ersten Teils anzuknüpfen. Stattdessen bringen sie einfach die gleichen Gags immer und immer wieder, was schnell ermüdend wirkt. Schade, denn ein paar Einfälle gab es durchaus noch.

Star Wars – Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers: J.J. Abrahms bekam das Ruder zurück und durfte nun seinerseits alle Änderungen von Rian Johnson zunichte machen, nachdem dieser sich mit Episode 8 an die Grundfesten von Episode 7 zu schaffen gemacht hat. Letztendlich ist ein Film herausgekommen, den ich mochte, allerdings auch nur, weil er mit dem Vormaterial nicht mehr viele Möglichkeiten hatte, um noch zu einem runden Ende zu kommen.

Cats: Während viele nach dem Trailer bereits ausgestiegen sind, konnte mich Cats dort durchaus noch begeistern. Das es keine wirklich existente Handlung gibt, wusste ich vorher und die Optik störte mich wenig beim Sehen, auch wenn man beim vorhanden Budget darüber nur den Kopf schütteln kann. Leider konnten mich die Arrangements von einigen Liedern nicht wirklich überzeugen und so gab es nur noch wenig Highlights im Film, auch wenn ich ihn eher im Bereich Mittelmaß als Superflop einordnen würde.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl: Caroline Link inszeniert hier das autobriografisch angehauchte Buch von Judith Kerr. Sie erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie, die nach der Wahl 1933 aus Deutschland fliehen muss, jedoch aus der Sicht der 10-jährigen Tochter Anna. Dabei kommt ein sehr ruhiger und unaufgeregter Film heraus, der dennoch in einigen Szenen ergreifend ist und hoffentlich zum Nachdenken anregt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Klaus: Pünktlich zur Weihnachtszeit präsentierte uns Netflix einen spanischen Film, der in einer liebevollen Geschichte die Ursprünge des Weihnachtsmannglaubens auseinander nimmt. Mit einem taugenichts Postmann in einem zutiefst zerstrittenen kleinen Dorf, gibt es allerhand erinnerungswürdige Figuren.

Ist das Leben nicht schön?: Ebenfalls pünktlich zu Weihnachten habe ich mich einmal einem absolutene Weihnachtsklassiker gewidmet. Der Film ist absolut stringent erzählt, was zu seiner Zeit wohl normal war, in der heutigen Zeit aber doch etwas befremdlich wirkt. Es geht um einen Engel, der auf die Erde geschickt wird, um einen Mann vom Selbstmord abzuhalten. Er zeigt ihm, was passiert wäre, wenn er nie geboren worden wäre. Bzw. tut er das in den letzten 20 Minuten des Films. Vorher geht es ausführlich um das Leben eben jenes Mannes.

The Irishman: Netflix entfesselt Martin Scorsese und heraus kam ein 3,5 Stunden langer Film. Wobei dies schon die Kurzversion sei. Handwerklich ein echt schönes Stück und vor allem schauspielerisch kann es brillieren. Auch wenn keine Szene überflüssig erscheint sind 3,5 Stunden einfach zu lang und wer ohnehin nicht auf Mafiafilme steht, wird auch mit diesem nicht glücklich werden.

Das Haus der geheimnisvollen Uhren: Jack Black und Cate Blanchett als Magier, die einen Jungen bei sich aufnehmen. Doch irgendwo in den Wänden ist eine geheimnisvolle Uhr versteckt, die das Ende der Welt bedeuten könnte. Dieser Fantasy-Film hat eine interessante Geschichte, einen guten Cast und das große Finale, was einfach dazugehört. Dennoch schafft er es nicht sich über „Ganz nett“ zu erheben.

A Nightmare before Christmas: Dieser Klassiker lief bei mir diesmal nicht an Halloween, also wenigstens in der Weihnachtszeit. Er bleibt einer meiner liebsten Filme.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Motherless Brooklyn: Edward Norton inszeniert hier einen etwas anderes Kriminalfilm, mit Film Noir Einflüssen und sich selbst als Protagonisten mit Tourette-Syndrom. Hier wird bei Gelegenheit durchaus einmal ein Blick gewagt.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Alles außer gewöhnlich & The Farewell

Serien – ein kurzer Überblick

Im November habe ich für die Adventszeit die norwegische Serie Weihnachten zu Hause gesehen. Sie hat mir in ihrer Kürze gut gefallen. Ob ich wirklich eine zweite Staffel brauche, weiß ich nicht, auch wenn die erste mit einem fiesen Cliffhanger endet. Außerdem lief endlich die 9. Staffel von Modern Family, die mir noch immer sehr gut gefällt und trotz ihrer langen Laufzeit noch nichts von ihrer Qualität eingebüßt hat. Ebenfalls lang erwartet lief endlich die dritte Staffel von The Crown. Neuer Cast, da der vorherige für die erzählte Zeit nun doch zu jung ist. Während Olivia Coleman als Queen Elisabeth II. sofort ein stimmiges Bild abgibt – und dafür verdient den Golden Globe erhalten hat – ist es gerade Helena Bonham-Carter als Prinzessin Margarete mit der ich mich sehr schwer getan habe. Dennoch konnte mich auch diese Staffel wieder überzeugen.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 2.100
Seiten pro Tag: 68 im Durchschnitt
Taschenbuch: 1
E-Book: 3

Das gestohlene Herz der Anderwelt: Nach langer Wartezeit und mehrmaligem Verschieben des Veröffentlichungstermins, gab es nun endlich Nachschub für den Pan-Spin Off. Leider wurde hier eher verzweifelt versucht zu einem Ende zu kommen und so kann das Buch nicht mehr an den ersten Teil und schon gar nicht an der Ausgangstrilogie heranreichen.

Der Anschlag: Mein inzwischen 7. Buch vom Altmeister Stephen King lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Zum einen gefällt mir die Idee, dass er seinen Protagonisten in der Zeit zurückreisen lässt, um das Attentat auf JFK zu vereiteln. Auch ist er in seiner Recherche sehr gründlich und schafft es auch wieder sehr ausschweifend diverse Zwischengeschichten zu erzählen. Doch gerade zum Ende hin gibt es mehrere Entwicklungen, mit denen ich nicht einverstanden bin. Aber das ändert nichts daran, dass es an sich ein gutes Buch ist.

Crazy, Sexy, Love – Dive-Bar Teil 1: Im letzten Jahr hat es Kylie Scott mit Ihrer Stage-Dive Reihe instant in mein Herz geschafft und auch auf Platz 2 der multiplen Bände. Umso erfreuter war ich über einen Spin-Off in dem uns die Autorin nun nach Coeur d’Alene führt und in die Dive Bar. Im ersten Band geht es um Vaughan, der eigentlich niemals in seiner Heimat zurückkehren wollte. Doch mit seiner Band hat es nicht geklappt und nun findet er in seinem Elternhaus auch noch Lydia vor, die gerade vor ihrer eigenen Hochzeit geflohen ist und im Brautkleid in seiner Badewanne hockt. Was soll ich sagen? Dieses Buch hatte mich nach den ersten paar Seiten bereits absolut gefesselt.

Dirty, Sexy, Love – Dive-Bar Teil 2: Kylie Scott inszeniert in ihrer Romanreihe rund um die Dive-Bar wieder Einzelteile, die jeweils auf Nebencharaktere der vorhergehenden Bände basieren. So geht es diesmal um Joe, der mit Alex aus Seattle gemailt hat. Als diese plötzlich in der Dive-Bar auftaucht ist der Schrecken groß, denn er hat sich als sein Bruder Eric ausgegeben. Nun versucht er alles, um Alex zum Bleiben zu bewegen. Leicht schwächer als der erste Band, aber dennoch auch wieder gut geschrieben.

Mein Jahresrückblick 2019 – #4 – Serien

Und  damit komme ich schon zum Ende meines Jahresrückblicks 2019. Anfang nächsten Jahres werden wir dann wohl mal ausführlich auf die vergangene Dekade zurückblicken, zumindest, was die Filme angeht.

Zur Statistik:

2019 habe ich 47 verschiedene Serien gesehen, dabei 82+2 Staffeln (+2 für zwei Specialfolgen).

Mit einer Lauflänge von
… 33.280 Minuten
… 554,6 Stunden
… 23,11 Tagen
… 3,3 Wochen

Davon
… 8+1 Staffeln Wiederholungstäter
… 17+1 Staffeln fortgesetzter Serien
… 57 Staffeln neuer Serien

I. Wiederholungstäter

2019 habe ich sieben verschiedene Serien in 8+1 Staffeln erneut gesehen – ohne Ranking

1. Queer Eye – Staffel 1&2
2. Ein Herz und eine Seele – Silvesterpunch – Special
3. Mission Impossible – In geheimer Mission – Staffel 1&2
4. The Big Bang Theory – Staffel 9
5. Die 2 – Vollständige Serie in einer Staffel
6. Ducktales – Staffel 1
7. Doctor Who – Staffel 1 (9. Doktor)

II. Fortgesetzte Serien

2019 habe ich 14 Serien mit 17+1 Staffeln fortgesetzt – im Ranking

Platz 14: Unbreakable Kimmy Schmidt – Staffel 3&4

Während die Grundidee noch über die ersten beiden Staffeln funktioniert hat, haben die Stimmung und auch die Charaktere in der dritten und finalen vierten Staffel immer mehr abgebaut. Die Witze zündeten nicht mehr, die Charaktere verloren immer mehr von ihrem Charme. Hier war es gut nach der vierten Staffel auch den endgültigen Schlussstrich zu ziehen.

Platz 13: Adventure Time – Staffel 3

Die dritte Staffel konnte mich nicht mehr richtig begeistern. Vielleicht hatte ich sie an einem gewissen Punkt auch einfach überguckt.

Platz 12: Aggretsuko – a very metal christmas – Weihnachtsspecial

Das Weihnachtsspecial habe ich euch bereits in meinem Adventskalender vorgestellt. Letztendlich funktioniert die Folge gut als einzelne Episode und spielt eben an Weihnachten. Mit 22 Minuten Lauflänge ist die Folge länger als eine normale, aber immer noch kurz zum anschauen.

Platz 11: The Big Bang Theory – Staffel 11

Auch die Nerds können sich in der vorletzten Staffel nicht mehr wirklich bewähren. Eigentlich ist schon längst alles erzählt und so verliert sich die Serie in einzelnen Beziehungsdramen. Den Zenit hat die Serie schon seit längerem überschritten.

Platz 10: Pussy Terror TV – Staffel 4

Carolin Kebekus geht auch in der vierten Staffel nicht die Ironie aus. Mit ihren wechselnden Gästen und Sketchen schafft sie es neue Ideen umzusetzen und den ein oder anderen Ohrwurm zu fabrizieren.

Platz 9: Lucifer – Staffel 3&4

Wie gut war diese Serie? Und wie stark war der Fall in der dritten Staffel. Nach dem Motto immer mehr, immer schlimmer, immer dramatischer, immer länger, zog sich die Staffel einfach nur noch in die Länge, der Charme ging verloren und Prime zog schlussendlich den Stecker. Genau nach einem riesigen Cliffhanger. Netflix rette die Serie und brachte mit der vierten Staffel eine sehr reduzierte Fassung, die verzweifelt versuchte die Scherben der dritten Staffel aufzusammeln. Die fünfte Staffel dürfte nun also wieder Potential haben.

Platz 8: Bones – Staffel 10&11

Nachdem ich am Ende der 9. Staffel eigentlich dachte, dass ich der Serie nichts mehr abgewinnen könnte, da gerade das Staffelfinale so hochdramatisch wurde, dass ich nur noch genervt mit den Augen rollen konnte, war es dann nach dem Staffelauftakt in Staffel 10 auch wieder vergessen. Die Serie funktioniert weiterhin solange sie sich in erster Linie um die einzelnen Fälle kümmert und die Charaktere nur im Hintergrund sich weiterentwickeln lässt. Es gibt zwischendurch immer noch Episoden, wo man merkt, dass den Autoren langsam die „normalen“ Ideen ausgehen und immer noch ein weiterer Hammer oben drauf gesetzt werden muss.

Platz 7: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 3

Die finale dritte Staffel hatte noch einmal die übliche Portion Drama der Serie zu bieten. Während mir die einzelnen Episoden während der zweiten Staffel zu viel wurden, wurde sich hier mit drei Doppelfolgen und einer Einzelfolge wieder etwas reduziert. Leider war mir die Auflösung am Ende zu schwach, zu schnell abgehandelt und irgendwie wurde mir nicht genug erklärt. So war es zwar eine starke Serie, mit spannenden Charakteren und witzigen Einfällen und einem absolut genialen Neil Patrick Harris als Graf Olaf, aber eben doch kein rundes Ende.

Platz 6: American Gods – Staffel 2

Eine Serie, die noch ein wenig unter den Stolpersteinen der ersten Staffel zu leiden hat. Während die erste Staffel durch langsam inszenierte künstlerische Kompositionen an Bildern glänzt, aber auch einschläfert, sollte nun alles etwas flotter gehen. Aber es konnte nicht einfach die gesamte Grundstimmung gekippt werden. So schlängelt sich die zweite Staffle eher schlecht als recht durch die Handlung.

Platz 5: Game of Thrones – Staffel 8

Die große Enttäuschung des Jahres. Dennoch nicht auf dem letzten Platz gelandet. Denn das große Problem der Serie ist nur, dass sie zu viele offene Handlungsstränge für zu wenig Zeit haben. Das die nicht alle aufgelöst werden konnten, war einem wohl im Vorhinein klar. Weswegen die Showrunner das Angebot von HBO mit einer verlängerten Staffel nicht angenommen haben, bleibt wohl ein Rätsel. Charaktere mussten sich von jetzt auf gleich in eine völlig andere Richtung entwickeln, Entscheidungen blieben ungeklärt. Aber letztlich konnte mich das Finale doch noch überraschen.

Platz 4: Grace und Frankie – Staffel 5

Auch unseren beiden Damen scheint merklich die Luft auszugehen. Dennoch schaffen sie es mit ihrem einzigartigen Charme und Zusammengehörigkeitsgefühl noch einmal auf den Putz zu hauen. 2020 kehren sie wohl noch für eine letzte Staffel zurück, danach dürfte aber auch alles erzählt worden sein.

Platz 3: Downton Abbey – Staffel 6

Die finale Staffel glänzt dadurch keine großen Dramen mehr anzufangen, sondern langsam aber sicher alle Handlungsstränge zum Ende zu bringen. Natürlich gibt es immer noch genug kleine oder größere Dramen. Und letztlich ist für jeden Fan das eigene Happy-end dabei.

Platz 2: Elementary – Staffel 6

Auch in der sechsten Staffel bestechen die Mordfälle durch Scharfsinn und auch die privaten Verstrickungen des Teams rund um Holmes und Watson sind weiterhin interessant. Letztlich wurde es gerade dort dramatischer und gerade Sherlock hat stark mit sich zu kämpfen, aber die Serie schafft es immer noch einen in den Bann zu ziehen und so schnell nicht mehr loszulassen.

Platz 1: Queer Eye – Staffel 3&4

Die Fab 5 verzaubern auch in der dritten und vierten Staffel wieder. Die „Fälle“ wurden gerade in der dritten Staffel noch einmal sehr verschieden, so dass es nie langweilig wurde, auch wenn der Ablauf doch immer sehr ähnlich ist. Und das Team um Jonathan, Tan, Bobby, Karamo und Anthony weiß es einfach einen zu verzaubern.

III. Neue Serien

2019 habe ich 27 neue Serien mit 57 Staffeln entdeckt – im Ranking

Platz 27: The Magicians – Staffel 1

Was habe ich Lobeshymnen auf diese Serie gehört. Leider konnte mich absolut nichts an ihr begeistern. Weder die plumpen und sprunghaften Charaktere, noch das Setting, noch die mal total rasende, mal beinahe stillstehende Handlung – übrigens immer genau verkehrt herum. Letztlich habe ich nach einer ganzen Staffel immer noch keinen Schimmer, was mir die Serie sagen will.

Platz 26: American Crime Story – The People vs. OJ Simpson – Staffel 1

Emmy Gewinner ist leider auch kein Garant mehr für wirkliche Qualität. Mag der Fall rund um O.J. auch konsequent aufgearbeitet worden sein, wobei beide Seiten nicht gut wegkommen, übernimmt sich die Serie mit der Anzahl an Folgen. In kurzen und knackigen 6-8 Folgen wäre die Serie gerade mit ihren Darstellern vielleicht spannend geworden. Aber so ist es eine Ausschlachtung in 13 Folgen, die sich alle ewig ziehen und gefühlt erst in den letzten zwei Folgen überhaupt irgendetwas aussagen.

Platz 25: Catherine – The Great – Miniserie

Helen Mirren als Katherina die Große? Ich dachte mir, was soll da schon schiefgehen. Leider doch eine Menge. Die Geschichte ist durch die vier Episoden auseinander gerissen, unzusammenhängend erzählt, überschüttet den Zuschauer mit Namen, mit denen er nichts anfangen kann. Und Jason Clarke als Potemkin ist einfach nur lachhaft inszeniert. Zumal zwischen Clarke und Mirren absolut Null Chemie entsteht.

Platz 24: Bodyguard – Miniserie

Hier hatte ich wohl einfach zu hohe Erwartungen. Denn schauspielerisch kann man hier vor allem Richard Madden nichts vorwerfen. Doch auch hier verläuft sich die Geschichte zwischenzeitlich und weiß anscheinend nicht mehr so genau, was sie erzählen will.

Platz 23: Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt – Staffel 1

Eins muss man der Serie lassen. Sie schafft es wirklich außergewöhnliche Häuser zu finden. Die Folgen befassen sich mit den Themen Berge, Wald, Küste und Untergrund und präsentieren damit auch die verschiedensten Arten von Häuser. Architekt Piers und Schauspielerin Caroline versuchen ihren Enthusiasmus auch wirklich auf den Zuschauer zu übertragen, so richtig funktioniert das bei mir leider nicht.

Platz 22: Seinfeld – Staffel 1-3

Die Aussage es sei die Serie über „Nichts“ beschreibt es leider sehr treffend. Letztlich geht es nur den Comedian Jerry Seinfeld, seine zwei besten Freunde und seinen schrulligen Nachbarn. Die Folgen gucken sich zwar nebenbei irgendwie so weg, dass ich tatsächlich drei Staffeln geschaut habe, aber so wirklich fesselnd oder sonderlich witzig sind sie leider nicht.

Platz 21: Stranger Things – Staffel 1

Für den Hype bin ich wohl zu spät dran, zumal er sich bei mir auch nie wirklich einstellen wollte. Stattdessen finde ich die Geschichte zwar ganz nett und werde wahrscheinlich auch irgendwann die anderen Staffeln ansehen, aber alles ganz gemächlich.

Platz 20: True Blood – Staffel 1&2

True Blood verkörpert zwar an vielen Stellen genau die Sachen, die ich z. B. immer an Vampire Diaries kritisiert habe, aber schafft es eben auch etwas neues in die Vampirthematik zu stecken. Gerade in der ersten Staffel ist die Diskussion über die Akzeptanz der Vampire sehr dicht an der Realität. Darüber hinaus schafft sie aber nicht viel mehr.

Platz 19: The Fresh Prince of Bel Air – Staffel 1-4

Will Smith in einer seiner ikonischsten Rollen zu sehen, war interessant und nach kurzen Anfangsschwierigkeiten bin ich auch schnell mit der Serie warm geworden. Sogar der Sprung von der Highschool aufs College hat die Serie gut gemeistert. Lediglich die Umbesetzung von Tante Vivian finde ich noch ungelungen, da sich leider auch Vis Charakter zu sehr geändert hat.

Platz 18: Die letzten Zaren – Miniserie

Die Dokumentation über Zar Nikolaus II von seiner Machtergreifung bis zur Ermordung schafft den Spagat zwischen interessanter Dokumentation und gut gespieltem Drama. Interessant für jeden, der sich mit dem Untergang der russischen Zarenfamilie auseinander setzen möchte.

Platz 17: Fleabag – Staffel 1

Auf die Serie bin ich durch die diesjährigen Emmys aufmerksam geworden. Zwar hat mich der schwarze Humor schnell in den Bann gezogen, so richtig warm bin ich mit der Protagonistin und ihren Problemen aber noch nicht geworden. Ich bin gespannt, ob sich das in der zweiten Staffel ändert.

Platz 16: Tiffany Haddish: They’re ready – Staffel 1

Tiffany Haddish zeigt hier ein gutes Händchen für Comedians, auf die ich ohne diese Serie wohl nicht aufmerksam geworden wäre. Dabei sind es vor allem die interessanten Charaktere, die wirklich Geschichten zu erzählen haben, die mich so faszinieren konnten.

Platz 15: Aufräumen mit Marie Kondo – Staffel 1

Was wurde über die Serie diskutiert. Und Marie Kondos Methoden mögen zwar merkwürdig sein, aber letztlich helfen sie wirklich beim Aussortieren. Gleichzeitig hat sie wirklich gute Tipps zum Sortieren von Dingen. Fragt meinen Kleiderschrank.

Platz 14: Patrick Melrose – Miniserie

Benedict Cumerbatch hat es in dieser Serie wirklich nicht leicht und darf gleichzeitig zeigen, was für ein genialer Schauspieler in ihm steckt. Die einzelnen Episoden schwanken dann auch stark, da sie mehr oder weniger unabhängig voneinander spielen.

Platz 13: Comedians auf Kaffeefahrt – Staffel 1-5

Jerry Seinfeld begleitete mich im vergangenen Jahr nicht nur mit der nach ihm benannten Serie, sondern auch mit vielen verschiedenen Autos, in denen er viele Comedians abholte, von denen ich zwar einige kannte, mir aber sehr viele neu waren, trank mit ihnen Kaffee und unterhielt sich über Gott und die Welt.

Platz 12: Comedians of the World – Staffel 1-13

Noch spannender war es in diesem Jahr jedoch die verschiedensten Comedians auf 13 unterschiedlichen Ländern mit vielen unterschiedlichen Sprachen zu sehen. Mit Hilfe von Untertiteln funktionierte dann auch die Verständigung. Dabei ist es witzig zu sehen, wie viele gemeinsame Lachpunkte es weltweit gibt, auch wenn die Kulturen eigentlich sehr unterschiedlich sind.

Platz 11: Almost Human – Staffel 1

Diese Sci-Fi-Crime-Serie zog mich pünktlich zur Herbstzeit in den Bann. Dabei sticht neben den Fällen, die vor allem durch die Sci-Fi Technologie für viel Neues sorgt, auch das Zusammenspiel von Michael Ealy und Karl Urban heraus.

Platz 10: Peaky Blinders – Staffel 1

Normalerweise kann ich mit den ganzen Gang-Geschichten wenig anfangen. Aber diese Gang auch Birmingham wird in ganz anderem Stil inszeniert und kann mich so dem Genre viel näher bringen. Ich bin auf Staffel Zwei gespannt.

Platz 9: Barry – Staffel 1

Auf diese Serie bin ich ebenfalls bei der Emmy-Verleihung aufmerksam geworden. Und die Geschichte des Auftragskillers, der viel lieber Schauspieler wäre ist so verdreht und doch so gelungen inszeniert, dass ich nun verzweifelt auf die zweite Staffel warte.

Platz 8: True Detective – Staffel 1&2

Eine grundsätzlich hochkarätig besetzte Serie, die anthologisch Handlungen auf eine Staffel beschränkt. Dabei gefiel mir die düstere Atmosphäre der ersten Staffel noch ein wenig besser als die zweite. Auch hier freue ich mich auf die dritte Staffel dann mit Mahershala Ali.

Platz 7: The Umbrella Academy – Staffel 1

Superhelden mal anders, nämlich ein bisschen weniger super und viel mehr mit ihren eigenen Problemen behaftet. Dennoch müssen die Sieben irgendwie ihre Streitigkeiten unter Kontrolle kriegen und den bevorstehenden Weltuntergang verhindern.

Platz 6: The Marvelous Mrs. Maisel – Staffel 1

Rachel Brosnahan schafft es die absolut warmherzige Mrs. Maisel zu verkörpern, die in einer Männerdomäne versucht Comedian zu werden. Ganz nebenbei versucht sie noch mit ihren Eheproblemen fertig zu werden.

Platz 5: Queer Eye – We’re in Japan – Staffel 1

Die Fab 5 haben die USA verlassen und zeigten in dieser – leider sehr kurzen – Staffel ihr Können nun in Japan. Dafür mussten sie sich zunächst mit dem japanischen Lebenstil vertraut machen. Hier war es also schön zu sehen, dass die positive Energie der Jungs auch in einer ganz anderen Kultur funktioniert.

Platz 4: Modern Family – Staffel 1-8

Warum habe ich diese Serie erst jetzt gefunden? Die ziemlich ungewöhnliche Zusammenstellung der Serie mit ihren Charakteren und dem Mockumentary-Stil konnte mich bisher über acht Staffeln begeistern. Und die Serie hat übrigens noch lange nicht ihren Zenit erreicht.

Platz 3: Forever – Staffel 1

Meine Top 3 bestehen leider alle nur aus einer einzigen Staffel. Bei Forever liegt dies jedoch daran, dass sie bereits nach einer Staffel abgesetzt wurde. Das kann ich leider gar nicht verstehen, denn die Handlung über den unsterblichen Gerichtsmediziner, der sich zu gerne in die Fälle einmischt, war spannend, witzig, hatte Charme, gute Charaktere und vor allem eine gue Dynamik.

Platz 2: Chernobyl – Miniserie

Den Namen des explodierten Atomkraftwerks kennt wohl jeder, aber auch die Hintergründe? Genau darum geht es in dieser Serie. Dabei ist sie spannend, düster, mit großartigen Schauspielern und schonungslos ehrlich, ohne dabei ständig auf die Tränendrüse zu drücken. Wer die Serie noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen!

Platz 1: Good Omens – Miniserie

Auch über Good Omens könnte ich eine ganze Lobeshymne verfassen. Ich versuche mich aber kurz zu halten. Die Serie hatte mich von Anfang an durch eine unfassbare altmodsiche Erzählweise durch ein Voic over, das aber so modern umgesetzt wird, dass es wie eine Neuerfindung wirkt. Hinzu kommt, dass David Tennant als Crowley und Michael Sheen als Aziraphael eine unfassbare Dynamik entwickeln, die instant zu meinem liebsten Serienduo wurde. Dann ist es die Handlung, die mit einem gewissen Augenzwinkern erzäht wird und sich nebenbei noch die Zeit nimmt, einen großen Teil Menschheitsgeschichte zu erzählen.

 

 

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 24. Türchen

Leverage – Schöne Bescherung – Staffel 3 Folge 14

Darum geht’s – in der Serie

Das Mastermind Nate Ford, die Trickbetrügerin Sophie Deveraux, der „Mann fürs Grobe“ Eliott, die Diebin Parker und der Hacker Hardison haben sich zusammengetan, um als moderne Robin Hoods Gerechtigkeit für die einzufordern, die sich nicht wehren können.

Darum geht’s – in der Folge

Parker ist völlig im Weihnachtsfieber. Als dann auch noch der Weihnachtsmann auftaucht und die Hilfe vom Team angefragt, ist sie erst recht aus dem Häusschen. Nate hingegen ist wenig begeistert, da sich das Team an Weihnachten eigentlich freinehmen wollte. Doch kurz darauf sind sie im Einkaufszentrum eingeschleust, um einen vermeitlichen Kreditkartenbetrug aufzudecken.

Der Weihnachtszauber

Lange habe ich überlegt, welche Serienfolge es nun auf den 24. Dezember schaffen sollte. Und habe mich dann für eine etwas andere Weihnachtsfolge entschieden. Aber die überdrehte Weihnachten liebende Parker im Kontrast zum wenig begeisterten Nate und ein Eliott als Ersatz-Weihnachtsmann sind ein so schönes Kontrastprogramm, dass eigentlich für jeden eine Meinung vertreten wird. Außerdem ist der Hilfesuchende Weihnachtsmann vom ganzen Verhalten wie man sich einen Weihnachtsmann eben vorstellt. Dann gibt es schöne Charakterentwicklungen, die einem Weihnachtswunder gleichen. Und eine Serie, bei der gestohlender Schmuck in Millionenhöhe am Weihnachtsbaum hängt – ich bitte euch, das hat echt Stil.

Weihnachtsfaktor: 5***** – Hohoho

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 23. Türchen

Scrubs – Mein Weihnachtswunder – Staffel 1 Folge 11

Darum geht’s – in der Serie

Im Sacred Heart fangen die Freunde J.D. und Turk als Assistenzärzte an. Zwischen Visiten, Patienten und demm ganz alltäglichen Wahnsinn, sind sie immer für ein Späßchen zu haben.

Darum geht’s – in der Folge

Während J.D. die Geburt von einem befreundeten Pärchen von Dr. Cox filmen soll, wird Elliott in die Notaufnahme eingeteilt, wo sie unter Stress und sexistischen Bemerkungen von Dr. Kelso zu leiden hat und eine Schwangere etwas ruppig abweist. Turk versucht sehr lange die Weihnachtsstimmung aufrecht zu halten, doch nach einer 24 Stunden Schicht, hat er seinen Glauben verloren. Nun hilft nur noch ein Weihnachtswunder.

Der Weihnachtszauber

Scrubs schafft es wieder einmal ein Thema aufzugreifen und mit dem ganz alltäglichen Wahnsinn in einem Krankenhaus zu verbinden. So ist es schwierig zwischen Notfällen und sterbenden Patienten sich die Weihnachtsstimmung zu bewahren. Doch gerade das Ende ist das titelgebende Weihnachtswunder und schafft es klarzustellen, dass es auf jeden selbst ankommt.

Weihnachtsfaktor: 5***** – Hohoho

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 22. Türchen

Supernatural – Übernatürliche Weihnachten – Staffel 3 Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

Die Brüder Sam und Dean Winchester sind Jäger. Das heißt sie reisen kreuz und quer durch die USA und jagen alles Übernatürliche. Geister, Dämonen, Wendigos, Vampire, Werwölfe und noch vieles mehr, ist nicht mehr sicher.

Darum geht’s – in der Folge

Dean möchte gerne Weihnachten feiern, da es voraussichtlich sein letztes Fest wird. Sam ist jedoch dagegen, da er keine guten Erinnerungen an Weihnachten hat. Gleichzeitig verschwinden immer wieder Menschen und die Kindern schwören, dass der Weihnachtsmann durch den Kamin kam und ihre Eltern geholt hat. Sam und Dean finden heraus, dass es sich dabei um heidnische Götter handelt.

Der Weihnachtszauber

Die „Grinches“ dieser Welt werden ja selten müde zu erwähnen, dass Weihnachten gar nicht auf den Geburtstermin Jesu fällt, sondern auf das heidnische Fest der Wintersonnenwende. Auch sind viele Weinachtsbräuche übernommene heidnische Traditionen. Genau diese Diskussion übernimmt Supernatural und macht daraus ein altes heidnisches Götterpaar, dass sich an die moderne Welt angepasst hat, aber dennoch ihre jährlichen Opfer holt. Auch die Idee des bösen Weihnachtsmannes ist dann noch einmal ein völlig neuer Ansatz in der Serienwelt und passt perfekt zum Serienkonzept. Gleichzeitig wird auch die Weihnachtsverdrossenheit derer beleuchtet, die eben in der Kindheit keine beschaulichen Weihnachten hatten.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 21. Türchen

How I met your mother – Wie Lily Weihnachten gestohlen hat – Staffel 2 Folge 11

Darum geht’s – in der Serie

Ted Mosby erzählt seinen Kindern, wie er ihre Mutter getroffen hat. Allerdings erzählt er ihnen auch alle vorherigen Datingerfahrungen und Geschichten, die er zusammen mit seinen besten Freundin Lily, Marchall, Barney und Robin erlebt hat.

Darum geht’s – in der Folge

Lily und Marchall sind wieder das Traumpaar, wie vor ihrer Trennung. Am Heiligen Abend findet Lily den alten Anrufbeantworter, den Ted versteckt hatte, weil er Marchall in seiner Trennungstrauer nur noch verstärkt hat. Doch in einer alten Nachricht nennt Ted Lily „Grinch“, wobei Grinch eher Teds Ersatz für das eigentliche Schimpfwort ist, da er die Geschichte ja seinen Kindern erzählt. Lily ist darüber so verärgert, dass sie die gesamte Weihnachtsdeko abbaut und abhaut. Nun versucht sich Ted bei ihr zu entschuldigen.

Der Weihnachtszauber

In dieser Folge geht es um Versöhnung. Denn die Trennung des Traumpaares schwebt immer noch irgendwo über den Freunden, da Marchall zwar Lily verziehen hat, aber zwischen Lily und Ted noch einiges nicht ausgesprochen wurde. Überzeichnet wird das Ganze mit einer Menge Weihnachtsdeko, denn Lily zaubert aus der Wohnung jedes Jahr ein Weihnachtswunderland. In einer Nebenhandlung geht es auch kurz um die völlig überlasteten Postboten und das nicht alle Geschenke rechtzeitig ausgeliefert werden können.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 20. Türchen

Gilmore Girls – Schlittenfahrt – Staffel 2 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Lorelai und Rory Gilmore sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch beste Freundinnen. Sie leben im beschaulichen Stars Hollow. Neben den Schulproblemen Rorys und den Arbeitsproblemen Lorelais, die ein Inn führt, hat Stars Hollow neben allerlei skurrilen Traditionen auch viele skurille, aber liebenswerte Bewohner.

Darum geht’s – in der Folge

Lorelai und ihre Köchin Sookie haben ein aufwendiges historisches Dinner für eine Gesellschaft organisiert. Diese sind jedoch in Chicago eingeschneit und können nicht kommen. So laden die beiden kurzerhand einfach alle ihre Freunde ein, zum Essen, einer Schlittenfahrt und Übernachtung im Inn.

Der Weihnachtszauber

Ist hier allgegenwärtig. Klar ist das historische Dinner nicht unbedingt das klassische Weihnachtsdinner, aber die Stimmung ist dennoch von Frieden, Freundschaft und der Beilegung von Streitigkeiten dominiert. Und was gibt es weihnachtlicheres als eine Schlittenfahrt durch das verschneite Stars Hollow?

Weihnachtsfaktor: 5***** – Hohoho