Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 4. Türchen

Modern Family – Ihr Kinderlein kommet, o kloppt euch doch all‘ – Staffel 7 Folge 9

Darum geht’s – in der Serie

Die moderne Familie ist Jay Pritchett mit seiner neuen – und deutlich jüngeren – Frau Gloria und deren Sohn Manny, sowie Jays erwachsene Kinder Claire und Mitchell. Claire ist verheiratet mit Phil und sie haben drei Kinder Hailey, Alex und Luke. Mitchell lebt in einer Partnerschaft mit Cameron, die in Asien ihre Tochter Lily adoptiert haben.

Darum geht’s – in der Folge

Gloria hat für alle zu Weihnachten eine Berghütte gemietet. Dort angekommen, stellen sie fest, dass die Familie, die die Hütte sonst mietet, vergessen hat, das einem Familienmitglied mitzuteilen. Alex erkennt darin eine verwandte Seele, muss aber feststellen, dass sie dadurch ebenfalls eines Tages von der Familie ausgestoßen werden könnte und versucht sich zu ändern. Luke und Manny versuchen Lily mit einer Gruselgeschichte zu erschrecken und Jay versucht Claire zu sagen, dass er sie für die Leitung seiner Firma will.

Der Weihnachtszauber

Weihnachten, die Familie kommt zusammen, eine Berghütte, draußen schneit es… Okay, das mit dem Schnee hat sich Gloria anders vorgestellt, denn es ist eher heiß. Und auch die Familie ist nicht so ganz in harmonischer Stimmung. Aber umso realistischer. Und die Familien Pritchett, Pritchett und Dunphy sind trotzdem einfach wunderbar lustig.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 3. Türchen

Gilmore Girls – Vergeben und Vergessen – Staffel 1 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Lorelai und Rory Gilmore sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch beste Freundinnen. Sie leben im beschaulichen Stars Hollow. Neben den Schulproblemen Rorys und den Arbeitsproblemen Lorelais, die ein Inn führt, hat Stars Hollow neben allerlei skurrilen Traditionen auch viele skurille, aber liebenswerte Bewohner.

Darum geht’s – in der Folge

Nach einem riesen Streit zwischen Lorelai und ihrer Mutter Emily, herrscht auch zwischen Lorelai und Rory Funkstille. Dann wird Lorelai auch noch zur Weihnachtsfeier bei ihren Eltern ausgeladen, zu der sie zwar nicht wollte, es aber bereut, dass Rory alleine hin muss. Doch bei der Feier erlangt Richard einen Herzinfarkt und Lorelai wird von Luke hin gefahren.

Der Weihnachtszauber

Wenn ein geliebter Mensch im Krankenhaus ist, ist das nie schön. Wenn das auch noch zu Weihnachten passiert, ist es umso schlimmer. Jeder wäre gerne woanders, auch die Mitarbeiter im Krankenhaus. Doch die eigentliche Aussage der Folge ist, dass Weihnachten eigentlich Familien wieder näher zusammenbringen soll. Und das ist doch eine schöne Aussage.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 2. Türchen

Friends – Knabbereien – Staffel 3 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Monica lebt in New York. Zu ihren engsten Freunden gehört die exzentrische Phoebe und ihre Nachbarn Chandler und Joey. Ebenfalls zur Clique gehört ihr Bruder Ross. Sie treffen sich regelmäßig im Café Central Perk. Dort findet sie eines Tages auch Rachel, mit der Monica in der Highschool gut befreundet war, deren Wege sich danach aber trennten. Rachel ist in guten Verhältnissen aufgewachsen und wollte soeben einen Zahnarzt heiraten, als sie kalte Füße bekam. Sie beschließt bei Monica einzuziehen und entwickelt sich schnell zu einem festen Mitglied der Gruppe.

Darum geht’s – in der Folge

Weihnachten steht vor der Tür und die Pfadfindern gehen von Tür zu Tür. Dabei stößt Ross ausversehen ein Mädchen die Treppe runter und verkauft an ihrer Stelle die Kekse. Rachel hadert mit ihrem Job und Joey hat eine Stelle bei einem Weihnachtsbaumstand bekommen. Dies bringt Phoebe an den Rand der Verzweiflung, denn sie ist gegen das Fällen von Bäumen zu Weihnachten.

Der Weihnachtszauber

Wir befassen uns heute mit dem Thema Weihnachtsbäume. Über künstlich oder echter Baum scheiden sich die Geister, aber letztlich bin ich da ganz bei Phoebe. Es werden unzählige Tannen gefällt, für ein paar Tage ausgestellt und dann weggeschmissen. Und wenn ein Baum nicht hübsch genug ist, wird er sogar noch viel früher weggeschmissen. Daher ist es schön, dass das Thema endlich mal angesprochen wird. Aber mit Ross Keksverkauf und Rachels kommt darüber hinaus nicht so richtig Weihnachtszauber auf.

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 1. Türchen

Upload – Das Update – Staffel 1 Folge 9

Darum geht’s – in der Serie

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die Technik soweit, dass sterbende Menschen sich entscheiden können, ob sie normal sterben wollen, oder ob ihr Verstand in eine virtuelle Welt geuploadet werden soll. Als Nathan einen Unfall mit seinem selbstfahrenden Auto hat, wird er vor genau diese Entscheidung gestellt. Seine Freundin Ingrid besteht darauf, dass er nach Lakeview geuploadet wird. Aufgebaut wie ein Ferienresort an einem See, ist Lakeview alles andere als ein Paradies für Nathan. Doch seine menschliche Beraterin Nora setzt alles daran, dass er sich eingewöhnt. Doch warum sind einzelne Erinnerungen von Nathan zerstört? Und war Nathans Tod wirklich ein Unfall?

Darum geht’s – in der Folge

In Lakeview steht ein größeres Update bevor, der das Leben nach dem Tod noch komfortabler machen soll. Aus Kostengründen wird der Tag des Updates mit der Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter zusammengelegt. Für Nathan ist das Update eine Möglichkeit an seine Erinnerungen zu gelangen.

Der Weihnachtszauber

Wie schon im letzten Jahr starten wir mit einer Folge, dessen Weihnachtszauber eher gering ist. Doch es behandelt ein Thema, das irgendwo zu Weihnachten dazugehört, auch wenn es in manchen Firmen wohl das absolute Grauen ist: Die Weihnachtsfeier. Da sie hier aus Kostengründen mit der Feier für das Update zusammengelegt wird, wird die Weihnachtsfeier noch ein wenig mehr entzaubert.

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen

30 Days TV Series Challenge – Tag 21-30

Willkommen zur dritten Ausgabe der 30 Days TV Series Challenge. Ich wurde das letzte Mal schon – ganz freundlich – gerügt, dass ich spoilern würde, weil ich die Beiträge zu früh veröffentliche. Das ist auch diesmal wieder der Fall und ich entschuldige mich auch dafür, aber anders klappt es von der Planung her nicht. Ich hoffe die Initiatoren Aequitas et Veritas und Wortman können mir verzeihen. 

21. Schaust du eine Serie, die auf einem Comic, Buch, Film, Computerspiel o. ä. basiert? Welche?

Quelle

Ich präsentieren, von den Comics zur Serie: Stumptown. Ihr braucht ein paar mehr Worte dazu? Hier habe ich schonmal ein paar geschrieben.

22. Welches ist deine männliche bzw. weibliche Lieblingsfigur?

Quelle

Das war wieder so eine Frage, wo ich echt lange überlegen musste, weil ich nur je eine*n nennen durfte. Dabei gibt es so viele tolle Charaktere. Letztlich habe ich mich aber für Spike aus Buffy und Parker aus Leverage entschieden. Einfach weil sie so herrlich in keine Schubladen passen, die jeweiligen Serien bereichern, mich immer wieder zum lachen bringen und eben beide nicht die typischen Helden sind. 

23. Gibt es eine Serie, durch die du etwas gelernt hast, die dir für ein Thema die Augen geöffnet oder dich zu etwas inspiriert hat?

Quelle

Hier gibt es nur eine Antwort: Sense 8. Weil sie mir noch einmal die Augen geöffnet hat, in welchen gedanklichen Mustern ich feststecke, ohne es gedacht zu haben. Weil sie mich inspiriert hat mich mehr mit den Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Diskriminierungen der LGBTQ+ Community zu beschäftigen und dagegen anzugehen, in dem ich bei mir anfange und dann in meinem Bekanntenkreis weitermache. 

24. Wer ist dein Lieblingsbösewicht?

Quelle

Auch hier hätte ich so viele Namen nennen können. Aber um es wirklich auf das ganz klassische und undifferenzierte Bösewichtklischee zu reduzieren, habe ich mich dann für Shego aus Kim Possible entschieden. Immer ein cooler Spruch auf den Lippen, wunderbar sarkastisch und dennoch einfach Böse, weil sie es kann.

25. Was ist dein Lieblingszitat aus einer Serie?

Quelle

„Das allerschwerste in dieser Welt, ist, in ihr zu leben“
Ich habe dieses Zitat leider nicht als gif gefunden, und auch nicht auf youtube als einzelnes Video. Es stammt aus der Musicalepisode und spricht mir einfach immer wieder aus der Seele. Normalerweise kann ich mir ganz schwer Zitate merken, aber das begleitet mich schon sehr lange. 

26. Von welchen zwei Serien würdest du gern ein Crossover sehen?

Können wir kurz darüber reden, wie episch es wäre, wenn es so ein Crossover wirklich gäbe? Ich meine lassen wir den Doktor auf Sherlock treffen, allein die Dialoge. Das wäre dann noch besser als die oben gezeigte Fanart, die halt auf die bereits geschriebenen Dialoge zurückgreifen musste. Ach, wie schön wäre das denn?

27. Welche Serie ist leider nicht so erfolgreich, wie du es ihr wünschen würdest?

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Auch hier muss ich einfach wieder Stumptown nennen. Ich meine, wer von euch hat sie denn schon gesehen? Und genau das ist der Grund, warum ich vielleicht keine zweite Staffel bekomme, obwohl die ursprünglich bereits mal bestellt war. 

28. Welche Serie, die du dir aktuell anschaust, hat die meisten Staffeln?

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Noch eine leicht zu beantwortende Frage. Denn Supernatural ist mit 15 Staffeln (auch wenn ich erst in Staffel 10 bin…) die Serie mit den meisten Staffeln, die ich gesehen habe und immer noch schaue. 

29. Welche Serie schaust du dir an, von der niemand denken würde, dass du sie magst?

Quelle

So etwas nennt sich übrigens guilty pleasure. Und ich stehe dazu, dass ich Big Time Rush unheimlich gerne gucke, eventuell sogar mitsprechen kann… 

30. Was ist die exotischste Serie, die du je gesehen hast (z. B. hinsichtlich Handlungsort, Ursprungsland oder Thema)?

Das war dann zum Abschluss noch einmal eine schwierigere Frage. Weihnachten zu Hause ist eine norwegische Serie. Ob man die nun wirklich als exotisch bezeichnen kann, bleibt dahin gestellt, aber da ich sehr in dem Schema USA/GB/Deutschland bleibe (nicht gewollt, eher unbewusst) ist das laut meinem Sehverhalten wohl exotisch. 

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

30 Days TV Series Challenge – Tag 12-20

Willkommen zur zweiten Ausgabe der 30 Days TV Series Challenge. Neue Fragen stellten mich vor neue Herausforderungen. Einige trieben mich vielleicht auch an den Rand des Wahnsinns. Dennoch ein Lob an die Initiatoren Aequitas et Veritas und Wortman!

12. Welche Serie wurde zum ersten Mal in dem Jahr ausgestrahlt, in dem du geboren wurdest?

Ich möchte betonen, dass es zwei Varianten von Blinky Bill gibt. Ich gehöre – ist hier ein leider angebracht? So als bin ich doch noch gar nicht – zur älteren Variante. Ich hätte hier auch Akte X nennen können, aber ich wollte etwas nehmen, das ich auch wirklich gesehen habe. 

13. Welche Serienfigur hasst du richtiggehend?

Quelle

Gibt es da eine richtigere Antwort als Joffrey aus Game of Thrones? Ich meine, wer hasst ihn nicht? Er war halt als Antagonist schwierig, weil er so weinerlich und doch so brutal war. Seine „Nachfolger“ waren dann halt einfach cooler – Noch immer #TeamRamsayBolton. Aber dennoch hat Jack Gleeson seine Rolle gut gespielt. 

14. Was ist dein Lieblingspaar in einer Serie (nicht zwingend ein romantisches Paar, kann auch Bromance, Frauenfreundschaft etc. sein)?

Ich war ja kurz davor noch einmal Erziraphael und Crowley aus Good Omens zu nehmen, aber dann gibt es halt einfach die beiden hier. JD und Turk haben in Scrubs einfach eine Energie zusammen, an die kein anderes Leinwandpärchen heranreicht.

15. Was ist dein Lieblingsgenre? Um welche Art Serien machst du einen Bogen?

Das sind mal beides Fragen, die ich nicht so einfach beantworten kann und doch fasst das Gif es ziemlich gut zusammen. Die Mehrheit meiner Serien, die ich so schaue, sind irgendwie im Dramabereich einzuordnen. Hinzu kommen Crime, Sitcom, Fantasy, Comedy oder am liebsten Dramedyserien. Gleichzeitig mache ich aber auch um viele Dramaserien einen großen Bogen, wenn es einfach zu dramatisch wird. Ebenfalls einen Bogen mache ich um alle Serien mit Zombies, Politthriller oder zu billige Comedy. Okay, es ist echt schwer zu erklären! Letztlich muss mich die Serie einfach überzeugen.

16. Welche Serie schaust du dir an, wenn es dir nicht gut geht?

Das war dann wohl die leichteste Frage der ganzen Challenge. Denn ich liebe Queer Eye nicht einfach nur, nein sie kann mich auch in jeder Lebenslage aufmuntern. Die Energie und Lebensfreude der Fab5 ist einfach einmalig und überträgt sich automatisch auch sofort auf mich.

17. Was ist deine deutsche Lieblingsserie?

Auch wenn ich die dritte Staffel von Dark noch nicht gesehen habe, konnte sie mich doch schon überzeugen. Und… naja… ich habe gerade festgestellt, dass ich einfach keine deutschen Serien schauen… Nicht einmal mit Absicht. Es passiert nur einfach nicht.

18. Was ist deine Lieblings-Miniserie (max. 8 Episoden)?

Hach hier fielen mir gleich einige gute ein. The Night Manager, Chernobyl oder Unorthodox. Aber letztlich ist mir die liebste Miniserie einfach Good Omens. Sie trifft genau meinen Humor, hat tolle Charaktere, einen unfassbar guten Cast und ist dann auch noch spannend!

19. Welcher Serientod hat dich am meisten bewegt?

Ich würde ja Spoiler sagen, aber es ist glaube ich allgemein bekannt, dass der Doktor gerne einmal stirbt und dann in anderer Form regeneriert. Aber das Ende vom 10. Doktor, also gespielt von David Tennant, hat mich echt mitgenommen. Ich sag nur „But… I don’t want to go“. Wo sind meine Taschentücher?

20. Welche Szene aus einer Serie hat bei dir am meisten Eindruck hinterlassen?

Die „How to save a life“ Szene aus Scrubs lässt mich bis heute nicht los. Sie ist so real aus dem Leben gegriffen, berührend, bewegend und geht tief unter die Haut. Die Verzweiflung, die die Ärzte jeden Tag spüren, wenn ihnen Patienten sterben. Das hat bei mir Eindruck hinterlassen.

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

30 Days TV Series Challenge – Tag 1-11

Ich bin zurück von meiner kurzen Auszeit (Urlaub kann man es ja derzeit nicht nennen), von der ihr gar nichts mitbekommen habt, weil ich es geschafft habe, alle Beiträge vor zu tippen – und ja, ich bin da etwas stolz drauf. Die liebe Aequitas et Veritas und der werte Wortman haben eine neue Aktion ins Leben gerufen, die sich 30 Days TV Series Challenge nennt. Prinzip ist eigentlich ganz einfach, es gibt 30 Tage im Monat November und dazu nun auch 30 Fragen zum Thema Serien, die man eigentlich jeden Tag beantworten soll. Ich habe gefragt, ob ich schummeln darf – und ja, ich darf – und habe die Tage einfach auf 3 Beiträge aufgeteilt. Ursprünglich habe ich überlegt jede Frage einfach nur mit einem gif zu beantworten, habe mich aber nun für eine Mischung entschieden. So, dass waren wieder eine Menge Worte vorweg, nun soll es aber direkt losgehen.

Tag 1: Was ist deine Lieblingsserie

Leverage habe ich euch bereits einmal vorgestellt (zum nachlesen hier) Die Serie kann ich einfach immer wieder ansehen, mag das Prinzip, finde die Charaktere richtig gut und auch die Witze funktionieren für mich immer wieder.

2. Welche Serie hast du dir zuletzt komplett angeschaut?

Quelle

Ich guck meine Serien gerne in Portionen, bzw. immer dann, wenn eine neue Staffel rauskommt. Alexa und Katie habe ich im August zusammen mit meiner besten Freundin durchgebinged. Genauere Infos findet ihr auch hier in meinem Beitrag dazu. Link hier

3. Welche Serie wurde zu früh abgesetzt?

Forever! Nach nur einer Staffel wurde diese tolle Serie schon abgesetzt. Sehr schade, hier gab es definitiv noch genügend Material zum erzählen. Auch hierzu gibt es ein paar mehr Informationen im hier verlinkten Beitrag 😉

4. Welche beliebte Serie magst du gar nicht?

Bevor jetzt alle Hardcore-Fans aufschreien, um fair zu sein: Ich habe The Walking Dead nicht gesehen. Aber ich mag einfach keine Zombies. Keine Zombiefilme, keine Zombieserien, keine Zombiebücher und eben auch keine Zombies. Und daher ist dies einfach meine Antwort für den heutigen Tag.

5. Welche Serie würdest du gern vergessen, damit du sie dir noch einmal ansehen kannst, als wäre es das erste Mal?

Ich liebe Doctor Who. Und wie toll wäre es die Serie noch einmal ganz neu zu entdecken und festzustellen, wie toll sie ist? Alle Welten neu entdecken… den Doctor noch einmal neu kennenlernen… Hach…

6. Welche Serie hat dich positiv überrascht?

Ich hatte halt echt keine Erwartung an Community und wurde (von den ersten vier Staffeln) so überrascht, wie toll sie einfach ist. Ein paar Folgen braucht sie Serie, damit sich die Charaktere etablieren, aber danach wird sie einfach nur witzig!

7. Von welcher Serie/Serienidee warst du enttäuscht?

The Magicians hatte mich mit der Serienidee eigentlich schon bekommen, aber ich fand die Umsetzung sehr langatmig und langweilig und die Charaktere einfach… blöd. Bin nach der ersten Staffel ausgestiegen.

8. Welche Serie hast du dir in deiner Kindheit oder Jugend gern angesehen?

Ducktales, oho! Ich habe einige Serien, die ich in meiner Kindheit geschaut habe, aber auf Platz 1 liegen immer noch die Ducktales.

9. Welche Serie hat den schönsten/besten Vorspann?

The Night Manager ist nicht nur eine gute Serie, sondern hat auch das für mich bestgemachteste Intro. Beweis siehe oben im verlinkten Intro auf Youtube 😉

10. Welche Serie hat den besten Soundtrack?

Um herauszufinden, warum der Soundtrack von The Umbrella Academy so gut ist, müsst ihr die Serie wohl leider sehen… Nein, Spaß! Ich mag die gute Mischung aus tollen Liedern und den Mut teilweise auch Lieder zu nutzen, die objektiv nicht zur Szene passen, aber dadurch nur umso besser passen. 

11. Welche Serie hat den besten Cast?

Muss ich zum Cast von Good Omens wirklich noch was sagen? Na gut… Also Michael Sheen und David Tennant als Erziraphael und Crowley sind einfach unfassbar gut gecastet und harmonieren perfekt miteinander und in ihren Rollen. 

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

Rückblick auf den Oktober 2020

Willkommen mitten in der zweiten Coronawelle. Erneut mit Kontaktbeschränkungen und geschlossenen Kinos. Und weil einem die aktuellen Themen nur traurig/wütend machen können, blicken ich lieber noch einmal auf den Oktober zurück, in dem ich mich noch an den geöffneten Kinos erfreuen konnte. 

Anime Special

The Dragon Dentist: Nonoko gehört zu den Zahnärzten eines großen Drachens, der kilometer lang ist, ganze Schlachtschiffe transportieren kann und im aktuellen Krieg entscheiden sein kann. Eines Tages taucht der Soldat Bell aus einem der Zähne auf. Er gehört eigentlich der Gegenseite an und ist gestorben. Sein Auftauchen aus dem Zahn ist ein Omen für großes Unheil. – Eine sehr interessante Idee, die spannend und voller schöner Bilder umgesetzt wurde. Auch für Nicht-Anime-Fans durchaus sehenswert.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Jim Knopf und die Wilde 13: Die Fortsetzung und zweite Buchverfilmung der Reihe. Auch diesmal begleiten wir wieder Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer auf neuen Abenteuern. Denn Lummerland braucht einen Leuchtturm. Auch kommen sie der Wilden 13 auf die Spur. – Der Film hat aus dem Vorgänger gelernt, kleinere Stolpersteine werden umschifft und die Geschichte mit einer sehr schönen Optik umgesetzt.

Es ist zu deinem Besten: Deutschland und seine Komödien. Diesmal darf die Altherrenriege sich um ihre Töchter sorgen. Denn die haben nicht gerade den Männergeschmack, den sich die Väter erhoffen. Also beschließen die Väter nachzuhelfen. – Deutlich besserer Humor als nach dem Trailer zu vermuten war, aber dennoch verpasst der Film es mehr zu sein als nur die übliche deutsche Komödie oder gar Tiefgang zu haben.

Vergiftete Wahrheit: Anwalt Robert Bilott stolpert in einen Skandal, der unsere Gesundheit betrifft. Der Streit soll 19 Jahre dauern. – Der Film umschifft die üblichen Stolpersteine eines investigativen Films und erzählt die Geschichte verständlich und spannend.

Der geheime Garten: Mary Lennox (Dixie Egerichs) entstammt einer britischen Familie, die in Indien lebt. Nach dem Tod der Eltern reist sie zu ihrem Onkel auf ein alten britisches Anwesen. Sie kann sich nur schwer an ihr neues Leben gewöhnen, bis sie den Schlüssel zu einem geheimen Garten findet. – Handlungstechnisch viel neu interpretiert zur Buchvorlage, dadurch aber eine schöne Geschichte mit traumhafter Kulisse geschaffen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im Oktober lief erneut Hamilton (ich liebe dieses Musical) bei mir. Für meine Monsterwochen liefen Bram Stokers Dracula, Mary Shelleys Frankenstein, und die drei Draculaverfilmungen mit Christopher Lee (Dracula, Draculas Rückkehr und Das Blut von Dracula) bei mir im Heimkino.

Enola Holmes: Die jüngere Schwester des Meisterdetektivs stolpert nach dem Verschwinden ihrer Mutter in eigene Ermittlungen. – Spannende Geschichte, tolle Protagonistin, schöne Optik und interessante Rätsel.

Der blaue Engel: Professor Rath will eigentlich nur dafür sorgen, dass seine Schüler nichts unflätiges im Variete Der Blaue Engel tun. Dabei verfällt er selbst der Tingeltangelsängerin Lola Lola (Marlene Dietrich). – Ein weiterer Klassiker, den die ARD im Rahmen der dritten Staffel von Babylon Berlin zeigte. Der zweite deutsche Tonfilm brachte den Durchbruch für Marlene Dietrich, auch wenn die Geschichte aus heutiger Zeit vielleicht etwas chaotisch wirken mag. 

M – eine Stadt sucht einen Mörder: In Berlin verschwinden Kinder und werden ermordet wieder aufgefunden. Angst geht um in der Stadt. Als es eine Spur gibt, tut sich ein Mob zusammen. – Der dritte Klassiker, den ich von der ARD Aktion sehen konnte. Eine spannende Kriminalgeschichte über Selbstjustiz.

The undefeated presents: Hamilton in-depth: Ein zweites Special über Hamilton mit Interviews der Darsteller und des Regisseurs. – Wie schon das Special „History has its eyes on you“ bringt das Special tiefere Einblicke in die Hintergründe. Diesmal erzählen die Darsteller unter anderem wie es bei ihren Castings ablief.

Stuber: Ein Cop wird an den Augen operiert und kann daher nur verschwommen sehen. Genau an dem Tag bekommt er den Hinweis, dass ein Drogenboss einen großen Coup plant. Da er mit dem Drogenboss noch etwas persönliches zu klären hat, holt er sich ein Uber, das ihn zur Übergabe fahren soll. – Eine Buddykomödie mit etwas schräger Prämisse. So richtig wollen die Witze auch nicht zünden, aber zumindest wurde nicht an Actionmaterial gespart.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Die Misswahl – der Beginn einer Revolution: Einer Gruppe Frauen ist der Sexismus während der Misswahlen ein Dorn im Auge. Sie versuchen durch verschiedene Aktionen darauf aufmerksam zu machen. – Hier interessierte mich das Thema schon und dann sah der Trailer gleichzeitig spannend und witzig aus. Der Film wird nachgeholt.

Mrs. Taylors Singing Club: Eine Gruppe von Frauen, deren Männer allesamt im Auslandseinsatz sind, gründen einen Chor, um sich gemeinsam in der unsicheren Zeit zu unterstützen. – Trotz eher verhaltener Kritiken, hat mich der Trailer bereits zutiefst berührt – vielleicht auch nur wegen der Interpretation von Time after time. Auf jeden Fall möchte ich den Film gerne noch sehen.

Hexen hexen: Hexen mit einer Abneigung gegen Kinder. Damit versucht ein Waisenjunge zurechtzukommen. – Kurz vor den Kinoschließungen kam noch das Remake der Roald Dahl Verfilmung in die Kinos. Der Trailer sprach mich direkt an, auch wenn ich weder den Roman, noch das Original kenne.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Niemals, Selten, Manchmal, Nie, Peninsula und Kajillionaire

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

The Home Edit – Staffel 1 (Eine tolle Serie übers Aufräumen mit charmanten Hosts)

Modern Family – Staffel 10 (Noch immer eine tolle Sitcom mit tollen Charakteren und auch in der 10. Staffel ist die Luft noch nicht raus)

Love, Death and Robots – Staffel 1 (Eine Anthalogieserie mit den Themen Liebe, Roboter und Tod, leider waren die meisten Episode so gar nicht mein Fall)

The Mentalist – Staffel 1-2 (Ich bin lange um die Serie herumgeschlichen, da aber mal wieder Crimezeit im Herbst ist, habe ich sie mal ausprobiert und sie gefällt mir sehr gut)

Tiny House Nation – Staffel 1-2 (Interessante Serie über das Bauen von Tiny Häusern, aber so der letzte Funken hat gefehlt)

Sex Education – Staffel 1 (Grundsätzlich gute Idee, interessante Charaktere, die Serie nimmt kein Blatt vor den Mund. Aber mich hat sie nicht richtig abgeholt und gerade mit dem Mobbingthema hatte ich persönlich zu kämpfen)

Upload – Staffel 1 (Coole Idee, langatmiger Einstieg, hinten raus hat die Serie aber die Kurve bekommen) 

Community – Staffel 5 (Vielleicht hätte man die Serie doch nach der vierten Staffel enden lassen sollen. Spätestens wenn zu viele Darsteller abspringen, bringt es vielleicht nichts mehr)

Emily in Paris – Staffel 1 (Ich weiß noch nicht, ob es ein Statement gegen die Werbebranche oder gegen Frankreich ist, auf jeden Fall sehr kritische Darstellung mit einer dafür viel zu gut gelaunten Protagonistin. Schwierige Serie)

Miracle Workers – Staffel 1 (Ich präsentiere: Definitiv eins meiner Jahreshighlights. Der schwarze Humor darüber den Himmel als große Fabrik darzustellen mit einem sehr durchgeknallten Gott fand ich einfach nur herrlich!)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten gesamt: 4.076
Seiten pro Tag: 131 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 6
Taschenbuch: 4
E-Book: 1

Die Chroniken von Alice 1 – Finsternis im Wunderland: Alice ist in einer Irrenanstalt, da alle glauben, dass sie sich die Geschichte mit dem Kaninchen nur ausgedacht hat. Nur ihr Zellennachbar Hatter glaubt ihr. Bei einem Brand in der Anstalt können sie fliehen. Und auf einmal muss Alice feststellen, dass ihre Erinnerung echt ist, – Diese horrormäßige Adaption der Alice im Wunderlandgeschichte ist voller guter Ideen, passenden Bezugspunkten und doch in vielerlei Sinne absolut abschreckend. Eine spannende Geschichte!

Talus: Erin ist Guide in Edinburgh. Ihre Spezialität sind Gruselführungen, zumal sie an Magie glaubt. Bis sie erkennt, dass es Magie wirklich gibt und schon ist sie mittendrin im Abenteuer. – Liza Grimm schafft es spielerisch den Leser in ihre neue magische Welt unter Edinburgh zu ziehen und zu faszinieren.

Illuminae – Die Illuminae Akten 1: Nach dem Anschlag auf ihren Planeten finden sich Ezra und Kady auf unterschiedlichen Schiffen wieder auf dem Weg zur Rettungsstation. doch sie werden noch immer von der feindlichen Flotte verfolgt und auch intern gibt es einige schwerwiegende Probleme. – Dieses Buch ist alles, nur nicht gewöhnlich. Denn es ist nicht linear geschrieben, sondern beinhaltet diverse Chatverläuft, Protokolle, Übersichtspläne, Berichte und andere Arten der Aufzeichnung. Es liest sich daher eher wie ein Film als ein Buch. Und ist dabei auch noch unfassbar spannend!

Ein Schotte kommt selten allein*: Janne liebt Schottland, hasst aber Busrundreisen. Leider haben ihre Freunde ihr genau diese Art zu reisen geschenkt. Aber nachdem Janne in den falschen Bus einsteigt und neben dem gutaussehenden Schotten Alex landet, findet sie Busreisen gar nicht mehr so schlimm. – Am Anfang hat mich Jannes sehr negative Einstellung gestört, aber nachdem sie den Bus tauscht, wird es ein wirklich tolles Buch. [Werbung]

Der blaue Express – ein Fall für Poirot: Auf dem legendären blauen Express wird eine Millionärserbin ermordet und sehr wertvolle Diamanten sind gestohlen. Hercule Poirot nimmt sich dem Fall an und lässt sich von der einfachsten Lösung nicht beeindrucken. – Bisher eine der stärksten Geschichten, vor allem weil es aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt wurde und sich nicht an einen Erzähler klammert.

Wie Blut so rot: Cyborg Cinder hat entdeckt, dass sie die Erbin von Luna ist und deswegen vor vielen Jahren aus dem Weg geräumt werden sollte. Gleichzeitig sucht Scarlet in Südfrankreich nach ihrer Grandmere. Dabei begegnet sie dem Widerstandskämpfer Wolf. – Der zweite Teil der Luna Chroniken war sogar noch ein bisschen spannender als der erste Teil, vielleicht weil mir die Geschichte um Scarlet und Wolf mehr zusagte. 

Truly – Nach dem Tod ihrer Mutter kommt Andy endlich auf dem Campus in Seattle an. Leider ohne Stipendium und ohne Wohnheimplatz. Durch Zufall bekommt sie einen Job hinter einer Bar und lernt dort den stillen Cooper kennen. Und trotz seiner abweisenden Art fühlt sich Andy zu ihm hingezogen. – Ein New Adult Roman, in dem ich mich sehr schnell verliebt habe. Ich mochte den Schreibstil, die Charaktere und die Handlung. Einfach nur toll.

Der geheime Garten: Mary Lennox entstammt einer britischen Familie, die in Indien lebt. Nach dem Tod der Eltern reist sie zu ihrem Onkel auf ein alten britisches Anwesen. Sie kann sich nur schwer an ihr neues Leben gewöhnen, bis sie den Schlüssel zu einem geheimen Garten findet. – Pünktlich zum Kinostart habe ich auch die Buchvorlage gelesen. Ich wusste, dass ich es vor vielen Jahren schon einmal gelesen hatte, aber nicht mehr worum es genau ging. Das Buch ist sehr nüchtern geschrieben, aber die beschriebene Geschichte ist trotzdem sehr toll, auch wenn die Magie hier eher im Kopf der Kinder stattfindet.

Someone to stay: Aliza hat Lucien auf einer Sommerparty kennengelernt und beide waren sich sofort sympathisch. Doch Aliza hat mit ihrem Studium, ihrem Blog, ihrem Buch, das bald erscheint, und ihren Freunden eigentlich schon genug zu tun. Auch Lucien versucht neben Studium, Job und dem Sorgerecht für seine jüngere Schwester noch ein wenig Zeit für Freunde zu finden. Wie sollen sie nur je zusammen finden? – Der dritte und damit letzte Teil der Someone Reihe war von mir am heißesten ersehnt, mochte ich Aliza und Lucien schon in den vorherigen Bänden am meisten. Und die Geschichte ist wirklich toll geworden, auch wenn sie im Mittelteil einen kleinen Hänger hatte.

Hold me tonight – Amanda sucht noch immer nach Antworten über den Tod ihres Bruders. Und diesmal scheint sie tatsächlich zu Dante durchzudringen und erhält erste Erklärungen. Bis sie auf einmal mitten in eine Strudel aus vermissten Leuten steckt. – Der zweite Teil der Crushed Trust Reihe beginnt wie bereits der erste etwas langsam, schafft es dann aber endlich ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen und wird am Ende sogar richtig spannend.

Juno und die Reise zu den Wundern*: Juno ist eine junge Frau, die seit ihrer Kindheit unter Einsamkeit leidet. In der schielenden Stadt begegnet sie dem geheimnisvollen Mr. James, der ihr aus einer alten Münze zwei Ringe anfertigt. Mit deren Hilfe bestimmt sie die nächsten Stationen ihrer großen Reise. Ein Abenteuer steht bevor, voller neuer Bekanntschaften und außergewöhnlicher Erlebnisse. – Irgendwo zwischen Kinderbuch und Einstieg in die Philosophie mit einer guten Mischung Lebensweisheiten. [Werbung]

*Ich bedanke mich bei den Verlagen für die Rezensionsexemplare

Wie war euer Oktober? Wie immer die Frage: Habt ihr Film/Serien/Buchempfehlungen für mich?

 

Rückblick auf den September 2020

Der September war schon ein seltsamer Monat. Zunächst schien es, als ob der Sommer nicht enden wollte, obwohl die Tage schon merklich kürzer werden, und schwupps waren wir mitten im Herbst. Auf einmal war es verregnet, kalt und grau. Und kaum hat man sich daran wieder gewöhnt, traut sich die Sonne doch wieder raus. Trotzdem ist mein aktueller Lieblingsplatz wieder die Couch, eingekuschelt in einer Decke, einen warmen Tee in der Hand und entweder mit einem guten Film/Serie oder einem gutem Buch. Was bei mir im September medial los war, erzähle ich euch in meinem Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

X-Men – New Mutants: Der finale Film der Reihe weicht deutlich vom üblichen Schema ab. Wir treffen auf eine Gruppe junger Mutanten in einem Krankenhaus, aus dem sie nicht abhauen können. Dort sollen sie lernen ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Doch als sich die Albträume der Insassen inkarnieren, müssen sie alle über sich hinauswachsen. – Erfrischend anders, kein üblicher Superheldenfilm, aber leider trotzdem nicht fertig durchdacht. Man merkt viel verschenktes Potential, sobald der Film vom Coming of Age Flair abweicht.

Hello Again: Täglich grüßt das Murmeltier als deutsche Komödie. Zazie versucht die Hochzeit ihres ehemals besten Freundes aufzuhalten, ruiniert sie stattdessen aber einfach nur. Und wacht einfach am gleichen Tag wieder auf. Doch was muss sie tun, um die Zeitschleife zu durchbrechen? – Deutsche Komödie, die die Gags leider zu lange ausspielt, weswegen sie weniger wirken, nette Handlung, konnte leider nicht wirklich überzeugen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

In Vorbereitung auf meine Monsterwochen (mehr dazu ab morgen) habe ich folgende Filme gesehen: Nosferatu, Frankenstein, Dracula Untold und I, Frankenstein. In den nächsten Wochen gibt es mehr Informationen zu den einzelnen Filmen.

Harry Potter und der Orden des Phönix: Mein Partner hat inzwischen den fünften Band durchgehört, weswegen wir nun den fünften Film sehen konnten. In seiner Kürze hat er es geschafft die langwierigen Passagen des Buches gekonnt zu umschiffen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Und Imelda Stauntons Umbridge muss man einfach hassen, so genial gespielt ist sie. 

Singin‘ in the rain: Ein Musical-Klassiker, der mir bisher entgangen ist. Der Wandel von Stumm- zu Tonfilm wird für das Studio Monumental Pictures zum Schlamassel. Ihre hauseigene Diva hat eine sehr anstrengende Stimme. Also soll sie aus dem Hintergrund synchronisiert werden. Das ganze geht mit einer Menge Drama einher. – Schöne Geschichte, tolle Lieder, teilweise ein paar Szenen zu lang ausgespielt, aber im Grunde ein Herzfilm.

Doctor Sleep: Ich weigere mich den deutschen Titel „Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen“ zu verwenden. Wer hat denn da beim deutschen Verleih wieder getrunken? Danny, bekannt als Junge aus Shining, ist inzwischen erwachsen. Als trockener Alkoholiker lebt er in einer Kleinstadt und arbeitet in einem Hospiz. Als die junge Ava ihm von einer Gruppe erzählt, die Kinder mit Shining quälen und töten, um sich vom Shining zu ernähren, verspricht er ihr zu helfen. – Buchverfilmung der Shiningfortsetzung. Schon das Buch hat die wenige Handlung eigentlich nur durch den guten Schreibstil Kings überspielen können. Daraus einen Film mit einer Lauflänge von 152 Minuten zu machen, war einfach zu viel des Guten.

Metropolis: Die ARD hat zurzeit einige Filme der 1920er Jahre in der Mediathek. Daher konnte ich endlich einen der ersten Monumentalfilme sehen. In Metropolis gibt es eine ausgeprägte Zweiklassengesellschaft. Freder, der Sohn des Stadtoberhaupts, schleicht sich in die Arbeiterschicht, um einem Mädchen nachzulaufen, die den Arbeiter das Warten auf einen Mittler zwischen oben und unten predigt. Doch von ihr wird ein Maschinenebenbild gefertigt, das die Arbeiter zur Revolte anstacheln soll. – Bildgewaltig, vor allem wenn man die damaligen Mittel bedenkt. Eine Geschichte voller Metaphern und Interpretationsspielräume, aber mit 145 Minuten (in der restaurierten Fassung der Murnau Stiftung) einfach zu lang. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Jean Seberg – Against all Enemies: Kristen Stewart verkörpert die Schauspielerin und Aktivistin Jean Seberg. Ein Film zwischen Drama und Thriller und bei mir noch auf der Liste. 

David Copperfield: Eine historische Komödie mit einem Cast, der sich liest, als ob man meine Wunschliste zusammengecastet hätte – ich bitte euch Hugh Laurie und Peter Capaldi in einem Film? Ich werde diesen Film auf jeden Fall nachholen!

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Community – Staffel 3+4 (Man könnte meinen, dass Dan Harmon irgendwann die Ideen ausgehen müssten, aber nein, die Serie bleibt einfach gut)

The Comedy Line-up – Staffel 2 (Einige gute Kurzauftritte gab es in der zweiten Staffel)

Down to Earth with Zac Efron (Inspirierende Reise um die Erde zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz)

Dark – Staffel 2 (Nach der Einführung der wichtigsten Charaktere in Staffel 1, ging es nun richtig zur Sache)

Indian Matchmaking – Staffel 1 (Interessante Heranführung an die indische Tradition der Heiratsvermittlung, hat bei mir einige Vorurteile ausgeräumt, andere hingegen bestätigt)

Julie and the Phantoms – Staffel 1 (Wunderbare Geschichte um eine tote Band, die nach 25 Jahren als Geister zurückkommen. Und sooo tolle Lieder!)

Disney Galerie – The Mandalorian – Staffel 1 (Zur Disney+ Serie gibt es nicht ein einfaches Making off, nein es gibt eine ganze Staffel dazu. Hier kommen Regisseure, Schauspieler, und viele andere Beteiligten zu Wort, was einen sehr tiefen Einblick hinter die Kulissen gibt. Und wenn dann Star Wars Fan/Regisseur/Showrunner Dave Filoni von den verschiedenen Verbindungen erzählt, will man gleich noch einmal die alten Filme gucken)

Stumptown – Staffel 1 (Coole Crimeserie mit tougher Protagonistin, diversen Charakteren, spannenden Fällen und tollen Dialogen)

Rick & Morty – Staffel 4 (Lange haben wir warten müssen, jetzt ist sie da. Leider stellenweise etwas enttäuschend, weil manche Episoden einfach zu überzogen sind, im großen und ganzen aber noch immer starke Erzählungen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 4.132
Seiten pro Tag: 137 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
Comic: 2

Harleen – Band 2 & 3: Der Joker sitzt im Arkum Asylum und Harleen Quinzel ist seine Psychiaterin. Doch sie gerät immer mehr in seinen Bann. – Spannende und bildgewaltige Comicreihe.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Das große Finale der Reihe war ein Wiederholungstäter und irgendwie hatte ich gerade den Anfang weniger zäh in Erinnerung. Und das Ende weniger abrupt. Aber trotzdem noch einige faszinierende Fakten, Ideen und Plottwists. – Hiermit distanziere ich mich von den Aussagen Rowlings. Transfrauen sind Frauen!  

Sturmhöhe: Der junge Lockwood pachtet Trushcross Grange. Bei seinem Antrittsbesuch auf Wuthering Heights trifft er den unsympathischen Heathcliff. Zurück in der Grange bittet er seine Haushälterin ihm die Geschichte der beiden Familien Earnshaw mit ihrem Findelkind Heathcliff und Familie Linton zu erzählen. – Wieder ein Klassiker auf meiner Liste der Schande abgearbeitet. Leider war in diesem Werk kein einziger Charakter wirklich sympathisch und so war es etwas schwer dem Buch bis zum Ende zu folgen.

Rowan & Ash: Rowan ist seit vielen Jahren mit der Prinzessin von Iriann verlobt. Die Hochzeit steht im nächsten Jahr bevor, als Rowan mit seiner Familie in die Hauptstadt reist. Denn das Schattenlabyrinth ist wieder erwacht, was die Wiedererweckung der schwarzen Königin voraussagt. Nun steht das Land vor der Frage, ob das Schattenlabyinth endgültig versiegelt werden soll, was aber auch die Magie in Iriann erlöschen lassen würde. Doch Rowan hat noch ein ganz anderes Problem. Denn er liebt den Königssohn Ash. – Eine spannende Geschichte im High Fantasy-Bereich. Und noch viel besser: Eine queere Liebesgeschichte. Nur das Ende kam mir dann etwas zu schnell und lässt zu viel offen. 

Never Doubt: Willow hat im letzten Sommer ein traumatisches Erlebnis gehabt. Nun zieht sie mit ihren Eltern von New York in das beschauliche Städtchen Harmony. Dort bekommt sie eine Rolle im städtischen Theater und schafft es endlich ihre Geschichte, aber mit den Worten Shakespeares zu erzählen. Dabei trifft sie auf den Stadt-Bad Boy Isaac. – Wieder eine schöne, aber auch traurige Geschichte von Emma Scott, die mit der All in-Reihe dieses Jahr bereits eines meiner Jahreshighlights schaffte.

OMG Diese Aisling – Aisling ist eigentlich sehr glücklich mit John, doch dieser kann sich einfach nicht dazu durchringen ihr einen Antrag zu machen. Also trennt sie sich kurzerhand und zieht endlich von zu Hause aus. Doch mit ihrer Kollegin und jetzt auch Mitbewohnerin Sadhbh gibt es immer etwas zu erleben. – Man muss Aisling mögen und ihre Taten nachvollziehen können, um das Buch zu mögen. Und gerade das klappt bei mir nur bedingt. Grundsätzlich ein tolles Buch mit viel Fernweh nach Irland, aber irgendwo ist die Gesamtgeschichte nicht ganz ausgereift.

Die Tribute von Panem X: Bei den 10. Hungerspielen soll es erstmals Mentoren geben und zwar Schüler aus dem Kapitol. Einer davon ist Coriolanus Snow, der spätere Präsident. Doch ausgerechnet er bekommt das Mädchen aus Distrikt 12 als Tribut. Wie soll er es schaffen ihr das Überleben und sich selbst den Sieg zu sichern? – Hätte es diese Vorgeschichte gebraucht? Vermutlich nicht. Dennoch ist sie größtenteils spannend, bringt interessante Einblicke in das Denken von Snow und den Alltag des Kapitols, sowie die Anfänge der Hungerspiele.

Percy Jackson – Diebe im Olymp: Percy Jackson dachte eigentlich, dass er ein ganz normaler Junge sei mit Legasthenie. Bis sein bester Freund Grover und seine Mutter verzweifelt versuchen ihn ins Camp Half-Blood zu schicken. Dort erfährt er, dass sein Vater der griechische Gott Poseidon ist und das ein Krieg zwischen den Göttern bevorsteht. Ein Krieg, den Percy verhindern soll. – Auch wenn mir die Reihe schon vielfach empfohlen wurde, hatte ich mich bisher nicht herangewagt. Nun war es soweit. Und ja, mein erstes Eintauchen in das Leben der Halbblüter war ganz interessant, aber irgendwie nicht das Wow, das ich erwartet hatte, vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch.

Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv: Madleine „Max“ Maxwell bekommt nach ihrem Studium der Archäologie einen Job im St. Marys Institut. Doch dort wird nicht einfach nur in der Geschichte geforscht, sondern sie wird erlebt. Mit Hilfe von Zeitreisen erleben die Historiker die Geschichte am eigenen Leib. Doch zuvor muss Max die Aufnahme überleben. – Spannende Geschichte, tolle Ideen, flüssiger Schreibstil, aber ein absolut grauenhafter Erzählstil. So ist die Geschichte viel zu vollgepackt mit hochdramatischen und spannenden Ereignissen, die aber wie kleine Nebensachen erzählt werden. So ist die Geschichte zu voll. Sehr schade, denn das Potential war hier sehr hoch.

Wie war euer September? Wie immer die Frage: Habt ihr Film/Serien/Buchempfehlungen für mich?

Rückblick auf den August 2020

War bei euch der August gefühlt auch der neue April? Schwitze man die eine Woche bei Temperaturen über 30°, ist nun gegen Ende gefühlt bereits der tiefste Herbst ausgebrochen. Regen, Temperaturen teilweise nur noch um die 15°… Wenden wir uns nach dem Wetter, aber nun meinem medialen Monatsrückblick zu. Der wohl mein lesestärkster Monat überhaupt war (zumindest gemessen an den beendeten Werken).

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Into the Beat: Ein Tanzfilm aus Deutschland, der wohl an alte Hollywood-Erfolge aus dem Genre anknüpfen wollte, auch einige schöne Tanzchoreographien abliefern konnte, sich aber letztlich zu sehr in Klischees verloren hat. 

Edison – ein Leben voller Licht: Ein Film über den Stromkrieg in den 1880er Jahren zwischen Edison im Team Gleichstrom und Westinghouse im Team Wechselstrom. Leider erklärt der Film sehr wenig und lässt den Zuschauer eher im Dunkeln.

Tesla: Die indirekte Fortsetzung zu Edison schafft es den ‚Vorgängerfilm‘ in einer groben Zusammenfassung aufzugreifen und die benötigten Erklärungen zu liefern. Mit wenig Budget versucht der Film einen verschlossenen Charakter greifbarer zu machen und setzt hier viele künstlerische Tricks ein. Letztlich driftet aber auch Tesla immer weiter vom Zuschauer weg.

Tenet: Christopher Nolan hat es endlich geschafft seinen lang ersehnten Film in die Kinos zu bringen. In seiner üblichen Manier wurde es wieder ein ‚Mindfuck-Zeitexperiment‘. Handwerklich wird hier so ziemlich alles richtig gemacht, lediglich erzählerisch gibt es kleine Abstriche, da Nolan sich hier zu viel vorgenommen hat und seinen Film ab einem gewissen Punkt selbst nicht mehr erklären konnte.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Body Cam: Ein Routineeinsatz wird für eine Polizistin zur tödlichen Verfolgungsjagd. Denn sie und ihre Body Cam haben zu viel gesehen. – Ob der Film mehr als die üblichen Stereotype kann, möchte ich noch herausfinden.

Irresistible: Ein Wahlkampf auf dem Land, bei dem hochgradige Wahlkampfhelfer der Demokraten und Republikaner mitmischen. – Steve Carrell und Rose Byrne im Kampf um Stimmen, steht auf jeden Fall noch auf meiner Liste.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft, haben es folgende Filme: The Secret, I still believe, die obskuren Geschichten eines Zugreisenden, Stage Mother 

Filme- auf großem Fernseher gesehen

Folgende Wiederholungstäter liefen bei mir im August: Hamilton (immer noch ein beeindruckendes Musical), High School Musical (versetzt mich jedes Mal in meine Teeniezeit zurück), The Final Girls (auch beim zweiten Mal sehen wieder herzlich gelacht)

Beetlejuice: Das frisch verstorbene Ehepaar Maitland kehrt in ihr Haus zurück, allerdings als Geister. Nicht nur haben sie Probleme sich an die Geisterregeln zu gewöhnen, auch bewohnt auf einmal eine neue Familie ihr Haus. Vielleicht kann Beetlejuice helfen. – Schwarze Komödie mit typischen Tim Burton Charme, aber etwas wenig Screentime für den Titelhelden.

Zombies – das Musical: Jahre nachdem das Zombievirus unter Kontrolle gebracht wurde, wird es den kontrollierbaren Zombies gestattet an die örtliche High School zu gehen. Dort kämpfen sie mit Vorurteilen. – Eine typische Disney Channel-Produktion mit leider sehr gleichen Liedern und einer sehr vorhersehbaren Handlung.

Booksmart: Die Freundinnen Molly und Amy haben ihre gesamte Highschoolzeit brav nur gelernt, um jetzt an ihren Traumunis angenommen zu sein. Bis sie herausfinden, dass auch ihre Mitschüler an den Elite-Unis angenommen wurden. Sie beschließen in der letzten Nacht der High School alle Partys nachzuholen. Eine turbulente Nacht beginnt. – Guter Ansatz, nette Ideen, funktioniert leider nicht über die gesamte Lauflänge. 

Heathers: Eine Mädchenclique an der High School mit drei Freundinnen, die alle Heather heißen. Die introvertierte Veronica hat sich ihnen angeschlossen, um beliebt zu sein, hält aber wenig von den Gemeinheiten der Clique. Zusammen mit dem neuen Mitschüler Jason will sie es den Heathers heimzahlen, und tötet aus versehen eine von ihnen. – Schwarze Komödie, die einen mehrfach verwirrt zurücklässt. 

Artemis Fowl: Der junge Artemis Fowl erfährt nach der Entführung seines Vaters, dass all die Legenden und Sagengestalten real sind. Prompt sieht er sich einen Angriff der Elfen ausgesetzt. – Eine Buchverfilmung, die so ziemlich alles falsch macht, was man falsch machen kann.

Winnie Puuh (2011): Christopher Robin und seine Freunde erleben neue Abenteuer im 100-Morgen-Wald. – Unglückliche Mischung aus neuartiger Computertechnik mit festhalten an dem ursprünglichen Aussehen. Zwei Geschichten, die auch eher merkwürdig waren.

Boys in the trees: Corey nutzt die Halloweennacht um mit seiner Skaterclique um die Häuser zu ziehen. Dabei trifft er auf seinen früheren Freund Jonah, der von den anderen Mitgliedern von Coreys Clique gemobbt wird. Aus Nostalgie beschließt er noch einen Abend mit Jonah abzuhängen. – Berührende Coming-of-age Geschichte mit kunstvollen Bildern und oberflächlichem Horrorelementen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

This is us – Staffel 1 (Berührende Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen)

Alexa & Katie – Staffel 1-4 (Wunderbare Teeniesitcom mit ernstem Hintergrundthema)

The Umbrella Academy – Staffel 2 (Noch mal eine tolle Steigerung zur ersten Staffel, mit vielen coolen Momenten und Wendungen, und erst der Soundtrack…)

Chip & Chap – Staffel 3 (Hintenraus sind den Ritter des Rechts langsam die Ideen ausgegangen, aber es bleibt eine DER Serien meiner Kindheit)

Gargoyles – Staffel 1 (Eine weitere Serie meiner Kindheit, die ich durch Disney+ nun endlich mal wieder sehen kann)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten gesamt: 4.528
Seiten pro Tag: 146 im Durchschnitt
Taschenbuch: 7
Comic: 1
Spielbuch: 1
Hörbuch: 1
E-Book: 2

Opal: Der dritte Teil der Fantasyreihe von Jennifer L. Armentrout lässt Katy endlich zu Damon finden. Gleichzeitig ist Damons Zwillingsbruder Dawson endlich wieder da. Doch dessen große Liebe Bethany wird immer noch festgehalten. Gleichzeitig taucht Blake wieder auf. – Erneut spannende Geschichte, auch wenn es einige Wiederholungen braucht, um einen vollständigen Band draus zu machen.

Breathless 3 – Verheißungsvolle Sehnsucht: Der Abschluss der Breathless-Reihe befasst sich diesmal mit dem dritten Geschäftspartner Ash McIntyre. Dieser trifft auf Josie und es ist Liebe auf dem ersten Blick. Doch kann sie sich seinem Lebensstil unterwerfen? – Eigentliche tolle Charakter, aber die Geschichte wirkt ein wenig wie der Abklatsch des zweiten Bands. 

Die Flüsse von London: Police Constable Peter Grant trifft bei einer Mordermittlung auf einen Geist. Kurz darauf wird er in eine andere Abteilung versetzt, die sich genau auf solche Fälle spezialisiert hat. – Ein spannender Krimi der ganz anderen Art, wunderbar gelesen von Dietmar Wunder.

Das Buch der gelöschten Wörter: Der erste Federstrich / Zwischen den Seiten / Die letzten Zeilen: Hope Turner dachte immer, dass sie ein ganz gewöhnliches Leben zu leben verdammt sei. Bis sie auf dem Weg zu ihrer alzheimer kranken Mutter in den Buchladen von Mrs. Gateway stolpert. Dort trifft sie auf Rufus Walker, der ihr wunderbares enthüllt. Sie ist eine Verwandlerin und kann mit ihm in die verschiedenen Buchwelten reisen. Doch aus eben diesen droht ihrer Welt Gefahr. – Ich habe diese Buchreihe absolut verschlungen und bin verliebt! So eine spannende Geschichte und gleichzeitig absolut tolle Hommage an die Buchwelten. Ich stell euch die Reihe ganz bald etwas genauer vor!

Verity: Lowen ist eine eher unbekannte Autorin. Trotzdem bekommt sie von ihrem Verlag den Auftrag die Bestsellerthriller der Starautorin Verity Crawford zu Ende zu schreiben. Denn Verity hatte einen Unfall und kann selbst nicht mehr schreiben. Dabei kommt Lowen nicht nur Veritys Mann Jeremy verdammt nah, sie entdeckt auch ein gewaltiges Geheimnis. – Colleen Hoover ist zurück, doch diesmal mit keiner ihrer typischen Liebesgeschichten, sondern mit einem Psychotriller, der es in sich hat.

Harleen – Band 1: Wer kennt nicht Harley Quinn, die an der Seite des Jokers oder später allein allerlei Schabernack in Gotham anstellt? Doch wie wurde die Psychologin Harleen Quinzel zu eben dieser Bösewichtin? Mit dieser Frage befasst sich die Harleen Reihe. – Spannender Comic mit wunderschönen Illustrationen.

Dream Again: Der fünfte Band der Again-Reihe von Mona Karsten nimmt sich diesmal der Geschichte von Blake an. Denn seine Ex-Freundin Jude ist wieder in der Stadt und sucht Unterschlupf bei ihrem Bruder Ezra, Blakes Mitbewohner. Judes Karriere in Hollywood ist gescheitert und nun versucht sie wieder auf die Beine zu kommen. Kann Blake ihr verzeihen? – Der fünfte und bisher letzte Band der Reihe kommt wieder mit einer schönen Geschichte daher, tollen Charakteren, aber nicht mehr dem gleichen Feuer, wie noch am Anfang.

Alice im Düsterland – Ein Spielbuch: Jahre nach Alice erstem Abenteuer im Wunderland kehrt sie zurück. Neue Abenteuer stehen bevor. Doch diesmal ist der Leser mittendrin statt nur dabei. Triff Entscheidungen, fechte Kämpfe, bestehe Proben und entwickle so deine eigene Geschichte. – Spielbuch heißt in diesem Fall, dass man sich von Abschnitt zu Abschnitt hangelt und sich die Geschichte je nach Entscheidung verändert. Zudem muss man Proben und Kämpfen auswürfeln. Es macht unglaublich Spaß. Einziges Manko: Wenn man mit seinen Entscheidungen eine gewisse Stelle nicht erreicht, hat man am Ende automatisch verloren. 

Kiss me never: Amanda ist sich sicher. Ihr Bruder Andrew ist nicht bei einem Unfall gestorben, sondern ermordet worden. Und seine beiden besten Freunde Van und Dante haben etwas damit zu tun. Um das zu beweisen, versucht sie hinter die Geheimnisse der Zetas zu kommen. Dabei kommt sie Dante ungewollt näher. – Auftakt einer vierteiligen Serie. Leider wenig eigene Handlung und viele Hinleitungen auf später. Funktioniert nicht als alleinstehendes Buch. – Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar. [Werbung]

Seven Sins – Hochmütiges Herz: An ihrem 18. Geburtstag taucht in Averys Leben der Dämon Nox auf. Denn vor vielen Jahren hat ihr Vater ihre Seele an den Teufel verkauft. Doch ihr bester Freund Adam erzählt ihr von der Prüfung der sieben Todsünden, die sie bestehen kann, um ihre Seele zurückzuerhalten. Denn Adam ist eigentlich ein Engel. Zusammen versuchen nun Mensch, Engel und Teufel die Prüfungen zu überleben. – Der Auftakt einer Fantasyreihe. Die ersten beiden Bände hatte die Autorin bereits im Selfpublishing veröffentlicht, nun in überarbeiteter Form beim Impress-Verlag erschienen. Wirkt auch hier wie eine etwas zu lange Einleitung für das Kommende. Dennoch bin ich gespannt, weil ich die Reihe schon im Selfpublishing verfolgt hatte. 

Ein lesereicher Monat. Was waren eure Highlights im August? 

RIP Chadwick Boseman – Wakanda Forever