Rückblick auf den Dezember 2019

Nach den ganzen Rückblicken wollen wir nun doch nicht vergessen, auch auf den vergangenen Monat zurückzublicken. Für mich hat bereits mit dem Dezember das neue Filmjahr begonnen und meine Zählung fängt neu an. Im Dezember selbst ist bei mir nicht viel passiert. Ich war mit einer Freundin in Berlin im Musical „Mamma Mia“, was mir weit besser gefallen hat, als der Film damals. Ansonsten hoffe ich, dass euch mein Adventskalender-Serienspecial gefallen hat. Nun sind die Festtage auch alle wieder überstanden und wir können uns 2020 widmen. Also nun ohne groß weitere Worte zu verlieren:

Sneak Preview:

The Peanut Butter Falcon: Ein Junge mit Downsyndrom möchte unbedingt Wrestler werden und flieht deswegen aus dem Heim. Unterwegs trifft er auf einen Mann, der ebenfalls auf der Flucht ist. Zusammen tretten sie eine ungewöhnliche Reise an. Ein unscheinbarer Film mit viel Herz und ohne große Moralkeule.

7500: Wer Flugangst hat, sollte diesen Film wohl besser meiden. Denn er zeigt ein zu realistisches Szenario einer Flugzeugentführung. Über den Realitätsfaktor hinaus schafft er es aber nicht, den Zuschauer an die Leinwand zu fesseln und scheitert an seinem beengten Raum.

Drei Engel für Charlie: Willkommen im nächsten Filmjahr, das gleich mit einem neuen Remake beginnt. Dabei sind die Grundideen wirklich gut, leider scheitert der Film daran, dass er wieder mit einer Origin-Story beginnt und die Charaktere einige Zeit brauchen, um sich aneinander zu gewöhnen. Sobald der Film jedoch seinen Rhythmus gefunden hat, schafft er es ein geniales Finale hinzulegen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Jumanji 2 – The next level: Erneut geht es für die vier Freunde in das Videospiel Jumanji. Nur das durch einen technischen Defekt auch Spencers Großvater und dessen Freund in das Spiel gezogen werden. Leider schafft es die Fortsetzung nicht, an das Neuentdecken und die guten Einfälle des ersten Teils anzuknüpfen. Stattdessen bringen sie einfach die gleichen Gags immer und immer wieder, was schnell ermüdend wirkt. Schade, denn ein paar Einfälle gab es durchaus noch.

Star Wars – Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers: J.J. Abrahms bekam das Ruder zurück und durfte nun seinerseits alle Änderungen von Rian Johnson zunichte machen, nachdem dieser sich mit Episode 8 an die Grundfesten von Episode 7 zu schaffen gemacht hat. Letztendlich ist ein Film herausgekommen, den ich mochte, allerdings auch nur, weil er mit dem Vormaterial nicht mehr viele Möglichkeiten hatte, um noch zu einem runden Ende zu kommen.

Cats: Während viele nach dem Trailer bereits ausgestiegen sind, konnte mich Cats dort durchaus noch begeistern. Das es keine wirklich existente Handlung gibt, wusste ich vorher und die Optik störte mich wenig beim Sehen, auch wenn man beim vorhanden Budget darüber nur den Kopf schütteln kann. Leider konnten mich die Arrangements von einigen Liedern nicht wirklich überzeugen und so gab es nur noch wenig Highlights im Film, auch wenn ich ihn eher im Bereich Mittelmaß als Superflop einordnen würde.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl: Caroline Link inszeniert hier das autobriografisch angehauchte Buch von Judith Kerr. Sie erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie, die nach der Wahl 1933 aus Deutschland fliehen muss, jedoch aus der Sicht der 10-jährigen Tochter Anna. Dabei kommt ein sehr ruhiger und unaufgeregter Film heraus, der dennoch in einigen Szenen ergreifend ist und hoffentlich zum Nachdenken anregt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Klaus: Pünktlich zur Weihnachtszeit präsentierte uns Netflix einen spanischen Film, der in einer liebevollen Geschichte die Ursprünge des Weihnachtsmannglaubens auseinander nimmt. Mit einem taugenichts Postmann in einem zutiefst zerstrittenen kleinen Dorf, gibt es allerhand erinnerungswürdige Figuren.

Ist das Leben nicht schön?: Ebenfalls pünktlich zu Weihnachten habe ich mich einmal einem absolutene Weihnachtsklassiker gewidmet. Der Film ist absolut stringent erzählt, was zu seiner Zeit wohl normal war, in der heutigen Zeit aber doch etwas befremdlich wirkt. Es geht um einen Engel, der auf die Erde geschickt wird, um einen Mann vom Selbstmord abzuhalten. Er zeigt ihm, was passiert wäre, wenn er nie geboren worden wäre. Bzw. tut er das in den letzten 20 Minuten des Films. Vorher geht es ausführlich um das Leben eben jenes Mannes.

The Irishman: Netflix entfesselt Martin Scorsese und heraus kam ein 3,5 Stunden langer Film. Wobei dies schon die Kurzversion sei. Handwerklich ein echt schönes Stück und vor allem schauspielerisch kann es brillieren. Auch wenn keine Szene überflüssig erscheint sind 3,5 Stunden einfach zu lang und wer ohnehin nicht auf Mafiafilme steht, wird auch mit diesem nicht glücklich werden.

Das Haus der geheimnisvollen Uhren: Jack Black und Cate Blanchett als Magier, die einen Jungen bei sich aufnehmen. Doch irgendwo in den Wänden ist eine geheimnisvolle Uhr versteckt, die das Ende der Welt bedeuten könnte. Dieser Fantasy-Film hat eine interessante Geschichte, einen guten Cast und das große Finale, was einfach dazugehört. Dennoch schafft er es nicht sich über „Ganz nett“ zu erheben.

A Nightmare before Christmas: Dieser Klassiker lief bei mir diesmal nicht an Halloween, also wenigstens in der Weihnachtszeit. Er bleibt einer meiner liebsten Filme.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Motherless Brooklyn: Edward Norton inszeniert hier einen etwas anderes Kriminalfilm, mit Film Noir Einflüssen und sich selbst als Protagonisten mit Tourette-Syndrom. Hier wird bei Gelegenheit durchaus einmal ein Blick gewagt.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Alles außer gewöhnlich & The Farewell

Serien – ein kurzer Überblick

Im November habe ich für die Adventszeit die norwegische Serie Weihnachten zu Hause gesehen. Sie hat mir in ihrer Kürze gut gefallen. Ob ich wirklich eine zweite Staffel brauche, weiß ich nicht, auch wenn die erste mit einem fiesen Cliffhanger endet. Außerdem lief endlich die 9. Staffel von Modern Family, die mir noch immer sehr gut gefällt und trotz ihrer langen Laufzeit noch nichts von ihrer Qualität eingebüßt hat. Ebenfalls lang erwartet lief endlich die dritte Staffel von The Crown. Neuer Cast, da der vorherige für die erzählte Zeit nun doch zu jung ist. Während Olivia Coleman als Queen Elisabeth II. sofort ein stimmiges Bild abgibt – und dafür verdient den Golden Globe erhalten hat – ist es gerade Helena Bonham-Carter als Prinzessin Margarete mit der ich mich sehr schwer getan habe. Dennoch konnte mich auch diese Staffel wieder überzeugen.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 2.100
Seiten pro Tag: 68 im Durchschnitt
Taschenbuch: 1
E-Book: 3

Das gestohlene Herz der Anderwelt: Nach langer Wartezeit und mehrmaligem Verschieben des Veröffentlichungstermins, gab es nun endlich Nachschub für den Pan-Spin Off. Leider wurde hier eher verzweifelt versucht zu einem Ende zu kommen und so kann das Buch nicht mehr an den ersten Teil und schon gar nicht an der Ausgangstrilogie heranreichen.

Der Anschlag: Mein inzwischen 7. Buch vom Altmeister Stephen King lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Zum einen gefällt mir die Idee, dass er seinen Protagonisten in der Zeit zurückreisen lässt, um das Attentat auf JFK zu vereiteln. Auch ist er in seiner Recherche sehr gründlich und schafft es auch wieder sehr ausschweifend diverse Zwischengeschichten zu erzählen. Doch gerade zum Ende hin gibt es mehrere Entwicklungen, mit denen ich nicht einverstanden bin. Aber das ändert nichts daran, dass es an sich ein gutes Buch ist.

Crazy, Sexy, Love – Dive-Bar Teil 1: Im letzten Jahr hat es Kylie Scott mit Ihrer Stage-Dive Reihe instant in mein Herz geschafft und auch auf Platz 2 der multiplen Bände. Umso erfreuter war ich über einen Spin-Off in dem uns die Autorin nun nach Coeur d’Alene führt und in die Dive Bar. Im ersten Band geht es um Vaughan, der eigentlich niemals in seiner Heimat zurückkehren wollte. Doch mit seiner Band hat es nicht geklappt und nun findet er in seinem Elternhaus auch noch Lydia vor, die gerade vor ihrer eigenen Hochzeit geflohen ist und im Brautkleid in seiner Badewanne hockt. Was soll ich sagen? Dieses Buch hatte mich nach den ersten paar Seiten bereits absolut gefesselt.

Dirty, Sexy, Love – Dive-Bar Teil 2: Kylie Scott inszeniert in ihrer Romanreihe rund um die Dive-Bar wieder Einzelteile, die jeweils auf Nebencharaktere der vorhergehenden Bände basieren. So geht es diesmal um Joe, der mit Alex aus Seattle gemailt hat. Als diese plötzlich in der Dive-Bar auftaucht ist der Schrecken groß, denn er hat sich als sein Bruder Eric ausgegeben. Nun versucht er alles, um Alex zum Bleiben zu bewegen. Leicht schwächer als der erste Band, aber dennoch auch wieder gut geschrieben.

Mein Jahresrückblick 2019 – #4 – Serien

Und  damit komme ich schon zum Ende meines Jahresrückblicks 2019. Anfang nächsten Jahres werden wir dann wohl mal ausführlich auf die vergangene Dekade zurückblicken, zumindest, was die Filme angeht.

Zur Statistik:

2019 habe ich 47 verschiedene Serien gesehen, dabei 82+2 Staffeln (+2 für zwei Specialfolgen).

Mit einer Lauflänge von
… 33.280 Minuten
… 554,6 Stunden
… 23,11 Tagen
… 3,3 Wochen

Davon
… 8+1 Staffeln Wiederholungstäter
… 17+1 Staffeln fortgesetzter Serien
… 57 Staffeln neuer Serien

I. Wiederholungstäter

2019 habe ich sieben verschiedene Serien in 8+1 Staffeln erneut gesehen – ohne Ranking

1. Queer Eye – Staffel 1&2
2. Ein Herz und eine Seele – Silvesterpunch – Special
3. Mission Impossible – In geheimer Mission – Staffel 1&2
4. The Big Bang Theory – Staffel 9
5. Die 2 – Vollständige Serie in einer Staffel
6. Ducktales – Staffel 1
7. Doctor Who – Staffel 1 (9. Doktor)

II. Fortgesetzte Serien

2019 habe ich 14 Serien mit 17+1 Staffeln fortgesetzt – im Ranking

Platz 14: Unbreakable Kimmy Schmidt – Staffel 3&4

Während die Grundidee noch über die ersten beiden Staffeln funktioniert hat, haben die Stimmung und auch die Charaktere in der dritten und finalen vierten Staffel immer mehr abgebaut. Die Witze zündeten nicht mehr, die Charaktere verloren immer mehr von ihrem Charme. Hier war es gut nach der vierten Staffel auch den endgültigen Schlussstrich zu ziehen.

Platz 13: Adventure Time – Staffel 3

Die dritte Staffel konnte mich nicht mehr richtig begeistern. Vielleicht hatte ich sie an einem gewissen Punkt auch einfach überguckt.

Platz 12: Aggretsuko – a very metal christmas – Weihnachtsspecial

Das Weihnachtsspecial habe ich euch bereits in meinem Adventskalender vorgestellt. Letztendlich funktioniert die Folge gut als einzelne Episode und spielt eben an Weihnachten. Mit 22 Minuten Lauflänge ist die Folge länger als eine normale, aber immer noch kurz zum anschauen.

Platz 11: The Big Bang Theory – Staffel 11

Auch die Nerds können sich in der vorletzten Staffel nicht mehr wirklich bewähren. Eigentlich ist schon längst alles erzählt und so verliert sich die Serie in einzelnen Beziehungsdramen. Den Zenit hat die Serie schon seit längerem überschritten.

Platz 10: Pussy Terror TV – Staffel 4

Carolin Kebekus geht auch in der vierten Staffel nicht die Ironie aus. Mit ihren wechselnden Gästen und Sketchen schafft sie es neue Ideen umzusetzen und den ein oder anderen Ohrwurm zu fabrizieren.

Platz 9: Lucifer – Staffel 3&4

Wie gut war diese Serie? Und wie stark war der Fall in der dritten Staffel. Nach dem Motto immer mehr, immer schlimmer, immer dramatischer, immer länger, zog sich die Staffel einfach nur noch in die Länge, der Charme ging verloren und Prime zog schlussendlich den Stecker. Genau nach einem riesigen Cliffhanger. Netflix rette die Serie und brachte mit der vierten Staffel eine sehr reduzierte Fassung, die verzweifelt versuchte die Scherben der dritten Staffel aufzusammeln. Die fünfte Staffel dürfte nun also wieder Potential haben.

Platz 8: Bones – Staffel 10&11

Nachdem ich am Ende der 9. Staffel eigentlich dachte, dass ich der Serie nichts mehr abgewinnen könnte, da gerade das Staffelfinale so hochdramatisch wurde, dass ich nur noch genervt mit den Augen rollen konnte, war es dann nach dem Staffelauftakt in Staffel 10 auch wieder vergessen. Die Serie funktioniert weiterhin solange sie sich in erster Linie um die einzelnen Fälle kümmert und die Charaktere nur im Hintergrund sich weiterentwickeln lässt. Es gibt zwischendurch immer noch Episoden, wo man merkt, dass den Autoren langsam die „normalen“ Ideen ausgehen und immer noch ein weiterer Hammer oben drauf gesetzt werden muss.

Platz 7: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 3

Die finale dritte Staffel hatte noch einmal die übliche Portion Drama der Serie zu bieten. Während mir die einzelnen Episoden während der zweiten Staffel zu viel wurden, wurde sich hier mit drei Doppelfolgen und einer Einzelfolge wieder etwas reduziert. Leider war mir die Auflösung am Ende zu schwach, zu schnell abgehandelt und irgendwie wurde mir nicht genug erklärt. So war es zwar eine starke Serie, mit spannenden Charakteren und witzigen Einfällen und einem absolut genialen Neil Patrick Harris als Graf Olaf, aber eben doch kein rundes Ende.

Platz 6: American Gods – Staffel 2

Eine Serie, die noch ein wenig unter den Stolpersteinen der ersten Staffel zu leiden hat. Während die erste Staffel durch langsam inszenierte künstlerische Kompositionen an Bildern glänzt, aber auch einschläfert, sollte nun alles etwas flotter gehen. Aber es konnte nicht einfach die gesamte Grundstimmung gekippt werden. So schlängelt sich die zweite Staffle eher schlecht als recht durch die Handlung.

Platz 5: Game of Thrones – Staffel 8

Die große Enttäuschung des Jahres. Dennoch nicht auf dem letzten Platz gelandet. Denn das große Problem der Serie ist nur, dass sie zu viele offene Handlungsstränge für zu wenig Zeit haben. Das die nicht alle aufgelöst werden konnten, war einem wohl im Vorhinein klar. Weswegen die Showrunner das Angebot von HBO mit einer verlängerten Staffel nicht angenommen haben, bleibt wohl ein Rätsel. Charaktere mussten sich von jetzt auf gleich in eine völlig andere Richtung entwickeln, Entscheidungen blieben ungeklärt. Aber letztlich konnte mich das Finale doch noch überraschen.

Platz 4: Grace und Frankie – Staffel 5

Auch unseren beiden Damen scheint merklich die Luft auszugehen. Dennoch schaffen sie es mit ihrem einzigartigen Charme und Zusammengehörigkeitsgefühl noch einmal auf den Putz zu hauen. 2020 kehren sie wohl noch für eine letzte Staffel zurück, danach dürfte aber auch alles erzählt worden sein.

Platz 3: Downton Abbey – Staffel 6

Die finale Staffel glänzt dadurch keine großen Dramen mehr anzufangen, sondern langsam aber sicher alle Handlungsstränge zum Ende zu bringen. Natürlich gibt es immer noch genug kleine oder größere Dramen. Und letztlich ist für jeden Fan das eigene Happy-end dabei.

Platz 2: Elementary – Staffel 6

Auch in der sechsten Staffel bestechen die Mordfälle durch Scharfsinn und auch die privaten Verstrickungen des Teams rund um Holmes und Watson sind weiterhin interessant. Letztlich wurde es gerade dort dramatischer und gerade Sherlock hat stark mit sich zu kämpfen, aber die Serie schafft es immer noch einen in den Bann zu ziehen und so schnell nicht mehr loszulassen.

Platz 1: Queer Eye – Staffel 3&4

Die Fab 5 verzaubern auch in der dritten und vierten Staffel wieder. Die „Fälle“ wurden gerade in der dritten Staffel noch einmal sehr verschieden, so dass es nie langweilig wurde, auch wenn der Ablauf doch immer sehr ähnlich ist. Und das Team um Jonathan, Tan, Bobby, Karamo und Anthony weiß es einfach einen zu verzaubern.

III. Neue Serien

2019 habe ich 27 neue Serien mit 57 Staffeln entdeckt – im Ranking

Platz 27: The Magicians – Staffel 1

Was habe ich Lobeshymnen auf diese Serie gehört. Leider konnte mich absolut nichts an ihr begeistern. Weder die plumpen und sprunghaften Charaktere, noch das Setting, noch die mal total rasende, mal beinahe stillstehende Handlung – übrigens immer genau verkehrt herum. Letztlich habe ich nach einer ganzen Staffel immer noch keinen Schimmer, was mir die Serie sagen will.

Platz 26: American Crime Story – The People vs. OJ Simpson – Staffel 1

Emmy Gewinner ist leider auch kein Garant mehr für wirkliche Qualität. Mag der Fall rund um O.J. auch konsequent aufgearbeitet worden sein, wobei beide Seiten nicht gut wegkommen, übernimmt sich die Serie mit der Anzahl an Folgen. In kurzen und knackigen 6-8 Folgen wäre die Serie gerade mit ihren Darstellern vielleicht spannend geworden. Aber so ist es eine Ausschlachtung in 13 Folgen, die sich alle ewig ziehen und gefühlt erst in den letzten zwei Folgen überhaupt irgendetwas aussagen.

Platz 25: Catherine – The Great – Miniserie

Helen Mirren als Katherina die Große? Ich dachte mir, was soll da schon schiefgehen. Leider doch eine Menge. Die Geschichte ist durch die vier Episoden auseinander gerissen, unzusammenhängend erzählt, überschüttet den Zuschauer mit Namen, mit denen er nichts anfangen kann. Und Jason Clarke als Potemkin ist einfach nur lachhaft inszeniert. Zumal zwischen Clarke und Mirren absolut Null Chemie entsteht.

Platz 24: Bodyguard – Miniserie

Hier hatte ich wohl einfach zu hohe Erwartungen. Denn schauspielerisch kann man hier vor allem Richard Madden nichts vorwerfen. Doch auch hier verläuft sich die Geschichte zwischenzeitlich und weiß anscheinend nicht mehr so genau, was sie erzählen will.

Platz 23: Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt – Staffel 1

Eins muss man der Serie lassen. Sie schafft es wirklich außergewöhnliche Häuser zu finden. Die Folgen befassen sich mit den Themen Berge, Wald, Küste und Untergrund und präsentieren damit auch die verschiedensten Arten von Häuser. Architekt Piers und Schauspielerin Caroline versuchen ihren Enthusiasmus auch wirklich auf den Zuschauer zu übertragen, so richtig funktioniert das bei mir leider nicht.

Platz 22: Seinfeld – Staffel 1-3

Die Aussage es sei die Serie über „Nichts“ beschreibt es leider sehr treffend. Letztlich geht es nur den Comedian Jerry Seinfeld, seine zwei besten Freunde und seinen schrulligen Nachbarn. Die Folgen gucken sich zwar nebenbei irgendwie so weg, dass ich tatsächlich drei Staffeln geschaut habe, aber so wirklich fesselnd oder sonderlich witzig sind sie leider nicht.

Platz 21: Stranger Things – Staffel 1

Für den Hype bin ich wohl zu spät dran, zumal er sich bei mir auch nie wirklich einstellen wollte. Stattdessen finde ich die Geschichte zwar ganz nett und werde wahrscheinlich auch irgendwann die anderen Staffeln ansehen, aber alles ganz gemächlich.

Platz 20: True Blood – Staffel 1&2

True Blood verkörpert zwar an vielen Stellen genau die Sachen, die ich z. B. immer an Vampire Diaries kritisiert habe, aber schafft es eben auch etwas neues in die Vampirthematik zu stecken. Gerade in der ersten Staffel ist die Diskussion über die Akzeptanz der Vampire sehr dicht an der Realität. Darüber hinaus schafft sie aber nicht viel mehr.

Platz 19: The Fresh Prince of Bel Air – Staffel 1-4

Will Smith in einer seiner ikonischsten Rollen zu sehen, war interessant und nach kurzen Anfangsschwierigkeiten bin ich auch schnell mit der Serie warm geworden. Sogar der Sprung von der Highschool aufs College hat die Serie gut gemeistert. Lediglich die Umbesetzung von Tante Vivian finde ich noch ungelungen, da sich leider auch Vis Charakter zu sehr geändert hat.

Platz 18: Die letzten Zaren – Miniserie

Die Dokumentation über Zar Nikolaus II von seiner Machtergreifung bis zur Ermordung schafft den Spagat zwischen interessanter Dokumentation und gut gespieltem Drama. Interessant für jeden, der sich mit dem Untergang der russischen Zarenfamilie auseinander setzen möchte.

Platz 17: Fleabag – Staffel 1

Auf die Serie bin ich durch die diesjährigen Emmys aufmerksam geworden. Zwar hat mich der schwarze Humor schnell in den Bann gezogen, so richtig warm bin ich mit der Protagonistin und ihren Problemen aber noch nicht geworden. Ich bin gespannt, ob sich das in der zweiten Staffel ändert.

Platz 16: Tiffany Haddish: They’re ready – Staffel 1

Tiffany Haddish zeigt hier ein gutes Händchen für Comedians, auf die ich ohne diese Serie wohl nicht aufmerksam geworden wäre. Dabei sind es vor allem die interessanten Charaktere, die wirklich Geschichten zu erzählen haben, die mich so faszinieren konnten.

Platz 15: Aufräumen mit Marie Kondo – Staffel 1

Was wurde über die Serie diskutiert. Und Marie Kondos Methoden mögen zwar merkwürdig sein, aber letztlich helfen sie wirklich beim Aussortieren. Gleichzeitig hat sie wirklich gute Tipps zum Sortieren von Dingen. Fragt meinen Kleiderschrank.

Platz 14: Patrick Melrose – Miniserie

Benedict Cumerbatch hat es in dieser Serie wirklich nicht leicht und darf gleichzeitig zeigen, was für ein genialer Schauspieler in ihm steckt. Die einzelnen Episoden schwanken dann auch stark, da sie mehr oder weniger unabhängig voneinander spielen.

Platz 13: Comedians auf Kaffeefahrt – Staffel 1-5

Jerry Seinfeld begleitete mich im vergangenen Jahr nicht nur mit der nach ihm benannten Serie, sondern auch mit vielen verschiedenen Autos, in denen er viele Comedians abholte, von denen ich zwar einige kannte, mir aber sehr viele neu waren, trank mit ihnen Kaffee und unterhielt sich über Gott und die Welt.

Platz 12: Comedians of the World – Staffel 1-13

Noch spannender war es in diesem Jahr jedoch die verschiedensten Comedians auf 13 unterschiedlichen Ländern mit vielen unterschiedlichen Sprachen zu sehen. Mit Hilfe von Untertiteln funktionierte dann auch die Verständigung. Dabei ist es witzig zu sehen, wie viele gemeinsame Lachpunkte es weltweit gibt, auch wenn die Kulturen eigentlich sehr unterschiedlich sind.

Platz 11: Almost Human – Staffel 1

Diese Sci-Fi-Crime-Serie zog mich pünktlich zur Herbstzeit in den Bann. Dabei sticht neben den Fällen, die vor allem durch die Sci-Fi Technologie für viel Neues sorgt, auch das Zusammenspiel von Michael Ealy und Karl Urban heraus.

Platz 10: Peaky Blinders – Staffel 1

Normalerweise kann ich mit den ganzen Gang-Geschichten wenig anfangen. Aber diese Gang auch Birmingham wird in ganz anderem Stil inszeniert und kann mich so dem Genre viel näher bringen. Ich bin auf Staffel Zwei gespannt.

Platz 9: Barry – Staffel 1

Auf diese Serie bin ich ebenfalls bei der Emmy-Verleihung aufmerksam geworden. Und die Geschichte des Auftragskillers, der viel lieber Schauspieler wäre ist so verdreht und doch so gelungen inszeniert, dass ich nun verzweifelt auf die zweite Staffel warte.

Platz 8: True Detective – Staffel 1&2

Eine grundsätzlich hochkarätig besetzte Serie, die anthologisch Handlungen auf eine Staffel beschränkt. Dabei gefiel mir die düstere Atmosphäre der ersten Staffel noch ein wenig besser als die zweite. Auch hier freue ich mich auf die dritte Staffel dann mit Mahershala Ali.

Platz 7: The Umbrella Academy – Staffel 1

Superhelden mal anders, nämlich ein bisschen weniger super und viel mehr mit ihren eigenen Problemen behaftet. Dennoch müssen die Sieben irgendwie ihre Streitigkeiten unter Kontrolle kriegen und den bevorstehenden Weltuntergang verhindern.

Platz 6: The Marvelous Mrs. Maisel – Staffel 1

Rachel Brosnahan schafft es die absolut warmherzige Mrs. Maisel zu verkörpern, die in einer Männerdomäne versucht Comedian zu werden. Ganz nebenbei versucht sie noch mit ihren Eheproblemen fertig zu werden.

Platz 5: Queer Eye – We’re in Japan – Staffel 1

Die Fab 5 haben die USA verlassen und zeigten in dieser – leider sehr kurzen – Staffel ihr Können nun in Japan. Dafür mussten sie sich zunächst mit dem japanischen Lebenstil vertraut machen. Hier war es also schön zu sehen, dass die positive Energie der Jungs auch in einer ganz anderen Kultur funktioniert.

Platz 4: Modern Family – Staffel 1-8

Warum habe ich diese Serie erst jetzt gefunden? Die ziemlich ungewöhnliche Zusammenstellung der Serie mit ihren Charakteren und dem Mockumentary-Stil konnte mich bisher über acht Staffeln begeistern. Und die Serie hat übrigens noch lange nicht ihren Zenit erreicht.

Platz 3: Forever – Staffel 1

Meine Top 3 bestehen leider alle nur aus einer einzigen Staffel. Bei Forever liegt dies jedoch daran, dass sie bereits nach einer Staffel abgesetzt wurde. Das kann ich leider gar nicht verstehen, denn die Handlung über den unsterblichen Gerichtsmediziner, der sich zu gerne in die Fälle einmischt, war spannend, witzig, hatte Charme, gute Charaktere und vor allem eine gue Dynamik.

Platz 2: Chernobyl – Miniserie

Den Namen des explodierten Atomkraftwerks kennt wohl jeder, aber auch die Hintergründe? Genau darum geht es in dieser Serie. Dabei ist sie spannend, düster, mit großartigen Schauspielern und schonungslos ehrlich, ohne dabei ständig auf die Tränendrüse zu drücken. Wer die Serie noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen!

Platz 1: Good Omens – Miniserie

Auch über Good Omens könnte ich eine ganze Lobeshymne verfassen. Ich versuche mich aber kurz zu halten. Die Serie hatte mich von Anfang an durch eine unfassbare altmodsiche Erzählweise durch ein Voic over, das aber so modern umgesetzt wird, dass es wie eine Neuerfindung wirkt. Hinzu kommt, dass David Tennant als Crowley und Michael Sheen als Aziraphael eine unfassbare Dynamik entwickeln, die instant zu meinem liebsten Serienduo wurde. Dann ist es die Handlung, die mit einem gewissen Augenzwinkern erzäht wird und sich nebenbei noch die Zeit nimmt, einen großen Teil Menschheitsgeschichte zu erzählen.

 

 

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 24. Türchen

Leverage – Schöne Bescherung – Staffel 3 Folge 14

Darum geht’s – in der Serie

Das Mastermind Nate Ford, die Trickbetrügerin Sophie Deveraux, der „Mann fürs Grobe“ Eliott, die Diebin Parker und der Hacker Hardison haben sich zusammengetan, um als moderne Robin Hoods Gerechtigkeit für die einzufordern, die sich nicht wehren können.

Darum geht’s – in der Folge

Parker ist völlig im Weihnachtsfieber. Als dann auch noch der Weihnachtsmann auftaucht und die Hilfe vom Team angefragt, ist sie erst recht aus dem Häusschen. Nate hingegen ist wenig begeistert, da sich das Team an Weihnachten eigentlich freinehmen wollte. Doch kurz darauf sind sie im Einkaufszentrum eingeschleust, um einen vermeitlichen Kreditkartenbetrug aufzudecken.

Der Weihnachtszauber

Lange habe ich überlegt, welche Serienfolge es nun auf den 24. Dezember schaffen sollte. Und habe mich dann für eine etwas andere Weihnachtsfolge entschieden. Aber die überdrehte Weihnachten liebende Parker im Kontrast zum wenig begeisterten Nate und ein Eliott als Ersatz-Weihnachtsmann sind ein so schönes Kontrastprogramm, dass eigentlich für jeden eine Meinung vertreten wird. Außerdem ist der Hilfesuchende Weihnachtsmann vom ganzen Verhalten wie man sich einen Weihnachtsmann eben vorstellt. Dann gibt es schöne Charakterentwicklungen, die einem Weihnachtswunder gleichen. Und eine Serie, bei der gestohlender Schmuck in Millionenhöhe am Weihnachtsbaum hängt – ich bitte euch, das hat echt Stil.

Weihnachtsfaktor: 5***** – Hohoho

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 23. Türchen

Scrubs – Mein Weihnachtswunder – Staffel 1 Folge 11

Darum geht’s – in der Serie

Im Sacred Heart fangen die Freunde J.D. und Turk als Assistenzärzte an. Zwischen Visiten, Patienten und demm ganz alltäglichen Wahnsinn, sind sie immer für ein Späßchen zu haben.

Darum geht’s – in der Folge

Während J.D. die Geburt von einem befreundeten Pärchen von Dr. Cox filmen soll, wird Elliott in die Notaufnahme eingeteilt, wo sie unter Stress und sexistischen Bemerkungen von Dr. Kelso zu leiden hat und eine Schwangere etwas ruppig abweist. Turk versucht sehr lange die Weihnachtsstimmung aufrecht zu halten, doch nach einer 24 Stunden Schicht, hat er seinen Glauben verloren. Nun hilft nur noch ein Weihnachtswunder.

Der Weihnachtszauber

Scrubs schafft es wieder einmal ein Thema aufzugreifen und mit dem ganz alltäglichen Wahnsinn in einem Krankenhaus zu verbinden. So ist es schwierig zwischen Notfällen und sterbenden Patienten sich die Weihnachtsstimmung zu bewahren. Doch gerade das Ende ist das titelgebende Weihnachtswunder und schafft es klarzustellen, dass es auf jeden selbst ankommt.

Weihnachtsfaktor: 5***** – Hohoho

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 22. Türchen

Supernatural – Übernatürliche Weihnachten – Staffel 3 Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

Die Brüder Sam und Dean Winchester sind Jäger. Das heißt sie reisen kreuz und quer durch die USA und jagen alles Übernatürliche. Geister, Dämonen, Wendigos, Vampire, Werwölfe und noch vieles mehr, ist nicht mehr sicher.

Darum geht’s – in der Folge

Dean möchte gerne Weihnachten feiern, da es voraussichtlich sein letztes Fest wird. Sam ist jedoch dagegen, da er keine guten Erinnerungen an Weihnachten hat. Gleichzeitig verschwinden immer wieder Menschen und die Kindern schwören, dass der Weihnachtsmann durch den Kamin kam und ihre Eltern geholt hat. Sam und Dean finden heraus, dass es sich dabei um heidnische Götter handelt.

Der Weihnachtszauber

Die „Grinches“ dieser Welt werden ja selten müde zu erwähnen, dass Weihnachten gar nicht auf den Geburtstermin Jesu fällt, sondern auf das heidnische Fest der Wintersonnenwende. Auch sind viele Weinachtsbräuche übernommene heidnische Traditionen. Genau diese Diskussion übernimmt Supernatural und macht daraus ein altes heidnisches Götterpaar, dass sich an die moderne Welt angepasst hat, aber dennoch ihre jährlichen Opfer holt. Auch die Idee des bösen Weihnachtsmannes ist dann noch einmal ein völlig neuer Ansatz in der Serienwelt und passt perfekt zum Serienkonzept. Gleichzeitig wird auch die Weihnachtsverdrossenheit derer beleuchtet, die eben in der Kindheit keine beschaulichen Weihnachten hatten.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 21. Türchen

How I met your mother – Wie Lily Weihnachten gestohlen hat – Staffel 2 Folge 11

Darum geht’s – in der Serie

Ted Mosby erzählt seinen Kindern, wie er ihre Mutter getroffen hat. Allerdings erzählt er ihnen auch alle vorherigen Datingerfahrungen und Geschichten, die er zusammen mit seinen besten Freundin Lily, Marchall, Barney und Robin erlebt hat.

Darum geht’s – in der Folge

Lily und Marchall sind wieder das Traumpaar, wie vor ihrer Trennung. Am Heiligen Abend findet Lily den alten Anrufbeantworter, den Ted versteckt hatte, weil er Marchall in seiner Trennungstrauer nur noch verstärkt hat. Doch in einer alten Nachricht nennt Ted Lily „Grinch“, wobei Grinch eher Teds Ersatz für das eigentliche Schimpfwort ist, da er die Geschichte ja seinen Kindern erzählt. Lily ist darüber so verärgert, dass sie die gesamte Weihnachtsdeko abbaut und abhaut. Nun versucht sich Ted bei ihr zu entschuldigen.

Der Weihnachtszauber

In dieser Folge geht es um Versöhnung. Denn die Trennung des Traumpaares schwebt immer noch irgendwo über den Freunden, da Marchall zwar Lily verziehen hat, aber zwischen Lily und Ted noch einiges nicht ausgesprochen wurde. Überzeichnet wird das Ganze mit einer Menge Weihnachtsdeko, denn Lily zaubert aus der Wohnung jedes Jahr ein Weihnachtswunderland. In einer Nebenhandlung geht es auch kurz um die völlig überlasteten Postboten und das nicht alle Geschenke rechtzeitig ausgeliefert werden können.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 20. Türchen

Gilmore Girls – Schlittenfahrt – Staffel 2 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Lorelai und Rory Gilmore sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch beste Freundinnen. Sie leben im beschaulichen Stars Hollow. Neben den Schulproblemen Rorys und den Arbeitsproblemen Lorelais, die ein Inn führt, hat Stars Hollow neben allerlei skurrilen Traditionen auch viele skurille, aber liebenswerte Bewohner.

Darum geht’s – in der Folge

Lorelai und ihre Köchin Sookie haben ein aufwendiges historisches Dinner für eine Gesellschaft organisiert. Diese sind jedoch in Chicago eingeschneit und können nicht kommen. So laden die beiden kurzerhand einfach alle ihre Freunde ein, zum Essen, einer Schlittenfahrt und Übernachtung im Inn.

Der Weihnachtszauber

Ist hier allgegenwärtig. Klar ist das historische Dinner nicht unbedingt das klassische Weihnachtsdinner, aber die Stimmung ist dennoch von Frieden, Freundschaft und der Beilegung von Streitigkeiten dominiert. Und was gibt es weihnachtlicheres als eine Schlittenfahrt durch das verschneite Stars Hollow?

Weihnachtsfaktor: 5***** – Hohoho

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 19. Türchen

Two and a half man – Santas Dorf der Verdammten – Staffel 3 Folge 11

Darum geht’s – in der Serie

Charlie Harper ist erfolgreicher Jingle-Schreiber und lebt ein ausschweifendes Junggesellenleben. Viel Alkohol und vor allem viele One Night Stands in seinem Malibu-Strndhaus. Als eines Tages sein Bruder Alan vor der Tür steht, der von seiner Frau rausgeworfen wurde, ändert sich das Leben jedoch. Zumal auch Jake, Alans Sohn, an den Wochenenden zu Besuch ist.

Darum geht’s – in der Folge

Alan hat endlich eine bezaubernde Freundin gefunden. Sandy ist klug und führt den Haushalt absolut penibel. Reibereien zerstreut sie durch ihre teuflisch guten Koch- und Backkünste. Dies führt bei den Brüdern schnell zu einem kleinen Bäuchlein. Bis Weihnachten vor der Tür steht und Sandys schlimmste Seite zum Vorschein bringt.

Der Weihnachtszauber

Hier werden gekonnt die Weihnachtsfanatiker auf die Schippe genommen. Eine Folge, für all diejenigen, die Kistenweise Weihnachtsdeko im Keller stehen haben und dessen Häuser sich an Weihnachten in eine reine Blinklichthölle verwandelt.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 18. Türchen

Bones – Morgen kommt kein Weihnachtsmann – Staffel 3 Folge 9

Darum geht’s – in der Serie

Dr. Temperance „Bones“ Brennan ist eine brilliante forensische Antropologin. Nur mit der Sozialkompetenz hat sie es nicht so. Als der FBI-Agent Seeley Booth sie und ihr Team im Jeffersonian für einen Fall benötigt, entsteht eine regelmäßige Arbeitsbeziehung. Der impulsive Booth und die rationale Brennan bilden dabei ein sonderbares, aber sehr erfolgreiches Team.

Darum geht’s – in der Folge

Booth und Brennan bekommen einen Fall, in dem der „Weihnachtsmann“ ermordet wurde auf den Tisch. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann, der das ganze Jahr über als Weihnachtsmann arbeitete. Nebenbei plagen die beiden private Sorgen zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Brennan will den Wunsch ihres inhaftierten Vaters nach einem Weihnachtsfest im Gefängnis nicht nachgehen. Booth hingegen bekommt mitgeteilt, dass er Weihnachten nicht mit seinem Sohn verbringen kann, da dessen Mutter und ihr neuer Lebensgefährte in Vermont feiern wollen.

Der Weihnachtszauber

Ein ermordeter Weihnachtsmann mag zunächst nicht den Zauber von Weihnachten versprühen, aber die Serie ist nun einmal im Crimegenre angesiedelt und ohne Leiche funktioniert die Serie wohl kaum. Dazu gibt es ja noch die privaten Probleme der Charaktere, die sich beide damit befassen, inwieweit Weihnachten ein Familienfest ist.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 17. Türchen

Rick & Morty – Anatomie-Park – Staffel 1 Folge 3

Darum geht’s – in der Serie

Morty lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester zusammen. Mit im Haus lebt sein Grandpa Rick, der ihn immer wieder mitnimmt zu den seltsamesten Abenteuer in verschiedenste Galaxien. Dabei überrascht Rick immer wieder durch neue Erfindungen.

Darum geht’s – in der Folge

An Weihnachten kommen Jerrys – Mortys Dad – Eltern zu Besuch. Doch seltsamerweise haben sie den jungen Mann Jacob dabei. Jerry findet das merkwürdig und versucht hinter das Geheimnis zu kommen. Gleichzeitig führt Rick einen sichtlich betrunkenen Weihnachtsmann namens Ruben in die Garage und nimmt Morty gleich mit. Denn Rick hat einen Freizeitpark in Ruben eingepflanzt. Der Anatomie-Park stellt sich als eine Mischung aus Disneyland und Jurassic Park heraus und Morty soll herausfinden, was dort passiert ist.

Der Weihnachtszauber

Es ist für mich sehr passend, dass meine absolute Lieblingsfolge der Serie gleichzeitig auch die Weihnachtsfolge ist. Während die Geschichte rund um Rick und Morty und den Anatomie-Park wenig weihnachtlich ist, ist es die Nebenhandlung rund um Jerry und seine Eltern umso mehr. Hier geht es darum, dass alle nur noch auf ihre technischen Geräte schauen und zu wenig Zeit mit der Familie verbracht wird. Jerry sammelt darauhin alle Geräte ein, damit endlich wieder alle miteinander reden. Dies geht allerdings für ihn nach hinten los.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen