Rückblick auf den Mai 2025

Ein schönes erholsames langes Wochenende liegt hinter mir, auch wenn mich der Alltag schon wieder eingeholt hat. Dadurch kam ich aber auch letzte Woche nicht dazu, diesen Rückblick zu schreiben. Der Mai lief tatsächlich auch lesetechnisch diesmal nicht gut. Ein Buch hat mich zu lange aufgehalten und im Alltag ging es auch drunter und drüber. Dafür hatte ich endlich wieder mehr Zeit für Hörbücher!

Der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Thunderbolts*: Yelena ist eigentlich tief in einer Depression und ringt mit der Einsamkeit. Um sich damit nicht auseinander zu setzen, nimmt sie immer mehr Aufträge der zwielichtigen CIA-Direktorin Valentina Allegra de Fontaine. Doch bei einem Auftrag trifft sie auf Ghost, Taskmaster, John Walker und Bob. Während die Ersteren jeweils auf einen der anderen angesetzt wurde, ist es vorallem die Anwesenheit von Bob, die alle irritiert. Sie finden heraus, dass sie alle auf irgendeine Art von Valentina belogen und in eine Falle gelockt wurden. Widerwillig müssen sie zusammen arbeiten. – Was sich wie Marvels Resterampe las, war endlich mal wieder ein guter MCU Film. Depressionen und  Einsamkeit wurden thematisiert und haben sich gekonnt in die Action eingefügt.

J-Hope on the Stage: Jung Hoseok, besser bekannt als J-Hope, hat die Zeit, in der seine Bandkollegen noch beim Militär sind, genutzt und hat eine Welttournee gegeben. Bei seinem Abschlusskonzert in Osaka gab es wieder ein weltweites Kinoliveevent. – Sehr gelungenes Konzert mit einer tollen Bühnenshow und thematisch gut sortierter Songauswahl.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Jurassic City: Eigentlich wollten sie nur den Initiationsritus ihrer Stundentinnenverbindung feiern. Doch diese wird von der Polizei aufgelöst und drei Studentinnen landen im Gefängnis. Auch zwei Betrunkene, ein Junkie und ein mehrfacher Frauenmörder sind Insassen. Doch ein Hochsicherheitstransporter muss ebenfalls ins Gefängnis umgeleitet werden. Dabei hat er neu gezüchtete Dinos, die es schnell schaffen auszubrechen. Und sie sind hungrig. – Trashfilm & Dinos? Ich war dabei und er bot die gesamte Trashschiene. Definitiv was zum lachen.

Feinfühlige Vampirin sucht lebensmüdes Opfer: Sasha ist eine Vampirin. Allerdings kann sie keinem Menschen etwas antun, was ein Problem bei ihrer Ernährung ist. Und als ihre Eltern ihr den Bluthahn zudrehen, muss sie zu ihrer Cousine ziehen. Dabei lernt sie Paul kennen. Der wird stark gemobbt und hat daher suizidiale Gedanken. In einer Therapiesitzung lernen sich die beiden kennen und schließen einen Pakt. Sasha will endlich ihr erstes Opfer haben und Paul sterben. Doch es kommt alles ganz anders. – Die Beschreibung klang besser als der Film am Ende war, der doch sehr künstlerisch angehaucht war. Dennoch war ich gut unterhalten.

Rogue – Im falschen Revier: Eine Gruppe Touristen will in Australien eine Flusstour machen, um ein paar Krokodile zu sehen. Dabei entdecken sie ein Notsignal. Für das kleine Fischerboot kam jedoch jede Hilfe zu spät. Doch das Krokodil, welches dafür verantwortlich ist, ist weiterhin hungrig. Und es hat neue Opfer gefunden. – Da landet dieser Horrorfilm  einfach zwischen meinen ganzen Trashfilmen. Allerdings hatte er auch die bekannten Klischees, nur eben mit besseren Effekten und besseren Darsteller*innen. 

Jurassic Shark: Eine einsame Insel, eine Gruppe Studentinnen, eine Gruppe Krimineller und ein Megalodon, der durch Experimente in dem See aus einer Eisstarre gelöst wurde. Was kann da schon schief gehen? Vor allem, wenn die Kriminellen ein geklautes Gemälde vom Seeboden hochholen wollen? – Leider eher ein mittelmäßiger Trashfilm, hier fehlte eindeutig noch mehr Budget als bei anderen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Mission Impossible 8 – Dead Reckoning Part 2: Ob es nun wirklich der Abschluss des Franchises wird, bleibt mal dahingestellt, aber es ist zumindest der zweite Teil von Dead Reckoning, der mir wieder vergleichsweise gut gefallen hatte. Also werde ich wohl mal trotz der 170 Minuten einen Blick wagen.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Lilo & Stitch, Black Bag, Death of a Unicorn

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Criminal Minds – Staffel 12 (Bisher die anstrengendste Staffel, da zu jedem Fall noch eine übergreifende Hintergrundgeschichte kam, die sich über die ganze Staffel erstreckte)

Call of the Night – Staffel 1 (Vampirgeschichte mal ganz anders. Ganz ruhig und nachdenklich erzählt. Hat dadurch echt gut funktioniert)

Link Click – Staffel 1-2 (Ein chinesischer Anime, der mich direkt in den Bann ziehen konnte. War zwischendurch echt schwierig wieder aufzuhören. Dabei ist er auch hoch emotional, gut durchdacht und mit tollen Charakteren)

Bon Voyage – Staffel 2 (Diesmal ging es nach Hawaii und BTS hatten wieder allerlei Abenteuer zu erleben. Spannend anzusehen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 3.410
Seiten pro Tag: 110 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 4

Sakamoto Days 1: Sakamoto war einst einer der begabtesten Auftragskiller, doch nachdem er seine Frau kennenlernte, gab er den Job ihr zuliebe auf. Jahre später ist er Besitzer eines Supermarkts und in die Breite gegangen. Als sein ehemaliger Kollege Shin ihn besucht, bringt er einiges durcheinander. – Sehr witzige Geschichte, die mich direkt abholen konnte. Mal schauen, ob ich Band 2 hole oder mit dem Anime beginne.

Mein Buchcafé in einer anderen Welt: Nachdem die bisherige Erlöserin zurückgetreten ist, herrscht endlich Frieden. Il und Tsukina haben sich verlobt und alles läuft gut. Dann taucht ein neuer Erlöser auf. Doch dieser scheint im Gegensatz zur bisherigen sehr lernbegierig zu sein. – Der dritte Band plätscherte etwas langsamer vor sich hin, aber die Charaktere sind weiterhin interessant genug, um dran zu bleiben.

Die Göttinen von Otera 2: Sechs Monate nachdem Deka die Göttinen befreit hat, soll sie nun weitere befreien. Doch dabei fallen ihr immer mehr Ungereimtheiten auf. Und ihre Feinde sind ihnen weiterhin dicht auf. Deka muss erneut alles hinterfragen, was sie zu wissen glaubte. – Führt leider den ganzen ersten Band ad adsurdum, wodurch sich die Geschichte ziemlich gezogen hat. Schade.

Mein*Star 1: Ai Hoshino ist ein aufstrebendes Idol bei J-Pop Band B-Komachi. Die sterbenskranke Salina ist großer Fan und steckt damit auch ihre Arzt Goro an, der versucht ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und schnell selbst zum Fan wird. Doch das Schicksal hat für beide etwas anderes vorhergesehen. – Die Lightnovel bietet ein paar mehr Hintergründe zum Anime, was ganz nett war, aber so richtig in Schwung ist die Geschichte noch nicht gekommen.

Spy x Family 13: Twilight steht kurz davor aufzufliegen und damit alle Geheimoperationen von Westalis. Nur Nightfall kann ihn noch retten. Währenddessen schlichtet Yor auf einem Wohltätigkeitsflohmarkt und Anya kommt Damian nochmal näher. – Nach dem riesen Cliffhanger in Band 12 kam hier endlich die Auflösung, die aber ziemlich schnell abgearbeitet war. Ansonsten bietet er wieder die typische Mischung aus Humor und Spannung.

Funny Story: Daphne wird von ihrem Verlobten Peter verlassen. Ausgerechnet für dessen Jugendfreundin Petra. Doch nicht nur das, sie steht auch auf einmal mit Nichts auf der Straße und das einzige bezahlbare Zimmer ist bei Miles. Dieser ist jedoch Petras Ex-Verlobter. Und als dann auch noch die Einladung zur Hochzeit von Peter und Petra bei Miles und Daphne ankommen, beschließen die beiden ebenfalls eine Beziehung vorzutäuschen. Es ist der Beginn einer „Funny Story“. – Bei der Prämisse war ich etwas skeptisch, da sie mir zu gewollt klang, aber die Geschichte entwickelt sich gut mit ordentlich Tiefgang.

Tee? Kaffee? Mord! 13 – Miss Rittinghouse und die sprechenden Bücher: Der Earl of Helliwell ist verstorben und der Butler sucht ausgerechnet im Black Feather um Hilfe. Denn die letzten Worte des Earls waren, dass sich der Butler um die „sprechenden Bücher“ kümmern soll. Natalie und Louise sind ratlos und holen daher Paige Rittinghouse, die örtliche Buchhändlerin, mit ins Boot. Kann sie das Rätsel lösen? – Es war toll, dass Paige mal eine größere Rolle spielte, aber der Fall war mir grundsätzlich etwas zu platt. 

Wie Melodien im Wind: Toni liebt Lukas. Lukas liebt Toni. Es könnte so einfach sein. Doch beide verstecken ihre Herkunft und können die ist auch der Grund, warum sie nicht zusammen sein können. Denn während Toni die Tochter der Hausmeisterin ist, ihr Vater nach einem Gefängnisaufenthalt wegen Steuerhinterziehung an Depressionen leidet und ihr Bruder frisch wegen Drogenbesitzes verhaftet wurde, ist Lukas ausgerechnet der Sohn des dänischen Königs – und damit ein Prinz. Doch als Toni als Schlagzeugerin der Schulband einspringt, verbringen beide viel Zeit miteinander und alte Gefühle entflammen von neuem. – Mir war die Prinzensache zu viel und die „Hindernisse“ dadurch auch zu schnell aus dem Weg geräumt. Bisher der schwächste Band der Reihe.

Das kleine Café in Kopenhagen: Kate arbeitet bei einer großen PR-Agentur und ist frisch bei einer Beförderung übergangen worden. Um sich dennoch zu beweisen, soll sie eine Pressereise nach Kopenhagen organisieren, um den Hygge-Trend bekannter zu machen. Mit dabei ist Ben, der dem Ganzen gar nichts abgewinnen kann. Und so fliegen die Fetzen zwischen ihm und Kate. – Süße kleine Zwischendurchlektüre. Allerdings bin ich es etwas leid, dass Cafébesitzerin als der ultimative Beruf dargestellt wird, wenn man aus dem „bösen“ PR-Job rauswill. Auch die Liebesgeschichte kam mir sehr aus dem Blauen heraus.

Mrs. Potts Mordclub und der tote Nachbar: Judith Potts ist 77 Jahre alt, lebt allein in einem Herrenhaus und ist Kreutworträtsel-Autorin. Beim Schwimmen in der Themse hört sie einen Schuss und kurz darauf ist ihr Nachbar tot. Da die Polizei aber ihrer Meinung nach nicht genug ermittelt, nimmt sie das kurzerhand selbst in die Hand und findet auch direkt zwei Verbündete. Allerdings finden sie auch weitere Leichen und absolut niemand scheint genügend Motiv oder die Gelegenheit dazu zu haben. – Definitiv eine Reihe, die ich weiter verfolgen werden, da mir die drei Frauen des Mordclubs sympathisch sind und der erste Fall viel potential zum Miträtseln hatte. 

Der Sommer, in dem Hikaru starb 4: Yoshiki und Hikaru versuchen mehr über die Geschichte des Ortes herauszufinden. Dabei treffen sie auf eine Frau, die über alles Bescheid zu wissen scheint. Doch können sie ihr trauen? – Es gibt endlich mal wieder ein paar Infos, aber generell bleibt die Geschichte sehr langsam erzählt.

Wie war euer Mai? Was waren eure Highlights?

Song of Silver & Dark Star Burning

Ein Vorwort

In letzter Zeit habe ich immer wieder Bücher gelesen, die sich mit der japanischen oder koreanischen Mythologie befassten. Doch als mein Buchclub eine Reihe mit Einflüssen aus der chinesischen Mythologie vorschlug, war ich auch direkt begeistert, war es doch nochmal eine neue Richtung. Wie mir die Reihe gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Beide Bücher arrangiert vor einem Bücherregal. Im Vordergrund ist eine Plastik eines schlafenden Drachen mit Drachenbaby im Ei.

Song of Silver

Die Handlung: Lans Heimat ist vor einigen Jahren erobert worden und hat ihrer Familie das Leben gekostet. Nun versucht sie sich als Singmädchen über Wasser zu halten. Doch in einer schicksalshaften Nacht verliert sie alles, was sie bis dahin kannte. Dabei trifft sie auf den geheimnisvollen Zen, der sie jenseits der Stadt bringt und eine Welt zeigt, die Lan für verloren gehalten hat.

Meine Meinung: Wie häufig bei Fantasy-Stories brauchte ich eine Weile, um in die Welt reinzukommen. Es gab am Anfang einiges an Infos zu verdauen, da alles rund um die Eroberung erzählt wurde. Zeitgleich ging es aber auch direkt in die Vollen und wir bekommen die direkten Konsequenzen eines eroberten Landes. Hier fehlen mir die Kenntnisse über die chinesische Geschichte, um nachvollziehen zu können, inwiefern dies hier Bezug darauf nimmt, aber allein der Unterschied zwischen den Küstengebieten und den ländlichen Gebieten wurde gut als Fantasywelt umgesetzt. Lan als Protagonistin fand ich direkt nahbar. An ihr bleiben wir auch dran und erleben direkt ein ziemliches Abenteuer. Im Mittelteil wird dies um einiges ruhiger, wenn sie mit Zen durchs Land reist und schließlich im Tempel einiges über sich lernt. Dabei war es vorallem das Erlernen des Magiesystems mit dem Chi und den Varianten Yin und Yang, die gut umgesetzt, wenn auch stellenweise sehr kompliziert erklärt wurden. Hinter jeder Ecke gab es etwas zu erkunden und im Nachgang bin ich sehr neugierig, wie viel davon auf der chinesischen Mythologie basiert und wie viel für die Geschichte dazugedichtet wurde. Durch den Cliffhanger am Ende empfiehlt es sich direkt den zweiten Band parat liegen zu haben.

Dark Star Burning

Die Handlung: Nach der Zerstörung des Tempels, der für Lan kurzzeitig ein Zuhause war und dem Verlust von Zen, sucht sie verzweifelt nach einem Weg die elantinische Besatzung doch noch zu beenden. Dafür reist sie in die Wüste und sucht nach einem Ort, der nicht mehr existieren soll. Wird sie ihre Welt retten können?

Meine Meinung: Der zweite Band schließt direkt an den ersten an, dennoch habe ich eine Weile gebraucht, um wieder in die Geschichte rein zu kommen. Dadurch, dass Lan und Zen getrennt sind und wir daher auch vermehrt abwechselnde Perspektiven haben, kommt nicht so richtig der Lesefluss auf, wie noch im ersten Teil. Vor allem der Teil rund um Zen scheint eine Weile still zu stehen. Das ändert sich zum Glück wieder und dann hat die Geschichte auch noch einiges zu bieten. Hier gehen einige Entwicklungen ganz schön schnell und wirken teilweise gehetzt. Im Gegensatz zu anderen aus meinem Buchclub, glaube ich nicht, dass hier noch ein kompletter dritter Band hilfreich gewesen wäre, aber den doch sehr kurzen zweiten Band ein wenig ausgearbeiteter zu lesen, wäre schön gewesen. Vom Ende kann man halten, was man will, aber es ist zumindest rund erzählt. Ich war kein Fan und nach der allgemein doch sehr gewaltreichen Dilogie brauchte ich erstmal wieder einen cosy Roman.

Das Fazit

Die Dilogie rund um Lan und Zen bietet eine atemraubende und actionreiche Handlung mit einem gelungenen Weltenbau, der stark von der chinesischen Mythologie beeinflusst ist und tolle Protagonist*innen bietet. Abgesehen davon, dass ich bei beiden Bänden am Anfang ein paar Probleme hatte reinzukommen und der zweite Band stellenweise etwas gehetzt wirkt, so ist die Reihe doch empfehlenswert. 

Eine Handvoll Bücher – 02/25

Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe der buchigen Handvoll in diesem Jahr. Heute mit: Sturm in Schottland, Magie in Hongkong, Tattoos auf der Haut, einer düsteren Heldenreise und einem modernen Orakel.

Zusammenstellung der genannten Bücher

Dunkles Wasser

Die Handlung: Kate Linvilles Fall wird ihr entzogen, obwohl sie alles richtig gemacht hat. Genau zu der Zeit trifft ihr Ex-Kollege Caleb Hale in Frankreich auf eine junge Frau, deren Roadtrip-Freundin verschwunden ist. Vor vielen Jahren hat sie ein entsetzliches Massaker an ihrer Familie als Einzige überlebt. Holt sie die Vergangenheit ein? 

Meine Meinung: War ich von Charlotte Links Wechsel zu Krimis zunächst wenig begeistert – und die ersten Kate Linville Teile mag ich noch immer nicht – so hat sie doch inzwischen ihren eigenen Stil in dem Genre entdeckt und kann diesen gut zur Geltung bringen. Auch hier bringt sie uns zunächst ein Szenario, das auch aus ihren früheren psychologischen Spannungsromane stammen kann, um dann wieder zu den inzwischen vertrauten Charakteren zu wechseln. Auch schafft sie es Caleb Hale irgendwie wieder sinnvoll einzubringen, hat sie ihn doch zuvor ziemlich ins Aus befördert. Sie schafft es wieder geschickt eine Menge falscher Fährten zu legen und selbst, wenn man ihre Werke kennt, und versucht um die Ecke zu denken, so ist die Auflösung dennoch wieder absolut überraschend und unvorhersehbar. Dabei bleibt es aber in der Auflösung dennoch logisch. Auch hier haben wir wieder zusätzlich die Sichtweise des Täters, die gleichzeitig genug Anhaltspunkte liefert, um zu wissen, was passiert und dennoch die entscheidenden Details verschweigt, so dass das Ende nicht vorweg genommen werden kann. Kurzum wieder ein tolles Werk aus der linkschen Feder.

Magic so pure & evil

Die Handlung: In Magnolia Bay regiert der Skarabäusclan und die Brennende Lilie. Zumindest inoffiziell. Kari wurde als Kind an den Anführer der Skarabäen verkauft und arbeitet dort nun als rücksichtlose Schutzgeldeintreiberin. Doch als ihr Vater nach vielen Jahren um ihr Leben fleht, gescheiht etwas unbegreifbares. Auf einmal kann sich niemand mehr an Kari erinnern. Auf ihrer Flucht trifft sie auf Nael, der sie in die Geheimnisse der Walled City einführt.

Meine Meinung: Manche Bücher haben die richtige Prämisse, die richtigen Charaktere, die richtigen Ideen fürs Wordlbuilding und schaffen es dennoch nicht zu einem runden Werk zu werden. Genau das ist hier passiert. Wir haben Klans, wir haben einen geheimnisvollen Nebel, wir haben eine Welt, die sich an Hongkong orientieren will und eine Autorin, die hier auch eigentlich genug Erfahrungen aus ihrem Leben hat, um die Stadt einfangen zu können. Aber das Grundproblem ist, dass sich hier eben nicht entschieden wurde, ob wir eine Fantasy-Welt haben oder eine Welt in unserer Welt. Weil es gibt irgendwo Menschen mit Fähigkeiten, Blutzauber, Fantasy-Elemente und gleichzeitig ist es aber unsere moderne Welt mit Handys und allem. Und genau das führt zu Widersprüchen. Denn die modernen Geräte werden immer dann genutzt, wenn sie die Charaktere gerade benötigen. Danach wird wieder komplett vergessen, dass sie existieren. Und auch die Welt wird immer dann gut beschrieben, wenn es gebraucht wird. Danach wird das ganze Setting einfach umgeworfen, weil es nicht mehr hilfreich ist. So passt irgendwie alles vorne und hinten nicht zusammen. Das Gleich gilt bei den Charakteren. Statt einer Entwicklung haben wir nur Extreme, die von jetzt auf gleich wechseln, je nachdem, ob die erzwungene Liebesgeschichte gerade forciert werden soll. Leider waren es dann doch eher absolute Nebencharaktere, die wirklich interessant waren, da die Protagonisten zu sehr versucht wurden in die Geschichte zu zwängen, statt sich zu entfalten. Insgesamt war ich auch von allem zu enttäuscht, um den zweiten Band zu lesen.

Ink Arcanum

Die Handlung: William Bray hat endlich sein eigenes Tattoostudio eröffnet und findet ein geheimnisvolles Buch, das ihm bei der Weiterentwicklung helfen soll. Doch die Tattoos entwickeln ein Eigenleben und plötzlich findet sich Will auf der Flucht vor mehr als nur der Polizei wieder. 

Meine Meinung: Autor Andreas Hagemann schafft es einen in kürzester Zeit ins Buch zu ziehen und mit der Geschichte zu verankern. Die Entdeckungen Williams und seine Faszination für die Tattookunst entwickeln direkt einen Sog und zusammen mit ihm will man herausfinden, was es mit den Tattoos auf sich hat. Und die Eskalation des Ganzen lässt auch nicht lange auf sich warten. Mit seinen Worten malt Hagemann immer wieder Bilder, wie ein Tattookünstler auf die Haut, und die Welt umhüllt einen praktisch. Die darauf auftauchenden Wesen (aus Spoilergründen nicht genauer benannt, aber ich habe freudig aufgequiekt) bringen direkt nochmal eine ganz neue Ebene mit rein. Hier habe ich dann aber auch etwas gehadert mit der Geschichte. Es wird ein Rat aufgebaut, den alle ehren und fürchten, doch dieser streitet sich dann wie ein altes Ehepaar? Hatte mir vom Gefühl nicht so zu dem, was beschrieben wurde, gepasst. Gegen Ende wurde es dann alles etwas wirr, da konnte ich nicht immer folgen. Dennoch ist es in seiner Gesamtheit ein tolles Buch, das mal eine ganz andere Schiene fährt.

Remoire

Die Handlung: Seraphine wurde als Kleinkind ihrer Familie entrissen und hat es irgendwie geschafft zu überleben. Doch als das Dunkel sich erneut erhebt, erfährt sie, dass sie eine viel größere Rolle darin spielt als sie je zu denken gewagt hatte. Ihr steht eine beschwerliche Reise bevor, bei der sie viel über sich und die Welt lernt, die in großer Gefahr schwebt.

Meine Meinung: Wisst ihr, was ich in Fantasybüchern, gerade der High-Fantasy, nicht mag? Die klassische Heldenreise. Gar nicht als stilistisches Mittel, sondern wortwörtlich. Die Heldin muss von Ort A zu Stadt B und wandert kapitellang durch die Gegend. Genau dieser Part nimmt einen Großteil in Remoire ein, weswegen ich beim Lesen sehr langsam voran gekommen bin. Aber wisst ihr noch was? Ich wollte das Buch auf gar keinen Fall abbrechen. Denn die Ausgangslage, die Welt, die Charaktere, die Twists, die Geheimnisse … Ich wollte es alles! Alles erfahren, alles herausfinden, mit allen leiden, mit allen mitfühlen. Autorin Lumen Milites schafft es einen immer mit genug Informationen zu füttern, dass man dran bleiben muss. Es ist keine Frage, ob man will, man kommt nicht los. Auch, wenn die Welt einer ziemlich typischen Fantasywelt entspricht, so sind es doch genau die Feinheiten, der detailreiche Ausbau, und die kleinen Details bei den Bewohnenden, die hier einen großen Unterschied machen. Remoire hatte eine unglaublich lange Vorlaufzeit, ehe es erschien, aber diese Zeit, diese absolute Liebe und Hingabe zu Welt und Charakteren, machen das Buch zu einer kleinen Perle am überfüllten Buchmarkt. Und das Durchhalten der Heldenreise hat sich für mich absolut ausgezahlt, denn im hinteren Drittel (oder Viertel?) macht die Handlung nochmal einen Turn und wandelt sich in Dark Fantasy vom feinsten. Folter, Intrigen, oder wie die Autorin zu sagen pflegt „Tod und Verderben“ sind hier an der Tagesordnung und dabei doch immer im logischen Bereich. Keine Gewalt, der Gewalt wegen, sondern um die Handlung voran zu bringen, die Charaktere zu schleifen, zu entwickeln und … ihr habt schon verstanden, dass ich es euch ans Herz lege, oder? Für alle Fans von ausgefeilter Fantasy. Für Fans, von Charakteren, die sich entwickeln und die Geheimnisse erkunden wollen. Für Fans von sich langsam aufbauenden Geschichten, wo jede Seite Teil des Weges ist.

Oracle

Die Handlung: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein?

Meine Meinung: Ursula Poznanski ist aus der Jugendliteratur nicht mehr wegzudenken. Dennoch war Oracle mein erstes Buch von ihr. Und ich war direkt begeistert. Die Grundidee, was wäre, wenn ein normaler Junge ein Orakel in der heutigen Zeit wäre, konnte mich bereits abholen. Aber die Umsetzung war dann so ein Sog, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Denn zunächst wird hier eine Geschichte aufgebaut, die sich zwar merkwürdig anhört, aber dennoch so auch irgendwie geschehen könnte. Doch zusammen mit Protagonist Julian erkennen wir nach und nach, dass es eine Komponente gibt, die es von einer behandelbaren psychischen Störung zu der übernatürlichen Ursache übergehen lässt. Hier folgen Tests seinerseits, um mehr Informationen zu sammeln. Das alles aber in einem Setting, wo Julian auch versucht sein Leben neu zu gestalten und unabhängiger zu werden. So ist es irgendwo ein Jugendroman über das Ausbrechen aus bisherigen Strukturen, aber immer mit dem Hintergrund der Grundidee. Und genau das  ist unfassbar faszinierend, weil Poznanski genau weiß, wann sie welche Stellschraube drehen muss, um die Geschichte absolut faszinierend zu machen. Ich habe jede Seite genossen und bin bereits am überlegen, welches ihrer Bücher ich als nächstes lesen möchte.

Habt ihr eins der Bücher gelesen? Wie fandet ihr es?

Rückblick auf den April 2025

Der April ist vorbei und wie schon im letzten Jahr sorgten die vielen Sonnenstunden dafür, dass ich viel zum lesen gekommen bin. Die Kinoausbeute bleibt mager, es lief aber auch einfach kaum etwas, und selbst bei den Serien bin ich bei vielen mittendrin, konnte aber kaum welche beenden. Und damit ohne weitere Zwischenreden direkt zu meinem medialen Rückblick auf den April.

Der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Flow: In einer von Menschen verlassenen Welt hat eine kleine Katze sich ein sicheres Plätzchen zum Überleben gesucht. Doch eine Flut sucht die Welt heim und egal, wie hoch sie klettert, die Wassermassen holen sie direkt ein. In letzter Sekunde kann sie auf ein kleines Boot fliehen, was bisher nur von einem Capybara bewohnt ist. Zusammen versuchen sie zu überleben und treffen unterwegs noch andere Weggefährten. – Dieser experimentelle Animationsfilm erzählt ohne Worte eine wunderbare Geschichte, voller Lektionen und Gefahren. Hier bleibt kein Auge trocken. Absolut verdienter Oscargewinn.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Mein Nachbar Totoro (Einfach mein liebster Ghiblifilm)

Your voice: Nagisa ist sich sicher, dass Worte Macht haben. Als sich zwei ihrer Freundinnen streiten, hat sie Angst, dass die Gemeinheiten Auswirkungen haben. Als sie eine verlassene Radiostation entdeckt, macht sie ihren Sorgen Luft. Nicht ahnend, dass die Tochter der im Koma liegenden Besitzerin sie hört und gar nicht begeistert ist. Doch nach einer kurzen Auseinandersetzung freunden sie sich an und betreiben gemeinsam mit Nagisas Freundinnen die Station. Ein Sommer voller Hoffnungen beginnt. – Süßer Film für die heißen Sommermonate über Freundschaft und die Macht der Worte.

Lisa Frankenstein: Lisa lebt nach der Ermordung ihrer Mutter bei ihrem Vater und seiner neuen Frau Janet und deren Tochter Taffy. Sie hat Probleme sich einzufinden und ist viel auf dem Friedhof, wo ihr vor allem ein Grab besonders gut gefällt. Nach einer desaströsen Party und einem Blitzschlag erwacht ihr toter Schwarm als Zombie. Lisa beschließt sich um ihn zu kümmern und sie beginnen eine seltsame Freundschaft. Gleichzeitig ermorden sie ein paar Menschen, um dem Zombie neue Körperteile zu besorgen. – Sehr skurrile Horrorkomödie, die bei mir aber genau den richtigen Nerv treffen konnte.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keinen tatsächlich. Daher war auch meine Kinoausbeute wieder überschaubar.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Wind Breaker – Staffel 1 (Konnte mich erneut komplett in den Bann ziehen)

Solo Leveling – Staffel 1 (Gute Adaption des Manhwa mit toller Animation)

Dr. Stone – Staffel 2 (Die Stone Wars beginnen. Konnte nicht ganz mit der vorherigen Staffel mithalten, aber hat das Konzept gut weiterentwickelt)

Hellbound – Staffel 2 (Leider sehr langatmig und wirklich etwas passiert ist erst in der letzten Folge. Musste wohl auch noch eine dritte Staffel aufbauen, obwohl es eigentlich unnötig wäre)

Lycoris Recoil – Staffel 1 (Tolle Grundidee, konnte mich in der Umsetzung nur bedingt überzeugen, obwohl ich den Antagonisten durchaus leiden konnte)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.984
Seiten pro Tag: 166 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 6
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 4

Even if you slit my mouth 2-3: Miroku und Koichi bekommen Besuch von Mirokus Bruder. Und der ist alles andere als begeistert davon, dass die beiden sich verloben wollen. Koichis Freunde nehmen es hingegen besser auf. Und dann gibt es da noch die Gestalt, die sich als Koichi ausgibt und die beiden töten will. – Gute Fortsetzung der Geschichte, konnte auch nochmal einen etwas andere Richtung einschlagen.

Der kleine Laden des Herrn Takarada: Herr Takarada führt das traditionsreiche Schreibwarengeschäft Shihodo in Tokios Stadtteil Ginza. Hier weiß er stets die richtige Empfehlung zu geben, was qualitative Schreibwaren angeht. Doch auch darüber hinaus hat er ein offenes Ohr für Lebensgeschichten und weiß subtile – oder manchmal auch weniger subtile – Hinweise zu geben. – Sehr verschiedene, aber sehr gute Geschichten mit einer guten Portion Lebensweisheit, auch wenn eigentlich die Charaktere nur ihre Geschichten erzählen durften. Durchaus mal etwas anderes. – Rezensionsexemplar

Jurassic Park: Nach einem Zwischenfalls auf dem sich im Aufbau befindenden Erlebnispark auf der Isla Nublar, wollen die Investoren eine Überprüfung des Parks durch Experten. Dafür werden der Paläontologe Dr. Alan Grant, die Paläobiologin Dr. Ellie Sattler und der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm angefordert. Zunächst wissen sie nicht, was ausgerechnet sie dort sollen, bis sie Bewohner des Parks kennenlernen: Dinosaurier. Doch ein weiterer Zwischenfall bringt das Team in ernsthafte Gefahr. – Spannende Vorlage für die tolle Verfilmung von Spielberg. Auch interessant zu sehen, was alles verändert wurde. Trotz vieler wissenschaftlicher Ausführungen durchgehen spannend und ein Muss für jeden Dinofan.

Wie lange bis irgendwann?: Emelie und Sophie haben sich 10 Jahre nicht mehr gesehen, nachdem Sophie von einem Tag auf den anderen Stockholm verlassen hat. Doch bei einem offenen WG-Casting stehen sie sich wieder gegenüber. Und dann sperrt ein Schneesturm sie auch noch zusammen ein. Wie können da nicht die alten Gefühle wieder hervorkommen? – Am Anfang war ich etwas skeptisch, dann habe ich es an einem Tag durchgelesen. Die Charaktere haben mich so in ihrem Bann gezogen, ich habe mitgehofft, mitgeweint, mitgefühlt.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 12 – Der Besuch der reichen Dame: Natalie und drei ihrer Freund*innen stranden durch ein Unwetter in einem alten Herrenhaus. Der etwas schrullige Bewohner bietet ihnen Unterschlupf. Und eine weitere Reisegruppe suchte hier Schutz vor dem Sturm. Mit dabei: Ein unbezahlbarer Diamant. – Mal ein anderer Ansatz die Freundesgruppe zu trennen und praktisch drei Geschichten zu erzählen, aber sie alle haben gut funktioniert.

Fake Dates and Fireworks: Becca hat ihr Silvester perfekt durchgeplant. Sie und ihr bester Freund Nils – mit dem sie seit 10 Jahren immer an Silvester im Bett landet – wollen sich diesmal in einem Skiresort treffen. Für Becca ist klar, dass es das Jahr wird, in dem sie final zusammen kommen. Bis Nils mit seiner Verlobten auftaucht. Verzweifelt hängt sie sich an Raphael und gibt ihn als ihren Freund aus. Allerdings handelt es sich bei diesem um den verhassten Onkel eines ihrer Kindergartenkinder. – Mein Monatshighlight. Auch hier war ich am Anfang sehr skeptisch, da es doch mitunter sehr toxisch klang. Doch Autorin Kyra Groh löst das wunderbar auf und zeigt Lösungen in einer tollen Geschichte, die ich auch in wenigen Tagen inhaliert hatte.

The Hurricane Wars: Mitten im Krieg gegen das übermächtige Nachtimperium trifft Talasyn ausgerechnet auf den Erben eben jenes. Alaric verkörpert alles, was sie hasst. Doch als letzte Lichtweberin muss sie sich schon bald mit ihm verbünden, um eine größere Katastrophe zu verhindern. – Nachdem es wie ein beliebiges Fantasyepos mit großem Krieg begann, nimmt es schon bald eine spannende und überraschende Wendung und wird wesentlich politischer und diplomatischer und funktioniert daher tatsächlich als Enemies to lovers sehr gut, obwohl ich das Trope sonst nicht leiden kann. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

ASAP – zweite Chance auf Liebe: Sori weiß, wie das K-Pop Business läuft, immerhin hat sie ihr ganzes Leben auf ihr Debüt hingearbeitet. Deswegen hat sie vor Jahren auch ihre Beziehung zu Nathaniel aufgegeben, der inzwischen mit der Band XOXO erfolgreich ist. Doch ein Skandal bringt sie wieder näher zusammen und die alten Gefühle kehren zurück. Doch können sie noch eine Chance haben? – Leider eine ziemliche Enttäuschung, obwohl ich die Autorin gern lese. Aber hier war gefühlt nur Handlung, keine Gefühle, nichts. Wir springen von Handlung zu Handlung und können so gar nicht nachvollziehen, wieso die Charaktere handeln, wie sie handeln.

Ashville Academy 2: Hanna und Nora stehen vor den Trümmern ihres Lebens. Und niemand will ihnen glauben, dass sie das Schicksal aller Tisin bewahrt haben. Doch ihre Feinde geben nicht auf und setzten zum finalen Schlag an. – Hat die typischen Dark Academia Dilogie Probleme und gegen Ende verläuft es sich leider in ein sehr wirres Finale, durch das ich nicht mehr durchgestiegen bin.

The masterful cat is depressed again 3: Saku hat ihr Leben voll im Griff. Das glauben zumindest ihre Kolleg*innen. Doch die meiste Arbeit erledigt ihre Katze Yukichi. Doch nun steht Saku ein Firmenausflug bevor und sie muss irgendwie alles allein überstehen. Kann das gut gehen? – Hat ein bisschen nachgelassen, da die Grundidee immer wiederholt wird, aber die eigentliche Handlung sehr stagniert. Dennoch weiterhin toll zu lesen.

Vergissmeinnicht 3: Der Schulball steht bevor und eigentlich sollten Mathilda und Quinn sich darauf vorbereiten. Doch das Sternentor-Ritual steht bevor, für das Quinn eine gefährliche Prüfung bestehen muss. Und dann hat auch noch jemand Mathildas Cousine Luise entführt. Die beiden sind sich sicher, dass es eine Verwechslung war. Doch Mathilda denkt gar nicht daran sich zurückzuhalten. Können sie alle Rätsel lösen und das Schicksal zum Guten wenden? – Spannendes Finale, das gerade gegen Ende nochmal alles gibt. Aber ganz ehrlich: Das erste Kapitel ist mein liebstes Kapitel der ganzen Reihe.

Voll kein Typ 3: Ein Campingausflug steht an, wodurch alle sechs Beteiligten sehr nervös sind. Immerhin hat sich bei den ersten ein Liebesdrama angebahnt. Datingtipps werden ausgetauscht, die sich aber auch nur als bedingt hilfreich erweisen. – Eine tolle Geschichte, ich warte immer gespannt auf den nächsten Band.

You are my moon: James und Takumi sind seit Jahren ein Paar. Doch nach einem Unfall kann sich James an nichts mehr erinnern, was nach seinem 18. Geburtstag passiert ist. Er erinnert sich nicht an die Phase, in der er seine Bisexualität erkannt hat. Und noch schlimmer: Er erinnert sich nicht mehr an Takumis Transition. – Eine mitreißende Liebesgeschichte und dem Finden der eigenen Identität. Das Drama am Ende war mir ein bisschen zu viel, aber Autorin Cornelia Franke konnte es gut lösen und so hat es mir noch besser gefallen als Band 1.

I’m glad my mom died: Jennette McCurdy, bekannt aus der Nickelodeon Serie iCarly, erzählt von ihrer Kindheit und Jugend und wie sie sich nach dem jahrelangen psychischen und physischen Missbrauch ihrer Mutter erst finden musste. – Ich kannte sie als Sam von iCarly, aber was da hinter den Kulissen alles ablief, ist erschreckend und das ganze Buch ist eine einzige Schreckenspartie, aber sehr gut geschrieben. Lediglich die Erkenntnisse am Ende kamen mir etwas zu kurz.

Was waren eure Highlights im April?

 

Der kleine Laden des Herrn Takarada

Ein Vorwort

Als ich das Cover das erste Mal sah, habe ich mich direkt angesprochen gefühlt. Eine Katze, es geht um Schreibwaren und die Schlichtheit hatte was. Der Titel hat mich zwar im ersten Moment an einige meiner Sommerlektüren erinnert, aber der Klappentext zeigte schnell, dass es sich hierbei nicht um die klassische Strandlektüre handelt. Aber allein der Teaser „Eine Oase der Stille im Herzen Tokios“ ließ mich wissen, dass ich das Buch lesen musste. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Das Buch arrangiert vor einem Bücherregal mit einem Kugelschreiber in japanischer Optik und einem abgenutzten Füller

Die Handlung

Herr Takarada führt das traditionsreiche Schreibwarengeschäft Shihodo in Tokios Stadtteil Ginza. Hier weiß er stets die richtige Empfehlung zu geben, was qualitative Schreibwaren angeht. Doch auch darüber hinaus hat er ein offenes Ohr für Lebensgeschichten und weiß subtile – oder manchmal auch weniger subtile – Hinweise zu geben.

Meine Meinung

Der kleine Laden des Herrn Takarada ist eine dieser kleinen Perlen, die im Buchladen gern übersehen werden. Unscheinbares Cover in einer unauffälligen Farbe. Doch genau diese Perlen sind es, die einen innehalten lassen und zum nachdenken anregen. Die mit einfachen Worten tiefer gehen und die Geschichten erzählen, die sonst so nicht erzählt werden würden.
Doch beginnen wir am Anfang. Das Buch enthält fünf Kapitel, die alle eine eigene Geschichte umfassen. Dabei ist das Grundgerüst in jeder Geschichte gleich. Die erzählende Person findet aus diversen Gründen den Weg in den Schreibwarenladen, trifft auf Herrn Takarada und fängt an die eigene Geschichte zu erzählen. Dabei ist es beispielsweise ein Füller oder Postkarten, die Erinnerungen heraufbeschwören und dazu führen, dass über Entscheidungen aus der Vergangenheit nachgedacht wird. Irgendwann landen alle im oberen Stockwerk des Geschäfts, wo sie Ruhe haben, um sich mit ihren Errungenschaften auseinander zu setzen. Im Hintergrund versucht Herr Takarada irgendwie zu helfen, um eine Lösung für angesprochene Probleme zu finden. Auf jeden Fall verlassen alle Erzähler*innen am Ende mit neuem Lebensmut den Laden.
Dabei sind die Geschichten so verschieden, wie Menschen nur sein können. Vom hart arbeitenden Geschäftsmann, über den trauernden Ex-Mann bis zur träumenden Oberschülerin. Und die Lebensbeichten sind einfach schonungslos ehrlich. Hier wird nicht wert darauf gelegt, die Protagonist*innen besonders gut darstehen zu lassen, sondern einmal alles rauszulassen, was im Leben so verzapft wurde.
Jede Geschichte für sich war trotz des gleichen Schemas irgendwo einzigartig und haben mich zum nachdenken gebracht. Ob ich nun gegen Anfang der Erzählungen in Klischees gedacht habe und eines besseren belehrt wurde, oder ob mich die angesprochene Thematik an sich ins Grübeln brachte, war je nach Geschichte unterschiedlich. Aber aus jeder Zeile spricht die Liebe zu Schreibwaren, die ich in vielen Teilen nachvollziehen konnte.
Der Erzählstil hier ist sehr nüchtern und ruhig, was man mögen muss. Auch kommt das Buch ohne direkte Spannungskurve daher. Es ist also wirklich zum abschalten und nachdenken gedacht. Mein größter Kritikpunkt ist allerdings, dass die Katze vom Cover gar nicht existiert. Aber das ist dann vielleicht doch zu verkraften.

Das Fazit

Der kleine Laden des Herrn Takarada ist eine kleine Perle, die wirklich eine Oase der Stille im hektischen Alltag sein kann. Ruhig erzählt und mit tollen abwechslungsreichen Lebensberichten gepaart mit der Liebe zu Schreibwaren, hat sie bei mir genau den richtigen Punkt getroffen.

Der kleine Laden des Herrn Takarada wurde mir von Goldmann als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.

Rückblick auf das erste Quartal 2025

Da ist das erste Quartal 2025 auch schon wieder rum. Nachdem sich bei mir privat wieder ein wenig was geändert hat, kann ich dennoch auf ein gutes Serien- und Lesequartal zurückschauen. Nur die Filme haben wie immer gelitten und somit wurde dort meine übliche Top 5 wieder gekürzt. Und nun ohne weitere Worte meine Highlights aus dem letzten Quartal.

Die benannten Bücher, Filme und Serien arrangiert auf einem lila Sofa

Meine zwei Kinohighlights

Wunderschöner: Sonja und Milan haben sich getrennt und versuchen für die Kinder ein Nestmodell, doch auch das bringt Probleme mit sich. Ihre beste Freundin Vicky organisiert ein Schulprojekt, das nicht bei allen auf Begeisterung stößt. Milans Schwester Julie hat ihre Modelkarriere an den Nagel gehängt und versucht einen Neuanfang beim Fernsehen, bekommt es da aber mit Übergriffigkeiten zu tun. Nadine arbeitet ebenfalls beim Fernsehen und gehört dort zur Elite. Doch als sie erfährt, dass ihr Mann mit einer Prostituierten geschlafen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. – Starke Fortsetzung, die noch einmal weitergehende feministische Themen anspricht außer den weiblichen Körper.

Mickey 17: Mickey wollte nur einem Kredithai entfliehen und meldet sich daher als Expendable für eine Raummission. Als dieser wird er immer vor geschickt, um Impfstoffe oder ähnliches zu testen. Und wenn er stirbt, wird er neu ausgedruckt und bekommt sein Bewusstsein wieder. Doch bei einer Mission wird er für tot gehalten, ohne zu sterben. Und so wird die 18. Variante von ihm gedruckt und er existiert auf einmal doppelt. Und das ist verboten. – Am Anfang richtig stark, macht am Ende aber wenig aus der Prämisse und geht sehr in die Systemkritik. Muss man mögen.

Meine zwei filmischen Highlights

Vergessene Welt: Jurassic Park: Vier Jahre nach den Ereignissen aus dem ersten Film schreibt Hammond Ian Malcolm an. Das Problem ist: Es gibt noch eine zweite Insel, wo die Züchtungen durchgeführt wurden, und Hammond will Wissenschaftler*innen zu Beobachtungen dort hin senden. Malcolm ist wenig begeistert, aber da eine Freundin von ihm bereits vor Ort ist, erklärt er sich bereit. Leider hat sich seine Tochter mit an Bord geschlichen.

The Anthem of the Heart: Jun Naruse ist eine regelrechte Quasselstrippe. Bis sie die Affäre ihres Vaters ausplaudert und für die Scheidung der Eltern verantwortlich gemacht wird. Da begegnet sie einem Ei, das ihre Lippen versiegelt, damit ihre Worte keinen Schmerz mehr verursachen können. Jahre später wird die schweigsame Jun zur Projektwoche ins Veranstaltungskomitee berufen. Ein Musical soll aufgeführt werden und sie merkt, dass sie ihre Worte singen kann, wenn schon nicht sprechen. – Sehr ruhiger, aber stark erzählter Anime.

Meine fünf serientastischen Highlights

Jujutsu Kaisen – Staffel 2: Die Staffel beginnt mit einem mehrfolgigen Rückblick auf Gojos und Getos Freundschaft, während sie noch in der Ausbildung waren. Damit wird übergeleitet zum Shibuya-Arc, in dem Getos Leute Shibuya angreifen und so die Jujutsisten herausfordern. Ein Kampf mit vielen Zivilisten ist gestartet. – Was mit einem spannenden Rückblick beginnt, endet in ein Nervenspektakel der einzigartigen Art.

Queer Eye – Staffel 9: Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Jeremiah und Jonathan. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Kleine Änderungen im Cast, doch das Team bleibt herzlich wie eh und je. Tolle Geschichten.

Yuri on Ice – Staffel 1: Yuri Katsuki hat beim letzten Grand-Prix Finale im Eiskunstlaufen den letzten Platz belegt und überlegt seine Karriere zu beenden. Nachdem ein Video von ihm mit der Choreo seines großen Idols Victor Nikiforov viral geht, taucht auf einmal eben dieser im Onsen seiner Familie auf und bietet ihm an ihn zu trainieren. Yuri ist zwiegespalten. – Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist.

Heartstopper – Staffel 3: Nick und Charlie genießen den Sommer mit ihren Freund*innen. Doch Nick bemerkt zusehends, dass Charlie ein Problem zu haben scheint, denn er schiebt sein Essen immer nur hin und her. Doch ihn darauf anzusprechen ist gar nicht so einfach. – Auch in der dritten Staffel überzeugt die Serie mit so viel Wärme und Herzlichkeit. Einfach pure Liebe.

Wind Breaker – Staffel 1: Haruka liebt es sich zu Prügeln und zieht daher extra in ein Viertel, wo sich besonders viele Raufbolde rumtreiben sollen. Allerdings stellt sich heraus, dass hier die Wind Breaker ansässig sind, die sich lieber für Frieden und die Gemeinschaft einsetzen. Widerwillig lässt er sich auf die Gruppe ein und bekommt schon bald die Chance sich zu beweisen und muss doch einiges über Freundschaft lernen. – Eigentlich überhaupt nicht mein Thema, aber sehr gut umgesetzt und konnte mich absolut mitreißen.

Meine fünf buchigen Highlights

Oracle: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.

Deep End: Scarlet ist Turmspringerin am College und trainiert für Olympia. Doch nach einem Unfall hadert sie mit dem Sport. Genau dann tritt Lukas, ein erfolgreicher Schwimmer, in ihr Leben. Leider ist er auch der Ex-Freund ihrer besten Freundin. Ein kurzfristiges Arragement sollte zur beiderseitigen Befriedigung sein, doch daraus wird schnell noch etwas ganz anderes. – Ali Hazelwood schreibt einfach tolle Geschichten, auch wenn ich den erneut ziemlich großen Spice-Anteil gar nicht bräuchte.

Kröten sind Chefsache: Miriam hat ganz neu in einer PR-Agentur als Grafikerin angefangen. Und neben den allgemeinen Anfangsproblemen hat sie auch noch ein Geheimnis. Denn sie ist eine Hexe. Und nach einer Menge Überstunden platzt ihr der Kragen. Doch ein harmloser Ausspruch wird zu einem Fluch und plötzlich ist ihr Chef eine Kröte. Zusammen versuchen sie nun den Fluch zu brechen. – Eine tolle Rom-Com mit witziger Prämisse, die gut ausgespielt wurde. Freue mich sehr auf Band 2.

Der Ring der Pharaonen: Drei Jahre nach den Ereignissen von Santorin sind Ben und Ria auf einer neuen Mission. Ein Hilferuf hat Ria nach London gelockt und schnell sind die beiden erneut in einem Kampf auf Leben und Tod verwickelt. – Sehr spannender Zwischenband zwischen der Atlantis- und der Pharaonen-Reihe. Hab es in einem Rutsch weggeatmet. 

Kikis kleiner Lieferservice 1-2: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet. 

Was waren eure Highlights im letzten Quartal?

Rückblick auf den März 2025

Miss me? Da ist einfach schon wieder ein ganzer Monat vorbei und ich versuche wieder in einen Rhythmus zu finden, um hier wieder ein bisschen aktiver zu werden. Ich verspreche mal keine Regelmäßigkeit, da im Hintergrund noch ein paar Dinge sich einfinden müssen. Aber ab und an dürfte es dann doch wieder einen Beitrag geben. Und so widmen wir uns doch direkt mal wieder meinem medialen Rückblick auf den auslaufenden Monat.

Blauer Himmel mit vereinzelten Seifenblasen mit dem Schriftzug "Mein Monatsrückblick"

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Captain America 4 – Brave New World: Sam Wilson ist noch dabei sich in seine Rolle als neuer Captain America einzufinden, als er zum Präsidenten ins weiße Haus eingeladen wurde. Doch sein Freund Isaiah wird beeinflusst und versucht ein Attentat. Um seine Unschuld zu beweisen, gräbt Sam einige Geheimnisse des Präsidenten aus. Und dann droht den USA auch noch ein Krieg mit Japan. – Hatte seine Schwächen und rettet bestimmt nicht das MCU, war aber auch nicht die erwartete Vollkatastrophe.

Mickey 17: Mickey wollte nur einem Kredithai entfliehen und meldet sich daher als Expendable für eine Raummission. Als dieser wird er immer vor geschickt, um Impfstoffe oder ähnliches zu testen. Und wenn er stirbt, wird er neu ausgedruckt und bekommt sein Bewusstsein wieder. Doch bei einer Mission wird er für tot gehalten, ohne zu sterben. Und so wird die 18. Variante von ihm gedruckt und er existiert auf einmal doppelt. Und das ist verboten. – Am Anfang richtig stark, macht am Ende aber wenig aus der Prämisse und geht sehr in die Systemkritik. Muss man mögen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

The Anthem of the Heart: Jun Naruse ist eine regelrechte Quasselstrippe. Bis sie die Affäre ihres Vaters ausplaudert und für die Scheidung der Eltern verantwortlich gemacht wird. Da begegnet sie einem Ei, das ihre Lippen versiegelt, damit ihre Worte keinen Schmerz mehr verursachen können. Jahre später wird die schweigsame Jun zur Projektwoche ins Veranstaltungskomitee berufen. Ein Musical soll aufgeführt werden und sie merkt, dass sie ihre Worte singen kann, wenn schon nicht sprechen. – Sehr ruhiger, aber stark erzählter Anime.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Flow: Ein Animationsfilm mit neuem Look und der Prämisse, dass nicht gesprochen wird. Ich bin gespannt, zumal es sich um die Geschichte einer Katze in einer überfluteten Welt dreht und der Oscar für den besten Animationsfilm gewonnen wurde.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Yuri on Ice – Staffel 1 (Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist.)

Frieren – Nach dem Ende der Reise – Staffel 1 (Ich bin mit den Charakteren leider nicht ganz warm geworden, aber interessant erzählte Geschichten)

Blue Lock – Staffel 2 (Der Animationsstil hat leider nachgelassen, aber die Geschichte war weiterhin sehr mitreißend)

Horimiya – Staffel 1 (Unscheinbare Romance, stärker als der Manga, aber es passiert sehr wenig. Für manche aber vielleicht genau deswegen mal interessant)

Code Geass – Staffel 1-2 (Bin weder mit der Geschichte noch mit dem Animationsstil warm geworden, aber die Grundidee war spannend genug, um beide Staffeln zu sehen)

Heartstopper – Staffel 3 (Auch in der dritten Staffel überzeugt die Serie mit so viel Wärme und Herzlichkeit. Einfach pure Liebe)

Alya sometimes hides her feelings in Russian – Staffel 1 (Kleine Rom-Com, mit interessantem Ansatz, der aber nicht so richtig ausgebaut wird)

Die Ringe der Macht – Staffel 2 (Auch wenn die namensgebenden Ringe diesmal durchgehend eine Rolle spielen, verzettelt sich die Serie in zu vielen Schauplätzen und bringt so keinen Handlungsstrang wirklich voran)

Mein Leserückblick

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 3.612
Seiten pro Tag: 116 im Durchschnitt
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 5
Hörbuch: 3

Die Tagebücher der Apothekerin 11-12: Maomao kommt weiter hinter Geheimnisse rund um Jinshi. Doch sie befürchtet, dass es gefährlich für sie wird, wenn sie zu viel weiß. Doch dann soll sie ihn auf eine Jagd begleiten. – Man wird weiterhin auf die Folter gespannt, auch wenn die Beziehung zwischen Maomao und Jinshi nochmal voran getrieben wird.

Ashville Academy 1 – Wen die Nacht berührt: Hanna hat einen schlechten ersten Tag an der Ashville Academy. Als Mensch an der Schule für Übernatürliche hat sie von Anfang an den Kürzeren gezogen, vor allem, weil die Nachtmahrin Nora ihr eine Erinnerung stiehlt. Doch das ist nur der Anfang, denn an der Ashville verschwinden Studierende. Und Hanna und Nora stecken schon ganz bald mitten in den Ermittlungen. – Interessanter Ansatz, bin aber nicht richtig in die Handlung reingekommen.

Flüster mir ein Liebeslied 3: Himari hatte sich Zeit erbeten, um sich über ihre Gefühle klar zu werden. Doch als sie von einer Freundin gebeten wird, ihr das Feld zu überlassen, empfindet sie Anzeichen von Eifersucht. Und so verspricht sie Yori, dass sie zeitnah eine Entscheidung treffen wird. – Die Handlung bleibt ruhig, aber nimmt dennoch ein wenig Fahrt auf.

108 Dinge, die ich vor dem Schreiben meines ersten Buches gern gewusst hätte: Autorin Andrea Wilk hat schon viele Bücher veröffentlicht. Dabei hat sie eine Menge Erfahrungen gesammelt und aus ihren Fehlern gelernt. Hier hat sie eine Übersicht dieser Fehler gesammelt und was sie daraus gelernt hat. – Interessante Tipps fürs Selfpublishing.

Marriage Toxin 1: Gero ist ein Meister der Gifte und gehört zu einer traditionsreicher Familie von Auftragskillern. Die Ehe kam für ihn eigentlich nie in Frage, aber es muss einen Erben geben. Und damit seine Schwester nicht ihre Beziehung zu einer Frau aufgeben muss, sucht er nach einer Braut. Dabei helfen soll ihm eine Heiratsschwindlerin, die er bei einem Auftrag gerettet hat. – War anders als nach dem Klappentext erwartet, aber ich bin dennoch neugierig auf die weitere Handlung.

Dark Star Burning: Nach der Zerstörung des Tempels, der für Lan kurzzeitig ein Zuhause war und dem Verlust von Zen, sucht sie verzweifelt nach einem Weg die elantinische Besatzung doch noch zu beenden. Dafür reist sie in die Wüste und sucht nach einem Ort, der nicht mehr existieren soll. Wird sie ihre Welt retten können? – Starker Abschluss der Dilogie, auch wenn einige Aspekte etwas schnell abgearbeitet wurden.

Sarg jetzt nichts: Betty ist noch immer bei ihren Eltern im örtlichen Bestattungsinstitut. Doch auch hier bekommt sie wieder Herzschmerz. Was ist da eine bessere Abneigung als ein neuer Mord? Beziehungsweise eine neue Leiche bei ihren Eltern im Keller in Vorbereitung einer Beerdigung, die vielleicht doch nicht aufgrund eines Unfalls gestorben ist. – Deutlich stärker als Band 1, auch wenn Betty auch hier wieder sehr weinerlich und „missverstanden“ ist.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 14: Ron und Toto sind zurück in Japan und werden direkt von ihren Freunden und Bekannten empfangen, denn bei Ron im Haus soll es spuken. Da hilft es auch nicht, dass sie den Mord an einem Süßigkeitenkoch aufklären konnten. – Es gibt wieder mehrere kleine Fälle statt einen Bändeübergreifenden, was ich sehr begrüße.

Kröten sind Chefsache: Miriam hat ganz neu in einer PR-Agentur als Grafikerin angefangen. Und neben den allgemeinen Anfangsproblemen hat sie auch noch ein Geheimnis. Denn sie ist eine Hexe. Und nach einer Menge Überstunden platzt ihr der Kragen. Doch ein harmloser Ausspruch wird zu einem Fluch und plötzlich ist ihr Chef eine Kröte. Zusammen versuchen sie nun den Fluch zu brechen. – Eine tolle Rom-Com mit witziger Prämisse, die gut ausgespielt wurde. Freue mich sehr auf Band 2.

Der Ring der Pharaonen: Drei Jahre nach den Ereignissen von Santorin sind Ben und Ria auf einer neuen Mission. Ein Hilferuf hat Ria nach London gelockt und schnell sind die beiden erneut in einem Kampf auf Leben und Tod verwickelt. – Sehr spannender Zwischenband zwischen der Atlantis- und der Pharaonen-Reihe. Hab es in einem Rutsch weggeatmet.

Deep End: Scarlet ist Turmspringerin am College und trainiert für Olympia. Doch nach einem Unfall hadert sie mit dem Sport. Genau dann tritt Lukas, ein erfolgreicher Schwimmer, in ihr Leben. Leider ist er auch der Ex-Freund ihrer besten Freundin. Ein kurzfristiges Arragement sollte zur beiderseitigen Befriedigung sein, doch daraus wird schnell noch etwas ganz anderes. – Ali Hazelwood schreibt einfach tolle Geschichten, auch wenn ich den erneut ziemlich großen Spice-Anteil gar nicht bräuchte.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 11 – Die fünf Portraits des toten Doktors: Köchin Louise bekommt fünf große Porträts zugeschickt. Das Problem: Sie alle zeigen einen Mörder, den die ehemalige Agentin geschnappt und hinter Gittern gebracht hat, und der eigentlich tot sein sollte. Doch hinter den Bildern steckt ein Rätsel, an dessen Lösung ein Menschenleben hängt. Zusammen mit ihrer Chefin Natalie und ihren Freunden versuchen sie alles, um das Mädchen zu retten. – Gut geschriebener Band, auch wenn ich die Grundidee nicht mochte.

Wie war euer März? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den Februar 2025

Und damit ist der kürzeste Monat des Jahres schon wieder vorbei. Das schlägt sich wie jedes Jahr auch in meiner Statistik wieder. Zumal diesmal auch privat die Zeichen auf Veränderung standen. Mal schauen, wie sich hier alles im nächsten Monat entwickelt. Aber bis dahin gibt es erstmal meine monatliche Auswertung meines medialen Konsums.

Der Text "Mein Monatsrückblick" vor hellblauem Himmel mit vereinzelten Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Kundschafter des Friedens 2: Die Kundschafter des Friedens treffen auf der Beerdigung ihres damaligen Chefs auf dessen Tochter. Gerade Jochen Falk war schwer in sie verliebt und kann ihr so den Wunsch nach einem Austausch eines Testaments auch nicht abschlagen. Dafür muss die Gruppe nach Kuba, was sie sehr freut, da es doch die letzte sozialistische Bastion ist. Doch vor Ort kommt alles anders. – Funktioniert nur bedingt und ist leider immer dann gut, wenn er sich von der eigentlichen Handlung wegbewegt.

Wunderschöner: Sonja und Milan haben sich getrennt und versuchen für die Kinder ein Nestmodell, doch auch das bringt Probleme mit sich. Ihre beste Freundin Vicky organisiert ein Schulprojekt, das nicht bei allen auf Begeisterung stößt. Milans Schwester Julie hat ihre Modelkarriere an den Nagel gehängt und versucht einen Neuanfang beim Fernsehen, bekommt es da aber mit Übergriffigkeiten zu tun. Nadine arbeitet ebenfalls beim Fernsehen und gehört dort zur Elite. Doch als sie erfährt, dass ihr Mann mit einer Prostituierten geschlafen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. – Starke Fortsetzung, die noch einmal weitergehende feministische Themen anspricht außer den weiblichen Körper.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Jurassic Park 2 – Vergessene Welt

Jurassic Park III: Dr. Alan Grant hat nach den Ereignissen im ersten Teil nur ein Ziel: Nie wieder einen lebenden Dino sehen. Lieber widmet er sich weiter seinen Ausgrabungen. Doch als Familie Kirby ihm viel Geld bietet, um bei einem Rundflug über die Insel Sorna anwesend zu sein, stimmt er schließlich zu. Doch die Kirbys haben gelogen und sich auf der Suche nach ihrem verschollenen Sohn und landen auf der Insel. Das wird schnell zum Überlebenskampf. – Schlechtester Teil der Reihe, der sich nur noch auf die Actionszenen mit den Fleischfressern konzentriert und die eigentliche Schönheit des ersten Teils weglässt.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Like a complete unknown & Heldin

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Queer Eye – Staffel 9 (Kleine Änderungen im Cast, doch das Team bleibt herzlich wie eh und je. Tolle Geschichten)

Love of Kill – Staffel 1 (Klang in der Grundidee besser, ist leider sehr langatmig und bietet bis zum Ende keine richtige Auflösung)

Sailor Moon – Staffel 2 (Funktioniert in der ersten Hälfte besser, die aber eher Füller ist, überzeugt dennoch durch das übliche Monster der Woche Prinzip)

Wind Breaker – Staffel 1 (Eigentlich überhaupt nicht mein Thema, aber sehr gut umgesetzt und konnte mich absolut mitreißen)

Kaguya-sama – love is war – Staffel 1 (Kommt erst spät in Schwung und konnte mich nur bedingt abholen)

Miss Kobayashis Dragon Maid – Staffel 1 (Sehr süße Idee, lebt aber erst von den späteren Charakteren)

My next life as a villainess – Staffel 1 (Alles etwas überzeichnet, aber funktioniert ganz gut und bietet viel Witz)

Criminal Minds – Staffel 11 (Es stehen wieder personelle Veränderungen im Team an, die nicht so gut funktionieren, aber die Fälle sind weiterhin spannend)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 2.601
Seiten pro Tag: 93 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
Hörbücher: 2

A Man and his Cat 4-5: Während Herr Kanda neue Bekanntschaften schließt, trifft Fukumaru auf einen alten Bekannten. Und weil er ihm helfen will, rennt er aus der Wohnung. Dabei verläuft er sich aber und findet den Weg nicht zurück. Doch Herr Kanda setzt alle Hebel in Bewegung, um ihn wieder zu finden. – Weiterhin eine supersüße Geschichte, die auch nach fünf Bänden noch gut funktioniert.

More than a doll 6-7: Gojo und Marin nehmen an einem weiteren Cosplay Event teil und schließen neue Bekanntschaften. Außerdem steht ein Schulevent bevor, bei dem die beiden für den Cosplay Wettbewerb ausgewählt werden. Können sie die Hoffnungen ihrer Klasse meistern? – Hier kommt nochmal mehr Charakterentwicklung mit rein, was gut funktioniert. Ich bin weiterhin gespannt.

Haikyu! 7: Die Karasuno steht im zweiten Satz gegen die Aoba Johsai. Die Nerven liegen blank, vor allem bei Zuspieler Tobio Kageyama. Daher wird er erst einmal ausgewechselt und Sugawara darf spielen. Wird er es schaffen die Gemüter so weit zu beruhigen, dass sie noch eine Chance haben? – Auch wenn ich durch den Anime den Ausgang kenne, bleibt es spannend.

Song of Silver – das verbotene Siegel: Lans Heimat ist vor einigen Jahren erobert worden und hat ihrer Familie das Leben gekostet. Nun versucht sie sich als Singmädchen über Wasser zu halten. Doch in einer schicksalshaften Nacht verliert sie alles, was sie bis dahin kannte. Dabei trifft sie auf den geheimnisvollen Zen, der sie jenseits der Stadt bringt und eine Welt zeigt, die Lan für verloren gehalten hat. – Gelungener Weltenbau, tolle Charaktere, spannende Geschichte, hat mich gerade gegen Ende stark emotional mitgenommen.

Kikis kleiner Lieferservice 2 – Kiki und die neue Magie: Kikis ist wieder zurück und bekommt wieder allerlei Aufträge für ihren Lieferservice. Doch als sie einen schwarzen Brief überbringen soll, wird sie mit allerlei Vorurteilen gegen Hexen konfrontiert und stürzt in eine Sinnkrise. Können ihre Freunde und ihr trauer Kater Jiji sie aus ihrem Loch holen? – Wieder sehr süße Geschichten und man merkt, dass Kiki sich weiter entwickelt.

Tee? Kaffee? Mord! 9 – Ein Mörder steht im Walde: Die Starköchin Keetje Koopmans wird beim campen in der Nähe von Earlsraven tot aufgefunden. Ein Eintopf aus Giftpilzen ist der Übeltäter. Dennoch deuten alle Zeichen auf Mord. Natalie und ihre Köchin Louise nehmen die Ermittlungen auf, die Louise sogar in die Niederlande zum Dreh einer Kochshow bringen. – Mal eine ganz andere Geschichte, die viel Spaß beim Hören gemacht hat.

Tee? Kaffee? Mord! 10 – Die kleinen Leute von Pittlewood:In Pittlewood hält sich eine Sage standhaft. Die kleinen Leute werden kommen und die Bewohnenden für die Taten der Vergangenheit bestrafen. Als eine Mordserie wirklich auf kleine Leute hindeutet ist das Dorf in heller Aufregung. Natalie und ihre Köchin Louise glauben jedoch nicht daran und nehmen die Ermittlungen auf. – Eine etwas schwächere Folge, da ich – wie auch die Protagonistin – schnell von den kleinen Leuten genervt war.

Insomniacs 3: Der neugegründete Astronomieclub hat alle Hände voll zu tun, um ein Event zu organisieren, damit der Club nicht aufgelöst wird. Dabei müssen die Mitglieder ihre Freunde um Hilfe bitten, was ihnen alles andere als leicht fällt. – Weiterhin sehr süße Geschichte, die aber noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist.

Das krumme Haus: Familie Leonides lebt in einem kleinen krummen Haus. Drei Generationen umfasst die Familie und Charles Hayward hat sich in die Enkelin Sophia verliebt. Doch als das Oberhaupt der Familie Aristide ermordet wird, bittet sie ihn die Ermittlungen zu unterstützen, da sie sich sonst nicht mit ihm verloben kann. Doch die Ermittlungen scheinen lange ins Leere zu laufen, bis sich die Ereignisse überschlagen. – Ein Agatha Christie ohne Poirot oder Marple, aber nicht weniger spannend.

Wie war euer Februar? Was sind eure Highlights?

Festival-Serie

Ein Vorwort

Eine Buchreihe, die mit dem Wort „Festival“ beworben wurde und der erste Teil spielte sogar auf einem? Ich war Feuer und Flamme! Und ebenso schnell leider auch enttäuscht,  zumindest vom ersten Band. Dennoch habe ich auch der restlichen Reihe eine Chance gegeben. Wie sich die einzelnen Bände so gemacht haben, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Where Summer stays

Die Handlung: Charlie wird im Zuge ihres Praktikums bei einem Klassikradio auf ein großes Rockfestival geschickt. Leider hat sie soziale Ängste und die Menschenmassen auf dem Festival sind ihr persönlicher Horror. Dann trifft sie Levy, der sie durch seinen ganz eigenen Charme mutig macht. Doch Levy verhält sich immer mal wieder seltsam, doch auch nach dem Festival schlägt Charlies Herz noch für ihn. 

Meine Meinung: Das Buch passte eigentlich so gar nicht in meine bisherige Sommerlektürenauswahl. Aber als Festivalgängerin gehört die Saison irgendwo für mich auch zum Sommer. So habe ich dem Strand den Rücken gekehrt und versuchte mein Glück auf dem Musikfestival und der Geschichte von Charlie und Levy. Wie in New Adult Büchern so üblich, gibt es hier eine Menge Drama und die Charaktere haben einige Päckchen zu tragen. Vom Genre wusste ich schon, worauf ich mich einlasse, und es waren auch wieder einige sehr schwierige Themen, die teilweise gut (Levy), teilweise etwas blass (Charlie) behandelt wurden. Leider war es gerade das Festival, was mich sehr enttäuscht hatte. Denn es kam überhaupt keine Festivalstimmung auf. Gefühlt bewegen wir uns immer nur am Rand dessen, die einzelnen Szenen könnten zu 80% auch einfach auf einem normalen Zeltplatz passieren. Das Besondere, das Feeling, die Stimmung eines Festivals kam hier gar nicht durch. Da es für mich der entscheidende Kaufgrund war, leider eine starke Enttäuschung, zumal ich mich lange auf das Buch gefreut habe. Auch insgesamt als New Adult war das Buch eher schwächer. Die Charaktere waren etwas sprunghaft, ebenso wie die Handlung. Mal schauen, ob der Rest der Reihe hier mehr bietet.

Where Winter falls

Die Handlung: Ellas Herz schlägt für die Musik und so veranstaltet sie als DJ verbotene Untergrund-Partys. Doch das darf nicht rauskommen, sonst könnte sie ihren Job als Erzieherin verlieren. Bei einer Razzia ist es ausgerechnet Otis, der sie findet. Seit dem Festivalsommer kann sie ihn nicht ausstehen, doch aus irgendeinem Grund hilft Otis ihr. Daraufhin treffen die beiden immer wieder aufeinander und wollen sich die gegenseitige Anziehung doch nicht eingestehen.

Meine Meinung: Nach dem enttäuschenden Auftakt der Reihe, habe ich mich dennoch durchgerungen dem zweiten Band eine Chance zu geben. Dabei ist Winter meine am wenigsten bevorzugte Jahreszeit und Otis war mir im vorherigen Band auch nicht sonderlich sympathisch. Also ziemlich schlechte Voraussetzungen. Doch manchmal sind es gerade diese Bücher, die dann doch zum richtigen Zeitpunkt da sind. Dabei möchte ich gar nicht sagen, dass das Buch perfekt ist. Gerade im stark umkämpften New Adult Genre zählt es wohl eher zu den schwächeren, aber mich hat es überzeugt. Otis kann deutlich zeigen, warum er sich oft wie ein Arschloch benimmt und Ivy Leagh schafft es logisch zu erzählen, dass die beiden sich immer wieder treffen und wieso sie nicht voneinander loskommen, ohne, dass es toxisch wird. Das Ende war dann doch ein bisschen schnell, hier gab es vorher angeteaserte Entwicklungen, die einfach übersprungen wurden. Aber im großen und ganzen mochte ich When Winter falls sehr und bin wieder gespannt auf die Folgebände.

Where spring hides

Die Handlung: Leni wäre am liebsten Musical-darstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreise-unternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen.

Meine Meinung: Frühling ist meine liebste Jahreszeit und dadurch war ich besonders gespannt, wie dies in der Reihe umgesetzt wurde. Diesmal treffen wir auf Leni, die wir bereits aus den vorherigen Büchern grob kennen. Zumindest ihre Leidenschaft für Musical und ihr großer Traum wurden bereits thematisiert. Wir wissen vorher auch schon, dass sie sich in Band Eins mit Edward auf dem Festival treffen wollte, aber gekniffen hatte. Zunächst war ich daher skeptisch, ob wir diese Geschichte noch einmal aufgewärmt brauchten, doch sie hat überraschend gut funktioniert. Ich bin gut durch die Handlung gekommen, auch wenn mir einiges ein Stirnrunzeln entlockte. Zum einen komme ich aus der Tourismusbranche und fand die gewählte Route für die amerikanischen Touristen schon ziemlich willkürlich. Hier wurde mit aller Verzweiflung versucht ein paar „Festivals“ unter zu bringen, um das Motto der Reihe aufrecht zu halten. Da es sich hier teilweise von der Beschreibung eines Mittelalterfestivals eher um einen klassischen Mittelaltermarkt handelt und auch das Piratenfestival diesen Namen wohl eher weniger verdient, verbuche ich das mal unter netter Versuch. Auch die Geschichte von Lenis Verbundenheit zu ihrer Familie und dass sie alles für ihren Bruder aufgibt, ist so wie es geschrieben wurde, schon reichlich konstruiert. Da war Edwards Geschichte wesentlich glaubhafter, wenn auch deutlich weniger ausführlich erzählt. Auch der plötzliche Wandel von „wir gehen lieber auf Abstand“ zu „wir lieben uns abgöttisch“ war für mich nicht nachvollziehbar. Letztlich zählt Where spring hides zu den okayen New Adult Romanen, funktionierte in der Reihe aber bisher am besten, trotz der aufgezählten Schwierigkeiten.

Where autumn leaves

Die Handlung: Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. 

Meine Meinung: Mit diesem Band verlässt Autorin Ivy Leagh dann vollständig die Grundidee einer Festival-Reihe. Denn der Hauptspielort ist die Rehaklinik. Lediglich in einem Epilog wird versucht den Bogen wieder zum ersten Band zu schlagen. Also das Marketing lief spätestens hier ins Leere. Aber abgesehen davon treffen wir hier erneut auf Jakob, den Bruder von Leni, die wir im dritten Band näher kennenlernen durften. Daher kennen wir auch bereits den Grundkonflikt, denn auch Beth wird im dritten Band erwähnt, taucht hier aber erstmals als Akteurin auf. Da dieser bereits im zweiten Band bei Otis genutzt wurde, die Grundlage für Lenis Konflikt im Dritten bildete, wirkt es hier irgendwie zu viel. Da wäre eine neue Idee doch erfrischender gewesen. Zunächst funktioniert das Buch jedoch wunderbar. Ich mochte die beiden Protagonist*innen und wenn man sich einmal mit dem Grundszenario von Jakobs Seite ausgesöhnt hat, ist die Geschichte auch spannend. Denn gerade Beth Seite bring neuen Schwung rein und macht ein Thema über Machtmissbrauch und toxische Männlichkeit auf, die durchaus gut in die Geschichte passt. Nach einem gefühlten Stillstand in der Mitte des Buches, nimmt das ganze aber einen ziemlichen Negativtrend. Wie von Zauberhand werden alle Probleme gelöst und somit sehr unrealistisch. Problematisch wird es dadurch, dass Lesenden in ähnlichen Situationen so kein Vorbild gegeben wird und zeigt, wie man sich da raus kämpfen kann, sondern es wird alles einfach magisch gelöst. Die „Bösen“ haben natürlich sofort ihre Strafe bekommen und die „Guten“ bekommen ihre Belohnungen. Das ging so weit, dass ich am Ende sogar vergaß, dass unser Pärchen noch gar nicht ihr Happy-end hatten und eigentlich schon mit dem Buch abgeschlossen hatte. Bedauerlich ist es vor allem, weil das Buch wesentlich mehr Potential hatte, sich aber einfach früher dazu hätte entscheiden müssen, die aufgemachten Themen auch zu behandeln und nicht weiter nur anzudeuten. So hinterlässt das Ganze leider einen bitteren Nachgeschmack und reiht sich ein, in eine Buchreihe, die ihrem Marketing nicht gerecht wurde und halbherzige Liebesgeschichten bot. Schade, aber immerhin gab es zwischendurch ja doch Lichtblicke in der Reihe.

Habt ihr die Reihe gelesen? Wie fandet ihr sie?

Rückblick auf den Januar 2025

Und da ist er, der erste Rückblick, der sich auf 2025 bezieht. Hier begann das Jahr sehr turbulent und leider eher im negativen Sinne. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen besseren Start! Nichtsdestotrotz soll es hier um meinen medialen Rückblick gehen, der wie gewohnt mit wenigen Filmen aufwartet. Dafür habe ich mein Animewissen im Serienbereich weiter ausgeweitet. Aber nun ohne weitere Vorrede: Viel Spaß beim Rückblick.

Ein blauer Himmel mit Seifenblasen und der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" darin

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Mufasa: Mufasa wird als junger Löwe von seinen Eltern getrennt. Der Löwenprinz Taka rettet ihn und will ihn in sein Rudel aufnehmen, was sein Vater sehr kritisch sieht. Während Mufasa also bei den Löwinnen aufwächst, sehen sich die beiden Jungen wie Brüder. Doch als ein Rudel gefährlicher weißer Löwen auftaucht, müssen sie fliehen und über sich hinauswachsen. – Ein weiteres Prequel, was niemand brauchte, was dann auch trotz anfänglicher guter Intention, nicht funktioniert, da es sich lieber an Klischees abarbeitet.

Nosferatu: Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt. – Sehr atmosphärisches Remake, das aber wenig neues einbindet, auch wenn die Schauspielenden versuchen mehr rauszuholen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Keinen. Ich kam einfach nicht dazu.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

September 5: Die Geiselnahme bei den olympischen Spielen in München 1972 aus der Sicht des übertragenden Senders zu zeigen, interessiert mich noch. Lief nur leider hier nicht.

Paddington in Peru: Die ersten beiden Filme konnten mich durch ihren ganz eigenen Charme und Witz überzeugen, daher bin ich gespannt, wie es mit dem dritten Teil aussieht.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1 und Alexa & Katie – Teil 3-4

Jujutsu Kaisen – Staffel 2 (Was mit einem spannenden Rückblick beginnt, endet in ein Nervenspektakel der einzigartigen Art)

Dr. Stone – Staffel 1 (Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere)

Tokyo Ghoul – Staffel 1 (Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen)

Dandadan – Staffel 1 (Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien)

What if… – Staffel 3 (Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee)

The detective is already dead – Staffel 1 (Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 17
Seiten insgesamt: 4.643
Seiten pro Tag: 150 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 9

Yuzu – die kleine Tierärztin 1: Yuzu muss für eine Weile zu ihrem Onkel ziehen, der eine Tierklinik führt. Dabei muss sie ihre Angst vor Tieren überwinden und schafft es durch ihre einfühlsame Art für sich und die Tiere einzustehen. – Süßer Manga für die jüngere Zielgruppe, der durch seine Herzlichkeit auch die Älteren abzuholen vermag.

Cat on the heroes lab 3: Diesmal führt es die Helden mit ihren Katzen übers Meer, was sie nicht alle so gut vertragen. Und sie treffen auf einen Kaiser in Trauer um eine ganz besondere Katze. – Die Geschichte ist nach dem trägen ersten Band endgültig in Schwung gekommen und hat mich ab und an gut zum lachen gebracht.

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 2: Tsukina wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres treusten Kunden, der einen Krieg verhindern muss, den die eigentliche Heldin beinah ausgelöst hätte. Doch der status quo ist dabei sich zu ändern und Tsukina muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. – Es geht spannend weiter, auch wenn das Ende sich wie ein Abschluss las. Bin gespannt, was da noch so passiert.

Ink Arcanum: William Bray hat endlich sein eigenes Tattoostudio eröffnet und findet ein geheimnisvolles Buch, das ihm bei der Weiterentwicklung helfen soll. Doch die Tattoos entwickeln ein Eigenleben und plötzlich findet sich Will auf der Flucht vor mehr als nur der Polizei wieder. – Interessante Grundidee, spannende Plottwists, ließ mich leider am Ende etwas emotionslos zurück. Aber wird bestimmt nicht mein letzter Hagemann sein.

Voll kein Typ 2: Die drei Freunde müssen sich erneut mit ihren Vorurteilen auseinander setzen, da die Damen aus der Crossdressbar ihre Gefühle ordentlich durcheinander gebracht haben. Es steht eine Mangaconvention und ein Zoobesuch an. – Die Idee wird gut weitergeführt und bringt durch die unterschiedlichen Charaktere viel Witz mit ein.

Where spring hides: Leni wäre am liebsten Musicaldarstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreiseunternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen. – Auch wenn mir der Turn zu „wir lieben uns“ etwas zu gewollt war, doch der stärkste Band der Reihe.

My home hero 4-5: Die Zeit für Tetsuo läuft langsam ab. Er muss einen Beweis erbringen, dass Kyoichi noch lebt. Ansonsten würde er sterben. Sein letzter Ausweg ist, dass er jemand anderen als Mörder entlarvt. Dabei braucht er weiterhin die Unterstützung seiner Frau, die jedoch feststellt, dass ihre Tochter erneut in Gefahr ist. – Die Geschichte hat gut Fahrt aufgenommen, zeigt aber auch, dass sie noch eine Weile weitergeht.

Die Schattenhand: Lymstock scheint ein ruhiges Städtchen zu sein. Der perfekte Ort für Jerry Burton, der nach einem Flugzeugabsturz von seinem Arzt Ruhe verschrieben bekommen hat, und seiner Schwester. Doch beleidigende Briefe voller abstoßender Anschuldigungen machen die Runde. Bis sie schließlich ein Todesopfer fordern. Jerry beginnt zu ermitteln und trifft schließlich auf Miss Marple, die bereits eine Theorie hat. – Miss Marple kommt in ihrem eigenen Roman lediglich auf 10 Seiten vor … mutig und erstaunlicherweise funktioniert die Geschichte trotzdem.

Remoire: Seraphine wurde als Kleinkind ihrer Familie entrissen und hat es irgendwie geschafft zu überleben. Doch als das Dunkel sich erneut erhebt, erfährt sie, dass sie eine viel größere Rolle darin spielt als sie je zu denken gewagt hatte. Ihr steht eine beschwerliche Reise bevor, bei der sie viel über sich und die Welt lernt, die in großer Gefahr schwebt. – Ein sehr gut geschriebenes Buch mit spannenden Charakteren, interessantem Plotttwist, dessen einziges Hindernis bei mir war, dass es im High Fantasy Bereich nicht mein Genre ist. Aber gerade das spannende Ende, das eher Richtung Dark Fantasy geht, konnte mich völlig bannen.

Oracle: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.

Angels of Death 6: Zack ist schwer verletzt und Rachel muss sich mit dem Priester der aktuellen Ebene zusammen tun, um an ein Heilmittel zu kommen. Doch das ist wieder mit allerlei Gefahren verbunden. – Fühlte sich ein wenig wie ein Füllerband an, mal schauen, wie es weitergeht.

Insomniacs 2: Isaki und Ganta bekommen die ersten Hindernisse bei der Gründung ihres Astronomie-Clubs zu spüren. Doch durch die Hilfe einer Ehemaligen, könnten sie an die benötigten Gelder kommen und finden gleichzeitig ein neues Projekt. – Die sehr süße und unaufgeregte Geschichte geht weiter und ich bin sehr gespannt.

Der geheime Orden von New Orleans: Elayne zieht mit ihrer Familie neu nach New Orleans. Doch eine merkwürdige Krankheit sucht ihre Schwester heim und die einzige Lösung scheint der gut aussehende Blake zu sein. Der führt sie in einen geheimen Orden ein und Elayne erfährt, dass sie von den Voodoo-Göttern ausgewählt wurde. Um ihrer Schwester zu helfen, nimmt sie ihr Schicksal an, nicht ahnend, was sie damit auslöst. – Mich sprach der Voodoo-Teil der Geschichte sehr an, leider ist er sehr untergegangen in einem wilden Misch aus allen Kulturen, die die Geschichte sehr wirr gemacht haben. Schade.

Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet.

The masterful cat is depressed again, today 2: Saku und Yuichi haben eine Einladung zum Geburtstag der Nichte ihres Chefs bekommen. Doch wie kann sie erklären, dass Yuichi eine mannsgroße Katze ist und auf zwei Beinen läuft. Zum Glück fällt diesem eine Lösung ein. – Die Geschichte ist etwas schleppender als im ersten Band, aber noch immer voller Witz und Charme. Freue mich auf die weiteren Bände.

Where autumn leaves: Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. – Der Abschluss der Festival Reihe beginnt spannend und stürzt sich dann in zu viele Themen, die am Ende mit einem Schnippsen gelöst werden und daher eher problematisch dargestellt sind. Schade.

Wie war euer Januar? Was waren eure Highlights?