Verborgene Schönheit

Am 19.01.2017 erschien ein neuer Film, der sich mit Trauerbewältigung befasst in den deutschen Kinos.

Howard hat vor zwei Jahren seine Tochter verloren. Noch immer kommt er mit seiner Trauer nicht zurecht und läuft durch das Leben wie ein Zombie. In seiner Trauer schreibt er Briefe an die Grundpfeiler des Universums: Liebe, Zeit und Tod. Doch auf einmal stehen genau diese mit seinen Briefen vor ihm und konfrontieren ihn mit seinen Anschuldigungen.

Der Tod seines eigenen Kindes dürfte so ziemlich das schlimmste sein, was Eltern passieren kann. Keiner kann daraufhin jemals wieder in das gewohnte Leben zurückkehren. Es wird immer eine Leere zurückbleiben. Doch wie findet man trotzdem wieder in den Alltag zurück? Wo setzt man in seinem Leben an? Und wie gehen die Freunde damit um, die einen nicht leiden sehen wollen?
Howard hat eine wunderbare Frau, ein süßes Kind und seine eigene Firma, die er mit viel Engagement und Spaß und guten Freunden leitet. Die Grundpfeiler in seinem Leben und das Motto seiner Firma sind Liebe, Zeit und Tod. Er steht mit beiden Beinen fest im Leben. Doch dann erkrankt seine Tochter und stirbt. Den Tod der Tochter überlebt Howards Ehe nicht und auch im Büro ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Seine Freunde Whit, Claire und Simon machen sich immer mehr Sorgen um ihn, da er auch zwei Jahre nach dem Tod seiner Tochter noch immer nicht ansprechbar ist und wie ein Zombie durch die Büroflure wandelt. Irgendwann beginnt Howard Briefe zu schreiben. Aber nicht an jemanden, sondern an etwas, an Liebe, Zeit und Tod. Allen drei macht er heftige Vorwürfe. Doch auf einmal besuchen ihn der Tod, die Zeit und die Liebe und lassen die Vorwürfe nicht auf sich sitzen.
Nachdem uns Demolition im letzten Jahr bereits eine interessante Art der Trauerbewältigung zeigte, setzt Verborgene Schönheit noch einmal an einem ganz anderen Punkt an. Howard ist vom Universum enttäuscht, da er niemand anderem den Vorwurf für den Tod seiner Tochter geben kann. Es war kein Unfall, an dem jemand Schuld war, sondern eine Erkrankung, die zum Tod führte. Das zweite große Thema des Films ist Freundschaft. Denn Howards Freunde Whit Claire und Simon kämpfen darum, ihn wieder unter die Lebenden zu bekommen und haben selbst einiges aufgegeben bzw. selbst etwas/jemanden verloren. So konzentriert sich der Film nicht nur auf einen Charakter, sondern zeigt, dass das Leben der Freunde trotz allem weitergeht und wie diese mit der Situation umgehen.
Als Warnung vor dem Ansehen des Films sollte gesagt werde, dass er sehr emotional ist. Die Dialoge sind überladen mit Gedanken und Gefühlen, was zum einen den Ton des Films widerspiegelt, was zum anderen aber für Fans von mehr tiefgründigen und weniger emotionalen Dialogen nur schwer zu ertragen sein dürfte. Man sollte also bewusst in den Film gehen. Denn erst wenn man sich wirklich auf den Film einlässt, entfaltet er seine Magie und kann uns zu Tränen rühren, ob es nun Freuden-, Lach- oder Traurigkeitstränen sind.
Verborgene Schönheit lebt vor allem von seinem großartigen Cast. Hier reiht sich namhafter Schauspieler an namhafter Schauspieler. Will Smith, Edward Norton, Kate Winslet, Michael Pena, Keira Knightley, Helen Mirren und Naomie Harris geben sich hier die Ehre. Am überzeugendsten ist hier die Performance von Helen Mirren, die ihre Rolle mit einer Begeisterung spielt, die ihresgleichen sucht. Michael Pena, der den meisten wohl erst seit seiner Rolle in Ant-Man bekannt sein dürfte und eher lustige Rollen spielt, schafft es hier den Ton aufzugreifen und beweist, dass er auch ernste und tiefgründige Rollen spielen kann. Will Smith selbst spielt seine Rolle als Howard sehr souverän, gerät jedoch von Zeit zu Zeit ins Overacting. Edward Norton bleibt in seiner Rolle weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, spielt aber auch seine Rolle sehr souverän. Der restliche Cast liefert zusammenfassend auch eine sehr souveräne Leistung ab.
Die Spannungskurve des Film ist durchgehend auf einem normalen Niveau, wie man es von einem Film dieses Genres erwarten kann. Zwischendurch gibt es vereinzelte Anstiege, wenn unerwartete Wendungen auftreten. Die Handlung selbst verläuft sehr geradlinig und hält genau das, was man sich vom Film verspricht.

Alles in allem ist Verborgene Schönheit ein berührender Film mit einem schönen Ansatz in der Trauerbewältigung. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

La la Land

Am 12.01.2017 erschien ein neues Musical aus der Traumfabrik Hollywood in den deutschen Kinos.

Mia möchte unbedingt Schauspielerin werden, arbeitet aber stattdessen in einem Café. Sebastian möchte unbedingt Jazzpianist in seinem eigenen Club werden, stattdessen muss er in einem anderen Club langweilige Lieder ohne Seele spielen. Beide treffen sich und versuchen ihre Träume wahr werden zu lassen.

Wie viele junge Menschen reisen Jahr für Jahr nach Los Angeles, um bei der Traumfabrik Hollywood mitzuwirken? Und von wie wenigen wird der Traum letztendlich wahr? Und doch kämpfen sich immer wieder genug Leute durch unzählige Castings und versuchen die oder der eine zu werden, der herausgestochen hat. Und wie viele Musiker wollen irgendwann einmal mit ihrer Musik Erfolg haben und davon Leben können? Wie viele Garagenbands gibt es, die nie aus ihrer Garage heraus kamen? Hier ist ein Film für all diese Träumer, die nie aufgeben und glauben, dass Träume irgendwann Wirklichkeit werden können.
Wir lernen zunächst Los Angeles im Berufsverkehr kennen. Dort treffen wir auf Mia, die im Stau versucht ihren Text für das nächste Vorsprechen zu lernen. Ihr Traum ist es Schauspielerin zu werden, doch stattdessen arbeitet sie in einem Café mit Sicht auf Hollywood. Immer etwas verpeilt versucht sie ihre Schichtzeiten und die Vorsprechen unter Kontrolle zu bekommen. Dann wird man auch schon mit der düsteren Wahrheit konfrontiert: Viele Mädchen, die genau gleich aussehen und sich auf die gleiche Rolle bewerben, Castingleiter, die nur auf ihrem Handy herumtippen und einen gar nicht so genau beachten und dann wird man in wenigen Minuten abgehandelt, obwohl man sich viele Stunden auf die Rolle vorbereitet hat. Frustriert geht Mia an diesem Abend mit ihren Mitbewohnerinnen aus und trifft durch Zufall auf Sebastian. Dieser hat eine große Leidenschaft für Jazz und möchte gerne in seinem eigenen Club Jazzpianist sein. Stattdessen lebt er in einer Wohnung, in der nichts ausgepackt wird, weil das meiste später in seinen Club soll und versucht sich mit dem Piano spielen in einem anderen Club über Wasser zu halten. Doch der Besitzer hat eine ganz eigene Auffassung von den Liedern, die Sebastian spielen sollte. Doch an diesem Abend trifft Sebastian durch Zufall auf Mia.
La la Land ist ein Film für Träumer. Und genau das wird durch viele lange Plansequenzen, stimmungsvolle Musik und bunte Kostüme unterstrichen. Man möchte während des Films selbst aufspringen und durch die Leinwand mitten ins Geschehen tanzen. Für ein Musical wird vergleichsweise wenig gesungen, aber dafür ist die Musik trotzdem ein ständiger Begleiter und wenn gesungen wird, dann mit so einer Inbrunst und Überzeugung und mit so eingängigen Liedern, dass man möchte, dass sie nie wieder aufhören.
Die Handlung selbst ist relativ einfach gehalten, wird dabei aber so gut unterstützt von der Musik und den Traumsequenzen, dass sie einem trotzdem komplett neu vorkommt. Emma Stone und Ryan Gosling wirken auf dem ersten Blick ebenfalls nicht wie die ideale Besetzung, da man ihnen ansieht, dass sie vorher wohl eher selten gesungen und getanzt haben. Aber auf dem zweiten sieht man die Leidenschaft in ihrem Spiel und der Wille dahinter und ist so fasziniert, dass man alles verzeiht.
Der Soundtrack ist wohl das, was den Film so besonders macht. Selten konnte Jazz so leidenschaftlich in einem Film gespielt werden und dabei so ein großes Publikum anziehen. Er lädt zum tanzen und zum träumen ein und fügt sich perfekt in das Leinwandbild. Am gelungensten ist wohl die Endszene von La la Land mit dem “Was wäre wenn-Ende”. Es kam so überraschend und hat noch einmal den Ton des gesamten Films geändert.

Alles in allem ist der Hype um den Film nicht ganz nachvollziehbar, aber hier wurde auf jeden Fall ein Meisterwerk geschaffen, das noch viele Jahre die Herzen der Zuschauer erwärmt. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

The Great Wall

Am 12.01.2016 erschien ein Film über eine Legende der chinesischen Mauer in den deutschen Kinos.

Die Söldner William Garin und Pero Tovar sind in Asien auf der Suche nach Schwarzpulver, als sie auf die chinesische Mauer treffen. Diese wird alle 60 Jahren von Tao Ties, reptilienartigen Monstern, angegriffen und bereitet sich gerade auf einen neuen Angriff vor. Beim ersten Angriff beweisen sich William und Pero im Kampf, so dass sie von nun an strategisch mit einbezogen werden.

China zur Zeit der Song-Dynastie. Die chinesische Mauer, das bis heute beeindruckende Bauwerk, ist bereits gebaut. Doch wieso musste sie gebaut werden? Was war so mächtig, dass China sich mit so eine Mauer schützen musste? Es ranken sich viele verschiedene Legenden um das Bauwerk, eine der Legenden soll in The Great Wall erzählt werden.
Gleich zu Beginn lernt der Zuschauer die Söldner um William Garin kennen, die mitten in der Mongolei zunächst auf der Suche nach Schwarzpulver waren, dann jedoch vor den Mongolen flüchten müssen. In einer Nacht suchen die 5 Söldner Schutz in einer Höhle, werden dort aber von einem Monster angegriffen, wobei nur William und Pero Tovar überleben. Als Beweis nehmen sie die abgeschlagene Klaue des getöteten Monsters mit und setzen ihren Weg fort. Dabei werden sie weiter von den Mongolen verfolgt, bis ihre Verfolgung ein jähes Ende findet. William und Pero finden sich vor einer riesigen Mauer wieder, die mit einer Armee voll besetzt ist. Da ihnen der Rückweg durch die Mongolen versperrt ist, lassen sie sich von den Chinesen auf der Mauer gefangen nehmen. Dort werden sie zur Klaue befragt und dann auf der Mauer gefangen gehalten. Doch genau dann findet der erste Angriff der Tao Tei, der Monster, die bereits William und Pero angriffen, statt. Im Kampf können sich William und Pero befreien, doch anstatt zu fliehen, beschließen sie zu helfen. Sie überleben die Schlacht. Doch nun müssen sie sich überlegen, wer sie sind: Wollen sie bleiben oder wollen sie weiterhin nach dem Schwarzpulver suchen, weswegen sie den weitern Weg gekommen sind?
The Great Wall ist vor allem eins: Ein Schmaus für die Augen. Obwohl man dem Film ansieht, dass er zu viel mit CGI gearbeitet hat, können die Bilder trotzdem faszinieren. Auch die verschiedenen bunten Rüstungen der chinesischen Armee sind sehr schön anzusehen, eine brutale Schlacht ist wohl noch nie so bunt inszeniert worden. Dadurch sind die verschiedenen Truppen immer gut zu unterscheiden und der Zuschauer muss nie lange überlegen, wer genau welche Funktion zu übernehmen hat. Die Tao Tei haben dann ebenfalls nochmal eine andere Farbe verpasst bekommen, so dass man sie ebenfalls immer als den Feind identifizieren kann.
Wer sich eine tiefgründige Handlung erwartet, sollte den Film meiden, denn die geschaffene Handlung dient nur dem Zweck die groß inszenierte Schlacht irgendwo zu rechtfertigen. Wer sich allerdings auf Schlachtgetümmel vom feinsten freut, mit immer wieder neuen Kampftechniken und Erfindungen, der wird hier seine Begeisterung finden. Denn hier sind gut durch choreographierte und phantasievolle Schlachtmomente dabei. Unterbrochen werden sie immer durch Kampfpausen, die dann genutzt werden, um die Handlung zu erzählen. So entsteht eine gute Mischung aus Schlacht und Schlachtpause. Die Handlung ist bewusst einfach gehalten und führt doch wie ein roter Faden durch den Film und erklärt ganz genau, warum was während der Schlacht gemacht wird und welche Motive William und … für ihre Handlungen haben. Zwischendrin werden kurz die Themen Habsucht und Treue angesprochen, jedoch nicht so sehr, dass sie alle Dialoge bestimmen.
Während es im ersten Trailer noch bedenken gab, wieso Matt Damon als Amerikaner die Hauptrolle in einem in China spielenden Film bekam, wird dies schnell aufgeklärt, da er ein westlicher Söldner ist, der in China Schwarzpulver sucht. Neben Pedro Pascal ist als dritter westlicher noch Willem Dafoe zu sehen. Ansonsten wird mit einer rein asiatischen Besetzung gearbeitet. Hier sticht vor allem Tian Jing als Kommander Lin heraus.

Alles in allem ist The Great Wall ein Film für alle, die gut inszenierte Schlachten sehen wollen und nichts für jemanden, der eine tiefgründige Handlung braucht. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Passengers

Am 05.01.2017 erschien ein neuer Science Fiction Film in den deutschen Kinos.

Die Avalon ist auf einer 120 Jahre dauernden Reise zu einer neuen Kolonie der Erde. An Bord 500 Passagiere, die ein neues Leben beginnen wollen. Doch nach 30 Jahren kommt es zu einem Zwischenfall, in dessen Folge der Passagier Jim Preston aufwacht, und sich nun ganz alleine zurechtfinden muss. Später erwacht auch Aurora Lane viel zu früh. Beide versuchen nun die Ursache und eine Lösung zu finden.

Der Traum andere Planeten zu besiedeln dürfte bei einigen Menschen groß sein. So wäre dann auch die Entscheidung sich vom Leben auf der Erde abzuwenden und ein neues auf einem weit entfernten neuen Planeten zu beginnen, für diese Menschen sehr einfach. Doch was ist, wenn die Reise zu diesem Planeten 120 Jahre dauert? Wenn man weiß, dass man durch besondere Schlafkammern die Reise zwar mit gleichem Alter überlebt, man nach dem Erwachen aber alle geliebten Menschen spätestens an Altersschwäche verloren hätte? Der Film Passengers befasst sich nicht direkt mit den 5000 Menschen an Bord der Avalon, die genau diese Entscheidung gewählt haben. Aber dafür mit denen, deren Traum platze, da sie nicht einmal auf der Hälfte der Strecke aufwachten.
Jim Preston hat sich für den Schritt entschieden sein alten Leben hinter sích zu lassen und 120 Jahre später ein neues auf einem fremden Planeten zu beginnen. Doch nach 30 Jahren der Reise kommt es zu einem technischen Defekt und er erwacht, 90 Jahre zu früh. Nach einer anfänglichen Desorientierung, fällt ihm schnell auf, dass abgesehen von ihm keiner wach ist. In seiner Verzweiflung versucht er die Besatzung wach zu kriegen, die Tür zu deren Schlafkammern ist aber nicht aufbrechbar. Als einzigen Ansprechpartner hat er Arthur, ein Androide, der als Barkeeper angestellt ist. In den ersten Wochen erkundet Preston noch nach und nach das Schiff und findet gerade im Bereich der ersten Klasse viele Annehmlichkeiten. Doch die Monate vergehen und die Einsamkeit und die Gewissheit, dass er alleine auf diesem Schiff sterben wird, setzen ihm immer mehr zu. Bis eines Tages die Schönheit Aurora Lane ebenfalls erwacht und er eine Gefährtin in seinem Leiden bekommt. Doch mit dem Schiff stimmt etwas nicht, es kommt immer wieder zu technischen Störungen und Ausfällen.
Passengers befasst sich mit dem Thema, wie man mit der Aussicht auf den sicheren Tod in Einsamkeit umgeht. An Bord der Avalon gibt es keine Hilfe, der Notruf zur Zentrale auf der Erde braucht 55 Jahre, ehe mit einer Antwort gerechnet werden kann. Der einzige Ansprechpartner ist ein Androide ohne Gefühle. Man gab sein ganzes Leben für einen Traum auf und nun ist dieser geplatzt. Wie sieht nun der Alltag aus? Fällt man in Depression oder würde man den unvermeidlichen Tod um Jahre vorziehen? Das erste Drittel des Films befasst sich mit genau dieser Frage. Dann ändert sich die Stimmung des Films, nachdem auch Aurora Lane erwachte und beide nun in ihrer Verzweiflung vereint sind. Ab hier wirkt der Film eher wie ein Liebesfilm und die Grundthematik gerät ein wenig sehr in den Hintergrund. Erst gegen Ende ändert sich die Stimmung des Films wieder, nachdem die Fehlermeldungen der Avalon überhand nehmen. Hier entdeckt man die meisten Szenen, die im Trailer verwendet wurden. Das der Trailer daher wieder einmal falsche Erwartungen an den Film schürten, ist damit wohl nicht weiter erwähnenswert. Wenn man sich dafür entscheidet Passengers zu sehen, dann sollte man lieber mit einem Liebesdrama als mit einem spannenden Science Fiction Abenteuer rechnen. Aber wenn man sich auf die Stimmung des Films einlässt, dann kann der Film sehr gut unterhalten und macht Spaß beim Sehen.
Das liegt vorallem daran, dass Chris Pratt als Jim Preston und Jennifer Lawrence als Aurora Lane im miteinander sehr gut harmonieren und ihre Rollen überzeugend darstellen. Michael Sheen als Androide Arthur sorgt für die nötigen Lacher, um die Stimmung etwas aufzuhellen. Lediglich der Auftritt von Laurence Fishbourne ist ziemlich überflüssig und hätte ohne namenhaften Schauspieler gelöst werden können bzw. die Rolle hätte komplett weggelassen werden können.
Trotz großer Liebesgeschichte, die mit seinem Drama den Großteil des Films einnimmt, ist der Film spannend, auch wenn er bis zum Abspann vorhersehbar bleibt. Lediglich mit einer Wendung rechnete man nicht von Anfang an, aber Passengers sieht eher den Weg als das Ziel an.
Die einzige große Enttäuschung des Films ist, dass man aus der Grundthematik etwas wesentlich interessanteres und philosophischeres hätte erschaffen können, statt einer normalen Liebesgeschichte. Beispielsweise hätte man sich mit den Gründen und Gedanken von 5000 Menschen befassen können, die ihr Leben aufgegeben haben für diese Reise. Dies hätte sogar gut in den vorhandenen Film eingebaut werden können.

Alles in allem gerät die Ausgangsthematik durch die Liebesgeschichte ziemlich schnell in den Hintergrund, aber mit der anderen Stimmung schafft Passengers es trotzdem einen sehenswerten Film zu kreieren. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Assassin’s Creed

Am 27.12.2016 erschien eine neue Videospielverfilmung in den deutschen Kinos.

Callum Lynch ist des Mordes für Schuldig befunden und wird mit der Todesspritze hingerichtet. Doch anstatt zu sterben, wird er in eine geheime Forschungseinrichtung gebracht, denn er ist ein direkter Nachfahre des Assassinen Aguilar de Nerha. Mit Hilfe einer neuen Technologie, dem sogenannten Animus, kann Cal in die Erinnerungen seines Vorfahren eintauchen. Dadurch soll er der Organisation den Aufenthaltsort des sagenumwobenen Edenapfels zeigen.

Spieleverfilmungen haben es nicht leicht, denn die Gamer hängen an ihren Spielen und sehen es nicht gerne, wenn sie „missbraucht“ werden. So scheiterte bisher eine Spieleverfilmung nach der nächsten, da sie es nicht schafften sowohl Handlung als auch Actionelemente richtig zusammen zu basteln. Filme, wie Silent Hill oder Resident Evil waren da noch etwas erfolgreicher, hatten aber nicht mehr viel mit den ursprünglichen Spielen zu tun. Nun hat sich Ubisoft an der Verfilmung ihrer beliebten Spielereihe Assassin’s Creed versucht.
Der Film lässt den Zuschauer direkt in eine alte vergessene Welt eintauchen, nach Spanien zur Zeit der Inquisition. Dort lernen wir das Kredo der Assassinen (Assassin’s Creed) kennen, die gerade beraten, wie sie den Edenapfel am besten beschützen können. Dann gibt es einen Zeitsprung in die 1980er Jahre und wir lernen Cal Lynch als Junge kennen, der gerade miterleben musste, wie sein Vater seine Mutter ermordet hat. Dort bekommt man schon den ersten Hinweis auf Cals Blutlinie. Es folgt ein weiterer Zeitsprung in das Jahr 2016, in den Todestrakt eines Gefängnisses. Dort lernen wir Callum Lynch als erwachsenen Mann kennen, der kurz vor der Todesstrafe steht und Besuch von einem Pater bekommt. Kurz darauf bekommt er die Todesspritze, erwacht aber doch wieder. Dr. Sophia Rikkin erklärt ihm, dass er hingerichtet wurde und daher für die Welt außerhalb ihrer Institution nicht mehr existent ist. Während Lynch noch versucht die ganzen Informationen zu verdauen, wird er an den Animus angeschlossen, eine Maschine, die ihn mit den Erinnerungen seines Vorfahren Aguilar de Nerha verbindet. Dieser hat im Spanien des 15. Jahrhunderts zusammen mit dem Kredo der Assassinen den sagenumwobenen Edenapfel vor der Kirche versteckt. Nun will Rikkin zusammen mit ihrem Vater Alan Rikkin, beide Mitglieder eines Templerordens, den Aufenthaltsort durch Lynch herausfinden. Doch nicht nur im Animus muss sich Lynch allerhand Gefahren stellen, denn in der Einrichtung selbst befinden sich andere Nachfahren, die das Geheimnis um den Edenapfel um jeden Preis beschützen wollen.
Assassin’s Creed versucht die Fehler früherer Spieleverfilmungen zu umschiffen und schreibt eine umfangreiche Handlung und baut lange Actionsequenzen und Verfolgungsjagden im Animus mit ein, leider machen sie dabei ihre eigenen Fehler. Denn die Handlung selbst spielt praktisch nur in der Gegenwart in der Forschungseinrichtung und die Action findet beinahe ausschließlich in der Vergangenheit statt. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, weil die Handlung immer wieder für die Actionsequenzen unterbrochen wird und nicht stringent erzählt wird. Auch ist die Handlung durch viele Charaktere, die nicht richtig vorgestellt werden, mitunter chaotisch und unübersichtlich. Es bleibt lange Zeit unbegreiflich, welche Charaktere nun genau welche Ziele verfolgen und warum sie handeln, wie sie handeln. Das ganze kann auch nicht als stilistisches Mittel gewertet werden, denn das Wissen, um die Charaktere stellt einen Grundpfeiler des Verstehens der Handlung dar. Auch widerspricht diese strikte Trennung dem Spielprinzip von Assassin’s Creed, in der es grundsätzlich immer eine Rahmenhandlung außerhalb des Animus gab, aber die meiste Zeit im Animus stattfand. So fehlt im Film einfach das richtige Feeling.
Was man Assassin’s Creed lassen muss, ist die Optik. Denn gerade die Szenen in der Vergangenheit im Spanien des 15. Jahrhunderts sind ein Augenschmaus auf der Leinwand und heben sich vom Alltagsbrei ab. Auch die Kämpfe im Animus sind sehr gut choreographiert. Auf den langen Verfolgungsjagden über die Dächer der Stadt bleibt die Kamera fast durchgehend an den Darstellern und baut nur wenige Schnitts ein, was ein sehr hohes Niveau widerspiegelt.  So ist zumindest für das Auge etwas positives im Film zu finden.

Alles in allem kann Assassin’s Creed Nicht-Kenner der Spiele maximal optisch noch begeistern, Kenner der Spiele dürften auch davon nicht zu überzeugen sein. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.

Verpasst im Dezember 2016

Hallo ihr Lieben,
heute soll es wieder um die Filme gehen, die ich verpasst habe zu sehen, diesmal im Dezember 2016. Ihr kennt das Format, daher bedarf es keiner weiteren einleitenden Worte.

1) Das Morgan Projekt: Ein geheimes Labor und Kate Mara, die einen Vorfall dort überprüfen soll. Eine Mischung aus Thriller, Horror und Mystery.

2) Alle Farben des Lebens: Ramona fühlt sich eher als Ray und möchte gerne ein Junge werden. Eine Hormontherapie soll helfen, doch wie reagiert ihr Umfeld auf ihren Wunsch?

3) Nocturnal Animals: Amy Adams war noch nie meine Lieblingsschauspielerin, aber nach Arrival habe ich mich ein bisschen mit ihr ausgesöhnt. Adams bekommt ein verstörendes Manuskript von ihrem Ex-Mann und fängt an ihr Leben zu überdenken.

Und hier die Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, die ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte:

Marie Curie, Elvis & Nixon, Vier gegen die Bank

Mein Filmrückblick 2016 – Die Highlights des Jahres

Hallo ihr Lieben,
nun soll es direkt weitergehen mit meinen Highlights des Jahres.

Platz 25: Ein Hologramm für den König

Tom Hanks, der in Saudi-Arabien ein neues Hologramm-System vorstellen soll, aber extrem lange warten muss. Währendessen hat er genug Zeit seine eigenen Probleme zu überdenken und sein Leben neu zu ordnen. Dabei ist der Film ruhig und sympathisch erzählt. Zwischendurch driftet er ein wenig ab, kriegt aber am Ende noch die Kurve.

Platz 24: The hateful Eight

Quentin Tarantinos inzwischen achter Kinofilm konnte trotz langer Laufzeit und obwohl es sich beinahe um ein Kammerspiel handelt, baut sich viel Spannung auf und der schwarze Humor tut sein restliches.

Platz 23: Raum

Raum ist ein emotional geladener Film, der vorallem von der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind lebt. Die Geschichte nimmt einen mit und gleichzeitig bewundert man Joys Durchhaltevermögen. Brie Larson hat zu Recht sowohl Oscar als auch Golden Globe für diese Film gewonnen.

Platz 22: Bastille Day

Keine neue Handlung, aber dafür eine spannende und in sich schlüssige. Gutes Schauspiel und nur die Hälfte aller Klitschees, dass zeigte Bastille Day. Kein harmonisches Duo, das mit Madden und Elba präsentiert wird, und auch der Eiffelturm ist nicht dauerhaft zu sehen. All das macht den Reiz des Filmes aus.

Platz 21: Big friendly Giant

Steven Spielberg wagte sich nach E.T. wieder an einen Kinderfilm. Als Vorlage diente der Roman von Roald Dahl, der gespickt ist mit liebevollen Figuren. Auch schafft der Film es auf eine kindgerechte Art die Themen Einsamkeit und Ausgrenzung anzusprechen, den Grundton des Films aber doch positiv zu halten.

Platz 20: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Nach Jahren dürfen wir endlich wieder neu in die magische Welt J. K. Rowlings eintauchen und wurden von ihren neusten Schöpfungen fasziniert (es gab zu Weihnachten leider keinen Niffler 😦 ). Dabei zeigte Rowling einmal mehr ihr Können.

Platz 19: Frühstück bei Monsieur Henri

Die etwas planlos durchs Leben stolpernde Constance zieht bei einem mürrischen alten Herren ein mit sehr strengen Regeln. Trotzdem entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Die liebevoll gezeichneten Figuren machen den Film aus. Trotz einer sehr geringen Gag-Dichte, schafft der Film es eine Komödie zu sein, durch sehr pointierten Witz.

Platz 18: War Dogs

Die unglaublich wahre Geschichte von zwei „Jungs“, die an einen großen Waffendeal mit den USA kommen. Erinnert ein bisschen an Lord of War und versucht sich an einer Mischung aus Thriller und Komödie, was nur bedingt gelingt. Trotzdem macht der Film Spaß beim Ansehen.

Platz 17: Die Glorreichen 7

Ein weiteres Remake, dass sich aber dadurch auszeichnet mehr Diversität in den Film zu bringen. Der Film baut Spannung auf, bringt die gewisse Portion Witz mit rein und unterhält einfach gut.

Platz 16: Bad Moms

Endlich ein Film über die Mütter, in denen ihre Sorgen, Ängste und auch ihr Alltag ernst genommen wird. Trotzdem schafft der Film es eine Komödie daraus zu bauen, der erstaunlich niveauvolle Witze loslässt.

Platz 15: Snowden

Die Geschichte von Edward Snowden ging um die Welt, der Whisteblower, der uns allen vor der kompletten Überwachung durch die USA warnte. Diese Verfilmung der wahren Ereignisse bilden, im Gegensatz zum Dokumentarfilm Citizenfour, auch die privaten Ereignisse mit ein und schaffen es so einen neuen Blickwinkel zu geben. Joseph Gordon-Levitt schafft es dabei Snowden so gut darzustellen, dass man denken könnte, Snowden selbst spiele mit.

Platz 14: Arrival

Wie würden wir reagieren, wenn auf einmal Außerirdische auf der Erde landen? Wie würde sich die Kommunikation gestalten? Damit beschäftigt sich Arrival und schafft damit ein ganz hohes Niveau zu halten.

Platz 13: Whiskey Tango Foxtrott

Kim Barker versucht in Afghanistan ihre Journalismus-Karriere wieder in Schwung zu kriegen. WTF schafft es die Lage in Afghanistan und das Leben als Journalist im Ausland darzustellen ohne dabei ins Politische zu gehen und schafft eine perfekte Balance aus drei großen Themen.

Platz 12: The Jungle Book

Da kamen die Kindheitserinnerungen wieder hoch, als wieder in einem Film das Theme zu Probier’s mal mit Gemütlichkeit lief. Die Geschichte ist bekannt und doch konnte der Film überraschen und kam wesentlich düsterer daher, als die Disney Verfilmung von 1967 und konnte wieder neu begeistern.

Platz 11: Die Winzlinge – Operation Zuckerdose

Der wohl süßeste Film des Jahres über einen Marienkäfer, der von seiner Familie getrennt wird und von Ameisen adoptiert wird, die versuchen eine Zuckerdose zu retten. Ohne ein einziges Wort zu sprechen, überzeugt der Film durch die Bilder und erzeugt Spannung und Witz spielerisch.

Platz 10: Spotlight

Ein Sonderteam des Boston Globe deckt den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche auf. Dies ist ihre Geschichte. Ein langsam, aber detailtreuer Film, der die Recherchearbeiten der Journalisten genau beleuchtet und durchgehend spannend bleibt.

Platz 9: The Big Short

Ein packender Film über die Vorgeschichte der Finanzkrise von 2008. Diese wurde von ein paar Einzelnen vorhergesehen, die daraufhin gegen die Wirtschaft wetteten. Der Film ist spannend, mitreißend und ebenso erschütternd. Durch die vielen Wirtschaftsbegriffe mitunter etwas zäh, aber die wurden versucht humorvoll in die Handlung einzuarbeiten.

Platz 8: Eddie, the Eagle

Die wahre Geschichte des Skispringers Michael Edwards, der 1988 bei den olympischen Winterspielen zwar den letzten Platz belegte, sich aber durch seinen unerschöpflichen Kampfgeist in die Herzen der Leute sprang. Ein durch und durch sympathischer Film, der gute Laune versprüht und uns die Botschaft überbringt, dass alles möglich ist.

Platz 7: Doctor Strange

Ein neuer Marvelheld betritt die Bühne und stellt dabei unsere Realität auf den Kopf. Zynisch und arrogant wie Iron Man, dabei spannend und voller interessanter Charaktere und guter Schauspieler.

Platz 6: SMS für dich

Das Regiedebüt von Karoline Herfurth, das sehr tief ins Herz geht. Ein Film über Verlust und Trauer und über den Weg zurück ins Leben in Kombination mit einer Liebesgeschichte. Eine Romanze auf sehr hohem Niveau mit Witz und liebevollen Figuren, bei der wohl kaum ein Auge trocken bleiben dürfte.

Platz 5: Money Monster

Jodie Foster brachte uns den spannendsten Film des Jahres. Obwohl er lange Zeit als Teil-Kammerspiel inzeniert ist, schaffen es die Thematik und das Spiel mit Gut und Böse zu überzeugen. Julia Roberts tut in ihrer Rolle das restliche.

Platz 4: The Danish Girl

Einar Wegener ist Künstler und fühlt sich in den falschen Körper geboren. Obwohl er seine Frau liebt, möchte er lieber eine Frau sein. Die Geschichte der ersten Geschlechtsumwandlung der Welt. Eine so bewegende und packende Geschichte über das Für und Wider einer Geschlechtsumwandlung und auch die Belastung der Ehefrau durch den Wunsch.

Platz 3: Brooklyn – Liebe zwischen zwei Welten

Die Geschichte der Irin Eilis, die in den 50er Jahren aus wirtschaftlichen Gründen in die USA auswandert, aber weiterhin hin und hergerissen ist, wo sie ihre Heimat sieht. Brooklyn ist ein herzerwärmender Film mit einer herausragenden schauspielerischen Leistung und viel Gefühl. Der Film wird sehr ruhig erzählt, aber ist dadurch nur noch berührender.

Platz 2: Ein ganzes halbes Jahr

Romantik, Drama, Tragödie. Der Film vereint sie alle. Er versucht Hoffnung zu spenden und spielt doch mit dem Unausweichlichen. Kein Kritikpunkt zu finden, gute schauspielerische Leistungen und eine gute Buchumsetzung treffen in dem Film aufeinander und schafft es damit ich in mein Herz zu spielen und die 10 von 10 Punkten abzuräumen.

Platz 1: Deadpool

Schon zu Anfang des Jahres begegneten wir diesem Anti-Superheld. Mit derben Sprüchen und einer Altersfreigabe ab 16 (wobei der Film lange Zeit erst ab 18 freigegeben werden sollte) begeisterte Deadpool und revolutionierte das Superhelden-Genre. Für die gute Mischung aus allen wichtigen Elementen und dafür, dass die Handlung nicht endlos ausgeschmückt wurde, gab es die Höchstpunktzahl und damit ist Deadpool mein Highlight des Jahres 2016.

Mein Filmrückblick 2016 – Die Enttäuschungen des Jahres

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe, ihr habt alle die Weihnachtstage gut hinter euch gebracht und habt nicht zu viele Kilos zugenommen 😉 Da der Jahreswechsel bevorsteht, will ich noch einmal das Filmjahr 2016 Revue passieren lassen und wieder in zwei getrennten Beiträgen über meine Enttäuschungen und natürlich auch über meine Highlights des Jahres sprechen. 2016 habe ich 96 Kinofilme gesehen, davon 94 im Kino und 2 im Heimkino (ganz knapp an meinem Ziel der 100 vorbei 😦 ) Nun soll es erst einmal wieder um meine Top 25 Enttäuschungen des Jahres gehen.

Platz 25: Verräter wie wir

Eine John le Carré Verfilmung, die vor allem daran krankt, dass sie als Thriller nicht spannend ist. Die Handlung plätschert nur so vor sich hin und das kann auch der hervorragende Cast nicht mehr retten. Zudem funktioniert Stellan Skarsgard in seiner Rolle als russischer Bösewicht nicht.

Platz 24: High Rise

High Rise ist ein Film, der versucht gesellschaftskritisch darzustellen, was passiert, wenn einem durchgängig vor Augen geführt wird, dass es Menschen gibt, denen es besser als dir geht. Eine Grundidee, die leider an der Umsetzung gescheitert ist und sich einfach nur in Chaos verliert.

Platz 23: Hardcore

Der Film, der komplett in der Ego-Shooter-Perspektive gedreht wurde und dabei leider sehr wacklig, was zu Begegnungen mit der Kinotoilette führte. Idee gut, Umsetzung leider noch nicht. Auch die Handlung an sich kann nicht fesseln, da der Film nur auf die Bilder setzt.

Platz 22: Power to change

Eine Dokumentation mit der Thematik der Energiewende. Leider beißt sich die Doku an den falschen Stellen fest und vergisst die interessanten Stellen auszubauen, so dass sie einfach ihre Zielgruppe komplett verfehlt.

Platz 21: Pets

Was habe ich mich auf diesen Film gefreut. Die ersten Teaser ließen eine gute Komödie vermuten. Doch dann die Enttäuschung. Denn Pets schafft es einfach keine Handlung zu erzeugen, verliert dabei viel Witz und hat auch keine eindeutige Botschaft über Freundschaft, wie man sie vom großen Konkurrenten Disney kennt.

Platz 20: Ride Along 2

Eine Komödie, die mehr auf Reflexlacher setzt, also wirklich Humor zu erschaffen. Dazu eine altbekannte Handlung, die wenig neues zu bieten hat und auch keine Spannung erzeugen konnte.

Platz 19: X-Men – Apocalypse

Der abschließende Teil der Prequel-Trilogie der X-Men Reihe hat versucht den schlimmsten Bösewicht aller Zeiten zu erschaffen, und es damit so übertrieben, dass die Handlung schwächelte und auch die Endschlacht mehr eine Farse als alles andere war.

Platz 18: Victor Frankenstein

Die Idee, die Geschichte von Frankensteins Monster ein bisschen zurück zu spulen und sich auf Victor Frankenstein selbst zu konzentrieren, war interessant, ist aber auch hier wieder an der Umsetzung gescheitert, die zu viel wollte und zu wenig tat.

Platz 17: The Huntsman and the Ice Queen

Beginnend als Prequel und endend als Sequel sind die wichtigen Szenen zu kurz gehalten und gerade der sehr nichtssagende Mittelteil zieht sich unnötig in die Länge. Selbst der starke Cast, konnte hier nicht überzeugen.

Platz 16: Sausage Party

Auch hier wieder ein Beispiel für eine gute Grundidee, die aber in der Umsetzung daran krankte, dass sie sich nicht an die Idee hielten, sondern perverse Andeutungen (oder auch reine Perversität ohne Andeutung) den größten Teil des Films einnehmen. Wenn man sich auf das sehr sehr niedrige Niveau einlässt, kann der Film Spaß machen, wird dadurch aber kein guter Film.

Platz 15: Central Intelligence

Kevin Hart und Dwayne Johnson in einer angeblichen Komödie, in der es aber leider nur wenig zu lachen gab, weil Hart seine übliche ausgelutschte Rolle spielt und Johnsons Rolle sich nicht entscheiden kann, was sie aussagen will. Eine Komödie, in der man kaum lacht, hat das Genre eindeutig verfehlt.

Platz 14: Gut zu Vögeln

Ein deutscher Film über die frisch verlassene Merlin, die in die ehemalige WG ihres Bruders einzieht und dort auf Jacob trifft. Ein Film, der sehr auf die Humorschiene drückt, diese aber nicht trifft. Die Handlung ist auch schon wohlbekannt, kann also weder überraschen, noch begeistern.

Platz 13: Collide

Ein Hollywoodstreifen, der komplett in Deutschland spielt. Rasante Verfolgungsjagden auf der deutschen Autobahn. Und trotzdem kaum Handlung und auch die Verfolgungsjagden sind für einen Thriller nicht spannend genug und irgendwann auch einfach zu unglaubwürdig. Auch hier kann der gute Cast nichts mehr retten.

Platz 12: Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln

Ein missglückter Versuch eine Fortsetzung zu Tim Burtons Alice im Wunderland aus dem Jahr 2010 zu schaffen. Leider ist die Handlung des Films ziemlich überflüssig und auch die Bilder und die bekannten Figuren können nicht mehr überzeugen.

Platz 11: Batman v. Superman – Dawn of Justice

DC wollte in ihren neuen Comicverfilmungen die Fehler der früheren zurecht rücken. Leider verliert sich der Film in viel zu vielen Handlungssträngen und zu vielen Bösewichten. Der namensgebende Kampf dauert gerade einmal fünf Minuten und von der Grundthematik ähnelt er zu sehr dem kurz darauf erschienen Civil War aus dem Hause Marvel.

Platz 10: 10 Cloverfield Lane

Drei Personen. Ein Bunker. Ist draußen die Welt untergegangen oder nicht? Ein Film, der viele Fragen aufwirft, aber durch den doppelten Erzählstrang einfach nicht funktionieren will.

Platz 9: Criminal Activities

Vier mehr oder weniger Freunde planen nach der Beerdigung eines gemeinsamen Freundes ein großes Ding an der Börse, was leider nicht funktioniert. Und Schwupps schulden sie einem Kredithai eine Menge Geld. Der hat eine ganz eigene Lösung für die Schulden. Ein Film, der nicht in Schwung kommt, vorhersehbar ist und auch schauspielerisch nicht überzeugt.

Platz 8: Erschütternde Wahrheit

Die Geschichte des Mannes, der herausgefunden hat, dass American Football und die damit verbundenen Erschütterungen am Kopf zu schweren neurologischen Erkrankungen und zum Tod führen kann. Interessantes Thema gepresst in eine schlechte Umsetzung. Die Handlung kommt nicht auf den Punkt, der Schnitt hält in den falschen Momenten und schneidet die wichtigen Stellen.

Platz 7: The Nice Guys

Während der Film bei vielen auf der Topliste des Jahres gelandet ist, landet er bei mir bei den Enttäuschungen. Das liegt vor allem daran, dass der Film in meiner Kinovorstellung praktisch keine Lacher erzeugen konnte und ich keine Sympathie für einen der Charaktere entwickeln konnte, da sie an keiner Stelle wirklich als Team arbeiten, sondern eher ein Film mit zwei sich immer mal wieder überlappenden Handlungssträngen arbeitet, was nicht funktioniert.

Platz 6: Gods of Egypt

Ich war begeistert einen Film mit den antiken ägyptischen Göttergestalten zu sehen, zumindest bis ich den ersten Trailer sah und die Handlung praktisch der gesamten Mythologie in den Hintern tritt und durch den übertriebenen CGI-Einsatz nicht einmal optisch etwas bietet. Im Heimkino habe ich mir den Film dann trotzdem angesehen und kann nur das bestätigen, was jedem nach dem ersten Trailer klar sein dürfte. Auch wenn ein Film fast komplett in Gold gehalten wird, ist er trotzdem nicht sofort ein Meisterwerk.

Platz 5: Captain Fantastic

Kein Superheldenfilm, sondern über eine Familie, die sich komplett vom digitalen, aber auch vom sozialen Leben abgekabelt hat und im Wald lebt. Irgendwo sind versteckte Kritiken an der heutigen Gesellschaft zu finden, aber irgendwo auch nicht ausgereift. Der Film versucht daher als Feel-Good-Movie daher zu kommen, schafft es aber auch nicht diesen Ton wirklich zu treffen und dümpelt so ohne klare Linie vor sich hin.

Platz 4: Bad Neighbors 2

Wieder Studenten in der Nachbarschaft. Während der erste Kleinkrieg zwischen Familie und Studenten noch lustig war, schafft es der zweite Teil kaum noch einen einzigen Witz zu machen und schafft es auch nicht die eigentlichen Probleme im Film richtig

Platz 3: The Neon Demon

The Neon Demon ist ein Film, der viel aussagen will, aber doch nichts aussagt. Die Handlung kommt durch die langen Sequenzen zu kurz und dadurch kommt auch kein Spannungsbogen auf. Ein Film, der auf Kunst setzt, aber keine Aussage trifft.

Platz 2: Zoolander 2

Zoolander wird benötigt, nachdem viele Promis ermodet werden und die bekannte Zoolander-Schnute ziehen. Nur leider ist der Film zu abgedreht und auch die vermeintlichen Witze funktionieren nicht.

Platz 1: A bigger Splash

Vor der atemberaubenden Kulisse Süditaliens kam der langweiligste Film des Jahres. Kaum Handlung, dafür aber eine Spielzeit von über 2 Stunden, in denen die Schauspieler eigentlich nur damit beschäftigt waren, sich auszuziehen. Trotz Starbesetzung konnte der Film nur enttäuschen. Damit ist A bigger Splash meine größte Enttäuschung des Jahres.

Vaiana – Das Paradies hat einen Haken

Am 22.12.2016 erschien der neue Animationsfilm aus dem Hause Disney in den deutschen Kinos.

Vaiana ist die Tochter des Chiefs der paradiesischen Insel Motunui. Schon immer zog es sie in Richtung des Meeres, doch ihr Volk hat Angst vor dem Wasser und gerade ihr Vater verbietet ihr das schützende Riff zu verlassen. Doch eines Tages legt sich ein Schatten auf die Insel und verdirbt die Ernte. Vaianas Großmutter vermutet, dass es mit dem Diebstahl des Halbgottes Maui zusammenhängt, der das Herz der Mutterinsel Te Fiki gestohlen hat. So zieht Vaiana los, um Maui zu finden und das Herz zurückzubringen.

Disney hat uns schon früher auch andere Kulturen näher gebracht. So lernten wir ein bisschen der Geschichte Chinas durch Mulan kennen und empörten uns über die weißen Männer, die die Indianer vertreiben wollten, in Pocahontas. Während Disney sich in letzter Zeit ganz von den klassischen Märchengeschichten weg wagte und uns zeigte, wie es in unserem Kopf aussehen könnte (Alles steht Kopf), uns zeigte wie wichtig Freundschaft ist (Arlo und Spot) und uns auch das Thema Rassismus ein wenig näher brachte (Zoomania), bekamen wir mit Vaiana wieder eine ganz neue Richtung. Diesmal entführt uns Disney nach Polynesien und zeigt uns deren Kultur. Zeitlich ist das ganze vor ca. 2000 Jahren angesiedelt, kurz nach der Zeit als das polynesische Volk als Entdecker viele Inseln besiedelten. Disney zeigt dabei einige Sagen, unter anderem die Legende des Halbgottes Maui. Natürlich wurden hier wieder nur Bruchstücke der Legenden und der Kultur deutlich, trotzdem ist dies auch mal wieder ein neuer Ansatz.
Vaiana ist 16 Jahre alt und die Tochter des Chiefs ihres Dorfes auf der fiktiven Insel Motunui. Schon seit ihrer frühesten Kindheit fühlt sie sich vom Ozean magisch angezogen und scheint auch eine besondere Verbindung zum Wasser zu haben. Doch ihr Volk und allen voran ihr Vater scheuen das Meer und verlassen selbst zum fischen nicht das umgebende Riff. Nur ihre Großmutter scheint ihre Verbindung zum Ozean zu verstehen und erzählt ihr alle wichtigen Legenden des Volkes. So auch vom Halbgott Maui, der vor 1000 Jahren das Herz der Mutterinsel Te Fiki gestohlen haben soll, weswegen sich düstere Wesen erhoben haben sollen, um ihm das Herz abzunehmen. Dabei wurde er seines magischen Angelhakens beraubt, der ihm seine Halbgottfähigkeiten verlieh und sitzt nun auf einer einsamen Insel fest, während das Herz ins Meer stürzte. Doch als Schatten auf der Insel um sich greifen und die Ernte verdirbt und keine Fische mehr zu fangen sind, muss Vaiana ihre Bestimmung erkennen und zu einem großen Abenteuer aufbrechen.
Eins muss man Disney lassen, sie haben es geschafft eine Geschichte in einer für uns fremdartigen Kultur zu schaffen, mit einer starken Frauenfigur, die nicht darum kämpft den Mann ihrer Träume zu kriegen, sondern ihr Volk retten will. Im Groben ähnelt die Handlung sehr einem früheren Disney-Klassiker, nämlich Mulan. Ein Mädchen, dass nicht so Recht in die Vorstellungen ihrer Eltern passen will und von zu Hause fortläuft, um ihren Vater zu beschützen bzw. ihr Volk zu retten. Begleitet wird sie von mehr oder weniger sprechenden Tieren und einem starken Helden. Nun gut Chang und Maui kann man nicht miteinander vergleichen. Grundsätzlich macht Vaiana vieles richtig und hat dafür viele positive Kritiken bekommen. Sie schaffen eine Protagonistin, die schon grundsätzlich einen starken Willen hatte, aber trotzdem auch an ihre Grenzen stößt und über sich hinauswachsen muss. Zusammen mit der neuen Kultur, einem Halbgott mit einem zu großen Ego, lustigen und süßen Tieren und einer Menge Liedern wird eine witzige und neue Mischung gefunden. Auch gibt es diesmal kein reines Gut und Böse denken, sondern der Hauptbösewicht und auch Maui haben sowohl positive als auch negative Eigenschaften.
Leider ist die Handlung doch zu Disney typisch geworden, wodurch praktisch alles vorhersehbar wurde. Natürlich musste wieder ein Familienmitglied sterben für die Dramatik und natürlich gab es wieder einen dramatischen Höhepunkt, nach dem sich die Charaktere erst einmal wieder sammeln mussten. Auch wenn die Lieder teilweise stark ins Ohr gehen und gerade der tollpatschige Hahn Heihei für viele Lacher sorgte, fehlte doch irgendwo das I-Tüpfelchen am Film, das ganz besondere Etwas, das sich von allen anderen Disney Filmen abhebt.

Alles in allem macht Vaiana vieles richtig und bringt Spaß für Groß und Klein, hält sich aber doch wieder zu sehr an die eigenen Vorbilder und verpasst es dem Film das gewisse Etwas zu geben. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Rogue One – a Star Wars Story

Am 15.12.2016 erschien ein neuer Film aus dem Star Wars Universum in den deutschen Kinos.

Jyn Erso wurde als Kind von ihren Eltern verlassen, weil ihr Vater gegen seinen Willen als Chefingenieur des Todessterns vom Imperium geholt wurde. Über die Jahre entwickelte sie sich zur Kriminellen. Eines Tages trifft sie auf die Rebellen, die über sie an eine Nachricht ihres Vaters kommen wollen. Widerwillig lässt sie sich darauf ein.

Was macht man mit einem Franchise, dass auch nach vielen Jahren noch gut läuft? Genau ausschlachten. So scheint zumindest Disney zu denken, denn neben einer neuen Trilogie, gibt es nun auch drei Spin-off Filme. Während im letzten Jahr schon Episode VII über die Kinoleinwand rauschte und die Fans in zwei Lager teilte – die, die über seine Schwächen hinweg sahen und sich in der Nostalgie der Filme sonnten, und die, die einfach alles schlecht und schwach am Film fanden – erschien nun der erste Spin-Off aus dem Star Wars Universum unter dem Namen Rogue One. Zeitlich spielt er vor Episode IV – eine neue Hoffnung und erzählt, wie die Rebellen damals an die Pläne des Todessterns kamen und daher von dessen Schwachstelle wussten. So wird die Handlung in das Universum eingebettet, hat aber doch alle Freiheiten, die ein Spin-off bietet.
Bereits im Vorfeld sind zum Film viele beunruhigende Neuigkeiten durch die Medien kursiert. Zunächst soll Rogue One nämlich ein düsterer Kriegsfilm gewesen sein, ehe Regisseur und Drehbuchautoren ersetzt wurden und es viele Nachdrehs gab, um die Atmosphäre aufzulockern. Kommt euch das bekannt vor? Genau die gleichen Neuigkeiten gab es auch zu Suicide Squad und wir wissen alle, wohin das geführt hat…
Rogue One stellt gleich von Anfang an klar, ein neuer Film zu sein und nicht in die Reihe zu gehören. Denn statt des bekannten Rolltextes zu Anfang, der Zuschauer über alle wichtigen Informationen vorab informiert, wird gleich in die erste Szene gesprungen, in der Jyn Erso vor dem Imperium flieht, als diese ihren Vater als Chefingenieur abholen. Hat erst einmal lediglich den Effekt, dass der übliche Gänsehautmoment fehlt und der Zuschauer etwas desorientiert vor den neuen Charakteren sitzt und sie nicht so recht einordnen kann. Wenige Minuten später gibt es auch schon den ersten Zeitsprung und man lernt die inzwischen erwachsene Jyn Erso kennen. Sie ist durch krimineller Machenschaften in einem Gefängnis, aus dem sie von den Rebellen befreit wird. Man erfährt, dass es einen desertierten Imperiums-Piloten gibt, der eine wichtige Nachricht von Ersos Vater hat, und, dass sich eine Rebellengruppe um Ersos Ziehvater abgespalten hat und den Piloten gefangen hält. Jyn Erso soll nun also die Botschaft holen und muss im Anschluss noch ein weiteres Abenteuer bestehen. Unterstützt wird sie dabei von dem Rebellen Cassian Andor und dem Droiden K2SO unterstützt. Unterwegs treffen sie noch auf weitere neue Mitstreiter und mutieren so zu einem sehr heterogenen Haufen von Rebellen.
Viele Köche verderben den Brei und so merkt man auch Rogue One wieder an, wo die eigentliche Intention lag und an welchen Stellen wieder zu viel am Film herumgedoktert wurde. Denn die erste Hälfte des Films ist voller Charaktere, die nicht richtig vorgestellt worden und somit ziemlich schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Wirkliche Sympathie wird nur zum Droiden K2SO aufgebaut, der damit in die Fußstapfen R2D2s und BB8s tritt. Diese Hektik von einer Rebellengruppe zur anderen, wobei eine dem Wahnsinn halb verfallen scheint, wirkt sehr stark inszeniert und will einfach nicht in das bekannte Star Wars Universum passen. Erst ab der zweiten Hälfte, die uns den zunächst beachsichtigten düsteren Kriegsfilm bringt, steigt die Spannung und das Interesse an den Charakteren wieder und wir erleben wirklich eine gut inszenierte Schlacht im Weltall. Darüber hinaus gibt es am Ende eine sehr gelungene Überleitung zu Episode IV, was wieder die Fanherzen höher schlagen ließ. So geht man am Ende aus dem Kinosaal und fühlt sich erfüllt von der guten Action und der tollen Schlachtmomente, bis einem wieder einfällt, dass es eine erste Hälfte gab und man verzweifelt überlegt, worum es da noch einmal ging.
Die schauspielerischen Leistungen des Films bleiben leider überschaubar, es gibt keine Leistung, die irgendwo heraussticht. Felicity Jones als Jyn Erso hat sich nach Collide und Inferno anscheinend wieder auf ihr eigentliches Talent besonnen, schafft es aber doch nicht ihre Rolle völlig überzeugend zu spielen. Auch Mads Mikkelsen, der zu Recht derzeit ein sehr gefragter Schauspieler ist, bringt nicht sein ganzes Talent zum Vorschein. Zu seiner Verteidigung muss man aber auch sagen, dass ihm dafür auch kein Raum gelassen wird. So spielt er schon, wie in Marvels Doctor Strange, seine Rolle souverän, verschenkt aber sein Talent.

Alles in allem hätte die Grundstimmung der zweiten Hälfte schon in der ersten greifen müssen, damit ein wirklich runder Film entsteht. Bitte Disney, vertraue demnächst deinen Regisseuren, die Fans werden es dir danken! Für die trotzdem recht gute Leistung gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.