Jahresrückblick 2018 – #8 – Kinofilme – die Highlights

Und schon kommen wir zur letzten Kategorie meines Jahresrückblickes. Die Kinofilme. Diese habe ich noch einmal in drei Kategorien unterteilt, wobei jede einen eigenen Artikel kriegt. Die Enttäuschungen haben den Anfang gemacht (0-4 Punkte), dann ging es um das solide Mittelfeld (5-7 Punkte), bis wir heute zu den Highlights des Jahres kommen (8-10 Punkte). Insgesamt sind 61 Plätze zu vergeben.

Platz 23: Shape of Water

Shape of Water erzählt genau das wundervolle Märchen, was es angekündigt hat. Dennoch fehlt irgendwo Guillermo del Toros bekannter Mut, wie man ihn noch in Pans Labyrinth fand.

Platz 22: Deadpool 2

Deadpool ist ein Film, dem man Schwächen nachweisen kann, den es aber überhaupt nicht interessiert. Das wilde Chaos an Genres, Themen, Handlungssträngen und Charakteren wird mit viel Witz und Selbstironie überschüttet, so dass der Film am Ende doch gut funktioniert und positiv in Erinnerung bleibt.

Platz 21: die kleine Hexe

Die kleine Hexe ist ein süßer kleiner Kinderfilm, der das Buch gut widerspiegelt und den Zuschauer mit einem Dauerlächeln beglückt. Keine große teure Produktion, aber dafür eine mit einem sehr großen Herz.

Platz 20: The Greatest Showman

Den realen Bezug beiseite gelassen, hat der Film wenige bis gar keine Schwächen. Natürlich wird alles sehr zuckrig dargestellt, was viele als Hauptkritikpunkt ansehen, Doch dadurch erschafft der Film auch eine ganz eigene Form der Magie. Die Ohrwurm-Kandidat-Lieder geben dem Film immer die richtige Richtung und mit seinen Thematiken geht der Film ernst um, auch wenn er stets positiv bleibt.

Platz 19: Game Night

Game Night ist eine der besten Komödien der letzten Jahre. So viel habe ich schon lange nicht mehr während einer Kinovorstellung gelacht. Hinzu kommt eine tolle Handlung und Schauspieler, die unheimlich viel Spaß beim Dreh haben mussten, was man ihnen auch anmerkt.

Platz 18: A quiet place

A Quiet Place ist einer dieser Filme, die einem im Trailer erst einmal wenig zusagen und dann hinten raus doch unglaublich gut funktionieren. Die unzähligen Ideen der Familie, um leise zu bleiben, sind wunderbar anzusehen, und die Gruselatmosphäre ist durchgehend hoch, selbst wenn keine Bedrohung zu sehen ist.

Platz 17: Ant-Man & the WASP

Ant-Man & the Wasp kann vielleicht vom Gesamteindruck nicht mit einem Avengers: Infinity War konkurrieren und hat seine Handlung relativ einfach gehalten, schafft es aber durch die gute Kampfchoreographie und dem ständigen Größenwechsel gepaart mit dem typischen Marvelhumor, ein eigenes Statement zu setzen und beweist, dass nicht in jedem Superheldenfilm die Welt untergehen muss, um einen spannenden Film zu kreieren.

Platz 16: Deine Juliet

Deine Juliet ist ein Film, der optisch wunderschön ist, geschichtlich gut recherchiert und mit liebevollen Charakteren eine runde Handlung bietet. Kleinere Vorhersehbarkeiten oder konstruierte Szenen sind Jammern auf hohem Niveau.

Platz 15: Your Name.

Your Name. ist ein sehr schön gezeichneter Film, der über die bekannte Körpertauschthematik hinausgeht und mit einer gut durchdachten und spannenden Handlung überzeugen kann. Auch Animeabgeneigte kommen hier auf ihre Kosten.

Platz 14: Die dunkelste Stunde

Die dunkelste Stunde kann in allen Belangen überzeugen und schafft es hochpolitisch, aber doch spannend zu bleiben. Gary Oldman liefert eine einmalige Darstellung des Churchills ab.

Platz 13: Ballon

Ballon ist einer der Filme, die ein altbekanntes Thema aufgreifen, aber mit einem guten Cast, einem grandiosen Score und gut in Szene gesetzte Bilder aufwatet und gerade mit dem spannenden und intelligenten Drehbuch punkten kann und so ein Kinogenuss für alle Sinne baut.

Platz 12: Jumanji – Willkommen im Dschungel

Jumanji – Willkommen im Dschungel ist spannend, witzig und ernst und das immer an den richtigen Stellen. Der Film weist ein gutes Setting und einen guten Soundtrack auf und kann mit den Darstellern punkten. Dennoch ist die Handlung relativ einfach gehalten und rein darauf ausgelegt zu unterhalten. Und genau das schafft Jumanji.

Platz 11: Bohemian Rhapsody

Bohemian Rhapsody wirbt mit den bekannten Liedern Queens, überzeugt jedoch mit einem exzellenten Cast und einem guten Riecher für eine gute Dosis Drama und Humor.

Platz 10: Dieses bescheuerte Herz

Dieses bescheuerte Herz schafft es das Drama zwar komödisch anzuhauchen, aber nimmt seine Themen sehr ernst und zeigt so sehr realistisch das Leben eines herzkranken Teenagers, ohne zu beschönigen, aber trotzdem mit durchgehend hoher Spannung.

Platz 9: Phantastische Tierwesen – Grindelwalds Verbrechen

Grindelwalds Verbrechen ist für das, was er erreichen wollte, nämlich Fronten klären und Grundsteine für Kommendes legen, sehr gelungen. Er schafft es trotz noch überschaubarer Handlung, mit sehr schöner Optik und hohem Spannungsgrad das Warten auf den nächsten Teil fast schmerzlich zu machen. Gerade Depp als Grindelwald weiß zu überzeugen.

Platz 8: Red Sparrow

Red Sparrow ist ein brilliant inszenierter Agenten-Thriller, der sich geschickt von vergleichbaren Filmen abhebt und gerade durch seine guten Darsteller den kalten Krieg wieder beleben lässt. Dabei ist er offen und schonungslos und daher nichts für Zuschauer mit schwachen Nerven.

Platz 7: Star Wars Episode VIII – Die letzten Jedi

Trotz ein paar kleinerer Schwächen ist Star Wars – die letzten Jedi ein gelungener Film und eine würdige Fortsetzung, auch wenn sich hier die Geister streiten werden. Mir hat er in seiner Gesamtheit gut gefallen, auch wenn der Humor eindeutig aus einer Marvel-Schublade geklaut wurde. Szenenbild, Handlung, Schauspiel und Spannung gehen Hand in Hand auf sehr hohem Niveau.

Platz 6: Black Panther

Black Panther verkörpert alles, was wir an einer gelungenen Superheldenverfilmung so lieben. Eindrucksvolle Bilder, durchdachte Handlung, Hintergrundgeschichten, Bösewichte mit Charakter und natürlich die entsprechende Portion des typischen Marvel-Humors. Nach den eher enttäuschenden Spider-Man und Thor – Ragnarök ist Marvel wieder da und kann erneut das Publikum begeistern.

Platz 5: Three billboards outside Ebbing, Missouri

Three Billboards outside Ebbing, Missouri ist ein Film, der weiß wie er ordentlich provozieren kann und dabei doch eine starke Geschichte erzählt und den schmalen Grad zwischen ruhiger Erzählweise mit gleichzeitig hoher Spannung trifft. Ein würdiger Oscarkandidat.

Platz 4: A star is born

A Star is born ist mehr als eine Liebesgeschichte und mehr als ein Musikfilm. Er kombiniert so viele Themen und erzählt eine Geschichte mit allen Facetten, mit allen Höhen und Tiefen. Dabei beleben die beiden Hauptdarsteller Cooper und Gaga den Film unbedingt.

Platz 3: The Avengers – Infinity War

Der dritte Avengers-Teil ist nur ein Auftakt für den vierten und hatte das hauptsächliche Ziel die Weichen zu stellen und die Charaktere zusammenzuführen. Das hat der Film mit Bravour bestanden. Dadurch ist die Handlung sehr simpel gestaltet, was aber das Sehvergnügen an keiner Stelle stört. Einziger kleiner Kritikpunkt – also mal abgesehen von dem riesen Cliffhanger am Ende, auf dessen Aufklärung wir nun ein ganzes Jahr warten müssen – sind die ab und an etwas holprigen Dialoge. Beim Zusammentreffen mancher Charaktere habe ich mir doch mehr erwartet. Aber das bleibt Meckern auf hohem Niveau

Platz 2: Die Verlegerin

Die Verlegerin ist eine spannend erzählte und wahre Geschichte, die vom Zusammenspiel verschiedener Erzählstränge und den Einfluss verschiedener Schauspieler aufblüht.

Platz 1: Love, Simon

Love, Simon ist intelligent geschrieben und erzählt Simons Geschichte mit dem nötigen Ernst, aber doch auf eine lockere und witzige Weise. Dabei unterläuft ihm kein Fehler und spielt sich direkt in die Herzen der Zuschauer.

Was waren eure Highlights 2018?

Rückblick auf den November

Nachdem ich mich in letzter Zeit viel mit meinen Jahresrückblicken beschäftigt habe – und noch immer zwei Rückblicke fehlen – sollen natürlich meine regulären Formate nicht darunter leiden. Daher folgt hier nun der Rückblick auf den November. Im November war ich zudem Ausrichter des monatlichen Filmrätsels bei Ma-Gos Filmrätsel, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Sneak Preview

Nur ein kleiner Gefallen: Die ungleichen Mütter Emily und Stephanie freunden sich an, bis Emily verschwindet. Stephanie versucht nun sie zu finden und muss gleichzeitig feststellen, dass sie ihre Freundin kaum kannte. Ein interessant inszenierter Film, der drei verschiedene Genres geschickt kombiniert.

Charles Dickens – der Mann, der Weihnachten erfand: Charles Dickens hatte mit seiner Weihnachtsgeschichte einen Megaerfolg. Doch wie kam es zu der Geschichte? Hier werden die Hintergründe beleuchtet. Eine gute Idee, die leider etwas halbherzig umgesetzt wurde.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Bohemian Rhapsody: Queen ist mit ihrer Musik unvergessen.  Der Film begleitet die Band von Gründung bis zum Live-aid Konzert. Hier stechen vor allem die sehr guten schauspielerischen Leistungen hervor, allen voran Rami Malek als Freddy Mercury. Gepaart mit den Welthits ist Bohemian Rhapsody ein Film, der unter die Haut geht.

Der Nussknacker und die vier Reiche: Eine Neuinterpretation bzw. Weiterentwickelung des klassischen Ballets. Clara folgt einer Spur in ein geheimnisvolles Reich voller Abenteuer. Hier sticht vor allem die herrliche Optik hervor, auch wenn der Film handlungstechnisch ein paar Schwachstellen aufweist.

Aufbruch zum Mond: Im Wettlauf mit der Zeit und den Russen betreiben die USA ein strenges Raumfahrtprogramm, an dem sich auch ein gewisser Neil Armstrong beteiligt. Ein gut erzählter Film mit kleinen Schwachstellen. Das größte Manko dürfte die wacklige Kameraführung sein, die bei mir Übelkeit hervorrief.

Phantastische Tierwesen – Grindelwalds Verbrechen: Gellert Grindelwald hat es geschafft aus dem Gefängnis zu entkommen. Nun schart er seine Anhänger um sich, um die Macht an sich zu reißen. Dumbledore bittet Newt Scamander um Hilfe. Ein zweiter Teil von fünf geplanten, der, obwohl er nur die Weichen für das Kommende stellen soll, sehr stark geworden ist. Vor allem Johnny Depp als Grindelwald hat zu alter Größe zurückgefunden.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Mord im Orient-Express: Nachdem mich die Verfilmung von Agatha Christies Klassiker im Kino enttäuschte, da mich der Trailer so sehr angeheizt hat, dass ich vorab bereits von meinem Highlight des vergangen Jahres ausging, gefiel er mir nun mit normalen Erwartungen doch erstaunlich gut.

Set it up: Das Netflix Original begleitet zwei persönliche Assistenten, die unter ihren Chefs leiden. Beide treffen aufeinander und beschließen ihre Chefs zu verkuppeln. Herausgekommen ist eine süße Dramedy, die mit guten Ideen und einem interessanten Cast trumpft.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Im November habe ich alle Filme, die ich sehen wollte, gesehen. Folgende haben es ganz knapp nicht auf die Liste geschafft:

Operation Overlord, Juliet Naked

Serien – ein kurzer Überblick

Während ich im Oktober relativ viele Serien gesehen habe, beschränkt es sich im November auf zwei. Ich habe es endlich geschafft die achte Staffel von Supernatural zu schauen. Eigentlich gefällt mir die Serie seit der fünften nicht mehr richtig, ich möchte aber doch immer wieder wissen, wie es mit den Winchesters weitergeht. Zudem habe ich die zweite Staffel von Adventure Time gesehen.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1419
Seiten pro Tag: 47 im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 3

Der große Gatsby:  Das Buch dürfte vor allem durch die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio bekannt sein. Die Handlung deckt sich und auch die Erzählweise. Doch die Partys konnten im Film natürlich viel schillernder dargestellt werden, da das Buch doch recht nüchtern erzählt wurde. Dafür gibt es im Buch natürlich mehr Hintergrundinformationen.

Die Tochter des Uhrmachers: Kate Morton ist zurück mit ihren neusten Werk. Diesmal geht es um das Anwesen Birchwood Manor, das ein Geheimnis umgibt und die verschiedensten Personen über die Generationen beherbergt. Morton hat ihren Stil zwar leicht verändert, dennoch erzählt sie eine ausgewogene Geschichte und schafft es wieder den Leser komplett in den Bann zu ziehen.

Die Suche: Charlotte Link versucht sich wieder an einem Kriminalroman und lässt die Charaktere aus „Die Betrogene“ noch ein zweites Mal in Aktion treten. Frau Link versucht sich hier an ihrer gewohnt ausschweifenden Erzählweise, die dem Krimi leider eher schaden, da sich viele Passagen einfach wiederholen. Damit leider eines ihrer schwächsten Bücher.

 

Jahresrückblick 2018 – #2 – Neulich in der Sneak

Anfang des Jahres dachte ich ja nicht, dass ich die Worte Neulich in der Sneak über einen Beitrag schreiben könnte. Denn nach meinem Umzug in den Osten der Republik musste ich mich auch von den wöchentlichen Sneaks mit einer eingeschweißten Gruppe verabschieden. Doch seit Juli heißt es aufatmen! Zumindest im zwei Wochen Rhythmus strahlt mein Kino nun Previews aus. Und so kann ich euch nun 9 Filme im Ranking präsentieren, die ich sah, ohne vorher zu wissen, dass sie laufen würden.

Platz 9 – Super Troopers 2 – 1 Punkt

Super Troopers 2 ist ein Film, der keiner wollte, keiner brauchte und den auch niemand sehen muss. Abgesehen von einer gut trashigen lustigen Anfangsszene hat der Film absolut nichts zu bieten.

Platz 8 – Bad Spies – 4 Punkte

Bad Spies ist Popcornkino von der ganz einfachen Art und dabei leider auch nicht wirklich einfallsreich. Mitunter gibt es ein paar geistreiche Witze, die dann auch wirklich Spaß machen. Alles in allem aber eher ein schwächerer Film.

Platz 7 – I can only imagine – 5 Punkte

I can only imagine erzählt die Geschichte eines echt schönen Songs. Leider erzählt er sie mehr auf reißerische Art und nicht mit genügend Subtilität. Dennoch vermag er durchaus wunde Stellen zu treffen, auch wenn er sehr viel falsch macht.

Platz 6 – Charles Dickens, der Mann, der Weihnachten erfand – 6 Punkte

Charles Dickens, der Mann der Weihnachten erfand hat eine interessante Idee, die leider etwas halbherzig umgesetzt wurde, um wirklich Weihnachtsgefühle zu erzeugen. Einmal sehen reicht leider aus.

Platz 5 – Mile 22 – 6 Punkte

Mile 22 punktet durch gute handwerkliche Arbeit und einem hohen Spannungsgrad. Negativ fällt dagegen die Emotionslosigkeit und Distanz zum Publikum ins Gewicht. Am Ende kann Mile 22 jedoch wieder punkten

Platz 4 – Nur ein kleiner Gefallen – 7 Punkte

Nur ein kleiner Gefallen ist ein Film aus drei Genres, die nacheinander abgespielt werden und doch wunderbar zusammenpassen. Die Geschichte ist spannend erzählt und hat immer wieder interessante Wendungen.

Platz 3 – 25 km/h – 7 Punkte

25 km/h vereint Roadmovie mit Feel good und einer gesunden Portion Drama. Dabei weiß Regisseur Goller, wann er nachbohren muss und wann er ein Thema ruhen lassen muss. Dabei ist der Film ruhig erzählt und doch unglaublich mitreißend.

Platz 2 – Schneeflöckchen – 7 Punkte

Schneeflöckchen ist ein sehr ungewöhnlicher Film, der aber in einer Zeit, in der man gefühlt immer wieder dasselbe vorgesetzt bekommt, positiv überraschen kann und durch seine Andersartigkeit einfach punkten kann und sich zu einem deutschen Geheimtipp mausert.

Platz 1 – Der Vorname – 8 Punkte

Mit einer sehr starken ersten Hälfte weiß Der Vorname zu überzeugen. Wortmann erschafft hier ein gelungenes Kammerspiel mit starken Darstellern und interessanten Charakteren. Die zweite Hälfte schwächelt neben der starken ersten ein wenig, macht aber immer noch eine gute Figur.

 

 

 

Jahresrückblick 2018 – #1 – Cinemathek

Es ist mal wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende und die ganzen Fernsehsender bereiten die großen Jahresrückblicke vor. Auch die Bloggergemeinde überschlägt rasch, welche Filme in diesem Jahr gesehen wurden und bereitet Listen vor. Wie im letzten Jahr angekündigt, halte ich mich nicht zu 100% an das Kalenderjahr, damit ich im Dezember in aller Ruhe meine Rückblicke schreiben kann, ohne dabei die Filme außen vor zu lassen, die erst Ende Dezember starten. So soll es nun hier und in den folgenden Ausgaben um meinen Medienkonsum von Dezember 2017 – November 2018 gehen. Den Auftakt bildet dabei die Cinemathek.

2018 habe ich 10 Filme in der Cinemathek gesehen. Zum einen lag das an der Auswahl, die mich nicht immer begeistern konnte. Zum anderen an der  Tatsache, dass seit ein paar Wochen mein Kino wieder eine Sneak eingeführt hat, die leider zeitgleich mit der Cinemathek läuft. Dafür waren einige Filme dabei, die ich gut fand, und nur wenige Enttäuschungen. Hier ist mein Ranking

Platz 10 – The Square – 3 Punkte

Anwärter für den besten fremdsprachigen Oscar 2018. Man versteht auch, was der Film, über ein Kunstprojekt in einem Museum in Schweden, aussagen möchte. Leider verliert sich der Film sehr stark in einer künstlerischen Auslebung und kommt an keiner Stelle wirklich auf den Punkt.

Platz 9 – Die Geschichte der Liebe – 3 Punkte

Eine Liebe, die den Krieg und allen Widrigkeiten zum Trotz überlebte und ein Mädchen, dass genau diese Art der Liebe niemals finden möchte, da sie einen komplett zerstören kann. Ein Buch über die meistgeliebte Frau überlebt den Krieg und hat doch kein Happy-end zu bieten. Leider verläuft sich der Film in seinen eigenen Verstrickungen und versucht am Ende nur auf den Schultern eines stark spielenden Derek Jacobi zu balancieren, was misslingt.

Platz 8 – Die Lebenden reparieren – 6 Punkte

Die Lebenden reparieren verpasst leider die Chance ausführlich über Organspende zu diskutieren und zeigt auf künstlerisch angehauchte Weise lediglich, wie es dazu kommt, dass wenn ein Mensch stirbt ein anderer gerettet werden kann.

Platz 7 – Aus dem Nichts – 6 Punkte

Weniger ist manchmal doch mehr. Mit einem deutlich kürzeren dritten Abschnitt des Films, hätten die starken ersten beiden Abschnitte mehr Gewicht gehabt. Auch schaffen die Schauspieler es nicht an Diane Kruger heranzureichen, was mitunter etwas störend wirkt, auch wenn Kruger den Film meisterhaft auf ihre Schultern hievt.

Platz 6 – The big sick – 6 Punkte

Die wahre Geschichte, wie Comedian Kumail Nanjiani seine Frau kennengelernt hat. The Big Sick ist ein kleiner sehr charmanter Film, der durchaus eine Sichtung wert ist, aber leider doch mit mehreren Mängeln zu kämpfen hat.

Platz 5 – Logan Lucky – 7 Punkte

Der Regisseur der Oceans Reihe brachte uns diesmal ein Heist-Movie aus den Südstaaten. Alles ein bisschen dreckiger und diesmal ist auch kein großes Casino das Ziel. Trotzdem funktioniert der Film sehr gut, in dem was er erzählen möchte. Er erzählt seine Geschichte, die in sich stimmig ist und fügt an ein paar Stellen subtilen Humor hinzu.

Platz 4 – Lady Bird – 7 Punkte

Auch für die Oscars nominiert gewesen, erzählt Lady Bird von einer etwas rebellischen jungen Dame, die unbedingt Sacramento verlassen will. Mit Saoirse Ronan (Brooklyn, Lady Bird), Timothee Chalamet (Call me by your name) und Lucas Hedges (Manchester by the Sea) spielen gleich drei oscarnominierte Jungdarsteller mit. Lady Bird ist ein ruhig erzählter Film, dessen Tiefe erst nach und nach durchkommt.

Platz 3 – The Secret Man – 7 Punkte

Liam Neeson ist als Charakterdarsteller zurück und verkörpert Mark Felt, der bisher größte Whistleblower direkt aus dem FBI. The Secret Man triumphiert mit starkem Drehbuch und starkem Cast, verliert sich aber in seiner eigenen Stärke und hätte vielleicht ab und an mal einen Hinweis an die Zuschauer senden können, wie groß die Wichtigkeit gewisser Männer oder Institutionen war, damit der Film für den Laien besser verständlich wäre.

Platz 2 – Call me by your name – 8 Punkte

Ein Sommer in Italien und eine ungewöhnliche Liebe.  Call me by your name ist ein Film, der gerade durch seine ruhige und subtile Erzählweise punkten kann. Mit gelungenem Soundtrack und gut gewählten Schauspielern rundet sich das Bild eines würdigen Oscarkandidaten.

Platz 1 – No way out – Gegen die Flammen – 8 Punkte

Der Film erzählt die wahre Geschichte der  Granite Mountain Hot Shots und ihren Kampf für Anerkennung und gegen die Flammen des Yarnell Hill Feuers. Mit Josh Brolin, Miles Teller und Jennifer Connelly fein besetzt und gut inszeniert.

Rückblick auf den Oktober

Im Gruselmonat Oktober habe ich mich selbst zwar relativ wenig gegruselt. Bei Ma-Go ging es dann schon wesentlicher Horrormäßiger zu, mit seiner Reihe „31 Blogger’s Gruselstories“. Zu dieser Reihe schrieb ich auch einen Beitrag. Wer also wissen will, wieso ich meinen ersten Horrorfilm mit meiner ersten Achterbahnfahrt verglichen habe, kann es hier nachlesen. Ansonsten ging es in diesem Monat auf Dienstreise – Lanzarote und Fuerteventura wurden erkundet. Was medientechnisch bei mir los war, erfahrt ihr nun in meinem Monatsrückblick:

Sneak Preview

Der Vorname: Ein Gruppe Freunde trifft sich zum Abendessen. Dabei wird der Vorname des noch ungeborenes Nachwuchs eines Paares preisgegeben. Doch dieser sorgt für allerlei Diskussionsbedarf. Regisseur Sönke Wortmann weiß zu überzeugen und erschafft ein gelungenes Kammerspiel mit starken Darstellern und interessanten Charakteren.

25 km/h: Zwei Brüder treffen sich nach 30 Jahren wieder. Beide haben sich sehr unterschiedlich entwickelt, beschließen aber den Roadtrip, den sie als Kinder geplant haben, endlich nachzuholen. Dabei vereint der Film Roadmovie mit Feel good und einer gesunden Portion Drama. Regisseur Goller weiß, wann er nachbohren muss und wann er ein Thema ruhen lassen sollte.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

A Star is born: Er ist ein in die Jahre gekommener Musiker, der sein Leben in Alkohol ertränkt, sie schafft es durch ihn entdeckt zu werden. Eine Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen. Der Film ist mehr als eine Liebesgeschichte und mehr als ein Musikfilm. Er kombiniert so viele Themen und erzählt eine Geschichte mit allen Facetten, mit allen Höhen und Tiefen. Dabei beleben die beiden Hauptdarsteller Cooper und Gaga den Film.

Venom: Journalist Eddie Brock, untersucht einen Fall bei der Life Foundation. Zurück kommt er mit einem Symbionten namens Venom, der sich in ihm eingenistet hat. Venom hat zwar einige Schwachstellen, die jedoch während des Sehens nur bedingt stören und erst im Nachhinein wirklich ins Gewicht fallen. Dennoch ist es schade, dass die ständigen Regisseurwechsel das Potential des Films so klein gehalten haben.

Johnny English – man lebt nur dreimal: Ein Hackerangriff legt die Identitäten aller von Großbritannien im Einsatz befindlichen Agenten offen. Nun muss der MI7 sich Alternativen überlegen. Zum Glück hat Johnny English gerade Zeit. Johnny English 3 ist genau das, was man erwartet. Ob es einen dritten Teil noch gebraucht hätte, dürfen die Fans entscheiden.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im Zuge meiner Reihe „Filme, die musst du gesehen haben“, sichtete ich noch Zwielicht und Alice im Wunderland. Details sind hier zu finden.

Jumanji 2: Im letzten Monat sah ich das erste Mal das Original und ließ nun den zweiten Teil folgen. Mich konnte noch immer die Handlung und vor allem die Besetzung begeistern!

Mary Poppins: In Vorbereitung auf den zweiten Teil, den Disney uns demnächst im Kino zeigt, ließ ich mich noch einmal von Julie Andrews bezaubern.

Das Belko-Experiment: Die Angestellten einer Firma werden ohne Vorwarnung in ihr Bürogebäude eingesperrt. Dann bekommen sie die Anweisung eine gewissen Anzahl ihrer Kollegen zu töten. Das Belko-Experiment beleuchtet zum einen wie sich verschiedene Menschen verhalten, wenn sie in so einer Situation stecken. Töten oder möglicherweise selbst getötet zu werden. Zum anderen erfreut sich der Film aber auch einfach an großen Abschlachtszenen.

The Tale – Die Erinnerung: Eine Frau findet Briefe aus ihrer Kindheit und merkt, dass sie große Teile ihrer Kindheit verdräng hat. Schnell merkt sie auch, warum. Sie wurde als Kind sexuell missbraucht. The Tale erzählt die Geschichte in einzelnen Schnipseln. Dabei ist das erzählte schon sehr krass und wird von Hauptdarstellerin Laura Dern gut rübergebracht.

The Avengers – Infinity War: Nach dem DVD Release des dritten Avengers Abenteuer musste ich den Film unbedingt noch einmal sehen, um meine Meinung zu überprüfen. Ja, immer noch sehr guter Film!

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Bad times at the El Royal: Sieben Fremde treffen in einem Hotel zusammen. Jeder hat eine andere Geschichte und andere Geheimnisse. Der Trailer sah schon sehr interessant aus und auch der Cast lässt einiges erhoffen.

Hunter Killer: Von Filmen mit Gerard Butler lass ich eigentlich gerne die Finger, nachdem seine letzten Filme allesamt floppten. Gary Oldman hingegen ist ein Schauspieler, den ich sehr gerne sehe. Was auch Hunter Killer interessant macht.

Filme, die es ganz knapp nicht in die Liste geschafft haben: Werk ohne Autor, Gänsehaut 2, Abgeschnitten

Serien – ein  kurzer Überblick

Im Oktober habe ich drei Serien beendet. Zum einen Elementary mit der vierten und fünften Staffel. Bis zum Ende hohes Niveau und interessante Fälle. Ich erwarte nun sehnsüchtig die sechste Staffel. Zum anderen Rick & Morty mit der dritten Staffel. Die Serie ist zwar vollkommen verrückt, aber hat trotzdem Suchtpotential. Auch hier erwarte ich nun die nächste Staffel. Und zu guter Letzte The A-Team. Die fünfte Staffel war zwar vom Konzept her ganz anders als die ersten vier, aber trotzdem noch spannend. Ich hätte gerne mehr gesehen, aber die Serie ist damit endgültig beendet. Neu gesehen habe ich die erste Staffel von Glow. Die Serie über weibliche Wrestler ist zwar irgendwo interessant und gut gemacht, aber so der letzte Funke ist nicht wirklich übergesprungen. Auf Empfehlung meines Freundes habe ich Rick & Morty mit Adventure Time ersetzt. Auch diese Serie ist einfach nur abgedreht, aber mit ihren gerade mal 10 minütigen Folgen super zum durchsuchten. Und zu guter Letzt habe ich noch Netflix neue Serie All about the Washingtons gesehen. Leider war die Serie nicht so lustig wie ich erwartet hätte.

Mein Lesemonat:

Bücher insgesamt: 2
Seiten insgesamt: 1104
Seiten pro Tag: ca. 35 pro Tag
Taschenbücher: 1
Manga: 1

Death Note – Band 4: Die Geschichte rund um Light und seinen Todesgott ist zwar immer noch interessant, aber ich merke, dass ich vielleicht zwischen den Bänden etwas Zeit verstreichen lassen sollte.

Christine: Mein inzwischen vierter Stephen King Roman hielt mich den gesamten Oktober über in Atem. So habe ich wohl doch Gruseloktober „gefeiert“. King schafft es wieder ein völlig normales Szenario – ein Autokauf – in eine Horrorgeschichte zu verwandeln und dabei die typischen Entwicklungen eines Mannes am Ende seiner Highschool-Zeit mit einzubeziehen.

Rückblick auf den September

Jetzt wo der Sommer vorbei zu sein scheint – zumindest was die Temperaturen angeht – kommt der goldene Herbst. Im September war ich unter anderem auf Fortbildung und habe dafür das schöne Hamburg besucht und habe wieder an Zacks SEPTEMBER-Challenge teilgenommen. Dieses Jahr habe ich mich mit Serien auseinander gesetzt.

Sneak Preview

Mile 22: Eine militärische Sondereinheit versucht einen Spion aus seinem Land zu schaffen, damit dieser in den USA Asyl bekommt. Im Gegenzug erwarten sie Informationen. Der Film punktet durch gute handwerkliche Arbeit und einen hohen Spannungsgrad, verliert diese jedoch durch Emotionslosigkeit und Distanz zum Publikum direkt wieder.

I can only imagine: Die wahre Geschichte von Bart Millard, Sänger der christlichen Band Mercy Me, und dem Song seines Lebens: I can only imagine. Leider vergrifft er sich mehr als einmal im Ton und trägt bei der eigentlich rührenden Geschichte an den falschen stellen zu doll auf und präsentiert einem unsympathischen Protagonisten. Dennoch kann der Film Emotionen hervorrufen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Safari – Match me if you can: Ein Film über die fiktive Datingapp Safari und episodenartige Geschichten über deren Nutzer. Anstatt jedoch humorvoll und gesellschaftskritisch zu sein, wirft Safari mit billigen Klischees um sich und langweilt den Zuschauer nur.

Meg: Ein Forschungsteam untersucht geheime Tiefen des Marianengrabens und befördert dabei einen Megalodon hervor. Der Urzeithai galt bisher als ausgestorben. Nun versuchen Jason Statham und sein Team diesen unschädlich zu machen. Vorhersehbare Handlung, zu viel Machogehabe und nur ein Charakter, um den ich mir Sorgen gemacht habe. Es wäre ein guter Trashfilm geworden, wenn er sich selbst nicht viel zu ernst genommen hätte.

Predator – Upgrade: Mein erster Predator-Film! Quinn McKenna wird unfreiwillig Zeuge einer Predator-Landung. Doch die soll vertuscht werden. Auf der Flucht muss er nun nicht nur gegen eine Regierungseinheit kämpfen, sondern auch noch gegen zwei Predatoren, wobei einer ein Upgrade bekam. Also entweder war ich einfach nicht die Zielgruppe oder der Film war wirklich absoluter Müll. Schwierig zu sagen.

Searching: Ein Vater vermisst seine Tochter und versucht nun sie zu finden. Soweit nicht spannend. Allerdings wird die gesamte Geschichte nur über einen Bildschirm erzählt. Durch Chats, Videotelefonate, Internetrecherchen. Und dadurch wird er interessant.

Ballon: Michael „Bully“ Herbigs erster ernster Film. Erzählt wird die Geschichte von zwei Familien, die versuchen mithilfe eines Ballons aus der DDR zu fliehen. Eine hoch-spannende Geschichte mit starken Schauspielern und eindrucksvollen Bildern.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Jumanji: Nachdem ich die Fortsetzung sehr genossen habe, gab es nun auch einmal das Original mit Robin Williams gesehen. Jumanji sieht wie ein gewöhnliches Brettspiel aus, doch wer es spielt, holt den Dschungel zu sich. Eine herrliche Komödie!

To all the boys I’ve loved before: Lara Jean ist ein durchschnittliches etwas schüchternes Mädchen. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal so richtig verknallt gewesen. Und jedes Mal hat sie in dieser Phase einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Als das jemand anderes für sie tut, gerät ihre Welt auf einmal ins Chaos. Ein sehr süßer kleiner Film, der das Rad nicht neu erfindet, aber mit liebevollen Charakteren überzeugen kann.

SMS für dich: Karoline Herfurths Regiedebut kann mich auch nach dem dritten Mal sehen, noch immer in seinen Bann ziehen. Die absolut traurige, aber doch so lebensfrohe Geschichte bringt mich immer wieder gleichzeitig zum lachen und zum weinen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Das schönste Mädchen der Welt: Ein Jugendfilm über eine Klassenfahrt, den ich bisher nicht wirklich auf dem Schirm hatte, der aber so gute Kritiken abgegriffen hat, dass mein Interesse nun doch geweckt ist.

Book Club: In die Jahre gekommene Frauen entdecken ihre Sexualität wieder, nachdem sie im Buchclub 50 Shades of Grey gelesen haben. Mich stört zwar, dass man nach einem so schlecht geschriebenen Buch seine Sexualität neu entdeckt, aber Schauspielgrößen wie Jane Fonda und Diane Keaton ziehen mich dann doch zu dem Film.

Das Haus der geheimnisvollen Uhren: 1. Cate Blanchett 2. Die Optik 3. Jack Black. 3 Gründe, wieso der Film hier auf meiner Liste landet.

The Man who killed Don Quixote: Allein die unfassbare Entstehungsgeschichte, die Jahrzehnte gedauert hat, lässt diesen Film auf meine Liste wandern.

Serien – ein kurzer Überblick

Im September habe ich von Elementary die dritte Staffel gesehen und bin noch immer begeistert von der Serie. Dann hat mich mein Lebensgefährte dazu gebracht Rick & Morty zu sehen, wovon ich die ersten beiden Staffeln inzwischen gesehen habe und mich doch begeistern konnte – auch wenn ich das zuvor nicht gedacht hätte. Dann gab es von Brooklyn Nine-Nine endlich die vierte Staffel zu sehen, die leider mit einem riesigen doofen Cliffhanger endete und ich nun verzweifle, da ich wissen will, wie es weitergeht. Dann beendete ich noch die vierte Staffel vom A-Team und freue mich nun auf die finale fünfte Staffel. Als neue Serie entdeckte ich durch Zufall Younger und hab die erste Staffel bereits in kürzester Zeit verschlungen. Ganz mein Humor.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten insgesamt: 1156
Seiten pro Tag: ca. 39 pro Tag
Taschenbücher: 1
E-Books: 1
Manga: 2

Mortal Engines: Dieses Leseexemplar flatterte bei mir ins Haus, kurz nachdem ich den ersten Trailer zu Peter Jacksons neustem Streich gesehen habe. Leider konnte mich die emotionslose Handlung nicht richtig fesseln. Umso mehr freue ich mich, wenn Jackson sie mit guten Bildern untermauert.

Die unsichtbare Bibliothek: Der Auftakt einer neuen vielversprechenden Fantasy-Reihe. So wurde mir das Buch angepriesen. Leider konnte es mich nicht vom Hocker hauen. Zu viele Geschehnisse auf einmal, zu wenig Informationen zu der Bibliothek und leider bin ich auch mit den Charakteren nicht warm geworden. Laut den Rezensionen gibt es auch nur zwei Varianten: Entweder liebt man das Buch oder man konnte wenig mit anfangen. Ich gehöre leider zur zweiten Kategorie.

Death Note – Band 2 & 3: Schließlich habe ich mich noch weiter mit Light und seinem Todesgott befasst. Hier bleibt die Geschichte spannend.

 

Rückblick auf den August

Im August war mein Highlight natürlich das Elbenwald-Festival – ich berichtete.  Ansonsten habe ich wieder viel gearbeitet und natürlich fleißig Medien konsumiert 😉 Hier die bekannte allmonatliche Übersicht.

Cinemathek

No way out – Gegen die Flammen: Der Film erzählt die wahre Geschichte der  Granite Mountain Hot Shots und ihren Kampf für Anerkennung und gegen die Flammen des Yarnell Hill Feuers. Mit Josh Brolin, Miles Teller und Jennifer Connelly fein besetzt und gut inszeniert.

Sneak Preview

Bad Spies: Audrey erfährt, dass ihr Ex-Freund ein Spion bei der CIA ist und gerät zusammen mit ihrer besten Freundin Morgan in eine Verfolgungsjagd quer durch Europa. Humortechnisch wird hier leider oft fehlgegriffen und auch handlungstechnisch kann Bad Spies nur gelegentlich überzeugen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Skyscraper: In seinem neusten Streich versucht Dwayne Johnson seine Familie aus dem höchsten und modernsten Gebäude der Welt zu retten, während Terroristen versuchen dies zu zerstören. Leider setzt Mr. Johnson diesmal nur noch auf Action und vergisst Handlung und Charaktere komplett, was letztendlich nicht funktioniert.

Mission Impossible VI – Fallout: Das gleiche versucht auch Tom Cruise in seinem inzwischen sechsten Teil der Mission Impossible-Filme. Der Bösewicht aus dem fünften Teil wurde wieder aufgewärmt, um mehr Platz für noch mehr Action zu schaffen, die aber letztendlich mehr ermüdet als mitreißt.

Sicario 2 – Day of the Soldado: Denis Villeneuve schaffte 2015 mit Sicario einen weiteren Überraschungshit. Natürlich musste es auch hier wieder einen zweiten Teil geben. Ohne Emily Blunt, aber wieder mit Josh Brolin und Benicio del Toro, kommt die Fortsetzung nicht an den sehr guten ersten Teil heran und schwächelt deutlich bei der Handlung.

Deine Juliet: Lily James reist als Autorin der Nachkriegsjahre nach Guernsey, die den Krieg unter deutscher Besatzung noch einmal ganz anders erlebt haben und trifft dort auf einen Buchclub, dessen Geheimnis sie lüften will. Ein Film, der vordergründig durch seine Landschaftsaufnahmen begeistert, aber auch ansonsten zu überzeugen weiß.

The Equalizer 2: Robert McCall ist zurück. Als gute Seele seiner Nachbarschaft, muss er diesmal den Mord an seiner engsten Freundin aufklären. Dabei trifft er auf alte Bekannte. Auch hier versucht der zweite Teil die positiven Seiten des ersten aufzugreifen und weiterzuentwickeln, schießt dabei aber mit zu vielen Nebenhandlungen über das Ziel hinaus und das gut inszenierte Ende kommt einfach zu spät, um den Zuschauer noch abzuholen.

Christopher Robin: Vom Ende der Kindheit und den Beschwerden des Erwachsenseins zusammen mit einem Wiedersehen mit den Bewohnern des Hundert-Morgen-Waldes. Ich wollte den Film so gerne mögen, aber letztendlich scheitert er am zu langsamen Tempo.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Begabt: Chris Evans versucht seine hochbegabte Nichte an eine staatliche Schule zu schicken, muss aber gegen Vorurteile und seine Mutter kämpfen. Ein ruhig erzählter Film über einen Mann, der verzweifelt versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Fein gespielt und sehr berührend.

Boston: 2013 explodiert eine Bombe am Ziel des Boston Marathons. 2016 widmete sich der Film Boston zum einen den Verletzten, zum anderen den Ermittlungsarbeiten. Leider wird die gute Mischung des Anfangs am Ende mit einer sehr langen Verfolgungsjagd etwas gedämpft.

What happened to Monday?: In einer überbevölkerten Zukunft gilt eine Ein-Kind-Politik. Doch als eine Frau Siebenlinge gebärt, zieht der Großvater alle sieben als ein Kind groß und benennt sie nach den Wochentagen, an denen sie das Haus verlassen dürfen. Mit einer sehr interessanten Grundidee ist ein interessanter Thriller entstanden, der durchaus einen Blick lohnt.

Hampstead Park – Mit Aussicht auf Liebe: Diane Keaton und Brendan Gleeson rebellieren hier gegen Konventionen und kämpfen für das Recht auf eigenen Wohnraum. Eine süße kleine Liebesgeschichte, die hinten hinaus zwar nicht viel Tiefgang hat, aber dafür Herz.

Du neben mir: Sie hat eine Immunkrankheit und kann das Haus nicht verlassen. Er ist neu gegenüber eingezogen. Ein kleiner Liebesfilm, der das Rad nicht neu erfindet, aber eine süße Geschichte erzählt, die stark von ihren Darstellern lebt.

Alle Farben des Lebens: Ramona hat entschieden, dass sie sich mehr als Junge fühlt und lebt fortan als Ray. Wie ihre Eltern damit und Rays Wunsch nach einer Hormonbehandlung umgehen, erfahren wir in dem tiefgründigen Film, der dem Zuschauer versucht das Innenleben von Transgender näher zu bringen und auch die Beteiligten drum rum beleuchtet. Leider verrennt sich der Film am Ende in einem Familiendrama und kommt vom eigentlichen Thema ab.

Dracula & Draculas Rückkehr: 1958 wurde der großartige Christopher Lee als Graf Dracula besetzt und eroberte mit seinem einzigartigen Blick die Kinoleinwand. 1968 kam dann Draculas Rückkehr raus. Ich liebe Lees Verkörperung des blutdurstigen Grafen!

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Destination Wedding: Keanu Reeves und Winona Ryder sind beide von der Liebe enttäuscht und sind auch noch auf dem Weg zur gleichen Hochzeit. Hier hatte ich eine etwas andere Liebesgeschichte erwartet mit viel Sarkasmus.

Meg: Jason Statham findet einen als ausgestorben geglaubten Megalodon, einen Mega-Hai aus Dinosaurierzeit. Hier erwarte ich einen schönen Trash-Film in der weiße Hai Optik.

Kindeswohl: Emma Thompson als Familienrichterin in ihrem bisher schwierigsten Fall. Allein wegen Emma Thompson bestimmt sehenswert.

In der engeren Auswahl, aber nicht in die Liste geschafft, haben es Grenzenlos, Vollblüter, Blackkklansman, Crazy Rich, Mein Name ist Somebody und Asphaltgorillas.

Serien – ein kurzer Überblick.

Diesmal wirklich sehr kurz, denn ich habe diesen Monat tatsächlich nur die erste Staffel von Stay here gesehen, die mir aber gut gefallen hat.

Mein Lesemonat 

Bücher insgesamt: 7
Seiten insgesamt: 2180
Seiten pro Tag: ca. 70 pro Tag
Gebunden Bücher: 3
E-Books: 2
Graphic Novel: 1
Manga: 1

Eine Studie in Scharlachrot: Nachdem ich bereits vor ein paar Jahren von meiner besten Freundin die Gesamtausgabe der Sherlock Holmes Romane und Erzählungen geschenkt bekam, hab ich nun endlich den ersten Roman gelesen und so eine Wissenslücke geschlossen.

Ghostsitter – Geister geerbt: Nachdem mich Tommy Krappweiss auf dem Elbenwald-Festival begeistern konnte, habe ich mir gleich den ersten Band seiner Ghostsitter Reihe gekauft und signieren lassen. Die Geschichte von Tom, der eine Geisterbahn mit echten Geistern erbt, ist leicht und kinderfreundlich geschrieben, kann aber auch die Erwachsenen begeistern.

The President is missing: James Patterson haut ja bekanntlich regelmäßig neue Thriller raus. Diesmal hat er Ex-Präsident Bill Clinton mit an Bord. Herausgekommen ist ein solider Thriller, dem aber das gewisse Etwas fehlt.

Studierst du noch oder lebst du schon: Diese Graphic Novel bekam ich vor ca. zwei Jahren als Rezensionsexemplar. Die Geschichte von Jeanne Dargan, die einfach nur ihre Doktorarbeit schreiben will, ist amüsant und leider auch sehr wahr.

Death Note – Band 1: Normalerweise mag ich eher Comics, aber an den Manga Death Note kommt man irgendwie nicht vorbei. Und nachdem er mir erneut empfohlen wurde, legte ich mir doch den ersten Band zu. Bisher ist die Geschichte interessant und ich bin gespannt, was der Autor/Zeichner noch daraus machen wird.

Berühre mich. Nicht.: Sage hat panische Angst vor Männern, will aber trotzdem studieren. Weit weg von zu Hause, um ihrem Stiefvater zu entgehen, trifft sie auf die lebensfrohe April und deren Bruder Luca. Er schüchtert Sage zwar zu Anfang auch ein, aber trotzdem kommen sie sich näher. Ein New Adult Roman, der gut geschrieben, mit tollen Charakteren und einer neuen Ideen daherkommt.

Verliere mich. Nicht.: Nachdem mich der erste Teil komplett begeistern konnte, verschlang ich den zweiten Teil direkt hintendran. Ein schöner Abschluss der Geschichte von Sage und Luca.

Rückblick auf den Juli

Im Juli ist weitestgehend nichts spannendes passiert, was daran liegt, dass ich gefühlt jeden Tag gearbeitet habe. Dafür komme ich auf eine ganz gute Statistik diesen Monat. Hier mein bekanntes Resümee über den vergangenen Monat.

Cinemathek

The Secret Man: Liam Neeson ist als Charakterdarsteller zurück und verkörpert Mark Felt, der bisher größte Whistleblower direkt aus dem FBI. Ein Film mit starken Darstellern und starken Dialogen.

Lady Bird: Auch für die Oscars nominiert gewesen, erzählt Lady Bird von einer etwas rebellischen jungen Dame, die unbedingt Sacramento verlassen will. Mit Saoirse Ronan (Brooklyn, Lady Bird), Timothee Chalamet (Call me by your name) und Lucas Hedges (Manchester by the Sea) spielen gleich drei oscarnominierte Jungdarsteller mit.

Sneak Preview

Endlich gibt es auch in meinem kleinen Kino eine Sneak, bei der ich vorab nicht weiß, welcher Film mich erwartet und nur weiß, dass der Film noch nicht in den Kinos läuft. Daher habe ich die Kategorie neu dazu genommen.

Super Troopers 2: Ein Film, der im absolut unterstem Niveau agiert und trotz interessant klingender Grundstory absolut nichts zu bieten hat. Ein absoluter Flop.

Schneeflöckchen: Ein Film, den ich bisher absolut gar nicht auf dem Schirm hatte. Hätte ich mich vorher darüber informiert, wäre ich wohl auch nie reingegangen, aber er konnte mich doch begeistern. Viel mehr möchte ich zu Schneeflöckchen gar nicht sagen, da man ihm am besten sieht, ohne irgendwas über ihn zu wissen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The first Purge: Die Vorgeschichte über die allererste Purge. Leider sehr enttäuschend, da sie wenig neues erzählt und sich eher mit langweiligen Sequenzen aufhält.

Catch me!: Die wahre Geschichte von Freunden, die seit 30 Jahren Fangen spielen. Eine Komödie, die alles mit einem ironischen Augenzwinkern spielt. Hier weiß man nichts so richtig, ob man jetzt wirklich gut unterhalten wurde oder nicht.

Die Farbe des Horizonts: Die Geschichte von Tami Oldham und Richard Sharpe, die sich in Tahiti kennen und lieben lernen und bei einer Pazifiküberseglung in einen Hurrikan geraten. Eine Mischung aus Liebesgeschichte und Survival Drama, der leider sehr lieblos mit seinen Charakteren umgeht.

Mamma Mia – Here we go again: Die Geschichte ist sehr einfach gehalten, aber im Vordergrund stehen wieder die Songs von ABBA und die gute Laune, die damit einhergeht. So gesehen funktioniert der Film für die zu erreichende Zielgruppe sehr gut.

Ant-Man & the WASP: Auch der zweite Ant-Man Teil kann wieder überzeugen. Zwar wartet auch er mit einer sehr einfachen Handlung auf, beweist aber trotzdem durch gute Choreographie und altbekanntem Marvel-Humor, dass ein Superheldenfilm auch mit kleinerer Prämisse wunderbar funktionieren kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

DUFF – Hast du keine, bist du eine: Eine Teenagerkomödie, über das hässliche Entlein, die aber die richtige Botschaft vermittelt. Immer wieder gut.

Mr. Holmes: Ian McKellan verkörpert hier den in die Jahre gekommenen Sherlock Holmes, der langsam aber sicher sein Gedächtnis verliert und verzweifelt aufzuschreiben versucht, was in seinem letzten Fall passiert ist, bevor er gänzlich aufgehört hat Detektiv zu sein. Eine interessante Geschichte mit einem gewohnt Starken McKellan.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Liebe bringt alles ins Rollen: Eine französische Komödie über einen Frauenaufreißer, der sich in den Rollstuhl befördert, um bei einer Frau zu landen und sich schließlich deren Schwester gegenüber sieht, die wirklich im Rollstuhl sitzt.

Hotel Artemis: Auf dem ersten Blick scheint Hotel Artemis die Weiterentwicklung des Hotels aus den John Wick Filmen zu sein. Daher wäre es spannend, was Hotel Artemis mit einer Jody Foster an vorderster  Front so alles kann.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Juli habe ich Elementary weitergeguckt und inzwischen auch die zweite Staffel beendet, die mich weiterhin begeistern konnte. Dann habe ich endlich die dritte Staffel Brooklyn Nine-Nine beendet, die mir immer besser gefiel. Und schließlich habe ich eine sehr schöne Neuentdeckung gemacht. Mit Queer Eye habe ich eine Serie gefunden, die mich ab der ersten Folge absolut fesseln konnte und die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Und das obwohl es sich um amerikanisches Reality-TV handelt.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten insgesamt: 1999
Seiten pro Tag: ca. 64 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 3
E-Books: 3

Peter Pan: Und wieder kann ich einen Kinderbuchklassiker auf meiner Liste abhaken. Wobei die Geschichte durch den Disneyklassiker weitestgehend bekannt ist, zeigt das Original doch, dass die Grundstimmung natürlich so gar nichts mit Disney zu tun hatte.

Nimmerlands Fluch: Nachdem ich schonmal in Nimmerland angekommen bin, bin ich gleich da geblieben, aber in einer viel düsteren Version. Denn Autorin Salome Fuchs lässt Peter Pan als einen grausamen Dämon auftreten, der Nimmerland zerstören will. Ein Buch voller guter Ideen, es hätte ein wirklich schönes Buch werden können. Leider schreibt Salome Fuchs viel zu einfach und kann ihre Ideen nicht richtig ausführen.

Ready Player One: Nach dem Film war ich wieder einmal neugierig und habe mir nun auch das Original durchgelesen. Abgesehen davon, dass der Film einiges geändert hat, bekam man hier auch nochmal neue Hintergrundinformationen. Manchmal vielleicht ein wenig zu viele.

Unter deutschen Betten: Während mich der Film wenig begeistern konnte, gab ich dem Buch nun eine Chance. Leider war auch das etwas schwächer, auch wenn mitunter interessante Anekdoten aus dem Leben einer Putzfrau dabei waren.

Save me: Nach der Begin again Reihe wollte ich nun Mona Kastens zweiter Reihe eine Chance geben. Leider ist hier die Qualität ziemlich gesunken. Was aber nicht heißt, dass ich nicht wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Aber Frau Kasten wirft hier nur so mit Klischees um sich.

Save you: Nach einem fiesen Cliffhanger am Ende des 1. Teils, musste ich nun doch den zweiten Teil lesen, der wiederum mit einem Cliffhanger endet. Und jetzt muss ich bis Ende August warten, um zu wissen, wie die blöde Reihe endet…

Und wie war euer Juli? Seit ihr auch zerflossen, wie ich in meiner Dachgeschosswohnung?

 

Rückblick auf den Juni

Im Juni habe ich zwei Wochen Sommerurlaub genossen. Während die Vulkaneifel leider nicht unbedingt mit schönem Wetter begeistern konnte, hat mein Freund endlich sein Weihnachtsgeschenk einlösen können und wir haben uns bei Starlight Express begeistern können. Auch meine kleine Schwester wurde zu ihrem 18. Geburtstag reich beschenkt und verbrachte mit mir ein Wochenende im Tropical Island. Was Medientechnisch so bei mir los war, erfahrt ihr nun in meinem Monatsrückblick.

Cinemathek

The Big Sick – Die wahre Geschichte, wie Comedian Kumail Nanjiani seine Frau kennengelernt hat. Ein grundsätzlich sehr schöner Film, aber leider für eine Komödie nicht wirklich lustig.

The Square – Anwärter für den besten fremdsprachigen Oscar 2018. Man versteht auch, was der Film, über ein Kunstprojekt in einem Museum in Schweden, aussagen möchte. Leider verliert sich der Film sehr stark in einer künstlerischen Auslebung und kommt an keiner Stelle wirklich auf den Punkt.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Jurassic World – das gefallene Königreich – der zweite Teil der Jurassic World Reihe konnte durchaus durch Kameraführung und teilweise sogar horrorbehaftete Inszenierung überzeugen. Leider ist die Handlung schlecht vom zweiten Jurassic Park Teil abgeleitet und krankt an zu vielen Stellen, um überzeugt zu haben.

Ocean’s 8 – ein Remake/Reboot/Sequel – je nach Interpretation – der bekannten Ocean’s Reihe, diesmal mit weiblichem Cast, um Debbie Ocean (Sandra Bullock). Auch wenn die Handlung sehr nach Oceans 11 klingt, bringt der wunderbar zusammengestellte Cast doch genug eigene Power mit, um durchaus überzeugen zu können.

Love, Simon – Was wenn man eigentlich ein normaler Teenager ist, sich aber nicht traut irgendwem zu erzählen, dass man schwul ist? Mit diesem Problem schlägt sich Simon herum. Ein sehr ehrlicher Film mit herzlichen Charakteren, guten Schauspielern, einer durchdachten Handlung, kurz ein Film bei dem einfach alles stimmt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Der Juni war ein Monat in dem ich endlich einmal eine Menge Klassiker nachgeholt habe. Bereits vorher einmal gesehen habe ich Coco, Sicario und Whiskey Tango Foxtrott. Daher diese drei hier nur kurz erwähnt. Folgende Filme, liefen bei uns ebenfalls auf dem Fernseher.

Schlaflos in Seattle – Tom Hanks und Meg Ryan kennen sich nicht und doch fühlt sie sich zu ihm hingezogen, nachdem er zufällig an Weihnachten in einer Radioshow erzählt. Ein absolut rührender Klassiker!

Die große Liebe meines Lebens – Der Film, auf dessen Idee (Valentinstag auf dem Empire State Building) Schlaflos in Seattle basiert. Ich musste diesen Film einfach auch noch sehen. Deborah Kerr und Cary Grant treffen sich durch Zufall auf einer Kreuzfahrt und verlieben sich. Doch sie sind beide noch in festen Händen. Daher beschließen sie sechs Monate zu warten und sich am Valentinstag auf dem ESB wiederzutreffen. Ein absolut rührender Film, der romantisch, aber auch tieftraurig ist.

Notting hill – Nach den oberen beiden romantischen Klassikern war ich in Stimmung und ließ mich auch noch auf Julia Roberts und Hugh Grant ein. Auch hier bekam ich einen herrlich romantischen Film über den Buchhändler von nebenan und der berühmten Schauspielerin.

Pretty Woman – Als letzter Film im für mich sehr Romanzen lastigem Juni, begegnete ich Julia Roberts als Straßennutte und Richard Gere als reichem Geschäftsmann. Hach was ging mir das Herz auf als Roberts sich wahnsinnig über eine Badewanne freute.

Rocky – Als Gegenprogramm zu den Romanzen, brachte mich mein Freund nun auch dazu ein paar seiner liebsten Klassiker zu sehen. Den Auftakt machte Silvester Stallone als Rocky. Sehr ruhig erzählt, erleben wir hier Rocky Balboa, der die Chance bekommt als Amateur gegen den amtierenden Boxweltmeister zu kämpfen.

Rambo – Weiter ging es noch einmal mit Silvester Stallone. Diesmal als Vietnamveteran, der in einer Kleinstadt Ärger mit der örtlichen Polizei bekommt. Leider war der Film nicht ganz mein Fall, da ich mich viel zu sehr über die blöden Polizisten aufgeregt habe, um den Film genießen zu können.

Alien 2 – Da Prime Rocky 2 schon wieder aus dem Programm genommen hat, überredete mich mein Freund nun endlich einmal den zweiten Alien-Teil zu gucken. Ellen Ripley wird nach den Ereignissen im ersten Teil aufgefunden, doch glaubt ihr keiner ihre Geschichte. Bis Kolonnisten verschwinden und Ripley mit einem neuen Team dorthin gesandt wird.

Jurassic Park – Nach der Sichtung vom zweiten Jurassic World Teil wollte ich unbedingt noch mehr Dinos sehen. Und was wäre da besser geeignet, als der Film, mit dem alles begann. Hier sieht man noch eindeutig Steven Spielbergs Handschrift, der versuchte trotz freilaufendem T-Rex einen Familienfilm zu konstruieren.

Jurassic Park 2 – Vergessene Welt – Auch der zweite Teil lief kurz darauf bei uns auf dem Fernseher. Leider krankt er an ähnlichen Problemen, wie Jurassic World 2 (liegt vielleicht daran, dass sie eine sehr ähnliche Handlung haben.

A Silent Voice – Mein Freund schaut zwischendurch sehr gerne mal einen Anime und nach dem er mich für Your Name begeistern konnte (und der Film mich begeisterte), versuchte er es nun mit A Silent Voice. Shoko kommt neu an die Schule und ist gehörlos. Dafür wird sie von ihren Mitschülern, allen voran Shoya gehänselt. Jahre später nimmt Shoya wieder Kontakt zu Shoko auf, da er inzwischen nachvollziehen kann, wie er sich gefühlt haben muss. Kommt für mich nicht an Your Name heran, hat aber durchaus seine Stärken.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Goodbye Christopher Robin – die Geschichte hinter der Entstehung von Winnie Pu interessiert mich als großer Winnie Pu Fan sehr.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Juni habe ich die dritte Staffel vom A-Team beendet, die mich noch immer sehr begeistert. Dann habe ich mich an Elementary gewagt, nachdem ich verzweifelt wieder einmal nach einer guten Crime-Serie gesucht habe. Mit der ersten Staffel bin ich schonmal gut belohnt worden. Dann habe ich nach einiger Zeit mal wieder Chef’s Table gesehen und (durch einen technischen Fehler) direkt die vierte (ohne die dritte Staffel gesehen zu haben). Hier ging es um Desserts und mir lief mehr als einmal das Wasser im Mund zusammen. Zu guter Letzt habe ich noch das Finale Special von Sense 8 „Amor Vincit Omnia“ gesehen und es zu meiner offiziell liebsten Folge von Sense 8 ernannt. Sie hatte einfach alles, was ich an Sense 8 liebe und konnte den blöden Cliffhanger am Ende der zweiten Staffel endlich aufklären.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 5
Seiten insgesamt: 2158
Seiten pro Tag: ca. 72 im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 1
Taschenbücher: 1
Hörbücher: 1
E-Books:  2

Begin again – Über Mona Kasten habe ich zuvor die unterschiedlichsten Meinungen gehört. Aber ich habe mich doch einmal an ihre Begin again Reihe herangetraut. Mit ihrer süßen Liebesgeschichte, hat sie das Genre Young adult bestimmt nicht neu erfunden, aber doch irgendwo eine schöne Geschichte abgeliefert. Perfekt für sonnige Stunden im stickigen Bus auf dem Weg zur Arbeit.

Trust again – Ich habe gleich im Anschluss auch noch den zweiten Teil angehangen. Auch hier bekam ich eine durchschnittliche Liebesgeschichte, die aber durch tolle Charaktere überzeugen konnte.

Qualityland – Marc-Uwe Kling hat mit seiner Känguru Reihe einen ewigen Platz in meinem Herzen. So war ich nun auch auf sein neustes Werk gespannt. Und weil er das Buch selbst am besten vorlesen kann, gab es das Hörbuch (genug Autofahrten auf dem Weg in den Urlaub hatte ich dafür). Klings Zukunftsversion spricht so viele Wahrheiten aus und trifft dabei aber genau meinen Humor. Einfach ein absolut empfehlenswertes Werk.

Auch Donnerstags geschehen Wunder – Eine Empfehlung von meiner Buchhändlerin des Vertrauens, als ich nach einer schönen Sommerlektüre fragte. Und genau die bekam ich. Eine herrliche Liebesgeschichte, die zweigleisig fährt und mal in Hamburg, mal in Edinburgh spielt.

Was man von hieraus sehen kann – Auf dem Blog Lesen… in vollen Zügen bin ich über dieses Buch gestolpert und die Begeisterung Andreas über dieses Buch, nahm mich so in den Bann, dass ich es mir sogleich zulegte. Nun habe ich es endlich gelesen und kann die Begeisterung uneingeschränkt teilen!

Und wie war euer Juni? Konntet ihr den Sommer schon gut nutzen?

 

 

Rückblick auf den Mai

Auch der Mai konnte wieder mit viel schönem Wetter begeistern und damit soll es diesmal ohne langes Vorwort direkt zu meinem Rückblick kommen:

Cinemathek

Die Lebenden reparieren – Ein Film über Organspende, der sich leider eher künstlerisch austobt, statt kritisch zu hinterfragen.

Call me by your name – Ein Sommer in Italien und eine ungewöhnliche Liebe. Ein Film, der unglaublich viel Atmosphäre aufbaut.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Sex-Pakt – Drei Mädchen, die ihren Abschluss machen und deren panische Eltern. Dramaturgisch hat der Film durchaus Stärken, als Gesamtpaket kann er aber absolut nicht überzeugen.

A Quiet Place – Mach bloß kein Geräusch, sonst hören sie dich! Der etwas andere Alieninvasionsfilm schafft es über Atmosphäre einen so spannenden Film zu erzeugen, dass man ihn nur weiterempfehlen kann.

Rampage – Dwayne Johnson versuchte ein altes Arcadespiel in die heutige Zeit zu übertragen. Heraus kam ein mittelmäßiger Film, der weder handlungstechnisch noch mit technischen Details überzeugen kann.

I feel pretty – Amy Schumer versucht sich an einem Feel Good Film über verkommene Schönheitsideale. Leider verfehlt sie mehr als einmal den richtigen Ton und bringt genau die falsche Botschaft herüber.

Deadpool 2 – Abstruse Handlung mit einer komischen Kehrtwende, aber es ist halt Deadpool. Durch seine komische und selbstironische Erzählweise kann Ryan Reynolds auch hier wieder überzeugen.

Solo – a Star Wars Story – Lassen wir das a Star Wars Story einfach weg und lassen Solo als soliden Sci-Fi Film dastehen, dann funktioiert er trotz einfacher Handlung relativ gut. Nur das typische Star Wars Gefühl fehlte eben.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Deadpool – In Vorbereitung auf Deadpool 2 flimmerte bei mir nun der erste Teil noch einmal über den Fernseher. Und ich muss sagen, dass die 10 Punkte Bewertung von damals immer noch gerechtfertigt ist.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

No way out – Die Geschichte einer Spezialeinheit, die bei Waldbränden direkt an der vordersten Front kämpft.

Isle of Dogs – Ein neuer Wes Anderson Film, der vor allem durch seine Stopmotion Technik sicher überzeugen konnte.

Letztendlich sind wir dem Universum egal – Stell dir vor, du wachst jeden Tag in einem anderen Körper auf und bist aber in ein Mädchen verliebt. Wie erklärst du diesem Mädchen, dass du jeden Tag anders aussiehst?

Serien – ein kurzer Überblick

Im Mai habe ich die ersten beiden Staffeln Sense 8 gesehen, die mich nach einer langen Findungsphase dann doch begeistern konnten. Jetzt freu ich mich auf das Finale Special. Auch mit Suits bin ich endlich weitergekommen und habe die fünfte Staffel gesehen, die mir leider gerade gegen Ende nicht mehr zusagen wollte. Bis ich mich an Staffel 6 wage, wird also noch ein wenig Zeit vergehen. Mein Freund hat zwischendurch eine neue Serie namens Aggreguto entdeckt, über einen Heave Metal Karaoke liebenden roten Panda, der in Tokyo versucht in seinem Bürjob nicht unterzugehen. Es ist so verrückt, wie es klingt, aber trotzdem hatte die Serie irgendwie etwas. Zu guter Letzt habe ich mich an die zweite Staffel von eine Reihe betrüblicher Ereignisse gewagt, die mich nicht mehr so richtig begeistern konnte, wie noch die erste, weil sich das gleiche (unbefriedigende) Schema einfach immer wieder wiederholt. Trotzdem erwarte ich jetzt noch die dritte (und laut Ankündigung letzte) Staffel.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 5
Seiten insgesamt: 1623
Seiten pro Tag: ca. 54 im Durchschnitt
Taschenbücher: 4
E-Books: 1

Sie – Nach der Lektüre des Buches über die größten Schurken der Literaturgeschichte wanderte direkt mein drittes Stephen King Buch ins Regal. Leider konnte mich Sie überhaupt nicht packen, da mir beide Protagonisten unsympathisch waren und sich das Buch obendrein noch sehr gezogen hat.

Zwischen Meer und Sternen – Der zweite Affectionsteil und gleichzeitig Katie Klings zweites Werk. Während ich mich mit dem Debut noch etwas schwer tat, konnte mich der zweite Band schon nach kurzer Zeit vollkommen gefangen nehmen. Am Ende war eine Charakterentwicklung zwar etwas zu einfach, aber ich mochte das Buch sehr.

Mit Mann ist auch nicht ohne – Ein kurzes und kurzweiliges Buch über das Zusammenleben mit dem männlichen Geschlecht. Hier geht es zu meiner Kritik.

In 50 Tagen zur Mrs Grey – Nette Idee und weitaus bessere Umsetzung als das Werk auf das es basiert. Aber leider kommt es nicht über ganz nett hinaus.

Weil wir uns lieben – Der dritte Teil der Colleen Hoover Reihe um Will & Layken. Die ersten beiden Teile sehe ich schon als die (bisher) schwächsten Teile von Mrs. Hoover an und der dritte Teil schließt sich da an. Immerhin handelt es sich nur um eine nochmalige Nacherzählung des ersten Teils.