Rückblick auf das 1. Halbjahr 2018

Wie bereits in meinem Beitrag zu meinen kommenden Highlights erwähnt, rechne ich ja ein wenig anders das Jahr, so dass mein 1. Halbjahr zum 31.05. geendet hat. Nun möchte ich mit euch zurückblicken auf meine Highlights und Enttäuschungen im ersten halben Jahr. Ich versuche es ein bisschen zusammenzustauchen, da die ausführlichen Rückblicke wieder Ende des Jahres kommen.

Filme – auf großer Leinwand geschaut

Im ersten Halbjahr liefen 35 Kinofilme, die ich mir angeschaut habe und die nicht in der Cinemathek liefen (hierfür gibt es ja weiterhin die eigene Kategorie). Das ist für die geringe Auswahl in meinem Heimatkino eine gute Quote, vor allem weil viele gute und einige herausragende Filme dabei waren. Natürlich waren auch ein paar Enttäuschungen dabei, aber die sind doch sehr überschaubar. Hier nun meine 10 Enttäuschungen und meine 10 Highlights von Dezember 2017 bis Mai 2018.

Enttäuschungen

Platz 10: I feel pretty
Platz 9:   Alles Geld der Welt
Platz 8:   The Commuter
Platz 7:   Tomb Raider
Platz 6:   Rampage – Big meets bigger
Platz 5:   Pitch Perfect 3
Platz 4:   Der seidene Faden
Platz 3:   Downsizing
Platz 2:   Der Sex-Pakt
Platz 1:   Death Wish

Highlights

Platz 10: Die dunkelste Stunde
Platz 9:   Your name
Platz 8:   Jumanji 2 – Willkommen im Dschungel
Platz 7:   die kleine Hexe
Platz 6:   Dieses bescheuerte Herz
Platz 5:   Red Sparrow
Platz 4:   Black Panther
Platz 3:   Three billboards outside Ebbing, Missouri
Platz 2:   Avengers – Infinity War
Platz 1:   Die Verlegerin

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im ersten Halbjahr habe ich 14 Filme im „Homekino“ gesehen. Eigentlich waren es 25, aber ich lass die 17 Filme des Marvel Cinematic Universe mal zusammengefasst in ihren einzelnen Phasen. Ich habe viele altbekannte und heiß geliebte Filme gesehen, aber auch ein paar Neue entdeckt. Ein A hinter dem Filmnamen steht für altbekannt, das N demnach für Neuentdeckung

Platz 14: Scooby-Doo (A)
Platz 13: Der 100-jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (N)
Platz 12: Willkommen bei den Hartmanns (N)
Platz 11: Get Out (N)
Platz 10: Mudbound (N)
Platz 9:   Der Sinn des Lebens (N)
Platz 8:   MCU – Phase 1 (A)
Platz 7:   Deadpool (A)
Platz 6:   MCU – Phase 3 (A)
Platz 5:   MCU – Phase 2 (A)
Platz 4:   Leon, der Profi (N)
Platz 3:   Groupies bleiben nicht zum Frühstück (A)
Platz 2:   Where to invade next (N)
Platz 1:   Die Feuerzangenbowle (A)

Cinemathek

Platz 5: Die Geschichte der Liebe
Platz 4:  Aus dem Nichts
Platz 3: Die Lebenden reparieren
Platz 2: Logan Lucky
Platz 1: Call me by your name

Serien – ein kurzer Überblick

Serien werden in meinen Rückblicken immer ein bisschen Stiefmütterlich behandelt. Dabei habe ich im ersten Halbjahr schon wieder 23 Staffeln (ganz unterschiedlicher Länge, von vier bis 24 Folgen pro Staffel war alles dabei) gesehen. Da der ausführliche Rückblick hier auch wieder am Ende des Jahres kommt, möchte ich hier nur ein paar meiner Highlights erwähnen, die aber keinesfalls eine representative Liste darstellen und daher auch keine Nummerierung kriegen. Aber falls sich jemand für eine der Serien interessiert, weiß er nun, dass er mich darauf ansprechen kann 😉

  • Lucifer – Staffel 2
  • Star Trek – Discovery
  • The Crown – Staffel 2
  • The A-Team – Staffel 2
  • Grace und Frankie – Staffel 4
  • Violet Evergarden – Staffel 1
  • Sense 8 – Staffel 1&2

Bücher – meine Highlights

Auch im Buchbereich sind bereits 27 ausgelesene Exemplare dabei. Hiervon möchte ich euch meine Highlights präsentieren und nummeriere diese auch wieder durch.

Platz 10: Friedhof der Kuscheltiere – Stephen King
Platz 9:   Der Report der Magd – Margaret Adwood
Platz 8:   Die magischen Pforten der Anderwelt – Sandra Regnier
Platz 7:   Zwischen Meer und Sternen – Katie Kling
Platz 6:   Das Buch der Schurken – Martin Thomas Pesl
Platz 5:  Frühstück mit Kängurus – Bill Bryson
Platz 4:  Das fehlende Glied in der Kette – Agatha Christie
Platz 3:  Mary Poppins – Pamela L. Travers
Platz 2:  Nur noch ein einziges Mal – Colleen Hoover
Platz 1:  Es – Stephen King

Wie sah euer erstes Halbjahr aus? Welcher Film/Buch/Serie fehlt definitiv in meiner Liste? Ich bin immer offen für Empfehlungen!

 

Rückblick auf den April

Der April konnte sich nun endlich zu schönem Wetter und warmen Temperaturen hinreißen lassen, was ich in dem Sinne ausgenutzt habe, in dem ich wieder im Urlaub war. Diesmal wurde die AIDA erkundet (und für gut befunden) und im Anschluss das Phantasialand und der Movie Park aus Achterbahntauglichkeit getestet (Ersteres lohnt sich, Zweiteres auf keinen Fall). Außerdem bot der April endlich den ersehnten Avengers – Infinity War! Was der April sonst noch zu bieten hatte, hier in meinem Rückblick zu sehen.

Cinemathek

Im April konnte mich keiner der Cinemathek-Filme genug reizen, um ihn zu sehen (bzw. kollidierte mit meinem Dienstplan)

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Death Wish – Bruce Willis ist zurück als Actionheld. Leider diesmal in einem untypischen Film, der ihn in keinem guten Licht dastehen lässt. Death Wish hat kein richtiges Konzept und funktioniert weder als Actionfilm, noch als Slapstick.

Ready Player One – Steven Spielbergs Herzensprojekt über das Computerspiel der Zukunft, die OASIS. Nach einer sehr starken ersten Hälfte geht dem Film leider die Puste aus und er kann sein eigenes Niveau nicht mehr halten. Sehr schade, begann er doch sehr stark.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – Die Verfilmung zum Buch meiner Kindheit brachte für einen deutschen Film sehr schöne Bilder hervor und hielt sich auch gut an die Buchvorlage. Doch irgendwo fehlte dem Film das letzte bisschen Herzblut, um wirklich zu überzeugen.

Pacific Rim – Uprising – Entgegen aller Kritik fand ich den Film gut und teilweise sogar besser als den ersten Teil. Denn er ist lockerer und baut eine bessere Nähe zu den Charakteren auf und verzichtet dabei nicht auf die gute Optik der Roboterkämpfe.

Avengers 3 – Infinity War – Die Vereinigung von Superhelden aus einem Franchise von 18 Filmen klappt mit den Russo Brüden am Regiehebel unglaublich gut, auch wenn man nicht mit allen Handlungssträngen (oder mit dem Ende) einverstanden ist. Gleichzeitig schafft das MCU mit Thanos endlich mal einen mehrdimensionalen Bösewichten! Taschentücher bei der Sichtung nicht vergessen!

Filme auf großem Fernseher gesehen

Im April liefen bei mir alle 17 auf DVD erschienenen Marvel Filme auf dem Fernseher, inklusive einer zweiten Sichtung von Black Panther im Kino. Dementsprechend liefen die folgenden Filme, in genau der Reihenfolge:
Iron Man, Der unglaubliche Hulk, Iron Man, Thor, Captain America, The Avengers, Iron Man 3, Thor – The Dark World, Captain America – The Winter Soldier, The Guardians of the Galaxy, The Avengers – Age of Ultron, Ant-Man, Captain America – Civil War, Doctor Strange, Guardians of the Galaxy – Volume 2, Spider-Man – Homecoming und Thor – Ragnarök

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Das Zeiträtsel – Ein Disney-Film mit Starbesetzung, die jedoch an den Kinokassen floppte. Trotzdem interessiert mich, was der Film kann.

Lady Bird – Dürfte wohl der letzte Oscarkandidat sein, der jetzt noch in den deutschen Kinos anlief (außer natürlich bei mir)

Solange ich atme – Claire Foy und Andrew Garfield in einem Drama über die Aufopferung in der Liebe, wenn der eine Partner nicht mehr so leben kann, wie er will.

Stronger – Ein weiterer Film über das Attentat beim Boston Marathon. Doch diesmal geht es nicht primär um die Tätersuche, sondern um das Leben danach, wenn man beim Marathon beide Beine verliert.

Serien – ein kurzer Überblick

Im April habe ich zwei weitere Staffeln der Augsburger Puppenkiste gesehen, diesmal waren es Urmel aus dem Eis und Jim Knopf und die Wilde 13. Auch ließ ich mich von meinem Freund anstecken, doch mal eine Anime-Serie zu gucken. Eigentlich so gar nicht meine Richtung, aber Violet Evergarden konnte mich begeistern. Leider wurde die Serie nach der einen Staffel wieder eingestellt.

Mein LesemonatApril 2018

Bücher insgesamt: 3
Seiten insgesamt: 786
Seiten pro Tag: ca. 26 im Durchschnitt
Taschenbücher: 2
E-Books: 1

 

Platz 3: Casino Royal – Der erste Band über James Bond – 007, den Mann mit der Lizenz zum Töten. Ian Fleming startete seine Romanreihe mit Casino Royal. Leider ist das Buch ein bisschen langweilig geraten. Vielleicht versuch ich es nochmal mit dem zweiten Buch, mal sehen, ob es spannender wird.

Platz 2: Barfuß durch die Nacht – Katie Kling bloggte eins als Frau Margarete und schrieb inzwischen ihr Debut und veröffentlichte dies im Amrun Verlag (und allein dafür hat sie meinen vollen Respekt). Barfuß durch die Nacht konnte mich aber leider nicht richtig begeistern, weil ich gerade die Protagonistin viel zu negativ fand und mich auch die anderen Charaktere immer mal wieder ärgerten. Ich bin jedoch auf die Fortsetzung gespannt, denn trotz aller Kritik konnte ich Frau Klings Roman irgendwann nicht mehr aus der Hand legen.

Platz 1: Das fehlende Glied in der Kette – Ihr merkt schon, ich versuche immer mehr Lücken aus der Literaturgeschichte aufzuarbeiten. So begab ich mich diesmal in Agatha Christies Hände und ließ mir von Hercule Poirot in seinem ersten Fall das fehlende Glied in der Kette erklären. Und Frau Christie gibt wirklich das her, was ihr Ruf ihr voraussagt. Das nächste Buch wird in mein Bücherregal folgen!

 

Rückblick auf den Februar

Der kürzeste Monat des Jahres ist auch wieder vorbei, hatte aber doch auch einiges zu bieten. Und ich meine nicht diese unmenschlichen Temperaturen draußen…

Cinemathek

Die Geschichte der Liebe – Eine Liebe, die den Krieg und allen Widrigkeiten zum Trotz überlebte und ein Mädchen, dass genau diese Art der Liebe niemals finden möchte, da sie einen komplett zerstören kann. Ein Buch über die meistgeliebte Frau überlebt den Krieg und hat doch kein Happy-end zu bieten. All das bietet der Film die Geschichte der Liebe.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Die kleine Hexe – Die Buchverfilmung des Klassikers von Ottfried Preußler präsentiert uns Caroline Herfurth als kleine Hexe und schafft dabei einen so grundsympathischen und süßen Film, dass man aus dem Lächeln gar nicht mehr herauskommt.

Maze Runner – die Auserwählten in der Todeszone – Der Abschluss der Trilogie brachte genau das, was auch angekündigt wurde. Ein großes Finale mit ordentlich Wumms. Handlungstechnisch sollte man nicht allzu viel erwarten, trotzdem ein schöner Abschluss der Maze Runner Reihe.

Der seidene Faden – Daniel Day-Lewis letzter Film kann leider nur von seiner Seite aus wirklich überzeugen. Handlungstechnisch weiß der Film nicht, was er eigentlich genau aussagen will.

Die dunkelste Stunde – Gary Oldman bringt Winston Churchill wieder zum leben und erzählt die Geschichte jener Entscheidungen, die im Mai 1940 getroffen werden mussten und seinen Kampf gegen Friedensverhandlungen mit Hitler. Ein grandioses Biopic.

Shape of Water – Ein modernes Märchen über eine stumme Reinigungskraft und ein Wasserwesen, das in einem Forschungslabor während des zweiten Weltkriegs gefangen gehalten wird. Seit letzter Nacht offiziell „Bester Film“ des Jahres 2017, auch wenn der Film sich nicht so richtig was zutraut. Trotzdem bildgewaltig und wunderschön erzählt.

Die Verlegerin – Wieder brandaktuell, auch wenn es um die Pressefreiheit in den 1970er Jahren geht, in der die US-Regierung die Verbreitung der sogenannte Pentagon-Papers versucht zu untersagen. Und die Geschichte der Washington Post, die alles auf eine Karte setzt. Ein großartig erzählter Film von Steven Spielberg.

Alles Geld der Welt – Stell dir vor du bist eine der reichsten Personen der Welt. Dann wird dein Enkel entführt und du könntest das Lösegeld bezahlen. Was würdest du tun? Die wahre Geschichte von John Paul Getty und der Entführung seines Enkels. Leider nicht wirklich spannend umgesetzt und viel zu lang.

Black Panther – Marvel ist zurück und präsentiert uns wieder einen neuen Helden. Diesmal werden wir ins Königreich Wakanda geführt, in dem der Black Panther sich der Herausforderung seines Throns stellen muss. Ein neuer Geniestreich aus dem Marvel Cinematic Universe.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Der Sinn des Lebens – mit dem Humor von Monty Python kann ich mal mehr mal weniger mit Ansagen. Das ist das schöne an ihrem Film der Sinn des Lebens, der sich in verschiedene Kurzepisoden gliedert.

Scooby-Doo – Wenn der Freund einen „coolen“ Film sehen will und man zusammen mit der besten Freundin vor deren DVD-Regal steht, kommt halt Scooby-Doo raus. Seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und immer noch saucool der Film.

Groupies bleiben nicht zum Frühstück – Der Februar enthielt auch wieder den Valentinstag, so dass mein Freund wieder einen Frauenfilm über sich ergehen lassen musste. Und ich hatte endlich mal wieder die Gelegenheit einen meiner liebsten Filme zu sehen, auch wenn ich inzwischen aus dem Kreischeteeniealter heraus bin.

Die Feuerzangenbowle – Als Sky mich mit einer billigen Nachmache abspeisen wollte, wurde kurzerhand die DVD wieder hervorgeholt und ein sehr lustiger Abend mit Pfeiffer – mit drei f – und seinen Freunden verbracht.

Filme – leider in diesem Monat verpasst zu sehen

The Disaster Artist – Die Geschichte rund um die Entstehung des schlechtesten Films aller Zeiten „The Room“. James Franco schlüpft in die Rolle des exzentrischen Tommy Wiseau.

Wind River – Eine schroffe Wildnis und eine vergewaltige Frau. Frisch von der Akademie ist die FBI Agentin Jane Banner völlig überfordert und engagiert den US Wildlife Agent Cory Lambert, der jedoch bei dem Fall an den Tod seiner eigenen Tochter erinnert wird.

Serien – ein kurzer Überblick

Der Februar war seit längerer Zeit mal wieder ein guter Serienmonat, denn ich habe zum einen endlich Star Trek – Discovery beendet, da Netflix ja beschlossen hatte nur jede Woche eine neue Folge herauszubringen. Um mir die Wartezeit etwas zu vertreiben, habe ich die zweite Staffel von Lucifer angesehen, die mich wieder vollkommen begeistern konnte. Die Serie trifft genau meinen Humor. Abgestaubt und wieder einmal gesehen, habe ich die zweite Staffel vom A-Team. Die Serie macht auch nach all den Jahren immer noch wahnsinnig viel Spaß! Für den Humor zwischendurch habe ich nun endlich die 10. Staffel von The Big Bang Theorie sehen können, die zwar stellenweise noch lustig war, aber im Vergleich zum Anfang der Serie inzwischen sehr stark an Qualität abgebaut hat. Auch habe ich die zweite Staffel von Die Mockridges gesehen und konnte über diese verrückte Familie wieder herzlich lachen. Zum Abschluss des Monats lief dann noch die zweite Staffel von The Crown, die mich wie bereits die erste begeistern konnte.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 4
Seiten insgesamt: 1230
Seiten pro Tag: 44 Seiten im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 1
Taschenbücher: 3

Platz 4: Weit weg und ganz nah – Nachdem ich von Jojo Moyes bisher ein Buch mochte und eins nicht mochte, gab es noch einmal eine neue Chance. Leider konnte auch dieses Werk mich wieder nicht begeistern. Zu nervig waren die Charaktere, zu unglaubwürdig die Liebesgeschichte. Ich glaub ich wird mit Frau Moyes doch nicht warm.

Platz 3: Finding Cinderella – Mrs. Hoover auch auf nur 180 Seiten schaffen Sie es noch eine unglaubliche und mitreißende Geschichte zu entwickeln. Aber sie können Ihre Charaktere nicht einmal für 180 Seiten einfach nur glücklich sein lassen, oder?

Platz 2: Fettlogik überwinden – Jahrelang habe ich immer wieder mit meinem Gewicht gehadert und immer wieder versucht es zu reduzieren. Aber es ging nicht. Muss wohl an meinen Genen liegen, man muss sich halt auch mal was gönnen… Ja ich hatte eine ziemlich große Fettlogik. Doch Dr. Nadja Hermann räumt mit diesen Ausreden auf und bringt endlich die nötigen Ansätze, um wirklich abzunehmen.

Platz 1: Mary Poppins – der Kinderbuchklassiker hat nun endlich den Weg in mein Bücherregal gefunden, nachdem ich schon viele viele Jahre den Film mit Julie Andrews einfach nur liebe. Und auch das Buch konnte mich absolut faszinieren mit den märchenhaften Geschichten.

 

Rückblick auf den Januar

Das neue Jahr ist schon wieder einen ganzen Monat alt, was bedeutet, dass bei mir auf der Arbeit die Hochsaison langsam wieder abnimmt und ein bisschen Ruhe einkehrt (sofern es jemals ruhig wird…). Januar bedeutet bei mir auch immer, dass ich ein Jahr älter werde, was ich in kleiner Runde gefeiert habe und natürlich viele schöne Geschenke bekam, die das Geek-/Filmliebhaber-/Buchliebhaber-Herz höher schlagen ließen.

Cinemathek

Logan Lucky – Der Regisseur der Oceans Reihe brachte uns diesmal ein Heist-Movie aus den Südstaaten. Alles ein bisschen dreckiger und diesmal ist auch kein großes Casino das Ziel. Trotzdem funktioniert der Film sehr gut, in dem was er erzählen möchte.

Aus dem Nichts – Basierend auf den NSU-Prozessen bringt uns Fatih Akin eine Geschichte über eine Frau, die ihren Mann und Sohn bei einem Anschlag verlor, nur weil sie Türken sind. Der Film gewann einen Golden Globe als bester fremdsprachiger Film und das – ohne die Konkurrenz zu kennen – teilweise zu Recht.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

The Greatest Showman – Eine schillernde Geschichte über P.T. Barnum und seine Kuriositäten mit vielen tollen Musicaleinlagen und guten Schauspielern. Hugh Jackman geht in seiner Rolle wunderbar auf.

The Commuter – Liam Neeson in seinem nächsten Actionfilm, der ein bisschen an Non-Stop erinnert, aber diesmal in einem Pendlerzug spielt. Leider funktioniert die eigentlich gute Prämisse in diesem Fall nicht und es kommt ein relativ schwacher Actionfilm dabei heraus.

Ferdinand – Ein süßer Animationsfilm über einen Stier, der einfach nicht kämpfen möchte. Eine wunderbare Umsetzung der Buchvorlage.

Your name. – Im Special Screening wurde dieser Anime in den deutschen Kinos gezeigt und konnte sogar mich überzeugen, obwohl ich normalerweise mit Animes absolut nichts anfangen kann.

Three Billboards outside Ebbing, Missouri – Der Golden Globes Gewinner und Oscaranwärter kann durch seine ruppige und bissige Art absolut überzeugen und steht im Kampf um den Goldjungen an hoher Position.

Downsizing – Ein Film mit faszinierender Grundprämisse, die leider nicht hält, was sie verspricht. Im großen und ganzen leider eine Enttäuschung.

Wunder – Die rührende Geschichte über einen Jungen, der im Gesicht entstellt ist und jeden Tag wieder mit seinem Aussehen zu kämpfen hat. Auch wenn der Film zu Tränen rührt, drückt er in keiner Szene bewusst auf die Tränendrüse.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Willkommen bei den Hartmanns – Eine deutsche Komödie, die sich mit der Flüchtlingsproblematik befasst, aber dabei leider immer wieder am relevanten Vorbeischlittert und sich nicht so ganz entscheiden kann, was für eine Geschichte genau erzählt werden soll.

Ebenfalls habe ich im Rahmen der Filmreise-Challenge meine ersten Filme gesehen. Mit dabei „Mary und Max – schrumpfen Schafe, wenn es regnet?“ aus Australien und „Nader und Simin“ aus dem Iran. Hier werde ich in einem gesammelten Beitrag noch genau auf die Filme eingehen.

Filme – Leider in diesem Monat verpasst zu sehen

Score – die Geschichte der Filmmusik – Eine Dokumentation über den „Herzschlag eines Films“, wie es schon im Trailer heißt. Ein Blick hinter die Kulissen der Filmmusik und der Entstehung unvergesslicher Scores.

Die dunkelste Stunde – Gary Oldman als Winston Churchill in einem weiteren Anwärter auf den diesjährigen Oscar. im Mai 1940 wird Churchill mitten im zweiten Weltkrieg englischer Premierminister und muss in der dunkelsten Stunde des Landes sich gegen die Deutschen und auch gegen seine eigenen Landsmänner durchsetzen.

Serien – ein kurzer Überblick

Im letzten Monat habe ich darauf verzichtet von meinem Serienkonsum zu berichten, diesmal wird es auch nur im Kurzüberblick geschehen.

Zum einen hab ich Leverage mit der finalen fünften Staffel erneut beendet und euch auch eine Kritik dagelassen. Bei Supernatural habe ich mich endlich durch die siebte Staffel gequält, da ich die Serie zwar eigentlich liebe, sie seit ein paar Staffeln aber immer schlechter wird. Wobei ich die siebte Staffel wieder besser als die sechste fand, weil es zwischendurch wieder ein paar „normale“ Folgen gab. Auch gucke ich schon wieder My little Pony, da ich bei ihr sehr gut abschalten kann. Im Januar liefen Staffel Eins und Zwei. Als letztes habe ich noch Die Mockridges mit der ersten Staffel ausprobiert. Eine schöne kleine deutsche Comedyserie mit der Familie Mockridge, die sich selbst spielen.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 7
Seiten insgesamt: 3714 (Statistik etwas verzerrt wegen Es – ca. 2680 realistischer)
Seiten pro Tag: 119 Seiten im Durchschnitt (bzw. 86 Seiten im Durchschnitt)
Taschenbücher: 3
E-Books: 3
Graphic Novels: 1

Platz 6+7: Uns für zwanzig Stunden & Sein für ein ganzes Leben – Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich die Reihe zu Ende lesen werde und irgendwie konnte sie mich ab dem dritten Band auch wesentlich mehr in ihren Bann ziehen, aber  mit der starken Konkurrenz diesen Monats kann sie einfach nicht mithalten. Trotzdem habe ich mich am Ende fast mit Jade und Lawrence angefreundet.

Platz 5: Die Stadt der träumenden Bücher – Buchhaim: Der erste Teil der Graphic Novel zu Walter Moers gleichnamigem Buch. Eine wirklich süße Geschichte über Hildegunst von Mythenmetz, einem Lindwurm, der nach dem Verfasser eines Buches sucht und dafür Buchhaim aufsucht, eine Stadt, in der es nur Buchläden gibt. Als Graphic Novel mit wirklich stark detaillierten Zeichnungen, ein Schmaus fürs Auge.

Platz 4: Die magischen Pforten der Anderwelt – Ein Spin-off zu Sandra Regniers Pan-Trilogie, die ich seinerzeit absolut verschlungen habe und die noch immer zu meinen liebsten Büchern gehören. Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es nun endlich ein wiedersehen mit der Welt der Elfen. Die neue Protagonistin kann mich zwar noch nicht so ganz überzeugen, aber die Fortsetzungen haben großes Potential.

Platz 3: Nur noch ein einziges Mal – Mrs. Hoover Sie haben es mal wieder geschafft mich sprachlos zurückzulassen. Diesmal haben Sie sich wirklich ein sehr schwieriges Thema herausgesucht. Aber genau dafür liebe ich Ihre Bücher so. Und wie ernst und gleichzeitig wunderbar Sie mit dem Thema umgingen ist absolut bewundernswert.

Platz 2: Der Report der Magd – Margaret Adwoods Klassiker über den fiktiven Staat Gilead, in dem Frauen keine Rechte mehr haben. Eine Dystopie, die ihresgleichen sucht, auch wenn der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Platz 1: Es – Stephen Kings Meisterwerk hielt mich für vier Monate in Atem. Meine erste Berührung mit dem Meister des Horrors, die ich gerne wiederhole.  Es ist so viel mehr als nur ein Horrorbuch, es spielt mit den eigenen Ängsten und erzählt auch vom Erwachsenwerden. Mein Buchhighlight im Januar.

 

Rückblick auf den Dezember

Bevor wir uns wieder ins mediale Getümmel im neuen Jahr werfen, möchte ich noch kurz – und damit sehr pünktlich! – auf den Dezember zurückblicken. Damit möchte ich mein bisheriges Format „Verpasst im … & mein Lesemonat“ etwas überarbeiten. Hier sollen nun neben den bisher bekannten Rubriken „Verpasste Kinofilme“ und „Gelesene Bücher“ auch die „Gesehenen Filme“ sowohl im Kino als auch zu Hause angerissen werden. Mit den Serien werde ich mich nur bei expliziten Highlights befassen, denn es interessiert wohl kaum eine Aufstellung von „von Serie X habe ich vier Folgen gesehen“.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Im Dezember habe ich 5 Filme im Kino gesehen. Davon war keiner aus der Cinemathek (kollidierte mit meinen Arbeitsschichten bzw. konnte mich nicht reizen). Interessant ist, dass ich effektiv nur zweimal im Kino war. Denn ich habe einen freien Tag genutzt, um gleich vier Filme hintereinander zu sehen. Bisher lag mein Rekord bei 3 Filmen. Das werden nun viele vielleicht als verrückt bezeichnen, aber für mich gab es anders keine Möglichkeit alle Filme zu sehen. Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, ist auf Arbeit aktuell Hochsaison.

Paddington 2 – Wesentlich besser als erwartet und noch viel spannender und niedlicher als der erste Teil.
Star Wars – Die letzten Jedi – Hier streiten sich aktuell die Geister. Ich bin begeistert vom aktuellen Star Wars Teil!
Dieses bescheuerte Herz – Ich erwartete einen 08/15 deutschen Film und bekam einen so gefühlvollen Film, der weitab von durchschnittlich berühren konnte.
Pitch Perfect 3 – Wer hat sich eigentlich diese dämliche Handlung ausgedacht? Konnte mich nur noch mäßig begeistern.
Jumanji – Schon jetzt eines meiner Filmhighlights für mein laufendes Kinojahr! Er hatte Action, Witz, Humor und Charme und von allem genug, um einen gelungenen Film zu machen!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Hier möchte ich nur kurz auf die Filme aufmerksam machen, die ich neu gesehen habe, sei es im Fernsehen, DVD oder durch Streaming-Dienste. Gerade um Weihnachten herum habe ich viele Filme nochmal gesehen, die zählen hier aber nicht mit rein.

Where to invade next – Eine interessante Dokumentation über verschiedene Vorteile in Europa gegenüber den USA. Natürlich alles sehr überspitzt, aber sehr gut, wenn man sich darauf einlässt.
Der 100 jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Das Buch gefiel mir stellenweise sehr gut, stellenweise war es mir zu abstrus. Der Film konnte aber den Charme des Buches nicht so richtig einfangen und ist daher nur abstrus und konnte bei mir nicht punkten.

Filme – leider in diesem Monat verpasst zu sehen

Die Lebenden reparieren – Ein schwerer Autounfall und ein versagendes Herz. Zwei Menschen, die auf einmal miteinander verbunden sind, ohne vom anderen zu wissen.

S.U.M. 1 – Die Menschen verstecken sich in einem unterirdischen Bunkersystem. Nur einer wird an die Erdoberfläche gelassen, um aufzupassen. Doch Isolation und Einsamkeit fordern bald ihren Tribut.

Zwischen zwei Leben – The Mountain between us – Journalistin Alex und Chirurg Ben müssen beide dringend einen ausgebuchten Flug kriegen. Also chartern sie zusammen einen Privatflug, stürzen aber in einer endlegenden Bergregion ab. Nun müssen sie der Kälte und anderen Gefahren trotzden, wenn sie überleben wollen. Dabei sind sie einander eigentlich fremd.

Ferdinand – Ferdinand ist ein harmoniesuchender Stier. Bis er von einer Biene gestochen wird und auf einmal als gefährlich angesehen wird und in Spanien in eine Stierkampfarena gesteckt wird.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 4 Bücher
Seiten insgesamt: 1935 Seiten
Seiten pro Tag: 62 Seiten im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 3
E-Book: 1

Platz 4 – Mein für 7 Tage: Jade ist Lawrence nach Ibiza gefolgt, da sie ihre Jungfräulichkeit an ihn versteigert hatte. Nun hatte sie ihren ersten Sex und noch lange nicht genug davon. Der erste Teil hatte mich wegen der Grundhandlung interessiert – und eine Freundin schwärmte immer und immer wieder von der Autorin – und konnte mich schon nicht so richtig begeistern. Trotzdem gab ich dem zweiten Teil eine Chance. Und wurde wieder nicht wirklich begeistert. Wahrscheinlich lese ich die ganze Reihe noch zu Ende, weil ich doch wissen will, wie es ausgeht.

Platz 3 – Breaking Dawn: Bella und Edward kriegen vermeintlich endlich ihr großes Happy-End in Form einer pompösen Hochzeit. Doch ihr Glück könnte zerstört werden, und sie müssen noch ein letztes Mal mit allem kämpfen, was sie haben. Der Abschluss der Biss-Reihe ist der längste Teil, aber auch mit Abstand der langweiligste. Hier wollte Autorin Stephenie Meyer es wohl den ganzen Fans Recht machen und brachte ein relativ undurchdachtes Werk zu Stande, das nicht mehr mit den Vorgängern mithalten kann.

Platz 2 – Eclipse: Bella und Edward haben sich wiedergefunden. Doch noch immer gibt es eine Gefahrenquelle: Victoria, die Bella töten will, seid Edward im ersten Band ihren Gefährten James tötete. Kann Edward seine Bella auch vor dieser Gefahr schützen? Der dritte Teil, der inhaltlich wieder stärker als der zweite Teil war, aber bei weiten nicht mehr den sehr guten ersten Teil heranreichen konnte.

Platz 1 – Eine Weihnachtsgeschichte: Ebenezer Scrooge ist geizig und nur am Geld scheffeln und nicht an seiner Umgebung interessiert. Bis ihn in der Weihnachtsnacht drei Geister erscheinen und ihm die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Weihnacht zeigen. Ein Buchklassiker von Charles Dickens, das ich zuvor zwar in unzähligen Verfilmungen gesehen habe, aber tatsächlich nie gelesen hatte. Ich kann es aber nur wärmstens empfehlen, denn hier verstecken sich noch viel mehr Aussagen als in den Filmen zu sehen ist. Mein Buchhighlight im Dezember.

Jahresrückblick #4 – Filme 2017

In den letzten Jahren strebte ich jedes Jahr wieder die magischen 100 Kinobesuche an. Dieses Jahr gab ich diesen Vorsatz schon von Anfang an auf, da mein Standartkino in meinem Städtchen eben nicht mehr mit der großen Kinolandschaft Leipzigs zu vergleichen ist, wo ich bis Mitte 2016 wohnte. Trotzdem komme ich auf 63 Kinobesuche im Zeitraum Januar-November 2017. Zuzüglich der Cinemathek mit 16 Filmen im Kino liege ich bei 79 Filmen, was trotzdem ein guter Schnitt ist. Hier schafften es filmreiche Monate, wie Januar, Februar und Oktober, die schwachen Sommermonate auszugleichen. In meinem finalen Ranking (basierend auf der gegebenen Bewertung, bei gleicher Bewertung subjektiv nach Bauchgefühl angeordnet) entfallen die Cinemathek-Filme, die ihr eigenes Ranking bekamen, und wurde das Special um Hans Zimmer durch das Netflix-Original To the bone ersetzt. So komme ich auf 63 Plätze, die zu vergeben sind. Also ohne weiter viele Worte zu verlieren, hier ist mein Ranking der gesehenen Filme 2017:

Platz 63: Schneemann
Platz 62: Fluch der Karibik 5 – Salazars Rache
Platz 61: Valerian – Stadt der tausend Planeten
Platz 60: The Lego Batman Movie

Platz 59: Kundschafter des Friedens
Platz 58: The Boss Baby
Platz 57: Ghost in the Shell
Platz 56: Power Rangers
Platz 55: Fack ju Göhte 3 – Final Fuck
Platz 54: High Society
Platz 53: Barry Seal – Only in America
Platz 52: Unter deutschen Betten
Platz 51: My little Pony – der Film
Platz 50: mother!

Platz 49: Elle
Platz 48: Girls Night Out
Platz 47: Baywatch
Platz 46: Die Mumie
Platz 45: Happy Burnout
Platz 44: Abgang mit Stil
Platz 43: Passengers
Platz 42: Hell or high water
Platz 41: xXx 3 – Die Rückkehr des Xander Cage
Platz 40: Mein Blind Date mit dem Leben

Platz 39: Die Schöne und das Biest
Platz 38: Kong
Platz 37: Spider-Man – Homecoming
Platz 36: Bullyparade – der Film
Platz 35: Der dunkle Turm
Platz 34: American Assassin
Platz 33: Wonder Woman
Platz 32: Thor 3 – Ragnarök
Platz 31: The Founder
Platz 30: King Arthur – Legend of the Sword

Platz 29: John Wick 2
Platz 28: Life
Platz 27: Justice League
Platz 26: The Great Wall
Platz 25: Manchester by the Sea
Platz 24: To the Bone
Platz 23: Bad Moms 2
Platz 22: Fences
Platz 21: Split
Platz 20: Happy Deathday

Platz 19: A cure for Wellness
Platz 18: Blade Runner 2049
Platz 17: Mord im Orient Express
Platz 16: Rammstein – Live in Paris
Platz 15: Atomic Blonde
Platz 14: Lion
Platz 13: Logan
Platz 12: Verborgene Schönheit
Platz 11: La la Land
Platz 10: Hacksaw Ridge

Platz 9: Killers Bodyguard
Platz 8: Baby Driver
Platz 7: Es
Platz 6: Coco – Lebendiger als das Leben
Platz 5: Jackie
Platz 4: Guardians of the Galaxy – Volume 2
Platz 3: Kingsman 2 – The golden Circle
Platz 2: Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Platz 1: Dunkirk

Was waren eure Highlights? Welche Filme hättet ihr anders positioniert?

Jahresrückblick #2 – Cinemathek 2017

Ich habe hin und her überlegt, ob ich die Cinemathek-Filme wirklich in einen seperaten Rückblick behandle, habe mich dann aber doch dafür entschieden, weil die Cinemathek Filme doch teilweise sehr speziell sind. Die Reihenfolge habe ich ganz intuitiv festgelegt. 2017 war ich 16 Mal in der Cinemathek. Das ist deutlich unter meinem früheren Sneakdurchschnitt, aber wenn man eben doch weiß, welcher Film läuft, überlegt man eben doch zweimal.

Platz 16: Mit Siebzehn
Platz 15: Neruda
Platz 14: Morris aus Amerika
Platz 13: Café Society
Platz 12: Jacques – Entdecker der Ozeane
Platz 11: Nocturnal Animals
Platz 10: Ostfriesisch für Anfänger
Platz 9: Moonlight
Platz 8: Rückkehr nach Montauk
Platz 7: The Salesman
Platz 6: 7 Minuten nach Mitternacht
Platz 5: Jahrhundertfrauen
Platz 4: Den Sternen so nah
Platz 3: Florence Foster Jenkins
Platz 2: My first Lady
Platz 1: Zu guter Letzt

Jahresrückblick #1 – Bücher 2017

So ihr Lieben, hier nun wie angekündigt der erste Teil meiner ausführlichen Jahresrückblicke. Ich beginne mit den Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ich komme auf 58 Bücher, worauf ich sehr stolz bin! Das macht durchschnittlich 5,27 Bücher pro Monat (da ich nur den Zeitraum Januar-November zähle). 2017 habe ich eindeutig das Lesen wieder für mich entdeckt.

Wiederholungstäter

Bei folgenden Büchern habe ich den Staub weggepustet, um sie noch einmal zu lesen:
Twilight & New Moon
Harry Potter – und der Stein des Weisen, die Kammer des Schreckens & der Gefangene von Askaban

Fortsetzungen

Folgende Reihen habe ich dieses Jahr fortgesetzt (ohne den ersten Teil 2017 gelesen zu haben)
Book – Elements – Band 2- Die Welt hinter den Buchstaben: Noch schwächer als der erste Teil, gehört eindeutig zu den Enttäuschungen des Jahres
Zeitlos Trilogie – Band 3 – Die Wellen der Zeit: Runder Abschluss einer insgesamt für die Autorin recht schwachen Reihe
Game of Thrones – Band 2 – Unser ist der Zorn: George R. R. Martin kann es einfach. Kein weiteres Wort nötig

Reihen

Folgende Reihen habe ich dieses Jahr vollständig verschlungen
New York Diaries – Band 1-4 – Claire, Sarah, Phoebe & Zoe: Eine durchwachsene, aber insgesamt sehr gute Reihe über vier junge Frauen, die versuchen in New York City Fuß zu fassen
Silber-Reihe – Das erste/zweite/dritte Buch der Träume: Man merkt der Reihe die deutlich jüngere Zielgruppe an, aber alles in allem war die Reihe ganz gut
Panther-Trilogie – Black – Das Herz der Panther/Die Entscheidung der Panther/Die Prophezeiung der Panther: Mit einem richtig guten Start, leider immer schwächer werdend, trotzdem habe ich die Reihe verschlungen

Meine Top 40

Hier sind alle Einzelbände und ggf. die Fortsetzungen, die ich außerhalb der oben genannten gelesen habe, sortiert in eine Top 40 Liste.

Platz 40: Achtung, ich komme – In 80 Orgasmen um die Welt
Platz 39: Maresi – Das Lied der Insel
Platz 38: Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen
Platz 37: Dancing Jax – Auftakt
Platz 36: Der Lauf des Lebens
Platz 35: Smoke
Platz 34: Im Schatten das Licht
Platz 33: Helix – Sie werden uns ersetzen
Platz 32: Black Rabbit Hall
Platz 31: Selbstbehrrschung umständehalber abzugeben
Platz 30: Wenn gestern unser Morgen wär
Platz 29: Weil ich Will liebe
Platz 28: Für dich soll es tausend Tode regnen
Platz 27: Rat der Neun – Gezeichnet
Platz 26: Ich bin nicht süß, ich hab nur Zucker
Platz 25: Angefall – Tage der Dunkelheit
Platz 24: Wintersterne
Platz 23: Wenn mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
Platz 22: Ihr Anruf ist uns nichtig
Platz 21: Dein für drei Dates
Platz 20: Gevatter Tod
Platz 19: Frl Krise und Freitag ermitteln – Der Altmann ist tot
Platz 18: Reif für die Insel
Platz 17: Angefall – Nacht ohne Morgen
Platz 16: Weil ich Layken liebe
Platz 15: Welche Farbe hat dein Himmel?
Platz 14: Passagier 23
Platz 13: In 80 Welten durch den Tag
Platz 12: Als ich in meinem Alter war
Platz 11: Days of Blood & Starlight
Platz 10: Hope forever
Platz 9: Looking for hope
Platz 8: Daughter of Smoke & Bone
Platz 7: Love & Confess
Platz 6: Exordium
Platz 5: Bei dir ist mein Herz
Platz 4: Superbia
Platz 3: Zurück ins Leben geliebt
Platz 2: Eine Million Minuten
Platz 1: Nächstes Jahr am selben Tag

Was waren eure Highlights und Enttäuschungen? Anfang des Jahres habe ich einen Ausblick auf die Bücher gegeben, die ich 2017 vorhatte zu lesen ( eine unschuldige Liste von sieben Büchern) und habe tatsächlich bis auf eins alle gelesen!

Verpasst im November & Mein Lesemonat November

Hallo ihr Lieben,

relativ pünktlich bin ich diesmal dran mit meiner kurzen Übersicht über die verpassten Filme und gelesenen Bücher im November. Jetzt steht langsam die Planung der Jahresrückblicke an… das wird wieder viel Arbeit! Daher geht es hier ohne großes Aufsehen gleich direkt weiter.

Verpasst im November:

The Secret Man: Mark Felt arbeitet beim FBI und bekommt von der Watergate-Affäre Wind. Als der neue FBI-Direktor diese möglichst schnell beenden will, muss er sich entscheiden, ob er lieber seinem Land oder seinem Gewissen dienen möchte.

Aus dem Nichts: Ein Film angelehnt an die NSU-Morde. Katjas Welt bricht zusammen, als ihr Mann und ihr Sohn bei einem Bombemanschlag getötet werden. Vor Gericht versucht sie Gerechtigkeit zu erwirken.

Detroit: 1967 in Detroit ändert sich die von Rassenhass geprägte amerikanische Geschichte grundlegend. Doch was passierte damals wirklich, dass eine ganze Stadt in den Ausnahmezustand versetzen kann.

Flatliners: Eine Gruppe von Medizinstudenten wollen Nahtoderfahrungen auslösen, in dem sie für kurze Zeit das Herz stoppen und sich dann wiederbeleben. Doch es ist ein Spiel mit dem Feuer.

Diese Filme haben es ganz knapp nicht in meine Liste geschafft: Professor Marston and the Wonder Woman, Simpel, Suburbicon, Teheran Tabu, Manifesto.

Mein Lesemonat November

Ich habe im November meine verstaubten Ausgaben der Biss-Reihe mal wieder hervorgeholt. Ich mochte die Buchreihe an sich früher sehr gerne, bis mir die sehr schlechten Filme alles verdarben (auch wenn ich Edward noch immer nicht als ein Vampir ansehen kann… Vampire glitzern nicht! Bin aber gerne versöhnlich ihn als kaltes Wesen zu sehen.) Jetzt Jahre nachdem die Filmreihe beendet ist, wollte ich mir mal wieder ein Bild der Reihe machen. Und ich muss sagen, mir gefallen die Bücher alleine immer noch. So geoutet!

Bücher insgesamt: 4 Bücher
Seiten insgesamt: 1591 Seiten
Seiten pro Tag: 53 Seiten im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 3
E-Book: 1

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Platz 4 – Wenn gestern unser morgen wäre: Sarah lebt das Leben, das alle von ihr erwarten. Erfolgreich im Job, Vorzeige-Freund an ihrer Seite und lebt jeden Tag steif nach dem gleichen Prinzip. Doch dann häufen sich eine Reihe von schlechten Entscheidungen und Sarah steht vor den Trümmern ihres Lebens. Bis sie nach einem Unfall wieder erwacht und die Zeit zurück gedreht wurde. Wird sie alle Fehler vermeiden können? – Ein sehr schwieriger Einstieg aber nach circa der Hälfte konnte das Buch doch etwas fesseln. Aber richtig überzeugend ist die Geschichte nicht, da die zu viele Charaktere zu unsympathisch sind. Auch das Ende wäre an einer anderen Stelle passender gewesen. Aber an sich eine ganz süße Geschichte.

Platz 3 – Als ich in meinem Alter war: Torsten Sträter vereint in diesem Werk neue Geschichten, abgedrehte Berichte, Texte aus diversen Fernsehsendungen, wie Extra 3, und alles mögliche andere. – Gefiel mir weitaus besser als Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben, da die Texte durchdachter und lustiger waren. Trotzdem kommen sie nicht an seine Live-Auftritte heran.

Platz 2 – New Moon: Der zweite Teil der Twilight-Reihe bringt Bella an den Rand des Wahnsinns. Denn Edward hat nach einer misslungenen Geburtstagsfeier beschlossen, dass er nicht mehr mit ihr zusammen sein möchte. Mit gebrochenem Herzen bleibt ihr nur ihr bester Freund Jacob, der versucht die Trümmer wieder aufzuräumen. – Als Hauptthema diesmal der Umgang mit einem gebrochenen Herzen. Handlungstechnisch hängt er hinter dem starken ersten Teil zurück, ist aber immer noch gut geschrieben.

Platz 1 – Twilight: Bella Swan zieht zu ihrem Vater in das verregnete Forks. Dort trifft sie auf den mysteriösen Edward, der ihr immer wieder rät, sich von ihr fernzuhalten. Trotzdem gerät Bella immer tiefer in einen Strudel hinein. – Wenn man den Film vergisst, ist es tatsächlich wieder eine schöne Liebesgeschichte. Sobald man „Vampir“ durch „kaltes Wesen“ ersetzt, komme ich auch mit der Mythologie klar.

 

Rückblick auf das 3. Quartal 2017 – Highlights und Enttäuschungen

Hallo ihr Lieben,
es schon wieder soweit, das dritte Quartal ist zu Ende und nun beginnt bereits das letzte Quartal dieses Jahres. Das dritte Quartal konnte vergleichsweise starke Filme hervorbringen und schaffte es auf vielen verschiedenen zu unterhalten. In diesem Quartal schaffte ich es 12 Filme zu sehen (jeweils 4 im Juli, August und September) + eine Netflixdirektveröffentlichung + 4 Filme in der Cinemathek. Damit komme ich auf 17 Filme. Für mein Kleinstadtkino ist das schon eine gute Frequenz, auch wenn meine Verpasst-Listen zeigen, dass viel mehr Potential da war. Neu in meiner Übersicht sind die Mittelteil-Filme. Sprich die Filme, die es entweder ganz knapp nicht auf meine Enttäuscht-Liste oder ganz knapp nichts auf meine Highlight-Liste geschafft haben. Zu diesen Filmen werde ich lediglich die Kritiken verlinken und nichts genaueres zu sagen.

Die Enttäuschungen

Platz 3: mother!

Über diese Platzierung kann man sich natürlich streiten und eigentlich ist in diesem Fall Enttäuschung das falsche Wort. Denn ich hatte mir vorher kaum Gedanken über den Film gemacht. Er hat mir letztendlich einfach nur nicht zugesagt, obwohl ich sein Potential durchaus sehen konnte.

Platz 2: Barry Seal – Only in America

Ein Film, der leider trotz interessanter Handlung irgendwo in der Mittelmäßigkeit verschwand, weswegen ich nicht einmal eine anständige Kritik schreiben konnte. Hier hatte ich mir deutlich mehr erhofft.

Platz 3: Valerian – Stadt der tausend Planeten

Eins muss man Valerian lassen, er schaffte es wunderbare Bilder zu produzieren und schien auch zunächst viel richtig zu machen. Aber mit zwei schlecht besetzten Hauptcharakteren und eine Handlung, die mehr wollte, als der Film verkraftet hat, konnte der Film über seine Lauflänge einfach nicht überzeugen.

Der Mittelteil:

Platz 6: Spider-Man: Homecoming
Platz 5: Der dunkle Turm
Platz 4: Bullyparade
Platz 3: To the Bone
Platz 2: Atomic Blonde
Platz 1: Es

Die Highlights:

Platz 4: Baby Driver

Ein Film, der um seinen Soundtrack herum gebaut wurde, gab es vorher wohl auch noch nie. Und bei Baby Driver passt sich die Handlung beinahe spielerisch dem Soundtrack an. Actionreich und doch mit nachdenklichen Momenten durchzogen. Ein guter Cast und eine unfassbare Stimmung, die der Film ausströmt.

Platz 3: Killers Bodyguard

Wochenlang hab ich mich auf den Film gefreut und habe genau das geliefert bekommen, was ich erwartet habe. Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson als harmonisches disharmonisches Paar. Sie spielen auf einer Wellenlänge und passen doch eigentlich so gar nicht zusammen. Gepaart mit schöner Action, interessanten Ideen und dem gewissen Etwas im Bereich Humor. Herausgekommen ist ein Film, der einfach nur Spaß machte.

Platz 2: Kingsman 2 – The golden Circle

The golden Circle bleibt minimal hinter seinem Vorgänger zurück, kann aber wieder genauso begeistern. Elegant wie James Bond, sich selbst aber dabei nicht so immer ganz ernst nehmend, bekommen unsere Helden aus dem ersten Teil Hilfe von ihren amerikanischen Freunden. Julianne Moore beerbt Mr Jackson auf eine denkbar würdige Weise und ist doch genauso verrückt. Ein Kinoschmaus vom allerfeinsten.

Platz 1: Dunkirk

Während viele Actionfilme und davon viele mit gutem Humor gepaart das dritte Quartal dominierten, konnte doch ein Film mehr herausstechen: Dunkirk. Christopher Nolan versetzt uns zurück in Zeiten des zweiten Weltkrieges. Ein schwieriges Thema und doch so fein pointiert und so realitätsnah und mit fehlendem Patriotismus, dass er einem den Atem verschlägt.

Und was war in der Cinemathek los? Dort hat mich 7 Minuten nach Mitternacht zu Tränen gerührt, mir Moonlight den Weg eines schwulen schwarzen Jungen gezeigt, der versucht erwachsen zu werden, während Mit Siebzehn die Thematik komplett verfehlt und zu guter Letzt konnte mich Zu guter Letzt rühren und erfreuen.

Was waren eure Highlights und Enttäuschungen im dritten Quartal?