Rückblick auf den November

Nachdem ich mich in letzter Zeit viel mit meinen Jahresrückblicken beschäftigt habe – und noch immer zwei Rückblicke fehlen – sollen natürlich meine regulären Formate nicht darunter leiden. Daher folgt hier nun der Rückblick auf den November. Im November war ich zudem Ausrichter des monatlichen Filmrätsels bei Ma-Gos Filmrätsel, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Sneak Preview

Nur ein kleiner Gefallen: Die ungleichen Mütter Emily und Stephanie freunden sich an, bis Emily verschwindet. Stephanie versucht nun sie zu finden und muss gleichzeitig feststellen, dass sie ihre Freundin kaum kannte. Ein interessant inszenierter Film, der drei verschiedene Genres geschickt kombiniert.

Charles Dickens – der Mann, der Weihnachten erfand: Charles Dickens hatte mit seiner Weihnachtsgeschichte einen Megaerfolg. Doch wie kam es zu der Geschichte? Hier werden die Hintergründe beleuchtet. Eine gute Idee, die leider etwas halbherzig umgesetzt wurde.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Bohemian Rhapsody: Queen ist mit ihrer Musik unvergessen.  Der Film begleitet die Band von Gründung bis zum Live-aid Konzert. Hier stechen vor allem die sehr guten schauspielerischen Leistungen hervor, allen voran Rami Malek als Freddy Mercury. Gepaart mit den Welthits ist Bohemian Rhapsody ein Film, der unter die Haut geht.

Der Nussknacker und die vier Reiche: Eine Neuinterpretation bzw. Weiterentwickelung des klassischen Ballets. Clara folgt einer Spur in ein geheimnisvolles Reich voller Abenteuer. Hier sticht vor allem die herrliche Optik hervor, auch wenn der Film handlungstechnisch ein paar Schwachstellen aufweist.

Aufbruch zum Mond: Im Wettlauf mit der Zeit und den Russen betreiben die USA ein strenges Raumfahrtprogramm, an dem sich auch ein gewisser Neil Armstrong beteiligt. Ein gut erzählter Film mit kleinen Schwachstellen. Das größte Manko dürfte die wacklige Kameraführung sein, die bei mir Übelkeit hervorrief.

Phantastische Tierwesen – Grindelwalds Verbrechen: Gellert Grindelwald hat es geschafft aus dem Gefängnis zu entkommen. Nun schart er seine Anhänger um sich, um die Macht an sich zu reißen. Dumbledore bittet Newt Scamander um Hilfe. Ein zweiter Teil von fünf geplanten, der, obwohl er nur die Weichen für das Kommende stellen soll, sehr stark geworden ist. Vor allem Johnny Depp als Grindelwald hat zu alter Größe zurückgefunden.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Mord im Orient-Express: Nachdem mich die Verfilmung von Agatha Christies Klassiker im Kino enttäuschte, da mich der Trailer so sehr angeheizt hat, dass ich vorab bereits von meinem Highlight des vergangen Jahres ausging, gefiel er mir nun mit normalen Erwartungen doch erstaunlich gut.

Set it up: Das Netflix Original begleitet zwei persönliche Assistenten, die unter ihren Chefs leiden. Beide treffen aufeinander und beschließen ihre Chefs zu verkuppeln. Herausgekommen ist eine süße Dramedy, die mit guten Ideen und einem interessanten Cast trumpft.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Im November habe ich alle Filme, die ich sehen wollte, gesehen. Folgende haben es ganz knapp nicht auf die Liste geschafft:

Operation Overlord, Juliet Naked

Serien – ein kurzer Überblick

Während ich im Oktober relativ viele Serien gesehen habe, beschränkt es sich im November auf zwei. Ich habe es endlich geschafft die achte Staffel von Supernatural zu schauen. Eigentlich gefällt mir die Serie seit der fünften nicht mehr richtig, ich möchte aber doch immer wieder wissen, wie es mit den Winchesters weitergeht. Zudem habe ich die zweite Staffel von Adventure Time gesehen.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1419
Seiten pro Tag: 47 im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 3

Der große Gatsby:  Das Buch dürfte vor allem durch die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio bekannt sein. Die Handlung deckt sich und auch die Erzählweise. Doch die Partys konnten im Film natürlich viel schillernder dargestellt werden, da das Buch doch recht nüchtern erzählt wurde. Dafür gibt es im Buch natürlich mehr Hintergrundinformationen.

Die Tochter des Uhrmachers: Kate Morton ist zurück mit ihren neusten Werk. Diesmal geht es um das Anwesen Birchwood Manor, das ein Geheimnis umgibt und die verschiedensten Personen über die Generationen beherbergt. Morton hat ihren Stil zwar leicht verändert, dennoch erzählt sie eine ausgewogene Geschichte und schafft es wieder den Leser komplett in den Bann zu ziehen.

Die Suche: Charlotte Link versucht sich wieder an einem Kriminalroman und lässt die Charaktere aus „Die Betrogene“ noch ein zweites Mal in Aktion treten. Frau Link versucht sich hier an ihrer gewohnt ausschweifenden Erzählweise, die dem Krimi leider eher schaden, da sich viele Passagen einfach wiederholen. Damit leider eines ihrer schwächsten Bücher.

 

Rückblick auf den Oktober

Im Gruselmonat Oktober habe ich mich selbst zwar relativ wenig gegruselt. Bei Ma-Go ging es dann schon wesentlicher Horrormäßiger zu, mit seiner Reihe „31 Blogger’s Gruselstories“. Zu dieser Reihe schrieb ich auch einen Beitrag. Wer also wissen will, wieso ich meinen ersten Horrorfilm mit meiner ersten Achterbahnfahrt verglichen habe, kann es hier nachlesen. Ansonsten ging es in diesem Monat auf Dienstreise – Lanzarote und Fuerteventura wurden erkundet. Was medientechnisch bei mir los war, erfahrt ihr nun in meinem Monatsrückblick:

Sneak Preview

Der Vorname: Ein Gruppe Freunde trifft sich zum Abendessen. Dabei wird der Vorname des noch ungeborenes Nachwuchs eines Paares preisgegeben. Doch dieser sorgt für allerlei Diskussionsbedarf. Regisseur Sönke Wortmann weiß zu überzeugen und erschafft ein gelungenes Kammerspiel mit starken Darstellern und interessanten Charakteren.

25 km/h: Zwei Brüder treffen sich nach 30 Jahren wieder. Beide haben sich sehr unterschiedlich entwickelt, beschließen aber den Roadtrip, den sie als Kinder geplant haben, endlich nachzuholen. Dabei vereint der Film Roadmovie mit Feel good und einer gesunden Portion Drama. Regisseur Goller weiß, wann er nachbohren muss und wann er ein Thema ruhen lassen sollte.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

A Star is born: Er ist ein in die Jahre gekommener Musiker, der sein Leben in Alkohol ertränkt, sie schafft es durch ihn entdeckt zu werden. Eine Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen. Der Film ist mehr als eine Liebesgeschichte und mehr als ein Musikfilm. Er kombiniert so viele Themen und erzählt eine Geschichte mit allen Facetten, mit allen Höhen und Tiefen. Dabei beleben die beiden Hauptdarsteller Cooper und Gaga den Film.

Venom: Journalist Eddie Brock, untersucht einen Fall bei der Life Foundation. Zurück kommt er mit einem Symbionten namens Venom, der sich in ihm eingenistet hat. Venom hat zwar einige Schwachstellen, die jedoch während des Sehens nur bedingt stören und erst im Nachhinein wirklich ins Gewicht fallen. Dennoch ist es schade, dass die ständigen Regisseurwechsel das Potential des Films so klein gehalten haben.

Johnny English – man lebt nur dreimal: Ein Hackerangriff legt die Identitäten aller von Großbritannien im Einsatz befindlichen Agenten offen. Nun muss der MI7 sich Alternativen überlegen. Zum Glück hat Johnny English gerade Zeit. Johnny English 3 ist genau das, was man erwartet. Ob es einen dritten Teil noch gebraucht hätte, dürfen die Fans entscheiden.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im Zuge meiner Reihe „Filme, die musst du gesehen haben“, sichtete ich noch Zwielicht und Alice im Wunderland. Details sind hier zu finden.

Jumanji 2: Im letzten Monat sah ich das erste Mal das Original und ließ nun den zweiten Teil folgen. Mich konnte noch immer die Handlung und vor allem die Besetzung begeistern!

Mary Poppins: In Vorbereitung auf den zweiten Teil, den Disney uns demnächst im Kino zeigt, ließ ich mich noch einmal von Julie Andrews bezaubern.

Das Belko-Experiment: Die Angestellten einer Firma werden ohne Vorwarnung in ihr Bürogebäude eingesperrt. Dann bekommen sie die Anweisung eine gewissen Anzahl ihrer Kollegen zu töten. Das Belko-Experiment beleuchtet zum einen wie sich verschiedene Menschen verhalten, wenn sie in so einer Situation stecken. Töten oder möglicherweise selbst getötet zu werden. Zum anderen erfreut sich der Film aber auch einfach an großen Abschlachtszenen.

The Tale – Die Erinnerung: Eine Frau findet Briefe aus ihrer Kindheit und merkt, dass sie große Teile ihrer Kindheit verdräng hat. Schnell merkt sie auch, warum. Sie wurde als Kind sexuell missbraucht. The Tale erzählt die Geschichte in einzelnen Schnipseln. Dabei ist das erzählte schon sehr krass und wird von Hauptdarstellerin Laura Dern gut rübergebracht.

The Avengers – Infinity War: Nach dem DVD Release des dritten Avengers Abenteuer musste ich den Film unbedingt noch einmal sehen, um meine Meinung zu überprüfen. Ja, immer noch sehr guter Film!

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Bad times at the El Royal: Sieben Fremde treffen in einem Hotel zusammen. Jeder hat eine andere Geschichte und andere Geheimnisse. Der Trailer sah schon sehr interessant aus und auch der Cast lässt einiges erhoffen.

Hunter Killer: Von Filmen mit Gerard Butler lass ich eigentlich gerne die Finger, nachdem seine letzten Filme allesamt floppten. Gary Oldman hingegen ist ein Schauspieler, den ich sehr gerne sehe. Was auch Hunter Killer interessant macht.

Filme, die es ganz knapp nicht in die Liste geschafft haben: Werk ohne Autor, Gänsehaut 2, Abgeschnitten

Serien – ein  kurzer Überblick

Im Oktober habe ich drei Serien beendet. Zum einen Elementary mit der vierten und fünften Staffel. Bis zum Ende hohes Niveau und interessante Fälle. Ich erwarte nun sehnsüchtig die sechste Staffel. Zum anderen Rick & Morty mit der dritten Staffel. Die Serie ist zwar vollkommen verrückt, aber hat trotzdem Suchtpotential. Auch hier erwarte ich nun die nächste Staffel. Und zu guter Letzte The A-Team. Die fünfte Staffel war zwar vom Konzept her ganz anders als die ersten vier, aber trotzdem noch spannend. Ich hätte gerne mehr gesehen, aber die Serie ist damit endgültig beendet. Neu gesehen habe ich die erste Staffel von Glow. Die Serie über weibliche Wrestler ist zwar irgendwo interessant und gut gemacht, aber so der letzte Funke ist nicht wirklich übergesprungen. Auf Empfehlung meines Freundes habe ich Rick & Morty mit Adventure Time ersetzt. Auch diese Serie ist einfach nur abgedreht, aber mit ihren gerade mal 10 minütigen Folgen super zum durchsuchten. Und zu guter Letzt habe ich noch Netflix neue Serie All about the Washingtons gesehen. Leider war die Serie nicht so lustig wie ich erwartet hätte.

Mein Lesemonat:

Bücher insgesamt: 2
Seiten insgesamt: 1104
Seiten pro Tag: ca. 35 pro Tag
Taschenbücher: 1
Manga: 1

Death Note – Band 4: Die Geschichte rund um Light und seinen Todesgott ist zwar immer noch interessant, aber ich merke, dass ich vielleicht zwischen den Bänden etwas Zeit verstreichen lassen sollte.

Christine: Mein inzwischen vierter Stephen King Roman hielt mich den gesamten Oktober über in Atem. So habe ich wohl doch Gruseloktober „gefeiert“. King schafft es wieder ein völlig normales Szenario – ein Autokauf – in eine Horrorgeschichte zu verwandeln und dabei die typischen Entwicklungen eines Mannes am Ende seiner Highschool-Zeit mit einzubeziehen.

Rückblick auf den September

Jetzt wo der Sommer vorbei zu sein scheint – zumindest was die Temperaturen angeht – kommt der goldene Herbst. Im September war ich unter anderem auf Fortbildung und habe dafür das schöne Hamburg besucht und habe wieder an Zacks SEPTEMBER-Challenge teilgenommen. Dieses Jahr habe ich mich mit Serien auseinander gesetzt.

Sneak Preview

Mile 22: Eine militärische Sondereinheit versucht einen Spion aus seinem Land zu schaffen, damit dieser in den USA Asyl bekommt. Im Gegenzug erwarten sie Informationen. Der Film punktet durch gute handwerkliche Arbeit und einen hohen Spannungsgrad, verliert diese jedoch durch Emotionslosigkeit und Distanz zum Publikum direkt wieder.

I can only imagine: Die wahre Geschichte von Bart Millard, Sänger der christlichen Band Mercy Me, und dem Song seines Lebens: I can only imagine. Leider vergrifft er sich mehr als einmal im Ton und trägt bei der eigentlich rührenden Geschichte an den falschen stellen zu doll auf und präsentiert einem unsympathischen Protagonisten. Dennoch kann der Film Emotionen hervorrufen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Safari – Match me if you can: Ein Film über die fiktive Datingapp Safari und episodenartige Geschichten über deren Nutzer. Anstatt jedoch humorvoll und gesellschaftskritisch zu sein, wirft Safari mit billigen Klischees um sich und langweilt den Zuschauer nur.

Meg: Ein Forschungsteam untersucht geheime Tiefen des Marianengrabens und befördert dabei einen Megalodon hervor. Der Urzeithai galt bisher als ausgestorben. Nun versuchen Jason Statham und sein Team diesen unschädlich zu machen. Vorhersehbare Handlung, zu viel Machogehabe und nur ein Charakter, um den ich mir Sorgen gemacht habe. Es wäre ein guter Trashfilm geworden, wenn er sich selbst nicht viel zu ernst genommen hätte.

Predator – Upgrade: Mein erster Predator-Film! Quinn McKenna wird unfreiwillig Zeuge einer Predator-Landung. Doch die soll vertuscht werden. Auf der Flucht muss er nun nicht nur gegen eine Regierungseinheit kämpfen, sondern auch noch gegen zwei Predatoren, wobei einer ein Upgrade bekam. Also entweder war ich einfach nicht die Zielgruppe oder der Film war wirklich absoluter Müll. Schwierig zu sagen.

Searching: Ein Vater vermisst seine Tochter und versucht nun sie zu finden. Soweit nicht spannend. Allerdings wird die gesamte Geschichte nur über einen Bildschirm erzählt. Durch Chats, Videotelefonate, Internetrecherchen. Und dadurch wird er interessant.

Ballon: Michael „Bully“ Herbigs erster ernster Film. Erzählt wird die Geschichte von zwei Familien, die versuchen mithilfe eines Ballons aus der DDR zu fliehen. Eine hoch-spannende Geschichte mit starken Schauspielern und eindrucksvollen Bildern.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Jumanji: Nachdem ich die Fortsetzung sehr genossen habe, gab es nun auch einmal das Original mit Robin Williams gesehen. Jumanji sieht wie ein gewöhnliches Brettspiel aus, doch wer es spielt, holt den Dschungel zu sich. Eine herrliche Komödie!

To all the boys I’ve loved before: Lara Jean ist ein durchschnittliches etwas schüchternes Mädchen. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal so richtig verknallt gewesen. Und jedes Mal hat sie in dieser Phase einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Als das jemand anderes für sie tut, gerät ihre Welt auf einmal ins Chaos. Ein sehr süßer kleiner Film, der das Rad nicht neu erfindet, aber mit liebevollen Charakteren überzeugen kann.

SMS für dich: Karoline Herfurths Regiedebut kann mich auch nach dem dritten Mal sehen, noch immer in seinen Bann ziehen. Die absolut traurige, aber doch so lebensfrohe Geschichte bringt mich immer wieder gleichzeitig zum lachen und zum weinen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Das schönste Mädchen der Welt: Ein Jugendfilm über eine Klassenfahrt, den ich bisher nicht wirklich auf dem Schirm hatte, der aber so gute Kritiken abgegriffen hat, dass mein Interesse nun doch geweckt ist.

Book Club: In die Jahre gekommene Frauen entdecken ihre Sexualität wieder, nachdem sie im Buchclub 50 Shades of Grey gelesen haben. Mich stört zwar, dass man nach einem so schlecht geschriebenen Buch seine Sexualität neu entdeckt, aber Schauspielgrößen wie Jane Fonda und Diane Keaton ziehen mich dann doch zu dem Film.

Das Haus der geheimnisvollen Uhren: 1. Cate Blanchett 2. Die Optik 3. Jack Black. 3 Gründe, wieso der Film hier auf meiner Liste landet.

The Man who killed Don Quixote: Allein die unfassbare Entstehungsgeschichte, die Jahrzehnte gedauert hat, lässt diesen Film auf meine Liste wandern.

Serien – ein kurzer Überblick

Im September habe ich von Elementary die dritte Staffel gesehen und bin noch immer begeistert von der Serie. Dann hat mich mein Lebensgefährte dazu gebracht Rick & Morty zu sehen, wovon ich die ersten beiden Staffeln inzwischen gesehen habe und mich doch begeistern konnte – auch wenn ich das zuvor nicht gedacht hätte. Dann gab es von Brooklyn Nine-Nine endlich die vierte Staffel zu sehen, die leider mit einem riesigen doofen Cliffhanger endete und ich nun verzweifle, da ich wissen will, wie es weitergeht. Dann beendete ich noch die vierte Staffel vom A-Team und freue mich nun auf die finale fünfte Staffel. Als neue Serie entdeckte ich durch Zufall Younger und hab die erste Staffel bereits in kürzester Zeit verschlungen. Ganz mein Humor.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten insgesamt: 1156
Seiten pro Tag: ca. 39 pro Tag
Taschenbücher: 1
E-Books: 1
Manga: 2

Mortal Engines: Dieses Leseexemplar flatterte bei mir ins Haus, kurz nachdem ich den ersten Trailer zu Peter Jacksons neustem Streich gesehen habe. Leider konnte mich die emotionslose Handlung nicht richtig fesseln. Umso mehr freue ich mich, wenn Jackson sie mit guten Bildern untermauert.

Die unsichtbare Bibliothek: Der Auftakt einer neuen vielversprechenden Fantasy-Reihe. So wurde mir das Buch angepriesen. Leider konnte es mich nicht vom Hocker hauen. Zu viele Geschehnisse auf einmal, zu wenig Informationen zu der Bibliothek und leider bin ich auch mit den Charakteren nicht warm geworden. Laut den Rezensionen gibt es auch nur zwei Varianten: Entweder liebt man das Buch oder man konnte wenig mit anfangen. Ich gehöre leider zur zweiten Kategorie.

Death Note – Band 2 & 3: Schließlich habe ich mich noch weiter mit Light und seinem Todesgott befasst. Hier bleibt die Geschichte spannend.

 

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R Volume 2 – Part 3

Der September neigt sich wieder dem Ende zu und damit auch meine September Challenge. Hier soll es nun um die Buchstaben B E und R gehen.  

„B“ wie Buffy – The Vampire Slayer

Staffeln insgesamt: 7
Staffeln gesehen: 7

Darum geht’s: Buffy Summers zieht in die Kleinstadt Sunnydale. Sie ist die Jägerin, eine durch das Schicksal ausgewählte Person, die allein gegen Vampire, Dämonen und andere Ausgeburten der Hölle kämpfen muss. Eigentlich will sie nun endlich ein ruhiges Leben führen, doch daraus wird nichts. Mit ihren besten Freunden Willow und Xander an der Seite und ihrem eifrigen Wächter Giles, stellt sie sich ständig wechselnden Gegnern.

Meine Geschichte mit der Serie: In der Schule habe ich einige Jahre an der Musical-AG teilgenommen. Im allerersten Jahr nach der Gründung der AG, versuchten wir uns an der Musicalfolge „Once more with feelings“ aus der sechsten Staffel. Danach war ich so angefixt, dass ich auch alle anderen Staffeln inklusive des Spin-Offs Angel verschlang. Zu der Zeit liefen die Staffeln immer und immer wieder bei mir über den Fernseher. Der Hype bekam bei mir Jahre später nochmal neues Aufwind. Als ich in Leipzig lebte, lernte ich einige Freunde kennen, die auch begeistert von der Serie sind und wir veranstalteten regelmäßig Buffy-Abende. Dabei trafen wir uns immer bei jemand anderem und schauten unsere Lieblingsfolgen – und davon gab es echt viele. Und jetzt wo ich das schreibe, kriege ich direkt wieder Lust ein paar Folgen Buffy zu schauen.

Darum empfehle ich die Serie: Joss Whedon, der Schöpfer der Serie, war es Leid, dass die blonde Frau in jedem Film gefangen wird und gerettet werden muss. Also schuf er kurzerhand eine der stärksten weiblichen Hauptrollen, die eine Serie je zum Vorschein brachte. Bei mir schaffte es bei der Blogparade Best Heroines sogar auf Platz 1. Allein das ist schon Grund genug der Serie eine Chance zu geben. Hinzu kommt, dass Buffy spannend, witzig, voller guter Dialoge und toller Ideen ist. Denn während es überwiegend das „Monster of the week“-Prinzip verfolgt, also in jeder Folge ein neuer Gegner auftaucht, gibt es auch staffelweise immer eine übergreifende Handlung. Neben all dem Spaß, den Buffy verbreitet, befasst es sich aber auch immer wieder mit ernsteren Themen. Tod eines Familienmitglieds ist nur ein Beispiel. Und gerade hier beweist sich, wie menschlich die Figuren bleiben!

„E“ wie Extreme Dinosaurs

Folgen insgesamt: 52
Folgen gesehen: unbekannt

Darum geht’s: Ein Forscher aus einer anderen Welt reist in die Vergangenheit der Erde ins Zeitalter der Dinosaurier, um eine Gruppe dieser intelligent zu machen und mit Spezialkräften auszustatten und zu seiner Armee zu machen. Doch die ersten vier sind auch noch mit einem Gewissen ausgestattet. So wenden sich T-Bone, Stegz, Bullzeye und Spike gegen ihren Schöpfer. Bei einem zweiten Experiment verzichtet der Forscher auf das Gewissen und schafft so die Antagonisten Bad Rap, Haxx und Spittor. In Folge der nächsten Geschehnisse landen alle sieben Superdinos in der heutigen Zeit. Während Bad Rap und seine Freunde versuchen die Welt zu zerstören und wieder in den Zustand des Mesozoikums zu versetzen, versuchen T-Bone und seine Freunde genau das zu verhindern.

Meine Geschichte mit der Serie: Die Serie hatte ihr Erstausstrahlung 1998 auf SuperRTL. Damit fiel sie genau in meine Kindheit und da ich mich damals schon für Dinosaurier begeistern konnte, gefiel mir die Serie sehr. Daher ist die Zahl der gesehenen Folgen auch unbekannt, weil ich nicht sagen könnte, ob ich früher alle Folgen gesehen habe. Inzwischen wurden die ersten 13 Folgen neu auf DVD veröffentlich und sind auch schon in mein DVD-Regal gewandert. Nun warten sie allerdings noch darauf gesehen zu werden…

Darum empfehle ich die Serie: Als ich die Serien für die SEPTEMBER-Challenge aussuchte, stolperte ich direkt über die drei Es und war nun am Ende doch etwas überfordert, bis mir die Serie aus meiner Kindheit wieder einfiel. Mich begeisterte sie damals, einfach nur, weil es um Dinosaurier ging und inzwischen ist sie einfach ein Stück meiner Kindheit, die mich immer noch fasziniert. Letztendlich ist sie aber schon etwas brutal für eine Kinderserie – obwohl heutzutage wohl wesentlich brutalere Kinderserien produziert werden.

„R“ wie Rick und Morty

Staffeln insgesamt (bisher): 3
Staffeln gesehen (bisher): 1

Darum geht’s: Der alkoholabhängige aber brillante Wissenschaftler Rick Sanchez reist zusammen mit seinem Enkel, den etwas einfältigen Morty, durch den Kosmos und durch Parallelwelten. Dabei erleben sie eine Menge Abenteuer.

Meine Geschichte mit der Serie: Der einzige Buchstabe, zu dem ich absolut keine Serie finden konnte, war das R. in meiner Verzweiflung wandte ich mich an meinen Lebensgefährten, der wie aus der Pistole geschossen Rick & Morty raushaute. Dieser hatte er bisher immer alleine schauen müssen, da ich mich mit dem Look der Serie nicht anfreunden konnte. In meiner Verzweiflung wagte ich mich an die erste Staffel und wurde doch positiv überrascht.

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie im Animationsbereich noch einmal frischen Wind in die festgefahrene Serienwelt bringt. Mit ihren kurzen ca. 20 minütigen Folgen erleben Rick & Morty immer wieder neue Abenteuer. Dabei variiert die Qualität der einzelnen Folgen stark. Aber spätestens seit in der dritten Folge der ersten Staffel ein Vergnügungspark innerhalb eines Menschen erschaffen wurde, der zwischen Disneyland und Jurassic Park hin und her springt und eine herrliche Karikatur des ganzen darstellt, war auch ich mit dem sehr gewöhnungsbedürftigen Humor konform.

Was wären eure TEM Serien? Habt ihr bei der September Challenge neue Serien entdecken können?

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R. Volume 2 – Part 2

Und weiter geht es, diesmal mit den Serien zum Abschnitt TEM. Es ist übrigens sehr gemein, dass im September gleich drei E vorkommen. Mit drei A wäre mir wesentlich mehr eingefallen…

„T“ wie The IT Crowd

Staffeln insgesamt: 4 + Serienfinale
Staffeln gesehen: 4 + Serienfinale

Darum geht’s: Die Nerds Roy und Moss arbeiten in der IT Abteilung von Reynholm Industries. Während die Büroräume grundsätzlich sehr modern und schick sind, sitzt die IT Abteilung im zugemüllten Keller. Die hochmotivierte Jen wird als Abteilungsleiterin eingestellt, hat aber eigentlich überhaupt keine Ahnung von Computern. Die Zusammenarbeit der Drei bzw. das Nerds gegen den Rest der Welt-Thema sind die zentralen Bestandteile der Serie.

Meine Geschichte mit der Serie: Eines schönen Abends scrollte ich durch Netflix auf der Suche nach einer kurzweiligen Serie, die mich zum einschlafen begleiten sollte. Lustig sollte sie sein und keinen großen Denkprozess erfordern. Ich stolperte über IT-Crowd, blieb hängen, suchtete die Serie durch, empfahl sie meinem Lebengefährten, wir suchteten sie zusammen durch und seitdem noch zwei weitere Male.

Darum empfehle ich die Serie: Bereits 1,5 Jahre vor The Big Bang Theory schaffte es die britische Serie sich mit dem Leben von Nerds und deren Alltagsprobleme zu befassen und zu analysieren. Dabei nimmt sie so stereotypisch alle aufs Korn – die Hinterwäldler Nerds, die arroganten Damen aus den oberen Stockwerken, den exzentrischen Chef, die modebewusste Abteilungsleiterin und noch viele mehr. Dabei ist jede Folge wirklich lustig und die Serie schafft es ein gutes Niveau konsequent zu halten.

„E“ wie Eine schrecklich nette Familie

Staffeln insgesamt: 11
Staffeln gesehen (bisher): 7

Darum geht’s: Al Bundy war ein großer Football-Star. Inzwischen ist er Schuhverkäufer, mit einer rothaarigen Hexe verheiratet und mit zwei Kindern gestraft. Obwohl er nur wenig verdient, ziehen ihn alle drei immer wieder das Geld aus der Tasche. Dabei muss er einen alten Dodge fahren und seine Frau Peggy ist Meisterin im Fernsehen, aber macht leider nie den Haushalt, geschweige, dass sie kocht. Und dann ziehen nebenan auch noch das Bänker-Ehepaar Steve und Marcie ein.

Meine Geschichte mit der Serie: Der Begriff Al Bundy und das dem armen Herr immer wieder das Geld aus der Tasche gezogen wird, war mir schon seit Jahren ein Begriff. Doch erst mein Lebensgefährte brachte mich dazu, die Serie mal zu beginnen und uns letztendlich auch alle Staffeln als DVD-Box zuzulegen. Die ersten Staffeln wurden noch verschlungen, doch irgendwann hatte die Serie ihren Zenit überschritten. Bis Staffel 7 bin ich gekommen, in Staffel 8 häng ich irgendwo. Die Serie wird bestimmt auch irgendwann mal weitergeschaut.

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie einfach nur lustig ist und es viele Situationen gibt, die man nachempfinden kann, wenn man länger in einer Beziehung ist. Weil einem Al Bundy irgendwo Leid tut, andererseits empfindet man aber auch viel Schadenfreude, wenn die Kinder wieder was Neues ausgeheckt haben.

„M“ wie Mutant X

Staffeln insgesamt: 3
Staffeln gesehen: 3

Darum geht’s: Der Wissenschaftler Adam Kane führte mit seinem Team Experimente an kranken Kindern durch, um diese vor dem Tod zu bewahren. Diese führten jedoch zu Mutationen, die die verschiedensten Kräfte entstehen ließen. Während sein früherer Partner Mason Eckhardt mit der Firma Genom X versucht die misslungenen Experimente unter Verschluss zu halten und die Mutanten zu fangen und in Stase zu versetzt, hat Adam ein Team von vier mächtigen Mutanten um sich gescharrt, um den Mutaten ein normales Leben und die Freiheit zu ermöglichen. Zu seinem Team gehören Shalimar, Brennan, Jesse und Emma.

Meine Geschichte mit der Serie: Ähnlich wie bei Painkiller-Jane bin ich tatsächlich beim durchschalten auf Tele 5 hängen geblieben und habe mich in die Serie verliebt. Sie ist bis heute meine Lieblingsserie und die Shalimar Fox hat mich zu meinem Blognamen inspiriert (auch wenn ich das r am Ende nicht hübsch fand…) Leider endet die Serie nach der dritten Staffel mit einem bösen Cliffhanger…

Darum empfehle ich die Serie: Sie ist zu einer Zeit entstanden, als gerade Matrix und der erste X-Men Film groß rauskamen und für Erfolg sorgten. Das Ziel der Produzenten – hier hatte übrigens auch MARVEL die Hände mit im Spiel – war es beide Elemente zu vereinen und eine Serie zu konsipieren. Mich hat sie vollständig überzeugt, weil sie Spannung, Witz und Charme vereint und ich sehr gut mit den Charakteren mitfühlen kann.

Was wären eure TEM Serien?

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R. Volume 2 – Part 1

Wie bereits im letzten Jahr hat Zack wieder zu seiner SEPTEMBER-Challenge aufgerufen. Wie schon im letzten Jahr sollen wir wieder neun Filme vorstellen, die am Ende das Wort SEPTEMBER bilden. Dabei können wir uns aussuchen, ob es unsere Lieblingsfilme sind oder ob wir ganz neue Filme gucken oder uns was ganz anderen dazu einfallen lassen. Ich habe mir diesmal die Freiheit herausgenommen, das ganze ein bisschen zu verändern. Statt über neun Filme zu berichten, will ich neun Serien besprechen. Und auch dieses Jahr bündel ich die Beiträge wieder in drei Parts, da ich ansonsten nicht hinterherkomme.

„S“ wie Supernatural

Staffeln insgesamt (bisher): 13
Staffeln gesehen (bisher): 7

(Ja gut ist nicht das richtige Intro, sondern nur aus einer Folge, aber das normale Intro ist langweilig, und das Intro supercool!)

Darum geht’s: Sam und Dean Winchester sind Jäger. Sie jagen alles, was übernatürlich ist, wie Vampire, Dämonen, Ghouls, Horrorclowns, Geister, und noch vieles mehr. Dabei vereint die Serie zwei sympathische Darsteller und gut recherchierte Mythen und Sagen aus verschiedenen Kulturen und Religionen.

Meine Geschichte mit der Serie: Das erste Mal auf Supernatural bin ich gestoßen, als ich frisch mein Studium angefangen habe und meine inzwischen beste Freundin kennenlernte. Wir hatten uns über unsere Lieblingsserien unterhalten und was wir grundsätzlich an Serien mögen. Ein paar Tage später drückte sie mir die erste Staffel von Supernatural in die Hand mit den Worten „Du wirst es lieben“. Ich habe die erste Staffel innerhalb von wenigen Tagen verschlungen und konnte gar nicht mehr aufhören, den nächsten Fall der Winchesters zu gucken.
Die ersten drei Staffeln liebe ich noch immer. Ab Staffel Vier verändert sich die Dynamik ein bisschen und das Christentum wird immer präsenter, konnte ich aber auch noch gut gucken. Leider ließ mein persönlicher Hype ab Staffel 5 immer mehr nach, Staffel 6 ließ sich auch noch gerade so gucken, durch Staffel 7 habe ich mich schon ein bisschen durchquälen müssen. Nun wartet eigentlich Staffel 8 auf mich, aber ich kann mich einfach nicht mehr durchringen die Serie weiter zu sehen (und habe die gleiche Erfahrung von Freunden bestätigt bekommen, die teilweise schon nach Staffel 5 aufgegeben haben).

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie unglaublich viel Herz und Witz hat und dabei doch immer in ihrem düsteren spannenden Setting bleibt. Die Brüder wachsen einem sehr schnell ans Herz, auch wenn es irgendwann nicht mehr glaubhaft ist, was sie alles durchmachen müssen. Gerade die „Specialfolgen“ sind es wert, die Serie vielleicht doch weiter zu gucken, denn hier experimentiert die Serie gerne mit bestimmten Elementen und heraus kommt einfach nur ein großer Spaß.

„E“ wie Elementary

Staffeln insgesamt (bisher): 6
Staffeln gesehen (bisher): 3

Darum geht’s: Sherlock Holmes arbeitet als Berater für das NYPD in New York und kämpft nach seiner Drogensucht mit  der Abstinenz. Joan Watson wird als Suchtbetreuerin von Sherlocks Vater eingestellt, erweist sich aber bald als geeginete Partnerin für seine Beratertätigkeit. Zusammen lösen sie Fälle, an dem das NYPD sonst gescheitert wär.

Meine Geschichte mit der Serie: Gefühlt einmal im Jahr kommt bei mir das Crime-Fieber auf. Während es im letzten Jahr mit allen Staffeln Castle gestillt wurde, ist dieses Jahr meine zufällige Wahl auf Elementary gefallen. Bisher habe ich die ersten drei Staffeln gesehen und erfreue mich derzeit an der vierten Staffel.

Darum empfehle ich die Serie: Eine Neuadaption des Stoffes von Arthur Conan Doyle hat bereits die BBC mit der sehr erfolgreichen Serie Sherlock und Stars wie Benedict Cumerbatch und Martin Freeman produziert. Elementary stützt sich nicht das vorhandene Material, sondern nutzt lediglich die Charaktere und ihre Eigenschaften. So ist Sherlock Holmes auch hier ein Meisterdetektiv mit stumpfen sozialen Fähigkeiten und einer sehr eigenen Aroganz. An seiner Seite steht diesmal ein weiblicher Watson, weswegen aus John Joan wurde. Captain Gregson – in den Büchern Lestrades rechte Hand – ist Captain des Reviers und natürlich dürfen Irene Adler und Moriarty nicht fehlen, die ebenfalls eine Neuinterpretation bekamen. So isz Elementary kein Abklatsch von Sherlock, sondern eine interessante und gut gemachte Crime-Serie.

„P“ wie Pain-Killer Jane

Staffeln insgesamt: 1
Staffeln gesehen: 1

(Ebenfalls nicht das Intro, da Youtube dies aus Rechtsgründen gesperrt hat. Aber vielleicht bekommt ihr so trotzdem einen Einblick in den Look der Serie)

Darum geht’s: Jane Vesco ist Ermittlern im Drogendezernat. Bei einem ihrer Aufträge trifft sie auf Andre McBride, der sie abwirbt. Er arbeitet für eine geheime Behörde mit einem kleinen Team, die sogenannte Neuros jagen. Menschen mit einer neurologischen Abweichung, weswegen sie mit ihren Gedanken unvorstellbare Dinge anrichten können. In der ersten Folge stellt sich heraus, dass auch Jane sonderbare Fähigkeiten hat. Sie kann sich in Rekordgeschwindigkeit heilen und überlebt daher auch die größten Verletzungen. Dies hilft ihrem Team.

Meine Geschichte mit der Serie: Dadurch, dass Tele5 vor einigen Jahren alle Staffeln Smallville zeigte, sah ich häufiger den Sender. Dadurch bin ich nicht nur auf die Serie Mutant X, sondern auch auf PainKiller-Jane gestoßen, die mir sogleich zusagte. Leider wurde sie nach nur einer Staffel wieder eingestellt.

Darum empfehle ich die Serie: PainKiller-Jane punktet mit einem hervoragenden Cast, neuen Ideen und einer guten Optik. Die Dynamik des Teams konnte mich ein ums andere Mal mitreißen. Auch wenn ähnliche Geschichten bereits erzählt wurden, konnte die Serie doch innovative Ideen einfließen lassen und bietet im mehrteiligen Finale auch noch einmal eine neue Sichtweise auf das zuvorgeschehene.

Was wären eure S.E.P. Serien?

Rückblick auf den August

Im August war mein Highlight natürlich das Elbenwald-Festival – ich berichtete.  Ansonsten habe ich wieder viel gearbeitet und natürlich fleißig Medien konsumiert 😉 Hier die bekannte allmonatliche Übersicht.

Cinemathek

No way out – Gegen die Flammen: Der Film erzählt die wahre Geschichte der  Granite Mountain Hot Shots und ihren Kampf für Anerkennung und gegen die Flammen des Yarnell Hill Feuers. Mit Josh Brolin, Miles Teller und Jennifer Connelly fein besetzt und gut inszeniert.

Sneak Preview

Bad Spies: Audrey erfährt, dass ihr Ex-Freund ein Spion bei der CIA ist und gerät zusammen mit ihrer besten Freundin Morgan in eine Verfolgungsjagd quer durch Europa. Humortechnisch wird hier leider oft fehlgegriffen und auch handlungstechnisch kann Bad Spies nur gelegentlich überzeugen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Skyscraper: In seinem neusten Streich versucht Dwayne Johnson seine Familie aus dem höchsten und modernsten Gebäude der Welt zu retten, während Terroristen versuchen dies zu zerstören. Leider setzt Mr. Johnson diesmal nur noch auf Action und vergisst Handlung und Charaktere komplett, was letztendlich nicht funktioniert.

Mission Impossible VI – Fallout: Das gleiche versucht auch Tom Cruise in seinem inzwischen sechsten Teil der Mission Impossible-Filme. Der Bösewicht aus dem fünften Teil wurde wieder aufgewärmt, um mehr Platz für noch mehr Action zu schaffen, die aber letztendlich mehr ermüdet als mitreißt.

Sicario 2 – Day of the Soldado: Denis Villeneuve schaffte 2015 mit Sicario einen weiteren Überraschungshit. Natürlich musste es auch hier wieder einen zweiten Teil geben. Ohne Emily Blunt, aber wieder mit Josh Brolin und Benicio del Toro, kommt die Fortsetzung nicht an den sehr guten ersten Teil heran und schwächelt deutlich bei der Handlung.

Deine Juliet: Lily James reist als Autorin der Nachkriegsjahre nach Guernsey, die den Krieg unter deutscher Besatzung noch einmal ganz anders erlebt haben und trifft dort auf einen Buchclub, dessen Geheimnis sie lüften will. Ein Film, der vordergründig durch seine Landschaftsaufnahmen begeistert, aber auch ansonsten zu überzeugen weiß.

The Equalizer 2: Robert McCall ist zurück. Als gute Seele seiner Nachbarschaft, muss er diesmal den Mord an seiner engsten Freundin aufklären. Dabei trifft er auf alte Bekannte. Auch hier versucht der zweite Teil die positiven Seiten des ersten aufzugreifen und weiterzuentwickeln, schießt dabei aber mit zu vielen Nebenhandlungen über das Ziel hinaus und das gut inszenierte Ende kommt einfach zu spät, um den Zuschauer noch abzuholen.

Christopher Robin: Vom Ende der Kindheit und den Beschwerden des Erwachsenseins zusammen mit einem Wiedersehen mit den Bewohnern des Hundert-Morgen-Waldes. Ich wollte den Film so gerne mögen, aber letztendlich scheitert er am zu langsamen Tempo.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Begabt: Chris Evans versucht seine hochbegabte Nichte an eine staatliche Schule zu schicken, muss aber gegen Vorurteile und seine Mutter kämpfen. Ein ruhig erzählter Film über einen Mann, der verzweifelt versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Fein gespielt und sehr berührend.

Boston: 2013 explodiert eine Bombe am Ziel des Boston Marathons. 2016 widmete sich der Film Boston zum einen den Verletzten, zum anderen den Ermittlungsarbeiten. Leider wird die gute Mischung des Anfangs am Ende mit einer sehr langen Verfolgungsjagd etwas gedämpft.

What happened to Monday?: In einer überbevölkerten Zukunft gilt eine Ein-Kind-Politik. Doch als eine Frau Siebenlinge gebärt, zieht der Großvater alle sieben als ein Kind groß und benennt sie nach den Wochentagen, an denen sie das Haus verlassen dürfen. Mit einer sehr interessanten Grundidee ist ein interessanter Thriller entstanden, der durchaus einen Blick lohnt.

Hampstead Park – Mit Aussicht auf Liebe: Diane Keaton und Brendan Gleeson rebellieren hier gegen Konventionen und kämpfen für das Recht auf eigenen Wohnraum. Eine süße kleine Liebesgeschichte, die hinten hinaus zwar nicht viel Tiefgang hat, aber dafür Herz.

Du neben mir: Sie hat eine Immunkrankheit und kann das Haus nicht verlassen. Er ist neu gegenüber eingezogen. Ein kleiner Liebesfilm, der das Rad nicht neu erfindet, aber eine süße Geschichte erzählt, die stark von ihren Darstellern lebt.

Alle Farben des Lebens: Ramona hat entschieden, dass sie sich mehr als Junge fühlt und lebt fortan als Ray. Wie ihre Eltern damit und Rays Wunsch nach einer Hormonbehandlung umgehen, erfahren wir in dem tiefgründigen Film, der dem Zuschauer versucht das Innenleben von Transgender näher zu bringen und auch die Beteiligten drum rum beleuchtet. Leider verrennt sich der Film am Ende in einem Familiendrama und kommt vom eigentlichen Thema ab.

Dracula & Draculas Rückkehr: 1958 wurde der großartige Christopher Lee als Graf Dracula besetzt und eroberte mit seinem einzigartigen Blick die Kinoleinwand. 1968 kam dann Draculas Rückkehr raus. Ich liebe Lees Verkörperung des blutdurstigen Grafen!

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Destination Wedding: Keanu Reeves und Winona Ryder sind beide von der Liebe enttäuscht und sind auch noch auf dem Weg zur gleichen Hochzeit. Hier hatte ich eine etwas andere Liebesgeschichte erwartet mit viel Sarkasmus.

Meg: Jason Statham findet einen als ausgestorben geglaubten Megalodon, einen Mega-Hai aus Dinosaurierzeit. Hier erwarte ich einen schönen Trash-Film in der weiße Hai Optik.

Kindeswohl: Emma Thompson als Familienrichterin in ihrem bisher schwierigsten Fall. Allein wegen Emma Thompson bestimmt sehenswert.

In der engeren Auswahl, aber nicht in die Liste geschafft, haben es Grenzenlos, Vollblüter, Blackkklansman, Crazy Rich, Mein Name ist Somebody und Asphaltgorillas.

Serien – ein kurzer Überblick.

Diesmal wirklich sehr kurz, denn ich habe diesen Monat tatsächlich nur die erste Staffel von Stay here gesehen, die mir aber gut gefallen hat.

Mein Lesemonat 

Bücher insgesamt: 7
Seiten insgesamt: 2180
Seiten pro Tag: ca. 70 pro Tag
Gebunden Bücher: 3
E-Books: 2
Graphic Novel: 1
Manga: 1

Eine Studie in Scharlachrot: Nachdem ich bereits vor ein paar Jahren von meiner besten Freundin die Gesamtausgabe der Sherlock Holmes Romane und Erzählungen geschenkt bekam, hab ich nun endlich den ersten Roman gelesen und so eine Wissenslücke geschlossen.

Ghostsitter – Geister geerbt: Nachdem mich Tommy Krappweiss auf dem Elbenwald-Festival begeistern konnte, habe ich mir gleich den ersten Band seiner Ghostsitter Reihe gekauft und signieren lassen. Die Geschichte von Tom, der eine Geisterbahn mit echten Geistern erbt, ist leicht und kinderfreundlich geschrieben, kann aber auch die Erwachsenen begeistern.

The President is missing: James Patterson haut ja bekanntlich regelmäßig neue Thriller raus. Diesmal hat er Ex-Präsident Bill Clinton mit an Bord. Herausgekommen ist ein solider Thriller, dem aber das gewisse Etwas fehlt.

Studierst du noch oder lebst du schon: Diese Graphic Novel bekam ich vor ca. zwei Jahren als Rezensionsexemplar. Die Geschichte von Jeanne Dargan, die einfach nur ihre Doktorarbeit schreiben will, ist amüsant und leider auch sehr wahr.

Death Note – Band 1: Normalerweise mag ich eher Comics, aber an den Manga Death Note kommt man irgendwie nicht vorbei. Und nachdem er mir erneut empfohlen wurde, legte ich mir doch den ersten Band zu. Bisher ist die Geschichte interessant und ich bin gespannt, was der Autor/Zeichner noch daraus machen wird.

Berühre mich. Nicht.: Sage hat panische Angst vor Männern, will aber trotzdem studieren. Weit weg von zu Hause, um ihrem Stiefvater zu entgehen, trifft sie auf die lebensfrohe April und deren Bruder Luca. Er schüchtert Sage zwar zu Anfang auch ein, aber trotzdem kommen sie sich näher. Ein New Adult Roman, der gut geschrieben, mit tollen Charakteren und einer neuen Ideen daherkommt.

Verliere mich. Nicht.: Nachdem mich der erste Teil komplett begeistern konnte, verschlang ich den zweiten Teil direkt hintendran. Ein schöner Abschluss der Geschichte von Sage und Luca.

Stay here

Ein Vorwort

Netflix haut ja bekanntlich eine neue Serie nach der nächsten raus. Das Prädikat Netflix Original hat mich dabei bisher selten enttäuscht. Nachdem ich die Netflix Serie Queer Eye sah, scheint Netflix nun der Ansicht zu sein, dass ich mich durchaus für amerikanisches Reality-TV interessiere und schlug mir nun ihre neue Serie Stay here vor. Nachdem ich mir den Trailer ansah, stand fest: Ich mag eigentlich immer noch kein amerikanisches Reality-TV, aber das Konzept von Stay here hat mich als Tourismuskauffrau durchaus angesprochen.

Die Handlung

Die Innenarchitektin Genevieve Gorder und der Marketingexperte Peter Lorimer werden von Ferienhausbesitzern, denen das Projekt über den Kopf wächst, zur Hilfe gerufen. Mit einem neuen Konzept, den nötigen Renovierungsarbeiten und Tipps und Tricks im Bereich Marketing schaffen Genevieve und Peter die Ferienwohnungen attraktiv zu machen.

Meine Meinung

Stay here hat aktuell eine Staffel mit 8 Folgen, die alle ca. 30 Minuten gehen. Das Prinzip und der Ablauf ist jedes Mal das gleiche. Genevieve und Peter werden zu einem Ferienhaus gerufen. Dieses besichtigen sie und finden gleich die Schwachstellen. Dann stellen sie den Besitzern das neue Konzept vor, das immer mit einer Renovierung einhergeht. Währenddessen wird über Marketing und die Feinheiten gesprochen. Am Ende wird das neue Ferienhaus präsentiert.
Dabei ist besonders schön, dass die Auswahl der Ferienhäuser sehr breit gefächert ist. Vom Strandhaus in Malibu über einem Hausboot in Seattle bis zum ehemaligen Feuerwehrhaus in Brooklyn ist alles dabei. So wird die Serie trotz gleichem Aufbau nicht langweilig.
Auf den ersten Blick wirkt die Serie vielleicht wie ein Abklatsch von Sendungen, wie Fixxer Upper oder auch dem deutschen Wohnen nach Wunsch. Doch genau wie Netflix mit der Serie Chef’s Table den immer gleichen Kochsendungen neuen Wind einhauchen konnte, schaffen sie auch hier eine eigene Dynamik einzubauen, so dass sich auch Stay here von anderen Serien des gleichen Genres abheben kann. Vor allem hat Stay here das Prinzip in der Kürze liegt die Würze begriffen und mit den ca. 30 Minuten Lauflänge gut umgesetzt. Denn während man bei anderen Serien den gesamten Umbau in all seinen Details verfolgt, wird hier nur der grobe Plan vorgestellt, dann über die anderen Probleme gesprochen und am Ende bestaunt man das Resultat.
Ein weiterer Vorteil von stay here ist, dass für jede Destination auch Geheimtipps ausprobiert werden, um den potentiellen Kunden später Empfehlungen aussprechen zu können. So bekommt man aber auch selbst Tipps für die potentielle Reise in die Zielgebiete.

Das Fazit

Stay here schafft es sich durch kleine aber feine Details von der Konkurrenz abzusetzen und Netfix zeigt wieder einmal, dass sie – wie bereits bei Chef’s Table – bekannte Konzepte aufgreifen, dieser aber interessanter und neuartig in eigene Serien verwandeln. Stay here ist eine Serie für alle, die sich für Reisen und Ferienwohnungen interessieren.

Rückblick auf den Juli

Im Juli ist weitestgehend nichts spannendes passiert, was daran liegt, dass ich gefühlt jeden Tag gearbeitet habe. Dafür komme ich auf eine ganz gute Statistik diesen Monat. Hier mein bekanntes Resümee über den vergangenen Monat.

Cinemathek

The Secret Man: Liam Neeson ist als Charakterdarsteller zurück und verkörpert Mark Felt, der bisher größte Whistleblower direkt aus dem FBI. Ein Film mit starken Darstellern und starken Dialogen.

Lady Bird: Auch für die Oscars nominiert gewesen, erzählt Lady Bird von einer etwas rebellischen jungen Dame, die unbedingt Sacramento verlassen will. Mit Saoirse Ronan (Brooklyn, Lady Bird), Timothee Chalamet (Call me by your name) und Lucas Hedges (Manchester by the Sea) spielen gleich drei oscarnominierte Jungdarsteller mit.

Sneak Preview

Endlich gibt es auch in meinem kleinen Kino eine Sneak, bei der ich vorab nicht weiß, welcher Film mich erwartet und nur weiß, dass der Film noch nicht in den Kinos läuft. Daher habe ich die Kategorie neu dazu genommen.

Super Troopers 2: Ein Film, der im absolut unterstem Niveau agiert und trotz interessant klingender Grundstory absolut nichts zu bieten hat. Ein absoluter Flop.

Schneeflöckchen: Ein Film, den ich bisher absolut gar nicht auf dem Schirm hatte. Hätte ich mich vorher darüber informiert, wäre ich wohl auch nie reingegangen, aber er konnte mich doch begeistern. Viel mehr möchte ich zu Schneeflöckchen gar nicht sagen, da man ihm am besten sieht, ohne irgendwas über ihn zu wissen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The first Purge: Die Vorgeschichte über die allererste Purge. Leider sehr enttäuschend, da sie wenig neues erzählt und sich eher mit langweiligen Sequenzen aufhält.

Catch me!: Die wahre Geschichte von Freunden, die seit 30 Jahren Fangen spielen. Eine Komödie, die alles mit einem ironischen Augenzwinkern spielt. Hier weiß man nichts so richtig, ob man jetzt wirklich gut unterhalten wurde oder nicht.

Die Farbe des Horizonts: Die Geschichte von Tami Oldham und Richard Sharpe, die sich in Tahiti kennen und lieben lernen und bei einer Pazifiküberseglung in einen Hurrikan geraten. Eine Mischung aus Liebesgeschichte und Survival Drama, der leider sehr lieblos mit seinen Charakteren umgeht.

Mamma Mia – Here we go again: Die Geschichte ist sehr einfach gehalten, aber im Vordergrund stehen wieder die Songs von ABBA und die gute Laune, die damit einhergeht. So gesehen funktioniert der Film für die zu erreichende Zielgruppe sehr gut.

Ant-Man & the WASP: Auch der zweite Ant-Man Teil kann wieder überzeugen. Zwar wartet auch er mit einer sehr einfachen Handlung auf, beweist aber trotzdem durch gute Choreographie und altbekanntem Marvel-Humor, dass ein Superheldenfilm auch mit kleinerer Prämisse wunderbar funktionieren kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

DUFF – Hast du keine, bist du eine: Eine Teenagerkomödie, über das hässliche Entlein, die aber die richtige Botschaft vermittelt. Immer wieder gut.

Mr. Holmes: Ian McKellan verkörpert hier den in die Jahre gekommenen Sherlock Holmes, der langsam aber sicher sein Gedächtnis verliert und verzweifelt aufzuschreiben versucht, was in seinem letzten Fall passiert ist, bevor er gänzlich aufgehört hat Detektiv zu sein. Eine interessante Geschichte mit einem gewohnt Starken McKellan.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Liebe bringt alles ins Rollen: Eine französische Komödie über einen Frauenaufreißer, der sich in den Rollstuhl befördert, um bei einer Frau zu landen und sich schließlich deren Schwester gegenüber sieht, die wirklich im Rollstuhl sitzt.

Hotel Artemis: Auf dem ersten Blick scheint Hotel Artemis die Weiterentwicklung des Hotels aus den John Wick Filmen zu sein. Daher wäre es spannend, was Hotel Artemis mit einer Jody Foster an vorderster  Front so alles kann.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Juli habe ich Elementary weitergeguckt und inzwischen auch die zweite Staffel beendet, die mich weiterhin begeistern konnte. Dann habe ich endlich die dritte Staffel Brooklyn Nine-Nine beendet, die mir immer besser gefiel. Und schließlich habe ich eine sehr schöne Neuentdeckung gemacht. Mit Queer Eye habe ich eine Serie gefunden, die mich ab der ersten Folge absolut fesseln konnte und die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Und das obwohl es sich um amerikanisches Reality-TV handelt.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten insgesamt: 1999
Seiten pro Tag: ca. 64 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 3
E-Books: 3

Peter Pan: Und wieder kann ich einen Kinderbuchklassiker auf meiner Liste abhaken. Wobei die Geschichte durch den Disneyklassiker weitestgehend bekannt ist, zeigt das Original doch, dass die Grundstimmung natürlich so gar nichts mit Disney zu tun hatte.

Nimmerlands Fluch: Nachdem ich schonmal in Nimmerland angekommen bin, bin ich gleich da geblieben, aber in einer viel düsteren Version. Denn Autorin Salome Fuchs lässt Peter Pan als einen grausamen Dämon auftreten, der Nimmerland zerstören will. Ein Buch voller guter Ideen, es hätte ein wirklich schönes Buch werden können. Leider schreibt Salome Fuchs viel zu einfach und kann ihre Ideen nicht richtig ausführen.

Ready Player One: Nach dem Film war ich wieder einmal neugierig und habe mir nun auch das Original durchgelesen. Abgesehen davon, dass der Film einiges geändert hat, bekam man hier auch nochmal neue Hintergrundinformationen. Manchmal vielleicht ein wenig zu viele.

Unter deutschen Betten: Während mich der Film wenig begeistern konnte, gab ich dem Buch nun eine Chance. Leider war auch das etwas schwächer, auch wenn mitunter interessante Anekdoten aus dem Leben einer Putzfrau dabei waren.

Save me: Nach der Begin again Reihe wollte ich nun Mona Kastens zweiter Reihe eine Chance geben. Leider ist hier die Qualität ziemlich gesunken. Was aber nicht heißt, dass ich nicht wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Aber Frau Kasten wirft hier nur so mit Klischees um sich.

Save you: Nach einem fiesen Cliffhanger am Ende des 1. Teils, musste ich nun doch den zweiten Teil lesen, der wiederum mit einem Cliffhanger endet. Und jetzt muss ich bis Ende August warten, um zu wissen, wie die blöde Reihe endet…

Und wie war euer Juli? Seit ihr auch zerflossen, wie ich in meiner Dachgeschosswohnung?

 

Sense 8

Ein Vorwort

Seit mein Lebensgefährte und ich uns entschieden haben, uns einen Netflix-Account zuzulegen, lag eine Serie auf meiner Merkliste: Sense 8. Sie lag da, weil sie gut klang. Allerdings staubte sie nun auch seit beinahe drei Jahren zu, weil immer andere Serien den Vortritt bekamen. Als dann jedoch die Singende Lehrerin ihre Passion in der Serie fand, wagte ich mich doch endlich heran, zumal die Wachowski-Schwestern die Serie gestaltet haben und seinerzeit mit Matrix einen echt guten Job gemacht haben. Ich empfehle beim Lesen dieser Kritik „What’s up“ von den 4 Non Blondes zu hören, da dieser Song in der Serie eine größere Rolle spielt.

Die Handlung

Acht Personen in sieben verschiedenen Ländern über vier Kontinente verteilt, bekommen gleichzeitig eine Verbindung zueinander. Auf einmal können Sie mental zu den anderen reisen, mit ihnen reden oder sich insofern mit ihnen verbinden, dass sie die Fähigkeiten der anderen zu ihrem Vorteil nutzen können. Will, Riley, Sun, Capheus, Lito, Kala, Wolfgang und Nomi müssen die Entdeckungen erst einmal verdauen. Doch viel Zeit haben sie dafür nicht, denn eine geheime Organisation macht Jagd auf sie.

Meine Meinung

Unterschiedlicher könnten die Charaktere nicht sein. Einmal um den ganzen Erdball verstreut lernen wir in den ersten Folgen ihr Leben genauer kennen. Da wäre Will Gorski (Brian J. Smith), ein aufstrebender Chicagoer Polizist, der immer wieder mit den Drogengangs seiner Stadt zusammenstößt und mit seiner sanftmütigen Art eigentlich nur helfen will, aber nicht wirklich viel ausrichten kann. Dann Riley „Blue“ Gunnarsdóttir (Tuppence Middleton) eine Isländerin, die es nach London gezogen hat, um dort eine Karriere als D-Jane zu starten. Ihr größter Wunsch ist es nach Island zurückzukehren, aber sie hat dort ein großes Trauma erlitten und wagt sich daher nicht zurück. Wir lernen Capheus „Van Damme“ Onyango (Aml Ameen/Toby Onwumere) kennen, der in Nairobi einen Bus fährt, der mit Bildern von Jean-Claude Van Damme beklebt ist – daher sein Spitzname. Er versucht durch die Busfahrten genug Geld zusammenzubekommen, um sich und seine Aids-kranke Mutter zu versorgen. Da wäre Sun Bak (Bae Doona) aus Seoul, Südkorea, die in der Firma ihres Vaters arbeitet und dort die Veruntreuung ihres Bruders aufdeckt. Damit die Schande der Familie möglichst gering bleibt, gesteht sie die Veruntreuung und geht für ihren Bruder ins Gefängnis. Doch das hat Konsequenzen. Wir springen nach Mexiko-Stadt zu Lito Rodriguez (Miguel Angel Silvestre), einem aufstrebenden Schauspieler. Dafür muss er seine Sexualität verstecken, denn einen schwulen Schauspielstar gibt es in Mexiko nicht. Dafür sorgt seine Alibifreundin Daniela Velasquez. Wir reisen wieder einmal um die Welt und lernen Kala Dandekar (Tena Desae) in Indien kennen. Sie lebt in Mumbai und steht kurz vor einer arrangierten Ehe mit ihrem Chef. Hilfe sucht sie bei ihren Göttern. Auch Deutschland bekommt seine Rolle. So treffen wir auf Wolfgang Bogdanow (Max Riemelt), der russische Wurzeln hat und sich als Dieb über Wasser hält. Er wird nach einem großen Coup in Familienstreitigkeiten hineingezogen, so dass er eine folgenschwere Entscheidung treffen muss. Als letzte im Bunde ist da noch Nomi Marks (Jamie Clayton), eine Bloggerin und Hackerin. Nach ihrer Geschlechtsumwandlung wurde sie von Michael zu Nomi und verliebte sich in die Lesbe Amanita, mit der sie eine Beziehung führt. Nach einem Unfall wird sie ins Krankenhaus eingeliefert, wo eine Gehirnfehlfunktion festgestellt wird. Genau hier gibt es auch den ersten Berührungspunkt mit der BPO.

Sense 8 war ursprünglich auf fünf Staffeln angelegt. Nach der zweiten setzte Netflix diese leider aus Quotengründen ab, obwohl die Serie weltweit eine große Fangemeinde entwickelt hat. Nach vielen Kämpfen der Fans hat Netflix nun im Juni dieses Jahres ein Special in Spielfilmlänge veröffentlicht, um den großen Cliffhanger am Ende der zweiten Staffel zu lösen und die Serie laut Aussage Netflix zum Ende zu bringen. Für die wirklichen Sense 8 Fans ist der Kampf natürlich noch lange nicht zu Ende!
Allerdings merkt man dem Aufbau der Serie deutlich an, dass da noch mehr kommen sollte. So nimmt sich die Serie zunächst ausführlich Zeit wirklich alle Charaktere und ihre einzelnen Handlungen vorzustellen, ehe sie immer mehr zu einer Handlung verschmelzen. So hat – wie oben vorgestellt – jeder seine eigenen Probleme und Sorgen und muss gleichzeitig auch noch feststellen, dass er/sie mit seinen/ihren Gedanken nicht mehr alleine ist. So helfen Sie sich durch ihre unterschiedlichen Fähigkeiten in verschiedenen Situationen. Erst ganz langsam nach und nach wird stückweise offenbart, dass alle Acht in Gefahr sind und von einer geheimen Gruppe gesucht werden. Durch die sehr langsame Einführung fiel es mir anfangs sehr schwer in der Serie anzukommen. Während mir versichert wurde, dass der Süchtigkeitseffekt ab der vierten Folge der ersten Staffel eintritt, trat er bei mir tatsächlich erst in der zehnten Folge auf. Danach gab es aber auch kein Halten mehr und den Rest der Serie verschlang ich wesentlich schneller.
Die zweite Staffel beginnt auch mit einer Folge in Spielfilmlänge und kann durchaus ebenfalls als Special gesehen werden. Danach hält sich die Serie weiter an das Schema der einstündigen Folgen. In der zweiten Staffel kommt dann auch noch einmal eine größere Dynamik durch. Da der Schauspieler des Capheus ausstieg, wurde dieser neu besetzt und bekam dadurch auch noch einmal eine etwas neuere Handlung, was sich aber gut in das Gesamtkonzept eingefügt hat. In der zweiten Staffel wird sich auch nochmal deutlich mehr auf die große Gesamthandlung konzentriert, die Einzelhandlungen werden aber nie vernachlässigt.
Meine persönliche Lieblingsfolge ist aber tatsächlich das Finale Special! Die Folge trägt den Namen Amor Vincit Omnia, die sehr passend die Folge beschreibt. Hier treffen erstmals alle Charaktere aufeinander. Auch alle, die bisher nur in den Einzelhandlungen eine größere Rolle spielten. Ich möchte eigentlich auch gar nicht viel mehr verraten…

Sense 8 überzeugt neben Handlung, Dramaturgie, Spannungsaufbau und Darstellern vor allem noch durch eine weitere Sache. Ihre Weltoffenheit. Die Serie wurde nicht nur in vielen verschiedenen Ländern gedreht und verbindet damit verschiedene Kulturen und Religionen, sie verbindet auch verschiedene sexuelle Orientierungen. Ob heterosexuell, homosexuell oder Transgender, hier ist alles vertreten. Und jede Liebe hat seine eigenen Probleme, egal bei welcher Orientierung. Und genau das macht Sense 8 zu einer so besonderen Serie.

Das Fazit

Trotz schwerem Einstieg ist mir Sense 8 ans Herz gewachsen und ich kann die Serie nur weiterempfehlen. Die Weltoffenheit, die hier gezeigt wird, wünscht man sich auch für viele andere Serien.