Rückblick auf den Januar 2024

Und da wären wir dann auch schon beim ersten Monatsrückblick des Jahres. Na, habt ihr euch schon daran gewöhnt 2024 zu schreiben oder müsst ihr noch regelmäßig die 23 durchstreichen? Und damit nach diesem schneereichen Monat, geht es direkt über zu meinem medialen Rückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Junge und der Reiher: Maki Mahito zieht während des zweiten Weltkriegs und nachdem seine Mutter in einem Brand ums Leben kam, mit seinem Vater aufs Land, da er dort die jüngere Schwester seiner verstorbenen Frau geheiratet hat. Während der Vater mit der Leitung einer Rüstungsfabrik beschäftigt ist, erkundet Mahito das Grundstück und trifft dabei immer wieder auf einen Reiher, der ihn zu einem teilweise verschütteten Turm führt. Doch erst als seine Stiefmutter entführt wird, betritt er durch den Turm eine andere Welt. Wird er sie finden und können beide zurückkehren? – Myazaki zieht man wieder alle Register und bietet und einen Film, der so viel zeigt, dass es bei der ersten Sichtung eher überfordert. Wahrscheinlich muss ich ihn einfach noch ein paar Mal sehen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehene habe ich Alice im Wunderland und König der Löwen 2 – Simbas Königreich

BTS – Yet to come: 2022 geben BTS ein kostenfreies Konzert in Busan und liefern dabei wieder eine wahnsinnige Show. – Wie immer eine Wahnsinnsshow und eine gute Auswahl aus ihrem Repertoire.

Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit: Tyrannosaurus Rex und ein Triceratops im direkten Kampf. Wer könnte hier gewinnen? Forschende versuchen herauszufinden, was realistisch ist und neue Funde geben neue Hinweise. – Interessante kurzweilige Doku, wo wirklich mal genau aufgeschlüsselt wird, wie viel wirklich aus einzelnen Funden herausgelesen werden kann.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Next Goal Wins

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Gummibärenbande – Staffel 1, Modern Family – Staffel 4-6

What if… – Staffel 2 (Deutlich interessantere Ideen dabei gewesen als noch in Staffel 1, doch bleibt es weiterhin sehr nah an den bereits existierenden Geschichten und kommt einfach nicht über ein „war okay“ hinaus)

Doctor Who – Staffel 11-12 (Jodie Whittaker übernimmt die Rolle des Doctors und scharrt ein neues Team um sich. Ich mochte sie als Doctor, aber ich hab keinen wirklichen Bezug zu ihren Abenteuern gefunden. Schade.)

The Mentalist – Staffel 7 (Eine verkürzte letzte Staffel, funktioniert durch die Handlung beim FBI wieder sehr gut, aber das Finale ist völlig überstürzt und damit beinahe lieblos)

BTS – In the Soop – Staffel 2 (Wie kann es nur so entspannend sein sieben Jungs aus Korea in ihrem Entspannungsurlaub zu begleiten? Kürzer, mit neuer Location, aber der Charme bleibt erhalten.)

So I married the Anti-Fan – K-Drama (Die Idee klang gut, der Einstieg war sehr holprig, da eigentlich die ganze Geschichte mit einer kurzen Aussprache erledigt gewesen wäre. Nimmt einen dennoch erstaunlich mit und kann zwischendurch durchaus überzeugen. Das Finale war dann doch zu sehr Drama)

CEO-dol Mart – K-Drama (Ein sehr sympathisches Drama, wo es mal nicht um die große Liebe geht. Kann trotz der Kürze sehr überzeugen und hat mich mehrfach herzlich zum lachen gebracht)

In love with the villainess – Staffel 1 (Ich bin begeistert von der Idee, auch wenn es ähnliche Plots mehrfach gibt, kann die Spannung nicht ganz nach hinten raus halten, aber war nett für zwischendurch)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 3.435
Seiten pro Tag:  im Durchschnitt 111
Hardcover: 2
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
E-Book: 1

Meisterdetektiv Ron Kamonohoshi 7: Zwei identische Tempel, einer in England, einer in Japan. Während vor 70 Jahren in England bereits ein unaufgeklärter Mord in diesem Tempel passierte, gibt es nun auch in Japan eine Leiche. Und der Tathergang scheint vollkommen identisch zu sein. – Wieder ein etwas anderer Fall, der nochmal neue Charaktere einführt. Es bleibt spannend.

My capricorn friend: Yuya Matsuda schaut beim Mobbing an seiner Schule lieber weg, um nicht selbst ins Kreuzfeuer zu geraten. Doch als auf seinem Balkon ein Zeitungsausschnitt aus der Zukunft auftaucht, aus dem herausgeht, dass der Mobber ermordet wird und der Mörder sich kurz darauf im Gefängnis erhängen wird, beschließt Yuya doch einzugreifen. Doch wie viel kann er noch verhindern? – Ein eher deprimierender Einzelband, der sich dem schwierigen Thema Mobbing nähert.

Stray Love Hearts 5: Hiyokis ist endlich beim letzten Zimmer angekommen. Doch dahinter erwartet sie eine Überraschung. Kann sie endlich den Dieb ihres Herzens finden? – Der Abschlussband hatte zwar noch ne unvorhersehbare Wendung, aber wie auch der Rest der Reihe kann es nicht überzeugen. Aber ich wollte halt doch wissen, was nun die Auflösung des ganzen ist.

Boris: Boris, ein Vampir, hat seine Ausbildung beim thaumaturgischen Notdienst beendet und fängt in der Abteilung von Martin van Helsing, ein Werwolf, an. Gleich an seinem ersten Tag gibt es einen Anschlag auf eine Blutbank und kurz darauf eine gescheiterte Vampirverwandlung. Boris lassen beide Fälle nicht los. Gibt es eine größere Verschwörung? – Ein Spin-off der Mona-Reihe, die ich schon sehr geliebt habe. Diesmal im Krimi-Genre und doch wieder mit einem unfassbar gutem Gespür für Charaktere. Das Jahr begann also schon mit einem Highlight.

Die Kunst des Verschwindens: Nico trifft durch Zufall die Schauspielerin Ellen Kirsch und freundet sich mit ihr an. Während jede Begegnung mit ihr, sich beinahe magisch anfühlt, scheint Ellen etwas zu bedrücken. Und dann verschwindet die Schauspielerin ohne ein Wort. Doch Nico kommt mit der Leere, die ihr Verschwinden hinterlassen hat, nicht zurecht. – Eigentlich so gar nicht mein Genre und Schreibstil, aber als Geschenk in meinem Besitz gelandet und es konnte mich auf unbeschreibliche Art faszinieren, dass ich es doch mehr oder weniger verschlungen habe.

Küss den Kater 1: Erina wollte nur den süßen Kater vor ihrem Fenster hereinlassen, damit er nicht friert, nicht ahend, dass es sich dabei um ihren Klassenkamerad handelt, der durch Küsse zwischen Mensch und Kater wechseln kann. Doch Erina hat nicht die Absicht ihn zu küssen. – Schon sehr leicht, locker und witzig erzählt, weswegen ich nur so durch die Seiten geflogen bin, aber so richtig überzeugen konnte mich die schon teilweise sehr übergriffige Geschichte nicht.

Solo Leveling 2: Sung Jin-Woo levelt sich fleißig weiter hoch. Dafür schließt er sich einer Gruppe an, die gerade ein neues Dungeon betreten wollen. Doch es entpuppt sich als Falle und er muss nun seine neuen Fähigkeiten unter Beweis stellen, um am Leben zu bleiben. Das bleibt allerdings nicht unbemerkt. – Es geht spannend weiter und wir lernen etwas mehr über die Welt. Doch so richtig dürfte es erst im nächsten Band losgehen.

The Spanish Love Deception: Lina hat ein Problem. Sie hat ihrer Familie erzählt, dass sie ihren Freund mit zur Hochzeit ihrer Schwester nach Spanien bringt. Nur existiert der leider nicht. Doch ohne aufzutauchen, steht nicht zur Debatte, schließlich wird ihr Ex-Freund mit seiner Verlobten auftauchen. Ausgerechnet ihr Kollege Aaron Blackford bietet sich an. Jener Aaron, der immer furchtbar steif ist und sie immer wegen ihrer quirligen Art abstraft. – Zu lang. Viel zu lang. Bis wir überhaupt in Spanien ankommen, haben wir ca. 400 Seiten vor uns, wobei viele sich immer wieder im Kreis drehen und die Geschichte kaum voran bringen. Ab Ankunft in Spanien wurde es dann deutlich spannender, aber der Charakterwandel Aarons war überhaupt nicht nachvollziehbar.

Songs of Emerald Hills: Caroline hat kein Ziel in ihrem Leben. Seit dem Tod ihrer besten Freundin kann sie für nichts Freude empfinden. Schon gar nicht für ihr Jura Studium, womit sie ihren Eltern eine Freude machen wollte. Als ein Angebot aus Irland hereinflattert, greift sie direkt zu. Sie soll sich für ein paar Wochen um eine ältere Damen kümmern, die aktuell an Krücken läuft. Doch ihre Ankunft verläuft nicht wie erhofft. Zum Glück gibt es Conor, mit dem sie sich direkt versteht. Dieser hat allerdings seine eigenen Probleme, denn seine Schüle für Gälisch läuft seit langem nicht mehr. – Cozy Irland-Romance mit viel Liebe zu Land und Leuten – vom Land bekommen wir leider ziemlich wenig zu lesen. Die Handlung ist teilweise etwas gewollt und man sollte einiges nicht näher hinterfragen, dann funktioniert das Buch gut.

Waldsterben in Vertikow: Peer Wesendonks zweiter Fall, diesmal geht es um einen Waldraub. Der ortsansässigen Firma wurden viele Bäume abgeholzt und geklaut. Nun steht diese vor dem finanziellen Ruin. Die Baronin höchst selbst beauftragt Peer mit den Ermittlungen, denn die Polizei soll nicht eingeschalten werden. – Wieder ein etwas anderer Fall, der sich gut von anderen Krimis unterscheidet, mit einem eigensinnigen Ermittler und viel Dorfklatsch.

Zur Hölle mit Enra 1: Der Höllenfürst hat eine Liste mit potentiellen Sündenden erstellt und seine Söhne ziehen zum Wettstreit aus, möglichst viele von der Liste vorab zu streichen. So auch Enra. Dieser trifft jedoch auf Komachi, die sich weigert zu akzeptieren, dass sie zur Sünderin werden soll und Enra daher beweisen will, dass sie unschuldig ist. Dass Enra dafür in Menschengestalt an ihrer Schule auftaucht, hat sie nicht erwartet. – Ein etwas anderes Minority Report, kann leider die Idee nicht wirklich gut aufbauen und scheitert an den Charakteren.

Wie war euer Start ins Jahr?

Girl, you know it’s true

Ein Vorwort

Nachdem Hollywood ein Musiker*innen Biopic nach dem nächsten rausgehauen hat, war es nicht weiter verwunderlich, dass auch Deutschland auf den Hype aufgesprungen ist – auch wenn der Hype eigentlich schon längst wieder abgekühlt ist und der Markt übersättigt scheint. Nun konnte man sich vermutlich eine Menge toller deutscher Musiker*innen mit interessanter Geschichte vorstellen. Wir bekamen jedoch einen Film über Milli Vanilli. Warum das jedoch teilweise besser als die Gegenparts aus Hollywood funktioniert, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Rob und Fab haben den Traum in der Musikbranche durchzustarten. Als Produzent Frank Farian auf sie aufmerksam wird, scheint dieser Traum zum greifen nah. Als MilliVanilli starten sie durch und haben schnell Erfolg. Doch das Problem ist, dass sie davon nicht eine Note selbst gesungen haben.

Meine Meinung

Ich war wahrscheinlich die eine Person auf dieser Erde, die vom damaligen Skandal rund um MilliVanilli nichts mitbekam. Dementsprechend war ich völlig unbefleckt auf dem Weg mit einer Freundin ins Kino, als mich mein Mann nochmal fragte, in welchen Film ich ging. „Ach, waren das nicht die, die gar nicht selbst gesungen haben? War doch ein riesen Skandal“. Nun, ich ging also in den Film und wusste doch wieder, wie er ausgehen würde.
Womit ich nicht gerechnet habe, nachdem auch noch klar wurde, dass Matthias Schweighöfer mitspielte, war, dass mich der Film so überzeugen würde. Aber fangen wir am Anfang an. Wir lernen Rob und Fab nämlich nicht am Anfang ihrer Geschichte kennen, sondern auf dem Höhepunkt. Nach einer durchfeierten Nacht in einem zwar nicht zerstörten Hotelzimmer, doch die Spuren der ausgelassenen Feierei sind deutlich zu sehen. Hier treten die beiden nun als Erzähler auf. Sie berichten von ihrer Geschichte. Während wir dann doch zu den Szenen ihres Kennenlernens driften, wird immer wieder zu dieser Szene zurückgeblendet, so dass sie immer ein paar Andeutungen an die Zukunft machen können, uns weitere Details erzählen können und damit eine unglaubliche Nähe zu den Zuschauenden aufbauen, was ich lange nicht mehr erlebt habe. Denn es ist eine reflektiertere Sicht als noch in den Momenten des erlebens selbst.
Ihre Geschichte, wie sie einfach schnell berühmt werden wollten mit ihrer Musik, die Steine, die ihnen in den Weg gelegt wurden und die Lügen, die sie irgendwann selbst glaubten. Alle Zutaten für ein Musik Biopic sind da und werden hier mit einer gelungenen Mischung aus Drama, Witz und Selbstironie zusammengemischt und präsentieren einen Film, der über das übliche Abhaken der Wikipedia-Abschnitte hinausgeht. Die Tiefe, die man sich beim Whitney Houston Biopic gewünscht hat, aber niemald in einem Film über MilliVanilli erwartet hat, wird eben genau hier geboten.
Auch schauspielerisch stimmt das Ensemble hier. Selbst ein Matthias Schweighöfer kann abliefern, auch wenn die sehr überzeichnete Rolle, wohl auch einfach zu seinem üblichen Spiel passt und er hier keine neuen Dimensionen zeigen musste. So habe ich einen entspannten Filmabend verbracht, gelacht, gebangt – obwohl der Ausgang irgendwo klar war, doch er hat einen so gut mitgezogen – und war überrascht, dass einer der interessantesten Musik Biopics aus Deutschland kam und über mir eine eigentlich unbekannte Gruppe. Aber es braucht eben nicht nur die großen Namen, wie Whitney Houston, Aretha Franklin, Elvis und Co, sondern auch Ideen, wie diese umgesetzt werden können.

Das Fazit

Girl you know it’s true überrascht als Musik Biopic mit einer erfrischenden Erzählweise und kann dadurch den Film über Auf- und Abstieg von Milli Vanilli tragen und bietet dabei mehr als nur die Informationen aus dem Wikipedia-Artikel. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Girl you know it’s true läuft seit dem 21.12.2023 in den deutschen Kinos

Wish

Ein Vorwort

Kurz vorm Auslauf des Jubiläums präsentiert uns Disney doch noch einen Film zum 100 jährigen. Während der Trailer eher abschreckend aussah, wollte ich dem Film dennoch eine Chance geben. Warum mich Wish am Ende doch positiv überraschte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

In Rosas geben alle 18-jährigen ihren Herzenswunsch an den König, einem Zauberer, der bei Zeremonien ausgewählte Wünsche erfüllt. Asha bewirbt sich auf eine Stelle als seine Assistentin und erfährt dabei, dass viele Wünsche niemals erfüllt werden. Sie möchte ihrem Großvater seinen Wunsch zurückgeben, doch der König reagiert nicht gut auf Kritik. Als Asha sich abends etwas von den Sternen wünscht, kommt einer nach Rosas, um ihr zu helfen. Doch der König will keine Konkurrenz neben sich.

Meine Meinung

When you wish upon a star … Ach nein, das war ein anderer Film. Und auch wenn 83 Jahre zwischen Pinocchio und Wish liegen, so sieht man hier bereits die erste Parallele zwischem dem zweiten Kinofilm der Meisterwerk Reihe und dem 62. und aktuellsten. Denn pünktlich zum 100 jährigen Jubiläum des größten Filmstudios der Welt präsentiert uns eben dieses einen neuen Teil der Meisterwerk Reihe. Doch zunächst war die Enttäuschung groß, denn der Trailer sah grausam aus. Es wurde nicht klar, welche Geschichte erzählt werden soll, die Optik irgendwo zwischen Zeichentrick und sehr klobiger Computeranimation war eher abstoßend und irgendwie wurde doch eher wieder der tierische Sidekick fürs Merchandise vorgestellt.
Entsprechend mit sehr wenigen Erwartungen ging ich in den Film, bereit einen Veriss zu schreiben, wie wenig die Chance für einen Film zu einem 100 jährigen Jubiläum genutzt wurde. Doch ich wurde eines besseren belehrt.
Zunächst schien der Film alle meine Befürchtungen zu unterstreichen. Der Einstieg war etwas holprig und auch die ersten Lieder gingen überhaupt nicht ins Ohr bzw waren auch eher schlecht als recht ins Deutsche übersetzt. Die Optik war in ihrer wilden Mischung sehr gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit verstand man immer mehr, dass Wish versucht den Spagat zwischen Vergangenheit und Moderne zu ziehen und so beide Stile kombiniert. Wenn man sich dem einmal bewusst geworden ist, störte es auch immer weniger.
Doch nicht nur das, auch die Geschichte wird immer klarer, die Lieder gehen immer schneller ins Ohr, bis man auch vom Soundtrack überzeugt ist. Die Charaktere wachsen einem immer mehr ans Herz und dann ist da noch die eine Sache, die mich am Ende doch überzeugen konnte: Die unzähligen Anspielungen auf die bisherigen Disney-Filme. Von sehr offensichtlichen Schneewittchen Anspielungen über Robin Hood, Pinocchio, Dornröschen und und und. Die Liste lässt sich ewig weiterführen und wahrscheinlich habe ich nicht einmal alle gesehen. So verzeiht man auch, dass die Geschichte letztlich doch sehr vorhersehbar ist, da sie typischen Tropes folgt.
So ist Wish vielleicht kein perfekter Film, aber durchaus ein durchdachter zum Jubiläum, bringt viel Nostalgie, aber auch neues mit ein und baut sich langsam aber sicher auf. Ich bin auf jeden Fall auf eine zweite Sichtung gespannt, ob ich noch mehr Anspielungen finde über die ich mich freuen kann.

Das Fazit

Wish kombiniert Nostalgie mit neuen Elementen und schafft eine wunderbare Hommage an die 100-jährige Disney Geschichte, auch wenn die Geschichte eher einfach und vorhersehbar war, gibt es doch regelmäßig Anspielungen zu entdecken. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Wish läuft seit dem 30.11.2023 in den deutschen Kinos

Der Junge und der Reiher

Ein Vorwort

Nachdem Hayao Miyazaki 2013 nach „Wie der Wind sich hebt“ sein Karriereende ankündigte, erlebte Studio Ghibli ein wenig eine Durststrecke, wurden doch in der Zwischenzeit gerade einmal vier Spielfilme veröffentlicht. Nun kam Miyazaki doch noch einmal zurück mit seinem angeblich wirklich letzten Film – auch wenn es Gerüchte gibt, dass er doch bereits am nächsten arbeitet. Ob der lang ersehnte Film dem Hype gerecht wird, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Maki Mahito zieht während des zweiten Weltkriegs und nachdem seine Mutter in einem Brand ums Leben kam, mit seinem Vater aufs Land, da er dort die jüngere Schwester seiner verstorbenen Frau geheiratet hat. Während der Vater mit der Leitung einer Rüstungsfabrik beschäftigt ist, erkundet Mahito das Grundstück und trifft dabei immer wieder auf einen Reiher, der ihn zu einem teilweise verschütteten Turm führt. Doch erst als seine Stiefmutter entführt wird, betritt er durch den Turm eine andere Welt. Wird er sie finden und können beide zurückkehren?

Meine Meinung

Egal, wie wenig man sich mit Animes und der japanischen Filmgeschichte auskennt, so haben Hayao Miyazaki Werke es auch in unseren Kreisen zu unfassbarer Bekanntheit geschafft. So war Chihiros Reise ins Zauberland zum Beispiel auch mein erster Anime, den ich bewusst gesehen habe. Und es sollten einige, davon viele aus der Feder Miyazakis, folgen. Dabei ging ich an Der Junge und der Reiher eher unbedarf heran, hatte mich vorher wenig mit dem Film auseinander gesetzt, lediglich über Filmportale die gespannte Erwartung der Filmwelt mitbekommen.
Und wie es bei einigen seiner Filme so ist, baut Miyazaki spielerisch eine Welt zwischen Katastrophe und Harmonie, eine Welt in einer Welt, eine Fantasiewelt, die so voller Metaebenen ist, dass es wohl noch einige Male braucht, bis sich den Zuschauenden wirklich alles entfaltet. Dabei ist es gerade dieses mitdenken, interpretieren, die Kleinigkeiten entdecken und enträtseln, die diese Filme zu etwas zu besonderem machen, da es sich doch von den üblichen Animationsfilmen aus Hollywood unterscheidet.
Ich muss gestehen, dass ich aber gerade dadurch zunächst so meine Probleme mit dem Film hatte. Beim Ansehen strömte so viel auf mich ein, dass ich mich einfach überfordert gefühlt habe. Denn selbst, wenn man versucht zunächst nur die wundervollen und liebevollen animierten Bilder auf sich wirken zu lassen, kommt man doch nicht umhin sich mit den ersten Kleinigkeiten auseinander zu setzen, in der Angst, sonst etwas zu verpassen. Im Nachhinein habe ich mir ein ausführliches Video zu den ganzen Einflüssen aus Miyazakis Lebensgeschichte und anderen Werken auf den Film angesehen und damit begann dann so langsam meine Begeisterung für den Film. Denn so erkennt man bereits so viele Anspielungen, dass es absolut faszinierend ist, und dennoch bleiben viele Ebenen des Films immer noch einem zur eigenen Interpretation offen.
Was aber sofort blieb war der wunderschöne Zeichenstil, eine Geschichte, die einen in einen Bann zieht, auch wenn sie einen überfordert und unglaublich interessante Charaktere. Was noch kommen kann, ist eine völlig Faszination von dem Film, doch das ist wohl auch einfach ein Film, der in einem nachreift und seine Zeit braucht.

Das Fazit

Der Junge und der Reiher hat mich beim ersten Mal sehen komplett überfordert, dennoch sind die vielen Ebenen absolut faszinierend und bleiben auf jeden Fall in Erinnerung. Der Film übt einen Sog aus, dass man sich danach noch länger mit ihm befassen will und das habe ich so lange nicht mehr erlebt. Dafür gibt es dennoch aktuell 07 von 10 Punkte (was sich nach öfterem sehen durchaus nach oben ändern kann).

Der Junge und der Reiher läuft seit dem 04.01.2024 in den deutschen Kinos

The Final Jahresrückblick 2023

Na, könnt ihr das Wort Jahresrückblick noch lesen?
Okay, das ist dann auch vorerst wirklich der Letzte! In diesem Format geht es noch einmal um Top 5 Listen, allerdings mit etwas anderen Inhalten. Dabei habe ich versucht aus jeder Blogkategorie etwas zu finden, was bei den anderen Jahresrückblicken etwas zu kurz kommt. Bereit?

Top 5 Serienintros

Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2023 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:

Doom at your service – K-Drama

Crash Course in Romance – K-Drama

Rennervations – Staffel 1

1899 – Staffel 1

Die Ringe der Macht – Staffel 1

Top 5 – Kinotrailer

Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2023 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:

Barbie

Oppenheimer

Dune 2

Renfield

A haunting in venice

Top 5 tierische Begleitung

In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:

Daijin – Suzume

GIF by Swaps4 - Find & Share on GIPHY

Sazuke – Der Kater unter dem Korallenbaum

Luna – Sailor Moon

Sailor Moon Cat GIF - Find & Share on GIPHY

Kamekichi – Re-Main

Tetsuya No 2 – Kurokos Basketball

Top  5  Buchcover

Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich es in 2023 gelesen habe. Kein weiteres Ranking:

Emerald Witches 2 – Seidenblume

Gallant

A magic stepped in Poison

Tokioregen

Silver & Poison

Was sagt ihr zu meiner Liste? Was fehlt eurer Meinung? Und ich bin immer noch auf der Suche nach einer fünften Kategorie, also gern her damit 🙂

Wonka

Ein Vorwort

Willy Wonka ist wohl die bekannteste Figur aus Charlie und die Schokoladenfabrik, auch wenn sie nicht einmal titelgebend war. Aber die extravagante Figur konnte auch in diversen Verfilmungen begeistern und nachhaltig prägen. Nun bekommt er seinen eigenen Film praktisch als Prequel mit niemand geringerem als Timothee Chalamet in der Hauptrolle. Wie das funktioniert hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Willy Wonka (Timothee Chalamet) kommt nach vielen Reisen zurück nach London, um seine Schokoladenkreationen zu verkaufen. Doch das Schokoladenkartell versucht das zu verhindern. So landet er in einer Herberge, die ihn abzockt und statt Schokolade zu verkaufen, muss er nun in einer Wäscherei schuften. Doch seinen Traum gibt er dabei nicht so schnell auf.

Meine Meinung

Eine wichtige Information sollte man wohl vorab über den Film wissen – zumindest war es einer der meistgenannten Kritikpunkte: Es ist ein Musical. Sprich, es wird viel gesungen. Wer also mit Liedern in Filmen nichts anfangen kann, sollte diesen Film meiden. Auch sei gesagt, da der Film eine Altersfreigabe ab 0 Jahren hat, sind die Texte eingedeutscht. Auch das muss man mögen.
Aber fangen wir doch am Anfang an. Wir begegnen Willy Wonka, wie er frisch von einer Reise wiederkehrt. Zunächst ist nicht so ganz klar an welcher Stelle seines Lebens wir uns befinden, zumal sich die hier nach und nach eröffnende Hintergrundgeschichte von der aus Charlie und die Schokoladenfabrik unterscheidet. Die anfänglichen Fragezeichen rutschen jedoch schnell in den Hintergrund, denn Wonka baut sich zum einen sehr schnell auf und lässt sich doch Zeit die Charaktere vorzustellen.
Danach haben wir den üblichen Dramaaufbau, weswegen einige Entwicklungen einfach nicht überraschend waren und vieles wohl vorhersehbar, aber – und das ist ein großes aber – gleichzeitig bestückt er die Geschichte mit so vielen fantastischen und unvorhersehbaren Einfällen, dass man aus dem Staunen kaum rauskommt. Sei es ein Abenteuer mit einer Giraffe, eine etwas andere Beerdigung oder auch nur das Zusammentreffen mit einem Umpa Lumpa. So ist es eine zauberhafte Geschichte, die von den Liedern getragen wird, wobei die ein oder andere Melodie es so schnell nicht aus dem Kopf rausschafft (Schrubb Schrubb).
Auch wenn es einige Charaktere sind, wird sich für alle genug Zeit genommen, damit sie eine Hintergrundgeschichte kriegen, ich musste oftmals herzhaft lachen und wurde einfach von Anfang bis Ende gut unterhalten. Dazu tragen auch die vielen tollen Schauspielenden bei, die sich hier teilweise in gewohnten, teilweise aber auch in erfrischenden Rollen (Olivia Coleman), die Klinke in die Hand geben. Letztlich muss man bunte Filme mögen, man muss ungewöhnliche Filme mögen und vor allem Musicals. Aber dann steht nichts im Weg zu einem tollen Abend voller Witz, Spaß und Spannung.

Das Fazit

Wonka beherrscht das Gleichgewicht zwischen bekanntem Dramaaufbau und neuen und überraschenden Einfällen. Ein wunderbar buntes Musical voller Witz, das einen tollen Filmabend garantiert. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Wonka läuft seit dem 07.12.2023 in den deutschen Kinos

Rückblick auf das vierte Quartal 2023

Fühlt ihr euch auch noch nicht so richtig in 2024 angekommen? Ich auch nicht und daher fiel es mir gar nicht schwer, noch einmal auf das vierte Quartal 2023 zurückzublicken. Wie gewohnt in Top 5 Listen (außer, es gab keine fünf Highlights, dann wie gewohnt reduziert). Und damit ohne groß weitere Worte zu verlieren:

Meine drei Kinohighlights

The Marvels: Carol Danvers aka Captain Marvel untersucht eine seltsame Erscheinung, die an ein schwarzes Loch erinnert, doch bei der Berührung tauscht sie auf einmal den Körper mit Kamala Khan aka Ms. Marvel und Monika Rambeau. Während diese noch versuchen die Ursachen zu finden, taucht Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree auf. Ihr Ziel ist es ein Artefakt zu finden, mit dem sie ihren Heimatplaneten Hala wieder zu altem Glanz führen kann. Doch der Preis dafür ist der Verlust von anderen Planeten. Und sie hat noch eine Rechnung mit Carol offen. So müssen Carol, Kamala und Monika sich zusammen tun, um gemeinsam Dar-Benn aufzuhalten. – Sehr witzige Frauenpower, Handlung eher normal, aber immerhin mal wieder unterhaltsam.

Wish: In Rosas geben alle 18-jährigen ihren Herzenswunsch an den König, einem Zauberer, der bei Zeremonien ausgewählte Wünsche erfüllt. Asha bewirbt sich auf eine Stelle als seine Assistentin und erfährt dabei, dass viele Wünsche niemals erfüllt werden. Sie möchte ihrem Großvater seinen Wunsch zurückgeben, doch der König reagiert nicht gut auf Kritik. Als Asha sich abends etwas von den Sternen wünscht, kommt einer nach Rosas, um ihr zu helfen. Doch der König will keine Konkurrenz neben sich. – Nach dem Trailer mit dem schlimmsten gerechnet. Doch wir bekommen eine anständige Handlung, die Lieder werden im Laufe immer besser und vor allem kriegen wir unzähliche Anspielungen auf die 100-jährige Geschichte Disneys.

Wonka: Willy Wonka kommt nach vielen Reisen zurück nach London, um seine Schokoladenkreationen zu verkaufen. Doch das Schokoladenkartell versucht das zu verhindern. So landet er in einer Herberge, die ihn abzockt und statt Schokolade zu verkaufen, muss er nun in einer Wäscherei schuften. Doch seinen Traum gibt er dabei nicht so schnell auf. – Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich um ein Musical handelt, bekommt man einen ganz zauberhaften Film über Träume, allerlei witzige Einfälle und das mit einem ganz wunderbarem Cast.

Meine drei filmischen Highlights

Sowoozoo – BTS Concert: 2021 mitten in der Pandemie, konnten keine K-Pop Gruppen auftreten. Um Army trotzdem etwas zu bieten, hat BTS ein virtuelles Konzert geschaffen. Mit Sowoozoo hatte Army auf riesigen Leinwänden die Möglichkeit das Konzert zu erleben und BTS hat keine Mühen gescheut, um die gewohnte hochwertige Show zu bieten. – Tolles Konzert für alle BTS Fans und das Daechwita Cover war definitiv ein Highlight.

Leo: Leo ist eine Echse und lebt zusammen mit Squirtle, einer Schildkröte, in einem Terrarium in einer fünften Klasse. Als beim alljährlichen Elternabend über das Alter von Echsen diskutiert wird, findet Leo heraus, dass er wahrscheinlich nur noch ein Jahr zu Leben hat. Gleichzeitig beschließt die Vertretungslehrerin, dass die Kinder abwechselnd eines der Tiere übers Wochenende mit nach Hause nehmen müssen. Leo sieht darin seine Chance zu fliehen und noch ein Abenteuer in seinem letzten Jahr zu erleben. Doch es soll anders kommen. – Ich habe den Film geliebt. Zunächst wusste ich nicht genau, worauf er hinauswollte und wurde einfach nur gut unterhalten, aber er entwickelt sich zu einem wunderbaren coming-of-age Film, den ich so nicht vorhergesehen hatte.

The Whale: Charlie hat nach einem Verlust sich vollständig zurückgezogen. Durch seine morbide Adipositas traut er sich nicht einmal bei seinem Online-Kurs, den er gibt, die Webcam einzuschalten. Seine Freundin Liz, die Krankenpflegerin ist, drängt ihn ins Krankenhaus zu fahren, da sie befürchtet, dass sein Herz aufgibt. Doch Charlie versucht sich mit seiner entfremdeten Tochter zu versöhnen, die jedoch wenig Verständnis zeigt. – Absolut berechtigter Oscar-Gewinn von Brendan Fraser hier. Ein Film, der einen in eine Schockstarre zwingt und man kann nur hilflos dem Kammerspiel zusehen. Der berührt und schockiert auf mehreren Ebenen.

Meine fünf serientastischen Highlights

Big Time Rush – Staffel 3-4: Nach turbulenten Zeiten für Kendall, Carlos, Logan und James, ging es endlich auf große Welttournee. Doch auch zurück im geliebten Palm Woods müssen sie sich neuen Herausforderungen stellen. So knistert es ganz schön zwischen Kendall und Lucy, sie werden von Paparazzi verfolgt und noch vieles mehr. Auf jeden Fall wird es als Superstar nicht langweilig. – Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere.

Goblin – K-Drama: Kim Shin wird zu einem Goblin und wandert fast tausend Jahre ruhelos durch die Welt. Nur die Braut des Dokkaebi (Goblin) kann ihn befreien. Mit Ji Eun-Tak einer Abschlussschülerin findet er diese schließlich, doch Abschied vom Leben war noch nie so schwierig. Dabei wurde sogar schon sein Haus an einen Gevatter Tod weiter vermietet. – Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen

Buddy Daddies – Staffel 1: Kazuki und Rei sind Attentäter und leben in einer WG zusammen. Bei einem Auftrag treffen sie auf Miri, eine Vierjährige, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Da sie diesen leider gerade töten mussten und sie nicht zurück zu ihrer Mutter kann, nehmen die beiden sie auf. Doch mit einem Kleinkind und dem Job als Attentäter ist es gar nicht so leicht. – Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist

The Pokemon Concierge – Staffel 1: Haru kommt nach einer beschissenen Woche im Pokemon Resort an. Sie soll dort als Concierge arbeiten und sich um das Wohlbefinden der Pokemon kümmern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren.

Star Trek – Strange New Worlds – Staffel 1-2: Die Enterprise geht nach ihren Erlebnissen auf der Discovery wieder auf eine mehrjährige Mission. Captain Pike versammelt dafür sein Team und sie reisen dorthin, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Das bietet natürlich allerlei Platz für Abenteuer, aber auch menschliche Entwicklungen an Bord. – Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche.

Meine fünf buchigen Highlights

Chaosherz: Noah ist wieder ein Mensch, doch damit immer distanzierter gegenüber May. Das stachelt das Chaos in ihr weiter an, das immer schwieriger zu kontrollieren wird. Doch damit nicht genug. Ihr Cousin Horus scheint sich in seinem Schlaf zu regen und hat es wohl auf May abgesehen. Weil ein Teenager mit Liebeskummer ja nicht schon genug Probleme hat. – Der typische zweite Füller-/Vorbereitungsband, aber dennoch habe ich das Buch nur so verschlungen. Ich liebe die Charaktere und wollte alles neue wissen. Und der Vorteil ist, dass man hier noch einiges über die Welt lernen konnte. Kann Band 3 gar nicht erwarten.

Chasing Melodies: June lebt mit ihrer Mutter in New York und versucht durch Jobs diese finanziell zu unterstützen. Doch als sie ein Praktikum bei Blossom Entertainment, einem Musikmanagement in Seoul, bekommt, ergreift sie die Chance ihren Vater wiederzusehen. Gleichzeitig kommt sie ihren liebsten Idols ganz nah. Über eine Dating-App lernt sie Alexander kennen, mit dem sie sich sofort verbunden fühlt, nichtsahnend, um wen es sich dabei wirklich handelt. – So eine tolle Geschichte, die auch in sich schlüssig war (also warum sie sich kennenlernen, warum sie sich auch sprachlich verstehen), habe  die Geschichte sehr geliebt. Hier merkt man, die Liebe der Autorin zum Genre.

Check & Mate: Mallory hat Schach einst geliebt, doch inzwischen scheint es ihr ein Fluch zu sein. Doch als sie in einem Wohltätigkeitsturnier ausversehen den amtierenden Weltmeister Nolan Sawyer schlägt, wird sie wieder in die Welt des Profischachs gerissen. Denn Nolan will unbedingt erneut gegen sie antreten und Mallory braucht Geld für ihre Familie. – Etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, aber das Setting rund um Schach war gut umgesetzt und die Handlung habe ich nur so aufgesogen und bin durch die Seiten geflogen.

Tough Choices: Nach dem Sandsturm ist allerlei los im Whitestone Hospital. Der Pfleger Grant ist einfach nur froh, dass es der Assistenzärztin Masie vergleichsweise gut geht. Als sich die beiden näher kommen, steht jedoch nicht nur Masies Unsicherheit im Raum. Auch Grant hat ein Geheimnis, das er zeitnah lüften sollte, wenn er sie nicht verlieren will. – Bisher stärkster Band der Reihe (und das obwohl bisher alle stark waren). Habe jede Seite geliebt, die Charaktere waren einfach nur hach und der Schreibstil Ava Reeds war wie immer super flüssig.

Der Preis der Magie: Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Helena ein altes Buch ihres Vaters vererbt, der die Familie vor vielen Jahren einfach verließ. Dadurch entdeckt sie nicht nur die Magie in sich, sondern auch ihre Tante Elizabeth, von der sie jahrelang nichts wusste. Doch so verlockend die Geschichten ihrer Tante auch klingen, so lernt Helena schnell, dass Magie immer einen Preis hat. – Fängt typisch an und haut einem dann die Erwartungen und Klischees ordentlich um die Ohren. Mochte es, wie unvorhersehbar die Geschichte dadurch wurde, auch wenn am Ende vielleicht ein paar Seiten fehlten.

Was waren eure Highlights im letzten Quartal?

12 für 2024 – Film & Buch – Vorschau

Nachdem ich im letzten Jahr beide Varianten nicht geschafft habe – bei den Büchern eher knapp, bei den Filmen nicht ganz so knapp – halte ich es dieses Jahr etwas simpler. So nehme ich für mich selbst etwas Druck raus, ohne ganz auf dieses Format zu verzichten, da mir so eine Liste doch auch irgendwie Spaß macht. Hier soll es nun um meine Listen gehen und welche Erwartungen/Wünsche ich an die Auswahl habe.

12 für 2024 – die Bücher

1. Boris
(Ich habe die Mona Reihe der Autorin geliebt und Boris war da schon ein toller Charakter, also war es klar, dass ich seine Geschichte sofort haben musste, oder?)
2. The 99 boyfriends of Micah Summers
(Ein Buch, dass ich gar nicht auf dem Schirm hatte, mich aber in der Buchhandlung magisch anzog, dass es ungeplant mitdurfte)
3. Finding Home
(Mochte den ersten Band schon sehr und freu mich auf den zweiten Band)
4. The Song of Emerald Hills
(Auch wenn ich die Collide-Reihe der Autorin noch nicht beendet habe, musste ich die Erscheinungsreiehnfolge für dieses Buch durchbrechen. Setting in Irland? Da war ich doch direkt dabei)
5. You are my sun
(Vor einigen Jahren hatte ich bereits ein paar Bücher der Autorin gelesen. Dann hab ich den Überblick verloren. Auf der Buch Berlin habe ich sie wiedergetroffen und dann klang ihr neustes Buch auch noch nach ganz genau meiner Geschichte)
6. Die Kunst des Verschwindens
(Fast ein Jahr SuB hat das Buch bereits hinter sich, nachdem ich es letztes Jahr zum Geburtstag bekommen habe. Dieses Jahr habe ich vor, es zu befreien)
7. Bronwick Hall – Dornengift
(Nachdem inzwischen Band 2 bei mir eingezogen ist, wird es wohl dann doch mal Zeit für Band 1 – zumal mich jetzt kein Cliffhanger mehr schocken kann. Habe nach zwei Dilogien der Autorin dann doch gelernt)
8. Die Prinzessin von Atlantis
(Band 1 im letzten Jahr konnte mich schon überzeugen mit einer ganz neuen Interpretation des Atlantismythos mit tollen Plottwists)
9. Waldsterben in Vertikow
(Der erste Teil hatte mir schon gut gefallen und so ein bisschen cozy crime ist noch einmal ein anderes Genre in der Liste)
10. My soul in your hands
(Der Abschluss der Trilogie mit der Grinsekatze als Protagonistin wartet auf mich)
11. Belladaire Academy of Athletes – Liars
(Der Love interest ist ein Schwimmer, was wohl mein Interesse an dem Buch geweckt haben dürfte)
12. Madness – Das Land der tickenden Herzen
(Bereits auf der Buch Berlin 2022 gekauft und bisher einfach keine Gelegenheit gefunden es zu lesen und durfte daher als SuB-Leiche diesmal auf die Liste)

12 für 2024 – die Filme

  1. Der Junge im gestreiften Pyjama
    (Ein Überbleibsel von meiner Liste aus 2023, aber vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr den Film zu sehen)
  2. Cloud Atlas
    (Ebenfalls ein Überbleibsel aus 2023, war da mein Tom Hanks Film des Jahres. Wollte dem trotzdem nochmal ne Chance geben)
  3. Das Flüstern des Meeres
    (Nachdem ich glaub ich die größten Ghibli Filme durch habe, widme ich mich nun den etwas (zumindest für mich) unbekannteren Filmen, die Auswahl war da tatsächlich sehr willkürlich)
  4. Die Chroniken von Erdsee
    (Nr. 2 der diesjährigen Ghibli-Filme. Auch hier war es reiner Zufall, welcher Film mir als erstes ins Auge gefallen ist)
  5. Psycho
    (Der diesjährige Hitchcock. Nach die Vögel, Vertiko und das Fenster zum Hof, dieses Jahr nun der Klassiker schlechthin)
  6. Captain Phillips
    (Dieses Jahr dann zwei Tom Hanks Filme, nachdem Cloud Atlas lediglich der zweite Versuch vom letzten Jahr ist)
  7. Creed
    (Hatte sich der Pärchengatte eigentlich mal gekauft, weil er die Rocky-Filme schon gern geschaut hat. Inzwischen habe ich da die meisten auch nachgeholt und dachte, dann widme ich mich auch mal Creed)
  8. Jenseits von Afrika
    (Ich habe den Film vor Ewigkeiten geschenkt bekommen und er ist bis heute nichtmal ausgepackt. Aber vielleicht ist ja dieses Jahr das Jahr, in dem ich ihm eine Chance gebe)
  9. Roter Drache
    (Erst neulich mit meiner besten Freundin drüber gesprochen und festgestellt, dass ich ihn vor Ewigkeiten mal gekauft habe, aber nie angesehen habe. Vielleicht ist auch hier die Zeit gekommen)
  10. Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit
    (Warum auf die Filmliste nicht auch mal eine Dokumentationsreihe packen? Und wenn es dann auch noch um Dinos geht, bin ich doch glatt dabei)
  11. Kampf der Dinosaurier 2 – Superjäger
    (Mehr Dinos? Mehr Dinos!)
  12. Die Erben der Saurier
    (Der Abschluss der Reihe, zwar nicht mehr mit Dinos, aber noch immer mit großen Tieren. Und wieso hier aufhören?)

Habt ihr ein Buch davon gelesen oder einen Film gesehen?

23 für 2023 – Recap

2023 lief einiges anders als geplant. Vor allem mit meinen 23 für 2023 Listen. Während ich die Büchervariante fast geschafft habe, habe ich die Filmvariante gegen Ende völlig aufgegeben. Zumal es sowieso nicht mein Filmjahr war. So soll es hier nur noch einmal einen kurzen Recap geben, um sie nicht völlig unkommentiert zu lassen.

23 für 2023 – Bücheredition

21 gelesen – 1 abgebrochen – 1 ungelesen

Damit konnte ich nicht ganz die Statistik der letzten Jahre halten, aber hab meinen SuB trotzdem gut abgebaut (und regelmäßig wieder aufgefüllt). Und es waren trotzdem wieder 173 Bücher ingesamt, ich habe mich nur einfach nicht an die Liste gehalten.

Gelesen:

  1. Runaway – Anabelle Stehl
    (Ein solider Abschluss der Reihe, gute Umsetzung der Thematik)
  2. Loveless – Alice Oseman
    (Mein erster Alice Oseman hat das Thema toll umgesetzt, war gut geschrieben, vielleicht ein kleines bisschen zu lang)
  3. Proof of Hope – April Dawson
    (Ich bin mit der Geschichte nicht so richtig warm geworden, mir war das Drama etwas falsch dosiert)
  4. Spin this heart – Justine Pust
    (Gefiel mir leider nicht so. Fand die Protagonistin etwas anstrengend, was aber auch an der Hörbuchfassung liegen könnte)
  5. The Girl in the Love Song –  Emma Scott
    (Leider ein schwächeres Buch von Emma Scott, die mich sonst immer überzeugen konnte, aber auch nicht das schlechteste Buch von ihr, dass ich 2023 gelesen habe. War einfach zu lang durch die Zeitsprünge)
  6. Sweeter than fame – Kylie Scott
    (Süße Rockstargeschichte, die sich am Ende leider etwas verliert, aber davor habe ich die Geschichte sehr genossen)
  7. Lock Down Under – April Wynter
    (Mochte den Schreibstil und die Geschicht sehr, konnte mich schnell in den Bann ziehen und war eine süße Geschichte)
  8. Thron der Macht – Daniel Dawn
    (Hat mich nicht überzeugt)
  9. Bambi – Felix Salten
    (Leider ein sehr langatmiger Klassiker, der mich nicht überzeugen konnte)
  10. Der Gesang der Flusskrebse – Delia Owens
    (Gut geschriebenes Buch, tolle Geschichte für Fernweh, aber wenn man den Film gesehen hat, bietet das Buch keinen Mehrwert)
  11. Houston Hall – Mary Cronos
    (Interessante Geschichte mit schottischer Mythologie, gut umgesetzt, braucht am Anfang eine ganze Weile um in Gang zu kommen, aber gegen Ende sehr spannend)
  12. Der Klang des Feuers – C. E. Bernard
    (Solider Abschluss der Reihe. Mir hat die Brutalität leider nicht gefallen, aber das kann man dem Buch kaum ankreiden, war einfach persönlich nicht meins, auch wenn es sehr gut geschrieben war)
  13. Schattengold – Christian Handel
    (Eine düstere Rumpelstilzchen-Adaption meines Lieblingsautors, wollte ich mir nicht entgehen lassen, aber die Umsetzung hat mir nicht wirklich zugesagt. War mir etwas zu langatmig erzählt, als es spannend wurde, war ich mental schon aus der Geschichte ausgestiegen)
  14. Die Waage der Welt – Marie Weißdorn
    (Interessanter Einstieg in die Reihe, bin gespannt auf mehr)
  15. Emotiondancer –  E. F. v. Hainwald
    (Konnte mich vom Spannungsaufbau nicht ganz so überzeugen, wie Cyberempathie, aber die Welt ist immer noch sehr interessant zum entdecken)
  16. Der Kater unterm  Korallenbaum – Christina Löw
    (Eine moderne „Der Gestiefelte Kater“ Adaption, hat erstaunlich gut funktioniert, mochte den japanischen Einfluss auf die Geschichte und den LGBTQ+ Anteil)
  17. Morpheus Töchter – Alexis Snow
    (Die Grundidee war gut, die Umsetzung und vorallem der Schreibstil haben mir leider gar nicht gefallen)
  18. Die App – Arno Strobel
    (Die Grundidee klang spannend, aber ich bin einfach nicht mehr gemacht für Psychothriller. Ich bleibe dann doch beim Cozy Crime, wenn es überhaupt in die Richtung gehen soll)
  19. Stolen 2 – Verwoben in Verrat – Emily Bold
    (Ist wie Band 1 nicht wirklich gut, aber ich war doch noch an der Geschichte interessiert genug, um es relativ schnell durchzuhaben)
  20. Legend Academy 2 – Mythenzorn – Nina McKay
    (Mochte die Idee und die Charaktere, aber die Handlung war mir mitunter ein bisschen viel hin- und her)
  21. Red Riding Huntress – Regina Meissner & Sabine Schulter
    (Grundsätzlich spannende Geschichte, aber ich bin einfach nicht in das Buch reingekommen)

Abgebrochen:

  1. 8 Wochen Dunkelheit – Anthologie
    (Ich habe es versucht, aber ich mag einfach keine Zombiegeschichten und daher konnte mir auch diese Anthologie nicht zusagen)

Nicht gelesen:

  1. Dr. Maxwells chaotischer Zeitkompass – Jodi Taylor
    (Meine längste SuB-Leiche und wird es wohl doch noch eine Weile bleiben. Ich hatte einfach überhaupt keine Lust auf das Buch bzw. hatte ich einfach immer viele andere Bücher, auf die ich viel mehr Lust hatte)

23 für 2023 – Filmedition

14 gesehen – 1 abgebrochen – 8 nicht gesehen

Es war nicht mein Filmjahr. Vielleicht war es auch einfach nicht meine Liste. Aber ich konnte mich gerade gegen Ende auch nicht mehr aufraffen einen der Filme zu sehen. Vielleicht wird es dieses Jahr besser, wer weiß das schon.

Gesehen:

1.    Wie der Wind sich hebt
(Eher schwächerer Film aus dem Hause Ghibli. Konnte mich nicht richtig überzeugen)
2.    Erinnerungen an Marnie
(Diesen Ghibli Film mochte ich hingegen sehr gern. Ruhig erzählt, aber spannende Geschichte)
3.    Das Fenster zum Hof
(Für ein Kammerspiel vergleichsweise spannend, konnte mich aber nicht final überzeugen.)
4.    Der weiße Hai
(Ein Klassiker von der Liste der Schande abgearbeitet, auch wenn er mich nicht so richtig überzeugen konnte)
5.    Der talentierte Mr. Ripley
(War am Anfang viel zu lang und hatte mich, als er spannend wurde, längst verloren)
6.    Ein Herz und eine Krone
(Schöne Geschichte, guter Film für einen heißen Tag im Sommer)
7.    Vom Winde verweht
(Scheiße war der lang und dabei so unfassbar langweilig und mit der wohl nervigsten Protagonistin der Filmgeschichte. Bloß nie wieder!)
8.  Agatha und die Wahrheit des Verbrechens
(Konnte den Agatha Christie Vibe nicht richtig einfangen, war aber doch ganz nett für zwischendurch)
9.  Spencer
(Kristen Stewart hat toll gespielt, keine Frage, aber ansonsten konnte ich mit dem Film sehr wenig anfangen)
10.  Bubble
(Noch ein Film, der völlig okay war, mich aber auch nicht nachhaltig begeistern konnte)
11.  Die Braut, die sich nicht traut
(Irgendwie hatte ich höhere Erwartungen an den Film, war etwas wirr erzählt, aber an sich schon eine solide RomCom)
12.  See how they run
(Eine Persiflage auf das whodunnit Genre, ganz nett gemacht, mochte einige Anspielungen, aber im Großen und Ganzen konnte es mich nicht überzeugen)
13.  School of Good and Evil
(Noch ein Reinfall. Die Handlung ist platt, stumpf, vorhersehbar, alle Charaktere sind super nervig und die Grundidee ist sehr schlecht umgesetzt)
23.  Enola Holmes 2
(Kommt nicht mehr an den soliden ersten Teil heran, war zwischendrin etwas wirr, aber hat im Großen und Ganzen doch noch relativ gut funktioniert)

Abgebrochen:

1.  Amsterdam
(Ich bin nicht in den Film reingekommen. Habe es glaub ich ca. 45 Minuten versucht, dann war ich immer noch super gelangweilt und hatte einfach überhaupt keine Lust mehr den Film weiterzuschauen)

Nicht gesehen:

1.  Der Junge im gestreiften Pyjama
2.  Cloud Atlas
3.  Blind Side
4.  Matilda – das Musical
5.  What’s love got to do with it
6.  Ed Wood
7.  The hate u give
8.  Der seltsame Fall des Mr. Poe

Rückblick auf den Dezember 2023

Willkommen im neuen Jahr! Ob mit Vorsätzen oder nicht, ich hoffe ihr seid gut reingerutscht. Und weil es so schön ist, sind die Rückblicke noch lange nicht vorbei und wir starten daher direkt mit dem Rückblick auf den Dezember.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wish: In Rosas geben alle 18-jährigen ihren Herzenswunsch an den König, einem Zauberer, der bei Zeremonien ausgewählte Wünsche erfüllt. Asha bewirbt sich auf eine Stelle als seine Assistentin und erfährt dabei, dass viele Wünsche niemals erfüllt werden. Sie möchte ihrem Großvater seinen Wunsch zurückgeben, doch der König reagiert nicht gut auf Kritik. Als Asha sich abends etwas von den Sternen wünscht, kommt einer nach Rosas, um ihr zu helfen. Doch der König will keine Konkurrenz neben sich. – Nach dem Trailer mit dem schlimmsten gerechnet. Doch wir bekommen eine anständige Handlung, die Lieder werden im Laufe immer besser und vor allem kriegen wir unzähliche Anspielungen auf die 100-jährige Geschichte Disneys.

Wonka: Willy Wonka kommt nach vielen Reisen zurück nach London, um seine Schokoladenkreationen zu verkaufen. Doch das Schokoladenkartell versucht das zu verhindern. So landet er in einer Herberge, die ihn abzockt und statt Schokolade zu verkaufen, muss er nun in einer Wäscherei schuften. Doch seinen Traum gibt er dabei nicht so schnell auf. – Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich um ein Musical handelt, bekommt man einen ganz zauberhaften Film über Träume, allerlei witzige Einfälle und das mit einem ganz wunderbarem Cast.

Girl you know it’s true: Rob und Fab haben den Traum in der Musikbranche durchzustarten. Als Produzent Frank Farian auf sie aufmerksam wird, scheint dieser Traum zum greifen nah. Als MilliVanilli starten sie durch und haben schnell Erfolg. Doch das Problem ist, dass sie davon nicht eine Note selbst gesungen haben. – Ich bin wahrscheinlich die Einzige, die die Geschichte und den Skandal um MilliVanilli nicht mitbekommen hatte. Daher hatte der Film mir einiges Neues zu bieten. Auch darüber hinaus funktioniert er in seiner Erzählstruktur erstaunlich gut und kann bis zum Ende begeistern. Da können sich einige Hollywood-Produktionen eine Scheibe von Abschneiden.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Leo: Leo ist eine Echse und lebt zusammen mit Squirtle, einer Schildkröte, in einem Terrarium in einer fünften Klasse. Als beim alljährlichen Elternabend über das Alter von Echsen diskutiert wird, findet Leo heraus, dass er wahrscheinlich nur noch ein Jahr zu Leben hat. Gleichzeitig beschließt die Vertretungslehrerin, dass die Kinder abwechselnd eines der Tiere übers Wochenende mit nach Hause nehmen müssen. Leo sieht darin seine Chance zu fliehen und noch ein Abenteuer in seinem letzten Jahr zu erleben. Doch es soll anders kommen. – Ich habe den Film geliebt. Zunächst wusste ich nicht genau, worauf er hinauswollte und wurde einfach nur gut unterhalten, aber er entwickelt sich zu einem wunderbaren coming-of-age Film, den ich so nicht vorhergesehen hatte.

The Whale: Charlie hat nach einem Verlust sich vollständig zurückgezogen. Durch seine morbide Adipositas traut er sich nicht einmal bei seinem Online-Kurs, den er gibt, die Webcam einzuschalten. Seine Freundin Liz, die Krankenpflegerin ist, drängt ihn ins Krankenhaus zu fahren, da sie befürchtet, dass sein Herz aufgibt. Doch Charlie versucht sich mit seiner entfremdeten Tochter zu versöhnen, die jedoch wenig Verständnis zeigt. – Absolut berechtigter Oscar-Gewinn von Brendan Fraser hier. Ein Film, der einen in eine Schockstarre zwingt und man kann nur hilflos dem Kammerspiel zusehen. Der berührt und schockiert auf mehreren Ebenen.

Niko – ein Rentier hebt ab: Niko ist sich sicher, sein Vater ist ein Rentier der fliegenden Garde, die den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen. Dafür wird er gern von Gleichaltrigen verspottet. Als er durch einen Fehler zwei Wölfe ins sichere Tal lockt, beschließt er, zu gehen und endlich nach seinem Vater zu suchen. Mit dabei ist das unsichere Flughörnchen Julius, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch auch die Wolfsherde macht sich aus Hunger auf die Suche. – Relativ billig animiert, Handlung sehr generisch und vorhersehbar und manchmal auch von fraglicher Moral. Das ausgerechnet der schwarze Wolf der Oberbösewicht ist, ist nur eine von fraglichen Entscheidungen in diesem Kinderfilm.

Ostwind 2: Mika verbringt ihre Ferien wieder auf dem Reiterhof ihrer Großmutter, das jedoch kurz davor steht bankrott zu gehen, da ein anderer Hof viel moderner ist und viele Schüler*innen abwirbt. Ein Turnier soll das retten, doch Mika hat Ostwind versprochen keine Turniere mehr zu reiten. Dann trifft sie im Wald auch noch eine wilde Stute und Milan, der diese einfangen soll. – Lief eher durch Zufall bei mir, aber für die generische Geschichte, hatte sie erstaunlich viel Gefühl und gut gefilmte Bilder. Konnte berühren, ohne aufdringlich zu sein. Hätte ich bei dem Film nicht erwartet.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Raus aus dem Teich: Der Animationsfilm über eine Entenfamilie aus Neuengland, die überlegen auch in den Süden zu ziehen und dabei ein Abenteuer erleben, sah nach dem Trailer ganz süß aus, sofern es nicht zu sehr in den Klamauk abtrifftet. Ich bin gespannt.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Modern Family – Staffel 1-3 (Für Zwischendurch immer noch voll in Ordnung), The A-Team – Staffel 1 (Er liebt es, wenn ein Plan funktioniert).

Mayor of Kingstown – Staffel 1 (Wegen Jeremy Renner mit der Serie begonnen, aber ich sag wie es ist: Sie mag gut geschrieben sein, aber das Thema ist einfach nicht meins. Konnte mit der ganzen Gewalt nicht viel anfangen)

Hell’s Paradies – Staffel 1 (Ebenfalls eine sehr blutige Serie. Durch die hohe Sterblichkeit der Charaktere, fehlte mir aber die Bindung und daher verlor mich die Serie leider schnell)

Goblin – K-Drama (Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen)

Behind the attraction – Staffel 2 (Auch in der zweiten Staffel wieder spannende Geschichten rund um die Attraktionen in den Disneyparks)

Barbeque Showdown – Staffel 2 (Wieder ein starker Wettkampf mit vielen verschiedenen Grillmethoden und spannenden Kandidat*innen)

Buddy Daddies – Staffel 1 (Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist)

The Mentalist – Staffel 6 (Nach längerer Pause habe ich mich mal wieder Patrick Jane gewidmet und seiner Jagd nach Red John, die erstaunlicherweise in den ersten Folgen einen unerwarteten Abschluss findet. Danach geht es zunächst etwas holprig beim FBI weiter, aber gerade dieser Wechsel hat der Serie sehr gut getan, wodurch ich sie wieder echt gern gesehen habe)

Rick & Morty – Staffel 6 (Wieder stärker als Staffel 5, aber immer noch viel zu übertrieben. Hier wurde eindeutig der Ausstieg verpasst)

The Crown – Staffel 6 (Wieder starker Fokus auf der Diana-Geschichte und wenig auf anderen geschichtlichen Ereignissen, und fühlte sich wenig nach Abschluss einer Serie an, lässt einiges offen, aber dennoch wieder hochwertig inszeniert und mit tollen Schauspieler*innen)

LOL – Weihnachtsspecial (Alles etwas kürzer, alle in Teams aufgeteilt. Hat in der Kürze für Weihnachten gut funktioniert und die verzweifelten Blödeleien fehlten glücklicherweise)

Die Pokemon Congierce – Staffel 1 (Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.499
Seiten pro Tag: 145 im Durchschnitt
Taschenbuch: 6
Comic/Manga/Graphic Novel: 7
Hörbücher: 2

Vergissmeinnicht – Was bisher verloren war: Quin versucht Matilda nach den Geschehnissen in Band 1 vor der Parallelwelt zu schützen. Doch diese denkt gar nicht daran sich zurückzunehmen und stürzt sich selbst ins Abenteuer. Wieder zusammen kommen sie einer Geheimgesellschaft auf die Schliche und müssen sich vor Sphinxen in Acht nehmen. – Hatte einige witzige Einfälle, man merkt die jüngere Zielgruppe, funktioniert trotzdem gut als all-ager.

Seelenverrat: Felicity betreibt nicht nur ein ganz besonderes Café, sie transportiert auch die Seelen der magischen Gemeinde ins Jenseits. Doch bei ihrem letzten Transport traten einige Seltsamkeiten auf. Bis der Enkel des Verstorbenen ihr Büro stürmt und ihr vorwirft, seinen Großvater getötet zu haben. Zusammen versuchen sie das Rätsel zu lösen, was jedoch einem Wettlauf gegen die Zeit gleicht. – Ich bin einfach nicht mit dem Erzählstil zurecht gekommen. Die Handlung war super spannend, aber so sehr ich mich auf das Buch gefreut habe, bin ich einfach nicht reingekommen und das finde ich sehr schade.

Kleine Probleme: Am letzten Tag des Jahres hat Lars noch allerlei Dinge auf seiner to do-Liste, die er schon viel zu lange vor sich hingeschoben hat. Nun versucht er endlich diese abzuarbeiten, doch als notorischer Vieldenker gestaltet sich das viel schwerer als gedacht. – Begann ganz interessant mit den vielen Gedanken und wie man von einem ins Extremste kommen kann, wurde mir aber irgendwann zu viel, zu philosophisch und vor allem zu melancholisch.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 6: Die Geschichte rund um die Morde in der Herberge auf dem Hochplateau wird fortgesetzt und Ron kommt seiner Vergangenheit ungewöhnlich nah. Auch der M-Clan scheint wieder seine Finger mit im Spiel zu haben. – Ich mag die kürzeren Fälle meist lieber als die zu langen, verstehe aber, wieso diese die Hintergrundgeschichte weiter vorantreiben können.

Die Buchhandlung in der Baker Street: Valentina ist seit ihrer Kindheit entfremdet von ihrer Mutter, die sie früh verlassen hat. Umso überraschter ist sie, als sie die Buchhandlung in London von ihrer Mutter erbt. So verlässt sie Seattle und will eigentlich das Erbe so schnell wie möglich verkaufen. Doch in London lernt sie Menschen kennen, die ihr schnell ans Herz wachsen und sie lernt Dinge über sich und ihre Mutter, die ihre Entscheidung stark ins Wanken bringen. – Nach Titel und Cover eine ganz andere Geschichte erwartet, wurde aber positiv überrascht, wie sehr ich mich in dem Buch verlieren konnte.

Angels of Death 4: Rachel und Zack sind noch immer im Stockwerk der Bestraferin Cathy und versuchen ihren Weg weiter zu finden. Doch dabei muss Zack über die Schatten seiner Vergangeheit, was sich als schwer erweist. – Die Geschichte stockt ein bisschen, dafür gibt es mehr Hintergrundwissen zu Zack, was auch interessant war.

More than a doll 4: Das gemeinsame Cosplay von Marin und Juju schreitet voran. Doch Gojo bekommt noch eine weitere Anfrage und versucht ein drittes Cosplay für wenig Geld zu schneidern. Dabei muss er ganz schön kreativ werden. – Hier bin ich mit den Charakteren immer wieder durcheinander gekommen, was etwas anstrengend war.

Chasing Melodies: June lebt mit ihrer Mutter in New York und versucht durch Jobs diese finanziell zu unterstützen. Doch als sie ein Praktikum bei Blossom Entertainment, einem Musikmanagement in Seoul, bekommt, ergreift sie die Chance ihren Vater wiederzusehen. Gleichzeitig kommt sie ihren liebsten Idols ganz nah. Über eine Dating-App lernt sie Alexander kennen, mit dem sie sich sofort verbunden fühlt, nichtsahnend, um wen es sich dabei wirklich handelt. – So eine tolle Geschichte, die auch in sich schlüssig war (also warum sie sich kennenlernen, warum sie sich auch sprachlich verstehen), habe  die Geschichte sehr geliebt. Hier merkt man, die Liebe der Autorin zum Genre.

Der Sommer, in dem Hikaru starb 2-3: Inzwischen weiß Yoshiki, dass ein übernatürliches Wesen von seinem besten Freund Hikaru Besitz ergriffen hat. Doch wie er damit umgehen soll, stellt ihn vor viele Fragen. Denn er braucht seinen Freund. – Beide Bände eher langsam und nichtssagend, erst gegen Ende des dritten Bandes nimmt sie ein bisschen Fahrt auf, aber so richtig überzeugt war ich nicht.

Check & Mate: Mallory hat Schach einst geliebt, doch inzwischen scheint es ihr ein Fluch zu sein. Doch als sie in einem Wohltätigkeitsturnier ausversehen den amtierenden Weltmeister Nolan Sawyer schlägt, wird sie wieder in die Welt des Profischachs gerissen. Denn Nolan will unbedingt erneut gegen sie antreten und Mallory braucht Geld für ihre Familie. – Etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, aber das Setting rund um Schach war gut umgesetzt und die Handlung habe ich nur so aufgesogen und bin durch die Seiten geflogen.

Silver & Poison – Die Essenz der Erinnerung: Avery befindet sich nach Islas Mord auf der Flucht, da die ganze magische Gemeinde glaubt, dass sie die Mörderin sei. Nur der undurchsichtige Ryker glaubt ihr und hilft ihr bei der Flucht. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was ist mit Detective Hayes, dem sie gerade erst näher gekommen ist? – Deutlich stärker und spannender als Band 1, konnte es gegen Ende kaum aus der Hand legen.

The case study of Vanitas: Eine Welt, in der Vampire nur Blut trinken müssen, wenn sie der Fluch des blauen Mondes befällt. Der Vampir Noé reist nach Paris und wird Zeuge eines Amoklaufes. Dabei trifft er auf Vanitas, der den Amoklauf mit Hilfe eines Buches stoppen konnte. Sie verlassen das Luftschiff zusammen, doch viele sind hinter dem Buch her und so werden sie verfolgt. – War nicht meins, bin mit den Charakteren und der Geschichte immer wieder durcheinander gekommen.

Tough Choices: Nach dem Sandsturm ist allerlei los im Whitestone Hospital. Der Pfleger Grant ist einfach nur froh, dass es der Assistenzärztin Masie vergleichsweise gut geht. Als sich die beiden näher kommen, steht jedoch nicht nur Masies Unsicherheit im Raum. Auch Grant hat ein Geheimnis, das er zeitnah lüften sollte, wenn er sie nicht verlieren will. – Bisher stärkster Band der Reihe (und das obwohl bisher alle stark waren). Habe jede Seite geliebt, die Charaktere waren einfach nur hach und der Schreibstil Ava Reeds war wie immer super flüssig.

Haikyu 3: Noch immer trainiert das Team der Karasuno ohne richtigen Trainer, auch wenn ihr Lehrer da einen geigneten Kandidaten im Auge hat. Doch zunächst wird die Rückkehr ihres Liberos gefeiert, auch wenn ihr Ass noch immer Angst hat zurückzukehren. Und dann steht auch noch ein Trainingsspiel mit der Nekoma Oberschule an. – Die Geschichte schreitet gut voran und bereitet sich auf ein großes Spiel vor.

Wie war euer Dezember? Was waren eure Highlights?