Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 8. Türchen

Sense8 – F*cking frohes Neues – Staffel 2 Folge 1

Darum geht’s – in der Serie

Acht Personen in sieben verschiedenen Ländern über vier Kontinente verteilt, bekommen gleichzeitig eine Verbindung zueinander. Auf einmal können Sie mental zu den anderen reisen, mit ihnen reden oder sich insofern mit ihnen verbinden, dass sie die Fähigkeiten der anderen zu ihrem Vorteil nutzen können. Will, Riley, Sun, Capheus, Lito, Kala, Wolfgang und Nomi müssen die Entdeckungen erst einmal verdauen. Doch viel Zeit haben sie dafür nicht, denn eine geheime Organisation macht Jagd auf sie.

Darum geht’s – in der Folge

Während Will auf Heroin  mit Hilfe von Riley versucht sich vor der jagenden Organisation zu verstecken, muss Lito damit klar kommen, dass seine Karriere zerstört wurde, Sun wird im Gefängnis angegriffen, Capheus kriegt einen neuen Bus, Kala ist in den Flitterwochen, Wolfgang sitzt am Krankenbett seines besten Freundes und Nomi ist weiterhin auf der Flucht. So ganz nebenbei feiern die acht ihren Geburtstag, Weihnachten und Silvester.

Der Weihnachtszauber

Das Weihnachtsspecial geht über zwei Stunden und hat dementsprechend viel Handlung und auch einen größeren Zeitraum, der abgehandelt wird. Aber ein Abschnitt beschreibt auch das Weihnachten der acht Sensies. Und dieser Abschnitt verströmt die passende Stimmung, ist er doch von Versöhnung, Liebe, Familie und Hoffnung geprägt.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 7. Türchen

The Big Bang Theory – Die Geschenk-Hypothese – Staffel 2 Folge 11

Darum geht’s – in der Serie

Die vier Nerds Sheldon, Leonard, Raj und Howard arbeiten an der Cal Tec und verbringen ihre Freizeit mit dem „üblichen Geek-Kram“. Als gegenüber der WG von Sheldon und Leonard die schöne Penny einzieht, ändert sich einiges in ihrem Alltag, denn Penny ist in jeder Hinsicht das Gegenteil von den Jungs. Vor allem Leonard hat ein Auge auf sie geworfen.

Darum geht’s – in der Folge

Penny hat ein Weihnachtsgeschenk für Sheldon gekauft. Dieser wird daraufhin total unruhig, weil er sich nun unter Druck gesetzt fühlt, ihr ein Geschenk mit einem ähnlichen Geldwert zu besorgen, weiß ja aber nicht, was er bekommt. Gleichzeitig taucht ein neuer Physiker an der Cal Tec auf. Dieser ist jedoch in jeder Hinsicht „cool“. Während Leonard versucht mit ihm mitzuhalten, ist Penny sehr interessiert an dem coolen Physiker.

Der Weihnachtszauber

Ich finde es sehr erfrischend, dass sich hier auf lustige Art und durch das… nennen wir es mal interessante Denken Sheldons dem Thema Geschenke genähert wird. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, geben wir doch jedes Jahr mehr als genug Geld aus, um unsere Lieben zu beschenken. Demnach sind die Geschenke ein wesentlicher Bestandteil von Weihnachten – und jetzt bitte keine Moralpredigt, dass es bei Weihnachten nur um die Liebe geht – was aber nur selten angesprochen wird.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Le Mans 66

Ein Vorwort

Ich kann ja mit vielen Sportarten nichts anfangen. Aber mit dem Autosport wohl mit am wenigsten. Ich weiß nicht, wie man es spannend finden kann, wenn Autos stundenlang im Kreis fahren. Umso skeptischer war ich bei diesem Film, der sich mit dem 24-Stunden von Le Mans befasst. Allerdings war ich dann doch irgendwo neugierig, was es mit dem Disput zwischen Ford und Ferrari auf sich hat. Warum mich der Film dann auf mehreren Ebenen begeistern konnte, erfahrt ihr in meiner Kritik.

Die Handlung

Der ehemalige Rennfahrer Carroll Shelby (Matt Damon) wird von Ford beauftragt ein Auto zu bauen, das Ferrari beim Le Mans Rennen schlagen kann. Während Shelby dafür seinen Freund Ken Miles (Christian Bale) als Fahrer hinzuholt, hat Fords Marketingteam andere Fahrer im Sinn.

Meine Meinung

Le Mans 66 heißt im englischen Ford v Ferrari. Eine Kombination aus beiden Titeln beschreibt den Film fast perfekt. Denn hier werden mehrere Handlungsstränge parallel erzählt. Zum einen geht es um das gescheiterte Marketingteam, das den Untergang Fords verhindern soll, zum anderen um die Freunde Shelby und Miles, die von Ford angeworben werden, um das Rennauto zu bauen, das Ferarri schlagen kann.
Arbeiten wir ausnahmsweise mal zuerst die Kritikpunkte ab. Da wäre zum einen die Darstellung bestimmter Mitglieder des Marketingteams. Die absolute Klischeedarstellung gerade von Leo Beebe (Josh Lucas) und die damit einhergehende Darstellung des Standart-Bösewichts stört irgendwo die Erzählstruktur, die eigentlich eine Abstufung verschiedener Grautöne beinhaltet, statt der klassichen Schwarz-Weiß Einteilung. Doch hier sieht man Lucas Spiel sofort an, was er ist, wie er denkt und worauf es hinauslaufen wird. Der zweite Kritikpunkt ist eine gewisse Vorhersehbarkeit der Handlung. Gewiss sind hier viele Elemente, die man so nicht erahnen kann, aber gerade am Ende kommen doch einige Elemente zusammen, wo man genau wusste, was passieren wird, auch wenn man nicht vorhersehen konnte, wie sie passieren.
Allerdings muss man sagen, dass diese Kritikpunkte tatsächlich Meckern auf hohem Niveau sind. Denn Le Mans 66 ist vor allem eins: absolut mitreißend. Einen Großteil trägt dazu wohl die Kameraarbeit bei, die abwechslungsreich und doch immer mittem im Geschehen ist. Tatsächlich gibt es keine einzige Einstellung bei einem der Rennen, die einfach nur die Rennstrecke aus der Vogelperspektive zeigt. Stattdessen wird zwischen Gaspedal, Umdrehungsanzeigt, Fahrer und allen anderen Beteiligten hin und her geschnitten, ohne jedoch dabei Hektik zu erzeugen.
Ein weiterer Aspekt, der Le Mans 66 so mitreißend macht, ist die Konzentration auf mehrere Handlungsaspekte und Personengruppen. So gibt es die Geschichte rund um Carroll Shelby, der einst ebenfalls Rennfahrer war, aber aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste und nun sein Geld mit dem Bau von Rennautos verdient. Neben ihm bekommt aber auch sein Team eine wichtige Bedeutung. Allgemein wird hier Teamgeist groß geschrieben. Daneben gibt es Ken Miles, der etwas exzentrisch ist, aber sowohl als Rennfahrer als auch als Rennautobauer großartiges leistet. Durch  seine Art stößt er immer wieder Leute vor den Kopf und macht sich nicht gerade beliebt, ist aber durch sein Know-How eigentlich unersetzlich. Mit dazu gehört auch seine Frau und sein Sohn, die die menschliche Seite der Außenstehenden mit hineinbringen. Gerade, wenn die beiden die Rennen im Radio hören oder im Fernsehen anschauen, bekommt man als Außenstehender seinen eigenen Platz im Film. Dann gibt es das Marketing-Team von Ford, das aus der Not heraus in den Motorsport drängt und sich sogleich eine Schlappe von Ferarri einfängt. Hier haben wir praktisch Dr. Jekyll und Mr. Hyde in Form von Jon Bernthal und Josh Lucas. Ford II. darf natürlich nicht fehlen, ist hier aber eher ein Spielball des Marketing-Teams.
Das Zusammenspiel dieser Aspekte sorgt dafür, dass man trotz einer Länge von 153 Minuten bis zum Schluss wie gefesselt an seinem Sitz klebt und selbst bei halbwegs vorhersehbaren Vorrennen mitjubelt. Abgesehen von den Rennen, gibt es natürlich eine Menge Vorgeschichte, aber selbst die wird durch die absolut gelungenen Schauspielleistungen vor allem von Damon und Bale getragen. Bis auf den Mittelteil, der sich ganz leicht zu ziehen anfängt, auch wenn hier keine Szene überflüssig erscheint, ist keine Minute zäh, stattdessen fliegt die Zeit praktisch davon.

Das Fazit

Le Mans 66 schafft es selbst den größten Autorennenmuffel abzuholen und mitzureißen. Durch die Verteilung der Handlung auf mehrere Gruppen, wird der Zuschauer stark miteingebunden. Bis auf zwei kleine Kritikpunkte kann der Film einfach nur begeistern. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Le Mans 66 läuft seit dem 14.11.2019 in den deutschen Kinos.

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 6. Türchen

Black Mirror – Weiße Weihnachten – Staffel 2 Folge 4

Darum geht’s – in der Serie

Black Mirror ist eine Anthologieserie, die sich mit dystopischen fiktiven Zukunftsszenarien befasst. Jede Folge ist mit einer neuen Geschichte in sich abgeschlossen und hat auch einen neuen Cast. Hauptsächlich geht es um die Auswirkungen der Technik und Medien auf unser Verhalten.

Darum geht’s – in der Folge

In einer verschneiten Hütte sitzen die beiden Männer Matt und Potter am Weihnachtsabend zusammen. Potter war bisher sehr schweigsam, aber heute bringt Matt ihn dazu mit ihm zu reden. Nachdem Matt ihm erzählt hat, wie er über Funkkontakt einen jungen Mann zu einem Date verholfen hat, erzählt Potter die Geschichte von seiner Ex-Freundin. Beide Geschichten haben kein Happy-end.

Der Weihnachtszauber

Ist hier gleich null. Die Handlung spielt an Weihnachten und zumindest Potters Geschichte hat auch noch etwas mit Weihnachten zu tun. Das es kein Happy-end bei den Geschichten gibt, ist übrigens kein Spoiler, sondern das Serienprinzip. An sich ist die Folge schön für die Weihnachtsmuffel und zeigt die Auswirkungen, wenn man Menschen auch im realen Leben blocken könnte.

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 5. Türchen

Modern Family – Schneller die Glocken nie klingen – Staffel 3 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Die moderne Familie ist Jay Pritchett mit seiner neuen – und deutlich jüngeren – Frau Gloria und deren Sohn Manny, sowie Jays erwachsene Kinder Claire und Mitchell. Claire ist verheiratet mit Phil und sie haben drei Kinder Hailey, Alex und Luke. Mitchell lebt in einer Partnerschaft mit Cameron, die in Asien ihre Tochter Lily adoptiert haben.

Darum geht’s – in der Folge

Bei einem Familientreffen mitte Dezember stellt Familie Pritchett fest, dass es ihr letzter Tag im Jahr ist, den sie alle zusammen sind. Sie beschließen innerhalb von vier Stunden ein komplettes Weihnachtsfest auf die Reihe zu bringen und „Express-Weihnachten“ zu feiern. Dafür teilen sie sich auf, aber jedes Team hat so mit seinen Hürden zu kämpfen.

Der Weihnachtszauber

Wie schnell kann man eine Familienweihnachtsfeier organisieren? Nun mit dem kompletten Geschenkekauf wohl kaum in vier Stunden. Dennoch gebene sich die Pritchetts Mühe und verpacken auf ihre übliche symapthische, aber chaotische Art den kompletten Vorweihnachtsstress in eine Folge. Warum man den englischen Folgentitel „Express Christmas“ in „Schneller die Glocken nie klingen“ übersetzt hat, verstehe übrigens wer wolle.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Rückblick auf den November

Willkommen in der Adventszeit. Der November ist vorbei, der Dezember hat sich jedoch ebenso regnerisch vorgestellt. Die ersten Türchen sind bereits geöffnet und noch etwas steht bevor: die Jahresrückblicke. Denn mit dem abgelaufenem November ist auch mein mediales Jahr wieder vorbei. Doch zunächst geht es erst einmal wieder ganz klassisch um den November und meinen Medienkonsum in diesem.

Sneak Preview

Zombieland 2 – Doppelt hält besser: 10 Jahre nach dem spontanen Erfolg der Zombiekomödie, sind die beliebten Charaktere zurück. Alle sind älter geworden und auch die Zombies sind neue Herausforderungen. Dabei schafft er es wieder einfach nur gute Laune zu versprühen, wobei diesmal auch die Nebencharaktere einen wichtigen Teil zu beitragen.

Official Secrets: Whisteblower-Drama mit Keira Knightley über Katharine Gun. Spoilert sich leider selbst am Anfang und kommt nicht über eine durchschnittliche Leistung hinaus, auch wenn gerade durch den hervorragenden Cast deutlich mehr Potential da war.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Scary Stories to tell in the dark: versucht sich an einer Mischung aus Gänsehaut und Es, kann mit beiden, was die Szenenartigen Monstererscheinungen angeht auch mithalten, hält dieses Niveau aber nicht über die Rahmenhandlung und verpasst gerade am Ende die Rundung.

Last Christmas: Auch dieses Jahr gibt es wohl kein Herumkommen um den Song. Doch in diesem charmanten, aber doch ehrlichen Film, der weit mehr ist als nur eine Liebesgeschichte, bekommt er eine ganz neue Bedeutung.

Die Eiskönigin II: Sechs Jahre sind seit dem ersten Film vergangen. Der Merchandiseansturm hat nie abgenommen. Und nun bringt uns Disney den zweiten Teil, der irgendwo erwachsener ist, aber immer genau dann krankt, wenn er sich zu sehr am ersten Teil orientiert. Sobald er sein eigenes Ding macht, funktioniert er sehr gut.

Le Mans 66: Der Film, der die Geschichte hinter dem Duell zwischen Ford und Ferrari erzählt, die im 24 Stunden Rennen von Le Mans gipfelt. Trotz Überlänge schafft er es durch umheimlich gelungene Kameraarbeit und faszinierende Charaktere auch den letzten Automuffel abzuholen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche: Fast pünktlich zu Halloween lief dieser Klassiker bei mir. Mit der gelungenen Mischung aus Drama, „Grusel“ und Humor konnte er mich auch beim x-ten Mal sehen wieder begeistern.

Mit dem Herz durch die Wand: Diese süße Liebesgeschichte aus Frankreich hatte ich eigentlich schon lange auf dem Schirm, konnte sie aber nun endlich mal Sehen. Und habe mich sofort in den Film verliebt. Die Geschichte selbst ist eher unscheinbar, hat aber ein ganz großes Herz. Zwei Sonderlinge ziehen nebeneinander ein, getrennt nur durch eine ganz dünne Wand, so dass sie alles vom Nachbarn hören können.

No Man’s Land: Gesehen für meine filmische Weltreise, erzählt der Film von einem Konflikt mitten im Balkan-Krieg, der große Kritik am Krieg selbst, am Einsatz der UN und den Journalisten übt.

Brittany runs a marathon: Ein Amazon Original, das glücklicherweise kurz nach Kinostart bereits zum Streamen bereit stand, war für mich ebenfalls ein großes Highlight. Die Geschichte von Brittany, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommt und deren Arzt ihr sagt, dass sie dringend abnehmen müsse, berührt auf so vielen Ebenen und schafft es mehr als nur die Geschichte einer Dicken zu erzählen, die versucht abzunehmen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

The Report: Ein Senatsmitarbeiter deckt die Folterungen der USA nach den Anschlägen vom 11. September auf. Nun versuchen er und andere Abgeordnete diese zu veröffentlichen, während CIA und weißes Haus alles versuchen diese zu vertuschen.

Doctor Sleep: Da habe ich extra die Buchvorlage im Sommer gelesen, um auf den Filmstart von der Shining-Fortsetzung vorbereitet zu sein und dann zeigt mein Kino lieber die Eiskönigin sechs Mal am Tag…

Nicht auf die Liste geschafft, aber dennoch relativ interessant klangen folgende Filme: Lara, Midway, Booksmart, My Zoe, The Irishman, der Leuchtturm, Hustlers, The Good Liar

Serien – ein kurzer Überblick

Im November kam die Zwischenstaffel von Queer Eye, die diesmal ausschließlich in Japan gedreht wurde. Leider war sie noch einmal kürzer, als die eigentlichen Staffeln, aber brachte neben den Glücksgefühlen durch die Vibes der Fab 5 auch noch einen schönen Einblick in die Denkweise der Japaner. Beim Fresh Prince of Bel Air ging es mit der vierten Staffel weiter. Leider führte die Neubesetzung von Tante Vivian auch zu einem kompletten Charakteraustausch. Ich bin von dieser Änderung wenig überzeugt. Bones ging in die inzwischen 11. Staffel. Während die einzelnen Fälle weiterhin interessant sind, merkt man, dass in der Charakterentwicklung eigentlich bereits alles Geschehen ist, weswegen sie zu immer drastischeren Mitteln greifen müssen. Neu lief die Miniserie Catherine The Great, die mich nicht abholen konnte. Helen Mirren ist eine begnadete Schauspielerin, nur leider nicht in dieser Serie. Hier ist sie merkwürdigerweise total fehl besetzt. Auch Jason Clarke mag so gar nicht in die Rolle eines russischen Offiziers passen und bei beiden zusammen fehlt jegliche Chemie. Leider ist die Serie dadurch eher enttäuschend. Dann gab es noch etwas Neues aus dem Comedy Bereich. Tiffany Haddish präsentiert ihre ganz eigene Auswahl an Comedians in They’re ready. Und tatsächlich tauchen hier Künstler auf, die man sonst wohl nur in den USA erleben dürfte.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1.219
Seiten pro Tag: 41 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
E-Book: 2

Sinful Royalty: Der letzte Band der Reihe von Meghan March konnte mich ebenso noch einmal komplett anfixen. Die Reihe zählt definitv zu meinem Jahreshighlight.

Quarterback Crush: Wohingegen mich dieser Versuch einer Liebes-Erotik-Geschichte einfach nur enttäuscht hat. Die Geschichte ist absolut vorhersehbar, hat fürchterliche klischeehafte Charaktere, eine absolut nervige Protagonistin und leider hilft auch der Schreibstil nicht sonderlich weiter. Ich habe dann von den weiteren Teilen erst einmal Abstand genommen.

20.000 Meilen unter dem Meer: Ein neuer Haken auf meiner Klassiker-Liste der Schande. Von Jules Verne kannte ich bereits Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, die ich wesentlich besser fand. Denn irgendwo wartet man bei der Fahrt mit Kapitän Nemo immer auf das eigentliche Highlight, das sich aber nicht einstellen mag. So wird man auf über 600 Seiten kreuz und quer durch die Weltmeere gejagt, erfährt aber abgesehen von der Klassifizierungen von Fischarten nichts.

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 4. Türchen

Lie to me – Der Überläufer – Staffel 2 Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

Dr. Cal Lightman und sein Team sind Experten darin Mikroexpressionen zu erkennen und zu deuten.  Durch diverse Auftraggeber helfen sie bei der Verbrechensaufklärung.

Darum geht’s – in der Folge

Während Lightmans Tochter Emily eine Weihnachtsfeier bei der Lightman Group plant und versucht ihren Vater zum Wichteln zu bringen, wird Lightman kurzerhand vom Büro des Präsidenten nach Afghanistan gerufen. Dort wurde ein Amerikaner bei einer Gruppe Talibans gefangen und Lightman soll herausfinden, auf welcher Seite er steht.

Der Weihnachtszauber

In der Folgenhandlung kommt nicht so richtig Weihnachtsstimmung auf, immerhin wird Lightman in Kriegsgebiet in Afghanistan geschickt. Aber selbst die hatten Weihnachtsdeko und die Nebenhandlung geht um die Weihnachtsfeier…

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 3. Türchen

Dr. House – Unfrohes Fest – Staffel 3 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Dr. Gregory House ist ein brillianter Arzt und Spezialist für ausweglose Fälle. Seit eines akuten arteriellen Verschluss im rechten Oberschenkel benötigt er das Schmerzmittel Vicodin, das aber auch ein Opiath beinhaltet und zu einer Abhängigkeit führte. Durch seine ruppige Art stößt er eigentlich alle von sich, rettet aber immer wieder Leben.

Darum geht’s – in der Folge

House nimmt sich eines Falls eines kranken zwergenwüchsigen Kindes an. Doch noch vor der ersten Diagnose entzieht im Krankenhausleiterin Cuddy den Fall, da es aufgrund seiner Vicodin-Abhängigkeit zu einer Anklage kommen könnte. House bekommt daraufhin weder von ihr, noch von seinem Freund Wilson die Tabletten und macht daraufhin einen kalten Entzug. Doch das restliche Diagnose Team ist ratlos.

Der Weihnachtszauber

Reicht ein weihnachtlich geschmücktes Krankenhaus aus, um als Weihnachtsfolge zu zählen? Denn lange Zeit sieht es danach aus, als würde die Folge nur darauf hinauslaufen, da sich die Handlung mit der angedrohten Anklage bereits in den Folgen davor ausgebaut hat und auch die Patientin der Folge kein unbedingt weihnachtliches Thema behandelt. Das ändert sich jedoch am Ende, als noch einmal die Bedeutungs von House angesprochen wird und die moralischee Frage im Raum steht, ob derjenige besser ist, der sich immer tadellos verhält, der aber die Krankheit nicht richtig diagnostiziert hätte, oder derjenige, der einem Grinch schon sehr nahe kommt, aber dafür trotz allem Leben retten kann.

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen

Die Addams Family

Ein Vorwort

1964-1966 als Fernsehserie, 1991 als Spielfilm, mit zwei Fortsetzungen 1993 und 1998. Was fehlte noch? Genau eine Musicalversion (2009), die in den USA in Chicago uraufgeführt wurde. Aber was wirklich noch fehlte war wohl die animierte Version. Und die durfte dieses Jahr im Kino bewundert werden. Dabei handelt es sich um ein Reboot, das die Geschichte der Addams noch einmal ganz neu erzählt.

Die Handlung

Morticia und Gomez Addams sind frisch verheiratet, als sie von den Dorfbewohnern mit Fackeln und Mistgabeln vertrieben werden. Auf der Suche nach einem Platz, an dem sie endlich bleiben können finden sie eine ehemalige Irrenanstalt in New Jersey. Der letzte verbliebene Insasse Lurch wird gleich als Butler verpflichtet. Dort ziehen sie ihre Kinder Wednesday und Pugsley groß, zusammen mit dem eiskalten Händchen und Onkel Fester. Doch nach vielen Jahren in Abgeschiedenheit und Frieden, zieht die TV-Architektin Margeaux eine ganze Stadt nach ihrem Vorbild auf. Leider ist das Anwesen der Addams für sie absolut fehl am Platz.

Meine Meinung

Zum Zeitpunkt der Sichtung des Films war ich noch ein absolut unbeschriebenes Blatt, was die Addams Family anging. Erst im Nachgang habe ich mir den Film von 1991 einmal angesehen. So ließ ich mich also ganz unvoreingenommen auf den Film ein.
Dabei ist die Handlung zwar schon irgendwo neu, in groben Zügen spielt sie aber mit Altbekanntem. Auch die Mitglieder der Familie waren mir zuvor unbekannt. Aber gerade die stets gelangweilt wirkende Wednesday hatte es mir bereits im Trailer angetan. Tatsächlich sind es letztendlich auch ihre One-Liner, die eine gesunde Portion Humor mit reinbringen.
Darüber hinaus ist Die Addams Family vor allem das, was sie auf keinen Fall sein wollen: Durchschnitt. Die Handlung ist zwar geprägt von interessanten und auch neuen Charakteren und so einige Anspielungen auf die alten Filme mag es wohl auch geben, schafft es aber nicht sich wirklich von der Konkurrenz abzuheben. Der Konflikt zwischen unheimlicher Familie und Dorfbewohner wird hier zwar durch die Architektenstadt ein wenig modernisiert, bleibt aber trotzdem vorhersehbar. Auch verkörpert die Architektin Margeaux so ziemlich jedes Klischee einer nach vorne hin übertrieben freundlich wirkenden Bösewichtin. Manch einer mag in ihrer Frisur, ihren Wahn gegen alles Fremdartige und ihrer Verbreitung von Gerüchten (Fake News) glatt eine Anspielung auf Trump sehen. Wirklich politisch ist der Film jedoch nicht.
Die Mitglieder der Addams Family sind ihren Vorbildern nachempfunden, auch wenn ein paar Abweichungen vorgenommen wurden. So orientiert sich Wednesday eher an den Originalzeichnungen des Schöpfers (1938). Die Charakterentwicklungen sind hier eher auf die der beiden Kinder ausgelegt, gerade Wedneyday macht mehrere Phasen durch, da sie endlich die Freiheit hat auch in die Schule zu gehen.
Selbst die Animation kann sich nicht wirklich hervortun. Die 3D Animation von Universal erinnert als vergleichbare Filme, wie zuletzt die Hotel Transsilvanien Reihe. Während die gesamte Atmosphäre deutlich entgruselt wurde und so wohl auch versucht ein jüngeres Publikum anzusprechen, wurde versucht mehr auf die Kontraste der Familie und der restlichen Welt einzugehen und gerade auch durch das Zusammentreffen der Familie auf Smartphones und Social Media ein gewisses Gagpotential zu generieren. Leider wird hier vieles auf der Strecke gelassen, auch wenn sich der Film bemüht lustig zu sein. Allerdings sind dann die besten Gags doch wieder im Trailer verbraten worden.
So hangelt sich der Film von Klischee zu Vorhersebarem zu Gezwungenem. Letztendlich ist ihm das nicht einmal schlecht gelungen und beim ersten Ansehen hat man durchaus auch seinen Spaß. Allerdings bleibt er damit weit hinter dem Bekannten Niveau vergleichbarer Filme und ist dem Durchschnittszuschauer bereits nach kurzer Zeit nicht mehr geläufig.

Das Fazit

Die Addams Family bleibt in allem Belangen beim Durchschnitt, versucht sich zwar durch ein paar gelungene Gags zu retten, kann sich aber nicht hervortun. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Die Addams Family läuft seit dem 24.10.2019 in den deutschen Kinos

Mein Serien-Adventskalender: 24x Weihnachten in Serie(n) – 2. Türchen

2 Broke Girls – Elfenterror- Staffel 1 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Caroline Channing (Beth Behrs) hatte alles. Als Tochter eines reichen Geschäftsmannes lebte sie den absoluten Traum einer Kindheit. Doch ihr Vater hat eine Menge Leute um ihr Geld betrogen und nun sitzt er im Knast und alle Besitztümer wurden gepfändet. Caroline sitzt auf der Straße und ihre Freunde wollen nichts mehr von ihr wissen. Als sie einen Job als Kellnerin in Williamsburgh annimmt, um möglichst weit weg von bekannten Gesichtern neu anzufangen, lernt sie sie zweite Kellnerin Max (Kat Dennings) kennen. Diese lebt das genau Gegenteil, nimmt Caroline aber letztendlich bei sich auf. Die beiden werden Freundinnen und versuchen von nun an mit Maxs Backkünsten und Carolines Wirtschaftswissen genug Geld anzuhäufen, um ein eigenes Café zu eröffnen.

Darum geht’s – in der Folge

Caroline ist niedergeschlagen, weil ihr Vater Thanksgiving nicht mit ihr feiern will. Als sie dann versucht Max beim Backen zu helfen, zerstört sie die Küchemaschine. Da eine neue ein halbes Vermögen kostet, bewerben sich die beiden als Weihnachtselfen im Kaufhaus, um vom Angestelltenrabatt zu profitieren. Doch mitten im Black Friday Wahnsinn gerät Caroline außer Kontrolle.

Der Weihnachtszauber

Theoretisch spielt die Folge eher an Thanksgiving und dem darauf folgenden Black Friday, jedoch leitet gerade dieser in den USA das Weihnachtsshopping ein. Außerdem ist es der Reifeprozess Carolines, die eigentlich von Weihnachten und der Vorweihnachtsstimmung nicht genug bekommen kann und fast zum Grinch mutiert, da ihr die Situation mit ihrem Vater so sehr aufs Gemüt schlägt, dass sie nicht Gutes mehr an Weihnachten finden kann.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen