Rückblick auf den Februar 2022

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei und ging wieder einmal im Flug vorbei. Dafür war es ein kinoreicher Monat, zumal im März auch wieder die Oscarverleihung ansteht und dafür die ersten Sichtungen dabei waren. Ansonsten hier der Rückblick über meinen medialen Konsum aus dem Februar.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wunderschön: Sonja ist nach der Geburt ihres zweiten Kindes unzufrieden mit ihrem Leben und ihrem Körper. Ihr Mann Milan versucht sie zu unterstützen, hat aber selbst gerade eine Beförderung angenommen und ist damit im Stress. Ihre beste Freundin Vicky hingegen glaubt nicht die große Liebe und Beziehungen, doch der neue Sportlehrer hat es ihr angetan. Julie will unbedingt an den Laufsteg, doch ihre Agentin ist der Ansicht, dass sie dafür zu dick und zu konventionell sei. Frauke hat sich auf die Rente ihres Mannes gefreut. Doch eigentlich ist sie nur gefrustet, weil er sie und ihre Wünsche zu ignorieren scheint. Ein Tangokurs soll Abhilfe schaffen. Dann ist da noch Leyla, die durch ihr Gewicht in der Schule gemobbt wird. Ausgleich findet sie im Baseball. – Ein Film, bei dem der Name Programm ist. Rührende Geschichten, Frauenpower von allen Seiten und doch die Erlaubnis auch mal schwach sein zu dürfen.

Sing 2 – Die Show deines Lebens: Die Show „Alice im Wunderland“ im Moon-Theater ist fast jeden Abend ausgebucht. Nun erhofft sich Buster Moon von der Casterin Suki ausgesucht zu werden, um in Redshore City im Crystal Tower Theater aufzutreten. Doch diese erteilt dem Ensemble eine Absage. Als sich die Truppe dennoch in das Casting schleicht, sind es die abgedrehten Ideen von Gunther, die Musikmogul Jimmy Crystal überzeugen. Doch dafür muss Buster Moon die Rocklegende Clay Calloway auftreiben, der seit dem Tod seiner Frau komplett zurückgezogen lebt. Für das und für die komplett neue Show „Nicht von dieser Welt“ haben sie nur drei Wochen Zeit. Und einen Jimmy Crystal enttäuscht man besser nicht. – Ganz nette Fortsetzung, die aber nicht richtig überzeugen kann.

Marry me: Die Popikone Kat Valdez und ihr Freund Bastian wollen bei einem Liveevent heiraten. Passend dafür haben sie das Duett Marry Me herausgebracht. Doch als sie kurz vor ihrem Auftritt erfährt, dass Bastian sie mir ihrer Assistentin betrogen hat, beschließt sie kurzerhand den Mathelehrer Charlie Gilbert aus dem Publikum zu heiraten. Dieser ist eigentlich gar kein Fan, sondern wollte seine Tochter beeindrucken, die sich seit der Scheidung immer weiter von ihm entfernte. Dennoch sagt er ja. Beide sind geschockt von ihrer spontanen Hochzeit und beschließen erst einmal herauszufinden, ob die Beziehung funktionieren kann. – Eine supersüße RomCom, die bewusst Klischees einsetzt, diese aber auf schöne und berührende Art umsetzt.

Tod auf dem Nil: Frisch verheiratet verbringen Linnet Ridgeway-Doyle und Simon Doyle ihre Flitterwochen in Ägypten. Mit dabei sind Familie, Freunde und Bekannte, die das reiche Paar eingeladen hat. Durch Zufall ist auch Hercule Poirot mit dabei. Da die eifersüchtige Ex-Freundin Simons Jacqueline de Bellefort sie auf Schritt und Tritt verfolgt, flüchten sie schließlich an Bord eines Nilschiffes. Doch nach einigen merkwürdigen Begebenheiten kommt es zu einem Mord. Ein neuer Fall für Hercule Poirot. – Gelungene Agatha Christie Verfilmung, die bis zum Ende spannend bleibt.

Moonfall: Jahre nachdem Astronaut Brian Harper durch ein mysteriöses Erlebnis im All aus der NASA ausstieg, löst etwas den Mond aus seiner Umlaufbahn. Während der Verschwörungstheoretiker K.C. Houseman dies zuerst entdeckt und sich Harper anvertraut, bekommt auch die NASA rund um Harpers ehemaliger Kollegin Jocinda Fowler davon Wind. Nun versuchen sie in einer verzweifelten Mission den Grund herauszufinden, da der Mond so innerhalb von drei Wochen auf die Erde zu fallen droht. Diese scheitert und so sucht Fowler Hilfe bei Harper. Eine finale Mission beginnt. – Ein filmischer Reinfall. Hier funktioniert weder Drehbuch, noch Schauspiel, noch Effekte.

King Richard: Richard Williams ist sich sicher: Er hat die nächsten beiden Tennisstars unter seinen Töchtern. Venus und Serena wachsen unter dem strengen Traningsplan auf und werden stetig voran getrieben. Dabei trifft ihr Vater einige unkonventionelle Entscheidungen. – Biopic über die Williams Schwestern, aber leider mit sehr starkem Fokus auf ihrem Vater. Funktioniert dennoch relativ gut.

Belfast: Der zehnjährige Buddy lebt Ende der 1960er Jahre mit seiner Familie in Belfast. Während er mit Freunden auf der Straße spielt, kommt es zu Ausschreitungen von Protestanten gegen die in der Straße lebenden Katholiken. Aus den Trümmern wird eine Mauer gebaut. Buddy versucht trotzdem sein Leben normal weiterzuleben. – Schwerer und doch sehr leichter Film über die Situation in Belfast, wunderbar erzählt aus Kindersicht.

Licorice Pizza: Gary Valentine trifft auf die zehn Jahre ältere Alana Kane und ist sich sicher, dass er sie einmal heiraten wird. Davor liegen einige teilweise auch geschäftliche Erfahrungen, die die beiden zusammen durchleben. Epsiodenartig erzählt der Film aus ihrer Freundschaft. – Verwirrender Episodenfilm, dessen roter Faden und Kernaussage sich mir einfach nicht erschlossen hat.

Respect: 1952 singt Aretha Franklin noch auf den Samstagabendpartys ihres Vaters dem Baptistenprediger C. L. Franklin. 1960 erschien ihre erste Popschallplatte. Der Film verfolgt ihren Aufstieg und ihre Dämonen bis ins Jahr 1972.- Der Film verschenkt leider viel Potential und hat eine sehr große Distanz zum Publikum, obwohl die Geschichte eigentlich mitreißend ist. Cinemathek

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im Februar habe ich nur Filme gesehen, die ich bereits kannte, in Vorbereitung auf den Was bisher geschah Beitrag zum MCU: Avengers – Infinity War, Captain Marvel, Ant-Man and the WASP, Avengers: Endgame

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Uncharted: Eine weitere Videospielverfilmung stand an. Und auch, wenn ich die Spiele nie gespielt habe und der Trailer schon ein wenig trashig aussah, habe ich trotzdem irgendwie Lust auf den Film bekommen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Monat

Murdoch Mysteries – Staffel 2 – Rezensionsexemplar (Auch die zweite Staffel bietet wieder spannende Fälle und eine gute Charakterentwicklung)

Aggretsuko – Staffel 3 (Die dritte Staffel funktioniert nicht mehr ganz so gut, allerdings ist die Handlung zumindest für die Staffel abgeschlossen)

Getting curios with Jonathan van Ness – Staffel 1 (Ganz alltägliche Themen werden nochmal völlig neu beleuchtet und das auf die übliche quirlige Art von Jonathan van Ness. Es funktioniert einfach sehr gut)

Attack on Titan – Staffel 2 (Ich bin dieser Serie verfallen! Gerade die zweite Staffel war auch noch einmal super spannend. Freue mich jetzt sehr auf die dritte)

Queer Eye – Staffel 5 (Ich habe diese Staffel so sehr gebraucht und sie hat mir genau die guten Vibes geliefert, die ich mir erhofft hatte)

The Marvelous Mrs. Maisel – Staffel 3 (Durch die Geschichte rund um die Tour funktioniert die dritte Staffel relativ gut, auch wenn die einzelnen Folgen jeweils wieder ein bisschen zu lang sind)

W – Two worlds apart – K-Drama (Die Geschichte rund um den Comic W und die Verschmelzung der realen und der Comicwelt hat mit sehr gut gefallen. Ich mochte die Geschichte und die Charaktere einfach so gern)

And just like that – Miniserie (Das Reboot/Sequel/was auch immer funktioniert stellenweise recht gut, vor allem wenn sich die Serie auf Carries Leben konzentriert. Ansonsten war es mir einfach ein bisschen zu viel Drama)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten gesamt: 2.221
Seiten pro Tag: 79 im Durchschnitt
gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 3
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 1

Berührt. Bis du mich liebst: Jane ist neu im Bereich der Escortdamen. Zusammen mit einer Kollegin wird sie auf eine Geburtstagsfeier der Chevaliers eingeladen. Dort trifft sie auf Dorian Chevalier, der sie in einer künsterlerischen Downphase als neue Muse erkennt. – Das Beste D.C. Odesza Buch, das ich je gelesen habe. Ich liebe Dorian einfach und konnte mich hier auch mit Jane als Protagonistin anfreunden. Freue mich sehr auf den zweiten Band.

VergissmeinNicht 1 – Was man bei Licht nicht sehen kann: Quinn wird bei der Flucht vor einem magischen Wesen schwer verletzt. Während er sich davon erholt, nähert er sich Matilda an, die ihn als einzige zu verstehen scheint. Dabei gehört sie zu den verhassten Nachbarn. – Spannender Auftakt einer vielversprechenden Reihe.

Erntedank in Vertikow: Peer sitzt seit neustem im Rollstuhl und kommt damit nicht wirklich zurecht. Als in Vertikow, einem kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommer, ein Unfall geschieht, ist sich Peer sicher: Es war Mord. Da ihm niemand glauben will, fängt er selbstständig an zu ermitteln. – Tolles Dorf, tolle Charaktere, spannende Krimigeschichte mit unkonventionellem Ermittler.

Death Note 8: Nach dem Tod von L sind zwei neue Gegenstreiter Kiras aufgetaucht. Während Near mit dem SPK zusammenarbeitet, entführt Mello Lights Schwester und zwingt sie zur Herausgabe des Death Notes. – Ich habe nach langer Zeit endlich mal Death Note weitergelesen. Nachdem ich wieder in die Handlung reingefunden hatte, wurde es wieder richtig spannend.

Die Götter müssen sterben: Im Schatten des Trojanischen Krieges prophezeit die Göttin Artemis den Fall Trojas und dem Tod der Götter. Dafür reist sie zu den Amazonen und segnet dort aber ausgerechnet Areto, die keine Kriegerin ist. Dennoch machen sich die Amazonen auf die lange Reise, um Troja im Krieg zu unterstützen. – Ich mochte sehr viele Aspekte an dem Buch. Es wurden viele Themen sehr gut verarbeitet. Leider hat mich die Grundgeschichte nicht richtig mitreißen können und ich konnte mich mit dem Schreibstil nicht anfreunden.

Assassins Wood: Penta ist ein Todesreiter, als der Bürokrat in der Verwaltung der Assassinen-Gilde. Durch einen Unfall ist er jedoch gezwungen ein paar Regeln zu dehnen. Dadurch kreuzt sein Weg den der Feuerlackfabrik-Erbin Tonia Fill, die sich sicher ist, dass Assassinen existieren. Aus der Not heraus schließen sie eine Allianz. Immer mit dabei ist Pentas Dunkelnetzschnüffler Wurzel, der Bonsai. – Funtasy vom Feinsten! Tolle Charaktere, tolles Setting, witzige Ideen, tolle Handlung. Lest dieses Buch!

Wie war euer Februar? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den Januar 2022

Der erste Monat des Jahres ist geschafft und es war diesmal ein sehr serienlastiger Monat bei mir. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mir für das erste Quartal wirklich mal eine Liste geschrieben habe mit Serien, die ich angefangen hatte und endlich mal (zumindest die angefangene) Staffel beenden will. Und nun präsentiere ich euch ohne weitere Worte meinen medialen Rückblick auf den Januar.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Matrix 4: Ressurections: Bugs findet ein altes Modul, in dem sie Hinweise auf den Verbleib von Neo und Trinity vermutet. Gleichzeitig ist Thomas Anderson in Therapie, um seine Realitätsentfernungen in Griff zu bekommen. Als gefeierter Game-Designer soll er nun eine Fortsetzung zu seiner erfolgreichen Spielreihe „Matrix“ gestalten. – Auch wenn die Matrix-Reihe keine Fortsetzung gebraucht hätte, ist dies wohl die einzig logische. Dabei sehr viel Nostalgie mit eingebracht.

The King’s Man: Der Duke of Oxford beobachtet die Geschehnisse im ersten Weltkrieg, beschließt aber nicht einzugreifen und auch seinen Sohn nicht mitkämpfen zu lassen, da er selbst Pazifist ist und es seiner verstorbenen Frau versprochen hat. Doch im Hintergrund erstellt er ein Netz aus Dienstbot*innen und anderen unsichtbaren Mitarbeitenden, um so eingreifen zu können. – Voller Klischees, zu vieler Genres, weiß nicht, was erzählt werden soll, so dass die wenigen guten Szenen einfach untergehen.

The 355: Bei einer Razzia in Kolumbien landet ein gefährliches Computermodul in den Händen eines Soldaten, der diese versucht bei einem Geheimdienst sicher unterzubringen. Den Auftrag bekommen Mace und Nick von der CIA. Doch sie scheitern und Nick wird getötet. Daraufhin tut sich Mace außerhalb der Regeln mit weiteren Agentinnen anderer Geheimdienste zusammen. – Ich wollte Frauenpower, ich bekam Frauenpower, leider in einer Geschichte, die nach fünf Minuten zu Ende hätte sein können.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Spencer: Spätestens seit der vierten Staffel The Crown sehe ich Prinzessin Diana noch einmal in einem ganz anderen Licht. Hier bin ich sehr gespannt auf die Darstellung Stewarts der Prinzessin.

Sing 2: Der erste Teil war ganz niedlich, der Trailer zum zweiten hat mich eher abgeschreckt, aber sehr viele positive Kritiken lässt mich doch wieder neugierig werden.

Nightmare Alley: Ein hochkarätig besetzter Guillermo del Toro Film? Da bin ich doch dabei, auch wenn es vom Genre her nicht unbedingt nach meinem Favoriten aussieht.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Everest – Ein Yeti will hoch hinaus (Noch immer ein so liebevoller Film) und Ein Königreich für ein Lama (Stört nicht den königlichen Groove!)

Controlling Britney Spears: Nach der ersten Doku aus dem Hause Amazon Prime meldeten sich noch einmal neue Leute, die noch einmal einen ganz neuen Einblick auf den Alltag von Britney Spears während der Vormundschaft gaben. Diese wurden hier aufgearbeitet. – Auch hier wieder eine spannende Dokumentation, die ein ganz anderes Licht auf einige Vorgänge wirft.

Don’t look up: Eine Gruppe Wissenschaftler*innen erkennt einen riesigen Meteoriten, der direkt auf die Erde zusteuert und das Leben auf dieser auszulöschen droht. Doch statt Vorkehrungen zu treffen, werden sie von der Präsidentin ausgelacht und von der Öffentlichkeit denunziert. – Ein erschreckend realistisches Szenario, wie man aktuell leider immer wieder sehen musste. Dennoch fehlt ihm ein wenig der Biss, den man von anderen Adam McKay Filmen kennt.

Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Ein süßer unaufgeregter Anime.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Friends – Staffel 2 (eine zeitlos gute Sitcom).

Only murders in the building – Staffel 1 (Serie über True Crime Podcasts und einen eigenen Fall. Ist für die Handlung etwas zu lang und streckt sich daher, im großen und ganzen aber spannend)

Motherland: Fort Salem – Staffel 1 (Modernes Kriegsdrama mit Hexen. Etwas zu viel Zickenkrieg, aber sehr interessanter Weltenbau)

Golden Girls – Staffel 1 (RIP Betty White. Bereits vor dieser Nachricht habe ich endlich mal mit den goldenen Damen angefangen. Gute Sitcom mit witzigen Protagonistinnen)

Space Force – Staffel 1 (Comedy Serie über das Weltraumprogramm der USA zur heutigen Zeit. Witze funktionieren nur bedingt, Charaktere etwas flach. Bin unsicher, ob ich die Serie weiter gucken mag)

Brain Games – Staffel 5-6 (Auch wenn sich einige Themen doppeln, so sind es doch immer noch neue Experimente und Erkenntnisse über das menschliche Gehirn. Immer wieder spannend zu sehen.)

Extraordinary You – K-Drama (Ich bin verliebt in diese Serie. Mein erstes K-Drama über einen Nebencharakter in einem Comic, die ein Bewusstsein entwickelt und versucht ihr Schicksal abzuwenden.)

Miracle Workers – Staffel 3 (Diesmal geht es um den Oregon Trail. Nach der etwas schwächeren zweiten Staffel wieder eine sehr starke dritte mit vielen tollen Witzen)

Superstore – Staffel 6 (Die wohl aktuellste Serie, da die sechste Staffel mitten in der Pandemie spielt. Dachte ich erst, dass ich das Thema nicht auch noch in meinen Serien bräuchte, doch es ist gut umgesetzt und umschifft humorvoll alle schwierigen Debatten. Ein toller und starker Abschluss der Serie nach einer schwachen fünften Staffel)

Attack on Titan – Staffel 1 (Ich mag keine Animes. Aber diese Serie liebe ich! Sie ist spannend, mitreißend und hat einen tollen Weltenbau! Gerade die zweite Hälfte habe ich in zwei Tagen durchgebinged)

The Mentalist – Staffel 5 (Nach dem zermürbenden Finale der vierten Staffel habe ich eine ganze Weile Abstand gebraucht. Auch jetzt ist die übergeordnete Handlung sehr nervig, aber mit genug Abstand habe ich durchgehalten)

His dark materials – Staffel 2 (Die zweite Staffel erweitert das Universum und bleibt spannend. Brauche jetzt echt dringend die dritte!)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten gesamt: 2.652 + 82 Minuten Hörspiel
Seiten pro Tag: 86 im Durchschnitt
gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 3
E-Book: 1
Hörspiel: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 4

Erneut gelesen habe ich Sinful Empire (spannender Abschluss einer tollen Reihe) und Alice im Wunderland (dafür in einer toll illustrierten Ausgabe).

Rufus T. Feuerflieg – Episode 9-12: Es gibt wieder allerlei zu tun in der Anwaltskanzlei von Rufus T. Feuerflieg. Er wird zu einem Filmset gerufen, hat Stress mit seinem Vermieter und niemand geringeres als sein erklärter Erzfeind taucht auf. – Einfach immer wieder witzig mit den Dialogen und Ideen. Schön zum hören, wenn man schnell was zum lachen braucht)

Dune – Haus Atreides: Es geht um die Vorgeschichte zu Dune, während Leto zu seiner ersten größeren Reise aufbricht und seinen Heimatplaneten verlässt. Duncan Idaho ist noch in Gefangenschaft der Harkonnen, die noch die völlige Kontrolle über Arakis, den Wüstenplaneten haben. – Spannender Auftakt und beeindruckender Zeichenstil.

Marvels Superhelden Sammlung 1: The Avengers: In diesem Sammelband sind das allererste Abenteuer der versammelten Helden zu finden und ein großer Kampf gegen eine ganze Armee von Ultrons. – Tolle Comicauswahl und allerlei Hintergrundwissen und Geschichte rund um die verschiedenen Teams.

Die Friedensformel: Der Wissenschaftler Alfred Simons wurde nach der Entdeckung einer Formel, die den Klimawandel stoppen konnte, nun beauftragt, die Formel für den Weltfrieden zu finden. Tatsächlich wird er fündig und präsentiert diese. Doch dafür ist der Suizid einer bestimmten Person notwendig. Und die Frage kommt auf: Würde man sich selbst für den Weltfrieden opfern? – Interessante Idee, spannende und zum nachdenken anregende Umsetzung.

Regenglanz: Simon möchte das peinliche Einhorntattoo mit dem Namen seiner Ex endlich mit einem Coverup verdecken. Dabei trifft er auf die Tätowiererin Alissa. Beide spüren die Anziehung, doch Alissa geht mit Kunden keine Beziehung ein. Dennoch begegnen sie sich immer wieder. – Am Anfang richtig tolle Geschichte, doch durch die Länge verstrickt sich die Handlung immer mehr und driftet in nervige Klischees ab.

Pfoten vom Tisch: Hape Kerkeling ist Katzenfan. Mehrere Katzen haben seinen Weg bereits begleitet. Über diese, ihre Geschichte, ihre Angewohnheiten und ganz allgemein über seine Beobachtungen bezüglich Katzen schreibt er in diesem Buch. – Nette Anekdoten für zwischendurch.

Strip this heart: Brooke lernt auf dem Junggesellinnenabschied ihrer besten Freundin den Stripper Nate kennen. Doch trotz dieser Umstände kommen sich beide näher. Doch beide kämpfen mit zerbrochenen Träumen. Können sie die Scherben aufsammeln und nach vorne sehen? – Driftet gegen Ende etwas von der eigentlichen Handlung ab, aber im großen und ganzen eine tolle Geschichte.

My roommate is a cat 6: Nach der Rettung eines Kätzchens stehen der Autor und sein Kätzchen Haru nun vor einer neuen Aufgabe. Denn unter seiner Veranda findet er eine ganze Box mit Babykätzchen. – Warum enden solche Mangas immer mit einem Cliffhanger? Immer! Aber ich liebe einfach die Geschichten der beiden.

My genderless Boyfriend 1: Meguru ist ein Influencer mit einem genderlosen Stil, bekannt für seine Mode und Make-up Tipps. Doch seine Freundin Wako hält er lieber aus der Öffentlichkeit heraus oder versucht es zumindest. Denn was würde seine Fans sagen, würden sie von der Beziehung wüssten? – Lockerer Einstieg in eine tolle Geschichte.

Wie war euer Januar? Was waren eure Highlights?

 

Eine Handvoll Bücher – 01/22

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe der buchigen Handvoll in diesem Jahr. Heute mit: einem humorvollen Exozismus, einem Leben ohne Obdacht, seltsamen Dingen, der Formel für Weltfrieden und schmusigen Vierbeinern.

Spiritus Daemonis

Die Handlung: Teresa arbeitet in der Online-Beratung eines kleinen Esoterikladens. Dort versucht sich Vincent über einen Fake-Exorzismus zu informieren. Doch Teresa ahnt schlimmes und bleibt mit ihm in Kontakt. Denn der Fake-Exorzismus entpuppt sich als echter.

Meine Meinung: Eigentlich hatte ich auf der Buch Berlin mich bereits für Nafishur von Mary Cronos entschieden und gekauft. Bei der Auswahl hatte ich entschieden pro Autor*in maximal ein Buch zu kaufen. Zumal ein Buch in Chatform für mich eigentlich gar nicht in Frage kam, fand ich doch bisher alle Bücher in ähnlicher Manier total schrecklich. Aber bei dem Sonderangebot, der Anpreisung der Autorin und meiner unendlichen Neugier, konnte ich doch nicht widerstehen. Begleitend zum Buch gab es einen QR-Code, der mit zusätzlichem Material, wie Bildern, Tonaufnahmen, Videos und ähnlichem aufwartet und an bestimmten Stellen im Buch die Handlung noch zusätzlich unterstrich. Und bereits ab Seite 1 konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist zwar Horror und handelt von einem Exorzismus, doch der humorvolle Schreibstil ließ mich immer wieder laut auflachen. Dennoch wird eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen, so dass man hinterher – und ja es gibt nur die Möglichkeit dieses Buch in einem Rutsch durchzulesen – sich sowohl gegruselt hat und sich gleichzeitig absolut unterhalten fühlt.

Unter pinken Sternen

Die Handlung: Silke führt ihr Traumleben: Gewinnerin einer Design-Castingshow und Job bei einer angesehenen Designerin. Doch als ihre Eltern bei einem Autounfall sterben, bricht ihre Welt zusammen. Kurz darauf verliert sie auch ihren Job und ihr Dach über den Kopf. Sie wird eine Obdachtlose und muss sich schnell an die Gesetze der Straße anpassen.

Meine Meinung: Nach den schweren Themen in Unter gläsernen Fassaden und der gleichzeitig wunderbaren Verwebung der Märchenthemen war ich neugierig auf ein weiteres Buch von Sabrina Schuh und gleichzeitig zögerte ich. Auf der Buch Berlin ließ ich mich daher von der Autorin ausführlich über die möglichen Trigger aufklären. Auch in Unter pinken Sternen nimmt sich die Autorin wieder einem schweren Thema an, dass gerne – nicht nur in der Buchwelt – tot geschwiegen wird. Dabei hat ihr keine Internetrecherche geholfen, sondern sie ist vor Ort in die Unterkünfte und auf die Straße und hat mit Betroffenen gesprochen. Diese intensive Recherche merkt man auf jeder Seite. Und so unfassbar manche Stellen wirken, sind sie doch leider für viele Alltag. Mit der Protagonistin bin ich schnell warm geworden, auch wenn mir nicht alle ihre Handlungen einleuchteten. Durch den leichten Schreibstil habe ich gut ins buch gefunden, lediglich in der Mitte gab es ein paar Längen, die aber auch der Situation geschuldet waren. Dennoch blieb es bis zum Ende spannend, ob und wie die Protagonistin wieder aus der Obdachlosigkeit herauskommt. Dabei gibt es nicht nur einen Denkanstoß für jeden von uns, die urteilen und sich ihre eigene Meinung gebildet haben. Daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Layla

Die Handlung: Leeds lernt Layla auf einer Hochzeit kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch seine eifersüchtige Ex-Freundin versucht Layla zu erschießen. Um sich von den Erlebnissen zu erholen, reist er mit ihr an den Ort, wo sie sich kennengelernt haben. Doch dort gehen seltsame Dinge vor sich. 

Meine Meinung: Ich liebe die Bücher von Collen Hoover. Bisher waren nur ganz wenige dabei, die mich nicht so richtig begeistern konnten. Wirklich enttäuschend fand ich bisher nur Weil wir uns lieben, da es als dritter Teil eigentlich nur die anderen beiden Bände wiederholte. Nach Verity habe ich mich auch damit abgefunden, dass Hoover sich noch einmal in einem neuen Genre ausprobieren wollte. Dennoch kann ich Layla leider gar nichts abgewinnen. Während am Anfang eine typische Hoover Liebesgeschichte aufgebaut wird, nur gefühlt im Schnelldurchlauf, weil es diesmal kein Buch, sondern nur das erste Kapitel einnimmt. Dann kommt der Zwischenfall und danach … eine Menge langatmiger Szenen, Andeutungen auf die totale Eskalation am Ende und dazwischen nur noch mehr Wiederholungen der immer gleichen langatmigen Szenen. Jede Seite ist ein Kampf es nicht vor lauter Langeweile wegzulegen. So etwas habe ich bei Hoover noch nie erlebt. Normalerweise ist es immer zumindest ihr Schreibstil, der einen durch die Seiten fliegen lässt. Der war hier zwar noch zu spüren, aber zeitgleich eben auch, dass die Handlung einfach keinen Stoff für ein ganzes Buch bot, aber partout auf die Länge gestreckt wurde. Und dann eben noch ein bisschen mehr, denn mit fast 400 Seiten ist Layla auch für die Autorin ein längeres Werk. Ich freue mich trotzdem auf die nächsten Werke.

Die Friedensformel

Die Handlung: Der Wissenschaftler Alfred Simons wurde nach der Entdeckung einer Formel, die den Klimawandel stoppen konnte, nun beauftragt, die Formel für den Weltfrieden zu finden. Tatsächlich wird er fündig und präsentiert diese. Doch dafür ist der Suizid einer bestimmten Person notwendig. Und die Frage kommt auf: Würde man sich selbst für den Weltfrieden opfern?

Meine Meinung: Ebenfalls auf der Buch Berlin erworben, war dies ein Buch, dessen Handlung mich sofort angefixt hat. Kaum gehört, wusste ich, dass ich wissen wollte, was sich dahinter verbirgt. Der Einstieg war für mich etwas verwirrend, weil wir die Geschichte aus zwei Perspektiven kennenlernen und ich einen Moment gebraucht habe, um zu verstehen, wer von beiden die Hauptprotagonistin ist. Danach ging es auch direkt ans Eingemacht und zwar ganuz anders, als ich es mir vorab vorgestellt hatte. Das ist wohl mit das bemerkenswerteste am Buch. Es konnte mich immer wieder überraschen. Weil bis zum Ende sich nicht an das gehalten hat, was ich erwartet hätte. Trotz der 500 Seiten wirkt keine Szene zu viel, was ich ab einem gewissen Punkt auch befürchtete. Stattdessen bringt es immer wieder neue Aspekte ein und beleuchtet die Thematik noch einmal von einem ganz anderen Standpunkt aus. Der Schreibstil war wunderbar flüssig, die Autorin nahm sich an den richtigen Stellen Zeit und überfliegt andere dafür, so dass man alles wichtige mitbekommt, ohne dass Längen entstehen. Am Ende blieb zwar für mich die ein oder andere Frage offen, aber auch das ist in Ordnung, denn, was das buch erzählen wollte, war auserzählt. Alles Abseits von dem Fokus muss nicht immer aufgeklärt werden.

Pfoten vom Tisch

Die Handlung: Hape Kerkeling ist Katzenfan. Mehrere Katzen haben seinen Weg bereits begleitet. Über diese, ihre Geschichte, ihre Angewohnheiten und ganz allgemein über seine Beobachtungen bezüglich Katzen schreibt er in diesem Buch.

Meine Meinung: Bisher habe ich noch kein Buch von Hape Kerkeling gelesen, aber die beiden Verfilmungen gesehen. Dieses Buch gab es zu Weihnachten, da sich mein bester Freund dachte: Ein Buch über Katzen für jemanden, die Katzen hat und liebt = perfektes Geschenk. Der Schreibstil von Hape Kerkeling ist sehr mitreißend und man verliert sich schnell in den Geschichten, die sich zwischen Anekdoten aus seinem Leben mit Katzen und seinen allgemeinen Beobachtungen über Katzen abwechselt. Diese sind alle sehr nett und es lässt sich gut hintereinander weglesen. Wirklich neues birgt das Buch für Katzenfans nicht, aber ein wenig bei gleichgesinnten Anekdoten mitschwelgen bei einem entspannten Sonntagsnachmittagbuch ist auch mal etwas sehr nettes. Etwas gestört hat mich die Sache, dass das generische Maskulinum genutzt wurde und dies am Anfang begründet wurde, mit einem natürlich sind die anderen Geschlechter immer mitgemeint. Das ist genau das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll. Wenn man darüber hinwegsehen kann, funktioniert das Buch sehr gut. Mir ist es immer wieder negativ aufgefallen, vor allem wenn direkt auf eine Frau angedeutet wird und diese dann mit dem generischen Maskulinum angesprochen wird. Solange der Fokus auf den Vierbeinern liegt, ist es eine nette Unterhaltung für verregnete Tage auf der Couch.

Habt ihr eins davon gelesen? Wie fandet ihr sie?

Rückblick auf das 4. Quartal 2021

Ja, ich weiß, ich hab beim Monatsrückblick gesagt, dass es wirklich der letzte für 2021 sei, aber ich hatte den Quartalsrückblick zu dem Zeitpunkt einfach vergessen… Auf jeden Fall möchte ich euch heute meine jeweiligen Top 5 aus Kino, Film, Serie und Buch aus der Zeit Oktober-Dezember 2021 vorstellen.

Meine fünf Kino Highlights

James Bond – No time to die: Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.

Contra: Richard Pohl ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Encanto: Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.

Last Night in Soho: Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

Spider-Man 3 – No way home: Nachdem J. Jonah Jameson der Welt enthüllte, dass Peter Parker Spider-Man ist, bittet dieser Dr. Strange um Hilfe. Der Zauber geht jedoch schief und so gelangen Bösewichte aus alternativen Realitäten nach New York. Peter und seine Freunde haben nun alle Hände voll zu tun, diese einzusammeln. – Wohl der stärkste Spider-Man, auch wenn einige Handlungsstränge nur mit einigem Zurechtruckeln funktionieren.

Meine fünf filmischen Highlights

Gravity: Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.

Appollo 13: Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.

Jingle Jangle Journey: Der legendäre Spielzeugerfinder Jeronicus Jangle wird von seinem Gesellen Gustafson betrogen und verliert daraufhin alles. Jahre später ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Bis seine Enkelin Journey ihn besucht und ihm bei seiner letzten großen Erfindung hilft. – Tolles Weihnachtsmusical mit eindrucksvollen Bildern und mitreißenden Liedern.

the holiday calendar: Abby ist Fotografin. Doch von ihrem Traum eines eigenen Studios ist sie weit entfernt. Dann bekommt sie von ihrem Großvater einen antiken Adventskalender geschenkt. Zunächst misst sie den kleinen Figuren keine größere Bedeutung bei, doch dann häufen sich die Zufälle, so als ob der Kalender ihr die Zukunft voraussagt. – Süßer Weihnachtsfilm mit kleiner aber feiner Handlung.

Palm Springs: Auf einer Hochzeit lernt Sarah Nyles kennen. Beide verziehen sich in die Wüste, doch als Nyles von einem Pfeil getroffen wird, folgt sie ihm in eine Höhle. Kurz darauf muss sie feststellen, dass beide den gleichen Tag nun immer und immer wieder erleben. Das sorgt vor allem bei Sarah für Panikattacken. – Solider Täglich grüßt das Murmeltier Film, für einen verregneten Sonntagnachmittag.

Meine fünf serienlastigen Highlights

Modern Family – Staffel 11: Die moderne Familie ist Jay Pritchett mit seiner neuen – und deutlich jüngeren – Frau Gloria und deren Sohn Manny, sowie Jays erwachsene Kinder Claire und Mitchell. Claire ist verheiratet mit Phil und sie haben drei Kinder Hailey, Alex und Luke. Mitchell lebt in einer Partnerschaft mit Cameron, die in Asien ihre Tochter Lily adoptiert haben. – Die finale elfte Staffel hat alles, was die Serie ausmacht, schafft es einen schönen Abschluss zu schaffen und unterhält wie in Staffel 1. Einfach nur eine tolle Serie.

Pretty Smart – Staffel 1: Chelsea wollte eigentlich nur einen kurzen Abstecher bei ihrer Schwester Claire machen. Doch als ihr Freund Schluss macht, strandet sie in der WG. Nun versucht sie die Scherben ihres Lebens aufzubauen und gleichzeitig mit den Eigenarten ihrer neuen Mitbewohner*innen zurecht zu kommen. – Eigentlich basiert die Geschichte auf einer vorurteilsbehafteten Idee, aber sie hat mich durch ihre Herzlichkeit und ihre Witze in Beschlag genommen. Ich mag sie einfach

His Dark Materials – Staffel 1: Die Serienverfilmung zu Der goldene Kompass. Lyra Belaqua wächst zusammen mit ihrem Dæmon Pan im Jordan College in Oxford auf. Durch ihren Onkel Lord Asrael erfährt sie von Staub und seinen Forschungen dazu. Da er sie jedoch nicht mitnehmen will, nimmt sie kurzentschlossen das Angebot von Mrs. Coulter an, dieser zu assistieren. Dabei erfährt sie jedoch, dass diese für das Magisterium arbeitet und Kinder entführt werden. Zusammen mit einem mystischen Gegenstand entflieht sie und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. – Bildgewaltig, eines der schönsten Serienintros aller Zeiten und unfassbar spannend. Auch die Protagonistin ist nicht so nervig wie befürchtet.

Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 2: Nach dem Tod ihres Vaters ist Zoe völlig aus der Bahn geworfen. Mit der Unterstützung von Simon und Max kämpft sie sich ins Leben und in ihren Alltag zurück. Dort stehen neben beruflichen Herausforderungen auch noch eine Herzensentscheidung aus. Und ganz nebenbei versucht sie immer noch durch die Herzenslieder aller um sie herum zu helfen. – Auch wenn es in Liebesdingen vielleicht etwas zu sehr hin und her ging ist die zweite Staffel wieder voller Herzlichkeit und nimmt sich auch dem schwierigen Thema der Trauer an und wie sehr man dadurch aus der Bahn geworfen wird.

Hawkeye – Staffel 1: Kate Bishop ist seit den Ereignissen in New York 2012  großer Fan von ihrem persönlichen Helden Hawkeye alias Clint Barton. Als bei einer Schwarzmarkt-Auktion auf einer Charity-Veranstaltung der Firma ihrer Mutter das Kostüm des Ronin versteigert wird, landet dies nach einem Anschlag in ihrem Besitz. Damit macht sie zwei Parteien auf sich aufmerksam. Zum einen Hawkeye, der eigentlich wegen eines Musicalbesuchs mit seinen Kindern in der Stadt war, und der Jogging-Anzug Gang, deren Anzahl der Ronin einst stark verkleinerte. – Mein Lieblingsavenger hat endlich seine eigene Serie und sie ist sehr stark, witzig, spannend, geerdet und mit vielen tollen neuen Charakteren.

Meine fünf buchigen Highlights

Talus 2 – Die Magie des Würfels: Talus, der geheime Würfel der magischen Welt, der den Herzenswunsch, aber auch die größte Angst erfüllt, wurde gewürfelt. Die ersten Folgen sind zu merken. Erin und Kaito sitzen im magischen Gefängnis, bis ihr Mitwirken geklärt ist. Noah versucht das Verschwinden seines Vaters zu klären. Und dann ist da noch Jessica, eine Runenhexe, die mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht zurecht kommt. Können sie die Pläne der gefährlichen Caradain aufhalten? – Spannende und magische Fortsetzung, die mir mehr als einmal das Herz gebrochen hat.

Knights 1: Charlotte will seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nichts mehr mit der Geheimgesellschaft der Erben der Tafelrunde, kurz KORT, zu tun haben. Doch als eine abtrünnige Gruppe sie aufsucht, rennt sie in eine Gruppe KORTs und muss bei ihnen Unterschlupf suchen. Dabei erfahren diese von ihren sehr seltenen Fähigkeiten. Nun muss sie ihr Erbe begreifen und zusammen mitder Gruppe gegen eine uralte böse Macht antreten. Gleichzeitig muss sie mit ihren Gefühlen für den Lancelot-Erben Noel zurecht kommen. – Ich liebe die Bücher von Lena Kiefer und hier hat sie wieder den Auftakt zu etwas ganz besonderem geschaffen.

Mona – Und täglich grüßt der Erzdämon*: Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu. – Werbung, da Rezensionsexemplar

Vielleicht Nie: Joana lebt ein sehr geordnetes Leben und verbirgt ihr innerstes vor der Welt. Doch ausgerechnet Killian, der Bruder ihrer besten Freundin Karla, schafft es hinter ihre Fassade zu gucken. Doch er ist wild und rastlos, was Jo gar nicht passt. Kann er sich dennoch in ihr Herz stehlen? – Der zweite Band einer tollen Reihe wieder mit tollen Charakteren und erwähnte ich schon, dass ich es toll fand?

Spiritus Daemonis: Teresa arbeitet in der Online-Beratung eines kleinen Esoterikladens. Dort versucht sich Vincent über einen Fake-Exorzismus zu informieren. Doch Teresa ahnt schlimmes und bleibt mit ihm in Kontakt. Denn der Fake-Exorzismus entpuppt sich als echter. – Spannendes Buch im Chat-Stil. Vorallem durch die versteckten Dinge, die man über die zugehörige App abspielen kann, fühlt man sie sich wie mitten drin.

Was waren eure Highlights?

*Mona – und täglich grüßt der Erzdämon habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Daher kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung

 

GrishaVerse

Ein Vorwort

Nachdem so viele immer und immer wieder über das Grishaverse geschwärmt haben, wollte ich auch mal einen Blick wagen. Dann bekam ich den Tipp mit der Grisha-Reihe anzufangen, ehe ich mich den Krähen widme, um die Welt besser zu verstehen. Den ersten Band hatte ich dann auch noch pünktlich vorm Start von Shadow & Bone gelesen. Nun habe ich auch die beiden Folgebände noch verschlungen und möchte euch die heute präsentieren. Wie mir die Reihe gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Band 1 – Goldene Flammen

Die Handlung: Alina ist eine Kartografin in der ersten Armee des Zaren von Ravka. Bei der Durchquerung der Ödsee, kommt es zu einem Angriff. Als Alina ihren besten Freund beschützt, setzt sie ungeahnte Kräfte frei und findet sich kurz darauf in der Ausbildung zur Grisha wieder.

Meine Meinung: Das GrishaVerse wird gerne immer mal wieder mit Harry Potter verglichen. Das stimmt aber wirklich nur im allerentferntesten Sinne. Ravka ist eine Welt, die sich eigentlich dauerhaft im Krieg befindet. Nur wenige sind keiner der beiden Armeen zugeordnet. Die Grisha haben Fähigkeiten, die man als magisch beschreiben könnte, wo wohl auch der Vergleich zu Harry Potter herkommt, und mit dem Dunklen könnte man auch einen Vergleich zum dunklen Lord herstellen – auch wenn hier der Charakter des Dunklen wesentlich vielschichtiger ist. Wir lernen zunächst Alina und ihren besten Freund Mal kennen. Innerhalb weniger Seiten schafft die Autorin es einen guten Überblick über die Welt zu geben, die geprägt ist durch die Ödsee, die das Land durchzieht. Richtig in Fahrt kommt die Geschichte, sobald Alina zu den Grisha kommt. Hier kommen einige Charaktere dazu, doch im Großen und Ganzen behält man den Überblick. Gegen Ende gab es ein paar Entwicklungen, die mir nicht gefallen haben. Sie waren logisch und gut ausgearbeitet, aber ich hätte sie mir anders gewünscht.

Band 2 – Eisige Wellen

Die Handlung: Alina und Mal sind dem Dunklen entkommen, doch ihr Glück wärt nicht lange. Auf der Flucht landen sie ausgerechnet dort, wo sie nie wieder hin wollten. Jetzt muss Alina zeigen, was sie kann. Dabei trifft sie auf neue Verbündete und muss um alte Freunde kämpfen.

Meine Meinung: Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten an. Der versuchte Neustart von Alina und Mal geht relativ schnell. Die namensgebende Schlange wird erstaunlich schnell gefunden, bedenkt man die Hürden im ersten Band, was mich überrascht hat. So liegt der Fokus diesmal an einer anderen Stelle. Mit einem tollen neuen Charakter bekommt der Band deutlich mehr Witz, dennoch leidet die Spannung nicht, auch wenn gerade im Mittelteil sich ein paar Längen bemerkbar machen. Dennoch merkt man auch hier wieder den tollen Weltenbau. Auch wenn es nicht viele Handlungsorte gibt, ist es dennoch immer wieder interessant etwas neues über die Welt und ihre Bewohnenden zu erfahren. Das Finale ist hier größer angelegt und bietet fast das aufregendste der ganzen Reihe. Eisige Wellen schafft es die typischen Hürden eines Mittelbandes zu umgehen und eine eigenständige Handlung zu schaffen. Dennoch ist es die Vorbereitung auf das große Finale.

Band 3 – Loderne Schwingen

Die Handlung: Der finale Teil der Grisha-Reihe. Alina und ihre Verbündeten mussten unter die Erde fliehen. Dort sammeln sie ihre Kräfte, um zum letzten Feldzug gegen den Dunklen anzutreten.

Meine Meinung: Das große Finale braucht am Anfang eine ganze Weile, um überhaupt in Schwung zu kommen. Die Charaktere sind in einer scheinbar ausweglosen Situation und vegetieren einige Seiten vor sich hin, ehe es wieder vorwärts geht. Auch dann lässt er sich noch einige Zeit, um die Handlung weiter aufzubauen. Dafür, dass es der Abschlussband ist, fast ein wenig zu viel Zeit. Dennoch bekommt man das große Finale, was man erwartet, auch wenn die Auflösung so ganz anders ist, als erwartet. Zwischendurch habe ich überlegt, ob ich die Auflösung enttäuschend fand, aber letztlich mochte ich Unvorhersehbarkeit und die Message, die damit vermittelt wurde.  Die Charaktere bekamen noch einmal die Chance sich zu entwickeln und haben genau das auch getan. Dennoch war der Abschluss der schwächste Band der Reihe, auch wenn es immer noch ein gutes Buch war. Umso gespannter bin ich als nächsten auf die Krähen-Reihe, die nochmal besser sein soll.

Habt ihr die Reihe gelesen? Wie fandet ihr sie?

22 für 2022 – die Bücher – die Erwartungen

Auch in diesem Jahr habe ich mir wieder eine Liste von Büchern gemacht, die ich dieses Jahr unbedingt von ihrem Dasein auf meinem SuB (=Stapel ungelesener Bücher) befreien möchte. Dabei habe ich wieder versucht mehrere Genres aufzunehmen, auch wenn es wieder viele Fantasybücher getroffen hat. Außerdem ist durch die Buch Berlin der Gedankenreich-Verlag öfter vertreten.  Hier teile ich wieder mich euch meine Erwartungen bzw. Hoffnungen an die Bücher.

  1. Wie Sterne so golden – Luna-Chroniken Band 3 – Marissa Meyer
    (Die ersten beiden Bände haben mir ganz gut gefallen, auch wenn ich mich vor jedem Band neu aufraffen musste sie zu lesen. Aber sobald ich angefangen habe, fand ich sie gut)
  2. Nevernight – Das Spiel – Jay Kristoff
    (Die ersten beiden Bände habe ich vor einer ganzen Weile über Arvelle günstig erworben, weil ich viel Gutes gehört habe. Seitdem schreckt mich die Dicke ab. Aber zumindest Band 1 will ich dieses Jahr lesen)
  3. Stolen – Verwoben in Liebe – Emily Bold
    („Ich habe ein Buch, das könnte dich interessieren“ und Schwupss hatte mein bester Freund eins weniger und ich eins mehr. Und ja eigentlich ist es auch mein Genre, also mal schauen)
  4. Fire & Frost – Vom Eis berührt – Elly Blake
    (Die Reihe wurde mir ebenfalls empfohlen und dann war der erste Band bei Thalia stark reduziert, weswegen ich zugeschlagen habe)
  5. Vergiss mein Nicht – Kerstin Gier 
    (Bisher habe ich von Gier nur die Silber Reihe gelesen und fand sie okay. Dennoch wurde viel über ihr neustes Buch geschwärmt, weswegen es auch bei mir einziehen durfte)
  6. Pfoten vom Tisch – Hape Kerkeling
    (Ein Weihnachtsgeschenk, da ich selbst Katzen habe. Hier gehe ich ohne große Erwartungen ran)
  7. Die Chroniken von Alice 3 – Dunkelheit im Spiegelland – Christina Henry
    (Der erste Band war richtig gut, der zweite war okay, im dritten folgen vier „Kurz“geschichten. Ich bin gespannt
  8. Die Erbin des Windes – Lucinda Flynn
    (Wurde mir auch mehrfach empfohlen und es klang auch noch richtig spannend.)
  9. Die Götter müssen sterben – Nora Bendzko
    (Du MUSST das lesen. Ja, mach ich irgendwann. Hier, ich hab es dir zu Weihnachten gekauft und signieren lassen und jetzt. lies. es. endlich! Wie kann man da widerstehen es zugleich mit auf die Leseliste zu setzen?)
  10. Und du fliegst durch die Nächte – Love is love 2 – Sophie Bichon
    (Monatelang auf die Reihe hingefiebert, Band 1 verschlungen und geliebt, dann für Band 2 aber einfach keine Zeit gefunden. Muss sich dieses Jahr noch ändern)
  11. Between your words – Emma Scott
    (Drei Bücher habe ich von der Autorin bisher verschlungen und alle geliebt. Freue mich daher auf einen neuen Band)
  12. Free like the wind – Kira Mohn
    (Zusammen mit Band 1 signiert bestellt, aber keine Zeit gefunden es zu lesen. Das will ich dieses Jahr ändern)
  13. Ever – Nikola Hotel
    (Auch hier habe ich bei der Signieraktion zu Band 2 zugeschlagen und auch den ersten mit erworben, der jetzt natürlich vorher dran ist)
  14. Cyberempathy – E. F. von Hainwald
    (Auf der Buch Berlin stand ich am Stand vom Autor und hatte eine Stimme im Ohr, die mir sehr nachdrücklich zuraunte, dass das Buch verdammt gut sei und ich es kaufen solle. Also wortwörtlich.)
  15. Sepharial 2 – Zerfallen – Jana Tomy
    (Nachdem ich im November Band 1 beendet habe und kurz darauf die Autorin endlich auf der Buch Berlin traf, musste Band 2 einziehen und natürlich will ich jetzt wissen, wie es weiter geht. Auch wenn ich Angst habe, dass mein Herz dabei zerbricht)
  16. Die Friedensformel – Anabelle Laprelle
    (Gehört, Klappentext gelesen, gekauft. Finde die Idee dahinter wahnsinnig spannend und bin auf die Umsetzung und Auflösung gespannt)
  17. Your soul in wonderland – Follow me to Wonderland 1 – Kristin Ullmann
    (Ich liebe Alice im Wunderland und bin immer auf der Suche nach guten Adaptionen. Diesmal aus der Sicht der Grinsekatze. Na da bin ich doch dabei)
  18. Bookboy – 24 Stunden im Leben eines Buchlieferanten – Hrsg. Ann-Kathrin Karschnick
    (Als das Buch erschien war der Gedanke, dass eine Buchhandlung per Fahrradkurier ausliefert, wohl noch abstrus. Inzwischen war es Wirklichkeit. Ich bin gespannt auf die Kurzgeschichtensammlung.)
  19. Strip this heart – Justine Pust
    (Dieses Buch hat (leider) auch schon ein wenig Staub auf dem SuB angesetzt, aber das will ich zeitnah ändern.)
  20. Der Talisman – Stephen King
    (Das Buch habe ich bereits letztes Jahr zum Geburtstag bekommen. Jetzt habe ich bald wieder Geburtstag… upps?)
  21. Little Woman – Louisa May Alcott
    (Zu guter Letzt noch zwei Klassiker von meiner Liste der Schande, die endlich befreit werden wollen. Diese wunderschöne Ausgabe besitze ich zumindest erst seit August)
  22. Oliver Twist – Charles Dickens
    (Im Gegensatz zu meiner offiziell ältesten SuB-Leiche. Ich habe das Buch nämlich schon in meiner Kindheit geschenkt bekommen, aber nie zu Ende gelesen. Vielleicht war ich damals einfach zu jung für Dickensen. Aber nun will ich es endlich befreien!)

Habt ihr auch eine Leseliste? Vielleicht sogar eine 22 für 2022 Liste?

Rückblick auf den Dezember 2021

Ein fantastisches neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und es geht euch allen gut! Bei mir hat das neue mediale Jahr mit dem Dezember begonnen, weswegen alle Rückblicke jetzt durch sind und ich offen ins neue Jahr starten kann. Daher wollen wir nun ein letztes Mal auf das Jahr 2021 zurückblicken, mit meinem medialen Rückblick auf den Dezember.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Josie, der Tiger und die Fische: Der Meeresbiologie-Student Tsuneo hangelt sich von Nebenjob zu Nebenjob, um seinen Traum von einem Auslandssemester wahr zu machen. Durch einen Zufall trifft er auf die im Rollstuhl sitzende Kumiko, die sich selbst Josie nennt, und ihre Großmutter. Letztere ist es, die versucht Kumiko auf ein Leben als selbstständige Erwachsene vorzubereiten und daher kurzerhand Tsuneo einstellt. Josie ist davon allerdings nicht begeistert. – Für Fans von ruhigen und eher subtilen Animes auf jeden Fall empfehlenswert. Wer ein bisschen Tempo braucht, wird hier nicht glücklich.

House of Gucci: Patrizia Reggiani lernt auf einer Party Maurizio Gucci kennen, mit dem sie eine Beziehung anstrebt. Entgegen dem Willen seines Vaters heiratet er sie. Durch Maurizios Onkel Aldo nähert sich Patrizia wieder der Familie an. Fortan folgt Intrige auf Intrige. – starken Start und starke Bilder scheitert aber an zu vielen Genres, die sich in einer oberflächlichen Handlung vermischen, die einen eher kalt lässt als mitreißt. Schauspielerisch eine bunte Mischung und ein eher nerviges, denn mitreißendes Ende. 

Gunpowder Milkshake: Sam ist Auftragskillerin beschäftigt bei „der Firma“. Doch bei einem Auftrag ging etwas schief. Zeitgleich trifft sie auf die achtjährige Emily, die als Geisel gehalten wird. Nun versucht sie zeitgleich Emily zu beschützen und den Rächern aus ihrem letzten Auftrag zu entkommen. – Schwankt zu sehr zwischen Tonalitäten hin und her und in keiner davon funktionierter richtig. Die versprochene Frauenpower kommt zu spät, um den Film noch spannend zu gestalten. 

Der Rosengarten der Madame Vernet: Der einst prestigeträchtige Rosengarten von Eva Vernet steht vor dem Bankrott. Ihre fleißige Assistentin Vera stellt drei Neue ein, die vom Sozialamt geschickt wurden. Diese haben zwar keine Ahnung von Rosen und vom Gärtnern, sind dafür aber sehr bemüht. – Ruhiger französischer Film, der mal mehr und mal weniger gut funtkioniert.

Spider-Man 3 – No way home: Nachdem J. Jonah Jameson der Welt enthüllte, dass Peter Parker Spider-Man ist, bittet dieser Dr. Strange um Hilfe. Der Zauber geht jedoch schief und so gelangen Bösewichte aus alternativen Realitäten nach New York. Peter und seine Freunde haben nun alle Hände voll zu tun, diese einzusammeln. – Wohl der stärkste Spider-Man, auch wenn einige Handlungsstränge nur mit einigem Zurechtruckeln funktionieren.

West Side Story: Die Upper West Side ist eine einzige große Baustelle. Dennoch rivalisieren hier die Jets und die Sharks um die Vorherrschaft. Während einer Tanzveranstaltung trifft der zu den Jets gehörende Toni auf Maria, die Schwester des Sharksanführers Bernardo. Während sich die beiden ineinander verlieben, droht ein alles entscheidender Kampf zwischen den beiden Gruppen. – Viel Potential verschenkt, leider mit sehr schwachem Hauptdarsteller, kann der Film gerade durch Setdesign und Inszenierung punkten. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Das ist etwas schwierig diesmal einzuschätzen, da ich Anfang des Monats noch mehr auf meiner Liste hatte, aber zwei davon wohl doch nicht angelaufen sind. Daher ist nur noch Matrix 4 offen, den ich jedoch die nächsten Tage sehen werde.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich im Rahmen der Filmwichtelaktion The Equalizer. Meinen Beitrag dazu findet ihr nochmal hier.

Jingle Jangle Journey: Der legendäre Spielzeugerfinder Jeronicus Jangle wird von seinem Gesellen Gustafson betrogen und verliert daraufhin alles. Jahre später ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Bis seine Enkelin Journey ihn besucht und ihm bei seiner letzten großen Erfindung hilft. – Tolles Weihnachtsmusical mit eindrucksvollen Bildern und mitreißenden Liedern.

Christmas under Wraps: Dr. Lauren Brunell hat ihre ganze Karriere auf eine Stelle in Boston ausgelegt. Als sie diese nicht erhält, nimmt sie kurzerhand die Stelle im Krankenhaus einer Kleinstadt in Alaska an. Dort muss sie nicht nur mit den kalten Temperaturen klar kommen. – Ruhig erzähler Weihnachtsfilm, der ohne das übliche Drama auskommt.

Prinzessinentausch: Bäckerin Stacy reist mit ihrem besten Freund und dessen Tochter nach Belgravia, um an einem Backwettbewerb teilzunehmen. Das Land bereitet sich zusätzlich auf die Hochzeit des Prinzen vor. Durch einen Zufall lernt Stacy die zukünftige Braut die Herzogin Margaret kennen. Da beide aussehen wie Zwillinge beschließen sie die Rollen zu tauschen, damit Margaret einen Einblick in das normale Leben bekommen kann. – Etwas kitschige und vorhersehbare Rollentauschgeschichte, aber mit viel Herz.

A Castle for Christmas: Sophie ist Bestsellerautorin. Doch als sie in Anlehnung an ihren Ex einen Hauptcharakter umbringt, nehmen ihre Fans ihr das sehr übel. Bis der Trubel sich gelegt hat, reist sie zu ihren Wurzeln nach Schottland. Dort findet sie heraus, dass Dun Dunbar zu verkaufen ist. Doch bevor der Kaufvertrag abgewickelt wurde, muss sie es mit dem griesgrämigen Herzog Myles aufnehmen. – Trashig, schlecht gespielt, jedes Klischee mitnehmend. Wer genau sowas sucht, wird hier fündig.

The Knight before Christmas: Cole ist ein Ritter und lebt im 14. Jahrhundert. Doch als er bei einem Ausritt auf eine alte Dame trifft, schickt diese ihn in die Gegenwart. Dort trifft er auf die Lehrerin Brooke, deren Herz gebrochen ist. Mit ihrer Hilfe versucht er seine wahre Bestimmung zu finden. – Billig produziert mit vorhersehbarer Geschichte.

The holiday calendar: Abby ist Fotografin. Doch von ihrem Traum eines eigenen Studios ist sie weit entfernt. Dann bekommt sie von ihrem Großvater einen antiken Adventskalender geschenkt. Zunächst misst sie den kleinen Figuren keine größere Bedeutung bei, doch dann häufen sich die Zufälle, so als ob der Kalender ihr die Zukunft voraussagt. – Süßer Weihnachtsfilm mit kleiner aber feiner Handlung.

Die Weihnachtskarte: Ellen kommt aus gutem Hause und gehört zu New Yorks High Society. Sie steht kurz davor die Firma ihres Vaters zu übernehmen. Als sie jedoch wieder für Negativschlagzeilen sorgt, schließt sie einen Deal mit ihrem Vater. Sie muss mit 100 Dollar auskommen und in ihre Heimatstadt reisen, um dort dem früheren Geschäftspartner ihres Vaters eine Weihnachtskarte zu bringen. Dieser ist jedoch nicht da und ihr geht schon bald das Geld aus. Zum Glück hilft ihr der Gastwirt Jake. – Viel Klischee, aber mit viel Herz umgesetzt.

Carolin Kebekus – last christmas comedy special: Pünktlich zu Weihnachten brachte Netflix ein neues Comedy Special raus. Diesmal mit Carolin Kebekus und dem sehr passenden Titel The last Christmas Special. – Gewohnt witzig, kommt aber nicht mehr an frühere Programme heran.

Schöne Bescherung: Clark Griswold will das perfekte Weihnachtsfest haben. Dafür lädt er seine und die Familie seiner Frau ein. Doch angefangen bei dem zu großen Weihnachtsbaum und der nicht funktionierenden Lichterkette geht so einiges schief. – Zu Anfang witziger Weihnachtsfilm, nach hinten raus einfach zu übertrieben für mich.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Erneut gesehen habe ich Friends – Staffel 1 und Shadow & Bone – Staffel 1 und hab beide wieder einfach nur geliebt.

The Pembrokeshire Murders – Miniserie (Spannende Miniserie, die sich eher auf den Ermittler als auf den Tathergang konzentriert)

His Dark Materials – Staffel 1 (Serienverfilmung zu der goldene Kompass. Bildgewaltig, spannend, trotz junger Protagonistin nur gering nervig)

Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 2 (Eine tolle zweite Staffel, auch wenn es in Liebesdingen etwas zu sehr hin und her ging.)

Inside Job – Staffel 1 (Animationsserie in Rick & Morty Manier über Verschwörungstheorien. Sobald man sich an die Charaktere gewöhnt hat, sehr witzig)

Behind the Attraction – Staffel 1 (Dokuserie über die verschiedenen Attraktionen in den Disneyland Parks. Spannend und voller interessanter Hintergrundinformationen.)

Superstore – Staffel 5 (Hat im Vergleich zu den vorherigen Staffeln stark nachgelassen, da es fast nur noch um das Gewerkschaftsthema ging, aber hatte dennoch seine Momente)

The world according to Jeff Goldblum – Staffel 2 Teil 1 (Bis heute dachte ich, es wäre die komplette Staffel, aber anscheinend kommen diesen Monat nochmal neue. Ansonsten etwas schwächer als die herausragende erste Staffel, aber noch immer interessant.)

Hawkeye – Staffel 1 (Die langersehnte Serie über meinen Lieblings-Avenger ist da und sie ist so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Bisher die beste Marvel-Serie!)

In 80 Tagen um die Welt – Miniserie (Neuverfilmung des bekannten Klassikers und dennoch an einigen Stellen modern interpretiert. Die Änderungen haben mir gut gefallen und auch so war die Serie spannend und hochwertig produziert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 2.807
Seiten pro Tag: 90,5 im Durchschnitt
gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 6
E-Book: 3

Erneut gelesen habe ich Sinful King und Sinful Queen. Ich mag die Reihe immer noch sehr gerne und habe sie wieder durchgesuchtet.

Ophelia Scale – Wie alles begann: Kurzgeschichte vor den Ereignissen aus Band 1. Wir erfahren, wie Ophelia zum Widerstand kam und dort Knox kennenlernt. – Schöne Idee, leider mit 40 Seiten wirklich sehr kurz geraten. Endet, wenn es besonders spannend wird. Trotzdem toller Zusatz zu einer außergewöhnlich guten Reihe.

Black Forest High: Seven hält den Rekord als längste geistbegabte, die außerhalb der Black Forest High überlebt hat. Doch nun überzeugt sie ihr Geisterfreund Remi doch auf das Internat zu wechseln. Trotz eigensinniger Türen und einigen Zickereien, lebt sie sich schnell ein. Doch warum drehen die Poltergeister bei ihr komplett durch? – Spannender Reihenauftakt, auch wenn die Handlung immer wieder ein bisschen hin und her springt. Fieser Cliffhanger am Ende.

Spiritus Daemonis: Teresa arbeitet in der Online-Beratung eines kleinen Esoterikladens. Dort versucht sich Vincent über einen Fake-Exorzismus zu informieren. Doch Teresa ahnt schlimmes und bleibt mit ihm in Kontakt. Denn der Fake-Exorzismus entpuppt sich als echter. – Spannendes Buch im Chat-Stil. Vorallem durch die versteckten Dinge, die man über die zugehörige App abspielen kann, fühlt man sie sich wie mitten drin.

Nafishur – Dariel Praeludium: Dariel ist ein Vampirjäger, seitdem seine Mutter von einem getötet wurde. Sein Vater drillt ihn dazu, so dass er den Hass verinnerlicht hat. Doch dann trifft er auf die Vampirinnen Cara und Ginga, die anders zu sein scheinen. Bald wird er unfreiwillig ein Teil ihrer Welt und muss seine Vorurteile abbauen. – Auftaktband, der sich zwischenzeitlich ein bisschen gezogen hat. Dadurch erfährt man viel über den Protagonisten und bekommt große Lust auf Band 2 (Oder auf den anderen ersten Band, aus der Sicht von Cara).

Einbruch im Pergamonmuseum: Es gab einen Einbruch ins Pargamonmuseum. Schnell wurde ein Verdächtiger gefunden, doch es fehlen die Beweise. – Kurzweilig und spannend.

Unter pinken Sternen: Silke führt ihr Traumleben: Gewinnerin einer Design-Castingshow und Job bei einer angesehenen Designerin. Doch als ihre Eltern bei einem Autounfall sterben, bricht ihre Welt zusammen. Kurz darauf verliert sie auch ihren Job und ihr Dach über den Kopf. Sie wird eine Obdachtlose und muss sich schnell an die Gesetze der Straße anpassen. – Autorin Sabrina Schuh hat für das Buch direkt vor Ort recherchiert und das merkt man auch. Diese Sternentaler-Adaption öffnet einen die Augen über die eigenen Vorurteile.

Loderne Schwingen: Der finale Teil der Grisha-Reihe. Alina und ihre Verbündeten mussten unter die Erde fliehen. Dort sammeln sie ihre Kräfte, um zum letzten Feldzug gegen den Dunklen anzutreten. – Spannend und ganz anders als erwartet.

Layla: Leeds lernt Layla auf einer Hochzeit kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch seine eifersüchtige Ex-Freundin versucht Layla zu erschießen. Um sich von den Erlebnissen zu erholen, reist er mit ihr an den Ort, wo sie sich kennengelernt haben. Doch dort gehen seltsame Dinge vor sich. – Wohl das schwächste Buch von Colleen Hoover. Es hat sich gezogen, war langatmig und erst am Schluss wirklich interessant. Da hatte mich das Buch aber schon verloren.

Was waren eure Highlights im Dezember?

The final Jahresrückblick 2021 – Top 5

Meine vier alljährlichen Jahresrückblicke – Kino, Filme, Serien und Bücher – sind durch. Doch dann geisterte in meinem Kopf noch eine Idee für einen zusätzlichen Rückblick. Ursprünglich sollten es fünf zusätzliche Top 5 Listen werden, mir ist aber keine fünfte eingefallen. Also hier noch einmal ein etwas anderer Jahresrückblick.

Top 5 – Serienintros

Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2021 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:

His Dark Materials

The Flight Attendant

American Gods

Murdoch Mysteries

(Intro gibt es leider nicht auf YouTube)

Westworld (Staffel 3)

Top 5 – Buchcover

Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2021 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:

Talus 2 – die Magie des Würfels

I am Elektra

Und ich tanze mit den Wolken

Eine Leiche zum Tee

Das Lied der Nacht

Top 5 – Trailer

Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2021 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:

Dune

In the Heights

Promising Young Woman

Tod auf dem Nil

Cruella

Top 5 – tierische Begleiter*innen

In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:

Pan – His Dark Materials

Leopard – Jungle Cruise

King – Willkommen im Haus der Eulen

Katze – Soul

Ulysses – Flora & Ulysses

Welche Kategorie hättet ihr euch noch gewünscht? Was sagt ihr zu meiner Auswahl?

Mein Jahresrückblick 2021 – #2 – Bücher

Es war ein gutes Lesejahr! Nachdem ich letztes Jahr mit 88 Bücher aus dem Jahr herausging, setzte ich mir das Ziel, es diesmal runder angehen zu lassen und zumindest die 90 Bücher zu schaffen. Es kamen gute Monate, es kamen schlechte Monate, die Kinos öffneten wieder, ich gehe wieder mehr arbeiten und doch habe ich meine absolute Traumzahl erreicht: 100 gelesene/gehörte Bücher von Dezember 2020 bis November 2021. Heute will ich euch von meinen Enttäuschungen und Highlights berichten.

Bücher insgesamt: 100  (2020 = 88)
Seiten gesamt: 35.336 (2020 = 35.477) + 18,16 Stunden Hörspiel/Hörbuch
Seiten pro Tag: 99 im Durchschnitt (2020 = 97)
Gebunden Bücher: 17
Taschenbücher: 57
E-Books: 15
Manga/Comic/Graphic Novel: 5
Hörbücher/-spiele: 6

I. Wiederholungstäter

2021 habe ich bei 5 Büchern den Staub weggepustet und sie noch einmal gelesen – ohne Ranking:

1. Kein Rockstar für eine Nacht | Wer will schon einen Rockstar | Rockstars bleiben nicht für immer | Rockstars küsst man nicht – Kylie Scott
2. Der Joker – Markus Zusak

II. Manga/Comic/Graphic Novel

2021 habe ich fünf „Bilderbücher“ gelesen – ohne Ranking:

  1. My roommate is a cat – Band 1-5

III. Hörspiele

2021 habe ich 5 Abenteuern gelauscht (Hörbücher sind normal als Bücher gelistet) – ohne Ranking:

  1. Johnny Sinclair – Beruf-Geisterjäger – Folge 1-3*
  2. Johnny Sinclair – Dicke Luft in der Gruft – Folge 4-5*
  3. Johnny Sinclair – Die Gräfin mit dem eiskalten Händchen – Folge 7-9*
  4. Die Abenteuer des Rufus T. Feuerflieg – Tommy Krappweis – Folge 1-8
  5. Die Windsängerin – Sven Matthias – Folge 1-2

IV. Liste der Schande

2021 habe ich 6 Bücher aus dem Bereich Klassiker gelesen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen – im Ranking:

Platz 6: Blade Runner – Philipp K. Dick

Der Prämienjäger Rick Deckard wünscht sich nichts mehr als ein echtes Tier, damit er sein elektrisches Schaf nicht mehr verstecken muss. Doch in seiner Welt, die Erde nach einem Atomkrieg, sind fast alle Tiere ausgestorben. Menschen, die zum Mars auswandern wird für die Reise ein Android zugeteilt, der jedoch auf der Erde als Bedrohung angesehen wird. Rick bekommt den Auftrag eine ganze Gruppe entflohener Androiden zu finden und auszuschalten. Dabei muss er einsehen, dass die Grenze zwischen Mensch und Maschine sehr verschwommen ist. – Ein sehr langatmiger Klassiker.

Platz 5: Das Phantom der Oper – Gaston Leroux

Die neuen Operndirektoren Moncharmin und Richard sind wenig begeistert über die Gerüchte eines Phantoms, das auch noch Geldforderungen stellt. Doch die kommenden Ereignisse rund um die Sängerin Christine Daaé sind kaum zu erklären. – Ein weiterer Klassiker, der sich leider eher gezogen hat.

Platz 4: James Bond Moonraker – Ian Fleming

Nachdem Bond Sir Hugo Drax beim Kartenspiel des Betrugs überführt, wird er als Spion zum Moonraker-Projekt gerufen. Dessen Kopf ist ausgerechnet Sir Hugo Drax. Doch was geht bei dem Projekt wirklich vor sich? – Der dritte James Bond Roman braucht sehr lange um richtig in Fahrt zu kommen und wird erst gegen Ende wirklich spannend.

Platz 3: Das Haus an der Düne – Agatha Christie

Hercule Poirot und Captain Hastings machen eigentlich gerade Urlaub an der englischen Riviera, als sie auf Nick Buckley treffen, die bereits dreimal knapp dem Tod entkam. Poirot ist sofort Feuer und Flamme und will den Fall lösen, ehe es zum ersten Mord kommt. – Ein weiterer Poirotroman ist gelesen. Er gefiel mir ein bisschen weniger gut, als Der Blaue Express, hatte aber trotzdem eine spannende Geschichte und ein verblüffendes Ende.

Platz 2: Hinter der blauen Tür – Marcin Szczygielski

Lukasz wird nach einem Unfall zu seiner Tante geschickt. Diese besitzt an der polnischen Küste eine etwas heruntergekommende Pension. Lukasz ist alles andere als begeistert, aber nachdem er hinter seiner blauen Zimmertür eine fremde Welt entdeckt, scheint sein neues Leben doch noch spannend zu werden. – Ein polnischer Kinderbuchklassiker, der einzig an der Auflösung am Ende und vereinzelter ungeklärter Handlungsstränge scheitert. Ansonsten funktioniert das Buch wunderbar.

Platz 1: Dune – Frank Herbert

Herzog Leto Atreides bekommt vom Imperator den Auftrag den Wüstenplaneten Arrakis von Baron Harkonnen zu übernehmen. Arrakis ist ein Planet, der nur spärlich besiedelt ist, da ein Überleben auf ihm sehr schwer ist, vor allem durch die ständig präsente Wasserknappheit. Doch er besitzt etwas, was das ganze Universum will: Das Gewürz. Mit dabei ist auch sein Sohn Paul, der sich einer ganz besonderen Ausbildung ausgesetzt sah und noch eine große Rolle im Kampf um das Schicksal des Planeten spielen soll. – Der Auftaktband zur großen Saga kommt mit einem beeindruckenden Weltenbau daher, auch wenn man sich ein wenig an den Erzählstil gewöhnen muss.

V. Multiple Bände

2021 habe ich 57 Bücher, die zu einer Reihe gehören oder von denen es Folgebände gibt, gelesen. Der Einfachheit habe ich zusammengehörende Bände unter einem Platz zusammengefasst – im Ranking:

Platz 38: Save me now | Love me forever – Lana Rotaru

Im dritten Band treffen Amanda und Dante wieder aufeinander. Zusammen am College könnten sie endlich zusammen sein, doch Amanda hat Angst und will daher, dass Dante sich vorab noch mit anderen Frauen verabredet. Doch die Suche nach den Menschenhändlern und ihrer besten Freundin Jenny lässt sie immer wieder aufeinander treffen. – Teil drei und vier sind größtenteils aus Dantes Sicht geschrieben und einfach nur mega langweilig. Die Handlung dreht sich immer wieder im Kreis, kommt keinen Schritt vorwärts und die Charaktere werden immer unsympathischer.

Platz 37: Bluescreen – Julia K. Hilgenberg

Lizzie Benett ist eine Auszubildende bei einem Regionalsender. Dort trifft sie auf den Moderator Will Darcy, da der Sender seine Sendung übernommen hat. Auf den ersten Blick sind beide wenig begeistert von einander. Können Sie ihren Stolz und ihre Vorurteile überwinden? – Tolle Jane Austen Adaption, hinten raus ein wenig langatmig.

Platz 36: Schwanenfeuer – Regina Meissner

Der Jäger Ayden hat nur einen Auftrag: Er soll einen Vogel für den König schießen. Er kann sein Glück kaum fassen, als er einen Schwan findet, bis sich dieser in Estelle verwandelt, die nach einem Fluch tagsüber ein Schwan ist. – Eine schöne Interpretation des Schwansees, mit sehr holprigen und konstruiertem Anfang. Nach den Startschwierigkeiten wird aber noch eine solide Geschichte draus.

Platz 35: Origin – Jennifer L. Armentrout

Der vierte Teil der Obisidian-Reihe. Katy wird von Daedelus festgehalten, doch Daemon versucht sie zu befreien. Dabei erfahren die beiden einige neue Sachen und treffen auf die Origins. – Nachdem Band 3 sich wie eine Wiederholung von Band 2 anfühlte, ist Band 4 irgendwie nur die Vorbereitung auf Band 5. Irgendwo war es ja noch spannend, aber man merkte, dass vieles Füllmaterial war, bzw. auch viel kürzer hätte geschrieben werden können.

Platz 34: Beastsoul – Juliana Fabula

Finya erfährt, dass sie eine Beasttamerin ist und daher fortan in Nebula Asteri auf die Schule gehen wird. Zusammen mit Leonel ihrem Partner soll sie ihre elementaren Fähigkeiten kontrollieren lernen. Doch Leonel denkt gar nicht daran, mit ihr zusammen zu arbeiten. Doch mit ihren Freunden versucht sie trotzdem irgendwie das Schuljahr zu meistern. – Auch hier mochte ich die Idee, die Geschichte und eigentlich auch den Schreibstil. Nur mit dem Erzählstil hatte ich wieder Probleme. Finya war mir einfach zu naiv dargestellt und kam mir wie eine zwölfjährige vor, soll im Buch aber bereits 17 sein. Also eine tolle Geschichte mit leider sichtbaren Schwächen.

Platz 33: Pubertät ist voll nice – Silke Neumayer*

Pubertät beschreibt Silke Neumayer als die Phase, in der sie süßen Kinder von Aliens entführt werden und innerhalb von 24 Stunden zurückgebracht werden, nur um dann Teenager zu sein. Herzschmerz, Pickel, die Wichtigkeit des Smartphones und die Peinlichkeit der Eltern nehmen in dieser Phase unfassbar zu. Dies ist das Werk für alle leidgeprüften Eltern. – Kurzweiliges und witzes Werk über die Pubertät. Nicht nur für Eltern.

Platz 32: Biss zur Mitternachtssonne – Stephenie Meyer

In Biss zum Morgengrauen (Twilight) erfuhren wir, wie Bella und Edward sich kennengelernt haben. Jetzt ist es Edward, der uns die Geschichte noch einmal aus seiner Sicht erzählt. – Wirklich notwendig war das Buch wohl nicht, und an einigen Stellen wird der Mehrwert des Sichtswechsels auch einfach verpasst, aber der Schreibstil macht viel wett. Wenn das Buch nicht so dick wäre mit viel zu vielen Wiederholungen, sähe ich es wohl entspannter.

Platz 31: Fall of Legend | House of Scarlett | Fight for forever – Meghan March

Gabriel Legend kommt von ganz unten und hat sich seinen Weg hochgekämpft. Doch sein neuer Club steht nach einem Zwischenfall kurz vor dem Aus. Da taucht Scarlett Priest auf, die seit ihrer Kindheit im Rampenlicht stand. Sie könnte die Lösung sein, doch dann kommen Gefühle ins Spiel. – Eigentlich eine spannende Geschichte, wäre sie nicht partout über drei Bände gestreckt. Dadurch driftet die Handlung immer wieder ab, zwei oder gar ein Band wären vollends ausreichend gewesen.

Platz 30: Die Götter von Asgard | Die Helden von Midgard – Liza Grimm

Ray hielt sich für ein ganz normales Mädchen. Doch dann trifft sie auf die Walküre Kara. Sie erfährt, dass sie Teil einer Vorhersage der Nornen ist und sie Odin tot sehen will. Doch dann mischen sich auch noch Tyr und Loki ein. – Etwas gewöhnungsbedürftiger Erzählstil, doch spannende Geschichte in der nordischen Mythologie. Leider reißt es der zweite Band ganz schön runter, die sich sehr zieht und mit eher unsympathischen Charakteren.

Platz 29: Malady Wayward | Malady Savage Love | Malady Deeply Moved | Malady Wild Emotions | Malady Intense Moments | Malady True Feelings – D.C. Odesza

Malady reist aus Nashville nach Madeira, um einen Au-Pair Job anzunehmen. Doch das Anwesen ist wesentlich heruntergekommen als auf den Fotos und über den beiden dort lebenden Brüdern hängt ein Schatten. Was ist passiert? Schneller als ihr lieb ist wird Malady in einen Strudel aus Gewalt, Dominanz und Geheimnissen. – D. C. Odesza steht für Erotik mit Thrillelementen und vor allem Darkanteil. Man sollte hier nicht alles hinterfragen, kann die Geschichte aber so durchaus genießen.

Platz 28: Hidden Worlds – Der Kompass im Nebel – Mikkel Robrahn

Elliot lebt zusammen mit seinem Vater, der sich kaum noch aus seinem Fernsehsessel bewegt. Als Elliot seinen Job verliert und das Geld knapp wird, schickt sein Vater ihn zu einem alten Bekannten. Kurz darauf hat er einen Job im Merlin-Center für den magischen Bedarf und betreut dort die magischen Wesen. Und zufällig erfährt er auch etwas über seine Familiengeschichte. – Ein magisches Kaufhaus macht die etwas schleppende Handlung eindeutig wett.

Platz 27: Der Orden des geheimen Baumes – Die Magierin | Die Königin – Samantha Shannon

Ein gespaltener Kontinent. Während im Osten Drachen verehrt werden und die junge Anwärterin Tané darauf hofft eine Drachenreiterin zu werden, lebt der Westen in ständiger Angst, dass die großen Erhabenen wieder erwachen und die Welt in Dunkelheit stürzen. – Schwieriger Erzählstil, lange Aufwärmphase, aber letztlich tolle Geschichte, auch wenn das Finale im Vergleich ganz schön kurz kommt.

Platz 26: Die Göttinen von Otera – Golden wie Blut – Namina Forna

In Otera werden Frauen unterdrückt. Doch sollten sie golden bluten, so werden sie als Dämonen verdammt und zum Tode verurteilt. So ereilt es auch Deka, doch ein Dekret vom Kaiser rettet sie. Statt hingerichtet zu werden, soll sie nun einer Armee aus ihresgleichen beitreten. Dabei erfährt sie jedoch einiges und muss langsam aber sicher ihre Stellung als Frau in Frage stellen. – Ich mochte die Geschichte, ich mochte die angesprochenen Themen, ich mochte die Welt bzw. die Konflikte. Dennoch fiel es mir schwer das Buch zu lesen. Vor allem die vielen Zeitsprünge und dass in einzelne Szenen nur kurz reingesprungen wird und man danach wieder viel weiter in der Handlung ist, war einfach nicht mein Erzählstil. Aber ich möchte wissen, wie es weitergeht und werde daher wohl auch die Folgebände noch lesen.

Platz 25: Percy Jackson – Der Fluch des Titanen – Rick Riordan

Nach einem Zwischenfall ist Annabeth ver-schwunden und auch die Göttin Artemis schwebt in Gefahr. Percy muss zusammen mit Thalia, Grover und zwei Jägerinnen erneut ein Abenteuer bestehen. – Der dritte Teil war wieder spannend und diesmal bin ich auch besser in die Geschichte reingekommen als bei den vorherigen Teilen. Es wird noch spannend.

Platz 24: Die Chroniken von Alice – Die schwarze Königin – Christina Henry

Alice und Hatcher sind den Fängen der alten Stadt entkommen. Doch statt in Freiheit finden sie sich in einer verbrannten Ebene wieder. Auf der Suche nach Hatchers Tochter Jenny müssen sie neue Abenteuer bestreiten. – Am Anfang brauchte ich ein bisschen um reinzukommen, aber ab einem gewissen Punkt, ist der Sog des Buches unaufhaltbar.

Platz 23: Der Bär und die Nachtigall – Katherine Arden

Im hohen Norden von Rus werden die alten Sagen noch hochgehalten. Bis sich Gutsherr Pjotr Wladimirowitsch eine neue Frau nimmt, die den christlichen Glauben ver-stärkend unterstützt. Vor allem Pjotrs jüngste Tochter Wasja leidet darunter, denn sie kann die alten Hausgeister und Sagengestalten sehen und weiß, dass sie nicht nur Märchen sind. Doch die Kräfte der Geister schwinden und der Bär ist erwacht. Reichen Wasjas Kräfte aus, um die Hoffnung zu erhalten? – Eine tolle Geschichte basierend auf den russischen Sagen. Zwischendurch ein bisschen zu lang, das Ende ein bisschen zu kurz, aber im gesamten hat es mir ziemlich gut gefallen.

Platz 22: Der Weihnachtosaurus – Tom Fletcher

William Trudel wünscht sich nichts mehr als einen echten Dinosaurier vom Weihnachtsmann. Und wie es der Zufall so will schlüpft genau zur Weihnachtszeit am Nordpol ein Dino. Der Weihnachtsmann nimmt diesen bei sich auf und gibt ihm den Namen Weihnachtosaurus. Doch am Weihnachtsabend kommt alles ganz anders und William und der Weihnachtosaurus erleben ein gemeinsames Abenteuer. – Eine absolut süße Geschichte, passend zu Weihnachten und einach voller Herz und toller Charaktere.

Platz 21: Wie die Luft zum atmen – Brittany C. Cherry

Liz kehrt nach dem Tod ihres Mannes und einer Auszeit bei ihrer Mutter zusammen mit ihrer Tochter zurück. Inzwischen lebt im Nachbarhaus Tristan Cole, vor dem Liz mehrfach gewarnt wird. Doch keiner weiß, dass Tristan wie kein anderer versteht, was Liz durchmacht. – Eine Geschichte über Verlust und Trauer, aber dennoch irgendwo eine schöne Geschichte. Eine Geschichte, die zu berühren weiß. Über das Ende lässt sich streiten, ob es passend ist oder nicht.

Platz 20: Seven Sins 2 – Stolze Seele – Lana Rotaru

Avery ist Nox ins Feensreich gefolgt. Hier soll die erste Prüfung stattfinden. Doch zunächst steht für Avery etwas viel wichtigeres auf den Plan: Nicht sterben. Denn für Menschen lauern im Feenreich hinter jeder Ecken Gefahren. – Der zweite Band bietet nach dem sehr ausführlichen Einleitungsband endlich ein bisschen Spannung. Doch auch hier wird die Handlung über weite Teile gestreckt. Dennoch bekommt man gerade gegen Ende Lust auf die Folgebände.

Platz 19: Mythnoir – Juna Elwood

Shary versucht auf dem Pferdehof ihrer Großeltern die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Da taucht der geheimnisvolle Nevan auf. Durch einen Unfall landet sie in seiner Welt, in Mythnoir. An einer Akademie muss sie sich ihrem neuen Leben stellen, voller Magie und Insignien. Dabei soll sie eine große Rolle in der Rettung der Welt spielen. Shary ist das alles sehr egal, sie will nur zurück. – Ein magisches Debüt mit einer spannenden Welt, tollen Charakteren, nur ein bisschen wenig Erklärungen.

Platz 18: Sepharial – Jana Tomy

Lathalia lebt in einer kalten Welt. Als Adlige ist ihr Leben sehr angenehm, als Frau eher weniger. So soll sie den Leutnant Nikion heiraten, wovon sie zunächst wenig begeistert ist. Dann trifft sie auf den Dieb Fanai und folgt ihm in seine Welt, die heiß und voller Sand ist. Er lebt in Armut und kämpft regelmäßig ums Überleben. Ihre Welten sind durch die Sepharial verbunden, doch genau diese soll Fanai stehlen. – Am Anfang habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, gegen Ende konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Platz 17: Breakaway | Fade away – Anabelle Stehl

Lia kann nicht mehr. In einer Kurzschlussreaktion flieht sie auf ihrer Unistadt nach Berlin. Dort trifft sie auf Noah. Kann er hinter ihre Mauern blicken? Dabei hat er selbst gerade familiäre Probleme, auf die er sich konzentrieren wollte. – Ein starker Reihenauftakt mit starker Protagonistin und endlich ein New Adult, das in Deutschland spielt! Allerdings sollte man die Triggerwarnung ernst nehmen. Der zweite Band braucht etwas länger um in Fahrt zu kommenn, funktioniert hinten raus, dann aber gut.

Platz 16: Rosen & Knochen | Palast aus Gold und Tränen – Christian Handel

Rosalie und Muireann sind Dämenjägerinnen. Unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen sie umher und nehmen Aufträge an. Diesmal zieht es sie in den Wald zu einem Hexenhaus. Die Hexe soll getötet worden sein, doch noch immer spukt etwas in diesem Wald umher. Doch Rose und Muireann merken schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. – eine tolle Märchenadaption von Schneeweißchen und Rosenrot und Hänsel & Gretel. Also Novelle kurz wegzulesen und mit spannender Handlung. Der zweite Band ist deutlich länger, funktioniert aber von der Geschichte im Zarenreich nochmal deutlich besser.

Platz 15: Wild like a river – Kira Mohn

Jackson ist mit einem Freund im Jasper Nationalpark unterwegs. Als dieser sich verletzt lernt er Haven kennen, die mit ihrem Vater, einem Ranger, im Park lebt. Beide kommen sich näher. Wenn Jackson zurück zum Studium reist, folgt Haven ihm. Jetzt muss sie versuchen in der Stadt zurecht zu kommen. – Typische New Adult Geschichte, aber mit der Natur Kanadas. Habe den Charakteren die Liebesgeschichte nicht ganz abgenommen, aber die Coming-of-age Geschichte war toll.

Platz 14: When we dream – Anne Pätzold

Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern mit ihren beiden Schwestern zusammen in Chicago. Sie liest viel und zieht sich aus der Außenwelt zurück. Dann lernt sie Jae-Yong kennen. Beide haben sofort einen Draht zueinander. Doch Jae-Yong ist ein weltweit berühmer K-Pop-Star. Und sein Vertrag verbietet ihm eine Freundin zu haben. – Emotionsgeladener Auftakt einer vielversprechenden Geschichte auch für Leser*innen, die nichts mit K-Pop anfangen können.

Platz 13: Das Lied der Nacht – C. E. Bernard

Dunkle Schatten reisen durch das Land und schlachten alles ab, was auf ihrem Weg liegt. Nur der Wanderer Weys und die Bardin Caer finden einen Weg ihnen zu entkommen. Dabei lauert die Gefahr überall. – Poetischer Schreibstil und blutige Handlung vereinen sich zu einer tollen Geschichte.

Platz 12: Talus – Die Magie des Würfels – Liza Grimm

Talus, der geheime Würfel der magischen Welt, der den Herzenswunsch, aber auch die größte Angst erfüllt, wurde gewürfelt. Die ersten Folgen sind zu merken. Erin und Kaito sitzen im magischen Gefängnis, bis ihr Mitwirken geklärt ist. Noah versucht das Verschwinden seines Vaters zu klären. Und dann ist da noch Jessica, eine Runenhexe, die mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht zurecht kommt. Können sie die Pläne der gefährlichen Caradain aufhalten? – Spannende und magische Fortsetzung, die mir mehr als einmal das Herz gebrochen hat.

Platz 11: Goldene Flammen | Eisige Wellen – Leigh Bardugo

Alina ist eine Kartografin in der ersten Armee des Zaren von Ravka. Bei der Durchquerung der Ödsee, kommt es zu einem Angriff. Als Alina ihren besten Freund beschützt, setzt sie ungeahnte Kräfte frei und findet sich kurz darauf in der Ausbildung zur Grisha wieder. – Ich habe so viel gutes über die Buchreihe gehört, dass ich sie auch mal ausprobieren musste. Da Netflix nun bereits an einer Serie dazu bastelt, wurde es höchste Zeit, um sie noch unvoreingenommen zu lesen. Und ich muss sagen, sie hat mir gut gefallen. Lediglich der etwas vorhersehbare Plotttwist war mir persönlich zu platt. Der zweite Band nimmt einen gleich wieder gefangen.

Platz 10: Rotkäppchen und der Hipster-Wolf – Nina McKay

Die vier Prinzen von Reds (Rotkäppchen) besten Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Aschenputtel und Rapunzel wurden entführt. Auf ihrer Suche trifft sie ausgerechnet auf einen Hipster-Wolf und das bei ihrer Wolf-Phobie. Dieser sieht in der Suche aber eine tolle Schlagzeile und schließt sich Red an. Die Reise führt die beiden über die Grenzen des Märchenwaldes heraus. – Ein Buch zum totlachen, auch wenn manche Charaktere (*hust Snow hust*) sehr nervig waren. Aber die ganzen Ideen Märchen in unsere Zeit zu holen und die Prinzessinen mit Smartphone und Selfiestick auszustatten ist schon zum totlachen! Bin sehr gespannt, wie es weiter geht.

Platz 9: Madly | Deepy – Ava Reed

June will keine Beziehungen. Doch Mason Green lässt einfach nicht locker. Dabei hat June für ihre Entscheidung ihre Gründe. Auch wenn sie bei Mason echt schwach werden könnte. Dieser hat ebenfalls seine Probleme. – Der zweite Teil der Truly-Reihe. Für viele der bessere Teil, ich mochte den ersten tatsächlich etwas lieber, weil mir Andy mehr als Herz gewachsen ist. Aber immer noch eine starke Reihe, die mit Deeply einen tollen Abschluss fand.

Platz 8: The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission | Liebesromane zum Frühstück – Lyssa Kay Adams

Braden Mack ist der typische Charmeur und nutzt sein Wissen aus Liebesromanen, um bei Frauen zu landen. Nur bei Liz beißt er sich die Zähne aus. Doch als sie gefeuert wird, weil sie etwas gesehen hat, was sie nicht sehen sollte, muss sie sich ausgerechnet an Braden wenden. – Der zweite Band kann mit einer ganz neuen Erzählweise punkten und ist zugleich spannend und dramatisch. Vor allem die Charaktere machen das Buch wieder außergewöhnlich. Dennoch mochte ich die Prämisse des ersten Bandes ein bisschen mehr. Ebenso geht es mir mit dem dritten Band. Starkes Buch, aber der erste Band war stärker.

Platz 7: Eine Leiche zum Tee – Alexandra Fischer-Hunold

Ashford-on-Sea ist eigentlich ein verträumtes kleines Küstenstädtchen. Bis sich ein Mord ereignet. Amy und ihre Tante sind sich sicher, dass es kein Selbstmord war und fangen selbstständig an zu ermitteln. – Ein weiteres Highlight! Eine süße Geschichte, tolle Charaktere und das Setting hat absolutes Fernweh in mir ausgelöst!

Platz 6: Und ich leuchte mit den Wolken – Sophie Bichon

Lilou reist nach Paris, um ihre französischen Wurzeln zu erforschen. Dabei trifft sie auf Mignon. Zwischen beiden ist sofort eine Anziehung, doch gerade Mignon möchte sich das nicht eingestehen. – Ich mochte Paris und diese ganzen französischen Attitüten bisher nicht, aber in diesem Buch habe ich alle meine Vorurteile gleichzeitig bestätigt und widerlegt gesehen. Und in die Geschichte von Lilou und Mignon habe ich mich schockverliebt! Schon jetzt ein Jahreshighlight!

Platz 5: Becoming Elektra | I am Elektra – Christian Handel

In einer nicht allzufernen Zukunft gibt es die Möglichkeit Klone von sich anfertigen zu lassen. So ist Isabel ein Klon für Elektra Hamilton, die allerdings bei einem Unfall verstarb. Elektras Familie macht ihr ein folgenschweres Angebot: Sie soll zu Elektra werden und die arrangierte Ehe mit Phillip von Halmen eingehen. – Ein sehr spannendes  und sehr fesselndes Buch mit einer spannenden Zukunftsaussicht. Absolute Leseempfehlung! Auch der Fortsetzungsband funktioniert wunderbar.

Platz 4: Knights – Lena Kiefer

Charlotte will seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nichts mehr mit der Geheimgesellschaft der Erben der Tafelrunde, kurz KORT, zu tun haben. Doch als eine abtrünnige Gruppe sie aufsucht, rennt sie in eine Gruppe KORTs und muss bei ihnen Unterschlupf suchen. Dabei erfahren diese von ihren sehr seltenen Fähigkeiten. Nun muss sie ihr Erbe begreifen und zusammen mitder Gruppe gegen eine uralte böse Macht antreten. Gleichzeitig muss sie mit ihren Gefühlen für den Lancelot-Erben Noel zurecht kommen. – Ich liebe die Bücher von Lena Kiefer und hier hat sie wieder den Auftakt zu etwas ganz besonderem geschaffen.

Platz 3: Vielleicht Jetzt | Vielleicht Nie – Carolin Wahl

Gabrielle reist von Brasilien nach Deutschland, um dort ein Praktikum in der Firma ihres Vaters anzutreten, von dem sie zuvor nichts wusste. Im Flugzeug trifft sie auf Anton. Nach einem schlechten Start, funkt es zwischen ihnen. Kurz darauf stellt Gabriella fest, dass Anton ebenfalls in der Firma arbeitet. Nur sind Romanzen am Arbeitsplatz nicht gern gesehen. – Eine tolle Liebesgeschichte mit tollen Charakteren, auch wenn ich Anton das ein oder andere Mal einfach nur schütteln wollte. Der zweite Band ist fast noch ein wenig süßer durch einen stärkeren Protagonisten.

Platz 2: Mona – Und täglich grüßt der Erzdämon – I. B. Zimmermann*

Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu.

Platz 1: Ophelia Scale – Die Welt wird beben | Der Himmel wird brennen | Die Sterne werden fallen – Lena Kiefer

100 Jahre in der Zukunft hat König Leopold de Marais von Europa die Abkehr ausgerufen. Dadurch wird der Großteil der Technik verboten. Ophelia Scale sieht dadurch ihre Zukunft bedrohnt und schließt sich der Widerstandsgruppe von ReVerse an. Als der König neue Leute für seine Garde anwirbt, sieht Ophelia eine Chance auf ein Attentat. Nicht gerechnet hat sie mit Lucien, der ihren Plan ordentlich durcheinander wirbelt. Immerhin ist er der Bruder des Königs. – Eine der besten Fantasytrilogien, die ich seit langem gelesen habe! Alle Teile sind rumdum rund und gelungen. So spannend, dass ich sie nicht aus der Hand legen konnte, so mitreißend, dass mich jede Entscheidung der Charaktere mitfiebern ließ. Große Leseempfehlung!

VI. Einzelbände

2021 habe ich 22 Bücher gelesen, die (bisher) nicht als multiple Bände angelegt sind – im Ranking:

Platz 22: Der Tod ist ein Tänzer – Veronika Rusch*

Berlin 1926. Tristan Nowak erhält den Auftrag die Sängerin Josephine Baker bei ihren Auftritten in Berlin zu schützen, da es aufgrund ihrer Hautfarbe viele Anfeindungen gibt. Zeitgleich wird eine neue Gruppierung in Berlin laut, die mit einem Anschlag auf Josephine und ihre Revue das Land auf neuen Kurs bringen will. – Zu viele Handlungswiederholungen, die Charaktere drehen sich im Kreis und auch hinten heraus, wird das Buch einfach viel zu lang gezogen. Auch wenn es gut recherchierrt ist, kann es im gesamten doch nicht überzeugen.

Platz 21: Hummeldumm (Hörbuch) – Tommy Jaud

Matze wird von seiner Freundin Sina auf eine Gruppenreise nach Namibia geschickt. Nicht nur ist er von der Gruppe alles andere als begeistert, auch hat er vorher vergessen eine Reservierungssumme für die neue Wohnung zu überweisen, weswegen er verzweifelt versucht Handy- und Internetempfang zu bekommen. – Eigentliche eine witzige Geschichte, die sehr mit Stereotypen spielt. Leider überschreitet der Autor in einigen Aussagen die Grenze zu Beleidigungen und teilweise auch zum Rassismus, was dem ganzen einen schlechten Nachgeschmack anhängt.

Platz 20: Outback – Chris Hammer

Rivers End liegt mitten im australischen Outback. Vor einem Jahr erschoss der Pfarrer hier fünf Menschen. Noch immer kennt keiner die Gründe. Der Journalist Martin Scarsden wird in die Stadt geschickt um eine Reportage über das Trauma der Stadt zu schreiben. Doch schnell merkt er, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Und schon bald ist er selbst mittendrin. – Es war mal wieder Zeit für einen Thriller. Grundsätzlich war er auch spannend und hatte eine überraschende Aufklärung. Aber leider braucht er viel zu lange, um in Fahrt zu kommen, Martins Aktionen drehen sich immer wieder im Kreis, kurz: Das Buch ist einfach zu dick. Da hätten einige Wiederholungen einfach gestrichen werden können.

Platz 19: Bad at love – Morgane Moncomble

Azalée reist nach dem Tod ihrer Mutter wieder in ihre Heimat, um das Haus zu verkaufen. Doch sie hatte ihrer Heimat eigentlich aus gutem Grund den Rücken gekehrt, hatte sie doch zu viele schlechte Erinnerungen hinter sich gelassen. Und kaum ist sie zurück, prasselt alles wieder auf sie ein. Da hilft ihr auch Eden, der attraktive neue Nachbar, nicht. – Ein Buch mit einem sehr heftigen Thema – nehmt hier also die Triggerwarnungen auf jeden Fall ernst!. Grundsätzlich eine tolle Geschichte, mit starken Protagonisten und tollen Nebencharakteren. Nur über das Ende lässt sich streiten.

Platz 18: Star Wars: Tarkin – James Luceno

Großmoff Wilhuff Tarkin soll den Bau einer mobilen Kampfstation überwachen, als diese angegriffen wird. Seinen Bericht soll er direkt vorm Imperator ablegen und wird daraufhin zusammen mit Darth Vader auf eine Mission geschickt, die schon bald in einer galaktischen Verfolgungsjagd endet. – An sich ein gut geschriebener Sci-Fi Roman mit interessamten Star Wars Charakter. Nur leider lese ich sehr ungern Sci-Fi, weswegen es sich für mich etwas gezogen hat.

Platz 17: Land in Sicht – Ilona Hartmann

Jana ist vaterlos aufgewachsen, doch irgendwann fragt sie sich, wie ihr Vater so ist. Als sie herausfindet, dass er Kapitän für eine Flusskreuzfahrt-Reederei ist, bucht sie kurzerhand die Reise. Doch die Reise verläuft anders, als gedacht. – Während mich die Geschichte grundsätzlich angesprochen hat, war die Umsetzung gerade gegen Ende dann doch etwas zu wirr und kam nicht auf den Punkt.

Platz 16: Klima – David Klass

Fünf Anschläge wurden in den USA verübt. Alle Ziele haben eins gemeinsam: Sie schaden im großen Stil der Umwelt. „Green Man“, wie er genannt wird, will anscheinend auf Umweltverschmutzung und den Klimawandel aufmerksam machen, aber seine Anschläge haben auch zivile Opfer. Tom Smith ist neu beim FBI und in der Green Man-Taskforce eingeteilt. Während er Hinweise findet, die andere übersehen haben, kämpft er aber auch mit seinem Gewissen. Will er den Mann aufhalten, der vielleicht die Welt retten könnte? – Ein spannender und packender Thriller, der die großen Themen anfasst und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Ledigliche kleine Kritikpunkte sind zu finden.

Platz 15: Frühling, Sommer, Herbst & Tod – Stephen King

Vier Novellen aus der Feder von Stephen King tummeln sich in diesem Band: Pin up, Der Musterschüler, Stand by me und Atemübungen. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, mein Favorit ist glaub ich Pin up – den meisten wohl eher bekannt unter dem Namen der Verfilmung „Die Verurteilten“.

Platz 14: Von Flusshexen und Meerjungfrauen – Hrsg. Christian Handel

Eine Märchenanthologie rund um das Thema Wasser. Von Adaptionen der kleinen Meerjungfrau, über japanische Kappas, bis zu gewaltigen Wasserdrachen. Hier ist einfach alles vertreten. – Eine tolle Sammlung von Kurzgeschichten, wo für jeden die passende dabei ist. Jede*r Autor*in schafft es hier seiner*ihrer Geschichte einen ganz eigenen und besonderen Stempel aufzudrücken.

Platz 13: Nalas Welt – Dean Nicholson

1 Bike – 1 World. So der Plan des Schotten Dean Nicholson. Er radelt auf seinem Fahrrad quer durch Europa, als er in Bosnien eine Straßenkatze findet. Er tauft sie Nala und nimmt sie mit auf seine Reise. Fortan sind sie ein Herz und eine Seele und erleben allerlei spannendes. – Reisebiographie mit hohem Süßfaktor. Funktioniert größtenteils, hat aber auch zwischendrin ein paar Längen.

Platz 12: Halloween in Nebelwald – Maria Winter

Nebelwald ist ein kleiner Ort mitten in Thüringen. Während Michelle auf eine Party in einer alten Fabrik geschleppt wird, versucht Stephan seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren und nimmt ein unmoralisches Angebot an. Doch etwas lauert in dem Wald und möchte keine ungebetenen Gäste. – Kurzweilige, aber spannende Geschichte passend zu Halloween.

Platz 11: Sehnsucht in Aquamarin – Miriam Covi

Polly und Jette wurden als Kinder von ihrer Mutter verlassen. Während Jette seitdem ruhelos um die ganze Welt jettet, zieht sich Polly in ihre Dachgeschosswohnung in Stuttgart zurück. Bis Jette ihre Mutter findet. In Maine. Die Schwestern reisen nach Bar Harbor, treffen dort aber auf mehr als nur ihre Mutter. – Als Sommerlektüre gekauft, nur bedingt bekommen, aber dafür eine etwas andere Familien-/Liebesgeschichte.

Platz 10: Bernsteinsommer – Anne Barns

Christina hat sich ihren Traum vom eigenen Café erfüllt. Bis ein Wasserrohrbruch ihre Pläne über den Haufen wirft. Da ihr Vater mit Alzheimer in einem Pflegeheim ist, findet sie in seinen Sachen eine Reihe von Gemälden. Die Spurensuche führt sie nach Rügen und Hiddensee. – Leichte Sommerlektüre, die sich am Anfang ein bisschen verrennt, aber nach hinten raus gut funktioniert.

Platz 9: Heute Abend in der Eisdiele am Meer – Holly Hepburn

Gina lebt in London als Projektmanagerin. Doch als sich ihr Großvater den Fuß bricht, lässt sie alles stehen und liegen und reist nach Cornwall in den verschlafenen Ort Polwhipple, um in der Eisdiele ihrer Großeltern mitzuhelfen. Als sie den heruntergekommenen Zustand des örtlichen Kinos sieht, kann sie gar nicht anders, als es als Projekt anzugehen. Hilfe bekommt sie von ihrem Jugendfreund Ben, sehr zum Missfallen ihres Freundes Max, der in London geblieben ist. – Sommerlektüre bei der man Heißhunger auf Eis bekommt.

Platz 8: Unter gläsernen Fassaden – Sabrina Schuh

Moritz ist eigentlich hochbegabt und verliert sich gerne in seiner Welt aus Zahlen. Nur, dass seine Eltern ihn gerne als Anwalt sehen würden. Während er bei seinem Vater und seiner Stiefmutter für Hausarbeiten ausgenutzt wird, reagiert seine Mutter regelmäßig ihre Wutanfälle an ihm an. Dann verliert er auch noch sein Notizbuch. Dies findet Josie, die ein Faible für Codes hat und daher versucht Moritz‘ zu knacken. – Schwieriges Thema, aber tolle Umsetzung und so voller Hoffnung geschrieben.

Platz 7: Ein Herz voll Leben – Violet Thomas*

Isabella Kramer ist stolz auf ihren Cupcake-Laden an der Ostsee. Bis ihre beste Freundin stirbt und sie auf einmal das Sorgerecht für die kleine Leni bekommt. Sie versucht ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und braucht jemanden, der ihr im Laden hilft. Da kommt Max wie gerufen. Doch seine Beweggründe sind nicht die, die Isabella erwartet. – Herzzerreißend und voller Mitgefühl. Zwischenzeitlich will man einzelne Charaktere einfach nur schütteln, aber letztlich siegt die Wohlfühlseite.

Platz 6: Periode ist politisch – Franka Frei

Obwohl ein Großteil der Weltbevölkerung menstruiert, ist es ein Tabuthema. Trotz der modernen aufgeklärten Welt, in der wir leben, werden Frauen* kosequent benachteiligt. Ein Grund dafür ist die Menstruation. Autorin Franka Frei will dieses Tabu brechen und engagiert sich weltweit für Aufklärung. – Gute Denkanstöße ohne polemisch zu werden.

Platz 5: Love with Pride – Lea Kaib

Stella hat keine guten Erfahrungen an ihrer Highschool gemacht. Nun soll es am College ganz anders laufen. In Haydensburgh will sie einen Neustart wagen und mutig sein. Trotz ihrer sozialen Ängste bewirbt sie sich Zeta Kappa Sigmas. Dort trifft sie auf Ellie, die ihr ruhiges Leben ganz schön auf den Kopf stellt. – Lea Kaibs Debüt ist vielleicht sprachlich nicht zu 100% ausgefeilt und braucht ein bisschen, um in Schwung zu kommen, doch die Geschichte ist toll und nimmt schwierige Themen auf, die gut umgesetzt sind.

Platz 4: Ich bin Linus – Linus Giese

Linus Giese ist Trans. Seine Geschichte und viele Vorschläge zum Abbau von Vorurteilen präsentiert er in diesem Buch. – Lest dieses Buch. Respektiert andere Menschen. #TransMännersindMänner

Platz 3: Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte – T. J. Klune

Linus Baker ist Sachbearbeiter beim BBMM (Behörde für die Betreuung magischer Minderjähriger). Auch wenn ihn sein Job nicht gerade glücklich macht, glaubt er doch damit etwas Gutes zu tun. Dann bekommt er vom Allerhöchsten Management den Auftrag das Heim von Mr. Parnassus genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch was Linus dort erlebt, darauf konnte ihn kein Bericht vorbereiten. – Erfindet das Rad vielleicht nicht neu, aber bietet  eine herzerwärmende Geschichte.

Platz 2: Die Schönheit der Begegnung – Frank Erzbach

Autor Frank Berzbach erzählt wie er seine Freundin kennengelernt hat. Und zwar in 32 Variationen und am Ende weiß man nicht, welche die richtige ist. Doch eins eint sie alle: Sie feiern die Begegnung und den Prozess des Verliebens. – Wunderschöne Geschichten und doch alle sehr verschieden. Ein Buch perfekt für Frühlingsgefühle.

Platz 1: Das Meer der Legenden – Babsi Schwarz

Die Halbnixe Mavi landet durch Zufall auf dem Schiff des berüchtigen Piraten Tairon wieder. Da sie auf der Flucht vor einem anderen Mann ist, schließt sie sich der Gruppe an und segelt Abenteuern entgegen. – Spannende Abenteuergeschichte mit tollen Charakteren.

Was sind eure Buchhighlights des Jahres?

*Die mit Sternchen gekennzeichneten Bücher sind Rezensionsexemplare. Ich bedanke mich hierfür recht herzlich bei den AutorInnen und Verlag und kennzeichne diese Beiträge als Werbung.

 

Rückblick auf den November 2021

Der November zog mit einer Grau in Grau Front über das Land. Über andere Entwicklungen wollen wir hier lieber nicht sprechen. Aber sagen wir die Laune ist getrübt. Immerhin sind die Kinos weiter offen und da lockten noch einmal einige Filme. Auch darüber hinaus ging es bei mir medial her, da sich für mich das Jahresende näherte. Gleichzeitig stand der November für mich im Zeichen eines ganz anderen Großprojekts: Der NaNoWriMo. Im (Inter-)National Novel Wiriting Month versuchte die ganze schreibende Gemeinschaft sich zu motivieren und 50.000 Wörter zu schreiben. Diesmal war ich mit dabei und zum Zeitpunkt, wenn ich diesen Beitrag schreibe, stehe ich mit 47.000 kurz vor der Zielgerade. Ein paar Tage habe ich noch, es sollte also machbar sein! Dennoch hier nun der mediale Rückblick auf den November.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Contra: Richard Pohl  ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet)

Dear Evan Hansen: Evan Hansen kämpft mit Panikattacken und Depressionen. In seiner Therapie wird ihm geraten, dass er sich jeden Tag einen Brief an sich selbst schreiben soll. Diesen klaut ihm sein Mitschüler Connor und steckt ihn ein. Am nächsten Tag wird er ins Büro des Direktors gerufen, um Connors Eltern zu treffen. Denn dieser hat Suizid begangen. Das einzige, was die Eltern fanden, war der Brief, den sie für einen Abschiedsbrief an den besten Freund halten. Evan landet in einem Lügenkonstrukt, weil er so endlich Aufmerksamkeit bekommt. – Rührendes Musical, auch wenn die Lieder zumindest in der deutschen Synchro nicht funktionieren.

Eternals: 5000 v. Chr. werden zehn Eternals zur Erde geschickt. Sie sollen sie dort vor den sogenannten Deviants schützen, dürften sich aber nicht in die Menschheitsgeschichte einmischen. Das führt ab einem gewissen Punkt zu Spannungen im Team und sie trennen sich. In der Gegenwart werden Sersi und Sprite von einem Deviant angegriffen, die sie für ausgestorben hielten. Ikaris kommt ihnen zur Hilfe. Zusammen ziehen sie los, um das Team wiederzuvereinen und die Emergenz bevorsteht. – Ein neuer Versuch aus dem MCU, der viel wollte, aber dabei das wesentliche aus den Augen verlor.

Last Night in Soho: Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

Ghostbuster – Legacy: Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse. – Sehr schwacher Anfang, gewinnt hinten raus an Tempo, lebt aber rein vom Nostalgiefaktor.

Encanto: Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.

Addams Family 2: Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt. – Wenn ich in einer Komödie nicht lachen muss, läuft einiges falsch. Billige Gags, wenig Charme, bleibt weit hinterm Potential zurück.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Erneut gesehen habe ich The guy who didn’t linke musicals und es hat mich noch mehr zum lachen gebracht, als beim ersten Mal sehen.

Heat: Lieutenant Vincent Hanna wird mit der Aufklärung eines Raubmordes betraut, die von einer Bande rund um Neil McCauley verübt wurde. Während Hanna sie bei einem weiteren Überfall erwischen will, identifiziert die Bande den Polizisten. Beide spielen fortan Katz und Maus miteinander. – Es war einfach nicht mein Film, auch wenn er objektiv seine Stärken hatte.

Taxi Driver: Travis Bickle hat Schlafstörungen und arbeitet daher als Taxifahrer in vielen Nachtschichten. Dabei erlebt er so einiges. Unter anderem verliebt er sich in die Wahlkampfhelferin Betsy, die ihn nach einem Date im Pornokino jedoch abweist. Als großes Projekt hat er sich auf die Fahne geschrieben, die minderjährige Prostituierte Iris zu retten. Doch dafür braucht er Waffen. – Das gleiche Problem, wie bei Heat.

The Big Lebowski: Jeffrey „The Dude“ Lebowskis Leben kommt ganz schön durcheinander als er mit einem Millionär mit gleichem Namen verwechselt und zusammengeschlagen wird. Da einer ihn auf den Teppich urinierte, will er sich bei seinem Namensvetter beschweren. Kurz darauf wird dessen Frau entführt und Lebowski engagiert den Dude, um die Lösegeldübergabe zu vollziehen. Die geht jedoch gewaltig schief. – Dem Film konnte ich auch objektiv nichts abgewinnen. Mir waren die Charaktere einfach nur zu blöd.

Gravity: Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.

Mord im Orient-Express (1974): Der Orient-Express von Istanbul bis Paris ist gut gefüllt, als der Detektiv Hercule Poirot einsteigt.  Doch mitten in der Nacht kommt es zu einem Mord. Nun ist die Liste der Verdächtigen zwar überschaubar, immerhin müsste es einer der Passagiere sein, doch scheint noch eine ganz andere Geschichte dahinter zu stecken. – Hochkarätig besetzt, aber deutlich langsamer erzählt als die Neuverfilmung. Auch bin ich mit dem Poirot nicht warm geworden

Apollo 13: Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Respect: Filmbiographie über Aretha Franklin mit Jennifer Hudson in der Hauptrolle. Trailer sah schonmal gut aus.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Eiffel in Love

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Pretty Smart  – Staffel 1 (Eigentlich basiert die Geschichte auf einer vorurteilsbehafteten Idee, aber sie hat mich durch ihre Herzlichkeit und ihre Witze in Beschlag genommen. Ich mag sie einfach)

Superstore – Staffel 3-4 (Es wird weiter turbulent in der Cloud 9 Filiale)

Olaf präsentiert – Staffel 1 (War es in Frozen 2 noch super witzig, kann diese Miniserie durch ihre Kürze überzeugen, aber man sollte sie trotzdem in Maßen gucken)

The magic of Animal Kingdom – Staffel 1 (Eine Dokuserie über die Tiere im Animal Kingon im Disney World, Florida. Für Fans von Zoodokus sehr zu empfehlen)

Star Trek: Lower Decks – Staffel 2 (Auch die zweite Staffel schafft es wieder mit ihrem Humor und ihren guten Ideen zu überzeugen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 7
Seiten gesamt: 2.546
Seiten pro Tag: 85 im Durchschnitt
Taschenbuch: 7

Die Helden von Midgard: Viele Jahre vor den Geschehnissen in die Götter von Asgard stehen die Walküre Kara und der Gott Tyr Seite an Seite in Midgard. Denn dort soll der junge Erik ein Held werden. Doch auf dem Weg dorthin lauern Gefahren, vor allem als dann auch noch Loki seine Finger im Spiel hat.

Mona – und täglich grüßt der Erzdämon: Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu.

Sepharial: Lathalia lebt in einer kalten Welt. Als Adlige ist ihr Leben sehr angenehm, als Frau eher weniger. So soll sie den Leutnant Nikion heiraten, wovon sie zunächst wenig begeistert ist. Dann trifft sie auf den Dieb Fanai und folgt ihm in seine Welt, die heiß und voller Sand ist. Er lebt in Armut und kämpft regelmäßig ums Überleben. Ihre Welten sind durch die Sepharial verbunden, doch genau diese soll Fanai stehlen. – Am Anfang habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, gegen Ende konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Vielleicht Nie: Joana lebt ein sehr geordnetes Leben und verbirgt ihr innerstes vor der Welt. Doch ausgerechnet Killian, der Bruder ihrer besten Freundin Karla, schafft es hinter ihre Fassade zu gucken. Doch er ist wild und rastlos, was Jo gar nicht passt. Kann er sich dennoch in ihr Herz stehlen? – Der zweite Band einer tollen Reihe wieder mit tollen Charakteren und erwähnte ich schon, dass ich es toll fand?

Hidden Worlds: Elliot lebt zusammen mit seinem Vater, der sich kaum noch aus seinem Fernsehsessel bewegt. Als Elliot seinen Job verliert und das Geld knapp wird, schickt sein Vater ihn zu einem alten Bekannten. Kurz darauf hat er einen Job im Merlin-Center für den magischen Bedarf und betreut dort die magischen Wesen. Und zufällig erfährt er auch etwas über seine Familiengeschichte. – Ein magisches Kaufhaus macht die etwas schleppende Handlung eindeutig wett.

Blade Runner: Der Prämienjäger Rick Deckard wünscht sich nichts mehr als ein echtes Tier, damit er sein elektrisches Schaf nicht mehr verstecken muss. Doch in seiner Welt, die Erde nach einem Atomkrieg, sind fast alle Tiere ausgestorben. Menschen, die zum Mars auswandern wird für die Reise ein Android zugeteilt, der jedoch auf der Erde als Bedrohung angesehen wird. Rick bekommt den Auftrag eine ganze Gruppe entflohener Androiden zu finden und auszuschalten. Dabei muss er einsehen, dass die Grenze zwischen Mensch und Maschine sehr verschwommen ist. – Ein sehr langatmiger Klassiker.

Nalas Welt: 1 Bike – 1 World. So der Plan des Schotten Dean Nicholson. Er radelt auf seinem Fahrrad quer durch Europa, als er in Bosnien eine Straßenkatze findet. Er tauft sie Nala und nimmt sie mit auf seine Reise. Fortan sind sie ein Herz und eine Seele und erleben allerlei spannendes. – Reisebiographie mit hohem Süßfaktor. Funktioniert größtenteils, hat aber auch zwischendrin ein paar Längen.