Jahresrückblick 2018 – #8 – Kinofilme – die Highlights

Und schon kommen wir zur letzten Kategorie meines Jahresrückblickes. Die Kinofilme. Diese habe ich noch einmal in drei Kategorien unterteilt, wobei jede einen eigenen Artikel kriegt. Die Enttäuschungen haben den Anfang gemacht (0-4 Punkte), dann ging es um das solide Mittelfeld (5-7 Punkte), bis wir heute zu den Highlights des Jahres kommen (8-10 Punkte). Insgesamt sind 61 Plätze zu vergeben.

Platz 23: Shape of Water

Shape of Water erzählt genau das wundervolle Märchen, was es angekündigt hat. Dennoch fehlt irgendwo Guillermo del Toros bekannter Mut, wie man ihn noch in Pans Labyrinth fand.

Platz 22: Deadpool 2

Deadpool ist ein Film, dem man Schwächen nachweisen kann, den es aber überhaupt nicht interessiert. Das wilde Chaos an Genres, Themen, Handlungssträngen und Charakteren wird mit viel Witz und Selbstironie überschüttet, so dass der Film am Ende doch gut funktioniert und positiv in Erinnerung bleibt.

Platz 21: die kleine Hexe

Die kleine Hexe ist ein süßer kleiner Kinderfilm, der das Buch gut widerspiegelt und den Zuschauer mit einem Dauerlächeln beglückt. Keine große teure Produktion, aber dafür eine mit einem sehr großen Herz.

Platz 20: The Greatest Showman

Den realen Bezug beiseite gelassen, hat der Film wenige bis gar keine Schwächen. Natürlich wird alles sehr zuckrig dargestellt, was viele als Hauptkritikpunkt ansehen, Doch dadurch erschafft der Film auch eine ganz eigene Form der Magie. Die Ohrwurm-Kandidat-Lieder geben dem Film immer die richtige Richtung und mit seinen Thematiken geht der Film ernst um, auch wenn er stets positiv bleibt.

Platz 19: Game Night

Game Night ist eine der besten Komödien der letzten Jahre. So viel habe ich schon lange nicht mehr während einer Kinovorstellung gelacht. Hinzu kommt eine tolle Handlung und Schauspieler, die unheimlich viel Spaß beim Dreh haben mussten, was man ihnen auch anmerkt.

Platz 18: A quiet place

A Quiet Place ist einer dieser Filme, die einem im Trailer erst einmal wenig zusagen und dann hinten raus doch unglaublich gut funktionieren. Die unzähligen Ideen der Familie, um leise zu bleiben, sind wunderbar anzusehen, und die Gruselatmosphäre ist durchgehend hoch, selbst wenn keine Bedrohung zu sehen ist.

Platz 17: Ant-Man & the WASP

Ant-Man & the Wasp kann vielleicht vom Gesamteindruck nicht mit einem Avengers: Infinity War konkurrieren und hat seine Handlung relativ einfach gehalten, schafft es aber durch die gute Kampfchoreographie und dem ständigen Größenwechsel gepaart mit dem typischen Marvelhumor, ein eigenes Statement zu setzen und beweist, dass nicht in jedem Superheldenfilm die Welt untergehen muss, um einen spannenden Film zu kreieren.

Platz 16: Deine Juliet

Deine Juliet ist ein Film, der optisch wunderschön ist, geschichtlich gut recherchiert und mit liebevollen Charakteren eine runde Handlung bietet. Kleinere Vorhersehbarkeiten oder konstruierte Szenen sind Jammern auf hohem Niveau.

Platz 15: Your Name.

Your Name. ist ein sehr schön gezeichneter Film, der über die bekannte Körpertauschthematik hinausgeht und mit einer gut durchdachten und spannenden Handlung überzeugen kann. Auch Animeabgeneigte kommen hier auf ihre Kosten.

Platz 14: Die dunkelste Stunde

Die dunkelste Stunde kann in allen Belangen überzeugen und schafft es hochpolitisch, aber doch spannend zu bleiben. Gary Oldman liefert eine einmalige Darstellung des Churchills ab.

Platz 13: Ballon

Ballon ist einer der Filme, die ein altbekanntes Thema aufgreifen, aber mit einem guten Cast, einem grandiosen Score und gut in Szene gesetzte Bilder aufwatet und gerade mit dem spannenden und intelligenten Drehbuch punkten kann und so ein Kinogenuss für alle Sinne baut.

Platz 12: Jumanji – Willkommen im Dschungel

Jumanji – Willkommen im Dschungel ist spannend, witzig und ernst und das immer an den richtigen Stellen. Der Film weist ein gutes Setting und einen guten Soundtrack auf und kann mit den Darstellern punkten. Dennoch ist die Handlung relativ einfach gehalten und rein darauf ausgelegt zu unterhalten. Und genau das schafft Jumanji.

Platz 11: Bohemian Rhapsody

Bohemian Rhapsody wirbt mit den bekannten Liedern Queens, überzeugt jedoch mit einem exzellenten Cast und einem guten Riecher für eine gute Dosis Drama und Humor.

Platz 10: Dieses bescheuerte Herz

Dieses bescheuerte Herz schafft es das Drama zwar komödisch anzuhauchen, aber nimmt seine Themen sehr ernst und zeigt so sehr realistisch das Leben eines herzkranken Teenagers, ohne zu beschönigen, aber trotzdem mit durchgehend hoher Spannung.

Platz 9: Phantastische Tierwesen – Grindelwalds Verbrechen

Grindelwalds Verbrechen ist für das, was er erreichen wollte, nämlich Fronten klären und Grundsteine für Kommendes legen, sehr gelungen. Er schafft es trotz noch überschaubarer Handlung, mit sehr schöner Optik und hohem Spannungsgrad das Warten auf den nächsten Teil fast schmerzlich zu machen. Gerade Depp als Grindelwald weiß zu überzeugen.

Platz 8: Red Sparrow

Red Sparrow ist ein brilliant inszenierter Agenten-Thriller, der sich geschickt von vergleichbaren Filmen abhebt und gerade durch seine guten Darsteller den kalten Krieg wieder beleben lässt. Dabei ist er offen und schonungslos und daher nichts für Zuschauer mit schwachen Nerven.

Platz 7: Star Wars Episode VIII – Die letzten Jedi

Trotz ein paar kleinerer Schwächen ist Star Wars – die letzten Jedi ein gelungener Film und eine würdige Fortsetzung, auch wenn sich hier die Geister streiten werden. Mir hat er in seiner Gesamtheit gut gefallen, auch wenn der Humor eindeutig aus einer Marvel-Schublade geklaut wurde. Szenenbild, Handlung, Schauspiel und Spannung gehen Hand in Hand auf sehr hohem Niveau.

Platz 6: Black Panther

Black Panther verkörpert alles, was wir an einer gelungenen Superheldenverfilmung so lieben. Eindrucksvolle Bilder, durchdachte Handlung, Hintergrundgeschichten, Bösewichte mit Charakter und natürlich die entsprechende Portion des typischen Marvel-Humors. Nach den eher enttäuschenden Spider-Man und Thor – Ragnarök ist Marvel wieder da und kann erneut das Publikum begeistern.

Platz 5: Three billboards outside Ebbing, Missouri

Three Billboards outside Ebbing, Missouri ist ein Film, der weiß wie er ordentlich provozieren kann und dabei doch eine starke Geschichte erzählt und den schmalen Grad zwischen ruhiger Erzählweise mit gleichzeitig hoher Spannung trifft. Ein würdiger Oscarkandidat.

Platz 4: A star is born

A Star is born ist mehr als eine Liebesgeschichte und mehr als ein Musikfilm. Er kombiniert so viele Themen und erzählt eine Geschichte mit allen Facetten, mit allen Höhen und Tiefen. Dabei beleben die beiden Hauptdarsteller Cooper und Gaga den Film unbedingt.

Platz 3: The Avengers – Infinity War

Der dritte Avengers-Teil ist nur ein Auftakt für den vierten und hatte das hauptsächliche Ziel die Weichen zu stellen und die Charaktere zusammenzuführen. Das hat der Film mit Bravour bestanden. Dadurch ist die Handlung sehr simpel gestaltet, was aber das Sehvergnügen an keiner Stelle stört. Einziger kleiner Kritikpunkt – also mal abgesehen von dem riesen Cliffhanger am Ende, auf dessen Aufklärung wir nun ein ganzes Jahr warten müssen – sind die ab und an etwas holprigen Dialoge. Beim Zusammentreffen mancher Charaktere habe ich mir doch mehr erwartet. Aber das bleibt Meckern auf hohem Niveau

Platz 2: Die Verlegerin

Die Verlegerin ist eine spannend erzählte und wahre Geschichte, die vom Zusammenspiel verschiedener Erzählstränge und den Einfluss verschiedener Schauspieler aufblüht.

Platz 1: Love, Simon

Love, Simon ist intelligent geschrieben und erzählt Simons Geschichte mit dem nötigen Ernst, aber doch auf eine lockere und witzige Weise. Dabei unterläuft ihm kein Fehler und spielt sich direkt in die Herzen der Zuschauer.

Was waren eure Highlights 2018?

Jahresrückblick 2018 – #7 – Kinofilme – Das solide Mittelfeld

Und schon kommen wir zur letzten Kategorie meines Jahresrückblickes. Die Kinofilme. Diese habe ich noch einmal in drei Kategorien unterteilt, wobei jede einen eigenen Artikel kriegt. Die Enttäuschungen haben den Anfang gemacht (0-4 Punkte), heute geht es um das solide Mittelfeld (5-7 Punkte), bis wir zu den Highlights des Jahres kommen (8-10 Punkte). Insgesamt sind 61 Plätze zu vergeben.

Platz 48: The Commuter

The Commuter hat gerade am Anfang seine Stärken, verspielt die aber mit fortschreitender Laufzeit und gipfelt in einem undurchdachten und viel zu übertriebendem Ende. Sogar Liam Neeson kann den Film nicht mehr retten.

Platz 47: Johnny English – Man lebt nur dreimal

Johnny English 3 ist genau das, was man erwartet. Viel Slapstick, viel übertriebener Humor und wenig durchdachte Handlung. Dennoch dürften die Fans sich freuen.

Platz 46: I feel pretty

I feel pretty ist ein Film, der sich das Thema Selbstakzeptanz auf die Fahne geschrieben hat, es dann aber doch verfehlt. Letztendlich bleibt die Aussage, dass „schöne“ Leute oberflächlich sind und „hässliche“ Leute es im Leben nicht weit bringen. Auch Amy Schumers Humoreinlagen sind gewöhnungsbedürftig und reichen nicht aus, um die Komödie zu retten.

Platz 45: Alles Geld der Welt

Schwammig erzählt, viel zu lang, um Spannung zu erzeugen oder zu halten und auch die Darsteller können nur bedingt überzeugen. Hier wäre deutlich mehr aus der Geschichte herauszuholen gewesen.

Platz 44: Die Farbe des Horizonts

Die Farbe des Horizonts erzählt eine interessante und wahre Geschichte und kann mitunter durch tolle Aufnahmen bestechen. Leider wird zwischen zwei Erzählabschnitten sehr schnell hin und her geschnitten, was den Charakteren viel Tiefe nimmt und sich auch auf die Chemie zwischen den beiden Darstellern auswirkt. Hinzu kommen viele sehr einfache Kameraeinstellungen, so dass man nicht wirklich überzeugt den Kinosaal verlässt.

Platz 43: The Equalizer 2

The Equalizer 2 nimmt das Erfolgsrezept vom ersten Teil zur Hand, mischt aber von allen Zutaten zu viel hinzu, so dass der Zuschauer irgenwann aussteigt und das großartige Finale nicht mehr die Wirkung erzielt, die es erzielen könnte.

Platz 42: Sicario – Day of the Soldado

Schwache Fortsetzung eines sehr starken ersten Teils. Manchmal sollte man Stoffe einfach ruhen lassen und sich was neues ausdenken. Es fehlt die Identifikationsfigur, die spannenden Szenen sind zu gewollt inszeniert und das Ende ist nicht mehr logisch zu erklären.

Platz 41: Jurassic World – das gefallene Königreich

So richtig funktioniert Jurassic World – das gefallene Königreich nicht. Logiklöcher in der Handlung und der gleiche Fehler schon wieder trüben das Sehvergnügen. Davon abgesehen hat der Film einiges auf dem Kasten, was bei schönen Effekten und gelungener Kameraführung anfängt und bei der unbeschreiblichen Atmosphäre aufhört.

Platz 40: Mission Impossible – Fallout

Mission Impossible – Fallout erscheint zwar wieder mit einem guten Cast, vergisst diesen aber gewinnbringend einzusetzen und verliert sich im Machogehabe von Cruise und Cavill und bringt eine gute Portion Action mit, die leider am Ende etwas zu viel des Guten wird. So kann der inzwischen sechste Teil der Reihe leider nicht mehr überzeugen.

Platz 39: Mamma Mia – Here we go again

Wer den ersten Teil mochte, wird auch den zweiten Teil gut finden. Wer Lust auf ein spaßiges Spektakel mit ABBA-Lieder hat, findet sich trotz einiger Schwachstellen hier gut aufgehoben.

Platz 38: Searching

Searching setzt das Prinzip des Desktop-Films gut um und überzeugt auch mit der erzählten Geschichte. Sehr viel Tiefgang darf man hier allerdings nicht erwarten, was aber auch nicht das Ziel war.

Platz 37: Der Nussknacker und die vier Reiche

Der Nussknacker und die vier Reiche erfindet das Rad nicht neu und die Geschichte erinnert an viele ähnliche Filme, dennoch gelingt es gerade durch die unglaubliche Optik und dem gelungenen Soundtrack doch einen schönen Film zu schaffen.

Platz 36: Ferdinand

Ferdinand ist eine herrlich süße und witzige Komödie, die vor allem das jüngere Publikum ansprechen soll. Bis auf ein paar Stellen, an dem der Film vom lockeren Tenor abkommt, ist der Film auch für seine Zielgruppe gut geeignet.

Platz 35: Venom

Venom ist definitiv nicht der Totalausfall, wie die ersten Kritiken befürchten ließen. Er hat zwar einige Schwachstellen, die jedoch während des Sehens nur bedingt stören und erst im Nachhinein wirklich ins Gewicht fallen. Dennoch ist es schade, dass die ständigen Regisseurwechsel das Potential des Films so klein gehalten haben.

Platz 34: Ready Player One

Ready Player One startet sehr stark, kann das eigene Niveau aber nicht bis zum Ende durchhalten. Obwohl eine absolut faszinierende Welt aufgebaut wird und der Film auch stellenweise sehr viel richtig macht und dort auch begeistern kann, geht ihm am Ende die Puste aus. Sehr schade!

Platz 33: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer macht in seiner Gesamtheit an sich eine gute Figur. Handlungstechnisch ist er sehr solide, optisch herausragend. Nur erreicht er seine Zielgruppe nicht und ihm fehlt letzten Endes das gewisse Etwas, der besondere Funke, für einen guten Kinderfilm.

Platz 32: Catch me

Catch me! bleibt eine Komödie, aber eine, die experimentiert, was teilweise merkwürdig erscheint, am Ende aber doch irgendwie zusammen passt. Letztendlich macht der Film einfach Spaß, trotz geringer Gagdichte für eine Komödie.

Platz 31: Aufbruch zum Mond

Aufbruch zum Mond ist in seinen Grundzügen ein gut erzählter Film mit kleineren Schwachstellen und leider einer stärkeren Schauspielerin als Nebencharakter (Foy) als der Schauspieler des Protagonisten (Gosling). Ebenfalls gibt es einen persönlichen Minuspunkt, weil mir von der Kameraführung schlecht geworden ist.

Platz 30: Solo – A Star Wars Story

Als normaler Sci-Fi Film funktioniert Solo erstaunlich gut und kann mit einer guten Besetzung aufwarten. Aber die Handlung ist letztendlich etwas zu einfach gestrickt und kann nur selten überraschen. Auch fehlt, wie bereits bei Rogue One, das typische Star Wars Gefühl.

Platz 29: Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone

Die Auserwählten in der Todeszone ist genau das große Finale, was angekündigt wurde und spart zwar wieder mit Dialogen und Handlung, funktioniert aber als Abschluss der Reihe sehr gut. Wer die ersten Teile gerne mochten, findet hier ein würdiges Ende. Wer sich mit den ersten Teilen noch nicht so richtig anfreunden konnte, wird mit dem dritten Teil definitiv nicht glücklich werden.

Platz 28: Pacific Rim – Uprising

Pacifim Rim Uprising greift die Geschichte von Guilermo del Toros erstem Teil respektvoll auf, bessert kleinere Schwachstellen aus und bringt so einen gelungenen Actionfilm auf die Leinwand. Die Charaktere sind näher am Publikum und das Erzähltempo wurde angezogen, ohne dabei eine nachvollziehbare Handlung und Charaktereinführungen zu vernachlässigen.

Platz 27: Ocean’s 8

Ocean’s 8 erfindet nichts – nicht einmal die eigene Handlung, die sehr stark von Ocean’s 11 abgeknüpft wurde – neu, aber liefert trotzdem eine solide Performance ab. Vor allem der gut gewählte Cast sorgt für heitere 110 Minuten, die durchaus gut unterhalten.

Platz 26: Midnight Sun

Midnight Sun ist ein schön inszeniertes Drama, das mit der behandelten Krankheit ernsthaft umgeht und trotzdem eine schöne Liebesgeschichte erzählt. Der Soundtrack wird durch Gesangseinlagen von der Hauptdarstellerin Bella Thorne aufgepeppt. Die Taschentücher sollten nicht vergessen werden, denn im Kino bleibt kaum ein Auge trocken.

Platz 25: Paddington 2

Paddington 2 ist ein süßer und liebevoller Familienfilm, der noch mehr als der erste Teil überzeugen kann. Obwohl er manchmal ein bisschen übertreibt, bringt er alle Emotionen gut rüber.

Platz 24: Wunder

Wunder ist ein sehr emotionaler Film, aber auf die subtile Art und nicht auf die Holzhammermethode. Die Handlung kann durch verschiedene Erzählebenen überzeugen, die die Sichtweisen verschiedener Charaktere widerspiegelt.

Jahresrückblick – #6 – Kinofilme – die Enttäuschungen

Und schon kommen wir zur letzten Kategorie meines Jahresrückblickes. Die Kinofilme. Diese habe ich noch einmal in drei Kategorien unterteilt, wobei jede einen eigenen Artikel kriegt. Die Enttäuschungen machen den Anfang (0-4 Punkte), dann kommt das solide Mittelfeld (5-7 Punkte), bis wir zu den Highlights des Jahres kommen (8-10 Punkte). Insgesamt sind 61 Plätze zu vergeben.

Platz 61: Death Wish

Death Wish weiß nicht so wirklich, was er eigentlich sein will und ist egal in welcher Kategorie einfach nur schlecht umgesetzt. Er hat zeitgleich von allem zu wenig und von allem zu viel. Darsteller bleiben hinter ihrem Können, die Handlung ist vorhersehbar und konsequent langweilig.

Platz 60: Predator – Upgrade

Ich habe nichts gegen gut gemachte Action und dann darf die Handlung auch gerne kürzer kommen, aber bei Predator – Upgrade passt einfach nichts zusammen. Herausgekommen ist ein Machofilm mit viel Geballer, das man auch schonmal spannender gesehen hat.

Platz 59: Der Sex-Pakt

Der Sex-Pakt hat irgendwo gute dramatische Ansätze versteckt, die alleinstehend gut funktioniert hätten. Leider wurde der Film zu einer schlechten Komödie verhunzt und das eigentlich relativ hohe Niveau wurde immer wieder mit schlechten Witzen runtergezogen, so dass als Endprodukt leider ein schlechter Film entstand.

Platz 58: Meg

Meg hat leider von allem zu wenig. Zu wenig Handlung, zu wenig interessante Charaktere, zu wenig Spannung. Denn dadurch, dass dem Zuschauer die Bindung zu den Charakteren fehlt, ist es letztendlich egal, wer alles vom Meg gefressen wird. Mit der Ausgangsprämisse hätte man durchaus mehr anfangen können. Aber dafür hätte man sich zunächst auch einfach einigen müssen, wie groß der Meg denn nun sein soll.

Platz 57: Safari – Match me if you can

Safari – Match me if you can ist ein lieblos zusammengestückelter Film, der lieber Klischees aufleben lässt, als sich um innovate Handlung und individuelle Charaktere zu kümmern. Gleichfalls schafft er es weder einen ernsten kritischen Film über das heutige Datingverhalten zu inszenieren, noch alles mit einer gewissen Dosis Humor zu verzieren. Zurück bleibt ein Film, bei dem man nicht weiß, was er einem eigentlich sagen wollte.

Platz 56: Downsizing

Guter Ansatz, starkes erste Drittel, sehr großer Absturz danach. Downsizing ist so im Resümee leider eine Enttäuschung.

Platz 55: Der seidene Faden

Der seidene Faden kann in seiner Gesamtheit leider nicht überzeugen und ist ein eher ungewöhnlicher Oscarkandidat. Lediglich Daniel Day-Lewis sticht mit einer herausragenden letzten Performance hervor.

Platz 54: Pitch Perfect 3

Der dritte Teil der Pitch Perfect Reihe hält nicht, was er verspricht und kommt mit einer schlechten Handlung daher. Lediglich das große Finale und allgemein der musikalische Aspekt geben dem Film ein paar Lichtblicke. Das Franchise dürfte sich damit selbst beerdigt haben – wobei das andere Franchises bisher auch nicht von weiteren Fortsetzungen abgehalten hat.

Platz 53: The first Purge

Nette Idee, gutes Handwerk, aber die Idee konnte einfach nicht vernünftig umgesetzt werden. So schafft es The first Purge nicht spannungstechnisch mit den Vorgängern mitzuhalten und erzählt auch nichts wirklich neues.

Platz 52: Skyscraper

Skyscraper hat eine schöne Grundprämisse und könnte Mission Impossible mit High-Rise kombinieren. Leider bleibt am Ende nur die schöne Optik des Gebäudes und eine Vielzahl an abgedrehten Actionsequenzen. Den Zuschauer lässt der Film dadurch leider kalt.

Platz 51: Rampage – Big meets bigger

Wenn man sich einen Film wie Rampage ansieht, dann weiß man an sich, dass man keine große Erwartungen haben sollte, sondern sich nur auf ein bisschen sinnlose „Monsterkloppe“ einstellen sollte. Leider zögert Rampage diese viel zu lange heraus und setzt sie dann nicht einmal wirklich gut um, so dass ein Film entsteht, der es schafft nicht vorhandene Erwartungen nicht zu erfüllen. Das haben wir von The Rock schon einmal besser gesehen.

Platz 50: Tomb Raider

Tomb Raider hätte mit einigen starken Elementen gut funktionieren können, krankt aber an seiner misslungenen Handlung, die gerade zum Ende hin, vieles zerstört. Zurück bleiben enttäuschte Fans und selbst neutrale Filmliebhaber kommen hier nicht auf ihre Kosten. So ist Tomb Raider nur eine weitere nicht gelungene Spieladaption.

Platz 49: Christopher Robin

Es hätte ein Wiedersehen mit meinen Kindheitsfreunden sein können, ist aber nichts halbes und nichts ganzes und trotz guter Aussage stört das Gesamtkonzept an allen Ecken.

Was waren eure Enttäuschungen im vergangenen Filmjahr?

 

Rückblick auf den November

Nachdem ich mich in letzter Zeit viel mit meinen Jahresrückblicken beschäftigt habe – und noch immer zwei Rückblicke fehlen – sollen natürlich meine regulären Formate nicht darunter leiden. Daher folgt hier nun der Rückblick auf den November. Im November war ich zudem Ausrichter des monatlichen Filmrätsels bei Ma-Gos Filmrätsel, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Sneak Preview

Nur ein kleiner Gefallen: Die ungleichen Mütter Emily und Stephanie freunden sich an, bis Emily verschwindet. Stephanie versucht nun sie zu finden und muss gleichzeitig feststellen, dass sie ihre Freundin kaum kannte. Ein interessant inszenierter Film, der drei verschiedene Genres geschickt kombiniert.

Charles Dickens – der Mann, der Weihnachten erfand: Charles Dickens hatte mit seiner Weihnachtsgeschichte einen Megaerfolg. Doch wie kam es zu der Geschichte? Hier werden die Hintergründe beleuchtet. Eine gute Idee, die leider etwas halbherzig umgesetzt wurde.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Bohemian Rhapsody: Queen ist mit ihrer Musik unvergessen.  Der Film begleitet die Band von Gründung bis zum Live-aid Konzert. Hier stechen vor allem die sehr guten schauspielerischen Leistungen hervor, allen voran Rami Malek als Freddy Mercury. Gepaart mit den Welthits ist Bohemian Rhapsody ein Film, der unter die Haut geht.

Der Nussknacker und die vier Reiche: Eine Neuinterpretation bzw. Weiterentwickelung des klassischen Ballets. Clara folgt einer Spur in ein geheimnisvolles Reich voller Abenteuer. Hier sticht vor allem die herrliche Optik hervor, auch wenn der Film handlungstechnisch ein paar Schwachstellen aufweist.

Aufbruch zum Mond: Im Wettlauf mit der Zeit und den Russen betreiben die USA ein strenges Raumfahrtprogramm, an dem sich auch ein gewisser Neil Armstrong beteiligt. Ein gut erzählter Film mit kleinen Schwachstellen. Das größte Manko dürfte die wacklige Kameraführung sein, die bei mir Übelkeit hervorrief.

Phantastische Tierwesen – Grindelwalds Verbrechen: Gellert Grindelwald hat es geschafft aus dem Gefängnis zu entkommen. Nun schart er seine Anhänger um sich, um die Macht an sich zu reißen. Dumbledore bittet Newt Scamander um Hilfe. Ein zweiter Teil von fünf geplanten, der, obwohl er nur die Weichen für das Kommende stellen soll, sehr stark geworden ist. Vor allem Johnny Depp als Grindelwald hat zu alter Größe zurückgefunden.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Mord im Orient-Express: Nachdem mich die Verfilmung von Agatha Christies Klassiker im Kino enttäuschte, da mich der Trailer so sehr angeheizt hat, dass ich vorab bereits von meinem Highlight des vergangen Jahres ausging, gefiel er mir nun mit normalen Erwartungen doch erstaunlich gut.

Set it up: Das Netflix Original begleitet zwei persönliche Assistenten, die unter ihren Chefs leiden. Beide treffen aufeinander und beschließen ihre Chefs zu verkuppeln. Herausgekommen ist eine süße Dramedy, die mit guten Ideen und einem interessanten Cast trumpft.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Im November habe ich alle Filme, die ich sehen wollte, gesehen. Folgende haben es ganz knapp nicht auf die Liste geschafft:

Operation Overlord, Juliet Naked

Serien – ein kurzer Überblick

Während ich im Oktober relativ viele Serien gesehen habe, beschränkt es sich im November auf zwei. Ich habe es endlich geschafft die achte Staffel von Supernatural zu schauen. Eigentlich gefällt mir die Serie seit der fünften nicht mehr richtig, ich möchte aber doch immer wieder wissen, wie es mit den Winchesters weitergeht. Zudem habe ich die zweite Staffel von Adventure Time gesehen.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1419
Seiten pro Tag: 47 im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 3

Der große Gatsby:  Das Buch dürfte vor allem durch die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio bekannt sein. Die Handlung deckt sich und auch die Erzählweise. Doch die Partys konnten im Film natürlich viel schillernder dargestellt werden, da das Buch doch recht nüchtern erzählt wurde. Dafür gibt es im Buch natürlich mehr Hintergrundinformationen.

Die Tochter des Uhrmachers: Kate Morton ist zurück mit ihren neusten Werk. Diesmal geht es um das Anwesen Birchwood Manor, das ein Geheimnis umgibt und die verschiedensten Personen über die Generationen beherbergt. Morton hat ihren Stil zwar leicht verändert, dennoch erzählt sie eine ausgewogene Geschichte und schafft es wieder den Leser komplett in den Bann zu ziehen.

Die Suche: Charlotte Link versucht sich wieder an einem Kriminalroman und lässt die Charaktere aus „Die Betrogene“ noch ein zweites Mal in Aktion treten. Frau Link versucht sich hier an ihrer gewohnt ausschweifenden Erzählweise, die dem Krimi leider eher schaden, da sich viele Passagen einfach wiederholen. Damit leider eines ihrer schwächsten Bücher.

 

Jahresrückblick 2018 – #4 – Heimkino

Und weiter geht’s mit meinem Jahresrückblick, diesmal geht es um meine sogenannten „Homekino“-Filme. Also die Filme, die ich bei mir zu Hause gesehen habe. Dabei unterscheide ich in Filme, die ich zuvor schon einmal gesehen habe und Filme, die ich entweder im Kino verpasst habe oder aus anderen Gründen zum ersten Mal sehe.

I. Filmreise-Challenge

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mindestens die erste Aufgabe dieses Jahr zu lösen, aber irgendwie kam alles Mögliche dazwischen. Aber immerhin vier Filme aus der Weltreiseaufgabe hab ich gesehen – ohne Ranking:

  1. Mary & Max – oder schrumpfen Schafe, wenn es regnet (Australien)
  2. Oldboy (Korea)
  3. Nader & Simin (Iran)
  4. Eine Frau namens Yesterday (Südafrika)

II. Wiederholungstäter

2018 habe ich 18 Filme, die ich bereits einmal gesehen habe, noch einmal gesehen. Dabei sind die 18 Filme des Marvel Cinematic Universe in die drei Phasen unterteilt, ausgenommen Infinity War – im Ranking:

Platz 18 – Scooby-Doo

Platz 17 – DUFF – hast du keine bist du eine

Platz 16 – Groupies bleiben zum Frühstück

Platz 15 – Whiskey, Tango, Foxtrott

Platz 14 – Coco – Lebendiger als das Leben

Platz 13 – Sicario

Platz 12 – Mord im Orient-Express

Platz 11 – Draculas Rückkehr

Platz 10 – Dracula

Platz 9 – MCU Phase 2

Platz 8 – MCU Phase 3

Platz 7 – MCU Phase 1

Platz 6 – Deadpool

Platz 5 – Jumanji – Welcome to the Jungle

Platz 4 – SMS für dich

Platz 3 – Die Feuerzangenbowle

Platz 2 – Mary Poppins

Platz 1 – Avengers – Infinity War

III. Neue Filme

2018 habe ich 31 Filme zu Hause gesehen, die ich zuvor noch nicht gesehen habe – im Ranking:

Platz 31 – Alice im Wunderland (BBC Zweiteiler)

Hierbei handelt es sich um eine britische Fernsehfilmfassung und Adaption von Lewis Carolls Alice im Wunderland. Dabei pickt sich Regisseur und Drehbuchautor Nick Willing jedoch nur einzelne Brotkrumen der ursprünglichen Geschichte heraus und inszeniert eine völlig abstruse Geschichte (man kann sie leider nicht mehr verrückt nennen, was ja noch gepasst hätte) und verirrt sich in seinen Handlungssträngen, so dass diese auch irgendwann einfach nicht mehr spannend sind.

Platz 30 – Der 100-jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Das Buch gefiel mir stellenweise sehr gut, stellenweise war es mir zu abstrus. Der Film konnte aber den Charme des Buches nicht so richtig einfangen und ist daher nur abstrus und konnte bei mir nicht punkten.

Platz 29 – Willkommen bei den Hartmanns

Eine deutsche Komödie, die sich mit der Flüchtlingsproblematik befasst, aber dabei leider immer wieder am relevanten Vorbeischlittert und sich nicht so ganz entscheiden kann, was für eine Geschichte genau erzählt werden soll.

Platz 28 – Das Belko-Experiment

Die Angestellten einer Firma werden ohne Vorwarnung in ihr Bürogebäude eingesperrt. Dann bekommen sie die Anweisung eine gewissen Anzahl ihrer Kollegen zu töten. Das Belko-Experiment beleuchtet zum einen wie sich verschiedene Menschen verhalten, wenn sie in so einer Situation stecken. Töten oder möglicherweise selbst getötet zu werden. Zum anderen erfreut sich der Film aber auch einfach an großen Abschlachtszenen.

Platz 27 – Get out

Get Out hat von allem leider etwas zu wenig. Zu wenig Spannung, zu wenig Horror, zu wenig Humor. Lediglich der Teil des Films, der kritisiert und sich mit Rassismus beschäftigt ist gelungen.

Platz 26 – Der Sinn des Lebens

Mit dem Humor von Monty Python kann ich mal mehr mal weniger mit Ansagen. Das ist das schöne an ihrem Film der Sinn des Lebens, der sich in verschiedene Kurzepisoden gliedert. Trotzdem konnte er mich in seiner Gesamtheit nicht so ganz überzeugen.

Platz 25 – Jurassic Park 2

Eine sehr lieblose Fortsetzung, die mich nicht wirklich begeistern konnte. Hier hat er ähnliche Probleme, wie Jurassic World 2, was wohl an der sehr ähnlichen Handlung liegen dürfte.

Platz 24 – Alien 2

Ellen Ripley wird nach den Ereignissen im ersten Teil aufgefunden, doch glaubt ihr keiner ihre Geschichte. Bis Kolonnisten verschwinden und Ripley mit einem neuen Team dorthin gesandt wird. Leider nicht so wirklich mein Fall.

Platz 23 – A Silent Voice

Mein Freund schaut zwischendurch sehr gerne mal einen Anime und nach dem er mich für Your Name begeistern konnte (und der Film mich begeisterte), versuchte er es nun mit A Silent Voice. Shoko kommt neu an die Schule und ist gehörlos. Dafür wird sie von ihren Mitschülern, allen voran Shoya gehänselt. Jahre später nimmt Shoya wieder Kontakt zu Shoko auf, da er inzwischen nachvollziehen kann, wie er sich gefühlt haben muss. Kommt für mich nicht an Your Name heran, hat aber durchaus seine Stärken.

Platz 22 – Du neben mir

Sie hat eine Immunkrankheit und kann das Haus nicht verlassen. Er ist neu gegenüber eingezogen. Ein kleiner Liebesfilm, der das Rad nicht neu erfindet, aber eine süße Geschichte erzählt, die stark von ihren Darstellern lebt.

Platz 21 – Hampstead Park – Mit Aussicht auf Liebe

Diane Keaton und Brendan Gleeson rebellieren hier gegen Konventionen und kämpfen für das Recht auf eigenen Wohnraum. Eine süße kleine Liebesgeschichte, die hinten hinaus zwar nicht viel Tiefgang hat, aber dafür Herz.

Platz 20 – Mudbound

Mudbound hat gute Ansätze und ein interessantes Setting. Wirklich überzeugen kann er durch seine langsame und dadurch langatmige Erzählung leider nicht, auch wenn die Geschichte eigentlich unter die Haut gehen könnte.

Platz 19 – Rambo

Silvester Stallone, diesmal als Vietnamveteran, der in einer Kleinstadt Ärger mit der örtlichen Polizei bekommt. Leider war der Film nicht ganz mein Fall, da ich mich viel zu sehr über die blöden Polizisten aufgeregt habe, um den Film genießen zu können.

Platz 18 – The Tale – Die Erinnerung

Eine Frau findet Briefe aus ihrer Kindheit und merkt, dass sie große Teile ihrer Kindheit verdräng hat. Schnell merkt sie auch, warum. Sie wurde als Kind sexuell missbraucht. The Tale erzählt die Geschichte in einzelnen Schnipseln. Dabei ist das erzählte schon sehr krass und wird von Hauptdarstellerin Laura Dern gut rübergebracht.

Platz 17 – Mr. Holmes

Ian McKellan verkörpert hier den in die Jahre gekommenen Sherlock Holmes, der langsam aber sicher sein Gedächtnis verliert und verzweifelt aufzuschreiben versucht, was in seinem letzten Fall passiert ist, bevor er gänzlich aufgehört hat Detektiv zu sein. Eine interessante Geschichte mit einem gewohnt Starken McKellan.

Platz 16 – Alle Farben des Lebens

Ramona hat entschieden, dass sie sich mehr als Junge fühlt und lebt fortan als Ray. Wie ihre Eltern damit und Rays Wunsch nach einer Hormonbehandlung umgehen, erfahren wir in dem tiefgründigen Film, der dem Zuschauer versucht das Innenleben von Transgender näher zu bringen und auch die Beteiligten drum rum beleuchtet. Leider verrennt sich der Film am Ende in einem Familiendrama und kommt vom eigentlichen Thema ab.

Platz 15 – Set it up

Ein Netflix-Film, der mir mehrfach vorgeschlagen wurde. Und da ich gerade Elementary mit Lucy Liu beendet hatte, schaute ich diesen Film gleich hinterher. Zwei überforderte Assistenten die für zwei sehr strenge und eigene Chefs arbeiten. Bis sie aufeinander treffen und beschließen ihre Chefs zu verkuppeln. Ein Film irgendwo zwischen Romanze und Komödie, der eine gute Abendunterhaltung liefert, aber eben auch nicht mehr.

Platz 14 – Leon, der Profi

Mein Freund beschloss, dass es wieder mal an der Zeit sei einen Film zu schauen, den ich noch nicht gesehen hatte. Und da unser Filmregal zu 90% aus meinen Filmen besteht, war das gar nicht so leicht einen zu finden. Schließlich durfte ich diesen schönen Klassiker sehen mit der noch sehr jungen Natalie Portman.

Platz 13 – What happened to Monday

In einer überbevölkerten Zukunft gilt eine Ein-Kind-Politik. Doch als eine Frau Siebenlinge gebärt, zieht der Großvater alle sieben als ein Kind groß und benennt sie nach den Wochentagen, an denen sie das Haus verlassen dürfen. Mit einer sehr interessanten Grundidee ist ein interessanter Thriller entstanden, der durchaus einen Blick lohnt.

Platz 12 – Begabt

Chris Evans versucht seine hochbegabte Nichte an eine staatliche Schule zu schicken, muss aber gegen Vorurteile und seine Mutter kämpfen. Ein ruhig erzählter Film über einen Mann, der verzweifelt versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Fein gespielt und sehr berührend.

Platz 11 – Boston

2013 explodiert eine Bombe am Ziel des Boston Marathons. 2016 widmete sich der Film Boston zum einen den Verletzten, zum anderen den Ermittlungsarbeiten. Leider wird die gute Mischung des Anfangs am Ende mit einer sehr langen Verfolgungsjagd etwas gedämpft.

Platz 10 – Jumanji

Nachdem ich die Fortsetzung sehr genossen habe, gab es nun auch einmal das Original mit Robin Williams gesehen. Jumanji sieht wie ein gewöhnliches Brettspiel aus, doch wer es spielt, holt den Dschungel zu sich. Eine herrliche Komödie!

Platz 9 – Zwielicht

Zwielicht kommt als typisches Gerichtsdrama daher. Doch unter der oberen Schicht steckt noch viel mehr. Was das genau ist, werde ich hier nicht näher erläutern, denn auch Zwielicht lebt davon, dass man nicht allzu viel von der Handlung weiß. Mich hat der Film wirklich überrascht und konnte mich durchaus begeistern. Schauspielerisch ist es vor allem Edward Norton, der hier sein Schauspieldebut gibt und zugleich einen Golden Globe gewann und für einen Oscar nominiert wurde.

Platz 8 – to all the boys I’ve loved before

Lara Jean ist ein durchschnittliches etwas schüchternes Mädchen. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal so richtig verknallt gewesen. Und jedes Mal hat sie in dieser Phase einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Als das jemand anderes für sie tut, gerät ihre Welt auf einmal ins Chaos. Ein sehr süßer kleiner Film, der das Rad nicht neu erfindet, aber mit liebevollen Charakteren überzeugen kann.

Platz 7 – Rocky

Mein Lebensgefährte wollte, dass ich mehr Klassiker sehe. Den Auftakt machte Silvester Stallone als Rocky. Sehr ruhig erzählt, erleben wir hier Rocky Balboa, der die Chance bekommt als Amateur gegen den amtierenden Boxweltmeister zu kämpfen.

Platz 6 – Notting hill

2018 ließ mich auch noch Julia Roberts und Hugh Grant ein. Auch hier bekam ich einen herrlich romantischen Film über den Buchhändler von nebenan und der berühmten Schauspielerin.

Platz 5 – Pretty Woman

Hier begegnete ich Julia Roberts als Straßennutte und Richard Gere als reichem Geschäftsmann. Hach was ging mir das Herz auf als Roberts sich wahnsinnig über eine Badewanne freute.

Platz 4 – Where to invade next

Eine interessante Dokumentation über verschiedene Vorteile in Europa gegenüber den USA. Natürlich alles sehr überspitzt, aber sehr gut, wenn man sich darauf einlässt.

Platz 3 – Jurassic Park

Ein zeitloser Klassiker mehr, der endlich von mir gesehen wurde, nachdem ich ein bisschen zwiegespalten über das neue World Universum bin. Hier sieht man noch eindeutig Steven Spielbergs Handschrift, der versuchte trotz freilaufendem T-Rex einen Familienfilm zu konstruieren.

Platz 2 – Schlaflos in Seattle

Tom Hanks und Meg Ryan kennen sich nicht und doch fühlt sie sich zu ihm hingezogen, nachdem er zufällig an Weihnachten in einer Radioshow erzählt. Ein absolut rührender Klassiker!

Platz 1 – Die große Liebe meines Lebens

Der Film, auf dessen Idee (Valentinstag auf dem Empire State Building) Schlaflos in Seattle basiert. Ich musste diesen Film einfach auch noch sehen. Deborah Kerr und Cary Grant treffen sich durch Zufall auf einer Kreuzfahrt und verlieben sich. Doch sie sind beide noch in festen Händen. Daher beschließen sie sechs Monate zu warten und sich am Valentinstag auf dem ESB wiederzutreffen. Ein absolut rührender Film, der romantisch, aber auch tieftraurig ist.

Rückblick auf den Oktober

Im Gruselmonat Oktober habe ich mich selbst zwar relativ wenig gegruselt. Bei Ma-Go ging es dann schon wesentlicher Horrormäßiger zu, mit seiner Reihe „31 Blogger’s Gruselstories“. Zu dieser Reihe schrieb ich auch einen Beitrag. Wer also wissen will, wieso ich meinen ersten Horrorfilm mit meiner ersten Achterbahnfahrt verglichen habe, kann es hier nachlesen. Ansonsten ging es in diesem Monat auf Dienstreise – Lanzarote und Fuerteventura wurden erkundet. Was medientechnisch bei mir los war, erfahrt ihr nun in meinem Monatsrückblick:

Sneak Preview

Der Vorname: Ein Gruppe Freunde trifft sich zum Abendessen. Dabei wird der Vorname des noch ungeborenes Nachwuchs eines Paares preisgegeben. Doch dieser sorgt für allerlei Diskussionsbedarf. Regisseur Sönke Wortmann weiß zu überzeugen und erschafft ein gelungenes Kammerspiel mit starken Darstellern und interessanten Charakteren.

25 km/h: Zwei Brüder treffen sich nach 30 Jahren wieder. Beide haben sich sehr unterschiedlich entwickelt, beschließen aber den Roadtrip, den sie als Kinder geplant haben, endlich nachzuholen. Dabei vereint der Film Roadmovie mit Feel good und einer gesunden Portion Drama. Regisseur Goller weiß, wann er nachbohren muss und wann er ein Thema ruhen lassen sollte.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

A Star is born: Er ist ein in die Jahre gekommener Musiker, der sein Leben in Alkohol ertränkt, sie schafft es durch ihn entdeckt zu werden. Eine Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen. Der Film ist mehr als eine Liebesgeschichte und mehr als ein Musikfilm. Er kombiniert so viele Themen und erzählt eine Geschichte mit allen Facetten, mit allen Höhen und Tiefen. Dabei beleben die beiden Hauptdarsteller Cooper und Gaga den Film.

Venom: Journalist Eddie Brock, untersucht einen Fall bei der Life Foundation. Zurück kommt er mit einem Symbionten namens Venom, der sich in ihm eingenistet hat. Venom hat zwar einige Schwachstellen, die jedoch während des Sehens nur bedingt stören und erst im Nachhinein wirklich ins Gewicht fallen. Dennoch ist es schade, dass die ständigen Regisseurwechsel das Potential des Films so klein gehalten haben.

Johnny English – man lebt nur dreimal: Ein Hackerangriff legt die Identitäten aller von Großbritannien im Einsatz befindlichen Agenten offen. Nun muss der MI7 sich Alternativen überlegen. Zum Glück hat Johnny English gerade Zeit. Johnny English 3 ist genau das, was man erwartet. Ob es einen dritten Teil noch gebraucht hätte, dürfen die Fans entscheiden.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im Zuge meiner Reihe „Filme, die musst du gesehen haben“, sichtete ich noch Zwielicht und Alice im Wunderland. Details sind hier zu finden.

Jumanji 2: Im letzten Monat sah ich das erste Mal das Original und ließ nun den zweiten Teil folgen. Mich konnte noch immer die Handlung und vor allem die Besetzung begeistern!

Mary Poppins: In Vorbereitung auf den zweiten Teil, den Disney uns demnächst im Kino zeigt, ließ ich mich noch einmal von Julie Andrews bezaubern.

Das Belko-Experiment: Die Angestellten einer Firma werden ohne Vorwarnung in ihr Bürogebäude eingesperrt. Dann bekommen sie die Anweisung eine gewissen Anzahl ihrer Kollegen zu töten. Das Belko-Experiment beleuchtet zum einen wie sich verschiedene Menschen verhalten, wenn sie in so einer Situation stecken. Töten oder möglicherweise selbst getötet zu werden. Zum anderen erfreut sich der Film aber auch einfach an großen Abschlachtszenen.

The Tale – Die Erinnerung: Eine Frau findet Briefe aus ihrer Kindheit und merkt, dass sie große Teile ihrer Kindheit verdräng hat. Schnell merkt sie auch, warum. Sie wurde als Kind sexuell missbraucht. The Tale erzählt die Geschichte in einzelnen Schnipseln. Dabei ist das erzählte schon sehr krass und wird von Hauptdarstellerin Laura Dern gut rübergebracht.

The Avengers – Infinity War: Nach dem DVD Release des dritten Avengers Abenteuer musste ich den Film unbedingt noch einmal sehen, um meine Meinung zu überprüfen. Ja, immer noch sehr guter Film!

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Bad times at the El Royal: Sieben Fremde treffen in einem Hotel zusammen. Jeder hat eine andere Geschichte und andere Geheimnisse. Der Trailer sah schon sehr interessant aus und auch der Cast lässt einiges erhoffen.

Hunter Killer: Von Filmen mit Gerard Butler lass ich eigentlich gerne die Finger, nachdem seine letzten Filme allesamt floppten. Gary Oldman hingegen ist ein Schauspieler, den ich sehr gerne sehe. Was auch Hunter Killer interessant macht.

Filme, die es ganz knapp nicht in die Liste geschafft haben: Werk ohne Autor, Gänsehaut 2, Abgeschnitten

Serien – ein  kurzer Überblick

Im Oktober habe ich drei Serien beendet. Zum einen Elementary mit der vierten und fünften Staffel. Bis zum Ende hohes Niveau und interessante Fälle. Ich erwarte nun sehnsüchtig die sechste Staffel. Zum anderen Rick & Morty mit der dritten Staffel. Die Serie ist zwar vollkommen verrückt, aber hat trotzdem Suchtpotential. Auch hier erwarte ich nun die nächste Staffel. Und zu guter Letzte The A-Team. Die fünfte Staffel war zwar vom Konzept her ganz anders als die ersten vier, aber trotzdem noch spannend. Ich hätte gerne mehr gesehen, aber die Serie ist damit endgültig beendet. Neu gesehen habe ich die erste Staffel von Glow. Die Serie über weibliche Wrestler ist zwar irgendwo interessant und gut gemacht, aber so der letzte Funke ist nicht wirklich übergesprungen. Auf Empfehlung meines Freundes habe ich Rick & Morty mit Adventure Time ersetzt. Auch diese Serie ist einfach nur abgedreht, aber mit ihren gerade mal 10 minütigen Folgen super zum durchsuchten. Und zu guter Letzt habe ich noch Netflix neue Serie All about the Washingtons gesehen. Leider war die Serie nicht so lustig wie ich erwartet hätte.

Mein Lesemonat:

Bücher insgesamt: 2
Seiten insgesamt: 1104
Seiten pro Tag: ca. 35 pro Tag
Taschenbücher: 1
Manga: 1

Death Note – Band 4: Die Geschichte rund um Light und seinen Todesgott ist zwar immer noch interessant, aber ich merke, dass ich vielleicht zwischen den Bänden etwas Zeit verstreichen lassen sollte.

Christine: Mein inzwischen vierter Stephen King Roman hielt mich den gesamten Oktober über in Atem. So habe ich wohl doch Gruseloktober „gefeiert“. King schafft es wieder ein völlig normales Szenario – ein Autokauf – in eine Horrorgeschichte zu verwandeln und dabei die typischen Entwicklungen eines Mannes am Ende seiner Highschool-Zeit mit einzubeziehen.

Filme, die musst du gesehen haben #2 – Alices Filme

Es ist tatsächlich schon über zwei Jahre her, dass ich diese Kategorie ins Leben gerufen habe, damals mit den Filmen meines damaligen Kollegen Jan. Seitdem standen zwar einige Filme bei mir herum, aber erst jetzt habe ich alle gesehen, die mir meine beste Freundin Alice in die Hand gedrückt hat. 

Was ist „Filme, die musst du gesehen haben“?

Immer wieder höre ich von Freunden, wenn ich mich mit ihnen unterhalte, „Was den Film kennst du nicht! Aber den muss man doch gesehen haben!“. Um diese Aussagen zu überprüfen, bitte ich immer wieder Freunde darum, mir doch genau diese Filme zur Ansicht zu geben. Hier erfahrt ihr nun, ob sie meiner Meinung nach Recht haben, oder eher nicht.

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1 – Cry_Wolf

Owen kommt neu an ein Elite-Internat, nachdem er von seiner letzten Schule geflogen ist. Er findet schnell Freunde in dem sogenannten „Lügenclub“, die er schnell in deren eigenem Spiel schlägt. Da gleichzeitig eine Schülerin vermisst und später ermordet aufgefunden wird, beschließt der Club die Sage vom „Wolf“ zu erfinden, einem Serienmörder. Letztendlich glaubt Owen sich aber selbst verfolgt und denkt, dass der Mörder des Mädchens dahinter steckt.

Diesen Film habe ich bereits 2016 zum Horroroctober besprochen (seitdem lagen die Filme auf meinem Schreibtisch). Hier meine damalige (und damit aktuellere) Bewertung: Bei Cry_Wolf  wird ein vermeintlicher Serienkiller erschaffen, der wenig später wirklich auftaucht. Nur leider mangelt es dem Film an guten Ideen, die zur Spannung beitragen könnten. So verläuft er sich in eine Aneinanderreihung von vorhersehbaren Ereignissen ohne Spannung zu erzeugen und schafft eine so große Distanz zwischen Charaktere und Publikum, dass einem selbst der Ausgang des Films komplett kalt lässt.

2 – Sucker Punch

Ein Mädchen wird nach dem Tod ihrer Mutter durch ihren Stiefvater in eine psychiatrische Einrichtung für eine ungenehmigt Lobotomie eingeliefert. Um damit umzugehen generiert ihr Unterbewusstsein eine alternative Handlung. Babydoll, wie das Mädchen nun heißt, wird in ein Bordell geschickt. Dort kann sie andere durch ihren Tanz bewusstlos machen. Können sie und die anderen dadurch aus dem Bordell fliehen?

Zack Snyder schaffte es mit seinem Dawn of the Dead und seinem die Legende der Wächter meine Bewunderung zu wecken. Allerdings ist er auch verantwortlich für das nicht gerade gut laufende DC Extended Universe (Man of Steel, Dawn of Justice & Justice League). Bei Sucker Punch hat er nun auch noch das Drehbuch geschrieben und sich dabei anscheinend einmal komplett ausgetobt. Dadurch entstand dieser Film mit drei Handlungsebenen, also einem Film im Film eines Films. Während Inception jedoch noch immer Vorreiter ist, um mehrere Handlungsebenen geschickt zu verknüpfen, bleibt Sucker Punch leider am Ende nur ein netter Versuch. Denn insgesamt ist er zwar nett zu interpretieren, aber leider doch viel zu abgedreht. Die einzelnen Ebenen scheinen nur bedingt etwas miteinander zu tun zu haben und Snyder scheint sich auch einfach einmal bei der Action und den Effekten ausgetobt zu haben. So bleibt ein Film zurück, bei dem man nur mit den Schultern zucken kann, was genau das denn nun sollte. Vor allem die Tonmischung ist auf der Bluray-Fassung extrem schlecht. Denn während man die Dialoge kaum verstehen konnte, befürchtet man bei den Actionsequenzen, dass selbst den Nachbarn noch die Trommelfälle platzen könnten.

3 – Alice im Wunderland (2009)

Alice (Caterina Scorsone) folgt ihrem entführten Freund Jack (Philip Winchester) in ein Land hinter einem Spiegel. Dort muss sie sich der Herzkönigin (Kathy Bates) stellen und hat nur Hilfe vom Hatter (Andrew Lee Potts). 

Hierbei handelt es sich um eine britische Fernsehfilmfassung und Adaption von Lewis Carolls Alice im Wunderland. Dabei pickt sich Regisseur und Drehbuchautor Nick Willing jedoch nur einzelne Brotkrumen der ursprünglichen Geschichte heraus und inszeniert eine völlig abstruse Geschichte (man kann sie leider nicht mehr verrückt nennen, was ja noch gepasst hätte) und verirrt sich in seinen Handlungssträngen, so dass diese auch irgendwann einfach nicht mehr spannend sind. Auch schauspielerisch hat der Film leider wenig zu bieten. Das einzige, was überhaupt überzeugen kann, ist die sehr eigenwillige Optik. Hier findet man doch teilweise noch einmal eine schöne Neuinterpretation von Wunderland. Der Film ist in zwei Teile unterteilt und beide gehen ca. 90 Minuten. Herausgekommen ist eine Geschichte, die sich auf 3 Stunden erstreckt, aber allerspätestens nach 2 Stunden fertig erzählt wäre, mit ein paar geschickten Änderungen vielleicht auch schon nach 90 Minuten. Aber so ist die kaum vorhanden Handlung noch einmal künstlich aufgebläht.

4 – Wild Things

Der allseits beliebte Lehrer Sam Lombardo (Matt Dillon) wird beschuldigt eine Schülerin vergewaltigt zu haben. Die Detectives Ray Duquette (Kevin Bacon) und Gloria Perez (Daphne Rubin-Vega) beginnen gegen den Lehrer zu ermitteln, was seine Karriere ruiniert. Doch in der Gerichtsverhandlung kommt alles anders. Was ihr wahr und was nicht?

Wild Thing ist einer dieser Filme bei denen man vorab nicht so viel von der Handlung wissen sollte, damit er funktioniert. Denn die Handlung macht nach ca. der Hälfte eine 180° Wendung. Leider spielt er ein bisschen zu viel mit diesen Wendungen und irgendwann ist es alles einfach nicht mehr glaubhaft. Letztlich ist er für das, was er erzählen wollte auch einfach viel zu lang geraten. Obwohl der Film nur 103 Minuten Lauflänge hat, hat er viele Längen und kann die Spannung nicht wirklich halten. Trotzdem hat er eine interessante Handlung und ein Blick lohnt sich doch mal.

5 – Zwielicht

Staranwalt Martin Vail (Richard Gere) übernimmt einen Fall pro bono, der eigentlich so gar nicht in sein Beuteschema passt. Aaron Stampler (Edward Norton) ist ein schüchterner Messdiener und wird beschuldigt den Erzbischof von Chicago brutal ermordet zu haben. Vail versucht einen Freispruch zu bekommen, da er sich nicht vorstellen kann, dass Stampler dazu fähig wäre, doch die Beweise sprechen gegen ihn.

Zwielicht kommt als typisches Gerichtsdrama daher. Doch unter der oberen Schicht steckt noch viel mehr. Was das genau ist, werde ich hier nicht näher erläutern, denn auch Zwielicht lebt davon, dass man nicht allzu viel von der Handlung weiß. Mich hat der Film wirklich überrascht und konnte mich durchaus begeistern. Schauspielerisch ist es vor allem Edward Norton, der hier sein Schauspieldebut gibt und zugleich einen Golden Globe gewann und für einen Oscar nominiert wurde.

6 – Donnie Darko

Der 16-jährige Donnie Darko überlebt einen Unfall nur, weil ihm in der Nacht zuvor ein Mann im Hasenkostüm erschienen ist, der ihn aus dem Haus gelockt hat. Seitdem erscheint ihm immer wieder der Hase und gibt ihm verschiedenen Anweisungen, die Auswirkungen auf die Menschen in seinem Umfeld haben.

Donnie Darko war so ein Film, von dem ich bisher sehr viel positives gehört hatte, ihn aber selbst nie gesehen hatte. Bei den von Alice ausgesuchten Film ist er auch mein Favorit geworden. Denn er vereint die typischen Teenagerdrama-Elemente mit Science-Fiction und bringt sie aber auch noch auf eine psychologische Ebene. Dabei überzeugt vor allem Jake Gyllenhaal als Donnie. Den Film genauer zu beschreiben ist eigentlich unmöglich. Man muss ihn einfach gesehen haben!

Rückblick auf den September

Jetzt wo der Sommer vorbei zu sein scheint – zumindest was die Temperaturen angeht – kommt der goldene Herbst. Im September war ich unter anderem auf Fortbildung und habe dafür das schöne Hamburg besucht und habe wieder an Zacks SEPTEMBER-Challenge teilgenommen. Dieses Jahr habe ich mich mit Serien auseinander gesetzt.

Sneak Preview

Mile 22: Eine militärische Sondereinheit versucht einen Spion aus seinem Land zu schaffen, damit dieser in den USA Asyl bekommt. Im Gegenzug erwarten sie Informationen. Der Film punktet durch gute handwerkliche Arbeit und einen hohen Spannungsgrad, verliert diese jedoch durch Emotionslosigkeit und Distanz zum Publikum direkt wieder.

I can only imagine: Die wahre Geschichte von Bart Millard, Sänger der christlichen Band Mercy Me, und dem Song seines Lebens: I can only imagine. Leider vergrifft er sich mehr als einmal im Ton und trägt bei der eigentlich rührenden Geschichte an den falschen stellen zu doll auf und präsentiert einem unsympathischen Protagonisten. Dennoch kann der Film Emotionen hervorrufen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Safari – Match me if you can: Ein Film über die fiktive Datingapp Safari und episodenartige Geschichten über deren Nutzer. Anstatt jedoch humorvoll und gesellschaftskritisch zu sein, wirft Safari mit billigen Klischees um sich und langweilt den Zuschauer nur.

Meg: Ein Forschungsteam untersucht geheime Tiefen des Marianengrabens und befördert dabei einen Megalodon hervor. Der Urzeithai galt bisher als ausgestorben. Nun versuchen Jason Statham und sein Team diesen unschädlich zu machen. Vorhersehbare Handlung, zu viel Machogehabe und nur ein Charakter, um den ich mir Sorgen gemacht habe. Es wäre ein guter Trashfilm geworden, wenn er sich selbst nicht viel zu ernst genommen hätte.

Predator – Upgrade: Mein erster Predator-Film! Quinn McKenna wird unfreiwillig Zeuge einer Predator-Landung. Doch die soll vertuscht werden. Auf der Flucht muss er nun nicht nur gegen eine Regierungseinheit kämpfen, sondern auch noch gegen zwei Predatoren, wobei einer ein Upgrade bekam. Also entweder war ich einfach nicht die Zielgruppe oder der Film war wirklich absoluter Müll. Schwierig zu sagen.

Searching: Ein Vater vermisst seine Tochter und versucht nun sie zu finden. Soweit nicht spannend. Allerdings wird die gesamte Geschichte nur über einen Bildschirm erzählt. Durch Chats, Videotelefonate, Internetrecherchen. Und dadurch wird er interessant.

Ballon: Michael „Bully“ Herbigs erster ernster Film. Erzählt wird die Geschichte von zwei Familien, die versuchen mithilfe eines Ballons aus der DDR zu fliehen. Eine hoch-spannende Geschichte mit starken Schauspielern und eindrucksvollen Bildern.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Jumanji: Nachdem ich die Fortsetzung sehr genossen habe, gab es nun auch einmal das Original mit Robin Williams gesehen. Jumanji sieht wie ein gewöhnliches Brettspiel aus, doch wer es spielt, holt den Dschungel zu sich. Eine herrliche Komödie!

To all the boys I’ve loved before: Lara Jean ist ein durchschnittliches etwas schüchternes Mädchen. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal so richtig verknallt gewesen. Und jedes Mal hat sie in dieser Phase einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Als das jemand anderes für sie tut, gerät ihre Welt auf einmal ins Chaos. Ein sehr süßer kleiner Film, der das Rad nicht neu erfindet, aber mit liebevollen Charakteren überzeugen kann.

SMS für dich: Karoline Herfurths Regiedebut kann mich auch nach dem dritten Mal sehen, noch immer in seinen Bann ziehen. Die absolut traurige, aber doch so lebensfrohe Geschichte bringt mich immer wieder gleichzeitig zum lachen und zum weinen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Das schönste Mädchen der Welt: Ein Jugendfilm über eine Klassenfahrt, den ich bisher nicht wirklich auf dem Schirm hatte, der aber so gute Kritiken abgegriffen hat, dass mein Interesse nun doch geweckt ist.

Book Club: In die Jahre gekommene Frauen entdecken ihre Sexualität wieder, nachdem sie im Buchclub 50 Shades of Grey gelesen haben. Mich stört zwar, dass man nach einem so schlecht geschriebenen Buch seine Sexualität neu entdeckt, aber Schauspielgrößen wie Jane Fonda und Diane Keaton ziehen mich dann doch zu dem Film.

Das Haus der geheimnisvollen Uhren: 1. Cate Blanchett 2. Die Optik 3. Jack Black. 3 Gründe, wieso der Film hier auf meiner Liste landet.

The Man who killed Don Quixote: Allein die unfassbare Entstehungsgeschichte, die Jahrzehnte gedauert hat, lässt diesen Film auf meine Liste wandern.

Serien – ein kurzer Überblick

Im September habe ich von Elementary die dritte Staffel gesehen und bin noch immer begeistert von der Serie. Dann hat mich mein Lebensgefährte dazu gebracht Rick & Morty zu sehen, wovon ich die ersten beiden Staffeln inzwischen gesehen habe und mich doch begeistern konnte – auch wenn ich das zuvor nicht gedacht hätte. Dann gab es von Brooklyn Nine-Nine endlich die vierte Staffel zu sehen, die leider mit einem riesigen doofen Cliffhanger endete und ich nun verzweifle, da ich wissen will, wie es weitergeht. Dann beendete ich noch die vierte Staffel vom A-Team und freue mich nun auf die finale fünfte Staffel. Als neue Serie entdeckte ich durch Zufall Younger und hab die erste Staffel bereits in kürzester Zeit verschlungen. Ganz mein Humor.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten insgesamt: 1156
Seiten pro Tag: ca. 39 pro Tag
Taschenbücher: 1
E-Books: 1
Manga: 2

Mortal Engines: Dieses Leseexemplar flatterte bei mir ins Haus, kurz nachdem ich den ersten Trailer zu Peter Jacksons neustem Streich gesehen habe. Leider konnte mich die emotionslose Handlung nicht richtig fesseln. Umso mehr freue ich mich, wenn Jackson sie mit guten Bildern untermauert.

Die unsichtbare Bibliothek: Der Auftakt einer neuen vielversprechenden Fantasy-Reihe. So wurde mir das Buch angepriesen. Leider konnte es mich nicht vom Hocker hauen. Zu viele Geschehnisse auf einmal, zu wenig Informationen zu der Bibliothek und leider bin ich auch mit den Charakteren nicht warm geworden. Laut den Rezensionen gibt es auch nur zwei Varianten: Entweder liebt man das Buch oder man konnte wenig mit anfangen. Ich gehöre leider zur zweiten Kategorie.

Death Note – Band 2 & 3: Schließlich habe ich mich noch weiter mit Light und seinem Todesgott befasst. Hier bleibt die Geschichte spannend.

 

Rückblick auf den August

Im August war mein Highlight natürlich das Elbenwald-Festival – ich berichtete.  Ansonsten habe ich wieder viel gearbeitet und natürlich fleißig Medien konsumiert 😉 Hier die bekannte allmonatliche Übersicht.

Cinemathek

No way out – Gegen die Flammen: Der Film erzählt die wahre Geschichte der  Granite Mountain Hot Shots und ihren Kampf für Anerkennung und gegen die Flammen des Yarnell Hill Feuers. Mit Josh Brolin, Miles Teller und Jennifer Connelly fein besetzt und gut inszeniert.

Sneak Preview

Bad Spies: Audrey erfährt, dass ihr Ex-Freund ein Spion bei der CIA ist und gerät zusammen mit ihrer besten Freundin Morgan in eine Verfolgungsjagd quer durch Europa. Humortechnisch wird hier leider oft fehlgegriffen und auch handlungstechnisch kann Bad Spies nur gelegentlich überzeugen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Skyscraper: In seinem neusten Streich versucht Dwayne Johnson seine Familie aus dem höchsten und modernsten Gebäude der Welt zu retten, während Terroristen versuchen dies zu zerstören. Leider setzt Mr. Johnson diesmal nur noch auf Action und vergisst Handlung und Charaktere komplett, was letztendlich nicht funktioniert.

Mission Impossible VI – Fallout: Das gleiche versucht auch Tom Cruise in seinem inzwischen sechsten Teil der Mission Impossible-Filme. Der Bösewicht aus dem fünften Teil wurde wieder aufgewärmt, um mehr Platz für noch mehr Action zu schaffen, die aber letztendlich mehr ermüdet als mitreißt.

Sicario 2 – Day of the Soldado: Denis Villeneuve schaffte 2015 mit Sicario einen weiteren Überraschungshit. Natürlich musste es auch hier wieder einen zweiten Teil geben. Ohne Emily Blunt, aber wieder mit Josh Brolin und Benicio del Toro, kommt die Fortsetzung nicht an den sehr guten ersten Teil heran und schwächelt deutlich bei der Handlung.

Deine Juliet: Lily James reist als Autorin der Nachkriegsjahre nach Guernsey, die den Krieg unter deutscher Besatzung noch einmal ganz anders erlebt haben und trifft dort auf einen Buchclub, dessen Geheimnis sie lüften will. Ein Film, der vordergründig durch seine Landschaftsaufnahmen begeistert, aber auch ansonsten zu überzeugen weiß.

The Equalizer 2: Robert McCall ist zurück. Als gute Seele seiner Nachbarschaft, muss er diesmal den Mord an seiner engsten Freundin aufklären. Dabei trifft er auf alte Bekannte. Auch hier versucht der zweite Teil die positiven Seiten des ersten aufzugreifen und weiterzuentwickeln, schießt dabei aber mit zu vielen Nebenhandlungen über das Ziel hinaus und das gut inszenierte Ende kommt einfach zu spät, um den Zuschauer noch abzuholen.

Christopher Robin: Vom Ende der Kindheit und den Beschwerden des Erwachsenseins zusammen mit einem Wiedersehen mit den Bewohnern des Hundert-Morgen-Waldes. Ich wollte den Film so gerne mögen, aber letztendlich scheitert er am zu langsamen Tempo.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Begabt: Chris Evans versucht seine hochbegabte Nichte an eine staatliche Schule zu schicken, muss aber gegen Vorurteile und seine Mutter kämpfen. Ein ruhig erzählter Film über einen Mann, der verzweifelt versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Fein gespielt und sehr berührend.

Boston: 2013 explodiert eine Bombe am Ziel des Boston Marathons. 2016 widmete sich der Film Boston zum einen den Verletzten, zum anderen den Ermittlungsarbeiten. Leider wird die gute Mischung des Anfangs am Ende mit einer sehr langen Verfolgungsjagd etwas gedämpft.

What happened to Monday?: In einer überbevölkerten Zukunft gilt eine Ein-Kind-Politik. Doch als eine Frau Siebenlinge gebärt, zieht der Großvater alle sieben als ein Kind groß und benennt sie nach den Wochentagen, an denen sie das Haus verlassen dürfen. Mit einer sehr interessanten Grundidee ist ein interessanter Thriller entstanden, der durchaus einen Blick lohnt.

Hampstead Park – Mit Aussicht auf Liebe: Diane Keaton und Brendan Gleeson rebellieren hier gegen Konventionen und kämpfen für das Recht auf eigenen Wohnraum. Eine süße kleine Liebesgeschichte, die hinten hinaus zwar nicht viel Tiefgang hat, aber dafür Herz.

Du neben mir: Sie hat eine Immunkrankheit und kann das Haus nicht verlassen. Er ist neu gegenüber eingezogen. Ein kleiner Liebesfilm, der das Rad nicht neu erfindet, aber eine süße Geschichte erzählt, die stark von ihren Darstellern lebt.

Alle Farben des Lebens: Ramona hat entschieden, dass sie sich mehr als Junge fühlt und lebt fortan als Ray. Wie ihre Eltern damit und Rays Wunsch nach einer Hormonbehandlung umgehen, erfahren wir in dem tiefgründigen Film, der dem Zuschauer versucht das Innenleben von Transgender näher zu bringen und auch die Beteiligten drum rum beleuchtet. Leider verrennt sich der Film am Ende in einem Familiendrama und kommt vom eigentlichen Thema ab.

Dracula & Draculas Rückkehr: 1958 wurde der großartige Christopher Lee als Graf Dracula besetzt und eroberte mit seinem einzigartigen Blick die Kinoleinwand. 1968 kam dann Draculas Rückkehr raus. Ich liebe Lees Verkörperung des blutdurstigen Grafen!

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Destination Wedding: Keanu Reeves und Winona Ryder sind beide von der Liebe enttäuscht und sind auch noch auf dem Weg zur gleichen Hochzeit. Hier hatte ich eine etwas andere Liebesgeschichte erwartet mit viel Sarkasmus.

Meg: Jason Statham findet einen als ausgestorben geglaubten Megalodon, einen Mega-Hai aus Dinosaurierzeit. Hier erwarte ich einen schönen Trash-Film in der weiße Hai Optik.

Kindeswohl: Emma Thompson als Familienrichterin in ihrem bisher schwierigsten Fall. Allein wegen Emma Thompson bestimmt sehenswert.

In der engeren Auswahl, aber nicht in die Liste geschafft, haben es Grenzenlos, Vollblüter, Blackkklansman, Crazy Rich, Mein Name ist Somebody und Asphaltgorillas.

Serien – ein kurzer Überblick.

Diesmal wirklich sehr kurz, denn ich habe diesen Monat tatsächlich nur die erste Staffel von Stay here gesehen, die mir aber gut gefallen hat.

Mein Lesemonat 

Bücher insgesamt: 7
Seiten insgesamt: 2180
Seiten pro Tag: ca. 70 pro Tag
Gebunden Bücher: 3
E-Books: 2
Graphic Novel: 1
Manga: 1

Eine Studie in Scharlachrot: Nachdem ich bereits vor ein paar Jahren von meiner besten Freundin die Gesamtausgabe der Sherlock Holmes Romane und Erzählungen geschenkt bekam, hab ich nun endlich den ersten Roman gelesen und so eine Wissenslücke geschlossen.

Ghostsitter – Geister geerbt: Nachdem mich Tommy Krappweiss auf dem Elbenwald-Festival begeistern konnte, habe ich mir gleich den ersten Band seiner Ghostsitter Reihe gekauft und signieren lassen. Die Geschichte von Tom, der eine Geisterbahn mit echten Geistern erbt, ist leicht und kinderfreundlich geschrieben, kann aber auch die Erwachsenen begeistern.

The President is missing: James Patterson haut ja bekanntlich regelmäßig neue Thriller raus. Diesmal hat er Ex-Präsident Bill Clinton mit an Bord. Herausgekommen ist ein solider Thriller, dem aber das gewisse Etwas fehlt.

Studierst du noch oder lebst du schon: Diese Graphic Novel bekam ich vor ca. zwei Jahren als Rezensionsexemplar. Die Geschichte von Jeanne Dargan, die einfach nur ihre Doktorarbeit schreiben will, ist amüsant und leider auch sehr wahr.

Death Note – Band 1: Normalerweise mag ich eher Comics, aber an den Manga Death Note kommt man irgendwie nicht vorbei. Und nachdem er mir erneut empfohlen wurde, legte ich mir doch den ersten Band zu. Bisher ist die Geschichte interessant und ich bin gespannt, was der Autor/Zeichner noch daraus machen wird.

Berühre mich. Nicht.: Sage hat panische Angst vor Männern, will aber trotzdem studieren. Weit weg von zu Hause, um ihrem Stiefvater zu entgehen, trifft sie auf die lebensfrohe April und deren Bruder Luca. Er schüchtert Sage zwar zu Anfang auch ein, aber trotzdem kommen sie sich näher. Ein New Adult Roman, der gut geschrieben, mit tollen Charakteren und einer neuen Ideen daherkommt.

Verliere mich. Nicht.: Nachdem mich der erste Teil komplett begeistern konnte, verschlang ich den zweiten Teil direkt hintendran. Ein schöner Abschluss der Geschichte von Sage und Luca.

Rückblick auf den Juli

Im Juli ist weitestgehend nichts spannendes passiert, was daran liegt, dass ich gefühlt jeden Tag gearbeitet habe. Dafür komme ich auf eine ganz gute Statistik diesen Monat. Hier mein bekanntes Resümee über den vergangenen Monat.

Cinemathek

The Secret Man: Liam Neeson ist als Charakterdarsteller zurück und verkörpert Mark Felt, der bisher größte Whistleblower direkt aus dem FBI. Ein Film mit starken Darstellern und starken Dialogen.

Lady Bird: Auch für die Oscars nominiert gewesen, erzählt Lady Bird von einer etwas rebellischen jungen Dame, die unbedingt Sacramento verlassen will. Mit Saoirse Ronan (Brooklyn, Lady Bird), Timothee Chalamet (Call me by your name) und Lucas Hedges (Manchester by the Sea) spielen gleich drei oscarnominierte Jungdarsteller mit.

Sneak Preview

Endlich gibt es auch in meinem kleinen Kino eine Sneak, bei der ich vorab nicht weiß, welcher Film mich erwartet und nur weiß, dass der Film noch nicht in den Kinos läuft. Daher habe ich die Kategorie neu dazu genommen.

Super Troopers 2: Ein Film, der im absolut unterstem Niveau agiert und trotz interessant klingender Grundstory absolut nichts zu bieten hat. Ein absoluter Flop.

Schneeflöckchen: Ein Film, den ich bisher absolut gar nicht auf dem Schirm hatte. Hätte ich mich vorher darüber informiert, wäre ich wohl auch nie reingegangen, aber er konnte mich doch begeistern. Viel mehr möchte ich zu Schneeflöckchen gar nicht sagen, da man ihm am besten sieht, ohne irgendwas über ihn zu wissen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The first Purge: Die Vorgeschichte über die allererste Purge. Leider sehr enttäuschend, da sie wenig neues erzählt und sich eher mit langweiligen Sequenzen aufhält.

Catch me!: Die wahre Geschichte von Freunden, die seit 30 Jahren Fangen spielen. Eine Komödie, die alles mit einem ironischen Augenzwinkern spielt. Hier weiß man nichts so richtig, ob man jetzt wirklich gut unterhalten wurde oder nicht.

Die Farbe des Horizonts: Die Geschichte von Tami Oldham und Richard Sharpe, die sich in Tahiti kennen und lieben lernen und bei einer Pazifiküberseglung in einen Hurrikan geraten. Eine Mischung aus Liebesgeschichte und Survival Drama, der leider sehr lieblos mit seinen Charakteren umgeht.

Mamma Mia – Here we go again: Die Geschichte ist sehr einfach gehalten, aber im Vordergrund stehen wieder die Songs von ABBA und die gute Laune, die damit einhergeht. So gesehen funktioniert der Film für die zu erreichende Zielgruppe sehr gut.

Ant-Man & the WASP: Auch der zweite Ant-Man Teil kann wieder überzeugen. Zwar wartet auch er mit einer sehr einfachen Handlung auf, beweist aber trotzdem durch gute Choreographie und altbekanntem Marvel-Humor, dass ein Superheldenfilm auch mit kleinerer Prämisse wunderbar funktionieren kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

DUFF – Hast du keine, bist du eine: Eine Teenagerkomödie, über das hässliche Entlein, die aber die richtige Botschaft vermittelt. Immer wieder gut.

Mr. Holmes: Ian McKellan verkörpert hier den in die Jahre gekommenen Sherlock Holmes, der langsam aber sicher sein Gedächtnis verliert und verzweifelt aufzuschreiben versucht, was in seinem letzten Fall passiert ist, bevor er gänzlich aufgehört hat Detektiv zu sein. Eine interessante Geschichte mit einem gewohnt Starken McKellan.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Liebe bringt alles ins Rollen: Eine französische Komödie über einen Frauenaufreißer, der sich in den Rollstuhl befördert, um bei einer Frau zu landen und sich schließlich deren Schwester gegenüber sieht, die wirklich im Rollstuhl sitzt.

Hotel Artemis: Auf dem ersten Blick scheint Hotel Artemis die Weiterentwicklung des Hotels aus den John Wick Filmen zu sein. Daher wäre es spannend, was Hotel Artemis mit einer Jody Foster an vorderster  Front so alles kann.

Serien – ein kurzer Überblick

Im Juli habe ich Elementary weitergeguckt und inzwischen auch die zweite Staffel beendet, die mich weiterhin begeistern konnte. Dann habe ich endlich die dritte Staffel Brooklyn Nine-Nine beendet, die mir immer besser gefiel. Und schließlich habe ich eine sehr schöne Neuentdeckung gemacht. Mit Queer Eye habe ich eine Serie gefunden, die mich ab der ersten Folge absolut fesseln konnte und die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Und das obwohl es sich um amerikanisches Reality-TV handelt.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten insgesamt: 1999
Seiten pro Tag: ca. 64 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 3
E-Books: 3

Peter Pan: Und wieder kann ich einen Kinderbuchklassiker auf meiner Liste abhaken. Wobei die Geschichte durch den Disneyklassiker weitestgehend bekannt ist, zeigt das Original doch, dass die Grundstimmung natürlich so gar nichts mit Disney zu tun hatte.

Nimmerlands Fluch: Nachdem ich schonmal in Nimmerland angekommen bin, bin ich gleich da geblieben, aber in einer viel düsteren Version. Denn Autorin Salome Fuchs lässt Peter Pan als einen grausamen Dämon auftreten, der Nimmerland zerstören will. Ein Buch voller guter Ideen, es hätte ein wirklich schönes Buch werden können. Leider schreibt Salome Fuchs viel zu einfach und kann ihre Ideen nicht richtig ausführen.

Ready Player One: Nach dem Film war ich wieder einmal neugierig und habe mir nun auch das Original durchgelesen. Abgesehen davon, dass der Film einiges geändert hat, bekam man hier auch nochmal neue Hintergrundinformationen. Manchmal vielleicht ein wenig zu viele.

Unter deutschen Betten: Während mich der Film wenig begeistern konnte, gab ich dem Buch nun eine Chance. Leider war auch das etwas schwächer, auch wenn mitunter interessante Anekdoten aus dem Leben einer Putzfrau dabei waren.

Save me: Nach der Begin again Reihe wollte ich nun Mona Kastens zweiter Reihe eine Chance geben. Leider ist hier die Qualität ziemlich gesunken. Was aber nicht heißt, dass ich nicht wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Aber Frau Kasten wirft hier nur so mit Klischees um sich.

Save you: Nach einem fiesen Cliffhanger am Ende des 1. Teils, musste ich nun doch den zweiten Teil lesen, der wiederum mit einem Cliffhanger endet. Und jetzt muss ich bis Ende August warten, um zu wissen, wie die blöde Reihe endet…

Und wie war euer Juli? Seit ihr auch zerflossen, wie ich in meiner Dachgeschosswohnung?