Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n): 9 Türchen

Der Prinz von Bel-Air – Ein Ständchen zur Taufe – Staffel 4 Folge 13

Darum geht’s – in der Serie

Will Smith – gespielt von Will Smith – wird von seiner Mutter aus dem „Ghetto“ Philadelphias zu seinem reichen Onkel und dessen Familie nach Bel-Air geschickt. Dort treffen zwei Welten aufeinander.

Darum geht’s – in der Folge

Nicki, Wills Cousin, fragt seinen Vater, warum er vier Vornamen hat und bekommt die Geschichte am Heiligen Abend zur Gute-Nacht-Geschichte. Er erzählt die Geschichte seiner Taufe, die ebenfalls am Heiligen Abend ein paar Jahre zuvor stattgefunden hat. Dabei geht es um Will, der das beste Geschenk organisieren wollte.

Der Weihnachtszauber

Es geht hier eher vordergründig um die Taufe von Nicki, doch das Ganze spielt im Rahmen von Weihnachten. Weihnachtsdeko, Weihnachtslieder, Weihnachtswunder, alles ist vorhanden, auch wenn es nicht in erster Linie darum geht.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

The Pembrokeshire Murders

Ein Vorwort

Wenn man mich nach meinem Sehnsuchtsort Nummer eins fragt, lautet meine Antwort: Wales. Unter anderem würde ich gerne einmal am Pembrokeshire Nationalpark entlangwandern – nicht die ganze Strecke, nur ein Stück! Als ich gefragt wurde, ob ich eine Crimeserie sehen möchte, die an eben diesem spielt, gab es für mich nur eine mögliche Antwort. Wie sie mir gefielt, erfahrt ihr ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Kriminalkomissar Steve Wilkins (Luke Evans) rollt zehn Jahre nach mehreren Morden diese noch einmal auf, um den wegen eines anderen Verbrechens inhaftierten John Cooper (Keith Allen) zu überführen. Damit will er verhindern, dass dieser entlassen wird und weiter morden kann. Dabei haben er und sein Team nur ein begrenztes Budget zur Verfügung, um mit Hilfe neuer DNA-Technik neue Beweise zu sammeln

Meine Meinung

The Pembrokeshire Murders ist eine dreiteilige abgeschlossene Miniserie mit einer Folgenlänge von je ca. 50-60 Minuten. Mit der Eingangsformulierung, dass die Serie auf einer realen Ermittlung basiere, die zwischen 2006 und 2011 stattfand, zeigt die Serie gleich zu Beginn, dass zeitlich einiges zu erzählen ist. Dabei sichert sie sich gleich ab, dass es aus dramaturgischen oder zum Schutz bestimmer Personen Änderungen geben kann.
Die Zuschauenden werden zunächst mit Steve Wilkins bekannt gemacht, der seinen Arbeitsalltag zeigt. Kurz darauf wird schon die Einheit gegründet und erläutert, was ihre Ziele sind. John Cooper wird kurz und schmerzlos vorgestellt. Das ist auch das Markenzeichen der Serie. Es geht vordergründig um die Ermittlungen. Das heißt, dass es an keiner Stelle inszenierte Tathergänge oder Rückblenden gibt. Stattdessen bleibt die Geschichte an Wilkins und seinem Team. Einzige Abschweifungen sind, wenn Wilkins Verhältnis zu seinen Kindern gezeigt wird. Auch John Cooper wird nur in wenigen Szenen gezeigt, die genutzt werden, um ihn und sein Verhältnis zu Frau und Sohn deutlich zu zeigen.
Die Serie wird sehr ruhig erzählt. Es gibt keine großen Verfolgungsjagden oder ein Aufbauschen einzelner Szenen. Stattdessen wird die Geschichte beinahe nüchtern erzählt, schafft es aber dennoch die Zuschauenden vollständig in den Bann zu ziehen. So ist keine Szene zu viel, die drei Folgen hintereinander weg zu bingen war fast Pflicht und das obwohl kein sonst gängiger Kniff genutzt wurde, um künstlich Spannung zu erzeugen. Hier reicht allein der Fall. Die atemraubende Landschaft Wales tut ihr übriges.
Etwas schwerer hingegen ist es dem Zeitstrahl zu folgen. Zwar wird die Geschichte chronologisch erzählt, doch ohne Jahreszahleinblendungen bei Zeitsprüngen. Dadurch erkennt man nur an den Dialogen über die Beweismittel und das Budget, dass Zeit vergangen ist. Das mindert die Qualität und das Verständnis der Serie nicht, ist aber so ein kleiner Kritikpunkt.
Schauspielerisch kann sich die Serie mit einem starken Luke Evans an der Spitze durchaus sehen lassen. Auch hier wird sehr bewusst minimalistisch gespielt, dennoch bekommen die Rollen Charakter und man fiebert mit ihnen mit.

Das Fazit

The Pembrokeshire Murders ist zwar ruhig erzählt und kommt ohne die bekannten Kniffe auf anderen Crimeserien aus, doch gerade durch den Fokus auf die Ermittlung und das Team wird eine Nähe aufgebaut, die eine einzigartige Spannung und einen Sog erzeugt. Für alle, die von den großen Crimenamen genug haben und mit Wales einen neuen spannenden Handlungsort suchen.

The Pembrokeshire Murders wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n) – 8. Türchen

Glee – Wie Sue Weihnachten gestohlen hat – Staffel 2 Folge 9

Darum geht’s – in der Serie

Will Schuster übernimmt neu den Glee-Club an einer Highschool. Innerlich zerrissen versucht der Club sich zusammenzureißen und arbeitet in den Folgen an ihren verschiedenen Problemen. Allem voran ist das Problem des geringen Budgets und die Konkurrenz mit den Cheerleadern.

Darum geht’s – in der Folge

Archie ist in der Bredouille, da Britney noch an den Weihnachtsmann glaubt und sich wünscht, dass er wieder laufen kann. Sue manipuliert das Lehrerwichteln und Finn ist noch sauer auf Rachel. Dabei versuchen sie in Weihnachtsstimmung zu kommen, was gar nicht so einfach ist.

Der Weihnachtszauber

Ist hier etwas zwiegespalten. Zum einen weil Mobbing einen nicht in Weihnachtsstimmung versetzt, ebenso wenig Drama, Missgunst und Mobbing durch einen Lehrkörper. Andererseits versuchen sie aus der negative Stimmung dennoch etwas positives zu ziehen. Wer ansonsten mit der Serie klar kommt, dem wird auch hier der negative Einfluss nicht stören.

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n) – 7. Türchen

Ashley Garcia – Oh, du fröhliche Weihnachtszeit – Staffel 3 Folge 1

Darum geht’s – in der Serie

Ashley Garcia ist zwar erst 15, hat aber bereits einen Doktortitel und hat ein Jobangebot von der NASA. Dafür zieht sie zu ihrem Onkel Victor und entkommt so zeitgleich ihrer sehr strengen Mutter. Nun kann sie zusammen mit ihrer besten Freundin Brooke endlich typische Teenagerdinge tun. Vielleicht sich sogar verlieben?

Darum geht’s – in der Folge

An Weihnachten stößt sich Ashley den Kopf und wird bewusstlos. Währenddessen träumt sie von einem zukünftigen Weihnachten, in dem sie von einer Mars-Mission zurückkehrt und sich alle auseinander gelebt haben. Sie versucht ihre Freunde wieder zueinander zu führen.

Der Weihnachtszauber

Die Botschaft der Folge ist, dass man die gemeinsame Zeit zu Weihnachten nutzen und genießen soll, da man nie weiß, wie lange sie bleiben und was die Zukunft bringt. Also im Endeffekt geht es um das bewusster werden im Rahmen von Weihnachten.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Jahresrückblick 2021 – I – Die Kinofilme

Der November ist vorbei und damit mein Kinojahr (Dezember-November), womit wieder die Jahresrückblicke anstehen. Nachdem die Kinos ein halbes Jahr geschlossen waren, war danach umso mehr zu entdecken. Dennoch ist die Auswahl sehr ernüchternd. Die Sneak in meinem Stammkino war eingestellt, ebenso die Cinemathek. Doch wollen wir froh sein, dass die Kinos weiterhin geöffnet bleiben und kommen zum Rückblick.

Zur Statistik:

29 gesehene Kinofilme in 2020 (2020 waren es 41).

Davon
… 1 in der Sneak
… 28 regulär

I. Cinemathek

Aufgrund der Situation wurde das Format eingestellt. Es soll jedoch demnächst laut Kinoplan wiederbelebt werden. Es gibt also Hoffnung für nächstes Jahr.

II. Anime Special

Auch hier gab es nur wenige in der Zeit der geöffneten Kinos und keins davon konnte mich überzeugen. Doch das ändert sich hoffentlich im kommenden Jahr.

III. Neulich in der Sneak

Bei einem Besuch meiner besten Freundin schafften wir es in die Sneak in ihrem Kino. Daher konnte ich einen Überraschungsfilm sehen – ohne Ranking:

Killers Bodyguard 2

Griechenland ist nach einer Ankündigung der EU im Ausnahmezustand. Dies nutzt Aristotle Papadopoulos aus, um Hackerangriffe an zentralen Knotenpunkten auszuführen. Der eigentlich in einer Auszeit befindliche Bodyguard Michael Bryce  wird von Sonia abgeholt, um ihren Mann Darius Kincaid zu befreien. Kurz darauf wird den dreien der Auftrag gegeben, Papadopoulos aufzuhalten. – Ein zweiter Teil, den niemand brauchte und der auf mehreren Ebenen problematisch ist.

IV. Kinofilme

28 Filme habe ich 2021 regulär im Kino gesehen. Zur besseren Übersicht unterteile ich diese Kategorie noch einmal in Enttäuschungen (0-4 Punkte), das solide Mittelfeld (5-7 Punkte) und die Highlights (8-10 Punkte) – im Ranking:

Die Enttäuschungen:

Platz 28: Es ist nur eine Phase, Hase

Paul und Emilia sind verheiratet, haben drei Kinder und werden von ihrem Freundeskreis gerne als das perfekte Paar bezeichnet. Doch beide sind festgefahren und vor allem Emilia ist zunehmend unglücklich. Daher beschließen sie eine Pause einzulegen. Begleitet von ihren Freund*innen diskutieren sie die Alterspubertät und versuchen herauszufinden, was sie vom Leben wollen. – Seit langem nicht mehr so viele Fremdschämmomente gehabt. Sehr problematische Umsetzung.

Platz 27: Addams Family 2

Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt. – Wenn ich in einer Komödie nicht lachen muss, läuft einiges falsch. Billige Gags, wenig Charme, bleibt weit hinterm Potential zurück.

Platz 26: Jungle Cruise

Die Forscherin Lily Houghton begibt sich 1916 in den Amazonas, um dort einen geheimnisvollen Baum zu finden, dessen Blüten angeblich alle Wunden heilen können. Zusammen mit ihrem etwas ängstlichen Bruder McGregor heuern sie Frank Wolff an. Doch sie sind nicht die einzigen, die den Baum suchen. – Nette Grundidee, mangelhafte Umsetzung.

Das Mittelfeld:

Platz 25: Venom – let there be carnage

Nach den Ereignissen im ersten Teil ist Venom immer noch im Körper von Eddie Brock. Beide kommen mehr oder weniger miteinander aus. Für seine journalisitsche Karriere wird Eddie immer wieder zu Vernehmungen mit dem Serienmörder Cletus Kasady gerufen. Als dieser in Berührung mit Eddies Blut kommt, macht er eine folgenschwere Verwandlung durch. – Nicht so schlimm, wie der Trailer vermuten ließ, kommt aber auch nicht aus den gängigen Schemata heraus.

Platz 24: Godzilla vs. Kong

Nachdem Godzilla in Florida eine Stadt angegreift, wird er nicht mehr von allen Seiten als Beschützer der Erde gesehen. Gleichzeitig wird der Forscher Dr. Nathan Lind vom Milliardär Walter Simmons angeworben, um die Hohlerden-Theorie zu untersuchen. Dafür benötigen sie Kong, der inzwischen in einem künstlich geschaffenen Habitat lebt. – Viel Wumms, wenig Handlung, dafür viele Logiklöcher. Optisch auf jeden Fall sehenswert.

Platz 23: Cash Truck

„H“ stößt neu zu einer Geldtransportfirma. Trotz seiner schweigsamen Art findet er sich gut ein. Als der Transporter überfallen wird, beweist er erstaunliches Geschick mit der Waffe. Doch er hat ein Geheimnis. Denn sein Sohn starb bei einem ähnlichen Überfall und er setzt alles daran die Mörder zu finden. – Guter Erzählstil, braucht am Anfang ein bisschen um den richtigen Ton zu finden.

Platz 22: The Suicide Squad

Eine neu zusammengestellte Task Force X unter dem Kommando von Rick Flag wird auf die Insel Corto Maltese geschickt, die gerade einen Militärputsch hinter sich hat. Sie sollen den Thinker finden und in der Geheimbasis Jotunheim ein Projekt sicherstellen. Dabei geht, wie der Name verrät, einiges schief. – Nicht der erhoffte Neuanfang, aber auch kein kompletter Reinfall.

Platz 21: Nobody

Hutch Mansell ist ein Vorstadtvater, der kein Problem damit hat, gedemütigt zu werrden. Doch nach einem Einbruch in sein Haus kommt seine dunkle Seite zum Vorschein und er startet einen brutalen Rachefeldzug. – Durchchoreographiert wie ein John Wick, aber streckenweise sehr platt, da nur die bekannten Klischees abgearbeitet werden. Stellenweise aber auch sehr unterhaltsam.

Platz 20: Beckenrand Sheriff

Für Bade… pardon Schwimmeister Karl Kruse gibt es nichts anderes außer seinem Freibad. Mit seiner grantigen und überkorrekten Art hat er sich im Ort leider eher Feinde als Freunde gemacht. Als das Freibad wegen Mängeln am Bau und in der Kasse geschlossen werden soll, muss er sich mit dem örtlichen Wasserballteam zusammentun. – Für eine deutsche Komödie erstaunlich gut, auch wenn es am Ende wieder over the top ist.

Platz 19: Dear Evan Hansen

Evan Hansen kämpft mit Panikattacken und Depressionen. In seiner Therapie wird ihm geraten, dass er sich jeden Tag einen Brief an sich selbst schreiben soll. Diesen klaut ihm sein Mitschüler Connor und steckt ihn ein. Am nächsten Tag wird er ins Büro des Direktors gerufen, um Connors Eltern zu treffen. Denn dieser hat Suizid begangen. Das einzige, was die Eltern fanden, war der Brief, den sie für einen Abschiedsbrief an den besten Freund halten. Evan landet in einem Lügenkonstrukt, weil er so endlich Aufmerksamkeit bekommt. – Rührendes Musical, auch wenn die Lieder zumindest in der deutschen Synchro nicht funktionieren.

Platz 18: Eternals

5000 v. Chr. werden zehn Eternals zur Erde geschickt. Sie sollen sie dort vor den sogenannten Deviants schützen, dürften sich aber nicht in die Menschheitsgeschichte einmischen. Das führt ab einem gewissen Punkt zu Spannungen im Team und sie trennen sich. In der Gegenwart werden Sersi und Sprite von einem Deviant angegriffen, die sie für ausgestorben hielten. Ikaris kommt ihnen zur Hilfe. Zusammen ziehen sie los, um das Team wiederzuvereinen und die Emergenz bevorsteht. – Ein neuer Versuch aus dem MCU, der viel wollte, aber dabei das wesentliche aus den Augen verlor.

Platz 17: Contra

Richard Pohl ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Platz 16: Shang-Chi and the legend of the ten rings

Shang-Chi lebt zusammen mit seiner besten Freundin Katy in den USA. Sie arbeiten zusammen für einen Parkservice. Doch Shang-Chi hat ein düsteres Familiengeheimnis, das ihn nun einholt. Denn sein Vater ist der Anführer der zehn Ringe. – Solides Marvelabenteuer mit hohem Fantasyanteil, das nicht ganz überzeugen konnte.

Platz 15: Kings of Hollywood

Das Produktionsstudio von Max Barber und seinem Neffen Walter Creason läuft nicht sonderlich gut. Zumal Max Schulden bei Kredithai Reggie Fontaine hat. Doch nach einem Unfall an einem anderen Filmset kommt ihm eine Idee. Er will einen Film drehen, bei dem der Hauptdarsteller am ersten Drehtag bei einem Stunt stirbt und dann die Versicherungssumme abzukassieren. Doch Duke Montana ist widerstandsfähiger als gedacht. – Grundsolide Krimikomödie mit gutem Cast.

Platz 14: Nomadland

Die Nomadin Fern reist durch die USA, nachdem in ihrer Heimat kein Job mehr zu finden war. Dabei nimmt sie überall Gelegenheitsjobs an und wohnt in ihrem Van. Dabei lernt sie allerhand Leute kennen. – Beinahe mediativer Film über eine Frau, die alles verloren hat und sich nun irgendwie durchschlägt.

Platz 13: Ghostbusters-Legacy

Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse. – Sehr schwacher Anfang, gewinnt hinten raus an Tempo, lebt aber rein vom Nostalgiefaktor.

Platz 12: Der Rausch

Vier Lehrer fühlen sich ein wenig ausgebrannt und gefangen. An einem Geburtstag diskutieren sie die Theorie von Finn Skaderud, dass der Mensch 5 Promille zu wenig Alkohol im Blut hat. Sie beschließen ein Experiment zu starten. – Interessantes Experiment, eine Ode ans Leben.

Platz 11: Encanto

Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.

Die Highlights

Platz 10: Black Widow

Natasha Romanoff alias Black Widow ist nach den Geschehnissen in Civil War auf der Flucht. In einer sicheren Unterkunft bringt ein Freund ihr ihre Post aus einem Haus in Budapest. Dort ist auch ein Koffer, den ihre Schwester Yelena geschickt hat. Als sie von einem maskierten Kämpfer angegriffen wird, schafft sie es nach Budapest zu fliehen, wo sie auf Yelena trifft. Diese ist frisch auf der Flucht vorm roten Raum – dem Programm, das beide in der Kindheit zu Profikillerinnen ausgebildet hat. Um diesen endgültig zu besiegen, müssen sie sich mit alten Bekannten zusammentun. – Gelungener Auftakt von Phase 4 und würdevoller Abschied der schwarzen Witwe.

Platz 9: James Bond – No time to die

Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.

Platz 8: Last Night in Soho

Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

Platz 7: A Quiet Place II

Nach den Ereignissen in Teil 2 gibt Familie Abbott die Farm auf und sucht abseits der bekannten Pfade nach Hilfe. In einem alten Stahlwerk treffen sie auf Emmett, der ihnen hilft, aber als gebrochener Mann sie am liebsten sofort wieder loswerden will. Regan Abbott empfängt schließlich ein Signal und glaubt, dass es einen sicheren Hafen gibt. – Gelungene und spannende Fortsetzung des stillen Horros.

Platz 6: In the Heights (OV)

Usnavi ist Besitzer eines kleinen Ladens in Washington Heights einem Stadtteil von New York City. Dort trifft sich die Gemeinschaft, die alle unterschiedliche Sorgen haben. Als dann auch noch das Gerücht umgeht, dass jemand 96.000 Dollar im Lotto gewonnen hat, gibt es kein Halten mehr. – Ohrwurmgefahr bei diesem mitreißenden Musical.

Platz 5: The Father

Anthony ist 80 Jahre alt und dement. Dennoch will er seine Wohnung nicht verlassen und beteuert, dass er gut allein zurecht kommt. Seine Tochter Anne versucht so gut es geht für ihn da zu sein, doch stößt allmählich an ihre Grenzen. – Brilliant gespielt, die Handlung ergibt sich erst gegen Ende vollständig. Überzeugt vor allem durch den unkonventionellen Erzählstil.

Platz 4: Cruella

Estella landet nach dem Tod ihrer Mutter in London, wo sie auf die beiden Gauner Jasper und Horace trifft. Nach vielen Jahren des lockeren Lebens findet sie eine Anstellung in einem Warenhaus und schafft es durch ihre Designkünste bei der Baroness Von Hellman angestellt zu werden. Doch dort erfährt sie Sachen über ihre Vergangenheit, den ihre dunkle Seite Cruella heraufbeschwört. – Stilsicher und doch einfach nur cool. Cruella haut einem als Gesamtkunstwerk einfach vom Hocker.

Platz 3: Free Guy

Guy lebt in Free City. Was er nicht weiß ist, dass er ein Charakter in einem Videospiel ist. Als er auf Molotov Girl trifft, fällt er aus seiner Endlosschleife heraus und versucht sie zu beeindrucken. Diese wiederum ist eine Spielerin, die einen Feldzug gegen den Entwickler des Spiels führt. – Eine wunderbare Videospieladaptionparodie, die viel Spaß macht.

Platz 2: Promising Young Woman

Cassie Thomas hat ihr Medizinstudium nach dem Selbstmord ihrer besten Freundin abgebrochen. Jetzt arbeitet sie in einem Café und verbringt ihre Abende in Clubs, wo sie so tut, als wäre sie sturzbetrunken und dann mit Männern mitgeht, die sie als leichte Beute ansehen. Nach und nach sucht sie Leute aus der Vergangenheit auf, um die Geschehnisse auf unkonventionelle Art aufzuarbeiten. – Locker erzählt, dabei ein schwieriges, aber wichtiges Thema sehr gut aufgearbeitet.

Platz 1: Dune

Haus Atreides wird vom Imperator dazu aufgefordert den Planeten Arrakis von Baron Harkonnen zu übernehmen und die Produktion des allseits beliebten Gewürzes Spice sicherzustellen. Der Planet ist jedoch eine einzige Wüste und spärlich besiedelt, abgesehen von den einheimischen Fremen. Paul Atreides, Sohn des Herzogs, hat vor der Abreise seltsame Träume und fürchtet sich um die Zukunft. Sind es nur Träume oder ist seine Familie in Gefahr? – Ein optischer grandioser, spannender, gut besetzter, also einfach perfekter Film.

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n) – 6. Türchen

Unbreakable Kimmy Schmidt – Kimmy geht ins Hotel! – Staffel 2 Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

Kimmy Schmidt war 15 Jahre in einem Bunker gefangen, zusammen mit 3 anderen Frauen, weil ein Predigter ihnen glauben machte, dass die Welt 2006 untergegangen ist. Nach ihrer neu gewonnen Freiheit zieht Kimmy nach New York und trifft allerhand kuriose Menschen.

Darum geht’s – in der Folge

Kimmy, Titus und Lillian wollen fake Weihnachten feiern. Doch dann muss Titus in einer Schicht einspringen und entdeckt seinen inneren Scrooge, Lillian hilft Jacqueline auf deren Gemälde Anspruch erhoben wird und Kimmy kommt Dong wieder näher.

Der Weihnachtszauber

Allein der Begriff Fake Weihnachten dürfte einiges verraten. Letztlich geht es mehr um die einzelnen Charaktere, die wenig weihnachtliches tun. Lediglich der Part mit Titus greift die Weihnachtsgeschichte von Dickens gekonnt pointiert auf. 

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n) – 5. Türchen

Austin & Ally – Wünsche und Weihnachtselfen – Staffel 4 Folge 18

Darum geht’s – in der Serie

Austin kann zwar allerlei Instrumente spielen und singen, versteht aber nichts vom Songs schreiben. Als er auf Ally trifft, die zwar sehr gute Songs schreibt, ebenfalls mehrere Instrumente spielt und singt, durch ihr Lampenfieber aber nie auftritt, sieht er seine Chance und stiehlt einen Song von ihr. Als er dadurch zur Internetberühmtheit wird, wird der Schrei nach einem weiteren Song groß. Doch dafür muss er sich bei Ally entschuldigen und ihr eine Partnerschaft anbieten. Ebenfalls mit dabei sind Trish, Allys beste Freundin, und Dez, Austins bester Freund.

Darum geht’s – in der Folge

Austin und Ally planen eine Weihnachtsshow mit ihren Musikschüler*innen. Dabei ist eine etwas neben der Spur, da ihr Vater zu Weihnachten nicht nach Hause kommen kann. Die beiden überlegen, wie sie es doch schaffen können. Gleichzeitig arbeitet Trish als Weihnachtselfe. Auch Dez ist an dem Job interessiert, wodurch es zu einem Konkurrenzkampf kommt.

Der Weihnachtszauber

Ist hier die ganze Zeit da. Sei es bei Trish und Dez, die darum kämpfen, wer der*die bessere Weihnachtselfe ist oder bei Austin und Ally, die alles versuchen, um ein Weihnachtswunder zu schaffen. Dabei ist die ganze Folge sehr positiv gestaltet, auch wenn es natürlich den typischen Witz gibt.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n): 4 Türchen

Stranger Things – Die andere Seite – Staffel 1 – Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

In Hawkins, Indiana gehen seltsame Dinge vor sich. Erst verschwindet Will Byers und kurz darauf taucht die schweigsame Elfie auf, die von Wills Freunden gefundet wurde. Sie scheint telekinetische Fähigkeiten zu haben und will ihnen bei der Suche nach Will helfen.

Darum geht’s – in der Folge

Hopper und Joyce werden zu einem Verhör festgehalten, die Jungs und Elf verstecken sich und Nancy und Jonathan rüsten sich. Alles steuert aufs große Finale hinaus. Wer überlebt? Werden sie Will endlich finden?

Der Weihnachtszauber

Es ist schwer über die Folge zu sprechen, ohne vorher die anderen gesehen zu haben bzw. ohne zu spoilern. Letztlich ist es das Staffelfinale. Bis auf die letzten fünf Minuten wird Weihnachten nicht erwähnt. Aber das mögliche Happy-end spielt zu den Festtagen. Wir erfahren, wie die übrig gebliebenen Charaktere Weihnachten feiern.

Weihnachtsfaktor: 2** Früher war mehr Lametta

Ghostbusters – Legacy

Ein Vorwort

Es gibt Franchises, die kommen einfach nicht zur Ruhe. Nachdem zwei Kinofilme und drei Serien nicht ausreichten, gab es 2016 ein Reboot, diesmal mit hauptsächlich weiblichem Cast. Das Ganze kam eher semi gut an. Damit schien das Franchise dann begraben. Bis der Sohn des Regisseurs der Originalfilme sich wieder an den Stoff wagte. Und ganz im Sinne von Antreten des Erbes, geht es auch hier um die Erben der Ghostbusters. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse.

Meine Meinung

Nach dem Trailer war ich erst einmal wenig begeistert. Klar war die Nostalgie da, wenn altbekannte Gegenstände, wie der Ecto-1 gefunden werden und die Erben diese ausprobieren. Doch so richtig wurde ich nicht mitgerissen. Dennoch wagte ich den Blick. Und gerade der Anfang zieht sich eine ganze Weile, da erst einmal die neuen Charaktere vorgestellt werden. Ihre Sorgen, Ängste, Besonderheiten und Co. Dafür nimmt sich der Film bewusst Zeit, verzichtet dadurch aber darauf die Handlung weiter voranzutreiben. Doch nach und nach merkt man, wie gut diese Entscheidung war, denn gerade die Zusammensetzung aus den verschiedenen Altersgruppen und auch Sidekicks, wie Podcast, funktioniert im folgenden hervoragend.
Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten beginnt der Film auch immer weiter an Fahrt aufzunehmen. Dabei hetzt er jedoch zu keiner Stelle, sondern lässt den Charakteren Zeit auf Geschehnisse zu reagieren. Dennoch kommt dadurch Spannung auf, da man doch mehr erfahren will. Was steckt hinter den Beben? Nach und nach kommen dann auch die ersten Geistererscheinungen. Da fällt jedoch eines schmerzlich auf: Es gibt keine wirklich neuen Geister. Stattdessen werden die alten alle mehr oder weniger auf bekannte Art verarbeitet.
Auch das große Finale lebt stark von einem gewissen Nostalgiefaktor, bringt aber erst einmal nicht so viel neues. Doch hier zeigt sich wieder, wieso der langsame Anfang so wichtig war. Denn dadurch, dass man den Charakteren so nah ist und mit ihnen mitfühlt, bekommt das Finale eine ganz neue Ebene. Denn hier geht es natürlich um die Monster/Geister, die es zu besiegen gilt, aber eben auch um die Familie, um Freundschaft und Zusammenhalt. Und eben um die Übergabe an die nächste Generation.
Während Paul Rudd nach der gemeinsamen Arbeit an Ant-Man wohl Jason Reitmans Wahl gewesen sein dürfte, so ist esdoch gerade McKenna Grace als Phoebe, die den Film für sich einnimmt. Denn auch wenn sie als Nerd und Außenseiterin charakterisiert wird, zeigt sie doch schnell, was sie drauf hat. Auch der übrige Cast lässt sich sehen.
Letztlich war Ghostbusters – Legacy wesentlich besser als nach dem Trailer erwartet. Dennoch fehlte so der letzte Funke, da sich doch stark am ersten Teil orientiert wurde. Sollte hier ein weiterer Teil folgen, so wäre eine gänzlich neue Geschichte angebracht.

Das Fazit

Ghostbusters – Legacy braucht eine ganze Weile, um in Schwung zu kommen, kann dann aber vor allem durch gut aufgebaute Charaktere bauen. Die Geister sind eher altbekannt und es wird wenig neues gewagt, was aber durch eine Menge Charme gut gemacht wird. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Ghostbusters – Legacy läuft seit dem 18.11.2021 in den deutschen Kinos

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n): 2. Türchen

Downton Abbey – Ein Antrag aus Liebe – Staffel 2 Folge 7

Darum geht’s – in der Serie

Downton Abbey ist ein Herrschaftssitz in Yorkshire. Dort lebt die Familie Crawley mit ihren Angestellten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es werden historische Ereignisse, wie der Untergang der Titanic und der erste Weltkrieg, politische Umbrüche, wie Frauenwahlrecht und die erste Labour-Partei, sowie persönliche Schicksale behandelt.

Darum geht’s – in der Folge

Weihnachten auf Downton. Der Kammerdiener Mr. Bates sitzt immer noch wegen Mordverdacht im Gefängnis. Seine Frau Anna ist darüber untröstlich. Alle im Haus sind von seiner Unschuld überzeugt. Dennoch ist das Weihnachtsfest getrübt.

Der Weihnachtszauber

Es gibt einige gute Botschaften in der Folge, auch wenn natürlich nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Weihnachten ist zumindest am Anfang der Folge, danach springen wir zeitlich weiter, dennoch bleibt etwas vom Gefühl der Serie enthalten.

Weihnachtsfaktor 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen