Was bisher geschah … MCU – Phase 1

Am 26.04.2018 ist es endlich soweit und das Marvel Cinematic Universe vereinigt wieder ihre Superhelden und lädt zum Infinity War. Da ich in meinem Artikeln immer einen kurzen Rückblick über das bereits geschehene gebe, es aber bisher schon 18 Vorgängerfilme gibt, würde es innerhalb des Artikels den Rahmen sprengen. Also gibt es zur Einstimmung nun drei „Was bisher geschah“ Artikel, die sich jeweils mit einer Phase des MCU befassen werden. Spoiler können dadurch nicht ausgeschlossen werden.

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Iron Man

Erscheinungstermin: 01.05.2008
Eingeführte Charaktere: Tony Stark alias Iron Man, Pepper Potts, Agent Phil Coulson,                                                      Jarvis

Der Multimilliardär Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist in der Rüstungsbranche aktiv und fährt in die Wüste, um dort eine neue Bombe dem Militär zu präsentieren. Dabei wird er aber überfallen und entführt. Er soll für eine Terrorgruppe die Bombe nachbauen. Stark denkt aber nicht daran und baut statt der Bombe heimlich einen Anzug, mit dem er sich freikämpfen kann. Wieder in der Heimat scheint er geläutert und will, dass seine Firma komplett aus der Rüstungsindustrie aussteigt. Doch sein Mentor Obadiah Stane (Jeff Bridges), drängt ihn dazu eine Auszeit zu nehmen. In seiner neuen Freizeit entwickelt er den Anzug aus der Wüste weiter und baut den ersten richtig Iron Man Anzug. Doch Obadiah Stane ist nicht die Bezugsperson, die er dachte zu haben. Denn heimlich baut dieser den Iron Monger und Iron Man muss zum ersten Mal gegen einen Gegner antreten.

Der unglaubliche Hulk

Erscheinungstermin: 06.06.2008
Eingeführte Charaktere: Bruce Banner alias Hulk, Betty Ross, Lieutenant General                                                             Thaddeus Ross

Bruce Banner (Edward Norton) ist bei seinen Forschungen an dem sogenannten Supersoldaten-Serum – eine Erfindung aus dem zweiten Weltkrieg, der bei Captain America wieder eine Rolle spielt – auf zu viel Gammastrahlung getroffen, die sein Alter Ego den Hulk hervorbrachte. Die Verwandlung tritt immer ein, wenn Banner wütend oder unkontrolliert ist, bzw. in einer Gefahrensituation. Er kann den Hulk aber nicht direkt kontrollieren. Auf der Flucht vor dem Militär und Lieutenant General Thaddeus Ross (William Hurt), der Banners Forschung verwenden will, zieht es Banner bis Brasilien. Aber das Militär findet ihn auch dort. Daher kehr er in die USA zurück und sucht dort seine bisherige Forschung, um sie vor dem Militär zu retten. Aber das Serum wird zwischenzeitlich an dem britischen Royal Marine Emil Blonsky (Tim Roth) ausprobiert, der sich jedoch unkontrolliert in Abomination verwandelt. So schließt sich Banner ein letztes Mal mit dem Militär zusammen und tritt gegen Abomination an.

Iron Man 2

Erscheinungstermin: 26.04.2010
Eingeführte Charaktere: Lt. Col. James „Rhodey“ Rhodes alias War Machine/Iron Patriot, Natasha Romanoff alias Black Widow, Nick Fury

Der Arc-Reaktor, der den Iron Man Anzug mit Energie versorgt und ihm das Überleben rettete, macht Tony Stark nun zunehmend Schwierigkeiten und bedroht sein Leben. Das will Stark aber nicht eingestehen und zieht sich von seinen Freunden und Vertrauten zurück. Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) ernennt er zur neuen Geschäftsführerin von Stark Industries. Gleichzeitig versucht sein größter Konkurrent Justin Hammer (Sam Rockwell) zusammen mit Starks Freund Rhodey (Don Cheadle) einen ähnlichen Anzug zu entwickeln, scheitert aber. Auf einer von Tony Stark Egotouren, die er aktuell fährt, trifft er auf Ivan Vanko alias Whiplash (Mickey Rourke), dessen Vater mit Tonys Vater Howard früher zusammen gearbeitet hat. Ivan wirft Stark vor, die Erfindungen seines Vater gestohlen zu haben und will ihn daher mit seinem eigenen Arc-Reaktor töten. Stark kann entkommen und trifft kurz darauf auf Nick Fury (Samuel L. Jackson) von S.H.I.E.L.D., der ihm die Avengers-Initiative vorstellt und aktuell seine Eignung überprüft. Dabei wird Stark offenbart, dass seine neue Assistentin Natasha Romanoff alias Black Widow (Scarlett Johansson) ist und ihn für S.H.I.E.L.D. überwacht. Justin Hammer befreit Ivan aus dem Gefängnis, damit dieser ihm einen funktionierenden Iron Anzug fertigt, Ivan hat aber immer noch eine Rechnung mit Stark offen. Nach dem Gespräch mit Nick Fury, findet Tony eine alte Botschaft von seinem Vater, der ihm zum einen den Weg zur Rettung seines Arc-Reaktors zeigt und ihn dann wieder auf den richtig Pfad bringt, um seine Freunde vor Ivan zu retten.

Thor

Erscheinungstermin: 21.04.2011
Eingeführte Charaktere: Thor, Loki, Odin, Jane Foster, Erik Selvig, Darcy Lewis, Heimdall

Thor (Chris Hemsworth) soll nach Odin (Anthony Hopkins) der neue König von Asgard werden. Doch ein Einbruch während der Zeremonie von Frostriesen lässt alles anders kommen. Die Zeremonie wird abgebrochen und Thor sinnt auf Rache. Nachdem Odin aber nicht zu einem Vernichtungsschlag ausholen will, macht sich Thor mit seinen Freunden und seinem Bruder Loki (Tom Hiddleston) auf den Weg. Dort erfährt Loki, dass er kein Ase ist, sondern ein adoptierter Frostriese und Thor droht im Kampf zu unterliegen. Odin greift schließlich ein. Da er von Thor enttäuscht ist, verbannt er ihn auf die Erde. Seinen Hammer Mjölnir lässt er ebenfalls auf die Erde fallen, aber erst wenn Thor würdig ist, soll er ihn wieder aufnehmen können. Auf der Erde findet die Astrophysikerin Jane Foster (Natalie Portman) den umherirrenden Thor und bringt ihn in ein Krankenhaus. Als sie jedoch erkennt, dass Thor für die Unregelmäßigkeiten in ihren Forschungen verantwortlich ist, sucht sie ihn zusammen mit ihrem Team Erik Selvig (Stellan Skardgard) und Darcy Lewis (Kat Dennings). Thor ist unterdessen auf der Suche nach seinem Hammer, um mit seiner Hilfe nach Asgard zurückzukehren. Loki hingegen versucht genau das zu verhindern und zeitgleich ist auch S.H.I.E.L.D. mit Agent Coulson auf Thor und den Mjölnir aufmerksam geworden. Als Loki den Destroyer auf die Erde schickt, um Thor zu vernichten, will dieser sich für die Menschheit opfern, kann den Destroyer aber doch besiegen. Dadurch erweist er sich als Würdig, bekommt seinen Hammer zurück und kann nach Asgard zurückkehren. Auf der Rückkehr stellt er Loki zur Rede, was zu einer Handgreiflichkeit führt an dessen Ende Loki jedoch auf der Regenbogentreppe zwischen den Welten sich selbst in die Tiefe stürzt.

Captain America

Erscheinungstermin: 19.07.2011
Eingeführte Charaktere: Steve Rogers alias Captain America, Peggy Carter, James Buchanan „Bucky“ Barnes

1942, mitten während des zweiten Weltkriegs möchte Steve Rogers (Chris Evans)unheimlich gerne zur Army gehen, wird aber regelmäßig ausgemustert, da er zu klein und zierlich ist. Nur Abraham Erskine (Stanley Tucci) erkennt sein Potential und lässt ihn zur Army. Dort trifft er im Ausbildungslager auf die strenge, aber schöne, Ausbilderin Peggy Carter (Hayley Atwell). Am Ende schläft Erskine ihn für ein Experiment vor, dass mit Hilfe eines Serums Supersoldaten entwickeln soll. Rogers wird der erste Kandidat und überlebt die Verwandlung. Erskine wird darauf jedoch Opfer eines Anschlags und die Formel und das Serum gehen verloren. So ist Rodgers letztendlich der einzige Supersoldat. Col. Chester Phillips (Tommy Lee Jones) sieht in ihm keinen Zweck mehr und macht ihn kurzerhand zum Maskottchen „Captain America“. In einem albernem Kostüm „tourt“ er an der Front entlang, um den Soldaten Mut zu machen. Zeitgleich hat sich der deutsche Offizier Johann Schmidt (Hugo Weaving) von Hitler losgesagt und ist auf der Suche nach dem Tesseract, der Hydra an die Macht bringen soll. Als Rogers jedoch erfährt, dass sein Freund aus Kindheitstagen Bucky Barnes (Sebastian Stan) vermisst wird, kann ihn nichts mehr halten und er zieht los, um mit Hilfe von Peggy Carter und Howard Stark (Dominic Cooper) Bucky zu retten. Für seine Tat soll ihm hinterher ein Orden verliehen werden, doch Rogers lehnt ab. Stattdessen ziehen er, Bucky und ein paar andere Soldaten los, um mehrerer solcher Einsätze zu starten und Schmidt, der inzwischen zum Red Skull wurde, aufzuhalten. Bei einer dieser Einsätze stürzt Bucky von einem fahrenden Zug in die Tiefe und scheint daraufhin Tod. Rogers stürzt zum letzten Angriff auf Red Skull und landet daraufhin mit einer Bombe im ewigen Eis. 70 Jahre später erwacht er in einem Krankenhaus in New York City. Nick Fury sucht ihn auf und erzählt ihm vom Avengers Projekt.

The Avengers

Erscheinungstermin: 11.04.2012
Eingeführte Charaktere: Clint Barton alias Hawkeye, Agent Maria Hill

S.H.I.E.L.D. forscht zusammen mit Erik Selvig am Tesserakt. Doch der noch am lebende Loki taucht auf, geschickt von den Chitauri, und nimmt diesen an sich und schafft es mit Hilfe seines Gedankenstabs Erik Selvig und Clint Barton alias Hawkeye (Jeremy Renner) unter seine Kontrolle zu bekommen. Da Nick Fury eine globale Krise befürchtet, ruft er das Avengers-Programm zusammen. Mit dabei sind Iron Man – obwohl er vorher ausgemustert wurde -, Captain America, Black Widow und der Hulk. Zusammen versuchen sie die Pläne von Loki zu durchkreuzen. In Stuttgart schaffen sie es Loki festzunehmen. Beim Rücktransport taucht Thor auf und stellt Loki zur Rede. Dabei wird er jedoch von Iron Man unterbrochen. Loki wird eingesperrt und Thor kooperiert mit S.H.I.E.L.D. Loki hat aber einen Plan B und schafft es mit Hilfe von Hawkeye sich zu befreien und den Avengers ernsthaft Schaden zuzufügen. Dabei stirbt Agent Coulson. Während Thor und Hulk in alle Winde zerstreut wurden, sammeln sich die übrigen Avengers, mit dem geheilten Hawkeye, in New York City, wo Loki mit Hilfe von Erik Selvig ein Portal eröffnet und die Citauri damit auf die Erde lässt. Thor und Hulk stoßen zwischenzeitlich wieder zu den Avengers und die große Schlacht um New York beginnt. Am Ende stirbt Iron Man fast, überlebt aber doch knapp und Lokis Plan kann durchkreuzt und die Citauri aus unserer Welt verbannt werden. Thor kehrt mit Loki nach Asgard zurück und nehmen den Tesserakt mit.

 

 

Rückblick auf den Februar

Der kürzeste Monat des Jahres ist auch wieder vorbei, hatte aber doch auch einiges zu bieten. Und ich meine nicht diese unmenschlichen Temperaturen draußen…

Cinemathek

Die Geschichte der Liebe – Eine Liebe, die den Krieg und allen Widrigkeiten zum Trotz überlebte und ein Mädchen, dass genau diese Art der Liebe niemals finden möchte, da sie einen komplett zerstören kann. Ein Buch über die meistgeliebte Frau überlebt den Krieg und hat doch kein Happy-end zu bieten. All das bietet der Film die Geschichte der Liebe.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Die kleine Hexe – Die Buchverfilmung des Klassikers von Ottfried Preußler präsentiert uns Caroline Herfurth als kleine Hexe und schafft dabei einen so grundsympathischen und süßen Film, dass man aus dem Lächeln gar nicht mehr herauskommt.

Maze Runner – die Auserwählten in der Todeszone – Der Abschluss der Trilogie brachte genau das, was auch angekündigt wurde. Ein großes Finale mit ordentlich Wumms. Handlungstechnisch sollte man nicht allzu viel erwarten, trotzdem ein schöner Abschluss der Maze Runner Reihe.

Der seidene Faden – Daniel Day-Lewis letzter Film kann leider nur von seiner Seite aus wirklich überzeugen. Handlungstechnisch weiß der Film nicht, was er eigentlich genau aussagen will.

Die dunkelste Stunde – Gary Oldman bringt Winston Churchill wieder zum leben und erzählt die Geschichte jener Entscheidungen, die im Mai 1940 getroffen werden mussten und seinen Kampf gegen Friedensverhandlungen mit Hitler. Ein grandioses Biopic.

Shape of Water – Ein modernes Märchen über eine stumme Reinigungskraft und ein Wasserwesen, das in einem Forschungslabor während des zweiten Weltkriegs gefangen gehalten wird. Seit letzter Nacht offiziell „Bester Film“ des Jahres 2017, auch wenn der Film sich nicht so richtig was zutraut. Trotzdem bildgewaltig und wunderschön erzählt.

Die Verlegerin – Wieder brandaktuell, auch wenn es um die Pressefreiheit in den 1970er Jahren geht, in der die US-Regierung die Verbreitung der sogenannte Pentagon-Papers versucht zu untersagen. Und die Geschichte der Washington Post, die alles auf eine Karte setzt. Ein großartig erzählter Film von Steven Spielberg.

Alles Geld der Welt – Stell dir vor du bist eine der reichsten Personen der Welt. Dann wird dein Enkel entführt und du könntest das Lösegeld bezahlen. Was würdest du tun? Die wahre Geschichte von John Paul Getty und der Entführung seines Enkels. Leider nicht wirklich spannend umgesetzt und viel zu lang.

Black Panther – Marvel ist zurück und präsentiert uns wieder einen neuen Helden. Diesmal werden wir ins Königreich Wakanda geführt, in dem der Black Panther sich der Herausforderung seines Throns stellen muss. Ein neuer Geniestreich aus dem Marvel Cinematic Universe.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Der Sinn des Lebens – mit dem Humor von Monty Python kann ich mal mehr mal weniger mit Ansagen. Das ist das schöne an ihrem Film der Sinn des Lebens, der sich in verschiedene Kurzepisoden gliedert.

Scooby-Doo – Wenn der Freund einen „coolen“ Film sehen will und man zusammen mit der besten Freundin vor deren DVD-Regal steht, kommt halt Scooby-Doo raus. Seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und immer noch saucool der Film.

Groupies bleiben nicht zum Frühstück – Der Februar enthielt auch wieder den Valentinstag, so dass mein Freund wieder einen Frauenfilm über sich ergehen lassen musste. Und ich hatte endlich mal wieder die Gelegenheit einen meiner liebsten Filme zu sehen, auch wenn ich inzwischen aus dem Kreischeteeniealter heraus bin.

Die Feuerzangenbowle – Als Sky mich mit einer billigen Nachmache abspeisen wollte, wurde kurzerhand die DVD wieder hervorgeholt und ein sehr lustiger Abend mit Pfeiffer – mit drei f – und seinen Freunden verbracht.

Filme – leider in diesem Monat verpasst zu sehen

The Disaster Artist – Die Geschichte rund um die Entstehung des schlechtesten Films aller Zeiten „The Room“. James Franco schlüpft in die Rolle des exzentrischen Tommy Wiseau.

Wind River – Eine schroffe Wildnis und eine vergewaltige Frau. Frisch von der Akademie ist die FBI Agentin Jane Banner völlig überfordert und engagiert den US Wildlife Agent Cory Lambert, der jedoch bei dem Fall an den Tod seiner eigenen Tochter erinnert wird.

Serien – ein kurzer Überblick

Der Februar war seit längerer Zeit mal wieder ein guter Serienmonat, denn ich habe zum einen endlich Star Trek – Discovery beendet, da Netflix ja beschlossen hatte nur jede Woche eine neue Folge herauszubringen. Um mir die Wartezeit etwas zu vertreiben, habe ich die zweite Staffel von Lucifer angesehen, die mich wieder vollkommen begeistern konnte. Die Serie trifft genau meinen Humor. Abgestaubt und wieder einmal gesehen, habe ich die zweite Staffel vom A-Team. Die Serie macht auch nach all den Jahren immer noch wahnsinnig viel Spaß! Für den Humor zwischendurch habe ich nun endlich die 10. Staffel von The Big Bang Theorie sehen können, die zwar stellenweise noch lustig war, aber im Vergleich zum Anfang der Serie inzwischen sehr stark an Qualität abgebaut hat. Auch habe ich die zweite Staffel von Die Mockridges gesehen und konnte über diese verrückte Familie wieder herzlich lachen. Zum Abschluss des Monats lief dann noch die zweite Staffel von The Crown, die mich wie bereits die erste begeistern konnte.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 4
Seiten insgesamt: 1230
Seiten pro Tag: 44 Seiten im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 1
Taschenbücher: 3

Platz 4: Weit weg und ganz nah – Nachdem ich von Jojo Moyes bisher ein Buch mochte und eins nicht mochte, gab es noch einmal eine neue Chance. Leider konnte auch dieses Werk mich wieder nicht begeistern. Zu nervig waren die Charaktere, zu unglaubwürdig die Liebesgeschichte. Ich glaub ich wird mit Frau Moyes doch nicht warm.

Platz 3: Finding Cinderella – Mrs. Hoover auch auf nur 180 Seiten schaffen Sie es noch eine unglaubliche und mitreißende Geschichte zu entwickeln. Aber sie können Ihre Charaktere nicht einmal für 180 Seiten einfach nur glücklich sein lassen, oder?

Platz 2: Fettlogik überwinden – Jahrelang habe ich immer wieder mit meinem Gewicht gehadert und immer wieder versucht es zu reduzieren. Aber es ging nicht. Muss wohl an meinen Genen liegen, man muss sich halt auch mal was gönnen… Ja ich hatte eine ziemlich große Fettlogik. Doch Dr. Nadja Hermann räumt mit diesen Ausreden auf und bringt endlich die nötigen Ansätze, um wirklich abzunehmen.

Platz 1: Mary Poppins – der Kinderbuchklassiker hat nun endlich den Weg in mein Bücherregal gefunden, nachdem ich schon viele viele Jahre den Film mit Julie Andrews einfach nur liebe. Und auch das Buch konnte mich absolut faszinieren mit den märchenhaften Geschichten.

 

Die 90. Academy Awards – die Verleihung

Und wieder ist ein Jahr vorbei. In der letzten Nacht wurden zum 90. Mal die begehrten Goldjungs verliehen. Die Nominierten und die Gewinner habe ich bereits besprochen, nun soll es noch einmal ganz kurz um die Zeremonie an sich gehen, für all diejenigen, die sich nicht die Nacht um die Ohren schlagen wollten. Ich versuche mich auch kurz zu halten und arbeite stichpunktartig alles ab, was mir positiv aufgefallen ist.

  • Jimmy Kimmel hat wie im letzten Jahr schon die Oscars moderiert und auch diesmal lag er mit seinen Witzen wieder goldrichtig und konnte das Publikum erheitern.
  • Es wird zwar bereits wieder gejammert, wie langweilig die Verleihung wieder war, aber im Vergleich zu den bisherigen, fand ich, dass sie sehr locker geworden ist. Es wurde offen über Politik, Geschlechter (#metoo) und Rassismus gesprochen. Verschiedene Gags durften auch von den Laudatoren gemacht werden, was bisher sehr selten vorkam
  • Jimmy Kimmel stellte gleich am Anfang klar, dass man wenn man als Gewinner ausgerufen wird, noch ein bisschen abwarten soll, ob es sich nicht um ein Missverständnis handelt. Angelehnt war der Gag auf das Missgeschick vom letzten Jahr, wo ausversehen La la Land statt Moonlight zunächst als bester Film bekannt gegeben wurde. Um dem ganzen vorzubeugen, steht die Kategorie jetzt auch groß außen auf dem Umschlag. Mark Hamill wies bei seiner Verkündigung auch noch einmal auf das Missgeschick hin, in dem er laut murmelte „Don’t say La la Land“.
  • Ebenfalls hatte Jimmy Kimmel ein paar Vorschläge, um die ausschweifenden Dankesreden unter Kontrolle zu bekommen. Zum einen verloste er einen Jetski – präsentiert von der umwerfenden Helen Mirren – für den Gewinner mit der kürzesten Rede. Zum anderen brachte er die Idee auf, statt eines Musikeinspielers, einfach jemanden auf den Gewinner zu rennen zu lassen und laut „Get Out“ zu brüllen, angelehnt an die Szene aus dem nominierten Film „Get Out“. Leider wurde es nicht umgesetzt. Ich hätte es sehr lustig gefunden.
  • Im Zug der Me too Debatte, preiste Kimmel noch einmal den Oscar, den Goldjungen, als Mann des Jahres. Immerhin seien seine Hände stets zu sehen.
  • BB-8!!!
  • Im letzten Jahr organsierte Kimmel, dass mitten in der Verleihung eine Gruppe ahnungsloser Touristen in den Saal geführt wurden und völlig überrascht waren, als sie all diese Promis sahen. Dieses Jahr überlegte er sich eine ähnliche Organisation, aber genau anders rum. So schnappte er sich ein paar Freiwillige (wenn ich richtig gezählt habe: Mark Hamill, Armie Hammer, Ansel Elgort, Gal Gadot, Emily Blunt, Guilermo del Toro und Lupita Nyong’o) und ging mit diesen in den gegenüberliegenden Kinosaal, um die Kinozuschauer mit Süßigkeiten und Hot Dogs zu überraschen. „Thank you to the movie-goers“.
  • Während der ganzen Verleihung wurden immer wieder Rückblicke aus der gesamten Kinogeschichte gezeigt. So wurden diesmal nicht im Voraus die einzelnen Anwärter für „bester Film“ präsentiert, sondern es wurden die Genres genommen und daraus ein Rückblick erstellt. So wurde beispielsweise für Dunkirk ein Zusammenschnitt aus 90 Jahre Filmgeschichte zum Thema Kriegsfilm gezeigt. Ebenfalls wurden vor den Kategorien der besten Hauptdarsteller (actor/actress) Zusammenschnitte aus den Filmen der bisherigen Gewinner gezeigt. So wurde immer wieder gekonnt der Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschaffen.

So dann lasst uns nun wieder in die nächste Oscarsaison starten und uns auf das nächste Jahr wieder freuen 🙂

Die 90. Academy Awards – Prognose & Gewinner

Wie jedes Jahr möchte ich nun auch wieder meine Prognosen abgeben und diese dann heute Nacht um die tatsächlichen Gewinner zu erweiteren. Also ohne großes Primborium hier sind die Kategorien:

Bester Film

Offizieller Tipp:               The Shape of Water
Persönlicher Favorit:     Three Billboards outside Ebbing, Missouri

And the Oscar goes to:   The Shape of Water

Beste Regie

Offizieller Tipp:               Guillermo del Toro – Shape of Water
Persönlicher Favorit:     Greta Gerwig – Lady Bird

And the Oscar goes to:   Guillermo del Toro

Bester Hauptdarsteller

Offizieller Tipp:                Gary Oldman
Persönlicher Favorit:      Gary Oldman

And the Oscar goes to:   Gary Oldman

Beste Hauptdarstellerin

Offizieller Tipp:                Frances McDormand
Persönlicher Favorit:      Saoirse Ronan

And the Oscar goes to:   Frances McDormand

Bester Nebendarsteller

Offizieller Tipp:               Sam Rockwell
Persönlicher Favorit:     Richard Jenkins

And the Oscar goes to:   Sam Rockwell

Beste Nebendarstellerin

Offizieller Tipp:              Octavia Spencer
Persönlicher Favorit:    Octavia Spencer

And the Oscar goes to:   Allison Janney

Bestes adaptiertes Drehbuch

Offizieller Tipp:               Mudbound
Persönlicher Favorit:     Logan – The Wolverine

And the Oscar goes to:   Call me by your name

Bestes Orginaldrehbuch

Offizieller Tipp:              Three Billboards outside Ebbing, Missouri
Persönlicher Favorit:    Lady Bird

And the Oscar goes to:   Get Out

Beste Kamera

Offizieller Tipp:               Shape of Water
Persönlicher Favorit:     Dunkirk

And the Oscar goes to:   Blade Runner 2049

Bestes Szenenbild

Offizieller Tipp:              Dunkirk
Persönlicher Favorit:    Shape of Water

And the Oscar goes to:   Shape of Water

Bestes Kostümdesign

Offizieller Tipp:               Der seidene Faden
Persönlicher Favorit:     Die dunkelste Stunde

And the Oscar goes to:   Der seidene Faden

Beste Filmmusik

Offizieller Tipp:               Shape of Water
Persönlicher Favorit:      Dunkirk

And the Oscar goes to:   Shape of Water

Bester Filmsong

Offizieller Tipp:               This is me
Persönlicher Favorit:     This is me

And the Oscar goes to:   Remember Me – Coco

Bestes Make-up und beste Frisuren

Offizieller Tipp:                Die dunkelste Stunde
Persönlicher Favorit:      Wunder

And the Oscar goes to:   Die dunkelste Stunde

Bester Schnitt

Offizieller Tipp:               Dunkirk
Persönlicher Favorit:     Baby Driver

And the Oscar goes to:   Dunkirk

Bester Ton

Offizieller Tipp:               Blade Runner 2049
Persönlicher Favorit:     Blade Runner 2049

And the Oscar goes to:   Dunkirk

Bester Tonschnitt

Offizieller Tipp:              Baby Driver
Persönlicher Favorit:    Baby Driver

And the Oscar goes to:   Dunkirk

Beste visuellen Effekte

Offizieller Tipp:               Blade Runner 2049
Persönlicher Favorit:     Star Wars – Die letzten Jedi

And the Oscar goes to:   Blade Runner 2049

Bester Animationsfilm

Offizieller Tipp:               Coco – Lebendiger als das Leben
Persönlicher Favorit:      Loving Vincent

And the Oscar goes to:   Coco – Lebendiger als das Leben

Bester Animationskurzfilm

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to:   Dear Basketball

Bester Kurzfilm

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to:   The silent Child

Bester Dokumentarfilm

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to:   Ikarus

Bester Dokumentations-Kurzfilm

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to:   Heaven Is a Traffic Jam on the 405

Bester fremdsprachiger Film

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to:   Eine fantastische Frau – Chile

 

Auswertung

Richtig offizieller Tipp:                   11
zusätzlich persönlicher Favorit:     1
Enthaltungen:                                     5
Falsch gelegen:                                   7

Kategorien:                                         24

Ich finde das ist ein guter Schnitt 🙂 Und nun geht es auf die nächste Saison 😉

Die 90. Academy Awards – Die Nominierten

Die Oscarsaison ist in vollem Gange und wieder einmal presst Deutschland die Kinostarts in ein paar Wochen vor der Verleihung. Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder Filme, die nicht pünktlich vor der Verleihung ihren Kinostart haben. Dazu zählen – nur in den „großen“ Kategorien gezählt – Lady Bird, I, Tonya, The Florida Project und Roman J Israel. Auch werde ich es wohl nicht mehr schaffen Call me by your name mit Kinostart am 01.03. noch rechtzeitig zu sehen. Alle anderen Filme, habe ich nun nachgeholt zu sehen, was wieder mehrere längere Zug/Autofahrten nach sich zog. Hier folgen nun die Kurzkritiken zu ebendiesen Filmen, sowie ein Überblick über die anderen nominierten Filme, zu denen bereits ein Artikel exisitiert:

Der seidene Faden

Nominiert für: Bester Film, bester Hauptdarsteller, beste Regie, beste Nebendarstellerin, beste Filmmusik und bestes Kostümdesign
Die Handlung: Der Designer Reynolds Woodcock verliebt sich in die junge Kellnerin Alma. Ungeachtet ihres Altersunterschieds verlieben sie sich ineinander und Alma zieht bei ihm ins große Haus. Dort lebt ebenfalls Cyrill, Reynolds Schwester. Schnell merkt Alma, dass es gar nicht so einfach ist den exzentrischen Designer zu lieben und er kaum Zeit für sie findet. Doch versucht sie immer wieder seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Meine Meinung: Daniel Day-Lewis offiziell letzter Film – zumindest wurde der Film so beworben. Bei so einer Ankündigung erwartet man schon einen großartigen Film. Und Day-Lewis spielt auch herausragend und haucht dem exzentrischen Designer Woodcock Leben ein. Als Kandidat für den Oscar als bester Hauptdarsteller spielt er Woodcock mit vielen verschiedenen Facetten und kann überzeugen. Leider ist dies auch fast schon das einzige positive, was man über den Film sagen kann. Denn die Handlung, gestreckt auf 130 Minuten, vermag es zwar für die erste halbe Stunde einen interessanten Gedankengang zu zeigen, fällt aber umso schneller wieder ab. Dem hin und her zwischen Liebe und Hass zwischen Woodcock und Alma geht ganz schnell die Luft aus und so richtig wusste der Film dann doch nicht, was er erzählen wollte. Auch kann Vicky Krieps als Alma nicht mit einem Daniel Day-Lewis mithalten, was man leider auch sehr schnell merkt. Hier fehlt es an Mimik und einer eigenen Interpretation des Charakters. Nicht gerade wird es, dass Krieps auch die deutsche Synchronisation ihrer Rolle übernimmt und diese – wie wohl auch im Original –  lustlos und sehr nuschelig und damit unpassend für die Rolle vorgetragen wird.
Das Fazit: Der seidene Faden kann in seiner Gesamtheit leider nicht überzeugen und ist ein eher ungewöhnlicher Oscarkandidat. Lediglich Daniel Day-Lewis sticht mit einer herausragenden letzten Performance hervor. Dafür gibt 04 von 10 möglichen Punkten.

Die dunkelste Stunde

Nominiert für: Bester Film, bester Hauptdarsteller, beste Kamera, bestes Szenenbild, bestes Kostümdesign, bestes Make-up und beste Frisuren
Die Handlung: Anfang Mai 1940 wird Neville Chamberlain als Premierminister Großbritanniens abgesetzt. Ihm folgt der in seiner eigenen Partei unbeliebte Winston Churchill. Ohne Unterstützung von Partei und König versucht Churchill nun in den Anfängen des zweiten Weltkriegs seine Landmänner von der Notwendigkeit eines Kampfes zu überzeugen, während Chamberlain und der Außenminister Halifax auf Friedensgespräche mit Adolf Hitler drängen. Gleichzeitig sitzen über 300.000 junge Männer in Dünkirchen fest.
Meine Meinung: Die dunkelste Stunde erzählt einen begrenzten Zeitraum von ca. einem Monat im Jahr 1940. Und obwohl er mitten im zweiten Weltkrieg spielt, zeigt er nur sehr wenige Kriegsszenen. Denn es geht hier wirklich primär um Churchill uns seine Entscheidungen. Dabei ist der Film durchgehend spannend, interessant und einfach nur mitreißend. Trotzdem lässt der Film dem Zuschauer die freie Entscheidung bei der Meinungswahl. Er versucht nicht mit der Holzhammermethode Churchills Entscheidung zu verteidigen, sondern stellt verschiedene Meinungen und Positionen vor, die man entweder wählen kann oder eine ganz eigene Meinung vertreten kann. Das Setting ist mit den historischen Nachstellungen gut umgesetzt und auch die Musik vermittelt die düstere Grundstimmung. Gary Oldman übernimmt die Rolle des Churchills und ist hier auch als bester Darsteller nominiert. Auf dem ersten Blick erkennt man Oldman auch gar nicht, hier hat die Maske wirklich gezaubert, um den Churchill gut nachgestellt zu bekommen. Oldman selbst spielt sehr konzentriert und schafft es gekonnt alle Eigenarten umzusetzen. So schafft er einen sehr realistischen Churchill und ist damit heißer Kandidat für den begehrten Goldjungen.
Das Fazit: Die dunkelste Stunde kann in allen Belangen überzeugen und schafft es hochpolitisch, aber doch spannend zu bleiben. Gary Oldman liefert eine einmalige Darstellung des Churchills ab. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Shape of Water

Nominiert für: Bester Film, beste Regie, beste Hauptdarstellerin, bester Nebendarsteller, beste Nebendarstellerin, bestes Originaldrehbuch, beste Filmmusik, bester Ton, bester Tonschnitt, bestes Szenenbild, beste Kamera, bester Schnitt, bestes Kostümdesign
Die Handlung: Anfang der 1960er Jahre wird ein Wesen aus dem Amazonas in eine amerikanische Forschungseinrichtung gebracht, halb Mensch, halb Amphibie. Es soll den Amerikanern helfen im Wettlauf gegen die Russen bei der ersten bemannten Raumfahrt. Die stumme Elisa, die dort als Reinigungskraft arbeitet, entwickelt schnell ein ganz eigenes Verhältnis zu dem Wesen.
Meine Meinung: Shape of Water ist ein ruhig erzähltes modernes Märchen. Das unterstreicht die Filmmusik und das gesamte Setting. In einem gleichmäßigen, eher grünlich gehaltenem Setting, kommt man sich mehr als einmal wie in einer fernen Unterwasserwelt vor. Die Handlung ist ebenfalls relativ einfach gehalten und dadurch relativ vorhersehbar. Dennoch weiß sie durch geschickte kleine Kritiken durchaus zu überraschen. So bilden Elisa und ihre Freunde, der schwule Giles und die schwarze Zelda, eine kleine Nischengemeinschaft, die nicht wirklich von der sprechenden, weißen, heterosexuellen Allgemeinheit akzeptiert werden. Jeder von den dreien geht jedoch anders damit um. Als Gegenstück dazu wurde der Sicherheitschef Richard Strickland konzipiert. So ist auch die Frage der Sympathie sehr schnell geklärt, denn Strickland macht es einem sehr leicht ihn zu hassen. So ist der Film in seiner Gesamtheit wunderschön konzipiert, es mangelt ihm aber irgendwo an Ecken und Kanten. Durch das klare Einordnen in Schwarz und Weiß wird dem Film ein Stück Besonderheit genommen. Die Darsteller agieren alle in ihren Rollen herausragend, wobei ich Richard Jenkins Leistung als Giles noch am herausragendsten ansehe.
Das Fazit: Shape of Water erzählt genau das wundervolle Märchen, was es angekündigt hat. Dennoch fehlt irgendwo Guillermo del Toros bekannter Mut, wie man ihn noch in Pans Labyrinth fand. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Die Verlegerin

Nominiert für: Bester Film und beste Hauptdarstellerin
Die Handlung: 1971 veröffentlich die New York Times die sogenannten Pentagon-Papiere, die die Verschleierung über den Vietnam-Krieg durch vier verschiedene US-Präsidenten enthalten. Während das weiße Haus rechtliche Schritte gegen die Times unternimmt, versucht auch die Washington Post an diese Papiere zu kommen, um ebenfalls darüber berichten zu können. Doch hätten sie sich keinen schlechteren Zeitpunkt dafür aussuchen können, denn der Börsengang der Post steht kurz bevor und die Verlegerin Katherine Graham muss nun weitreichende Entscheidungen treffen.
Meine Meinung: Die Verlegerin hat im Original den wesentlich passenderen Titel The Post. Denn es geht im Film nicht einzig und allein um die Verlegerin Katherine Graham, die nach dem Tod ihres Mannes versuchen muss die Redaktion zu halten und sich gleichzeitig in der Männerdomäne zu behaupten, sondern um die Post in ihrer Gesamtheit und wie viele verschiedene Akteure mit der Situation umgehen. So bilden zwar Tom Hanks und Meryl Streep als Chefredakteur Ben Bradlee und Verlegerin Katherine Graham das Gespann, um das es sich hauptsächlich dreht, dennoch kommt der Film nicht ohne seine Nebencharaktere aus. Geschickt schafft es Regisseur Steven Spielberg in wenigen Szenen die Tragödie hinter dem Vietnamkrieg zu umreißen und die Entscheidung des Whistle-Blowers Daniel Ellsberg zu erzählen. In 117 Minuten Spiellänge erzählt Spielberg nun den bevorstehenden Börsengang, die Besorgung der Pentagon-Papers und die schwierige Entscheidung, ob diese veröffentlicht werden sollen. Nur im Nebenton führt er die Probleme Grahams an, sich in der Männerdomäne zu beweisen und aus dem Schatten ihres verstorbenen Mannes zu treten. Dabei beweist Spielberg erzählerisches Geschick und schafft es die Spannung durchgehend hoch zu halten. Schauspielerisch brauch sich keiner der Darsteller hinter der nominierten Streep zu verstecken, die zwar gekonnt und souverän spielt, aber dennoch nicht so wirklich aus ihrem eigenen Schatten heraustritt.
Das Fazit: Die Verlegerin ist eine spannend erzählte und wahre Geschichte, die vom Zusammenspiel verschiedener Erzählstränge und den Einfluss verschiedener Schauspieler aufblüht. Dafür gibt es 09 von 10 möglichen Punkten.

Alles Geld der Welt

Nominiert für: Bester Nebendarsteller
Die Handlung: 1973 wird der Milliardärenkel John Paul Getty III in Rom entführt und ein Lösegeld von 17 Million Dollar gefordert. Die geschiedene Mutter Gail hat jedoch kaum genug Geld für die Miete. So muss sie ihren ehemaligen Schwiegervater, den reichsten Mann der Welt, um Hilfe bitten. Dieser lehnt jedoch jegliche Hilfe ab, bitte aber den Ex-CIA-Agent Fletcher Chase sich der Sache anzunehmen.
Meine Meinung: Alles Geld der Welt hat wohl vor allem deswegen Schlagzeilen gemacht, weil er eigentlich schon komplett mit Kevin Spacey als John Getty abgedreht war und ihm auch schon die Oscarnominierung sicher schien. Bis zum #Metoo-Skandal in dem auch Spacey verstrickt ist und er deswegen komplett aus dem Film gestrichen wurde und durch Christopher Plummer ersetzt wurde, der auch prompt die einzige Oscarnominierung für den Film erhielt. Ob das nun wirklich an Plummers Spiel lag, darüber lässt sich wohl diskutieren, denn seine schauspielerische Leistung ist zwar durchaus souverän, geht aber doch nicht ins außergewöhnliche über. Auch Mark Wahlberg und Charlie Plummer als Fletcher Chase und John Paul Getty III bleiben hinter den Möglichkeiten zurück. Lediglich Michelle Williams als besorgte Mutter kann wirklich überzeugen. Leider bleibt der Film auch ansonsten hinter seinen Möglichkeiten und ist mit 132 Minuten Spiellänge deutlich zu lang. Die erzählte, und wahre, Geschichte über die Entführung Paul Gettys wird zwar in allen Facetten deutlich, doch die einzelnen Entscheidungen werden sehr schwammig angeführt. So rechtfertig sich Getty Senior zwar damit, dass er mehr als nur einen Enkel hätte und wenn er dieses eine Mal zahle, dann würde er auch alle anderen Enkel in Gefahr bringen. Doch dieser Dreizeiler im Film, hätte doch etwas deutlicher gemacht werden können. So wird an keiner Stelle an einer Charakterentwicklung gearbeitet. Getty Senior bleibt der geldgeile Idiot, Gail die bemitleidenswerte Mutter, Getty Junior der entführte Bubi. Tatsächlich gibt es nur einen Charakter, der sich weiterentwickelt und das ist der Entführer Cinquanta.
Das Fazit: Schwammig erzählt, viel zu lang, um Spannung zu erzeugen oder zu halten und auch die Darsteller können nur bedingt überzeugen. Hier wäre deutlich mehr aus der Geschichte herauszuholen gewesen. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Dunkirk

Nominiert für: Bester Film, beste Regie, beste Kamera, bestes Szenenbild, beste Filmmusik, bester Schnitt, bester Ton, bester Tonschnitt
Die Handlung: 1940 sind über 300.000 Soldaten in Dünkirchen von den deutschen Soldaten eingekesselt. Ihre einzige Hoffnung sind zivile Rettungsboote.
Meine Meinung: erfahrt ihr hier in meiner ausführlichen Kritik
Das Fazit: Dunkirk überzeugt durch Darstellung, Dramaturgie und Erzählweise. Dabei ist er brutal ehrlich und versteckt sich nicht hinter Patriotismus. Dafür gibt es 09 von 10 möglichen Punkten.

Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Nominiert für: Bester Film, bestes Originaldrehbuch, beste Hauptdarstellerin, bester Nebendarsteller (2x), beste Filmmusik, bester Schnitt
Die Handlung: Mildred Hayes kann mit dem Tod ihrer Tochter nicht abschließen. Denn auch sieben Monate nachdem diese getötet wurde, gibt es noch keine Hinweise auf den Täter. Das lässt Mildred nicht auf sich sitzen und mietet drei Werbetafeln (Billboards) vor der Stadt an, um darauf den ansässigen Polizeichef bloßzustellen. Doch Chief Willoughby ist in Ebbing ein angesehener Mann und so macht sich Mildred schnell Feinde.
Meine Meinung: erfahrt ihr hier in meiner ausführlichen Kritik.
Das Fazit: Three Billboards outside Ebbing, Missouri ist ein Film, der weiß, wie er ordentlich provozieren kann und dabei doch eine starke Geschichte erzählt und den schmalen Grad zwischen ruhiger Erzählweise mit gleichzeitig hoher Spannung trifft.  Dafür gibt es 09 von 10 möglichen Punkten.

Get Out

Nominiert für: Bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, bestes Originaldrehbuch
Die Handlung: Chris Washington besucht nach fünf Monaten Beziehung das erste Mal die Eltern seiner Freundin Rose. Ziemlich nervös ist er vor der Reise schon, denn Roses Eltern leben in einer Vorstadtsiedlung, die hauptsächlich von weißen Menschen bevölkert wird, während Chris Afroamerikaner ist. Seine Befürchtungen scheinen auf dem ersten Blick unbegründet, doch benehmen sich alle ein wenig merkwürdig in seinrer Nähe.
Meine Meinung: Get Out ist ein Horrorfilm, der sich in erster Linie doch mit der Rassismusfrage beschäftigt. Dennoch gelingt Regisseur Jordan Peele der Spagat zwischen spannender Geschichte und unterschwelliger Kritik, so dass man diese erst bei genauerem Nachdenken über den Film wirklich gewichtet. So ist Get Out leider an erster Stelle ein nicht so richtig spannender Horrorfilm geworden. Die Einleitung ist etwas zu lang geraten, der mittlere Teil auch, nur der spannende letzte Teil ist zu kurz. Daher scheint die Lösung des Films irgendwo viel zu einfach. Am Ende vergisst man die Zwischenhandlung doch ganz schnell. Nur die eigentliche Kritik bleibt bestehen und klingt im Gedächtnis noch ein wenig nach. Auch sind die schauspielerischen Leistungen zwar alle solide, aber gerade die vom nominierten Daniel Kaluuya reicht nicht an eine oscarwürdige Leistung heran, zusehr verharrt sie auf immer ähnlichen Gesichtszügen.
Das Fazit: Get Out hat von allem leider etwas zu wenig. Zu wenig Spannung, zu wenig Horror, zu wenig Humor. Lediglich der Teil des Films, der kritisiert und sich mit Rassismus beschäftigt ist gelungen. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.

Mudbound

Nominiert für: Bestes adapiertes Drehbuch, beste Kamera, beste Nebendarstellerin, bester Filmsong
Die Handlung: Südstaaten nach dem zweiten Weltkrieg. Die McAllen haben ein Stück Land gekauft, das kaum zu beackern ist. Das überlassen sie der Familie Jackson, Afroamerikaner, deren Familie das Land früher gehörte. Als nach dem Krieg die Soldaten in beiden Familien heimkehren und sich trotz der Rassentrennung gut verstehen und zusammen das Trauma des Krieges aufarbeiten, stößt das bei beiden Familien auf Unverständnis und bei manchen sogar auf Wut.
Meine Meinung: Mudbound, was laut google Übersetzer matschig bedeutet, beschreibt den Film ganz gut. Denn das erste und letzte, was man vom Film sieht, sowie das Element, das einem wohl am meisten im Gedächtnis bleibt ist der Matsch. Er ist allgegenwärtig im Film. Der sehr langsam erzählte, und dadurch leider sehr zäh gewordene Film, hat viele gute Ansätze. Er durchleuchtet den Unterschied zwischen dem armen Schwarzen und dem armen Weißen. Zwei Familien, ein Stück Land, beide müssen ein Familienmitglied in den Krieg schicken, beide kommen gezeichnet davon wieder. Und beide haben keine Lust mehr auf den Rassismus, der zu Hause vorherrscht. Trotzdem trennen beide Welten. Leider wird die Geschichte etwas zu verworren und deutlich zu langatmig erzählt. Er kommt nicht so richtig auf den Punkt. Dabei bot er sehr viel Potential. Mary J. Blige ist als beste Nebendarstellerin nominiert. Dafür hat sie jedoch erstaunlich wenig Screentime, auch wenn Sie diese nutzt, um eine grundsolide Leistung abzulegen, aber auch nicht mehr.
Das Fazit: Mudbound hat gute Ansätze und ein interessantes Setting. Wirklich überzeugen kann er durch seine langsame und dadurch langatmige Erzählung leider nicht, auch wenn die Geschichte eigentlich unter die Haut gehen könnte. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Blade Runner 2049

Nominiert für: Beste Kamera, bester Ton, bester Tonschnitt, beste visuelle Effekte, bestes Szenenbild
Die Handlung: Im Jahr 2049 gibt es noch immer Replikanten, künstlich erschaffene Menschen, die versklavt werden, um den „reinen“ Menschen zu dienen. Die Blade Runner sind noch immer dafür verantwortlich diese zu jagen und auszuschalten. Bei einer seiner Missionen entdeckt Agent K etwas, das dringend unter den Tisch gekehrt werden muss. So begibt er sich auf die Suche und findet Antworten, die er eigentlich gar nicht finden wollte.
Meine Meinung: erfahrt ihr hier in meiner ausführlichen Kritik.
Das Fazit: Alles in allem ist Blade Runner ein Film, der lange im Kopf bleibt und viele positiven Seiten hat, letztendlich aber mit einem schlechten Nachgeschmack hängen bleibt. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Star Wars – die letzten Jedi

Nominiert für: beste visuelle Effekte, bester Ton, bester Tonschnitt, beste Filmmusik
Die Handlung: Der Widerstand widersetzt sich noch immer der ersten Ordnung. Als ihre Hauptflotte jedoch von der ersten Ordnung verfolgt wird und es kaum noch Hoffnung gibt, überlegen sich Finn und Widerständler Poe Dameron einen Alternativplan. Gleichzeitig trifft Rey auf einer abgelegenen Insel auf Luke Skywalker. Sie bittet ihn dem Widerstand zu helfen und sie in den Künsten der Jedi zu unterrichten.
Meine Meinung: erfahrt ihr hier in meiner ausführlichen Kritik.
Das Fazit: Trotz ein paar kleinerer Schwächen ist Star Wars – die letzten Jedi ein gelungener Film und eine würdige Fortsetzung, auch wenn sich hier die Geister streiten werden. Mir hat er in seiner Gesamtheit gut gefallen, auch wenn der Humor eindeutig aus einer Marvel-Schublade geklaut wurde. Szenenbild, Handlung, Schauspiel und Spannung gehen Hand in Hand auf sehr hohem Niveau. Daher bekommt der Film 09 von 10 möglichen Punkten.

Baby Driver

Nominiert für: bester Schnitt, bester Ton, bester Tonschnitt
Die Handlung: Baby hat seit einem Autounfall einen Tinitus auf den Ohren und hört daher Musik, um sich zu konzentrieren. Seit einer Jugendsünde arbeitet er als Fluchtwagenfahrer für Doc und ist trotz seines jungen Alters einer der besten. Doch insgeheim und gerade seit er die Kellnerin Deborah kennenlernte, möchte er gerne aussteigen.
Meine Meinung: erfahrt ihr hier in meiner ausführlichen Kritik.
Das Fazit: Auch ohne große Handlung überzeugt Baby Driver in vielen Bereichen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Und was sind eure Oscarfavoriten?

Rückblick auf den Januar

Das neue Jahr ist schon wieder einen ganzen Monat alt, was bedeutet, dass bei mir auf der Arbeit die Hochsaison langsam wieder abnimmt und ein bisschen Ruhe einkehrt (sofern es jemals ruhig wird…). Januar bedeutet bei mir auch immer, dass ich ein Jahr älter werde, was ich in kleiner Runde gefeiert habe und natürlich viele schöne Geschenke bekam, die das Geek-/Filmliebhaber-/Buchliebhaber-Herz höher schlagen ließen.

Cinemathek

Logan Lucky – Der Regisseur der Oceans Reihe brachte uns diesmal ein Heist-Movie aus den Südstaaten. Alles ein bisschen dreckiger und diesmal ist auch kein großes Casino das Ziel. Trotzdem funktioniert der Film sehr gut, in dem was er erzählen möchte.

Aus dem Nichts – Basierend auf den NSU-Prozessen bringt uns Fatih Akin eine Geschichte über eine Frau, die ihren Mann und Sohn bei einem Anschlag verlor, nur weil sie Türken sind. Der Film gewann einen Golden Globe als bester fremdsprachiger Film und das – ohne die Konkurrenz zu kennen – teilweise zu Recht.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

The Greatest Showman – Eine schillernde Geschichte über P.T. Barnum und seine Kuriositäten mit vielen tollen Musicaleinlagen und guten Schauspielern. Hugh Jackman geht in seiner Rolle wunderbar auf.

The Commuter – Liam Neeson in seinem nächsten Actionfilm, der ein bisschen an Non-Stop erinnert, aber diesmal in einem Pendlerzug spielt. Leider funktioniert die eigentlich gute Prämisse in diesem Fall nicht und es kommt ein relativ schwacher Actionfilm dabei heraus.

Ferdinand – Ein süßer Animationsfilm über einen Stier, der einfach nicht kämpfen möchte. Eine wunderbare Umsetzung der Buchvorlage.

Your name. – Im Special Screening wurde dieser Anime in den deutschen Kinos gezeigt und konnte sogar mich überzeugen, obwohl ich normalerweise mit Animes absolut nichts anfangen kann.

Three Billboards outside Ebbing, Missouri – Der Golden Globes Gewinner und Oscaranwärter kann durch seine ruppige und bissige Art absolut überzeugen und steht im Kampf um den Goldjungen an hoher Position.

Downsizing – Ein Film mit faszinierender Grundprämisse, die leider nicht hält, was sie verspricht. Im großen und ganzen leider eine Enttäuschung.

Wunder – Die rührende Geschichte über einen Jungen, der im Gesicht entstellt ist und jeden Tag wieder mit seinem Aussehen zu kämpfen hat. Auch wenn der Film zu Tränen rührt, drückt er in keiner Szene bewusst auf die Tränendrüse.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Willkommen bei den Hartmanns – Eine deutsche Komödie, die sich mit der Flüchtlingsproblematik befasst, aber dabei leider immer wieder am relevanten Vorbeischlittert und sich nicht so ganz entscheiden kann, was für eine Geschichte genau erzählt werden soll.

Ebenfalls habe ich im Rahmen der Filmreise-Challenge meine ersten Filme gesehen. Mit dabei „Mary und Max – schrumpfen Schafe, wenn es regnet?“ aus Australien und „Nader und Simin“ aus dem Iran. Hier werde ich in einem gesammelten Beitrag noch genau auf die Filme eingehen.

Filme – Leider in diesem Monat verpasst zu sehen

Score – die Geschichte der Filmmusik – Eine Dokumentation über den „Herzschlag eines Films“, wie es schon im Trailer heißt. Ein Blick hinter die Kulissen der Filmmusik und der Entstehung unvergesslicher Scores.

Die dunkelste Stunde – Gary Oldman als Winston Churchill in einem weiteren Anwärter auf den diesjährigen Oscar. im Mai 1940 wird Churchill mitten im zweiten Weltkrieg englischer Premierminister und muss in der dunkelsten Stunde des Landes sich gegen die Deutschen und auch gegen seine eigenen Landsmänner durchsetzen.

Serien – ein kurzer Überblick

Im letzten Monat habe ich darauf verzichtet von meinem Serienkonsum zu berichten, diesmal wird es auch nur im Kurzüberblick geschehen.

Zum einen hab ich Leverage mit der finalen fünften Staffel erneut beendet und euch auch eine Kritik dagelassen. Bei Supernatural habe ich mich endlich durch die siebte Staffel gequält, da ich die Serie zwar eigentlich liebe, sie seit ein paar Staffeln aber immer schlechter wird. Wobei ich die siebte Staffel wieder besser als die sechste fand, weil es zwischendurch wieder ein paar „normale“ Folgen gab. Auch gucke ich schon wieder My little Pony, da ich bei ihr sehr gut abschalten kann. Im Januar liefen Staffel Eins und Zwei. Als letztes habe ich noch Die Mockridges mit der ersten Staffel ausprobiert. Eine schöne kleine deutsche Comedyserie mit der Familie Mockridge, die sich selbst spielen.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 7
Seiten insgesamt: 3714 (Statistik etwas verzerrt wegen Es – ca. 2680 realistischer)
Seiten pro Tag: 119 Seiten im Durchschnitt (bzw. 86 Seiten im Durchschnitt)
Taschenbücher: 3
E-Books: 3
Graphic Novels: 1

Platz 6+7: Uns für zwanzig Stunden & Sein für ein ganzes Leben – Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich die Reihe zu Ende lesen werde und irgendwie konnte sie mich ab dem dritten Band auch wesentlich mehr in ihren Bann ziehen, aber  mit der starken Konkurrenz diesen Monats kann sie einfach nicht mithalten. Trotzdem habe ich mich am Ende fast mit Jade und Lawrence angefreundet.

Platz 5: Die Stadt der träumenden Bücher – Buchhaim: Der erste Teil der Graphic Novel zu Walter Moers gleichnamigem Buch. Eine wirklich süße Geschichte über Hildegunst von Mythenmetz, einem Lindwurm, der nach dem Verfasser eines Buches sucht und dafür Buchhaim aufsucht, eine Stadt, in der es nur Buchläden gibt. Als Graphic Novel mit wirklich stark detaillierten Zeichnungen, ein Schmaus fürs Auge.

Platz 4: Die magischen Pforten der Anderwelt – Ein Spin-off zu Sandra Regniers Pan-Trilogie, die ich seinerzeit absolut verschlungen habe und die noch immer zu meinen liebsten Büchern gehören. Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es nun endlich ein wiedersehen mit der Welt der Elfen. Die neue Protagonistin kann mich zwar noch nicht so ganz überzeugen, aber die Fortsetzungen haben großes Potential.

Platz 3: Nur noch ein einziges Mal – Mrs. Hoover Sie haben es mal wieder geschafft mich sprachlos zurückzulassen. Diesmal haben Sie sich wirklich ein sehr schwieriges Thema herausgesucht. Aber genau dafür liebe ich Ihre Bücher so. Und wie ernst und gleichzeitig wunderbar Sie mit dem Thema umgingen ist absolut bewundernswert.

Platz 2: Der Report der Magd – Margaret Adwoods Klassiker über den fiktiven Staat Gilead, in dem Frauen keine Rechte mehr haben. Eine Dystopie, die ihresgleichen sucht, auch wenn der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Platz 1: Es – Stephen Kings Meisterwerk hielt mich für vier Monate in Atem. Meine erste Berührung mit dem Meister des Horrors, die ich gerne wiederhole.  Es ist so viel mehr als nur ein Horrorbuch, es spielt mit den eigenen Ängsten und erzählt auch vom Erwachsenwerden. Mein Buchhighlight im Januar.

 

Die Filmreise-Challenge – Vorwort

Während ich noch grübelnd zu Hause saß und überlegte, ob und wenn ja, welche neuen Kategorien ich für meinen Blog einführen sollte, trudelte eine Einladung vom werten Blogger-Kollegen Ma-Go auf meinen Schreibtisch. Er lud mich zu einer Filmreise ein. Bei dem Wort Reise war die Tourismuskauffrau in mir natürlich sofort sehr aufmerksam.

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Das Konzept der Filmreise, aus der natürlich gleich eine Challenge entstand, sieht eine Reise durch 70 Aufgaben aus 7 verschiedenen Kategorien vor. Meine Abenteuerlust stieg ins unermessliche und ich kann nur sagen: Ich akzeptiere vorbehaltslos und werde mich in diese Challenge stürzen!

Ist auch euer Interesse geweckt worden? Hier findet ihr alle weiteren Infos zur Die Filmreise-Challenge

Ich bin dann mal weg! … Filme schauen 😉

Rückblick auf den Dezember

Bevor wir uns wieder ins mediale Getümmel im neuen Jahr werfen, möchte ich noch kurz – und damit sehr pünktlich! – auf den Dezember zurückblicken. Damit möchte ich mein bisheriges Format „Verpasst im … & mein Lesemonat“ etwas überarbeiten. Hier sollen nun neben den bisher bekannten Rubriken „Verpasste Kinofilme“ und „Gelesene Bücher“ auch die „Gesehenen Filme“ sowohl im Kino als auch zu Hause angerissen werden. Mit den Serien werde ich mich nur bei expliziten Highlights befassen, denn es interessiert wohl kaum eine Aufstellung von „von Serie X habe ich vier Folgen gesehen“.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Im Dezember habe ich 5 Filme im Kino gesehen. Davon war keiner aus der Cinemathek (kollidierte mit meinen Arbeitsschichten bzw. konnte mich nicht reizen). Interessant ist, dass ich effektiv nur zweimal im Kino war. Denn ich habe einen freien Tag genutzt, um gleich vier Filme hintereinander zu sehen. Bisher lag mein Rekord bei 3 Filmen. Das werden nun viele vielleicht als verrückt bezeichnen, aber für mich gab es anders keine Möglichkeit alle Filme zu sehen. Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, ist auf Arbeit aktuell Hochsaison.

Paddington 2 – Wesentlich besser als erwartet und noch viel spannender und niedlicher als der erste Teil.
Star Wars – Die letzten Jedi – Hier streiten sich aktuell die Geister. Ich bin begeistert vom aktuellen Star Wars Teil!
Dieses bescheuerte Herz – Ich erwartete einen 08/15 deutschen Film und bekam einen so gefühlvollen Film, der weitab von durchschnittlich berühren konnte.
Pitch Perfect 3 – Wer hat sich eigentlich diese dämliche Handlung ausgedacht? Konnte mich nur noch mäßig begeistern.
Jumanji – Schon jetzt eines meiner Filmhighlights für mein laufendes Kinojahr! Er hatte Action, Witz, Humor und Charme und von allem genug, um einen gelungenen Film zu machen!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Hier möchte ich nur kurz auf die Filme aufmerksam machen, die ich neu gesehen habe, sei es im Fernsehen, DVD oder durch Streaming-Dienste. Gerade um Weihnachten herum habe ich viele Filme nochmal gesehen, die zählen hier aber nicht mit rein.

Where to invade next – Eine interessante Dokumentation über verschiedene Vorteile in Europa gegenüber den USA. Natürlich alles sehr überspitzt, aber sehr gut, wenn man sich darauf einlässt.
Der 100 jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Das Buch gefiel mir stellenweise sehr gut, stellenweise war es mir zu abstrus. Der Film konnte aber den Charme des Buches nicht so richtig einfangen und ist daher nur abstrus und konnte bei mir nicht punkten.

Filme – leider in diesem Monat verpasst zu sehen

Die Lebenden reparieren – Ein schwerer Autounfall und ein versagendes Herz. Zwei Menschen, die auf einmal miteinander verbunden sind, ohne vom anderen zu wissen.

S.U.M. 1 – Die Menschen verstecken sich in einem unterirdischen Bunkersystem. Nur einer wird an die Erdoberfläche gelassen, um aufzupassen. Doch Isolation und Einsamkeit fordern bald ihren Tribut.

Zwischen zwei Leben – The Mountain between us – Journalistin Alex und Chirurg Ben müssen beide dringend einen ausgebuchten Flug kriegen. Also chartern sie zusammen einen Privatflug, stürzen aber in einer endlegenden Bergregion ab. Nun müssen sie der Kälte und anderen Gefahren trotzden, wenn sie überleben wollen. Dabei sind sie einander eigentlich fremd.

Ferdinand – Ferdinand ist ein harmoniesuchender Stier. Bis er von einer Biene gestochen wird und auf einmal als gefährlich angesehen wird und in Spanien in eine Stierkampfarena gesteckt wird.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 4 Bücher
Seiten insgesamt: 1935 Seiten
Seiten pro Tag: 62 Seiten im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 3
E-Book: 1

Platz 4 – Mein für 7 Tage: Jade ist Lawrence nach Ibiza gefolgt, da sie ihre Jungfräulichkeit an ihn versteigert hatte. Nun hatte sie ihren ersten Sex und noch lange nicht genug davon. Der erste Teil hatte mich wegen der Grundhandlung interessiert – und eine Freundin schwärmte immer und immer wieder von der Autorin – und konnte mich schon nicht so richtig begeistern. Trotzdem gab ich dem zweiten Teil eine Chance. Und wurde wieder nicht wirklich begeistert. Wahrscheinlich lese ich die ganze Reihe noch zu Ende, weil ich doch wissen will, wie es ausgeht.

Platz 3 – Breaking Dawn: Bella und Edward kriegen vermeintlich endlich ihr großes Happy-End in Form einer pompösen Hochzeit. Doch ihr Glück könnte zerstört werden, und sie müssen noch ein letztes Mal mit allem kämpfen, was sie haben. Der Abschluss der Biss-Reihe ist der längste Teil, aber auch mit Abstand der langweiligste. Hier wollte Autorin Stephenie Meyer es wohl den ganzen Fans Recht machen und brachte ein relativ undurchdachtes Werk zu Stande, das nicht mehr mit den Vorgängern mithalten kann.

Platz 2 – Eclipse: Bella und Edward haben sich wiedergefunden. Doch noch immer gibt es eine Gefahrenquelle: Victoria, die Bella töten will, seid Edward im ersten Band ihren Gefährten James tötete. Kann Edward seine Bella auch vor dieser Gefahr schützen? Der dritte Teil, der inhaltlich wieder stärker als der zweite Teil war, aber bei weiten nicht mehr den sehr guten ersten Teil heranreichen konnte.

Platz 1 – Eine Weihnachtsgeschichte: Ebenezer Scrooge ist geizig und nur am Geld scheffeln und nicht an seiner Umgebung interessiert. Bis ihn in der Weihnachtsnacht drei Geister erscheinen und ihm die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Weihnacht zeigen. Ein Buchklassiker von Charles Dickens, das ich zuvor zwar in unzähligen Verfilmungen gesehen habe, aber tatsächlich nie gelesen hatte. Ich kann es aber nur wärmstens empfehlen, denn hier verstecken sich noch viel mehr Aussagen als in den Filmen zu sehen ist. Mein Buchhighlight im Dezember.

Vorfreude auf das Jahr 2018

Das Jahr 2017 ist vorbei, nur die letzten Überbleibsel der Silvesterfeier sind noch überall in der Wohnung verstreut – der Geschirrspüler wird wohl noch ein paar mal laufen, ehe alles beseitigt ist – und das bringt mich nun dazu, mich mit den kommenden medialen Highlights zu beschäftigen. 2018 bringt uns noch mehr Superheldenfilme! Ich denke ich bin eine der wenigen, die sich tatsächlich noch darüber freut, wobei New Mutants tatsächlich mal ein bisschen neuer aussieht. Serientechnisch möchte ich gerne aufholen, aber trotzdem meinen Buchkonsum nicht vernachlässigen. Folgende Filme/Serien/Bücher habe ich mir für 2018 als guten Vorsatz vorgenommen – meine Vorsätze von 2017 hab ich zu 82% umgesetzt, also 19 von 23 Vorsätzen:

Die kommenden Filmhighlights

The greatest Showman
Die dunkelste Stunde
The Disaster Artist
Black Panther
Wind River
New Mutants
Avengers – Infinity War I
Solo – A Star Wars Story

Die kommenden Serienhighlights

The Crown – Staffel 2
Luzifer – Staffel 2
Star Trek – Discovery
Marvels The Punisher
Supernatural – Staffel 7

Die kommenden Buchhighlights

Dreams of Gods and Monsters
Nur noch ein einziges Mal
Weit weg und doch ganz nah
Game of Thrones – Hört mich brüllen
Origin

Ich habe diesmal bewusst nur 18 Vorsätze gefasst – und ja es passt zufällig ganz gut zum Jahr 2018 – weil ich genug Platz lassen möchte für spontane Einfälle und Neuentdeckungen. Außerdem habe ich ein paar Ideen für neue Formate und größere Beitragsreihen. Ich möchte hier noch nicht zu viel versprechen, denn ich weiß noch nicht, ob ich die Zeit dafür finden werde. Bis März ist bei mir auf Arbeit nämlich noch Hochsaison und ob ich dann nach einem stressigen Tag wirklich Lust habe noch viel zu bloggen, kann ich auch noch nicht versprechen. Ich bemühe mich aber!

Was sind eure „guten Vorsätze“? Auf welche Neuerscheinung freut ihr euch? Was wollt ihr 2018 endlich nachholen?

Jahresrückblick #4 – Filme 2017

In den letzten Jahren strebte ich jedes Jahr wieder die magischen 100 Kinobesuche an. Dieses Jahr gab ich diesen Vorsatz schon von Anfang an auf, da mein Standartkino in meinem Städtchen eben nicht mehr mit der großen Kinolandschaft Leipzigs zu vergleichen ist, wo ich bis Mitte 2016 wohnte. Trotzdem komme ich auf 63 Kinobesuche im Zeitraum Januar-November 2017. Zuzüglich der Cinemathek mit 16 Filmen im Kino liege ich bei 79 Filmen, was trotzdem ein guter Schnitt ist. Hier schafften es filmreiche Monate, wie Januar, Februar und Oktober, die schwachen Sommermonate auszugleichen. In meinem finalen Ranking (basierend auf der gegebenen Bewertung, bei gleicher Bewertung subjektiv nach Bauchgefühl angeordnet) entfallen die Cinemathek-Filme, die ihr eigenes Ranking bekamen, und wurde das Special um Hans Zimmer durch das Netflix-Original To the bone ersetzt. So komme ich auf 63 Plätze, die zu vergeben sind. Also ohne weiter viele Worte zu verlieren, hier ist mein Ranking der gesehenen Filme 2017:

Platz 63: Schneemann
Platz 62: Fluch der Karibik 5 – Salazars Rache
Platz 61: Valerian – Stadt der tausend Planeten
Platz 60: The Lego Batman Movie

Platz 59: Kundschafter des Friedens
Platz 58: The Boss Baby
Platz 57: Ghost in the Shell
Platz 56: Power Rangers
Platz 55: Fack ju Göhte 3 – Final Fuck
Platz 54: High Society
Platz 53: Barry Seal – Only in America
Platz 52: Unter deutschen Betten
Platz 51: My little Pony – der Film
Platz 50: mother!

Platz 49: Elle
Platz 48: Girls Night Out
Platz 47: Baywatch
Platz 46: Die Mumie
Platz 45: Happy Burnout
Platz 44: Abgang mit Stil
Platz 43: Passengers
Platz 42: Hell or high water
Platz 41: xXx 3 – Die Rückkehr des Xander Cage
Platz 40: Mein Blind Date mit dem Leben

Platz 39: Die Schöne und das Biest
Platz 38: Kong
Platz 37: Spider-Man – Homecoming
Platz 36: Bullyparade – der Film
Platz 35: Der dunkle Turm
Platz 34: American Assassin
Platz 33: Wonder Woman
Platz 32: Thor 3 – Ragnarök
Platz 31: The Founder
Platz 30: King Arthur – Legend of the Sword

Platz 29: John Wick 2
Platz 28: Life
Platz 27: Justice League
Platz 26: The Great Wall
Platz 25: Manchester by the Sea
Platz 24: To the Bone
Platz 23: Bad Moms 2
Platz 22: Fences
Platz 21: Split
Platz 20: Happy Deathday

Platz 19: A cure for Wellness
Platz 18: Blade Runner 2049
Platz 17: Mord im Orient Express
Platz 16: Rammstein – Live in Paris
Platz 15: Atomic Blonde
Platz 14: Lion
Platz 13: Logan
Platz 12: Verborgene Schönheit
Platz 11: La la Land
Platz 10: Hacksaw Ridge

Platz 9: Killers Bodyguard
Platz 8: Baby Driver
Platz 7: Es
Platz 6: Coco – Lebendiger als das Leben
Platz 5: Jackie
Platz 4: Guardians of the Galaxy – Volume 2
Platz 3: Kingsman 2 – The golden Circle
Platz 2: Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Platz 1: Dunkirk

Was waren eure Highlights? Welche Filme hättet ihr anders positioniert?