Die Filmreise-Challenge – Vorwort

Während ich noch grübelnd zu Hause saß und überlegte, ob und wenn ja, welche neuen Kategorien ich für meinen Blog einführen sollte, trudelte eine Einladung vom werten Blogger-Kollegen Ma-Go auf meinen Schreibtisch. Er lud mich zu einer Filmreise ein. Bei dem Wort Reise war die Tourismuskauffrau in mir natürlich sofort sehr aufmerksam.

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Das Konzept der Filmreise, aus der natürlich gleich eine Challenge entstand, sieht eine Reise durch 70 Aufgaben aus 7 verschiedenen Kategorien vor. Meine Abenteuerlust stieg ins unermessliche und ich kann nur sagen: Ich akzeptiere vorbehaltslos und werde mich in diese Challenge stürzen!

Ist auch euer Interesse geweckt worden? Hier findet ihr alle weiteren Infos zur Die Filmreise-Challenge

Ich bin dann mal weg! … Filme schauen 😉

Star Wars Episode 8 – Die letzten Jedi

Am 14.12.2017 erschien der achte Episodenfilm und der neunte Star Wars Film in den deutschen Kinos.

Ein Vorwort

Kaum ein Film wurde in diesem Jahr so gehypted, wie der neuste Star Wars Film. Hier kommen die alten Hasen wieder aus ihren Löchern gekrochen und bevölkern das Kino, hinzu gesellen sich die jüngeren Fans und hier und da sieht man dann die Hardcore-Fans, die ihre geliebten Charaktere direkt als Cosplayer darstellen und so den Kinosaal betreten. Dieser bunte Haufen mit allen Altersklassen, allen Geschlechtern und allem, woran man Menschen sonst noch unterscheiden mag, hat sich versammelt und wieder einmal einen neuen Star Wars Film zu bewundern. Doch heraus kommen sie alle wieder mit gemischten Gefühlen. Zum einen weil die Werbung wieder unnatürlich lang war, weil inzwischen ja wirklich jeder mit Star Wars wirbt (vom Wasser bis zur Christbaumkugel ist alles dabei). Zum anderen, weil Regisseur Rian Johnson diesmal sehr bemüht war, ein etwas anderes Star Wars zu kreieren. Aber neben unzähligen Cameo-Auftritten – habt ihr die Prinzen Harry und William als Sturmtruppler erkannt? – gab es wohl eine Sache, die das Kino verstummen ließ: „In Loving Memory of Our Princess – Carrie Fisher“ heißt es im Abspann. Denn Schauspielerin Carrie Fisher verstarb im Dezember 2016 und präsentierte sich damit zum letzten Mal als Prinzessin Leia Organa und ebenfalls ist sie zum letzen Mal auf einer Kinoleinwand zu sehen.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring diesen Absatz einfach.

In den Prequel-Episoden 1-3 „Die dunkle Bedrohung“, „Angriff der Klonkrieger“ und „Die Rache der Sith“ lernten wir den jungen Jedi-Schüler Anakin Skywalker kennen und sahen seinen Weg zur dunklen Seite der Macht, bis er schließlich zum Sith wurde und im neu gegründeten Imperium als Darth Vader zum Vollstrecker wurde. (Handlung stark zusammengefasst)
In den Episoden 4-6 (die zuerst gedreht wurden und die Grundtrilogie bilden) „Eine neue Hoffnung“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ lernten wir Luke Skywalker kennen, der auf einem abgeschiedenen Planeten bei Tante und Onkel aufwuchs. Durch Zufall trifft er auf die Droiden R2D2 und C3PO, die versuchen eine geheime Botschaft der Rebellenanführerin Leia Organa zu Obi-Wan Kenobi zu bringen. Dadurch gerät er mitten in die Rebellion und versucht nun mit dem Kopfgeldjäger Han Solo und dessen Freund Chewbacca Prinzessin Leia zu retten und der Rebellion beizustehen. In Folge der Ereignisse wird das Imperium um den Imperator und Darth Vader besiegt. (Handlung stark zusammengefasst)
Episode 7 „Das Erwachen der Macht“ ist der erste Teil der Sequel-Episoden. Das Imperium ist zwar besiegt, aber in ihre Fußstapfen ist die erste Ordnung getreten. Doch wieder bildet sich um Leia Organa ein Widerstand. Davon unbehelligt wächst die Waisin Rey als Schrotthändlerin auf. Nur durch Zufall begegnet sie dem Flüchtigen Finn und dem Droiden BB-8, der sie auf eine Mission für den Widerstand schickt. Dabei findet sie erstaunliches über sich heraus und beschließt gegen Ende Luke Skywalker zu suchen, um von ihm in den Künsten der Jedi unterrichtet zu werden. Finn und BB-8 schließen sich unterdessen dem Widerstand an.

Die Handlung

Der Widerstand widersetzt sich noch immer der ersten Ordnung. Als ihre Hauptflotte jedoch von der ersten Ordnung verfolgt wird und es kaum noch Hoffnung gibt, überlegen sich Finn und Widerständler Poe Dameron einen Alternativplan. Gleichzeitig trifft Rey auf einer abgelegenen Insel auf Luke Skywalker. Sie bittet ihn dem Widerstand zu helfen und sie in den Künsten der Jedi zu unterrichten. (Stark gekürzt, um Spoiler zu vermeiden)

Meine Meinung

Regisseur Rian Johnson trifft mit Die letzten Jedi für das Star Wars Franchise ganz neue Töne. Denn es gab wohl bisher noch keinen Star Wars Film, der so hoffnungslos daherkam- auch wenn Episode V Das Imperium schlägt zurück schon nah dran war. Allerdings gab es wohl auch noch keinen, der mit so viel Witz, Humor und Sarkasmus punkten konnte. Das kommt nicht bei der gesamten Fangemeinde gut an. Doch der konnte man es in letzter Zeit sowieso nicht Recht machen. Die Grundtrilogie wird noch immer hoch gelobt, die Prequel-Trilogie sollte man nach der Meinung vieler aus den Geschichtsbüchern streichen und das Erwachen der Macht sei ja nur ein billiger Abklatsch der vierten Episode Eine neue Hoffnung. Also wenn man etwas komplett neues erschaffte war es falsch, wenn man sich stark ans Original hielt, war es auch falsch. Also beschloss Johnson einfach seine Vision von Star Wars zu verfilmen und egal, was viele sagen: Es funktioniert. Die Handlung ist sehr reduziert und dadurch in sich schlüssig. Spannende Szenen werden von nachdenklichen abgelöst, um in lustige überzugehen und dann in die Hoffnungslosigkeit zu versinken, um wieder bei den spannenden anzufangen. Dadurch entsteht eine richtig gute Mischung. Denn wäre der Film nur dominiert von der hoffnungslosen Grundstimmung gewesen, ohne die actionreichen und witzigen Ausbrüche zu haben, wäre es wohl eine harte Kost und kein guter Star Wars Film geworden.
Mit 152 Minuten ist Episode VIII der längste Star Wars Film bisher. Doch das wird nur am Ende einmal deutlich, als man das Ende bereits in Reichweite wähnte und dann doch noch ein zweites Finale dazukam. Hätte reduziert werden können, funktioniert bei der ersten Sichtung durch eine hohe Spannungskurve sehr gut. Bei einer zweiten Sichtung dürfte es vermutlich zu einer kleinen Länge führen. Auch der Anfang gestaltete sich etwas holprig, konnte selbst Domnhall Gleeson nicht über seine etwas holprigen Dialoge hinwegspielen. Doch nach kurzer Eingewöhnungsphase findet Die letzten Jedi einen guten Rhythmus.
Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller konnte sich sogar noch einmal steigern und endlich ist auch ein Adam Driver als Kylo Ren ein anerkennenswerter Charakter. Mark Hamill hingegen legt wohl die Leistung seines Lebens ab. Noch nie spielte er so stark.
Natürlich hat auch dieser Star Wars Teil gewisse Schwächen. So ist ein gewisser Gegner letztendlich ziemlich leicht zu besiegen und ein paar Figuren agieren mitunter doch sehr naiv – genauere Details würden leider die Handlung zu sehr spoilern. Doch weiß der Film gekonnt über diese hinwegzuspielen, so dass man sie erst bei genauerem nachdenken nach Ende des Films wirklich bemerkt.

Das Fazit

Trotz ein paar kleinerer Schwächen ist Star Wars – die letzten Jedi ein gelungener Film und eine würdige Fortsetzung, auch wenn sich hier die Geister streiten werden. Mir hat er in seiner Gesamtheit gut gefallen, auch wenn der Humor eindeutig aus einer Marvel-Schublade geklaut wurde. Szenenbild, Handlung, Schauspiel und Spannung gehen Hand in Hand auf sehr hohem Niveau. Daher bekommt der Film 09 von 10 möglichen Punkten.

Rückblick auf den Dezember

Bevor wir uns wieder ins mediale Getümmel im neuen Jahr werfen, möchte ich noch kurz – und damit sehr pünktlich! – auf den Dezember zurückblicken. Damit möchte ich mein bisheriges Format „Verpasst im … & mein Lesemonat“ etwas überarbeiten. Hier sollen nun neben den bisher bekannten Rubriken „Verpasste Kinofilme“ und „Gelesene Bücher“ auch die „Gesehenen Filme“ sowohl im Kino als auch zu Hause angerissen werden. Mit den Serien werde ich mich nur bei expliziten Highlights befassen, denn es interessiert wohl kaum eine Aufstellung von „von Serie X habe ich vier Folgen gesehen“.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Im Dezember habe ich 5 Filme im Kino gesehen. Davon war keiner aus der Cinemathek (kollidierte mit meinen Arbeitsschichten bzw. konnte mich nicht reizen). Interessant ist, dass ich effektiv nur zweimal im Kino war. Denn ich habe einen freien Tag genutzt, um gleich vier Filme hintereinander zu sehen. Bisher lag mein Rekord bei 3 Filmen. Das werden nun viele vielleicht als verrückt bezeichnen, aber für mich gab es anders keine Möglichkeit alle Filme zu sehen. Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, ist auf Arbeit aktuell Hochsaison.

Paddington 2 – Wesentlich besser als erwartet und noch viel spannender und niedlicher als der erste Teil.
Star Wars – Die letzten Jedi – Hier streiten sich aktuell die Geister. Ich bin begeistert vom aktuellen Star Wars Teil!
Dieses bescheuerte Herz – Ich erwartete einen 08/15 deutschen Film und bekam einen so gefühlvollen Film, der weitab von durchschnittlich berühren konnte.
Pitch Perfect 3 – Wer hat sich eigentlich diese dämliche Handlung ausgedacht? Konnte mich nur noch mäßig begeistern.
Jumanji – Schon jetzt eines meiner Filmhighlights für mein laufendes Kinojahr! Er hatte Action, Witz, Humor und Charme und von allem genug, um einen gelungenen Film zu machen!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Hier möchte ich nur kurz auf die Filme aufmerksam machen, die ich neu gesehen habe, sei es im Fernsehen, DVD oder durch Streaming-Dienste. Gerade um Weihnachten herum habe ich viele Filme nochmal gesehen, die zählen hier aber nicht mit rein.

Where to invade next – Eine interessante Dokumentation über verschiedene Vorteile in Europa gegenüber den USA. Natürlich alles sehr überspitzt, aber sehr gut, wenn man sich darauf einlässt.
Der 100 jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Das Buch gefiel mir stellenweise sehr gut, stellenweise war es mir zu abstrus. Der Film konnte aber den Charme des Buches nicht so richtig einfangen und ist daher nur abstrus und konnte bei mir nicht punkten.

Filme – leider in diesem Monat verpasst zu sehen

Die Lebenden reparieren – Ein schwerer Autounfall und ein versagendes Herz. Zwei Menschen, die auf einmal miteinander verbunden sind, ohne vom anderen zu wissen.

S.U.M. 1 – Die Menschen verstecken sich in einem unterirdischen Bunkersystem. Nur einer wird an die Erdoberfläche gelassen, um aufzupassen. Doch Isolation und Einsamkeit fordern bald ihren Tribut.

Zwischen zwei Leben – The Mountain between us – Journalistin Alex und Chirurg Ben müssen beide dringend einen ausgebuchten Flug kriegen. Also chartern sie zusammen einen Privatflug, stürzen aber in einer endlegenden Bergregion ab. Nun müssen sie der Kälte und anderen Gefahren trotzden, wenn sie überleben wollen. Dabei sind sie einander eigentlich fremd.

Ferdinand – Ferdinand ist ein harmoniesuchender Stier. Bis er von einer Biene gestochen wird und auf einmal als gefährlich angesehen wird und in Spanien in eine Stierkampfarena gesteckt wird.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 4 Bücher
Seiten insgesamt: 1935 Seiten
Seiten pro Tag: 62 Seiten im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 3
E-Book: 1

Platz 4 – Mein für 7 Tage: Jade ist Lawrence nach Ibiza gefolgt, da sie ihre Jungfräulichkeit an ihn versteigert hatte. Nun hatte sie ihren ersten Sex und noch lange nicht genug davon. Der erste Teil hatte mich wegen der Grundhandlung interessiert – und eine Freundin schwärmte immer und immer wieder von der Autorin – und konnte mich schon nicht so richtig begeistern. Trotzdem gab ich dem zweiten Teil eine Chance. Und wurde wieder nicht wirklich begeistert. Wahrscheinlich lese ich die ganze Reihe noch zu Ende, weil ich doch wissen will, wie es ausgeht.

Platz 3 – Breaking Dawn: Bella und Edward kriegen vermeintlich endlich ihr großes Happy-End in Form einer pompösen Hochzeit. Doch ihr Glück könnte zerstört werden, und sie müssen noch ein letztes Mal mit allem kämpfen, was sie haben. Der Abschluss der Biss-Reihe ist der längste Teil, aber auch mit Abstand der langweiligste. Hier wollte Autorin Stephenie Meyer es wohl den ganzen Fans Recht machen und brachte ein relativ undurchdachtes Werk zu Stande, das nicht mehr mit den Vorgängern mithalten kann.

Platz 2 – Eclipse: Bella und Edward haben sich wiedergefunden. Doch noch immer gibt es eine Gefahrenquelle: Victoria, die Bella töten will, seid Edward im ersten Band ihren Gefährten James tötete. Kann Edward seine Bella auch vor dieser Gefahr schützen? Der dritte Teil, der inhaltlich wieder stärker als der zweite Teil war, aber bei weiten nicht mehr den sehr guten ersten Teil heranreichen konnte.

Platz 1 – Eine Weihnachtsgeschichte: Ebenezer Scrooge ist geizig und nur am Geld scheffeln und nicht an seiner Umgebung interessiert. Bis ihn in der Weihnachtsnacht drei Geister erscheinen und ihm die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Weihnacht zeigen. Ein Buchklassiker von Charles Dickens, das ich zuvor zwar in unzähligen Verfilmungen gesehen habe, aber tatsächlich nie gelesen hatte. Ich kann es aber nur wärmstens empfehlen, denn hier verstecken sich noch viel mehr Aussagen als in den Filmen zu sehen ist. Mein Buchhighlight im Dezember.

Vorfreude auf das Jahr 2018

Das Jahr 2017 ist vorbei, nur die letzten Überbleibsel der Silvesterfeier sind noch überall in der Wohnung verstreut – der Geschirrspüler wird wohl noch ein paar mal laufen, ehe alles beseitigt ist – und das bringt mich nun dazu, mich mit den kommenden medialen Highlights zu beschäftigen. 2018 bringt uns noch mehr Superheldenfilme! Ich denke ich bin eine der wenigen, die sich tatsächlich noch darüber freut, wobei New Mutants tatsächlich mal ein bisschen neuer aussieht. Serientechnisch möchte ich gerne aufholen, aber trotzdem meinen Buchkonsum nicht vernachlässigen. Folgende Filme/Serien/Bücher habe ich mir für 2018 als guten Vorsatz vorgenommen – meine Vorsätze von 2017 hab ich zu 82% umgesetzt, also 19 von 23 Vorsätzen:

Die kommenden Filmhighlights

The greatest Showman
Die dunkelste Stunde
The Disaster Artist
Black Panther
Wind River
New Mutants
Avengers – Infinity War I
Solo – A Star Wars Story

Die kommenden Serienhighlights

The Crown – Staffel 2
Luzifer – Staffel 2
Star Trek – Discovery
Marvels The Punisher
Supernatural – Staffel 7

Die kommenden Buchhighlights

Dreams of Gods and Monsters
Nur noch ein einziges Mal
Weit weg und doch ganz nah
Game of Thrones – Hört mich brüllen
Origin

Ich habe diesmal bewusst nur 18 Vorsätze gefasst – und ja es passt zufällig ganz gut zum Jahr 2018 – weil ich genug Platz lassen möchte für spontane Einfälle und Neuentdeckungen. Außerdem habe ich ein paar Ideen für neue Formate und größere Beitragsreihen. Ich möchte hier noch nicht zu viel versprechen, denn ich weiß noch nicht, ob ich die Zeit dafür finden werde. Bis März ist bei mir auf Arbeit nämlich noch Hochsaison und ob ich dann nach einem stressigen Tag wirklich Lust habe noch viel zu bloggen, kann ich auch noch nicht versprechen. Ich bemühe mich aber!

Was sind eure „guten Vorsätze“? Auf welche Neuerscheinung freut ihr euch? Was wollt ihr 2018 endlich nachholen?

Jahresrückblick #4 – Filme 2017

In den letzten Jahren strebte ich jedes Jahr wieder die magischen 100 Kinobesuche an. Dieses Jahr gab ich diesen Vorsatz schon von Anfang an auf, da mein Standartkino in meinem Städtchen eben nicht mehr mit der großen Kinolandschaft Leipzigs zu vergleichen ist, wo ich bis Mitte 2016 wohnte. Trotzdem komme ich auf 63 Kinobesuche im Zeitraum Januar-November 2017. Zuzüglich der Cinemathek mit 16 Filmen im Kino liege ich bei 79 Filmen, was trotzdem ein guter Schnitt ist. Hier schafften es filmreiche Monate, wie Januar, Februar und Oktober, die schwachen Sommermonate auszugleichen. In meinem finalen Ranking (basierend auf der gegebenen Bewertung, bei gleicher Bewertung subjektiv nach Bauchgefühl angeordnet) entfallen die Cinemathek-Filme, die ihr eigenes Ranking bekamen, und wurde das Special um Hans Zimmer durch das Netflix-Original To the bone ersetzt. So komme ich auf 63 Plätze, die zu vergeben sind. Also ohne weiter viele Worte zu verlieren, hier ist mein Ranking der gesehenen Filme 2017:

Platz 63: Schneemann
Platz 62: Fluch der Karibik 5 – Salazars Rache
Platz 61: Valerian – Stadt der tausend Planeten
Platz 60: The Lego Batman Movie

Platz 59: Kundschafter des Friedens
Platz 58: The Boss Baby
Platz 57: Ghost in the Shell
Platz 56: Power Rangers
Platz 55: Fack ju Göhte 3 – Final Fuck
Platz 54: High Society
Platz 53: Barry Seal – Only in America
Platz 52: Unter deutschen Betten
Platz 51: My little Pony – der Film
Platz 50: mother!

Platz 49: Elle
Platz 48: Girls Night Out
Platz 47: Baywatch
Platz 46: Die Mumie
Platz 45: Happy Burnout
Platz 44: Abgang mit Stil
Platz 43: Passengers
Platz 42: Hell or high water
Platz 41: xXx 3 – Die Rückkehr des Xander Cage
Platz 40: Mein Blind Date mit dem Leben

Platz 39: Die Schöne und das Biest
Platz 38: Kong
Platz 37: Spider-Man – Homecoming
Platz 36: Bullyparade – der Film
Platz 35: Der dunkle Turm
Platz 34: American Assassin
Platz 33: Wonder Woman
Platz 32: Thor 3 – Ragnarök
Platz 31: The Founder
Platz 30: King Arthur – Legend of the Sword

Platz 29: John Wick 2
Platz 28: Life
Platz 27: Justice League
Platz 26: The Great Wall
Platz 25: Manchester by the Sea
Platz 24: To the Bone
Platz 23: Bad Moms 2
Platz 22: Fences
Platz 21: Split
Platz 20: Happy Deathday

Platz 19: A cure for Wellness
Platz 18: Blade Runner 2049
Platz 17: Mord im Orient Express
Platz 16: Rammstein – Live in Paris
Platz 15: Atomic Blonde
Platz 14: Lion
Platz 13: Logan
Platz 12: Verborgene Schönheit
Platz 11: La la Land
Platz 10: Hacksaw Ridge

Platz 9: Killers Bodyguard
Platz 8: Baby Driver
Platz 7: Es
Platz 6: Coco – Lebendiger als das Leben
Platz 5: Jackie
Platz 4: Guardians of the Galaxy – Volume 2
Platz 3: Kingsman 2 – The golden Circle
Platz 2: Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Platz 1: Dunkirk

Was waren eure Highlights? Welche Filme hättet ihr anders positioniert?

Weihnachtsspezial – Buch & Film für die Feiertage

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr hattet alle ein paar schöne Festtage und habt die Ruhe genossen. Auch ich habe die Füße kurzzeitig hochgelegt. Ich habe hin und her überlegt, ob ich dieses Jahr wieder einen gesonderten Beitrag zum Fest schreibe, habe mich jetzt aber doch dafür entschieden. Demnach gibt es – wie der Titel vermuten lässt – eine kurze Buch- und eine kurze Filmempfehlung. Bei mir beginnt morgen schon wieder der Arbeitsalltag, ich versuche euch trotzdem auch noch mit den „normalen“ beiträgen zu versorgen und natürlich geht mein Jahresrückblick in die finale Runde!

Ein Film für die Festtage: Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers

Vielleicht sollte ich gleich vorweg sagen, dass der Film „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“ objektiv betrachtet eigentlich nicht wirklich gut ist. Als Komödie angekündigt, fehlt ihm einfach der Humor, er ist eigentlich nicht wirklich witzig. Er ist auch nicht so richtig spannend, da das Ende auch vorhersehbar ist. Richtige Weihnachtsfreude strömt auch nicht von ihm aus. Warum er mir trotzdem gefallen hat? Weil er ehrlich ist! Weihnachten kann gar nicht immer nur Friede, Freude Eierkuchen sein. Und genau damit befasst sich der Film. Die Familie Cooper wird hier von mehreren Familienmitgliedern beleuchtet. Die Eltern Charlotte (Diane Keaton) und Sam (John Goodman) haben gemerkt, dass sie sich seitdem die Kinder aus dem Haus sind, nichts mehr zu sagen haben, wollen aber ihre anstehende Scheidung nicht zu Weihnachten verkünden. Charlottes Schwester Emma (Marisa Tomei) glaubt ihr Leben kang im Schatten der Schwester gestanden zu haben und ist inzwischen so verbittert, dass sie lieber ein Geschenk klaut als es zu kaufen. Dabei wirds sie aber erwischt. Sohn Hank (Ed Helms) ist gekündigt worden, aber da er mitten in der Scheidung steckt, möchte er nicht als Verlierer dastehen und versucht trotzdem tolle Geschenke zu kaufen und seine Arbeitslosigkeit zu verschweigen. Tochter Eleanor (Olivia Wilde) will nicht schon wieder ohne Begleitung auftauchen und ihrer Mutter gestehen, dass sie noch immer keinen Mann gefunden hat. Am Flughafen lernt sie Joe (Jake Lacy) kennen und nimmt ihn kurzerhand mit. Und Opa Bucky (Alan Arkin) isst wie jeden Tag in seinem Lieblingsrestaurant, um dort die Kellnerin Ruby (Amanda Seyfried) zu treffen, die ihm jedoch durch die Blume sagt, dass sie keinen Sinn mehr in ihrem Leben sieht. All diese Einzelschicksale treffen in der Familie Cooper natürlich überhäuft auf, aber alle sind aus dem Leben gegriffen und spiegeln die Seiten wieder, die an Weihnachten immer totgeschwiegen werden. Wer also mal Lust hat, keinen zuckersüßen, sondern eher einen bitteren Film zu sehen, der ist mit Alle Jahre wieder genau richtig.

Ein Buch für die Festtage: Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens

Die Geschichte selbst ist sehr bekannt und in allen möglichen Varianten bereits verfilmt worden. Doch dieses Jahr habe ich mir endlich die Zeit genommen auch einmal das Buch dazu zu lesen. Und ich muss sagen, dass Buch geht noch einmal wesentlich tiefer und regt noch wesentlich mehr zum nachdenken an, als es die Verfilmungen vermögen. Wer also zu Weihnachten doch einmal genug von der medialen Bestrahlung durch Film und Fernsehen hat und gerne einmal zu einem Buch greifen möchte, dem sei hiermit ein Stück der klassischen Literatur empfohlen.

Was könnt ihr für die Festtage empfehlen? Lieblingsfilme? Bücher, die jedes Jahr zu dieser Zeit gelesen werden?

Jahresrückblick #3 – Serien 2017

Und weiter geht’s mit meinen Jahresrückblicken. Diesmal widme ich mich dem Thema Serienkonsum. Und weil mein Serienkosum auf dem Papier im Vergleich zu den Vorjahren ziemlich wenig aussah (dafür stieg mein Buchkonsum ja sehr deutlich an), habe ich mir mal den Spaß gemacht und meine „verschwendete“ Lebenszeit zusammengerechnet – ja ich bin anscheinend nicht genügend ausgelastet:

Ich habe 28 verschiedene Serien gesehen, dabei 58 Staffeln angeschaut. Das macht 32.137 Minuten oder 535,61 Stunden oder 22,31 Tage oder 3,19 Wochen. In der Summe sieht es also doch ganz ordentlich aus.

Die „Wiederholungstäter“

Folgende Serien habe ich erneut angesehen, obwohl ich sie eigentlich schon kannte:
Leverage Staffel 1-3, Scrubs Staffel 1-8, Two and a half man Staffel 1-8 und My little Pony Staffel 1-6

Neue Staffeln

Bei folgenden Serien habe ich eine weitere Staffel gesehen, von der ich bereits Staffeln kannte – geordnet nach meiner Bewertung:

Platz 8: Supernatural – Staffel 6
Platz 7: Shadowhunters – Staffel 2
Platz 6: Brooklyn Nine-Nine – Staffel 2
Platz 5: 2 Broke Girls – Staffel 5
Platz 4: Sherlock – Staffel 4
Platz 3: Daredevil – Staffel 2
Platz 2: Grace & Frankie – Staffel 3
Platz 1: Game of Thrones – Staffel 7

Neue & Beendete Serien

Folgende Serie ist bereits beendet und ich habe 2017 alle Staffeln neu entdeckt:

Castle Staffel 1-8

Neue Serien

Folgende Serien habe ich neu entdeckt/sind neu erschienen – geordnet nach meiner Bewertung:

Platz 16: Secret Diary of a Call Girl – Staffel 1
Platz 15: Iron Fist – Staffel 1
Platz 14: Mr. Robot – Staffel 1
Platz 13: Black Mirror – Staffel 1
Platz 12: Kevin can wait – Staffel 1
Platz 11: Luke Cage – Staffel 1
Platz 10: American Gods – Staffel 1
Platz 9: 13 reasons why – Staffel 1
Platz 8: Sex and the City – Staffel 1-2
Platz 7: Melissa & Joey – Staffel 1
Platz 6: Lucifer – Staffel 1
Platz 5: The Defenders – Staffel 1
Platz 4: Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – Staffel 1
Platz 3: Westworld – Staffel 1
Platz 2: Big little lies – abgeschlossene Kurzserie
Platz 1: The Crown – Staffel 1

2018 wird sich wohl in sofern etwas ändern, dass ich bei einigen Serien sowieso schon ein paar Staffeln hinterherhänge und auch meine Neuentdeckungen von 2017 im nächsten Jahr neue Staffeln kriegen sollen, weswegen ich wohl sehr viele einzelne Staffeln sehen werde. Daher vermute ich, dass sich meine Neuentdeckungen 2018 etwas reduzieren werden. Aber wer kann schon voraussagen, worauf ich im nächsten Jahr Lust habe 😉

Was waren eure Highlights? Welche Serien könnt ihr empfehlen, von welchen sollte man die Finger lassen?

 

Jahresrückblick #2 – Cinemathek 2017

Ich habe hin und her überlegt, ob ich die Cinemathek-Filme wirklich in einen seperaten Rückblick behandle, habe mich dann aber doch dafür entschieden, weil die Cinemathek Filme doch teilweise sehr speziell sind. Die Reihenfolge habe ich ganz intuitiv festgelegt. 2017 war ich 16 Mal in der Cinemathek. Das ist deutlich unter meinem früheren Sneakdurchschnitt, aber wenn man eben doch weiß, welcher Film läuft, überlegt man eben doch zweimal.

Platz 16: Mit Siebzehn
Platz 15: Neruda
Platz 14: Morris aus Amerika
Platz 13: Café Society
Platz 12: Jacques – Entdecker der Ozeane
Platz 11: Nocturnal Animals
Platz 10: Ostfriesisch für Anfänger
Platz 9: Moonlight
Platz 8: Rückkehr nach Montauk
Platz 7: The Salesman
Platz 6: 7 Minuten nach Mitternacht
Platz 5: Jahrhundertfrauen
Platz 4: Den Sternen so nah
Platz 3: Florence Foster Jenkins
Platz 2: My first Lady
Platz 1: Zu guter Letzt

Justice League

Am 16.11.2017 erschien der nächste Teil des DC Extended Universe in den deutschen Kinos.

Ein Vorwort

Die Konkurrenz Marvel hat es bereits zweimal vorgemacht. Einmal haben sie ihre Helden aus verschiedenen Filmen genommen und einen gemeinsamen Film produziert, heraus kam Marvels The Avengers, welche weltweit sehr erfolgreich waren. Damit nicht genug hat Marvel inzwischen auch seine Serienhelden aufeinander treffen lassen und mit The Defenders gleich eine eigene Kurzserie produziert. Das konnte DC jetzt natürlich nicht auf sich sitzen lassen und bringt nun nach Man of Steel, Batman v. Superman – Dawn of Justice und Wonder Woman bereits mit dem vierten Film das Bündnis in Justice League auf die Leinwand (Marvel wartete damit bis zum sechsten Film). Doch geht das Konzept auch hier wieder auf?

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring diesen Absatz einfach.

In Man of Steel sahen wir die Geschichte von Superman. Wie er vom Planeten Krypton gerettet wurde und auf der Erde landete und von der Kent-Familie groß gezogen wurde. Während seiner Kindheit entdeckte Clark Kent – wie er auf der Erde genannt wird, sein richtiger Name ist Kal-El – dass er übernatürliche Fähigkeiten hat, die er unbedingt verstecken muss. Nach dem Tod seines Ziehvaters verlässt er Smallville auf der Suche nach seiner Identität und stößt dabei im ewigen Eis auf Antworten. Dort trifft er auch auf Lois Lane und versucht nun als Superman Gutes zu tun. Lane kommt zwar hinter sein Geheimnis, beschließt aber niemandem etwas zu sagen. Doch ein großer Angriff steht bevor, denn General Zod, der bereits Krypton zerstörte, versucht nun aus der Erde ein neues Krypton zu erschaffen. Es folgt eine Schlacht, bei der Smallville und Metropolis beinahe völlig zerstört werden.
Genau hier setzt der zweite Film Batman v. Superman – Dawn of Justice an. Batman muss mit ansehen, wie Superman beinahe die komplette Stadt zerstört und wie viele Menschen dabei sterben, darunter auch Mitarbeiter von Wayne Enterprises. Somit will Batman, dass Superman Einhalt geboten wird. Gleichzeitig ist Superman unter seiner Tarnidentität als Reporter beim Daily Planet wenig begeistert von der Selbstjustiz, die Batman ausübt. Als dann auch noch Lex Luthor, ein Großunternehmer, auftritt und für einen politischen Kampf gegen Superman sorgt, kommt es zu einem Bombenattentat, das nur Superman überlebt. In seiner Wut bereitet sich Batman auf einen finalen Kampf vor, um Superman zu besiegen. Doch hat Lex Luthor in der Zwischenzeit aus der Leiche von General Zod das mächtige Monster Doomsday erschaffen. Im finalen Kampf müssen sich Batman und Superman zusammenschließen und auch die Amazone Wonder Woman kommt ihnen zu Hilfe. In Folge des Kampfes stirbt Superman.
Der dritte Solofilm beschäftigt sich dann mit der Vorgeschichte von Wonder Woman, die als Amazone Diana auf der Insel Themyscira aufwächst. Ihre Insel ist vor den Augen der Welt verborgen, bis sich ein Soldat aus dem ersten Weltkrieg auf die Insel verirrt. Sich völlig sicher, dass der Kriegsgott Ares dahinter steckt, folgt Diana dem Ruf des Krieges und schließt sich dem Soldaten Steve Trevor an und verfolgt den deutschen General Erich Ludendorff, den sie für Ares hält und mit dessen Tod der Krieg beendet sein sollte. Nach beendeter Schlacht beschließt Diana nicht in ihre Heimat zurückzukehren, sondern nach Paris zu ziehen und als Restauratorin im Louvre zu arbeiten.

Die Handlung

Durch die Abwesenheit von Superman auf der Erde werden alle möglichen Wesen angezogen. Besorgt über die Entwicklung versucht Bruce Wayne alias Batman ein Team mit außergewöhnlichen Leuten zusammen zu stellen. Die Amazone Diana Prince alias Wonder Woman hilft ihm dabei. So treffen sie auf Arthur Curry alias Aquaman, Barry Allen alias The Flash und Victor Stone alias Cyborg. Und das gerade rechtzeitig, denn Steppenwolf ist auf die Erde zurückgekehrt und versucht die Mutterboxen an sich zu reißen, die zuvor zwischen Amazonen, Atlanten und Menschen aufgeteilt wurden.

Meine Meinung

Das DC Extended Universe hat es schon nicht leicht. Egal, wie viel Mühe sie sich geben, nach einigen Fehlversuchen – unter anderem der zuvor hoch gehypte Suicide Squad, der auch zum DCEU gehört, aber nicht in direkter Verbindung zu den Geschehnissen in Justice League steht – ist das Image der Film bereits im Vorfeld sehr schlecht. Die vorgefertigte Meinung wurde durch die Nachricht, dass Regisseur Zack Snyder aus persönlichen Gründen kurz vor Drehende aussteigen musste und sein Nachfolger erst einmal wieder Nachdrehs verordnete, natürlich noch unterstützt. Dennoch hatte der direkte Vorgängerfilm Wonder Woman einige Fans gewinnen können. In welche Reihe würde sich nun Justice League eingliedern?
Die Handlung wird stringent erzählt. Zunächst taucht die neue Bedrohung in Form von Steppenwolf auf. Dann wird das neue Team zusammengestellt und zu guter Schluss folgt der finale Kampf. So weit so bekannt. Exakt der gleichen Abfolge bediente sich auch Marvels The Avengers. Doch während Marvel seine Filme bekannterweise eher bunt und voller Humor ausstattet, wählt DC bewusst dunkle Töne und spart sich den Humor ein bisschen auf. Und obwohl der Handlungsablauf so vorkonstruiert bekannt ist, schafft es Justice League doch ein ganz eigenes Tempo zu entwickeln und den Film doch nur im ganz groben aber nicht im Detail vorhersehbar zu machen. Dadurch wird der Spannungsbogen oben gehalten. Dafür sorgen viele gute Ideen, die üblichen Probleme beim Aufeinandertreffen von verschiedenen Charakteren und Flash, der eben doch ein bisschen Humor mitbringt. Lediglich das Ende ist dann doch ein bisschen „zu einfach“ gehalten und stört die bisherigen Ideen sehr.
Eine Schwäche von Justice League ist jedoch, dass sie sich zwar die Zeit nehmen den Bösewicht vorzustellen – auch wenn dieser natürlich wieder als übermächtiges Wesen dargestellt wird, der eigentlich gar nicht besiegt werden könnte – aber sich nicht die Zeit nimmt die neuen Charaktere intensiver vorzustellen. Es mag zwar sein, dass für Aquaman inzwischen auch ein Solofilm geplant ist, aber trotzdem wären ein paar mehr Minuten Vorstellung durchaus angebracht gewesen. Der Länge von 120 Minuten hätte es nicht geschadet. Auch über Flash erfährt man mitunter viel zu wenig, lediglich Cyborg bekommt noch ein paar Minütchen Vorgeschichte. Dadurch bekommt man Charaktere vorgesetzt, die man nicht einschätzen kann und dessen Bedeutung daher kleiner erscheinen.
Wobei sich Justice League definitiv nicht verstecken muss, ist das Setdesign und die visuellen Effekte. Denn fürs Auge wird hier sehr viel geboten. Auch die Musik von Danny Elfman, der eigentliche immer ein Garant für einen coolen Soundtrack ist, ist genau passend, auch wenn sie nicht zwangsläufig dauerhaft in Erinnerung bleibt.
Die schauspielerischen Leistungen sind alle solide, auch wenn keiner so richtig heraussticht. Lediglich Jason Momoa als Aquaman schafft es mit seiner Präsenz einen sofort in den Bann zu ziehen und die Rolle direkt von der festgefahrenen Vorstellung auf den Comics – ich sag nur Seepferdchen! – zu lösen.

Das Fazit

Justice League ist zwar nicht der erhoffte Durchbruch des DCEU, aber trotzdem in sich ein grundsolider Film. Wenn sich DC weiterhin von Film zu Film steigert, schaffen sie vielleicht noch den Durchbruch. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Jahresrückblick #1 – Bücher 2017

So ihr Lieben, hier nun wie angekündigt der erste Teil meiner ausführlichen Jahresrückblicke. Ich beginne mit den Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ich komme auf 58 Bücher, worauf ich sehr stolz bin! Das macht durchschnittlich 5,27 Bücher pro Monat (da ich nur den Zeitraum Januar-November zähle). 2017 habe ich eindeutig das Lesen wieder für mich entdeckt.

Wiederholungstäter

Bei folgenden Büchern habe ich den Staub weggepustet, um sie noch einmal zu lesen:
Twilight & New Moon
Harry Potter – und der Stein des Weisen, die Kammer des Schreckens & der Gefangene von Askaban

Fortsetzungen

Folgende Reihen habe ich dieses Jahr fortgesetzt (ohne den ersten Teil 2017 gelesen zu haben)
Book – Elements – Band 2- Die Welt hinter den Buchstaben: Noch schwächer als der erste Teil, gehört eindeutig zu den Enttäuschungen des Jahres
Zeitlos Trilogie – Band 3 – Die Wellen der Zeit: Runder Abschluss einer insgesamt für die Autorin recht schwachen Reihe
Game of Thrones – Band 2 – Unser ist der Zorn: George R. R. Martin kann es einfach. Kein weiteres Wort nötig

Reihen

Folgende Reihen habe ich dieses Jahr vollständig verschlungen
New York Diaries – Band 1-4 – Claire, Sarah, Phoebe & Zoe: Eine durchwachsene, aber insgesamt sehr gute Reihe über vier junge Frauen, die versuchen in New York City Fuß zu fassen
Silber-Reihe – Das erste/zweite/dritte Buch der Träume: Man merkt der Reihe die deutlich jüngere Zielgruppe an, aber alles in allem war die Reihe ganz gut
Panther-Trilogie – Black – Das Herz der Panther/Die Entscheidung der Panther/Die Prophezeiung der Panther: Mit einem richtig guten Start, leider immer schwächer werdend, trotzdem habe ich die Reihe verschlungen

Meine Top 40

Hier sind alle Einzelbände und ggf. die Fortsetzungen, die ich außerhalb der oben genannten gelesen habe, sortiert in eine Top 40 Liste.

Platz 40: Achtung, ich komme – In 80 Orgasmen um die Welt
Platz 39: Maresi – Das Lied der Insel
Platz 38: Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen
Platz 37: Dancing Jax – Auftakt
Platz 36: Der Lauf des Lebens
Platz 35: Smoke
Platz 34: Im Schatten das Licht
Platz 33: Helix – Sie werden uns ersetzen
Platz 32: Black Rabbit Hall
Platz 31: Selbstbehrrschung umständehalber abzugeben
Platz 30: Wenn gestern unser Morgen wär
Platz 29: Weil ich Will liebe
Platz 28: Für dich soll es tausend Tode regnen
Platz 27: Rat der Neun – Gezeichnet
Platz 26: Ich bin nicht süß, ich hab nur Zucker
Platz 25: Angefall – Tage der Dunkelheit
Platz 24: Wintersterne
Platz 23: Wenn mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen
Platz 22: Ihr Anruf ist uns nichtig
Platz 21: Dein für drei Dates
Platz 20: Gevatter Tod
Platz 19: Frl Krise und Freitag ermitteln – Der Altmann ist tot
Platz 18: Reif für die Insel
Platz 17: Angefall – Nacht ohne Morgen
Platz 16: Weil ich Layken liebe
Platz 15: Welche Farbe hat dein Himmel?
Platz 14: Passagier 23
Platz 13: In 80 Welten durch den Tag
Platz 12: Als ich in meinem Alter war
Platz 11: Days of Blood & Starlight
Platz 10: Hope forever
Platz 9: Looking for hope
Platz 8: Daughter of Smoke & Bone
Platz 7: Love & Confess
Platz 6: Exordium
Platz 5: Bei dir ist mein Herz
Platz 4: Superbia
Platz 3: Zurück ins Leben geliebt
Platz 2: Eine Million Minuten
Platz 1: Nächstes Jahr am selben Tag

Was waren eure Highlights und Enttäuschungen? Anfang des Jahres habe ich einen Ausblick auf die Bücher gegeben, die ich 2017 vorhatte zu lesen ( eine unschuldige Liste von sieben Büchern) und habe tatsächlich bis auf eins alle gelesen!