Der erste Monat des Jahres ist geschafft und es war diesmal ein sehr serienlastiger Monat bei mir. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mir für das erste Quartal wirklich mal eine Liste geschrieben habe mit Serien, die ich angefangen hatte und endlich mal (zumindest die angefangene) Staffel beenden will. Und nun präsentiere ich euch ohne weitere Worte meinen medialen Rückblick auf den Januar.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Matrix 4: Ressurections: Bugs findet ein altes Modul, in dem sie Hinweise auf den Verbleib von Neo und Trinity vermutet. Gleichzeitig ist Thomas Anderson in Therapie, um seine Realitätsentfernungen in Griff zu bekommen. Als gefeierter Game-Designer soll er nun eine Fortsetzung zu seiner erfolgreichen Spielreihe „Matrix“ gestalten. – Auch wenn die Matrix-Reihe keine Fortsetzung gebraucht hätte, ist dies wohl die einzig logische. Dabei sehr viel Nostalgie mit eingebracht.
The King’s Man: Der Duke of Oxford beobachtet die Geschehnisse im ersten Weltkrieg, beschließt aber nicht einzugreifen und auch seinen Sohn nicht mitkämpfen zu lassen, da er selbst Pazifist ist und es seiner verstorbenen Frau versprochen hat. Doch im Hintergrund erstellt er ein Netz aus Dienstbot*innen und anderen unsichtbaren Mitarbeitenden, um so eingreifen zu können. – Voller Klischees, zu vieler Genres, weiß nicht, was erzählt werden soll, so dass die wenigen guten Szenen einfach untergehen.
The 355: Bei einer Razzia in Kolumbien landet ein gefährliches Computermodul in den Händen eines Soldaten, der diese versucht bei einem Geheimdienst sicher unterzubringen. Den Auftrag bekommen Mace und Nick von der CIA. Doch sie scheitern und Nick wird getötet. Daraufhin tut sich Mace außerhalb der Regeln mit weiteren Agentinnen anderer Geheimdienste zusammen. – Ich wollte Frauenpower, ich bekam Frauenpower, leider in einer Geschichte, die nach fünf Minuten zu Ende hätte sein können.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Spencer: Spätestens seit der vierten Staffel The Crown sehe ich Prinzessin Diana noch einmal in einem ganz anderen Licht. Hier bin ich sehr gespannt auf die Darstellung Stewarts der Prinzessin.
Sing 2: Der erste Teil war ganz niedlich, der Trailer zum zweiten hat mich eher abgeschreckt, aber sehr viele positive Kritiken lässt mich doch wieder neugierig werden.
Nightmare Alley: Ein hochkarätig besetzter Guillermo del Toro Film? Da bin ich doch dabei, auch wenn es vom Genre her nicht unbedingt nach meinem Favoriten aussieht.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen habe ich Everest – Ein Yeti will hoch hinaus (Noch immer ein so liebevoller Film) und Ein Königreich für ein Lama (Stört nicht den königlichen Groove!)
Controlling Britney Spears: Nach der ersten Doku aus dem Hause Amazon Prime meldeten sich noch einmal neue Leute, die noch einmal einen ganz neuen Einblick auf den Alltag von Britney Spears während der Vormundschaft gaben. Diese wurden hier aufgearbeitet. – Auch hier wieder eine spannende Dokumentation, die ein ganz anderes Licht auf einige Vorgänge wirft.
Don’t look up: Eine Gruppe Wissenschaftler*innen erkennt einen riesigen Meteoriten, der direkt auf die Erde zusteuert und das Leben auf dieser auszulöschen droht. Doch statt Vorkehrungen zu treffen, werden sie von der Präsidentin ausgelacht und von der Öffentlichkeit denunziert. – Ein erschreckend realistisches Szenario, wie man aktuell leider immer wieder sehen musste. Dennoch fehlt ihm ein wenig der Biss, den man von anderen Adam McKay Filmen kennt.
Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Ein süßer unaufgeregter Anime.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich Friends – Staffel 2 (eine zeitlos gute Sitcom).
Only murders in the building – Staffel 1 (Serie über True Crime Podcasts und einen eigenen Fall. Ist für die Handlung etwas zu lang und streckt sich daher, im großen und ganzen aber spannend)
Motherland: Fort Salem – Staffel 1 (Modernes Kriegsdrama mit Hexen. Etwas zu viel Zickenkrieg, aber sehr interessanter Weltenbau)
Golden Girls – Staffel 1 (RIP Betty White. Bereits vor dieser Nachricht habe ich endlich mal mit den goldenen Damen angefangen. Gute Sitcom mit witzigen Protagonistinnen)
Space Force – Staffel 1 (Comedy Serie über das Weltraumprogramm der USA zur heutigen Zeit. Witze funktionieren nur bedingt, Charaktere etwas flach. Bin unsicher, ob ich die Serie weiter gucken mag)
Brain Games – Staffel 5-6 (Auch wenn sich einige Themen doppeln, so sind es doch immer noch neue Experimente und Erkenntnisse über das menschliche Gehirn. Immer wieder spannend zu sehen.)
Extraordinary You – K-Drama (Ich bin verliebt in diese Serie. Mein erstes K-Drama über einen Nebencharakter in einem Comic, die ein Bewusstsein entwickelt und versucht ihr Schicksal abzuwenden.)
Miracle Workers – Staffel 3 (Diesmal geht es um den Oregon Trail. Nach der etwas schwächeren zweiten Staffel wieder eine sehr starke dritte mit vielen tollen Witzen)
Superstore – Staffel 6 (Die wohl aktuellste Serie, da die sechste Staffel mitten in der Pandemie spielt. Dachte ich erst, dass ich das Thema nicht auch noch in meinen Serien bräuchte, doch es ist gut umgesetzt und umschifft humorvoll alle schwierigen Debatten. Ein toller und starker Abschluss der Serie nach einer schwachen fünften Staffel)
Attack on Titan – Staffel 1 (Ich mag keine Animes. Aber diese Serie liebe ich! Sie ist spannend, mitreißend und hat einen tollen Weltenbau! Gerade die zweite Hälfte habe ich in zwei Tagen durchgebinged)
The Mentalist – Staffel 5 (Nach dem zermürbenden Finale der vierten Staffel habe ich eine ganze Weile Abstand gebraucht. Auch jetzt ist die übergeordnete Handlung sehr nervig, aber mit genug Abstand habe ich durchgehalten)
His dark materials – Staffel 2 (Die zweite Staffel erweitert das Universum und bleibt spannend. Brauche jetzt echt dringend die dritte!)
Erneut gelesen habe ich Sinful Empire (spannender Abschluss einer tollen Reihe) und Alice im Wunderland (dafür in einer toll illustrierten Ausgabe).
Rufus T. Feuerflieg – Episode 9-12: Es gibt wieder allerlei zu tun in der Anwaltskanzlei von Rufus T. Feuerflieg. Er wird zu einem Filmset gerufen, hat Stress mit seinem Vermieter und niemand geringeres als sein erklärter Erzfeind taucht auf. – Einfach immer wieder witzig mit den Dialogen und Ideen. Schön zum hören, wenn man schnell was zum lachen braucht)
Dune – Haus Atreides: Es geht um die Vorgeschichte zu Dune, während Leto zu seiner ersten größeren Reise aufbricht und seinen Heimatplaneten verlässt. Duncan Idaho ist noch in Gefangenschaft der Harkonnen, die noch die völlige Kontrolle über Arakis, den Wüstenplaneten haben. – Spannender Auftakt und beeindruckender Zeichenstil.
Marvels Superhelden Sammlung 1: The Avengers: In diesem Sammelband sind das allererste Abenteuer der versammelten Helden zu finden und ein großer Kampf gegen eine ganze Armee von Ultrons. – Tolle Comicauswahl und allerlei Hintergrundwissen und Geschichte rund um die verschiedenen Teams.
Die Friedensformel: Der Wissenschaftler Alfred Simons wurde nach der Entdeckung einer Formel, die den Klimawandel stoppen konnte, nun beauftragt, die Formel für den Weltfrieden zu finden. Tatsächlich wird er fündig und präsentiert diese. Doch dafür ist der Suizid einer bestimmten Person notwendig. Und die Frage kommt auf: Würde man sich selbst für den Weltfrieden opfern? – Interessante Idee, spannende und zum nachdenken anregende Umsetzung.
Regenglanz: Simon möchte das peinliche Einhorntattoo mit dem Namen seiner Ex endlich mit einem Coverup verdecken. Dabei trifft er auf die Tätowiererin Alissa. Beide spüren die Anziehung, doch Alissa geht mit Kunden keine Beziehung ein. Dennoch begegnen sie sich immer wieder. – Am Anfang richtig tolle Geschichte, doch durch die Länge verstrickt sich die Handlung immer mehr und driftet in nervige Klischees ab.
Pfoten vom Tisch: Hape Kerkeling ist Katzenfan. Mehrere Katzen haben seinen Weg bereits begleitet. Über diese, ihre Geschichte, ihre Angewohnheiten und ganz allgemein über seine Beobachtungen bezüglich Katzen schreibt er in diesem Buch. – Nette Anekdoten für zwischendurch.
Strip this heart: Brooke lernt auf dem Junggesellinnenabschied ihrer besten Freundin den Stripper Nate kennen. Doch trotz dieser Umstände kommen sich beide näher. Doch beide kämpfen mit zerbrochenen Träumen. Können sie die Scherben aufsammeln und nach vorne sehen? – Driftet gegen Ende etwas von der eigentlichen Handlung ab, aber im großen und ganzen eine tolle Geschichte.
My roommate is a cat 6: Nach der Rettung eines Kätzchens stehen der Autor und sein Kätzchen Haru nun vor einer neuen Aufgabe. Denn unter seiner Veranda findet er eine ganze Box mit Babykätzchen. – Warum enden solche Mangas immer mit einem Cliffhanger? Immer! Aber ich liebe einfach die Geschichten der beiden.
My genderless Boyfriend 1: Meguru ist ein Influencer mit einem genderlosen Stil, bekannt für seine Mode und Make-up Tipps. Doch seine Freundin Wako hält er lieber aus der Öffentlichkeit heraus oder versucht es zumindest. Denn was würde seine Fans sagen, würden sie von der Beziehung wüssten? – Lockerer Einstieg in eine tolle Geschichte.
Ja, ich weiß, ich hab beim Monatsrückblick gesagt, dass es wirklich der letzte für 2021 sei, aber ich hatte den Quartalsrückblick zu dem Zeitpunkt einfach vergessen… Auf jeden Fall möchte ich euch heute meine jeweiligen Top 5 aus Kino, Film, Serie und Buch aus der Zeit Oktober-Dezember 2021 vorstellen.
Meine fünf Kino Highlights
James Bond – No time to die: Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.
Contra: Richard Pohl ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
Encanto: Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.
Last Night in Soho: Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.
Spider-Man 3 – No way home: Nachdem J. Jonah Jameson der Welt enthüllte, dass Peter Parker Spider-Man ist, bittet dieser Dr. Strange um Hilfe. Der Zauber geht jedoch schief und so gelangen Bösewichte aus alternativen Realitäten nach New York. Peter und seine Freunde haben nun alle Hände voll zu tun, diese einzusammeln. – Wohl der stärkste Spider-Man, auch wenn einige Handlungsstränge nur mit einigem Zurechtruckeln funktionieren.
Meine fünf filmischen Highlights
Gravity: Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.
Appollo 13: Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.
Jingle Jangle Journey: Der legendäre Spielzeugerfinder Jeronicus Jangle wird von seinem Gesellen Gustafson betrogen und verliert daraufhin alles. Jahre später ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Bis seine Enkelin Journey ihn besucht und ihm bei seiner letzten großen Erfindung hilft. – Tolles Weihnachtsmusical mit eindrucksvollen Bildern und mitreißenden Liedern.
the holiday calendar: Abby ist Fotografin. Doch von ihrem Traum eines eigenen Studios ist sie weit entfernt. Dann bekommt sie von ihrem Großvater einen antiken Adventskalender geschenkt. Zunächst misst sie den kleinen Figuren keine größere Bedeutung bei, doch dann häufen sich die Zufälle, so als ob der Kalender ihr die Zukunft voraussagt. – Süßer Weihnachtsfilm mit kleiner aber feiner Handlung.
Palm Springs: Auf einer Hochzeit lernt Sarah Nyles kennen. Beide verziehen sich in die Wüste, doch als Nyles von einem Pfeil getroffen wird, folgt sie ihm in eine Höhle. Kurz darauf muss sie feststellen, dass beide den gleichen Tag nun immer und immer wieder erleben. Das sorgt vor allem bei Sarah für Panikattacken. – Solider Täglich grüßt das Murmeltier Film, für einen verregneten Sonntagnachmittag.
Meine fünf serienlastigen Highlights
Modern Family – Staffel 11: Die moderne Familie ist Jay Pritchett mit seiner neuen – und deutlich jüngeren – Frau Gloria und deren Sohn Manny, sowie Jays erwachsene Kinder Claire und Mitchell. Claire ist verheiratet mit Phil und sie haben drei Kinder Hailey, Alex und Luke. Mitchell lebt in einer Partnerschaft mit Cameron, die in Asien ihre Tochter Lily adoptiert haben. – Die finale elfte Staffel hat alles, was die Serie ausmacht, schafft es einen schönen Abschluss zu schaffen und unterhält wie in Staffel 1. Einfach nur eine tolle Serie.
Pretty Smart – Staffel 1: Chelsea wollte eigentlich nur einen kurzen Abstecher bei ihrer Schwester Claire machen. Doch als ihr Freund Schluss macht, strandet sie in der WG. Nun versucht sie die Scherben ihres Lebens aufzubauen und gleichzeitig mit den Eigenarten ihrer neuen Mitbewohner*innen zurecht zu kommen. – Eigentlich basiert die Geschichte auf einer vorurteilsbehafteten Idee, aber sie hat mich durch ihre Herzlichkeit und ihre Witze in Beschlag genommen. Ich mag sie einfach
His Dark Materials – Staffel 1: Die Serienverfilmung zu Der goldene Kompass. Lyra Belaqua wächst zusammen mit ihrem Dæmon Pan im Jordan College in Oxford auf. Durch ihren Onkel Lord Asrael erfährt sie von Staub und seinen Forschungen dazu. Da er sie jedoch nicht mitnehmen will, nimmt sie kurzentschlossen das Angebot von Mrs. Coulter an, dieser zu assistieren. Dabei erfährt sie jedoch, dass diese für das Magisterium arbeitet und Kinder entführt werden. Zusammen mit einem mystischen Gegenstand entflieht sie und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. – Bildgewaltig, eines der schönsten Serienintros aller Zeiten und unfassbar spannend. Auch die Protagonistin ist nicht so nervig wie befürchtet.
Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 2: Nach dem Tod ihres Vaters ist Zoe völlig aus der Bahn geworfen. Mit der Unterstützung von Simon und Max kämpft sie sich ins Leben und in ihren Alltag zurück. Dort stehen neben beruflichen Herausforderungen auch noch eine Herzensentscheidung aus. Und ganz nebenbei versucht sie immer noch durch die Herzenslieder aller um sie herum zu helfen. – Auch wenn es in Liebesdingen vielleicht etwas zu sehr hin und her ging ist die zweite Staffel wieder voller Herzlichkeit und nimmt sich auch dem schwierigen Thema der Trauer an und wie sehr man dadurch aus der Bahn geworfen wird.
Hawkeye – Staffel 1: Kate Bishop ist seit den Ereignissen in New York 2012 großer Fan von ihrem persönlichen Helden Hawkeye alias Clint Barton. Als bei einer Schwarzmarkt-Auktion auf einer Charity-Veranstaltung der Firma ihrer Mutter das Kostüm des Ronin versteigert wird, landet dies nach einem Anschlag in ihrem Besitz. Damit macht sie zwei Parteien auf sich aufmerksam. Zum einen Hawkeye, der eigentlich wegen eines Musicalbesuchs mit seinen Kindern in der Stadt war, und der Jogging-Anzug Gang, deren Anzahl der Ronin einst stark verkleinerte. – Mein Lieblingsavenger hat endlich seine eigene Serie und sie ist sehr stark, witzig, spannend, geerdet und mit vielen tollen neuen Charakteren.
Meine fünf buchigen Highlights
Talus 2 – Die Magie des Würfels: Talus, der geheime Würfel der magischen Welt, der den Herzenswunsch, aber auch die größte Angst erfüllt, wurde gewürfelt. Die ersten Folgen sind zu merken. Erin und Kaito sitzen im magischen Gefängnis, bis ihr Mitwirken geklärt ist. Noah versucht das Verschwinden seines Vaters zu klären. Und dann ist da noch Jessica, eine Runenhexe, die mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht zurecht kommt. Können sie die Pläne der gefährlichen Caradain aufhalten? – Spannende und magische Fortsetzung, die mir mehr als einmal das Herz gebrochen hat.
Knights 1: Charlotte will seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nichts mehr mit der Geheimgesellschaft der Erben der Tafelrunde, kurz KORT, zu tun haben. Doch als eine abtrünnige Gruppe sie aufsucht, rennt sie in eine Gruppe KORTs und muss bei ihnen Unterschlupf suchen. Dabei erfahren diese von ihren sehr seltenen Fähigkeiten. Nun muss sie ihr Erbe begreifen und zusammen mitder Gruppe gegen eine uralte böse Macht antreten. Gleichzeitig muss sie mit ihren Gefühlen für den Lancelot-Erben Noel zurecht kommen. – Ich liebe die Bücher von Lena Kiefer und hier hat sie wieder den Auftakt zu etwas ganz besonderem geschaffen.
Mona – Und täglich grüßt der Erzdämon*: Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu. – Werbung, da Rezensionsexemplar
Vielleicht Nie: Joana lebt ein sehr geordnetes Leben und verbirgt ihr innerstes vor der Welt. Doch ausgerechnet Killian, der Bruder ihrer besten Freundin Karla, schafft es hinter ihre Fassade zu gucken. Doch er ist wild und rastlos, was Jo gar nicht passt. Kann er sich dennoch in ihr Herz stehlen? – Der zweite Band einer tollen Reihe wieder mit tollen Charakteren und erwähnte ich schon, dass ich es toll fand?
Spiritus Daemonis: Teresa arbeitet in der Online-Beratung eines kleinen Esoterikladens. Dort versucht sich Vincent über einen Fake-Exorzismus zu informieren. Doch Teresa ahnt schlimmes und bleibt mit ihm in Kontakt. Denn der Fake-Exorzismus entpuppt sich als echter. – Spannendes Buch im Chat-Stil. Vorallem durch die versteckten Dinge, die man über die zugehörige App abspielen kann, fühlt man sie sich wie mitten drin.
Was waren eure Highlights?
*Mona – und täglich grüßt der Erzdämon habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Daher kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung
Im vergangenen Jahr das erste Mal auch in einer Filmedition ausprobiert und auch, wenn es zum Ende hin knapp wurde, habe ich alle mir vorgenommenen Filme gesehen. Nun habe ich fleißig eine neue Liste erstellt – und eventuell den ein oder anderen mit der Idee angesteckt. Heute soll es um die Liste und meine Erwartungen zu den Filmen gehen, ehe ich fleißig anfange sie zu schauen – also voraussichtlich fleißig…
The Disaster Artist – Verpasst, aber nicht vergessen Eigentlich wollte ich keine Filme mit James Franco mehr gucken, aber dieser sieht doch niveauvoll aus und mich interessiert die Geschichte dahinter
Willkommen im Wunderpark – Verpasst, aber nicht vergessen Sah vom Trailer schon nach einem supersüßen Animationsfilm aus, ich hatte ihn aber im Kino verpasst, jetzt durfte er auf die Liste wandern
Widows – Verpasst, aber nicht vergessen Ich bin immer auf der Suche nach guten Filmen mit viel Frauenpower. Ob ich hier fündig werde, wird sich zeigen
S.U.M. 1 – Verpasst, aber nicht vergessen Ich sehe Iwan Rheon sehr gerne, hier nochmal in einer völlig anderen Rolle. Ob er mich überzeugen kann, wird sich zeigen
Paris kann warten – Verpasst, aber nicht vergessen Zur Abwechslung auch noch ein kleiner französischer Film, den ich leider im Kino verpasst habe
Die Poesie des Unendlichen – Verpasst, aber nicht vergessen Hatte ich auch noch auf der Liste der Filme, die ich verpasst habe und habe spontan entschieden, dass er zu den ausgewählen gehört, die dieses Jahr runter von der Liste dürfen
Dallas Buyers Club – Verpasst, aber nicht vergessen Einer der Filme, die in meinem ersten Blogjahr auf der Liste gelandet sind. Es wurde also wirklich mal Zeit
Mrs. Taylor Singing Club – Verpasst, aber nicht vergessen Der Trailer konnte mich komplett mitreißen, so dass er trotz schlechter Kritiken auf meine Liste durfte
Motherless Brooklyn – Verpasst, aber nicht vergessen Auch hier sah der Trailer sehr spannend aus und ich will ihn schon eine ganze Weile dringend nachholen
Mia und der weiße Löwe – Verpasst, aber nicht vergessen Ein paar schöne Tier- und Landschaftsaufnahmen durften auch nicht fehlen, weswegen dieser Film auf der Liste landete
Birnenkuchen und Lavendel – Verpasst, aber nicht vergessen Hatte ich irgendwie immer mal als kleiner fast untergegangener Film im Kopf, aber hab es noch nicht geschafft ihn zu sehen. Das soll sich ändern
Stand by me – Klassiker/Liste der Schande Wurde mir von meinem besten Freund in die Hand gedrückt, nachdem ich die Buchvorlage von Stephen King gelesen habe, da er ihn vielleicht irgendwann wiederhaben möchte, sollte ich ihn wohl mal ansehen
Kikis kleiner Lieferservice – Studio Ghibli Sammlung Bei einer Preisaktion hatte ich ein paar Studio Ghibli Filme erworben, um mich in dem Bereich weiterzubilden. Dieser ist noch ungesehen
Das Schloss im Himmel – Studio Ghibli Sammlung Nummer 2 der ungesehenen Studio Ghibli Filme, die ich mal erworben hatte
Shutter Island – SuF-Leiche Ich weiß gar nicht mehr, unter welchen Umständen dieser Film in meinem Regal landete, aber er war da und er war ungesehen. Da musste er einfach auf diese Liste
Die Erfinung der Wahrheit – SuF-Leiche Hatte ich auch bei einer Preisaktion erworben, aber noch nicht geschafft zu sehen. Wird sich dieses Jahr ändern
Charade – Klassiker/Liste der Schande In einem anregenden Gespräch über Bücher musste ich mit Entsetzen feststellen, dass ich nur wenige Filme mit Audrey Hepburn gesehen habe. Das wollte ich ändern und gleichzeitig noch ein paar Klassiker von meiner Liste der Schande abbauen
Vertigo – Klassiker/Liste der Schande Nachdem im letzten Jahr Die Vögel dabei war, wurde es diesmal Vertigo, um doch mal ein paar Alfred Hitchcock Filme gesehen zu haben
Sabrina – Klassiker/Liste der Schande Nummer zwei von der Audrey Hepburn Liste, die frisch bei mir einziehen durften und es gleich auf die Liste geschafft haben
Der Soldat James Ryan – Erweiterung Tom Hanks Sammlung Natürlich durfte auch ein weiterer Film mit Tom Hanks nicht fehlen, da ich hier stetig noch meine Liste erweitere
Muriels Hochzeit – Filme, die musst du gesehen haben Bei Filmdiskussionen mit meinem besten Freund empfahl er mir immer wieder diesen Film. Jetzt hat es ihm gereicht und er hat mir kurzerhand die DVD in die Hand gedrückt. Mal gucken, ob er mir wirklich so gut gefällt
Prestige – Neuentdeckung Und natürlich hat es auch wieder ein Film in die Liste geschafft, den ich allein wegen des Casts gekauft habe. Ob es dieses Jahr besser läuft?
Was sagt ihr zu meiner Liste? Habt ihr schon welche gesehen?
Ein fantastisches neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und es geht euch allen gut! Bei mir hat das neue mediale Jahr mit dem Dezember begonnen, weswegen alle Rückblicke jetzt durch sind und ich offen ins neue Jahr starten kann. Daher wollen wir nun ein letztes Mal auf das Jahr 2021 zurückblicken, mit meinem medialen Rückblick auf den Dezember.
Filme – auf der großen Leinwand gesehen
Josie, der Tiger und die Fische: Der Meeresbiologie-Student Tsuneo hangelt sich von Nebenjob zu Nebenjob, um seinen Traum von einem Auslandssemester wahr zu machen. Durch einen Zufall trifft er auf die im Rollstuhl sitzende Kumiko, die sich selbst Josie nennt, und ihre Großmutter. Letztere ist es, die versucht Kumiko auf ein Leben als selbstständige Erwachsene vorzubereiten und daher kurzerhand Tsuneo einstellt. Josie ist davon allerdings nicht begeistert. – Für Fans von ruhigen und eher subtilen Animes auf jeden Fall empfehlenswert. Wer ein bisschen Tempo braucht, wird hier nicht glücklich.
House of Gucci: Patrizia Reggiani lernt auf einer Party Maurizio Gucci kennen, mit dem sie eine Beziehung anstrebt. Entgegen dem Willen seines Vaters heiratet er sie. Durch Maurizios Onkel Aldo nähert sich Patrizia wieder der Familie an. Fortan folgt Intrige auf Intrige. – starken Start und starke Bilder scheitert aber an zu vielen Genres, die sich in einer oberflächlichen Handlung vermischen, die einen eher kalt lässt als mitreißt. Schauspielerisch eine bunte Mischung und ein eher nerviges, denn mitreißendes Ende.
Gunpowder Milkshake: Sam ist Auftragskillerin beschäftigt bei „der Firma“. Doch bei einem Auftrag ging etwas schief. Zeitgleich trifft sie auf die achtjährige Emily, die als Geisel gehalten wird. Nun versucht sie zeitgleich Emily zu beschützen und den Rächern aus ihrem letzten Auftrag zu entkommen. – Schwankt zu sehr zwischen Tonalitäten hin und her und in keiner davon funktionierter richtig. Die versprochene Frauenpower kommt zu spät, um den Film noch spannend zu gestalten.
Der Rosengarten der Madame Vernet: Der einst prestigeträchtige Rosengarten von Eva Vernet steht vor dem Bankrott. Ihre fleißige Assistentin Vera stellt drei Neue ein, die vom Sozialamt geschickt wurden. Diese haben zwar keine Ahnung von Rosen und vom Gärtnern, sind dafür aber sehr bemüht. – Ruhiger französischer Film, der mal mehr und mal weniger gut funtkioniert.
Spider-Man 3 – No way home: Nachdem J. Jonah Jameson der Welt enthüllte, dass Peter Parker Spider-Man ist, bittet dieser Dr. Strange um Hilfe. Der Zauber geht jedoch schief und so gelangen Bösewichte aus alternativen Realitäten nach New York. Peter und seine Freunde haben nun alle Hände voll zu tun, diese einzusammeln. – Wohl der stärkste Spider-Man, auch wenn einige Handlungsstränge nur mit einigem Zurechtruckeln funktionieren.
West Side Story: Die Upper West Side ist eine einzige große Baustelle. Dennoch rivalisieren hier die Jets und die Sharks um die Vorherrschaft. Während einer Tanzveranstaltung trifft der zu den Jets gehörende Toni auf Maria, die Schwester des Sharksanführers Bernardo. Während sich die beiden ineinander verlieben, droht ein alles entscheidender Kampf zwischen den beiden Gruppen. – Viel Potential verschenkt, leider mit sehr schwachem Hauptdarsteller, kann der Film gerade durch Setdesign und Inszenierung punkten.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Das ist etwas schwierig diesmal einzuschätzen, da ich Anfang des Monats noch mehr auf meiner Liste hatte, aber zwei davon wohl doch nicht angelaufen sind. Daher ist nur noch Matrix 4 offen, den ich jedoch die nächsten Tage sehen werde.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen habe ich im Rahmen der Filmwichtelaktion The Equalizer. Meinen Beitrag dazu findet ihr nochmal hier.
Jingle Jangle Journey: Der legendäre Spielzeugerfinder Jeronicus Jangle wird von seinem Gesellen Gustafson betrogen und verliert daraufhin alles. Jahre später ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Bis seine Enkelin Journey ihn besucht und ihm bei seiner letzten großen Erfindung hilft. – Tolles Weihnachtsmusical mit eindrucksvollen Bildern und mitreißenden Liedern.
Christmas under Wraps: Dr. Lauren Brunell hat ihre ganze Karriere auf eine Stelle in Boston ausgelegt. Als sie diese nicht erhält, nimmt sie kurzerhand die Stelle im Krankenhaus einer Kleinstadt in Alaska an. Dort muss sie nicht nur mit den kalten Temperaturen klar kommen. – Ruhig erzähler Weihnachtsfilm, der ohne das übliche Drama auskommt.
Prinzessinentausch: Bäckerin Stacy reist mit ihrem besten Freund und dessen Tochter nach Belgravia, um an einem Backwettbewerb teilzunehmen. Das Land bereitet sich zusätzlich auf die Hochzeit des Prinzen vor. Durch einen Zufall lernt Stacy die zukünftige Braut die Herzogin Margaret kennen. Da beide aussehen wie Zwillinge beschließen sie die Rollen zu tauschen, damit Margaret einen Einblick in das normale Leben bekommen kann. – Etwas kitschige und vorhersehbare Rollentauschgeschichte, aber mit viel Herz.
A Castle for Christmas: Sophie ist Bestsellerautorin. Doch als sie in Anlehnung an ihren Ex einen Hauptcharakter umbringt, nehmen ihre Fans ihr das sehr übel. Bis der Trubel sich gelegt hat, reist sie zu ihren Wurzeln nach Schottland. Dort findet sie heraus, dass Dun Dunbar zu verkaufen ist. Doch bevor der Kaufvertrag abgewickelt wurde, muss sie es mit dem griesgrämigen Herzog Myles aufnehmen. – Trashig, schlecht gespielt, jedes Klischee mitnehmend. Wer genau sowas sucht, wird hier fündig.
The Knight before Christmas: Cole ist ein Ritter und lebt im 14. Jahrhundert. Doch als er bei einem Ausritt auf eine alte Dame trifft, schickt diese ihn in die Gegenwart. Dort trifft er auf die Lehrerin Brooke, deren Herz gebrochen ist. Mit ihrer Hilfe versucht er seine wahre Bestimmung zu finden. – Billig produziert mit vorhersehbarer Geschichte.
The holiday calendar: Abby ist Fotografin. Doch von ihrem Traum eines eigenen Studios ist sie weit entfernt. Dann bekommt sie von ihrem Großvater einen antiken Adventskalender geschenkt. Zunächst misst sie den kleinen Figuren keine größere Bedeutung bei, doch dann häufen sich die Zufälle, so als ob der Kalender ihr die Zukunft voraussagt. – Süßer Weihnachtsfilm mit kleiner aber feiner Handlung.
Die Weihnachtskarte: Ellen kommt aus gutem Hause und gehört zu New Yorks High Society. Sie steht kurz davor die Firma ihres Vaters zu übernehmen. Als sie jedoch wieder für Negativschlagzeilen sorgt, schließt sie einen Deal mit ihrem Vater. Sie muss mit 100 Dollar auskommen und in ihre Heimatstadt reisen, um dort dem früheren Geschäftspartner ihres Vaters eine Weihnachtskarte zu bringen. Dieser ist jedoch nicht da und ihr geht schon bald das Geld aus. Zum Glück hilft ihr der Gastwirt Jake. – Viel Klischee, aber mit viel Herz umgesetzt.
Carolin Kebekus – last christmas comedy special: Pünktlich zu Weihnachten brachte Netflix ein neues Comedy Special raus. Diesmal mit Carolin Kebekus und dem sehr passenden Titel The last Christmas Special. – Gewohnt witzig, kommt aber nicht mehr an frühere Programme heran.
Schöne Bescherung: Clark Griswold will das perfekte Weihnachtsfest haben. Dafür lädt er seine und die Familie seiner Frau ein. Doch angefangen bei dem zu großen Weihnachtsbaum und der nicht funktionierenden Lichterkette geht so einiges schief. – Zu Anfang witziger Weihnachtsfilm, nach hinten raus einfach zu übertrieben für mich.
Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick
Erneut gesehen habe ich Friends – Staffel 1 und Shadow & Bone – Staffel 1 und hab beide wieder einfach nur geliebt.
The Pembrokeshire Murders – Miniserie (Spannende Miniserie, die sich eher auf den Ermittler als auf den Tathergang konzentriert)
His Dark Materials – Staffel 1 (Serienverfilmung zu der goldene Kompass. Bildgewaltig, spannend, trotz junger Protagonistin nur gering nervig)
Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 2 (Eine tolle zweite Staffel, auch wenn es in Liebesdingen etwas zu sehr hin und her ging.)
Inside Job – Staffel 1 (Animationsserie in Rick & Morty Manier über Verschwörungstheorien. Sobald man sich an die Charaktere gewöhnt hat, sehr witzig)
Behind the Attraction – Staffel 1 (Dokuserie über die verschiedenen Attraktionen in den Disneyland Parks. Spannend und voller interessanter Hintergrundinformationen.)
Superstore – Staffel 5 (Hat im Vergleich zu den vorherigen Staffeln stark nachgelassen, da es fast nur noch um das Gewerkschaftsthema ging, aber hatte dennoch seine Momente)
The world according to Jeff Goldblum – Staffel 2 Teil 1 (Bis heute dachte ich, es wäre die komplette Staffel, aber anscheinend kommen diesen Monat nochmal neue. Ansonsten etwas schwächer als die herausragende erste Staffel, aber noch immer interessant.)
Hawkeye – Staffel 1 (Die langersehnte Serie über meinen Lieblings-Avenger ist da und sie ist so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Bisher die beste Marvel-Serie!)
In 80 Tagen um die Welt – Miniserie (Neuverfilmung des bekannten Klassikers und dennoch an einigen Stellen modern interpretiert. Die Änderungen haben mir gut gefallen und auch so war die Serie spannend und hochwertig produziert)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 10 Seiten gesamt: 2.807 Seiten pro Tag: 90,5 im Durchschnitt gebundenes Buch: 1 Taschenbuch: 6 E-Book: 3
Erneut gelesen habe ich Sinful King und Sinful Queen. Ich mag die Reihe immer noch sehr gerne und habe sie wieder durchgesuchtet.
Ophelia Scale – Wie alles begann: Kurzgeschichte vor den Ereignissen aus Band 1. Wir erfahren, wie Ophelia zum Widerstand kam und dort Knox kennenlernt. – Schöne Idee, leider mit 40 Seiten wirklich sehr kurz geraten. Endet, wenn es besonders spannend wird. Trotzdem toller Zusatz zu einer außergewöhnlich guten Reihe.
Black Forest High: Seven hält den Rekord als längste geistbegabte, die außerhalb der Black Forest High überlebt hat. Doch nun überzeugt sie ihr Geisterfreund Remi doch auf das Internat zu wechseln. Trotz eigensinniger Türen und einigen Zickereien, lebt sie sich schnell ein. Doch warum drehen die Poltergeister bei ihr komplett durch? – Spannender Reihenauftakt, auch wenn die Handlung immer wieder ein bisschen hin und her springt. Fieser Cliffhanger am Ende.
Spiritus Daemonis: Teresa arbeitet in der Online-Beratung eines kleinen Esoterikladens. Dort versucht sich Vincent über einen Fake-Exorzismus zu informieren. Doch Teresa ahnt schlimmes und bleibt mit ihm in Kontakt. Denn der Fake-Exorzismus entpuppt sich als echter. – Spannendes Buch im Chat-Stil. Vorallem durch die versteckten Dinge, die man über die zugehörige App abspielen kann, fühlt man sie sich wie mitten drin.
Nafishur – Dariel Praeludium: Dariel ist ein Vampirjäger, seitdem seine Mutter von einem getötet wurde. Sein Vater drillt ihn dazu, so dass er den Hass verinnerlicht hat. Doch dann trifft er auf die Vampirinnen Cara und Ginga, die anders zu sein scheinen. Bald wird er unfreiwillig ein Teil ihrer Welt und muss seine Vorurteile abbauen. – Auftaktband, der sich zwischenzeitlich ein bisschen gezogen hat. Dadurch erfährt man viel über den Protagonisten und bekommt große Lust auf Band 2 (Oder auf den anderen ersten Band, aus der Sicht von Cara).
Einbruch im Pergamonmuseum: Es gab einen Einbruch ins Pargamonmuseum. Schnell wurde ein Verdächtiger gefunden, doch es fehlen die Beweise. – Kurzweilig und spannend.
Unter pinken Sternen: Silke führt ihr Traumleben: Gewinnerin einer Design-Castingshow und Job bei einer angesehenen Designerin. Doch als ihre Eltern bei einem Autounfall sterben, bricht ihre Welt zusammen. Kurz darauf verliert sie auch ihren Job und ihr Dach über den Kopf. Sie wird eine Obdachtlose und muss sich schnell an die Gesetze der Straße anpassen. – Autorin Sabrina Schuh hat für das Buch direkt vor Ort recherchiert und das merkt man auch. Diese Sternentaler-Adaption öffnet einen die Augen über die eigenen Vorurteile.
Loderne Schwingen: Der finale Teil der Grisha-Reihe. Alina und ihre Verbündeten mussten unter die Erde fliehen. Dort sammeln sie ihre Kräfte, um zum letzten Feldzug gegen den Dunklen anzutreten. – Spannend und ganz anders als erwartet.
Layla: Leeds lernt Layla auf einer Hochzeit kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch seine eifersüchtige Ex-Freundin versucht Layla zu erschießen. Um sich von den Erlebnissen zu erholen, reist er mit ihr an den Ort, wo sie sich kennengelernt haben. Doch dort gehen seltsame Dinge vor sich. – Wohl das schwächste Buch von Colleen Hoover. Es hat sich gezogen, war langatmig und erst am Schluss wirklich interessant. Da hatte mich das Buch aber schon verloren.
Meine vier alljährlichen Jahresrückblicke – Kino, Filme, Serien und Bücher – sind durch. Doch dann geisterte in meinem Kopf noch eine Idee für einen zusätzlichen Rückblick. Ursprünglich sollten es fünf zusätzliche Top 5 Listen werden, mir ist aber keine fünfte eingefallen. Also hier noch einmal ein etwas anderer Jahresrückblick.
Top 5 – Serienintros
Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2021 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:
His Dark Materials
The Flight Attendant
American Gods
Murdoch Mysteries
(Intro gibt es leider nicht auf YouTube)
Westworld (Staffel 3)
Top 5 – Buchcover
Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2021 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:
Talus 2 – die Magie des Würfels
I am Elektra
Und ich tanze mit den Wolken
Eine Leiche zum Tee
Das Lied der Nacht
Top 5 – Trailer
Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2021 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:
Dune
In the Heights
Promising Young Woman
Tod auf dem Nil
Cruella
Top 5 – tierische Begleiter*innen
In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:
Pan – His Dark Materials
Leopard – Jungle Cruise
King – Willkommen im Haus der Eulen
Katze – Soul
Ulysses – Flora & Ulysses
Welche Kategorie hättet ihr euch noch gewünscht? Was sagt ihr zu meiner Auswahl?
Zum Abschluss gibt es noch den Jahresrückblick zu den Filmen, die ich zu Hause auf großem Fernseher gesehen habe: also im Heimkino. Ebenso wie die Serien gab es hier im Vergleich zu 2020 große Einbußen. Dabei hatte ich dieses Mal sogar eine 21 für 2021 Liste zum abarbeiten.
Zur Statistik:
2021 habe ich zu Hause auf dem großen Fernseher 77 Filme gesehen (2020 waren es 105+9).
Davon … 10 Wiederholungstäter … 0 Stand-up Specials … 10 von der Liste der Schande … 15 Originals … 9 Reportagen … 33 Neuentdeckungen
I. Wiederholungstäter
2021 habe ich 10 Filme erneut gesehen, die ich bereits einmal gesehen hatte. Die Gründe dafür sind vielfältig und sollen hier gar nicht erneut erörtert werden – ohne Ranking
2021 habe ich 0 Stand-up Comedy-Specials gesehen. Dabei warten noch ein paar auf meiner Watchlist. Vielleicht schaffe ich sie in 2022 nachzuholen.
III. Reportagen
2021 habe ich 9 Reportagen bzw. Dokumentationen gesehen. Dabei war keine wirkliche Enttäuschung dabei, aber irgendjemand muss halt den letzten Platz belegen – im Ranking
Wir verfolgen ein Forscherteam zu den abgelegenen Pitcairn Inseln und erleben eine nahezu unberührte Unterwasserwelt. – Spannende Dokumentation über nahe unberührte Inseln und deren Unterwasserwelt. Schön zu sehen, dass es sowas wohl doch noch gibt.
Platz 8: Framing Britney Spears
Seit 2008 befindet sich Popstar Britney Spears unter der Vormundschaft ihres Vaters, eine gesetzliche Anordnung, die normalerweise eher bei älteren Menschen Anwendung findet. Die Dokumentation befasst sich mit Spears Karriere, dem Sexismus in der Musikbranche und ihrem Fall. – Eine spannende Doku, die Spears und die Medien in einen ganz neuen Licht darstellt. Auf jeden Fall eine Sichtung wert.
Wir sind doch alle täglich auf den sozialen Medien unterwegs. Doch wie kontrollieren uns diese? Warum kommen wir nicht davon los? Und was für Daten werden gesammelt? – Diese Netflix-Dokumentation spricht mit einigen Fachleuten, die teilweise hohe Posten bei den social media Firmen hatten. Mitunter ganz schön erschreckend, was da so alles bei raus kam.
Platz 6: Death to 2020
Einen etwas anderen Jahresrückblick präsentieren uns die Macher von „Black Mirror“. Mit Darstellern, wie Samuel L. Jackson, Lisa Kudrow oder auch Hugh Grant wird das Jahr 2020 zwar mit allen schrecklichen Facetten Revue passieren gelassen, aber immer mit einem zwinkernden Auge. Bedenken sollte man jedoch, dass es eine amerikanische Produktion ist und daher auch gerade die US-Wahl viel Platz bekommt. Aber ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.
Platz 5: Friends – the Reunion
17 Jahre nach dem Serienende treffen die sechs Schauspieler erneut aufeinander. Besehen sich die alten Seriensets, beantworten Fanfragen und vieles mehr. James Corden führt ein Interview am berühmten Introbrunnen und allerlei Stargäste sind dabei. – Keine neue Friendsstaffel, wie erhofft, dafür ein Abend voller Nostalgie.
In dieser Dokumentation treten Löwen, Tiger und Geparden in vier Disziplinen gegeneinander an. Natürlich alles ganz harmlos und unter Zoobedingungen. – Für mich als Katzen und vorallem als Raubkatzenfan ganz nett zu sehen, wirklich viel neues und lehrreiches erfährt man hier allerdings nicht.
Regisseur James Cameron und Archäologe Simcha Jacobovici begeben sich auf Spurensuche, um das Geheimnis von Platons Atlantis zu lösen. – Eine spannende Dokumentation über eine Spurensuche mit vielen tollen Ansätzen. Wer sich für das Thema interessiert, sollte hier auf jeden Fall mal reingucken.
Eine Dokumentation über das Okavango-Delta in Botswana und wie die alljährliche Flut das Leben dort beeinflusst. – Eine sehr schöne Dokumentation. Ist bei Disney+ nur mit englischer Tonspur verfügbar, aber die Erzählstimme ist sehr schön und gefiel mir sehr gut.
Einmal im Jahr treffen sich die Dames Judy Dench, Maggie Smith, Eileen Atkins und Joan Plowright zum Plaudern und Teetrinken. Diesmal war ein Kamerateam mit dabei. – Der Film ist genau das. Die vier Dames trinken Tee und plaudern. Hinter der Kamera gibt es noch einen Stichwortgeber, wenn das Gespräch mal ins Stocken gerät. Wer mehr erwartet, wird enttäuscht, wer sich auf die Stimmung einlässt, erlebt eine gemütliche Teerunde.
IV. Klassiker/Liste der Schande
2021 habe ich 10 Filme aus dem Bereich Klassiker gesehen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen – im Ranking
Platz 10: Wenn die Gondeln Trauer tragen
Laura und John Baxter reisen nach Venedig, um dort eine Kirche zu restaurieren. Beide trauern noch um den Verlust ihrer Tochter. In einem Restaurant begegnet Laura zwei älteren Schwestern. Eine von beiden ist blind, erzählt Laura aber, dass sie ihre Tochter bei ihnen gesehen hat. Während John das abtut, ist Laura angefixt. Doch dann prophezeit die Schwester den baldigen Tod Johns. – Wieder ein Klassiker, den ich von meiner Liste streichen konnte, auch wenn es nicht mein Film war.
Platz 9: Heat
Lieutenant Vincent Hanna wird mit der Aufklärung eines Raubmordes betraut, die von einer Bande rund um Neil McCauley verübt wurde. Während Hanna sie bei einem weiteren Überfall erwischen will, identifiziert die Bande den Polizisten. Beide spielen fortan Katz und Maus miteinander. – Es war einfach nicht mein Film, auch wenn er objektiv seine Stärken hatte.
Platz 8: Denn sie wissen nicht, was sie tun
Jim Stark kommt neu an die Schule und muss sich mit einer Gruppe Rowdys auseinander setzen. Bei einer Mutprobe stirbt der Anführer. Es folgt eine Nacht voller Erkenntnisse, Flucht, Jagd und vor allem Konflikte zwischen den Jugendlichen und den Erwachsenen. – Braucht ein wenig, um in Fahrt zu kommen, dann umso wichtiger.
Platz 7: Taxi Driver
Travis Bickle hat Schlafstörungen und arbeitet daher als Taxifahrer in vielen Nachtschichten. Dabei erlebt er so einiges. Unter anderem verliebt er sich in die Wahlkampfhelferin Betsy, die ihn nach einem Date im Pornokino jedoch abweist. Als großes Projekt hat er sich auf die Fahne geschrieben, die minderjährige Prostituierte Iris zu retten. Doch dafür braucht er Waffen. – Das gleiche Problem, wie bei Heat.
Platz 6: Mord im Orient-Express (1974)
Der Orient-Express von Istanbul bis Paris ist gut gefüllt, als der Detektiv Hercule Poirot einsteigt. Doch mitten in der Nacht kommt es zu einem Mord. Nun ist die Liste der Verdächtigen zwar überschaubar, immerhin müsste es einer der Passagiere sein, doch scheint noch eine ganz andere Geschichte dahinter zu stecken. – Hochkarätig besetzt, aber deutlich langsamer erzählt als die Neuverfilmung. Auch bin ich mit dem Poirot nicht warm geworden
Charles Foster Kane erlebt seine letzten Atemzüge auf seinem unvollendeten Privatschloss Xanadu. Sein letztes Wort ist ‚Rosebud‘. Als ein Journalistenteam eine Zusammenfassung seines Lebens bringen will, fehlt ihnen der richtige Ansatz, weswegen sie versuchen herauszufinden, was er gemeint haben könnte. Dabei wird Kanes Leben genau durchleuchtet. – Ein zeitloser Klassiker und ein faszinierendes Porträt eines Mannes.
Mitch Brenner spielt Melanie Daniels einen Streich. Sie will sich rächen und fährt dafür zu seinem Haus in Bodega Bay. Dort bleibt sie unerwartet länger und kommt Mitch näher. Doch die Vögel in Bodega Bay fangen an sich sehr merkwürdig zu verhalten. – Klassiker von Hitchcock mit sehr unbefriedigendem Ende.
Platz 3: Schindlers Liste
Oskar Schindler ein Mitglied der NSDAP will eine Emaillefabrik bei Krakau zu neume Leben erwecken und benötigt dafür Arbeiter. Aus Kostengründen entscheidet er sich für Juden aus dem neugeschaffenem Ghetto. Über die Jahre setzt er sich immer wieder für seine Arbeiter*innen ein und rettet damit ca. 1200 Juden*Jüdinnen das Leben. – 195 Minuten bedrückende Geschichte und jede Szene ist notwendig und wichtig.
Die Ballerinas der Pariser Oper sind sich sicher: Ein Phantom geht in den Katakomben um. Gleichzeitig bekommt die Solistin Carlotta Drohungen, dass sie ihre Rolle an das Nachwuchstalent Christine Daae abgeben soll. Diese ist fasziniert von ihrem Gönner, bis sie ihn kennenlernt. Gleichzeitig trifft sie ihre Jugendliebe Raoul wieder. – Ein guter Einstieg in die Verfilmungen und sehr buchnah, dennoch sind es gerade die Hintergrundinformationen, die hier fehlen.
Platz 1: Manche mögen’s heiß
Chicago 1929. Die beiden Musiker Joe und Jerry sind Zeugen eines Gaunermassakers. Um diesem zu entkommen, schließen sie sich einer Mädchenkapelle an. Dafür müssen sie sich allerdings als Frauen verkleiden. Auf dem Weg ins sonnige Florida passiert jedoch allerlei. Vor allem Sugar, die Ukulelespielerin, hat es den beiden angetan. – Spaßige Komödie mit immer wieder neuen Wendungen. Sollte man gesehen haben.
V. Originals
2021 habe ich 15 Originals aus dem Hause Netflix, Disney+ und Prime gesehen – im Ranking
Sloane findet die Weihnachtsfeiertage bei ihrer Familie einfach nur gräßlich. Auch Jackson hat die Nase voll von Dates zur Weihnachtszeit. Als die beiden in der Mall aufeinander treffen, handeln sie eine Vereinbarung aus. Sie sind ab sofort das Holidate für den jeweils anderen. Das bedeutet, dass sie nur an den Feiertagen daten – und davon gibt es eine ganze Menge – aber ansonsten keinen Kontakt haben. – Nette Idee, netter Anfang, leider geht dem Film schnell die Puste aus.
Eine Gruppe aus Philosophiestudenten soll in einem Gedankenexperiment ein Endzeitszenario durchspielen. Jeder bekommt einen Beruf und Fähigkeiten zugeteilt. Nun sollen sie entscheiden, wen sie aus der Gruppe in einen Survivalbunker stecken würden. Für 20 Studenten gibt es nur 10 Plätze, wie werden sie sich entscheiden? – Interessanter Film, der das Gedankenexperiment gut illustriert. Leider verkommt es ab einem gewissen Punkt zu ziemlich viel Beziehungsdrama. Dennoch lohnt sich auch hier mal ein Blick.
2022 bekommt die Menschheit Besuch aus der Zukunft. Denn 2051 steckt die Menschheit im Krieg mit Aliens und es sieht schlecht aus. Deswegen werde. Soldaten aus der Vergangenheit benötigt um für 7 Tage in der Zukunft zu kämpfen. Einer davon ist Dan Forester. – Nicht wirklich logisch, nicht wirklich gut, aber ein bisschen Action für Zwischendurch.
Alex stürmt nach einem desaströsen Geburtstag traurig und wütend aus der Wohnung seiner Eltern. Dabei findet er ein Appartement, das ihn magisch anzuziehen schien. Kurz darauf ist er in eben diesen gefangen, denn es gehört einer Hexe. Damit sie ihn nicht frisst, muss er ihr jeden Abend eine Gruselgeschichte erzählen. Dabei hat sich Alex geschworen keine Gruselgeschichten mehr zu erzählen.- Nette Handlung, tolle Atmosphäre, schwaches Schauspiel bei den Jungdarsteller*innen.
1927 in Chicago soll „Ma“ Rainey eine Platte aufnehmen. Die „Königin des Blues“ macht es den Plattenmanagern Sturdyvant und Irvin dabei nicht einfach. Gleichzeitig kommt es zu mehreren Gesprächen der Bandmusiker im Proberaum. – ein stark gespieltes Kammerspiel, mit Schwerpunkt auf den Dialogen.
Hua Mulan wächst ziemlich unbedarft auf. Als ein Reitervolk in China einfällt, wird auch Mulans Vater als Soldat einberufen. Durch Vorverletzungen ist klar, dass er diesen Krieg wohl nicht überleben wird. Kurzum stiehlt Mulan seine Rüstung und Einberufungsbefehl, obwohl ihr die Todesstrafe droht, sollte herauskommen, dass sie eine Frau ist. – Unnötiges Remake, dass zwar kein Totalreinfall ist, aber eben schon einige Mängel hat.
Der neue Pixarfilm, der durch die geschlossenen Kinos sofort auf Disney+ veröffentlicht wurde. Joe Gardner ist eigentlich leidenschaftlicher Jazzpianist, versauert aber in einem Lehrerjob. Bis er eine einmalige Chance bekommt – und kurz darauf einen schweren Unfall hat. Seine Seele ist bereits auf dem Weg ins Jenseits, doch Joe will das nicht akzeptieren und landet im Davorseins, wo er der Mentor einer Seele werden soll, die partout nicht auf die Erde will. – Süße Idee, witzige Charaktere, viele tolle Details, aber irgendwo fehlte dem Film das letzte bisschen Herz.
An der italienischen Riviera lebt der Wasserjunge Luca. Sein Leben unter der Wasseroberfläche ödet ihn an. Bis er auf Alberto trifft, ebenfalls Wasserjunge, der Luca zeigt, dass er auch an Land überleben kann. Nach einem Streit mit seiner Familie flüchten die beiden Jungs an Land. Dort treffen sie auf Giulia, die unbedingt einen Triathlon gewonnen will. – Kurzweiliger Sommerfilm, der einen nach Italien entführt.
Flora, 10 Jahre alt, ist Tochter einer Autorin und eines Comiczeichners leidet unter der Trennung dieser. Bis Ulysses bei ihr auftaucht, ein aufgewecktes Eichhörnchen, von dem Flora glaubt, dass es Superkräfte hat. Allerdings ist vor allem Chaos angesagt. – Ein süßer Kinderfilm, der besser ist, als der Trailer glauben lässt.
1968 kommt es beim Parteitag der Demokratischen Partei zu geplanten friedlichen Protesten verschiedener Bewegungen. Durch eine Ausgangssperre eskaliert das ganze. Wenig später müssen sich acht Männer vor Gericht verantworten. – stark gespielt, stark inszeniert, für ein Gerichtsdrama auch spannend erzählt, aber auch thematisch schwer zu verdauen.
Allison und Carlos Torres sind eigentlich sehr lebensbejaende Eltern. Doch seit ihre Kinder da sind, erwischen sie sich selbst dabei, wie sie nur noch „Nein“ sagen. Bis der Vertrauenslehrer der Schule sie zu einem „Yes Day“ ermuntert. Ein Tag, an dem sie zu allem, was die Kinder wollen „Ja“ sagen müssen, zumindest innerhalb gewisser Regeln. – Eine schöne Komödie, auch wenn die anfangs sehr positive Geschichte, schnell wieder ins Extreme abtriftet, was dem Ende einen überdrehten Nachgeschmack gibt. Aber gerade die ersten 2/3 sind sehr stark.
Der zweite Teil der Reihe befasst sich mit Lara Jeans letztem noch offenen Brief an John Ambrose, dem sie zufällig beim Praktikum begegnet. Gleichzeitig hadert sie mit der Beliebtheit ihres Freundes Peter. – Ein toller zweiter Teil, der sich dem sympathischen ersten Teil anschließt. Lediglich die Handlung wirkt stellenweise etwas zu konstruiert, aber trotzdem hat er mir gut gefallen.
Der letzte Teil der Reihe befasst sich mit dem Abschlussjahr von Lara-Jean. Es folgen Highlights, wie der Abschlussball und die Hochzeit ihres Dads, aber es stehen auch schwierige Entscheidungen bevor. – Ein runder letzter Teil, der zwar sehr etappenlastig die Handlungsabschnitte abarbeitet, aber die Reihe zu einem guten Ende bringt.
Das Land Kumadra – einst Heimat der Drachen – ist in fünf Clans zerbrochen, die alle nach der Macht des Drachenkristalls streben. Durch einen Unfall zerbricht dieser jedoch und die Druun – Wesen, die alle Lebewesen, die sie berühren, in Stein verwandeln – werden freigelassen. Jahre später ist Raya auf der Suche nach Sisu, der letzten Drachin, um mit ihrer Hilfe die Druun zu besiegen. – Bildschöner Animationsfilm aus dem Hause Disney. Vielleicht ein bisschen zu vorhersehbar, aber mit tollen Themen und Charakteren.
1940 soll Herman J „Mank“ Mankiewicz das Drehbuch zu Citizen Kane schreiben. Damit er sich nach einem Beinbruch gleichzeitig auskurieren und schreiben kann, wird er in eine abgelegte Ranch einquartiert. In Rückblenden werden Stationen seines Lebens gezeicht, viele verarbeitet er im Drehbuch. – Mank ist ein spannend geschriebener Film, der sich wunderbar auf die alten Zeiten besinnt und eines der bedeutendsten Filme aller Zeiten neu beleuchtet.
Für die Wichtelfilmaktion von Lufio, wurde ich beauftragt diesen Film zu sehen. In einer Zukunftsversion wird die Geschichte von Allegra Geller erzählt, die ein neues Spiel programmiert hat. Bei einem Anschlag auf ihr Leben, kann sie fliehen, muss jetzt aber ihr Spiel durchspielen, um es zu retten. – Der Film hat bestimmt eine tiefere Ebene und dann auch eine Sozialkritik. Aber man muss diesen Film dafür bewusst interpretieren. Wenn man darauf keine Lust hat, dann sollte man den Film meiden.
Platz 32: The Big Lebowski
Jeffrey „The Dude“ Lebowskis Leben kommt ganz schön durcheinander als er mit einem Millionär mit gleichem Namen verwechselt und zusammengeschlagen wird. Da einer ihn auf den Teppich urinierte, will er sich bei seinem Namensvetter beschweren. Kurz darauf wird dessen Frau entführt und Lebowski engagiert den Dude, um die Lösegeldübergabe zu vollziehen. Die geht jedoch gewaltig schief. – Dem Film konnte ich auch objektiv nichts abgewinnen. Mir waren die Charaktere einfach nur zu blöd.
Günther Bachmann ist Strippenzieher einer halboffiziellen Spionageeinheit in Hamburg. Als dort der Flüchtling Issa Karpov, halb Russe, halb Tschetschene, auftaucht, schlägt die Einheit Alarm. Vorsichtig versuchen sie sich ihm zu nähern, doch auch andere Einheiten sind an Karpov interessiert. – Die zweite John le Carré Verfilmung in diesem Monat mit der letzten Rolle Philip Seymour Hoffmans. Leider konnte mich diese noch weniger überzeugen als die erste.
Control, der Leiter des britischen Geheimdienst, wird nach einem Misserfolg in Budapest in den Ruhestand geschickt und stirbt kurz darauf. Daraufhin wird George Smiley reaktiviert, der den Spion unter den Spionen finden soll. Dabei entdeckt er einen ganzen Haufen an Ungereimtheiten. – Eine John le Carré Verfilmung, die stark gespielt ist, aber mich leider nicht abholen konnte.
In den 1930er Jahren ist Korea von Japan besetzt. Taschendiebin Sookee wird als Hausmädchen bei einer Japanerin eingeschleust. Sie soll die Erbin manipulieren, damit sie den Hochstapler Fujiwara heiratet. Dabei ist mehr als nur eine Intrige aktiv. – War mir zu vollgepackt mit Klischees und Übersexualisierung. Ich mochte ihn nicht.
In den 1990er Jahren versucht der Musikproduzen Stelfox als A&R-Manager den Durchbruch zu schaffen. Doch die Musikszene ist ein Haifischbecken. Es wird blutig. – Irgendwie nicht spannend, eindimensionale Charaktere und alles viel zu übertrieben.
Budapest, frühes 20. Jahrhundert. Nach einem Fiasko bei ihrem Debut an der Oper von Solistin Elena Korvin, die zuvor einen Annäherungsversuch des Direktors zurückweist, der sich mit einer negativen Kritik rächt, nimmt sie sich das Leben. Ihr trauender Mann Sandor stellt den Kritiker zur Rede, der ihm von der Bestechung des Direktors erzählt. Dabei kommt es zu einem Unfall mit Schwefelsäure, die Sandors Gesicht vollständig entstellt. Vier Jahre lang zieht sich Sandor in das Untergewölbe der Oper zurück. Dann taucht die Zweitbesetzung Maria Gianelli auf, die Elena zum Verwechseln ähnlich sieht. – Für eine Fernsehproduktion vollkommen okay, hält aber gerade im Horrorbereich nicht, was es verspricht.
Platz 26: Idiocratie
In einem Experiment des Militärs werden Joe und Rita in einen Kälteschlaf versetzt, eigentlich für ein Jahr. Leider wird das Experiment vergessen und die beiden wachen im Jahr 2505 wieder auf. Leider ist seitdem die Welt in Chaos gestürzt, da der IQ der Bevölkerung sehr stark abgenommen hat. – Eine witzige Dystopie, die immer haarscharf an den unter der Gürtellinienwitzen vorbeischrammt.
Platz 25: The Departed
Billy Costigan soll als Undercover-Polizist in die irische Mafia rund um Frank Costello eingeschleust werden. Dieser hat einen Spitzel bei der State Police. Ein Katz und Maus-Spiel steht bevor. – Ein typischer Scorsesefilm, der mich leider nicht vollständig überzeugen konnte. Könnte daran liegen, dass mir Mafiafilme nicht liegen.
Platz 24: Akira
30 Jahre nach einer atomaren Explosion und dem dritten Weltkrieg wurde Tokio wieder aufgebaut. Wir begleiten eine Motorradgang voller Jugendlicher, die bei einem Zusammenstoß mit einem Jungen, der aber alt aussieht, ein Mitglied ans Militär verlieren. Sie versuchen ihn zurückzuholen, wobei ihr Anführer Shōtarō Kaneda zu einer Rebellengruppe stößt. – Ich werde wohl nie ein Animefan, aber mein Partner hat sich gewünscht, dass wir ihn zusammen ansehen. Um es kurz zu sagen: Ich habe den Film nicht verstanden.
Platz 23: Tom & Jerry
Nach vielen Jahren der Rivalität gehen Tom & Jerry getrennte Wege. Dabei kommt Jerry in einem Hotel unter. Die neu eingestellte Quereinsteigerin Kayla wird abgestellt, um das Mäuseproblem in Griff zu bekommen, da eine wichtige Hochzeit bevorsteht. Dabei heuert sie ausgerechnet Tom an. – Hat wenige Witze Momente, eine nette Grundhandlung, aber mehr halt nicht.
Christine und Raoul reisen nach New York und folgen einer mysteriösen Einladung. Nicht ahnend, dass das Phantom noch lebt, treffen sie in Coney Island auf Madame Giry und ihre Tochter. Christine wird spontan für ein Auftritt engagiert. Da das Paar unter Geldproblemen leidet, nimmt sie an. Dort treffen die Eheleute mit ihrem Sohn Gustav auch auf das Phantom. Alte Gefühle und Rivalitäten werden neu entfacht. – Funktioniert nur bedingt, kommt inszenatorisch nicht an den Vorgänger ran und verfälscht auch die Charaktere stark.
Als Scooby ein Gyrosspies am Strand klaut, trifft er auf den einsamen und freundlosen Jungen Shaggy. Beide werden sofort die besten Freunden. Als sie an Halloween auf Fred, Velma und Daphne treffen und einen Geist enttarnen, gründen sie die Mystery Inc. Viele Jahre später werden sie getrennt, kurz bevor es jemand auf Scooby abgesehen hat. – Ein süßer „Wie alles begann“ Film, der aber über die nette Nachmittagsunterhaltung nicht hinaus kommt.
Platz 20: Rocky IV
Rocky und Apollo Creed sind inzwischen Freunde geworden. Als der sowjetische Boxer Ivan Drago in die USA kommt und Rocky zum Kampf auffordert, bittet Apollo um den Kampf, da er als alternder Kämpfer seinen Stern erlischen sieht. Doch alles kommt ganz anders. – Vorgeplänkel, Musikvideo, Kampf, Musikvideo, Musikvideo mit Trainingsmontage, Musikvideo mit Trainingsmontage, Kampf, Ende. Für Fans der Reihe wahrscheinlich durchaus ein guter Film, mir hat er nur bedingt zugesagt.
Platz 19: Twisted – the untold Story of a Royal Visier
Was wäre, wenn nicht Aladdin der Held der Geschichte wäre, sondern Dschafar total missverstanden? – Ein Musical, eine Disney Parodie und dann auch noch tolle Charakterentwicklung.
Heiraten ist nicht nur ganz schön teuer, sondern bringt auch ganz schön viel Geld ein. Als Jennifer und Vince bei einer Hochzeit aufeinander treffen, können sie sich absolut nicht ausstehen. Aber eins eint beide: Sie brauchen Geld und das schnell. Also planen sie eine Schein-Hochzeit, um Geschenke und Geld abzugreifen. – Witzige Rom-Com für zwischendurch. Handlung war sehr vorhersehbar, Charaktere größtenteils sympathisch, so ein typischer Film zum abschalten.
Ruben Stone ist Schlagzeuger eines Duos und reist mit seiner Freundin Lou von einem Gig zum nächsten. Bei einem Soundcheck hat Ruben auf einmal Probleme mit dem Hören. Ein Arztbesuch später weiß er, dass er nur noch 25% Hörleistung auf beiden Ohren hat. Lou bricht die Tour ab, damit Ruben sich einer gehörlosen Wohngemeinschaft anschließen kann, die ihn weitgehend von der Außenwelt isoliert. – Sound of Metal versteht mit dem gewählten Thema unkonventionell, aber sehr respektvoll umzugehen. Dennoch ist die Erzählstruktur sehr gewöhnungsbedürftig.
Platz 16: James Bond: Ein Quantum Trost
Nach den Ereignissen in Casino Royale ist James Bond auf der Jagd nach Mr. White. Dabei trifft er auf Mr. Greene, der Anführer einer Geheimorganisation, die sich als Umweltschutzorganisation tarnt, aber das genaue Gegenteil umsetzt. – Ein sehr kurzer und eher schwacher Bond, da es hier rein um die Rache aus Film 1 geht.
1964 wird Cassius Clay Champion im Boxen. An diesem Abend trifft er sich mit Malcolm X, Sam Cooke und Jim Brown. Es folgt eine Nacht voller Gespräche über ihre Situation, ihre Pläne und ihre Zukunft. – ein brilliant geschriebener Film, der es weiß auf die feinen Details der Sprache einzugehen und alle Meinungen gleichberechtigt darzustellen.
Der Film basieren auf dem Brettspiel Cluedo. In einer stürmischen Nacht wurden mehrere Personen in ein alten Herrenhaus eingeladen. Alle vereint etwas: Das Mordmotiv. Und tatsächlich gibt es kurz darauf die erste Leiche. – Man sollte den Film nicht zu ernst nehmen, dann macht er nämlich eine Menge Spaß. Ein bisschen cringe und trashig, aber dennoch gut für Fans von Murdermysteries geeignet.
John Washington ist ein Detektiv, der sich in die Gedanken von Zeugen einklinken kann. Sein aktueller Auftrag führt ihn ins Haus Green, wo er nachforschen soll, was der Tochter Anna passiert ist. Doch hier ist nichts so, wie es scheint. – Ein spannender Thriller mit ganz neuem Ansatz. Sehr gut gespielt von Mark Strong und Taissa Farmiga.
Knapp 60 Jahre nach dem ersten Film, treffen wir Diana Prince, die noch immer zwischen ihren Leben als Anthropologin und ihrem Dasein als Wonder Woman hin- und herspringt. Doch ein neues Artefakt wirbelt einiges durcheinander. – Unpopular Opinion: Der erste Wonder Woman Film war nicht gut. Umso mehr hat mir jetzt der zweite gefallen.
Platz 11: Prinzessin Mononoke
Ashitaka verteidigt sein Dorf und wird dabei von einem Fluch befallen. Auf der Suche nach Heilung trifft er auf das bei Wölfen lebende Mädchen San und kurz darauf auf eine Eisenhütte, die gleichzeitig Frauen und Erkrankten Arbeit ermöglichen und den Wald abholzen, weswegen sie im Kampf mit den Tiergöttern und Tieren des Waldes sind. – Ich bin immer noch kein Anime-Fan, versuche mich aber ein wenig an den Klassikern. So interessant viele Ansätze in diesem Film auch waren, mir war er einfach zu lang.
1970er, Harlem in New York. Alfonso Hunt wird festgenommen, mit dem Vorwurf der Vergewaltigung. Seine Freundin Tish und sein bester Freund Daniel können ihm ein Alibi geben, doch das Opfer identifiziert ihn bei einer Gegenüberstellung. Nun sitzt er im Gefängnis und Trish und ihre Familie versuchen alles, um ihn rauszuholen und seine Unschuld zu beweisen. – Ruhig erzählt und doch beklemmender Film über eine leider realitätsnahe Geschichte.
Platz 9: Das wandelnde Schloss
Eine junge Hutmacherin wird von einer Hexe verflucht und wacht als alte Frau auf. Auf ihrer Suche nach Erlösung, trifft sie auf einen Zauberer in einem wandelnden Schloss. Sie heuert als seine Putzfrau an und merkt, dass auch er errettet werden muss. – Bisher eines meiner liebsten Studio Ghibli-Filme.
Platz 8: Palm Springs
Auf einer Hochzeit lernt Sarah Nyles kennen. Beide verziehen sich in die Wüste, doch als Nyles von einem Pfeil getroffen wird, folgt sie ihm in eine Höhle. Kurz darauf muss sie feststellen, dass beide den gleichen Tag nun immer und immer wieder erleben. Das sorgt vor allem bei Sarah für Panikattacken. – Solider Täglich grüßt das Murmeltier Film, für einen verregneten Sonntagnachmittag.
Der ehemalige Captain der Südstaatenarmee Jefferson Kyle Kidd zieht durch Texas, um in den Orten die Nachrichten zu lesen. Auf seinem Weg trifft er auf Johanna, die nach der Ermordung ihrer deutschen Eltern von Indigenen aufgezogen wurden. Nun soll sie zu ihrer Tante und ihrem Onkel gebracht werden. Da der zuständige Beamte aber erst in drei Monaten zurückkehrt, nimmt er sich kurzerhand selbst der Aufgabe an. Doch der Weg ist voller Gefahren. – Auch wenn ich überhaupt kein Westerfan bin und gerade am Anfang damit ziemliche Probleme hat, schafft der Film es doch einen in seinen Bann zu ziehen. Vor allem Tom Hanks mit seiner ruhigen Spielweise schafft es den Film zu bereichern.
Platz 6: Cast Away
Chuck Noland arbeitet für UPS. Bei einem Flug, stürzt die Maschine ab. Als einziger Überlebender landet er auf einer einsamen Insel und muss nun ums Überleben kämpfen. – Survivalfilm mit einem sehr starken Tom Hanks. Besonders schön ist, dass der Film bis zum Ende ausgespielt wird.
Platz 5: Gravity
Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.
Platz 4: The guy who didn’t like musicals
Paul mag keine Musicals. Doch nach einem Kometenabsturz fangen alle um ihn rum an zu singen und tanzen. Was hat es damit auf sich? – Leicht abgedrehte Musicalnummer, die total viel Spaß macht.
Billi Wang lebt in New York nachdem sie mit ihrer Familie aus China ausgewandert ist. Als sie erfährt, dass ihr Großmutter Lungenkrebs hat, ist sie am Boden zerstört. Doch die Familie beschließt der Oma nichts zu sagen, sondern eine Hochzeit zu arrangieren, damit alle sie nochmal sehen. Billi ist hin- und hergerissen zwischen Loyalität zur Familie und dem Wunsch sich richtig von ihrer Großmutter zu verabschieden. – Ein Film zwischen einer anderen Kultur, Trauer, aber auch irgendwo eine lebensbejaende Botschaft.
Platz 2: Appollo 13
Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.
Der Journalist Lloyd Vogel soll für ein Magazin einen Artikel über den beliebten Kindershow Moderator Fred Rogers schreiben. Das Treffen für das Interview verläuft allerdings völlig anders, als Lloyd sich das vorgestellt hat. Statt wirklich etwas zu erfahren, bringt Rogers ihn dazu, sich wieder mit sich selbst und seinen familiären Problemen zu beschäftigen. – Ein Film, mit einer so herzensguten Hauptfigur, dass der Film einfach ganz tief ins Herz geht.
Was waren eure Highlights? Welchen Film hättet ihr anders bewertet? Welchen Film sollte ich unbedingt noch sehen?
Der November ist vorbei und damit mein Kinojahr (Dezember-November), womit wieder die Jahresrückblicke anstehen. Nachdem die Kinos ein halbes Jahr geschlossen waren, war danach umso mehr zu entdecken. Dennoch ist die Auswahl sehr ernüchternd. Die Sneak in meinem Stammkino war eingestellt, ebenso die Cinemathek. Doch wollen wir froh sein, dass die Kinos weiterhin geöffnet bleiben und kommen zum Rückblick.
Zur Statistik:
29 gesehene Kinofilme in 2020 (2020 waren es 41).
Davon … 1 in der Sneak … 28 regulär
I. Cinemathek
Aufgrund der Situation wurde das Format eingestellt. Es soll jedoch demnächst laut Kinoplan wiederbelebt werden. Es gibt also Hoffnung für nächstes Jahr.
II. Anime Special
Auch hier gab es nur wenige in der Zeit der geöffneten Kinos und keins davon konnte mich überzeugen. Doch das ändert sich hoffentlich im kommenden Jahr.
III. Neulich in der Sneak
Bei einem Besuch meiner besten Freundin schafften wir es in die Sneak in ihrem Kino. Daher konnte ich einen Überraschungsfilm sehen – ohne Ranking:
Griechenland ist nach einer Ankündigung der EU im Ausnahmezustand. Dies nutzt Aristotle Papadopoulos aus, um Hackerangriffe an zentralen Knotenpunkten auszuführen. Der eigentlich in einer Auszeit befindliche Bodyguard Michael Bryce wird von Sonia abgeholt, um ihren Mann Darius Kincaid zu befreien. Kurz darauf wird den dreien der Auftrag gegeben, Papadopoulos aufzuhalten. – Ein zweiter Teil, den niemand brauchte und der auf mehreren Ebenen problematisch ist.
IV. Kinofilme
28 Filme habe ich 2021 regulär im Kino gesehen. Zur besseren Übersicht unterteile ich diese Kategorie noch einmal in Enttäuschungen (0-4 Punkte), das solide Mittelfeld (5-7 Punkte) und die Highlights (8-10 Punkte) – im Ranking:
Paul und Emilia sind verheiratet, haben drei Kinder und werden von ihrem Freundeskreis gerne als das perfekte Paar bezeichnet. Doch beide sind festgefahren und vor allem Emilia ist zunehmend unglücklich. Daher beschließen sie eine Pause einzulegen. Begleitet von ihren Freund*innen diskutieren sie die Alterspubertät und versuchen herauszufinden, was sie vom Leben wollen. – Seit langem nicht mehr so viele Fremdschämmomente gehabt. Sehr problematische Umsetzung.
Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt. – Wenn ich in einer Komödie nicht lachen muss, läuft einiges falsch. Billige Gags, wenig Charme, bleibt weit hinterm Potential zurück.
Die Forscherin Lily Houghton begibt sich 1916 in den Amazonas, um dort einen geheimnisvollen Baum zu finden, dessen Blüten angeblich alle Wunden heilen können. Zusammen mit ihrem etwas ängstlichen Bruder McGregor heuern sie Frank Wolff an. Doch sie sind nicht die einzigen, die den Baum suchen. – Nette Grundidee, mangelhafte Umsetzung.
Nach den Ereignissen im ersten Teil ist Venom immer noch im Körper von Eddie Brock. Beide kommen mehr oder weniger miteinander aus. Für seine journalisitsche Karriere wird Eddie immer wieder zu Vernehmungen mit dem Serienmörder Cletus Kasady gerufen. Als dieser in Berührung mit Eddies Blut kommt, macht er eine folgenschwere Verwandlung durch. – Nicht so schlimm, wie der Trailer vermuten ließ, kommt aber auch nicht aus den gängigen Schemata heraus.
Nachdem Godzilla in Florida eine Stadt angegreift, wird er nicht mehr von allen Seiten als Beschützer der Erde gesehen. Gleichzeitig wird der Forscher Dr. Nathan Lind vom Milliardär Walter Simmons angeworben, um die Hohlerden-Theorie zu untersuchen. Dafür benötigen sie Kong, der inzwischen in einem künstlich geschaffenen Habitat lebt. – Viel Wumms, wenig Handlung, dafür viele Logiklöcher. Optisch auf jeden Fall sehenswert.
„H“ stößt neu zu einer Geldtransportfirma. Trotz seiner schweigsamen Art findet er sich gut ein. Als der Transporter überfallen wird, beweist er erstaunliches Geschick mit der Waffe. Doch er hat ein Geheimnis. Denn sein Sohn starb bei einem ähnlichen Überfall und er setzt alles daran die Mörder zu finden. – Guter Erzählstil, braucht am Anfang ein bisschen um den richtigen Ton zu finden.
Eine neu zusammengestellte Task Force X unter dem Kommando von Rick Flag wird auf die Insel Corto Maltese geschickt, die gerade einen Militärputsch hinter sich hat. Sie sollen den Thinker finden und in der Geheimbasis Jotunheim ein Projekt sicherstellen. Dabei geht, wie der Name verrät, einiges schief. – Nicht der erhoffte Neuanfang, aber auch kein kompletter Reinfall.
Hutch Mansell ist ein Vorstadtvater, der kein Problem damit hat, gedemütigt zu werrden. Doch nach einem Einbruch in sein Haus kommt seine dunkle Seite zum Vorschein und er startet einen brutalen Rachefeldzug. – Durchchoreographiert wie ein John Wick, aber streckenweise sehr platt, da nur die bekannten Klischees abgearbeitet werden. Stellenweise aber auch sehr unterhaltsam.
Für Bade… pardon Schwimmeister Karl Kruse gibt es nichts anderes außer seinem Freibad. Mit seiner grantigen und überkorrekten Art hat er sich im Ort leider eher Feinde als Freunde gemacht. Als das Freibad wegen Mängeln am Bau und in der Kasse geschlossen werden soll, muss er sich mit dem örtlichen Wasserballteam zusammentun. – Für eine deutsche Komödie erstaunlich gut, auch wenn es am Ende wieder over the top ist.
Evan Hansen kämpft mit Panikattacken und Depressionen. In seiner Therapie wird ihm geraten, dass er sich jeden Tag einen Brief an sich selbst schreiben soll. Diesen klaut ihm sein Mitschüler Connor und steckt ihn ein. Am nächsten Tag wird er ins Büro des Direktors gerufen, um Connors Eltern zu treffen. Denn dieser hat Suizid begangen. Das einzige, was die Eltern fanden, war der Brief, den sie für einen Abschiedsbrief an den besten Freund halten. Evan landet in einem Lügenkonstrukt, weil er so endlich Aufmerksamkeit bekommt. – Rührendes Musical, auch wenn die Lieder zumindest in der deutschen Synchro nicht funktionieren.
5000 v. Chr. werden zehn Eternals zur Erde geschickt. Sie sollen sie dort vor den sogenannten Deviants schützen, dürften sich aber nicht in die Menschheitsgeschichte einmischen. Das führt ab einem gewissen Punkt zu Spannungen im Team und sie trennen sich. In der Gegenwart werden Sersi und Sprite von einem Deviant angegriffen, die sie für ausgestorben hielten. Ikaris kommt ihnen zur Hilfe. Zusammen ziehen sie los, um das Team wiederzuvereinen und die Emergenz bevorsteht. – Ein neuer Versuch aus dem MCU, der viel wollte, aber dabei das wesentliche aus den Augen verlor.
Richard Pohl ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
Shang-Chi lebt zusammen mit seiner besten Freundin Katy in den USA. Sie arbeiten zusammen für einen Parkservice. Doch Shang-Chi hat ein düsteres Familiengeheimnis, das ihn nun einholt. Denn sein Vater ist der Anführer der zehn Ringe. – Solides Marvelabenteuer mit hohem Fantasyanteil, das nicht ganz überzeugen konnte.
Das Produktionsstudio von Max Barber und seinem Neffen Walter Creason läuft nicht sonderlich gut. Zumal Max Schulden bei Kredithai Reggie Fontaine hat. Doch nach einem Unfall an einem anderen Filmset kommt ihm eine Idee. Er will einen Film drehen, bei dem der Hauptdarsteller am ersten Drehtag bei einem Stunt stirbt und dann die Versicherungssumme abzukassieren. Doch Duke Montana ist widerstandsfähiger als gedacht. – Grundsolide Krimikomödie mit gutem Cast.
Die Nomadin Fern reist durch die USA, nachdem in ihrer Heimat kein Job mehr zu finden war. Dabei nimmt sie überall Gelegenheitsjobs an und wohnt in ihrem Van. Dabei lernt sie allerhand Leute kennen. – Beinahe mediativer Film über eine Frau, die alles verloren hat und sich nun irgendwie durchschlägt.
Platz 13: Ghostbusters-Legacy
Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse. – Sehr schwacher Anfang, gewinnt hinten raus an Tempo, lebt aber rein vom Nostalgiefaktor.
Vier Lehrer fühlen sich ein wenig ausgebrannt und gefangen. An einem Geburtstag diskutieren sie die Theorie von Finn Skaderud, dass der Mensch 5 Promille zu wenig Alkohol im Blut hat. Sie beschließen ein Experiment zu starten. – Interessantes Experiment, eine Ode ans Leben.
Platz 11: Encanto
Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.
Natasha Romanoff alias Black Widow ist nach den Geschehnissen in Civil War auf der Flucht. In einer sicheren Unterkunft bringt ein Freund ihr ihre Post aus einem Haus in Budapest. Dort ist auch ein Koffer, den ihre Schwester Yelena geschickt hat. Als sie von einem maskierten Kämpfer angegriffen wird, schafft sie es nach Budapest zu fliehen, wo sie auf Yelena trifft. Diese ist frisch auf der Flucht vorm roten Raum – dem Programm, das beide in der Kindheit zu Profikillerinnen ausgebildet hat. Um diesen endgültig zu besiegen, müssen sie sich mit alten Bekannten zusammentun. – Gelungener Auftakt von Phase 4 und würdevoller Abschied der schwarzen Witwe.
Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.
Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.
Nach den Ereignissen in Teil 2 gibt Familie Abbott die Farm auf und sucht abseits der bekannten Pfade nach Hilfe. In einem alten Stahlwerk treffen sie auf Emmett, der ihnen hilft, aber als gebrochener Mann sie am liebsten sofort wieder loswerden will. Regan Abbott empfängt schließlich ein Signal und glaubt, dass es einen sicheren Hafen gibt. – Gelungene und spannende Fortsetzung des stillen Horros.
Usnavi ist Besitzer eines kleinen Ladens in Washington Heights einem Stadtteil von New York City. Dort trifft sich die Gemeinschaft, die alle unterschiedliche Sorgen haben. Als dann auch noch das Gerücht umgeht, dass jemand 96.000 Dollar im Lotto gewonnen hat, gibt es kein Halten mehr. – Ohrwurmgefahr bei diesem mitreißenden Musical.
Anthony ist 80 Jahre alt und dement. Dennoch will er seine Wohnung nicht verlassen und beteuert, dass er gut allein zurecht kommt. Seine Tochter Anne versucht so gut es geht für ihn da zu sein, doch stößt allmählich an ihre Grenzen. – Brilliant gespielt, die Handlung ergibt sich erst gegen Ende vollständig. Überzeugt vor allem durch den unkonventionellen Erzählstil.
Estella landet nach dem Tod ihrer Mutter in London, wo sie auf die beiden Gauner Jasper und Horace trifft. Nach vielen Jahren des lockeren Lebens findet sie eine Anstellung in einem Warenhaus und schafft es durch ihre Designkünste bei der Baroness Von Hellman angestellt zu werden. Doch dort erfährt sie Sachen über ihre Vergangenheit, den ihre dunkle Seite Cruella heraufbeschwört. – Stilsicher und doch einfach nur cool. Cruella haut einem als Gesamtkunstwerk einfach vom Hocker.
Guy lebt in Free City. Was er nicht weiß ist, dass er ein Charakter in einem Videospiel ist. Als er auf Molotov Girl trifft, fällt er aus seiner Endlosschleife heraus und versucht sie zu beeindrucken. Diese wiederum ist eine Spielerin, die einen Feldzug gegen den Entwickler des Spiels führt. – Eine wunderbare Videospieladaptionparodie, die viel Spaß macht.
Cassie Thomas hat ihr Medizinstudium nach dem Selbstmord ihrer besten Freundin abgebrochen. Jetzt arbeitet sie in einem Café und verbringt ihre Abende in Clubs, wo sie so tut, als wäre sie sturzbetrunken und dann mit Männern mitgeht, die sie als leichte Beute ansehen. Nach und nach sucht sie Leute aus der Vergangenheit auf, um die Geschehnisse auf unkonventionelle Art aufzuarbeiten. – Locker erzählt, dabei ein schwieriges, aber wichtiges Thema sehr gut aufgearbeitet.
Haus Atreides wird vom Imperator dazu aufgefordert den Planeten Arrakis von Baron Harkonnen zu übernehmen und die Produktion des allseits beliebten Gewürzes Spice sicherzustellen. Der Planet ist jedoch eine einzige Wüste und spärlich besiedelt, abgesehen von den einheimischen Fremen. Paul Atreides, Sohn des Herzogs, hat vor der Abreise seltsame Träume und fürchtet sich um die Zukunft. Sind es nur Träume oder ist seine Familie in Gefahr? – Ein optischer grandioser, spannender, gut besetzter, also einfach perfekter Film.
Der November zog mit einer Grau in Grau Front über das Land. Über andere Entwicklungen wollen wir hier lieber nicht sprechen. Aber sagen wir die Laune ist getrübt. Immerhin sind die Kinos weiter offen und da lockten noch einmal einige Filme. Auch darüber hinaus ging es bei mir medial her, da sich für mich das Jahresende näherte. Gleichzeitig stand der November für mich im Zeichen eines ganz anderen Großprojekts: Der NaNoWriMo. Im (Inter-)National Novel Wiriting Month versuchte die ganze schreibende Gemeinschaft sich zu motivieren und 50.000 Wörter zu schreiben. Diesmal war ich mit dabei und zum Zeitpunkt, wenn ich diesen Beitrag schreibe, stehe ich mit 47.000 kurz vor der Zielgerade. Ein paar Tage habe ich noch, es sollte also machbar sein! Dennoch hier nun der mediale Rückblick auf den November.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Contra: Richard Pohl ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet)
Dear Evan Hansen: Evan Hansen kämpft mit Panikattacken und Depressionen. In seiner Therapie wird ihm geraten, dass er sich jeden Tag einen Brief an sich selbst schreiben soll. Diesen klaut ihm sein Mitschüler Connor und steckt ihn ein. Am nächsten Tag wird er ins Büro des Direktors gerufen, um Connors Eltern zu treffen. Denn dieser hat Suizid begangen. Das einzige, was die Eltern fanden, war der Brief, den sie für einen Abschiedsbrief an den besten Freund halten. Evan landet in einem Lügenkonstrukt, weil er so endlich Aufmerksamkeit bekommt. – Rührendes Musical, auch wenn die Lieder zumindest in der deutschen Synchro nicht funktionieren.
Eternals: 5000 v. Chr. werden zehn Eternals zur Erde geschickt. Sie sollen sie dort vor den sogenannten Deviants schützen, dürften sich aber nicht in die Menschheitsgeschichte einmischen. Das führt ab einem gewissen Punkt zu Spannungen im Team und sie trennen sich. In der Gegenwart werden Sersi und Sprite von einem Deviant angegriffen, die sie für ausgestorben hielten. Ikaris kommt ihnen zur Hilfe. Zusammen ziehen sie los, um das Team wiederzuvereinen und die Emergenz bevorsteht. – Ein neuer Versuch aus dem MCU, der viel wollte, aber dabei das wesentliche aus den Augen verlor.
Last Night in Soho: Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.
Ghostbuster – Legacy: Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse. – Sehr schwacher Anfang, gewinnt hinten raus an Tempo, lebt aber rein vom Nostalgiefaktor.
Encanto: Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.
Addams Family 2: Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt. – Wenn ich in einer Komödie nicht lachen muss, läuft einiges falsch. Billige Gags, wenig Charme, bleibt weit hinterm Potential zurück.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Erneut gesehen habe ich The guy who didn’t linke musicals und es hat mich noch mehr zum lachen gebracht, als beim ersten Mal sehen.
Heat: Lieutenant Vincent Hanna wird mit der Aufklärung eines Raubmordes betraut, die von einer Bande rund um Neil McCauley verübt wurde. Während Hanna sie bei einem weiteren Überfall erwischen will, identifiziert die Bande den Polizisten. Beide spielen fortan Katz und Maus miteinander. – Es war einfach nicht mein Film, auch wenn er objektiv seine Stärken hatte.
Taxi Driver: Travis Bickle hat Schlafstörungen und arbeitet daher als Taxifahrer in vielen Nachtschichten. Dabei erlebt er so einiges. Unter anderem verliebt er sich in die Wahlkampfhelferin Betsy, die ihn nach einem Date im Pornokino jedoch abweist. Als großes Projekt hat er sich auf die Fahne geschrieben, die minderjährige Prostituierte Iris zu retten. Doch dafür braucht er Waffen. – Das gleiche Problem, wie bei Heat.
The Big Lebowski: Jeffrey „The Dude“ Lebowskis Leben kommt ganz schön durcheinander als er mit einem Millionär mit gleichem Namen verwechselt und zusammengeschlagen wird. Da einer ihn auf den Teppich urinierte, will er sich bei seinem Namensvetter beschweren. Kurz darauf wird dessen Frau entführt und Lebowski engagiert den Dude, um die Lösegeldübergabe zu vollziehen. Die geht jedoch gewaltig schief. – Dem Film konnte ich auch objektiv nichts abgewinnen. Mir waren die Charaktere einfach nur zu blöd.
Gravity: Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.
Mord im Orient-Express (1974): Der Orient-Express von Istanbul bis Paris ist gut gefüllt, als der Detektiv Hercule Poirot einsteigt. Doch mitten in der Nacht kommt es zu einem Mord. Nun ist die Liste der Verdächtigen zwar überschaubar, immerhin müsste es einer der Passagiere sein, doch scheint noch eine ganz andere Geschichte dahinter zu stecken. – Hochkarätig besetzt, aber deutlich langsamer erzählt als die Neuverfilmung. Auch bin ich mit dem Poirot nicht warm geworden
Apollo 13: Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Respect: Filmbiographie über Aretha Franklin mit Jennifer Hudson in der Hauptrolle. Trailer sah schonmal gut aus.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Eiffel in Love
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Pretty Smart – Staffel 1 (Eigentlich basiert die Geschichte auf einer vorurteilsbehafteten Idee, aber sie hat mich durch ihre Herzlichkeit und ihre Witze in Beschlag genommen. Ich mag sie einfach)
Superstore – Staffel 3-4 (Es wird weiter turbulent in der Cloud 9 Filiale)
Olaf präsentiert – Staffel 1 (War es in Frozen 2 noch super witzig, kann diese Miniserie durch ihre Kürze überzeugen, aber man sollte sie trotzdem in Maßen gucken)
The magic of Animal Kingdom – Staffel 1 (Eine Dokuserie über die Tiere im Animal Kingon im Disney World, Florida. Für Fans von Zoodokus sehr zu empfehlen)
Star Trek: Lower Decks – Staffel 2 (Auch die zweite Staffel schafft es wieder mit ihrem Humor und ihren guten Ideen zu überzeugen)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 7 Seiten gesamt: 2.546 Seiten pro Tag: 85 im Durchschnitt Taschenbuch: 7
Die Helden von Midgard: Viele Jahre vor den Geschehnissen in die Götter von Asgard stehen die Walküre Kara und der Gott Tyr Seite an Seite in Midgard. Denn dort soll der junge Erik ein Held werden. Doch auf dem Weg dorthin lauern Gefahren, vor allem als dann auch noch Loki seine Finger im Spiel hat.
Mona – und täglich grüßt der Erzdämon: Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu.
Sepharial: Lathalia lebt in einer kalten Welt. Als Adlige ist ihr Leben sehr angenehm, als Frau eher weniger. So soll sie den Leutnant Nikion heiraten, wovon sie zunächst wenig begeistert ist. Dann trifft sie auf den Dieb Fanai und folgt ihm in seine Welt, die heiß und voller Sand ist. Er lebt in Armut und kämpft regelmäßig ums Überleben. Ihre Welten sind durch die Sepharial verbunden, doch genau diese soll Fanai stehlen. – Am Anfang habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, gegen Ende konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.
Vielleicht Nie: Joana lebt ein sehr geordnetes Leben und verbirgt ihr innerstes vor der Welt. Doch ausgerechnet Killian, der Bruder ihrer besten Freundin Karla, schafft es hinter ihre Fassade zu gucken. Doch er ist wild und rastlos, was Jo gar nicht passt. Kann er sich dennoch in ihr Herz stehlen? – Der zweite Band einer tollen Reihe wieder mit tollen Charakteren und erwähnte ich schon, dass ich es toll fand?
Hidden Worlds: Elliot lebt zusammen mit seinem Vater, der sich kaum noch aus seinem Fernsehsessel bewegt. Als Elliot seinen Job verliert und das Geld knapp wird, schickt sein Vater ihn zu einem alten Bekannten. Kurz darauf hat er einen Job im Merlin-Center für den magischen Bedarf und betreut dort die magischen Wesen. Und zufällig erfährt er auch etwas über seine Familiengeschichte. – Ein magisches Kaufhaus macht die etwas schleppende Handlung eindeutig wett.
Blade Runner: Der Prämienjäger Rick Deckard wünscht sich nichts mehr als ein echtes Tier, damit er sein elektrisches Schaf nicht mehr verstecken muss. Doch in seiner Welt, die Erde nach einem Atomkrieg, sind fast alle Tiere ausgestorben. Menschen, die zum Mars auswandern wird für die Reise ein Android zugeteilt, der jedoch auf der Erde als Bedrohung angesehen wird. Rick bekommt den Auftrag eine ganze Gruppe entflohener Androiden zu finden und auszuschalten. Dabei muss er einsehen, dass die Grenze zwischen Mensch und Maschine sehr verschwommen ist. – Ein sehr langatmiger Klassiker.
Nalas Welt: 1 Bike – 1 World. So der Plan des Schotten Dean Nicholson. Er radelt auf seinem Fahrrad quer durch Europa, als er in Bosnien eine Straßenkatze findet. Er tauft sie Nala und nimmt sie mit auf seine Reise. Fortan sind sie ein Herz und eine Seele und erleben allerlei spannendes. – Reisebiographie mit hohem Süßfaktor. Funktioniert größtenteils, hat aber auch zwischendrin ein paar Längen.
Wie bereits die Bücher, habe ich nun auch alle 21 Filme, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, ausgesehen. Die Filmchallenge habe ich dieses Jahr das erste Mal ausprobiert. Tatsächlich fiel es mir bei ihr wesentlich schwieriger am Ball zu bleiben. Gerade gegen Ende musste ich einiges in kurzer Zeit nachholen, was ich zuvor vor mir hergeschoben hatte. Hier die Kurzauswertung.
…denn sie wissen nicht was sie tun – Klassiker/Liste der Schande Der Film braucht eine ganze Weile, um in Schwung zu kommen und auch danach fiel mir die Erzählweise schwer nachzuvollziehen.
Departed – Unter Feinden – SuF-Leiche War nicht mein Genre. War nicht mein Film. Zuviele Intrigen, die aus Intrigen entstanden und wieder neue Intrigen schmiedeten.
Manche mögens heiß – Klassiker/Liste der Schande Ein schöner Klassiker, der mich herzlich zum lachen gebracht hat, auch wenn einige Darstellungen aus dem heutigen Blickwinkel schwierig sind.
Citizen Kane – Klassiker/Liste der Schande Hohe Erwartungen an den „besten Film aller Zeiten“, die er nicht gänzlich halten konnte. Dennoch bot er eine spannende Geschichte über einen Mann, der alles gewann und dann alles verlor.
A most wanted man – SuF-Leiche Aus gutem Grund eine SuF-Leiche gewesen. Grundsätzlich fand ich die Ausgangs- konstellation mit der Spionageeinheit in Hamburg interessant. Aber der Film ist zäh und verwirrend erzählt.
Dame König As Spion – Neuentdeckung Ich sollte die Finger von John le Carré Verfilmungen lassen. Sie sind einfach nicht mein Genre, egal wie gut der Cast ist.
Mord im Orient-Express (1974) – Klassiker/Liste der Schande Hochkarätige Besetzung mit einem sehr eigenwilligen Poirot-Darsteller. Mir fehlt noch die Buchvorlage für den Vergleich, aber wesentlich ruhiger und unspektakulärer als die Neuverfilmung.
Die Taschendiebin – Verpasst, aber nicht vergessen Verstörend, provoziert nur um den Provozierenswillen. Konnte mich leider gar nicht überzeugen.
Apollo 13 – Erweiterung der Tom Hanks Sammlung Spannend, mitreißend, spektakulär. Toll gespielt, Patriotismus hielt sich im Rahmen und ich bleib bei meiner Ansicht, dass man mit Tom Hanks lieber nicht verreisen sollte.
Schindlers Liste – Klassiker/Liste der Schande Aus gutem Grund ein Klassiker. Wunderbar gespielt, starke Geschichte, traurig, dass es sich um Stück wahrer Geschichte handelt.
Gravity – Verpasst, aber nicht vergessen Starkes Weltraumstück. Lebt von der Auswegslosigkeit der Situation und einer sehr starken Sandra Bullock. Hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert.
Wenn die Gondeln Trauer tragen – Klassiker/Liste der Schande Können wir sagen, es war einfach nicht mein Film? Die Geschichte war eigentlich schon spannend, aber eben nicht spannend inszeniert. Vielleicht ist er auch einfach schlecht gealtert, ich weiß es nicht.
Kill your friends – SuF-Leiche Der Film vergreift sich leider komplett in seiner Aussage. Auch er versucht nur zu provozieren. Nicht einmal ein Nicholas Hoult kann den Film retten.
Taxi Driver – Klassiker/Liste der Schande Martin Scorsese zählt zu den beliebtesten Regisseur*innen unter den Kinofans, unter anderem wegen dieses Films. Ich verstehe durchaus die Symboliken hinter den Szenen, wurde mit dem Film aber nicht warm.
The Big Lebowski – SuF-Leiche Ihr erkennt, dass ich mit einigen Filmen auseinander gesetzt habe, die als Kult und/oder Klassiker bezeichnet werden. Aber wie auch schon bei anderen, bin ich an diesen Film nicht herangekommen. Er war mir zu laut, zu vulgär, einfach nicht meins.
The Farewell – Verpasst, aber nicht vergessen Ein sehr melancholischer Film mit schwierigem Thema und Vorstellen einer anderen Kultur, aber einer nachvollziehbaren Protagonistin und versteckt voller Lebensfreude.
Tea with the Dames – Verpasst, aber nicht vergessen Es ist vielleicht kein sonderlich spannender Film, aber die vier Schauspielerinnen sind einfach herrlich zusammen. Versprühen britischen Charme und gute Laune.
Beale Street – Verpasst, aber nicht vergessen Ruhig erzählt, schwere Thematik und leider noch immer präsent. Starker Film.
Cast Away – Erweiterung der Tom Hanks Sammlung Survivalfilm mit einem sehr starken Tom Hanks. Besonders schön ist, dass der Film bis zum Ende ausgespielt wird.
Heat – Klassiker/Liste der Schande 171 Minuten Heist-Movie mit starken Darstellern. Und auch wenn ich objektiv weiß, dass der Film gut ist, hat er mich einfach nicht abgeholt.
Die Vögel – Klassiker/Liste der Schande Mein erster Alfred Hitchcock war spannend, bedrückend und ich verstehe den Kultstatus. Nur das Ende war etwas enttäuschend.
Und da ist auch der Gruselmonat auch wieder vorbei. Wir haben einen Sturm überlebt, der Herbst war eher verregnet als golden, was mich eher vor den heimischen Fernseher als ins Kino gezogen hat. Daher hier auch ohne weitere Vorrede, mein medialer Rückblick auf den Oktober 2021.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
James Bond 007 – No time to die: Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.
Es ist nur eine Phase, Hase: Paul und Emilia sind verheiratet, haben drei Kinder und werden von ihrem Freundeskreis gerne als das perfekte Paar bezeichnet. Doch beide sind festgefahren und vor allem Emilia ist zunehmend unglücklich. Daher beschließen sie eine Pause einzulegen. Begleitet von ihren Freund*innen diskutieren sie die Alterspubertät und versuchen herauszufinden, was sie vom Leben wollen. – Seit langem nicht mehr so viele Fremdschämmomente gehabt. Sehr problematische Umsetzung.
Venom – let there be carnage: Nach den Ereignissen im ersten Teil ist Venom immer noch im Körper von Eddie Brock. Beide kommen mehr oder weniger miteinander aus. Für seine journalisitsche Karriere wird Eddie immer wieder zu Vernehmungen mit dem Serienmörder Cletus Kasady gerufen. Als dieser in Berührung mit Eddies Blut kommt, macht er eine folgenschwere Verwandlung durch. – Nicht so schlimm, wie der Trailer vermuten ließ, kommt aber auch nicht aus den gängigen Schemata heraus.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
James Bond 007: Casino Royale: James Bond reist nach Montenegro um Le Chiffre im Poker zu schlagen, da dieser viel Geld verloren hat und das versucht wieder zu bekommen. Unterstützt wird er vor Ort von Vesper Lynd und Rene Mathis. Auch der CIA-Agent Felix Leiter klinkt sich ein und unterstützt Bond finanziell. – Guter Einstieg in die Craig-Ära, aber noch mit Potential nach oben.
James Bond 007: Ein Quantum Trost: Nach den Ereignissen in Casino Royale ist James Bond auf der Jagd nach Mr. White. Dabei trifft er auf Mr. Greene, der Anführer einer Geheimorganisation, die sich als Umweltschutzorganisation tarnt, aber das genaue Gegenteil umsetzt. – Ein sehr kurzer und eher schwacher Bond, da es hier rein um die Rache aus Film 1 geht.
James Bond 007: Spectre: Nach einem eigenständigen Auftrag in Mexiko-Stadt, den er von der in Skyfall verstorbenen M erhielt, wird James Bond vom neuen M suspendiert. Denn dieser hat gerade mit dem Chef des Joint Intelligence Service C zu kämpfen, der verschiedene Auslandsgeheimdienste zusammenführen will. Doch Bond lässt sich nicht aufhalten und ist kurz darauf einer Organisation namens Spectre auf den Fersen. – Nach Skyfall ein eher schwacher Bond, der sich zu sehr ins große verrennt.
Tom & Jerry: Nach vielen Jahren der Rivalität gehen Tom & Jerry getrennte Wege. Dabei kommt Jerry in einem Hotel unter. Die neu eingestellte Quereinsteigerin Kayla wird abgestellt, um das Mäuseproblem in Griff zu bekommen, da eine wichtige Hochzeit bevorsteht. Dabei heuert sie ausgerechnet Tom an. – Hat wenige Witze Momente, eine nette Grundhandlung, aber mehr halt nicht.
Palm Springs: Auf einer Hochzeit lernt Sarah Nyles kennen. Beide verziehen sich in die Wüste, doch als Nyles von einem Pfeil getroffen wird, folgt sie ihm in eine Höhle. Kurz darauf muss sie feststellen, dass beide den gleichen Tag nun immer und immer wieder erleben. Das sorgt vor allem bei Sarah für Panikattacken. – Solider Täglich grüßt das Murmeltier Film, für einen verregneten Sonntagnachmittag.
Nightbooks: Alex stürmt nach einem desaströsen Geburtstag traurig und wütend aus der Wohnung seiner Eltern. Dabei findet er ein Appartement, das ihn magisch anzuziehen schien. Kurz darauf ist er in eben diesen gefangen, denn es gehört einer Hexe. Damit sie ihn nicht frisst, muss er ihr jeden Abend eine Gruselgeschichte erzählen. Dabei hat sich Alex geschworen keine Gruselgeschichten mehr zu erzählen.- Nette Handlung, tolle Atmosphäre, schwaches Schauspiel bei den Jungdarsteller*innen.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Fly: Bex soll an einem Resozialisierungsprogramm im Gefängnis teilnehmen. Mit Hilfe des Tanzes soll sie aus ihrer Einzelkämpfereinstellung herausfinden. Dabei trifft sie auf Jay. – Tanzfilm aus Deutschland sah im Trailer noch ganz spannend aus.
The last duel: Nachdem ein Knappe gewaltsam in sein Haus eindringt, weigert sich seine Frau zu schweigen und bringt den Fall der Übergriffigkeit vor Gericht. Dadurch provoziert sie das letzte Duell in der Geschichte Frankreichs. – Nach dem Trailer war ich mir unsicher, was der Film aussagen will, aber interessiert bin ich dennoch.
Contra: Der Jura-Professor Richard Pohl äußert mehrere rassistische Bemerkungen gegenüber der Erstsemesterin Naimi Hamid. Das sorgt für viel Unmut. Damit Pohl seinen Job nicht verliert, soll er Hamid für einen Rethorikwettbewerb fit machen. Davon sind beide nur wenig begeistert. – Handlung klingt interessant, ich bin gespannt auf die Umsetzung.
Dear Evan Hansen: Evan soll im Auftrag seiner Therapeutin Briefe an sich selbst schreiben. Sein Mitschüler Connor klaut ihm den Brief. Doch kurz darauf begeht Connor Suizid und seine Eltern finden Evans Brief an sich selbst und glauben, dass es Connors letzte Worte waren. Kurz darauf befindet sich Evan in einem Strudel, aus dem er nicht mehr herauskommt. – Allein der Trailer hat mich zu Tränen gerührt. Wenn ich den Film noch sehe, werde ich viele Taschentücher brauchen.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es The Boss Baby 2 & The Ice Road
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich Queer Eye – Staffel 1-2 – noch immer eine meiner absoluten Lieblingsserien mit gute Laune Garantie.
Instand Hotel – Staffel 1 (Hätte ich die erste Staffel zuerst gesehen, hätte ich nicht weitergeschaut. Es wurde immer schlimmer, was die Zickereien und Hinterhältigkeiten angeht)
Brain Games – Staffel 4 (Erneut eine Staffel voller Mindfuck-Momente und interessanter Studien)
Superstore – Staffel 1-2 (Witzige Sitcom über die Belegschaft in einem sogenannten Superstore)
What if … – Staffel 1 (Eine Was wäre wenn Anthologie aus dem Marvel-Universum, leider meist nur nett in der Ausgangsidee, nicht in der Umsetzung)
Murdoch Mysteries – Staffel 1 (Spannende History-Crime Serie im Toronto der 1890er Jahre)
American Gods – Staffel 3 (Die Geschichte rund um den Kampf zwischen den alten und den neuen Göttern geht weiter, weiterhin sehr ruhig erzählt. Großer Cliffhanger am Ende und dann wurde die finale vierte Staffel abgesagt…)
Locke & Key – Staffel 1 (Spannende Mysterieserie, die sich ein bisschen zu sehr streckt)
Modern Family – Staffel 11 (Die finale Staffel zieht noch einmal alle emotionalen Register und findet ein wunderbares Ende)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 9 Seiten gesamt: 3.402 Seiten pro Tag: 110 im Durchschnitt Gebundenes Buch: 2 Taschenbuch: 4 E-Book: 3
Fade away: Kyra fängt frisch ihr Studium an und versucht dabei ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch in der ersten Vorlesung äußert ihr Dozent einige sexistische Bemerkungen. Da niemand außer sie sich daran zu stören scheint, beschließt sie einen Podcast zu starten, um auf solche Dinge aufmerksam zu machen. Dabei lernt sie Milan kennen. – Etwas langatmiger Einstieg, aber danach spannend, mitreißend und behandelt vor allem viele ernste Themen.
Halloween in Nebelwald: Nebelwald ist ein kleiner Ort mitten in Thüringen. Während Michelle auf eine Party in einer alten Fabrik geschleppt wird, versucht Stephan seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren und nimmt ein unmoralisches Angebot an. Doch etwas lauert in dem Wald und möchte keine ungebetenen Gäste. – Kurzweilige, aber spannende Geschichte passend zu Halloween.
When we dream: Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern mit ihren beiden Schwestern zusammen in Chicago. Sie liest viel und zieht sich aus der Außenwelt zurück. Dann lernt sie Jae-Yong kennen. Beide haben sofort einen Draht zueinander. Doch Jae-Yong ist ein weltweit berühmer K-Pop-Star. Und sein Vertrag verbietet ihm eine Freundin zu haben. – Emotionsgeladener Auftakt einer vielversprechenden Geschichte auch für Leser*innen, die nichts mit K-Pop anfangen können.
Malady Wild Emotions | Malady Intense Moments | Malady True Feelings: Die Geschichte rund um Malady, die Almeida Brüder und Narciso geht weiter. Malady ist in die USA zurückgekehrt, um nach ihrem krebskranken Bruder zu sehen. Dabe bemerkt sie nicht, dass der Schatten ihr dicht auf den Fersen ist. Es wird brenzliger, spannender und heißer. – Der Strudel aus Gewalt, Intrigen und Erotik wird immer größer. Nachdem der vierte Band ein ziemlicher Durchhänger war, wurden die anderen umso spannender.
Der Orden des geheimen Baumes 2 – Die Königin: Ead ist in ihre Heimat zurückgekehrt, doch die Angst um Königin Sabran ist ihr ständiger Begleiter. Tané trauert weiter um den Verlust ihrer Drachin und Niklas Roos ist noch immer in den Griffen der Piraten. Doch die Lage ist brenzliger als je zuvor. – Wie der erste Band sehr langsam und leider auch angatmig erzählt. Gegen Ende dafür viel zu gehetzt. Ich bin mit dem Erzählstil einfach nicht warm geworden.
Talus 2: Talus, der geheime Würfel der magischen Welt, der den Herzenswunsch, aber auch die größte Angst erfüllt, wurde gewürfelt. Die ersten Folgen sind zu merken. Erin und Kaito sitzen im magischen Gefängnis, bis ihr Mitwirken geklärt ist. Noah versucht das Verschwinden seines Vaters zu klären. Und dann ist da noch Jessica, eine Runenhexe, die mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht zurecht kommt. Können sie die Pläne der gefährlichen Caradain aufhalten? – Spannende und magische Fortsetzung, die mir mehr als einmal das Herz gebrochen hat.
Knights 1: Charlotte will seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nichts mehr mit der Geheimgesellschaft der Erben der Tafelrunde, kurz KORT, zu tun haben. Doch als eine abtrünnige Gruppe sie aufsucht, rennt sie in eine Gruppe KORTs und muss bei ihnen Unterschlupf suchen. Dabei erfahren diese von ihren sehr seltenen Fähigkeiten. Nun muss sie ihr Erbe begreifen und zusammen mitder Gruppe gegen eine uralte böse Macht antreten. Gleichzeitig muss sie mit ihren Gefühlen für den Lancelot-Erben Noel zurecht kommen. – Ich liebe die Bücher von Lena Kiefer und hier hat sie wieder den Auftakt zu etwas ganz besonderem geschaffen.